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23.09.1992: TSV 1860 besiegt SpVgg Weiden in der Bayernliga

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Grünwalder Stadion TSV 1860 Tickets Sechzgerstadion Freunde des Sechzger Stadions ÖPNV

Die Saison 1992/93 war für die Löwen der Auftakt zu einer unfassbaren Phase, die Münchens großer Liebe innerhalb von zwei Jahren von der Bayernliga in die Bundesliga katapultierte. Heute vor 33 Jahren besiegte der TSV 1860 die SpVgg Weiden an der Grünwalder Straße mit 3:0.

Guido Erhard löst den Knoten

Wunden lecken war angesagt bei den Löwen, denn nur fünf Tage vor dem Aufeinandertreffen mit der SpVgg Weiden hatte der TSV 1860 mit 2:3 beim FC Starnberg verloren. Unter Flutlicht gab das Team von Werner Lorant am 23.09.1992 jedoch die passende Antwort und ließ den Oberpfälzern keine Chance.

Bis zur Pause hielten die Gäste das torlose Remis, doch bereits drei Minuten nach dem Seitenwechsel erlöste der eingewechselte Guido Erhard die 4.500 Zuschauer im Grünwalder Stadion.

TSV 1860 besiegt die SpVgg Weiden

Anschließend trugen sich zwei weitere Publikumslieblinge in die Torschützenliste ein. Zunächst erhöhte Niels Schlotterbeck in der 64. Minute auf 2:0, ehe Thomas Ziemer eine Viertelstunde vor Schluss für den Endstand sorgte.

Das Ende des Lieds ist bekannt: Am Saisonende qualifizierte sich der TSV 1860 als Bayernliga-Meister für die Relegation und stieg in die 2. Bundesliga auf. Nur eine Spielzeit später folgte gar der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Mann, waren das Zeiten…

Die Aufstellung der Löwen

Heute vor 33 Jahren bot Trainer Werner Lorant folgende Elf des TSV 1860 gegen die SpVgg Weiden auf:

Berg – Ossen (38. Erhard), Maurer, Strogies (46. Löbmann) – Trares, Ziemer, Kneißl, Schnell, Störzenhofecker – Schlotterbeck, Schmidbauer

Tore:
1:0 Erhard (48.), 2:0 Schlotterbeck (64.), 3:0 Ziemer (76.)

Zeitstrafe:
Kristl (49., Weiden)

Thomas Ziemer
Thomas Ziemer trug sich gegen die SpVgg Weiden in die Torschützenliste ein.

Sechzig um sieben: 1860 muss im Toto-Pokal-Viertelfinale nach Aubstadt

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Gestern loste der Bayerische Fußballverband das Viertelfinale im Toto-Pokal aus. Der TSV 1860 München bekam den TSV Aubstadt zugelost und muss im November knapp 400 km (einfach) Wegstrecke auf sich nehmen, um ins Halbfinale des Toto-Pokals einzuziehen.

1860 erneut im Toto-Pokal nach Aubstadt

Da werden Erinnerungen an das Frühjahr 2022 wach, als 1860 im Halbfinale des Toto-Pokals am TSV Aubstadt im Elfmeterschießen scheiterte. Nun haben die Löwen also die Chance die Scharte auszuwetzen und sich ganz im Norden Frankens für das Halbfinale im Toto-Pokal zu qualifizieren. Sechzig und seine Fans sind die einzigen, denen die Losfee eine derartig weite Reise beschert hat. Denn die restlichen Partien lauten:

SpVgg Unterhaching – Wacker Burghausen
Würzburger Kickers – Viktoria Aschaffenburg
FC Ingolstadt – SSV Jahn Regensburg

Der genaue Spieltermin wird noch festgelegt. Denkbare Termine sind der 04., 15. oder 18. November.

