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Gegnervorstellung 26/27: Sportverein Wacker Burghausen e.V.

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Anzeigetafel im Stadion von Wacker Burghausen

Ein Duell von mindestens Drittligaformat steht morgen an, wenn die Löwen an die österreichische Grenze reisen. Der Gegner aus der Chemiehochburg an der Salzach hat ebenfalls schon einmal höher gespielt und ein – für die Größe der Stadt – riesiges Stadion. Das wird wahrscheinlich ausverkauft sein und gegenüber dem Gästeblock wird endlich einmal wieder eine anderer aktiver Fanblock Aufstellung nehmen. Für Sechzig geht es in die einwohnerstärkste Ortschaft im Landkreis Altötting zum Sportverein Wacker Burghausen e.V. !

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Nachdem es an diesem Spieltag auch die Paarungen 1. gegen 2., 5. gegen 6. und 4. gegen 7. gibt, ist unsere Partie sportlich gesehen kein Topspiel. Als aktuell 8. sind die Burghausener aber natürlich nicht zu unterschätzen. Eine Bilanz von 4-2-4 ergibt 14 Punkte, wobei man besonders offensiv überzeugt und mit 24 Treffern den besten Angriff der Liga stellt. Mit 18 Gegentreffern ist man hinten aber eher am unteren Ende der Regionalliga zu finden. Viel geht aber auch auf die spektakuläre 4:5-Heimniederlage gegen die DJK Vilzing.

Im September hat Wacker wieder etwas in die Spur gefunden, siegte letzte Woche mit 5:2 gegen Augsburg II. Davor remisierte man gegen Memmingen und konnte gegen Bayreuth drei Punkte einsacken. Nur gegen Aufsteiger Landsberg musste man sich knapp mit 1:2 geschlagen geben. Auch der Saisonstart war gut gelaufen, weshalb der besonders hinten raus schwache August für die nicht wirklich zufriedenstellende Tabellenposition verantwortlich ist. Nur ein Punkt in der Liga und vier Pflichtspielniederlagen in Folge sprechen eine deutliche Sprache.

Kader & Transfers

Bekanntester Neuzugang ist Trainer Matthias Ostrzolek (36), der vorher als Spielertrainer für Schwaben Augsburg aktiv war. Er ersetzte den mit den Rahmenbedingungen unzufriedenen Lars Bender, der nun hoffentlich inmitten besserer Infrastruktur am Nordrand Münchens ein möglichst spaßbefreites Dasein fristet.

Auch auf Spielerseite war Burghausen im Sommer sehr aktiv, 14 Abgänge und 15 Zugänge klingen nach Umbruch. Hier bedienten die Oberbayern sich bei zweiten Mannschaften und in der Regionalliga. Ein Duo – darunter der pfeilschnelle Stürmer Marc Sodji (23) – kam von Chemie Leipzig. Weiters zog man sechs Spieler aus der eigenen U19 hoch, der Nachwuchs ist bei Wacker traditionell stark. Darunter der 19-jährige Offensivmann Moritz Leitner, der schon vier Tore erzielt hat und wegen dessen (ausgebliebener) Vertragsverlängerung ein Konflikt innerhalb des Klubs entbrannte.

Abgänge gab es vor allem in die 4. und 5. Leistungsstufe. Der manchen vielleicht aus Türkgücü-Zeiten bekannte Alexander Sorge (33, IV) spielt nun mit Ex-Löwe Maxi Wolfram gemeinsam bei den Offenbacher Kickers. Im sehr jungen Kader des SVW – Jannis Turtschan ist mit 24 der Routinier in der Verteidigung – gibt es nur zwei echte Stützen. Die liefern dafür weiter ab. Kapitän Felix Bachschmid (30) ist der einzige Feldspieler über 25 und führt aktuell mit sieben Treffern in acht Einsätzen die Torschützenliste der Liga an. Im Tor ist seit über fünf Jahren der Linzer Markus Schöller (31) gesetzt. Außerdem gesetzt ist Ex-Löwe und Eigengewächs Moritz Bangerter (21, ZM), der bisher in allen Partien eingesetzt wurde.

Vereinsgeschichte

Der Sportverein Wacker Burghausen wurde am 13. November 1930 gegründet. Ausgangspunkt war die Ansiedlung der Wacker Chemie in der Stadt, für deren Beschäftigte der Verein zunächst als Breitensportverein gedacht war. Zu den ersten Sportarten gehörten Fußball, Leicht- und Schwerathletik, Ringen und Schießen. In den ersten Jahren entwickelte sich der Verein schnell, bevor der Spielbetrieb während des Zweiten Weltkriegs 1943 eingestellt werden musste. Nach dem Krieg gelang der Wiederaufbau, und die Fußballmannschaft arbeitete sich über die Amateurklassen bis 1965 in die Landesliga vor.

Eine entscheidende Entwicklung begann in den 1990er-Jahren. 1993 stieg Wacker in die Bayernliga auf, 1995 folgte der Sprung in die Regionalliga. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich der Verein vom Amateur- zum Profiklub: 2002 gelang unter Trainer Rudi Bommer erstmals der Aufstieg in die 2. Bundesliga, wo sich Wacker mehrere Jahre halten konnte. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga 2007 spielte der Verein zunächst in der Regionalliga und anschließend in der 3. Liga.

2014 stieg Wacker in die viertklassige Regionalliga Bayern ab. Trotz zwischenzeitlicher Erfolge – unter anderem der Vizemeisterschaft 2015/16 – fehlten die Voraussetzungen für eine Rückkehr in den Profifußball. 2017 beendete der Verein aus finanziellen Gründen erst einmal den Profibetrieb und führt den Fußball seitdem als Amateurbetrieb fort. Mit dem Anteilsverkauf 2024 möchte man nun bis zum 100-jährigen Bestehen im Jahre 2030 wieder zurück in die 3. Liga.

Verein

Wacker vereint rund 5.300 Mitglieder unter dem weiß-schwarzen W. Neben dem Fußball bietet der Verein 24 weitere Abteilungen und Sportarten an: Amateurfunk, Badminton, Basketball, Cricket, Eisschützen, Faustball, Fechten, Handball, Jugendclub, Kegeln, Kindersportschule, Leichtathletik, Paddeln, Radsport, Ringen, Schießen, Schwimmen, Segeln, Ski, Tennis, Tischtennis, VitaSport, Volleyball und Windsurfen. Die Ringer sind aktuell amtierender deutscher Mannschaftsmeister und treten heute um 19:30 Uhr daheim gegen Erzgebirge Aue an. Die Fußballer gliederte man zum Schutz der Gemeinnützigkeit im Jahre 2006 in die Wacker Burghausen Fußball GmbH aus, von der seit 2024 24,9% der Rothwinkler Vermögensverwaltungs GmbH gehören. Im Zuge dieses Verkaufs setzte sich Wacker das Ziel, bis 2030 wieder in Liga 3 zu spielen.

Fanszene

In Burghausen gibt es in der Westkurve hinter dem Tor eine gewachsene aktive Fanszene, was in einer Stadt mit nur knapp 20.000 Einwohnern wirklich bemerkenswert ist. Die bekannteste Ultrasgruppe waren Ultras Black Side 2003 (UBS). Die erste auch in Niederbayern aktive Ultragruppe hat aber ihre Aktivitäten 2019 eingestellt. Hinter der 1930 Fahne stehen aber noch immer einige Ex-UBS Leute, eine Auflösung der alten Gruppe ist nie erfolgt. Eine weitere Gruppierung war In den Grüben die 2019 ihre aktive Zeit beendete. Aktuell ist die 2023 gegründete Gruppe Testardos (testardo bedeutet auf Italienisch „stur“ oder „hartnäckig“ bzw. „Dickkopf“) die führende Kraft in der Burghauser Fanszene. Daneben sind noch Grupo Somossa (2002), Black Devilz und Burginferno Burghausen Teil der aktiven Szene.

Westkurve Burghausen im Jahre 2017.

Eine Freundschaft pflegt man seit Langem zu The Unity, der führenden Gruppe bei Borussia Dortmund. Kontakte bestehen außerdem zu Saarbrücken, Darmstadt, Salzburg und Udine. Hauptfeind ist Jahn Regensburg, dies ist aus Wacker-Sicht auch das einzige Derby. Sonst ist auch Haching nicht besonders gerne gesehen.

Pyro und Spruchband beim Toto-Pokal Duell 2021

Das Stadion

Seine Spiele trägt Burghausen in der Wacker-Arena aus, die aktuell den Namen flatbuy-Stadion an der Liebigstraße trägt. Das 2001 eröffnete Stadion verfügt über eine Kapazität von 10.000 Plätzen (3.049 Sitz-, 6.951 Stehplätze), die aber aktuell aufgrund von Bauarbeiten am angrenzenden Hallenbad auf 9.000 reduziert ist. Die kleine Gegengerade wird deshalb Badseite genannt. Das Stadion verfügt zwar über eine Laufbahn, die Hintertortribünen aus Stahlrohrkonstruktionen stehen aber trotzdem fast direkt am Spielfeld.

Die Haupttribüne des Stadions an der Liebigstraße

Das Stadion wurde 1952 als Stadion an der Liebigstraße eröffnet. Nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen im Jahr 2002 trug es von 2002 bis 2025 den Namen Wacker-Arena. Seit der erneuten Umbenennung im November 2025 heißt das Stadion offiziell flatbuy-Stadion an der Liebigstraße. Nach erneutem Ausbau hatte das Stadion in der Saison 2006/07 eine Kapazität von 12.200 Plätzen, die nach den Abstiegen seither immer wieder angepasst wird.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Auf einem Höhenzug über der Altstadt erstreckt sich die Burg zu Burghausen, die mit 1051 Metern die längste Burganlage der Welt ist.
  • Bekannt ist Burghausen außerdem für seine internationale Jazzwoche mit Konzerten in der ganzen Stadt.
  • Im Sommer ist der Wöhrsee unterhalb der Burg ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel.
  • Die Hammerschmiede in Burghausen ist die älteste noch betriebene Hammerschmiede Europas.
  • Die Vereinsgründung fand in der Werkskantine der Wacker-Fabrik statt.

Der 11. Spieltag im Überblick

Freitag 18:30 Uhr Seitenstraße 1b – Schwaben Augsburg
19:00 Uhr Eltersdorf – Bayreuth
19:00 Uhr Fürth II – Nürnberg II
19:00 Uhr Memmingen – Buchbach
Samstag 14:00 Uhr Augsburg II – Aubstadt
14:00 Uhr Vilzing – Illertissen
14:00 Uhr Haching – Eichstätt
14:00 Uhr Landsberg – Ansbach
14:45 Uhr Burghausen – TSV 1860 München
Spielfrei Schweinfurt

 

SVW-Trainer Ostrzolek hofft auf “überragende Kulisse”

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Wacker Burghausen

Zuletzt feierte der SV Wacker Burghausen einen überzeugenden 5:2-Heimsieg gegen den FC Augsburg II und geht entsprechend optimistisch in die Partie gegen die Löwen. SVW-Coach Matthias Ostrzolek freut sich gegen den TSV 1860 jedenfalls auf “eine überragende Kulisse”.

Überragende Kulisse an der Liebigstraße

In den bisherigen fünf Heimspielen konnte Wacker insgesamt 7.405 Zuschauer begrüßen, also 1.481 im Schnitt. Morgen kommen sehr wahrscheinlich 9.000 auf einmal dazu – den Löwen sei Dank! Entsprechend groß ist auch die Vorfreude bei Trainer Matthias Ostrzolek:

“Wir freuen uns beim Heimspiel gegen den TSV 1860 München natürlich auf ein volles Stadion und eine überragende Kulisse.”

Dass die meisten Fans dabei den Gästen die Daumen drücken dürften, wird dem Schatzmeister des SV Wacker herzlich egal sein.

Wird Bachschmid rechtzeitig fit?

Sportlich hofft man an der Salzach natürlich, dass Topscorer Felix Bachschmid rechtzeitig fit wird. Zuletzt hatte der seit heute 30-Jährige gegen Augsburg dreimal eingenetzt und sich zum Rekordtorschützen des SV Wacker gekürt. Unabhängig vom Einsatz des Ex-Löwen formuliert Ostrzolek seine Ziele:

“Unser Ziel ist es, dass wir auf dem Platz unsere Fans durch unsere Spielweise auch mitnehmen und begeistern können. Nachdem wir im letzten Spiel wieder Selbstvertrauen getankt haben, wollen wir da weitermachen und erneut die drei Punkte zuhause behalten.”

Sechzger.de berichtet morgen live von der Liebigstraße und hofft natürlich auf einen Auswärtssieg des TSV 1860.

Faninformationen Wacker Burghausen – TSV 1860 München

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Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Burghausen live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen.

Faninformationen Wacker Burghausen – TSV 1860 München

Tickets

Der Gästeblock ist restlos ausverkauft, folglich gibt es vor Ort keine Tageskasse.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Franz-Alexander-Straße 25, 84489 Burghausen

Für PKW’s stehen die Parkflächen an der Wacker-Pforte Süd zur Verfügung. Busse können am Seitenstreifen der Johannes-Hess-Straße parken.

Vom Bahnhof Burghausen ist das Stadion etwas 10 Minuten zu Fuß entfernt. Dazu den Bahnhof in Richtung Süden verlassen und der Elisabethstraße Richtung Osten folgen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Der Einlass öffnet um 12:30 Uhr, Anpfiff ist aufgrund der Übertragung um 14:45 Uhr.

Taschen bis zur Größe DIN A4 sind im Stadion erlaubt. Für größeres Gepäck gibt es am Stadion keine Abgabestelle.

An sämtlichen Kiosken im Stadion kann ausschließlich bar bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen Wacker Burghausen und dem TSV 1860 München wird von BR24 Sport in der ARD Mediathek im Livestream übertragen.

sechzger.de ist in Burghausen natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

Wacker Burghausen – 1860 München: Ergebnistipp Finn Fuchs

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Finn Fuchs Tsv 1860

Seit diesem Sommer steht Finn Fuchs bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund unter Vertrag und hat sich dort einen Stammplatz erarbeitet. Heute tippt der 20-Jährige bei sechzger.de das Ergebnis der Auswärtspartie unserer Löwen beim SV Wacker Burghausen.

Finn Fuchs traut den Löwen Auswärtssieg zu

Nicht zuletzt, weil nun einige seiner ehemaligen Mannschaftskameraden aus dem NLZ im Kader der 1. Mannschaft stehen, wagt Fuchs hin und wieder mal einen Blick auf die Entwicklung beim TSV 1860. Entsprechend optimistisch fällt auch sein Tipp für das Spiel an der Salzach aus:

“Ich gehe von einem engen Spiel aus, das die Löwen für sich entscheiden. Ich tippe ein 2:1 für 1860! Die Tore schießen Fabio Wagner und Lance Fiedler.”

Gerade für Fabio Wagner, der zuletzt bei einigen Konterchancen unglücklich agiert hatte, wären ein Erfolgserlebnis wahnsinnig wichtig. Und wenn der Treffer dann noch zu seinem Auswärtsdreier gut ist, wäre das natürlich super.

Teamkollege von Verlaat und Boyamba

Im Sommer 2021 war Fuchs vom DFI Bad Aibling an die Grünwalder Straße gewechselt und hat neben zahleichen Einsätzen in Jugendmannschaften des TSV 1860 auch 39 Pflichtspiele für die U21 der Löwen absolviert. Für die Profis stand der Linksverteidiger im Pokalspiel in Geiselbullach auf dem Platz. Zudem saß er drei Mal in der 3. Liga auf der Bank, wurde jedoch gegen Verl, Essen und Osnabrück nicht eingesetzt.

Im Sommer zog es den Youngster in die Regionalliga West zu Borussia Dortmund II, wo er an der Seite der beiden anderen Ex-Löwen Jesper Verlaat und Jo Boyamba auf Punktejagd geht. Nach neun Spieltagen liegen die Borussen hinter Rot-Weiß Oberhausen und dem FC Gütersloh auf Platz 3. Fuchs kam dabei acht Mal zum Einsatz und konnte einen Treffer erzielen.

Löwenrunde vor Burghausen: Kayabunar muss umstellen

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Am Samstag sind die Münchner Löwen um 14:45 Uhr beim SV Wacker Burghausen zu Gast. Nach sieben Punkten aus der englischen Woche wollen die Sechzger nachlegen. Allerdings muss Trainer Alper Kayabunar seine Mannschaft umstellen, wie bei der Löwenrunde bekannt wurde. Die Gäste stellen sich auf ein Duell auf Augenhöhe ein und wollen an die Leistung des jüngsten 2:0-Heimsiegs gegen den FC Nürnberg II anknüpfen. Bei der Presserunde sagte Kayabunar: “Wir haben großen Respekt vor Burghausen. Sie können für Spektakel sorgen, das haben sie in den letzten Spielen gezeigt”.

Die personelle Lage

In Burghausen müssen die Löwen auf bei Fassmann und Eberwein verzichten, beide sind angeschlagen. Zudem ist Hoppe nach einer Roten Karte bei den Amas gesperrt. Hinzu kommen die Langzeitverletzten wie Klose und Seiffert, der aber bereits Teile des Mannschaftstrainings absolvieren konnte. Mit dabei sein wird wieder erneut Dordan, der schon gegen Nürnberg zu einem Kurzeinsatz kam. Auf jeden Fall wird der Löwen-Coach eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken können.

Rückblick auf Nürnberg II

Mit einer starken Leistung setzten sich die Löwen am Sonntag mit 2:0 gegen Nürnberg durch. „Die Stimmung ist nach dem erfolgreichen Wochenende gut. Die Mannschaft hat gegen Nürnberg überzeugt und sich weiterentwickelt“, sagte Kayabunar. Wichtig sei es, dass man nach neun Spielen ungeschlagen sei. „Selbst in den Spielen, die Unentschieden ausgegangen sind, haben wir oft geführt und waren nahe am Sieg. Das gibt uns ein gutes Gefühl“, fügte der Löwen-Coach an.

Die Flexibilität der Spieler im Zentrum

Neuzugang Uhlmann, der gegen Nürnberg erstmals in der Startelf stand attestierte der Löwen-Trainer ein „richtig gutes Spiel“ gemacht zu haben. Ob Uhlmann in Burghausen in der Innenverteidigung Fassmann ersetzt, oder erneut auf der Sechs aufläuft, ließ Kayabunar offen. Auch bei Tunay Deniz wollte er sich auf Nachfrage von sechzger.de nicht festlegen, auf welcher Position er spielen wird. „Tunay ist flexibel einsetzbar. Er hat seine Qualität auf der Sechs, wenn er das Spiel vor sich hat, aber genauso auf der Zehn, wenn er näher am Tor ist“, sagte Kayabunar weiter.

Gevorgyans Aggressivität und Leones Durchhänger

Auf der Außenverteidiger-Position hatte zuletzt Gevorgyan Bell verdrängt. Dazu erklärte Kayabunar: „Mark hat gegen Nürnberg ein richtig gutes Spiel gemacht, er hat in der ersten Halbzeit einige wichtige Zweikämpfe gewonnen. Aber auch Bell hat seine Stärken, es ist eine knappe Sache zwischen den beiden“. Im Tor sei Eicher weiterhin gesetzt fügte der 1860-Coach auf sechzger.de-Nachfrage an und lobte Curic. Der U19-Spieler hatte zuletzt zwei Mal mittrainiert, wird aber in der U21 erst einmal an den Senioren-Fußball herangeführt. Leone habe hingegen zuletzt „einen kleinen Durchhänger gehabt. Letzte Woche hat er in der U21 ein gutes Spiel gemacht und gut trainiert. Er holt sich selbst wieder aus diesem Loch“, fügte Kayabunar an.

Ausblick auf Burghausen

In Burghausen wartet mit dem Tabellenachten der Regionalliga Bayern ein schwerer Brocken auf die Löwen. „Wir haben großen Respekt vor Burghausen. Das ist ein gestandenes Regionalliga-Team und sie können für Spektakel sorgen. Sie sind in der Liga die Mannschaft mit den meisten Tore und auf uns wartet ein schwerer Gegner“, sagte der Chefanweiser von Münchens großer Liebe über den nächsten Gegner. Besonders aufpassen werden die Löwen auf Bachschmid, über den Kayabunar sagte: „Er hat die meisten Tore in der Liga, ich habe schon oft gegen ihn gespielt. Er gehört sicher zu den besten Spielern der Regionalliga und bringt Erfahrung mit“. Dasselbe gilt für Burghausens Sodji. Über ihn erklärte der Löwen-Trainer: „Wir werden das Gegenpressing gut vorbereiten und die Tiefe absichern. Wir hatten aber auch schon einige Gegner mit schnellen Spielern“.  

Verfolgt das Spiel im Live-Ticker

Allen Löwenfans, die morgen nach Burghausen reisen, wünschen wir schon einmal gute Fahrt und viel Spaß. Gut 8.100 von maximal 9.000 Tickets sind für die Partie bereits verkauft, es darf mit etwa 4.500 bis 5.000 Löwenfans gerechnet werden. Für alle, die nicht live mit dabei sein können, berichten wir wie gewohnt ab Mittag in unserem Live-Ticker von der Anreise und natürlich vom nächsten Match der Sechzger.

25. September 1993: “Stark wie noch nie!” 1860-Bochum 4:1

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Heute vor 33 Jahren fand auf Giesings Höhen ein Fußballfest statt, an das sich alle Zeitzeugen von damals ausnahmslos noch erinnern. Obwohl es sich um ein ganz ordinäres Zweitligaspieltag der neunten Runde in der Saison 93/94 handelte. Doch lest selbst, was den 25. September 1993 zu so einem besonderen und erinnerungswürdigen Tag macht.

Verpatzer Auftakt und dann nach oben

Im Frühsommer 1993 waren die Löwen nach einem (erneuten) Jahr in der Bayernliga unter Trainer Werner Lorant in die 2. Bundesliga zurückgekehrt. Und sie zählten vor der neuen Spielzeit eher zu den Abstiegskandidaten, als zu den Teams mit ambitionierten Zielen. Der Saisonauftakt in Rostock an einem Dienstag Abend Ende Juli ging mit einer 0:4-Schlappe dann auch gleich gründlich in die Hose. Doch dann rollte das Team um das neue Stürmer-Duo Bernhard Winkler und Peter Pacult das Zweitligafeld von hinten auf. Zwei Unentschieden (gegen Hannover 96 und in Mainz) und fünf Siege (gegen Essen, Tennis Borussia Berlin und Jena sowie bei den Stuttgarter Kickers und in Saarbrücken) später lag 1860 auf Platz zwei der Tabelle. Zwei Punkte hinter dem Bundesliga-Absteiger und Tabellenführer VfL Bochum. Und genau gegen diesen stand für den mittleren Wiesn-Samstag ein echtes Spitzenspiel in Giesing auf dem Programm.

Wildmoser will nicht ins Oly!

Die im Vorfeld der Partie aufkommenden Diskussionen, für dieses Spiel ins Olympiastadion umzuziehen, um der möglichen Kartennachfrage gerecht zu werden, erteilte Präsident Wildmoser eine Absage: “Viele unserer Fans wollen den Umzug nicht.” Angesichts der in den kommenden Jahren folgenden Stadion-Entscheidungen dieses Mannes muten jene Worte aus dem September 1993 fast unglaublich an. Der Verfasser dieser Zeilen – das gebe ich heute unumwunden zu – kritisierte sie damals auch stark. Ich gehörte zu den wahrscheinlich eher Wenigen, die den Knaller gegen Bochum vor 60- oder 70.000 im Olypiastadion erleben wollten. Den Wunsch, für das Spiel tatsächlich ans Oberwiesenfeld zu wechseln, habe ich nach den Ereignissen dieses Nachmittags natürlich durchaus bereut – und nie wieder verspürt…

Premiere von “Stark wie noch nie”

Als würde ein Spitzenspiel während des Oktoberfests als Tabellenzweiter gegen den Ligaprimus, dessen Anhänger bekanntlich freundschaftliche Bande zu den Fußballkunden aus der Seitenstraße pflegen, nicht schon genug Dramturgie bereithalten, wurde ausgerechnet an diesem Tag vor Anpfiff der Partie mit – für damalige Verhältnisse – relativ viel Brimborium ein neuer Fansong im Sechzgerstadion präsentiert. “Stark wie noch nie” von Michael Benker war das Lied, das die folgenden Jahr begleiten und prägen sollte. Am 25.09.93 wurde es erstmals gespielt und – vor allem nach dem Spiel – lautstark vom Stadion gesungen.

Störzi trifft zum 1:0

Aber zunächst waren da die neunzig Minuten gegen das durchaus namhaft besetzte Spitzenteam von der Ruhr zu absolvieren. Auf dem Platz standen für die Gäste namhhafte Akteure wie Darius Wosz oder Uwe Wegmann. Vor denen die Löwen aber keinerlei Respekt zeigten. Von der ersten Minute an, angetrieben durch 30.000 im ausverkauften Sechzgerstadion, zeigte man dem VfL mit einer gesunden Portion Giesinger Härte, wer hier Herr im Hause war. Die ersten Torchancen ließen dagegen auf sich warten. Dies änderte sich dann nach zwanzig Minuten und nach einer halben Stunde fiel das 1:0 durch Armin Störzenhofecker. Der kleine Mittelfeldantreiber hatte aus 22 Metern und halbrechter Position einfach mal abgezogen – und glücklich getroffen. Mit der knappen Führung ging es in die Pause. In der gefühlt durchgehend das neue Stadionlied lief.

Bochum nach der Pause stärker…

Bochums Coach Jürgen Gelsdorf fand in der Pause wohl die richtigen Worte, denn die Bochumer kamen besser aus der Kabine und setzten 1860 nun unter Druck. Allerdings entschärfte Torwart Rainer Berg im Löwenkasten alle Versuche der Gäste. Quasi aus heiterem Himmel fiel in der 58. Minute das 2:0. Bernhard Winkler verwertet einen Imhof-Freistoß, der fast von der Seitenlinie vor der Stehhalle in den Strafraum vor der Ostkurve segelte, mit dem Kopf und sorgte für Erleichterung und Riesenjubel auf Giesings Höhen!

…und verkürzt auf 1:2

Sechzig wäre nicht Sechzig, wenn nicht auch an diesem Sahnetag ein bisschen Zittern dabei gewesen wäre. Nur zehn Minuten nach dem 2:0 erzielte nämlich Uwe Wegmann durch ein Slapstick-artiges Tor den Anschluss. Kam nun der Favorit und Tabellenführer nochmal auf? Das Zittern dauerte nur gut fünf Minuten. In der 78. Minute nutze erneut Winkler einen riesigen Schnitzer in der Hintermannschaft der Gäste und stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Stark wie noch nie…

Löwen machen den Deckel drauf

Nun waren die Löwen wie entfesselt und drängten auf eine endgültige Entscheidung. Die gelang in der 85. Minute, als Peter Pacult eine flache Hereingabe des Kollegen Winkler von rechts mit einer frechen Körpertäuschung für den Bochumer Abwehrspieler und das begeisterte Publikum verarbeitete und den Ball ins Tor schob: 4:1! Dann war Schluß. Nach einer nicht enden wollenden Ehrenrunde ging es sowohl für viele Fans, als auch für die siegreiche Mannschaft auf die Wiesn, wo Peter Pacult später am Abend die Kapelle im Löwenbräu-Zelt dirigieren durfte.

Am Saisonende steht der Aufstieg

Übrigens: Mit drei weiteren Toren an diesem Nachmittag hätten die Aufsteiger-Löwen sogar die Tabellenführung von den Bochumern übernommen. Das wäre dann aber vielleicht ein bisschen zu viel des Guten gewesen. Am Saisonende belegte Sechzig – nach dem berühmten 1:0-Sieg beim SV Meppen – sensationell den dritten Platz (hinter Bochum und Bayer Uerdingen) und hatte – die Relegation gab es damals vorrübergehend nicht – als erster Verein im deutschen Profifußball den Durchmarsch aus der Drittklassigkeit in die Bundesliga geschafft! Der Rest ist Geschichte.

Den absolut sehenswerten Spielbericht dieses Spiels gegen Bochum von SAT.1 ran findet Ihr hier auf Youtube.

Sechzig um Sieben: Dubiose Löwen-Trikots

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Sechzig um Sieben: Spieltag gegen die Schwabenritter

Während die Löwen-Fans noch auf ihre beim Verein bestellten Fan-Trikots warten, geistern über dubiose Seiten aus Asien bereits Fake-Trikots durch das Internet. Wir klären auf und werfen den sportlichen Blick auf das kommende Wochenende. Das Regionalliga-Team ist am Samstag in Burghausen gefordert, die Amas spielen in Ismaning.

Dubiose Löwentrikots aus Thailand

Eigentlich wollten wir den Artikel über die Fake-Trikots aus Thailand zuerst gar nicht veröffentlichen, um keine unbewusste Werbung für die entsprechenden Seiten zu machen. Da jetzt aber immer mehr gefälschte Trikots auftauchen haben wir uns doch entschlossen darüber aufzuklären, warum es wichtig ist, die Trikots des Neuanfangs direkt beim Verein zu kaufen und damit den TSV 1860 zu unterstützen. Hier geht es zum Bericht.

Guter Start für die Löwen-Spickerer

Mit einem Sieg und einem Unentschieden hat die 1. Mannschaft der Abteilung Darts des TSV München von 1860 einen starken Start in der Bayernliga hingelegt. Bereits am Samstag wartet die nächste Herausforderung auf die Präzisionssportler der Löwen. Den kompletten Bericht findet ihr hier!

Wunschaufstellungen für Burghausen

Gibt es nach dem überzeugenden Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg II überhaupt einen Grund, Änderungen an der Aufstellung vorzunehmen? Kehrt Top-Torschütze Michael Eberwein zurück in die Startelf? Man darf gespannt sein, was sich Alper Kayabunar für die Partie an der Salzach ausdenkt. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Wacker Burghausen aus?

Löwen-Amas in Ismaning gefordert

Wer sich am Samstag nicht auf den Weg zum Auswärtsspiel der Löwen bei Wacker Burghausen macht, der hat vielleicht die Möglichkeit den Amas zu ihrer Partie beim FC Ismaning zu folgen. Dort geht’s um 14 Uhr los. Die kleinen Löwen wollen die völlig unnötige Heimniederlage gegen Erlbach vom vergangenen Freitag schnellstmöglich vergessen machen. Hier findet ihr unseren Vorbericht!

Top-informiert in den Wochen-Endspurt

Damit geht ihr wieder top-informiert in den Wochen-Endspurt. Natürlich warten heute einige weitere spannende Berichte, unter anderem aus der Löwenrunde, auf Euch. Wir sehen uns spätestens am Samstag in Burghausen.

TSV 1860 Darts mit starkem Saisonstart in der Bayernliga

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TSV 1860 Darts Präzisionssport Löwen

Mit einem Sieg und einem Unentschieden hat die 1. Mannschaft der Abteilung Darts des TSV München von 1860 einen starken Start in der Bayernliga hingelegt. Bereits am Samstag wartet die nächste Herausforderung auf die Präzisionssportler der Löwen.

TSV 1860 Darts in der Bayernliga

Zum Saisonauftakt trafen die Darts-Löwen auf den DC Franken Power aus Kleinschwarzenlohe. Nach hartem Kampf stand am Ende ein denkbar knapper 7:5-Sieg gegen die Mittelfranken zu Buche. Auch in der zweiten Partie ging es hoch her: Gegen die DJK Lechhausen (Augsburg) gab es ein 6:6-Remis, der Start in die neue Spielzeit darf also durchaus als gelungen bezeichnet werden.

Bereits am kommenden Samstag steht der nächste Spieltag auf dem Programm. Dabei trifft der TSV 1860 München zunächst auf den DSC Hesselberg und anschließend auf den SC Kreuz Bayreuth.

Die 2. Mannschaft ist am 02.10. gegen ENJOY Sports in der 2. Bezirksliga West im Einsatz, der TSV 1860 III und IV sind in der 4. Bezirksliga Mitte aktiv und treffen zum Saisonstart am 04.10. auf Ois Easy II (Dritte) bzw. den TSV Neuried (Vierte).

Titelbild: TSV München von 1860 e.V.

Am Samstag: Die Amas in Ismaning

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FC Ismaning - TSV 1860 II Bayernliga Süd

Wer sich am Samstag nicht auf den Weg zum Auswärtsspiel der Löwen bei Wacker Burghausen macht, der hat vielleicht die Möglichkeit den Amas zu ihrer Partie beim FC Ismaning zu folgen. Dort geht’s um 14 Uhr los. Die kleinen Löwen wollen die völlig unnötige Heimniederlage gegen Erlbach vom vergangenen Freitag schnellstmöglich vergessen machen. Und das schmucke Professor-Erich-Greipl-Stadion im Nordosten der Landeshauptstadt ist definitiv immer eine Reise wert.

Tolle Bilanz der Amas gegen Ismaning

Zehn Jahre in Serie gehört der FC Ismaning, seit dem letzten Aufstieg aus der Landesliga Südost im Sommer 2016, inzwischen der Bayernliga Süd an. Mit der Zweitvertretung des TSV 1860 duelliert man sich seit deren Zwangsversetzung – Dank Hasan Ismaiks “4” – ein Jahr später kontinuierlich. In den 15 seitdem ausgetragenen Duellen dieser beiden Teams siegten die Löwen neunmal, viermal endete das Treffen unentschieden, nur zweimal unterlag 1860. Zuletzt konnten die Amas achtmal (!) in Folge gegen Ismaing siegen, die letzte Niederlage liegt fast sieben Jahre zurück. Tolle Bilanz!

Ismaning gut in die Saison gestartet

Ob diese Erfolgsserie von den Junglöwen fortgeschrieben werden kann, bleibt abzuwarten. Der Gastgeber aus dem Kraut- und Mediendorf spielt heuer mit vier Siegen und zwei Unentschieden aus den ersten elf Partien der Saison und einem aktuell achten Tabellenplatz eine sehr gute Rolle in der Bayernliga Süd. Daheim ist man man erst einmal als Verlierer vom Platz gegangen (Mitte August gegen Aufsteiger Wasserburg).

Ohne zwei Startsiege weit unten in der Tabelle

Für die Amas läuft die Saison dagegen ergebnistechnisch nicht nach Plan. Wären die beiden ersten Saisonspiele gegen Geretsried und in Schabmünchen, als sich die Mannschaft noch aus dem Gesamtkader zusammensetzte und von Alper Kayabunar und Vincent Saller betreut wurde, nicht so erfolgreich gestaltet worden (jeweils 5:1 gewonnen), fände man sich in der Tabelle nicht auf dem elften Platz, sondern am Ende wieder. Am letzten Freitag Abend war gegen Erlbach bereits die vierte Saisonniederlage (die erste daheim) zu beklagen.

Rech lobt sein Team

Löwencoach Christoph Rech zeigte sich nach diesem letzten Spiel dennoch nicht unzufrieden: “Ich fand, dass wir gerade in der 1. Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir waren präsent, haben uns Torchancen erarbeitet, konnten aber leider keine nutzen. Dann hatten wir so zehn Minuten einen kleinen Hänger drin, was aber auch völlig okay ist, gegen einen guten Gegner.” Der Platzverweis für Benedikt Hoppe kurz vor der Pause spielte den Junglöwen dann natürlich kein bisschen in die Karten. Und dennoch war sein Team für Rech auch in der 2. Halbzeit “die bessere Mannschaft, obwohl wir mehr als 45 Minuten mit einem Mann weniger spielen.”

Wiedersehen mit Ex-Löwen

Am Samstag wird es nun darum gehen, diese unglückliche Niederlage aus dem Kopf zu kriegen und gegen das mit 23 Jahren im Kaderdurchschnitt ebenfalls noch sehr junge Team aus Ismaning in die Erfolgsspur zurück zu kommen. Ein Wiedersehen gibt es dabei u.a. mit den Ex-Amalions Jeremie Zehetbauer, Philip Kuhn und Alessio Thies, die im Sommer 2025 bzw. schon ein Jahr zuvor von der Grünwalder Straße nach Ismaing (zurück) wechselten. Auch Leon Rexhaj hat bei den Löwen im NLZ die Fußballstiefel geschnürt. Bis Sommer 2025 gehörte er der U19 der Löwen an, ehe er sich für ein Jahr seinem Heimatverein SV Dornach anschloss. Aktueller Trainer beim FCI ist seit drei Jahren der 52jährige Kosovare Xhevat Muriqi, der wiederum zwischen 2019 und 2021 zwei Spielzeiten lang als Co-Trainer von Frank Schmöller bei den Amas fungierte.

Wunschaufstellungen zu Wacker Burghausen – TSV 1860 München

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Wunschaufstellungen Trikot Tsv 1860

Gibt es nach dem überzeugenden Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg II überhaupt einen Grund, Änderungen an der Aufstellung vorzunehmen? Kehrt Top-Torschütze Michael Eberwein zurück in die Startelf? Man darf gespannt sein, was sich Alper Kayabunar für die Partie an der Salzach ausdenkt. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Wacker Burghausen aus?

Wunschaufstellungen zu Wacker Burghausen – TSV 1860

Peter Gratz & Max Brunner

Die beiden Redakteure sind sich einig und nehmen im Vergleich zum Heimspiel gegen den Club die selben Änderungen vor. Auf rechts soll Fabio Wagner (statt Raphael Ott) seine Schnelligkeit einbringen, während in der Spitze Michi Eberwein Routinier Florian Niederlechner ersetzt.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan sieht Michael Eberwein im Sturmzentrum, setzt auf rechts jedoch weiterhin auf Raphael Ott, bei dem er spielerisch (noch) mehr Potential erkennt als bei Wagner. Im Defensivbereich bleibt im Vergleich zum Nürnberg-Spiel alles beim Alten.

Thomas Enn

Michael Eberwein kehrt auch bei Thomas Enn in die Startelf zurück, allerdings auf die vertraute 10er-Position; Tunay Deniz rückt dafür wieder ins defensive Mittelfeld. Im Tor würde Thomas gerne mal den jungen Paul Bachmann statt Routinier Vitus Eicher sehen.

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde belässt Tunay Deniz auf der 10 und zieht dafür Rückkehrer Michael Eberwein ins defensive Mittelfeld zurück; für ihn muss Kapitän Dennis Dressel weichen. Auch bei Thomas bekleidet Raphael Ott die Rolle des rechten Mittelfeldspielers.

Tobias Taprogge

Etwas offensiver im 4-3-3 würde Tobi in Burghausen starten und beordert Michi Eberwein ins Sturmzentrum. Die beiden schnellen Außenspieler Emre Erdogan und Fabio Wagner sollen den Allrounder mit Vorarbeiten füttern. Im Mittelfeld gibt Eric Uhlmann den klassischen Sechser, während Dennis Dressel und Tunay Deniz das Offensivspiel ankurbeln sollen.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de
Titelbild: Societas