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TSV 1860 U19 kommt in Ulm unter die Räder

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ssv ulm 1846 tsv 1860 u19

Obwohl Vize-Weltmeister Loris Husic wieder auf dem Platz stand und mit Emre Erdogan auch ein Spieler mit Drittliga-Erfahrung auf dem Platz stand, kam die U19 des TSV 1860 München beim SSV Ulm 1846 mit 1:7 unter die Räder.

SSV Ulm 1846 deklassiert U19 des TSV 1860

Die Qualifikation für die Hauptrunde der DFB Nachwuchsliga hatten die Löwen bereits in der Vorwoche durch die Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching verspielt. In Ulm wollte die U19 des TSV 1860 eigentlich Wiedergutmachung betreiben, schlitterte stattdessen jedoch ein Debakel.

Bereits in der 8. Minute brachte Yannick Müller die Spatzen in Führung und komplettierte seinen Hattrick in der 21. und 37. Minute zur 3:0-Pausenführung der Ulmer. Emre Erdogan ließ mit seinem Tor in der 53. Minute kurz Hoffnung bei den Giesingern aufkeimen, doch einmal mehr war es Müller, der diese erstickte (61.). Ein Eigentor von Jamie Jenni (70.) sowie Mateo Mrden (80.) machten das halbe Dutzend voll, ehe Müller mit seinem fünften Treffer vor 120 Zuschauern für den 7:1-Endstand sorgte.

Die U19 des TSV 1860 beendet ihre Vorrundengruppe somit auf Platz 5.

TSV 1860 besiegt Schweinfurt 05 nach hartem Kampf

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tsv 1860 fc schweinfurt 05

Nach zuletzt zwei Siegen wollte der TSV 1860 München gegen den FC Schweinfurt 05 natürlich den dritten Dreier in Folge einfahren – und das gelang nach hartem Kampf auch. Durch den 3:1-Sieg gegen die Schnüdel verbesserten sich die Löwen in der Tabelle vorerst auf Platz 8.

Wieder kein Elfmeter für die Löwen

Mit unveränderter Aufstellung starteten die Löwen ins Duell mit dem Tabellenletzten, der sich überraschenderweise keineswegs versteckte, sondern versuchte, offensive Akzente zu setzen. Die erste nennenswerte Chance hatten dann jedoch die Löwen und es wurde vor allem gefährlich – vor allem für die Werbebande hinter dem Tor, die nach dem Schuss von Haugen einen sichtbaren Schaden hatte (14.).

Fünf Minuten später hätte es dann Elfmeter für den TSV 1860 geben müssen, doch Schiedsrichter Lennart Kernchen und seine Assistenten übersahen das deutliche Handspiel der Unterfranken im Strafraum. So also blieb es beim 0:0 und die Löwen übernahmen immer mehr die Kontrolle.

Schweinfurt gleicht in der Nachspielzeit aus

Fast schon folgerichtig fiel dann in der 33. Minute auch das 1:0 für Münchens große Liebe. Sechzig griff mit Volland über rechts an, Hobsch brachte den Ball flach in die Mitte und dort setzte sich Haugen im Zweikampf gegen Doktorczyk durch und stocherte die Kugel zur Führung der Löwen über die Linie.

Sechzig wollte nun nachlegen, doch sowohl Lippmann als auch Hobsch und Haugen verpassten den zweiten Treffer. Die Gäste konnten sich kaum aus der Defensive befreien und kamen sie doch mal in die Hälfte der Löwen, strahlten sie bis zur Nachspielzeit keine Gefahr für den Kasten von Thomas Dähne aus. Dann aber zog Tranziska aus der Distanz ab, der Ball strich kanpp vorbei und es gab Ecke. Diese kam in Richtung kurzer Pfosten und dort nickte Tranziska unbedrängt zum doch etwas überraschenden Ausgleich ein (45.+2).

Pfostenglück für die Löwen

Die Schnüdel waren plötzlich mittendrin statt nur dabei und hatten direkt nach dem Seitenwechsel zwei große Chancen zur Führung, doch Dähne parierte prächtig gegen Wintzheimer (47.). In der 53. Minute war dann auch der Löwen-Keeper geschlagen, doch Krätschmers Versuch aus kurzer Distanz landete am Pfosten.

Glück für in dieser Phase völlig indisponierte Löwen! Dass die Unterfranken als Schlusslicht an die Grünwalder Straße gereist waren, war nicht zu erkennen. Auf der Gegenseite spielte Reinthaler einen Diagonalpass auf Rittmüller, der direkt in die Mitte ablegte, wo Hobsch jedoch verzog (55.).

Eigentor zur neuerlichen Führung

1860 wackelte und war offensiv zu selten präsent. So war es dann auch ein Eigentor, das Münchens große Liebe wieder in Führung brachte. Haugen brachte die Kugel von links scharf vors Tor der Schnüdel, wo Meißner, der in der Jugend für die Löwen am Ball war, völlig unnötig zur Grätsche ansetzte und das Leder in die Maschen setzte (57.).

