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Sechzig um sieben: Benede vor Drittliga-Comeback?

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Der TSV 1860 München ist aktuell stark vom Verletzungspech gebeutelt. Aktuell fallen mit Morris Schröter, Jesper Verlaat, Raphael Schifferl und Tunay Deniz vier potentielle Stammspieler aus. Daher überlegt Markus Kauczinski offenbar, Alexander Benede bei den Profis einzusetzen und zu einem Drittliga-Comeback zu verhelfen.

Benede möglicherweise vor Drittliga-Comeback?

Auf Grund der aktuellen Personalnot beordete Löwencoach Kauczinski Damjan Dordan und Alexander Benede von den Amateuren ins Training der Profis. Für Benede wäre es ein Drittliga-Comeback nach über 16 Jahren, als er mit einem Verein, den wir hier nicht nennen wollen, zu zwölf Einsätzen in der dritten Liga kam. Zuschauer der U21 konnten sich diese mehrfach davon überzeugen, dass der 37-jährige einen soliden 6er spielen kann und als Führungspersönlichkeit der jungen Spieler aus dem NLZ Gold wert ist. Kann er seinen Erfahrungsschatz auch nochmal bei den Profis einbringen?

Tunay Deniz – schmerzlicher Verletzungsausfall für 1860

Dass Benede und Dordan überhaupt zu den Profis berufen werden mussten, liegt natürlich an der schweren Knieverletzung von Tunay Deniz. Deniz zählte auch diese Saison zu den Stützen und sein Ausfall wird schwer zu kompensieren sein. Warum hat Christian Jung für euch analysiert.

U21 startet am Freitag in die Rückrunde

Die Herbstmeister von der Grünwalder Straße starten am Freitagabend bereits in die Rückrunde. Um 18:60h empfängt die U21 als Herbstmeister und aktueller Tabellenführer den TSV Kottern. Die Gäste kämpfen aktuell gegen den Abstieg. Alle weiteren Infos zum Spiel findet Ihr hier.

Shao chinesicher Nationaltrainer – Pereira in Wolverhampton gefeuert

Ex-Löwe Jiay Shao wurde gestern zum neuen Nationaltrainer der chinesischen Fußballnationalmanschaft berufen. Er folgt auf den Branko Ivanovic, der mit den Chinesen an der Qualifikation für die WM 2026 gescheitert war. Entlassen wurde hingegen Vitor Pereira, der Abstiegstrainer von 2016/17 bei den Wolverhampton Wanderers. Kurioserweise wurde sein Vertrag nur sechs Wochen vorher um drei Jahre verlängert.

News aus der dritten Liga

Auch Fiel Trainerkandidat in Aachen

Alemannia Aachen hat nach wie vor keinen neuen Übungsleiter vermeldet. Zum Kreis der Kandidaten für dies Amt soll nun auch der ehemalige Aachener Spieler Christian Fiel gehören. Fiel war schon Chef-Trainer in Dresden, bei Hertha und in Nürnberg.

Bär will zur Rückrunde wieder “bei 100% sein”

Der Ex-Löwe feierte am vergangenen Wochenende nach 234 Tagen sein Comeback nach seinem Achillessehenriss. “Zur Rückrunde will ich wieder bei 100 Prozent sein. Aber natürlich wäre es schön, der Mannschaft auch auf dem Weg dorthin schon helfen zu können,” erklärte “Cello” nach seinem Comeback..

Neue Satzung des FC Saarbrücken abgelehnt

Das Amtsgericht Saarbrücken verweigerte der neuen Satzung des FC Saarbrücken, die erst im Oktober auf der Mitgliederversammlung der Saarbücker beschlossen worden war, die Eintragung. Das Gericht begründete die Ablehnung mit einem “Eintragungshindernis”. Diese besteht darin, dass die Präsidiumsmitglieder durch Vorstände abgelöst werden. Aktuell gibt es aber keinen gewählten Vorstand, sondern nur die “alten” Präsidiumsmitglieder. Daher sieht das Gericht, dass risiko, dass der Verein ohne gesetzlichen Vertreter da steht. Es wird an einer schnellen Lösung des Problems gearbeitet.

Damit geht Ihr bestens informiert in diesen Donnerstag. sechzger.de wünscht allen Löwinnen und Löwen einen schönen Tag!

Alexander Benede: Comeback in der 3. Liga nach 16 Jahren?

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Benede 1860

Verlaat verletzt, Schifferl verletzt, Faßmann noch zu unerfahren – schlägt jetzt völlig unerwartet die Stunde des 37-jährigen Routiniers Alexander Benede? Feiert der Abwehrchef 16 Jahre nach seinem letzten Einsatz sein Comeback in der 3. Liga? Derzeit präsentiert sich der Verteidiger – ebenso wie Damjan Dordan – im Profi-Training bei Markus Kauczinski.

Drittliga-Comeback für Alexander Benede?

Am 16.05.2009 stand Alexander Benede letztmals in der 3. Liga auf dem Platz – damals bei einem 2:2 des FC Bayern II gegen den VfB Stuttgart II. Nachdem er bereits in der Jugend für den TSV 1860 am Ball gewesen war, schaffte der gebürtige Münchner in der Seitenstraße den Sprung in die dritthöchste Spielklasse und kam unter Trainer Mehmet Scholl zusammen mit späteren Bundesliga- und Nationalspielern wie Holger Badstuber auf insgesamt 12 Einsätze in der 3. Liga.

