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Sechzig um sieben: Bay tritt aus Aufsichtsrat der KGaA zurück

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Die Nachwehen des geplatzten Anteilsverkaufs halten den TSV 1860 München und seine Fans in Atem. Nachdem der dubiose Geschäftsmann Matthias Thoma den Kaufpreis nicht aufbringen konnte, schieben sich HAM und das “alte” Präsidium gegenseitig die Schuld in die Schuhe. Vor diesem Hintergrund trat Karl-Christian Bay nun als Aufsichtsrat der KGaA zurück.

HAM und “altes” Präsidium weisen die Schuld von sich

Wie nicht anders zu erwarten war, ist heftiger Streit ausgebrochen, wer denn nun für den geplatzten Verkauf der 60% von Hasan Ismaik verantwortlich ist. Ex-Vize Karl-Christiuan Bay ist sich keiner schuld bewusst. Er habe weder den Käufer vermittelt noch dessen Kreditwürdigkeit überprüft. Dies sei Aufgabe des Verkäufers, also der HAM-Seite. Dazu erklärte Ismaik per Facebook-Post, dass Thoma dem e.V. als Käufer bekannt gewesen sein musste, da der Verein mit ihm den Kooperationsvertrag und die Übernahme des Bridge Loans hätte verhandeln müssen. Außerdem wertet Ismaik den Verzicht auf das Vorkaufsrecht des e.V. als Zustimmung zu einem Verkauf der Anteile an Matthias Thoma. Punkte, die tatsächlich schwer von der Hand zu weisen sind.

Bay tritt aus dem Aufsichtsrat der KGaA zurück

Vor dem Hintegrund ds geplatzten Deals und der Frage, wer die Verantwortung dafür trägt, hat Karl-Christian Bay sein Mandat als Aufsichtsrat offenbar niedergelegt. Wie die AZ berichtet, sei der ehemalige Vize-Präsident bereits am Freitag von seinem Aufsichtsratsposten zurück getreten. Wer den Platz von Bay im Aufsichtsrat übernehmen soll, ist noch unklar.

Fotogalerien aus Weiler und Chur

Trotz der Wirren um die 60% Anteile an der KGaA blickt 1860 auf ein sportlich erfolgreiches Wochenende zurück. Am Vormittag besiegte die U17 den FC Liverpool mit 1:0. Die besten Schnappschüsse aus dem Allgäu findet Ihr hier. Am späteren Nachmittag besiegten die Profis den FC Vaduz in Chur bei teilweise infernalischem Regen ebenfalls mit 1:0. Die schönsten Bilder des Löwenausflugs in die Schweiz haben wir natürlich auch für Euch zusammengestellt.

News aus der dritten Liga

Hanraths schwer verletzt

Alemannia Aachens Kapitän Mika Hanraths zog sich im Testspiel gegen Padro Eisden Maasmechelen eine schwere “strukturelle Muskelverletzung” zu und wird mehrere Monate ausfallen. Damit fehlt er auch beim Spiel des dritten Spieltags gegen 1860.

Sebastian Stolze erneut bei Jahn Regensburg

Nachdem sein Vertrag in Sandhausen ausgelaufen war, hat Sebastian Stolze einen neuen Verein gefunden. Genaugenommen eigentlich einen alten. Denn der 30-jährige Außenbahnspieler kehrt zu Jahn Regensburg zurück, wo er bereits von 2017-2021 unter Vertrag stand.

Wegen Cigerci: Streit zwischen Cottbus und Aachen

Seit einigen Wochen wirbt Alemannia um die Dienste von Tolcay Cigerci. Dessen aktueller Arbeitgeber, Energie Cottbus, nimmt das wenig amüsiert zur Kenntnis. “Es wäre gut, wenn Herr Celik langsam mal seinen Mund hält,” äußerte sich Cottbus-Präsident Sebastian Lemke Richtung Aachens Kaderplaner Erdal Celik.