Erleichterung im Sechzgerstadion, doch die Löwen taten sich weiterhin schwer gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste. Dann aber stand Rittmüller nach einem Einwurf von Lippmann plötzlich frei vor dem Tor der Schnüdel und schob die Kugel überlegt zum 3:1 ins Tor (69.).

TSV 1860 besiegt FC Schweinfurt 05

Schweinfurt bäumte sich in der Schlussviertelstunde zwar nochmal auf, die Defensive des TSV 1860 stand nun jedoch sicher und ließ wenig zu. Die Löwen verlegten sich auf Konter, verpassten jedoch aufgrund einiger ungenauer Abspiele im gegnerischen Strafraum den vierten Treffer.

In der Schlussphase kam Samuel Althaus noch zu seinem Drittliga-Debüt und so gab es nicht nur wegen des 3:1-Heimsieges glückliche Gesichter in Giesing. Durch den Heimdreier verbesserten sich die Löwen in der Tabelle vorerst auf Platz 8.

Liveticker: TSV 1860 München – 1.FC Schweinfurt 05 (17.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 fc schweinfurt 05

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem 1.FC Schweinfurt 05! Die beiden Mannschaften treffen am 17. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Zwei Siege in Folge haben die Löwen zuletzt erzielt, diese kleine Serie soll heute gegen den Tabellenletzten ausgebaut werden. Zuhause läuft es für den TSV 1860 München seit Wochen gut (neun Punkte aus den letzten drei Heimspielen),  der 1.FC Schweinfurt 05 hingegen hat insgesamt erst zwei Siege in der gesamten Hinrunde feiern können. Beim Duell mit der Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski dürften die Gäste allerdings noch einmal extra motiviert sein – das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wer setzt sich im bayerischen Duell durch – die Schnüdel oder die Löwen? Ab 16:30 Uhr wird diese Frage geklärt.

Statistik

TSV 1860 München – FC Schweinfurt 05 3:1 (1:1)

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Reinthaler, Voet – Maier, Jacobsen – Rittmüller (77. Danhof), Volland (90. Althaus), Lippmann – Hobsch (77. Niederlechner), Haugen (90. Philipp)

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Philipp, Niederlechner, Steinkötter, Christiansen, Jakob, Althaus, Wolfram

Tore:
1:0 Haugen (33.), 1:1 Tranziska (45.+2), 2:1 Meißner (58., Eigentor), 3:1 Rittmüller (69.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Schifferl, Pfeifer (alle verletzt), Verlaat, Schröter (beide Aufbautraining), Erdogan (U19), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim 1.FC Schweinfurt:
Piwernetz, Latteier, Müller (alle verletzt), Thomann, Frisorger (beide suspendiert)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp, Siemen Voet und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – 1.FC Schweinfurt 05 außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Schweinfurt will den Geist von 1990 beschwören

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Trainer Victor Kleinhenz (FC Schweinfurt 05) auf der Pressekonferenz

Für den FC Schweinfurt 05 war bereits die Anreise nach München ein besonderes Erlebnis. Der Tabellenletzten übernachtete von Freitag auf Samstag in der Sportschule Oberhaching, heute um 16:30 Uhr steigt das Match beim TSV 1860 München im Grünwalder Stadion. Die Anreise nutzten die Schnüdel, um den Geist von 1990 herauf zu beschwören. Für Trainer Victor Kleinhenz geht mit der Partie des Aufsteigers am Giesinger Berg zudem ein Traum in Erfüllung. Aber von vorne…

Schweinfurt will den Geist von 1990 beschwören

Das legendäre 3:3 der Null-Fünfer im Jahr 1990 im Grünwalder Stadion war nicht nur in unserer letzten Talk-Ausgabe ein zentraler Punkt. “Für die Mannschaft ist das kein Thema”, sagte FC-Trainer Kleinhenz auf Nachfrage der Mainpost in Bezug auf das legendäre Match vor 35 Jahren im wohl mit deutlich über 32.000 Fans mehr als ausverkauften Grünwalder Stadion. Auch heute werden übrigens mehr als 1.000 Schweinfurter Anhänger mit dabei sein. Auf der Busfahrt der FC-Kicker gestern erzählte Torwarttrainer Norbert Kleider den Spielern die Geschichte der damaligen Partie und der anschließenden Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, in der sich Schweinfurt am Ende den Aufstieg sicherte. Kleider war an jenem 11. Mai 1990 mit den 05ern in Giesing dabei.

Ein Musterbeispiel an Teamspirit

Auch Kleinhenz will die Willensleistung von vor 35 Jahren in seine Kabinenansprache einbauen. Diese sei “ein Musterbeispiel des Teamspirits, den wir wieder benötigen”, sagte der FC-Coach in der Schweinfurter Presserunde. Eine Rückkehr ist die Partie auch für Kristian Böhnlein, der von 2018 bis 2020 selbst für Münchens große Liebe auflief. Bis heute sind seine Familienmitglieder Löwenfans, werden aber heute wohl eher den Schnüdeln die Daumen drücken – vielleicht aber auch heimlich mit dem Löwentrikot unter der Winterjacke.

