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Sechzig um Sieben: TSV 1860 spielt im Sechzgerstadion

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Löwen Sechzig um Sieben

Da sind wir wieder! Der Saisonbeginn naht und Sechzig um Sieben kehrt zurück ins Programm. DIE Nachricht des gestrigen Tages war sicherlich, dass der TSV 1860 seine Heimspiele in der kommenden Spielzeit aller Unkenrufe zum Trotz im Sechzgerstadion austragen wird.

TSV 1860 spielt im Sechzgerstadion

So wirklich bezweifelt hat es wohl ohnehin niemand, nun ist es aber auch offiziell bestätigt: Der TSV 1860 München trägt seine Heimspiele der Saison 2026/27 in der Regionalliga Bayern im Grünwalder Stadion aus. Ein entsprechender Überlassungsvertrag wurde zwischen der Spielbetriebs-GmbH und der Stadt München geschlossen.

Thomas Dähne zum 1. FC Heidenheim?

Sehr wahrscheinlich nicht mehr dabei sein wird dann Torhüter Thomas Dähne. Da sein Vertrag nach dem Abstieg ungültig wurde, kann der Oberaudorfer ablösefrei wechseln. Nachdem es lange danach aussah, als würde er zu RB Salzburg zurückkehren, steht Dähne nun wohl vor einem Engagement in Heidenheim.

“Kein Kommentar” – und noch mehr…

In unseren beliebten Rubrik “db24 Faktencheck” gehen wir heute kurz und knackig auf folgende Aussage des überaus erfolgreichen Journalisten bezüglich eines möglichen Sponsorings von Hacker-Pschorr beim TSV 1860 ein:

Nicolas Heeb von Hacker-Pschorr erklärte am Dienstagabend auf db24-Anfrage: “Kein Kommentar!”

Pikant: Besagter “Nicolas Heeb” heißt in Wirklichkeit “Nikolas Heep” und gab nicht nur keinen Kommentar ab, sondern verwies auch auf die Pressestelle, da er selber momentan im Urlaub ist.

Was man wissen muss: Aktuell bestehen seitens Hacker-Pschorr keine ernsthaften Chancen für ein Brustsponsoring bei den Löwen.

Doppelsieg für die Radsportabteilung

Ein heißes, aber überaus erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Fahrern und Fahrerinnen der Radsportabteilung des TSV 1860 München. Sowohl beim stark besetzten Moosach-Crit am Samstag als auch beim 18. Neuöttinger Rundstreckenrennen am Sonntag zeigten die Löwen auf zwei Rädern enormen Kampfgeist, taktisches Geschick und starke Beine.

Heute vor 25 Jahren: 1860 siegt in Waalwijk

Vor einem Vierteljahrhundert gastierten die Löwen im Rahmen des UI-Cups beim niederländischen Vertreter RKC Waalwijk. Wir blicken im Laufe des Tages zurück auf das Auswärtsspiel, das die Löwen durch Tore von Thomas Häßler und Martin Max gewannen.

News aus der Regionalliga Bayern

Neues Heimtrikot für die SpVgg Bayreuth

Während beim TSV 1860 ein Torwarttrikot präsentiert wurde, das vermutlich (und hoffentlich) nie zum Einsatz kommen wird, setzt die SpVgg Bayreuth klassisch und bewusst schlicht auf die Farben gelb, schwarz und weiß. Dabei stehen die Vereinsidentität und die Verbundenheit zur Stadt Bayreuth im Mittelpunkt. Ein Bild vom Trikot der Oldschdod findet Ihr HIER.

Dzemailji zum TSV Buchbach

Der TSV Buchbach nahm für die bevorstehende Saison mit Faton Dzemailji einen weiteren Neuzugang unter Vertrag. Der 27-jährige Linksverteidiger war zuletzt für den Ligakonkurrenten SV Wacker Burghausen am Ball.

FC Memmingen testet gegen Vorarlberger Regionalligist

Der FC Memmingen bestreitet kurzfristig noch ein weiteres Testspiel. Heute Abend geht es gegen den FC Lauterach, der in der Regionalliga West, der dritthöchsten Liga Österreichs, antritt. Wegen der Anfahrt unter der Woche erfolgt der Anpfiff der Partie erst um 20 Uhr unter Flutlicht.

Steht Thomas Dähne vor einem Wechsel nach Heidenheim?

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TSV 1860 21 Dähne Thomas Rosenheim

Noch immer haben erstaunlich wenige Spieler aus dem letztjährigen Drittligakader bei einem anderen Club unterschrieben. Ein gutes Zeichen für die Löwen? Bei Thomas Dähne stehen die Zeichen jedoch leider auf Abschied, ein Wechsel nach Heidenheim steht gerüchteweise vor dem Abschluss.

Wechselt Thomas Dähne nach Heidenheim?

Vor einem Jahr wechselte der ehemalige Bundesliga-Torwart (9 Spiele für Holstein Kiel) an die Grünwalder Straße und trat das schwere Erbe von Publikumsliebling Marco Hiller an. Seine konstant starken Leistungen und sein sympathisches Auftreten überzeugten von Beginn an und machten den 1,93 Meter großen Keeper zu einem Lichtblick in einer insgesamt enttäuschenden Saison. Insgesamt stand Dähne in 35 Ligaspielen sowie vier Partien im Toto Pokal zwischen den Pfosten.

