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10.12.1994: TSV 1860 überwintert auf Nichtabstiegsplatz

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Der 10.12.1994 war ein besonderer Tag. Nicht nur, weil an diesem Samstag Nachmittag 27.500 Zuschauer ins Grünwalder Stadion strömten, sondern auch weil der TSV 1860 zwei wichtige Punkte (die 3-Punkte-Regel war noch nicht eingeführt!) im Kampf gegen den Abstieg holte. Mit dem Heimsieg über Eintracht Frankfurt verließ die Truppe von Werner Lorant pünktlich zum Start der Winterpause (diese dauerte damals bis Mitte Februar!) erstmals die Abstiegsplätze.

Stempeltrikot

Doch nicht nur aufgrund des Ergebnisses blieb dieser Tag vielen Löwen-Fans im Gedächtnis. Erstmals präsentierte Sechzig gegen die Eintracht auch ihre neuen “Stempeltrikots”, die damals wie heute polarisieren. Ich persönlich fand sie damals schon großartig und in meiner Rangliste der schönsten Löwen-Trikots aller Zeiten landen sie locker in den Top 3.

Dowe und Nowak treffen

Auch die Spieler schienen von den neuen Arbeitskleidern beflügelt worden zu sein, denn sie legten von Beginn an eine flotte Sohle aufs Parkett und gingen bereits in der 9. Minute durch Jens Dowe mit 1:0 in Führung. Zur Pause waren die Gäste mit dem knappen Rückstand gut bedient, doch kurz nach dem Seitenwechsel legten die Löwen nach. Olaf Bodden bediente in der 50. Minute den überragenden Peter Nowak und der ließ Köpke im Eintracht-Tor keine Chance – 2:0!

Erst gegen Ende der Partie ließen die Kräfte bei 1860 nach und die Hessen kamen kurz vor dem Ende zum Anschlusstreffer. Legat verkürzte für die Eintracht (88.) und ließ die Löwen nochmal zittern, doch der Schlusspfiff durch Schiedsrichter Bernhard Zerr ließ nicht lange auf sich warten und Giesing verwandelte sich zwei Wochen vor Weihnachten in eine Partymeile. Nach dem Durchmarsch aus der Bayern- in die Bundesliga stand man nun auf Platz 15 und wie wir alle wissen, feierten die Löwen am Ende der Saison den im Endeffekt doch recht souveränen Klassenerhalt.

Aufstellung

Trainer Werner Lorant schickte heute vor 31 Jahren folgende Mannschaft aufs Feld:

Meier – Trares, Wolf, Miller – Rydlewicz, Stevic, Schwabl (20. Strogies), Nowak, Dowe – Winkler, Bodden (84. Störzenhofecker)

Bank: Holzer, Kutschera, Pacult

Nächster sechzger.de Live-Talk im Bamboleo terminiert

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Sechzgerde Live Talk Bamboleo 8513

Das lange Warten hat ein Ende: In der Winterpause findet der nächste sechzger.de Live-Talk im Bamboleo statt. Der Termin steht bereits fest und die zentralen Themen ergeben sich dadurch fast schon von selbst: Das Abschneiden des TSV 1860 in der Hinrunde sowie eine Vorschau auf die Rückrunde im Jahr 2026.

Zweiter sechzger.de Live-Talk erneut im Bamboleo

Seit März 2021 und somit bald fünf Jahren erscheint der sechzger.de Talk regelmäßig im wöchentlichen Rhythmus. Weit über 200 Folgen sind bereits online zu finden, in den letzten beiden Jahren erschien jede Woche eine neue Ausgabe. Die Sommer- und Winterpausen wurden dabei mit interessanten Themen und Gästen überbrückt, die sich nicht oder gar nicht mit dem TSV 1860 München befassen. Ansonsten besprechen Christian, Jan und Peter mit ihren Gästen in der Regel ausführlich die Spiele der Profi-Mannschaft der Löwen mit all ihren Facetten – von Stimmung über die Schiedsrichterleistung bis hin zum Abschneiden der Mannschaft auf dem Platz.

