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Rafati: Festival der Schiedsrichter-Fehler

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Rafati: Festival der Schiedsrichter-Fehler

Beim 2:2 der Münchner Löwen im Heimspiel gegen Alemannia Aachen gab es wieder zahlreiche strittige Szenen. Vor allem die Elfmeter-Situation nach neun Spielminuten gegen David Philipp wurde von den Fans nach dem Spiel heiß diskutiert. Nun klärt Schiedsrichter Experte Babak Rafati auf liga3-online.de auf. In Summe war es wieder einmal ein Festival der Schiedsrichter-Fehler. Auch wenn man die Schuld für die dürftige Leistung der Löwen sicherlich in Summe nicht den Unparteiischen geben kann, so war die Spielleitung vor allem in der Schlussphase doch sehr konfus

Klarer Elfmeter an Philipp

Nach neun Minuten wird David Philipp im Strafraum von Aachens Marius Wegmann am Sprunggelenk getroffen, dazu schreibt Rafati:

Philipp tickt den Ball im Strafraum kurz an und legt sich damit das Spielgerät vor. Sein Gegenspieler will auch zum Ball, verfehlt diesen aber, weil er einen kurzen Moment später da ist. Stattdessen tritt er Philipp am Fuß und bringt ihn zu Fall. Das ist ein Foulspiel, sodass es einen Elfmeter hätte geben müssen. Eine Fehlentscheidung, den fälligen Strafstoß nicht zu geben.

Kein zweiter Elfmeter für Aachen

Richtig lag der Schiedsrichter hingegen damit, den Gästen keinen zweiten Strafstoß zuzusprechen, wie Rafati erklärt:

Gindorf führt den Ball im Strafraum am Fuß, dabei kommt Gegenspieler Schifferl hinzu und touchiert leicht den Ball. Auch wenn es hierbei einen leichten Kontakt gegeben haben könnte, ist die Aktion sauber, sodass kein Foulspiel vorliegt. Eine richtige Entscheidung, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben

Nur Gelb gegen Pseftis war richtig

Beim Elfmeter für 1860 kurz nach der Pause sieht Aachens Keeper Pseftis für sein Foul an Hobsch “nur” Gelb, was vielfach kritisiert wurde. Richtige Entscheidung, schreibt Rafati:

Nach einem Zuspiel auf Keeper Pseftis verspringt diesem der Ball vom Fuß zu Gegenspieler Hobsch. Dieser legt sich den Ball vor, dabei springt der Keeper in den Zweikampf, trifft nur Hobsch auf der Strafraumlinie in die Füße und bringt ihn zu Fall. Das ist ein Foulspiel, und es gibt richtigerweise einen Elfmeter. Zudem gibt es die gelbe Karte, auch wenn eine Notbremse vorliegt. Da die Aktion des Keepers aber im Kampf um den Ball passiert, liegt eine ballorientierte Aktion vor, sodass es beim Elfmeter lediglich eine gelbe Karte gibt. Somit eine richtige Entscheidung, auf Elfmeter und gelbe Karte gegen Keeper Pseftis zu entscheiden. Wäre das Vergehen im Strafraum und die Aktion des Keepers hingegen nicht ballorientiert, sondern gegnerorientiert, z.B. Halten am Trikot von hinten, dann wäre eine rote Karte vorgeschrieben. Wäre das Vergehen außerhalb des Strafraumes passiert, was einen Freistoß zur Folge hätte, wäre ebenso die rote Karte vorgeschrieben.

Kein falscher Einwurf vor dem Ausgleich

Ein mögliches Foul an Philipp und einen falschen Einwurf reklamierten die Löwen-Kicker vor dem Sonntagsschuss zum 2:2. Dazu schreibt Rafati:

Den Zweikampf zwischen Philipp und Wiebe weiterlaufen zu lassen, ist eine richtige Entscheidung. Das ist eher ein Zusammenprall als ein Foulspiel. Ein bisschen bleibt Philipp stehen, und dann läuft Wiebe gegen den Körper von Philipp, was man als sogenannten Unfall bezeichnen kann. Somit liegt eine richtige Entscheidung vor, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben.

Beim anschließenden Einwurf ist die Ausführung korrekt, da der einwerfende Spieler mit einem Teil jedes Fußes die Seitenlinie oder den Boden außerhalb der Seitenlinie berührt. Der Ball wird auch mit beiden Händen von hinten über den Kopf eingeworfen. Somit ist die Entstehung des Tores zum 2:2 korrekt, sodass eine richtige Entscheidung vorliegt, den anschließenden Treffer anzuerkennen.