Damit geht Ihr gut informiert in diesen Dienstag. Über die neuesten ENtwicklungen nach dem fehlgeschlagenen Anteilsverkauf halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Ungeklärte Schuldfrage: Ismaik und Bay äußern sich

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Präsidium TSV 1860 München Steppe Reisinger Bay

Der Verkauf der Anteile von Hasan Ismaik am TSV 1860 München an Matthias Thoma ist geplatzt, das ist Fakt. Die möglichen Gründe für das Scheitern des Deals auf der Zielgeraden werden natürlich heiß diskutiert. Inzwischen haben sich sowohl Hasan Ismaik, als auch der ehemalige Vize-Präsident Karl-Christian Bay geäußert. Wirklich geklärt ist die Schuldfrage aber nicht. Bay hat auf jeden Fall seinen Rückzug aus dem Aufsichtsrat erklärt.

Das sagt Karl-Christian Bay

Lange Zeit machten Gerüchte die Runde, Bay haben den scheinbar nicht sonderlich solventen Thoma vermittelt. Dem widerspricht Bay vehement:

Entgegen verschiedener Darstellungen habe ich weder den Käufer vermittelt, vorgeschlagen oder mich an der Auswahlentscheidung beteiligt. Noch habe ich einen Compliance Check oder eine Kreditwürdigkeitsprüfung durchgeführt. Die entsprechende Verantwortung liegt und verbleibt beim Verkäufer und seinen Beratern. Die vielfach kritisierte Pressemitteilung war sowohl von Vertretern unseres Mitgesellschafters als auch von dem neuen Investor autorisiert worden. Andere Darstellungen entsprechen nicht der Wahrheit.”

Dennoch hatte Bay bereits am Freitag seinen Rücktritt als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der TSV 1860 München KGaA erklärt:

Ich habe immer wieder versucht, den Ausgleich zwischen den Gesellschaftern unter Berücksichtigung der Interessen des e.V. zu erreichen, um zu belastbaren Vereinbarungen unter teilweise sehr schwierigen Umständen zu gelangen. Dies ist mir in dem für unseren Verein besonders wichtigen Investoren-Prozess nicht gelungen.

Das schreibt Hasan Ismaik

Nicht lange auf sich warten ließ die Stellungnahme des alten und neuen Gesellschafters Hasan Ismaik, der auf seinem Facebook-Account folgende Nachricht veröffentlichte:

Nach den jüngsten öffentlichen Äußerungen von Herrn Karl-Christian Bay – bislang der einzige Vertreter des früheren Präsidiums, der sich zur gescheiterten Übertragung meiner Anteile an 1860 geäußert hat – sehe ich mich veranlasst, einige zentrale Punkte klarzustellen.
Als Verkäufer ist es meine vorrangige Pflicht sicherzustellen, dass eine Übertragung der Anteile erst dann erfolgt, wenn der e.V. mit dem vorgesehenen neuen Anteilseigner einverstanden ist (was durch die Erteilung des Verzichts aufs Vorkaufsrecht belegt ist) und der vollständige Kaufpreis bezahlt wurde (was leider nicht geschehen ist).

Ismaik sieht Verantwortung beim Präsidium

Weiter schreibt Ismaik, dass die Pflicht zur Prüfung des neuen Gesellschafters in seinen Augen beim Präsidium liegt. Im Wortlaut schreibt er:

Ob der vorgesehene Käufer ein geeigneter Kooperationspartner für den Verein ist, ist eine Entscheidung, die ausschließlich vom Präsidium getroffen werden kann und muss. Genau aus diesem Grund haben wir Herrn Bay frühzeitig eingebunden, damit er sich mit dem potenziellen Käufer, Herrn Thoma, befassen konnte.
Dies war umso wichtiger, da es bei dem Vorgang um deutlich mehr ging als nur um einen möglichen Verzicht auf das Vorkaufsrecht:
Nach unserem Verständnis hat das damalige Präsidium weitreichende Vereinbarungen mit der Käuferseite getroffen – insbesondere im Hinblick auf den Beitritt zum Kooperationsvertrag und die Übernahme des Bridge Loans.
Es ist zudem öffentlich bekannt, dass ein Treffen zwischen Herrn Thoma und der Stadt durch Herrn Bay vermittelt wurde.
Darüber hinaus hätte sich das damalige Präsidium auch davon überzeugen müssen, dass der potenzielle Käufer in der Lage ist, die für Oktober vorgesehenen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.
All dies tut man sicherlich nicht, ohne sich vorher ernsthaft mit der Eignung von Herrn Thoma als künftigem Partner auseinanderzusetzen.
In der Presse erklärte Herr Bay, das damalige Präsidium habe „immer im Sinne des Vereins gehandelt“.
Aber ist es wirklich im Interesse des Vereins, Verträge mit jemandem zu schließen, der – nach eigenen Worten – nie richtig geprüft oder überhaupt gekannt wurde?

