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Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – SSV Ulm 1846

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Trikot Heim Heimtrikot Joma TSV 1860 Wunschaufstellungen

Philipp Maier fällt für den Rest der Saison aus, Trainer Markus Kauczinski muss seine Mannschaft also schon wieder umstellen. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den abstiegsbedrohten SSV Ulm 1846 aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – SSV Ulm 1846

Thomas Enn

Loris Husic rückt bei Thomas Enn neben Samuel Althaus in die Startelf. Zudem geht der sechzger.de Redakteur ebenso wie die Kollegen Thomas Spiesl und Peter davon aus, dass Lasse Faßmann wieder einsatzfähig ist. Über rechts soll diesmal Tim Danhof für Druck sorgen.

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde schließt sich weitestgehend der Aufstellung seines Namensvetters an, nimmt aber auf dem rechten Flügel eine Änderung vor. Dort lässt er Morris Schröter beginnen, der nach seiner langen Verletzungspause Spielpraxis benötigt und sich noch für einen neuen Vertrag beim TSV 1860 empfehlen könnte.

Peter Gratz

Auch Peter belässt das 3-5-2, beordert jedoch Damjan Dordan neben Samuel Althaus ins defensive Mittelfeld. Rechts soll Marvin Rittmüller seine Dynamik einbringen, während im Sturm mal wieder Patrick Hobsch eine Chance von Beginn an erhält.

Stefan Kranzberg

In einem 4-2-2-2 lässt Stefan die Löwen los und setzt in der Abwehr auf die Viererkette mit Pfeifer, Voet, Schifferl und Danhof. Davor bilden Thore Jacobsen und der junge Loris Husic die Doppelsechs. Samuel Althaus rückt eine Position nach vorne und soll zusammen mit Kevin Volland die beiden Stürmer mit Vorlagen füttern.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Heute vor 115 Jahren: 1860 spielt erstmals an der Grünwalder Straße

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1860 grünwalder stadion

Elf Jahre lang waren die Fußballer der Löwen ohne wirkliche Heimat gewesen und hatten auf diversen Plätzen in München (u.a. in Holzapfelkreuth und am Alpenplatz) gespielt. Im Jahr 1911 sollte sich das nachhaltig ändern. Während einer Vereinssitzung wurde dem TV 1860 (so die Bezeichnung damals) eine 7,5 Tagwerk große Wiese direkt an der Isarhangkante angeboten. Die Löwen waren an der Grünwalder Straße angekommen und absolvierten dort heute vor 115 Jahren ihr erstes Spiel.

1860 an der Grünwalder Straße

Wilhelm Hilber, ein Uhrmachermeister aus der Au, der auch als Vizepräsident bei 1860 engagiert war, pachtete und finanzierte das Areal. Das neue Gelände der Löwen wurde damals als sehr modern erachtet. So schrieb beispielsweise die Münchner Zeitung, der Sportplatz sei “mit allen Raffinements der Neuzeit” ausgestattet. Innerhalb von zwei Monaten entstand ein komplett eingeplanktes Areal inklusive einer 400 Meter-Laufbahn – der ersten in München. Weitere Leichtathletikanlagen wurden direkt vor der neuen Tribüne errichtet.

Das Zündholzschachterl in Giesing

Diese Sitztribüne in Holzbauweise, im Volksmund “Zündholzschachterl” genannt, war das Prunkstück der Anlage (links oben auf der abgebildeten Eintrittskarte). Ursprünglich war eine 30 Meter lange Tribüne angedacht, tatsächlich maß sie dann jedoch nur 12 Meter und bot 160 Zuschauern Platz. Im Inneren der Tribüne brachte der TV 1860 Waschräume und Garderoben unter. Bis dahin war es Usus gewesen, dass sich die Sportler in umliegenden Gaststätten umzogen.

Heimat der Löwen

Das Stadion erhielt zunächst den Namen “TV 1860-Stadion”. Das Sechzgerstadion an der Grünwalder Straße ist damit das älteste Münchner Stadion, eine der traditionsreichsten noch erhaltenen Sportarenen in Deutschland und darf getrost als Heimat von 1860 betrachtet werden. Mit der Einweihungsveranstaltung im Mai 1911 zogen die Fußballer und Leichtathleten endgültig vom Schyrenplatz an die Grünwalder Straße. Doch bereits vorher hatten die Löwen ihr erstes Spiel an neuer Heimstätte absolviert.