In der 221. Folge war es im Juli diesen Jahres so weit und ein lang gereifter Gedanke wurde in die Tat umgesetzt. Der erste sechzger.de Live-Talk fand im Bamboleo, also dem Vereinsheim des TSV 1860 München, statt. Viele Gäste sorgten für ein volles Haus, bei dem unter anderem Ex-Geschäftsführer Christian Werner mit auf der Bühne zu finden war. Außerdem wurden die neuen Trikots der Löwen fleißig diskutiert und voller Vorfreude auf die bald startende Saison geblickt.

Etwa ein halbes Jahr später kommt es nun zur zweiten Auflage. Die Realität hat die damaligen Teilnehmer auf dem Podium und die Löwen im Gesamten wieder eingeholt. Nach der Hinrunde ist es an der Zeit ein erstes Zwischenfazit zu ziehen und die bis dahin 19 absolvierten Partien gemeinsam zu analysieren. Außerdem gibt es natürlich auch eine Vorschau auf die Rückrunde in der 3. Liga sowie den Toto-Pokal, in dem der TSV 1860 noch vertreten ist.

Die Details zur Veranstaltung wie Einlassmodalitäten oder die Startzeit werden in den kommenden Tagen noch bei sechzger.de bekannt gegeben. Verraten sei an dieser Stelle schon einmal, dass der Live-Talk erneut im Bamboleo aufgenommen wird. Auch das Datum steht bereits fest: am Samstag, den 10. Januar ist es wieder soweit.

Grünwalder Stadion: OB Dieter Reiter favorisiert Erbpacht-Lösung

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Grünwalder Stadion Blick Auf Die Leere Westkurve Von Der Stehhalle

Wie es in Sachen Stadion für die Löwen weiter geht, wird sich frühestens im kommenden Jahr final entscheiden. Derzeit deutet vieles auf einen Verbleib im Grünwalder Stadion hin – und Oberbürgermeister Dieter Reiter zeigt sich in dieser Angelegenheit nicht nur deutlich optimistischer als zuletzt, sondern befürwortet auch eine Erbpacht-Lösung.

Grünwalder Stadion: Reiter angetan von Erbpacht-Lösung

Das Grünwalder Stadion bleibt derzeit Gegenstand der Berichterstattung, dafür sorgen Aussagen von Oberbürgermeister Dieter Reiter gegenüber der Abendzeitung. Zuletzt war bekannt geworden, dass der TSV 1860 München auf eine mögliche Fläche für einen Neubau in Riem verzichtet und den Fokus somit momentan schwerpunktmäßig auf Giesing ausrichtet. Das Stadtoberhaupt äußert sich gegenüber der AZ diesbezüglich deutlich wohlwollender als aus den vergangenen Jahren gewohnt – das liegt insbesondere an der verbesserten Kommunikation zwischen dem OB und dem Präsidium der Löwen. Speziell Gernot Mang spielt dabei eine wichtige Rolle. “Wir sprechen miteinander, wir schreiben uns auch” so Reiter gegenüber der Abendzeitung.

Entsprechend gut stehen die Chancen, dass der TSV 1860 München in Sachen Grünwalder Stadion entscheidende Fortschritte machen kann. Geht es dabei nach Dieter Reiter, so soll eine Erbpacht die Lösung der Debatte sein. Tatsächlich dürfte diese Option auch von den Löwen favorisiert werden, da so die meiste Flexibilität erreicht werden kann – Stichworte Werbung, Namensrechte oder Catering. Allerdings würden mit diesem Modell auch die meisten Kosten auf den TSV 1860 zurollen, was im Umkehrschluss die Begründung sein dürfte, wieso Reiter eine Erbpacht für das Grünwalder Stadion anstrebt. Die Stadt München ist – wie viele andere Kommunen, Gemeinden und Städte in Deutschland – hoch verschuldet. Zweistellige Millionenbeträge als Investitionen für ein Sportstadion müssen daher gut begründet sein – noch besser also, wenn sie entgegen der eigentlichen Planung gar nicht erst anfallen.

