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Sechzig um Sieben: TSV 1860 in Rostock zu Gast

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Der TSV 1860 München ist heute abend bei Hansa Rostock gefordert. Nach dem Heimsieg gegen Havelse wartet im Rahmen einer Englischen Woche nur drei Tage später bereits der nächste Gegner auf die Löwen. Alle News gibt es zum Start in den Tag nun aber erst einmal auf einen Blick.

sechzger.de Talk Folge 228 online

Seit gestern ist die nächste Ausgabe vom sechzger.de Talk online an den gewohnten Stellen zu finden. Dabei spricht Christian mit Thomas, Peter und Edge vorrangig über das zurückliegende Heimspiel gegen den TSV Havelse. Neben einer Schnellraterunde gibt es abschließend noch Vorschauen auf die Duelle mit Rostock und Hoffenheim II.

Vorberichterstattung für das Spiel gegen Hansa Rostock

Ab 18:60 Uhr sind die Löwen heute abend das nächste Mal in der 3.Liga im Einsatz. Gegner ist der FC Hansa Rostock. sechzger.de berichtet natürlich wie gewohnt im Liveticker von der Partie. Abgesehen davon sind bereits mehrere Artikel im Rahmen der Vorberichterstattung online gegangen. Ex-Löwe Dennis Dressel tippt passenderweise das Ergebnis, denn er stand auch beim FCH eine Zeit lang unter Vertrag.

Außerdem sind die Wunschaufstellungen bereits als Artikel verfügbar. Durch die Sperre von Kevin Volland sind diese besonders interessant. Nicht fehlen darf außerdem die neue Rubrik “Der Mann an der Pfeife“.

News aus der 3.Liga

Der 7.Spieltag

Am gestrigen Dienstagsabend standen bereits die ersten fünf Begegnungen des 7.Spieltags auf dem Programm. Duisburg konnte dabei den nächsten Sieg feiern und bezwang Schweinfurt auswärts mit 3:0. Verl besiegte Aachen mit 2:1, das gleiche Ergebnis gab es zwischen Viktoria Köln und Hoffenheim II, die am Wochenende auf die Löwen treffen. Auch Saarbrücken (3:1 gegen Ulm) und Wiesbaden (gegen Regensburg) feierten Heimsiege.

Kreuzbandriss bei Martinovic?

Dem SSV Ulm droht ein schwerer Schlag. Möglicherweise hat sich Neuzugang Dominik Martinovic, der immer wieder auch mit den Löwen in Verbindung gebracht wurde, das Kreuzband am vergangenen Wochenende gerissen. Eine finale Diagnose steht aktuell noch aus.

Der Mann an der Pfeife (in Rostock): Felix Prigan

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute beschäftigen wir uns mit Felix Prigan aus Deizisau im württembergischen Landkreis Esslingen, der das Spiel der Löwen beim FC Hansa Rostock (morgen, 18:60 – im sechzger.de-Liveticker) leiten wird.

Schon recht viel Erfahrung

Mit insgesamt 141 – auf transfermarkt.de gelisteteten – gepfiffenen Spielen weist der 26jährige Felix Prigan schon einiges an Erfahrung als Referee auf. Die höchste Spielklasse, die er persönlich kennenlernen durfte, ist die 2. Bundesliga, in der er in dieser und vergangener Saison insgesamt 15 Partien leitete. Ein Spiel weniger zählt seine Drittligabilanz aus den Spielzeiten 23/24 (zehn) und 24/25 (vier). In der aktuellen Saison ist sein Einsatz morgen in Rostock die Premiere.

Zweimal die Löwen gepfiffen

Spiele des TSV 1860 München hat der Schwabe, der offiziell für den TSV Deizisau pfeift, bereits zweimal begleiten dürfen. Jeweils auf Giesings Höhen. Zum einen das 3:1 gegen Viktoria Köln am 6. April 2024, in dem er zwei Gästespielern – aber keinem Löwen – Gelbe Karten zeigte. Zum anderen das – sportlich allerdings bedeutungslose – 0:2 gegen Arminia Bielefeld zum Saisonfinale gut einen Monat später. Hier kam er die ganze Partie über mit einer einzigen Gelben Karte aus, die er Arminia-Legende Fabian Klos – quasi als Abschiedsgruß – in dessen letztem Profispiel unter die Nase hielt. Einem Spieler des TSV 1860 hat Schiedsrichter Prigan also noch nie eine Karte gezeigt. Mal sehen, ob diese Serie morgen in Rostock hält.