Danach war Alex Benede jedoch nur noch im Amateurfußball aktiv. Über den TSV Aindling wechselte er zum BC Aichach, später zum SV Pullach, wo er auch zwei Jahre als Spielertrainer tätig war, und zum TSV Landsberg. Im Sommer 2024 kehrte der fünfmalige U18-Nationalspieler an die Grünwalder Straße zurück. Einer der Gründe für den Wechsel war Ex-U21-Trainer Felix Hirschnagl: “Er ist unfassbar authentisch, ehrlich und zugleich sehr harmoniebedürftig. Inhaltlich ist Felix Hirschnagl der kompetenteste und kompatibelste Trainer meiner Karriere.”

Schwierige Kindheit mit Happy End

Dass Alexander Benede überhaupt Fußballer werden konnte, hat er nicht zuletzt seinem Adoptivvater Carlos Benede zu verdanken. Nachdem Alexanders Vater seine Frau, also die Mutter des damals 11-Jährigen ums Leben gebracht hatte, übernahm der Polizeibeamte und gelernte Pädagoge vom Kommissariat für Prävention und Opferschutz in München die Betreuung des Jungen.

Die Geschichte von Carlos und Alexander wird im Film Der Polizist, der Mord und das Kind erzählt.

Tunay Deniz – keiner ist aktuell wertvoller für die Löwen

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Wie schwer die Knieverletzung und der daraus resultierende Ausfall von Tunay Deniz für die Löwen wiegt, wird sich in den kommenden Wochen auf dem Spielfeld zeigen. Oder hoffentlich auch nicht. Ein Rückblick auf die bisher 13 Saisonspiele in der 3. Liga fördert allerdings – rein statistisch – ein eindeutiges Bild zu Tage: Kein anderer Spieler ist in der laufenden Saison für 1860 so wertvoll, wie der gebürtige Berliner. Sieben Mal stand er in der Startelf, viermal siegten die Löwen in diesen Spielen und holten durchschnittlich zwei Punkte pro Spiel. Sechsmal stand er nicht in der Startelf (bei 50% dann im Laufe dieser Spiele auch gar nicht auf dem Feld). Zu Buche standen aus diesen sechs Partien wiederumdurchschnittlich nur 0,66 Punkte je Spiel. Ein Sieg, ein Remis und vier der fünf Saisonniederlagen lautet die Bilanz ohne den 31jährigen in der Startelf.

Vier Scorerpunkte für Deniz

Die beiden Oktober-Niederlagen in Mannheim und Wiesbaden verfolgte Tunay Deniz von der Bank bzw. von zu Hause vor dem Fernseher. In Hessens Hauptstadt verzichtete Interimscoach Alper Kayabunar auf eine Einwechslung des 31jährigen, beim Waldhof durfte Deniz wegen der gegen Duisburg erhaltenen fünften Gelben Karte nicht mitwirken. Apropos Duisburg: Im ersten Spiel von Trainer Markus Kauczinski blühte der im Sommer 2024 vom Absteiger Halle an die Isar gekommene Mittelfeldspieler so richtig auf. Die kicker-Note 2,0 war der verdiente Lohn. Wie zuletzt beim 3:0 gegen Energie Cottbus erzielte Deniz gegen die Zebras durch eine Torvorlage auch schon einen Scorerpunkt. Zuvor war ihm das bereits beim Heimsieg gegen Osnabrück (3:1) Anfang August und auch – das gehört zur Wahrheit dazu – beim 1:5 gegen Hoffenheim II zum Wiesnauftakt gelungen. Gegen die Kraichgauer wurde er allerdings erst zur Pause beim Stand von 0:2 im Rahmen eines Vierfachwechsels für Max Christiansen in die Partie gebracht, die zu diesem Zeitpunkt allerdings wohl schon verloren war. Da konnte auch Deniz nicht mehr retten, was nicht mehr zu retten war.

Nur bei einer Niederlage in der Startelf

Die einzige Niederlage für Sechzig, die in dieser Saison mit Tunay Deniz in der Startelf zu beklagen ist, war das 0:2 in Aue am 27. September, das letzte Spiel von Patrick Glöckner auf der Trainerbank. In Essen und gegen Stuttgart II holte man je einen Punkt, gegen Osnabrück, in Aachen und eben gegen Duisburg und Cottbus gelangen Siege. Mit Deniz in der Startelf. Bei den Pleiten in Rostock, gegen Hoffenheim und beim Unentschieden gegen Viktoria Köln wurde er jeweils zur Pause bzw. im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt. Gegen Havelse (einziger Sieg), in Wiesbaden und in Mannheim war er – wie oben erwähnt – gar nicht im Einsatz.

Einige Verletzte in dieser Saison

Die Verletzung von Deniz ist nicht der erste Rückschlag in dieser Saison in dieser Hinsicht. Neuzugang Kilian Jacob stand ab dem vierten Spieltag nicht mehr zur Verfügung, hatte aber zugegebenermaßen vorher auch nur drei sehr kurze Kurzeinsätze absolviert. Morris Schröter kam seit seiner Verletzung in Köln im Februar (!) in dieser Spielzeit noch gar nicht zum Einsatz, weil er nachdem er sich zurückgekämpft hatte, im Sommer einen Rückschlag erlitt. Die Verletzung von Kapitän und Abwehrchef Jesper Verlaat wurde glücklicherweise durch Rafael Schiffel ausgeglichen, dessen Ausfall dann am vergangenen Samstag von Max Reinthaler kompensiert werden konnte. Leider scheint es für die Rolle Deniz’ im Team keinen adäquaten Ersatz zu geben.

