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Drittligisten im Landespokal: Ein Überblick

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Während die Löwen am Mittwoch Abend (18.30 Uhr im sechzger.de Liveticker) im fernen Aubstadt ins Halbfinale des Totopokals einziehen wollen, um sich dann mit zwei weiteren Siegen in diesem Wettberwerb – erstmals nach vier Jahren – endlich wieder sicher für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 26/27 zu qualifizieren, sind einige Ligakonkurrenten des TSV 1860 im jeweiligen Landespokal im Einsatz. Auch in dieser Woche. Hier kommt unser deutschlandweiter Überblick über den laufenden Wettbewerb 2025/26.

Landespokal: Fünf Drittligisten schon ausgeschieden

Nur drei der 18 Drittligisten (Stuttgart II und Hoffenheim II sind als Zweitvertretungen im Landespokal nicht startberechtigt) sind in dieser Saison bereits aus ihrem regionalen Pokalwettbewerb ausgeschieden. Dies betrifft sowohl die Spitzenteams aus Osnabrück und Essen, als auch Kellerkind Schweinfurt. Diese können sich in der Länderspielpause also ganz auf die Vorbereitung auf den 15. Ligaspieltag am übernächsten Wochenende konzentrieren. Von den verbliebenen 15 Ligakonkurrenten des TSV 1860, die noch in ihrem Landespokal dabei sind, muss in den kommenden Tagen definitiv mindestens einer ebenfalls die Segel streichen.

Überblick: Totopokal in Bayern

Im bayerischen Totopokal nämlich, in dem noch drei Drittligavertreter am Start sind, kommt es am Freitag Abend zum Duell zwischen dem FC Ingolstadt und dem jüngsten Löwenbezwinger, Jahn Regensburg. Einer von beiden ist danach ausgeschieden. In der Liga endete dieses Duell am ersten Spieltag Anfang August übrigens mit 1:1. Das letzte ausgespielte Viertelfinalspiel im bayerischen Landespokal ist ebenfalls die Neuauflage eines – erst kürzlich ausgetragenen – Ligaduells. Am Dienstag der kommenden Woche empfängt die SpVgg Unterhaching Wacker Burghausen. Das Duell mit den beiden Bender-Brüdern an der Seitenlinie endete in der Regionalliga am vergangenen Freitag mit einem 3:1-Auswärtssieg der Münchner Vorstädter. Bereits im Halbfinale stehen in Bayern die Würzburger Kickers, die im fränkischen Ligaduell am Dienstag der letzten Woche Viktoria Aschaffenburg mit 4:0 ausschalten konnten.

Keine Drittligisten in elf Landewettbewerben

Gänzlich ohne Beteiligung von Drittligisten finden die Achtel- und Viertelfinals (teilweise auch in dieser Woche) in insgesamt neun Landesverbänden statt. Ob im Südwesten, in Südbaden, im Osten in Berlin, Sachsen-Anhalt oder Thüringen, im Norden in Schleswig-Holstein, Bremen oder Hamburg oder im Westen der Republik im Verband Rheinland – hier sind die Amateurvereine gänzlich unter sich. Umgekehrt bleiben zwölf Fußballverbände übrig, in welchen Drittligisten noch um einen Cupsieg und die besagte DFB-Pokal-Qualifikation kämpfen.

Drei Drittligisten im Nordosten aktiv

In den eigentlich gar nicht mehr so neuen Bundesländern sind drei Vertreter der 3. Liga gefordert. Jeweils am frühen Samstag Nachmittag. Hansa Rostock muss zum Verbandsligisten Penzliner SV. Erzgebirge Aue reist auch im Achtelfinale zum Regionalliga Nordost-Tabellenführer Lok Leipzig, während Energie Cottbus – ebenfalls bei einem Regionalligsten, aber bereits im Viertelfinale – zum stets sehr hitzigen Duell bei Babelsberg 03 in Potsdam antritt.

Waldhof im heimischen Stadion im Einsatz

Fast zeitgleich mit dem TSV 1860, nämlich am Mittwoch Abend um 18.60 Uhr geht es für Waldhof Mannheim im badischen Pokal im Carl-Benz-Stadion gegen Astoria Walldorf aus der Regionalliga Südwest um den Einzug ins Halbfinale, wo bereits unter anderem der Drittligaabsteiger der Vorsaison, der SV Sandhausen wartet. Die Gäste aus Walldorf waren bereits dreimal im DFB-Pokal dabei. Im Frühjahr 2017 scheiterten sie äußerst unglücklich im Achtelfinale erst im Elfmeterschießen an Arminia Bielefeld.

Noch 32 Teams im Saarland im Rennen

Einen Tag nach unseren Löwen greift der 1. FC Saarbrücken – nach einer Pokalreform in diesem Sommer für den an der Saar Sparkassen-Pokal genannten Wettbewerb  – erstmals in dieser Saison ins Landespokal-Geschehen ein. In der Runde der letzten 32 Teams wartet am Donnerstag Abend der SV Bliesmengen-Bolchen auf den in der Liga kriselnden FCS. So viele Teams, wie im kleinen Saarland sind übrigens deutschlandweit in keinem Wettbewerb mehr vertreten.

