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Wechsel perfekt: Julian Bell kehrt zum TSV 1860 zurück

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Quelle Titelbild: TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

Bereits seit mehreren Wochen nimmt Julian Bell am Trainingsbetrieb beim TSV 1860 teil und hat auch einige Testspiele für Münchens große Liebe bestritten. Nun steht fest: Der 23-Jährige kehrt zu seinem Jugendverein zurück, bei dem er bereits von 2014 bis 2023 aktiv war.

Julian Bell kehrt zum TSV 1860 zurück

Nach seinem Abschied von der Grünwalder Straße heuerte Julian Bell im Sommer 2023 beim FC Augsburg II an. Über die Zwischenstation SpVgg Bayreuth landete er bei Chemie Leipzig, wo er unter dem ehemaligen Löwen-Trainer Alexander Schmidt in der Regionalliga Nordost zu überzeugen wusste. Die Sachsen hätten den Vertrag mit dem rechten Verteidiger gerne verlängerte, Bell hingegen ließ sich die Chance nicht entgehen, zum TSV 1860 zurückzukehren.

Dass es mit dem Wechsel zurück in die alte Heimat geklappt hat, freut den gebürtigen Rosenheimer besonders:

“Der Abschied aus Leipzig ist mir nicht leichtgefallen. Ich war dort Stammspieler, konnte in der Rückrunde fast jedes Spiel von Anfang an bestreiten. Dennoch freue ich mich jetzt extrem, dass ich wieder da bin, wo meine Fußballkarriere im Nachwuchsleistungszentrum begonnen hat. Ich möchte hier den nächsten Schritt meiner Entwicklung gehen und dazu beitragen, dass die Löwen so erfolgreich wie möglich sind.”

Probst: “Julian bringt einiges an Erfahrung mit”

„Julian ist ein Spieler, der trotz seines jungen Alters bereits einiges an Erfahrung mitbringt“, sagt Thomas Probst, Geschäftsführer der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH. „Er wurde in unserem Nachwuchsleistungszentrum hervorragend ausgebildet und konnte in den vergangenen Jahren wertvolle Erfahrungen sammeln. Schön, dass Julian nun zurückkehrt, um unsere Defensive zu stärken.“

Quelle Titelbild: TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

Tunay Deniz unterschreibt bei der TSV 1860 Spielbetriebs-GmbH

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Quellenangabe: „TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH“

Nun ist es endlich offiziell! Tunay Deniz hat seinen Worten Taten folgen lassen und einen Vertrag bei der TSV 1860 Spielbetriebs-GmbH unterzeichnet. Damit konnte der von Trainer Alper Kayabunar in Deisenhofen vermisste Routinier für die Zentrale verpflichtet werde. Der zentrale Mittelfeldspieler war der erste vertragslose Spieler des letztjährigen Kaders, der nach dem Zwangsabstieg seine Bereitschaft für ein erneutes Engagement bei Münchens großer Liebe öffentlich gemacht hat. Nach seinem Urlaub hatte er sich – aus versicherungstechnischen Gründen nur individuell – bei den Löwen an der Grünwalder Straße 114 fit gehalten. Davor war der Berliner seit einigen Monaten mit einem Kreuzbandriss ausgefallen.

Neue Gesellschaft vermeldet Transfer von Tunay Deniz

„Tunay hat in der Vergangenheit bereits seine Qualitäten gezeigt“, sagt Thomas Probst, Geschäftsführer der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH. „Wir freuen uns sehr, dass er nach seiner schweren Verletzung auf den Platz zurückkehrt, und sind uns sicher, dass er unsere junge Mannschaft sowohl auf als auch neben dem Platz bereichern wird.“