Jammern hilft nichts!

Und welche Schlüsse ziehen wir nun daraus? Natürlich hilft es nichts, den langen, wohl bis zum Saisonende dauernden, Ausfall zu beklagen. Tunay Deniz’ Verletzung sollte den Rest der Mannschaft auch kein Alibi liefern, ab sofort nicht mehr punkten zu können, weil das kreative Element im Spiel fehlt. Schon am Sonntag in Regensburg muss das Team – vielleicht auch und gerade für den verletzten Kollegen – zeigen, dass es auch ohne ihn in der Startelf konstant punkten kann!

 

Amas starten am Freitag gegen Kottern in die Rückrunde

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Während die Löwenprofis in der 3. Liga erst auf gut ein Drittel der Saison 2025/26 zurückblicken, starten die Amas des TSV 1860 am Freitag Abend bereits in die Rückrunde der Bayernliga Süd. Als Herbst- oder Hinrundenmeister! Allerdings steht für die U21 nach den nächsten vier Partien dann auch eine lange, dreimonatige Winterpause auf dem Programm. Vorher geht es aber zunächst am 7. November um 18.60 Uhr auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 gegen den TSV Kottern-St. Mang um Punkte.

Abstiegskampf in Kottern

Die Gäste aus Kempten belegen derzeit einen enttäuschenden viertletzten Tabellenplatz, was sich keineswegs mit den Ambitionen im Allgäu deckt. In den zurückliegenden Spielzeiten hatte der TSV in der Abschlusstabelle der Bayernliga Süd einen fünften, einen neunten und einen sechsten Platz belegt. Heuer kämpft man mit nur vier Siegen, zwei Unentschieden, aber zehn Niederlagen gegen den Abstieg in die Landesliga Südwest, die man zuletzt im Jahr 2015 verlassen konnte.

Trainerwechsel in Kottern im September

Nach einem ziemlich misslungenen Saisonstart mit sieben Niederlagen aus zehn Spielen (nur ein Sieg bei Türkspor Augsburg am zweiten Spieltag) musste Spielertrainer Martin Dausch, der sich in seinem vorletzten Spiel an der Seitenlinie beim 1:3 in Landsberg zwanzig Minuten vor Schluss noch zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison selbst eingewechselt hatte, seinen Platz räumen. Auf ihn folgte Ende September der 42jährige Andreas Maier, der in seiner aktiven Zeit im defensiven Mittelfeld beim SSV Reutlingen und dem FC Memmingen in der damals drittklassigen Regionalliga Süd und beim FC Dornbirn in Österreichs zweiter Liga gegen den Ball trat. Mit dem neuen Trainer gelangen den Allgäuern immerhin drei Siege (in Hauzenberg, gegen Türkgücü und Ismaning) in sechs Spielen. Am vergangenen Wochenende kehrte man allerdings wieder einmal ohne Punkte und einem 0:3 aus Deisenhofen nach Kempten zurück.

Ausgeglichene Bilanz und ein paar Schützenfeste

Im Hinspiel, zum offiziellen Bayernliga-Saisonauftaktspiel gegen die kleinen Löwen in diesem Sommer, am Freitag, den 18. Juli kam der TSV Kottern mit 1:4 unter die Räder. Wenige Stunden zuvor war übrigens bekannt geworden, dass der Verkauf der Anteile an der 1860 KGaA von Hasan Ismaik geplatzt ist. Trotz der sehr ausgeglichenen Gesamtbilanz mit sieben Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen gegen Kottern aus Sicht des TSV 1860 finden sich in der Historie dieses Duells einige weitere hohe Ergebnisse. So siegten die kleinen Löwen beispielsweise im März 2019 auf dem Trainingsgelände mit 4:0 gegen Kottern, gingen aber vier Jahre später in Gilching mit dem gleichen Resultat vom Platz. Ein 5:0-Auswärtssieg gelang den Amas am 11. September 2021 unter Trainer Frank Schmöller. Deutliche Resultate. In der vergangenen Saison siegte das Team von Felix Hirschnagl gegen diesen Gegner – ohne Gegentor – mit 3:0 und 1:0.

Vorletztes Mal am Trainingsgelände?

Auch diese Partie des Teams von Alper Kayabunar findet wieder am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 statt. Auf dem Fünferplatz, wo die Amas, wie der Coach im Interview mit sechzger.de nach dem Nachholspiel gegen Geretsried betonte, bislang alle sieben Heimspiele gewinnen konnten. Die einzige Heimniederlage (gegen Nördlingen) wurde auf dem Kunstrasen (Platz 2) absolviert. Das kommende Spiel stellt übrigens wohl die vorletzte Chance dar, den so erfolgreichen Junglöwen in der laufenden Saison daheim in Giesing zuzusehen. Zum Re-Start nach der Winterpause, am 28. Februar 2026 gegen Schwaig geht es für die Heimspiele aller Voraussicht nach zurück nach Gilching.

Wieviele Besucher aus Kottern?

Gespannt darf man sein, wie viele Gästefans aus dem Allgäu sich am Freitag Abend auf den Weg in die Landeshauptstadt machen, um ihrer Mannschaft beizustehen. Dem Auftritt im fernen Hauzenberg (von Kempten aus gut vier Stunden Autofahrt entfernt), gleichzeitig erstes Spiel für den neuen Coach Maier Ende September, wohnten Berichten zufolge zahlreiche Anhänger aus Kottern bei, die mit einem Fanbus angereist waren, ihr Team in Niederbayern lautstark unterstützten und so zum knappen 1:0-Auswärtssieg beitragen konnten.