Prigan kein großer Karten-Spieler

Auszuschließen ist das nicht. Schließlich ist Felix Prigan keiner, bei dem die Verwarnungen besonders locker sitzen. In seinen bislang insgesamt 14 Drittligaspielen hat er ingsesamt nur 53 Gelbe Karten gezeigt. 3,78 durchschnittlich pro Spiel. Nur zweimal zog er Gelb-Rot und einmal glatt Rot. Allein zwei dieser drei Platzverweise erfolgten übrigens in einer Partie. Beim 2:1 des FC Ingolstadt gegen Rot-Weiss Essen im November 2023. Die sechs von Prigan in der 3. Liga verhängten Strafstöße (also fast jedes zweite Spiel einer) sind hingegen ein relativ hoher Wert.

Linienrichter aus dem hohen Norden

Unterstützt wird der Schiedsrichter morgen Abend im Rostocker Ostseestadion von Eric Müller aus Bremen. Er stand zuletzt beim grandiosen 3:0 der Löwen in Mannheim im April bei einem unserer Spiele an der Seitenlinie. Die andere Fahne hat Fynn Kohn aus Husum in den Händen. Seine letzte Begegnung mit Sechzig hatte er am 8. Februar beim 1:1 gegen Ingolstadt. Der vierte Offizielle ist schließlich Alexander Roppelt aus Lübeck. Sein letzter Berühungspunkt mit 1860: Ein Einsatz als Linienrichter beim 2:2 gegen Osnabrück im Oktober letzten Jahres in München. Für das Viererteam, das der DFB in den hohen Nordosten entsendet, ist die Zusammenarbeit eine Premiere. Man hat noch nie zuvor in dieser personellen Konstellation ein Spiel geleitet.

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Titelbild: Im orangenen Schiri-Trikot. Felix Prigan bei seinem letzten Kontakt mit den Löwen am 18. Mai 2024 beim letzten Heimspiel auf Giesings Höhen gegen Arminia Bielefeld.

 

sechzger.de Talk 228: Sieg gegen Havelse, vor Rostock & Hoffenheim

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Sechzger.de Talk Folge 228 Nach Dem Sieg Des TSV 1860 Gegen Havelse Und Vor Den Duellen Gegen Hansa Rostock Und TSG Hoffenheim II

Der sechzger.de Talk 228 kümmert sich in der Englischen Woche um drei Spiele unserer Löwen. Den last minute Heimsieg gegen den TSV Havelse, das am Mittwoch anstehende Auswärtsspiel bei Hansa Rostock sowie das nächste Heimspiel gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim. Alle vier Protagonisten waren natürlich gegen Havelse im Stadion und berichten aus ihrer Perspektive. Peter und Edge machen sich diese Woche obendrein auf ins ferne Rostock. Thomas und Moderator Christian sind dann leider erst am Samstag wieder live im Stadion dabei.

1860 – TSV Havelse. Ausführliche Besprechung

Nicht zuletzt weil das Ende so unfassbar emotional war, schenken unsere vier Teilnehmer im sechzger.de Talk 228 dem 3:2-Heimsieg gegen Havelse besonders viel Aufmerksamkeit. Neben der Stimmung im Stadion und einem Analyseversuch der in beiden Fanblöcken gezeigten Spruchbänder, wird dann auch das Spiel ganz ausführlich nachbetrachtet. Dabei geht es auch um den Schiedsrichter, der uns diesmal gewiss nicht benachteiligte und das teilweise ein wenig zu lockere Auftreten der Löwen

Quiz

Der master of quiz-desaster ist diesmal wieder persönlich am Start und voller Hoffnung, dass die Fragen wieder so schwer geworden sind, dass nicht schon bei der ausführlichen Beantwortung der einen Frage, die nächste mit beantwortet wird.