Glöckners taktisches Konzept von Außen analysiert

Wenn man ganz tief in einem Problem steckt, sieht man die Welt ja oft mit Scheuklappen. Der Außenstehende hat da den Vorteil unvoreingenommen herangehen zu können und vielleicht auch etwas schonungslosere Schlüsse zu ziehen, als die (mittelbar) Beteiligten. Und genau das machen zwei alte Bekannte aus dem sechzger.de Talk mit den letzten beiden Auftritten unserer Löwen. Bennet aus Rostock und Philipp aus Essen (in alphabetischer Reihenfolge) wundern sich über die unerwartet schlechte Performance der Löwen und analysieren die Gründe dafür. Beide kommen zum selben Schluss, auch wenn Ihre Analysen etwas unterschiedlich ausfallen. Auf jeden Fall ist es sehr interessant, jeweils eine knappe Viertelstunde zu investeren und sich anzuschauen, was die beiden so rausfinden. Hier sind die Links für Euch:

Bennet aus Rostock alias Artsy_Football

“RWE-Philipp” alias DaKoen

Ergebnisse der e.V.-Mannschaften

Mit dem Ende der Schulferien findet auch der Ligabetrieb in den unteren Ligen und im Nachwuchs wieder statt. Die Löwinnen gingen mit einer weißen Weste aus dem Wochenende. Di erste besiegte besiegte den FC Fasanerie-Nord mit 3:0. Die U23 der Frauen schlug die Irish Rovers mit 1:0. Auch die B- und C-Juniorinnen konnten ihre Spiele gewinnen. Die Herren des e.V. trennten zwei Mal unentschieden. Die Dritte holte ein 1:1 beim SV München West, die Vierte spielte gegen SV München Ost 3:3. Die Senioren C konnten sich bei der bayerischen Meisterschaft in Nürnberg den dritten Platz sichern.

News aus der dritten Liga

Härtel bleibt Trainer in Aue

Auch bei Erzgebirge Aue, dem nächsten Löwengegner, läuft es nicht rund. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wurde heftig über die Zukunft von Jens Härtel debattiert. Gestern traf der Auer Vorstand dann die Enstcheidung, mit Härtel weiterzumachen.

Malone für zwei Spiele gesperrt

Aue-Verteidiger Ryan Malone sah gegen den VfL Osnabrück die rote Karte. Der Verteidiger muss für seine Notbremse am Osnabrücker Stürmer Risselmann zwei Mal zuschauen. Das erste Mal am Samstag gegen 1860.

Spendenaktion für 9-Jährigen gestartet

Bei der Verabschiedung der alten Flutlistmasten des Ostsee-Stadions nach dem 2:1 von Hansa Rostock gegen 1860 kam es bekanntlich zu einem folgenschweren Unfall. Ein 9-jähriger Junge erlitt schwere Verletzungen und liegt seitdem in einem Spezialkrankenhaus. Die Hansa-Fans wollen Solidarität zeigen und dem Jungen und seiner Familie helfen. Auch von hier aus nochmal gute Besserung an den 9-Jährigen und die drei weiteren Betroffenen.

Damit seid Ihr wieder up to date. Wenn’s was Neues in Sachen Trainer gibt, erfahrt es Ihr umgehend bei uns!

 

 

 

Totopokal: Löwen im Viertelfinale beim TSV Aubstadt

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TSV Aubstadt TSV 1860 Toto Pokal

Mit einem 3:1 beim Regionalligisten FV Illertissen zogen die Löwen vor 16 Tagen relativ entspannt in das Viertelfinale des bayerischen Landespokals ein. Im Münchner Haus des Fußballs wurde am heutigen Montag Mittag die nächste Runde im Totopokal ausgelost. Der TSV 1860 München zog dabei das Los TSV Aubstadt. Das Ereignis wurde wie gewohnt vom Bayerischen Fußballverband (BFV) über seinen Instagram-Kanal übertragen. Spieltermin für das Viertelfinale ist das übernächste Länderspielwochenende Mitte November, wenn die Profiligen in Deutschland wieder mal pausieren.

Endlich mal wieder ins Halbfinale!

Dreimal war zuletzt in der Runde der letzten acht Endstation für die Mannschaft des TSV 1860. Ob vergangenen Herbst beim Heimspiel gegen Unterhaching, ein Jahr zuvor beim Bayernligisten Pipinsried oder 2022 in Illertissen. Die Löwen nahmen den Gegner jeweils nicht ernst genug und erhielten die Quittung. Dies soll diesmal anders werden! Die letzte Halbfinalteilnahme des TSV 1860 im Totopokal liegt bereits dreieinhalb Jahre zurück. Und ist im kollektiven Gedächtnis der Löwenfans leider auch mit einer ganz bitteren Enttäuschung verbunden. Im fernen Aubstadt ging es nach einer zähen Partie ins Elfmeterschießen in dem sich völlig lustlose Löwen komplett blamierten und verdient ausschieden.