Der TSV 1860 wird die Option Grünwalder Stadion als langfristige Heimspielstätte mit einer weiteren Machbarkeitsstudie untersuchen, das haben die Verantwortlichen bereits angekündigt. Anvisiert werden 25.000 Zuschauer in Giesing. Was lange als unmöglich dargestellt wurde, könnte nun tatsächlich gar nicht mehr so abwegig sein. Eines der Geheimnisse ist dabei, dass in den neuen Überlegungen eine Vollüberdachung eine Rolle spielt. Das hat großen Einfluss auf das Thema Lärmschutz – einer der Knackpunkte in der aktuellen Debatte. Bis zu den ersten Wasserstandsmeldungen dürfte es noch bis zum Frühjahr 2026 dauern. Bis dahin heißt es für die Löwenfans weiter die Adventszeit zu genießen – beispielsweise beim gemeinsamen Singen am kommenden Freitag.

Sechzig um Sieben: Versteigerung der Sondertrikots

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Eine neue Podcast-Folge ist online und das Giesinger Adventssingen steht in den Startlöchern: das waren zwei Nachrichten rund um den TSV 1860 München am gestrigen Dienstag. Außerdem werden derzeit noch Sondertrikots versteigert und die Stimmungsprognose im aktuellen Monat wird abgefragt.

sechzger.de Talk Folge 240 online

In der aktuellen Ausgabe des sechzger.de Talks wird der Heimsieg gegen den 1.FC Schweinfurt 05 ausführlich besprochen. Jan trifft sich dazu virtuell mit Peter und Thomas aus der Redaktion. Unter anderem steht erneut der Schiedsrichter im Fokus des Gesprächs. Außerdem gibt es eine Vorschau auf das Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt am kommenden Wochenende.

11.Giesinger Adventssingen am Freitag

In zwei Tagen ist es soweit, dann steigt die elfte Ausgabe des Giesinger Adventssingens im Grünwalder Stadion. Los geht es am Freitag um 18 Uhr. Im Erinnerungsartikel wird zudem kurz aufgelistet, wieviele Fußballvereine mittlerweile in Deutschland eine vergleichbare Veranstaltung durchführen. Vorreiter ist Union Berlin, wo die Eintrittskarten extrem begehrt sind.

Stimmungsprognose im Dezember

Derzeit läuft auf der Homepage wieder eine Umfrage zur aktuellen Stimmungsprognose für die laufende Saison 2025/26. Nach drei Siegen in Folge dürfte diese deutlich positiver ausfallen als zuletzt. Das zeichnet sich bereits nach knapp 600 Teilnehmern ab. Am heutigen Tag wird die Prognose dann ausgewertet.

Versteigerung der Sondertrikots

Noch einige Tage lang werden diverse Sondertrikots vom Heimspiel gegen den 1.FC Saarbrücken versteigert. Erhältlich sind die Matchworn-Ausgaben von Kevin Volland, Florian Niederlechner, Thomas Dähne, Philipp Maier, Max Reinthaler, Sean Dulic und Patrick Hobsch. Schon jetzt sind einige hundert Euro zusammen gekommen. Auf der ama-lion Seite können die Gebote abgegeben werden.

News aus der 3.Liga

Kügel für zwei Spiele gesperrt

Der FC Ingolstadt muss im Duell mit dem TSV 1860 München am Samstag auf Julian Kügel verzichten. Der 28-Jährige sah gegen Erzgebirge Aue eine Rote Karte und wurde nun vom DFB für zwei Spiele gesperrt. Zudem wird den Schanzern Fredrik Carlsen fehlen. Er sah nach einem provokanten Torjubel seine fünfte gelbe Karte und ist daher ebenfalls gesperrt.

Essen verlängert vorzeitig mit Koschinat

Rot-Weiss Essen hat den Vertrag mit Trainer Uwe Koschinat vorzeitig verlängert. Ursprünglich lief das Arbeitspapier bis 2026. Die Nachricht wurde den Fans am Dienstagabend auf der Mitgliederversammlung überbracht. Koschinat übernahm RWE vor einem Jahr. Seitdem haben sich die Essener von einem Abstiegskandidaten zu einem Aufstiegsaspiranten entwickelt.

