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Löwenrunde vor Aachen: Haugen-Comeback denkbar

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markus kauczinski haugen comeback

Am Samstag um 14:00 Uhr empfangen die Münchner Löwen die Alemannia aus Aachen im Grünwalder Stadion. Bei der Löwenrunde am Freitagnachmittag sprach Coach Markus Kauczinski über die personelle Lage und schätzte den Gegner ein. Dabei sagte der Trainer: „Wir werden gegen Aachen alles reinpacken müssen.“ Dabei erscheint sogar ein Haugen-Comeback (mit Maske) denkbar.

„Die Jungs, die wieder kommen tun uns gut“

Ausfallen werden gegen Aachen definitiv Christiansen, Deniz, Dulic, Verlaat, Pfeifer und Niederlechner, zählte der Löwen-Coach auf. Schröter sei „ein Kandidat“ für den Spieltagskader, „er hatte Höhen und Tiefen“, sagte Kauczinski. Auch Wolfram konnte wieder trainieren und wird wohl im Aufgebot stehen. „Die Jungs, die wieder kommen, tun uns gut in der Breite“, erklärte er auf Nachfrage von sechzger.de und fügte an: „Je besser es läuft, desto schwieriger wird es natürlich für die Rückkehrer, wieder reinzukommen.“

Haugen-Comeback denkbar

Die letzten Tage hatte Angreifer Sigurd Haugen mit einer speziellen Maske trainiert. Ein Haugen-Comeback gegen Aachen ist bereits denkbar. Der Löwen-Coach wollte dies jedenfalls trotz mehrfacher Nachfragen nicht ausschließen. „Er hat mit Maske mittrainiert. Die Maske ist natürlich gewöhnungsbedürftig, weil sie das Sichtfeld einschränkt. Wir haben uns noch nicht entschieden, ob er im Kader steht. Wir müssen uns noch gut überlegen, ob wir mal etwas Verrücktes machen wollen“, sagte Kauczinski.

„Die Türen sind noch nicht geschlossen“

Einen Wintertransfer wollte der Sechzger-Trainer ebenfalls nicht kategorisch ausschließen und erklärte hierzu: „Die Türen sind noch nicht komplett geschlossen. Aber bisher war noch nichts dabei, was uns komplett überzeugt hat.“. Auf der anderen Seite erwartet er auch keinerlei Abgänge mehr. „Ich gehe nicht von Abgängen aus. Wir haben da ja das Heft in der Hand“, sagte Kauczinski weiter.

Aachen wird nicht einfacher als Essen oder Osnabrück

Zugleich warnte er vor dem nächsten Gegner. „Sie sind gut drauf, durch den letzten Sieg in Hoffenheim, haben einen erfahrenen Trainer. Sie sind nach vorne sehr gefährlich, haben schnelle und bewegliche Leute. Wir brauchen nicht glauben, dass es gegen Aachen einfacher wird als gegen Essen oder Osnabrück. Wir werden wieder alles reinpacken müssen an Energie und Leidenschaft“, sagte Kauczinski.

Der Coach ist nie ganz zufrieden

Angesprochen auf die letzten Spiele erläuterte er: „Ich bin nie komplett zufrieden. Wir haben die Spiele beide offengehalten, aber am Ende müssen wir unsere ein, zwei Chancen auch nutzen, die wir kriegen. Ich hatte das Gefühl, wir waren gegen Essen näher dran als in Osnabrück.“. Gegen Aachen erwartet Kauczinski „wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Das wird wieder ein hartes Stück Arbeit. Unser Fokus liegt alleine auf diesem Spiel.“

Einzelkritiken zu Osnabrück

„Er hat das ordentlich gemacht. Vom Einsatz ist er immer vorbildlich. Er bringt Tempo und Energie mit“, lobte der Coach David Philipp, der in Osnabrück den Ausgleich vorbereitet hatte. Angesprochen von sechzger.de auf die beiden Schienenspieler Jakob und Lippmann, erwiderte Kauczinski: „Sie haben nicht enttäuscht. Aber die Teams haben sich viel neutralisiert. Ich erwarte mir vielleicht, noch etwas variantenreicher zu sein.“.

„Wer eine Pause braucht, kann zu Hause bleiben“

Auch auf die nächste Frage, ob es Spieler im Kader gibt, die nach zwei harten Duellen mit wenig Auswechslungen nun eine Pause bräuchten, ging der Löwen-Trainer näher ein. „Es sind jetzt erst zwei Spiele. Wer jetzt eine Pause braucht, der kann zu Hause bleiben“, gab Kauczinski zu Protokoll. Das Team mache auf ihn aktuell „einen fokussierten Eindruck und tritt geschlossen auf.“.

Heimspiel im WDR oder im Live-Ticker

Hoffen wir, dass dem auch morgen so ist und die Löwen gegen Aachen den ersten Dreier des Jahres 2026 einfahren können. Alle, die nicht im Grünwalder Stadion mit dabei sein können, haben die Möglichkeit, die Partie auf MagentaSport oder im WDR zu verfolgen. Oder ihr lest einfach bei uns im Live-Ticker mit; dort verpasst ihr sicher nichts rund um das Match auf Giesings Höhen.