Totopokal Viertelfinale im November

Das Viertelfinale des TSV 1860 beim TSV Aubstadt wird voraussichtlich am Samstag, den 15. November ausgetragen, sofern das Spiel der Löwen erneut im Bayrischen Fernsehen übertragen wird. Ansonsten sind der 4. oder 18. November denkbare Termine.

Aubstadt fest in der Regionalliga etabliert

Im inzwischen sechsten Jahr spielt der TSV Aubstadt in der Regionalliga Bayern. Im Sommer 2019 war man erstmals als Tabellenführer der Bayernliga Nord aufgestiegen. Die Premierensaison der Unterfranken in der Viertklassigkeit wurde allerdings bekanntermaßen wegen der Coronapandemie abgebrochen. In den beiden folgenden Spielzeiten belegte der TSV jeweils einen starken sechsten Platz. Dies konnte man in der vergangenen Saison wiederholen. Die beste Regionalligaplatzierung erreichte man im Frühsommer 2024 mit dem vierten Rang, mit allerdings satten 24 Punkten Rückstand auf die in jener Spielzeit alles überragenden Würzubrger Kickers, die in der Relegation dann jedoch gegen die Zweitvertretung von Hannover 96 den Drittligaaufstieg verspielten. In der laufenden Saison, in die der TSV Aubstadt gut gestartet ist, belegt man den sechsten Tabellenplatz – nur drei Zähler hinter Tabellenführer Unterhaching, dem man erst am 12. September die erste und bislang einzige Niederlage beibringen konnte.

Ins Viertelfinale über Bayern- und Landesligisten

Ins Viertelfinale im Totopokal zog das vom Rumänen Bozasan Claudiu trainierte Team durch Siege über die Nord-Bayernligisten SC Großschwarzenlohe (Runde eins, 3:0) und TSV Neudroßenfeld (Achtelfinale, 2:1) sowie TuS Aschaffenburg-Leider aus der Landesliga Nordwest (Runde zwei, 5:0) ein. Den größten Erfolg im Landespokal verbuchte man im Landkreis Rhön-Grabfeld in oben schon angesprochenem Jahr 2022, als man nach dem Elfmetertriumph über 1860 erst im Finale dem FV Illertissen vor 1.620 Zuschauern – ebenfalls im Elfmeterschießen – unterlag. So wartet man und sehnt sich in Aubstadt aktuell noch auf eine erstmalige Teilnahme an der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Die Löwen sollten diesen Gegner entsprechend ernst nehmen und selbst den nächsten Schritt in Richtung DFB-Pokal-Qualifikation tun und im Totopokal überwintern.

Das sind die Paarungen im Viertelfinale des Totopokals 2025/26:

SpVgg Unterhaching – Wacker Burghausen
Würzburger Kickers – Viktoria Aschaffenburg
TSV Aubstadt – TSV 1860 München
FC Ingolstadt – SSV Jahn Regensburg

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Titelbild: 26. März 2022. Die Mannschaften sind da. Gleich geht’s los in Aubstadt im Totopokal-Halbinale. Gut zwei Stunden später werden die Löwen nach einem peinlichen Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb ausgeschieden sein.

TSV 1860 Senioren C mit Platz 3 bei Bayerischer Meisterschaft

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Tsv 1860 Senioren C Bayerische Meisterschaft Platz 3

Mit Platz 3 im Gepäck kehrten die Senioren C des TSV 1860 München am Samstag von der Bayerischen Meisterschaft in Nürnberg zurück. Den Titel sicherte sich ungeschlagen der FC Bayern.

Auftaktniederlage gegen Gastgeber

Zum Auftakt mussten die Löwen direkt gegen Gastgeber FK Germania Nürnberg antreten und gingen früh durch Helmut Wirth in Führung (8.). Bei sommerlichen Temperaturen in Mittelfranken drehten die Hausherren die Partie jedoch noch zu ihren Gunsten. Tarik Akel und Ioan Walleth bescherten dem TSV 1860 eine Niederlage im ersten Spiel.