Deniz freut sich auf seine ersten Einsätze bei den “neuen” Löwen. „Ich habe bereits mehrfach betont, dass sich meine Familie und ich in München extrem wohlfühlen“, sagt Tunay Deniz. „Die Stadt ist unser Lebensmittelpunkt geworden und der Verein ist mir ans Herz gewachsen. Meine ersten Ansprechpartner waren daher ganz klar die Löwen, und ich freue mich sehr, dass es nun mit der Vertragsunterschrift geklappt hat. Ich kann es kaum erwarten, wieder ins Grünwalder Stadion einzulaufen.“

Vertrag wurde bereits im April bei der KGaA verlängert

Tunay Deniz kam im Sommer 2024 vom Halleschen FC zum TSV 1860. Seither bestritt er 45 Spiele in der dritten Liga für die Löwen. Dabei erzielte der 32-jährige gebürtige Berliner sechs Tore und bereitete deren zehn vor. Zu seiner Vertragsverlängerung im April ließ Geschäftsführer Manfred Paula Folgendes verlauten: Tunay kann mit seinem kreativen Potenzial weitere Qualität in unser Spiel bringen. Deshalb freuen wir uns, dass er so weit ist, bald wieder ins Training einzusteigen, und bereits zum Vorbereitungsstart wieder vollumfänglich zur Verfügung steht. Wir wissen um den sportlichen Mehrwert, den er für die Mannschaft bieten kann. Dass wir ihm ein neues Vertragsangebot unterbreitet haben, war für uns selbstverständlich. Wir freuen uns auf seine Rückkehr in die Mannschaft.”

Deniz dürfte in der Regionalliga Bayern eine Stütze der Mannschaft werden und als Führungsspieler für die jungen Spieler fungieren.

Deniz

Titelbild: TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

Abschied aus Giesing: Patrick Hobsch wechselt zu Jahn Regensburg

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Tsv 1860 Patrick Hobsch

Mit Patrick Hobsch hat der nächste ehemalige Spieler des TSV 1860 einen neuen Verein gefunden. Nach 72 Drittliga-Partien für Münchens große Liebe wechselt Hobsch nun ablösefrei zum SSV Jahn Regensburg.

Jahn Regensburg verpflichtet Patrick Hobsch

Wie bereits Vater Bernd wählte Patrick Hobsch nach seinem Wechsel aus Unterhaching bei den Löwen die Rückennummer 34. War er in der Spielzeit 2024/25 über weite Strecken noch Stammspieler, so kam der 31-Jährige in der abgelaufenen Saison häufig nur noch von der Bank. In seinen 72 Ligaspielen erzielte Hobsch 17 Tore für den TSV 1860 und bereitete weitere 10 Treffer vor. Im Toto Pokal gelangen dem gebürtigen Bremer in 10 Partien starke 11 Tore.

Nachdem in der Vergangenheit bereits Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen Interesse an dem Stürmer bekundet hatten, wechselt Hobsch nun ablösefrei zum SSV Jahn Regensburg.

Auf der Homepage des Vereins wird Hobsch wie folgt zitiert:

„Nach den persönlichen Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich schnell klar, dass ich es unbedingt machen will. Dementsprechend freue ich mich, dass es dann so schnell geklappt hat und ich künftig in diesem wunderschönen Stadion auflaufen darf. Für mich gilt es jetzt schnellstmöglich die Mannschaft komplett kennenzulernen und mich zu integrieren. Dann bin ich davon überzeugt, dass es eine runde Sache wird.”

Titelbild: CR-Fotos

Am Sonntag Nachmittag: Löwen testen in Aindling

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Im letzten Test vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2026/27 (am Dienstag Abend im Totopokal bei Eintracht Berglern) spielen die Löwen am Sonntag Nachmittag (19. Juli, 15.00 Uhr) bei einem “alten Bekannten”. Beim TSV Aindling 1946. Der Verein aus dem schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg ist vielen Löwenfans der Amas aus hitzigen Duellen mit den Amas in der Vergangenheit noch in lebendiger Erinnerung. Mittlerweise ist der langjährige Bayernligist nur noch in der Landesliga Südwest zu finden.