Widersprüchliche Aussagen zur Pressemitteilung

Der Anfang vom Ende war vielleicht tatsächlich schon die am Abend vor der Mitgliederversammlung veröffentlichte Pressemitteilung von Ismaik und dem TSV 1860 München. Während Ismaik beteuert, davor gewarnt zu haben, den Verkauf so vorschnell bekanntzugeben, bestätigt man aus Kreisen des (alten) Präsidiums, dass die Herausgabe der Pressemitteilung(en) mit Ismaiks Vertretern abgestimmt war. Dennoch gilt es jetzt nach vorne zu blicken, bekanntlich hat der Jordanier seine Verkaufsabsichten noch einmal unterstrichen. Nun gilt es einen passenden neuen Gesellschafter zu finden – und zwar gemeinsam und am Besten auch nach gemeinsamer Überprüfung des möglichen Investors. Interessenten soll es ja mehr als nur einen gegeben haben…

Aufsichtsrat Karl-Christian Bay erklärt Rücktritt

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steppe reisinger bay schmidt präsidium darlehensvertrag geschäftsführer

Nachdem er von Hasan Ismaik der Lüge bezichtigt worden war, zog Aufsichtsrat Karl-Christian Bay nun die Konsequenzen und erklärte seinen Rücktritt, wie die AZ heute berichtete.

Aufsichtsrat Karl-Christian Bay erklärt Rücktritt

Die Posse um den Verkauf der Anteile von Mehrheitseigentümer Hasan Ismaik ist um ein Kapitel reicher. Infolge der Anschuldigungen des Jordaniers trat nun Aufsichtsrat Karl-Christian Bay von seinem Amt zurück. Ismaik hatte nach dem geplatzten Deal die Verantwortung auf die ehemaligen Präsidiumsmitglieder Robert Reisinger und eben Karl-Christian Bay abgewälzt:

“Ich werde mit dem Verein weitermachen und mich bald mit dem Präsidenten und seinen Stellvertretern treffen, um den Plan für die nächste Saison, das Stadion und die Turnhalle zu besprechen. Alles, was ich den Fans von 1860 sagen möchte, ist, dass Reisinger und Karl Christian Bay alle belogen haben.”

Ex-Vizepräsident wehrt sich

Dass Bay diese Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen würde, war zu erwarten.

“Entgegen verschiedener Darstellungen habe ich weder den Käufer vermittelt, vorgeschlagen oder mich an der Auswahlentscheidung beteiligt. Noch habe ich einen Compliance Check oder eine Kreditwürdigkeitsprüfung durchgeführt. Die entsprechende Verantwortung liegt und verbleibt beim Verkäufer und seinen Beratern. Die vielfach kritisierte Pressemitteilung war sowohl von Vertretern unseres Mitgesellschafters als auch von dem neuen Investor autorisiert worden. Andere Darstellungen entsprechen nicht der Wahrheit.”

Nichtsdestotrotz zog Bay nun Konsequenzen und beendete seine Tätigkeit als Aufsichtsrat.

“Ich habe immer wieder versucht, den Ausgleich zwischen den Gesellschaftern unter Berücksichtigung der Interessen des e.V. zu erreichen, um zu belastbaren Vereinbarungen unter teilweise sehr schwierigen Umständen zu gelangen. Dies ist mir in dem für unseren Verein besonders wichtigen Investoren-Prozess nicht gelungen. (…) Daher habe ich bereits am vergangenen Freitag die Konsequenz gezogen und meinen Rücktritt als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA erklärt.”

