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Gernot Mang im Interview mit sechzger.de

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Tsv 1860 Gernot Mang Abrüsten Wunschziel Zuschauer Grünwalder Stadion

Zu den jüngsten Entwicklungen beim TSV 1860 äußert sich Löwenpräsident Gernot Mang im exklusiven sechzger.de-Interview, das wir in dieser Woche geführt haben. Nachdem Mang schon am Dienstag in der tz ein ausführliches Interview gegeben hatte, schließen wir mit unseren Fragen an dieses Gespräch an.

Nach dem 0:2 am liebsten verstecken

Servus Gernot! Wie bewertest du das 2:2 gegen Viktoria Köln vom Mittwoch Abend mit etwas Abstand? War das schon die erhoffte Trendwende?

Mang: Es war ein sehr emotionales Spiel. Nach acht Minuten 0:2 hinten und dann auch noch die Verletzung von Kevin – da wollte ich mich am liebsten verstecken. Aber wie die Mannschaft danach zurückgekommen ist und gekämpft hat, das hat mir sehr gut gefallen. Mit ein bisschen Glück hätten wir das Spiel sogar noch gewonnen. Es war ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Die Löwen hatten jetzt zweimal hintereinander – vorsichtig ausgedrückt – nicht gerade großes Glück mit dem Schiedsrichter. Wäre da mal wieder eine Ansage in Richtung DFB von einem Verantwortlichen, z.B. vom Präsidenten notwendig? 

Mang: Nein. Wir lassen uns nicht ablenken. Entscheidend ist, dass wir unsere Spiele sportlich auf dem Platz gewinnen – das ist unser Fokus.

Keine Weiterentwicklung der Mannschaft

Blicken wir nochmal zurück auf die Entwicklungen der letzten Wochen: Wann kamen Dir persönlich erste Zweifel an Trainer Patrick Glöckner? Dass mit ihm die hohen Saisonziele heuer womöglich nicht erreicht werden können?

Mang: Wir müssen die gesamten Spiele betrachten. Wenn wir ehrlich sind, hat sich die Mannschaft in dieser Zeit nicht wirklich weiterentwickelt. Und wie es im Fußball nun einmal ist, mussten wir dann gemeinsam handeln und diese Entscheidung treffen. Mir ist aber wichtig zu betonen: Patrick Glöckner ist menschlich absolut top!

…und an Geschäftsführer Dr. Werner? Dessen Abberufung kam ja für viele sehr überraschend und über die Gründe wird aktuell noch wild spekuliert.

Mang: Auch wenn die Entscheidung für viele überraschend kam, hat sich das für uns in den letzten Wochen bereits angedeutet. Ich möchte dazu nicht viel sagen – nur so viel: Wir haben uns diese Entscheidung sehr gut überlegt. Sie war weder emotional noch ein Schnellschuss, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung.

Fast tägliche Abstimmung mit den Vertretern der HAM

Die beiden Personalentscheidungen wurden einstimmig mit den Vertretern der HAM getroffen. Wie würdest du die Zusammenarbeit mit den Vertretern Hasan Ismaiks in München aktuell beschreiben?

Mang: Die Zusammenarbeit mit den Vertretern der HAM ist sehr professionell – geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Wir stimmen uns offen und fast täglich ab, diskutieren intensiv und konstruktiv. Mit dieser Art der Zusammenarbeit kann man wirklich etwas bewegen.

In diesem Herbst geht es dann auch mal wieder um das liebe Geld rund um die KGaA. Um die Fortführungsprognose und die weitere Budgetierung. Werden die Gespräche in den Gremien dann weiter so harmonisch ablaufen, wie zu den jüngsten Personalentscheidungen?

Mang: Ja, davon gehe ich aus. Der Austausch in den Gremien ist offen, respektvoll und lösungsorientiert – genau so, wie es sein sollte.

Verein wird für Klicks benutzt

Der Boulevard spricht nun schon wieder vom „Löwenchaos“. Derartige Formulierungen sind dann auch gleich bundesweit in den Medien. Wie sehr ärgert dich das? Oder ist das halt einfach das Image, das 1860 aufgrund der vergangenen Jahrzehnte hat und wir alle müssen damit leben?

Mang: Mich ärgert das sehr, dass sofort wieder von “Chaos”, “Krise” oder “Absturz” gesprochen wird. Da wird unser Verein einmal mehr für Schlagzeilen und Klicks benutzt. Wie ich schon gesagt habe: Wir haben unsere Entscheidungen sehr professionell und im Einklang getroffen – im Sinne des Vereins. Das hat mit Chaos überhaupt nichts zu tun.

Kannst du unseren Leser*innen vielleicht andeutungsweise verraten, wie weit die Entwicklungen in Sachen Trainerentscheidung schon gediehen sind? Wann dürfen wir mit der Präsentation des neuen Übungsleiters rechnen?

Mang: Dazu kann ich aktuell nichts Konkretes sagen. Manfred Paula führt hier die Gespräche und ist im Lead. Wir gehen aber davon aus, dass wir im Laufe der kommenden Woche einen neuen Übungsleiter präsentieren können.