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Titelbild: Gleich geht’s los. Saisonstart mit dem Auftaktspiel Mitte Juli in Kottern.

Sechzig um Sieben: Reduzierte Lautstärke im GWS kommt gut an

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Am gestrigen Dienstag war bei sechzger.de einiges geboten. Unter anderem erschienen die Giesinger Gedanken, ein neuer Talk und ein Artikel zur reduzierten Lautstärke der Boxen im Heimspiel gegen Energie Cottbus. Alle Nachrichten rund um den TSV 1860 München gibt es nun auf einen Blick bei Sechzig um Sieben.

sechzger.de Talk Folge 235 online

In der neuesten Ausgabe spricht Christian mit drei Gästen über den Heimsieg gegen Energie Cottbus. Neben den beiden Redakteuren Jan und Thomas ist auch Jan Lehmann (Lausitzer Rundschau) in der Runde vertreten. Natürlich wird auch der Rassismus-Vorfall um Justin Butler ausführlich besprochen. Abschließend gibt es eine Vorschau auf das Auswärtsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg.

Giesinger Gedanken zum Thema Rassismus

Vielgelobte Giesinger Gedanken hat gestern – etwas später als gewohnt – Peter verfasst. Statt mit dem Spielgeschehen beschäftigt er sich mit Rassismus. Das ist natürlich auf die Situation mit Justin Butler zurückzuführen, aber auch auf die vielen Reaktionen und Diskussionen im Anschluss zu der Thematik. Herausgekommen ist dabei ein absolut lesenswerter Artikel.

Aufstieg ade? Eine historische Einordnung

13 Spiele, Platz 13 und 18 Punkte – das hatten sich einige Löwenfans vor der Saison noch ganz anders ausgemalt. Statt Aufstiegs- heißt es für die Löwen derzeit eher Abstiegskampf. Andererseits verrät ein Blick auf die Tabelle: die 3.Liga ist wieder einmal super eng. Nach unten sind es für den TSV 1860 vier, nach oben fünf Punkte. Eine Entscheidung ist also noch nicht gefallen – das zeigt auch ein Blick in die Geschichtsbücher.

Reduzierte Lautstärke im Sechzgerstadion findet Gefallen

Positiv war am Wochenende nicht nur der Heimsieg gegen Energie Cottbus, sondern für viele Löwenfans auch, dass die Lautstärke im Grünwalder Stadion deutlich angenehmer als sonst war. Der TSV 1860 hatte proaktiv diese Entscheidung wegen des Feiertags Allerheiligen getroffen. Unter den Anhängern kommt das oftmals gut an.

75.000€ für das Nachwuchsleistungszentrum

Eine schöne und tolle Spende hat sich aus dem Verkauf der zahlreichen Panini-Alben und -Sticker ergeben. Insgesamt erhält das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen 75.000€. Diese wurden bereits symbolisch übergeben.

Termin für Mitgliederversammlung der Fußballabteilung steht fest

Der Terminkalender kann für die Mitgliederversammlung der Fußballabteilung gezückt werden. Die Veranstaltung findet Ende November im Park Palast Event Center statt. Alle Informationen auf einen Blick gibt es im zugehörigen Artikel.

Würzburg ist der erste Toto-Pokal Halbfinalist

Seit gestern abend steht der erste Teilnehmer des Halbfinals im Toto-Pokal fest. Es sind die Würzburger Kickers, die sich klar und deutlich mit 4:0 gegen Viktoria Aschaffenburg durchsetzen konnten. Mann des Tages war Jermain Nischalke mit drei Treffen.
Der TSV 1860 München greift am kommenden Mittwoch gegen den TSV Aubstadt in den Wettbewerb ein. Außerdem steigen im Viertelfinale die Partien FC Ingolstadt – Jahn Regensburg sowie SpVgg Unterhaching – Wacker Burghausen.

News aus der 3.Liga

Wimmer mit Innenraum-Sperre gegen den TSV 1860

Jahn-Trainer Michael Wimmer wurde nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Erzgebirge Aue am Wochenende mit einer Innenraum-Sperre für eine Partie belegt. Damit fehlt der 45-Jährige dem SSV im Duell gegen den TSV 1860 München am kommenden Sonntag. Wimmer hatte sich über eine Entscheidung des Unparteiischen Nico Fuchs so stark aufgeregt, dass er die Rote Karte gesehen hatte. Doppelt bitter: laut Babak Rafati hätte es in der vom Jahn-Trainer bemängelten Szene Elfmeter für die Regensburger geben müssen. Dreifach bitter: wenig später erzielte Aue sogar noch den 4:3-Siegtreffer.

Sanierung der Bremer Brücke beschlossen

Aufatmen ist bei den Fans des VfL Osnabrück angesagt, die es mit der Bremer Brücke halten. Das Stadion wird in den kommenden Jahren umfassend saniert, der Stadtrat in Osnabrück hat am Dienstagabend seine Genehmigung für das Vorhaben erteilt. 33 Millionen Euro steuert die Stadt bei, insgesamt belaufen sich die Kosten des Projekts auf 67 Millionen Euro. Ab kommenden Sommer sollen die Arbeiten beginnen.