Englische Woche in Rostock…

Gut 48 Stunden nach der Aufzeichnung dieses Podcasts rollt der Ball für die Löwen wieder. Im fernen Rostock steigt unter einen unglaublich hohen Anzahl an Flutlichtmasten (dazu natürlich mehr in der Sendung) das nächste Spiel für den TSV 1860. Die Statistik dieses Spiels hält ein paar Überaschungen bereit. Und natürlich muss Moderator Christian auch heuer wieder an den 27. Juli 1993 erinnern, als die Löwen als frisch gebackener Aufsteiger zum Zweitligaauftakt an der Ostsee mit 4:0 unter die Räder kamen – am Ende der Saison aber in die Bundesliga aufsteigen konnten.

…und gegen Hoffenheim II

Das Ende der Englischen Woche markiert dann am Samstag Nachmittag um halb fünf das Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Hoffenheim II, viereinhalb Stunden nach dem Wiesnauftakt. Bei diesem Gegner lohnt sich ein Blick in die Statistik in mehrfacher Hinsicht. Zwar gab es zwischen den Löwenprofis und der Zweiten der Kraichgauer noch kein einziges Spiel, allerdings duellierten sich natürlich die beiden ersten Mannschaften schon miteinander, allerdings seltener, als man vermuten mag. Und unsere Amas wiederum haben auch schon öfter mal gegen die Erste von Hoffenheim gespielt. Verwirrend? Im sechzger.de Talk 228 bringen wir Licht ins Dunkel!

Der sechzger.de Talk 228 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

FC Hansa Rostock – TSV 1860: Ergebnistipp von Dennis Dressel

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Dennis Dressel TSV 1860
Szene mit Dennis Dressel

15 Jahre lang trug Dennis Dressel den Löwen auf der Brust, wechselte dann in die 2. Bundesliga und kam über das österreichische Team aus Graz zum SSV Ulm 1846, bei dem er zuletzt in der dritten Liga sogar die Kapitänsbinde trug. Wir haben den 26-jährigen Dachauer nach seinem Ergebnistipp für die Partie des TSV 1860 beim FC Hansa Rostock befragt.

Dennis Dressel tippt auf ein Remis der Löwen

Wie Dennis Dressel uns verriet, verfolgt er das Geschehen beim TSV 1860 noch immer. Nach dem Traumstart der Sechzger geht er davon aus, dass die Löwen auch bei der Kogge punkten:

“Ich tippe AUF ein 1:1!
Das Tor macht Hobsch”

Eigentlich hatte er Volland als Torschützen getippt, nach dessen Ampelkarte gegen Havelse setzt Dressel nun auf Hobsch als Torschützen für Münchens große Liebe!
Mit einer Punkteteilung könnten die Löwen am Mittwoch auf jeden Fall besser leben, als die schwach gestarteten Hausherren.

Unvergessener Viererpack gegen Halle

109 Spiele bestritt der gebürtige Dachauer in der 3. Liga für die Löwen und erzielte dabei 16 Treffer. Unvergessen bleibt natürlich sein Viererpack gegen den Halleschen FC im November 2020.

Doch bereits vorher machte der Mittelfeldspieler bei den Löwen auf sich aufmerksam. Nachdem er im Sommer 2007 vom SV Weichs an die Grünwalder Straße gewechselt war, durchlief er beim TSV 1860 sämtliche Jugendmannschaften. So spielte er sowohl mit der U17 als auch mit der U19 in der Bundesliga und erreichte mit Letzterer das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Tor beim Debüt

Anschließend wurde Dressel zunächst in den Kader der Amateure übernommen und lief insgesamt 49 Mal für die Zweite auf. Sein Debüt in der 1. Mannschaft feierte der Mittelfeldspieler unter Daniel Bierofka am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison 2017/18 und krönte dieses direkt mit einem Tor.