Exklusiv-Interview mit Jacobsen: “Sind enger zusammengerückt”

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Jacobsen Interview: "Sind enger zusammengerückt"

Seit der Verletzung von Jesper Verlaat im September vergangenen Jahres führt Thore Jacobsen die Löwen als Kapitän aufs Feld und gehört zu den Stabilisatoren im Zentrum. Der 28-Jährige ist unter Trainer Markus Kauczinski eine absolute Stammkraft bei den Sechzgern. Im Gespräch mit sechzger.de-Redaktionsleiter Thomas Spiesl unterhielt sich Jacobsen über das Team, die aktuelle Verletztenmisere, und was ihm am TSV 1860 München besonders gefällt.

“Es ist schon eine andere Hausnummer hier in München”

Seit November spielst Du im Zentrum mit Philipp Maier, in Euren sieben gemeinsamen Spielen holten die Löwen 13 Punkte und spielten zwei Mal zu null. Was schätzt Du an Deinem Neben-Mann besonders und warum funktioniert es mit Euch beiden also Duo bislang so gut?

„Philipp schätze ich sehr, man weiß immer, was man von ihm bekommt. Er ist ein sehr abgebrühter Spieler und weiß ganz genau, worauf es in der 3. Liga ankommt. Das hat sich eingegroovt in den letzten Spielen, dass wir ein gutes Team geworden sind. Er ist für mich immer anspielbar, hilft mir und macht seinen Job sehr, sehr zuverlässig.“

Du bist damals aus der 2. Liga von der SV Elversberg zu den Löwen gewechselt. Was hat Dich damals zu dem Wechsel bewegt? Eigentlich sollte man doch meinen, dass man sich als Profi und Stammspieler für den Aufstieg belohnen möchte, statt zurück in die 3. Liga zu wechseln.

„Das habe ich schon öfter gehört (lacht). Für mich persönlich war es kein Schritt zurück, wenn man die Größe und die Reichweite der Vereine vergleicht. Es ist schon eine andere Hausnummer hier in München. Wenn man die Ligazugehörigkeit sieht, kann man es natürlich schon erstmal so sehen, dass es ein Schritt zurück ist. Aber ich denke, dass wir alle hier sind, mit dem Traum mit dem TSV 1860 eine Liga höher zu spielen. Und dieser Gedanke war damals ausschlaggebend für den Wechsel.“

“Der Verein ist mir schnell ans Herz gewachsen”

Für Dich ist es bereits die zweite Saison bei 1860, Du hast die Mannschaft zuletzt als Kapitän aufs Feld geführt. Was bedeutet Dir der Club und was macht die Löwen so besonders?

„Der Verein ist mir relativ schnell ans Herz gewachsen. Man hat einfach gemerkt, durch die Leute, die ich hier privat kennengelernt habe, was der Verein in der Stadt für eine Strahlkraft hat. Wenn man sich auf das Ganze einlässt und den Verein ein bisschen besser versteht, kann man auch ganz schnell merken, was den Verein ausmacht und was die Fans und die Spieler hier so fasziniert.“

Wie ist es für Dich in so einer Mannschaft mit so vielen starken Charakteren und erfahrenen Spielern der Kapitän zu sein? Wie hältst Du das Team zusammen auf und neben dem Platz, sprich was ist Dein Führungsstil?

„Ja das stimmt, wir haben viele gestandene Spieler, die natürlich alle ihre Meinung vertreten. Deswegen können wir uns extrem gut untereinander austauschen und auch mal angeregt diskutieren. Was ich gut finde, dass eine gewisse Dynamik in der Mannschaft ist. Ich glaube, da muss man gar nicht so viel eingreifen. Einfach laufen lassen, es sei denn, dass es Übermaße annimmt und man merkt, dass wir auf und neben dem Platz nur noch am Diskutieren sind. Mein Motto ist eigentlich laufen lassen, es sei denn es ist etwas Auffälliges über mehrere Tage, dann wird es natürlich angesprochen.“

“Wir sind enger zusammengerückt”

Die Löwen haben in dieser Saison massives Verletzungspech. Sportlich ist das sicherlich eine Schwächung, aber man hat von außen das Gefühl, dass die Mannschaft dadurch enger zusammengerückt ist. Stimmt das oder täuscht diese Wahrnehmung?

„Das stimmt, es ist wirklich extrem dieses Jahr. Gerade als wir dachten, dass sich das Lazarett wieder lichtet, kamen neue Verletzungen dazu und einige, die länger verletzt waren, haben einen Rückschlag erlitten. Aber es stimmt absolut, dass wir enger zusammengerückt sind. Jeder merkt, das war kein „Bla bla“ vor der Saison, dass jeder wichtig werden wird in der langen Saison. Deswegen glaube ich spürt jeder die Verantwortung, dass er jetzt abliefern muss. Das tut uns allen gut, dass wir alle wissen, dass wir wichtig fürs Team sind.“

Was ist aus Deiner Sicht in dieser Saison noch drin? Und falls es nicht klappt: Wagst Du in der nächsten Saison nochmal einen Anlauf mit dem Löwen? Der Vertrag läuft ja aus…