Löwen werden im Aufstiegsrennen noch mitreden

Noch eine sportliche Frage: Vor Saisonbeginn waren Rostock, Essen und unsere Löwen die ganz großen Favoriten auf den Aufstieg. Aktuell sind nun der Aufsteiger Duisburg, Saarbrücken, Cottbus und auch Osnabrück ganz vorn. Viktoria Köln und auch der SC Verl spielen eine gute Rolle. Wird es also auch diese Saison so sein, dass quasi die halbe 3. Liga im Aufstiegsrennen mitmischt?

Mang: Die 3. Liga ist und bleibt unberechenbar – hier kann wirklich jeder jeden schlagen. Entscheidend wird sein, wer über die gesamte Saison die größte Konstanz und mentale Stärke beweist. Und ich bin überzeugt: Wir werden da auch noch ein Wörtchen mitreden 😉.

 

 

Gegnervorstellung 25/26: Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e.V.

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Aufkleber SV Wehen

Die Meinungen zu Leistung im ersten Spiel nach Patrick Glöckner gehen stark auseinander. Während die einen eine wenig verbesserte, pomadige Mannschaft sahen, sind andere beruhigt ob des gestoppten Abwärtstrends und sahen erhebliche Verbesserungen. Nichtsdestotrotz war der gezeigte Kampfgeist unleugbar und dieser wird unabdingbar sein, wenn es am Sonntag weitergeht. Eine der weniger beliebten Auswärtsfahren steht an und es geht zu einem der weniger emotionalen Gegner. Ob dies auch auf die Mannschaft auf dem Feld zutrifft, vermag ich nicht qualifiziert zu sagen. Es ist die in die SV Wehen Wiesbaden GmbH ausgegliederte Kampfmannschaft des Sportverein Wehen 1926-Taunusstein e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Die Hessen stehen aktuell mit 13 Punkten, einer mehr als unsere Löwen, auf dem 10 Tabellenplatz. Wehen spielte bisher solide, weist eine Bilanz von 3-4-2 und ein Torverhältnis von 13:11 auf. Aktuell ist man in Wiesbaden auf einer Remis-Serie. Die letzten drei Spiele wurden die Punkte geteilt, wobei man nur ein Tor erzielte, im Umkehrschluss aber auch nur eins kassierte. Die bisher wenig ereignisreichen Gastspiele beim SVW könnten sich also weiter fortsetzen. Was die Mannschaft von Nils Döring zu leisten im Stande ist konnte man aber schon in der ersten Pokalrunde gegen die Seitenstraße beobachten. Dort bot Wehen eine sehr ansprechende Leistung und hatte den klaren Favoriten am Rande einer Niederlage.

Kader & Transfers

Eine für Drittligaverhältnisse ruhige Transferphase hat der SV Wehen hinter sich. 11 Abgänge stehen 13 Zugängen gegenüber, wobei von diesen drei Nachwuchsspieler aus der die aus der A-Jugend hochgezogen wurden, dabei sind.

Abgänge

Interessantester Abgang ist wahrscheinlich Thijmen Goppel (28, RA), den es nach Indonesien zu Bali United verschlagen hat. Sein Pendant auf der linken Außenbahn Nick Bätzner ging den gewohnten weg und läuft nun für Paderborn im Unterhaus auf. Mit Florian Carstens (26, IV, Rostock) und Bjarke Jacobsen (31, DM, Osnabrück) haben wir ja dieses Jahr schon Bekanntschaft gemacht. Exotischere Destinationen fanden sich für Ex-Löwe Emanuel Taffertshofer (30, DM) der nun in der zypriotischen Sonne für Aufsteiger Akritas Chlorakas auf dem Rasen steht, sowie für Franko Kovacevic (25, MS) der jetzt im slowenischen Oberhaus für NK Celje gegen den Ball tritt. Der manchen vielleicht aus Augsburg bekannte Ersatztorhüter Mohamed Amsif, seines Zeichens achtfacher Nationalspieler Marokkos, hat mit 36 Jahren im Sommer seine Karriere beendet.

Zugänge

Ersetzt wurden diese Verluste mit einer jüngeren Riege an Spielern. Für die offensiven Außen kamen Lukas Schleimer (25) aus Nürnberg, Simon Stehle (23) aus Saarbrücken und Robin Kalem (22) von Hannover II. Stehle und Kalem sind aktuell, aber angeschlagen. In der Innenverteidigung holte man Jakob Lewald (26) von Absteiger Sandhausen und Jordy Gillekens (25) aus dem belgischen Unterhaus. Von Viktoria Köln holte man den Doppelpack aus Niklas May (23, LV) und Donny Bogicevic (23, RA). Die drei Letztgenannten haben sich schon zu absoluten Stammspielern entwickelt. Von Botev Vratsa aus der bulgarischen Beletage wurde außerdem noch David Suarez (24) für das defensive Mittelfeld verpflichtet.

Vom Bestandskader ist besonders Kapitän und Torhüter Florian Stritzel zu nennen, der aktuell in bestechender Form ist. Mittelfeldchef Orestis Kiomourtzoglou ist aktuell verletzt, vorne wirbelt mit Fatih Kaya (25), Moritz Flotho (23) und Nikolas Agrafiotis (25) aber ein sehr gefährliches Trio, gegen das sich die Löwen Defensive von ihrer besten Seite zeigen muss.