Erstes Heimspiel an der Grünwalder Straße

Als ersten Gegner in der neuen Heimat empfing der TV 1860 den MTV München 1879 an der Grünwalder Straße. Im Rahmen der Meisterschaft des Münchener Rasensportverbandes feierte der neue Sportplatz der Löwen heute vor 115 Jahren seine Premiere. Der MTV hatte keine Chance und wurde mit 4:0 abgefertigt. Auch die Zeitung “Münchner Neueste Nachrichten” zeigte sich in ihrer Ausgabe vom 25.04. begeistert:

“Mit einem besseren Resultat hätte die Mannschaft vom Turnverein 1860 ihre Spiele auf dem neuen, schön gelegenen Platz kaum beginnen können, als mit einer solch hohen Niederlage des Männer-Turnvereins.”

Tore:
1:0 Pospiech (25.), 2:0 Pospiech (27.), 3:0 Rechenmacher (72.), 4:0 Seefried (??.)

Münchner Vizemeister

Eine Woche später schlugen die Löwen die Turnerschaft München mit 4:0. Und nochmal sieben Tage darauf ließ der TSV 1860 auch Wacker Monachia beim 4:0 keine Chance an der Grünwalder Straße. Der FA Bayern des Münchner SC musste man sich dann jedoch mit 0:3 beugen, womit man in der Abschlusstabelle punktgleich mit den Bayern an der Tabellenspitze stand. Auch im Entscheidungsspiel war gegen die Bayern kein Kraut gewachsen und die FA Bayern des MSC behielt erneut mit 3:0 die Oberhand.

Die Geschichte des Stadions

Wer mehr über die Stadiongeschichte der Löwen erfahren möchte, dem sei das Buch “Kultstätte an der Grünwalder Straße – Die Geschichte eines Stadions” ans Herz gelegt. Autor Roman Beer dokumentiert darin ausführlich die Entwicklung des Stadions und legt auch einen Fokus auf den engagierten Kampf der Löwenfans um den Erhalt der Traditionsstätte.

Die Daten zur Partie gegen den MTV am 23.04.1911 sind dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Titelbild: Ausschnitt Roman Beer – “Kultstätte an der Grünwalder Straße – Die Geschichte eines Stadions”

Sechzig um Sieben: Zweite Chance auf Würzburg-Tickets

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

In Sechzig um Sieben haben wir auch heute wieder kurz und bündig für Euch zusammengeschrieben, was gestern rund um unseren TSV 1860 München passiert ist. Unter anderem geht es dabei um die zweite Chance für Fans noch Würzburg-Tickets für das Toto-Pokal-Finale zu ergattern. Wir blicken voraus auf die nächsten Aufgaben der Amas und der U17 und informieren Euch über eine Spenden-Aktion der Löwen-Szene und eine spannende Ausstellung rund um die Löwen.

Zweite Chance auf Würzburg-Tickets

Nach dem Kommunikationsdesaster am Dienstag rund um die Vergabe der Eintrittskarten für das Pokalfinale am 23.05. gibt es nun eine neue Chance für die Löwenfans, die leer ausgingen. Am kommenden Montag stehen ab 12 Uhr weitere Tickets für die Partie in Würzburg zur Verfügung. Alle Infos dazu lest ihr hier!

Amas-Spitzenspiel in Landsberg

Am Vorabend des vorletzten Heimspiels der Profis in dieser Drittligasaison gegen den SSV Ulm bewegen sich die Amas das TSV 1860 quasi in der entgegengesetzten Richtung wie die Spatzen und treten am Freitag Abend um 18.60 Uhr im Sportpark Landsberg zum Spitzenspiel der Bayernliga Süd bei ihrem schärfsten Verfolger an. Hier geht es zum kompletten Vorbericht!

