Die C-Junioren der Löwen weilen derzeit in England und absolvieren dort zwei Testspiele gegen den Nachwuchs von Teams aus der Premier League. Zum Auftakt gab es für die U15 des TSV 1860 ein unglückliches 1:3 gegen Manchester City.
Gegen Manchester City verloren die Junglöwen unglücklich mit 1:3
TSV 1860 U15 verliert gegen Manchester City
Kaum im Mutterland des Fußballs angekommen, stand auch schon die erste Partie auf dem Programm. Beim 1:3 gegen Manchester City zeigten die Junglöwen eine ansprechende Leistung, mussten sich den Citizens am Ende jedoch etwas unglücklich mit 1:3 geschlagen geben. Nach einer Besichtigung der legendären Anfield Road in Liverpool geht es für die Löwen noch heute weiter nach London.
Dort ist morgen zunächst Sightseeing angesagt, bevor man das Emirates Stadium von Arsenal besucht. Am Samstag absolviert die U15 des TSV 1860 noch ein Testspiel bei Brighton & Hove Albion auf deren Trainingsgelände, ehe man noch am selben Tag nach München zurückfliegt.
Die Falsche 9 hat gefragt und die Fans haben entschieden: Der TSV 1860 München hat im Profibereich das schönste Heimtrikot aller 56 Teams. Im Finale der Umfrage setzten sich die Löwen gegen Eintracht Frankfurt durch.
TSV 1860 hat das schönste Heimtrikot
Bereits direkt nach Veröffentlichung der Auswärts- und Heimtrikots des neuen Ausrüsters Joma bekamen die Löwen allenthalben positive Resonanz. Nicht zuletzt wegen der Euphorie aufgrund der namhaften Neuzugänge wurden in den ersten Wochen so viele Trikots verkauft wie zuletzt zu Bundesligazeiten. Doch auch die Optik der neuen Shirts wusste zu überzeugen – und das wurde nun mittels einer Wahl eindrucksvoll bestätigt.
Die Website Die Falsche 9 führte auch dieses Mal wieder eine Umfrage nach dem schönsten Heimtrikot durch. Über das komplette Turnier hinweg wurden 848.682 Stimmen abgegeben. Die Löwen qualifizierten sich aufgrund zahlreicher Kommentare für das Viertelfinale. Dort setzte sich der TSV 1860 gegen den FC Schalke 04 durch und auch Hertha BSC konnte die Löwen in der Vorschlussrunde nicht stoppen. Im Finale traf das Heimtrikot von Joma auf das Adidas-Shirt von Eintracht Frankfurt – und gewann mit 11.823 zu 6.785 Stimmen deutlich. Damit steht nun fest: Der TSV 1860 hat das schönste Heimtrikot aller Proficlubs!
Voller Hoffnung waren die Mitglieder der DFB-Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform am gestrigen Dienstag nach Frankfurt gereist, um die von ihnen erarbeitete Lösung für den schon jahrelang schwelenden Streit um die Organisation der Viertklassigkeit im deutschen Fußball vorzustellen, von den Landesverbänden beschließen zu lassen und danach der Öffentlichkeit zu präsentieren: Vier Regionalliga-Staffeln – nach den vier Himmelsrichtungen benannt – mit je zwanzig Teams und einer dynamischen Zuordnung, die sich an den Entfernungen zwischen den Spielorten und nicht an Verbands- oder Bundesländergrenzen orientieren sollte. Doch die Landesverbände verweigerten ihre Zustimmung. Nun trifft man sich am 25. März wieder. Und hofft auf eine Einigung.
Regionalverbände blockieren “Kompass-Modell”
Schon am Sonntag Abend hatte der mdr von einem Durchbruch berichtet und erste Details der neuen Strukturierung der Regionaligen veröffentlicht, für die schon die kommende Spielzeit 2026/27 die Qualifikationssaison darstellen sollte. Heute ist nun zu lesen, dass die Regionalverbände das sogenannte “Kompass-Modell” auf dieser vierten Sitzung der AG blockiert hätten. Die Präsidenten der Regionalligaverbände fürchten einen Machtverlust, da sie in dem Reformvorschlag die Hoheit über die Regionalligen aufgeben müssen. Einen Gegenvorschlag zur aktuellen Situation gibt es aus dieser Richtung allerdings nicht. Hier will man am aktuellen Fünf-Staffel-Modell festhalten, bei dem die Meister aus dem Westen und Südwesten automatisch in die 3. Liga aufsteigen und jene aus dem Norden, dem Osten und aus Bayern rollierend je einen Aufsteiger stellen, während die beiden verbliebenen Meister in zwei Relegationsspielen den vierten Startplatz in der Drittklassigkeit ausspielen. Dieses war ursprünglich nur als Übergangslösung gedacht, wird allerdings schon seit Sommer 2019 so umgesetzt.