Klares Foul an Haugen in der Schlussphase

In der Schlussphase war Masken-Mann Haugen auf den Weg zum Siegtreffer und Wegmann machte seinem Namen alle Ehre, in dem er Haugen in bester Eishockey-Manier wegmähte bzw. weggecheckt. Hier weiterzulaufen war ein weiterer Fehler, bestätigt Rafati:

Beim Laufduell zwischen Haugen und Wegmann ist der Angreifer zuerst am Ball und kann das Spielgerät mit dem Kopf vorlegen. Sein Gegenspieler Wegmann kommt etwas zu spät, orientiert sich nur noch am Gegenspieler und checkt ihn leicht weg, was bei diesem Tempo eine große Auswirkung hat, und bringt ihn zu Fall. Das ist ein klares Foulspiel, und somit hätte es einen Freistoß geben müssen. Eine Fehlentscheidung, weiterspielen zu lassen und das Vergehen nicht zu ahnden.

Eine gelbe Karte gegen Wegmann wäre folglich die persönliche Strafe, da der Angreifer nicht in zentraler Position ist und keinen direkten Zug zum Tor hat, vielmehr etwas auf die rechte Seite gerät. Ein weiterer Verteidiger hätte eingreifen können, sodass keine klare Torchance vorliegt, sondern lediglich ein guter Angriff unterbunden wird.

Foul an Dordan zurecht mit Gelb bestraft

Aachen forderte nach einem Foul des eingewechselten Dordan eine Rote Karte, zu Unrecht, wie Rafati schreibt:

Dordan geht an der Seitenlinie mit dem Fuß voraus gegen Nadjombe in den Zweikampf und trifft ihn an der Fußspitze. Das ist ein rücksichtsloser Einsatz und kein brutales Spiel. Das Trefferbild reicht somit lediglich für eine gelbe Karte, sodass diese eine richtige Entscheidung ist. Wäre das Trefferbild über dem Knöchel, wäre die Kartenfarbe anders ausgefallen.

Rafati: Festival der Schiedsrichter-Fehler

Schon allein die Tatsache, dass Rafati aus diesem Spiel sechs Szenen bewerten muss zeigt, dass die Schiedsrichter leider wieder einmal nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Es war vor allem in den letzten 15 Minuten ein Festival der Schiedsrichter-Fehler. Dafür vergibt der Kicker sogar die Schulnote 6,0. Ungenügend, durchgefallen könnte man also sagen.
Mit 15 krassen Fehlentscheidungen gegen sich führen die Löwen die Tabelle als meist-benachteiligte Mannschaft der 3. Liga also weiterhin unangefochten an.
Dennoch, und das sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich betont, die Schiedsrichter waren nicht schuld daran, dass es für die Löwen nur zu einem Punkt reichte.

 

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 – Alemannia Aachen

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Nur einen statt der erhofften drei Punkte ergatterten die Löwen am Samstag im ausverkauften Grünwalder Stadion. Nach dem leistungsgerechten 2:2 scheint der Aufstieg deutlich in die Ferne gerückt. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen Alemannia Aachen.

Die Mannschaftsaufstellung im Video

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Bildergalerie zu TSV 1860 – Alemannia Aachen

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Turniersiege für Löwinnen I und U15

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löwinnen turniersiege

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Frauenmannschaften des TSV 1860 München. Sowohl die Löwinnen I als auch die U15 feierten Turniersiege in der Halle und konnten den Siegerpokal in die Luft strecken.

Turniersiege für Löwinnen I und U15

Die Löwinnen I waren am Samstag bei Turnier des FC Hertha München am Start und starteten dort mit einem 2:1 gegen den FC Fasanarie-Nord in den Wettbewerb. Nach einem 1:0 gegen die zweite Mannschaft der Gastgeberinnen und einem 2:0 gegen den TSV Dachau 1865 stand der TSV 1860 als Gruppensieger fest.

Im Halbfinale wurde der FC Hertha München I mit 2:0 besiegt, das Endspiel entschieden die Löwinnen gegen den FC Croatia mit 1:0 für sich. Zudem wurde Wien Tuwi vom TSV 1860 als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

C-Juniorinnen siegen in Aschheim

Auch die U15 der Löwinnen kehrte als Sieger vom Hallenturnier in Aschheim zurück nach Giesing. Zum Auftakt besiegte der TSV 1860 die Gastgeberinnen von der SG Aschheim/Feldkirchen mit 2:0. Es folgten Siege gegen den TuS Prien (6:1), Holzkirchen (1:0), Bajuwaren (4:0) und den MTV München (4:1).