Wer in dem Gremium auf Bay folgen wird, ist noch nicht bekannt.

21.07.1993: Peter Pacult debütiert für die Löwen gegen AEK Athen

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Ein für die Historie unseres Lieblingsvereins durchaus bedeutender Akteur bestritt heute vor 32 Jahren sein allererstes Spiel im Trikot des TSV 1860 München. Peter Pacult, der die Löwen ein Jahr später zurück in die Bundeslia schießen und in genau dieser Bundesliga dann auch noch eine Weile das Traineramt bekleiden sollte. Als direkter Nachfolger von Trainerlegende Werner Lorant. Das alles ahnte man freilich am 21. Juli 1993 noch nicht. Als die Löwen in einem Testspiel dem griechischen Meister AEK Athen in Vaterstetten mit 1:2 unterlagen.

Zunächst skeptische Löwenfans

Erst am Vormittag dieses Mittwochs war die vorläufige Spielgenehmigung für den 33jährigen gebürtigen Wiener bei Löwenmanager Helmut Schmitz eingetroffen. In der Vorsaison war Pacult mit dem FC Stahl Linz (heute Blau-Weiss Linz) trotz seiner elf Tore sang- und klanglos aus der österreichischen Bundesliga abgestiegen. Seine ganz großen Erfolge als Spieler (2x Meister und 2x Pokalsieger in der Alpenrepublik mit Rapid Wien und dem FC Tirol) lagen zu diesem Zeitpunkt schon drei bis acht Jahre zurück. Viele Löwenfans waren skeptisch, ob Pacult die richtige Ergänzung zum im Sommer 1993 aus Kaiserslautern bzw. von Fortuna Köln nach München transferierten Bernhard Winkler darstellen würde. Sie sollten sich gewaltig täuschen!

Auswechslung nach 72 Minuten

Wobei es danach im allerersten Auftritt von Peter Pacult im Löwentrikot keineswegs aussah. “Pacult muss sich steigern” titelte die BILD-Zeitung am nächsten Tag und die Abendzeitung sah “Pacult ohne Chance”. Tatsächlich hatte der Neuling aus Österreich, der die harte und auf körperliche Fitness ausgerichtete Vorbereitung von Werner Lorant nicht mitgemacht hatte, fünf Tage vor dem Zweitligastart bei Hansa Rostock, große Schwierigkeiten, das Tempo mitzugehen. Nach 72 Minuten musste er das Feld – geplagt von Wadenkrämpfen – verlassen.

Auftaktniederlage in Rostock – 1994 der Aufstieg

“Das ist der Unterschied zwischen Österreich und Deutschland. Hier muss ich viel mehr laufen. Eine wichtige Erfahrung für mich. Aber bis Rostock bin ich fit”, gab er im Anschluss der Partie zu Protokoll. Zwar lief es dann an der Ostsee für Pacult und das Aufsteigerteam aus Giesing auch nicht besonders gut, mit 0:4 kamen die Löwen unter die Räder. Am Saisonende stand aber bekanntlich der sensationelle Durchmarsch in die Bundesliga. Natürlich auch dank Pacults 18 Treffer in 37 Zweitligaspielen.

Harter Test gegen harte Griechen

Die Partie heute vor 32 Jahren vor rund 5.000 Besuchern im Sportpark Vaterstetten war übrigens von großer Härte geprägt. Die Griechen schonten ihren Testgegner nicht und mussten das Spiel nach zwei Platzverweisen (!) mit acht Feldspielern zu Ende spielen. Sie konnten aber ihre Pausenführung von 2:1 über die Zeit retten. Den vorrübergehenden Anschlusstreffer hatte Bernhard Winkler erzielt, der dann im weiteren Saisonverlauf zusammen mit Peter Pacult das kongeniale Sturm-Duo geben sollte.