Unter Michael Köllner avancierte Dennis Dressel schließlich zum Stammspieler in der 3. Liga und beeindruckte u.a. durch seine Lauf- und Zweikampfstärke. Dies bleib auch höherklassigen Vereinen nicht verborgen und so buhlten bereits der SV Darmstadt 98 und der FC St. Pauli um die Gunst des Spielers, ehe sich Dressel für Hansa Rostock entschied. Nach zwei Jahren an der Ostsee wechselte der gebürtige Dachauer anschließend in die österreichische Bundesliga zu Aufsteiger Grazer AK und in der Winterpause der letzten Saison zum SSV Ulm 1846.

Titelbild: OR-Pressedienst

Wunschaufstellungen zu Hansa Rostock – TSV 1860 München

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Tsv 1860 Wunschaufstellungen

Bisher blieben die Löwen in der Liga ungeschlagen, müssen aber am Mittwoch ohne den gesperrten Kevin Volland sowie die verletzten Morris Schröter, Tim Danhof, Kilian Jakob und Max Reinthaler auskommen? Man darf gespannt sein, wen Patrick Glöckner als Ersatz auf die 10er Position stellen wird. Die sechzger.de Redakteure haben unterschiedliche Ideen und präsentieren ihre Wunschaufstellungen für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FC Hansa Rostock.

Wunschaufstellungen zu Hansa Rostock – TSV 1860

Thomas Spiesl

Thomas verordnet Routinier Florian Niederlechner eine Verschnaufpause und setzt im Angriff auf das Duo Haugen/Hobsch. Tunay Deniz kehrt für den gesperrten Kevin Volland in die Startelf zurück und soll die beiden Stürmer mit seiner Kreativität füttern.

Christian Jung

Auch bei Christian steht der Siegtorschütze vom Heimspiel gegen Havelse in der Startelf. Für ihn muss ausgerechnet der ehemalige Rostocker Sigurd Haugen weichen. Hinter den Spitzen darf sich David Philipp versuchen.

Stefan Kranzberg

Eine interessante Variante wählt Stefan, der Florian Niederlechner auf die 10 zurückzieht und Patrick Hobsch neben Sigurd Haugen stürmen lässt. Zwar könnte er sich auch Tunay Deniz auf der Doppel-Sechs vorstellen, setzt aber auf die defensivere Option mit Jacobsen und Christiansen.

Bernd Winninger

Keine großen Veränderungen nimmt Bernd vor, der lediglich den gesperrten Volland durch David Philipp ersetzt. Außerdem kommt Deniz für Christiansen in die Startelf. Patrick Hobsch bleibt also auch im Ostseestadion nur die Joker-Rolle.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Europacup-Historie: FC Jazz Pori – TSV 1860 München 0:1, 16.09.1997 (UEFA-Cup)

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Mit dem 7. Tabellenplatz in der Bundesliga hatte sich der TSV 1860 in der Saison 1996/97 die direkte Teilnahme für den UEFA-Cup gesichert und dort warteten in der 1. Runde richtige Hochkaräter:

Sechzig um sieben: 1860 zwei Mal live im BR

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Löwen Sechzig um Sieben

Heute haben wir in Sechzig um sieben ein Füllhorn an News über unseren TSV 1860 München. Wir blicken auf den emotionalen Sieg gegen Havelse zurück, haben Infos zu Live-Spielen von 1860 im BR, erste Inhalte des sechzger.de Talks und natürlich Kurznews aus der ditel Liga für Euch.