Apell an die Regionallverbände
Der Vorsitzende der AG Regionalliga-Reform Dr. Michael Vesper äußerte nach der Sitzung am Dienstag in einer Mischung aus Enttäuschung und Apell an die Regionalverbände:
Klar ist: Wenn jeder nur aus seiner eigenen Brille auf die Dinge schaut, werden wir keine Lösung finden. Wir müssen daher immer das Gesamtbild im Blick behalten. Ich halte es im Sinne der Sache weiterhin für entscheidend, dass wir verstärkt positive Aspekte einzelner Modelle betrachten und nicht allein gegen etwas argumentiert wird.
Nächste AG-Sitzung am 25. März
Die nächste – und offensichtlich vorerst planmäßig letzte – Sitzung der Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform findet am 25. März statt. Die Initiative für eine Anpassung der Aufstiegsregelung hat bundesweit inzwischen 59 Unterstützer-Klubs aus den ersten fünf Ligen (der TSV 1860 München gehört auch dazu) und freut sich über großen Rückhalt aus den aktiven Fanszenen. Insofern muss man nicht davon ausgehen, dass das Scheitern vom gestrigen Dienstag nun ein Ende der Reformbemühungen markiert. Sowohl der DFB, als auch eine große Zahl der mittelbar oder unmittelbar betroffenen Vereine wollen ein Scheitern der Arbeitsgruppe auf jeden Fall verhindern.
Heute vor sieben Jahren mussten die Löwen in der 3. Liga zu einem der ungeliebten Montagsspiele antreten. Als Tabellenzwölfter empfing der TSV 1860 den abgeschlagenen Letzten VfR Aalen und erlebte fast eine böse Überraschung auf Giesings Höhen. Aber nur fast…
Ordentlicher Start der Löwen
Dabei hatte alles so gut begonnen und die Löwen die Gäste von der Ostalb vom Anpfiff weg unter Druck gesetzt. Ziereis, Mölders und Lex vergaben in der ersten Viertelstunde bereits einige Hochkaräter für den TSV 1860 und Aalen konnte sich glücklich schätzen, dass die Null noch stand.
Trainer des VfR war damals übrigens Rico Schmitt, bekannteste Akteure der Schwarz-Weißen waren Matthias Morys, Antonios Papadopoulos und Stürmer Petar Sliskovic.
VfR Aalen schockt den TSV 1860 nach der Pause
Eben jener Sliskovic war es dann auch, der Marco Hiller im Tor der Löwen in der 34. und 37. Minute zu zwei Glanzparaden zwang. Das Team von Daniel Bierofka hatte etwas das Tempo gedrosselt und die Gäste waren deutlich besser ins Spiel gekommen.
Die Passivität der Löwen rächte sich kurz nach der Pause, als Schnellbacher einen Angriff der Aalener mit dem zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten 0:1 abschloss. Es sah nicht gut aus für den TSV 1860…
Wein und Owusu drehen die Partie
Münchens große Liebe rappelte sich aber auf, richtete die Krone und knüpfte da an, wo sie das Spiel gestartet hatte. Angriff auf Angriff rollte nun auf das Gästetor zu, Karger traf den Pfosten und Mölders netzte ein (69.). Leider stand er dabei im Abseits und es blieb vorerst beim knappen Rückstand.
In der 83. Minute war es dann aber endlich so weit. Kargers Flanke wurde zwar noch abgewehrt, doch Daniel Wein nahm den Abpraller auf und versenkte die Kugel zum vielumjubelten 1:1 in den Maschen. Giesing bebte! Und es sollte noch besser kommen: Mölders reagierte nach einer Hereingabe im Zentrum blitzschnell, legte kurz auf den eingewechselten Owusu ab und der Prince vollstreckte souverän zum Siegtreffer (88.). Der TSV 1860 hatte die Partie gegen den VfR Aalen also tatsächlich noch gedreht. 14.100 Zuschauer im Sechzgerstadion waren begeistert und die Magie des Giesinger Bergs hatte mal wieder zugeschlagen.
