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Sechzig um Sieben: TSV 1860 II unterliegt in Geretsried

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die Profis waren zwar am Wochenende nicht im Einsatz, dafür aber viele andere Teams der Löwen. Unter anderem der TSV 1860 II, der in Geretsried eine Niederlage hinnehmen musste. Wie die anderen Teams abschnitten und was es sonst Neues am Wochenende gab, gibt es nun bei Sechzig um Sieben auf einen Blick.

Saisonprognose im November

Wie aus den letzten Monaten bereits gewohnt, wurde auf der Startseite von sechzger.de wieder nach der Prognose gefragt, die man aktuell für den TSV 1860 München zum Saisonende abgeben würde. Es war wohl insbesondere nach der Niederlage in Regensburg zu erwarten, dass die Löwenfans sich pessimistischer äußern werden. Die Ausfrage der Umfrage im November gibt es hier.

Niederlage in Geretsried für den TSV 1860 II

Eine äußerst unglückliche Niederlage setzte es für den TSV 1860 München II am Samstag in Geretsried. Vor wenigen Wochen hatten die Amas das Nachholspiel am Trainingsgelände noch für sich entscheiden können, nun setzten sich die Gastgeber mit einem Last Minute-Treffer gegen die Löwen durch. Faßmann flog darüber hinaus auch noch vom Platz. Alper Kayabunar ärgerte sich im Interview unter anderem über die Entscheidung zum entscheidenden Elfmeter.

Dritte gewinnt, Vierte verliert

Über drei Punkte durfte sich dagegen der TSV 1860 III im Duell mit dem TSV Neuried freuen. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Mario Krischel im zweiten Durchgang. Die Vierte verlor dagegen am Sonntag gegen den BSC Sendling mit 1:4.

Deutlicher Sieg für die Löwinnen

Ebenfalls erfolgreich waren die Löwinnen am Wochenende – und wie! Gegen Dornach wurde es deutlich, fast zweistellig wurde es aus Sicht der Frauen des TSV 1860. Auch U15 und U23 konnten sich über drei Punkte gegen ihre Kontrahentinnen freuen.

Straßer in Levi im Einsatz

Beim ersten Weltcup-Slalom der Saison in Finnland war Skilöwe Linus Straßer im ersten Durchgang hervorragend unterwegs und lag zwischenzeitlich auf Rang 3. Im zweiten Abschnitt stach ihn die Konkurrenz dann allerdings aus und er konnte seine vorherige Leistung nicht auf die Piste bringen.

Update aus dem Toto-Pokal

Der nächste Halbfinalist steht fest. Jahn Regensburg hat sich im Elfmeterschießen gegen Ingolstadt durchgesetzt und ist einer der Teilnehmer in der Runde der letzten vier. Neben den Löwen stehen bislang außerdem die Würzburger Kickers im Halbfinale. Am Dienstag treffen Unterhaching und Burghausen aufeinander und spielen das letzte Viertelfinale aus.

Löwe Husic mit der österreichischen U17 im Viertelfinale

Loris Husic hat mit der U17 von Österreich das Viertelfinale der Welttmeisterschaft erreicht. Gegen Tunesien gab es einen 2:0-Erfolg, bei dem der Löwe in der Nachspielzeit eingewechselt wurde. Am Dienstag heißt der nächste Gegner dann England.

News aus der 3.Liga

Schlesinger neuer Präsident in Aue

Wie bereits vor einigen Tagen angekündigt ist Thomas Schlesinger der neue Präsident von Erzgebirge Aue. Zunächst wählten die Mitglieder einen Aufsichtsrat, im Anschluss wurde der neue Präsident durch dieses Gremium benannt. Zuletzt war Schlesinger bereits Vize-Präsident.

Dotchev wird Trainer beim SSV Ulm

Der SSV Ulm hat zwei Wochen vor dem Aufeinandertreffen mit dem TSV 1860 München einen neuen Trainer präsentiert. Künftig wird Pavel Dotchev an der Seitenlinie der Spatzen stehen. Der 60-Jährige feiert am Samstag sein Debüt mit einem Auswärtsspiel gegen den TSV Havelse, bevor es dann Ende November zuhause gegen die Löwen geht.