Seine immer noch vorhandene Verbundenheit mit dem TSV 1860 München bewies Peter Pacult im Mai 2021, als er gegenüber sechzger.de sagte, dass er den Löwen den Aufstieg in die 2. Bundesliga wünsche.

Mit dieser Elf traten die Löwen am 21. Juli 1993 im Test gegen AEK Athen an:
Berg – Schlotterbeck, Schnell, Maurer, Miller – Imhof, Störzenhofecker, Trares (60. Hartig), Ziemer (57. Kneißl) – Winkler, Pacult (72. Gröber)

 

 

 

 

Fotogalerie zu TSV 1860 – FC Vaduz in Chur

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Titelbild Fotogalerie 1860 Vaduz

Zeitweise regnete es in Chur in Strömen, als sich die Löwen und der FC Vaduz ein intensives Match boten, an dessen Ende die Elf von Patrick Glöckner als 1:0-Sieger den Platz verließ. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Testspiel des TSV 1860 gegen den FC Vaduz.

Fotogalerie zu TSV 1860 – FC Vaduz in Chur

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

21.07.2004: TSV 1860 gewinnt Testspiel bei der SpVgg Ansbach

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Ticket Spvgg Ansbach Tsv 1860

Das Jahr 2004 verlief für die Löwen turbulent. Der langjährige Präsident Karl-Heinz Wildmoser und sein Sohn wurden im März 2004 wegen Bestechungsvorwürfen im Zuge des Arenabaus festgenommen. Sportlich ging es ab und endete im Super-GAU – dem Abstieg. Der Sommer war also geprägt vom Umbruch und der neue Trainer Rudi Bommer hatte alles andere als eine angenehme Aufgabe. Heute vor 21 Jahren siegte der TSV 1860 in einem Testspiel bei der SpVgg Ansbach und ausgerechnet Francis Kioyo, für viele das Gesicht des Abstiegs, traf doppelt für die Löwen.

Sündenbock Kioyo

Eins mal vorweg: Für mich persönlich ist Kioyo nicht für den Abstieg zur Verantwortung ziehen. Klar, er hat den Elfmeter gegen die Hertha am vorletzten Spieltag verschossen. Aber wo waren sie denn alle, die angeblichen Führungsspieler, als es darum ging, sich den Ball zu schnappen und ihn zu versenken? Auf dem Platz standen u.a. damals erfahrene Fußballer wie Torben Hoffmann, Roman Tyce oder Harald Cerny

Wie dem auch sei, im Sommer war Wunden lecken angesagt und die Mannschaft samt Trainer wollte den Fans zeigen, dass sie gewillt war, den Betriebsunfall zu korrigieren. Das Vertrauen wiedergewinnen, das Umfeld wieder in eine Aufbruchstimmung versetzen – das war die Maxime der Vorbereitung.

Derbysieg in der Vorbereitung

Trotz einiger Rückschläge gelang das alles in allem ganz gut und gipfelte gar in einem 1:0-Derbysieg vor nur 13.000 (!) Zuschauern im Olympiastadion. Zwei Tage später gingen die Löwen auf Reisen und machten Station in Mittelfranken. Der TSV 1860 gastierte beim Bayernligisten SpVgg Ansbach, glänzte zwar nicht, aber setzte sich letztendlich doch souverän durch.

Den Torreigen eröffnete Neuzugang Michal Kolomaznik, ehe Kioyo bereits nach gut gut zehn Minuten auf 0:2 erhöhte. Doch statt eines Schützenfestes hielt der Schlendrian Einzug und die Gastgeber konnten nach einer Viertelstunde verkürzen.

TSV 1860 gewinnt deutlich in Ansbach

Durch ein Eigentor stellten die Löwen jedoch bald wieder den alten Abstand her und Daniel Baier sorgte per Elfmeter in der 40. Minute für den 1:4-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel hielt die SpVgg Ansbach die Partie weitestgehend offen.

