Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Die wichtigsten Themen vom Dienstag haben wir hier für euch zusammengefasst.
Ticket-Gewinnspiel für das erste Heimspiel
Bei über 9.000 verkauften Dauerkarten kann es schwer werden, Tickets für den Heimspielauftakt TSV München von 1860 – FC Augsburg II am Freitag im Sechzgerstadion zu ergattern. Bei uns könnt ihr dennoch live dabei sein. Gemeinsam mit Tempel Tattoo verlosen wir 1×2 Tickets für die Stehhalle. Teilnahmeschluss ist am Mittwoch, 5. August 2026 um 18:60 Uhr.
Neues Löwen-Trikot weckt bundesweites Interesse
Die Redaktion von Deutschlandfunk Kultur widmet sich nur selten Fußballthemen. Die aktuelle Situation bei den Löwen – und insbesondere der große Hype um das neue Trikot der Profimannschaft mit den Schriftzügen „Football for the People“ und „Freiheit für Sechzig“ – weckte jedoch das Interesse der Kulturjournalisten.
So kam es am Dienstagmittag in der Sendung „Kompressor“ zu einem Gespräch zwischen Moderatorin Ingrid Wenzel und sechzger.de-Redakteur Christian. Dabei ging es nicht nur um das neue Trikot, sondern auch um den Zwangsabstieg des TSV 1860 München in die Regionalliga Bayern und die Hintergründe, die dazu geführt hatten.
Der Mann an der Pfeife (gegen Augsburg II)
Johannes Wagner aus Ingolstadt wird die Heimpremiere 2026/27 auf Giesings Höhen als Unparteiischer begleiten. Erst am 26. Juli, also vor nicht einmal zwei Wochen, pfiff der Mann, der am gestrigen Dienstag 26 Jahre alt wurde (“HAPPY BIRTHDAY!” an dieser Stelle), ein Spiel des TSV 1860. Das 5:1 der – stark besetzten – Amas am 2. Spieltag der Bayernliga Süd beim TSV Schwabmünchen. An den Seitenlinien des Sechzgerstadions wird Wagner am Freitag Abend von Maximilian Hafeneder (25) aus Holzkirchen und von Ken Eichentopf (28) aus Mauern bei Landshut unterstützt.
sechzger.de Talk 273: Schweinfurt, Sponsor & Trikot, Augsburg II
In der aktuellen Podcast-Folge geht es endlich wieder um Ligaspiele. So widmen sich alle fünf Beteiligten mit Talkgast und Schweinfurt-Experte Michi dem ersten Saisonspiel zwischen den Schnüdeln und 1860. Weitere Themen sind u.a. das anstehende erste Heimspiel am Freitag gegen die Zweitvertretung des FC Augsburg, der neue Hauptsponsor der Löwen und die Amas mit ihrem neuen Trainerteam. Und natürlich durfte auch diesmal die Schnellraterunde nicht fehlen. Reinhören lohnt sich!
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
Auf diese Anfrage vom gestrigen Montag Nachmittag haben wir sehr gerne reagiert! Die Redaktion vom Deutschlandfunk Kultur berichtet normalerweise eher selten über Fußballthemen. Aber die aktuelle Situation bei unseren Löwen und insbesondere der Hype um das neue Trikot der Fußballer mit seinen Beschriftungen “Football for the people” und “Freiheit für Sechzig” hat die Kulturjournalisten neugierig gemacht. So enstand am Dienstag Mittag ein Gespräch zwischen der Moderatorin der Sendung Kompressor, Ingrid Wenzel und sechzger.de-Redakteur Christian. Dabei ging es nicht nur um das neue Trikot, sondern natürlich auch um den Zwangsabstieg des TSV 1860 in die Regionalliga Bayern. Und wie es zu diesem kam.
Da wir in der Redaktion vermuten, dass nicht alle unserer vielen Leser*innen den ganzen Tag Deutschlandfunk Kultur hören, legen wir Euch das neunminütige Gespräch gerne ans Herz. Über die Mediathek des Deutschlandfunks kann es angehört werden.
Ein Spender, der anonym bleiben möchte, hat zuletzt Löwenfans unterstützt, die sich die Kosten für eine weitere Dauerkarte für die soeben begonnene Saison nicht leisten konnten und hat Zahlungen für insgesamt 107 Saisonkarten in Höhe von 34.243 Euro übernommen. Wir von sechzger.de stellten für diese Aktion der Solidarität gerne unsere Plattform und unsere Reichweite zur Verfügung. Hier möchten wir die ganze Aktion nachbesprechen und auch über die Zahlen der tollen Initiative informieren.