Am Freitag Abend: Das 11. Giesinger Adventssingen

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Bei vielen Löwenfans und Giesinger Anwohner*innen steht der Termin längt dick und – natürlich – blau im Kalender. Am Freitag dieser Woche, am 12.12. ist es wieder mal so weit. Aus dem Sechzgerstadion ertönen weihnachtliche Klänge, wenn das Giesinger Adventssingen zum mittlerweile elften Mal stattfindet. Und wer den Termin, auf den wir Mitte November schon einmal hingewiesen haben und der natürlich auch in unserem LÖWENKALENDER hier auf sechzger.de eingetragen ist, nicht mehr auf dem Schirm hatte, ist hoffentlich spontan genug, sich in drei Tagen auf den Weg Richtung Giesing zu machen.

Einladungstext der Veranstalter

Einlass finden alle Besucher*innen ab 17.30 Uhr, um 18 Uhr geht es offiziell los. Das “Kleingedruckte” für das diesjährige Adventssingen haben die Veranstalter, die Freunde des Sechzgerstadions e.V. und die Fußballabteilung des TSV 1860 schon Anfang dieser Woche bekannt gegeben:

Eingeladen sind wie immer nicht nur Löwenfans, sondern generell alle Münchner Bürger und ganz besonders die Nachbarn aus dem Viertel.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber gerne gesehen, da Kerzen, Nikolausmützen und Liederbücher an die Besucher verteilt werden. Ein etwaiger Überschuss geht an die Jugend des TSV 1860 und soziale Einrichtungen im Viertel.
Wie schon beim letzten Adventssingen spielen auch heuer wieder die Sechzger-Musikanten auf, die Blasmusiker der Musik-Sparte der Löwen. Mit von der Partie ist auch die Punk-Band Rauschangriff, die dem Adventssingen seit seiner Einführung im Jahr 2013 die Treue hält. Terminbedingt absagen musste der Bud Spenzer Heartchor. Dafür ist erstmals Santa’s Gospel Team aus Höhenkirchen dabei.
Auch göttlicher Beistand ist gesichert, von der katholischen Kirche kommt Pastoralreferent Maximilian Seidlinger und von der evangelischen Kirche Pfarrer Lukas Meyer. Am Ende gibt es somit auch die Erteilung des ökumenischen Segens.
Glühwein, Tee, Softdrinks, Bier und die üblichen Stadionsnacks sind am Kiosk unter der Stehhalle erhältlich. Auch wird es wieder verschiedene Fanartikel- und Infostände geben. Die Besucher können dort auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erwerben.
Einige Bitten haben die Freunde des Sechz’ger Stadions an die Besucher:
– Wer aus den Vorjahren noch eine Nikolausmütze zuhause hat, sollte diese im Sinne der Nachhaltigkeit wieder mitbringen.
– Pyrotechnik ist aus feuerpolizeilichen Gründen auch heuer verboten und sollte am besten bis Silvester unter Verschluss gehalten werden.
Wir verteilen aber wie in den letzten Jahren Kerzen und Wunderkerzen. Deren Abbrennen ist erlaubt.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen; eine Akkreditierung ist nicht notwendig. Kamerateams werden gebeten, sich bis 10.12.2025 unter VORSTAND@GRUENWALDER-STADION.COM anzumelden.