Im letzten Spiel feierten die Löwinnen einen 4:0-Erfolg gegen den SV Fuchstal und konnten so das Turnier ungeschlagen für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch!

Die U15 gewann das Turnier in Aschheim

Sechzig um Sieben: Remis gegen Alemannia Aachen

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Sechzig um Sieben: Becketts

Mit einem 2:2-Unentschieden trennten sich die Löwen am Wochenende von ihrem Gegner in der 3.Liga. Zum Start in eine neue Woche gibt es nach dem Remis gegen Aachen einen Überblick zu allen Meldungen rund um den TSV 1860 München. Dazu zählt natürlich auch ein Blick auf die Konkurrenz.

Remis gegen Aachen am Samstagnachmittag

Die Treffer von Philipp Maier und Thore Jacobsen reichten am Samstag nicht zu einem Heimsieg für den TSV 1860 München. Mit einem Remis trennten sich die Löwen von Alemannia Aachen, da Gindorf die Gäste zunächst in Führung brachte und Schroers später sehnswert ausglich. Freuen durften sich die Löwenfans über die Rückkehr von Sigurd Haugen auf den Platz, der allerdings nicht mehr den Siegtreffer erzielen konnte.

Zur Berichterstattung rund um die Partie gehören außerdem die Stimmen zum Spiel sowie die Giesinger Gedanken.

U21 siegt auch im dritten Testspiel

Besser lief es zuvor für die U21, allerdings befindet sich die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar noch in der Vorbereitung. Los geht es beim TSV 1860 II erst Ende Februar mit dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2026. Der klassenhöhere TSV Buchbach hatte jedenfalls am Samstagvormittag in Giesing wenig zu melden und verlor auf dem Kunstrasenplatz deutlich. Auch weitere Löwenteams waren im Einsatz, eine Übersicht gibt es im zugehörigen Artikel.

Ex-Löwen beginnen A-Lizenz-Ausbildung

Seit kurzem läuft beim DFB der nächste Lehrgang zum Erwerb der A-Lizenz. Unter den insgesamt 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmern finden sich gleich mehrere Ex-Löwen. Dazu zählt neben Daniel Adlung (derzeit Greuther Fürth) und Benjamin Schwarz (FC 08 Homburg) auch Sascha Mölders, der momentan den SC Wiedenbrück in der Regionalliga West trainiert. Der Lehrgang läuft bis November.

News aus der 3.Liga

Der 22.Spieltag

Einen erneuten Wechsel an der Tabellenspitze gab es am 22.Spieltag der 3.Liga. Wieder Tabellenführer ist Energie Cottbus, die sich gegen Hoffenheim II mit 3:1 durchsetzen konnten. Der MSV Duisburg unterlag am Sonntag etwas überraschend mit 0:1 in Ulm. Auf Platz 2 liegt daher der SC Verl, der weiterhin eine starke Saison spielt und den nächsten Löwen-Gegner Stuttgart II klar mit 4:0 in die Schranken verwies. Osnabrück bleibt dank eines knappen Auswärtssiegs in Saarbrücken dran, Rot-Weiss Essen (1:1 gegen Wiesbaden) sowie Hansa Rostock (0:3 gegen Ingolstadt) müssen dagegen etwas Federn lassen. Im Tabellenkeller durfte sich neben Ulm der TSV Havelse über wichtige drei Punkte freuen. Aue und Schweinfurt gingen dagegen leer aus.

Der TSV 1860 München liegt vor dem Auswärtsspiel gegen Stuttgart II auf Rang 8 mit 33 Punkten.

Aue trennt sich von Jens Härtel

Die Niederlage gegen den TSV Havelse am Freitagabend war eine zu viel. Wie Erzgebirge Aue am Samstag bekannt gab, trennte sich der Kumpelverein vom bisherigen Trainer. In den letzten Wochen wurde dem 56-Jährigen noch mehrfach der Rücken gestärkt, doch die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf war nun eine zu viel. Zunächst einmal übernehmen die beiden Co-Trainer die Arbeit bei den Veilchen, ein Nachfolger wird bereits intensiv gesucht. Ein möglicher Kandidat soll dabei Christoph Dabrowski sein.

Neuer Ausrüster für Energie Cottbus

Mit einer großen Gala feierte Tabellenführer Energie Cottbus am Wochenende den 60.Geburtstag des Vereins. In diesem Rahmen wurden gleich zwei Nachrichten bekannt gegeben. Zum einen wird der FCE ab 2026/27 von adidas ausgerüstet, zum anderen verlängerte Hauptsponsor LEAG seinen Vertrag bis 2028.

Giesinger Gedanken: Und was machen wir jetzt damit?