Umso größer war die Freude, als Geschäftsführer Manfred Paula im April die Vertragsverlängerung Dähnes bis 2028 verkündete. Durch den Zwangsabstieg erlosch das Vertragsverhältnis beim TSV 1860 jedoch. Seitdem galt sein ehemaliger Verein RB Salzburg als Favorit, nun könnte es jedoch ganz anders kommen. Steht Dähne schon bald bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim zwischen den Pfosten?

Jetzt auch offiziell: TSV 1860 trägt Heimspiele im Grünwalder Stadion aus

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Löwen Fans im Grünwalder Stadion TSV 1860 Heimspiele
Löwen Fans im Grünwalder Stadion

So wirklich bezweifelt hat es wohl ohnehin niemand, nun ist es aber auch offiziell bestätigt: Der TSV 1860 München trägt seine Heimspiele der Saison 2026/27 in der Regionalliga Bayern im Grünwalder Stadion aus. Ein entsprechender Überlassungsvertrag wurde zwischen der Spielbetriebs-GmbH und der Stadt München geschlossen.

TSV 1860 trägt Heimspiele im Grünwalder Stadion aus

Warum sich diese Frage überhaupt gestellt hat, liegt in der Übertragung des Spielrechts von der bisherigen KGaA auf die neue Spielbetriebsgesellschaft des TSV 1860 München begründet. Bisher trat die KGaA als Mieter des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße auf, stellt nun aber ja bekanntermaßen keine Mannschaft mehr.

Stattdessen hat der e.V. der neu gegründeten “TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH” das Spielrecht übertragen, die mit der 1. Mannschaft an der Regionalliga Bayern teilnehmen wird. Auch die Stadt München legt der neuen Gesellschaft keine Steine in den Weg und ermöglicht den Löwen die Austragung ihrer Spiele in der traditionellen Heimspielstätte. In einer Mitteilung danken das Präsidium und Vereinsmanagement der Löwen der Landeshauptstadt sowie allen beteiligten Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung ausdrücklich für die konstruktive und engagierte Zusammenarbeit.

Gastbeitrag: Pusnava, ein rotes Trikot und andere Verfehlungen…

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…oder: Wer ist eigentlich Valentin Pusnava

Unser Leser Martin (BlueCoat) hat uns seine Überlegungen zum kürzlich veröffentlichten Torwarttrikot aus dem Fanshop der Merchandising GmbH geschickt. Und er geht in seinem Text noch einen Schritt weiter zurück und beschäftigt sich mit dem Geschäftsführer dieser GmbH, Valentin Pusnava.

2025: Pusnava übernimmt von Power

Im April 2025 wurde Anthony Power von Hasan Ismaik als Geschäftsführer der Merchandising GmbH des TSV 1860 abgezogen. Abgezogen von der Firma, die im Januar 2012 unter enormem Finanzdruck von der damals schon bestehenden KGaA (Ismaik hält 60% der Anteile) an Ismaiks familieneigene Firma HI Squared International verkauft worden war. Geschäftsführer von HI Squared ist bis heute Ismaiks Bruder Yahya.

Beim Verkaufspreis soll es sich um eine Million Euro gehandelt haben. Wenn das stimmt, war es sicher ein Verkauf weit unter Wert. Wie auch immer: Ein geschickter – und legaler – Schachzug, da Ismaik sich die Firma zumindest als Mit- und Mehrheitseigner in der KGaA quasi selbst (bzw. seinem Bruder und seinem Geschäftspartner Hamada Iraki) in eigenem Auftrag verkauft hat.

Sicher ist jedenfalls, dass in jeden Geschäftsjahr die ersten 120.000 Euro Jahresgewinn vollständig der Eigentümerin HI Squared zustanden und bis heute zustehen. Erst was darüber hinausgeht, wird zwischen Merchandising GmbH und KGaA im Verhältnis 50:50 geteilt. Diese Regelung sollte bis 2031 gelten. Dass die Übergewinne bislang wirklich zur Hälfte bei der KGaA ankamen, darf bezweifelt werden. Es ist relativ einfach, die bilanzierten und gegengerechneten Ausgaben einer GmbH in die Höhe zu treiben (zum Beispiel durch exorbitante Gehälter für die eigenen Angestellten). Und damit die Gewinne zu schmälern.

Als Power weg war (offiziell auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen, er arbeitet dem Vernehmen nach in den USA weiter für Ismaik), herrschte eine gewisse Erleichterung bei einem Großteil der Fans, wie auch in der Geschäftsstelle, wo Power nach Angaben mehrerer Mitarbeiter in “seinen” acht Jahren bei 1860 einen außerordentlich ruppigen “herrschaftlichen Führungsstil” durchgezogen hatte, selbst als er dort für die KGaA eigentlich gar nichts mehr zu melden hatte und von Ismaik auf dem Merchandising-Posten “geparkt” worden war. Die Beispiele sind bekannt: Drohungen gegenüber Mitarbeitern, Englisch als “Amtssprache”, Räumung ganzer Etagen wegen eines Ismaik-Besuchs etc. Powers Karriere der Unverschämtheiten bei Sechzig gegenüber Mitarbeitern und Fans könnte Bücher füllen, man kann sich aber auch hier auf sechzger.de in einer vierteiligen Artikelserie (ursprünglich erschienen im Da’Brunnemiller) einen ganz guten Überblick verschaffen. Links zu Teil I, Teil II, Teil III und Teil IV.