Ungültigkeit der “alten” Dauerkarte
Für viele Löwenfans war es ein ziemlicher und zusätzlicher – neben dem durch den sportlichen Abstieg sowieso schon bedingten – Schock. Schon kurz nach dem 3. Juni, jenem Tag, an dem Hasan Ismaik die notwendigen Zahlungen für eine Drittligalizenz für den TSV 1860 endgültig verweigerte und die Löwen damit erneut in die Regionalliga versenkte, kristallisierte sich heraus: Die noch kurz vorher tausendfach erworbenen Dauerkarten für die Saison 2026/27 würden wertlos sein. Als dies Gewissheit war, versuchten Fans, die ihre Saisontickets mit Kredit- oder Debitkarte oder per Paypal bezahlt hatten, ihr Geld zurückzufordern, was auch vielfach gelang. All jene jedoch, die eine normale Bank-Überweisung an die KGaA getätigt hatten, würden wohl leer ausgehen.
Kontaktaufnahme mit sechzger.de
Mitte Juli meldete sich ein Löwenfan, dessen Name in Teilen unserer Redaktion natürlich bekannt ist, bei uns und bot an, einen Solidaritäts-Topf mit einem mittleren fünfstelligen Betrag zur Verfügung zu stellen, aus dem jene Anhänger mit einer Erstattung ihrer Dauerkarte(n) unterstützt werden sollten, die ansonsten auf einen Kauf einer weiteren Dauerkarte für die neue Saison verzichten müssten. Nach ein paar internen Diskussionen, ob wir so eine Aktion auch würden stemmen können und einigen Telefonaten und Absprachen (insbesondere auch über die Herkunft des zur Verfügung gestellten Geldes) mit dem Spender, erschien am 18. Juli ein entsprechender erklärender Artikel bei uns und die Aktion lief an. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am Montag Nachmittag erbaten insgesamt 90 Löwenfans per Email eine Unterstützung. Wir von sechzger.de leiteten die entsprechenden eingegangenen Emails übrigens – ohne Prüfung – einfach an den Spender weiter, um die Abwicklung kümmerte er sich – mit sehr viel Zeitaufwand und Einsatz, der also zu dem fnanziellen Engagement noch hinzu kommt – komplett eigenständig. Auch dafür gebührt ihm 1860facher Dank!
Konkrete Zahlen
Da es dem Spender wichtig war, wirklich nur Löwenfans zu unterstützen, die anderenfalls in der anstehenden Saison keine Spiele in Giesing besucht hätten, sortierte er eigentständig noch den einen oder anderen Antragsteller aus. Personen, die hier einfach “etwas mitnehmen” wollten, sollten nicht unterstützt werden, was auch aus Sicht der sechzger.de-Redaktion absolut sinnvoll und nachvollziehbar ist. So sind am Ende der Aktion nun 71 Löwenfamilien unterstützt worden, denen insgesamt 107 Dauerkarten im Gesamtwert von 34.243 Euro bezahlt wurden. Besonders freuen wir uns, dass der Anteil an Schwerbehinderten, die von dieser Solidaritätsaktion profitiert haben, hoch ist. Diese zahlen auf der Stehhalle einen zwar verminderten Preis für die Dauerkarte, dennoch sind gerade diese Menschen auf so eine Unterstützung angewiesen, wenn die Kosten für die Spielbesuche sich plötzlich verdoppeln. Die meisten Karten, die vom Spender, der die finanzielle Abwicklung über eine Anwaltskanzlei organisierte, bezahlt wurden, waren Tickets für die Westkurve.
Wiederholung eines Hinweises an die Begünstigten
Ein wichtiger Hinweis, den wir schon im initialen Vorstellungsartikel der Aktion veröffentlich haben und hier wiederholen wollen: Sollte – wider Erwarten – in der nahen oder fernen Zukunft noch eine Auszahlung – zumindest von Teilbeträgen der Kosten der ersten Dauerkarte – an den einen oder anderen Begünstigten der Solidaritäts-Aktion erfolgen, so bitten wir, diesen zurückerhaltenen Betrag dann direkt an den TSV München von 1860 e.V. zu spenden. Gleiches gilt auch für mögliche Erstattungen aus einer Weitergabe der Dauerkarte, wenn im Laufe der Saison Spiele nicht besucht werden.
Danke!
Wir freuen uns, dass wir Teil dieser Aktion sein durften, die Ausdruck großer Solidarität unter Löwenfans ist. Wir danken auf diesem Weg dem Spender im Namen aller Begünstigten, aber sicher auch aller anderen Löwenfans für seine Bereitschaft, so viel Geld zur Verfügung zu stellen!
Neue Liga – alte Rubrik. Trotz Zwangsabstiegs in die Regionalliga Bayern wollen wir an der in der vergangenen Saison begonnenen Tradition festhalten und unsere geneigten Leser*innen vor den Spielen des TSV 1860 ein wenig über die Vita des oder der im folgenden Spiel eingeteilten Unparteiischen informieren. Heute geht es hier um Johannes Wagner aus Ingolstadt, der die Heimpremiere 2026/27 auf Giesings Höhen als Unparteiischer begleiten wird. Zu Gast ist bei den Löwen am Freitag Abend (18.60 Uhr) im Sechzgerstadion die Zweitvertretung des FC Augsburg. Der Schiedsrichter, der das Spiel pfeift, ist übrigens weder verwandt noch verschwägert mit Felix Wagner – dem Unparteiischen vom letzten Samstag in Schweinfurt.