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TSV 1860 München Alemannia Aachen Spielerkreis der Löwen nach Abpfiff

Am Samstag spielte der TSV 1860 München zum dritten Mal in Folge unentschieden und tritt daher in der 3.Liga eher auf der Stelle. Die Einordnung nach der Partie fiel den Löwenfans nicht gerade leicht. Überall in Giesing waren die Diskussionen nach Abpfiff geprägt von der Fragestellung: was machen wir jetzt mit diesem Remis?

Unentschieden gegen Aachen: was machen wir mit diesem Resultat?

Eigentlich begann der Spieltag gestern großartig. Mit 1860 Running drehte ich früh am Vormittag zwei Runden im Flaucher-Bereich. Viele trugen Kleidung mit dem Löwen-Logo, sodass Spaziergänger und andere Läufer durchaus wahrnahmen, wer da gerade gemeinsam unterwegs ist. Die kommende neue Abteilung beim TSV München von 1860 e.V. legt derzeit einen guten Start hin und sorgt für weitere Vernetzung unter den Fans. So auch bei mir: spontan konnte ich im Anschluss für einen Löwenfan, der seit wenigen Wochen in München wohnt, ein Ticket für das spätere Heimspiel gegen Alemannia Aachen besorgen.

Nach einer Dusche ging es bei strahlendem Sonnenschein ans Trainingsgelände, wo sich die U21 in der Vorbereitung mit dem TSV Buchbach maß. Bei den ersten Gesprächen stellte sich relativ schnell die Erwartungshaltung für das Heimspiel der Profis im Sechzgerstadion heraus. Ein Heimsieg sollte es heute bitteschön sein, wenngleich man in Giesing auch die Auswärtsstärke der Alemannia wahrgenommen hatte. Zu Fuß ging es nach dem Abpfiff auf Platz 2 in Richtung Stadion und hinein in die Westkurve.

Nach weiteren 90 Minuten plus Nachspielzeit steht ein weiteres Unentschieden zu Buche, das dritte in Folge. Die gute Stimmung vom Vormittag war erst einmal etwas verflogen, der Kopf ratterte und konnte sich nicht so recht entscheiden. Punkt mitnehmen, weil Aachen insbesondere vor dem Halbzeitpfiff mehrfach gute Gelegenheiten ausließ und womöglich den nächsten Auswärtssieg unter Dach und Fach gebracht hätte? Ärgern über den Schiedsrichter, dem die Partie in den letzten Minuten zunehmend entglitt? Analysieren, wieso die Löwen-Mannschaft deutlich unsicherer und/oder fahrlässiger agierte als in den Duellen gegen Essen und in Osnabrück? Hinterfragen, ob die eigene Erwartungshaltung zu hoch war? Vermuten, dass eben jene Erwartungshaltung sich auch auf die Mannschaft übertragen hat und für ein weniger befreites Auftreten gesorgt hat?

So reicht es nicht für ganz oben

Am Ende liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo in der Mitte. Man hätte sich nicht wundern dürfen, wenn die Alemannia im Sechzgerstadion gesiegt hätte. Das lag zum einen am mutigen Auftreten der Gäste, die mit Kontersituationen die Löwen-Defensive immer wieder vor Herausforderungen stellte. Das lag zum anderen aber auch daran, dass das von Markus Kauczinski trainierte Team nicht seinen besten Tag erwischte. Insbesondere die vielen Einladungen an die Aachener durch Fehlpässe oder missglückte Befreiungsschläge sorgten für Unmut unter den 15.000 Zuschauern, die es mit den Gastgebern hielten.

Wenn man sich nun einen Tag später mit der Partie befasst und überlegt, was man mit diesem Ergebnis nun machen soll, dann ist das aus meiner Sicht Folgendes. Als einzelnes Spiel gesehen mag das kein Beinbruch sein, gegen eine auswärtsstarke Alemannia nur einen Punkt mitzunehmen. Dennoch ist das Ergebnis irgendwie ein Sinnbild für die gesamte Spielzeit: für ganz oben reicht es einfach nicht. Das muss man nach dem dritten Remis in Folge einfach auch so festhalten. Verloren ist natürlich noch nichts, aber wenn man wirklich den möglichen Aufstieg in die 2.Bundesliga im Mai feiern möchte, dann müssen solche Spiele einfach gewonnen werden. Dazu braucht es über mehrere Wochen hinweg ein gutes und konzentriertes Auftreten unserer Mannschaft. Ansonsten heißt die Realität auch in der Saison 2026/27 wieder 3.Liga.

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Alemannia Aachen

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute beschäftigen sich die Statements mit dem 2:2 des TSV 1860 gegen Alemannia Aachen am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen.

