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Sean Dulic in kicker Elf des Tages

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TSV 1860 25 Dulic Sean

Was war das mal wieder für eine dramatische Schlussphase gestern – und wieder mal mit dem besseren Ende für unsere Löwen. Mittendrin: Sean Dulic, der tief in der Nachspielzeit den Assist zum Siegtreffer leistete und nicht nur deswegen vom kicker in die Elf des Tages berufen wurde.

Sean Dulic in kicker Elf des Tages

Neben Dulic konnte auch Marvin Rittmüller das Sportmagazin überzeugen, der ebenfalls die Note 2,0 erhielt. Thomas Dähne, Thore Jacobsen, Kevin Volland und Sigurd Haugen wurden vom kicker mit einer 2,5 bedacht.

Die Spieltagself im Überblick

Funk (Cottbus) – Coskun (Duisburg), Müller (Osnabrück), Dulic (1860), Rorig (Cottbus) – Moustier (Essen, Spieler des Tages), Münst (Köln), Mizuta (Essen), Boziaris (Cottbus), Symalla (Duisburg) – Martinovic (Ulm)

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – TSV Havelse

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten rund um den TSV 1860 München eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht’s um das dritte Heimspiel in dieser Saison gegen den TSV Havelse, das die Löwen gestern Abend in allerletzter Minute mit 3:2 gewinnen konnten.

Nils (12jähriger Löwenfan mit leidenschaftlichem Löwen-Papa):

Ich hab noch nie so einen krassen Torjubel erlebt, wie nach dem 3:2. Der Sieg war zwar sehr glücklich, weil 1860 das 2:0 hergeschenkt hat und nur noch zu zehnt war. Dafür war der Siegtreffer umso schöner. Das letzte Mal, als ich mich so über einen Sieg gefreut habe war gegen Darmstadt im Pokal.

Patrick Glöckner (Cheftrainer des TSV 1860, in der Pressekonferenz):

Das war mit das verrückteste Spiel, was ich je geleitet habe, an der Außenlinie. (…) Wir kommen 25 Minuten überragend in das Spiel rein, haben uns zahlreiche Torchancen erspielt. In der Phase schaffen wir es nicht, das Tor zu machen. Sind dann in ner Phase drinne, wo ich eigentlich gedacht hätte, dass es jetzt bisschen ruhiger wird und erstmal nichts passiert. Aus der Situation erzielen wir dann zwei Tore. (…) In der zweiten Halbzeit waren wir wirklich die schlechtere Mannschaft. Wir haben nicht mehr die Spieldominanz gehalten, den Ball zu schnell abgegeben. (…) Es ist immer schwer, wenn du mit 2:0 in ne Halbzeit gehst. Es ist für mich das schwerste Ergebnis, weil du halt einfach denkst, du bist schon ein Stück weit sicher und das geht in dieser Liga nicht. Jede Mannschaft ist in der Lage, einen guten Fußball zu spielen, jede Mannschaft ist in der Lage mit nem Anschlusstreffer zurück zu kommen. (…) Wir kriegen dann die Runterstellung, gehen in Unterzahl und können dann den lucky punch echt in allerletzter Sekunde setzen. (…) Ich bin total stolz auf meine Mannschaft, dass wir’s wieder mal geschafft haben, ein Spiel hinten raus zu drehen, weil das zeigt einfach, was für ne Truppe wird sind. Wir glauben bis zum letzten Spielzug dran, dass wir ein Spiel in unsere Richtung lenken können und das macht unwahrscheinlich viel mit uns. (…) Man hat gesehen, wie die Fans ausgerastet sind. Also so laut habe ich die Kurve auch noch nie gehört.

Stefan Kranzberg (Redakteur sechzger.de):

Wie kann man innerhalb von fünf Spieltagen nur um so viele Jahre altern? Die ersten 20 Minuten waren offensiv richtig stark, da kannst auch vier Tore machen. Die Tore dann zu einem super Zeitpunkt, aber nach der Pause hat Sechzig über weite Strecken viel zu überheblich agiert und wurde zurecht bestraft. Und dann kam die Nachspielzeit…
Über den Schiedsrichter konnten wir uns gestern sicher nicht beschweren, so ehrlich muss man sein.