Cottbus fordert Bekenntnis in Sachen Stadion

Im sechzger.de Talk Nummer 235 ging es kurzzeitig um den möglichen Stadion-Ausbau in Cottbus. Nun hat sich Präsident Sebastian Lemke zu Wort gemeldet, denn das vom Land Brandenburg in Aussicht gestellte Geld ist bislang nicht beim Verein angekommen. Die Cottbusser wollen jedoch dringend mit den notwendigen Arbeiten beginnen.

Derweil wurde außerdem bekannt, dass der Vertrag mit Trainer Pele Wollitz verlängert wurde.

Löwinnen I deklassieren Dornach – auch U23 & U15 siegen

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löwinnen I sv dornach

Wieder einmal volle Punktausbeute für die Frauenmannschaften des TSV 1860! Während die Löwinnen den SV Dornach deklassierten, feierten auch die U23 und die U15 von Münchens großer Liebe Siege.

Löwinnen I deklassieren SV Dornach

Auch der SV Dornach konnte die Siegesserie der Löwinnen nicht stoppen und reiste mit einer ordentlichen 9:1-Packung vom Sechserplatz ab. Bereits in die 2. Minute eröffnete Julia Keller den Torreigen, ehe Lea Lugscheider (15.), erneut Keller (24.) und Nicole Zühlke auf 4:0 erhöhten. Noch vor der Pause gelang Elena Kurz der Ehrentreffer für die Gäste (32.).

Nach dem Seitenwechsel ging das Schützenfest der Löwinnen jedoch weiter und auch Michelle Le Nguyen per Freistoß (58.), Wien Tuwi (71.) und Maxine Hausler (77., Eigentor) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Mira Müller sorgte mit ihrem Doppelpack (88./90.) schließlich für den Endstand.

In der Tabelle der Kreisliga führen die Löwinnen mit der Maximalpunktzahl von 30 Zählern vor dem FC Teutonia München (24 Pkt.), der jedoch eine Partie weniger absolviert hat.

Siege für U23 & U15

Die U23 besiegte die SG Post-SV/Milbertshofen/Amicitia II mit 5:0 und bleibt Spitzenreiter der Kreisklasse. Für die Tore sorgten Zoe Raabe (2), Saadet Tombul (2) und Maria Stefanidou.

Einen Kantersieg fuhr die U15 der Löwinnen bei der SG Arget/Otterfing ein. Bereits nach 30 Sekunden brachte Lena Engl den TSV 1860 in Führung und erhöhte in der 12. Minute auf 0:2. Bis zur Pause schraubten Marta Pavic (17./20.) und Stelle Olujic (31.) das Ergebnis auf 0:5, ehe Daniela Ramos das halbe Dutzend nach dem Seitenwechsel voll machte (41.). Vanessa Karnik (56., Elfmeter) und Marisa Gerhards (61.) sorgten letztendlich für den 0:8-Endstand.

Mit sieben Siegen aus sieben Spielen und einem Torverhältnis von 48:2 führen die Junglöwinnen das Klassement der Bezirksliga an.

Einen weiteren Kantersieg feierten die U15 Löwinnen

Straßer 15. beim Slalom in Levi

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Linus Straßer bei WM-Slalom in Lauerstellung

Heute fand im finnischen Levi der erste Weltcup-Slalom der neuen Saison statt. Skilöwe Linus Sraßer ging dabei erstmals mit seinem neuen Equipment im Slalom an den Start und konnte in Levi seine gute Ausgangsposition nach dem ersten Lauf nicht nutzen.

Erster Slalom mit dem neuen Material

Nach der nicht ganz so erfolgreichen Premiere mit dem neuen Material im Riesenslalom beim Welcup-Auftakt in Sölden im Oktober, gelang dem Skilöwen ein toller erster Durchgang mit dem neuen Set-Up. Strasser zeigte eine gute Fahrt, besonders in den beiden Flachstücken konnte er überzeugen. Lediglich im Steilhang verlor er etwas Zeit und lag nach dem ersten Durchgang auf einen aussichtsreichen vierten Platz. Straßer fehlten auf den führenden Lucas Pinheiro Brathen (BRA) 0,85 Sekunden. Vor Straßer lagen noch der Franzose Clement Noel (+ 0,41 Sekunden) und Timon Haugen (NOR, +0,49 Sekunden). Weitere Fahrer aus dem DSV-Team konnten sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Straßer verbremst zweiten Durchgang von Levi