Löwenpower: Fabian Greilinger

Vereinsgeschichte

Der Verein wurde am Neujahrstag 1926 in Wehen, einem Stadtteil von Taunusstein gegründet. Die Stadt grenzt im Nord-Westen an Wiesbaden. Nach dem Beginn in der C-Klasse wurde im folgenden Jahr ein eigener Sportplatz auf dem Wehener Halberg gebaut. 1933 wurde der Verein nach der Machtergreifung an den TV 1874 Wehen angegliedert. Bis zur Neugründung im Frühjahr 1946 wurde der Spielbetrieb mit gelegentlichen Freundschaftsspielen inoffiziell aufrechterhalten. Nach dem Wiedereinstieg in der B-Klasse konnte man Ende der 50er Jahre erste Erfolge verzeichnen. 1960 gewann man den Kreis- und Bezirkspokal und stieg 1965 in die A-Klasse auf.

Im Jahre 1979 steigt Heinz Hankammer als Hauptsponsor und Präsident ein. Mit dieser Unterstützung konnte 1987 sogar die Landesliga erreicht werden. 1989 stieß man in die Oberliga und 1994 sogar in die Regionalliga vor. 1988, 1996 und 2000 gewann man außerdem den Hessenpokal. Der größte Erfolg gelang dann 2006/07 mit dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Bundesliga, der zwei Saisonen andauerte. Seitdem hält man sich auf Bundesebene, meist in Liga 3, aber mit Ausnahmen in den Saisonen 2019/20 und 2023/24. Ab 2007 erfolgt dann ein großer Umbruch in Taunusstein, der eng mit der Familie Hankammer und dem Unternehmen Brita zusammenhängt.

Der neue SVW

Im Zuge dessen wurden für die Öffentlichkeit Name, Logo und Standort geändert. Die Ultras von Wehen beschreiben das folgendermaßen:

Mit dem Aufstieg 06/07 kam der große Umbruch, der uns als Szene heutzutage immer noch vor große Probleme stellt. Mit der Umwandlung des Vorstands in ein Präsidium im Jahre 2002/03 legte Hankammer den ersten Grundstein zur drohenden Katastrophe. Der Aufstieg in die Zweite Liga wurde begleitet vom Bau der Brita-Arena (bis zur Fertigstellung im Oktober 2006 gastierte der SV Wehen bei Eintracht Frankfurt) und der Gründung der SV Wehen Wiesbaden GmbH, die von nun an den Spielbetrieb aufnahm. Parallel wurde die FI Fußball Invest GmbH gegründet, welche 90% der Anteile am Geschäft des Spielbetriebs der SV Wehen Wiesbaden GmbH innehat (10% hält der Gründungsverein SV Wehen), und die Stadion Berliner Straße GmbH, die das Stadion dem SV Wehen abkaufte und an diesen neu verpachtete. Perverser wird es, wenn man sich die Verflechtungen beider Unternehmen anschaut.sdf

Nicht nur gehören beide zur Hanvest/Brita-GmbH, sondern viele der führenden Köpfe stecken zeitgleich in Personalunion durch eine Anstellung oder ehemaligen Anstellung bei Brita. Als sei dies nicht genug, um die Position der Familie Hankammer beim SV Wehen zu festigen, indem das finanzielle Schicksal des Vereins an die Hankammer’s gekoppelt wurde, vollzog sich eine autoritäre Vereinsumgestaltung. Hankammers (auf den Vater folgte Sohn Markus) stellen den Präsidenten des Vereins SV Wehen 1926 Taunusstein e.V. seit ´82 ununterbrochen. Um die eigene Position zu festigen wurde ein Ehrenrat eingeführt. Dieser Ehrenrat fungiert als Kontrollorgan, welcher als einziges Gremium Präsidentschaftskandidaten vorschlagen kann.

Besonders problematisch wird es, wenn man erfährt, dass der geschäftsinnehabende Präsident als einziger die Zusammensetzung dieses Ehrenrates bestimmen kann. Somit verliert das einfache Vereinsmitglied nicht nur eine seiner basisdemokratischen und grundlegendsten Funktionen, sondern der Präsident schirmt sich somit auch gegen negative Einflüsse ab, indem er in der Lage ist den Ehrenrat in seinem eigenen Sinne zu berufen. Erschreckenderweise gingen die Ideen der Familie Hankammer soweit, dass gänzlich der Taunussteiner Urverein aufgelöst und eine Forcierung auf Wiesbaden angestrebt werden sollte. Dies konnte glücklicherweise von der Stadt Taunusstein abgewehrt werden, welche die dem Vereinen mit Sanktionen drohte, falls Taunusstein komplett entfiele. Das Stadion am Halberg wird heutzutage als Nachwuchsleistungszentrum genutzt und wird von der Stadt Taunusstein subventioniert.”