Christian Dierl (Vizepräsident TSV 1860 e.V.):

Wahnsinn, was für Emotionen und was für ein Torjubel am Ende. Späte Tore können wir diese Saison, das steht fest – das zeigt, dass die Mannschaft immer an sich glaubt und der Teamgeist und die Mentalität stimmt… und das auch noch in Unterzahl. Besonders freut es mich für „Hobschi“ – man sieht, dass wir von der Bank immer wieder Qualität bringen können und sich die Breite des Kaders schon jetzt am Saisonbeginn bemerkbar macht. Ich bin natürlich sehr glücklich über den Sieg, der am Ende aufgrund der guten ersten Halbzeit von uns, auch verdient war. Ebenso sehr zufrieden bin ich über die Punktausbeute aus den bisherigen fünf Saisonspielen. Tabellenplatz zwei ist auch eine schöne Momentaufnahme – mehr aber auch nicht.
Wir haben noch gar nichts erreicht, und müssen und werden daher weiter hart arbeiten. Aber man muss natürlich schon auch kritisch sehen, dass wir nach dem Anschlusstreffer, welcher ja aus dem Nichts fiel, komplett den Zugriff aufs Spiel verloren haben. Wir waren mutlos und haben viel zu viel nach hinten gespielt, anstatt nach vorne. Ich bin mir aber sicher, dass der Trainer mit seinem Team das ansprechen und analysieren wird.

Max M. (18, gegen Havelse in der Westkurve in Block H):

Auch wenn man den Gegner wieder unnötig ins Spiel kommen lassen hat, hat man heute wieder eine Siegermentalität bewiesen. Patrick Hobsch hat auch wieder mal bewiesen, was er für ein Unterschiedsspieler ist. In der Kurve hat man heute wieder mal gemerkt, was für eine Euphorie im Verein gerade herrscht auch wenn es in den letzten Wochen wieder mal viel Tumult, um die Stadionfrage gab. Wichtige drei Punkte, solche braucht man wenn man oben mitspielen möchte!

Patrick Hobsch (Siegtorschütze nach dem Spiel bei MagentaSport):

Das war natürlich unfassbar, das Stadion ist – glaub ich – explodiert. (…) Ich war echt verwundert, wie gut wir es noch gespielt haben, dafür dass wir in Unterzahl waren, mein ich. Den letzten Angriff. (…)  Weil eigentlich kennt man’s dann immer so, dass da dann der lange Ball reinfliegt, aber wir spielen da nen super Angriff und Sean hat super Übersicht und dann hab’ ich das Glück, dass ich da stehe und das Tor machen darf heute.

Last-Minute-Löwen schlagen Havelse mit 3:2

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Last-Minute-Löwen schlagen Havelse mit 3:2

Normal geht es heuer in Giesing scheinbar nicht – die Last-Minute-Löwen haben auch am Sonntagabend wieder zugeschlagen. In der fünften Minute der Nachspielzeit der Partie gegen Aufsteiger TSV Havelse explodierte das ausverkaufte Grünwalder Stadion förmlich. Patrick Hobsch hatte gerade beim letzten Angriff für die Löwen den 3:2-Siegtreffer markiert. Diese hatten zuvor alles im Griff, zur Pause mit 2:0 geführt, dann aber die Führung nach einer Ampelkarte gegen Volland aus der Hand gegeben. Ein glücklicher Sieg, aber das juckt in ein paar Tagen keinen Mensch mehr.

Löwen starten gut, treffen aber nicht

Münchens große Liebe fand gut in die Partie, agierte druckvoll, nutzte in der Anfangsphase seine Chancen aber nicht. Nach etwa 20 Minuten verflachte die Partie, Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die beste Chance für die Hausherren hatte Neuzugang Rittmüller, der bei einem Lupfer an der Querlatte gescheitet war. Dann klingelte es plötzlich vor der Pause im Doppelpack. Volland schaltete nach einem groben Patzer von Gäste-Keeper Opitz am Schnellsten und schoß zum 1:0 ins leere Tor ein. Wenig später chippte Niederlechner einen Freistoß perfekt getimed auf Haugen, der zum 2:0 einköpfte.

Zu früh einen Gang zurückgeschaltet

Die Münchner schienen auch im zweiten Durchgang alles im Griff zu haben, waren dem dritten Treffer nahe, ließen aber selbst beste Möglichkeiten liegen. Dies rächte sich nach einer Stunde beim Anschlusstreffer, als Havelse eine Ecke einfach scharf an den ersten Pfosten zimmerte und der Ball unglücklich am kurzen Eck zum 2:1 ins Netz abgefälscht wurde. Auch dann war Sechzig dem dritten Tor näher, als die eigentlich ideenlosen Gäste.