Die Wetteraussichten für’s Adventssingen

Nach aktuellem Stand werden die aktuell sehr milden Außentemperaturen bis zum Ende der Woche wieder ein wenig sinken und sich am Freitag dann nach Einbruch der Dunkelheit in Richtung Gefrierpunkt bewegen. Für viele Adventssinger kommt so aber auch erst richtige vorweihnachtliche Atmosphäre auf. Ein verschneites Sechzgerstadion – wie einmalig vor drei Jahren beim Adventssingen – ist nicht zu erwarten. Was allerdings angesichts der am nächsten Tag anstehenden massenhaften Bewegung von Löwenfans nach Ingolstadt zum Spiel der Profis bei den Schanzern, sicher eine gute Nachricht ist. Niederschlag gibt es am Freitag ganztägig und auch am Abend nicht

Über 30 Singabende in Deutschen Fußballstadien

Urspünglicher Ideengeber eines (vor)weihnachtlichen Zusammenkommens und Liedersingens in einem Fußballstadion war hierzulande wohl der 1. FC Union Berlin, der bereits im Jahr 2003 einen Tag vor dem Heiligen Abend zu einer solchen Veranstaltung an die Alte Försterei lud. Mittlerweile sind in Köpenick die Eintrittskarten für das Ereignis begehrter, als ein Ticket für ein Bundesligaspiel. Wobei man dies ja auch 17x im Jahr besuchen kann. Das Weihnachtssingen nur einmal. Einer kurze Webrecherche zufolge gibt es in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit an deutlich über 30 Standorten in Deutschland, von Flensburg über Kassel und Erfurt bis nach München derartige Veranstaltungen. An vielen Orten werden dafür Eintrittskarten verkauft und die großen Arenen (wie z.B. in Dortmund) sind voll. In Giesing kostet der Spaß nichts und es geht ein wenig beschaulicher zu, als woanders.

Fotogalerie aus den letzen Jahren

Ein paar Impressionen von den Giesinger Adventssingen der letzten Jahre haben wir Euch in unserer nachfolgenden Fotogalerie zusammengestellt. Vielleicht motivieren die Aufnahmen ja den einen oder anderen, sich am Freitag auf den Weg ins Sechzgerstadion zu machen. Getreu dem Motto: Kommt alle – und bringt alle mit!

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Titelbild: 2022 – In winterlich-weihnachtlicher Atmosphäre ging das Giesinger Adventssingen vor drei Jahren über die Bühne. Nach zwei Corona-bedingten Jahren ohne die beliebte Veranstaltung.

Die meisten Fotos in der Fotogalerie wurden uns dankenswerterweise von Anne Wild und Ulla Hoppen zur Verfügung gestellt.

sechzger.de Talk 240: Schweinfurt-Sieg & Vorschau Ingolstadt

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sechzger.de Talk Folge 240 nach dem Heimsieg gegen den 1.FC Schweinfurt 05 und vor FC Ingolstadt - TSV 1860 München

Nach dem Heimsieg gegen den 1.FC Schweinfurt 05 unterhält sich Jan im sechzger.de Talk Nummer 240 mit Peter und Thomas aus der Redaktion über die Löwen. Thema ist natürlich auch das kommende Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt.

Drei Punkte gegen Schweinfurt

Zum bereits sechsten Mal in der aktuellen Spielzeit durften sich die Löwenfans im Sechzgerstadion über drei Punkte freuen. Die Schweinfurter präsentierten sich als gute Gäste und halfen gleich zwei Mal tatkräftig beim Toreschießen. Rittmüller machte dann mit seinem Premierentreffer im weiß-blauen Trikot den berühmten Deckel drauf. Jan diskutiert im sechzger.de Talk Nummer 240 mit seinen beiden Gästen Peter und Thomas die Leistung der Löwen. Die Stimmung, Pfiffe aus der Stehhalle und die Bewertung des Unparteiischen dürfen in der aktuellen Ausgabe natürlich auch nicht fehlen.

Vorschau FC Ingolstadt

Nach einer Schnellraterunde, bei der es im Verlauf aus Punktesicht doch noch einmal spannend wird, widmet sich der Podcast dem kommenden Gegner der Löwen. Auf Platz 13 liegt der FC Ingolstadt derzeit und hat sechs Punkte weniger als der TSV 1860 München erzielt. Zudem liegen die Löwen in den Bilanzen vorne – eigentlich gute Omen für das kommende Wochenende. Nach drei Siegen in Folge ist die Stimmung in der Runde zudem gut, sodass man sich durchaus etwas ausrechnet bei dem Duell mit den Schanzern am Samstag. Erwartet werden – wie in Ingolstadt üblich – mehrere tausend Löwenfans, die ihre Mannschaft aus dem Gästeblock heraus sowie im restlichen Stadion lautstark unterstützen werden. Ob es zu den nächsten drei Punkten reicht, wird sich am Samstag ab 14 Uhr zeigen – und dann in der kommenden Woche im nächsten sechzger.de Talk wieder vortrefflich diskutiert werden.