Der Verein

Der SV Wehen 1926 vereint knapp 700 Mitglieder und bietet nur Fußball als Sport an. Die Profis, sowie die U19, U17 und U16 sind in die SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH ausgegliedert. Den Namen verwenden aber auch die e.V. Mannschaften. Unter Einhaltung von 50+1 gehören 90% der Fußballfirma der “FI Fußball Invest”, welche eine 100%-ige Tochter der Hanvest Holding GmbH ist. Die restlichen 10% gehören dem SV Wehen 1926-Taunusstein e.V..

Die Hanvest ist die Holding-Gesellschaft der Familie Hankammer, die darüber auch ihr größtes Unternehmen “Brita” kontrolliert. Brita ist Hauptsponsor des SVWW und Namensgebern des Stadions. Auch Teil der Hanvest ist die “Stadion Berliner Straße GmbH & Co. KG”, welcher das Stadion gehört. Der Geschäftsführer der Holding ist Markus Hankammer, Sohn des Brita Gründers Heinz und Präsident des SV Wehen 1926-Taunusstein. Wer sehen will wie man 50+1 umgehen will und im Zuge dessen auch die Identität eines Vereins umschreiben will, hat in Hessen das Paradebeispiel stehen.

Fanszene

Die Fanszene des SV Wehen ist ähnlich wie der Verein eher klein und wenig bedeutsam. Aktuell gibt es eine wirkliche Ultragruppe, und zwar die “Supremus Dilectio“, welche 2009/10 gegründet wurde. Als Jugend- und Umfeldgruppe fungiert die “Supcrew”, Teil ist auch die “Sektion Rheingau”. Ganz lückenlos ist die Geschichte der “SD” nicht, da im Anschluss an Reibereien mit der Polizei nach einem Auswärtsspiel im Saarland 2014 über die Hälfte der Szene Stadionverbot bekam und deshalb für zwei Jahre Pause eingelegt wurde. In dieser Zeit wurden ersatzweise die Amateure im heimischen “Halberg-Stadion” unterstützt.

Abseits von “Ultrá” gibt es noch 8 offizielle Fanclubs, wovon die “Allianz Wiesbaden” und “Die Halbergtramps” öfter auswärts dabei sind. Als Alleinstellungsmerkmal sehen die Ultras ihre kritische Einstellung gegenüber dem modernen Konstrukt SVWW und unterstützen eigentlich den Hauptverein mit dem taunussteiner Namen.

Eine Freundschaft gibt es zu Szene des FC Ingolstadt 04. Feindschaften gibt es zum FSV Frankfurt, mit Abstrichen auch zu den Kickers Offenbach und Mainz 05.

Das Stadion

Der SV Wehen Wiesbaden trägt seine Heimspiele in der “Brita-Arena” in Wiesbaden aus, die am 11. Oktober 2007 eingeweiht wurde. Das Stadion fasst 12.100 Plätze und gehört über die Hanvest Holding GmbH dem Hauptsponsor, der auch Namenssponsor der Arena ist. Der Bau war zu Beginn komplett in Stahlrohrbauweise ausgeführt und dauerte nur 4 Monate. Dementsprechend ist auch der Charme des Stadions, das auch damit irritiert, dass im Innenraum die Farbe Blau des Sponsors dominiert.

Brita-Arena

Eigentlich war die Arena nur als Provisorium auf 5 Jahre angelegt, feste Neubaupläne konnten aber bis jetzt nicht umgesetzt werden. Mittlerweile ist aber die Westtribüne als fester Neubau umgesetzt, nachdem von der Stadt der Bebauungsplan geändert wurde. Für die anderen drei weiterhin “provisorischen” Tribünen ist alle 5 Jahre eine Erneuerung der Baugenehmigung erforderlich. Aktuell ist im Nutzungsvertrag mit der Stadt Wiesbaden geregelt, dass der Verein seine Heimspiele bis 2047 in der Brita-Arena austrägt.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der SV Wehen steht auf Platz 1 der ewigen Tabelle der 3. Liga.
  • Beim Aufstieg in die A-Klasse Wiesbaden 1965 stellten die Taunussteiner mit einer Saisonbilanz von 54:0 Punkten und 117:15 Toren einen bundesweiten Rekord auf.
  • Benjamin Siegert schoss am 5. Oktober 2007 im Spiel gegen Fürth nach 8 Sekunden das 1:0 für Wehen. Dies ist bis heute das schnellste Tor in der Geschichte des deutschen Profifußballs.
  • Der russische Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski verspielte während seiner Deutschlandreise 1865 in Wiesbaden seine Reisekasse und wählte die Kurstadt offenbar als Vorlage des fiktiven Schauplatzes Roulettenburg seines 1866 verfassten Romans Der Spieler.
  • Wiesbaden ist mit 15 Thermal- und Mineralquellen eines der ältesten Kurbäder Europas.

Der 10. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr MSV 02 Duisburg – FC Hansa Rostock
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – 1. FC Saar–brücken
14:00 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – SC Verl 1924
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr FC Energie Cottbus – Aachener TSV Alemannia
Sonntag 13:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – Rot-Weiss Essen
16:30 Uhr SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München
19:00 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – VfB Stuttgart II

 

Derbysieger! U19 schlägt die Seitenstraße mit 1:0!