Ampelkarte gegen Volland weckt die Gäste auf

Das Spiel plätscherte ohne große Höhepunkte vor sich hin, bis plötzlich Volland in der 85. Minute Gelb-Rot sah. Er wurde vor der Pause verwant, als er bei einem Freistoß der Gäste an der Mittellinie nicht schnell genug Platz machte und angeschossen wurde. Die zweite Verwarnung war nach einem harten Einsteigen am eigenen Strafraum berechtigt – wobei wohl schon wegen Abseits abgepfiffen war. Dadurch wachte Havelse plötzlich auf und kam zum Ausgleich, als Sechzig im eigenen Strafraum hanebüchen verteidigte. Wolfram wurde an der eigenen Grundlinie außen überlaufen, am kurzen Fünfer stand ein Gästespieler plötzlich vollkommen frei und ließ dem erneut fehlerfreien Dähne keine Chance.

Joker Hobsch sichert den Dreier

Die Zuschauer hatten sich schon fast mit dem Remis abgefunden, nachdem Rittmüller mit einem satten Schuss nur das Lattenkreuz getroffen hatte. Bis zum letzten Angriff. Der Ball kam über den rechten Flügel scharf ins Zentrum, Joker Hobsch stand mal wieder goldrichtig und schob zum 3:2 ein. Extase bei den Löwen – auf dem Rasen und auf den Rängen. Tabellenplatz zwei, weiterhin ungeschlagen, elf Punkte aus fünf Spielen. Wen juckt es da, dass man gegen einen tapfer kämpfenden Aufsteiger mit einer durchwachsenen Leistung fast zwei Punkte verschenkt hätte. Solche Spiele muss man halt gewinnen wenn man aufst…., ääähm, vorne mitspielen möchte!

Liveticker: TSV 1860 München – TSV Havelse (5. Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München TSV Havelse

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem TSV Havelse! Die beiden Mannschaften treffen am 5. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Ein Sieg, ein Remis – so die bisherige Heimbilanz der Löwen in der noch jungen Spielzeit. Gegen Aufsteiger TSV Havelse, der seinerseits noch auf den ersten Saisonsieg wartet, möchte die Elf von Trainer Patrick Glöckner natürlich den nächsten Dreier einfahren, um sich in der Tabelle in der Spitzengruppe einzunisten. Selbstverständlich sollte man die Norddeutschen, bei denen seit Vertrag auch Ex-Löwe Semi Belkahia unter Vertrag steht, jedoch nicht unterschätzen. Auf geht’s, Löwen!

 

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Verlaat, Voet – Rittmüller, Christiansen, Jacobsen, Pfeifer (68. Wolfram) – Volland – Haugen (79. Hobsch), Niederlechner (68. Philipp)

Bank:
Bachmann (TW), Steinkötter, Althaus, Schifferl, Lippmann

Tore:
1:0 (39.) Volland, 2:0 (44.) Haugen, 2:1 (58.) Düker, 2:2 Posselt (89.), 3:2 Hobsch (90.+5)

Gelb-Rot: 
Volland (1860/ 85.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Morris Schröter wird den Löwen voraussichtlich über Monate hinweg wegen eines Sehnenrisses am Hüftbeuger nicht zur Verfügung stehen. Des Weiteren fallen Tim Danhof, Max Reinthaler und Kilian Jakob verletzungsbedingt aus.

Ausfälle beim TSV Havelse:
keine

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – TSV Havelse außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

1860-Nachwuchsdarter Ferdinand Sielaff feiert ersten Turniersieg

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Großer Erfolg für die Präzisionssportler von der Grünwalder Straße. Nachwuchsspieler Ferdinand Sielaff konnte gestern in Ergolding beim erste BDV-Ranglistenturnier der Saison 25/26 seinen ersten Turniersieg feiern.

Erstes Turnier nach der Sommerpause

Die Saisoneröffnung des Bayerischen Dart-Verbands fand gestern beim DC Ergolding statt. Insgsamt waren 152 Herren, 30 Damen, 34 Jugendliche und acht Schüler am Start. Bei den Schülern trat auch Ferdinand Sielaff an, der im März die Bronzemedaille bei den bayerischen Meisterschaften gewinnen konnte.