Kartensituation entspannt

Der wichtigste Hinweis vorneweg: Alle Anhängern in weiß und blau, die die gut einstündige Anreise aus München nach Aindling auf sich nehmen möchten, um sich im insgesamt sechsten Testspiel dieser Saisonvorbereitung (nochmal) einen Eindruck über den Zustand des Teams von Alper Kayabunar zu machen, können wir bei diesen Plänen nur wohlwollend unterstützen und ermutigen, anzureisen. Am Dienstag Morgen vermeldeten die Gastgeber auf ihrer Website, dass es “noch ausreichend Stehplatzkarten,” und “auch für die Tribüne” noch Karten zu erwerben gäbe. Insgesamt fasst das Stadion am Schüsselhause Kreuz rund 4.000 Besucher. Beim letzten Gastspiel des TSV 1860 in Aindling im Rahmen einer Totopokal-Zweitrundenpartie im August 2023 fanden etwa tausend Zuschauer weniger den Weg zur Aindlinger Sportanlage. Es wäre durchaus überraschend, wenn es beim Test am Sonntag deutlich mehr werden.

Rückkehr für Manfred Paula

Für den Geschäftsführer der sich derzeit in der Vorinsolvenz befindlichen TSV 1860 KGaA, Manfred Paula ist die Fahrt nach Aindling eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Der gebürtige Augsburger war in der Vergangenheit in insgesamt drei Zeitfenstern als Trainer beim TSV Aindling tätig. Als es dem Verein sportlich noch deutlich besser erging, als heute. Zwischen Herbst 2004 und 2005 betreute er das damals viertklassige Team in der Bayernliga und erreichte im Frühsommer 2005 den 14. Tabellenplatz. Nach einem Gastspiel als Sportlicher Leiter beim FC Ingolstadt übernahm Paula zwischen November 2007 und dem Saisonende 08/09 erneut den Posten des Übungsleiters in der inzwischen viertklassigen Bayernliga und belegte einen beachtlichen zweiten Tabellenplatz.

Über Augsburg und Kaiserslauten zu den Löwen

Da aller guten Dinge drei sind, verschlug es Paula dann – nach einem nur ganz kurzen Intermezzo als Trainer beim SSV Ulm – für die Spielzeit 2010/11 nochmal nach Aindling. Zwei Jahre später, im Sommer 2013 stieg der TSV aus der Bayernliga Süd ab und ist seitdem in der Landesliga Südwest am Ball. Manfred Paula war bis zu seinem Einstieg als NLZ-Leiter bei den Münchner Löwen im Juli 2019 in verschiedenen sportlichen Leitungspositionen, u.a. auch als Interimstrainer beim FC Augsburg und beim 1. FC Kaiserslautern tätig. Seit dem 28. September letzten Jahres ist er Sportdirektor und alleiniger Geschäftsführer an der Grünwalder Straße 114.

Aufstellungsfragen in Aindling

Gespannt dürfen die Löwenfans auf die Aufstellung sein, die Trainer Alper Kayabunar in Aindling auf den Rasen schickt. Nachdem zwei Tage zuvor die zweite Mannschaft ihren Ligaauftakt in der Bayernliga Süd gegen den TuS Geretsried absolviert und aller Voraussicht nach beide Teams aus dem gleichen Kader zusammengestellt werden, ist es durchaus denkbar, dass die “erste Garde” schon am Freitag im Einsatz ist, während in Aindling der eine oder andere Mann aus der “zweiten Reihe” sein Können unter Beweis stellen darf.

Noch weitere Tests vor dem Ligastart?

Zwischen dem dann am Dienstag anstehenden Totopokal-Erstrundenmatsch in Berglern und dem ersten Einsatz in der Regionalliga Bayern an deren zweitem Spieltag in Schweinfurt liegen dann elf Tage. Man darf gespannt sein, ob die sportliche Kommandobrücke für diesen relativ langen Zeitraum noch das eine oder andere Testspiel vereinbaren wird. Vielleicht ist dann ja auch – wie von manchen gefordert – ein echter Härtetest z.B. gegen ein Team aus einer anderen Regionalliga oder gar einen Drittligisten dabei. Wir sind gespannt!