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Derbysieger! U19 schlägt die Seitenstraße mit 1:0

Wer in der bayrischen Landeshauptstadt für qualifizierte Nachwuchs-Arbeit zuständig ist, stellte die U19 der Löwen am Samstagnachmittag im Derby gegen die Unaussprechlichen eindrucksvoll unter Beweis. Die Sechzger gewannen Match mit viel Kampfgeist und Einsatz am Ende verdient mit 1:0 und haben damit nach zwölf Punkten aus sechs Spielen in der Gruppe E der DFB-Nachwuchsliga weiterhin alle Trümpfe selbst in der Hand, was den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft angeht. Aktuell liegen sie mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz auf Platz drei.

Früher Treffer von Sturm für die Löwen

Vor 700 Zuschauern, die sich am Trainingsgelände wie berichtet über freien Eintritt freuen konnten, wurde das Derby am frühen Samstagnachmittag angepfiffen. Auf dem Fünfer-Platz an der Grünwalder Straße 114 fiel der Goldene Treffer bereits nach fünf Minuten. Paul Sturm traf nach einem technischen Patzer des Gäste-Keepers zur frühen Löwen-Führung. Während der Torsteher der Seitenstraße mehrmals technische Probleme hatte und damit Großchancen der Sechzger einleitete, wurde der Löwen-Keeper mit starken Paraden im zweiten Durchgang zu einem der Matchwinner.

Kämpferisch starker Auftritt der Sechzger

Die Gäste aus der Seitenstraße hatten im ersten Durchgang mehr Spielanteile, die besseren Torchancen erspielten sich aber die Sechzger, die kämpferisch klar die bessere Mannschaft waren. Defensiv standen die Hausherren sicher und verteidigten alles routiniert weg, was auf sie zukam. In der zweiten Halbzeit spielten die Hausherren einige Umschaltsituationen nicht sauber genug aus, um den Sack vorzeitig zuzumachen. Aber geriet auch so das 1:0 im zweiten Durchgang kaum mehr wirklich in Gefahr, sodass am Ende ein verdienter Derbysieg für den TSV 1860 München zu Buche stand.

Faninformationen vor SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860

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SV Wehen Wiesbaden TSV 1860 Fotogalerie (23)

Am Sonntag um 16.30 Uhr gastieren die Löwen in der hessischen Landeshauptstadt und werden sicher wieder zahlreich und lautstark von ihren Fans unterstützt. Wir präsentieren Euch die Faninformationen vor dem Spiel des TSV 1860 München beim SV Wehen Wiesbaden.

Faninformationen vor SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860

Die Tore der BRITA-Arena in Wiesbaden (Berliner Straße 9) öffnen ebenso um 15 Uhr wie die Tageskasse.

Den mitgereisten Fans stehen für ihre PKWs begrenzte, kostenpflichtige (5 €) Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe des Gästeeingangs in der Balthasar-Neumann-Straße (P3) zur Verfügung. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, das Auto auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz “Salzbachaue” abzustellen, der sich in der Gartenfeldstraße direkt am Hauptbahnhof befindet. Von dort aus ist die BRITA-Arena zu Fuß in rund 15 Minuten zu erreichen.

Busse und 9-Sitzer können in der Wettinerstraße unmittelbar am Gästeeingang parken. Bitte beachtet, dass die Einfahrt für Reisebusse ausschließlich über die Welfenstraße möglich ist, da die Wettinerstraße vom Gustav-Stresemann-Ring aus an Heimspieltagen des SV Wehen Wiesbaden gesperrt ist.

Wenn Ihr mit der Bahn anreist, könnt Ihr vom Wiesbadener Hauptbahnhof in ca. 20 Minuten zur BRITA-Arena gehen. Route: Gartenfeldstraße, Mainzer Straße, Welfenstraße, Wettinerstraße.

Bar- und Kartenzahlung möglich

Innerhalb des Stadions kann sowohl cash als auch bargeldlos gezahlt werden. Es wird Vollbier ausgeschenkt.

Berücksichtigt bitte, dass das Mitnehmen von Rucksäcken und Taschen, die größer als Din A4 sind, untersagt ist. Es gibt nur sehr wenige Ablagemöglichkeiten am Gästeeingang, also lasst sie im Idealfall im Auto/Bus.

Ansprechpartner vor Ort:

Jamie Jesse: +49 175 1860 004

SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860: Ergebnistipp Emanuel Taffertshofer

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emanuel taffertshofer

Zwei Pflichtspiele absolvierte Emanuel Taffertshofer in der 2. Bundesliga für den TSV 1860 und kam zudem vierzig Mal für die Amateure in der Regionalliga Bayern zum Einsatz. Später stand der Mittelfeldspieler vier Jahre lang beim den SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag. Heute tippt der 30-Jährige, der inzwischen in der 1. Liga Zyperns kickt, das Duell seiner beiden Ex-Clubs.

Ergebnistipp Emanuel Taffertshofer

Ist es der Blick auf die Tabelle oder der Umstand, dass er keinen der beiden Vereine verlieren sehen möchte, der Taffertshofer zu seinem Tipp kommen lässt?

“Ich tippe ein 1:1.
Niederlechner trifft für Sechzig und Kaya gleicht aus.”