„Ich möchte mich erstmal zurückhalten. Wenn wir jetzt zwei Spiele gewinnen, spricht das Umfeld vom Aufstieg. Wenn wir ein, zwei Spiele negativ gestalten, sagen wieder alle, wir sollen bloß aufpassen, dass wir nicht absteigen. Wir als Mannschaft schauen von Spiel zu Spiel. Auch wenn sich das nach einer Floskel anhört, ist das momentan die beste Vorgehensweise für uns. Vertraglich kann ich mich noch nicht äußern, da die Gespräche erst anstehen. Aber ich kann sagen, dass ich mich sehr wohl fühle in München und ich die Wertschätzung auch spüre.“

Jacobsen über die Erwartungshaltung bei 1860

Welchen Einfluss auf die Mannschaft hat die Erwartungshaltung im Umfeld des TSV 1860? Vor der Saison war die Euphorie riesig, zwischendurch herrschte nahezu Untergangsstimmung. Lässt man sowas als Spieler an sich ran?

„Das hat auf jeden Fall Einfluss auf einen, auch wenn man sagt, man geht nicht so emotional an die Sache heran und möchte nicht so viel lesen. Hin und wieder kriegt man einfach Sachen von Freunden geschickt, ob es per WhatsApp oder in den sozialen Medien ist. Selbst wenn man sich darauf nicht so einlässt, wird in der Kabine natürlich auch viel geredet und man schnappt das unterbewusst auf. Wenn man ein, zwei Jahre Erfahrung in einem Traditionsverein hat, dann kann man das Ganze ein bisschen besser einschätzen und neutraler damit umgehen.“

“Ich bin ein offener Charakter”

Du warst in der Jugend im NLZ des HSV aktiv, dann aber auch einige Jahre für Werder am Ball. Für welchen der beiden Nord-Vereine im Norden schlägt Dein Fußballherz?

„Da muss ich ganz klar mit HSV antworten, weil ich dort die ganze Jugend durchlaufen habe von der U12 bis zur U19. Ich bin in der Stadt mehr oder weniger aufgewachsen. Mein erster richtiger Stadionbesuch war auch beim HSV.“

In der Öffentlichkeit wirkst du eher zurückhaltend und ruhig, bist aber Vize-Kapitän. Bist du innerhalb der Mannschaft und in der Kabine ein anderer Charakter?

„Das kann ich gut verstehen, dass die Leute denken, dass ich eher zurückhaltend bin. Ich denke, wenn man die Jungs aus der Mannschaft, meine Familie oder Freunde fragt, die wissen, dass ich auch ganz anders sein kann, viel Spaß habe und ein offener Charakter bin. Ich bin eine Person, die ein bisschen braucht, um mit anderen Leuten warm zu werden. Deshalb wirke ich vielleicht am Anfang etwas zurückhaltend und ruhig.“

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für Samstag!

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V.

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Alemannia Aachen im Gästeblock des GWS 24/25

Während ich diesen Text schreibe, strahlt die Sonne durch das Fenster und nährt die Vorfreude auf das morgige Spiel. Es steht ein richtiges Traditionsduell an, gegen einen neuen Lieblingsgegner der Löwen. Seit ihrer Rückkehr in den Profifußball hat der TSV 1860 noch nie gegen die Kaiserstädter verloren und wir hoffen das dies auch morgen so bleiben wird. Auch wenn sich die gut 1500 Gelb-Schwarzen sicher etwas anders wünschen, wenn sie ihrem Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V. hinterher reisen!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Zum ersten Mal in dieser Rückrunde gehen die Löwen als klarer Favorit in die anstehende Partie. Die Alemannia steht aktuell auf Rang 15 der Tabelle, was sich in 24 Punkten – 2 Punkte auf einen Abstiegsplatz – und einer Bilanz von 7-3-11 ausdrückt. Die exakt gleiche Bilanz weist der Jahn aus Regensburg auf, die Aachener müssen sich aber aufgrund des schlechteren Torverhältnisses von -8 (31:39) hinter den Oberpfälzern einreihen.

Die als offensivschwach geltenden Westdeutschen haben also genau so viele Tore erzielt wie die Löwen, nur die Defensive steht weniger stabil. Interessanterweise würde man vom öffentlichen Bild der Alemannen das genaue Gegenteil vermuten. Doch es heißt aufpassen, da die Kaiserstädter am letzten Spieltag mit einem Auswärtssieg in Hoffenheim für einen Achtungserfolg sorgen konnten. Davor musste man sich aber Osnabrück klar mit 0:3 geschlagen geben. Die Tests im Trainingslager liefen in Ordnung (Niederlage gegen Bochum, Sieg gegen Jena), im Dezember holte man aber nur magere zwei Punkte.

Außerdem sammelte der ATSV bisher bei sämtlichen Auswärtsspielen unterhalb Aachens die die volle Punkteausbeute ein. Dagegen sprechen könnten einige Verletzungssorgen im Kader. So fallen unter anderem die Stammkräfte Lorch und Heister aus, auch Mika Hanraths ist noch nicht wieder matchfit.