U17 reist am Freitag nach Ingolstadt

Nach der ebenso späten wie unnötigen Heimniederlage gegen den SV Darmstadt 98 gastiert die U17 des TSV 1860 am Freitagabend beim FC Ingolstadt 04. Anpfiff in der BSA Ingolstadt Süd-Ost (Geisenfelder Str. 1, 85053 Ingolstadt) ist um 19 Uhr. Alle Infos zum Spiel findet ihr hier!

Szene spendet 2.500 Strampler

Im Rahmen einer sozialen Initiative haben Vertreter des TSV 1860 München und der aktiven Fanszene eine Spende an die Neugeborenenstation des Klinikums Harlaching übergeben. Mit den insgesamt 2500 Babystramplern im Vereinsdesign soll der Bedarf der Klinik für ein komplettes Jahr gedeckt werden. Alles Wissenswerte zu dieser Aktion findet ihr hier!

Spannende Löwen-Ausstellung in Ramersdorf

Ab morgen bis zum 12. Juni 2026 zeigt die Münchner Volkshochschule in Ramersdorf eine Ausstellung zur Geschichte des TSV München von 1860 e.V. und seiner Rolle in der Münchner Stadtgesellschaft. Die Ausstellung ist in der MVHS Ramersdorf, Claudius-Keller-Str. 7, montags bis freitags von 9.00 bis 21.00 Uhr geöffnet (samstags nur bei Kursbetrieb, in den Pfingstferien geschlossen). Der Eintritt ist frei. Alles Weitere dazu lest ihr hier!

Wer kommt aus den Regionalligen hoch?

Einen spannenden Blick auf das Aufstiegsrennen in den fünf Regionalligen haben unsere Kollegen von liga3-online.de zusammengetragen. Wer in welcher Region aktuell die Nase vorne hat, könnt ihr im ausführlichen Bericht auf liga3-online.de nachlesen. 

Top informiert in den Donnerstag

Damit geht ihr wieder bestens vorbereitet in den Donnerstag. Heute erwarten Euch die ersten Berichte im Ausblick auf das Heimspiel gegen Ulm und vieles mehr. Wir wünschen Euch einen schönen Tag, genießt die Sonne!

Ab Montag: Weitere Tickets für Pokalfinale in Würzburg verfügbar

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Würzburger Kickers TSV 1860 München

Nach dem gestrigen Kommunikationsdesaster rund um die Vergabe der Eintrittskarten für das Pokalfinale am 23.05. gibt es nun eine neue Chance für die Löwenfans, die leer ausgingen. Am kommenden Montag stehen ab 12 Uhr weitere Tickets für die Partie in Würzburg zur Verfügung.

Weitere Tickets für Pokalfinale in Würzburg erhältlich

In der offiziellen Meldung des TSV 1860 heißt es:

Am kommenden Montag, 27. April, stehen weitere Tickets für das Pokalfinale gegen die Würzburger Kickers zur Verfügung. Nach Rücksprache mit Würzburg konnte ein zusätzlicher Gästeblock geöffnet werden. Die Tickets sind über den bestehenden Ticketlink erhältlich, der ab 12:00 Uhr freigeschaltet wird.

Tickets für das Toto-Pokalfinale gegen die Würzburger Kickers gibt es ab 15,00€. Pro Bestellung können maximal zwei Tickets erworben werden. Der Verkauf erfolgt ausschließlich online über einen bereitgestellten Buchungslink. Eine Bestellung über andere Wege ist nicht möglich.

Tickets sind über folgenden Link erhältlich.

TSV 1860 U17 am Freitag beim FC Ingolstadt 04

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TSV 1860 U17

Nach der ebenso späten wie unnötigen Heimniederlage gegen den SV Darmstadt 98 gastiert die U17 des TSV 1860 am Freitagabend beim FC Ingolstadt 04. Anpfiff in der BSA Ingolstadt Süd-Ost (Geisenfelder Str. 1, 85053 Ingolstadt) ist um 19 Uhr.

TSV 1860 U17 am Freitag in Ingolstadt

Mit der letzten Aktion des Spiels unterlagen die Junglöwen am vergangenen Wochenende nach 2:0-Führung dem Nachwuchs der Lilien noch mit 2:3. Trotz der ersten Niederlage in der Hauptrunde der Liga B führt der TSV 1860 die Tabelle mit 22 Punkten und drei Zählern Vorsprung auf Jahn Regensburg an. Folglich geht die Elf von Peter Ulbricht als Favorit in die Partie mit dem FC Ingolstadt 04. Die Schanzer belegen mit 10 Punkten derzeit Platz 3.