Kleinhenz: “Die Löwen sind verwundbar”

Für den Tabellenletzten geht es am Giesinger Berg keineswegs nur um Schadensbegrenzung. Kleinhenz rechnet sich durchaus Chancen aus etwas mitzunehmen und sagte bei der Pressekonferenz: “Die Mannschaft ist gierig. Die Löwen haben gezeigt, dass sie verwundbar sind. Wir werden wieder fußballerische Lösungen suchen und müssen die einfachen Fehler abstellen.”

Startelf des FC könnte gleich bleiben

Personell gibt es bei den Gästen im Vergleich zur jüngsten 2:3-Niederlage gegen Mannheim möglicherweise keine Umstellungen. Defender Leonard Langhans und Stürmer Erik Shuranov stehen zwar wieder im Kader, für einen Einsatz von Anfang an dürfte es aber bei beiden noch nicht reichen. Für Kleinhenz selbst erfüllt sich heute ein Traum, einmal im ausverkauften Grünwalder Stadion auf oder am Spielfeld zu stehen, ist schließlich nicht jedem vergönnt. “Das Grünwalder kennen wir von den Amateuren oder Türkgücü. Ich habe mich immer gefragt, wie es wäre, wenn das Ding mal voll ist”.
Heute wird er es live an der Seitenlinie erleben.

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Titelbild dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von Max Kilian

Ticket-Vorverkauf für Essen und Osnabrück

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Ticket-Vorverkauf für Essen und Osnabrück

Während die Löwen in diesem Jahr noch die Spiele gegen den 1. FC Schweinfurt 05 (hier geht es zur Gegnervorstellung), in Ingolstadt und gegen Verl vor der Brust haben, werfen bereits die ersten beiden Partien im Jahr 2026 ihre Schatten voraus. Am kommenden Mittwoch beginnt der Ticket-Vorverkauf für das Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen (Samstag, 17.01.2026 um 14:00 Uhr im Grünwalder Stadion). Eine Woche später sind dann die Tickets für das Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück verfügbar.

Ticket-Vorverkauf für Essen und Osnabrück

Ab Mittwoch (10. Dezember) um 14 Uhr kann jedes Löwen-Mitglied bis zu vier Tickets für das Heimspiel gegen Essen erwerben. Am Mittwoch, 17. Dezember, sind dann ebenfalls ab 14 Uhr die Auswärts-Tickets für Osnabrück im Mitglieder-Verkauf verfügbar. Auch hier ist der Kauf auf maximal vier Eintrittskarten pro Vereinsmitglied limitiert.

Karten gibt es über den Online-Shop

Die Tickets für das Heimspiel gegen Essen sind über den Online-Ticketshop, im Ticketcenter am Trainingsgelände in der Grünwalder Straße 114, sowie über die Ticket-Hotline erhältlich. Für das Auswärtsspiel in Osnabrück gibt es ausschließlich Print@Home-Eintrittskarten über den Online-Ticketshop.

Löwenrunde: “Jede Aufgabe ist schwierig”

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Löwenrunde vor Cottbus: "Es gibt noch eine Chance"

Am Samstag um 16:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München den 1. FC Schweinfurt 05 im Grünwalder Stadion zum nächsten Heimspiel. An der personellen Situation hat sich im Vergleich zum 1:0-Sieg beim SSV Ulm nichts geändert, wie Trainer Markus Kauczinski bei der Löwenrunde vor dem Match bekanntgab. Zudem sagte er: “Jede Aufgabe ist schwierig. Wir haben seit dem Spiel in Regensburg einen Schritt nach vorne gemacht.”.

Fünf Ausfälle – keine Angeschlagenen

In Sachen Personal bleibt bei den Hausherren alles beim Alten. Schifferl, Deniz, Schröter, Pfeifer und Verlaat fallen weiter aus. Für den Letztgenannten käme, entgegen anderslautender Berichte, ein Einsatz (deutlich) zu früh, wie Kauczinski erläuterte: “Jesper hat ein Teiltraining mitgemacht und ist dann wieder raus gegangen. Es wäre zu früh für ihn”. Alle verbleibenden Kicker sind fit, so wird auch Jakob erneut im Kader stehen, über den der Löwen-Coach sagte: “Jede Woche tut ihm gut. Ich sehe ihn schon bei 25 bis 30 Minuten, vielleicht einer Halbzeit. Aber er muss noch Dinge aufholen, das sagt er auch selbst.”. 

Keine Stinkstiefel auf der Bank

Ein Lob hatte der Trainer über die Spieler auf Lager, die aktuell auf der Bank Platz nehmen müssen. “Alle Jungs sind am Limit, Flo kämpft wie alle anderen um seinen Platz. Er macht das vorbildlich. Auch Max Christiansen ist immer für die anderen da. Die Konstellation hat sich jetzt so ergeben. Auch Hobschi hat lange gewartet bis die Tür aufgeht und seine Chance genutzt. Nur so kann eine Mannschaft erfolgreich sein.”, sagte Kauczinski weiter.