Wiedersehen nach nur 12 Tagen
Für zahlreiche Spieler (und natürlich auch für einige Fans) der Löwen gibt es am Freitag Abend ein Wiedersehen nach ganz kurzer Zeit. Erst am 26. Juli, also vor nicht einmal zwei Wochen, pfiff der Mann, der am heutigen Dienstag 26 Jahre alt wird (“HAPPY BIRTHDAY!” an dieser Stelle), ein Spiel des TSV 1860. Das 5:1 der – stark besetzten – Amas am 2. Spieltag der Bayernliga Süd beim TSV Schwabmünchen. Vitus Eicher, Felix Weber, Julian Bell, Lasse Faßmann, Lance Fiedler, Raphael Wach, Cristian Leone, Emre Erdogan und Florian Niederlechner standen in Schwabmünchen in der Startelf und sind auch für Augsburg II Kandidaten für einen Einsatz von Beginn an.
Auch die erste Mannschaft des TSV 1860 hat Wagner vor gar nicht allzu langer Zeit schon mal gepfiffen. Beim Totopokal-Achtelfinale in Illertissen am 6. September 2025, das – noch unter Coach Patrick Glöckner – mit 3:1 gewonnen werden konnte. Weitere Begegnungen der Löwenprofis mit Wagner als Hauptschiedsrichter sind keine verzeichnet.
Illertissen im September 2025: In ein paar Minuten pfeift Johannes Wagner sein erstes – und bislang einziges – Pflichtspiel der Löwenprofis an.
Verwarnungsstatistik von Wagner
Insgesamt sind für Johannes Wagner auf transfermarkt.de in den letzten vier Jahren 86 Einsätze als Schiri auf und oberhalb der Landesliga-Ebene vermerkt. Von der B-Junioren-Bundesliga bis rauf in die Regionalliga Bayern war er bislang als Mann an der Pfeife im Einsatz. Ein Auslandseinsatz steht ebenfalls zu Buche. Am 31. Mai 2025 leitete er in der Tiroler Liga das Heimspiel des bereits als Aufsteiger feststehenden FC Wacker Innsbruck gegen den FC Kematen vor gut 4.000 Besuchern am Innsbrucker Tivoli. In dem Spiel kam er mit nur zwei Gelben Karten aus.
Aber auch ansonsten spricht seine Verwarnungsstatistik für eine gewisse Milde. Mit 4,1 Gelben Karten pro Spiel bewegt er sich noch im Durchschnitt, die zwei Ampelkarten in 86 Partien sind ein extrem niedriger Wert. Direkt Rot zeigte Wagner neun Mal, was exakt dem Durchschnitt seiner Zunft entspricht. Ähnlich verhält es sich bei den verhängten Strafstößen. Alle 2,6 Spiele zeigt er auf den Punkt. Ein klein wenig häufiger als der Durchschnitt.
Linienrichter für Freitag
An den Seitenlinien des Sechzgerstadions wird Wagner am Freitag Abend von Maximilian Hafeneder (25) aus Holzkirchen und von Ken Eichentopf (28) aus Mauern bei Landshut unterstützt. Hafeneder hat als Hauptschiedsrichter bereits Erfahrungen in der Bayernliga Süd gesammelt und ist dabei auch schon zweimal der U21 des TSV 1860 München begegnet. Als Assistent blickt er auf 31 Partien in der Regionalliga Bayern seit Sommer 2022 zurück. Bei Eichentopf ist als höchste Spielklasse, in der er Hauptverantwortlicher war, die Landesliga vermerkt. Als Linienrichter feierte er Ende der letzten Saison am 33. Spieltag seine Premiere in der Regionalliga Bayern und durfte am letzten Spieltag beim 1:2 der Amateure des 1. FC Nürnberg gegen die SpVgg Unterhaching erneut mit der Fahne winken.
Vierter Offizieller
Der abschließende Blick auf den vierten Offiziellen ist ein wenig getrübt, da für Manfred Sieger vom FC Teutonia München leider auf transfermarkt.de keine Informationen hinterlegt sind. Das Web verrät aber, dass der in der Schiedsrichtergruppe München-Süd u.a. als Schiedsrichterbeobachter aktive Sieger, schon seit Jahrzehnten im Amateurfußball in der bayerischen Landeshauptstadt engagiert ist. Entsprechend kann man davon ausgehen dass der Mann zwischen den Trainerbänken beim Spiel am Freitag Abend gegen Augsburg II in Giesing der mit Abstand Älteste im Unparteiischenteam ist.
– – – – – Titelbild: Einlaufen in Schwabmünchen. Schiedsrichter Johannes Wagner führt die Teams der Amas und des TSV Schabmünchen am 2. Spieltag der Bayernliga Süd 26/27 auf’s Feld.