Wintertransfers

Noch vor dem Winter wurde in Aachen auf der Trainerbank rochiert. Als Nachfolger von Benedetto Muzzicato leitet nun der aus Regensburg bekannte Mersad Selimbegovic das Training am Tivoli. Sonst stand der Winter unter dem Motto Griechenland. Der erste Neuzugang war Innenverteidiger Petros Bagalianis (24) von AE Larisa (1. Liga GRE), danach nahm man Testspieler Fotios Pseftis (22) per Leihe mit Kaufoption unter Vertrag. Der griechische Torhüter kommt vom FC Lugano (1. Liga SWZ) und ist mittlerweile die Nummer 1 in der Kaiserstadt.

Dies liegt vor allem daran, dass Gladbach die Leihe von Jan Olschowsky (24, TW) beendet hat und ein Platz im Torhüterteam freigeworden ist. Olschowksy war in seiner zweiten Saison am Tivoli die klare Nummer 1 und hinterlässt nun eine Lücke. Diese wurde spontan mit viel Routine aufgefüllt. Manuel Riemann (37) ist ab sofort Teil des Kaders und soll als Ersatz für Pseftis fungieren. Der exzentrische Mühldorfer war bislang vereinslos und hat mit dem VfL Bochum schon Bundesliga gespielt.

Das Hinspiel

Das Hinspiel hielt für die vielen mitgereisten Sechzger eine späte Erlösung bereit. Vor dem Spiel zeigte die Karlsbande eine große Choreografie zu ihrem 15-jährigen Bestehen.          In der ersten Hälfte taten sich die Löwen gegen eine mutig aufspielende Alemannia sehr schwer, die Gastgeber konnten sich aber zu selten wirklich gefährlich durchsetzen.

 

Ein ähnliches Bild zeigte sich in der zweiten Hälfte, wobei die Löwen mehr dagegen hielten. Nach der Gelb-Roten-Karte gegen Gaudino in der 64. Minute hatte der TSV 1860 aber Übergewicht und erspielte sich mehr Chancen. Spät in der Partie erzielte dann der eingetauschte Hobsch die Führung, die Philipp dann in der Nachspielzeit noch etwas glücklich auf 2:0 erhöhte. Großer Jubel unter den Löwen – warum dieser Sieg so viel bedeutete, war niemandem ganz klar, es fühlte sich aber super an!

 

Der 22. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr TSV Havelse 1912 – FC Erzgebirge Aue
Samstag 14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – SV Waldhof Mannheim 07
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – TSG 1899 Hoffenheim II
14:00 Uhr TSV 1860 München – Aachener TSV Alemannia
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – FC Ingolstadt 04
16:30 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – SSV Jahn Regensburg
Sonntag 13:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – MSV 02 Duisburg
16:30 Uhr SC Verl 1924 – VfB Stuttgart 1893 II
19:30 Uhr Rot-Weiss Essen – SV Wehen Wiesbaden

 

TSV 1860 – Alemannia Aachen: Ergebnistipp Gernot Mang

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Gernot Mang Mitarbeit TSV 1860

Kein Geringerer als Präsident Gernot Mang höchstpersönlich gibt seinen Ergebnistipp für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen Alemannia Aachen. Dass der Oberlöwe optimistisch auf die Partie im Grünwalder Stadion blickt, versteht sich von selbst.

Ergebnistipp von Gernot Mang

Angesprochen auf die beiden Punktgewinne gegen Essen und in Osnabrück zeigt sich Mang sehr zufrieden:

“Wir haben trotz Personalsorgen zwei Mal gepunktet und jeweils einen Rückstand aufgeholt. Das zeigt, dass die Moral und der Einsatz stimmen. Für uns ist noch alles drin.”

Dafür seien nun aber Siege notwendig und folglich wäre auch ein Heimdreier gegen Alemannia Aachen wichtig:

“Ich tippe auf ein 3:1 für 1860.
Ich glaube, der Hobschi knipst zwei Mal und das dritte Tor macht der Kevin. Der ist jetzt heiß!”

Aktiv in der Stadionfrage

Nachdem Gernot Mang zuletzt nicht in Osnabrück dabei war, sondern stattdessen Löwen-Skistar Linus Straßer bei dessen 3. Platz beim Slalom in Kitzbühel unterstützte, ist der Präsident diesmal wieder live vor Ort im Sechzgerstadion. Apropos: Die Heimat der Löwen ist natürlich eins der großen Themen, die Mang zusammen mit seinen Präsidiumskollegen anpacken möchte und muss. Für den gebürtigen Vorarlberger ist das Grünwalder Stadion “Heimat, DNA und Herz des Vereins”.

Entsprechend fokussieren sich die Bemühungen des Vereins in der Stadionfrage zur Freude vieler Fans aktuell auf den Standort Giesing. Eine Stadionkommission wurde gegründet, eine Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Maximalkapazität (gewünscht sind mindestens 25.000) in Auftrag gegeben. Es bleibt spannend, aber Gernot Mang und sein Team sind dran!

Selimbegovic: “Mit einem Sieg noch gar nichts erreicht”

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mersad selimbegovic

In der Presserunde vor dem Spiel beim TSV 1860 stellte Alemannia-Trainer Mersad Selimbegovic heraus, dass der Erfolg in Hoffenheim der Mannschaft zwar sehr gut getan habe, dass man “mit einem Sieg noch gar nichts erreicht” habe. Deswegen gelte es, nun an der Grünwalder Straße nachzulegen.