Linus Straßer ging mit 0,05 Sekunden Vorsprung auf den zwischenzeitlich führenden finnischen Lokalmatador Eduard Hallberg in den zweiten Durchgang. Im oberen Tel des zweiten Durchgangs carvte Straßer ähnlich solide wie im ersten Durchgang. Ab dem Übergang in das Steilstück verlor er dann allerdings sukzessive Zeit und konnte auch im unteren Teil nicht mehr aufholen. Am Ende reihte Straßer sich in Levi auf dem 15. Rang mit 1,51 Sekunden Rückstand ein. Lichtblick ist sicherlich der erste Durchgang, in dem Straßer zeigte, dass er auch mit dem neuen Material ganz vorne mitfahren kann.

Brathen feiert erste Weltcup-Sieg für Brasilien

Der in Norwegen geborene Brasilianer Lucas Pinheiro Brathen ließ sich die Halbzeitführung nicht mehr nehmen. Er siegte in der Endabrechnung mit 0,31 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Clement Noel. Damit konnte Pinheiro Brathen erstmals ein Weltcuprennen für Brasilien gewinnen. Dritter wurde der Finne Hallberg, der damit bei seinem Heimrennen seinen ersten Podestplatz bejubeln konnte. Weiter geht es für die Herren am nächsten Wochenende in Gurgl, wo erneut ein Slalom absolviert wird.

 

Pavel Dotchev neuer Trainer beim SSV Ulm

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Nachdem es in Ulm auf Grund der sportlichen Talfahrt in den letzten Wochen drunter und drüber ging, wurden am Montagabend Trainer Moritz Glasbrenner und der sportliche Leiter Markus Thiele ihrer Ämter enthoben. Nun ist klar, wer das Traineramt bei den Spatzen übernehmen wird: Pavel Dotchev wird neuer Trainer beim SSV Ulm 1846.

Hilferuf per Brief an den Aufsichtsrat

Doe Vorgeschichte der Trainerentlassung gehört zu den größeren Kuriositäten in der Drittliga-Historie. Die beiden verletzten Kapitäne Jo Reichert und Christian Ortag wandten sich per Brief an den Aufsichtrat und beschrieben die Situation unter Glasbrenner und Thiele mit drastischen Worten als “vergiftet und zerrüttet”. Später bereuten die beiden Autoren des Briefes ihre Worte. Für Glasbrenner und Thiele kam das aber zu spät, denn sie waren bereits entlassen.

Dotchev neue Trainer beim SSV Ulm 1846

Nun steht fest, dass Pavel Dotchev das Traineramt in Ulm übernehmen wird. Der Bulgare erhält einen Vertrag bis 2027 und übernimmt ab sofort die Übungsleitung bei den Ulmern. “Pavel hat uns in den persönlichen Gesprächen absolut überzeugt. Seine Expertise, sein Auftreten und seine Klarheit haben ihn zu unserer Wunschlösung gemacht. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit ihm unsere sportlichen Ziele kurz- und mittelfristig erreichen werden. Das ist natürlich zunächst der Klassenerhalt und dann die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Teams,” kommentierte der Ulmer Aufsichtsratsvorsitzende Uli Eitle.

Alter Bekannter in der dritten Liga

Mit Pavel Dotchev kommt ein alter Hase der dritten Liga an die Donau. Dotchev ist mit 364 Spielen einer der erfahrendsten Drittliga-Trainer. Er trainierte bereits Erzgebirge Aue (sogar zwei Mal), den MSV Duisburg, Viktoria Köln, Hansa Rostock, Preußen Münster, den SV Sandhausen und den SC Paderborn in der dritten Liga. Nun ist seine Zielsetzung, die Ulmer vor dem Abstieg in die Regionalliga zu bewahren. Sein erstes Heimspiel für seinen euen Arbeitgeber wird er am 29.11. gegen den TSV 1860 München haben. Seine Premiere als Trainer der Spatzen wird er am kommenden Wochenende beim TSV Havelse geben, wenn es um wichtige Punkte im Abstiegskampf geht.