Niederrhein und Mittelrhein noch mit drei Drittligisten

Tief im Westen der Republik geht es am Wochenende für den MSV Duisburg beim Niederrhein-Oberligisten SV Sonsbeck bereits um den Einzug ins Halbfinale. Gleiches gilt für den SC Verl in Westfalen, der beim 1. FC Gievenbeck die Runde der letzten vier erreichen will. Soweit ist man am Mittelrhein hingegen noch nicht. Dort ist am Dienstag kommender Woche Alemannia Aachen beim Landesligisten FV Bonn-Endenich und am nächsten Tag dann Viktoria Köln beim Bezriksligaverein Wahlscheider SV – jeweils im Achtelfinale – gefordert.

Wiesbaden, Ulm & Havelse überwintern im Landespokal

Bereits die Gewissheit einer Überwinterung im Landespokal haben sowohl der hessische Vertreter aus der Landeshaupstadt Wiesbaden, der Mitte Februar im Viertelfinale beim FSV Fernwald antreten wird, als auch der TSV Havelse aus Niedersachsen, der sich erst im April, dann allerdings schon im Halbfinale mit SSV Jeddeloh II messen darf. Der Nord-Regionalligist, bei dem es sich – trotz des Namens – keineswegs um eine Zweitvertretung handelt, hatte in der Runde zuvor Anfang September per Elfmeterschießen für das frühzeitige Aus des VfL Osnabrück gesorgt. Auch der SSV Ulm steht schon im Viertelfinale in Württemberg, kennt allerdings seinen Gegner noch nicht. die Auslosung findet “Anfang 2026” statt, wie es – etwas unkonkret – im Südwesten der Republik heißt.

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Titelbild: In Aubstadt wollen die Löwen am Mittwoch Abend die nächste Runde im bayerischen Landespokal erreichen. Weitere zwölf andere Vereine aus der 3. Liga sind noch im Wettberwerb vertreten.

AG Regionalliga Reform hat Arbeit aufgenommen

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DFB Stellungnahme Lizenz 3.Liga

Es ist – neben der Einführung des VAR zur Saison 2017/18 in der ersten und zwei Jahre später in der zweiten Bundesliga – wohl eines der umstrittensten Themen im deutschen Fußball in den letzten zehn Jahren. Die Ligenstruktur am Übergang zwischen Profigeschäft und Amateurfußball, also zwischen 3. Liga und Regionalliga. Der Ärger betrifft vor allem die Aufstiegsfrage aus den vierten Ligen in die Drittklassigkeit, bei der aktuell stets einer (von fünf) Regionalliga-Meistern auf der Strecke bleibt. Nachdem sich in den letzten Jahren sehr viele, insgesamt bis zuletzt 54 Vereine der Initiative Aufstiegsreform 2025 angeschlossen hatten (im September auch der TSV 1860), kam Bewegung in die Sache und der DFB gündete eine AG Regionalliga-Reform. Und diese hat, wie der DFB am gestrigen Montag vermeldete, nun ihre Arbeit aufgenommen.

Aktuelle Aufstiegsregelung in die 3. Liga seit 18/19

Derzeit gibt es in Deutschland fünf Regionalligen (Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern), aber jeden Sommer nur vier freie Plätze in der 3. Liga. Diesem Problem bei der Aufstiegsfrage aus der Regionalliga begegnet man seit der Saison 2018/19 mit einem  Verfahren, bei dem die Meister der Nord-, der Nordost- und der bayerischen Staffel jeweils rollierend einen sicheren Aufsteiger stellen und die beiden verbliebenen Meister in zwei Relegationsspielen den vierten Platz für die Folgesaison in der 3. Liga ausspielen. Die Meister aus dem Westen und Südwesten steigen stets automatisch auf. So bleibt wenigstens nur ein einziger Regionalligameister pro Saison auf der Strecke.

Bis Sommer 2018 (die Löwenfans erinnern sich noch zu gut an den Aufstiegskrimi gegen Saarbrücken) hatte der Südwesten zwei Vertreter in die Relegation geschickt, sodass aus drei Relegationspartien drei Aufsteiger resultierten und bis zu drei Meister nicht aufsteigen durften. Die aktuelle Lösung, für die die 3. Liga jedoch einen vierten Absteiger akzeptieren musste, war eine Übergangslösung als Kompromiss. Der viele nicht zufrieden stellte.

Arbeitsgruppe Regionalliga Reform legt los

Der Arbeitsgruppe, die nun eine neue Lösung entwickeln soll, welche aber nur einen Entscheidungsvorschlag darstellen wird, über den dann die zuständigen Beschlussgremien entscheiden, gehören 13 Vereins- und Verbandsvertreter aus den fünf Regionalligen sowie der DFB-Geschäftsführer Spielbetrieb, Manuel Hartmann und der DFL-Direktor Spielbetrieb & Fans, Ansgar Schwenken an. Ihren Vorsitz hat der 73jährige Grünen-Politiker Michael Vesper inne, der bis Ende 2017 Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) war. Das erste Treffen, dem laut eines Berichts des mdr schon zahlreiche sondierende Vorgespräche vorangegangen waren, fand am Montag Nachmittag in digitaler Form statt und diente zunächst einem Austausch über die gewünschten Rahmenbediungen und die grundsätzlichen Erwartungshaltungen der Beteiligten. Die Fußballfans in Deutschland, so viel steht fest, erwarten eine Menge von dieser AG.