Nach vier Spielen ohne Sieg wäre es für die Löwen vor der Länderspielpause natürlich wichtig, nicht nur einen Zähler aus der hessischen Landeshauptstadt zu entführen…

Aus der 3. Liga nach Zypern

Der gebürtige Landsberger wechselte in der Jugend vom SV Söchering zum TSV 1860 München, wo er aus dem U-Bereich in die zweite Mannschaft aufstieg. Sein Profidebüt bei den Löwen gab er im Oktober 2015 in der 2. Bundesliga. Im Winter 2015/16 folgte der Transfer er zu den Würzburger Kickers, wo er sich als Stammspieler etablierte. 2018 zog er weiter zum SV Sandhausen, mit dem er erneut in der 2. Bundesliga spielte.

Im Sommer 2021 wechselte Emanuel Taffertshofer zum SV Wehen Wiesbaden, für den der Mittelfeldspieler bis zum Sommer 2025 insgesamt 100 Pflichtspiele absolvierte. Mittlerweile steht er beim zypriotischen Erstligisten Akritas Chlorakas unter Vertrag. Auch sein Bruder Ulrich Taffertshofer ist übrigens reif für die Insel: Er schnürt die Stiefel für Atlético Baleares.

Titelbild: Akritas Chlorakas

Amas spielen 2:2 in Kirchanschöring

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Zweimal mussten die Amas des TSV 1860 am Tag der Deutschen Einheit beim Auswärtsspiel in Kirchanschöring einen Rückstand ausgleichen, um am Ende eines herausfordernden Bayernliga-Spitzenspiels einen Punkt mit zurück nach Giesing nehmen zu können. Seine Premiere als Cheftrainer bei der U21 feierte der erst 27jährige Vincent Saller. Cheftrainer Alper Kayabunar, der noch bis nach dem Spiel in Wiesbaden bei den Löwenprofis aufhilft, war am Feiertag ebenfalls in den Landkreis Traunstein gekommen, um seinem Team zuzusehen.

Schlechter Start in Kirchanschöring

Vor zwei Wochen die unglückliche erste Saisonniederlage in Erlbach inklusive des Knöchelbruchs von Kapitän Xaver Kiefersauer. Am vergangenen spielfreien Wochenende dann die vorrübergehende Abberufung des Cheftrainers zu den Profis. Man durfte gespannt sein, wie die kleinen Löwen auf diese Entwicklungen reagieren und in das nächste Spitzenspiel beim SV Kirchanschöring finden würden. Leider fanden sie tatsächlich zunächst gar nicht ins Spiel. Ohne Zugriff und meist viel zu weit weg von ihren Gegenspielern überließen die Amas in den ersten zwanzig Minuten den hoch motivierten Hausherren, die nach zunächst starkem Saisonstart den ganzen September nicht mehr hatten gewinnen können, das Feld. Vor allem Torwart Stefan Musa war es zu verdanken, dass es nach einer halben Stunde noch 0:0 stand.

Rückstand und direkter Ausgleich

In der 31. Minute, als 1860 eigentlich etwas besser ins Spiel gefunden hatte, passierte es  dann. Einen zunächst abgewehrten Schuss donnerte der Kirchanschöringer Verteidiger David Lobendank von der Strafraumkante ins Löwentor. Die logische Konsequenz zahlreicher Torchancen für den SVK in der Anfangsphase. Aber nur zwei Minuten später schlugen die Gäste – durchaus etwas überraschend – zurück. Finn Fuchs erwischte nach einer Ecke den Abpraller, legte sich den Ball geschickt auf und schob ihn aus zehn Metern Torentfernung ins lange Ecke. Mit einem 1:1 ging es vor 1.238 Zuschauern im Stadion “Alte Mühle” in die Pause.

Zwei Elfmeter im zweiten Abschnitt

Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Amas zwar nicht so, wie den Spielbeginn, kamen aber sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff dennoch erneut ins Hintertreffen. Jonas Kronbichler verwandelte einen Strafstoß, ein wenig glücklich zur Führung für die Hausherren. Fünf Minuten später bekamen dann auch die Löwen ihren Elfmeter. Samuel Althaus war nach einem Zweikampf an der linken Strafraumgrenze zu Boden gegangen, Noah Klose verwandelte vom Punkt souverän.

 

Am Ende ein leistungsgerechtes Remis

In der Schlussphase waren die Gäste aus München dem Siegtreffer vielleicht ein wenig näher, als die Hausherren, die zuvor sehr viel Kraft inverstiert hatten und denen anzumerken war, dass sie ihre Negativserie heute unbedingt beenden wollten. Am Ende blieb es aber beim leistungsgerechten Remis in diesem Spitzenspiel.

Weiter Tabellenführer

Interimstrainer Saller verriet im Interview mit sechzger.de nach dem Spiel, dass er aktuell davon ausgeht, am Montag den Platz auf dem Cheftrainersessel wieder für Alper Kayabunar zu räumen. In der Tabelle bleiben die Junglöwen – trotz der Bilanz von nur einem Zähler aus den letzten zwei Spielen – souveräner Spitzenreiter der Bayernliga Süd. Vier Punkte trennen sie von Verfolger TSV Landsberg, der schon am nächsten Freitag zum nächsten Spitzenspiel auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 vorbeischaut (10. Oktober, 18.60 Uhr).