Wer ist Valentin Pusnava?

Valentin (er nennt sich manchmal selbst auch Valentino) Pusnava wurde schon im Dezember 2024 von Ismaik als neuer Geschäftsführer der Merch-GmbH vorgestellt. Pusnava hatte vorher zehn Jahre bei adidas verbracht und nach eigenen Angaben verschiedenste Bereiche des Unternehmens durchlaufen: Einzelhandel, E- Commerce, Concept Stores, bis hin zum Chef der Abteilung Merchandising Lifestyle & Sportswear. (Quelle: Linked’In)

Seit April 2025 ist er offiziell Geschäftsführer der TSV 1860 Merchandising GmbH mit Sitz in Oberhaching. “Endlich ein Mann mit Ahnung” mochte sich mancher gedacht haben. Im Prinzip machte der Shop aber erstmal so weiter, wie zuvor. Es gab gleich zu Beginn, nach dem Tod von Werner Lorant ein – gelinde gesagt – umstrittenes Lorant-Shirt. Es wurden wieder Fans wegen angeblicher markenrechtlicher Verstöße bei Privatverkäufen von Fanartikeln abngemahnt, was zwar gern dementiert wurde, nachweislich aber trotzdem stattfand. Und zahlreiche Fans boykottierten – weiterhin – wegen alledem die “Ismaik-Shops” und wichen auf andere Bezugsquellen, wie den e.V.-Shop aus.

Das änderte sich mit der Eröffnung des Fanshops in der Galeria Kaufhof am Marienplatz. Vor allem wegen der in der breiten Öffentlichkeit recht ansprechend empfundenen Trikots des neuen Ausrüsters Joma zur Saison 25/26 und natürlich auch wegen der zeitgleichen Verpflichtung von Volland und Niederlechner im Sommer 2025. Pusnava konnte mit gutem Timing die Euphorie dieser Tage voll mitnehmen. Sechzig war auf einmal im Herzen der Stadt richtig groß präsent. Der Marketing-Profi Pusnava hatte geliefert, die Zeiten des Powerschen Stümpertums schienen ein für alle Mal vorüber. Dass Joma (oder Pusnava?) das Jersey versehentlich und offensichtlich ohne Margen-Absprache mit HI Squared zunächst um ca. 30 Euro günstiger auf diversen KGaA-Kanälen gezeigt und angekündigt hatte, konnte der Begeisterung zunächst auch nicht viel anhaben. Ein paar wenige ließen sich angesichts dieser Taten von Pusnava allerdings auch zu maßlosen Übertreibungen hinreißen. Ein kommerzieller Blogger schrieb am 5. Juli 2025, dem Tag der Galeria-Fanwelt-Eröffnung überschwenglich: “1860 erobert den Marienplatz”, um dann einen unsinnigen Vergleich der Zahl der Kunden im Kaufhof mit der Anzahl der Anwesenden Mitglieder auf der MV loszulassen, die am Tag darauf stattfand. Ismaik ließ auf seinem Instagram-Account vermelden: “Heute ist ein historischer Tag für den TSV 1860 München, denn mit dem 5. Juli beginnt eine neue Zeitrechnung in der Geschichte unseres Traditionsvereins.”

Ein knappes Jahr später hat der selbe Mensch tatsächlich eine neue Zeitrechnung in unserer Geschichte eingeleitet. Dem werden wohl alle Beteiligten beipflichten. Eine ganz andere allerdings.

Was hat das mit dem roten Torwart-Trikot zu tun?

Die Frage war hier schon öfter zu lesen: Wer ist eigentlich verantwortlich für den KI-Fauxpas mit den Wappen und Jahreszahlen auf den neuen und jetzt schon unbrauchbaren Merch-Shop-Klamotten? Und vor allem für das rote Torwart-Trikot?

Die Antwort ist einfach: Valentin Pusnava!
Er entwirft das Design sicher nicht allein oder selbst, aber er macht Vorschläge und vor allem: Er segnet es ab.

Pusnava und die roten Stadtrivalen

Mit einer Nähe zu den Roten ist diese Verfehlung des guten Geschmacks auf allen Ebenen mit dem Torhüter-Jersey wahrscheinlich nicht zu erklären, aber diese Nähe existiert durchaus: Der Präsident der Seitenstraße, Herbert Hainer erklärte im März 2026 im Club Wirtschaftspresse (Quelle: Börse online vom  01.03.26):

Ich bin der festen Überzeugung, dass ’50 plus 1′ abgeschafft werden und jeder Verein selbst entscheiden sollte. (…) Warum wird den Vereinen vorgeschrieben, was sie zu tun haben? Eine Aufhebung der Grenze könnte auch den Konkurrenzkampf in der Bundesliga anheizen. (…) Wir können ja nicht schlechter werden, nur damit die anderen auch mal gewinnen.