MV der FA am 27.11. im Park Palast Event Center

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Tsv 1860 Mitgliederversamlung Fußball

Dass am Donnerstag, den 27. November (einem für die Löwenfans ganz besonderen Datum) die Mitgliederversammlung der Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. stattfinden wird, hatten wir bereits vor gut zwei Wochen im Rahmen der Berichterstattung über die neue Abteilungsleitung vermeldet. Auch die Uhrzeit für den Beginn der Veranstaltung (natürlich 18.60 Uhr!), auf der die (neue) Leitung der FA von den Mitgliedern bestätigt werden soll, stand bereits fest. Nun gibt es auch Klarheit über den Ort des Geschehens. Es ist nicht, wie im Sommer 2024 – und wie ursprünglich fehlerhaft vermeldet – die Sechzger-Alm auf dem Trainingsgelände, sondern das Park Palast Event Center bei Elvis im Münchner Stadtbezirk Sendling-Westpark.

Südwestlich der Innenstadt

Nur ein paar Schritte entfernt von dem früher auf den Namen Rudi-Sedlmayer-Halle hörenden BMW-Park, direkt am Westpark gelegen, in dem der Verein aus der Seitenstraße seine Basketballer meist auf Korbjagd gehen lässt, befindet sich das Restaurant, das für die Mitgliederversammlung als Versammlungsort festgelegt wurde. Die genaue Adresse lautet Siegenburger Straße 49, 81373 München. Der Link auf Google-Maps verrät, wie interessierte Mitglieder der Fußballabteilung am besten dorthin kommen. Mit der MVG erreicht man den Ort des Geschehens mit der Buslinie 63, die zwischen Rotkreuzplatz und der Haltestelle Forstenrieder Alle verkehrt und dabei unter anderem den S-Bahnhof Donnersberger Brücke, sowie die U-Bahnhöfe Westpark (U6) und Aidenbachstraße (U3) ansteuert. Auch wenn die Location nicht total zentral liegt – man kommt gut hin zu dieser MV.

Weitere Infos auf www.tsv1860.org

Das sollten dann am 27.11. auch möglichst viele Mitglieder tun, um aus erster Hand über den aktuellen Stand der Dinge in der Fußballabteilung informiert zu werden und – unter Tagesordnungspunkt 9 geplant – die neue Abteilungsleitung zu wählen. Weitere Informationen über das Stimmrecht, die Möglichkeit, Anträge zu stellen und einen Überblick über die Tagesordnung für diese MV sind auf der Website des e.V. und zwar hier zu finden. Über die MV selbst werden wir hier bei sechzger.de natürlich wie gewohnt berichten.

Reduzierte Lautstärke im Grünwalder Stadion: Überwiegend positive Reaktionen

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Bekanntlich fand das Spiel des TSV 1860 München gegen Energie Cottbus an Allerheiligen statt. Vor dem Spiel hatte der TSV 1860 mitgeteilt, dass man “aus Respekt vor allen Menschen, die an diesem Tag in Stille gedenken wollen”, beschlossen habe, “die Lautsprecheranlage für Musik und Durchsagen im Stadion an der Grünwalder Straße deutlich herunterzufahren.”

Wie kam die reduzierte Lautstärke im Grünwalder Stadion bei den Fans an?

Nachdem man in der Vergangenheit häufig zu hören bekam, dass sich viele Löwenfans mit der sehr hohen Lautstärke der Beschallung aus den Boxen – vor allem vor dem Spiel – nicht so recht anfreunden können, haben wir uns in Fankreisen umgehört, wie sie die (vermeintlich) leisere Pre-Match-Bespaßung am Samstag empfunden haben.

Lautstärkereduzierung ist offenbar Block-abhängig

Eine kurze Diskussion an der Tankstelle nach dem Spiel förderte schon die Erkenntnis zu Tage, dass die Reduktion der Laustärke im Grünwalder Stadion am 1. November offenbar von Block zu verschieden ausgefallen ist. Wir haben einige Löwenfans aus verschieden Teilen des Stadions befragt, wie sie die reduzierte Lautstärke fanden. Beziehungsweise, ob die Lautstärke bei Ihnen überhaupt reduziert war.

Beginnen wir mit unserem Live-Tickerer Thomas Spiesl, der das Spiel auf den Presseplätzen der Haupttribüne verfolgte:

Die Lautstärke der Musikanlage war am Samstag nur ein wenig leiser als normal. Wenn man nicht extra darauf geachtet hat, ist es eigentlich nicht wirklich aufgefallen. Grundsätzlich wäre es wünschenswert, die Lautstärke etwas herunter zu regeln, da die Boxen schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben und sich entsprechend immer wieder überschlagen – es reicht mir völlig wenn die Löwenfans ohrenbetäubend laut sind, die überschlagen sich auch nicht.

Manfred, der genau in der Mitte der Stehhalle ganz oben sitzt, konnte keine wirkliche Reduzierung der Lautstärke feststellen:

Die Lautstärke der Musik und der Durchsagen empfand ich in der Stehhalle mittig oben leider als genau so laut und überdreht wie bei allen anderen Heimspielen. Mein Sitznachbar meinte allerdings, es sei einen Tick leiser als sonst. Wenn es wirklich runtergedreht war, dann bitte zukünftig immer so. Die Lautstärke reicht absolut so.

Auf den Stehplätzen in der Westkurve befragten wir Jan, der in F1 stand (also auf der südlichen Seite der Westkurve direkt neben der Haupttribüne):

Ich fand die Lautstärke der Anlage am Samstag genau richtig. Nicht zu laut, wie sonst immer, wo man Angst haben muss, dass die Boxen bald platzen. Aber auch nicht zu leise: Alle Ansagen bzw. Durchsagen von Stadionsprecher Sebastian Schäch gut verständlich. Gerne wieder und weiter so! Das kommt sicherlich auch den Anwohnern des Sechzgerstadions zugute.