Der sechzger.de Talk 240 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Samuel Althaus im Porträt

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Sechzig um Sieben: Becketts

Am Samstag beim 3:1-Sieg gegen Schweinfurt 05 feierte ein NLZ-Spieler sein Debüt, den viele Löwenfans gerne schon früher im Dress der Profis gesehen hätten. Nun zählt also auch Samuel Althaus offiziell als Profi des TSV 1860 München. In unserem Porträt findet Ihr Alles, was Ihr über Samuel Althaus wissen müsst.

Hoch gelobt von Markus Kauczinski: Samuel Althaus im Porträt

In der 90. Minute wurde das Eigengewächs eingewechselt und kam zu seinem ersten Kurzeinsatz bei den Profis von 1860. Trainer Kauczinski äußerte sich nach dem Spiel begeistert über den vielseitig einsetzbaren Mittelfeldspieler: “Samu trainiert jetzt schon seit drei, vier Wochen richtig gut. Er ist so ein bißchen Allrounder, er kann alles, mehr im Mittelfeld zu Hause. Aber er hat über letzte starke Trainingswochen sich das verdient, diese Minuten heute.” Althaus kam 2021 vom FC Augsburg ins NLZ an der Grünwalder Straße. Alles Weitere, was Ihr über Samuel Althaus wissen müsst, hat Christian Jung in unserem Porträt über den Nachwuchsspieler mit der Nummer 20 zusammengestellt.

Haugen in der “Elf des Tages”

Sigurd Haugen wurde das Tor zum 1:0 der Löwen, die den nächsten klaren Elfmeter nicht gepfiffen bekamen, gegen die Schnüdel zwar wieder aberkannt, aber wer die Buden macht, ist ja eh egal. Haugen zeigte aber erneut einen starken Auftritt und wurde dafür zum zweiten Mal vom Fachmagazin “kicker” in die “Elf des Tages” berufen. Er ist als einziger Löwe im Aufgebot vertreten.

sechzger.de Talk 240 online

Moderator Jan empfängt im sechzger.de Talk Nummer 240 Peter und Thomas. In kleiner Runde diskutieren die drei den Heimsieg gegen die Schweinfurter und die Erfolgsserie von jetzt drei Spielen in Folge. Außerdem nehmen sie den Gegner aus Ingolstadt unter die Lupe und besprechen die Siegchancen der Münchner Löwen. Natürlich fehlt auch diese Woche die Schnellraterunde nicht. Den Talk findet Ihr wie immer auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie:

News aus der dritten Liga

Härtel auf der Kippe

Erzgebirge Aue konnte gegen Ingolstadt erneut keinen Sieg einfahren und steht weiter südlich des ominösen Striches am Ende der Tabelle. Das Team von Jens Härtel zeigt zwar immer wieder gute Ansätze, kann sich aber für die teilweise guten Leistungen nicht belohnen. Ein Knackpunkt für die Misere ist sicherlich die magere Torausbeute von nur 19 Treffern in 17 Spielen. Heute Abend tagt erneut der Auer Vorstand und wird sicher wieder mit der Personalie Härtel beschäftigen.

Cigerci zu Essen?

Der Cottbusser Mittelfeldspieler Tolgay Cigerci ist wohl einer der Spieler der Hinrunde der dritten Liga. Der Topscorer der Liga (21 Scorerpunkte) soll das Interesse von Rot-Weiss Essen geweckt haben. Dennoch erscheint ein Wechsel auf Grund der Ablösesume, die im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich verortet wird, eher unwahrscheinlich.