Bernd Winninger (die TAKTIKTAFEL):

Was soll man dazu sagen? Das Spiel war eins aus der Kategorie Grottenkick. Die Leistung beider Teams möchte ich als limitiert bezeichnen. In vielen Situationen fehlten den Löwen einfach die Anspielstationen. Es war streckenweise einfach kollektiv zu wenig Bewegung im Mittelfeld. Es halfen über weite Strecken nur Standards, um zu den wenigen Chancen zu kommen. Man merkt zwar, dass der Wille da ist. Die Fähigkeit es besser zu machen, fehlte leider. Auf der anderen Seite waren es genau solche Spiele, die unter anderen Übungsleitern verloren wurden. So bin ich doch zufrieden, den Punkt zu haben. Einen Sieg hätten die Gäste auch nicht verdient. Auf Rafatis Auswertung zur Schirileistung bin ich mal wieder extrem gespannt.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Das ist ein gerechtes Ergebnis. Wir haben heute nicht mehr verdient. Wir hatten Probleme, Aachen zu greifen, die haben uns zwischendrin schön durcheinander gewirbelt. Wir haben dann einfach viel zu viele Bälle verloren, leichte Bälle verloren, Risiko gespielt, wo man keines muss. Das war dann einfach insgesamt auch nicht gut genug, um zu gewinnen.

Sigurd Haugen (der Mann mit der Maske nach dem Spiel bei MagentaSport):

I think, maybe overall a bit disappointing offensively. You know, I think we should create a little bit more against this team, but maybe we don’t deserve a win, but I think from the chances… yeah, they have this crazy shot and many situations against us. I think maybe a draw is fair. But if we want to climb the table, we need three points. A draw get’s you nowhere!

Thomas Enn (Reakteur bei sechzger.de):

Es war ein gerechtes Unentschieden in einem chaotischen Spiel. Beide Mannschaften hatten wenig Ordnung im Spiel und keine spielerischen Mittel, um aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Bei Sechzig war der Spielaufbau ungenügend, da von hinten heraus viel zu viele Fehlpässe gespielt wurden. Die Löwen hätten den Gegner viel höher attackieren müssen, um ihrerseits Fehler im Spielaufbau der Alemannen zu erzwingen. Wie zum Beispiel vor dem Elfmeter zum 2:1. Nach dem vierten sieglosen Spiel in Folge kann man sich wohl abschminken, vorne nochmal eingreifen zu können.

Mersad Selimbegovic (Trainer Aachen bei MagentaSport):

Das war sehr, sehr gut in vielen Belangen. Schade, muss ich echt sagen, dass wir nur mit einem Punkt heimfahren, denn wir waren die bessere Mannscaft. Sechzig hat wieder aus wenig viel gemacht. Das ist genau, was ich gesagt habe: Die sind in der Lage, aus wenig viel zu machen. Wir haben natürlich auch kräftig mitgeholfen, vor allem beim zweiten Gegentor. Aber die Moral, dass wir wieder zurück gekommen sind und wirklich dann auf den dritten gedrückt haben. Aber Punkt ist Punkt. Den nehmen wir mit.

Sebastian (Löwenfan aus der Westkurve):

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, was ich vom gestrigen Auftritt halten soll. Auf dem Papier sollte das eigentlich eine klare Sache für unsere Löwen sein, aber so wirklich in Tritt wollen wir nicht wirklich kommen. Spielerisch fand ich das teilweise leider ziemlich schwach und erschreckend zu sehen, wie unkreativ wir die meiste Zeit beim Spielaufbau sind. Wenn die Taktik daraus besteht, nur hohe, weite Bälle zu schlagen, dann können wir uns definitiv auf ein weiteres Jahr dritte Liga einstellen obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, dass mit diesem Kader mehr drin sein sollte. Es beginnt bei den Verteidigern und zieht sich übers Mittelfeld, sodass die Stürmer einfach nicht mit den richtigen Bällen gefüttert werden, oder aus dem Zentrum gezogen werden, dazu teilweise amateurhaftes abwehrverhalten, sodass man auch Glück hatte, nicht noch ein, zwei Tore mehr zu kassieren.

Positiv sind die Aktionen der Fanszene in Bezug auf einen Stadionneubau in Giesing mit Blick auf die kommende Wahl zu bewerten. Hier geht es nicht um Fußballromantik oder Wunschdenken, sondern es ist die Realität, dass ein Sechzger-Neubau mit reellen Dimensionen etwas positives für diesen Verein sein wird! Einen Neubau auf der grünen Wiese oder sonst wo halte ich für nicht sinnvoll und unrealistisch. Es scheint, als ziehen aktuell alle Protagonisten an einem Strang und nun gilt es die Weichen zu stellen, und wirklich alle Möglichkeiten auszuschöpfen, solange diese einmalige Chance auf eine echte Heimat besteht!