Nach der Analyse bei sechzger.de dann auch noch ein souveräner Auftritt in der Pressekonferenz des SVK: Interims-Amatrainer Vincent Saller

Wunschaufstellungen zu SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860

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Tsv 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Kann Kevin Volland nach seiner Auswechslung gegen Viktoria Köln spielen? Wird Thomas Dähne rechtzeitig fit? Das sind nur zwei der Fragen, die Alper Kayabunar bis zum Sonntag beschäftigen werden. Und auch unsere Redakteure müssen diese Personalien bei ihren Wunschaufstellungen für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Wehen Wiesbaden berücksichtigen.

Wunschaufstellungen zu SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860

Stefan Kranzberg

Im Tor hofft Stefan auf eine Rückkehr von Thomas Dähne, obwohl er den Auftritt von Rene Vollath gegen Köln durchaus gelungen fand. Besonders im Spielaufbau wusste der Head of Goalkeeping zu überzeugen. In der Viererkette verteidigt Marvin Rittmüller rechts, Clemens Lippmann muss also auf die Bank. Im defensiven Mittelfeld feiert Philipp Maier als destruktiver Part sein Saisondebüt, während Thore Jacobsen als Bindeglied zum offensiven Mittelfeld fungiert. Tunay Deniz und David Philipp sollen die beiden Spitzen Sigurd Haugen und Florian Niederlechner in Szene setzen und selber für Torgefahr sorgen.

Thomas Enn

Auch Thomas Enn geht von einer rechtzeitigen Genesung von Thomas Dähne, aber von einem Ausfall von Kevin Volland aus. In seinem 4-2-2-2 agieren Jacobsen und Deniz auf der Doppelsechs, während David Philipp und Sigurd Haugen das Offensiv-Duo im Mittelfeld bilden. Vorne drin sollen Florian Niederlechner und Patrick Hobsch den Dreier für Sechzig eintüten.

Thomas Spiesl

Im 4-2-3-1 lässt Thomas Spiesl die Löwen los, befürchtet jedoch, dass Thomas Dähne ausfällt. Überraschenderweise feiert bei ihm Paul Bachmann sein Drittliga-Debüt im Tor der Löwen. Vor der Doppelsechs Jacobsen/Deniz soll der (hoffentlich) wiedergenesene Kevin Volland die Fäden ziehen, auf den Flügeln Sigurd Haugen und David Philipp wirbeln. Als einzige Spitze darf Patrick Hobsch seine Torgefahr unter Beweis stellen.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Giesinger Gedanken: Gefühlte Niederlage nach Aufholjagd

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TSV 1860 Viktoria Köln Aufholjagd

Wenn man nach acht Minuten 0:2 zurückliegt und am Ende noch einen Punkt holt, dann ist man im Regelfall zufrieden mit dem Punktgewinn und freut sich, dass die Mannschaft Moral gezeigt hat. Dennoch war das am Mittwoch trotz der Aufholjagd eine gefühlte Niederlage, oder?

Gefühlte Niederlage nach Aufholjagd

Habt Ihr am Mittwoch nach zehn Spielminuten auch gedacht, Ihr seid im falschen Film? Ich gestehe: Ich war fassungslos und konnte gar nicht glauben, dass das jetzt schon wieder so weitergehen soll. Was mich aber wirklich begeistert hat, war diese “Jetzt erst recht”-Reaktion, die auf der Tribüne vorherrschte und die spätestens nach dem Foul an Kevin Volland in einen geilen Support der Mannschaft überging.

Auch wenn das Geschehen auf dem Platz bei 11 gegen 11 noch keinen Grund zum Optimismus bot, so änderte sich das nach dem Platzverweis extrem. Sechzig drückte, Sechzig kämpfte, Sechzig traf – und wie! Was für ein Strich von Christiansen und die Aufholjagd war eingeläutet.

Es sollte einfach nicht sein…

Die Pause kam zu diesem Zeitpunkt mitten in den Sturmlauf ungelegen, doch nach dem Seitenwechsel machten die Löwen einfach weiter und kamen schnell zum Ausgleich. Giesing bebte und seid ehrlich: Habt Ihr da nicht auch fest damit gerechnet, dass wir das Ding jetzt noch gewinnen? Als Niederlechner kurz danach zum vermeintlichen 3:2 abstaubte, das Tor aber nicht zählte, beruhigte mich meine Nachbar Bernd Winninger noch: “Macht nix, mia ham ja no Zeid.”

Aber genau diese lief uns mehr und mehr davon, ein Elfmeter wurde nicht gegeben, die eine oder andere Chance wurde ausgelassen und – wenn man ehrlich ist – so wirklich kreativ war das trotz drückender Überlegenheit häufig nicht.