16.11.1986: TSV 1860 schlägt Großhadern am Volkstrauertag

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Andreas Löbmann (TSV 1860)

Bayernliga-Zeiten waren oft harte Zeiten! Auch die Saison 1986/87 war kein Zuckerschlecken und am Ende wurde einmal mehr der erhoffte Aufstieg verpasst. Stattdessen feierte die SpVgg Bayreuth die Meisterschaft und stieg letztendlich sogar in die 2. Bundesliga auf. Am Volkstrauertag gab es beim TSV 1860 jedoch Grund zur Freude, denn die Löwen schlugen den TSV Großhadern im Grünwalder Stadion mit 3:1.

Großhadern schockt den TSV 1860

7.000 Zuschauer hatten sich an diesem Sonntag Nachmittag auf Giesings Höhen eingefunden und die Rollen waren klar verteilt. Der TSV 1860 ging als klarer Favorit in die Partie, Großhadern musste sich eher nach unten orientieren und wollte punkten, um sich von den Abstiegsrängen fernzuhalten.

Dennoch taten sich die Löwen extrem schwer, Hadern stand defensiv kompakt und konnte ein torloses Remis in die Pause retten. Und es kam noch besser für die Gäste: In der 56. Minute traf Schmid für den TSV Großhadern und plötzlich stand es 0:1. So hatte man sich das in Giesing sicher nicht vorgestellt…

Löbmann trifft für die Löwen

Dann aber glich Andi Löbmann (siehe Titelbild), der seine Karriere 2004 in Großhadern beenden sollte, in der 63. Minute für die Löwen aus und die Zuversicht kehrte zurück. Keine zwei Minuten später führte 1860 sogar – Prokes brachte Münchens große Liebe mit 2:1 in Front. Mit dem dritten Treffer von Becker eine Viertelstunde vor dem Ende war die Messe gelesen und zwei weitere Punkte eingetütet.

Am Saisonende fehlte dem TSV 1860 als Tabellendritten zwei Zähler auf Meister SpVgg Bayreuth. Im Entscheidungsspiel um Platz 2 unterlagen die Löwen den FC Bayern Amateuren vor 600 (!) Zuschauern mit 0:3. Wie gesagt: Bayernliga-Zeiten waren oft harte Zeiten…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Fahrudin Jusufi setzte gegen den TSV Großhadern auf folgende Mannschaft des TSV 1860.

Zander – Prokes, Renner (62. Becker), Goldstein – Aigner, Grünwald, Seidel, Brandenburger, Pinkall – Löbmann, Engert (62. Wild)

Tore:
0:1 Schmid (56.), 1:1 Löbmann (63.), 2:1 Prokes (65.), 3:1 Becker (75.)

Die Aufstellung ist dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Elfmeter in letzter Sekunde – Amas verlieren in Geretsried

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Unglücklich und durchaus unverdient unterlag die U21 des TSV 1860 am Samstag Nachmittag in der Bayernliga Süd beim TuS Geretsried. Ein fragwürdiger Elfmeter in der sechsten und letzten Minute der Nachspielzeit besiegelte den 2:1-Sieg des Aufsteigers im vorletzten Auswärtsspiel des Jahres für das Team von Alper Kayabunar. Zuvor hatten die Amas die erste Halbzeit bei spätsommerlichen Außentemperaturen ein wenig verschlafen, sich aber mit dem Ausgleich durch den eingewechselten Noah Klose elf Minuten vor Ende der  regulären Spielzeit eigentlich in die Erfolgsspur zurückgeschossen. In der Tabelle bleiben die kleinen Löwen trotz der Niederlage vorerst Spitzenreiter. Verfolger TSV Landsberg konnte durch ein 3:0 bei Schalding-Heining nach Punkten aufschließen, liegt aber aufgrund des direkten Vergleichs gegen 1860 auf Platz zwei.

Gut gefülltes Isaraustadion in Geretsried. Die Zuschauer genießen die Sonne im November.