Auch Thomas, der das Spiel wie üblich in Block J (also in der Westkurve Richtung Stehhalle) verfolgte, empfand die zurückgedrehte Lautstärke angenehm:

Ich fand die reduzierte Lautstärke im Grünwalder Stadion am Samstag sehr angenehm. Man konnte sich vor dem Spiel unterhalten, ohne sich anschreien zu müssen und hat trotzdem alle Durchsagen klar und deutlich verstanden. Ich hoffe, dass nicht wieder voll aufgedreht wird.

Offenbar fällt also die Laustärkereduktion auf Giesings Höhen durchaus unterschiedlich aus. Es liegt natürlich die Vermutung nahe, dass die nachgerüsteten Lautsprecher in der Westkurve heruntergedreht wurden. In den Sitzplatzbereichen scheint das nicht oder nur minimal der Fall gewesen zu sein.

Umfrage von sechzger.de

Wir haben – über das Einholen der Zitate von Stadionbesuchern hinaus – noch direkt am Sonntag eine Umfrage auf unserer Startseite geschaltet, an der 533 Personen teilgenommen haben. 158 davon waren leider am Samstag nicht im Stadion und 28 haben zum Thema keine Meinung. Bei den übrigen ist das Ergebnis aber eindeutig. 89% derjenigen, die eine Meinung zum Thema haben, empfanden die reduzierte Lautstärke “positiv und angenehm”. Nur 11% wünschen sich eine Rückkehr zur vollen Lautstärke, weil  ihnen die Durchsagen und die Musik aus den Boxen gegen Cottbus “zu leise” waren.

Das Ergebnis ist also eindeutig: Die Löwenfans hätten nichts gegen eine dauerhafte Reduzierung der Laustärke rund um die Löwenspiele. Diese Maßnahme würde sicherlich bei Anwohner*innen ebenfalls gut ankommen und könnte auch bei den Diskussionen rund um den Ausbau des Stadions als ein freundlicher Schritt auf die Nachbarschaft zu gewertet werden. Es liegt an der KGaA, zu entscheiden wie voll die Regler in Zukunft aufgedreht werden.
Den Support aus tausenden Kehlen nehmen wir beim Wunsch nach Reduktion der Lautstärke natürlich ganz explizit aus. Da geht immer ein bisschen mehr…

Lebt der Traum vom Aufstieg? Ein Blick in die Geschichte der 3. Liga

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Durch den Sieg gegen Energie Cottbus am Samstag Nachmittag haben unsere Löwen in dieser Saison nun 18 Punkte aus 13 Spielen errungen und belegen derzeit Tabellenplatz 13. Die vorsaisonal sehr intensiv gehegten Aufstiegsträume schienen – nach ergebnistechnisch eigentlich zufriedenstellendem Saisonstart – durch einen düsteren Herbst mit vier Niederlagen in fünf sieglosen Spielen in Serie schon frühzeitig wieder ausgeträumt. Die aktuelle Platzierung inklusive des erneuten Rückschlags bei Waldhof Mannheim am letzten Wochenende im Oktober verbieten eigentlich, das A-Wort im Zusammenhang mit 1860 derzeit überhaupt in den Mund zu nehmen. Und dennoch lohnt sich zu diesem Thema – speziell für Freunde von Fußballstatistiken – ein Blick in die Geschichte der 3. Liga.

Wir haben mal nachgeschaut: Wie oft landete ein Team, das nach 13 Spieltagen erst 18 oder weniger Punkte auf dem Konto hatte, noch in den Top-3 der Liga und stieg – gegebenenfalls über die Relegationsspiele – im folgenden Frühsommer in die 2. Bundesliga auf?

Rückblick auf 17 Spielzeiten

Im Jahr 2009 wurde die eingleisige Drittklassigkeit im deutschen Fußball eingeführt. Wir befinden uns derzeit also in der 18. Saison in diesem Format. Und können demnach 17 Spielzeiten zum Vergleich heranziehen. Vorneweg: Insgesamt neunmal hatten die am Saisonende jeweils auf den ersten drei Plätzen liegenden Teams nach 13 absolvierten Spielen mehr, teilweise deutlich mehr als 18 Punkte eingefahren. Achtmal aber auch weniger. Und vereinzelt auch deutlich weniger. Und dass sich in 17 Relegationen zwischen Liga zwei und drei zwölfmal der unterklassige Verein durchsetzte, ist in diesem Zusammenhang auch keine schlechte Nachricht.

2012/13: Aufstieg des KSC mit Kauczinski

Gleich die ersten vier Drittligaspielzeiten machen wenig Hoffnung. Mindestens 19, im Einführungsjahr der 3. Liga sogar 23 Zähler hatten die späteren Aufsteiger nach gut einem Drittel der Saison bereits auf dem Konto. Doch dann kam die Saison 2012/13. Ein gewisser Markus Kauczinski führte den Karlsruher SC – ein Jahr nach dem bitteren Abstieg in zwei Relegationspielen ohne Niederlage gegen Jahn Regensburg – als souveränen Drittligameister mit satten 79 Punkten zurück in die 2. Bundesliga. Nach 13 absolvierten Spielen hatten die Badener mit mageren 16 Punkten noch die untere Tabellenhälfte des Tableaus angeführt. Zum Ende der Hinrunde belegte man dann bereits Platz fünf. Nach 24 Spielen erklomm der KSC damals erstmals in der Saison die Tabellenspitze, die ab Runde 28 dann auch nicht mehr abgegeben wurde. Allerdings war hierfür eine unfassbar starke Rückrunde mit nur zwei Niederlagen und drei Unentschieden nötig. Mach’s nochmal, Markus!