01.02.1992: TSV 1860 schlägt Casino Salzburg im Grünwalder Stadion

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

In der Saison 1993/94 erreichte Casino Salzburg unter Trainer-Legende Otto Baric nach unvergessenen Schlachten das Finale des UEFA-Pokals. Dort zogen die Mozartstädter zwar gegen Inter den Kürzeren, sorgten aber dennoch für eine der größten Überraschungen des österreichischen Fußballs. Nur wenige Monate zuvor gastierte Casino Salzburg an der Grünwalder Straße und musste sich dem TSV 1860 mit 0:1 geschlagen geben.

Fußball in der Mozartstadt

Was waren das doch für Zeiten, als man den Salzburger Fußball nicht mit einem Getränkehersteller aus Fuschl assoziieren musste. Damals brauchte es noch keine Flügel verleihende Brause, um zu sportlichen Höhenflügen anzusetzen. Der Club hieß noch Austria (ergänzt durch einen Sponsorennamen), ehe 2005 die Übernahme durch Mateschitz & Co erfolgte und die Geschichte des Vereins einfach adaptiert wurde.

Die Kritik verpuffte, was nicht passte, wurde passend gemacht… Und in der Mozartstadt gründete sich die violette Austria neu und spielt inzwischen wieder in der 2. Liga.

Foto-Finish in der österreichischen Bundesliga

Aber wie gesagt: 1992 war die Salzburger Fußballwelt noch in Ordnung und die Truppe von Otto Baric kämpfte um die Meisterschaft in der Alpenrepublik. Am Ende der Saison standen drei Teams punktgleich an der Tabellenspitze. Den Titel holte sich die Austria, Zweiter wurde Salzburg, Dritter Swarovski Tirol mit Stürmer Peter Pacult.

In der Winterpause testete Casino Salzburg auch beim TSV 1860 und brachte u.a. Spieler wie Wolfgang Feiersinger oder Heribert Weber mit an die Grünwalder Straße.

TSV 1860 schlägt Casino Salzburg

Die Löwen waren damals in der 2. Bundesliga Süd am Start und mussten nach der Winterpause in die Abstiegsrunde. Nach Platz in der regulären Saison folgte Platz 4 in der Abstiegsrunde und schließlich der Abstieg in den Duellen mit dem TSV Havelse und Fortuna Köln.

Im Februar 1992 war das aber noch Zukunftsmusik, die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebte. Als der TSV 1860 heute vor 34 Jahren Casino Salzburg im Sechzgerstadion empfing und das österreichische Spitzenteam sogar besiegte, glaubte man fest an den Klassenerhalt. Horst Schmidbauer schoss die Löwen mit seinem Treffer in der 43. Minute zum Testspielsieg und ließ 2.500 Zuschauern jubeln.

Die Aufstellung der Löwen

Folgende Spieler des TSV 1860 setzte Trainer Karsten Wettberg beim Sieg gegen Casino Salzburg ein.

Heid – Hinterberger (46. Störzenhofecker), Miller, Maurer (65. Hecht) – Hainer, Brunner, Zeiler (46. Koutsoliakos), Berg (77. Haslbeck) – Heisig, Ziemer (46. Kneißl), Schmidbauer (46. Gröber)

Tor:
1:0 Schmidbauer (43.)

Sechzig am Samstag: Vier Löwen-Teams im Einsatz

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U21 gegen Buchbach 4:0 - Sechzig am Samstag

Bislang sind die Profis des TSV 1860 München die einzige Löwen-Mannschaft, die bereits zurück im Punktspielbetrieb ist. Zahlreiche andere Teams der Sechzger bereiten sich aktuell auf den Rückrunden-Auftakt vor. Wir fassen für Euch unter der Motto “Sechzig am Samstag” alle Ergebnisse kurz zusammen. Einen Spielbericht vom 2:2-Unentschieden der Profis in der dritten Liga findet ihr bereits auf unserer Homepage.

Amas siegen mit 4:0 gegen Buchbach

Bereits vor dem Spiel der Profis traten die Amateure auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße gegen den TSV Buchbach an und setzten sich gegen das Team des TSV Buchbach aus der Regionalliga Bayern klar mit 4:0 (2:0) durch. Arin Garza und Luis Pereira de Azambuja trafen bereits vor der Pause, die Gäste hatten bis auf einen verschossenen Elfmeter kaum Offensiv-Aktionen. Nach dem Seitenwechsel wurde es vor etwa 150 Zuschauern mehrmals hektisch, unter anderem gab es einen Buchbacher Ellenbogen-Schlag. Fabio Wagner und erneut Luis Pereira de Azambuja trafen zum in dieser Höhe verdienten 4:0-Endstand.