Ferdinand Sielaff feiert ersten Turniersieg

Die Schüler traten in zwei Vorrunden-Gruppen mit jeweils vier Teilnehmern an. Ferdinand belegte in seiner Vorrundengruppe mit drei Siegen unangefochten den ersten Platz und qualifizierte sich damit soouverän für das Halbfinale. Dort spielte er gegen Luis Felbinger, den Zweiten der anderen Vorrunden-Gruppe. Ferdinand zeigte im Halfbinale ganz große Moral. Nachdem er zunächst mit mit 0:2 Legs zurück lag, kämpfte er sich zum 2:2 zurück. Im entscheidenden fünften Leg vergab Felbinger einen Match-Dart. Die Chance ließ sich Ferdinand nicht entgehen und gewann schlussendlich mit 3:2. Im Finale wartete Korbinian Jäger, Gruppenerster der anderen Vorrunden-Gruppe. Hier zeigte Ferdinand all sein Können und checkte beim Stand von 1:1 mit einem 111er Highfinish zum 2:1 aus. Das vierte Leg gewann er souverän, so dass er das Finale schließlich mit 3:1 für sich entscheiden konnte.

Ferdinand Sielaff präsentiert stolz den Siegerpokal

Dart-Abteilung des TSV 1860 entwickelt sich weiter

Wir gratulieren Ferdinand natürlich herzlich zu seinem Erfolg. Möglich machte diesen Erfolg auch der kontinuierliche Ausbau der Präzisionssport-Abteilung. Mittlerweile verfügen die Darter über einen neuen, von der Fläche her doppelt so großen Container auf dem Trainingsgelände. Jetzt kann an acht Boards gleichzeitig trainiert werden. Daher können jetzt auch Liga-Spiele an der Grünwalder Straße stattfinden. 1860 geht mit insgesamt vier Mannschaften in den Liga-Betrieb der neuen Saison. Die erste Mannschaft ist erneut aufgestiegen und mittlerweile in der Bayernliga, der dritthöchsten Spielklasse nach 1. und 2. Bundesliga, angekommen. Auch die Darts-Jugend spielt künftig im Liga-Betrieb. Unter dem Namen „TSV München von 1860 e.V. IV“ gehen die Youngster ab Ende September in der 5.Bezirksliga Mitte auf Punktejagd.

 

Gegnervorstellung 25/26: Turn- und Sportverein Havelse 1912 e. V.

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Havelse im GWS 21/22

Die Stimmung ist gut in München Giesing. Man ist ungeschlagen, auch im Toto-Pokal weitergekommen und konnte mit Marvin Rittmüller einen letzten hochkarätigen Neuzugang präsentieren. Nun gilt es nach der schon zweiten Pause in der Liga die Serie zu verlängern, um mit den Überraschungsteams an der Tabellenspitze Schritt zu halten. Auf dem Papier scheint dies eine leichte Aufgabe zu sein, denn es kommt einer der “kleinen” Aufsteiger ins Grünwalder Stadion. Die Löwen erwarten den Turn- und Sportverein Havelse 1912 e. V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Zusammen mit Schweinfurt 05 von Vielen als Fixabsteiger gehandelt, stehen die Niedersachsen aktuell auch mit zwei Zählern im Tabellenkeller auf Platz 19. Mit einem Torverhältnis von 2:5 und einer Bilanz von 0-2-2 ist der Saisonstart eher bescheiden gelaufen, obwohl natürlich zu diesem frühen Zeitpunkt noch nichts verloren ist und man nur einen Punkt von den Nicht-Abstiegsplätzen entfernt liegt. Die Formkurve zeigt aber deutlich abwärts. Nachdem man gegen die momentan top-platzierten Hoffenheimer und den Aufstiegsfavoriten aus Essen zu Beginn noch jeweils punkten konnte, gingen die letzten beiden Partien gegen die vermeintlich Schwächeren Konkurrenten aus Aue und Osnabrück verloren.

Auch die Vorbereitung verlief eher suboptimal. Zwar konnte man Hertha BSC beim 3:2 im Juli noch halbwegs Paroli bieten, kassierte danach gegen Bielfeld und Paderborn II (!) jeweils sieben Tore (1:7; 2:7). Wenigstens im Länderpokal ist man standesgemäß in die dritte Runde eingezogen, obwohl man schon gegen zwei Regionalligisten antreten musste.

Kader & Transfers

Besonders für einen Aufsteiger gab es im Kader der Havelser im vergangenen Transferfenster wenig Bewegung und man ist mit einem Gesamtmarktwert von 2,68 Mio. Euro mit Abstand Schlusslicht der dritten Liga. So stehen sich jeweils 7 Zu- und Abgänge gegenüber. Auf der Abgangsseite scheint es keine wichtigen Transfers gegeben zu habe, alle Spieler wechselten mindestens zwei Ligen tiefer oder wurden in die Vereinslosigkeit entlassen.

Bekannteste Neuzugänge sind der auf Schalke ausgebildete Nassim Boujellab (26, ZM, 30 BL-Spiele) der von Arminia Bielfeld kam und Ex-Löwe Belkahia (26, IV). Letzterer wurde erst kürzlich verpflichtet, nachdem sein Vertrag in Bielfeld nicht verlängert worden war. Außerdem holte man zwei Spieler aus Lübeck (aber von verschiedenen Vereinen) und lieh John Posselt (21, MS) von Paderborn II, sowie Arlind Rexhepi (22, LA) aus Mannheim aus.

Trainer der Niedersachsen ist Samir Ferchichi. Der 40-jährige war in seiner Trainerkarriere bisher nur in Havelse tätig und ist seit September 2022 im Amt. Eine nennenswerte Spielerkarriere hat der in Minden geborene A-Lizenz-Inhaber nicht vorzuweisen. Insgesamt finden sich im Kader viele Spieler aus der Region um Hannover, von denen einige schon in der Jugend für den TSV Havelse gespielt haben.

Löwenpower: Semi Belkahia

Vereinsgeschichte

Gegründet wurde der jetzige TSV am 5. August 1912 als FC Pelikan Havelse, da das erste Spielgerät der Gründer von der gleichnamigen Marke Pelikan stammte. Dieser Verein wurde im Jahre 1923 aus wirtschaftlicher Not zwischenzeitlich aufgelöst, aber zehn Jahre späte erneut als TV Havelse wieder gegründet und einige Jahre später in TSV Havelse umbenannt. Dieser Club spielte bis zum Ende des zweiten Weltkriegs lediglich auf Kreiseben eine Rolle. 1947 erfolgte eine temporäre Umbenennung in TSV Havelse-Marienwerder, da man so noch im Kreis Hannover auf höherem Niveau mitspielen konnte.

In den 50er Jahren erreichte man zum ersten Mal die Bezirksebene und wenig später sogar die Aufstiegsrunde zur Oberliga. Hier scheiterte man jedoch und musste in der Folge aufgrund von Lizenzverstößen wieder absteigen. Nach weiteren rund 20 Jahren auf Kreisebene wurde unter der Führung von Obmann Wilhelm Langrehr eine erfolgreiche Ära eingeläutet. Diese führte bis in die drittklassige Oberliga Nord und 1984 sogar in den DFB-Pokal, wo man erst im Wiederholungsspiel dem VfL Bochum unterlag.

Erfolge ab 1990

Nach einer kurzen Schwächephase konnte man unter dem ehemaligen Spieler Volker Finke auf der Trainerbank den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern. Nachdem man 88/89 noch in der Relegation zur 2. Bundesliga scheiterte, konnte man die Sensation 1990 perfekt machen und erreichte das Unterhaus. Hier konnte man sich nach einem frühen Abschied von Trainer Finke (nach kurzer Pause nach Freiburg) aber nur eine Saison halten und musste direkt wieder den Gang in die Oberliga antreten. Immerhin für eine Spielzeit war man auf Augenhöhe mit dem großen Nachbarn aus Hannover gewesen.

Im Jahre 1992 klopfte man abermals am Tor der 2. Bundesliga an, musste sich in der Aufstiegsrunde aber unter anderen dem TSV 1860 München geschlagen geben. Dies sollte der für längere Zeit letzte Höhenflug gewesen sein und so musste man 2001 sogar in die fünfte Liga absteigen und wurde nach einem totalen Umbruch in der Mannschaft im Anschluss direkt in die Landesliga weitergereicht.

2005 kehrte man in die Niedersachsenliga zurück und etablierte sich dort, ehe 2009/10 der Aufstieg in die Regionalliga gelang. Hier konnte man sich nach anfänglichen Schwächen unter Trainer Neuling Andre Breitenreiter festsetzen, der wie Finke direkt vom Feld auf die Bank gewechselt war.

Das erste Mal in die dritte Liga konnte der TSV Havelse in der Corona-Saison 21/22 aufsteigen, musste aber postwendend wieder in die 4. Liga. Nach einigen Jahren gelang zur aktuellen Saison abermals der Sprung in den Profifußball. Dieser Schritt ist Teil der Mission Profifußballdie zur nächsten Saison eine Stadionausbau vorsieht und mittelfristig 2030 in die 2. Bundesliga führen soll.

Verein

Der Turn- und Sportverein Havelse 1912 e.V. trägt die Vereinsfarben Rot und Weiß. Er vereint ca. 900 Mitglieder in den Sparten Fußball, Tennis, Tischtennis, Turnen, Darts und E-Sports.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Verteidiger Florian Riedel (35) ist Spieler und Sportdirektor in Personalunion.
  • Nationalstürmer Deniz Undav schaffte in Havelse den Sprung in den Herrenfußball.
  • Der einzige Funke einer Fanszene ist der Fanclub Havelser Jungs, die öfter Busse zu Auswärtsfahrten organisieren.
  • Erst 1959 wurden in Havelse die ersten Häuser an die Kanalisation angeschlossen.
  • Garbsen (Havelse ist ein Stadtteil, Vorort von Hannover) ist mit ca. 60 000 Einwohnern größer als Schweinfurt, Passau oder Straubing. Gleichzeitig ist eine Drittliga-Teilnahme des TSV Havelse in etwa so, wie wenn der SV Vötting-Weihenstephan (Teil von Freising) im Profifußball antreten würde.

Der 5. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – Rot-Weiss Essen
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr VfB Stuttgart II – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr MSV 02 Duisburg – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr TSG Hoffenheim II – SC Verl 1912
16:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – SSV Ulm 1846 Fußball
Sonntag 13:30 Uhr VfL 1899 Osnabrück – FC Hansa Rostock
16:30 Uhr SV Waldhof Mannheim – FC Energie Cottbus
19:00 Uhr TSV 1860 München – TSV Havelse 1912

 

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – TSV Havelse

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Trikot Heim Heimtrikot Joma TSV 1860 Wunschaufstellungen

Selten waren sich die Redakteure bei sechzger.de so einig, was die Startelf der Löwen betrifft – und doch gibt es vier unterschiedliche Meinungen, wer zu Beginn auf dem Platz stehen soll. Gerade im Angriff und im defensiven Mittelfeld gibt es verschiedene Ansichten. Wie sehen die Wunschaufstellungen für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den TSV Havelse aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – TSV Havelse

Peter Gratz

Wie bei allen anderen Redakteuren rückt Neuzugang Marvin Rittmüller – nicht zuletzt aufgrund der Verletzung Tim Danhofs – in die Startelf. Im Angriff soll Sigurd Haugen neben Flo Niederlechner für Gefahr sorgen, auf der Sechs agiert Max Christiansen neben Tunay Deniz.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan setzt auf Sigurd Haugen als zweite Spitze, sieht jedoch Thore Jacobsen in der Startelf, obwohl Christiansen nach seiner Einwechslung gegen den VfB Stuttgart II eine bemerkenswerte Leistung gezeigt hatte.

Thomas Enn

Tunay Deniz findet bei Thomas keinen Platz in der Startelf, stattdessen sollen Jacobsen und Christiansen gemeinsam im defensiven Mittelfeld aufräumen. Zudem darf Patrick Hobsch neben Florian Niederlechner stürmen.

Thomas Spiesl

Das Sturmduo Niederlechner/Hobsch steht auch bei unserem Mann in der Löwenrunde auf dem Zettel. Er setzt im Mittelfeld jedoch auf die Kreativität von Tunay Deniz, auf dessen Standards er zudem nicht verzichten möchte. Max Christiansen bleibt folglich nur ein Platz auf der Ersatzbank.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Löwinnen starten morgen Nachmittag in den Ligabetrieb

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Die guten Wünsche für die bevorstehende Saison bei den Löwinnen haben die männlichen Profis des TSV 1860 mit einer Grußbotschaft bereits gestern via Instagram übermittelt. Morgen startet dann sowohl die Erste der Frauen, als auch die ab sofort als U23 im Spielbetrieb aktive zweite Garde der Löwinnen mit zwei Auswärtsspielen in die neue Saison.

Erste Frauenmannschaft zum Auftakt in Solln

Die Löwinnen I feiern ihre saisonale Ligapremiere am Sonntag um 17 Uhr (also zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff der Profis auf Giesings Höhen) in der Kreisliga Gruppe 1 beim TSV Solln. Ort der Handlung ist der Kunstrasen auf der Anlage an der Herterichstraße. Die Vorbereitung lässt einiges von den Aufstiegsaspirantinnen erwarten. Die allererste Partie der neu formierten Mannschaft endete schon am 28. August mit einem klaren 11:0 in der ersten Kreispokalrunde beim TSV Egmating. Dann wurde ein Testspiel in Peißenberg mit 5:0 gewonnen. Und am vergangenen Sonntag siegten die Frauen am Sechserplatz gegen den TSV Neuried in der nächsten Kreispokalrunde mit 4:1. So kann’s weitergehn! Das erste Heimspiel bestreitet das Team von Lorenzo Tonello und Simon Hüller dann übrigens am kommenden Samstag, den 20. September gegen den FC Fasanerie Nord. Anpfiff ist um 17.30 Uhr, also leider in direkter Überschneidung mit dem Heimauftritt der Profis gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim.

Neue U23 der Löwinnen startet in Laim

In zeitlich etwas größerem Abstand zu den Herrenspielen steigt die weibliche U23 in den Pflichtspielbetrieb 2025/26 ein. Am Sonntag um 15 Uhr ist der SV Laim auf der Sportanlage Riegerhofstraße Gastgeber für die Mädels. Deren erstes Heimspiel wird dann am Sonntag, den 21. September um 16.30 Uhr am Sechserplatz angepiffen. Gegner in in der Kreisklasse Gruppe 1 sind dann die Munich Irish Rovers. Auf fünf sehr unterschiedliche Ergebnisse in den Testspielen zur Vorbereitung blickt die Zweite der Löwinnen zurück. Einem 1:1 Anfang August folgten zwei deutliche und ein knapper Sieg, ehe man im letzten Test, bevor es ernst wird, am vergangenen Samstag beim MTV Dießen sprichwörtlich im Ammersee Baden ging und mit 0:5 unterlag. Aber eine verpatzte Generalprobe ist ja oft bestes Vorzeichen für eine gelungene Premiere!

Dritte und Juniorinnen

Die nur im Freundschaftsspielbetrieb aktive dritte Frauenmannschaft bestritt bereits gestern Abend beim SV Adelshofen/Nassenhausen ihre erste Partie, die nach Führung und Rückstand letztlich mit 2:2 endete. Bei den beiden Jugendteams der Löwinnen, die in dieser Woche noch zu einem Trainingslager in St. Johann in Tirol  weilten, geht der Spielbetrieb dann am kommenden Wochenende – nach engültigem Ende der Sommerferien –  los. Die B-Juniorinnen empfangen – genau 75 Minuten nach Anstich des ersten Wiesn-Fasses – in der Landesliga Süd gleich mal den großen Namen FC Augsburg. Die C-Juniorinnen müssen in der Bezirksliga Gruppe 2 eineinhalb Stunden später gegen Fortuna Unterhaching – in Oberhaching – ran.

Wir von sechzger.de schließen uns den eingangs hier verlinkten guten Wünschen von Jesper Verlaat & Co. an und wünschen allen Frauenteams eine erfolgreiche und verletzungsfreie Spielzeit 2025/26!

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Titelbild: Mit einem 11:0 beim TSV Egmating, das bereits Ende August über die Bühne ging, starteten die Löwinnen I in die Pflichtspielsaison.

 

 

Saisonprognose im SEPTEMBER: Optimismus ungebrochen

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Monatlich erheben wir in der laufenden Saison von unseren Leser*innen im Rahmen der Umfragen auf der Startseite eine Saisonprognose, auf welchem Tabellenplatz der TSV 1860 München am Saisonende in der 3. Liga wohl einlaufen wird. Im Juli, knapp drei Wochen bevor der Ball (in Essen) erstmals rollte, waren die Löwenfans schon sehr optimisitisch. Zwei Spiele und vier errungene Punkte später steigerte sich dieser Optimismus sogar noch. Drei Viertel aller Teilnehmer*innen klickten vor einem Monat auf die Antwort “Wir steigen auf”. Es folgten weitere zwei Ligapartien mit erneut vier Punkten und ein Weiterkommen im Totopokal. Welche Auswirkungen hatten diese Resultate auf die Stimmung unter den Anhängern in weiß und blau? Hier findet Ihr die Resultate unserer (und vor allem Eurer!) Saisonprognose im September 2025.

Aufstiegsoptimismus ganz leicht rückläufig

Auf extrem hohen Niveau, aber ganz leicht rückläufig sind die Aufstiegserwartungen der Anhänger im September. Ob es daran liegt, dass nicht alle Gegner – wie wohl nur von den kühnsten Optimisten erwartet – von den Löwen vom Platz gefegt werden? Hierzu äußerte sich ja auch Löwentrainer Patrick Glöckner in der LÖWENRUNDE am Donnerstag.