Die U16 der Löwen ist am Sonntag im Einsatz und empfängt um 16.30 Uhr die SpVgg GW Deggendorf auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Der jüngere B-Junioren-Jahrgang steht der derzeit auf Rang 4 der Bayernliga-Tabelle, die Gäste aus Niederbayern auf Platz 7.

TSV 1860 München übergibt 2500 Strampler an das Klinikum Harlaching

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1860 strampler harlaching

Im Rahmen einer sozialen Initiative haben Vertreter des TSV 1860 München und der aktiven Fanszene eine Spende an die Neugeborenenstation des Klinikums Harlaching übergeben. Mit den insgesamt 2500 Babystramplern im Vereinsdesign soll der Bedarf der Klinik für ein komplettes Jahr gedeckt werden.

Fokus auf gesellschaftliche Verantwortung

Die Grundlage für die Spende wurde bereits Ende des vergangenen Jahres geschaffen. Am Rande der Heimspiele gegen den 1. FC Saarbrücken und den SC Verl organisierten die aktive Fanszene und der Verein einen Flohmarkt sowie eine Tombola. Die dabei erzielten Erlöse wurden zweckgebunden für die Produktion der Kleinstkinderbekleidung verwendet.

Bei der offiziellen Übergabe in der Klinik am Donnerstag war neben Vertretern der Fanszene auch der Fanbeauftragte Jamie Jesse vor Ort. Er hob die Bedeutung des gemeinsamen Engagements hervor:

“Solche Aktionen zeigen, was möglich ist, wenn Leidenschaft, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein aufeinandertreffen. Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung für unsere Gemeinschaft und die Stadt weit über den Fußball hinaus.”

1860 / Harlaching: Jahresbedarf für die Neugeborenenstation gesichert

Die Spende umfasst 2500 Strampler im „Löwendesign“. Die gewählte Stückzahl orientiert sich am durchschnittlichen Bedarf der Neugeborenenstation in Harlaching, sodass die Versorgung für einen Zeitraum von etwa einem Jahr sichergestellt ist. Das Klinikum Harlaching nahm die Spende entgegen und bedankte sich bei den Beteiligten für die Initiative und die Durchführung der Sammelaktion.

Organisator Stefan Pfeffer im Interview

sechzger.de: Herr Pfeffer, wie ist die Idee zu dieser besonderen Spendenaktion entstanden?

Stefan Pfeffer: Ich organisiere ja schon länger die Flohmärkte am Löwentreff und habe dabei immer wieder gesehen, wie groß die Bereitschaft unserer Fans ist, sich einzubringen. Irgendwann kam mir der Gedanke: Warum das Ganze nicht nutzen, um auch etwas Gutes außerhalb des Fußballs zu tun und dabei den Verein und die Fanszene aktiv einzubeziehen? Anschließend haben wir dann zusammen einen Termin mit dem Verein gemacht, dieser hat uns dann viele alte Raritäten und ältere auch getragene Sachen der ehemaligen Profimannschaften zu Verfügung gestellt. Hier möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlichen bedanken.

sechzger.de: Wie haben Sie das Projekt konkret entwickelt?

Stefan Pfeffer: Anfangs war die Idee mit dem Erlös, den wir übrig hatten, etwa 1000 Babystrampler im Löwendesign zu finanzieren. Dafür haben wir die Einnahmen aus den Flohmärkten sowie zusätzliche Aktionen wie Tombolas genutzt. Dann hat der Verein Kontakt mit dem Klinikum Harlaching aufgenommen, um den Bedarf abzuklären.

sechzger.de: Und was kam dabei heraus?

Stefan Pfeffer: Dort wurde mir gesagt, dass es rund 2500 Geburten pro Jahr gibt. Da war für mich klar: Wenn wir das machen, dann richtig. Also habe ich mich entschieden, zusätzlich eigenes Geld einzubringen, sodass wir letztlich genug Strampler finanzieren konnten, um ein ganzes Jahr lang jedem Neugeborenen ein kleines Löwen-Geschenk mitzugeben.

sechzger.de: Was bedeutet Ihnen diese Aktion persönlich?

Stefan Pfeffer: Es zeigt einfach, was möglich ist, wenn Fans und Verein zusammenhalten. Für mich war wichtig, dass wir als Gemeinschaft etwas zurückgeben und auch außerhalb des Stadions Verantwortung übernehmen. Dass wir jetzt so vielen Familien eine kleine Freude machen können, macht mich unglaublich stolz und glücklich.

sechzger.de: Was nehmen Sie aus dem Projekt mit?

Stefan Pfeffer: Vor allem die Bestätigung, dass Engagement aus der Fanszene heraus viel bewegen kann. Wenn alle an einem Strang ziehen, entstehen Dinge, die weit über den Fußball hinausgehen.

Bilder: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Auf nach Landsberg! Amas beim direkten Verfolger gefordert

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Am Vorabend des vorletzten Heimspiels der Profis in dieser Drittligasaison gegen den SSV Ulm bewegen sich die Amas das TSV 1860 quasi in der entgegengesetzten Richtung, wie die Spatzen und treten am Freitag Abend um 18.60 Uhr im Sportpark Landsberg zum Spitzenspiel der Bayernliga Süd bei ihrem schärfsten Verfolger an. Nachdem danach dann nur noch vier Partien in der Bayernliga Süd zu absolvieren sind (u.a. das Nachholspiel in Gundelfingen in der übernächsten Woche), könnte am Freitag Abend bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Meistertitel fallen. Und welcher Löwenfan möchte sich so ein Ereignis entgehen lassen?

Aktuelle Situation

Die Resultate des vergangenen Wochenendes haben an der Lage an der Tabellenspitze nichts geändert. Während die kleinen Löwen am Freitag Abend den Tabellendritten Kirchanschöring mit einem 5:0 deklassierten, den sechsten Sieg in Serie einfuhren und aus den letzten vier Partien damit das beeindruckende Torverhältnis von 18:0 aufweisen, gab sich auch der TSV Landsberg keine Blöße und siegte in Ismaning mit 3:0. Wie in der Woche zuvor erzielten die Lechstädter drei Treffer und blieben ohne Gegentor, nachdem sie in den Wochen zuvor ein wenig geschwächelt hatten und dreimal hintereinander nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen waren. So haben die Amas in der Tabelle nun weiterhin drei Punkte Vorsprung gegenüber dem schärfsten Verfolger, ein um 13 Tore besseres Torverhältnis (wobei in der Bayernliga bei Punktgleichheit zunächst das direkte Duell herangezogen wird) und sogar noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Für Landsberg ist die Partie also im Prinzip die letzte Chance, nochmal einen Angriff auf die Tabellenspitze zu starten. Nur ein Sieg hilft da weiter. Umgekehrt will das Team von Alper Kayabunar aber sicherlich die bestechende Form der letzten Wochen bestätigen und mit einem eigenen Sieg eine Vorentscheidung in der Meisterfrage herbeiführen.

Bilanz zwischen Landsberg und den Amas

Zeit dafür wäre mal wieder: Der letzte Sieg der kleinen Löwen am Lech liegt schon ziemlich genau vier Jahre zurück. Danach gab es in drei Duellen dort nichts mehr für die Amas zu holen. Die ersten sechs Aufeinandertreffen zwischen dem TSV Landsberg und den Amas in der Bayernliga Süd seit 2017 endeten hingegen in schöner Regelmäßigkeit mit einem Auswärtssieg für die Löwen und einem Unentschieden in München bzw. Gilching. Insgesamt musste 1860 in diesem Duell in zwölf Partien bislang vier Niederlagen hinnehmen (drei davon auswärts), dreimal teilte man sich die Punkte und fünfmal siegten die Junglöwen.

Das Hinspiel im Oktober

Das Hinspiel in der laufenden Saison endete am Freitag, den 10. Oktober mit einem 2:0 für 1860. Emre Erdogan und Noah Klose erzielten jeweils gut eine Viertelstunde nach Beginn bzw. vor dem Abpfiff die Tore, die jeweils vom Torschützen des anderen Treffers vorbereitet wurden. Für Trainer Kayabunar bedeutete dieses Spitzenspiel die Rückkehr nach seinem Interimseinsatz an der Seitenlinie der Profis in der 3. Liga.

Auf nach Landsberg!

Gut sechzig Kilometer beträgt die Entfernung zwischen München-Giesing und dem Ort des Geschehens am Freitag Abend. Insbesondere nach den jüngsten Leistungen der Amas können wir den Ausflug nach Landsberg nur jedem Löwenfan wärmstens ans Herz legen. Und die Burschen haben es sich wirklich verdient, dass ihnen viel Aufmerksam zuteil wird! An dieser Stelle können wir schon verraten, dass auch die sechzger.de-Redaktion dort vertreten sein wird und ein Redakteur das Spiel anschließend – nach einer leider unvermeidlichen Pause endlich einmal wieder! – mit dem Coach besprechen wird. Zu finden ist das Interview dann kurz danach auf unserem Youtube-Kanal.

 

Stadt – Verein – Menschen: Ausstellung zum TSV München von 1860

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tsv münchen 1860 vereinsgeschichte

Ab morgen bis zum 12. Juni 2026 zeigt die Münchner Volkshochschule in Ramersdorf eine Ausstellung zur Geschichte des TSV München von 1860 e.V. und seiner Rolle in der Münchner Stadtgesellschaft.

Ausstellung zum TSV München von 1860

Seit seiner Gründung ist der Verein eng mit der Entwicklung der Stadt München verbunden. Die Ausstellung zeichnet diese Verflechtungen anhand von acht Biografien ausgewählter Vereinsvertreter*innen sowie drei Themenschwerpunkten nach und macht politische und gesellschaftliche Strömungen verschiedener Epochen sichtbar.

Konzipiert wurde die Ausstellung von der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V.; die Eröffnung findet am 23. April 2026 um 19.00 Uhr mit einem Podiumsgespräch statt. Es diskutieren Franz Maget (ehemaliger Landtagsabgeordneter und früherer Vizepräsident der Löwen) und Wilhelm Holderied (Künstler und ehemaliger Leichtathlet) zum Thema “Wechselspiel von Sport, Politik und Kunst”. Musikalisch umrahmt wird der Abend von der Formation Eder Blosn.

Freier Eintritt an der MVHS Ramersdorf

Die Ausstellung ist in der MVHS Ramersdorf, Claudius-Keller-Str. 7, montags bis freitags von 9.00 bis 21.00 Uhr geöffnet (samstags nur bei Kursbetrieb, in den Pfingstferien geschlossen). Der Eintritt ist frei.

Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm in Kooperation mit der Abteilung Vereinsgeschichte mit Führungen, einem Vortrag zu den “Löwenpfaden durch die Stadtgesellschaft” sowie einer historischen Stadtführung durch Giesing.

Weitere Informationen findet Ihr HIER!

Bildhinweis:
Maria Babette Kießling (vierfache Goldmedaillengewinnerin bei den Deutschen
Leichtathletikmeisterschaften 1920 in Dresden)

Titelbild: Archiv des TSV München von 1860 e.V.

Sechzig um Sieben: Philipp Maier fällt aus

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Löwen Sechzig um Sieben

Gute und schlechte Nachrichten von den Löwen: Während Tunay Deniz erstmals seit seinem Kreuzbandriss wieder am Mannschaftstraining teilnahm, fällt Philipp Maier für den Rest der Saison verletzungsbedingt aus.

Philipp Maier fällt verletzt aus

Bereits am Samstag in Saarbrücken wurde der 31-Jährige mit einer Fußverletzung ausgewechselt, nun steht fest: Für Philipp Maier ist die Saison 2025/26 vorzeitig beendet. Er wird den Löwen somit in den verbleibenden vier Spielen in der 3. Liga sowie im Finale des Toto Pokals bei den Würzburger Kickers fehlen.