Nächster Schritt: Auswärtssieg

Am Ende stand also ein 2:2 gegen Viktoria Köln, das vierte Spiel in Folge ohne Sieg. Trotz der Aufholjagd kam es mir wie eine gefühlte Niederlage vor, weil man die große Chance hatte, etwas fürs Selbstvertrauen zu tun. Was glaubt Ihr, wie gut es der Mannschaft getan hätte, mit so einem Comeback-Sieg aus der Abwärtsspirale auszubrechen?

Trotzdem: Sechzig hat Charakter bewiesen, die beiden Nackenschläge zu Beginn hingenommen und ist trotzdem wieder aufgestanden. Ob der verunsicherten Mannschaft das auch ohne Überzahl gelungen wäre, steht natürlich in den Sternen, ist jetzt aber auch egal. Nun gilt es, in Wiesbaden nachzulegen und endlich wieder zu siegen. Auf geht’s, Löwen!

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Viktoria Köln

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Titelbild Fotogalerie TSV 1860 Viktoria Köln

Nach drei Niederlagen in Folge erkämpften sich die Löwen am Mittwochabend nach einem frühen 0:2-Rückstand immerhin noch einen Punkt – und trotzdem fühlte sich das Remis irgendwie wie eine Niederlage an, oder? In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Bilder vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Viktoria Köln.

Fotogalerie zu TSV 1860 – Viktoria Köln

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig um Sieben: Nach Köln ist vor Wiesbaden

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Sechzig um Sieben Köln Ulm
Sechzig um Sieben Ulm

In der englischen Woche sind die Pausen kurz. Nach dem 2:2 beim Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln wartet am Sonntag bereits das Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden. Diese beiden Partien standen auch gestern im Mittelpunkt des Geschehens an der Grünwalder Straße 114. Wir fassen auch am Feiertag alles Wichtige zusammen und werfen für Euch auch einen Blick auf die nächste Aufgabe der Amateure, sowie das Nachholspiel der U19 gegen die Unaussprechlichen.

Löwen zeigen Moral beim 2:2 gegen Köln

Nach zehn Minuten hätten beim Stand von 0:2 wohl die wenigsten der Löwenfans noch einen Pfifferling auf die Löwen gesetzt. Doch Münchens große Liebe zeigte Moral, kam durch Christiansen und Hobsch zum Ausgleich. Am Ende scheiterte man aber an der schlechten Chancenverwertung sowie eine katastrophalen Schiedsrichter-Leistung. Immerhin einen Punkt holten die Sechzger beim 2:2. Hier geht zum Spielbericht. 
Auch die Stimmen zum Spiel haben wir natürlich wieder für Euch zusammengefasst.

Katastrophale Schiedsrichterleistung

Apropos katastrophale Schiedsrichterleistung, diese bestätigten gestern sowohl der Kicker, der Referee Lukas Benen wohl nur deshalb mit einer 5,5 bewertete, weil die 7 noch keine Schulnote ist. Schiri-Experte bestätigte die zahlreichen Fehlentscheidungen von Benen. So hätte es nach dem groben Foul an Volland Rot geben müssen, den Handelfmeter für Köln hätte Rafati nicht gegeben, dafür aber den Strafstoß für Sechzig nach klarem Foul an Niederlechner. Alle Details könnt ihr hier nachlesen. 

Löwenrunde: “Daran glauben in Wiesbaden gewinnen zu können”

In seiner zweiten Löwenrunde machte Interims-Coach Alper Kayabunar erneut eine gute Figur und ging selbst nach penetranten Nachfragen nicht auf die Schiedsrichter-Leistung ein. Vielmehr forderte er “daran zu glauben, in Wiesbaden gewinnen zu können”. Ob Dähne spielen kann ist noch offen, auch bei Volland gibt es noch eine kleine Chance auf einen Einsatz. Alle Infos zur Löwenrunde findet ihr hier.

Amas sind in Kirchanschöring gefordert

Das nächste Spitzenspiel wartet bereits am heutigen Feiertag auf die Amas der Löwen. Um 15:00 Uhr beginnt das Spiel in Kirchanschöring. An der Seitenlinie wird dabei Vincent Saller stehen, da Stamm-Coach Alper Kayabunar aktuell bei den Profis im Einsatz ist. Alle Infos zur Partie, die besten Möglichkeiten der Anreise und wie die beiden Teams aktuell drauf sind, könnt ihr in unserem Vorbericht nachlesen. 

U19 empfängt am Samstag die Seitenstraße

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison empfängt die U19 von Münchens großer Liebe die Vertretung aus der Seitenstraße zum Derby. Das erste Aufeinandertreffen war wegen der Wetterkapriolen am dritten Spieltag angebrochen wurden. Am Samstag um 12:30 Uhr wird die Partie an der Grünwalder Straße 114 angepfiffen. Die Nachwuchs-Kicker freuen sich auf zahlreiche Löwen-Fans, der Eintritt ist frei. Alle Infos hierzu findet ihr auf der Webseite der Junglöwen. 

Feiertag für Euch – aber nicht für uns

Damit geht ihr bestens informiert in den heutigen Freitags-Feiertag. Wir sind aber natürlich auch heute in gewohnter Form für Euch da und berichten über alles Wichtige rund um München große Liebe! Ein schönes langes Wochenende wünschen wir allen Löwen-Fans und viele Punkte unseren Teams!