TSV 1860 - FC Augsburg II - wir verlosen 2 Tickets
sechzger.de und Tempel Tattoo verlosen 1 x 2 Tickets für TSV München von 1860 – FC Augsburg II
Bei über 9.000 verkauften Dauerkarten kann es schwer werden, Tickets für den Heimspielauftakt TSV München von 1860 – FC Augsburg II am Freitag im Sechzgerstadion zu ergattern.
Verlosung von 1 x 2 Karten in der Stehhalle für den Heimspielauftakt
Ihr habt jedoch hier die Möglichkeit, 1 x 2 Karten – natürlich nebeneinander – in der Stehhalle zu gewinnen. Schreibt einfach in die Kommentare, warum ihr beim Heimspielauftakt sein wollt bzw. für wen ihr die Karten gewinnen möchtet.
Die Antwort hat keinen Einfluss auf die Gewinnwahrscheinlichkeit – die Verlosung erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
Teilnahmeschluss: Mittwoch, 05. August 2026, um 18:60 Uhr. Der Gewinner wird um 20:00 Uhr im Kommentarbereich veröffentlicht. Es erfolgt keine separate Gewinnbenachrichtigung.
1. Veranstalter: Tempel München GmbH, Rosenheimer Str. 70, 81669 München
2. Teilnahmezeitraum: 04. August – 05.August 2026 um 19:00 Uhr
3. Teilnahmeberechtigt ist jede natürliche Person.
4. Zur Teilnahme innerhalb des Teilnahmezeitraums genügt ein Kommentar unter diesem Beitrag.
5. Verlost werden 1×2 Karten für die Stehhalle für TSV 1860 – FC Augsburg II. Die Karten werden vor dem Spiel ausschließlich persönlich übergeben.
6. Ein Weiterverkauf ist ausgeschlossen.
7. Ausgelost wird nach dem Zufallsprinzip.
8. Der Gewinner wird ausschließlich hier im Kommentarbereich genannt.
9. Der Gewinner ist somit öffentlich im Kommentarbereich sichtbar.
Am 18. August um 19 Uhr ist Anpfiff der Partie TSV Aubstadt – TSV 1860 München. Für alle Löwen, die der unglücklichen Terminierung trotzen, gibt es hier die Ticketinfos zum Auswärtsspiel in Unterfranken.
Ticketinfos zum Auswärtsspiel in Aubstadt
Der allgemeine Vorverkauf beginnt am morgigen Dienstag um 10 Uhr. Wer die Partie von einem neutralen Platz aus verfolgen möchte, der findet den passenden Link hier:
Endlich reden wir wieder über Ligaspiele! Der sechzger.de Talk 273 beginnt mit einer ausführlichen Würdigung der ersten Partie der Löwen in der Regionalliga Bayern am vergangenen Samstag im Sachs-Stadion in Schweinfurt. Alle fünf an diesem ersten Teil der Sendung beteiligten Personen waren dabei und haben das 2:2 zwischen den Schnüdeln und den Löwen nicht nur mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln erreicht, sondern dann auch aus verschiedenen Perspektiven im Sachs-Stadion verfolgt. Besonders freuen wir uns über unseren externen Gast Michi, der auch in der vergangenen Saison rund um beide Duelle zwischen unseren Löwen und den Schnüdeln im Talk mit dabei war! Im Laufe der – mal wieder ins XXL-Format ausgeuferten – Sendung sprechen die verbliebenen Löwenfans dann auch noch über aktuelle Entwicklungen, z.B. den neuen Hauptsponsor. Und natürlich über die Heimpremiere am Freitag Abend gegen die Zweitvertretung eines Vereins, der sich speziell bei Moderator Christian ähnlicher Beliebtheit erfreut, wie der aus der Seitenstraße.
1. FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 2:2
Niemand konnte am 4. Mai, als unser externer Talk-Gast zuletzt bei uns mitgemacht hat, ahnen dass wir uns schon so bald, nämlich nur drei Monate später schon wieder sehen würden. Ausführlich wird der Auftakt der Löwen in der Regionalliga Bayern – am 2. Spieltag – besprochen. Die An- und Abreise ist ebenso ein Thema, wie besondere Ereignisse innerhalb der 90 Minuten. Am Schluss blicken wir noch in den Heimblock, wo nach dem Spiel ein Polizeieinsatz für Unmut sorgte. Erzählungen von der Rückreise, die für Peter und Christian rund zweieinhalb Stunden später endete, als es der Fahrplan vorausgesagt hatte, beschließt den Themenblock Schweinfurt und wir verabschieden unseren externen Gast nach über einer Stunde in seinen nächsten Termin. Und wir freuen uns auf erneuten Besuch Ende November. Rund um das Rückspiel in Giesing.
Schnellraterunde
Thomas Spiesl hat sich nicht nur mit dem neuen Hauptsposor der Löwen, der Dialog-Versicherung, beschäftigt und zwei Fragen dazu vorbereitet, sondern auch mit dem 2. Spieltag der Regionalliga Bayern. So sind fünf durchaus schwierig zu beantwortende Fragen rausgekommen, die die drei Kanidaten im Sinne der Schnellraterunde sehr zügig, aber nicht unbedingt richtig beantworten.