Erst zehn Minuten vor dem Ende schlug Kioyo erneut zu und erzielte das fünfte Tor für den TSV 1860. Doch auch die Mittelfranken hatten vor 1.200 Zuschauern nochmal Grund zum Jubel und kamen per Elfmeter zum zweiten Treffer.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Rudi Bommer setzte am 21.07.2004 im Sportpark Ansbach auf folgende Elf der Löwen:

Ochs (46. Hofmann) – Bushuev (74. Ojigwe), Meyer, Szukala, Schäfer – Davids, Tyce, Baier, Milchraum (39. Gebhardt) – Kolomaznik, Kioyo

Tore:
0:1 Kolomaznik (7.), 0:2 Kioyo (12.), 1:2 Kabashi (16.), 1:3 Kadlubowski (24., Eigentor), 1:4 Baier (40., Elfmeter), 1:5 Kioyo (80.), 2:5 Müller (87., Elfmeter)

Fotogalerie zu TSV 1860 U17 – Liverpool FC U18

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Titelbild Fotogalerie 1860 U17 Liverpool U18

Einen wahren Coup lieferte die U17 des TSV 1860 am Samstagvormittag gegen die U18 des Liverpool FC. Obwohl der Gegner im Schnitt über ein Jahr älter war, setzten sich die B-Jugendlichen der Löwen mit 1:0 gegen den Nachwuchs des englischen Meisters durch. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen aus Weiler im Allgäu.

Fotogalerie zu TSV 1860 U17 – Liverpool FC U18

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Videos rund um die Löwen

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Sechzig um Sieben: Ismaik behält seine Anteile vorerst

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Ein wieder einmal turbulentes Wochenende liegt hinter dem TSV 1860 München. Vor allem die Meldung, dass der Verkauf der Anteile von Hasan Ismaik gescheitert ist, war natürlich ein Thema rund um die Löwen. Dennoch gab es auch einige sportliche Berichte – und diese waren durchaus von Erfolg geprägt.

Ismaik verkauft seine Anteile vorerst nicht

Die Bombe platzte am Freitagnachmittag: Hasan Ismaik verkündete, dass der Verkauf seiner Anteile am TSV 1860 München gescheitert ist. Der Grund war so simpel wie erstaunlich: die vereinbarte Verkaufssumme wurde nicht überwiesen. Seitdem kamen viele neue Informationen ans Licht. Ismaik meldete sich dann am gestrigen Sonntag erneut in den Sozialen Medien und erneuerte dabei seine Verkaufsabsichten.

sechzger.de Talk Folge 220 online

Der aktuelle sechzger.de Talk beschäftigt sich mit diesen Geschehnissen natürlich ausführlich. Christian empfing Thomas und Jan dabei zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit, nämlich am Sonntagmorgen. Zusammen sprachen die drei über alle bis dato bekannten Details. Aber auch die sportlichen Aspekte rund um die Löwen kommen in der aktuellen Ausgabe nicht zu kurz. Der Pflichtspiel-Auftakt der U21 sowie das Testspiel der Profis in der Schweiz werden behandelt.

TSV 1860 schlägt Vaduz knapp

Beim angesprochenen Testspiel handelt es sich um einen Auftritt der Löwen in Chur (Schweiz). Dort traf die Elf von Patrick Glöckner am Samstag auf den FC Vaduz. Der TSV 1860 zeigte einmal mehr eine ordentliche Leistung, ließ sich auch von strömendem Regen nicht beeinflussen und siegte am Ende knapp durch einen Treffer von Florian Niederlechner. Am kommenden Samstag steht dann der letzte Test vor dem Ligastart auf dem Programm, Gegner ist Jahn Regensburg.

U21 siegt zum Auftakt in Kottern

Ebenfalls erfolgreich war am Freitagabend die TSV 1860 U21 zum Auftakt der Bayernliga Süd 2025/26. Gegen den TSV Kottern setzte sich die Elf von Alper Kayabunar vor 1500 Zuschauern schlussendlich völlig verdient durch und macht nahtlos weiter, wo sich in der letzten Saison aufgehört hatte – nämlich mit Siegen. Am Freitag empfangen die Sechzig Amateure den TuS Geretsried am Trainingsgelände, los geht es um 18:60 Uhr.