Würzburg: Aufstieg nach 15 Punkten aus 13 Spielen

Zwei Jahre später lag Holstein Kiel mit 17 Punkten nach 13 Spielen auf dem 11. Tabellenplatz und schob sich im letzten Drittel der Saison auf den direkten Aufstiegsplatz zwei – um letztlich dann doch “nur” als Dritter über die Ziellinie zu gehen. Und was kam dann? Wir erinnern uns gut: In einer denkwürdigen Relegationsschlacht in der Allianz Arena scheiterten die Störche in letzter Sekunde am TSV 1860 und blieben – erstmal – in Liga drei.
Nur 15 Punkte und damit in dieser Betrachtung die zweitwenigsten nach 13 Spieltagen hatten die Kickers aus Würzburg im Herbst 2015 auf dem Konto. An einen Zweitligaaufstieg dachte am Dallenberg beim erst in jenem Sommer aus der Regionalliga Bayern aufgestiegenen Team von Trainer Bernd Hollerbach keiner. Erst fünf Runden vor Saisonende sprangen die Kickers auf den dritten Tabellenplatz, den sie dann auch nicht mehr hergaben und sich in der Relegation mit zwei Siegen souverän gegen den MSV Duisburg durchsetzten.

Regensburg 2017: Aufstieg gegen die Löwen

Ein weiteres Jahr später war es – und daran erinnern wir Löwen uns nur zu gut – ebenfalls ein Drittliganeuling, der sich in der Relegation durchsetzte und in die 2. Bundesliga aufstieg. Gegen 1860. Nach 13 Spielen hatte Jahn Regensburg in der Saison 16/17 exakt so viele Punkte auf dem Konto, wie unsere Löwen zum heutigen Zeitpunkt.
Und auch im Folgejahr sprang ein Team das nach 13 Spielen erst magere 16 Zähler eingesammelt hatte – nämlich wieder mal der KSC – am Ende noch auf den Relegationsplatz. Zum vierten Mal in Serie reichten also 18 oder sogar weniger Punkte für einen Platz unter den ersten drei. Für den Aufstieg langte es 2018 dann aber nicht. In der Relegation scheiterten die Karlsruher an Erzgebirge Aue und verblieben trotz starker Rückrunde in der 3. Liga.

2020 schon wieder Würzburg

Drei weitere Aufsteiger, die nach einem absolvierten Drittel der Saison noch deutlich unter der 20-Punkte-Marke lagen, können hier aufgezählt werden: Erneut die Würzburger Kickers, die in der seltsamen, weil zwischenzeitlich wegen der Coronapandemie unterbrochenen Saison 2019/20 als Zweitplatzierte (hinter den nicht aufstiegsberechtigten Seitenstraßlern) den ersten Aufsteiger stellten. Nach 13 Spielen hatten sie lediglich 16 Punkte auf dem Konto gehabt. Genauso viele, wie erst vor zwei Jahren Liganeuling Preußen Münster, die sich erst im letzten Saisonviertel auf den zweiten Platz schlichen und zusammen mit dem SSV Ulm als Aufsteiger durch die 3. Liga durchmarschierten.

Ein Punkt pro Spiel in 13 Spielen – am Ende Zweiter

Die niedrigste Punktzahl nach 13 Spielen, die ein gutes halbes Jahr später dann soweit aufgestockt worden war, um zum Aufstieg zu führen, ist allerdings noch ein Jahr früher vorzufinden. Und zwar in Osnabrück. Nur noch einen Platz vor den Abstiegsrängen lag der VfL Ende Oktober 2022. Nach einer (allerdings unfassbar unverdienten) 0:2-Heimpleite gegen Michael Köllners Löwen und einem 1:4 in Elversberg. In den bis dahin absolvierten 13 Spielen hatte man durchschnittlich nur je einen Zähler geholt. Die Abstiegsangst ging um an der Bremer Brücke. Dabei hatte man schon Ende August reagiert und Tobias Schweinsteiger als Hoffnungsträger auf die Trainerbank geholt. Der Trainereffekt (sofern es diesen überhaupt gibt) setzte dann erst zwei Monate nah Schweinsteigers Antritt ein. Dafür umso deutlicher. Bis zum Frühling 2023 waren die Lilaweißen in die Top-6 der Tabelle geklettert, schoben sich am vorletzten Spieltag auf den (wegen der auf Platz zwei liegenden Zweitvertretung des SC Freiburg) zum direkten Aufstieg berechtigenden dritten Rang und verteidigten diesen in einem Herzschlagfinale mit zwei Treffern in der Nachspielzeit nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Wehen Wiesbaden, die dadurch in die – allerdings dann auch erfolgreiche – Relegation mussten.

Nachmachen, Löwen! Und optimistisch bleiben.

Fazit: Unsere Löwen haben uns in den letzten Wochen sehr klar aufgezeigt, dass die Euphorie, die vor der Saison – nicht nur, aber auch in unserer Redaktion – herrschte, vielleicht ein wenig übertrieben und vor allem verfrüht daherkam. Diese Spielzeit war, ist und wird kein Selbstläufer. Allerdings hat die Geschichte der letzten siebzehn Jahre – wie hier an ganz konkreten Beispielen und mit Zahlen unterfüttert vorgeführt – bewiesen, dass Ende Oktober oder Anfang November auch noch keine Zeit zum Trübsal blasen ist. Noch ist nichts entschieden in Sachen Aufstieg. Abgerechnet wird im Mai. Und wir bleiben optimistisch!