Umstellungen sind denkbar

Umstellungen in der Startelf schloss der Löwen-Trainer nicht generell aus. “Wenn man ein Spiel gewonnen hat, heißt das ja nicht, dass alle Dinge gut waren. Ich habe immer ein Auge drauf, trotzdem etwas zu verändern”. Dennoch sieht Kauczinski nach den beiden Zu-Null-Siegen gegen Saarbrücken und Ulm einen Aufwärtstrend und sagte weiter: “Die Mannschaft kommt näher zusammen, wirkt homogener und die Abstimmung untereinander wird besser. Natürlich gibt es noch Luft nach oben, aber wir sind auf einem guten Weg.”

“Jede Aufgabe ist schwierig”

Am Samstag wartet nun also der Tabellenletzte aus Schweinfurt, vor dem Kauczinski warnt: “Jede Aufgabe ist schwierig. […] Sie haben ein gutes Herz, sind eine gute Mannschaft, die immer alles auf dem Platz lässt. Ich habe das Gefühl, dass das Spiel gegen 1860 für jeden Gegner etwas Besonderes ist. Wir sind voll gefordert alles zu geben”. 

Trainingslager macht Trainer glücklich

Über das heute vermeldete Trainingslager in der Türkei Anfang Januar zeigte sich der Sechzger-Trainer erfreut. “Wir sind froh, dass wir das Team perfekt vorbereiten können, dass wir eine Woche zusammen sind und in diesem Setting zusammenkommen können. Die Zeit der Vorbereitung ist eng. Das Trainingslager können wir auch nutzen, um Dinge zu besprechen und Einzelgespräche zu führen”, erläuterte Kauczinski.

Partie bei uns im Live-Ticker

Das morgige Heimspiel im ausverkauften Grünwalder Stadion vor 14.000 Löwen- und 1.000 Schweinfurter-Fans wird nicht im FreeTV übertragen. Sehen kann man es aber auf MagentaSport. Die beste Variante ist es aber natürlich wieder, das Match bei uns im Live-Ticker zu verfolgen, den wir bereits ab den Vormittagsstunden für Euch befüllen werden.

Gegnervorstellung 25/26: 1. Fussball-Club Schweinfurt 1905, Verein für Leibesübungen e.V.

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Gästeblock GWS mit Schweinfurt in 2017/2018

“WIR ARBEITEN FUSSBALL” ist das offizielle Motto des Vereins, der am Samstag auf Giesings Höhen gastieren wird. Mal sehen, wie sehr sich dies auch aufs Spiel übertragen wird. Nach dem Arbeitssieg in Ulm heißt es für die Löwen nun die Heimserie unter Markus Kauczinski fortzusetzen und weitere wichtige Punkte vor der Winterpause einzusammeln. Punkte sind eigentlich fix eingeplant gegen den Aufsteiger aus Unterfranken, der zwar nicht drittligatauglich wirkt, aber gegen den Löwen-Schreck Hoffenheim II siegen konnte. Lassen wir uns überraschen, wenn ein Altbekannter aus der Regionalligasaison wieder im GWS aufschlägt, der 1. Fussball-Club Schweinfurt 1905, Verein für Leibesübungen e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Schlecht schaut es aus für die Schnüdel, aber das war eigentlich nicht anders zu erwarten. Zusammen mit Havelse bilden sie ein Duo, dass sportlich nicht in den Profifußball gehört. So steht der FCS mit 6 Punkten auf dem 20. Tabellenplatz und hat schon 13 Punkte Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Die verheerende Bilanz lautet bisher 2-0-14, was einen Sieg mehr als der Vorletzte bedeutet, aber interessanterweise auch noch kein Unentschieden. Das Torverhältnis von 13:40 zeigt die Kräfteverhältnisse eindrücklich, stellt man doch sowohl die schwächste Offensive als auch Defensive der Liga.

Einer der beiden Siege wurde im November errungen, als man zuhause die favorisierten Hoffenheimer mit 2:1 besiegte. Davor und danach setzte es aber nur Niederlagen, zuletzt ein 2:3 gegen Mannheim und ein 0:2 in Rostock. Ein Fan der 05er zu sein ist aktuell echt ein schwieriges Schicksal, blieben die Schweinfurter doch im August und Oktober komplett ohne Punktgewinn. Die ersten Zähler wurden übrigens am 5. Spieltag bei einem 2:3 Auswärtssieg in Ingolstadt eingefahren. Trainer Victor Kleinhenz sitzt aber fest im Sattel, wäre der Klassenerhalt doch eine riesige Überraschung.

Kader & Transfers

Bei Aufsteigern bleibt es oft bei wenigen Veränderungen, da die Helden der Vorsaison die Geschichte weiter schreiben sollen. So blieb es auch in Schweinfurt bei einer moderaten Wechselperiode, die bei 11 Abgängen 13 Zugänge umfasste.

Die Abgänge gingen ausnahmslos in untere Ligen, teilweise sogar in die Landes- und Verbandsligen. Linksaußen Patrick Hofmann (33) wechselte zum Rivalen an den Würzburger Dallenberg und blieb in der Regionalliga Bayern. Bei Tom Feulner (27, ZM) und Max Wolf (26, IV) steht Abstand zum Fußball an, beide legen eine Karrierepause ein.