U17 schlägt Liverpool

Auf der Anreise nach Chur schaute der ein oder andere Löwenfan bei der U17 der Löwen vorbei. Diese bekam es mit einer älteren Mannschaft des Liverpool FC zu tun. Die Engländer weilen momentan für ein Trainingslager in Bayern. Nach 80 gespielten Minuten gab es Grund zum Jubeln für weiß und blau, der TSV 1860 setzte sich knapp durch.

Fanfest ein voller Erfolg – neues Heimtrikot präsentiert

Mehrere tausend Löwenfans strömten am gestrigen Sonntag an die Grünwalder Straße 114 für das alljährliche Fanfest. Neben einem öffentlichen Training, Autogrammen und einem weiteren, großen Rahmenprogramm wurde unter anderem auch das neue Heimtrikot für die kommende Spielzeit präsentiert. Es ist in weißen und hellblauen Streifen gehalten und sorgte bei vielen Löwenfans für Begeisterung.

Via Facebook: Ismaik bekräftigt Verkaufsabsicht

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Ismaik Millionen-Exit

Nach dem geplatzten Deal zur Übernahme der Anteile von Hasan Ismaik an der TSV 1860 München KGaA äußerte sich der Hauptanteilseigner heute bei Facebook sowie Instagram. Ismaik bestätigt dort, dass die Verkaufsabsicht für seine Anteile weiterhin gegeben ist.

Ismaik bestätigt Matthias Thoma als potentiellen Käufer

Zu Beginn seines Posts bestätigt Hasan Ismaik, dass es sich beim potentiellen Käufer um Matthias Thoma gehandelt habe. Warum der Deal genau gescheitert ist, erklärt der Mitgesellschafter hingegen nicht. Angeblich hatte Thoma Ismaik 57 Mio. € für seine 60% an der KGaA geboten. Wieso mit dem zweifelhaft beleumundeten deutschen Geschäftsmann, der in Zürich lebt, überhaupt so weit verhandelt wurde, erschließt sich einem nicht wirklich. Googelt man jenen Matthias Thoma, bekommt man bereits auf Seite eins der Suchergebnisse eindeutige Informationen. Diese warnen dringend davor, mit Thoma ins Geschäft zu kommen. Es wird zu klären sein, wehalb sowohl die Ismaik- als auch die e.V.-Seite trotz solcher Informationen die Verhandlungen fast bis zum Abschluss geführt haben. Noch dazu, wo der e.V. mit Karl-Christian Bay über einen Fachmann aus dem Bereich Wirtschaftsprüfung im “alten” Präsidium verfügte.

Kritik wegen verfrühter Bekanntgabe des Verkaufs

Weiter kritisiert Hasan Ismaik, dass der Verkauf (der ja dann nicht stattfand) zu früh bekannt gegeben wurde. “Es war von Anfang an vorgesehen, dass keine öffentliche Mitteilung erfolgt, bevor der Abschluss vollständig vollzogen ist. Sobald der Käufer offiziell Anteilseigner gewesen wäre, sollte eine umfassende Medienerklärung veröffentlicht werden. Es lag ganz offensichtlich nicht im Interesse irgendeiner Partei, den Verkauf zu verkünden, bevor alle ihre Verpflichtungen erfüllt hatten” stellt der Jordanier klar. Als Schuldigen hat Ismaik bereits das “alte” Präsidium Reisinger, Steppe, Bay ausgemacht. Der erste Bericht über den Verkauf stammt aus der Bild-Zeitung. Wer diese informiert hat, ist unklar. Unstrittig ist aber auch, dass Ex-Präsident Robert Reisinger öfter über Christina Ellwanger, die Autorin des Berichts, Sachverhalte nach außen kommunizierte. Wenig später folgten die offziellen Bestätigungen der KGaA und von der Ismaik-Seite.