1860-Merchandising-Chef Valentin Pusnava meinte daraufhin, auf Linked’In zu diesem Thema folgendes posten zu müssen (Quelle: AZ vom 02.03.26):

Ich hatte das Privileg, Herbert Hainer während meiner Zeit bei adidas kennenzulernen – eine Führungspersönlichkeit, die genau versteht, was im heutigen Profisport wirklich zählt. (…) Seine Sichtweise zur Bedeutung von Investoren im Fußball trifft den Kern. Ohne gezielte Investitionen droht der Bundesliga, den Anschluss zu verlieren – nicht an Leidenschaft oder Tradition, sondern an Wettbewerbsfähigkeit und internationaler Attraktivität. Es ist höchste Zeit, dass wir in Deutschland erkennen: Ohne Investoren gibt es keine nachhaltige Zukunft für unsere Liga. Sonst bleibt am Ende nur noch eine Frage – mit wie vielen Punkten Vorsprung wird der FC Bayern München diesmal Meister?

Zu diesem Post erschien kurz darauf im Web ein Kommentar mit folgendem Inhalt:

(…) Die immer wiederkehrende Behauptung, die Bundesliga habe ohne Investoren und ohne eine Aufweichung der 50+1-Regel keine Zukunft, ist nicht nur falsch, sondern auch bequem. Sie dient vor allem dazu, strukturelle Versäumnisse zu kaschieren und Verantwortung von Vereinen, Verbänden und Funktionären auf externes Kapital abzuwälzen. Denn was passiert, wenn der Investor sein Interesse verliert? Dann haben alle Beteiligten verloren, die Investoren suchen sich das nächste Ziel, der Verein und seine Mitglieder stehen dann vor einem Scherbenhaufen.

Diesen Kommentar verfasste Robert Reisinger, vormaliger Präsident des TSV München von 1860 e.V.

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Gastbeiträge werden – unaufgefordert – durch Leser von sechzger.de verfasst und eingesendet. Sie spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung einzelner Redaktionsmitglieder bzw. der gesamten Redaktion wider. / Titelbild: Montage aus Bildern der TSV 1860 Merchandising GmbH und von Pinterest/Etsy

Erfolgreiches Wochenende für die Radsportabteilung: Löwinnen feiern Doppelsieg

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Radsportabteilung 1860 Damen

Ein heißes, aber überaus erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Fahrern und Fahrerinnen der Radsportabteilung des TSV 1860 München. Sowohl beim stark besetzten Moosach-Crit am Samstag als auch beim 18. Neuöttinger Rundstreckenrennen am Sonntag zeigten die Löwen auf zwei Rädern enormen Kampfgeist, taktisches Geschick und starke Beine.

Hitzeschlacht und Top-10-Plätze beim Moosach-Crit

Den Auftakt des Rennwochenendes bildete am Samstag, den 11. Juli, das Moosach-Crit. Auf einem extrem schnellen und kurzen 650-Meter-Rundkurs, der insgesamt 50 Mal absolviert werden musste, gingen unsere Löwen Tobias Loy, Georg Dittmann, Robert Walch, Mark Rüdinger und Michel Hehlke an den Start.

Die Sechzger zeigten sich direkt von Beginn an hellwach und konnten das Rennen zunächst gut kontrollieren. Allerdings setzte sich schon früh eine vierköpfige Ausreißergruppe ab, die gleich mit drei Fahrern aus der Elite-Kategorie hochkarätig besetzt war. Trotz großem kämpferischen Einsatz und hervorragender Zusammenarbeit unserer Jungs ließ sich diese Lücke bis zum Rennende leider nicht mehr schließen.

Doch die Löwen bewiesen Moral: Trotz der brütenden Hitze gaben sie zu keinem Zeitpunkt auf. Dank einer bärenstarken Teamleistung wurde der Sprint des Hauptfeldes hinter den Ausreißern souverän gewonnen, wodurch sich am Ende gleich drei Sechzger-Fahrer einen verdienten Platz unter den Top 10 sichern konnten.

Silber bei den Herren und Defektpech in Neuötting

Am Sonntag, den 12. Juli, ging es direkt weiter. Beim 18. Neuöttinger Rundstreckenrennen 2026 standen insgesamt sieben Fahrerinnen und Fahrer im Trikot des TSV 1860 an der Startlinie.

Das im Herren-Hobbyrennen gemeldete Quartett bestand aus Jan Hanzal, Georg Dittmann, Tobias Loy und Dominikus Hägel. Auf dem 3,2 Kilometer langen Rundkurs, der zehnmal durchfahren wurde, stellten die Löwen abermals ihre starke Form unter Beweis. Bereits in der zweiten Runde gingen Jan und Toby eine entscheidende Attacke mit und setzten sich mit zwei weiteren Fahrern ab.

Während sich der spätere Gesamtsieger im weiteren Verlauf absetzen konnte, hängte Jan seine beiden verbliebenen Fluchtgefährten eiskalt ab und fuhr einen hervorragenden 2. Platz ein. Toby musste sich im Schlusssprint um die vorderen Ränge nur knapp geschlagen geben und belegte einen starken sechsten Platz, während sich Georg mit einem beherzten Endspurt noch auf Platz zehn vorarbeitete.