Profikader-Junglöwen in Geretsried für die Amas am Ball

Über 500 Besucher*innen waren ins Isaraustadion gekommen und rechneten wohl mehrheitlich mit einem erneut klaren Erfolg für die Gäste aus München. Erst vor 17 Tagen war der TuS Geretsried beim Nachholspiel an der Grünwalder Straße 114 chancenlos gegen die Amas geblieben und mit 0:3 klar unterlegen. Löwendompteur Alper Kayabunar bot aufgrund der Länderspielpause bei den Profis mit Paul Bachmann im Tor und Lasse Faßmann sowie Samuel Althaus diesmal drei Aktuere auf, die zuletzt im Kader von Markus Kauczinski gestanden hatten. Dennoch zeigten sich die Gäste in der Anfangsphase weniger wach und erfolgreich, wie noch vor gut zwei Wochen gegen den selben Gegner. Nach Chancen stand es etwa zwei zu zwei, als der Geretsrieder Srdan Ivkovic in der 25. Minute eine Flanke unbedrängt herunterpflücken und aus acht Metern Torentfernung im Strafraumgetümmel zum 1:0 abschließen konnte. Die Amas mühten sich danach, kamen auch an den Strafraum des Aufsteiger heran, ohne jedoch zu entscheidenen Abschlussmöglichkeiten zu kommen. So ging es mit der knappen Führung für Geretsried in die Pause.

Nach der Pause weitgehend Spiel auf ein Tor

Nach dem Seitenwechsel brachte Kayabunar Noah Klose und sah zunächst fast das 0:2 aus Sicht der Amas, als der Torschütze des ersten Geretsrieder Treffers den Ball – allein vorm Tor – weit über den Kasten von Paul Bachmann donnerte. Danach stellten die Gastgeber ihre Angriffsbemühungen weitgehend ein und überließen den Löwen das Heft des Handelns, welches diese bereitwillig übernahmen und sich zahlreiche Chancen erspielten. Die logische Konsequenz des Sturmlaufs in weiß und blau war in der 78. Minute der hoch verdiente Ausgleich durch den eingewechselten Klose. Auch nach dem Tor drückten die Amas weiter und wollten unbedingt die drei Punkte die Isar flußabwärts mitnehmen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit kamen dann die Geretsrieder per Konter noch einmal vor das Löwentor. Schiedsrichter Dominik Faber sah – relativ exklusiv – eine Notbremse von Lasse Faßmann am stark abseitsverdächtig positionierten Geretsrieder Fabian Pech, stellte den Löwen mit Rot vom Platz und entschied auf Elfmeter für die Hausherren, den Robin Renger ein wenig glücklich – Bachmann hatte die Ecke geahnt – zum umjubelten Sieg für den TuS verwandelte. Danach wurde die Partie nicht mehr angepfiffen.

Spielminute 90+6: Kurz vor der Ausführung des Strafstoßes für Geretsried. Der vom Platz gestellte Lasse Faßmann steht da noch an der Trainerbank…
…muss dann aber noch für wenige Sekunden hinter die Bande des Isaraustadions.

Kaybunar verärgert über Fehlentscheidung

Alper Kaybunar kritisierte die Entscheidungen des Unparteiischen in der finalen Schlussminute – nach dem Studium der Videoaufnahmen – im Interview mit sechzger.de danach sachlich, aber sichtlich enttäuscht über die dritte Auswärtsniederlage für sein Team. Lasse Faßmann muss nun mit einer Sperre rechnen und steht den Profis im nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am kommenden Sonntag nicht zur Verfügung. Für die Amas geht es am Abend zuvor – zu ungewohnter Anpfiffzeit um 18.00 Uhr – am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße gegen den SV Heimstetten zum vorletzten Mal um Bayernliga-Punkte im Kalenderjahr 2026.

 

TSV 1860 III feiert glücklichen Sieg in Neuried

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tsv neuried tsv 1860 iii dritte

Einen ebenso knappen wie glücklichen Auswärtssieg feierte der TSV 1860 III am Samstagnachmittag beim TSV Neuried. Damit behaupten die Löwen Platz 4 in der Kreisliga.