Auf der Zugangsseite geht es etwas prominenter zu, wobei hier trotzdem die meisten Spieler aus der Regionalliga nach Schweinfurt kamen. Die bekanntesten Namen sind Johannes Geis (31, DM, Unterhaching), Manuel Wintzheimer (26, MS, Nürnberg) und Erik Shuranov (MS, 23, Haifa). Für alle drei bedeutete das eine Heimkehr ins Fränkische, wobei nur Wintzheimer in der Jugend für den FCS die Schuhe schnürte. Mit Torwart Toni Stahl (25) kam einer weiterer Mann mit Drittligaerfahrung in die Kugellagerstadt, der das ständige Hinter-sich-Greifen ja noch aus Hannover gewöhnt ist.

Vom Bestandskader kennt man als Löwe sicherlich noch den mittlerweile 35-jährigen Kristian Böhnlein, der mit den Löwen den Toto-Pokal gewann und vielleicht Offensivmann Michael Dellinger (32), der jahrelang für Aubstadt auflief und Teil der Mannschaft war, die den TSV 1860 vor einigen Jahren aus dem Pokal warf.

Löwenpower: Kristian Böhnlein, Thomas Meißner (U17/U19 2006-10), TWT Norbert Kleider (1979-82),

Vereinsgeschichte

Der 1. Fussball-Club Schweinfurt 1905, Verein für Leibesübungen e. V.wurde am 5. Mai 1905 gegründet. Vereinsname und -wappen wurden seit dieser Zeit nicht verändert. Wappen Schweinfurt Nach einer Anfangszeit im bürgerlichen Milieu und kurzzeitigem Zusammenschluss mit dem TG 1848 Schweinfurt entwickelt man sich mit dem Umzug in den Norden-Westen der Stadt immer mehr zum Arbeiterverein. Durch die starke Unterstützung der Großindustrie in der “Welthauptstadt der Kugellager” entwickelte man sich zu einer klassischen Kraft im fränkischen Fußball.

Zu Beginn konnte man sich schnell im nordbayrischen Fußball etablieren und teilweise in der höchsten Regionalklasse mitspielen. Nach dem ersten Weltkrieg war man Stammgast in der Kreisliga und konnte 1931 endlich den Aufstieg in die Bezirksliga, die damals höchste Spielklasse erreichen. Durch gute Leistungen qualifizierte man sich 1933 für die neue Gauliga Bayern.

1936 wurde das bis heute bespielte Sachs-Stadion inklusive weitläufiger Trainingsanlagen eröffnet, das den Krieg unbeschadet überlebte. 38/39 gewann man mit den Weltklassespielern Kupfer und Kitzinger auf den Außen das ersten Mal die bayerische Meisterschaft, einen Erfolg, den man 41/42 wiederholen konnte. In der Endrunde zur deutschen Meisterschaft kam man aber nie besonders weit.

Nach den Kriegen

Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde man Teil der neuen Oberliga Süd der amerikanischen Besatzungszone und war eine der wenigen Mannschaften, die in allen 18 Spielzeiten Teil der Liga waren. Mit Einführung der Bundesliga wurde man in die Regionalliga Süd eingruppiert in der man sich zuerst schwer tat. Im Jahre 1966 errang man dann die erste Meisterschaft, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen. 1974 war man nach anhaltend guten Leistungen Gründungsmitglied der neuen 2. Bundesliga.

Finanziell war diese neue Spielklasse aber eine Nummer zu groß für den FCS und so mussten die Schnüdel 1976 das erste Mal nach 55 Jahren einen sportlichen Abstieg hinnehmen. Angekommen in der Bayernliga hieß es erstmal konsolidieren und das schien finanziell, aber auch sportlich geschafft. Aus dem Nichts stieg man aber nach einer Top- Saison 1981/82 in der folgenden Spielzeit in die Landesliga ab. Es folgte eine Fahrstuhlfahrt, ehe man 1986 wieder Landesligameister wurde und Werner Lorant als Spieler und dann auch Trainer verpflichtete.

1989 wurde man unter Lorant Vizemeister in der Bayernliga. In der Folgesaison führte Lorant die Spieler auf den Zenit ihres Leistungsvermögens. Aus der Bezirksliga war vom FC Eibelstadt der junge Bernhard Winkler hinzugekommen. Das Team übernahm von Beginn an die Tabellenführung und errang nach einem dramatischen Finale im letzten Saisonspiel vor offiziell 32.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion beim Tabellen-Zweiten 1860 München, der einen Sieg zum Titel benötigte, mit einem umkämpften 3:3 die Meisterschaft. Die Schnüdel steigen damit wieder in die 2. Bundesliga auf.

Doch auch der zweite Anlauf in der (nun eingleisigen) 2. Bundesliga ging schief. Nach vielen schmerzhaften Abgängen, u.a. Lorant, und wegen fehlenden Strukturen war man im Profifußball nicht konkurrenzfähig und stieg chancenlos ab. In der Folge verpasste man die Qualifikation für die neue Regionalliga und musste 1994 den Gang in die vierte Leistungsstufe hinnehmen. Es dauerte anschließend etwas, bis man sich wieder gefangen hatte. Mit neuem Personal gelang dann 1998 der Wiederaufstieg in die Regionalliga. Zur Jahrtausendwende überlebte man die nächste Ligenreform und blieb in der dritten Spielklasse.