Zweigleisige vierte Profiliga als favorisierte Lösung

Wie aus dem Umfeld der Arbeitsgruppe zu hören ist, werden der Einführung einer zweigleisigen vierten Profiliga, wie sie zum Beispiel von Steffen Schneekloth, seines Zeichens Präsident des Zweitligisten Holstein Kiel und DFB-Vizepräsident, unterstützt wird, aktuell die meisten Realisierungschancen eingeräumt. Die schwierige Zusammenlegung und Verkleinerung der aktuell fünf auf vier Regionalligen unterhalb der 3. Liga, die in der Diskussion unter Fußballfans in den letzten Jahren so gerne als “ganz einfach” bezeichnet wurde, in Wahrheit aber seit jeher das quasi unlösbare Kernproblem der ganzen Thematik darstellt, wäre damit vom Tisch. Die fünf Regionalligen könnten als fünfte Ligenebene weiter bestehen. Und auch alle Ligen darunter würden genauso weiter spielen, wie aktuell.

Reform von Regionalliga zu neuer vierter Liga

Zur Einführung dieser vierten Liga würden dann wohl die jeweils besten acht Teams der Regionalligen der vorherigen Saison, also insgesamt 40 Vereine, nach regionaler Zugehörigkeit in zwei Staffeln (Nord und Süd) zu je 20 Teams aufgeteilt. Zu dieser einfach klingenden Lösung bleiben aber Fragen:

Finden sich in den fünf Regionalligen überhaupt genügend Vereine, die diesen Weg mitgehen können und wollen? Auf den Aufstieg in die 3. Liga hätten in den letzten Jahren jeweils Spitzenteams – speziell aus den Regionalligen Bayern und Nord – von vornherein verzichtet. Wie stellt sich das Thema bei einer zweigleisigen vierten Liga dar?

Und was passiert mit den bei den Fans so unbeliebten zweiten Mannschaften? Stand heute würden sich sechs Zweitvertretungen (vier aus dem Westen und je eine aus dem Südwesten und Bayern) direkt für die neue vierte Liga qualifizieren. Das tatsächliche Potenzial dieser Mannschaften in den Regionalligen ist aber viel größer. Derzeit tummeln sich (rechnet man den VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim aus der 3. Liga mit) 19 zweite Mannschaften von Profivereinen in den beiden höchsten Ligen, denen sie angehören können. In den Oberligen wartet nochmal ein ganzer Schwung solcher U-Teams (u.a. ja auch unsere Amas als Tabellenführer der Bayernliga Süd). Im Extremfall wäre also rund die Hälfte der neuen zweigleisigen Profiligen mit Zweitvertretungen besetzt. In der Nordstaffel wohl deutlich mehr, als im Süden. Ist das dann die Lösung, die allen gefällt?

Nächstes Treffen Ende November

Schon allein die zwei hier aufgeworfenen Fragen zeigen: Die AG Regionalliga Reform hat eine schwierige Aufgabe vor sich. Die nächsten Treffen auf dem Weg zu Lösungen, mit denen dann alle leben können, sollen Ende November und Mitte Januar stattfinden. Dann in persönlicher Präsenz am DFB-Campus in Frankfurt. Wir auf sechzger.de werden das Thema natürlich weiter verfolgen und Euch über die Entwicklungen informieren. Gleichwohl wir weiterhin optimistisch sind, dass für unsere Profis das Geschehen unterhalb der 3. Liga in den kommenden Jahren nicht allzu relevant sein wird.

Löwen-Fans verunstalten Regional-Express

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Löwen-Fans verunstalten Regional-Express

Als wäre die 0:4-Niederlage beim SSV Jahn Regensburg nicht schlimm genug gewesen… Auf der Rückfahrt aus der Domstadt hinterließ eine Gruppe von Löwen-Fans eine Spur der Verwüstung in einem Regionalexpress. Dies gab die zuständige Bundespolizei gestern bekannt. Die Sachbeschädigung wird nach Auswertung der Video-Aufzeichnungen nun strafrechtlich verfolgt.

Löwen-Fans verunstalten Regional-Express

Betroffen war der RE25, der um 22:20 Uhr aus Regensburg in der Landeshauptstadt eintraf. An Bord: Etwa 450 Anhänger von Münchens großer Liebe. Insgesamt drei Abteile wurden mit blauer Farbe beschmiert. Es wurden Aufkleber an den Wänden und Sitzen großflächig verteilt. Zudem wurde eine Türe aufgebrochen. Die Abteile hinterließen die Mitreisenden vermüllt zurück, ähnliches zeigt unser Symbolbild aus einem ICE zu Beginn des Jahres, der von Fußballfans eines anderen Clubs verdreckt zurückgelassen wurde. Die Bilder der Bundespolizei aus dem RE25 vom Sonntag Abend veröffentliche die TZ in einem Artikel am gestrigen Montag.