Aktuelle Themen: Hauptsponsor, Amas
Aufgrund der vorgerückten Zeit vertagen wir die Besprechung des neuen Löwen-Trikots, die durchaus eine gewisse Kontroverse verspricht, auf die nächste Sendung. Aber von der Präsentation jenes Unternehmens im Rahmen einer LÖWENRUNDE, das nun also auf dem Trikot vorne draufsteht, berichtet Peter, der für sechzger.de dabei war. Dass sowohl diese, als auch die erste LÖWENRUNDE vor einem Ligaspiel in sehr angenehmer Atmosphäre stattfand, bestätigt auch Thomas Spiesl, der dann am Freitag Morgen an der Grünwalder Straße 114 dabei war. Woran diese gute und kollegiale Stimmung bei der Pressekonferenz wohl lag? Darüber darf spekuliert werden. Kurz, aber wirklich nur ganz kurz streifen wir auch das Geschehen bei der zweiten Mannschaft, den Amas. Hier hat ja in der vergangenen Woche ein Trainerteam das Zepter übernommen. Mehr dazu findet Ihr im zugehörigen Artikel und natürlich im Interview mit den beiden nach dem 1:1 gegen Schalding-Heining am Freitag der vergangenen Woche.
Ausblick: Heimpremiere gegen FCA II
Weit auseinander gehen ganz offensichtlich die Bewertungen unsere nächsten Gegners, was die Sympathie- oder besser Antipathiewerte anbelangt. Während FloBu der FCA “einfach Wurscht” ist und sich Peter freut, dass die Datschis am Freitag Abend mit “voller Kapelle” in der Ostkurve anzutreffen sein werden, gilt für Christian das klare Motto: “Wer ‘Scheiß FCB’ sagt, muss auch ‘Scheiß FCA’ sagen!” Hoch geht’s her im Finale vom sechzger.de Talk 273. Am Ende der fast zweistündigen Aufzeichnung überwiegt aber die Freude auf den Heimauftakt am Freitag Abend in Giesing.
Der sechzger.de Talk 273 als Video und Podcast
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Ganz viele neue Namen finden sich im Aufgebot der Löwen für die neue Spielzeit. Vom Kader des Vorjahres ist nur eine sehr überschaubare Zahl übrig geblieben, für viele Fans heißt es nun erstmal, sich mit den neuen Spielern vertraut zu machen. Welche Rückennummern tragen die Neuzugänge des TSV 1860, welche Nummern wählten die bewährten Kräfte?
Neue Rückennummern beim TSV 1860
Hier eine Übersicht über die Rückennummern beim TSV 1860:
1 Paul Bachmann (TW)
2 Julian Bell
3
4 Felix Weber
5 Mathew Collins
6 Benedikt Hoppe
7 Florian Niederlechner
8 Raphael Wach
9 Fabio Wagner
10 Tunay Deniz
11 Brahim Moumou
12 Arian Ortivero Calderon
13 Michael Eberwein
14 Dennis Dressel
15
16
17 Cristian Leone
18 Luis Pereira de Azambuja
19 Emre Erdogan
20 Noah Klose
21 Moritz Seiffert
22 Loris Husic
23 Stefan Musa (TW)
24 Mark Gevorgyan
25 Damjan Dordan
26
27
28
29
30 Vitus Eicher (TW)
31
32
33 Lasse Faßmann
34 Edon Krasniqi
35
36 Lucas Grancay
37
38
39 Ludwig Estermann
40
41
42
43
44
45
46
47 Lance Fiedler
48
49
50
Neue Nummern für bekannte Spiele
Tunay Deniz hat also seine 36 aufgegeben, mit der er in den vergangenen Jahren für die Löwen auflief. Es trägt nun die prestigeträchtige Nummer 10 beim TSV 1860. Auch Paul Bachmann, Loris Husic und Noah Klose haben sich für niedrigere Nummern entschieden, während Lasse Faßmann an seiner 33 festhielt.
Der TSV 1860 München gab gestern die nächste Neuverpflichtung bekannt. Als neuer Mann für den linken Flügel wurde Moritz Seiffert verpflichtet. Außerdem beginnt der Vorverkauf für das Spiel in Aubstadt, wir schauen auf das Spiel in Schweinfurt zurück und die U19 ist im Pokal eine Runde weiter.
Verstärkung für den linken Flügel: Moritz Seiffert wird ein Löwe
Moritz Seiffert spielte letzte Saison für Erzgebirge Aue, mit denen er am Saisonende in die Regionalliga Nordost abstieg. Nun soll er 1860 auf dem linken Flügel verstärken. Der 25-Jährige kommt mit der Erfahrung von 92 Drittliga- und 48 Regionalligaspielen.