Bartnitzki nicht körperlich angegangen

Alemannia Aachen fühlte sich auf Grund zweier Fehlentscheidungen von Schiri Daniel Bartnitzki beim Spiel in Rostock (2:2) benachteiligt. Danach kamen Gerüchte auf, dass Bartnitzki in den Katakomben des Ostseestadions körperlich angegriffen worden sei. DFB-Schiedsrichter-Sprecher Alexander Feuerherdt stellte nun klar: “Nach Rücksprache mit dem Schiedsrichter kann ich Ihnen mitteilen, dass der Unparteiische nach dem Spiel nicht körperlich angegangen wurde.”

Damit geht Ihr wieder rundum informiert in diesen Dienstag!

 

 

Rafati: Erneute Fehlentscheidung gegen den TSV 1860

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TSV 1860 FC Schweinfurt 05

Was vermutlich jeder der 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion gesehen hat, wurde nun auch seitens Babak Rafati bestätigt. Dem TSV 1860 wurde auch gegen den FC Schweinfurt 05 ein Elfmeter verwehrt.

Erneute Fehlentscheidung gegen den TSV 1860

Auch wenn es aufgrund des 3:1-Heimsieges letztendlich unerheblich war, so ist es doch ärgerlich, dass die Löwen auch diesmal in einer potentiell spielentscheidenden Situation benachteiligt wurden. Ex-Schiedsrichter Babak Rafati auf liga3-online.de:

“Bei dieser Aktion ist der Arm von Meißner weit vom Körper entfernt und somit abgespreizt, sodass ein strafbares Handspiel vorliegt. Somit hätte es einen Elfmeter geben müssen. Eine Fehlentscheidung, diesen nicht zu geben.”

Zu diesem Zeitpunkt (19. Minute) stand es noch 0:0, die Führung der Löwen fiel dann in der 33. Minute.

Sigurd Haugen in kicker “Elf des Tages”

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haugen 1860 spieler des tages

Beim ersten Tor maßgeblich beteiligt, das zweite direkt vorbereitet – Sigurd Haugen drückte dem Spiel der Löwen beim Heimsieg gegen den FC Schweinfurt 05 seinen Stempel auf. Der kicker belohnte den Norweger für seine Leistung und berief Haugen in seine “Elf des Tages”.

Haugen in kicker “Elf des Tages”

Mit der Note 2,0 erhielt der Stürmer vom Fachmagazin die beste Note in Reihen des TSV 1860. Kevin Volland, Max Reinthaler, Philipp Maier und Marvin Rittmüller wurden mit einer 2,5 bedacht. Am schlechtesten kamen diesmal Torwart Thomas Dähne, Siemen Voet und Thore Jacobsen weg, die jeweils eine 3,5 erhielten.

Für Sigurd Haugen war es in der laufenden Spielezeit die zweite Nominierung für die “Elf des Tages”. Mit Merveille Biankadi und Semi Belkahia sind zudem zwei Ex-Löwen vertreten.

Die Spieltagself im Überblick

Ortag (Ulm) – Belkahia (Havelse), Hübner (Wehen Wiesbaden), Klünter (Mannheim) – di Benedetto (VfB II), Biankadi (Cottbus), Okpala (Mannheim), Cigerci (Cottbus) – Haugen (1860), Engelhardt (Cottbus), Boyd (Mannheim)

Drittligadebüt gegen Schweinfurt: Samuel Althaus

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Samstag Abend, 18.17 Uhr. Es lief die 90. Spielminute in der Partie zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Schweinfurt 05, als Stadionsprecher Sebastian Schäch einen Spielerwechsel mit der Formulierung einer “Premiere hier am Giesinger Berg” vermelden konnte: Für Sigurd Haugen kam Samuel Althaus in die Partie. Der erste Drittligaeinsatz für den noch 19jährigen Junglöwen. Am 10. Januar wird er zwanzig.