Sachbeschädigungen nicht der aktiven Fanszene zuzuordnen

Betrachtet man die angebrachten Sticker und Tags genauer, so ist für Kenner der Szene unverkennbar, dass diese Sachbeschädigungen im RE25 nicht der aktiven Fanszene zuzuordnen sind, die unter anderem die letzten Choreographien im Stadion plante und gestaltete. Die Aufkleber mit dem alten Löwenlogo und dem Bundesadler werden von der aktiven Fanszene der Löwen definitiv nicht verklebt, zudem ist auf den Bildern auch der Schriftzug einer anderen Fangruppierung angebracht, wie bei auf den von der Abendzeitung veröffentlichen Bildern klar zu erkennen ist.

Keinerlei Rechtfertigung für Beschädigungen im RE

Natürlich ist dies keinerlei Rechtfertigung für die vollkommen unnötigen Beschädigungen am Eigentum der Deutschen Bahn, die wir absolut verurteilen! Leider hat sich diese Verunstaltung von Zügen im deutschen Fußball schon fast zum Volkssport entwickelt. Bleibt zu hoffen, dass die Videoauswertungen zur Ergreifung der Täter führen.

Foto: Symbol-Bild aus einem verdreckt zurückgelassenen ICE zu Beginn dieses Jahres

Sechzig um sieben: Wiedergutmachung in Aubstadt?

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Der TSV 1860 München lieferte am Sonntagabend in Regensburg eine Leistung zum Fremdschämen ab. Ohne nennenswerte Gegenwehr ließen sich die Löwen vom Jahn mit 4:0 abschlachten. Die Chance zur wenigstens teilweisen Wiedergutmachung haben die Löwen schon morgen Abend in Aubstadt.

Wiedergutmachung beim Toto-Pokal Viertelfinale in Aubstadt?

Markus Kauczinski sprach im Magenta-Interview nach dem Spiel in Regensburg aus, was viele Löwenfans dachten: “Ich bin fassungslos!” Weiter führte er aus, dass man nach solch einer Leistung “nicht einfach zur Tagesordnung” übergehen könne. Damit hatte Kauczinski wohl seine Pläne aus der Löwenrunde revidiert, als er noch ankündigte in der Länderspielpause im Training “erst einmal so weiterzumachen, ich habe das Gefühl, dass das der Mannschaft guttut. Wir machen jetzt erst einmal einen Schritt nach dem anderen.” Fraglich, was dieser Mannschaft gut tut… Den Löwenfans würde sicherlich ein Sieg auf fremden Platz mal wieder gut tun nach zuletzt fünf Auswärtsniederlagen in Folge in der dritten Liga. Dazu haben die Löwen morgen im Toto-Pokal die Gelegenheit. Am nördlichsten Ende Bayerns kann 1860 wenigstens partielle Wiedergutmachung betreiben, wenn es beim TSV Aubstadt im Toto-Pokal Viertelfnale antritt. Allerdings muss es da besser laufen als im März 2022, als Michael Köllner einige Stammspieler schonte und 1860 im Elfmeterschießen ausschied. Grund jemanden zu schonen sollte es in einer Länderspielpause eh nicht geben und dass die Mannschaft viel einzuüben hat, war ja am Sonntag mehr als offensichtlich.

U17 besiegt Augsburg

Grund zur Freude gab es wenigstens noch am Sonntagvormittag. Die U17 empfing den FC Augsburg und konnte einen überzeugenden 3:1-Sieg einfahren. Damit ist für die Junglöwen noch alles drin in Sachen Qualifikation für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft.

Löwinnen erfolgreich

Und auch die Löwinnen machten ihre Sache besser als die Profis von der Grünwalder Straße. Die Löwinnen I schickten die SG Grafing/Aßling mit 5:0 nach Hause. Die Löwinnen II machten es dagegen spannend und siegten gegen den SC Bogenhausen in einem knappen Spiel 2:1. Auch die weibliche U17 konnte einen Erfolg bejubeln. Mit 3:1 gewann sie beim TSV Gilching/Argelsried II. Das Spiel der U15 wurde abgesagt und wird am 29.11. nachgeholt.

News aus der dritten Liga

Hilferufe in Ulm

Bemerkenswertes geht aktuell in Ulm vor sich. Nach der fünften Niederlage in Folge verfassten Kapitän Jo Reichert und Torwart Christian Ortag einen Brief an den Aufsichtsrat, der gemeinhin als “Hilferuf” interpretiert wurde. “Die Atmosphäre ist vergiftet, das Vertrauen zerstört. Das Verhältnis zwischen Mannschaft, Trainer und vor allem dem Sportdirektor ist komplett zerrüttet”, führen die beiden Führungsspieler darin aus. Damit griffen sie Ulms neuen Trainer Moritz Glasbrenner und Sportchef Markus Thiele frontal an. Der Verein reagierte am frühen Montagabend mit einer wenig konkreten Stellungnahme, in der beklagt wird, dass Interna nach außen gegeben wurden und man dabei sei, “die Situation sachlich aufzuarbeiten und tragfähige Lösungen zu erarbeiten”. Am späten Montagabend informierten die Ulmer schließlich, dass der Vertrag mit dem Sportchef aufgelöst sei und Cheftrainer Moritz Glasbrenner sowie Co-Trainer Max Kohlenberg freigestellt wurden.

Scherning neuer Trainer in Wehen

Der SV Wehen präsentierte gestern Daniel Scherning als neuen Trainer. Scherning folgt auf Nils Dörinig und bringt die Erfahrung aus 40 Drittligaspielen als Trainer des VfL Osnabrück mit.