Vorverkauf für das Auswärtsspiel in Aubstadt gestartet
Für das Auswärtsspiel der Löwen am 18.08. um 18:60h beim TSV Aubstadt sind ab heute Tickets erhältlich. Die Tickets für das wegen des DFB-Pokals gegen Holstein Kiel vorverlegte Spiel sind beim TSV Aubstadt online verfügbar. Der Vorverkauf für den Gästeblock wird über 1860 abgewickelt. Dazu stehen die Details noch nicht fest. Wir informieren Euch natürlich, sobald dies der Fall ist.
U19 besiegt TSG Wieseck im Pokal
Erfreuliches aus dem NLZ: Die U19 feierte einen lockeren 4:0-Auswärtssieg in der TSG Wieseck. Damit stehen die Junglöwen in der zweiten Runde des DFB-Pokals.
Impressionen aus Schweinfurt
Wie immer haben wir Für Euch die besten Impressionen des Löwenspiels am Samstag in Schweinfurt zusammengestellt. Neben den optischen Impressionen hatten auch viele Löwenfans dieses historische erste Ligaspiel der neuen Spielbetriebsgesellschaft emotional einiges zu verarbeiten. Für Stefan Kranzberg war es die Renaissance 3.0 des TSV 1860.
Cricket-Löwen steigen auf
Bereits in ihrer Auftaktspielzeit gelang der Cricket-Sparte des TSV 1860 ein bemerkenswerter Erfolg. Die Cricket-Löwen steigen nach einer Premierensaison mit sechs Siegen aus sieben Spielen direkt in die zweite Liga auf. Die noch junge Cricket-Sparte sucht übrigens noch Spieler und Sponsoren. Wer Interesse hat, kann sich unter cricket@tsv1860.org melden.
Das war’s auch schon wieder mit den Meldungen rund um den TSV 1860 München! Sechzger.de wünscht Euch einen nicht zu heißen Dienstag!
In Teil 2 des Groundhoppingberichts Mexiko wird das legendäre Aztekenstadion besucht, vom Roadtrip durch Baja California Sur berichtet und ein Blick auf Kulinarik geworfen. Viel Spaß beim Weiterlesen!
Usbekistan gegen Kolumbien im Aztekenstadion
Wieder in Mexico City angekommen, folgte das nächste Highlight: das legendäre Estadio Azteca.
Wo einst Diego Maradona das wohl berühmteste Tor der WM-Geschichte erzielte, gaben sich Usbekistan und die mit Starspielern bestückte Elf aus Kolumbien die Ehre. Wir fanden uns im Oberrang wieder und durften dort für 8.040 MXN, umgerechnet zum Zeitpunkt des Kaufs knapp 400 Euro, im weiten Rund, Platz nehmen. Zur WM fasste das Aztekenstadion knapp 81.000 Zuschauende, von denen ca. 95 % an jenem Tag ein gelbes Kolumbien-Dress trugen. Als die kolumbianische Nationalhymne erklang, gab es dann kein Halten mehr und auch die ein oder andere Träne kullerte durch das emotional aufgeladene Stadion.
Spielerisch war das Dargebotene leider kein Leckerbissen. Die usbekische Mannschaft um ihren Trainer Fabio Cannavaro spielte die zentralasiatische Variante des Catenaccio und mauerte sich entsprechend hinten ein, was Kolumbien viele Probleme bescherte, ehe Muñoz sein Team kurz vor der Halbzeit mit dem 1:0 erlöste. In der 60. Minute gab es dann für die ca. 300 mitgereisten Usbekistanfans, die von Andrei Arschawin unterstützt wurden, allen Grund zu jubeln. Einer der wenigen Ausflüge in die kolumbianische Hälfte und der erste usbekische Torschuss konnten durch einen Abstauber von Fayzullaev zum zwischenzeitlichen 1:1 belohnt werden. Die große Freude der Asiaten hielt jedoch nur kurz an, denn bereits in der 65. Minute schlug Kolumbien durch Luis Diaz zurück und stellte den alten Ein-Tor-Vorsprung wieder her. Den Schlusspunkt setzte dann nach einer spannenden Schlussphase Campaz in der 9. Minute der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand.
Feiernde Usbeken trotz Niederlage
Auf den Rängen gab es nun kein Halten mehr. Alle, die es mit Kolumbien hielten, lagen sich feiernd in den Armen. Der ein oder andere hat vor Freude glatt vergessen, dass die Halbe 270 MXN (knapp 15 Euro) gekostet hat, und so flog auch reichlich Bier durch das legendäre Rund. In Bier getränkt und glückselig, diese legendäre Schüssel gekreuzt zu haben, ging es dann noch über den Taco-Stand zurück in die Unterkunft, bevor am nächsten Morgen die Reise nach Baja California Sur angetreten wurde.