TSV 1860 III feiert glücklichen Sieg in Neuried

Beide Teams taten sich über weite Strecken der Partie in der Offensive ziemlich schwer, Torchancen waren folglich Mangelware. Die Elf von Beppo Gutsmiedl ging zwar als Favorit ins Spiel, auf dem Platz war davon leider zu selten etwas zu sehen. Bis zur Pause fielen folglich keine Tore und so ging es leistungsgerecht mit 0:0 in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel war das Match auf eher bescheidenem Niveau, aber immerhin gab es für Löwen etwas zu jubeln. In der 54. Minute netzte Mario Krischel zum 0:1 ein und brachte die Dritte damit auf die Siegerstraße. Dass es am Ende zu drei Punkten reichte, lag auch daran, dass dem TSV Neuried ein doch recht eindeutiger Elfmeter verwehrt wurde.

Wie dem auch sei: Durch den Auswärtssieg stehen die Löwen in der Tabelle der Kreisliga nunmehr bei 25 Punkten und belegen Rang 4. Spitzenreiter ist der FC Kosova (32 Pkt.) vor dem SV München West (31) und dem FC Fürstenried (29). Der TSV Neuried findet sich auf Platz 8 (14 Pkt.) wieder.

Mario Krischel jubelt über seinen Siegtreffer in Neuried

Saisonprognose im NOVEMBER: Stimmungsabsturz geht weiter

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Der Stimmungsabsturz bei den Löwen geht weiter. Und zwar ungebremst! Nachdem schon im Oktober an dieser Stelle berichtet werden musste, dass in unserer monatlich abgefragten Saisonprognose die Antwort “Wir steigen auf” von nur noch 28% aller Teilnehmer*innen angeklickt wurde (im September waren es noch 69%, im August gar 75% gewesen), sind es im trüben November nun nur noch 13%, die komplett optimistisch bleiben und weiter an den großen Wurf im Mai 2026 glauben. Inzwischen ist das allerdings die am zweitseltesten gewählte Antwort. Die im Sommer, also von Juli bis September noch – wenn auch mit großem Abstand – am zweithäufigsten prognostizierte Abschlussplatzierung für die Löwen auf den Verfolgerrängen vier bis acht ist ebenfalls drastisch zurückgefallen. Nur noch zwölf von 100 Befragungsteilnehmer*innen erwarten aktuell ein knappes Scheitern am Aufstiegsziel. Weiter deutlichen Zuwachs erfährt im November hingegen der worst case: Mit dem Abstieg in die Regionalliga am Saisonende rechnet inzwischen rund jeder sechste Löwenfan (17%). Mehr Ernüchterung innerhalb weniger Montate geht nicht!

Vier Partien – zwei Siege, zwei Pleiten

Vier Spiele in der 3. Liga wurden zwischen der Befragung im Oktober und im November ausgetragen. Die letzte Umfrage fand direkt im Anschluss an die last-minute-Niederlage in Wiesbaden – in der letzten Länderspielpause – statt. Danach folgte der Sieg über Tabellenführer Duisburg, die Niederlage in Mannheim, dann erneut ein Erfolg über den  Spitzenreiter (aus Cottbus), bevor die Löwen bei Jahn Regensburg mit 0:4 untergingen. Gewiss beeinflusst in einem so emotionalen Umfeld wie in Giesing das letzte ausgetragene Ligaspiel sehr stark die hier erhobene Prognose. Deutlich mehr, als die Spiele direkt zuvor. Mit einem – vielleicht glücklich eingefahrenen – Punkt in der Hauptstadt der Oberpfalz wäre das Ergebnis für November sicher etwas weniger pessimistisch ausgefallen. So legt es schonungslos offen, ob die Anhänger (noch) an ihre Mannschaft glauben. Das Resultat könnte dem Team zu denken geben… Das Pokalspiel in Aubstadt am Mittwoch lag direkt im Befragungszeitraum und danach gingen die optimistischen Einschätzungen sogar wieder ein klein wenig nach oben. Eine detaillierte Betrachtung ist in dieser Hinsicht aber leider nicht möglich.