Schwartz soll vorerst im Amt bleiben

Alois Schwartz soll den FC Saarbrücken auch nach sieben sieglosen Spielen weiter als Trainer betreuen. Wie die Saarbrücker Zeitung verlauten lässt, soll Schwartz die Rückendeckung von Sportchef Luginger haben. Aber für die Saarländer gibt es einen Silberstreif am Horizont: Sie sind der nächste Gegner von 1860 in der dritten Liga…

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in diesen Dienstag.

 

DFB Nachwuchsrunde: TSV 1860 U17 bezwingt FC Augsburg

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TSV 1860 FC Augsburg U17

Einen enorm wichtigen Heimsieg feierte die U17 des TSV 1860 am gestrigen Sonntag gegen den FC Augsburg. Das Team von Peter Ulbricht setzte sich gegen den Tabellenzweiten auf dem Trainingsgelände mit 3:1 durch.

Schoirer trifft früh für die Löwen

Nach dem 1:6 in Regensburg war Wiedergutmachung angesagt, mit dem Tabellenzweiten FC Augsburg reiste jedoch ein harter Brocken an die Grünwalder Straße. Zu allem Überfluss mussten die Löwen kurzfristig auf Abwehrchef Manuel Curic verzichten, der lediglich auf der Bank Platz nehmen konnte. Dennoch legte 1860 los wie die Feuerwehr und bereits in der 4. Minute netzte Leonard Schoirer zum 1:0 für Münchens große Liebe ein.

Sechzig legte nach, wollte mehr, hatte jedoch Pech im Abschluss und so blieb sowohl O’Bryant (9.) als auch Doktorczyk (10.) und Mantsch (11.) der zweite Treffer verwehrt. Erst Mitte der 1. Halbzeit kamen die Fuggerstädter besser in die Partie und zu Chancen, doch Tobi Wieser im Löwen-Tor hielt die knappe Pausenführung fest.

TSV 1860 U17 besiegt FC Augsburg

Auch nach dem Seitenwechsel war die Elf von Peter Ulbricht sofort hellwach und der eingewechselte Simon Kirchmann erhöhte per Kopf auf 2:0 (49.). Im Anschluss verpasste Matijevic den dritten Treffer (54.) und plötzlich wurde es wieder spannend, als Roth in der 56. Minute auf 2:1 verkürzte. Das Spiel wogte nun hin und her, der kleinste Fehler hätte die Partie in die eine oder andere Richtung entscheiden können.

Und so war es dann auch tatsächlich ein Torwartfehler, der den Löwen drei Punkte bescherte. In der 79. Minute trat Jannis Hohenester einen Freistoß in Richtung Augsburger Tor, wo dem Keeper der Ball zum 3:1 durch die Hände glitt. Durch den Heimsieg zog der TSV 1860 nach Punkten mit dem Tabellendritten 1. FC Nürnberg gleich, lediglich die ersten Drei qualifizieren sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Am kommenden Samstag kommt es Samstag kommt es am Valznerweiher zum direkten Duell.

Tabellenführerinnen: Löwinnen I und II feiern Heimsiege

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Löwinnen I Heimsieg

Heimsiege feierten am Sonntag die Löwinnen I und II auf dem Sechserplatz und festigten dadurch jeweils die Tabellenführung in der Kreisliga bzw. Kreisklasse.

Löwinnen I siegen deutlich mit 5:0

Eine Viertelstunde hielt die SG Grafing/Aßling ihren Kasten sauber, dann aber sorgte Anika Hochreiter für die Führung des TSV 1860 München. Nur zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Julia Keller auf 2:0 (17.), ehe Laura Kreuzer noch vor der Pause den dritten Treffer folgen ließ (38.). Auch nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Löwinnen I torhungrig und netzten noch zwei Mal ein. Zunächst traf Lisa Städtler zum 4:0, dann trug sich Lea Lugscheider mit dem Treffer zum 5:0-Endstand in die Torschützenliste ein.

In der Tabelle der Kreisliga belegen die Löwinnen nach neun Spieltagen verlustpunktfrei Platz 1, die SG Grafing/Aßling liegt auf Rang 11.

Arbeitssieg der Löwinnen II

Deutlich spannender ging es bei der 2. Mannschaft zu, die sich am Ende knapp mit 2:1 gegen den SC Bogenhausen durchsetzte. Zwar brachte Maria Stefanidou den TSV 1860 bereits in der 11. Minute in Führung, doch die Gäste hatten die passende Antwort parat. Leonie Schmidt traf nur drei Minuten später zum 1:1-Pausenstand. Saadet Tombul war es schließlich vorbehalten, nach einem Freistoß per Abstauber für die drei Punkte der Löwinnen zu sorgen (74.).

Mit 25 Zählern aus neun Partien hat der TSV 1860 München II bereits sechs Punkte Vorsprung auf den SV Laim. Der SC Bogenhausen belegt derzeit Platz 5 in der Kreisklasse.