Stimmungstechnisch blieben die kolumbianischen Fans leider hinter den Erwartungen zurück. Abgesehen von wenigen Momenten blieb das Stadion recht ruhig und auch das Liedgut war überschaubar. Die Usbeken dagegen feierten den ersten WM-Auftritt ihres Landes über 90 Minuten mit viel Bewegung, Gesang, Trommeln und Schalparaden. Das konnte sich definitiv sehen lassen; selbst auf unseren Plätzen waren sie immer wieder gut zu hören.
Roadtrip durch Baja California Sur
Der nächste Tag begann früh morgens mit dem Flug nach San José del Cabo und damit mit dem vielleicht landschaftlich stärksten Abschnitt der Reise. Am Flughafen wurde ein RAM-Pick-up-Truck übernommen, der für die kommenden Tage nicht nur Fortbewegungsmittel der Wahl, sondern zeitweise auch Unterkunft sein sollte. Vom Süden der Halbinsel ging es direkt weiter in Richtung Norden: knapp sieben Stunden Roadtrip durch staubige Straßen, karge Wüstenlandschaften, Kakteen und immer wieder Ausblicke, bei denen man kurz vergaß, wie weit der nächste Ort eigentlich entfernt war. Ziel des ersten Tages war Loreto, das nach der langen Fahrt genau die richtige Mischung aus Ruhe, Meer und Ankommen bot.
In Loreto wurde abends das zweite Heimspiel von Mexiko in einer viel zu kleinen und überfüllten Bar verfolgt. Eine wilde Mischung von Einheimischen und vereinzelten US-amerikanischen Touristen bot eine abstrakte Atmosphäre. Da die Kasse klingelte, hatte der Kneipenbesitzer gute Laune und so gab es spontan Bier zum Sonderangebot. Nach dem Spiel wurde im ganzen Land ausgelassen gefeiert. In Mexico City waren mehrere hunderttausend Menschen auf die „Reforma“ gekommen, um den zweiten Sieg dieser Weltmeisterschaft zu zelebrieren. Mit jedem Spiel und Sieg stieg die Anzahl der Feiernden von zunächst ca. 250.000 Fans auf geschätzt 1.000.000 Menschen nach dem Ecuador-Spiel (Sechzehntelfinale) an. Bei Letzterem war das Gedränge in den Straßen so groß und unkontrolliert, dass dabei leider vier Menschen zu Tode gekommen sind.
Nächtliche Schüsse ohne Folgen
Am Folgetag ging es bei knapp 40°C noch etwas nördlicher und wir ersetzten das Stadionhopping ausnahmsweise durch Strandhopping. Regelmäßige Abkühlungen im Meer und mit Cerveza durften auf keinen Fall fehlen und waren dringend notwendig. Abends wurde der Pick-up dann endgültig zweckentfremdet. Statt Hotelbett gab es Strand, Ladefläche und Sternenhimmel ohne Streulicht.
Allein an einem menschenleeren Traumstrand zu schlafen, klingt im Nachhinein vermutlich romantischer als es sich zwischendurch anfühlte. Die Heckklappe der Ladefläche klemmte und ließ sich nicht öffnen, so wurde es zu zweit sehr kuschlig, aber darüber beschwere ich mich an dieser Stelle nicht. Und bevor sich jetzt hier jemand besser weiß: Nein, es lag nicht an mir oder uns, sondern das Ding war schlichtweg defekt. Spät nachts wurde das Meeresrauschen dann noch durch mehrere Schussabfolgen in der näheren Umgebung übertönt. Abgeschieden von jeglicher Zivilisation führte dies das erste Mal auf der Tour zu einem etwas mulmigen Gefühl. Geschlafen wurde trotzdem irgendwann und passiert ist uns am Ende glücklicherweise auch nichts.
Roadtrip Baja California Sur Vögel
Roadtrip Baja California Sur RAM
Roadtrip Baja California Sur Sonnenuntergang
Roadtrip Baja California Sur Meer
Geweckt wurden wir bereits um kurz vor fünf Uhr durch den Sonnenaufgang am Horizont, der jede Restmüdigkeit und auch das leichte Unbehagen der Nacht ziemlich schnell vergessen ließ. Bereits wenige Minuten nach Sonnenaufgang heizte es sich auf 30°C auf und so wurde nach einer Runde Backgammon und Schwimmen gen Süden aufgebrochen.
Ein Traumstrand nach dem anderen
Nach diesem eher besonderen Camping-Erlebnis ging es am dritten Tag wieder rund sechs Stunden zurück Richtung La Paz. Baja California Sur zeigte sich dabei erneut von seiner schönsten und zugleich gnadenlos weiten Seite: endlose Straßen, kaum Verkehr, viel Staub und immer wieder diese Landschaft, die irgendwo zwischen Westernkulisse und Postkartenmotiv pendelt. In La Paz wurde schließlich der nächste Traumstrand angesteuert, um auch die folgende Nacht wieder möglichst nah am Meer zu verbringen. Dieses Mal aber nicht allein, sondern umgeben von einigen anderen, vor allem mexikanischen, Camping- und Wochenendtouristen.