Rückschau auf das emotionale 3:2 gegen Havelse

Die Löwen machten es mal wieder spannender als nötig, aber diese krasse Explosion an Torjubel in der 95. Minute entschädigte wohl jeden Löwenfan für die eher schwache zweite Halbzeit. Und so steht auch das Last-Minute-Tor und der damit verbundene Jubel im Zentrum der Stimmen zum Sieg gegen Havelse. Was man bei all dem Jubel nicht vergessen darf: 1860 hatte richtig Glück, das Referee Näther Florian Niederlechner in der ersten Hälfte nicht vom Platz stellte. Ebenso ging im Torjubel die hervorragende Vorlage von Sean Dulic auf Patrick Hobsch zum 3:2 etwas unter. Wer sich das nochmal in der Zusammenfasung anschaut, wird mit der Zunge schnalzen. Aber nicht nur wegen seiner Vorlage sondern wegen einer ganz starken Leistung wurde Dulic vom kicker in die “Elf des Tages” berufen. Und nicht zuletzt bot der Himmel über dem Sechzgerstadion mal wieder ein einmaliges Schauspiel, das nur die Löwen mit ihrer Willensleistung zum Siegtreffer in letzter Sekunde überboten.

Sechzig zwei Mal live im BR

Zwei mal in den nächsten Wochen können auch Nicht-Stadiongänger und Nicht-Magenta-Abonnenten Zeugen der emotionalen Achterbahnfahrten mit 1860 werden. Und zwar in dem sie sich am Samstag um 14:00h vor den Fernseher hocken und den Bayerischen Rundfunk einschalten. Die Spiele von Sechzig in Aue und Mannheim werden nämlich vom BR live übertragen. Den Anfang macht das Auswärtsspiel in Aue am 27.09.. Den Auftritt der Löwen bei ewigen Rivalen Waldhof Mannheim übertragt der BR dann am 24.10.

Ferdinand Sielaff holt ersten Turniersieg

1860-Nachwuchsdarter Ferdinand Sielaff gewann am Samstag sein erstes Turnier. Der zwölfjährige Schüler besiegte beim BDV-Turnier im Ergolding im Finale Korbinian Jäger. Im Halbfinale konnte Ferdinand gar einen 0:2 Rückstand aufholen und einen Match-Dart abwehren!

sechzger.de Talk 228 geht online

In AuUsgabe 228 des sechzger.de Talks hat Moderator Christian Edge, Peter und Thomas zu Gast. Die vier besprechen die Stimmung gegen Havelse eingehend und analysieren das denkwürdige Spiel sehr ausführlich. Thomas hat wie immer die spannende Schnellraterunde vorbereitet und am Ende gibt es wegen der englischen Woche sogar den Ausblick auf zwei Spiele. Den Talk findet Ihr wie immer auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Biankadi zu Cottbus

Ex-Löwe Merv Biankadi wechselt in die Lausitz zu Energie Cottbus. Biankadi war seit Ende der letzten Saison vertragslos als sein Vertrag bei Arminia Bielefeld auslief. Neben Biankadi verpflichteten die Cottbusser noch Rechtsverteidiger Simon Straudi. Er war ebenfalls vertragslos und spielte zuletzt bei Austria Klagenfurt.

Saarbrücken will Caliskaner holen

Wegen der Verletzung von Sebastian Vasiliadis suchen die Saarländer noch einen Mittelfeldspieler. Nun soll Kaan Caliskaner nach Saarbrücken wechseln. Zuletzt war der 25-Jährige in Polen bei Jagiellonia Bialystok und Motor Lublin aktiv. Er stand bereits 89 Mal in der zweiten Liga für Braunschweig und Regensburg im Einsatz.

Osnbabrück-Fans sammeln über 3.800 € für Schäden in Havelse

Um die Schäden an der Infrastruktur des TSV Havelse zu beseitigen, die Osnabrücker Anhänger in einer wenig nachahmenswerten Protstaktion gegen die Havelser Eintrittspreise verursachten, wurde am Sonntag in Osnabrück gesammelt. Die Osnabrücker Zuschauer konnten insgesamt 3.813 € per Becherspende sammeln und an den TSV Havelse weiterleiten.

Damit seid Ihr bestens informiert, was den TSV 1860 München und die dritte Liga angeht! sechzger.de wünscht Euch einen guten Start in den Tag!

 

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – TSV Havelse

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Titelbild Fotogalerie TSV 1860 München TSV Havelse

Mit der letzten Aktion des Spiels holten die Löwen gestern Abend doch noch den Heimdreier und kämpften sich in der Tabelle auf Platz 2 vor. Der Jubel nach dem späten 3:2 war mal wieder episch, aber natürlich hat das Team von Patrick Glöckner noch immer Luft nach oben. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München gegen den TSV Havelse.