Tunay Deniz zurück im Mannschaftstraining

Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen von einem anderen Löwen: Tunay Deniz wurde erstmals seit seinem Kreuzbandriss wieder auf dem Trainingsplatz gesichtet und nahm am Mannschaftstraining teil.

sechzger.de Talk, Folge 259

Gott sei Dank haben wir für den sechzger.de Talk 259 zwei externe Teilnehmer gefunden, die sich am Wochenende auf den Weg ins Saarland gemacht haben und somit ihre unterschiedlichen Eindrücke vom Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken hier schildern. Marco – schon häufiger zu Gast bei uns – und Lukas – bei seiner Premiere – unterstützen die beiden Nicht-Auswärtsfahrer Thomas Spiesl und Christian.

Fragwürdige Polizeidatenbank

Fußballfans in Deutschland stehen oft unter Generalverdacht – das ist für Löwen-Fans vor allem bei Auswärtsfahrten keine neue Erkenntnis. Eine exklusive Recherche des Tagesspiegels untermauert nun mit erschreckenden Zahlen, wie fehlerhaft die berüchtigte Datei “Gewalttäter Sport” (DGS) wirklich ist. Das Ergebnis: Viele Fans landen in der Kartei, ohne jemals eine Straftat begangen zu haben.

Erfolgreiche Cricket Löwen

Die im Januar neu gegründete Cricket-Sparte des TSV 1860 München setzt ihren Erfolgskurs fort. Nach dem knappen Auftaktsieg gegen Moosburg in der Vorwoche feierten die Cricket Löwen am vergangenen Wochenende ein erfolgreiches Heimdebüt auf dem Gelände der Sportschule Oberhaching. Gegen den SV Lohhof setzten sich die Sechzger deutlich durch.

Ausstellungseröffnung der Abteilung Vereinsgeschichte

Morgen eröffnet außerdem die Ausstellung Stadt – Mensch – Verein zum TSV München von 1860 in der VHS Ramersdorf. Die von der Abteilung Vereinsgeschichte konzipierte Schau beginnt um 19:00 Uhr mit einem Festakt und ist dann in der Folge bei freiem Eintritt  über einen längeren Zeitraum zu besuchen. Alle Infos haben wir euch hier zusammengefasst.

Neues aus der 3. Liga

Gayret mit Kruzbandriss

Timur Gayret hat am Samstag beim Spiel gegen Viktoria Köln einen Kreuzbandriss erlitten und fällt nun monatelang aus. Die Partie gegen die Höhenberger war damit bereits der letzte Einsatz des 27-Jährigen für den Sportclub, da er zur neuen Saison zum SC Paderborn wechselt.

Mause trainiert nicht mehr in Essen mit

Leihstürmer Jannik Mause hat bei Rot-Weiss Essen keine Zukunft mehr und nimmt nicht mehr am Trainingsbetrieb des Aufstiegskandidaten teil. Wie es für den 27-Jährigen weitergeht, steht in den Sternen, denn auch sein Stammverein 1. FC Kaiserslautern plant nicht mehr mit dem ehemaligen Torschützenkönig der 3. Liga.

Maier fällt aus, Deniz zurück im Mannschaftstraining

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Tsv 1860 Tunay Deniz

Während Philipp Maier den Rest der Saison verletzungsbedingt verpassen wird, nahm Tunay Deniz erstmals seit seinem Kreuzbandriss wieder am Mannschaftstraining teil.

Philipp Maier fällt verletzt aus

Bereits am Samstag in Saarbrücken wurde der 31-Jährige mit einer Fußverletzung ausgewechselt, nun steht fest: Für Philipp Maier ist die Saison 2025/26 vorzeitig beendet. Er wird den Löwen somit in den verbleibenden vier Spielen in der 3. Liga sowie im Finale des Toto Pokals bei den Würzburger Kickers fehlen.

Tunay Deniz zurück im Mannschaftstraining

Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen von einem anderen Löwen: Tunay Deniz wurde erstmals seit seinem Kreuzbandriss wieder auf dem Trainingsplatz gesichtet und nahm am Mannschaftstraining teil.

Erst in der vergangenen Woche wurde der Vertrag des 32-Jährigen um ein Jahr verlängert worden, ein Einsatz in der laufenden Spielzeit kommt für den Mittelfeldspieler jedoch natürlich zu früh.