Mehrheiten für die untere Tabellenhälfte

Aktuell belegt 1860 einen enttäuschenden 14. Tabellenplatz. Nur zwei Zähler trennen Volland & Co. von den Abstiegsrängen. Die deutliche Mehrheit der für die Saisonprognose November Befragten rechnet auch in der Abschlusstabelle der 3. Liga im Mai 2026 mit einem ähnlichen Platz für die Löwen. Fast ein Drittel (32%) aller Teilnehmer*innen haben “Platz 9-12” ausgewählt, ein paar weniger (26%) “Platz 13-16”. Dies würde dann wohl ein spannendes Saisonfinale bedeuten. Allerdings ganz anders, als ursprünglich mal erwartet: Nämlich mit Abstiegskampf bis zum Schluss. Noch vor zwei Monaten hatte sich übrigens keine einzige der (damals allerdings auch nur 501) abgegeben Stimmen für die Antwortoption einer Platzierung direkt vor den Abstiegsrängen entschieden. In der Wahlforschung spricht man in so einem Fall wohl von “erdrutschartigen” Veränderungen.

Nächste Abfrage nach weiteren drei Ligaspielen

Drei Ligapartien (gegen Saarbrücken, in Ulm und gegen Schweinfurt) stehen nun auf dem Löwenterminplan, bevor wir die geneigte Leser*innenschaft schon wieder um eine Saisonprognose bitten werden. Und natürlich werden auch diese drei Spiele einen erheblichen Einfluss auf das letzte Stimmungsbarometer in diesem Jahr 2025 haben.
An dieser Stelle wollen wir es auch im November nicht versäumen, allen aktiven Teilnehmer*innen an der Saisonprognose für ihre Einschätzung zu danken!

Zurück auf dem Platz: Schröter und Verlaat wieder im Training

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Tsv 1860 morris Schröter

In der laufenden Saison absolvierte Morris Schröter aufgrund eines Sehnenrisses bislang keine einzige Drittliga-Minute für die Löwen. Nun ist jedoch Licht am Ende des Tunnels erkennbar, denn Schröter ist beim TSV 1860 wieder ins Training eingestiegen. Auch bei Jesper Verlaat rückt das Comeback näher.

Schröter und Verlaat wieder im Training

Am Donnerstag stand für Schröter zunächst eine Laufeinheit auf dem Programm, ehe er später auch erstmals wieder mit Ball trainierte. Bis der 30-Jährige wieder mit der restlichen Mannschaft trainieren wird, dürfte es jedoch noch dauern. Sein Comeback wird der gebürtige Wolfener dann vermutlich im Laufe der Rückrunde feiern. Bislang stand Schröter für die Löwen in der 3. Liga in 50 Partien auf dem Platz. Dabei erzielte er acht Tore selber und bereitete neun weitere Treffer vor.

Etwas früher dürfte Jesper Verlaat sein Comeback für den TSV 1860 feiern. Der Kapitän befindet sich derzeit noch im Individualtraining und absolviert zudem Reha-Maßnahmen mit einem externen Partner. Bei weiterem Heilungsverlauf ist nicht auszuschließen, dass der Niederländer noch im Jahr 2025 wieder für Münchens große Liebe aufläuft.

Titelbild: CR Fotos

Auch am Länderspielwochenende: Amas in Geretsried im Einsatz!

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TSV 1860 München II TuS Geretsried Bayernliga Süd Nachholpartie

Die Amas des TSV 1860 sind vom Länderspielwochenende, das die Löwenfans in Bezug auf die Profis zur Untätigkeit zwingt (was nach dem desaströsen Auftritt in Regensburg am vergangenen Wochenende aber ja vielleicht beim einen oder anderen gar nicht so unerwünscht ist) nicht betroffen. In der Bayernliga Süd rollt auch auch an diesem Wochenende der Ball. Zum drittletzten Mal in diesem Jahr. Für das Team von Alper Kayabunar geht es am Samstag Nachmittag um 14.00 Uhr nach Geretsried. Und auch bei der Zweitvertretung der Löwen steht Wiedergutmachung auf dem Programm.

Zusammenrücken an der Tabellenspitze

Trainer Kayabunar war sichtlich angefressen nach der letzten Partie seiner Truppe, dem 1:1 gegen Kellerkind TSV Kottern am letzten Freitag auf dem Kunstrasenplatz 2 an der Grüwalder Straße 114. Daraus machte er im Interview mit sechzger.de direkt nach dem Schlusspfiff keinen Hehl. Zu schlafmützig oder überheblich hatte sein Team, speziell beim Gegentor, agiert, dem Abstiegskandidaten aus dem Allgäu letztlich einen Zähler überlassen und selbst zwei Punkte im Meisterschaftsrennen verloren. Wovon allerdings der erste Löwenverfolger, der TSV Landsberg nicht profitieren konnte. Die Lechstädter kamen ihrerseits tags darauf nicht über ein 1:1 gegen den Aufsteiger Sportfreunde Schwaig hinaus und liegen somit weiter drei Punkte hinter den Amas auf Platz zwei. Etwas dichter zusammengerückt ist man dahinter, in den Top-5 der Bayernliga Süd. Der SV Erlbach und – vielleicht etwas überraschend – der FC Deisenhofen haben inzwischen je 31 Zähler aus 17 Spielen gesammelt und belegen die Plätze drei und vier. Nur einen Punkt dahinter, allerdings auch mit einer absolvierten Partie weniger auf dem Konto, liegt der FC Pipinsried. Und auch der aktuell Sechste, der SV Kirchanschöring könnte mit einem Sieg aus dem fehlenden 17. Spiel auf insgesamt 32 Zähler kommen – und damit auf Platz 3 aufrücken.

Aufsteiger Geretsried kämpft gegen den Abstieg

In ganz anderen Tabellenregionen bewegt sich der Gastgeber der Amas am Samstag. Geretsried belegt derezeit den zwölften Tabellenplatz mit zwei Rängen und vier Punkten Vorsprung auf den ersten der zwei Relegationsplätze. Immerhin gelang dem TuS nach der deutlichen 0:3-Schlappe gegen die Amas im Nachholspiel an der Grünwalder Straße 114 vorletzte Woche, eine Stabilisierung, die sich in zwei Remis (in Nördlingen und Ismaning) ausdrückte. Die letzte Niederlage, das Duell mit dem TSV 1860 war das Nachholspiel der wegen Starkregen im Juli abgebrochenen Partie vom 2. Spieltag. Der Aufsteiger aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen blick in seiner ersten Spielzeit in der Bayernliga Süd auf fünf Siege (drei davon an des Gegners Platz errungen), vier Unentschieden und acht Niederlagen zurück. Im Abstiegskampf, von dem man im Oberland nach dem Aufstieg im Sommer aber ausgegangen war, sollte für das Team des 25jährigen Trainers Daniel Dittmann ein Happy End möglich sein.

Keine Historie zwischen Geretsried und den Amas

Auf eine sportliche Bilanz zwischen dem TuS und den Amas können wir an dieser Stelle (wie im Vorbericht vor gut zwei Wochen) leider nicht zurückblicken. Sie fehlt in der Fußballgeschichte. Lediglich das relativ leicht herausgespielte 3:0 vom 29. Oktober, als auch der nach gut einer Stunde beim Stand von 1:0 abgebrochene erste Versuch für diese Partie der Bayernliga Süd am 25. Juli stehen zu Buche.

Alle nach Geretsried!

Umso mehr legen wir unseren Leser*innen an dieser Stelle den Besuch des Isaraustadions  in Geretsried am Samstag Nachmittag um zwei ans Herz. Zum einen kann man bei den Amas das eine oder andere Talent, das vielleicht bald schon für die Profis auf dem Feld steht, beobachten. Zum anderen hat es der älteste Löwennachwuchs im vorletzten Auswärtsspiel dieses Kalenderjahres verdient, nochmal von möglichst vielen Anhängern in weiß und blau begleitet zu werden. Und es ist quasi die letzte Chance, die Amas auswärts zu begleiten. Nach dem am Samstag, den 22. November um 18 Uhr auf dem Trainingsgelände anstehenden Heimfinale gegen den SV Heimstetten, geht es eine Woche später, am 29. November nachmittags um 14 Uhr dann zum FC 1920 Gundelfingen. Für viele reisebereiten Löwenfans ergibt sich dann jedoch leider eine unvermeidliche Kollision. Zeitgleich zu dieser Partie im Schwabenstadion in Gundelfingen treten die Löwenprofis im nur rund 35 Kilometer Luftlinie entfernten Donaustadion in Ulm in der 3. Liga gegen den Ball.

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Titelbild: Spielszene aus dem letzten Duell zwischen den Amas und dem TuS Geretsried, das erst gut zwei Wochen zurückliegt.