Videos aus dem Grünwalder Stadion

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 München – TSV Havelse

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Rafati: Niederlechner mit Glück – Rot gegen Havelse

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Rafati: Niederlechner mit Glück - Rot gegen Havelse

Dank eines Last-Minute-Treffers von Hobsch setzten sich die Löwen gestern Abend glücklich, aber über 90 Minuten betrachtet verdient, mit 3:1 gegen den TSV Havelse durch. Dabei gab es, wie so oft in den letzten Wochen, gleich mehrere strittige Schiedsrichter-Entscheidungen. Zu einem guten Teil fielen diese zu Gunsten der Löwen aus, wie Schiedsrichter-Experte Babak Rafati auf liga3-online.de analysiert. Der Kicker bewertete die Leistung von Referee Michael Näther mit der Note 4,5.

Freistoß für Havelse und Gelb gegen Verlaat…

… hätte es laut Rafati geben müssen, als Verlaat seinen Gegenspieler Nassim Boujellab im ersten Durchgang an der Strafraumgrenze klar am Bein traf, die wie TV-Bilder belegen. Einen Freistoß gab es nicht. Zur entsprechenden Szene schreibt Rafati:

Boujellab legt sich den Ball an Verlaat vorbei, und dieser kann ihn nur durch Beinstellen stoppen. Das ist ein Foulspiel, und es hätte einen Freistoß sowie eine gelbe Karte gegen Verlaat wegen Unterbindung einer guten Angriffschance geben müssen. Das Vergehen ist knapp außerhalb des Strafraumes (auf der Linie, die am äußeren linken Rand des Halbkreises vor dem Strafraum ist, die sich aber nicht mit der Strafraumlinie kreuzt, daher außerhalb), sodass es dann einen Freistoß hätte geben müssen. Eine Fehlentscheidung, das Vergehen aber gar nicht zu ahnden.

Platzverweis gegen Havelse nach Notbremse an Haugen…

… hätte es im ersten Durchgang geben müssen, als Haugen auf dem halblinken Flügel geschickt und von seinem Gegenspieler Plume gelegt wurde. Plume sah dabei Gelb. Rafati ist folgender Meinung:

Plume foult seinen Gegenspieler Haugen und bringt ihn zu Fall. Das ist unstrittig ein Foulspiel. Bei der Frage, ob eine klare Torchance vorliegt oder nicht, ist Folgendes zu berücksichtigen: Auch wenn ein weiterer Verteidiger noch vermeintlich eingreifen kann, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Daher liegt eine klare Torchance vor. Bei der Flugrichtung des Balles ist zu beachten, dass wenn Haugen nicht gefoult worden wäre, er nicht so weit von Ball entfernt wäre, wie es nach dem Foulspiel den Anschein macht. Er wäre zügig am Ball und der Ball wäre nicht frei auf den anderen Verteidiger zugerollt. Daher wäre hier die rote Karte vorgeschrieben. Eine Fehlentscheidung, nur die gelbe Karte zu zeigen. Hier muss eine Kommunikation mit dem Assistenten erfolgen, der von der Seite eine optimale Perspektive hat und dadurch besser die Entfernungen der jeweiligen Spieler zum Ball und zum Tor einsehen kann.

Niederlechner hätte vor der Pause Rot sehen müssen…

… als er seinen Gegenspieler Düker auf Höhe der Mittellinie im ersten Durchgang mit gestrecktem Bein oberhalb des Knöchels traf. Dazu schreibt Rafati:

Niederlechner geht mit gestreckten Bein und unkontrolliert mit offener Sohle in den Zweikampf und trifft Düker oberhalb des Knöchels. Das ist ein böses Foulspiel, denn dabei wird die Gesundheitsgefährdung des Gegenspielers billigend in Kauf genommen. Bei diesem Trefferbild ist die Ausgangslage sehr klar. Das ist eine rote Karte. Eine Fehlentscheidung, dieses klare Vergehen nicht zu sehen und entsprechend zu ahnden. Der Grund ist aber offensichtlich. Der Schiedsrichter ist in einer schlechten Position und schaut seitlich auf die Szene. Er fokussiert sich zudem zu sehr auf das Ausweichen, um nicht im Weg zu stehen. Dadurch hat er ein verzerrtes Bild und kann den Vorgang nicht wahrnehmen. Er pfeift sogar verzögert, weil er noch nicht einmal einen Treffer sieht. Er pfeift erst, als er sieht, wie sehr sich Düker am Boden wälzt und womöglich Schmerzen hat.

Ampelkarte gegen Volland war berechtigt…

… auch wenn viel diskutiert wurde, dass der Treffer von Volland beim Platzverweis doch erst erfolgt sei, nachdem der Schiedsrichter bereits abgepfiffen hatte. Stimmt, sagt Rafati, aber…

Erste gelbe Karte: Unabhängig davon, ob der Freistoß vom Schiedsrichter freigegeben war oder nicht, ist es die Angelegenheit des Schiedsrichters, das festzulegen. Wenn ein Spieler dennoch, wie es Volland in dieser Szene tut, derartig zu Werke geht und die Freistoßausführung verhindert, weil er der Meinung ist, dass der Freistoß noch nicht wieder freigegeben wurde, zieht es zwingend die gelbe Karte nach sich. Somit eine richtige Entscheidung des Schiedsrichters, Volland die gelbe Karte zu zeigen.

Zweite gelbe Karte: Auch wenn richtigerweise auf Abseits entschieden wurde, rechtfertigt es nicht danach (auch in der Spielunterbrechung) einen Verstoß zu begehen, der ungeahndet bleibt. In der zeitlichen Abfolge ist spieltechnisch zunächst das erste Vergehen zu ahnden. Somit gibt es Abseits. Danach passiert ein gelbwürdiges Foulspiel, und somit kann das spieltechnisch zwar nicht mehr bestraft werden (also kein Freistoß wegen Foulspiel, sondern zuvor wegen Abseits), aber im Bereich der persönlichen Strafe muss dieses noch geahndet werden. Somit liegt eine richtige Entscheidung vor, Volland, der bereits gelb-verwarnt war, folglich die gelb-rote Karte zu zeigen. Das Ganze dauert nur ein wenig zu lange, sicherlich auch weil der Schiedsrichter etwas überrascht ist.

Schlechte Schiedsrichter-Noten bei Löwenspielen

Es ist nicht das erste Mal, dass Münchens große Lieber in dieser Saison Glück hat bei den Entscheidungen der Schiedsrichter. Ein weniger glückliches Händchen hatte bislang der Schiedsrichter-Einteiler bei der Besetzung der Löwen-Spiele – wenn auch meist zu Gunsten der Löwenspiele.

Dies zeigen die entsprechenden Noten des Kicker: 4,0 – 4,5 – 5,0 – 4,5 – 4,5

Gerade noch ausreichend bis mangelhaft, Versetzung gefährdet würde wohl die Diagnose in einem Schulzeugnis lauten…

 

Giesinger Gedanken: “last minute” – Bei den Löwen weit mehr als ein Schnäppchen

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Es war etwa zwanzig nach Neun am gestrigen Sonntag Abend, als ich im Block J der Westkurve stand und ernsthaft darüber nachzudenken begann, wie man insbesondere im heute Abend aufzuzeichnenden sechzger.de-Talk 228 die durch das zweite Heimunentschieden hintereinander (und dann auch noch gegen den Tabellenletzten Havelse) doch ein wenig eingedämmte Euphorie erklären und besprechen sollte. Gerade in unserem Podcast- und Youtube-Format und im Speziellen im Livetalk im Bamboleo Ende Juli haben wir von sechzger.de vor der Saison ja den Mund schon ganz schön voll genommen und eine souveräne Aufstiegssaison angekündigt. Alle Träume schon nach fünf Spielen ausgeträumt? Trotz ungeschlagener Bilanz in der Liga und einem zumindest in der ersten halben Stunde souveränen Auftritt gestern Abend gegen die Niedersachsen plötzlich doch auf dem Boden der Tatsachen angekommen? Darüber machte ich mir meine Gedanken… Und dann kam Patrick (nicht Bernd, aber ob ich diesen immer wiederkehrenden Lapsus nochmal aus mir rausbekomme?) Hobsch und die Euphorie war wieder da… last minute wieder einmal.