Ismaik erneuert Verkaufsabsicht

Gegen Ende seiner Nachricht erneuert Hasan Ismaik seine Verkaufsabsicht. “Wenn es jemanden gibt, der 1860 mehr bieten kann als ich – dann möge er mit einem ernsthaften Vorschlag vor mich treten.” Außerdem kündigt er an, “in den kommenden Tagen nach München zu kommen.” Er wolle sich “mit dem Präsidium, dem Verwaltungsrat sowie – wenn gewünscht – auch mit den Mitgliedern zu treffen, um einen Konsens zu finden, der für alle Seiten tragfähig ist. Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch um einen neuen Umgang auf Basis von gegenseitigem Respekt und Kooperation.” Offenbar will Ismaik also seine Anteile an 1860 wirklich los werden. Außerdem scheint er gewillt, sich an der auf der Mitgliederversammlung angemahnten “verbalen Abrüstung” zu beteiligen.

Zweites Angebot lag vor

Nach sechzger.de Informationen gab es ein zweites Angebot, das nicht weiter verhandelt wurde. Es bleibt zu hoffen, dass die Tür für dieses Angebot von Verkäufer- und Käuferseite noch offen ist und man die Übertragung der Anteile doch noch kurzfristig mit Hand und Fuß realisieren kann. Die Löwenfans wünschen sich neben dem Aufstieg nichts sehnlicher, als dass dieses Theater schnellstmöglich beendet wird.

sechzger.de Talk 220: Deal geplatzt – Ismaik behält 1860-Anteile

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Manchmal laufen die Dinge nicht wie geplant. Das gilt für den sechzger.de Talk Folge 220 gleich im doppelten Sinne. Statt mit einem externen Gast spricht Christian in der aktuellen Ausgabe mit Thomas und Jan über den geplatzten Verkauf der Anteile von Hasan Ismaik. Außerdem wird ein Blick auf den Saisonstart in der Bayernliga Süd und das Testspiel des TSV 1860 München gegen den FC Vaduz geworfen.

Deal geplatzt: Ismaik behält seine Anteile am TSV 1860 vorerst

Es war die nächste Hammer-Nachricht rund um den TSV 1860 München, die bundesweit für Aufsehen sorgte. Nach dem angekündigten Verkauf der Anteile von Hasan Ismaik wurde am Samstag öffentlich, dass der vertraglich bereits unterschriebene Deal geplatzt ist. Die Löwenfans standen unter Schock, die Euphorie der letzten Wochen zerplatzte wie eine Seifenblase. Nach zwei Nächten drüber schlafen unterhalten sich Christian, Thomas und Jan über die bislang bekannten Einzelheiten und sortieren die Geschehnisse aus ihrer Sicht ein. Dazu gehört auch, dass man unter Umständen froh sein kann, dass der Anteilsverkauf schlussendlich in der aktuell geplanten Form doch nicht zustande kam. Einig ist man sich in der Runde zudem, dass Vorfreude auf den Saisonstart gegen Rot-Weiss Essen Anfang August dennoch erlaubt sein darf.

Erfolgreicher Auftakt in Kottern, Profis gewinnen Test in Chur

Apropos Saisonstart: auch sportliche Themen werden im sechzger.de Talk 220 behandelt. Los geht es dabei zunächst mit den Schilderungen von Christian, der beim Saisonstart der Bayernliga Süd live dabei war. Der TSV Kottern empfing die U21 des TSV 1860 München – und die Löwen sicherten sich souverän direkt den ersten Saisonsieg. 1500 Zuschauer sahen den ersten Auftritt von Neu-Trainer Alper Kayabunar, der sich nach der Partie gegenüber sechzger.de im kurzen Interview äußerte.

Anschließend widmet sich der Podcast dem Testspiel der Profis gegen den FC Vaduz. Gespielt wurde in Chur in der Schweiz, Jan war live vor Ort und schaute zuvor auch noch bei der U17 im Testspiel gegen den Liverpool FC dabei. Der Auftritt des Teams von Patrick Glöckner war einmal mehr ordentlich und lässt einen guten Gewissens in Richtung Saisonstart blicken.

Am Montag, den 28.Juli wird dann die nächste Ausgabe des sechzger.de Talks aufgenommen – und zwar mit Publikum im Bamboleo.

Der sechzger.de Talk 220 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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