Jahrtausendwende und Insolvenz

Im ersten Jahr in der zweigleisigen Regionalliga war man unerwartet erfolgreich und konnte am Saisonende den dritten Aufstieg ins Unterhaus vermelden. Nach guten Leistungen in der Hinrunde konnte man das Niveau nicht halte und stieg als Vorletzter abermals ab. Fast wäre man dann 2002 weiter durchgereicht worden, konnte aber knapp die Liga halten. Dies sollte aber ein Vorbote für schlimmere Entwicklungen sein. Es häuften sich Berichte um Probleme und Unregelmäßigkeiten, nur durch Privatgeld des Präsidenten konnte man die Klasse halten.

Im Sommer 2004 war damit aber Schluss und dem FC Schweinfurt wurde die Lizenz verweigert und man musste in die Bayernliga (4) absteigen. Der Verein rutschte in die Insolvenz und die Zurückstufung in die unterste Spielklasse konnte nur mit Mühe verhindert werden. Den Zwangsabstieg in die Landesliga gab es natürlich trotzdem. Es folgte ein reges Auf-und-Ab. 2010 steig man über die Relegation wieder in die Bayernliga auf und etablierte sich zunächst im Mittelfeld. 2011/12 verpasste der Klub trotz Aufstiegsziels die Qualifikation für die neue Regionalliga Bayern und musste in die Bayernliga Nord. Ein Jahr später gelang aber der Meistertitel inkl. Aufstieg in die Regionalliga. Trotz dieses Erfolgs verlor der Verein anschließend vorübergehend seine Stellung als führender Fußballverein Mainfrankens an die Würzburger Kickers.

In den ersten Jahren hatte man Schwierigkeiten die Klasse zu halten, konnte sich aber mittelfristig etablieren. Ab 2016/17 inklusive der Ausgliederung der Profis wurde der Aufstieg in Liga 3 als Ziel ausgegeben. Dieser sollte erstmal nicht gelingen, dafür wurde man mehrmals Landespokalsieger. Nachdem die Aufstiegsambitionen eigentlich schon wieder begraben waren, holte man in der Pandemiesaison den Meistertitel. In der Relegation musste man sich aber dem TSV Havelse geschlagen geben.

Danach wurde offiziell zur Saison 23/24 die Rückkehr zu einem Amateurspielbetrieb verkündet, der nun direkt im Aufstieg mündete…

Verein

Der FCS vereinte vor gut 5 Jahren rund 1600 Fans unter den schwarz-rot-grünen Farben. Mittlerweile dürfte die Zahl aber deutlich gestiegen sein. Neben den Fußballern gibt es noch die Abteilungen Traditionsmannschaft, Gymnastik und Leichtathletik. Auch Frauenfußball wird gespielt und zwar von der U6 bis zu den Damen.

Seit 2008 ist Markus Wolf, mit seinem Unternehmen Wolf Möbel, Hauptsponsor des Traditionsklubs. 2010 wurde er Präsident und 2016 zudem Geschäftsführer des Vereins. Er bewahrte ihn mehrmals vor dem Gang zum Insolvenzgericht und konsolidierte ihn finanziell. Seit der 2016 erfolgten Ausgliederung der ersten Mannschaft in die 1. FC Schweinfurt 05 Fußball GmbH gehören ihm 50-1 Anteile an der Fußballfirma. Durch das Präsidentenamt im e.V. ist die 50+1 Regel in Schweinfurt aber auch eher theoretisch als praktisch erfüllt.

Fanszene

Auch in Schweinfurt gibt es eine kleine Ultrasszene die sich bei Heimspielen auf der Gegengerade platziert. Nach dem Rückzug der ersten ultraorientierten Gruppe Kaputte Moite 1998 aus der aktiven Arbeit, sind nun die Green Boyz mit ihrer Jugendgruppe FCS Jugend führend und blicken auf ein über 10-jähriges Bestehen zurück. Besonders Letzteren inklusive der sportlichen Fraktion um jung – sportlich – motiviert (JSM) werden starke Verbindungen ins rechtsextreme Lager nachgesagt. Besondere Wellen schlug vor einigen Jahren ein Vorfall bei dem Daten eines Journalisten von Zollbeamten an rechte Schweinfurt Hooligans weitergegeben wurden.

Weitere Gruppen der aktiven Fanszene sind die Mainbrigade, T.B.F. (Terrorblock Fridritt), die Bambule Crew und die Working Class Kids. Insbesondere die letzten beiden sind wohl klar dem Ultraslager zuzurechnen. Zusammen sieht man sich als Vertreter der Kugellagerstadt, was auch eine Zeit lang namensgebend für einen Förderkreis war. Ob dieser noch existiert, ist mir nicht bekannt, die Website wird in jedem Fall nicht mehr gepflegt. Die KM98 ist zwar von außen her gesehen inaktiv, die Personen sollen aber noch Teil der Szene und im Stadion präsent sein.