Einziger Wermutstropfen: Dominikus Hägel hielt sich lange stark in der Verfolgergruppe, wurde dann aber rund eineinhalb Runden vor Schluss durch einen ärgerlichen Platten zur Aufgabe gezwungen.

Traum-Debüt: Löwinnen machen den Sieg unter sich aus

Für das absolute Highlight aus grün-goldener Sicht sorgten im Anschluss die Damen. Katharina Ambros und Julia Holl bestritten in Neuötting ihre ersten Renneinsätze für 1860 Radsport. Für Katharina war es sogar die absolute Rennpremiere überhaupt, während Julia nach einem unverschuldeten Sturz-Aus beim Münchner Donnerstagsrennen ihren zweiten Start absolvierte.

Die beiden Löwinnen zeigten dem Rest des Feldes eindrucksvoll das Hinterrad und lieferten sich an der Spitze ein extrem spannendes, vereinsinternes Duell. Die Entscheidung fiel an der Schlüsselstelle des Kurses: Katharina nutzte den kurzen, aber knackigen Anstieg in jeder Runde konsequent aus, um sich am Ende entscheidend abzusetzen und den Sieg vor ihrer Teamkollegin Julia einzufahren. Ein sensationeller Doppelsieg für den TSV 1860!

Radsportabteilung in Fröttmaning: Finale der Donnerstagsrennen

Wer nun Lust bekommen hat, unsere Radsport-Löwen einmal live auf dem Asphalt anzufeuern, hat bald die perfekte Gelegenheit dazu.

Am Samstag, den 25. Juli 2026, steigt das große Finale der Donnerstagsrennen. Die Radsportabteilung lädt alle Löwenfans herzlich ein, das Team vor Ort zu unterstützen. Der erste Startschuss fällt um 13:00 Uhr am Kurt-Landauer-Weg in München-Fröttmaning. Vorbeischauen lohnt sich!

Europacup-Historie: Bate Borisov – TSV 1860 München, 14.07.2002, 4:0

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Bate Borisov - TSV 1860 München
Bate Borisov : TSV 1860 München

Borisov (auch Baryssau) liegt irgendwo mitten in Weißrussland, kurz hinter Minsk. Das war das erste, was wir nach der Auslosung zur 2. UI-Cup-Runde im Jahre 2002 herausfanden. Der TSV 1860 München stieg in diesem Jahr übrigens erst – wie auch der VfB Stuttgart als zweiter deutscher Vertreter – in der zweiten Runde in den Wettbewerb „UI-Cup“ ein. Bate Borisov aus Weißrussland sollte der Gegner sein. Na Mahlzeit!

Glücklicherweise sollte das das Hinspiel zuerst in München stattfinden. So hatten wir nach der Auslosung wenigstens ein paar Tage mehr Zeit, um uns um Reisemöglichkeiten und vor allem die benötigten Visa zu kümmern. Wäre das Hinspiel zuerst in Borisov gewesen, wäre das mit dem Visum für Weißrussland extrem schwierig, wenn nicht sogar unmöglich geworden.

Die meisten Löwenfans fuhren mit dem Zug nach Borisov

Viel Löwenfans waren es damals nicht, die die Reise mit nach Weißrussland antreten sollten. Gespielt werden sollte am Sonntag. Rund drei Dutzend, die meisten davon machten sich mit dem ICE am Samstag früh morgens erst einmal auf den Weg nach Berlin. Dort wartete bereits Lothar Langer vom Fanprojekt München, der bereits einen Tag vorher in die Hauptstadt gefahren war, um dort die Visa für alle Löwenfans in der weißrussischen Botschaft abzuholen.

Im ICE nach Berlin nicht nur die Löwenfans, sondern auch jede Menge Paradiesvögel, die bunt gekleidet auf dem Weg zur Loveparade nach Berlin waren. Wenn man die so sah, kam man sich als Fußballfan, der sich gerade auf die rund 1860 Kilometer lange Reise (einfach natürlich) nach Weißrussland macht, um ein Spiel im UI-Cup zu sehen, herrlich normal vor…

Über Berlin und Warschau und eine Umspurung nach Minsk

Nach rund 6 Stunden Zugfahrt mit wechselweise Löwen- und Techno-Klängen waren wir in Berlin gelandet und von dort ging es weiter nach Warschau, was weitere 8 Stunden dauerte. Dort ging es dann im Nachtzug in Richtung Minsk, doch hierfür war erst einmal eine Umspurung nötig. Die Gleise der ehemaligen Sowjetunion haben eine andere Spurbreite als die in Europa. Den Vorgang der Umspurung fand ein Löwenfan so spannend, dass er nach außen ging, um ihn zu fotografieren.

Das Gesicht des jungen Löwen, als er in Boxershort und Unterhemd und nur mit einem Fotoapparat in der Hand draußen stand, während der Zug losfuhr, werden wir nie vergessen. Zum Glück fuhr der Zug wieder zurück – er hatte nur das Gleis gewechselt, um die Umspurung vollziehen zu können.