Rückkehr auch für Alper Kayabunar

Übrigens: Für den Löwendompteur Alper Kayabunar ist der letzte Auftritt im Stadion am Schüsselheimer Kreuz noch gar nicht so lange her. Am 9. Juli 2025 testete er mit der von ihm damals frisch übernommenen U21 der Löwen in Aindling. Und siegte sehr deutlich mit 6:1. Die Löwenfans hätten sicher nichts gegen ein vergleichbares Ergebnis am kommenden Sonntag.

16. Juli 1991: 0:0 im Derby im Olympiastadion

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Für die “Generation Bayernliga” beim TSV 1860 fand heute vor 35 Jahren ein ganz besonderes Spiel statt. Zwar handelte es sich nur um ein Testspiel, aber die Löwenfans fieberten der Partie trotzdem schon Tage vorher entgegen. Im Olympiastadion traf Sechzig im Derby auf den Verein aus der Seitenstraße und trotzte ihm ein beachtenswertes 0:0 ab.

Kein Derby zwischen 1984 und 1991

Über zehn Jahre waren seit dem letzten Bundesligaderby im März 1981 (1:1) vergangen. Die Löwen hatten sich am Saisonende 80/81 aus der Bundesliga verabschiedet und mussten ein Jahr später wegen des Lizenzentzugs gar den bitteren Weg in die drittklassige Bayernliga antreten. Für den Weltverein aus der Säbenerstraße war 1860 in der Folge kein wirklich adäquater Gegner mehr. Dreimal traf man sich noch im Oly bzw. auf Giesings Höhen zu Freundschaftsspielen, die es zwischen diesen beiden Vereinen nach Überzeugung der Anhänger hüben wie drüben aber ja eigentlich gar nicht geben kann. Ab Herbst 1984 gab es dann sieben Jahre lang gar keine Stadtduelle mehr, was zum damaligen Zeitpunkt noch einigermaßen unüblich war.

Zwei vereinbarte Testspiele nach dem Aufstieg der Löwen

Nachdem die Löwen aber im Sommer 1991 nach neun langen Bayernliga-Spielzeiten vielumjubelt in den Profifußball zurückgekehrt waren, änderte sich das. Die beiden Klubs vereinbarten zwei Testspiele für die folgende Saison. Das erst fand passenderweise auf den Tag einen Monat nach dem Löwen-Aufstieg statt. Von Seiten der Roten war das Interesse an der Partie, die offiziell ein Heimspiel für den FC Bayern darstellte, eher gering. Insgesamt nur 35.000 Zuschauer fanden an diesem Dienstag Abend den Weg ans Oberwiesenfeld, um dem Derby beizuwohnen. Die große Mehrheit davon trug weiß und blau. Und die machte schon eine Stunde vor dem Anpfiff mächtig Wirbel. Der weißblaue Fanblock war – anders als dann gut drei Jahre später bei den Bundesligaspielen im Oly – an jenem 16. Juli 1991 in den unüberdachten Blöcken H2 und J1 untergebracht.

Müder Kick mit ein paar Aufregern

Nur in den Anfangsminuten hatten die Löwen Respekt vor den Bundesligastars. Nach einer guten Viertelstunde hatte der Underdog die größte Torgelegenheit des Spiels, als Raimond Aumann vor dem heranstürmenden Löwen-Neuzugang Jochen Heisig per Fuß in höchster Not retten musste. Kurz später versuchte Peter Zeiler den Kapitän im Bayernkasten mit einem Lob zu überwinden, zielte allerdings zu ungenau. Insgesamt wurde den Besuchern des Olympiastadions ein für den Zeitpunkt mitten in der sommerlichen Saisonvorbereitung typischer müder Kick präsentiert. Der allerdings auch ein paar hitzige Szenen bot. Schon nach zwölf Minuten musste Manni Bender (der Jahre später ja auch für die Löwen die Fußballstiefel schnüren sollte) nach einem Foul verletzungsbedingt vom Feld. Genauso ging es Stefan Effenberg nach gut einer Stunde, als er wegen einer Tätlichkeit an Günter Haslbeck glatt Rot sah. Ein wenig Feuer war durchaus drin in diesem 178. Münchner Derby.

“Bayern schwach”

Das torlose Remis bejubelte die Nordkurve frenetisch, die Löwen drehten eine Ehrenrunde während die Roten bedröppelt in die Kabine schlichen, um sich die Standpauke ihres Trainers Jupp Heynckes abzuholen.  “Bayern schwach”  titelte am nächsten Morgen die tz und die Abendzeitung schrieb von “bissigen” und “erstaunlich respektlosen Löwen, die von ihren Fans begeistert gefeiert wurden.”  

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Karsten Wettberg setzte am 16. Juli 1991 im Derby auf folgende Elf der Löwen:

Berg – Hainer – Miller, Maurer, Haslbeck (78. Windsberger), Zeiler, Hecht, Motzke, Kneißl (87. Schwarzmeier) – Heisig (60. Gröber), Schmidbauer (46. Schmid)

 

PS: Knapp neun Monate nach dem hier besprochenen Derby kam kam es auf Giesings Höhen zum “Rückspiel” der beiden vereinbarten Testspiele in dieser Saison. Den dazu passenden Erinnerungsartikel findet Ihr hier.

Sechzig um Sieben: Ex-Löwe Markus Beierle verstorben

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Der TSV 1860 stellte gestern Abend den neuen Ausrüster vor; dabei handelt es sich um das Münchner Unternehmen Societas. Eine traurige Nachricht erreichte uns hingegen aus Hessen: Ex-Löwe Markus Beierle ist im Alter von nur 54 Jahren verstorben.

Ex-Löwe Markus Beierle verstorben

Nur eine Saison spielte Markus Beierle bei den Löwen, erzielte in dieser kurzen Zeit jedoch einige Tore, die in Erinnerung blieben. Insbesondere sein Treffer beim UEFA-Cup Spiel in Parma bleibt unvergessen, doch auch beim dramatischen 2:1-Sieg im DFB Pokal in Unterhaching ermöglichte er durch seinen Last Minute-Tor erst die Verlängerung. Markus Beierle verstarb im Alter von nur 54 Jahren und hinterlässt seine Frau und zwei Kinder. Ruhe in Frieden, Markus.

Dähne wechselt nach Heidenheim

Ohne Thomas Dähne müssen die Löwen in die bevorstehende Regionalliga-Saison starten. Der 32-jährige Torhüter verlässt den TSV 1860 nach nur einer Spielzeit ablösefrei und wechselt zu Zweitligist 1. FC Heidenheim.

Societas neuer Ausrüster des TSV 1860

Wie der TSV 1860 am gestrigen Abend mitteilte, wird das Unternehmen aus München, das auch bereits für die beiden e.V.-Trikots der vergangenen Jahre verantwortlich zeichnete, den Löwen für drei Jahre als Ausrüster zur Verfügung stehen.

Pokalspiel in Berglern ausverkauft

Ob die Löwen am kommenden Dienstag bereits in neuem Gewand auflaufen werden, ist noch ungewiss. Klar ist aber, dass das Spiel ausverkauft sein wird. Innerhalb von 20 Minuten waren gestern sämtliche 1750 Tickets vergriffen.

sechzger.de Talk 270 online

Nach langer Zeit war mal Mario aus Nordrhein-Westfalen zu Gast im sechzger.de Talk, der schon dreimal unsere Talk-Runde beehrt hatte. Der gute Freund unseres in den Verwaltungsrat abgewanderten Kollegen Jan berichtet über seine Wahrnehmung der Ereignisse rund um die Löwen aus dem “Wilden Westen”.