Am vierten und letzten Tag auf der Halbinsel ging es für uns gegen 8 Uhr morgens zum nächsten, nur wenige Meter entfernten Traumstrand: Playa Balandra. Aufgrund des Massentourismus sind hier pro Tag nur noch eine gewisse Anzahl an Besuchenden erlaubt und so mussten wir uns vorab mit einem Ticket für den Vormittagsslot ausstatten. Flaches, türkisfarbenes Wasser, helle Sandbänke und eine Kulisse, die fast schon zu perfekt wirkt, um real zu sein, waren die 6 Euro Investition aber allemal wert. Nach den langen Fahrten, zusammengekuschelten Nächten auf der Ladefläche und den Eindrücken zwischen Wüste, Meer und etwas Nervenkitzel war die Playa der passende Abschluss unseres Abstechers auf die Halbinsel. Anschließend ging es zurück nach San José del Cabo und schließlich per Flugzeug wieder nach Mexico City.
UNESCO-Hopping per Heißluftballon
Dort sollten noch reichlich Tacos verhaftet werden und zum krönenden Abschluss eine Heißluftballonfahrt über Teotihuacán anstehen. Die 45km nordöstlich vom heutigen Mexico City gelegene Stadt entstand zwischen dem 1. und 7. Jahrhundert n. Chr. und war einst eines der wichtigsten kulturellen, religiösen und wirtschaftlichen Zentren Mesoamerikas. Bis heute ist nicht geklärt, wie das dort lebende Volk genannt wurde, da die Stadt durch innere Unruhe und wirtschaftlichen Verfall spätestens gegen Mitte des 8. Jahrhunderts verlassen wurde und verfiel. Für die UNESCO-Hopper sei noch erwähnt, dass es sich dabei um eine UNESCO-Weltkulturerbestätte handelt!
Mexiko Heißluftballonfahrt
Mexiko Heißluftballonfahrt 3
Mexiko Tacos
Mexiko Tacos 2
Bereits gegen 4 Uhr morgens holte uns der Uber-Fahrer in Condesa ab. Glücklicherweise war unser Anbieter der erste, der seine Ballons startklar machte und so bot sich uns zu einem traumhaften Sonnenaufgang abermals ein Postkartenmotiv, das seinesgleichen sucht: Unter uns die gewaltige Anlage von Teotihuacán, hinter uns hunderte Heißluftballons vor der steigenden Sonne. Besonders eindrucksvoll aus der Luft waren die Sonnenpyramide, eine der größten Pyramiden der westlichen Hemisphäre, die Mondpyramide und die schnurgerade „Straße der Toten“, an der die monumentalen Bauwerke wie auf einer riesigen Bühne aufgereiht liegen. Im Anschluss ging es zu Fuß weiter zu den Pyramiden, wo wir mit unter den ersten Gästen des Tages waren, bevor es nach einer Rundtour mit Bus und Bahn wieder zurück nach Mexico City.
Abschied von Ochoa – und Mexiko
Am Tag des letzten Gruppenspiels von Mexiko ging es für mich auf den Heimweg. Die ersten 45 Minuten konnte ich noch in einer klassisch mexikanischen Cantina verfolgen. In der Halbzeit hieß es dann für mich Abschied nehmen. Der Uber-Fahrer konnte die Strecke über leere Straßen in Rekordzeit zurücklegen und so war ich pünktlich zum ersten Treffer der Gastgeber am Flughafen angekommen. Während das Personal an der Sicherheitskontrolle normal ihrem Job nachging, versammelte sich das restliche Personal im Flughafen um Tablets und Handys um das Spiel zu verfolgen. Als die mexikanische Torwartlegende Ochoa eingewechselt wurde, brachen im gesamten Flughafenareal „Ochoa“ Gesänge aus und auch nach Abpfiff fühlte sich die Stimmung mehr nach Kneipe als nach Flughafen an. In München angekommen ging es für mich direkt aufs Chiemsee Reggae Festival, um den himmlischen Klängen von Mista Wicked & Riddim Disasta zu lauschen, aber das ist eine andere Geschichte.
Mexiko: ein facettenreiches Land, das den Wunsch weckt, mehr zu entdecken
Am Ende bleibt der Eindruck einer Reise, die weit über die beiden besuchten WM-Spiele hinausging. Mexiko hat sich dabei als facettenreiches Land gezeigt, das zwischen Fußball, Großstadt, Kolonialstädten, Wüste, Pazifik und beeindruckender Gastfreundschaft viele unterschiedliche Seiten vereint. Im Bericht wenig erwähnt, aber vor allem Mexico City zeigte sich als unfassbar schöne, grüne und fahrradfreundliche Stadt. Gleichzeitig wurde klar, dass diese Tour nur einen kleinen Ausschnitt davon abbilden konnte. Es gibt noch zahlreiche weitere Ecken dieses vielseitigen Landes zu entdecken und genau deshalb wäre eine Rückkehr nach Mexiko jederzeit lohnend.
Cheers!
Groundhopping auf sechzger.de
In den letzten Jahren erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine Übersicht: