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Sechzig@18:60: Ruhe vor dem Sturm (auf Rostock) :-)

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Übersicht über die Meldungen und News des Tages vom TSV 1860 München von sechzger.de

Heute war ein ruhiger, etwas grauer typischer Herbsttag…nicht viel los an der Grünwalder Straße.
Vielleicht war das die Ruhe vor dem Sturm, den die Profis des TSV 1860 am Samstag im fernen Rostock entfachen wollen?

( Wobei wir anmerken möchten, dass sich hinter den Kulissen von sechzger.de – trotz der vermeintlichen Ruhe – durchaus einiges getan hat!
Mehr verraten wir aber an dieser Stelle nicht. 🙂 )

Morgen wird es dann sicher wieder etwas lauter, wenn für den Tabellenführer der 3. Liga die letzten Vorbereitungen für den Weg ins ferne Rostock beginnen.
Traditionell steht noch Löwendompteur Michael Köllner den Journalisten in der LÖWENRUNDE Rede und Antwort. Etwas später dann zu sehen auf Youtube im Löwen.TV.

Pünktlich um 12.00 Uhr findet Ihr dann hier auf sechzger.de – wie gewohnt – unsere TAKTIKTAFEL. Die Vorschau auf das, was unsere Löwen im fernen Rostock zu erwarten haben. Hierzu können wir schon Mal so viel verraten, dass die Kogge ein ganz schwer auszurechnender und zu analysierender Gegner war, ist und sein wird.

Am Samstag früh um 7.00 Uhr erscheint – daran sei an dieser Stelle auch erinnert – unser obligatorischer Vorbericht zum Spiel mit allerlei Wissenswertem aus der (gemeinsamen) Geschichte des FC Hansa und des TSV 1860.

Am Samstag Nachmittag tickern wir dann – wie schon zuletzt aus Zwickau und Meppen – direkt aus dem Stadion. Die ideale Ergänzung zum BR, der das Spiel wieder übertragen wird.

Und eine interessante Meldung fällt uns dann heute doch noch ein, an diesem grauen Herbsttag: Felix Weber hat bei Rot-Weiß Essen unterschrieben. Wir vermeldeten diese gute Nachricht am Nachmittag. Ein Auge weint, weil wir dieses Löwen-Urgestein natürlich irgendwie schon gerne noch länger im Löwentrikot gesehen hätten (wobei dieser Zug ja schon seit ein paar Wochen abgefahren war). Das andere Auge lacht, weil wir uns freuen, dass Felix bei einem kultigen Traditionsverein mit sportlicher Perspektive untergekommen ist!

Felix Weber unterschreibt bei Rot-Weiß Essen!

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Felix Weber
Felix Weber, ehemaliger Kapitän des TSV 1860

Der eine oder andere Löwenfan verdrückte gewiss die eine oder andere Träne, als sich Felix Weber vor gut einer Woche mit einem emotionalen Instagram-Posting von den Löwenfans verabschiedete (wir berichteten darüber). Bereits einige Tage zuvor, beim Heimauftakt in Giesing gegen den 1. FC Magdeburg war der ehemalige Kapitän zusammen mit den anderen Abgängen vom Sommer offiziell vom Verein verabschiedet worden. Angesichts der Restriktionen durch die Corona-Pandemie verlief diese Abschiedszeremonie natürlich ganz anders, als zu normalen Zeiten. Aber auch die (leere) Kurve dankte beim Magdeburg-Spiel den ausgeschiedenen Akteuren mit einem Spruchband
Nachdem der sympathische Ohlstädter schon im Juni beim Traditionsverein aus der Regionalliga West im Gespräch war und ab Mitte September tatsächlich dort am Training teilnahm, vermeldet die Website von RWE heute Nachmittag nun den Vollzug. Man habe den ehemaligen Löwenkapitän unter Vertrag genommen, da er sich “als Trainingsgast gut in die Mannschaft eingefügt” habe, so Essens Sportdirektor Jörn Nowak. Trainer Christian Neidhard, der vergangene Saison noch an der Meppener Seitenlinie stand, wird ebenfalls zitiert: „Mit Felix stößt ein erfahrener Abwehrmann zu uns, der bereits in der 3. Liga sein Können unter Beweis gestellt hat und uns weitere Stabilität verleihen wird.”
Der Innenverteidiger stößt zu einer Mannschaft, deren Saisonstart durchaus als gelungen bezeichnet werden kann: Nach sieben Spieltagen in der Regionalliga West liegen die Essener – noch ungeschlagen – zwei Punkte hinter Borussia Dortmund II und einen Punkt vor alten Drittligabekannten aus Münster und Köln auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Meister steigt am Saisonende direkt in die 3. Liga auf.

Felix Weber gehört sicherlich zu den Ex-Löwen, deren Weg wir auf sechzger.de auch in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren weiter verfolgen werden. Und gegen eine Rückkehr des 25jährigen an die Isar in naher oder ferner Zukunft hat sicher auch kein Löwenfan etwas einzuwenden. Für den Moment wünschen wir Felix aber erstmal maximalen sportlichen Erfolg mit seinem neuen Team und im Sommer 2021 dann wieder einmal einen Aufstieg in die 3. Liga!

Interview: Maximilian, Löwen-Dauerkarteninhaber aus Wien

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Der TSV 1860 München hat für die laufenden Saison über 10.200 Dauerkarten verkauft. Eine eigentlich unglaubliche Zahl, wenn man bedenkt, dass weiterhin völlig unklar ist, ob und wann wieder Fans ins Grünwalder Stadion dürfen. Nach dem emotionalen Auf und Ab der vergangenen Woche und der dann letztlich doch als Geisterspiel ausgetragenen Partie gegen Lübeck, stellen sich viele Löwenfans schon heute, Mitte Oktober die Frage, ob in diesem Kalenderjahr 2020 überhaupt noch ein Heimspiel auf Giesings Höhen mit Zuschauern stattfinden wird. Die Mehrheit der Dauerkarteninhaber stammt aus dem erweiterten Großraum München, doch es gibt auch Fans, die sich trotz großer Distanz ein Saisonabo geholt haben und somit für jedes besuchte Heimspiel richtig lang unterwegs sind. Einer davon ist Maximilan Hinzpeter aus Wien. Wir haben ihn zum Interview gebeten.

Sechzger.de: Servus Maximilian! Danke, dass Du Dir Zeit für uns nimmst.

Maximilian: Sehr gerne. Ich bin gerade in Elternzeit, was bei zwei Kindern aber leider nicht heißt, dass man unbegrenzt freie Zeit zur Verfügung hat. Aber vormittags, wenn beide Kinder in der Krippe sind und vor allem meine Frau in der Arbeit, habe ich ein paar freie Minuten.

Sechzger.de: Du lebst in Wien. Sind Deine Wurzeln eigentlich in München bzw. in Deutschland? Wie bist Du zum Löwen geworden? Und wie lange lebst Du schon als Fan im „Exil“?

Maximilian: Ich bin in München aufgewachsen und 2006 nach Wien gezogen, lebe mittlerweile also schon 14 Jahre hier. Ein Löwe war ich schon sehr früh. Mein Vater ist in seiner Jugend sehr viel umgezogen, hatte aber als 10-Jähriger den kicker-Starschnitt von Petar Radenković über seinem Bett hängen. Heute ist das kaum zu glauben, dass Kinder quer durch die Republik Sechzger-Fans waren und ihren Idolen nachgeeifert haben. Mein erstes Spiel war am 1. Juni 1986 in Ulm. Damals ging es um den Aufstieg in die 2. Liga, welchen die Löwen natürlich verpasst haben. Meine Eltern lebten damals in Ulm und mein Vater hat mich als nicht mal Einjährigen mitgenommen zum Spiel. Angeblich hat er keinen Eintritt gezahlt, sondern mich in der Kraxn über den Zaun geworfen und ist selber hinterhergeklettert.

Sechzger.de: Seit wie vielen Jahren bist Du Dauerkarteninhaber?

Maximilian: Ich war 2012 für ein paar Monate für ein Praktikum in München und habe mir da natürlich eine Dauerkarte geholt. Allerdings bin ich kein großer Freund von diesem seelenlosen Stadion an der Autobahn, weshalb ich mir in der Saison 2012/2013 eine Dauerkarte für die Amateure geholt habe. Als dann die erste Mannschaft nach dem Zwangsabstieg wieder im Grünwalder Stadion gespielt hat, habe ich zum Glück eine Dauerkarte für die erste Mannschaft bekommen.

Sechzger.de: Über 400 km einfacher Weg liegen zwischen Wien und Giesing. Wieso hast Du Dich dennoch für eine Dauerkarte entschieden?

Maximilian: Liebe kennt keine Entfernung! Und wenn ich mal nicht zu einem Heimspiel fahren kann, nimmt mein Bruder oder ein Freund die Karte. Sie ist also ständig in Verwendung.

Sechzger.de: Wie sieht bei Heimspielen ein typischer Tagesverlauf aus? Reist Du erst am Spieltag an oder schon am Abend davor? Und geht’s nach dem Spiel direkt zurück?

Maximilian: Das ist sehr unterschiedlich. Meistens wird ein Stadionbesuch mit einem Besuch bei meinen Eltern oder Schwiegereltern verbunden, die sich immer freuen, ihre Enkel zu sehen und dann auch gerne aufpassen. In der Regel treffen wir uns am Candidplatz oder im Giesinger Bräu und stimmen uns auf das Spiel ein. Nach dem Spiel geht es dann meistens zu den Kindern. Hin und wieder ist es aber schon vorgekommen, dass noch das ein oder andere Turbobier in Giesing genossen wurde. Diese Kombination aus Fußball und Stadtteil findet man in Deutschland kaum noch. Die immer gleichen Multifunktionsarenen werden an die Stadtränder in Industriegebiete gebaut. Damit werden die Menschen und der Fußball getrennt. Aus Fans werden Kunden, die mit Plastikkarten bezahlen. So gesehen war der Zwangsabstieg für Sechzig, v.a. für die Fans ein Segen. Sportlich und finanziell sieht das natürlich anders aus.

Sechzger.de: Wie viele Heimspiele siehst Du denn tatsächlich pro Saison?

Maximilian: Jedes Spiel schaffe ich leider nicht, da ich teilweise auch an den Wochenenden arbeiten muss. Wenn es sich aber ausgeht, versuche ich, so viele Spiele wie möglich zu besuchen – gerne auch auswärts. Auswärtsfahrten sind ja oft die wahren Highlights im Leben eines Fußballfans.

Sechzger.de: Du hast ja in Wien mehrere Erstligisten direkt vor Deiner Haustüre. Gehst Du auch in Österreich mal zum Fußball? Und für welchen Verein schlägt hier Dein Herz und warum?

Maximilian: Am Beginn meiner Zeit in Wien haben mich Freunde immer mal wieder zur Austria mitgenommen, da habe ich teilweise wilde Spiele erlebt, inkl. Derbys mit Platzsturm und Spielabbruch, aber der österreichische Fußball hat ein grauenhaftes Niveau und da fahre ich am Wochenende lieber zu den Löwen. Eine Zeit lang habe ich im Ernst-Happel-Stadion bei internationalen Spielen von Rapid und Länderspielen gearbeitet, so auch bei der EURO 2008 mit einem deutschen Finale. Da ist immer super Stimmung, obwohl das eine alte Schüssel mit Laufbahn ist, aber trotzdem ein Stadion mit Charme.

Sechzger.de: In einschlägigen Medien wird ja gerne behauptet, dass auswärtige Fans systematisch vom TSV 1860 ausgeschlossen werden. Wie siehst Du das?

Maximilian: Davon habe ich noch nie gehört und es selber auch noch nicht erlebt.

Sechzger.de: Bist Du auch Mitglied im e.V.? Und falls ja: Kommst Du auch zu den Mitgliederversammlungen des TSV 1860. Was ist ggf. Deine Motivation, auch für solche Veranstaltungen die Reisestrapazen auf Dich zu nehmen?

Maximilian: Eine Mitgliederversammlung habe ich leider noch nie besucht, da die Termine für mich immer zu kurzfristig bekanntgegeben werden. Mittlerweile bekomme ich drei Einladungen, da
meine beiden Kinder lebenslange Mitglieder sind. Vielleicht besuche ich in den nächsten Jahren mal mit ihnen eine Mitgliederversammlung.

Sechzger.de: Hand aufs Herz: Wie schwer fällt es Dir, die Spiele der Löwen aktuell nicht besuchen zu können? Bist Du schon „auf Entzug“ oder kannst Du Deine Wochenenden auch ohne die Löwen sinnvoll gestalten?

Maximilian: Das Grünwalder Stadion fehlt mir schon sehr. Das pulsierende Viertel, die Tegernseer Landstraße mit ihren Lokalen, vor denen die Menschentrauben stehen und der Grünspitz mit  seinen Würsteln. Das alles fehlt mir sehr. Vorm Fernseher zu sitzen und die Löwen zu schauen, ist halt leider nicht das Gleiche.

Sechzger.de: Wenn demnächst wieder (teilweise) Zuschauer zugelassen werden, wird ja recht kurzfristig entschieden, wer tatsächlich ins Stadion darf. Ein planerisches Problem für Dich?

Maximilian: Nicht wirklich. Wir haben ein super Rudel, bestehend aus meinem Bruder und ein paar Freunden. Da werden wir uns absprechen, welches Spiel wir anpeilen und dann werden die Kinder zu den Großeltern gebracht.

Sechzger.de: Themawechsel: Was waren denn die drei Highlights in Deiner bisherigen Fankarriere? Gibt es da Ereignisse oder Spiele, die Du hervorheben kannst und möchtest?

Maximilian: Drei Highlights sind wahrscheinlich zu wenig, weil schon ein paar Klasse-Fahrten dabei waren. Vor allem die Sonderzüge nach Berlin und Bochum waren super. Auch das Pokalspiel in Mainz 2015 ist mir in großartiger verschwommener Erinnerung geblieben mit einem überragenden Siegtor von Rubin Okotie. In jüngerer Vergangenheit waren das aber natürlich die beiden Relegationsspiele gegen Saarbrücken, bei dem mein Bruder und ich ohne Karten nach Völklingen gefahren sind und natürlich das letzte Heimspiel vor dem Lockdown, das 4:3 gegen Chemnitz mit einem Last-Minute Siegtor. Es war das erste Spiel, zu dem ich meine Tochter mitgenommen habe.

Sechzger.de: Letzte Frage: Was ist Dein Wunsch für die Löwen, sei es nun kurz-, mittel- oder langfristig?

Maximilian: Mein größter Wunsch ist, dass das Grünwalder Stadion als Spielstätte ausgebaut wird und ein für alle Mal vom DFB für den Profifußball zugelassen wird. Langfristig wünsche ich mir eine finanzielle Stabilisierung ohne Gelder von außen. Da ist es mir dann egal in welcher Liga. Von der Tradition ist die 3. Liga ja durchaus attraktiv, leider treibt diese Liga auf lange Sicht die Vereine in den Ruin.

Sechzger.de: Super, dann danke nochmal für das Interview und bis bald in Giesing!

Maximilian: Sehr gerne und bis hoffentlich bald im vollen Grünwalder Stadion.

Das Interview führte Christian Jung.
Titelbild: pixabay.com

Sechzig um 7: München Mord ++ Willsch ++ Lorant ++ Duisburg

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

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Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen! Wie Ihr diversen anderen Medien (und auch sechzger.de) bereits entnehmen konntet, wird der Krimi “München Mord”, der in Giesing spielt und bei dem auch zahlreiche Löwenfans mitgewirkt haben, am Samstag um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Schon jetzt ist der Film jedoch in der Mediathek einsehbar – für kalte Herbstabende vielleicht genau das richtige!

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Marius Willsch ist nach seinem Galaauftritt gegen den VfB Lübeck in aller Munde und auch im Löwen-Podcast mit Jan Mauersberger zeigt sich der rechte Verteidiger des TSV 1860 in Topform. Der Niederbayer, der ja bereits in der Jugend für die Löwen am Ball war, ehe er über die Stationen SpVgg Unterhaching, 1. FC Saarbrücken und FC Schweinfurt 05 den Weg zurück nach Giesing fand, erinnert sich (mehr oder weniger…) an den Tag des Aufstiegs in die 3. Liga:

“Ich habe mich damals in mein Hotelzimmer eingeschlossen und das Spiel auf dem Handy verfolgt. Danach bin ich dann raus, habe mir sofort zwei Flaschen Wein bestellt und mich dann so dermaßen besoffen, dass ich mich nicht mehr an allzu viel erinnern kann.”

Einmal Löwe, immer Löwe halt…

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Der langjährige Löwen-Trainer Werner Lorant kommt mal wieder bei Sport1 zu Wort und verfährt dabei getreu dem Motto: “Ich ziehe meine Aussage zurück und behaupte das Gegenteil.”

Schon bemerkenswert, wie Lorant je nach Gesprächspartner mit seiner Meinung variieren kann. Taktikfuchs durch und durch! Zum jetzigen Zeitpunkt allerdings so ein Interview zu geben, wenn die Gesellschafter endlich mal an einem Strang ziehen, zeugt nicht von sonderlich viel Fingerspitzengefühl.

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Aufgrund zahlreicher kranker und verletzter Spieler hat der MSV Duisburg gestern beim DFB einen Antrag auf Verlegung des Heimspiels gegen den Halleschen FC (Sonntag, 14 Uhr) gestellt. Der Antrag gilt zunächst nur für die Partie am kommenden Wochenende; ob die Begegnungen bei der SpVgg Unterhaching (Mittwoch, 21. Oktober) und gegen den KFC Uerdingen (Samstag, 24. Oktober) wie geplant über die Bühne gehen können, sei noch offen.

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Im Löwenstüberl kann heute Mittag zwischen folgenden Gerichten gewählt werden:

Große Blumenkohlcremesuppe mit Brezncroutons (5,10 €) oder Schweinefilet in Pfefferrahmsauce mit Rösti und Wurzelgemüse (8,90 €)

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Die Löwen trainieren heute am Nachmittag – freilich sind dabei keine Zuschauer erlaubt.

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Sechzig@18:60 – Hansa Rostock + Zuschauerzahlen + Unterstützung für NLZ

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Die Hälfte der Woche ist geschafft und auch bei uns richtet sich der Blick zunehmend auf Samstag Nachmittag und den Auftritt des Tabellenführers TSV 1860 München beim Verfolger FC Hansa Rostock. Die Kogge ist mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen in die Saison gestartet und gilt nicht umsonst als einer der Favoriten für den Aufstieg. Es dürfte also ein heißer Tanz werden am Wochenende, zumal aufgrund des dort niedrigen Inzidenzwertes im Ostseestadion 7.500 Fans ihr Team zum Sieg brüllen möchten. Ein frühes Tor der Löwen wie in Meppen (Lex, 3. Min.) und Zwickau (Mölders, 1. Min.) wäre also durchaus wünschenswert, um für etwas Ruhe zu sorgen.

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Der Tabellensiebte aus Rostock ist aktuell nicht nur gut in Form (zuletzt 3:2 beim SC Verl) und kann auf Zuschauerunterstützung setzen, sondern bedient sich auch eines Glücksbringers der ganz besonderen Art. Da der eigentliche Hansa-Zeugwart aufgrund einer Operation ausfällt (Gute Besserung von dieser Seite!), springt einmal mehr der ehemalige Torwarttrainer Alexander Ogrinc ein. Dies war bereits im Herbst 2018 der Fall und Hansa blieb in dieser Zeit sechs Spiele ohne Niederlage. Es ist an der Zeit, einen Mythos zu zerstören, oder?

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Ein besonderes Augenmerk wird man bei diesem Vorhaben auf Maurice Litka legen müssen, der von den Lesern von liga3-online zum “Spieler des Spieltags” in der letzten Spielrunde gewählt wurde. Angst brauchen wir aber natürlich nicht haben, denn für den kicker hatten wir den besten Akteur des 4. Spieltags in unseren Reihen: Marius Willsch!

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Während die Hansestädter am Samstag also auf ordentlich Support hoffen können, sieht es andernorts in Sachen Zuschauerunterstützung eher mau aus. Von den bislang rund 110.000 verfügbaren Tickets in der laufenden Saison wurden lediglich knapp 89.000 Karten verkauft. So konnte nur bei 14 von 31 Spielen mit Zuschauern “ausverkauft” vermeldet werden und selbst beim emotionalen Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Erzrivale Waldhof Mannheim blieben am letzten Samstag 1.500 Plätze frei.

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Gerne möchten wir Euch noch einmal auf unser neues Statistik- und Foto-Tool hinweisen und freuen uns schon sehr darauf, wenn Ihr die Datenbank mit reichlich Matches und dazugehörigen Fotos füllt. Was es damit auf sich hat und wie Ihr Euch einbringen könnt, haben wir Euch in einem eigenen Artikel zusammengestellt.

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Zu guter Letzt noch eine äußerst erfreuliche Meldung aus dem NLZ: Nicht nur, dass es bei unseren Nachwuchsmannschaften derzeit sehr gut läuft, auch am Drumherum wird fleißig gearbeitet, um Trainern und Spielern die besten Voraussetzungen zu bieten. Die Unternehmer für Sechzig sind diesbezüglich unermüdlich und die Maler Dierl GmbH hat einmal mehr Hand angelegt, um unseren Verein zu unterstützen. Vergelt’s Gott!

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https://www.instagram.com/p/CGUcfFjMYAI/

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Warum laufen der 3. Liga die Zuschauer davon?

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Wie würde es bei Facebook beim Beziehungsstatus so schön heißen? Es ist kompliziert. Ja, das ist es wirklich, denn einerseits grüßt der TSV 1860 München von der Tabellenspitze, Trainer und Mannschaft versprühen gute Laune und Zuversicht, die Geschäftsführer leisten wertvolle und fruchtbare Arbeit und auch die beiden Gesellschafter sorgen für das so dringend benötigte ruhige Umfeld, ohne das sportlicher Erfolg nur schwer zu erreichen ist. Andererseits leiden die Löwenfans natürlich darunter, dass sie – mit Ausnahme des Testspiels in Windischgarsten im Rahmen des Trainingslagers – seit März keine Möglichkeit hatten, das Team live zu sehen und zu unterstützen. Die ursprünglich angedachten 3.000 Tickets für das Heimspiel gegen den VfB Lübeck waren im Handumdrehen vergriffen, doch dann kam bekanntlich alles anders. Erstaunlicherweise ist das Interesse am Stadionbesuch in der 3. Liga jedoch nicht überall so groß wie bei uns.

Dass wir Löwen ein bisschen anders ticken als andere, ist ohnehin klar, aber dennoch überrascht es, dass von den bislang rund 110.000 verfügbaren Tickets in der laufenden Saison lediglich knapp 89.000 Karten verkauft wurden. Warum konnte nur bei 14 von 31 Spielen mit Zuschauern “ausverkauft” vermeldet werden? Selbst beim Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim blieben am vergangenen Wochenende 1.500 Plätze frei. Doch woran liegt das?

Das Portal liga3-online.de hat sich dieser Frage angenommen und einige Gründe aufgelistet, weshalb die Fans derzeit nicht wie gewohnt in die Stadien strömen, selbst wenn sie es könnten. Erfolgen die Zuschauerzulassungen zu kurzfristig? Sind die Ticketvergabe-Systeme zu kompliziert oder die Karten mangels Stehplätzen zu teuer? Fehlt die typische Stadionatmosphäre und hält die Fans auch aufgrund der Sterilität vom Stadionbesuch ab? Spielt die Angst vor Corona mit rein und lässt einen das Match dann doch lieber zuhause vor dem TV anschauen? Oder haben die Menschen in den vergangenen Monaten gar gemerkt, dass so ein Wochenende ohne Fußball auch funktioniert und sind des Stadionbesuchs überdrüssig?

Wir können natürlich nur für uns als Redaktion sprechen, aber wir brennen darauf, bald wieder ins Sechzgerstadion zu gehen und die Löwen auch auswärts zu unterstützen. Wie sieht das bei Euch aus? Würdet Ihr wieder ins Stadion gehen, wenn Ihr denn dürftet? Oder würdet Ihr trotzdem darauf verzichten? Könnt Ihr Euch vorstellen, weshalb der Ticketverkauf bei den Drittligisten derzeit so schleppend verläuft? Wir freuen uns auf Eure Meinungen direkt unter diesem Artikel oder bei Facebook.

 

Sechzig um 7: Interview mit Richy Neudecker + TV-Übertragungen gesichert + Statistik-Tool

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Die Wochenmitte ist erreicht und wir haben bereits früh am Morgen einige interessante Neuigkeiten für Euch.

 

Interview mit Richard Neudecker

Unser löwenstarker Rückkehrer Richy Neudecker gab dem Wochenenanzeiger und dem Löwen-TV ein ausführliches Interview. Er gewährt Einblicke in die Frühphase seiner Karriere und zeigt auf, warum er nach Hamburg und in die Niederlande gewechselt ist. Außerdem verrät er, wie Michael Köllner ihn überzeugen konnte, wieder nach Giesing zurück zu kehren. Hier noch kurz unsere Lieblingsstelle:

Frage: Wie ist es als Profi vor leeren Zuschauerrängen zu spielen?

Antwort: Scheiße!

Das Interview ist absolut lesens- bzw. sehenswert, schaut mal rein!

Fußball im TV wohl gesichert

Gestern berichteten wir an dieser Stelle, dass die TV-Übertragungen der Spiele des kommenden Wochenendes möglicherweise gefährdet seien (Quelle: kicker). Im Laufe des Tages gab es dann Entwarnung, wie liga3-online.de berichtet: Das Hygienekonzept von DFL und DFB soll enstprechend angepasst werden. Der BR führt jedenfalls den Auftritt unserer Tabellenführer noch in seinem Programm, ebenso wie MagentaSport. Wir gehen also davon aus, dass die Löwenfans das Spiel wenigstens im Fernsehen verfolgen können, wenn sie schon nicht mit der Mannschaft ins Ostseestadion reisen dürfen – sechzger.de tickert wie schon in Meppen & Zwickau aus dem Ostseestadion Rostock.

Das ist los an der Grünwalder Straße

Michael Köllner ruft seine Mannen heute zwei Mal zum Training, 10:30h und 15:00h. Wie aktuell gewohnt, haben Kiebitze keinen Zutritt. Im Löwenstüberl kann zu Mittag zwischen Rataouillegemüse mit Reis für 8,00 € oder Spießbraten mit Biersoße, Kartoffelknödel und Speckkrautsalat für 8,60 € gewählt werden.

Statistik- & Foto-Tool

Gestern Abend war es so soweit: Nach einiger Vorarbeit ist unser Statistik- & Foto-Tool online gegangen. Eine wahre Schatzkammer für Löwenfans! Und das Beste daran ist, dass jeder diese Schatzkammer mit noch mehr Schätzen befüllen kann. Wie das geht, haben wir Euch gestern erklärt. Hier geht’s direkt zum Tool: https://sechzger.de/statistiken/. Viel Spaß beim Stöbern und Hinzufügen Eurer Schätze!

Das Sechzger.de – TSV 1860 – Statistik- & Foto-Tool

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Das sechzger.de-TSV-1860-Statistik- & Foto-Tool

Für alle, die dabei waren, ihre Erinnerungen archivieren oder einfach nur nachlesen wollen

(heute ausnahmsweise anstatt “Sechzig@18:60”)

Was ist dieses Tool?

Das sechzger.de-Statistik-Tool ist eine ständig wachsende Daten- und Bilder-Datenbank mit möglichst vielen Spielen der Profi-, Amateur- und Jugendmannschaften des TSV 1860 München.

Was kann dieses Tool?

Es ist unseres Wissens nach die umfangreichste Online(!)-Datenbank zum TSV 1860. Hier findet Ihr – soweit bekannt – Daten, Bilder, Ergebnisse und Zuschauerzahlen zu den Spielen der Löwen.

Warum noch eine Datenbank?

Weil die meisten Datenbanken, die es dazu online (!) gibt, viel zu viele Fehler enthalten. Spiele an falschen Daten, in falschen Stadien, doppelte Spiele – zudem gibt es keine Datenbank, bei der jeder Löwenfan seine eigenen Bilder (Eintrittskarten, Kurvenfotos etc.) beisteuern kann. Von den Amateur- und Jugendmannschaften gibt es kaum vollständige Daten, geschweige denn Bilder dazu.

Woher sind die Daten?

Der Grundstock zu dieser Datenbank ist zweifelsohne die Liste der besuchten Spiele von Siegfried Nagelstutz (https://www.tsv-1860-museum.de). Von ihm stammt die umfangreichste Datensammlung, denn Sigi ist ja auch einer der Löwenfans mit den meisten Profi-, Amateur- und Jugendspielen – wir haben ihn ja schon einmal vorgestellt: https://sechzger.de/die-allesfahrer-von-1860-teil-3/

Auch wir von sechzger.de konnten auf unsere eigenen Aufzeichnungen zurückgreifen und uns zudem zweier riesengroßen Hilfen zum Abgleichen und Vervollständigen bedienen: Das Archiv des leider verstorbenen Löwen-Archivars Karl Margraf und das  fantastische „Löwen-Kompendium“ von Thorsten Ruinys. In Letzterem stecken über zehn Jahre Arbeit und in naher Zukunft wird eine Neuauflage des Standardwerkes erscheinen. Thorsten hat ja z.B. auch kürzlich erst den ältesten noch lebenden Löwen-Spieler ausfindig gemacht und ihn zum 100. Geburtstag angerufen: https://sechzger.de/100-jahre-der-aelteste-loewenspieler-feiert-heute-geburtstag/

Thorsten und sein Werk werden wir bei Gelegenheit gerne noch ausführlich vorstellen.

Wichtig ist uns an dieser Stelle: Wir haben die Daten nicht einfach abgeschrieben, sondern mit unseren Aufzeichnungen abgeglichen.  Unzählige “lebensnotwendige” Diskussionen, a la  “ob der TSV 1860 seinerzeit im Winter 1994 ein Freundschaftsspiel in Schwandorf gegen Croatia oder Dynamo Zagreb (Karl und Thorstens Aufzeichnungen widersprechen sich hier, Stephan war live vor Ort und beharrte auf Croatia) bestritt” wurden leidenschaftlich geführt und z.B. erst nach Wikipedia-Recherche ad acta gelegt. Tatsächlich haben wir sogar manchmal bei unseren Eintrittskarten eine Anstoßzeit gefunden, wo in den Unterlagen keine hinterlegt war. Ob das 25 Jahre nach einem Freundschaftsspiel noch jemanden außer Freaks wie uns interessiert, steht auf einem anderen Blatt Papier….

Was bringt Euch das Tool?

Ihr könnt hier Eure besuchten Spiele markieren und habt somit immer eine aktuelle Übersicht. Zudem könnt Ihr Daten nachschlagen, in Erinnerungen schwelgen oder – ganz wichtiger Punkt – Eure eigenen Erinnerungen und Bilder uploaden. Bei den Bildern wird Euer Nickname als Wasserzeichen drübergelegt und zudem angezeigt, von wem das Bild ist.

Sollte ein Spiel fehlen, könnt ihr das ganz leicht nachtragen. Alle gemeldeten Spiele werden von uns jedoch erst einmal überprüft und dann freigeschaltet.

Wie könnt Ihr selber Spiele eintragen, Euch markieren oder etwas uploaden?

Benutzt dafür bitte den Löwenforum-Login! Wenn Ihr keinen habt, erstellt euch bitte einen. Wie das geht, erklären wir in diesem Video.

Warum den Löwenforum-Login?

Weil wir keine anonymen Stänkerer bei uns auf der Seite haben wollen. Klar, auch hinter Nicknames ist man anonym, wenn man möchte, kann sich jedoch auch hier eine gewisse Glaubwürdigkeit durch seine Beiträge „erarbeiten“. Viele User machen das seit vielen Jahren im Löwenforum; wir sehen keinen Grund, diesem Konkurrenz zu machen und hier bei Null anzufangen.

Wir wissen, dass die Datenbank noch nicht komplett ist, auch in der Bedienung und Optik ist noch lange nicht alles so, wie wir das gerne hätten. Wir gehen jetzt mit über 2700 eingetragenen Spielen trotzdem an den Start und hoffen auf Eure Unterstützung, insbesondere bei den Bildern. Jetzt aber zum Tool:

https://sechzger.de/statistiken/

Kritik & Feedback, aber auch gerne einfach ein Lob unter diesen Artikel schreiben. Vielen Dank dafür.

Bilanz der Transferaktivitäten des TSV 1860 zur Saison 2020/21

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Foto von Anne Wild - Mannschaftsbild TSV 1860 München

Vor etwa fünf Wochen zogen wir ein Halbzeitfazit der Transferaktivitäten. In unserem Zwischenfazit stellten wir fest, dass wir noch zwei Stürmer und einen (Innen-)Verteidiger für geeignete Verstärkungen hielten. Und siehe da: Als ob Günter Gorenzel und Michael Köllner unsere Analyse gelesen hätten, wurden noch exakt zwei Stürmer und ein Innenverteidiger verpflichtet.

Mit Martin Pusic wurde ein erfahrener Stürmer aus der österreichischen Bundesliga geholt. In seinen bisherigen Kurzeinsätzen zeigte der 33-Jährige, dass er körperlich robust und dennoch ziemlich flink ist. Aber die wenige Einsatzzeit reicht sicher noch nicht aus, um sich ein komplettes Bild von ihm machen zu können. Wir denken, er gibt Michael Köllner die Möglichkeit, Sascha Mölders die ein oder andere Ruhepause in einer langen Saison quasi ohne Winterpause zu ermöglichen. Außerdem sollte gegen tiefstehende Gegner durch ihn die Möglichkeit gegeben sein, mit zwei Strafraumstürmern zu spielen, die Gegner so noch mehr unter Druck zu setzen und im Strafraum mehr Anspielstationen für die Mittelfeldspieler zu bieten.

Mit Tim Linsbichler wurde ein weiterer Österreicher für den Sturm geholt. Er kommt aus dem Nachwuchs der TSG Hoffenheim und ist mit seinen 20 Jahren eine Option für die Zukunft. Er kam bisher leider weder bei den Profis noch in der U21 zum Einsatz, eine Bewertung können wir uns somit nicht erlauben.

Für die Innenverteidigung wurde Stephan Salger von Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld verpflichtet. Der 30-Jährige, der immerhin die letzten acht Spielzeiten in Bielefeld verbracht hat, scheint der erfahrene und solide Innenverteidiger zu sein, den unsere Abwehr noch benötigt hat. In den fünf bisherigen Einsätzen verrichtete er verlässliche Defensivarbeit, sorgte im Verbund mit seinen Kollegen für eine stabile Abwehrreihe und ließ wenig anbrennen.