Mersad Selimbegovic vor dem Spiel bei 1860

Trotz der noch immer angespannten Tabellensituation trat Mersad Selimbegovic gelöst vor die Kameras und gab in der Pressekonferenz zu Protokoll:

“Siegen tut immer gut, egal wie Du performst. (…) Wenn Du Punkte nicht hast, dann wirds immer mehr Last, das merkt man auch bei den Jungs (…), dass die ein bisschen freier sind. (…) Trotz dieser Misserfolge hatten wie eine gute Energie, weil ohne diese Energie hätten wir das jetzt auch nicht geschafft am vergangenen Wochenende.”

Durch den Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim II sei eine Tür aufgegangen, dennoch sei es jetzt wichtig, weiterhin viel zu investieren, so der 43-Jährige.

“Mit einem Sieg nach so langer Zeit hast Du gar nichts erreicht. Wir müssen punkten, punkten, punkten – egal wie!”

Löwen mit “sehr viel individueller Qualität”

Besonders die vielen und häufig unnötigen Gegentreffer machen dem Trainer und seiner Mannschaft zu schaffen. Selimbegovic:

“Es wäre schön, mal zu Null zu spielen. Am Samstag ist die nächste Chance, obwohl wir es mit einem guten Gegner zu tun haben, der sehr viel individuelle Qualität besitzt und der wirklich in der Lage ist, aus sehr wenig sehr viel zu machen. (…) Deswegen müssen wir 90+X Minuten hellwach sein und denen keinen Raum geben, weil das ist wirklich brandgefährlich.”

Im Tor der Alemannen wird dabei Fotis Pseftis stehen, der routinierte Neuzugang Manuel Riemann wird auf der Bank sitzen. Der 37-Jährige, Enkel des ehemaligen 1860-Spielers Hans Humpa, solle seinen Konkurrenten “unterstützen” und “herausfordern”.

Wiedersehen mit Ex-Löwe-Sulejmani?

Während das Lazarett der Löwen bekanntermaßen noch immer gefüllt ist, müssen auch die Kaiserstädter auf einige Akteure verzichten. Jeremias Lorch, Florian Heister, Mika Hanraths und Fabio Torsiello stehen nicht zur Verfügung stehen, zudem ist Joel da Silva Kiala gelbgesperrt. Der Einsatz der beiden erkrankten Spieler Faton Ademi und Mehdi Loune ist noch fraglich.

Danilo Wiebe kehrt hingegen aus einer Sperre zurück und könnte direkt als Ersatz für Kiala dienen. Auch Ex-Löwe Valmir Sulejmani und Lamar Yarbrough dürften morgen im Spieltagskader stehen.

Titelbild: YouTube

Philipp Maier verlängert beim TSV 1860

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Manfred Paula arbeitet am Kader des TSV 1860 München für die kommende Saison. Teil dieses Kaders wird Philipp Maier sein, der am Donnerstag seinen Vertrag bei den Löwen um eine Saison verlängerte. Nach Routinier Florian Niederlechner der zweite erfahrene Spieler, der Sechzig auch in der Saison 26/27 treu bleiben wird.

Philipp Maier verlängert bis Ende 26/27

Der TSV 1860 vermeldete, dass Philipp Maier seinen Vertrag an der Grünwalder Straße bis “mindestens 2027” verlängert hat. Maier kam in der Winterpause 24/25 vom damaligen Zweitligisten SSV Ulm 1846 zu den Münchner Löwen. Seither bestritt er 27 Spiele für 1860, 23 in der dritten Liga und vier im Toto-Pokal. Im Toto-Pokal gelang dem defensiven Mittelfeldspieler sogar ein Tor für den TSV 1860. Seit November hat sich der 31-Jährige einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld erkämpft und spielt meist mit Thore Jacobsen auf der Doppelsechs. Dieser hält große Stücke auf Ihn, wie er heute in unserem Exklusiv-Interview kundtat: „Philipp schätze ich sehr, man weiß immer, was man von ihm bekommt. Er ist ein sehr abgebrühter Spieler und weiß ganz genau, worauf es in der 3. Liga ankommt.”

Manfred Paula: Maier ist ein “wichtiger Baustein”

Geschäftsführer Manfred Paula äußerte sich zufrieden über Maiers Vertragsverlängerung: „Philipp hat in den letzten Wochen gezeigt, dass er ein sehr wichtiger Baustein der Mannschaft sein kann. Ich freue mich, dass er uns auch über das Saisonende hinaus erhalten bleibt und wir weiterhin auf seine Verlässlichkeit bauen können.“ Auch der bekennende Löwenfan Philipp Maier zeigte sich zufrieden über die weitere Zusammenarbeit mit seinem Herzensverein: „Ich fühle mich aktuell beim TSV 1860 München sehr wohl“, sagt Philipp Maier. „Ich habe sehr viel Spielzeit und ich denke, dass ich meine Leistung zeigen kann. Daher bin ich sehr froh, dass ich frühzeitig Planungssicherheit habe und bei meinem Lieblingsverein bleiben kann.“

Titelbild: (c) TSV 1860 München

 

 

 

Sechzig um Sieben: Exklusives Jacobsen-Interview

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Sechzig um Sieben: Landsberg

Nur noch ein Tag, liebe Löwen, dann führen wieder alle Wege nach Giesing: Das Heimspiel gegen Alemannia Aachen wartet auf uns. In Sechzig um Sieben bringen wir Euch wieder auf den neuesten Stand, was gestern alles rund um unsere Sechzger geboten war. Da hätten wir unter anderem unser exklusives Interview mit Thore Jacobsen oder die Vertragsverlängerung mit Philipp Maier für Euch.