In Minsk bereits von der Polizei erwartet

Sonntag früh kam der Zug dann in Minsk an und da wartete bereits eine stattliche Anzahl Polizei. Diese machte den Löwenfans klar, dass es von dort direkt weiter nach Borisov gehen würde und es keinen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung geben sollte. Mit Polizeigeleit ging es direkt in den nächsten Zug.

Der Zug verließ Minsk Hauptbahnhof, um wenige Minuten später wieder zu halten, von uns scherzhaft Minsk-Pasing genannt. Diesen Moment nutzten ein Löwenfan – der, der beim Spurwechsel fast verloren gegangen wäre – und ich, um aus dem Zug zu flitzen. Wir wollten uns die Hauptstadt Minsk genauer anzuschauen. Natürlich ausgerüstet mit einem Zwillingstragerl Münchner Bier.

Clever war das nicht wirklich. Wir hatten kein einheimisches Geld, kaum jemand sprach Englisch, die einzige Wechselstube am Bahnhof machte erst sehr spät auf und den richtigen Zug nach Borisov hätten wir später auch fast nicht mehr erwischt. Wenn wir nicht zufällig Stunden später am Bahnhof einen Löwenfan getroffen hätten, der alleine (!) in voller Montur (!) mit einem anderen Zug als unsere Reisegruppe und zumindest rudimentären Sprachkenntnissen angereist war, wäre das vermutlich schief gegangen.

Reisegruppe TSV 1860 in Borisov

Die anderen Löwenfans waren inzwischen in Borisov in einen Bus verfrachtet und zum Stadion gebracht worden. Im Bus gab es eine herzliche Ansprache vom Polizeichef: „Nicht ausbüchsen, nicht randalieren, nicht betrunken sein – und Wichtigste: Nicht bumsen in Weißrussland!“. Die Löwenfans durften sich noch genau zwischen dem Stadion und einer Wirtschaft in Stadionnähe bewegen, immer beäugt von der Staatsmacht.

Löwenbomber Bate Borisov TSV 1860 München
Löwenbomber in Borisov, mit dem TSV 1860 München
Bate Borisov TSV 1860 München
Bus für TSV 1860 München Fans in Borisov

Das Spiel Bate Borisov – TSV 1860 München

Über Bate Borisov wusste man zu diesem Zeitpunkt in Deutschland noch nicht allzu viel. Gegründet 1973 steht das BATE für „Baryssau Automobil und Traktor-Elektrik“. Es ist der erfolgreichste Verein im weißrussischen Fußball. Bevor der Verein 2002 auf die Löwen treffen sollte, scheiterte er in den Vorjahren in der Qualifikation zur Champions-League bzw. im UEFA-Cup am AC Mailand.

Das Spiel gegen den TSV 1860 München war das erste Spiel gegen einen deutschen Verein. Für die Löwenfans war es leider der negative Höhepunkt einer spannenden Reise.

Die Löwen hatten ja das Hinspiel im Sechzgerstadion mit 1:0 verloren und kamen auch in Borisov ordentlich unter die Räder. Vor etwas weniger als 5000 Zuschauern im Haradski-Stadion Baryssau – inzwischen hat der Club eine moderne Arena an anderer Stelle – verloren die Löwen deutlich mit 4:0.

Bate Borisov - TSV 1860 München 4:0
Bate Borisov – TSV 1860 München 4:0

Rund 10 Jahre später sollte übrigens ein anderer Münchner Verein gegen Bate Borisov mit 3:1 unter die Räder von Automobil und Traktor kommen…

Nach dem Spiel kamen die Spieler immerhin noch in die Kurve, entschuldigten sich für das Ausscheiden und machten ein Foto mit den Löwenfans.

Lothar Langer, TSV 1860 München Fanprojekt
Spieler und Fans des TSV 1860 in Borisov
Spieler und Fans, TSV 1860 München, Borisov 2002
Spieler und Fans, TSV 1860 München, Borisov 2002

Rückfahrt mit Hindernissen

Die Fans des TSV 1860 sollten noch eine richtig spannende Heimfahrt haben. In Minsk fehlten die Reservierungen für den Schlafwagen. Eine Gruppe Löwenfans schaffte es trotzdem in den Zug, die andere stand auf dem Bahnsteig, als der Zug gen Westen fuhr. Als ein weiblicher Löwenfan die Notbremse zog, weil ihr Freund noch draußen stand, wurde sie von der resoluten Schaffnerin kurzerhand in hohem Bogen und schmerzhaft auf den Bahnsteig befördert.

So warteten die einen noch in Minsk auf den nächsten Zug, der Rest trank sich im Zug in Richtung polnischer Grenze das Ganze irgendwie schön. Auch an der weißrussisch-polnischen Grenze hatten die Grenzer einen schlechten Tag oder wir sie nicht hinreichend – weil gar nicht – bestochen. So wurden wir ein paarmal ohne ersichtlichen Grund nicht über die Grenze zum nächsten Zug gelassen. Ein triftiger Grund, um in der Früh meine Klausur auf dem Weg Richtung Verwaltungsfachwirt abzusagen…

Wir erlebten noch allerlei Lustiges: Weißrussen, die Vodka und Tabak an ihrem Körper über die Grenze schmuggelten, um ihn dann in Polen mit Gewinn zu verkaufen. Deutsche Grenzer, die irgendwann entnervt aufgaben und uns freundlicherweise einen deutschen Einreisestempel in den deutschen Reisepass stempelten…

Nach der Rückkehr nach München: direkt ins Löwenstüberl

Als unsere Gruppe dann Montag am späten Vormittag endlich in München ankam, ging es  direkt ins Löwenstüberl. Die Klausur war ohnehin gelaufen – und die Mannschaft gab den Löwenfans, die sich diesen Trip angetan hatten, als kleines Trostpflaster eine Brotzeit aus.

Das war – bislang – der Schlusspunkt auf meine Auswärtsfahrten im Europacup mit dem TSV 1860 München und zugleich die letzte Serie, die bei mir noch hält.

Alle Pflichtspiel im Europacup seit meiner Geburt gesehen – von Varna bis Borisov. Hoffen wir mal, dass noch ein paar dazukommen. Schwer vorstellbar, aber nach dem Abstieg in die Bayernliga 1992 hätte auch niemand gedacht, dass wir vier Jahre später schon wieder Europacup und acht Jahre später die Qualifikation zur Champions League spielen würden…

Dieser Artikel erschien erstmals am 14.07.2021 auf sechzger.de!

Vorverkauf für Pokalspiel beim SV Eintracht Berglern

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TSV 1860 Terminierung 3.Liga Restprogramm im Auftrag der Löwen Tickets quo vadis Testspiele Vorverkauf

Update 14.07.2026, 9:35:
Der derzeit als Kommunikationsbeauftragter für Fanfragen und -themen im Auftrag des Präsidiums des TSV München von 1860 e.V. fungierende Christian Poschet hat uns mitgeteilt, dass es auch direkt über 1860 einen Ticketverkauf für das Pokalspiel in Berglern geben wird. Alle Informationen dazu werden am heutigen Dienstag Nachmittag bzw. spätestens morgen, Mittwoch Vormittag über die bekannten Kanäle des e.V. (z.B. über tsv1860.org) verbreitet.
Einfach ab und zu auf der Website vorbeischauen und heute in einer Woche in Berglern dabei sein! 

Am 21.07. um 18.30 Uhr starten die Löwen im Landkreis Erding in den diesjährigen Toto Pokal. Der Vorverkauf für die Partie beim SV Eintracht Berglern startet am morgigen Mittwoch – allerdings nur vor Ort!

Vorverkauf für Pokalspiel beim SV Eintracht Berglern

Wie der Heimverein mitteilte, gebe es drei Termine, zu denen die heiß begehrten Tickets am Sportgelände des SV Eintracht Berglern erworben werden können:

  • Mittwoch, 15.07.: ab 16 Uhr
  • Donnerstag, 16.07.: ab 18.60 Uhr
  • Freitag, 17.07.: ab 16 Uhr

Die Eintrittspreise haben dabei durchaus Profiniveau, denn Vollzahler dürfen stolze 18,60 Euro für den Eintritt berappen, während ermäßigte Karten für 14,10 Euro erhältlich sind. Die Preise verstehen sich zzgl. 0,90 € VVK-Gebühr. Pro Käufer sind maximal 5 Tickets möglich.

Präsident Mang stellt klar: Keine Abkehr von starken Partnern, aber Abschied vom „Modell Ismaik“

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Gernot Mang

In einem exklusiven Gespräch mit der Abendzeitung hat sich 1860-Präsident Gernot Mang proaktiv zu den aktuellen Debatten rund um die künftige wirtschaftliche Ausrichtung des Vereins geäußert. Dabei trat er Gerüchten über eine grundsätzliche Ablehnung von Geldgebern seitens des Muttervereins vehement entgegen und skizzierte stattdessen einen klaren, zukunftsorientierten Kurs für die Löwen.

Mang: Wirtschaftliche Partner ja, Abhängigkeit nein

„Wir sind alles andere als abgeneigt, starke Partner und Unterstützer für unseren Verein zu gewinnen. Im Gegenteil“, stellte Mang klar. Der moderne Profifußball benötige verlässliche wirtschaftliche Partner, dies stehe außer Frage. Das Präsidium positioniert sich damit keineswegs als investorenfeindlich, zieht jedoch eine klare rote Linie beim bisherigen Modus Operandi.

Das Investorenmodell der vergangenen 15 Jahre müsse endgültig hinter sich gelassen werden. Mit Blick auf die von Konflikten geprägte Ära unter Hasan Ismaik bilanzierte der 57-Jährige nüchtern: „Es hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht.“ Statt in der Vergangenheit zu verharren oder über Schuldfragen zu philosophieren, blickt die Vereinsführung nach vorne. Das Ziel sei es, den TSV München von 1860 künftig „aus einer Position der Stärke heraus zu entwickeln und nicht aus einer Position der Abhängigkeit.“

Offene Türen für Thomas Hitzlsperger

Besonders vielversprechend zeigen sich die Signale in Richtung des Konsortiums um Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und den ehemaligen Geschäftsführer Markus Rejek. Mang bestätigte, dass der Verein mit dieser Gruppe in einem „offenen, guten und konstruktiven Austausch“ stand und ein konkretes Angebot vorlag. Dass die Verhandlungen letztlich scheiterten und von der HAM-Seite beendet wurden, lag demnach nicht am Mutterverein.

Für die Zukunft hält das Präsidium die Tür für Hitzlsperger weit offen. „Der Kontakt zu Hitzlsperger besteht weiterhin. Wir schätzen ihn fachlich und menschlich sehr“, betonte Mang ausdrücklich. Es wäre für die Löwen ein echter Gewinn, ihn für den neuen, nachhaltigen Weg des Vereins begeistern zu können.

Transparenz vermisst: Keine Signale von der Gruppe um Ernst Tanner

Bezüglich eines weiteren potenziellen Interessenten schuf Mang ebenfalls Klarheit. Von einer Gruppe um den ehemaligen 1860-Funktionär Ernst Tanner habe die Vereinsseite keinerlei direkte Informationen erhalten. „Wir konnten mit Ernst Tanner gar keine Gespräche führen, weil uns nicht bekannt war, dass er offenbar mit Herrn Ismaik in Kontakt stand“, so der Präsident. Die Vereinsseite erfuhr von diesen Absichten – wieder einmal – erst exklusiv aus den Medien.

Vertrag mit Ticketing-Dienstleister abgeschlossen

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TSV 1860 Dauerkarte dauerkarten

Jede Menge Arbeit haben die Verantwortlichen beim TSV 1860 München e.V. und in der neu gegründeten Spielbetriebs-GmbH momentan. Sie bereiten alles rund um die anstehende Regionalliga-Saison vor. Wie Löwen-Präsident Gernot Mang bereits am Samstag in einer Stellungnahme bei sechzger.de angekündigt hatte, wird man die Fans über die Fortschritte transparent auf dem Laufenden halten. Soeben haben die Löwen bekanntgegeben, dass sie einen Vertrag mit dem Ticketing-Dienstleister LMS Sport GmbH geschlossen haben. Der Verkauf der Dauerkarten wird also in Kürze gestartet.

Vorkaufsrecht für Dauerkarten-Inhaber

Wie bereits angekündigt erhalten Löwen-Fans, die bereits eine Dauerkarte bei der insolventen KGaA für die Drittliga-Saison gekauft hatten, ein Vorkaufsrecht für ihre angestammten Plätze im Grünwalder Stadion. Der Verkauf soll in den nächsten Tagen beginnen und weitere Infos folgen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Liebe Mitglieder, liebe Dauerkartenbesitzer/-innen,

die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH hat mit der LMS Sport GmbH einen Vertrag als künftigen Ticketing-Dienstleister geschlossen. Damit können in den kommenden Tagen die ersten Schritte für den Dauerkartenvorverkauf zur Regionalliga-Saison 2026/2027 eingeleitet werden.

Mitglieder und Fans, die in der Erwartung einer Drittliga-Saison 2026/2027 bereits eine Dauerkarte bei der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA erworben haben, erhalten in einem begrenzten Zeitraum erneut ein Vorkaufsrecht für ihre angestammten Plätze.
Bitte verfolgt in den nächsten Tagen aufmerksam die Mitteilungen des Vereins, um das Vorkaufsrecht fristgerecht wahrnehmen zu können.

Einmal Löwe, immer Löwe!

Präsidium und Vereinsmanagement des TSV München von 1860 e. V.
TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

Neu formierte Löwinnen U15 verliert in Nürnberg

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löwinnen u15 nürnberg

Am Ende stand zwar eine deutliche Niederlage zu Buche, die Leistung bot jedoch Grund zur Zufriedenheit. Die neu formierte U15 der Löwinnen verlor am Samstag bei der U16 des Clubs in Nürnberg mit 0:7.

Löwinnen U15 verliert in Nürnberg

So deutlich das Ergebnis scheint, so sehr muss man auch differenzieren. In den ersten 2 x 20 Minuten hielten die im Schnitt ein Jahr jüngeren Löwinnen, die teilweise zum ersten Mal auf dem Großfeld spielten, hervorragend mit dem 1. FC Nürnberg mit. Nach 40 Minuten stand es gegen den mit Auswahlspielerinnen gespickten Gegner noch 0:0.

Erst in der Folge dominierten die Fränkinnen und schossen doch noch einen deutlichen Sieg heraus. Dennoch war man bei 1860 zufrieden, da man bewusst gegen einen körperlich überlegenen Gegner getestet hatte, um zu trainieren, sich spielerisch durchzusetzen. In Hinblick auf die bevorstehende Spielzeit in der Bezirksoberliga sicher eine hilfreiche Maßnahme.

U17 gewinnt ihr Testspiel

Auch die B-Juniorinnen waren am Wochenende in Franken im Einsatz und absolvierten in der Nähe von Bayreuth ein Testspiel. Beim oberfränkischen Verein SV Mistelgau (übrigens der Heimatverein von Michael Hofmann) gewann die U17 der Löwinnen ihre Partie mit 6:2.