Aachen, Stuttgart, Havelse – dreimal last minute

Die drei jüngsten Ligaspiele in dieser Saison haben die Löwen in der buchstäblich allerletzten Minute noch zu ihren Gunsten wenden können. In Aachen fielen in der 89. und der ersten Minute der Nachspielzeit die späten Treffer zum Sieg, gegen Stuttgart war es – lt. kicker.de – die siebte Minute in der overtime, die die erste Niederlage verhinderte. Und gestern die sechste, als Patrick Hobsch richtig stand. Mehr last minute geht nicht. Und selbst in Essen am ersten Spieltag fiel der verdiente Ausgleich relativ spät im Spiel, in der 68 Minute. Lediglich gegen Osnabrück bei der Heimpremiere Anfangs August machten die Löwen schon früh alles klar, führten kurz nach der Pause 3:0 und gewährten diesmal den Gästen einen relativ späten Treffer. Seit dem dritten Spieltag am Tivoli sind Verlaat & Co. die uneingeschränkten Experten für last minute.

Last minute bei den Löwen: Leid oder Genuss?

Da fragt man sich doch: Muss das denn wirklich sein? Müssen unsere Fan-Nerven wirklich jede Woche derartig strapaziert werden? Andererseits bringen es die unterschiedlichen Befragten in unserer seit dieser Saison neuen Rubrik der Stimmen zum Spiel nach solchen Ereignissen häufig auf den Punkt: Diese emotionalen, manchmal dreckigen und durchaus auch oft glücklichen Treffer, die last minute fallen, bringen die Fan-Seele am stärksten in Wallung. Und ist das wiederum nicht eigentlich genau das genau, was wir wollen?

Wo geht die Reise heuer hin?

Last Minute ist ein Begriff, den viele Menschen im Allgemeinen (auch) mit einer sehr kurzfristigen Reisebuchung zu einem dann meist günstigen Preis verbinden. Wir buchen die Punkte, die uns Ende Mai zurück in die zweite Liga befördern sollen offensichtlich auch gerne sehr kurzfristig. Und nachdem so eine Saison ja irgendwie auch wie eine lange Reise daherkommt, passt die Metapher im doppelten Sinne. Wollen wir hoffen, dass unsere weißblaue Reise möglichst erfolgreich weitergeht. Ob last minute oder mit frühzeitiger Buchung der Siege ist mir persönlich eigentlich dann egal.

Nicht aus der Ruhe zu bringen

Faszinierend finde ich es allerdings, zu beobachten, wie sich unsere Mannschaft auch in den Schlussphasen der Spiele nicht aus der Ruhe bringen lässt. Da wird weiterhin kontrolliert und konzentriert der Weg zum gegnerischen Tor gesucht, niemand verfällt in Hektik oder agiert überhastet. Die Aktionen sind geprägt von dem Glauben, den Ball noch über die Linie befördern zu können. Bislang behielt das Team ja auch jeweils recht. Wie echte Schnäppchen-Profis, die genau wissen, wann der richtige Moment ist, last minute zuzuschlagen.

Last Minute nicht immer gleich last minute

Übrigens: Ich habe erst an diesem Wochenende über ein Onlineportal, das last minute Reisen – unter genau dieser Bezeichnung – bewirbt und anbietet, für die Länderspielpause im Oktober einen kleinen Kurzurlaub gebucht. Fast vier Wochen vor Reiseantritt… Gemessen daran, wie unsere Löwen den last minute Begriff in dieser Saison leben, ist das allerdings eher eine weit vorausschauende langfristige Planung, oder?

 

Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.