U19 schlägt Kirchanschöring mit 5:1

Einen klaren Sieg feierte auch die A-Jugend der Löwen. Die U19 setzte sich gegen den SV Kirchanschörig mit 5:1 (3:0) durch und erzielte dabei sogar alle sechs Treffer selbst. Sturm, Krasniqi und wiederum Sturm schossen den 3:0-Pausenstand heraus. Nach dem Seitenwechsel legten Bannert und Lippmann zwei weitere Treffer für die Sechzger nach, der Ehrentreffer für die Gäste zum zwischenzeitlichen 4:1 fiel durch ein Eigentor der Hausherren. Das Abendspiel der U17 gegen Ulm war noch nicht beendet. Das Ergebnis reichen wir nach.

Auch Dritte und Vierte im Einsatz

Auch die Dritte und die Vierte waren am Samstag im Einsatz. Die Dritte kam dabei zu einem 2:2 (2:2)-Unentschieden gegen den SB DJK Rosenheim aus der Bezirksliga Ost. Jannis Schloßer und Daniel Deis hatten dabei einen 0:2-Rückstand noch vor der Pause egalisiert. Die Vierte setzte sich gegen die SVG Erl aus Tirol mit 2:0 (1:0) durch. Die Torschützen waren dabei Seymen Celik und Sevastian Zaho.

 

Wilder Kick gegen Aachen endet mit 2:2-Remis

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Wilder Kick gegen Aachen endet mit 2:2-Remis

Das Positive vorab: Der TSV 1860 München bleibt in der 3. Liga auch am dritten Spieltag nach der Winterpause ungeschlagen. Allerdings warten die Löwen auch weiterhin auf den ersten Sieg. Ein wilder Kick auf Giesings Höhen endete gegen die Alemannia aus Aachen mit einem letztlich leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. Die Gäste gingen durch einen Strafstoß in Führung, Philipp Maier glich nach einer Ecke zum 1:1-Pausenstand aus. Nach dem Seitenwechsel verwandelte Thore Jacobsen einen Elfmeter zur Führung für den TSV 1860, doch Aachen kam durch einen Sonntagsschuss noch zum 2:2-Endstand. Letztlich zu wenig, um nach oben aufzuschließen.

Löwen starten mit unveränderter Aufstellung

Die Löwen gingen mit unveränderter Aufstellung im Vergleich zum 1:1 beim VfL Osnabrück in der Vorwoche ins Spiel. Dieses nahm schnell Fahrt auf. Wirklich hochklassig war es selten, dafür bekamen die Zuschauer über 90 Minuten viele Nicklichkeiten, viele Fouls, viele Zweikämpfe, viel Einsatz aber auch viele Torchancen zu sehen. Für den Fan war das 2:2 sicherlich interessanter anzuschauen, als ein torloses Remis. Coach Markus Kauczinski war nach der Partie jedoch nicht zufrieden. Kein Wunder, denn die Löwen ließen hinten viel zu viel zu und konnten nicht an die sortierten Defensiv-Auftritte der letzten beiden Wochen anknüpfen.

Klarer Strafstoß an Philipp nicht gepfiffen

Bereits nach neun Minuten hätten die Löwen einen Elfmeter bekommen müssen. Nach einer hektischen Anfangsphase steckte Jacobsen durch auf Philipp, der wurde im Strafraum klar am Sprunggelenk getroffen, doch Schiedsrichter Wilke ließ weiterlaufen. Wobei man dem Unparteiischen auch zu Gute halten muss, dass das Spiel mit seinen vielen kleinen Foulspielen alles andere als leicht zu leiten war. Elfmeter gab es dann auf der anderen Seite. Die Löwen leiteten diesen durch einen unnötigen Ballverlust in der Box selbst ein, Maier riss seinen Gegenspieler am Trikot klar nieder und Gindorf vollstreckte zum 0:1.

Maier trifft nach einer Ecke zum Ausgleich

Doch die Löwen glichen wenig später aus. Nach einer Ecke stand Maier am langen Fünfer blank, zog ab und sein Schuss wurde zum 1:1 in den Aachener Kasten abgefälscht. Beide Fanlager peitschten ihr Team unermüdlich nach vorne, sorgten im Grünwalder Stadion über 90 Minuten für eine tolle Atmosphöre. Chancen gab es im weiteren Verlauf immer wieder auf beiden Seiten. Doch letztlich ging es mit dem verdienten 1:1-Unentschieden in die Katakomben.