Die Aufstellung der Löwen
Trainer Daniel Bierofka setzte am 18.02.2019 auf folgendes Löwen-Team.
Seit seiner Gründung 1848 ist der TSV 1860 eng mit der Stadtgeschichte verbunden. Die Ausstellung an der Münchner Volkshochschule Ramersdorf (Claudius-Keller-Str. 7, Eintritt frei) macht diese Wechselbeziehungen anhand von acht Biografien ausgewählter Vereinsvertreter*innen und drei Themenschwerpunkten sichtbar.
Die Ausstellungseröffnung mit Podiumsgespräch findet am 23. April 2026 von 19 bis 21 Uhr statt. Es diskutieren Franz Maget, ehemaliger Landtagsabgeordneter und Vizepräsident des TSV 1860, und der Künstler Wilhelm Holderied, der als Jugendlicher als Leichtathlet bei den Löwen aktiv war.
Im Ausstellungszeitraum finden zudem weitere Termine und Führungen statt. Alle Informationen dazu im entsprechenden Eintrag unter tsv1860events.org.
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Kurzzeitig startete der argentinische Influencer “El Scarso” ein kleines Projekt, das den TSV 1860 München in dem lateinamerikanischen Land bekannter machen sollte. Doch damit ist nun bereits Schluss. Was es damit auf sich hat und was ansonsten gestern rund um den TSV 1860 München passiert ist, gibt es nun auf einen Blick bei Sechzig um Sieben zum Start in den Tag.
sechzger.de Talk Folge 250 online
Wie bereits gestern morgen angekündigt, ist mittlerweile der die nächste Talk-Ausgabe online zu finden. Seit gestern ist auch der zugehörige Artikel verfügbar. In der aktuellen Folge besprechen fünf Redakteure den Auswärtssieg beim TSV Havelse mit allen zugehörigen Facetten. Außerdem gibt es nach einer ausgiebigen Raterunde eine Vorschau auf das Heimspiel mit dem FC Hansa Rostock.
Der nächste Debütant: Noah Klose
Noch einmal zurück zum letzten Wochenende: dort feierte nämlich mit Noah Klose der nächste Löwe sein Debüt in der 3.Liga. Er wurde in den Schlussminuten eingewechselt und hätte um ein Haar direkt seinen ersten Treffer erzielt. Auch Papa Miroslav freute sich über den nächsten Schritt seines Sohnes.
Verlaat mit erster kompletter Einheit
Gute Nachrichten gab es gestern von der Grünwalder Straße: Kapitän Jesper Verlaat hat erstmals seit seiner Verletzung ein komplettes Mannschaftstraining absolviert. Noch ist der Innenverteidiger zwar keine Option für den Kader, könnte es bei dieser Entwicklung allerdings bald werden. Abbrechen musste hingegen Kilian Jakob die Einheit, da er Beschwerden im Oberschenkel verspürte.
Neue Instagram-Seite von “El Scarso” gesperrt
Gestern berichtete Löwenfan Florian Haas für sechzger.de über eine neue Instagram-Seite in Lateinamerika, die speziell in Argentinien den TSV 1860 München bekannter machen sollte. Dahinter steckte mit “El Scarso” ein reichweitenstarker Influencer. Kurz nach der Eröffnung der Seite ist damit allerdings schon wieder Schluss, denn sie wurde gesperrt. Knapp 20.000 Follower waren es zu diesem Zeitpunkt bereits. Ob der TSV 1860 München selbst als Ursache in Frage kommt, ist bislang unklar.
Im aktuellen sechzger.de Talk, der Ausgabe Nummer 250, sprechen Jan und Christian mit drei Gästen aus der Redaktion. Das sind zum einen Flo und Thomas, zum anderen ist auch Peter mit dabei. Inhaltlich geht es natürlich um den deutlichen Sieg beim TSV Havelse sowie das kommende Heimspiel gegen Hansa Rostock.