News aus der Regionalliga Bayern

DJK Vilzing besiegt Jahn Regensburg

Die DJK Vilzing feierte am Mittwoch beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg einen überraschenden 3:2-Sieg. Vor 600 Zuschauern traf der lange verletzte Ex-Löwe Markus Ziereis zum Siegtreffer für die DJK. Auf Seiten des Jahn trug sich David Philipp in die Torschützenliste ein.

TSV 1860 stellt Societas als neuen Ausrüster vor

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tsv 1860 societas

Am späten Mittwochabend stellte der TSV 1860 München Societas als neuen Ausrüster vor.

Societas neuer Ausrüster des TSV 1860

Wie der TSV 1860 soeben mitteilte, wird das Unternehmen aus München, das auch bereits für die beiden e.V.-Trikots der vergangenen Jahre verantwortlich zeichnete, den Löwen für drei Jahre als Ausrüster zur Verfügung stehen. Nähere Informationen zum Umfang der Partnerschaft folgen sicher in Kürze.

Societas hat in der Vergangenheit auch bereits Kollektionen für namhafte Clubs wie den VfB Stuttgart, den FC Ausgburg, den VfL Bochum oder die Young Boys aus Bern entworfen.

Abschied: Torwart Thomas Dähne unterschreibt in Heidenheim

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TSV 1860 21 Dähne Thomas Rosenheim

Im April hatte Thomas Dähne seinen Vertrag beim TSV 1860 noch bis 2028 verlängert, nun verlässt der gebürtige Oberaudorfer die Löwen aber doch. Nach dem Abstieg war Dähne vertragslos und schließt sich zur neuen Saison dem Bundesliga-Absteiger aus Heidenheim an – sechzger.de hatte dies bereits angekündigt.

Thomas Dähne wechselt nach Heidenheim

Vor der Saison 2025/26 wechselte der ehemalige Bundesliga-Torwart (9 Spiele für Holstein Kiel) mit großen Hoffnungen an die Grünwalder Straße. Dort trat er das schwere Erbe von Publikumsliebling Marco Hiller an, überzeugte jedoch durch seine konstant starken Leistungen und sein sympathisches Auftreten von Beginn an. Alles in allem war der 1,93 Meter große Keeper sicherlich ein Lichtblick in einer insgesamt enttäuschenden Saison. In den vergangenen 12 Monaten stand der 32-Jährige bei den Löwen in 35 Ligaspielen sowie vier Partien im Toto Pokal zwischen den Pfosten.

Umso größer war die Freude, als Geschäftsführer Manfred Paula im April die Vertragsverlängerung Dähnes bis 2028 verkündete. Durch den Zwangsabstieg erlosch das Vertragsverhältnis beim TSV 1860 jedoch und so wechselt der Torhüter nun ablösefrei nach Heidenheim. Statt Regionalliga ist für Dähne nun also 2. Bundesliga angesagt!

Bei seiner Vorstellung äußerte sich Thomas Dähne wie folgt:

“Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir von Anfang an ein sehr gutes Gefühl gegeben. Bei 1860 München habe ich zuletzt auch mit Vitus Eicher als Torwarttrainer zusammengearbeitet, der mich darin bestärkt hat, dass der FCH ein ganz besonderer Verein ist. Ich möchte der Mannschaft auf und neben dem Platz ab sofort weiterhelfen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind.”

sechzger.de Talk 270: Sechzig aus der Ferne, Neuigkeiten und Test in Deisenhofen

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Talk 270

Ein Gast aus dem tiefen Westen beehrt uns heute im sechzger.de-Talk Ausgabe 270. Zusammen mit Mario, einem guten Freund unseres Ex-Redakteurs Jan, besprechen FloBu, Christian, Edge und Peter die Geschehnisse der letzten Woche. Unser Gast schildert hierbei die Sichtweise aus der Ferne, während die anderen z.B. den Spielplan aus Münchner Perspektive einordnen. Bevor wir zu einer recht knappen – wenn die Saison losgeht, nimmt das Sportliche wieder den meisten Raum ein, versprochen – Besprechung des Härtetests in Deisenhofen kommen, gibt es noch ein Quiz in epischer XXL-Länge! Mit seiner diesmaligen Dart-Kategorie hat uns FloBu anscheinend etwas kalt erwischt. Wer den Sieg mit nach Hause nimmt, müsst ihr aber selbst herausfinden.