Zwei Wechsel und die Löwen-Führung

Kauczinski wechselte zur Pause doppelt. Dordan und Rittmüller kamen für Maier und Jakob ins Spiel. Doch die Defensive der Heimischen blieb weiterhin anfällig. Aachen begann etwas schwungvoller, dann legten die Gäste die Löwen-Führung auf – quasi auf dem Silbertablett. Aachens Keeper senste Patrick Hobsch nach einem Rückpass seiner Mitspielers auf der Strafraumlinie um, sah dafür richtigerweise nur Gelb – Stichwort Doppelbestrafung. Jacobsen verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:1.

Sonntagsschuss bringt den Ausgleich

Etwa zehn Minuten später kamen die Gäste noch einmal zurück. Durch einen Sonntagsschuss von Schroers, der genau im Kreuzeck einschlug, fiel das 2:2. Kurz darauf hätten die Gäste in Führung gehen können. Sie scheiterten aber im Abschluss. Dann kamen Steinkötter und Masken-Mann Haugen für die Schlussphase aufs Feld. Haugen hatte auch gleich das dritte Tor auf dem Fuß, wurde aber im letzten Moment behindert.

Weitere Fehlentscheidung kurz vor Schluss

Ein weiteres Mal stand Rückkehrer Haugen im Blickpunkt. Nach einem langen Ball war er auf dem Weg aufs Aachener Tor, wurde dabei rüde umgecheckt. Doch auch hier ließ Wilke weiterlaufen. Eine weitere klare Fehlentscheidung. So wurde es in der Schlussphase immer noch hektischer und Wilke entglitt die Partie immer mehr. Als die Partie auf den Rängen und auch auf dem Feld fast noch zu eskalieren drohte, pfiff er nach vier Minuten Nachspielzeit ab. Es blieb also beim letztlich leistungsgerechten 2:2-Unentschieden.

Zu wenig um nach oben aufzuschließen

Es sei aber noch einmal betont, dass man dem Schiedsrichter nicht die Schuld für zwei verlorene Punkte geben darf, denn das Unentschieden war nach 90 hektischen Minuten für beide Seiten verdient. Die Löwen überzeugten zwar kämpferisch, sowohl spielerisch, als auch in Sachen Ordnung in der eigenen Defensive, war das aber einfach zu wenig, um in der Tabelle nach oben aufzuschließen. Wie der Kollege Stefan Kranzberg letzte Woche schon ausgeführt hatte: Zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel. Aber bleiben wir optimistisch, nächsten Samstag geht es zur Stuttgarter Zweitvertretung nach Großaspach. Dann muss wirklich der erste Dreier her, wenn die Löwen in der Tabelle noch einmal nach oben schielen wollen…

Liveticker: TSV 1860 München – Alemannia Aachen (22.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 alemannia aachen

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Alemannia Aachen! Die beiden Mannschaften treffen am 22. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Nach zwei Unentschieden zum Start in das Jahr 2026 soll heute möglichst ein Heimsieg her. Zu Gast im Sechzgerstadion ist heute Alemannia Aachen. Die Löwen empfangen den aktuellen 15. der 3.Liga. Klingt also nach einer machbaren Aufgabe, doch die Gäste können im Abstiegskampf jeden Punkt gut gebrauchen. Außerdem sollte der TSV 1860 gewarnt sein: Während zuhause fast gar nichts funktioniert (sechs Punkte aus zehn Heimspielen), ist die Alemannia auswärts stark unterwegs und hat erst drei Partien verloren. Folgt heute Nummer 4 oder können die Gäste den ein oder anderen Punkt aus Giesing entführen?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Maier (46. Dordan), Jacobsen – Lippmann, Volland, Jakob (46. Rittmüller) – Philipp (72. Haugen), Hobsch (72. Steinkötter)

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Wolfram, Faßmann,Husic

Tore:
0:1 Gindorf (18./FE), 1:1 Maier (25.), 2:1 Jacobsen (54./FE), 2:2 Schroers (61.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Pfeifer, Verlaat, Dulic, Althaus, Christiansen (alle verletzt), Niederlechner (Aufbautraining), Erdogan, Qela (beide nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei Alemannia Aachen:
Heister, Hanraths, Lorch, Torsiello (alle verletzt), da Silva Kiala (Gelbsperre)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus wurden Philipp Maier und Marvin Rittmüller bereits drei Mal verwarnt.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Alemannia Aachen außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV (WDR) übertragen. Zudem läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de