Die Löwinnen II feierten einen Arbeitssieg gegen den SC Bogenhausen

U17 siegt, Spiel der U15 verschoben

Einen 3:1-Auswärtssieg feierte die U17 der Löwinnen beim TSV Gilching/Argelsried II. Christina Draga traf zum 0:1 (26.), ehe Ema Sailovic den TSV 1860 per Eigentor endgültig auf die Siegerstraße brachte (60.). Dragana Stoilova machte in der 74. Minute den Sack mit dem dritten Treffer zu, Nora von Inten konnte mit ihrem 1:3 (80.) nur noch Ergebniskosmetik betreiben. In der Landesliga belegen die Löwinnen nach sieben Spieltagen mit einem Punkt Rückstand Platz 2 hinter dem FC Augsburg.

Die Partie der U15 gegen den SV Nord-Lerchenau wurde kurzfristig durch die Gäste abgesagt. Der TSV 1860 verzichtet jedoch auf die drei Punkte am grünen Tisch und bot dem Gegner einen Ersatztermin an. Das Spiel wird nun am 29.11. nachgeholt.

Giesinger Gedanken: Das hat mit Fußball nichts zu tun…

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SSV Jahn Regensburg TSV 1860 München Fußball Giesinger Gedanken

Ist es notwendig, sich mit dieser immer unmittelbareren Realität auseinanderzusetzen? Ja, auf jeden Fall! Selten war es so wichtig, standhaft zu bleiben und Quatsch entgegen zu wirken. Können wir es uns da überhaupt leisten, für eine gewisse Zeit dieser Realität zu entschwinden? Ich sage: Es ist genauso zwingend nötig. Denn sonst werden wir noch alle verrückt und man kann auch nicht den ganzen Tag nur ernst sein. Wenn es Fußball nicht schafft: Kunst verbindet und macht uns Menschen glücklicher. Für einige Zeit gedanklich woanders zu sein – das erfordert auch eine gewisse Art der Magie. Ein Zauber, der seine Kraft entwickelt und uns den Flow schenkt, zum Einen im Hier und Jetzt zu sein und zum Anderen diesem Ort auch radikal zu entfliehen. Wie funktioniert das? Durchs Eintauchen in andere Sphären.

Eintauchen in andere Sphären

Diese anderen Sphären, diese anderen Welten servieren die Grandbrothers mit ihrem neuen Album Elsewhere wie auf dem Silbertablett. Erol Sarp und Lukas Vogel haben erneut Melodien und Rhythmen erschaffen, die es einem ganz leicht machen, tief Luft zu holen und darin zu versinken. Aufgefangen wird man in einem warmen, ummantelnden Licht, das rein, wunderschön und pulsierend ist. Die neuen 10 Tracks bieten eine Dreiviertelstunde Eskapismus.

Dabei bleiben sich die beiden Musiktüftler treu, doch verharren konzeptionell nicht auf der Stelle. Lange Zeit war die Devise der beiden, alle Sounds aus dem Klavier zu holen. Auf der neuen Platte wird dieser Raum zum ersten Mal erweitert. Sie nutzen Drum-Samples, analoge Synthies und tieffrequente Bässe. Ja, es ist durchaus zu hören, dass die neuen Stücke ein wenig mehr Tiefe haben, aber es ist eine durch und durch typische Grandbrothers-Platte.

Augen schließen und treiben lassen

Sanft nehmen Erol Sarp und Lukas Vogel uns Hörende zu Beginn des Albums an die Hand. Famara Dust ist ein leichter, leicht nebulöser, kurzweiliger Einstieg. Auf Fable wird dann klar, woher die Drums kommen. Doch im Mittelpunkt ist und bleibt das Klavier, das auf wundersame Weise immer wieder zarte Töne durchblicken lässt, während ein entspannter Rhythmus das Lied trägt. Nach gut zwei Dritteln taucht der Song in mehr Tiefe ein, doch es scheint, als ob diese Platte behutsam aufgebaut wird und noch nicht alle Körner zu Beginn verschossen werden.

Auf We Collide sind Melodien zu hören, die schon vorher im Hintergrund durchschimmerten. Das ist natürlich wahnsinnig raffiniert gemacht und ein sehr großes Kunstverständnis der beiden Musiker. Dieses Album hat einen eindeutigen roten, ääääh blauen Faden ohne je nach Konzept zu schreien. Where Else ist vielleicht das markanteste Stück des Albums, denn es treibt eindeutig und unverkennbar voran, tiefer in den Sog, die elektronischen Tanzelemente häufen sich. Man mag die Augen schließen und dieses Lied nie verlassen. Klar: Wo auch sonst sollte man beim Blick auf den Titel verweilen?!

Ungewollte Rückkehr ins Hier und Jetzt

Doch die beiden machen es sehr geschickt. Die Energie bleibt nicht auf der gleichen Welle, sondern verdichtet sich etwas in einem zarteren Korsett. Liminal nimmt etwas den Schwung raus, ohne einen Deut an Dynamik zu verlieren. Wow, ist das unglaublich gut gemacht! Richtig euphorisch wird es gar auf Cypress. Ja, dieses Album ist nicht dunkel, auch wenn es ein wenig mystisch anmuten mag. Die zehn Lieder haben einen eindeutigen aufbauenden Charakter.