Sechzig aus der Ferne & Aktuelle Geschehnisse 

Nach langer Zeit ist mal Mario aus Nordrhein-Westfalen zu Gast, der schon dreimal unsere Talk-Runde beehrt hatte. Der gute Freund unseres in den Verwaltungsrat abgewanderten Kollegen Jan berichtet über seine Wahrnehmung der Ereignisse rund um die Löwen aus dem “Wilden Westen”. In der Folge besprechen wir die Ereignisse der letzten Woche und ordnen die Äußerungen von Präsident Gernot Mang ein. Außerdem diskutieren wir den Spielplan und besprechen auf welche Gegner die Gäste sich am meisten freuen.

Fußball-Dart: Die Nationalitäten der Löwenspieler 

Wie letzte Woche wird es beim Quiz “nerdy” im Talk. FloBu hat – wie schon letzte Woche – ein Quiz im Dart-Format vorbereitet. Hier haben wir uns leider nicht besonders gut angestellt und etwas die Zeit vergessen. Das viele Hintergrundwissen zu Spielern in grauer Vorzeit, hat das Quizvergnügen stark ausgedehnt, sodass etwas scherzhaft sogar eine Ausspielung als eigene Sendung erwogen wurde. Aber keine Sorge, wir bemühen uns das nächste Mal die Balance wieder besser zu halten.

Härtetest: FC Deisenhofen – TSV 1860

Der vorletzte Test der Löwen vor dem Saisonstart in Berglern führte uns ins nahe Deisenhofen. Fans der Amateure ist der für sein gute Jugendarbeit bekannte Verein aus dem Münchner Süden als Gegner der letzten Jahre bekannt. Was wir von der Leistung der Löwen halten und wie wir den Gegner einordnen hört ihr in der aktuellen Folge. Auch die Sangesleistung des jungen Deisenhofener Anhangs wird ausführlich gewürdigt.

Der sechzger.de Talk 270 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

15.07.2001: TSV 1860 siegt im UEFA-Intertoto-Cup bei RKC Waalwijk

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Eckball 1860 in Waalwijk
Thomas Häßler schlägt eine Ecke in die Mitte

Der Sommer 2001 war für die reisefreudigen Löwenfans ein tolles Abenteuer. Zuerst die ereignisreiche, aber doch erfolgreiche Fahrt nach Smederevo, dann wurde Münchens großer Liebe ein niederländischer Verein zugelost und schließlich ging es noch nach Newcastle. Heute vor 25 Jahren gastierte der TSV 1860 bei der RKC Waalwijk und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel.

So war das nicht geplant…

Doch von Anfang an: Nach der beschwerlichen Busreise nach Serbien nur wenige Tage zuvor, stand für uns fest, dass wir diesmal mit dem Auto anreisen würden. Die Viererbesatzung war schnell gefunden und ich erklärte mich bereit, den ersten Streckenabschnitt zu übernehmen. So weit, so gut. Bei der ersten Pause wollte ich mich ablösen lassen, um auch mal ein bisschen zu entspannen, der Tag sollte schließlich noch lang werden. Dass einer der Mitfahrer kurz zuvor seinen Führerschein hatte abgeben müssen, war mir bekannt. Doch als mir die anderen beiden dann eröffneten, dass sie nie einen gemacht hatten, war ich doch leicht angefressen…