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Titelbild: Aufstiegsparty in Giesing. Auch diese Saison noch möglich. Die Geschichte beweist es.

sechzger.de Talk 235: Sieg gegen Cottbus & Vorschau Regensburg

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sechzger.de Talk Folge 235 Sieg gegen Energie Cottbus, Rassismus-Vorfall Justin Butler und Vorschau SSV Jahn Regensburg - TSV 1860 München

Nach dem Heimsieg gegen Energie Cottbus – also erneut den Tabellenführer der 3.Liga – empfängt Christian drei Gäste im sechzger.de Talk Nummer 235. Zusammen besprechen sie alles rund um den Sport, aber auch den Rassismus-Vorfall um Justin Butler. Abschließend gibt es noch eine Vorschau auf das Duell mit Jahn Regensburg am kommenden Sonntag.

Heimsieg gegen Energie Cottbus

Statt um sportliche Themen geht es gleich zu Beginn der aktuellen Sendung um den Rassismus-Vorfall vom vergangenen Samstag. Wobei es gar nicht zutreffend ist, von dem einen Vorfall zu sprechen. Die Szene mit Cottbus-Spieler Justin Butler wurde allerdings medial am meisten begleitet und sorgte deutschlandweit für Aufsehen. Kein Wunder, dass Christian, Jan, Thomas und Jan im sechzger.de Talk Nummer 235 noch einmal ausfürlich auf die Situation eingehen.

Fußball wurde bei bestem Wetter dann natürlich aber auch noch gespielt – und wie! Mit 3:0 siegten die Löwen gegen Energie Cottbus und feierten damit den vierten Heimsieg in der aktuellen Saison. Es scheint fast so, als müssten die Löwen nun im jeden Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer spielen, um so richtig Erfolg zu haben.

Vorschau SSV Jahn Regensburg

Ob es auch gegen Mannschaften aus anderen Tabellenregionen klappt, wird das Duell mit Jahn Regensburg am Sonntag aufzeigen. Dann ist der TSV 1860 beim aktuellen 17. der 3.Liga zu Gast. Beim SSV läuft es alles andere als gewünscht, was auch bereits zwei Wechsel auf entscheidenden Personal-Stellen aufzeigen. Die Löwen wollen unter Markus Kauczinski dieses Mal hingegen den Schwung mitnehmen und auch auswärts möglichst dreifach punkten. Begleitet und unterstützt werden sie dabei – wie sollte es auch anders sein – von mehreren tausend Löwenfans.

Der sechzger.de Talk 235 als Video und Podcast

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Dank Panini-Album: 75.000 EURO für’s NLZ

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Die Pressemeldung, die am vergangenen Freitag von der Fußballabteilung des TSV 1860 versendet wurde, ging in der Vorberichterstattung für das Drittligaspiel der Löwen gegen Energie Cottbus leider ein wenig unter. Und nach dem Spiel wurde dann vor allem über den 3:0-Sieg gegen den Tabellenführer, über den rassistischen Vorfall im Stadion und am Sonntag dann auch noch über die Meldung, dass Manfred Paula als sportlicher Geschäftsführer der KGaA dauerhaft im Amt bleibt, berichtet. Dabei ist es eine durchaus erfreuliche Nachricht: Einen Scheck über 75.000 EURO konnte Ende letzter Woche an das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 übergeben werden.

Der Sommer der Sammler

In vielen Löwenfans erwachte im Sommer 2024 ein kindlicher Sammeltrieb, den die meisten von ihnen – teilweise bereits im fortgeschrittenen Alter – vielleicht schon ganz vergessen hatten. Am 17. Juli wurde im Bamboleo das Panini Album zum 125. Geburtstag der Fußballabteilung präsentiert. Danach setzte unter den Anhängern von Münchens Große Liebe das große Sammeln ein. Zahlreiche Tauschbörsen wurden organisiert, privat und im öffentlichen Raum, im Bamboleo, am Grünspitz und in anderen Giesinger Kneipen… 264 Aufkleber, die käuflich in Tütchen zu je fünf Stickern zu erwerben waren, umfasste das Album. Der erste in den Medien als “Hardcore-Sammler” bezeichnete Fan hatte das Album bereits nach 24 Stunden komplett.

Dank von Manfred Paula

Nun, gut ein Jahr später übergaben die Initiatoren und Macher des Albums aus den Abteilungen Vereinsgeschichte und Fußball einen Scheck in Höhe von 75.000 Euro an Löwenpräsident Gernot Mang und den NLZ-Leiter (und inzwischen auch Geschäftsführer der KGaA) Manfred Paula. Dieser äußerte sich am Rande der Übergabe erfreut:

In meiner Funktion als NLZ-Leiter vielen herzlichen Dank für diese sehr großzügige Zuwendung. Uns hilft jeder Euro, den wir bekommen. Die Summe von 75.000 Euro ist natürlich ein enormer Betrag, den wir gut und effektiv verwenden können. Einen ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten, an die Vereinsgeschichte für die Idee und Umsetzung, an die Partner und Sponsoren für die Unterstützung und natürlich an alle.

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Titelbild: Scheckübergabe ans NLZ (v. li.): Claus Melchior, Manfred Paula, Gernot Mang, Bernd Oswald und Thomas Bohlender.