Euer morgendliches News-Update in Sechzig um Sieben bekommt Ihr auch heute wieder pünktlich zum ersten Kaffee serviert.

Ausblick auf das Heimspiel gegen Aachen

Die sechzger.de-Redaktion hat für Euch schon gestern die Wunschaufstellungen zusammengeschrieben. Im Vergleich zum letzten Spiel in Osnabrück gibt es dabei kaum Änderungen, aber lest am besten selbst! Damit ihr auch noch einmal alle Neuzugänge der Konkurrenz im Blick habt, haben wir unseren Transfer-Überblick noch einmal für Euch aktualisiert, hier geht’s zur Übersicht.

Exklusives Jacobsen-Interview

Seit der Verletzung von Jesper Verlaat im September vergangenen Jahres führt Thore Jacobsen die Löwen als Kapitän aufs Feld und gehört zu den Stabilisatoren im Zentrum. Der 28-Jährige ist unter Trainer Markus Kauczinski eine absolute Stammkraft bei den Sechzgern. Wir haben exklusiv mit ihm gesprochen, hier geht es direkt zum Interview mit dem Mittelfeldmann.

Philipp Maier bleibt ein Löwe

Philipp Maier ist momentan einer der wichtigsten und beständigsten Spieler im Team der Löwen. Die Fans dürfen sich auch in der Saison 2026/27 auf ihn freuen. Maier wird Teil des Kaders der neuen Spielzeit sein, da er seinen Vertrag bei den Löwen verlängerte. Nach Routinier Florian Niederlechner ist er der zweite erfahrene Spieler, der Sechzig auch in der Saison 26/27 treu bleiben wird. Hier geht es zur kompletten Meldung!

!Nie wieder-Erinnerungstag

Zum 22. Mal wurde am vergangenen Wochenende der !Nie Wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball begangen. Diese Aktion findet immer am zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, dem 27. Januar, nächstgelegenen Spieltag statt. So auch in Osnabrück, wir haben alle Infos zu dieser wichtigen Aktion für Euch gesammelt!

Tickets und Live-Übertragung im Toto-Pokal

Wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bekannt gab, werden die Löwen im Toto-Pokal-Halbfinale am Samstag, 28.03.2026, beim SSV Jahn Regensburg antreten. Kick-Off wird um 14:00h sein. Nach der 4:0-Niederlage am 14. Spieltag der dritten Liga hat 1860 in Regensburg etwas gut zu machen. Wo Ihr das Spiel im TV sehen könnt und wie Ihr an Tickets kommt, lest ihr hier!

Awata mit neuem Verein

Kurz nach seinem Interview mit sechzger.de, in dem es vor allem um einen Besuch in seinem Heimatland Syrien geht, hat Mohamad Awata einen neuen Verein gefunden. Nach der Vertragsauflösung bei Türkgücü geht der Ex-Löwe künftig für Wacker München in der Landesliga Südost auf Torejagd.

Der Mann an der Pfeife für Samstag

Last but not least stellen wir Euch natürlich gerne auch wieder den Schiedsrichter für das Heimspiel am Samstag vor. Dieses Mal wird Martin Wilke im Grünwalder Stadion die Partie leiten. Oft kopiert und doch nie erreicht: Unsere Rubrik “Der Mann an der Pfeife” mit allen wichtigen Infos zum Mann in schwarz (oder gelb)!

Top informiert in den Freitag

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in den Freitag! Heute erwarten Euch unter anderem die Pressekonferenzen von Alemannia Aachen und den Löwen, bei der wir selbstverständlich wieder persönlich für Euch vor Ort sind.
Bis morgen im Grünwalder Stadion – einige Redaktionsmitglieder könnt Ihr auch schon zuvor bei der U21 (oder beim Weißwurstessen im Löwenstüberl) antreffen. Wir freuen uns drauf!

22. “!Nie Wieder”-Erinnerungstag im deutschen Fußball

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Nie wieder Banner in der Ostkurve Osnabrück

Zum 22. Mal wurde am vergangenen Wochenende der !Nie Wieder Erinnerungstag im deutschen Fußball begangen. Diese Aktion findet immer am zum Tag der Befreiung von Auschwitz, dem 27. Januar, nächstgelegenen Spieltag statt.