Klarer Sieg gegen den TSV Havelse
Eine deutliche Nummer wurde es am Samstag im Eilenriedestadion – und das zum Glück aus Sicht des TSV 1860 München. Fünf Treffer erzielten die Löwen, unter anderem erzielten Clemens Lippmann und Justin Steinkötter jeweils ihren ersten Treffer in der 3.Liga für weiß und blau. Entsprechend gut war die Stimmung im Gästeblock, der wieder einmal gut gefüllt war. Peter kann unterdessen von der Gegenseite berichten, da er zum ersten Mal akkreditiert war und den Liveticker für sechzger.de übernahm. Die weiteren Teilnehmer berichten im Talk Nummer 250 von der Fernsehperspektive. Alle vereint dabei, dass man sich über den ersten Sieg für den TSV 1860 im Jahr 2026 freut.
Vorschau Hansa Rostock
Im zweiten Teil der aktuellen Ausgabe geht es dann um das bevorstehende Heimspiel gegen Hansa Rostock. Anpfiff dieser Partie ist am Sonntag um 13:30 Uhr. Die Hanseaten liegen vier Zähler vor den Löwen. Mit einem weiteren Sieg könnte das Team von Markus Kauczinski die Minimalchance erhalten, möglicherweise doch noch im Aufstiegsrennen mitzumischen. Wie immer werden 15.000 Zuschauer die Begegnung live im Sechzgerstadion verfolgen. Spannend wird unter anderem zu beobachten sein, ob Kevin Volland und/oder Florian Niederlechner in der Startaufstellung zu finden sein werden.
Der sechzger.de Talk 250 als Video und Podcast
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
In den vergangenen Tagen stieß man in den (Sozialen) Medien immer wieder auf ein Foto. Darauf zu sehen: Weltmeister Miroslav Klose mit Pokal und seinen zwei 9-jährigen Zwillingssöhnen. Dass der Schnappschuss gerade jetzt die Runde macht, ist kein Zufall, denn am Wochenende feierte Noah Klose, inzwischen 21 Jahre alt, sein Debüt bei den Profis des TSV 1860 München.
Aus dem NLZ in die 3. Liga
Nachdem in der Vorsaison bereits Sean Dulic und Lukas Reich den Durchbruch bei den Profis geschafft hatten, konnten auch diese Saison bereits einige Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum erste Erfahrungen in der 3. Liga sammeln. Während sich Clemens Lippmann nach seinem Debüt gegen die TSG Hoffenheim II als Stammspieler etabliert hat und seitdem stets auf dem Platz stand, müssen sich andere Spieler aus dem NLZ über Kurzeinsätze empfehlen.
So wurde Lasse Faßmann beim Debakel in Regensburg in der Schlussphase erstmals eingewechselt, Samuel Althaus hingegen durfte gegen den FC Schweinfurt 05 direkt einen Heimsieg bejubeln. Damjan Dordan stand bei seinem Debüt gegen Rot-Weiss Essen ebenso direkt in der Startelf wie U17-Vizeweltmeister Loris Husic beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart II.
Noah Klose mit Profidebüt beim TSV 1860
Im Eilenriedstadion absolvierte dann also auch Noah Klose endlich seine ersten Profiminuten für die Löwen – und hätte sich fast noch in die Torschützenliste eingetragen. Grundsätzlich weiß der 21-Jährige auch, wo das Tor steht, wenn man einen Blick auf die Statistik wirft. In der Bayernliga Süd stehen für den Offensivspieler bislang 11 Tore und 11 Assists zu Buche – eine ordentliche Bilanz für den gebürtigen Bremer, der über Lazio und den TSV Grünwald im Sommer 2021 zusammen mit Bruder Luan an die Grünwalder Straße gewechselt war.
Letzterer hat – auch gesundheitlich bedingt – beim TSV 1860 den Sprung nicht in Erwachsenenbereich geschafft und wechselte im Sommer zurück nach Grünwald in die Landesliga. Vater Miroslav Klose ist bekanntlich Trainer des Zweitligisten 1. FC Nürnberg und voller Freude über das Debüt seines Sohnes:
“Natürlich bin ich sehr stolz auf ihn. Das hat er sich alles allein erarbeitet. Mal schauen, wohin die Reise geht.”
Eins hat Noah dem Rekordtorschützen bei Weltmeisterschaften jedoch bereits jetzt voraus: Während der Stürmer der Löwen im Januar erst 21 wurde, hat der spätere 137-fache Nationalspieler sein erstes Profispiel erst kurz vor dem 22. Geburtstag absolviert.