Natürlich wollen wir auch auf die beiden Neuen im Mittelfeld, Erik Tallig (Chemnitzer FC) und Richard Neudecker (VVV-Venlo), kurz eingehen. Während Tallig schon seit Beginn der Vorbereitung zum Kader gehörte und sich früh einen Stammplatz in der Kreativzentrale erarbeitete, stieß Neudecker erst später zur Mannschaft und musste sich zunächst Stück für Stück an die erste Elf herantasten. Zunächst kam er von der Bank, seit zwei Wochen steht er nun aber in der Stammformation und nach seinem Gala-Auftritt zuletzt gegen den VfB Lübeck besteht wohl kein Zweifel daran, dass der 23-Jährige eine enorme Verstärkung für die Löwen darstellt.

Insgesamt wurden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten und auch des zeitlichen Ablaufs dieser Transferperiode sehr ordentliche Arbeit geleistet. Die Eindrücke der ersten sechs Pflichtspiele zeigen eine sehr ausgewogene Mannschaft, die für den frühen Zeitpunkt in der Saison schon extrem eingespielt wirkt. Die meisten Positionen scheinen auch mit ausreichend starken Ersatzspielern besetzt, die dem Trainer im Verlauf der Saison eine gewisse Rotation ermöglichen sollten. Verletzungen und Sperren sollten mit dem vorhandenen Kader also gut kompensiert werden können.

Lediglich auf der Position des rechten Außenverteidigers drängt sich kein adäquater Ersatz für Stammspieler Marius Willsch auf und auch die möglichen Vertreter von Marco Hiller sind zwar talentiert, aber auf diesem sportlichen Niveau unerfahren. In diesem Sinne bleibt spannend abzuwarten, welche unserer zahlreichen Talente aus dem NLZ sich zu Drittligaspielern weiterentwickeln und Einsatzzeiten bekommen werden. Vielleicht kann sich ja der ein oder andere durchsetzen und in Fußstapfen von Dennis Dressel oder Marco Hiller treten.

Foto: Anne Wild

Sechzig um 7: kein Fußball im TV? +++ Ehrenpreis der Integrationsbeauftragten für Ali Cukur +++ Halle-Zwickau 0:2

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Möglicherweise kein Fußball im TV?

Nachdem ein Großteil der Stadien aktuell nur teilweise oder (wie bei uns) gar nicht besetzt ist, brachte das Fernsehen den letzten Hauch von Fußballstimmung zu den Fans. Nun ist nach einem Bericht des kicker auch das in Gefahr: Nach dem Hygienekonzept der DFL ist Personen aus Risikogebieten, die für das TV arbeiten, der Zugang zum Stadion verboten. Eine Task Force der DFL sucht nach Lösungen. Interessanterweise gilt das Verbot laut kicker nur für im Stadion arbeitende Personen und nicht für Zuschauer – das dürfte jedoch vermutlich vor allem an den geringen Abständen von Reportern und Kameraleuten zu den Spielern liegen.

Ehrenpreis der Integrationsbeauftragten für Ali Cukur

Für seine herausragende Integrationsarbeit erhielt unser Boxabteilungsleiter Ali Cukur letzte Woche den Ehrenpreis der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung. Herzlichen Glückwunsch, Ali! An dieser Stelle wollen wir auch nochmal auf das Crowd-Funding für die Boxer hinweisen, das ihnen einen Start in der Bundesliga ermöglichen soll.

Abschluss des 4. Spieltags

Mit dem Ostderby Halle-Zwickau endete gestern Abend der 4. Spieltag der dritten Liga. Dabei gelang den Zwickauern mit 0:2 der erste Auswärtssieg der Saison, während Halle die zweite Heimniederlage kassierte. Damit orientieren sich die Westsachsen mit sieben Punkten in der Tabelle wieder nach oben. Halle bleibt im Abstiegskampf auf Platz 15 stecken. Und die Löwen bleiben weiter SPITZENREITER!!!

Spieler des vierten Spieltags

Bei liga3-online könnt Ihr den Spieler des Spieltags voten. Marius Willsch steht zur Wahl. Ihr wisst, was Ihr zu tun habt…

Das ist los an der Grünwalder Straße

Nach zwei trainingsfreien Tagen versammelt Michael Köllner seine Tabellenführer (oh, wie gern ich darauf hinweise!) heute um 15:00 Uhr zum Training. Coronabedingt leider ohne Zuschauer. Bene Lankes tischt für seine Gäste einen Kartoffel-Brokkoli-Auflauf (8,00 €) oder ein Hirschgulasch mit hausgemachtem Breznknödel (8,90 €) auf.

Schlussbilanz der Transferperiode

Nach der Zwischenbilanz der Transferaktivitäten stellen wir Euch heute gegen Mittag die Schlussbilanz aus unserer Sicht vor. Wir würden uns freuen, wenn Ihr vorbeischaut und uns mitteilt, ob Ihr unsere Sichtweise teilt.