Auch beim Spiel der Löwen in Osnabrück wurde deshalb den Opfern des Holocaust gedacht. Die Ostkurve Osnabrück zeigte vor dem Spiel ein Banner mit der klaren Forderung “NIE WIEDER FASCHISMUS” (siehe Titelbild) und es wurde eine angepasste Version der Stadiondurchsage der !Nie Wieder-Initiative verlesen. Beide Vereine unterstützen die Aktion, weshalb diese Aufgabe eine Gruppe bestehend aus dem Präsidenten des VfL Osnabrück, einem Vertreter der Ostkurve, dem stellv. Abteilungsleiter der Fanabteilung und einem Vertreter der Löwenfans gegen Rechts übernahm.

Dokumentation der Stadiondurchsage

Da leider aufgrund der etwas in die Jahre gekommenen Lautsprecheranlage der Bremer Brücke und ein paar Kommunikationsproblemen viele Fans diesen Moment versäumten, dokumentieren wir an dieser Stelle die Stadiondurchsage:

“Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Rund um diesen Tag erinnert die Fußballfamilie an die Opfer des Nationalsozialismus. Das NS-Regime nutzte den Sport zur Steigerung von Arbeitsmoral und Kriegstüchtigkeit, zur Propaganda und sogar als Mittel der Gewalt in Konzentrationslagern. Die Olympischen Spiele 1936 dienten der Machtdemonstration. Und auch der Fußball unterwarf sich dem System: Jüdische Spieler wurden ausgeschlossen, Sportverbände gleichgeschaltet.

Bei 1860 München wurde 1933 das Führerprinzip eingesetzt und 1935 die Einheitssatzung des Regimes inklusive “Arierparagraph” übernommen. Im Jahr 1940 entschied sich auch der VfL Osnabrück zu einer Satzungsänderung. Dort hieß es in klar nationalsozialistischem Ton nun:„Mitglieder können nicht Personen sein, die nicht deutschen oder artverwandten Blutes oder solchen gleichgestellt sind.“

Umgesetzt wurde diese Ausgrenzung jedoch schon weitaus früher. Bereits um 1935 musste Felix Löwenstein den VfL aus sogenannten „rassischen Gründen“ verlassen. Vereinsmitglieder, die sich engagierten, sportlich betätigten oder sogar als Sponsoren fungierten, waren fortan keine Sportkameraden mehr. Freundschaften und Verbindungen, die oft lange bestanden, gingen verloren – Ideologie stand über menschlichen Werten.

Bis heute hält sich das Narrativ vom „unpolitischen Sport“, obwohl die Geschichte bewiesen hat, dass Sport und Fußball immer Teil ihrer politischen Umgebung sind. Gerade deshalb müssen sie sich gegen demokratiefeindliche Einflüsse positionieren. Fußball hat die Reichweite und Verantwortung, demokratische Werte zu verteidigen. Die Worte des Shoah-Überlebenden Walter Frankenstein erinnern uns: „Demokratie muss jeden Tag neu erkämpft werden, besonders in der jetzigen Zeit.“

In Erinnerung an Felix Löwenstein und alle Menschen, die im Namen des Sports Unrecht, Verfolgung und Tod erleiden mussten, positionieren sich der TSV 1860 München und der VfL Osnabrück eindeutig, denn:

Nie wieder ist jetzt!”

Auch wir als Redaktion befürworten diese Aktion und schließen uns der Botschaft an!

Toto-Pokal Halbfinale in Regensburg terminiert

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Kurz vor Weihnachten wurden die Halbfinals im Toto-Pokal ausgelost. Mit dem SSV Jahn Regensburg auswärts erwischte der TSV 1860 München auf dem Papier das wohl schwierigste Los. Nun wurde das Toto-Pokal Halbfinale terminiert.

Halbfinale in Regensburg terminiert

Wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) heute bekannt gab, werden die Löwen am 28.03.2026 beim SSV Jahn Regensburg antreten. Kick-Off wird um 14:00h sein. Nach der 4:0-Niederlage am 14. Spieltag der dritten Liga hat 1860 in Regensburg etwas gut zu machen. Das zweite Halbfinale zwischen den Würzburger Kickers und dem SV Wacker Burghausen wurde vom BFV auf den 24.03.2026 (Anstoß 18:30h) terminiert.

Jahn Regensburg – TSV 1860 live im TV

Außerdem informierte der BFV, dass das Halbfinale zwischen dem Jahn und den Löwen live im Bayerischen Fernsehen bzw. im Live-Stream auf BR24Sport übertragen wird. sechzger.de wird natürlich ebenfalls wie gewohnt von der Partie im Jahnstadion per Liveticker berichten.

Kartenvorverkauf beim Jahn Regensburg ab 12.02.2026

Der Jahn kommunizierte bereits, dass dort der Vorverkauf am 12.02.2026 um 10:00h im Online-Shop für Mitglieder und Dauerkartenbesitzer beginnen wird. Später folgen weitere Verkaufsphasen. Zu den Modalitäten des Vorverkaufs bei 1860 wurde bisher noch nichts kommuniziert. Sobald bekannt ist, ab wann die Tickets bei Münchens großer Liebe bestellbar sind, werden wir Euch entsprechend informieren.