Dass nicht alles reibungslos läuft und die anderen Mannschaften auch ‘nen guten Kader haben und richtig gut Fußball spielen können, das ist bekannt in der Liga. Jedes Spiel steht auf des Messers Schneide. Jedes Spiel ist brutal schwer zu bespielen. Du brauchst immer ‘ne Top-Tagesform, du kannst nicht nachlassen und keinen Gegner unterschätzen.

Im September gehen nun 70% (vier Prozentpunkte mehr, als vorsaisonal im Juli, aber wieder fünf weniger, als im Vormonat) vom Aufstieg aus. Ein weiterhin extrem hoher Wert, der den nach wie vor vorherrschenden Optimismus im Löwenumfeld gut abbildet. Das knappe Scheitern am großen Saisonziel, also einen Platz zwischen vier und acht erwartet ein Viertel (25%) unserer Leser*innen. Eine Handvoll mehr, als im August und in etwa gleich viele, wie im Juli.

Saisonprognose: Null Prozent tippen auf Abstieg

Die drei anderen Antworten, die sich ja überwiegend um die untere Tabellenhälfte der dritten Liga drehen, werden weiterhin nur ganz selten angeklickt und bewegen sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Auffällig dabei: Die Option “Wir steigen ab” wurde von den 501 Teilnehmer*innen an der Umfrage im September tatsächlich kein einziges Mal ausgewählt und wird in der entsprechenden Grafik also mit genau 0% ausgewiesen. Ob sich daran im Laufe der Saison nochmal etwas ändern wird?

Jetzt erstmal sechs Spiele bis zur nächsten Abfrage

Bis zur nächsten Saisonprognose Mitte Oktober, die dann direkt in der nächsten Länderspielpause erhoben wird, gehen dann endlich mal ein paar mehr, nämlich sechs Drittligaspiele über die Bühne. Daheim gegen Havelse, Hoffenheim II und Viktoria Köln und auswärts in Rostock, Aue und Wiesbaden. Wir freuen uns auf Eure rege Teilnahme an der nächsten entsprechenden Umfrage in knapp einem Monat und danken an dieser Stelle natürlich allen Teilnehmer*innen im September.

Tabellenführung ausgebaut: U21 besiegt auch Türkspor Augsburg

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Tsv 1860 U21 Türkspor Augsburg

Als Spitzenreiter ging die U21 des TSV 1860 ins Heimspiel gegen Türkspor Augsburg und feierte auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 den nächsten Heimsieg. Durch den 3:1-Erfolg baute die Elf von Alper Kayabunar die Tabellenführung in der Bayernliga Süd vorerst auf sieben Zähler aus.

Wach trifft wieder früh für 1860

Wie schon beim Heimspiel gegen Türkgücü München Ende August erwischten die Löwen einen Traumstart und wie damals war es Raphael Wach, der die U21 des TSV 1860 in der 8. Minute in Führung brachte. In der ersten halben Stunde zeigte die Mannschaft von Alper Kayabunar Einbahstraßenfußball und dominierte die Partie beinahe nach Belieben. Die logische Konsequenz: Kapitän Xaver Kiefersauer erhöhte nach 25 Minuten zum 2:0. Anschließend verwalteten die Löwen das Ergebnis, waren jedoch stets Herr der Lage und brachten den Vorsprung problemlos in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel legte die U21 jedoch zunächst wieder einen Gang zu und Noah Klose legte den dritten Treffer für 1860 nach (53.). Quasi aus dem Nichts verewigten sich in der 70. Minute auch die Gäste auf der imaginären Anzeigetafel, als Javin Bolte per Sonntagsschuss aus 21 Metern zum 3:1 verkürzte. Türkspor kam nun besser Spiel und witterte doch noch seine Chance auf einen Punktgewinn.

U21 besiegt auch Türkspor Augsburg

So wirklich in Bedrängnis kamen die Löwen in der Folge jedoch selten, sondern schaukelten das Ergebnis recht souverän und routiniert über die Zeit. Gegen Ender Partie entwickelte Sechzig gar wieder eine Art Powerplay, ohne jedoch noch einen Treffer erzielen zu können. Am Ende stand ein weiterer verdienter Heimsieg zu Buche, die U21 bleibt also auch nach neun Saisonspielen ungeschlagen.

Mit numehr 25 Punkten führt der TSV 1860 II die Bayernliga Süd an und hat aktuell sieben Zähler Vorsprung auf den SV Kirchanschöring, der am Samstag beim FC Sturm Hauzenberg antritt.