Und auch hier finden sich die gleichen Elemente wie zu Beginn der Platte wieder – hach, ich komme aus dem Schwelgen kaum raus! Zum Schluss auf N O W H E R E drosseln die Musiker das Tempo, drehen den Bass auf und lassen uns sanften Fußes wieder im Hier und Jetzt auftreten. Obwohl man eventuell gar nicht will.

Das hat mit Fußball nichts zu tun…

Was dann nun alles mit Fußball zu tun hat? Nichts. Rein gar nichts. Genauso wie das, was die Löwen gestern in Regensburg abgeliefert haben. Ich bin restlos bedient. Am Mittwoch spielen die Herren Profis im Toto Pokal beim TSV Aubstadt. Jetzt reißt Euch endlich mal zam!

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Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wieder.

Stimmen zum Spiel: Jahn Regensburg – TSV 1860

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SSV Jahn Regensburg TSV 1860 Fußball

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Nach der desaströsen 0:4-Niederlage in Regensburg am Sonntag Abend war es gar nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden. So haben sich zum Beispiel im Rahmen der Liveübertragung bei MagentaSport auch keine Spieler des TSV 1860 vor ein Mikrofon gewagt. Wir haben dennoch den einen oder anderen O-Ton eingesammelt.

Munier Raychouni (Interimstrainer Regensburg in der PK nach dem Spiel):

Wir sind gut in die erste Halbzeit reingekommen, viele Torchancen kreiert. Haben uns dann auch mit dem Tor belohnen können. Trotzdem dann auch nochmal ‘ne Situation gehabt, wo der Straussi kurz vor’m Tor den Ball noch wegblockt. Wir gehen gut in die Halbzeit. Zweite-Halbzeit-Start war dann suboptimal. Wir kriegen ‘ne Ecke gegen uns, die brandgefährlich ist, mit ‘nem Lattenschuss, wo das Spiel dann trotzdem irgendwie auch drehen kann. Wir sind aber aus der schwierigen Phase dann gut rausgekommen, haben uns dann wieder mit guten Offensivaktionen belohnen können, die Tore gemacht. Ich denke auch: Ein verdienter Sieg.

Thomas Enn (Redakteur sechzger.de):

Es war von vorne bis hinten eine ernüchternde Leistung. Sechzig ist überhaupt nicht ins Spiel gekommen und im Prinzip 90 Minuten nur hinterhergelaufen. Zur Pause war das Positivste, dass man nur 1:0 hinten lag. Dann hat man sogar noch die Chance was mitzunehmen und fällt in der zweiten Hälfte nach nicht ganz schlechtem Beginn komplett auseinander. Und das gegen eine Mannschaft, die selbst so ihre Probleme hatte und deren Trainer gesperrt war. Jetzt steht man nach 14 Spielen zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Auch Kauczinski hat es nicht geschafft, Konstanz reinzubringen. Die Heimsiege sind ein Muster ohne Wert, solange die Mannschaft sich auswärts jedes Mal so herspielen lässt. Das kann alles nicht wahr sein! Dass es keinen Durchmarsch zum Aufstieg geben würde, war mir klar. Aber solche Auftritte wie gestern, die man in dieser Saison wahrlich nicht zum ersten Mal miterleben musste, hatte ich doch für ziemlich unwahrscheinlich gehalten. Ich bin total frustriert!

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich bin fassungslos! Wir haben in der Höhe verdient verloren, waren damit noch gut bedient. Das war ein Totalabsturz vom Anfang bis zum Ende. Wir sind überhaupt nicht reingekommen. Maximal ‘ne Viertelstunde in der zweiten Halbzeit, wo wir vielleicht auf Augenhöhe waren, ansonsten war Jahn Regensburg einfach in allen Belangen überlegen. (…) Das fängt bei jedem Einzelnen an, wenn’s spielerisch nicht so läuft. Das ist ein Kampfspiel, das hab ich vorher gesagt, das ist ein Abnutzungskampf. Sollte einer werden. Das haben wir aber nicht angenommen. Wir sind immer ‘nen Schritt zu spät gekommen, der Gegner war immer heißer, in jeder Sekunde. In jedem Zweikampf haben wir den Kürzeren gezogen. Und dann geht es nicht um System und es geht auch nicht um Tunay Deniz.

Alex Klich (Kommentator MagentaSport nach dem Interview mit Kauczinski):

Da ist alles gesagt. Ganz stark: Markus Kauczinski. Das war das Stärkste, was ich heute von den Löwen gesehen hab. (lacht) Dieses Interview. Markus Kauczinski bei Jan Lüdeke.

Alexander Zeilhofer (seit Herbst 2024 Vorsitzender von PRO1860):

Das war nach dem tollen Heimsieg gegen Cottbus eine sehr lange kalte Dusche. Es ist frustrierend, dass diese Mannschaft nicht konstant über zwei, drei Spiele vernünftige Leistungen abrufen kann. Und da denke Ich noch nicht einmal an ansehnliche Kombinationen oder Traumtore, sondern an die Basics wie ein vernünftiges Zweikampfverhalten.

Marlene Tippelt (Beraterin der FA des TSV 1860 e.V.):

Da fahren wir mit 4000 Löwenfans nach Regensburg und vergessen scheinbar den Kampfgeist zu Hause.
Wobei ich am Anfang der zweiten Halbzeit wieder einen Hauch Hoffnung hatte. Leider war der Lattentreffer Pech und schnell waren wir im gewohnten Fahrwasser drin und wurden zu Recht bitter vorgeführt.
Für mich ist es unverständlich, wie man so wenig Einsatzwillen zeigen kann und es stellt sich mir die Frage, wie dieser wieder aktiviert werden kann.

Video- & Fotogalerie zu Jahn Regensburg – TSV 1860

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Titelbild SSV Jahn Regensburg TSV 1860 München Fotogalerie

Kollektives Versagen und eine ebenso hohe wie verdiente Niederlage der Löwen bekamen die zahlreich mitgereisten Fans gestern im Jahnstadion zu sehen. In unserer Video- und Fotogalerie haben wir einige Impressionen vom Debakel des TSV 1860 München beim SSV Jahn Regensburg für Euch zusammengestellt.

Die Mannschaft vor dem Gästeblock

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu Jahn Regensburg – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: Klare Niederlage in Regensburg

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Der TSV 1860 München startet frustriert in eine neue Woche. Gestern setzte es für die Löwen eine klare und deutliche Niederlage bei Jahn Regensburg. Auch die U21 konnte in der Bayernliga Süd keinen Sieg erzielen. Was ansonsten rund um die Grünwalder Straße am Wochenende passiert ist, gibt es bei Sechzig um Sieben nun im Überblick.

TSV 1860 kassiert klare Niederlage in Regensburg

0:4 hieß das Ergebnis aus Sicht der Löwen am gestrigen Sonntagnachmittag, das von der Anzeigetafel im Jahnstadion strahlte. Nichts war es mit einer guten Leistung, nichts war von dem Schwung zu sehen, für den ein Sieg gegen einen Tabellenführer sorgen könnte, vielleicht sogar müsste. Stattdessen sahen die Löwenfans eine schlimme Leitung, an deren Ende eine klare Niederlage in Regensburg zu Buche stand. Trainer Markus Kauczinski fand nach Abpfiff klare Worte für die Darbietung und muss die Länderspielpause nun nutzen, um den TSV 1860 wieder auf Kurs zu bringen.

U21 mit Unentschieden gegen Kottern

Ebenfalls unzufrieden war Alper Kayabunar nach Abpfiff am Freitagabend. Da hatte sein Team in der Bayernliga Süd am Kunstrasen an der Grünwalder Straße gerade ein 1:1-Unentschieden gegen den TSV 1874 Kottern erzielt. Den Gästen hilft der Punkt im Abstiegskampf mehr als den Löwen, die jedoch weiterhin an der Tabellenspitze liegen. Kommenden Samstag geht es weiter mit einem Auswärtsspiel bei der TuS Geretsried.

Dritte gewinnt, Vierte holt einen Punkt

Es gibt sie aber doch noch – eine Mannschaft der Löwen, die am Wochenende siegreich war. Der TSV 1860 III konnte sich im Heimspiel gegen den Tabellenletzten FT Gern durchsetzen und holte damit drei Zähler in der Kreisliga. Die Vierte teilte mit dem SV Pullach II die Punkte und kam dabei zwei Mal nach Rückstand zurück in die Partie.

Stellungnahme der deutschen Fanszenen

Im Dezember findet die nächste Innenministerkonferenz statt und es könnten weitere Maßnahmen getroffen werden, mit denen sich die Politiker erhoffen, die Sicherheit in den deutschen Stadien zu erhöhen. Die Fans hingegen fürchten insbesondere viele, neue Stadionverbote, die teilweise ohne Grundlage ausgesprochen werden. Das gesamte Statement der deutschen Fanszenen gibt es hier.

Qela für kosovarische U21 nominiert

In einer Quiz-Runde der letzten sechzger.de Talks ging es unter anderem um die aktuellen Nationalspieler des TSV 1860 München. Einer von ihnen ist Miran Qela, der nun erneut in den Kader der kosovarischen U21 nominiert wurde. Es stehen Spiele für die Qualifikation zur Europameisterschaft an.

TSV 1860 Boxen erfolgreich bei den Bayerischen Meisterschaften

Wieder einmal ein tolles Ergebnis haben die Boxer des TSV 1860 München erzielt. Bei den Bayerischen Meisterschaften erzielten sie die beste Vereinsleistung und holten insgesamt drei Mal Gold sowie je einmal Silber und Bronze. Löwenstark!

News aus der 3.Liga

Der 14.Spieltag

Der MSV Duisburg hat nach einer kurzen Pause wieder einen Sieg eingefahren. Am 14.Spieltag gelang den Zebras ein 2:1-Heimerfolg gegen Mannheim. Cottbus hingegen holte keine Punkte und verlor mit 0:1 gegen Osnabrück. Außerdem gewann Essen in Ingolstadt, Verl und Aue trennten sich mit einem Unentschieden. Deutlich wurde es beim 5:0-Sieg von Rostock in Ulm. Schweinfurt jubelte beim 2:1 gegen Hoffenheim II über den ersten Heimsieg in der aktuellen Spielzeit. Der nächste Löwen-Gegner Saarbrücken spielte 1:1-Unentschieden gegen Havelse.

Der TSV 1860 liegt momentan auf Rang 14 mit 18 Punkten.