Freundschaften pflegt man zu den Fans des Würzburger FV mit der Ultragruppe Laternos82. Der große Feind ist der andere Verein aus Würzburg, die Kickers. Dies wird auch bei jedem Spiel durch eine FCK FWK Zaunfahne zum Ausdruck gebracht.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Tormanntrainer Norbert Kleider ist seit 1985 in der Doppelfunktion als Trainer und Busfahrer der Schnüdel tätig und außerdem der älteste (74) auf seiner Position im deutschen Profifußball.
  • In der Ewigen Tabelle der Oberliga Süd liegt der FC 05 auf dem achten von insgesamt 33 Plätzen, vor dem TSV 1860 München

Der 17. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – VfB Stuttgart 1893 II 
Samstag 14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – SSV Ulm 1846 Fußball
14:00 Uhr FC Energie CottbusMSV 02 Duisburg
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – SC Verl 1924
14:00 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – SSV Jahn Regensburg
16:30 Uhr TSV 1860 München – 1. FC Schweinfurt 05
Sonntag 13:30 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – 1. FC Saarbrücken 
16:30 Uhr FC Hansa Rostock – Aachener TSV Alemannia 
19:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt 04

 

05-Trainer Kleinhenz: “Wir geben jeden Tag unser Bestes”

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FC Schweinfurt 05 Sachs Stadion

Zwei Siege, vierzehn Niederlagen – so die ernüchternde Bilanz von Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05 in der bisherigen Drittliga-Saison. Michi Bauer von der Mainpost, zuletzt Gast im sechzger.de Talk, hat mit Trainer Victor Kleinhenz gesprochen und ihm einige interessante Aussagen entlockt.

Schweinfurt-Trainer Victor Kleinhenz im Interview

Als aktuell Tabellenletzter ist der 34-Jährige natürlich nicht zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden seines Teams, gibt jedoch zu bedenken:

“Wir haben uns natürlich die sportliche Situation anders vorgestellt. Wir merken, dass wir in Phasen mit Top-Mannschaften mithalten können, jedoch auch, dass die Anforderungen der Liga extrem sind. In den Spielen sind wir oft nah dran, im Gesamtpaket aber weit weg. Doch es gibt auch Positives: Wir können als Gruppe verdammt viel lernen, als Verein, als Spieler, als Trainer. Was bleibt, sind die schönen Momente vom Aufstieg bis zu Heimspielen vor tollen Kulissen.”

Ziel sei aber natürlich, auch so viele Spiele wie möglich zu gewinnen, so der Trainer der Schnüdel.

“Wir geben jeden Tag unser Bestes”

An mangelndem Einsatz liegt es jedenfalls nicht, dass die Unterfranken bisher erst sechs Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten, so Kleinhenz:

“Wir geben jeden Tag unser Bestes, das kann ich vom Trainerteam, vom Verein und den Spielern sagen. (…) Der Ertrag ist enttäuschend. Trotzdem ist es so, dass wir in den vergangenen Monaten eine Entwicklung wahrnehmen, die uns überzeugt, noch Spiele zu gewinnen.”

Wenn es nach uns geht, darf der 1. FC Schweinfurt 05 gerne ab kommender Woche damit beginnen.

Fehlende finanzielle Mittel als Grund für Misserfolg

Auf die Frage, ob er bei der Kaderzusammenstellung womöglich nicht das glücklichste Händchen hatte, antwortete Kleinhenz ehrlich:

“Selbstverständlich habe auch ich Fehler gemacht, sonst würden wir nicht stehen, wo wir stehen. Was den Kader betrifft, kann man nur machen, was finanziell möglich ist. Da sind uns andere Vereine um Welten überlegen. Dazu kommt, dass diesmal die U23-Mannschaften verdammt stark sind und mit Duisburg ein außergewöhnlicher Aufsteiger dabei ist. Dann wird es bei vier Absteigern eng.”

Zwangsläufig setzt man bei den Unterfranken auch in dieser Saison hauptsächlich auf regional verwurzelte Spieler, die “vermutlich bei einem anderen Verein nicht für dieses Geld gespielt” hätten.

Spiel bei 1860 als Höhepunkt

Mit Blick auf die Tabelle müssen sich die Schnüdel zur Winterpause fast schon zwangsläufig mit der Planung für die Regionalliga beschäftigen. Hierzu gibt Kleinhenz zu Protokoll:

“Realismus ist ein wichtiger Baustein, aber wir benötigen Etappenziele. Und haben uns deswegen entschlossen, nur von Spiel zu spiel zu schauen. Extrem viele Leute haben Bock auf dieses Erlebnis bei 1860 München. Über 1000 Fans werden uns unterstützen. Das macht mich extrem stolz. Die Mannschaft steht auf emotionale Spiele. Das Hinfiebern ist spürbar. Definitiv können wir dort gewinnen.”

Besonders Ex-Löwe Kristian Böhnlein, bekanntermaßen auch Fan des TSV 1860, dürfte sich sehr auf das Spiel im Grünwalder Stadion freuen. sechzger.de berichtet wie immer live aus Giesing, Anpfiff ist um 16.30 Uhr.

05.12.2000: TSV 1860 unterliegt AC Parma im UEFA-Cup

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TSV 1860 AC Parma UEFA-Cup

25 Jahre ist es nun her, dass sich der TSV 1860 und der AC Parma im UEFA-Cup duellierten. Trotz sehr guter Ausgangsposition zogen die Löwen im Rückspiel durch eine 0:2-Heimniederlage den Kürzeren.

Buffon, Cannavaro & Co. gegen die Löwen

Zig Tausend Löwenfans hatten sich Ende November auf den Weg nach Parma gemacht, um ihr Team zu unterstützen. Das vermeintliche Auswärtsspiel wurde stimmungstechnisch zum Heimspiel und die Mannschaft dankte es den Fans mit einem hart erkämpften 2:2-Unentschieden.

Die Ausgangsposition für das Rückspiel im Olympiastadion war also durchaus gut, dennoch fanden sich “nur” 28.600 Zuschauer im weiten Rund ein. Und das, obwohl es nicht nur ums Weiterkommen im UEFA-Cup ging, sondern zudem auch etliche Nationalspieler zu Bestaunen gab. Beispielhaft seien Ned Zelic, Erik Mykland, Thomas Häßler und Harald Cerny bei den Löwen sowie Gigi Buffon, Fabio Cannavaro, Lilian Thuram, Johan Micoud, Sergio Conceicao oder Marcio Amoroso bei den Italienern zu nennen.

Rot für Mykland und Elfmeter-Gegentor

Löwen-Trainer Werner Lorant setzte etwas überraschend auf eine Defensivtaktik, was womöglich dem Umstand geschuldet war, dass man in den drei vergangenen Bundesligaspielen satte 11 Gegentore kassiert hatte. Über weite Strecken ging der Matchplan auch gut auf, wobei der AC Parma sein individuelles Können schon immer wieder mal aufblitzen ließ. Dennoch: Ein 0:0 hätte Sechzig aufgrund der damaligen Auswärtstor-Regel ja gereicht, um in die nächste Runde einzuziehen.

Doch dazu sollte es nicht kommen, denn Torwart Michael Hofmann, der schon einige Male Unsicherheiten im Rauslaufen gezeigt hatte, fing einmal mehr eine Flanke nicht ab, Mykland klärte auf der Linie mit der Hand gegen einen Kopfball von Boghossian – Rot und Elfmeter. Diesen versenkte Amoroso und das Unheil nahm seinen Lauf (72.).

TSV 1860 unterliegt AC Parma im UEFA-Cup

Zwar waren auch die Gäste wenig später nach Gelb-Rot für Cannavaro (später Weltfußballer des Jahres 2006) dezimiert. Die Löwen erarbeiteten sich in der Folge zwar eine gute Chane durch Häßler, das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite. Tyce leistete sich einen fatalen Fehlpass, am Ende der Kette schob Conceicao zum 0:2 ein (87.) und das Aus in der 3. Runde des UEFA-Cups war besiegelt.

Trotz des klaren Ergebnisses keimte bei den Löwen nochmal kurzzeitig Hoffnung auf, da man Anlass für einen Protest sah. Warum das? Der TSV 1860 begründete seinen Schritt mit einem Regelverstoß des irischen Schiedsrichters Irvine, der die Partie in der 78. Minute nach dem Platzverweis gegen Fabio Cannavaro und der gleichzeitigen Einwechslung von Banarrivo für Marcio Amoroso freigab, obwohl der AC Parma noch mit elf Mann auf dem Feld war.

Der Protest wurde seitens der UEFA jedoch abgelehnt, das Aus war besiegelt. Für die Italiener war dann im Achtelfinale Endstation, als sie aufgrund der Auswärtstorregel gegen die PSV Eindhoven ausschieden.

03. – 10. Januar: Winter-Trainingslager in Belek

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1860 Belek

Wie bereits des Öfteren in der Vergangenheit, wird der TSV 1860 sein Winter-Trainingslager auch diesmal wieder in Belek abhalten. Die Löwen werden vom 03. bis 10. Januar 2026 in der Türkei weilen und dort ein Testspiel gegen den FC Winterthur absolvieren.

Winter-Trainingslager in Belek

Am 03.01. fliegt der TSV 1860 München einmal mehr für ein Trainingslager nach Belek. Dort verweilen die bis zum 10. Januar und werden die Tage bei (hoffentlich) guten äußeren Bedingungen nutzen, um für den Ligastart am 17.01. zuhause gegen Rot-Weiss Essen gerüstet zu sein. Die Mannschaft von Markus Kauczinski wird im Susesi-Resort untergebracht sein.

Das angegliederte Sportzentrum verfügt über drei separate Spielfelder nach UEFA-Standard und bietet somit einen optimalen Rahmen für die Vorbereitung auf die Rückrunde. Im Rahmen des Trainingslagers wird sich der TSV 1860 am 09.01. in einem Testspiel über 3 x 45 Minuten mit dem Schweizer Erstligisten FC Winterthur messen. Der Club aus dem Kanton Zürich ist derzeit Tabellenletzter der Super League.