Finale im Rahmen des Finaltags der Amateure

Auf dem Weg ins Halbfinale schaltete Sechzig den SC Reichmannsdorf, den TSV Geiselbullach, den FV Illertissen und den TSV Aubstadt aus. Falls der TSV 1860 München auch das Halbfinale in Regensburg gewinnen sollte, müsste er im Finale auswärts antreten. Denn Würzburg oder Burghausen hätten als klassenniederes Team auf jeden Fall Heimrecht im Finale. Der Finaltag der Amateure, an dem über den Tag verteilt alle Landespokalfinals stattfinden, steigt in dieser Saison am 23.05.2026. Hoffentlich mit den Löwen!

Der Mann an der Pfeife (gegen Aachen): Martin Wilke

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Martin Wilke aus Merzhausen im Breisgau pfeift am Samstag Nachmittag das Heimspiel des TSV 1860 gegen Alemannia Aachen (14.00 Uhr – im sechzger.de-Liveticker). Es ist seine zweite Begegnung mit den Löwen in der laufenden Drittligasaison. An die erste gibt es aus Münchner Sicht sehr erfreuliche Erinnerungen: Unter dem neuen Trainer Markus Kauczinksi stoppte 1860 am 19. Oktober eine Negativserie von zuvor fünf sieglosen Spielen und schickten den Tabellenführer aus Duisburg mit 3:1 zurück an die Wedau.

Wilke wird inzwischen milder

Aufgrund des Wiedersehens mit Martin Wilke wird an dieser Stelle auch auf seine Vorstellung vor dem Duisburg-Spiel Mitte Oktober verwiesen. Zu den damals genannten 14 Drittligaspielen sind im Jahresfinale 2025 noch drei weitere hinzu gekommen. Neben Sechzig gegen Duisburg (für das er vom kicker die Note 3,0 erhielt) leitete er noch Essen gegen Cottbus und Stuttgart II gegen Rostock. Von der vor drei Monaten noch diagnostizierten sehr strengen Linie ist der 28jährige in diesen Partien ein wenig abgekommen. Er verhängte hier ingsesamt nur zehn Gelbe Karten und einen Strafstoß. Die Löwenfans hätten sicher nichts dagegen, wenn sich diese Tendenz in seinem insgesamt zweiten Auftritt auf Giesings Höhen fortsetzt. Zumindest gegenüber dem Heimteam. Die Premiere von Wilke im Sechzgerstadion gegen die Zweitvertretung von Hannover 96 Ende September 2024 erlebte noch sieben Verwarnungen (vier für 1860), eine Ampel-Karte und einen glatten Platzverweis (für Rafael Schifferl nach einer Notbremse).

Schon einmal bei Aachen-1860 im Einsatz

Den Gästen aus Aachen begegnet der Mann an der Pfeife am kommenden Samstag übrigens erst zum zweiten Mal in seiner Karriere. Und wieder geht es dabei um ein Spiel der Alemannia gegen unsere Löwen. Vom 1:1 auf dem Tivoli Anfang November 2024 sind uns leider vor allem die ingsgesamt zehn Gelben Karten (sechs gegen 1860) und der Elfmeter zum 1:0, bei dem der Tatort von Wilke fälschlicherweise in den Strafraum verlegt wurde, in Erinnerung.

Konstantes Unparteiischen-Team um Wilke

Die beiden für den Samstag eingeteilten Linienrichter bilden bereits zum siebten Mal in Serie in der 3. Liga zusammen mit Wilke das Unparteiischenteam. Matthias Heilig (29) aus Klettgau im baden-württembergischen Landkreis Waldshut und Mika Forster (27) aus Obererdingen bei Karlsuhe waren dementsprechend beide auch beim angesprochenen Sieg über den MSV Duisburg am 11. Spieltag der laufenden Saison in Giesing am Start. Für die beiden jungen Männer am Fähnchen war dies der erste Berühungspunkt mit den Münchner Löwen.

Vierter Offizieller bislang kein Glücksbringer

Der Vierte Offizielle, der das Geschehen am Samstag von seinem Platz vor der Haupttribüne des Sechzgestadions aus verfolgen wird, ist der erst 23jährige Jonas Krzyzanowski aus Neuburg an der Donau. Er war bereits im Dezember beim 0:1 von Stuttgarts Zweitvertretung gegen Hansa Rostock zusammen mit Wilke, Heilig und Forster im Einsatz. Den Löwen hat der junge Mann, der seit dieser Saison als Hauptschiedsrichter auch in der Regionalliga Bayern im Einsatz ist, bislang leider kein Glück gebracht. Er war bei den beiden wohl schlimmsten Niederlagen dieser Saison gegen Hoffenheim II (1:5) und in Regensburg (0:4 aus Löwensicht) schon als Vierter Offizieller im Einsatz. Eine Verantwortung für diese beiden herben Klatschen wollen wir dem Oberbayern aber natürlich nicht zuschreiben. Die lag definitiv bei den Löwen auf dem Rasen!
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Titelbild: Der letzte Auftritt von Schiedsrichter Martin Wilke auf Giesings Höhen. Beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg am 19. Oktober beobachtet er die Behandlung von Flo Niederlechner im Strafraum der Gäste. Duisburgs Torwart Maximilan Braune schaut ebenfalls zu.