Das zweite Match konnte die Ü45 dann jedoch für sich entscheiden und besiegte die SG Dingolfing/Ittling durch zweit Treffer von Rene Gomis nach der Pause mit 2:0.

TSV 1860 Senioren C mit Platz 3

Vor dem letzten Spiel war theoretisch noch alles drin, im Falle eines hohen Sieges sogar noch die Bayerische Meisterschaft. Leider erwies sich der Gegner, der FC Bayern München, an diesem Tag als deutlich zu stark. Die Roten, die schon ihre ersten beiden Partien hatten gewinnen können, trafen bereits innerhalb der ersten drei Minuten zwei Mal und siegten am Ende klar mit 5:0.

Für die Senioren C des TSV 1860 stand bei der Bayerischen Meisterschaft somit Platz 3 zu Buche. Herzlichen Glückwunsch!

Remis für TSV 1860 München III & IV

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Jeweils ein Remis konnten sich der TSV 1860 München III & IV am vergangenen Wochenende auswärts erkämpfen. Angesichts der Spielverläufe wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen.

Remis für TSV 1860 München III & IV

Die Dritte war bereits am Freitagabens beim SV München West gefordert und ging als leichter Außenseiter in die Partie. Dennoch zeigten die Löwen eine ansprechende Leistung und erzielten nach torloser erster Hälfte den ersten Treffer. Jeffrey Ebert versenkte einen Elfmeter zum 0:1 (51.), für den erhofften Auswärtssieg reichte es dennoch leider nicht. Lorenz Weber glich in der 73. Minute für die Gastgeber aus. In der Tabelle der Kreisliga liegt die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl aktuell auf Platz 5.

Ebenfalls mit einem Unentschieden musste sich die 4. Mannschaft des TSV 1860 begnügen. Beim TSV München-Ost gerieten die Löwen durch Ben Pollak früh in Rückstand (8.), drehten nach der Pause die Partie jedoch durch einen Doppelschlag binnen zwei Minuten. Nach Treffern von Seymen Celik (54./11m) und Thomas Papaja (56.) stand es plötzlich 1:2, doch Kevin Todorovic glich in der 68. Minute wieder für die Gastgeber aus. Manase Mbimbu brachte 1860 in der 72. Minute zwar wieder in Führung, Manuel Hübner traf in der 79. Minute jedoch zum 3:3-Endstand für die Gastgeber.

Die Vierte vor dem Auswärtsspiel beim TSV München-Ost

2. Spieltag: Löwinnen weiterhin mit weißer Weste

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Löwinnen Mit Weißer Weste U23

Während es für Profis am Samstag bekanntermaßen eine ordentliche Packung gab, gestalteten die Löwinnen ihre Partien siegreich. Sowohl die 1. Mannschaft als auch die U23 blieben sogar ohne Gegentor.

Löwinnen jeweils mit dem zweiten Saisonsieg

Mehr oder weniger parallel zum Spiel im Grünwalder Stadion waren die Löwinnen auf dem Sechserplatz im Einsatz und gewannen auch ihr zweites Saisonspiel zu Null. Nach dem 4:0 zum Auftakt, stand es am Samstag gegen den FC Fasanerie-Nord nach 90 Minuten 3:0. Julia Keller brachte den TSV 1860 in der 16. Minute in Führung, ehe Kira Winter in der Nachspielzeit der ersten Hälfte per Elfmeter auf 2:0 erhöhte. Nach dem Seitenwechsel war es erneut Kira Winter, die in der 51. Minute den Endstand herstellte.

Die U23 der Löwinnen besiegte am Sonntag (siehe Titelbild) in einer umkämpften Partie den Munich Irish Rovers FC mit 1:0. Das goldene Tor erzielte Gloria Houndoh in der 63. Minute.

B- und C-Juniorinnen ebenfalls siegreich

Grund zum Jubeln gab es auch für die Juniorinnen des TSV 1860 München. Die U17 setzte sich in in ihrem ersten Saisonspiel etwas überraschend mit 3:1 gegen den FC Augsburg durch, wobei Helena Rudrich (8.), Dragana Stoilova (35.) und Malak Najjar (75.) für die Löwinnen einnetzten.