Aus medialer Sicht kann sich der TSV 1860 München speziell in und um die bayerische Landeshauptstadt nicht über zu wenig Aufmerksamkeit beklagen. Nun rücken die Löwen aufgrund der Aktivitäten eines Influencers auch in Argentinien in den Fokus. Grund dafür ist eine spontane Aktion von “El Scarso” wie Löwenfan Florian Haas für sechzger.de berichtet.
Unerwartete Schützenhilfe vom anderen Ende der Welt: Argentinischer YouTuber “El Scarso” will 1860 unterstützen
Sechzig bekommt internationale Aufmerksamkeit: Der TSV 1860 München erhält Unterstützung aus Argentinien. „El Scarso“, ein argentinischer Social-Media-Creator mit hunderttausenden Followern, hat die Löwen für sich entdeckt und ruft seine Community zur digitalen Unterstützung auf.
Für mich war das ein überraschender Moment. Ich lebe seit einem Jahr in Buenos Aires, komme ursprünglich aus München und bin glühender Löwenanhänger. Plötzlich taucht mein Verein in meinen spanischsprachigen Social-Media-Feeds auf. Auf meine Nachfrage erklärte mir „El Scarso“ in einem Chat, wie es zu der Aktion kam. „Es ist tatsächlich aus meiner Langeweile entstanden und weil mir der Club letztes Jahr das Trikot geschenkt hat.“ Mehr steckt laut seiner Aussage zunächst nicht dahinter. Im Video sagt er noch, dass er einen Club gesucht hat, der es verdient hat wieder nach oben zu kommen und die Farben an Argentinien erinnern. Kein großes Konzept, sondern eher eine spontane Idee.
Wer ist der Mann hinter der Aktion?
Valentin Scarsini, besser bekannt als „El Scarso“, ist ein argentinischer Content-Creator mit großer Reichweite auf YouTube, Instagram und TikTok. Er macht immer wieder mit witzigen und ungewöhnlichen Aktionen im Fußballbereich auf sich aufmerksam. Bekannt wurde er unter anderem durch eine Mobilisierungsaktion rund um den liechtensteinischen Amateurverein FC Balzers, dessen Followerzahlen innerhalb kurzer Zeit stark anstiegen. Er wurde daraufhin vom Club eingeladen, machte seine erste Europareise und gab eine Pressekonferenz. Auch der Club Argentino de Fútbol in Spanien profitierte zuletzt von einer ähnlichen digitalen Welle. Sein Prinzip ist dabei relativ einfach: Er spricht in kurzen Videos über einen Verein und ruft seine Community dazu auf, diesem auf Social Media zu folgen.
Und jetzt also 1860
In seinem aktuellen Video spricht „El Scarso“ über den TSV 1860 München, über die Tradition des Vereins, die Meisterschaft von 1966 und die aktuelle sportliche Situation in der 3. Liga. Er ruft seine spanischsprachige Community dazu auf, Inhalte mit „TSV“ zu kommentieren, Aufmerksamkeit für den Verein zu erzeugen, sowie der neu erstellten Seite @tsvsocios zu folgen. Seine Idee: Mehr digitale Reichweite könnte die internationale Wahrnehmung des Vereins erhöhen. Sollte die Seite weiter wachsen, könne sie monetarisiert werden und im Sinne des Clubs eingesetzt werden. Innerhalb von 24 Stunden gewann das Projekt laut seiner Darstellung bereits rund 6.000 Follower. Mittlerweile sind es schon über 16.000.
Was bleibt von der Aktion?
Sicherlich handelt es sich in erster Linie um eine witzige Social-Media-Aktion und nicht um ein strukturelles Investment. Dennoch zeigt sie, dass der TSV 1860 München auch außerhalb Deutschlands wahrgenommen wird, selbst hier in Argentinien.
Für mich persönlich ist es ein ungewöhnliches Gefühl, meinen Heimatverein am anderen Ende der Welt thematisiert zu sehen. Ob daraus langfristig etwas entsteht, bleibt offen. Aufmerksamkeit allein bringt noch keinen Aufstieg. Aber sie schadet auch nicht.
Und wenn hier in Buenos Aires plötzlich über Sechzig gesprochen wird, dann ist das zumindest eine bemerkenswerte Randnotiz und vielleicht sorgt die Aktion ja für mehr Löwenfans in Argentinien, was mich besonders freuen würde. Eventuell entsteht daraus aber auch ein kleiner zusätzlicher Baustein in der Außendarstellung des Vereins. Auf Spanisch sagt „El Scarso“ immerhin er gebe die Seite gerne zur Unterstützung des Vereins weiter.