Ein Abend in der niederländischen Provinz

Egal, weiter gings und nach ein paar Stunden waren wir am Samstag Mittag in Waalwijk angekommen. Dort erstmal ins Hotel einchecken, was essen und schauen, was die Umgebung so zu bieten hat. Dem Wunsch, den Abend doch im ca. 100 km entfernten Amsterdam zu verbringen, erteilte ich eine freundliche Absage. A bisserl was vom Abend wollte ich dann doch auch haben, statt nur andere rumzukutschieren, die ihren Spaß haben. Und am Tag drauf war ja schließlich auch ich derjenige, der uns wieder nach Hause fahren sollte/musste… Also entschlossen wir uns, in Waalwijk zu bleiben und dort den Abend zu verbringen. Natürlich hatte die 50.000-Einwohner-Stadt nicht mal ansatzweise das zu bieten, was in Amsterdam möglich gewesen wäre. Eine Disco war aber immerhin da und genau dorthin verschlug es. Dass wir da dann nicht reinkamen, weil einer der Mitfahrer – seines Zeichens Türsteher in einem sehr bekannten Münchner Club – Turnschuhe trug, steht auf einem anderen Blatt Papier… Na gut, dann halt doch ab in eine Bar und dort den Abend mehr oder weniger stilvoll ausklingen lassen.

Die Löwen im UEFA-Intertoto-Cup

Tags darauf war dann endlich Fußball angesagt. Der TSV 1860 musste in der 3. Runde des UEFA-Intertoto-Cups bei der RKC Waalwijk antreten. Diese stieg an diesem Tag erst in den Wettbewerb ein, war also eine große Unbekannte. Trainer der Niederländer war damals übrigens Martin Jol, der als Spieler mal eine Saison an der Säbener Straße verbracht hatte und später als Trainer auch bei den Spurs, dem HSV, Ajax und Fulham landete. An diesem Tag aber waren die Löwen mit Werner Lorant zu Gast und 4.000 Zuschauer wollten sehen, ob Häßler und Co. für die RKC zu knacken sind.

TSV 1860 siegt in Waalwijk

Zunächst sah es gut aus für die Gastgeber, denn Van den Berg brachte Waalwijk in der 19. Minute in Führung. Immer wieder sah die Defensive der Löwen nicht sonderlich gut aus, doch zumindest auf die Offensive war Verlass. Weltmeister Thomas Häßler glich in der 44. Minute per Freistoß für den TSV 1860 aus, kurz danach war Pause in Waalwijk. Werner Lorant dürfte laut geworden sein und das sah man nach dem Seitenwechsel. Die Löwen waren nun eindeutig spielbestimmend, der zweite Treffer nur eine Frage der Zeit. In der 73. Minute war es dann so weit: Schroth flankte herrlich zur Mitte, wo Martin Max per Kopf zum 2:1 für die Löwen vollstreckte. Die rund 200 mitgereisten Löwenfans hatten ordentlich Grund zum Jubeln, zumal bei diesem Ergebnis blieb. Besonders in Erinnerung blieb noch Daniel Borimirov, dessen übertriebene Schwalben-Geste in der Folge von komplette Löwen-Block imitiert wurde, sobald der Bulgare an den Ball kam. Bo-ri-mi-rov Fuß-ball-gott!

Aus gegen Newcastle United

Das Rückspiel in der Augsburger Rosenau (ich bin immer noch grantig, dass da nicht im Sechzgerstadion gespielt wurde) gewannen die Löwen dann mit 3:1. In der nächsten Runde wartete Newcastle United, gegen das der TSV 1860 mit 2:3 und 1:3 den Kürzeren zog.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 15.07.2001 folgende Mannschaft des TSV 1860 auf den Rasen des Mandemakers Stadions in Waalwijk.

Jentzsch – Greilich (62. Tapalovic), Zelic, Riseth – Borimirov, Mykland, Cerny, Häßler, Weissenberger (62. Rösler) – Schroth, Max (79. Ehlers)

Tore:
1:0 Van den Berg (19.), 1:1 Häßler (44.), 1:2 Max (73.)