Erster Ballkontakt nach wenigen Sekunden

Immerhin eine halbe Minute der regulären Spielzeit und die komplette Nachspielzeit von sechs Minuten durfte Samuel Althaus gegen den Tabellenletzten mitwirken. Nur wenige Sekunden nach der Einwechslung hatte er direkt seinen ersten Ballkontakt und hätte der zeitgleich mit ihm in die Partie gebrachte und in jener Szene von ihm angespielte David Philipp beim Lauf Richtung Schweinfurter Tor Althaus (in der Mitte) direkt wieder angespielt und den Ball nicht auf den weiter links wartenden Flo Niederlechner gepasst, wäre dem Debütanten vielleicht sogar das Kunstück eines Treffers in der ersten Spielminute für die Löwenprofis gelungen. Das wäre ein Einstand gewesen…

Kauczinski mit lobenden Worten für Althaus

Aber auch ohne das unglaubliche Glückgefühl eines sofortigen Treffers dürfte der gebürtige Augsburger mit dem Nikolausabend 2025 zufrieden sein. Sein Trainer Markus Kauczinski sagte nach dem Spiel gegenüber MagentaSport zur Premiere von Althaus:

Samu trainiert jetzt schon seit drei, vier Wochen richtig gut. Er ist so ein bißchen Allrounder, er kann alles, mehr im Mittelfeld zu Hause. Aber er hat über letzte starke Trainingswochen sich das verdient, diese Minuten heute.

Seit 2021 bei den Löwen

Im Sommer 2021 wechselte Samuel Althaus aus der Jugend des FC Augsburg an die Grünwalder Straße. Ein Jahr später gehörte er – inzwischen 16jährig – zur U17-Bundesligamannschaft der Löwen, die damals von Felix Hirschnagl trainert wurde. Seine erste Partie in diesem Team ging am 14.8.22 direkt gegen seinen alten Verein, den FCA und endete mit 2:2. Während Samuel in der Spielzeit 22/23 in der B-Jugend noch ohne Torerfolg blieb, erzielte er in den vergangen beiden Spielzeiten – inzwischen zur U19 aufgerückt – insgesamt sieben Tore für Sechzig. In zurück liegenden Sommer holte ihn Trainer Patrick Glöckner dann – mit der Rückennummer 20 – direkt in den Profikader. Die Premiere im Herrenbereich feierte Althaus aber noch bei der U21 von Alper Kayabunar. Am vierten Spieltag dieser Saison, am 8. August beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Gundelfingen, wo er den Siegtreffer von Cristian Leone mit einem klugen Pass auflegte.

Im Totopokal schon dreimal dabei

Beim Sieg der Löwenamateure in Ismaning am 2. November erzielte Samuel Althaus sein erstes Tor für das Team, für das er in dieser Saison bislang achtmal auf dem Platz stand, die Amas. Profiluft schnupperte er im Sommer zunächst im Totopokal, wo er beim 6:0 in der ersten Runde in Reichmannsdorf eine halbe Stunde mitwirken durfte und das finale sechste Tor erzielte. Auch in Geiselbullach und in Aubstadt stand er in diesem Wettbewerb auf dem Platz und half mit Kurzeinsätzen mit, die Löwen ins Halbfinale zu hieven. In der 3. Liga benötigte er insgesamt acht Kadernominierungen (die erste im August in Aachen), ehe es nun am Samstag gegen Schweinfurt mit der Einwechslung und der Drittligapremiere klappte.

Insta-Grüße von Felix Hirschnagl aus Dortmund

Gewürdigt wurde das Ereignis mit einem coolen Gruß vom Rasen des Sechzgerstadions auf dem offiziellen Instagram-Kanal des TSV 1860. Und sein ehemaliger Jugendtrainer Felix Hirschnagl, bekanntermaßen mittlerweile U19-Coach bei Borussia Dortmund hat Althaus’ Entwicklung offensichtlich auch noch fest im Blick: Er kommentierte auf dem sechzger.de-Insta-Kanal mit einen “Mega” unsere Glückwünsche zum Debüt.

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Titelbild: Gleich ist es so weit. Samuel Althaus wartet – hinter dem vierten Offiziellen stehend – auf seinen ersten Einsatz für die Löwenprofis