Die U15 hingegen feierte zum Saisonauftakt einen 10:0-Kantersieg gegen Fortuna Unterhaching. Für Sechzig trafen Daniela Ramos (3), Sophia Heße (2), Lucy Schubert, Lena Engl, Anisa Qarri, Melanie Becker und Laura Elmer.

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – TSG Hoffenheim II

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Titelbild TSV 1860 TSG Hoffenheim II Fotogalerie

Bestes Fußballwetter, Wiesn-Auftakt, eine super Choreo in der Westkurve – es hätte am Samstag alles so schön sein können, wenn da nicht diese vermaledeiten 90+X Minuten auf dem Rasen gewesen wären. In unserer Video- und Fotogalerie lassen wir die Heimniederlage des TSV 1860 gegen die TSG Hoffenheim II noch einmal Revue passieren.

Altbayrisches Schweineschießen in Giesing

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 – TSG Hoffenheim II

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: Schmach gegen Hoffenheim II

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Auch nach zwei Nächten ist die desolate Leistung der Löwen gegen die TSG Hoffenheim II am Samstag weiterhin Thema im weiß-blauen Umfeld. Zu schlecht und zu erschreckend war der Auftritt im Grünwalder Stadion. Zum Start in eine neue Woche gibt es einen Überblick aller Meldungen rund um den TSV 1860 München.

Giesinger Gedanken: Diskussionen um Patrick Glöckner

Zu schlecht war die Leistung des TSV 1860 München am Samstag, als dass man die Personalie des Trainers außen vor lassen könnte. Entsprechend drehen sich die Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Hoffenheim II rund um die Fragestellung, ob Patrick Glöckner noch der richtige Trainer für die Löwen ist. sechzger.de-Redakteur Christian hat dazu eine eindeutige Meinung.

Stimmen zum Spiel gegen die TSG Hoffenheim II

In den Stimmen zum Spiel haben Verantwortliche wie Fans und Funktionäre die nicht ganz leichte Aufgabe, sich zu der Darbietung vom Samstag zu äußern. Wie bei dem Ergebnis zu erwarten ist, fallen die Reaktionen sehr kritisch aus. Vor allem schwingt auch Enttäuschung aufgrund des Auftritts der Mannschaft mit.

U21 verliert in Erlbach

Ebenfalls eine Niederlage – die erste in der laufenden Spielzeit – musste die U21 am Freitagabend beim SV Erlbach hinnehmen. Kurz vor Schluss bot sich sogar noch die Ausgleichsmöglichkeit für das Team von Alper Kayabunar, es sollte jedoch dieses Mal nicht sein. Christian war für die Redaktion vor Ort, sodass es auch dieses Mal wieder ein Interview gibt.

News aus der 3.Liga

Der 7.Spieltag

Duisburg ist auch nach dem 7.Spieltag weiterhin an der Tabellenspitze der 3.Liga zu finden. Allerdings mussten die Zebras beim 1:1 gegen Havelse den ersten Punktverlust hinnehmen. Auf Platz 2 liegt Saarbrücken, das sich am Freitagabend gegen Schweinfurt durchsetzte. Aachen gewann gegen Mannheim, auch Verl (2:1 gegen Cottbus) und Ulm (2:1 gegen Regensburg) erzielten am Wochenende Heimsiege. Der nächste Löwengegner Aue verlor mit 1:3 in Osnabrück und liegt derzeit in der Abstiegszone. Essen setzte sich mit 3:0 gegen Rostock durch.

Härtel-Zukunft entscheidet sich heute

Vor dem Duell mit den Löwen wird auch bei Erzgebirge Aue über den Trainer diskutiert. Ein Sieg, ein Unentschieden und fünf Niederlagen stehen im Erzgebirge bislang zu Buche. Die Verantwortlichen wollen sich im Verlaufe des Montags mit Jens Härtel zusammen an einen Tisch setzen und entscheiden, wie es beim FCE weitergehen soll. Möglicherweise steht am Samstag also auf der Heimseite ein anderer Trainer, der dann gegen den TSV 1860 möglichst dreifach punkten soll.

 

 

Giesinger Gedanken: Glöckner? – Bitte jetzt handeln, Löwen!

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Patrick Glöckner Trainer Tsv 1860

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Vorbemerkung: Ich setze auf Kontinuität,…

Ich möchte diesen Giesinger Gedanken etwas vorwegschicken: Ich bin nachweislich (dokumentiert und nachzuhören zum Beispiel in diversen sechzger.de Talks der letzten Jahre auf unserem Youtube-Kanal) kein Freund schneller Trainerwechsel. Ob in der Personalie Michael Köllner, Maurizio Jacobacci oder zuletzt Argirios Giannikis: Ich habe in den letzten Jahren zu Zeitpunkten, als es schon sehr populär war, den Kopf des jeweils amtierenden Übungsleiters zu fordern, immer zu Besonnenheit und Geduld aufgerufen. Weil ich bei Sechzig in den letzten vierzig Jahren einfach viel zu oft erlebt habe, dass ein Trainerwechsel gar nichts ändert. Zumindest nicht langfristig. Wir kehrten eigentlich fast immer – nach kurzer Zeit – in die alte Spur zurück. Ich glaube, dass man auch mal geduldig sein und gemeinsam durch ein Tal der Tränen gehen muss. Ich sehe normalerweise nach einem gespielten Bruchteil der Saison noch überhaupt keine Notwendigkeit, etwas auf der Position des sportlich Verantwortlichen zu ändern. Zu diesem Zeitpunkt ist noch keine Mannschaft abgestiegen. Also setze ich lieber auf Kontinuität und die Erwartung, dass sich doch noch alles zum Guten entwickelt. Mit dieser unpopulären und für viele vielleicht zu langweiligen Einstellung bin ich oft in der Minderheiten und sehe mich massivem Widerspruch gegenüber.

…eigentlich!

Nach dem gestrigen sportlichen Offenbarungseid gegen die TSG Hoffenheim II auf Giesings Höhen sehe ich die Lage allerdings ein bisschen anders. Ich glaube, 1860 sollte sich von Patrick Glöckner trennen. Und zwar sofort! Warum? – Angesichts des von Geschäftsführer Christian Werner in der Sommerpause zusammengestellten Kaders sind die Ziele in der 3. Liga heuer andere, als der Klassenerhalt oder ein Mittelfeldplatz, den man nach nun absolvierten sieben Spielen belegt. Auch wenn die Verantwortlichen das vor der Saison natürlich ein wenig herunter gespielt haben, heuer kann es mit Volland, Niederlechner, Haugen, Pfeifer, Voet, Dähne, & Co. doch nur um den Aufstieg gehen. Mit diesem Kader heißt es: All in. Jetzt oder nie.

Glöckner erreicht die Mannschaft nicht (mehr)

Wir haben also, anders als in den letzten Jahren, wo es sowieso nur gegen den Abstieg ging, heuer keine Zeit zu verlieren. Jede weitere Niederlage vergrößert den Abstand zur Tabellenspitze. Aber es gibt für mich noch ein viel wichtigeres Argument, das gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Glöckner spricht. Ich habe jetzt fünf Halbzeiten gesehen, in denen die Mannschaft willen- und lustlos agierte, obwohl uns ihr Trainer dazwischen jeweils mehrfach berichtet hatte, das Team laut und deutlich angesprochen zu haben. “Turbulent” soll es z.B. in der Pause am Mittwoch in Rostock zugegangen sein. Offensichtlich hat Patrick Glöckner die Mannschaft verloren und erreicht sie nicht mehr.

Zweite Halbzeit in Rostock wird schön geredet

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass die zweite Halbzeit in Rostock nur deswegen etwas besser aussah, als die erste, weil die Gastgeber nach der 2:0-Führung und einem Klassenunterschied in der ersten Halbzeit zahlreiche Gänge herunterschalten. Die fünf Tore, die uns der Hoffenheimer Nachwuchs ganz entspannt gestern eingeschenkt hat, sind ein alarmierendes Signal, dass die verschiedenen Ansprachen von Glöckner zu seinen Spielern in der letzten Woche offensichtlich überhaupt keinen Adressaten mehr gefunden haben.

Nur die ersten zwei Spiele haben überzeugt

Eigentlich ist die negative Entwicklung in der laufenden Saison schleichend und schon länger zu beobachten. Die Vorbereitung war richtig stark! Ein Gegentor und viele eigene Treffer. Ein gut anzuschauendes System. Das weckte Vorfreude. Auch das Spiel in Essen hat mir persönlich wirklich richtig gut gefallen. Das Heimspiel gegen Osnabrück war bis zur 3:0-Führung, also mehr als eine Halbzeit lang ein richtig geiler Auftritt! Aber dann… Schon in Aachen – und da habe ich mir das noch gar nicht selber eingestanden – agierten die Löwen teilweise ziemlich lustlos und uninspiriert. Das war vor über einem Monat. Danach stimmten zwar punktuell noch die Ergebnisse (ein last minute Punkt gegen Stuttgart II, ein seriöser Sieg im Pokal in Illertissen und ein last minute Sieg gegen Havelse), aber bis auf die erste Halbzeit heute vor einer Woche, stimmten Systematik, Spielweise und Einsatzbereitschaft schon überhaupt nicht mehr.

Keine Spekulation, was vorgefallen sein könnte

Ich spekuliere an dieser Stelle jetzt nicht darüber, ob und was zwischen Mannschaft und Trainer vorgefallen ist. Aber es stimmt nicht (mehr), das sieht man. Die Zeit, zu prüfen, ob man das Verhältnis noch kitten kann, haben wir – wie oben angesprochen – nicht. Deswegen muss man sich jetzt, so leid es mir tut, weil Patrick Glöckner ja wirklich ein sympathischer Zeitgenosse ist, von ihm trennen.

Nachfolger für Glöckner?

Darüber, wer auf die Schnelle den Nachfolger geben könnte, möchte ich hier nicht spekulieren und prognostizieren. Vielleicht machen wir das aber bei der Aufzeichnung des sechzger.de-Talks 230 heute Abend. Die Trainerfindung ist die Aufgabe von Dr. Werner, der nun einen Übungsleiter finden muss, der zu diesem nominell richtig starken Kader passt.

Die Euphorie ist leider weg

Meine ganz persönliche, sehr ausgeprägte Euphorie, die ich zugegebenermaßen vor der Saison in vielleicht etwas übertriebenem Maße verbreitet habe, ist jedenfalls erstmal dahin. Da mag der eine oder andere schmunzeln oder sogar feixen und sich denken: „Ich hab’s ja immer gewusst.” Okay, akzeptiert und angenommen. Ich habe eigentlich noch bis Mittwoch Abend kurz nach sieben gedacht oder vielleicht auch nur noch gehofft, dass das mit Patrick Glöckner und diesen Kader funktionieren kann. Da dies aber nicht der Fall ist, sage ich: Bitte jetzt handeln, Löwen!

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – TSG Hoffenheim II

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten rund um den TSV 1860 München eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute, nach dem gestrigen Desaster gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim ist es den angefragten Teilnehmern an unseren Stimmen zum Spiel sicher nicht ganz leicht gefallen, die richtigen Worte zu finden. Umso mehr danken wir allen, die mitgemacht haben.

Nicolai Walch (Mitglied im VR des TSV 1860 e.V. & im Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH):

Zum Wiesenauftakt war alles angerichtet, Giesing zeigte sich von seiner besten Seite: Traumwetter, Sechzgermusikanten, mega Choreo und beste Stimmung. Im krassen Gegensatz dazu leider das Spiel unserer Mannschaft: Von Anfang an behäbig, mutlos und überfordert vom eigenen System. Spontan gesagt, hat mich kein Spiel in den letzten Jahren mehr enttäuscht. Und das Schlimmste: Es fehlte komplett am Einsatz und Kampfgeist. Ein schwerer Stich ins Herz derjenigen, die alles geben. Das haben die Löwenfans nicht verdient.

Thomas Spiesl (Redakteur sechzger.de):

Mir fehlen nach diesem Auftritt schon fast die Worte. Bei Sechzig hat gegen Hoffenheim gar nichts funktioniert. Das 1:5 gibt schonungslos den aktuellen Leistungsstand wieder. Das hatte sich in den letzten Wochen schon angedeutet und der Auftritt zum Wiesn-Auftakt war dann die Krönung – im negativen Sinne. Jetzt einen Trainerwechsel zu fordern – wie es erste tun – ist natürlich völlig verfrüht und in meinem Augen BLINDER Aktionismus. Aber man sollte auf jeden Fall mal über eine Systemumstellung nachdenken. Mit dem aktuellen Spielermaterial sind die Löwen hinten in dieser Formation zu anfällig. Aber ich bleibe optimistisch, lieber einmal eine Abreibung kassieren, als lauter knappe Niederlagen. Und JETZT kann es wirklich nur noch besser werden… Ich freue mich trotzdem auf den Ausflug nach Aue und sei es nur wegen dem legendären Nudeltopf.

Leonhard (12, gegen Hoffenheim mit der Mama in der Westkurve):

Wir haben leider sehr schlecht gespielt. Irgendwie war keine richtige Strategie zu erkennen und die Abwehr meistens zu weit weg. Das 0:2 zur Halbzeit war schon ein grober Schnitzer von Voet. In der zweiten Halbzeit hatten wir wenigstens eine Torchance und sogar das Ehrentor von Philipp. Die Stimmung war aber für das schlechte Spiel sehr gut

Patrick Glöckner (Trainer TSV 1860, bei MagentaSport):

Ich glaub, schlimmer hätt’s nicht kommen können. Wir haben uns so viel vorgenommen und wollten so viel den Fans auch zurückgeben nach der Rostock-Geschichte in der ersten Halbzeit und wir sind überhaupt nicht in unsere Abläufe reingekommen. Wir haben viel zu ängstlich gespielt, in beide Spielrichtungen, wir waren nicht an den Leuten dran. Man sieht’s auch an den Gegentoren, wie einfach die hergeschenkt wurden. Das hat mit Zweikampfverhalten wenig zu tun. Die Spielidee nach vorne, die wir umsetzen wollten: In die Abläufe sind wir auch überhaupt nicht reingekommen und das war sehr, sehr schwer gegen ‘ne gute Mannschaft heute was mitzunehmen (…) Natürlich ist die Anfangseuphorie verpufft. Ich mein’ von den Punkten ist es immer noch in Ordnung, aber die Art und Weise des Spiels geht halt einfach nicht und da muss man die Fans auch verstehen, wenn sie pfeifen.

Thorsten Ruinys (Autor Löwenkompendium):

Ich Hatte mich mega darauf gefreut, endlich wieder ein Heimspiel auf Giesings Höhen live verfolgen zu können. Vieles deutete auf einen perfekten Tag hin, auch wenn ich sicher war, dass der Gegner schon eine harte Nuss werden wird. Immer diese zweiten Mannschaften, die ich einfach nicht in der dritten Liga sehen möchte. Das Spiel selbst dann eine einzige Enttäuschung. Zum Vergessen. Nichts hat mehr an die engagierten Auftritte bis einschließlich letzten Sonntag erinnert. Ich hatte den Eindruck, dass irgendwas in der Mannschaft plötzlich nicht mehr stimmen könnte. Spielt sie möglicherweise gegen den Trainer? Ist seit dem Sieg gegen Havelse etwas vorgefallen?  Einer spielerisch so guten und jungen Mannschaft wie Hoffenheim II hätte man aus meiner Sicht definitiv mit unbändigem Einsatz und einer gesunden Härte begegnen müssen. Dann wäre auch hier eine Niederlage durchaus vermeidbar gewesen. So aber nicht. Und so ging es für mich mit langem Gesicht wieder aus dem Stadion raus. Die Euphorie ist erstmal komplett gewichen. Solche Auftritte wie gegen Rostock und Hoffenheim legen die Vermutung nahe, dass erneut nicht um den Aufstieg gespielt werden wird. Am Abend jedenfalls folgte noch ein Ausflug auf die Wiesn. Hier sah die Welt wieder etwas anders aus.

Thore Jacobsen (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Wir hatten uns vorgenommen, nach dem schwachen Auftritt in Rostock ein anderes Gesicht zu zeigen und auch in der englischen Woche weiter so durchzuziehen, wie wir angefangen haben mit der Saison. Wir haben – wie gesagt – die erste Halbzeit in Rostock schon und heute das ganze Spiel verschlafen. Defensiv unsere Aufgaben nicht gemacht. Offensiv nicht kreativ gewesen. Wir müssen uns auf jeden Fall jetzt deutlich straffen die nächsten Wochen.