Linus Straßer hat am gestrigen Montag einen Platz auf dem Podium bei Olympia verpasst. Der Skilöwe belegte allerdings einen Platz unter den ersten Zehn im Klassement. Außerdem ist eine neue Podcast-Folge online, die Giesinger Gedanken sind seit gestern auf der Homepage zu finden und ein Update zur Konkurrenz aus der 3.Liga gibt es heute morgen natürlich auch wie gewohnt.
sechzger.de Talk Folge 250 online
Seit gestern ist die nächste Ausgabe des sechzger.de Talks online in den gewohnten Portalen zu finden. Christian und Jan empfangen dabei zusammen drei weitere Redakteure und sprechen mit ihnen gemeinsam über den deutlichen Sieg gegen den TSV Havelse. Der Spaß darf in der Nummer 250 auch nicht zu kurz kommen und so entstand eine kurzweilige, neue Folge. Nach einer Quizrunde gibt es natürlich auch eine Vorschau auf das Duell mit Hansa Rostock am Sonntag.
Giesinger Gedanken nach dem Kantersieg gegen Havelse
Ein ganz besonderes Spiel erlebte sechzger.de-Redakteur Peter am Samstag im Eilenriedestadion. Das liegt nicht nur an den vielen Treffern, die er wie die anderen Löwenfans ebenfalls beobachten konnte, sondern an seinem ersten Besuch auf einer Pressetribüne. Von seinen Erlebnissen und wie er die Partie wahrgenommen hat erzählt er in den Giesinger Gedanken.
Außerdem gingen gestern noch zwei weitere Berichte rund um die Partie des vergangenen Wochenendes online. Zum einen die Fotogalerie, zum anderen wurden drei Löwen in die kicker Elf des Tages berufen.
Linus Straßer fährt bei Olympia auf Rang 9
Nichts geworden ist es mit der kleinen Sensation und einer möglichen Medaille für Linus Straßer bei Olympia in Italien. Bei den derzeit laufenden Winterspielen war der Skilöwe gestern im Einsatz auf der Piste, hatte allerdings bereits nach dem ersten Durchgang einen großen Rückstand. Trotz mutiger Fahrweise konnte er im zweiten Lauf nur ein paar wenige Plätze gut machen, sodass die Medaillen und folglich auch die Podiumsplätze an andere Fahrer gingen.
News aus der 3.Liga
Auch in der Saison 2026/27 kein VAR in der 3.Liga
Eine Meldung hat in der Übersicht am gestrigen Montag noch gefehlt. Wie am Freitag bekannt wurde, wird es auch in der kommenden Spielzeit in der 3.Liga weiterhin keine Unterstützung in Form eines Videobeweises geben. Insbesondere diskutiert bzw. vorgestellt wurde ein Modell aus Italien, über das bei sechzger.de ebenfalls berichtet wurde. Noch ist es für diesen Schritt allerdings zu früh, sodass auch 2026/27 weiterhin die Unparteiischen das letzte Wort aus ihrer persönlichen Entscheidung heraus treffen.
RWE unterstützt Aufstiegsreform
Im Herbst des vergangenen Jahres hatte Rot-Weiss Essen noch erklärt, sich nicht an der Aufstiegsreform 2025 zu beteiligen. Nun aber ist der Drittligist doch dabei, da sich in den letzten Ankündigungen ablesen lässt, dass keine strukturellen Nachteile für die 3.Liga entstehen bzw. geplant sind. RWE ist bereits der neunte Verein aus der Drittklassigkeit, der die Reform unterstützt. Momentan sollen vier Regionalliga-Staffeln mit je 20 Teams und ohne feste Ländergrenzen geplant sein.
Hansa Rostock träumt vom Aufstieg in die 2.Bundesliga
Kurz vor dem Gastauftritt im Sechzgerstadion am Sonntag hat der Vorstandschef des FC Hansa Rostock den Aufstieg als Saisonziel ausgegeben. Ronald Maul äußerte sich gegenüber MagentaSport entsprechend im Rahmen des Heimspiels gegen den VfL Osnabrück. Bislang hatten sich die Verantwortlichen bei der Kogge in der Kommunikation zurückhaltend gezeigt.