In einem chancenreichen Spiel verfehlten es die Löwen den Sack in der ersten Halbzeit zuzumachen. Am Ende führte je ein Elfmeter auf jeder Seite zu einem für die Landsberger glücklichem 1:1 Unentschieden.
Chancenfest in der ersten Halbzeit
Die Löwen hatten in der ersten Hälfte das Spiel weitgehend im Griff. Man war die überlegene Mannschaft und kreierte viele Chancen, welche aber leider nicht nicht zum Tor führten. Der einzige Treffer der ersten Hälfte wurde durch Eberwein per Elfmeter (15. Minute) erzielt, das Ergebnis hätte aber aufgrund der angesprochenen Chancen höher sein müssen. Landsberg hätte sich nicht darüber beschweren dürfen mit zwei oder sogar drei Gegentoren in die Kabine geschickt zu werden.
Landsberg agierte in Halbzeit Zwei mutiger
Nachdem die Gäste früh in der zweiten Halbzeit einen Elfmeter verwandelten, hatten Sie Spaß am Offensivfußball gefunden. Die Mannschaft fing nicht an den Punkt durch mauern zu verteidigen sondern spielte weiter mutig nach vorne. Die Löwen hatten zwar in Summe mehr Chanchen und den Sieg verdient gehabt, jedoch wurde auch Landsberg gefährlicher. Der zur Halbzeit eingewechselte Fynn Heinze hat sehr auf sich aufmerksam machen können. Den Namen sollte man sich merken. Spieler des Spiels nach unserer Einschätzung ist jedoch Vitus Eicher. Er rettete uns heute mehrmals den allerwertesten und ist der Löwe des Tages. Ebenfalls sehr positiv ist uns Heimkehrer Raphael Ott aufgefallen. Er wieselte sich durch die Abwehrreihen und war sofort zur Stelle. Servus Raphi geil das du wieder da bist!
Nun gilt es vollen Fokus auf das schon Dienstagabend anstehende Landespokalspiel gegen Buchbach zu richten.
Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem TSV Landsberg! Die beiden Mannschaften treffen am 6. Spieltag der Regionalliga Bayern im Grünwalder Stadion aufeinander.
Nach dem Pokalhighlight ist vor dem Ligaalltag! Gegen Aufsteiger TSV Landsberg gilt es, die Siegesserie in der Regionalliga fortzusetzen und sich in der Tabelle direkt mal oben einzunisten. Ein Spaziergang wird das sicher nicht, aber wenn man kämpferisch und spielerisch dort anknüpft, wo man gegen Holstein Kiel aufgehört hat, darf man sicherlich optimistisch in die Partie starten. Der Unterstützung der Fans darf sich die Elf von Alper Kayabunar ohnehin sicher sein, deshalb: Gemma, Löwen!
Noch haben keine Löwenspieler eine Sperre zu befürchten. Dennis Dressel und Julian Bell haben in der laufenden Regionalliga-Saison bereits zwei Mal Gelb gesehen.
Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – TSV Landsberg außer im Liveticker noch verfolgen?
Das Duell der Löwen mit dem Aufsteiger aus Landsberg wird bei BR24Sport im Stream live übertragen.
Endlich mal keine englische Woche werden sich die Spieler der Löwen gedacht haben. Nach der ruhigen Woche warten dafür aber drei Spiele in sechs Tagen. Die erste Partie ist die gegen den vermeintlich schwächsten Gegner, den wir schon aus der letzten Saison kennen. Da aber aus Spielen gegen unsere zweite Mannschaft. Deren Aufstiegsplatz hat er nämlich geerbt, der Turn- und Sportverein 1882 Landsberg am Lech e.V. !
Aktuelles – Die Ausgangssituation
Früh in der Saison sind die Landsberger auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Der Aufsteiger steht nach fünf Spielen mit 2 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Dementsprechend ist den Lechstädtern bisher auch noch kein Sieg gelungen. Man hat sich aber etwas gefangen und in der Liga zuletzt gegen Eichstätt und Illertissen jeweils einen Punkt holen können. Gegen die eigentlich als schwächer eingeschätzten Früher setzte es hingegen eine Niederlage. Dass die Formkurve aber nach oben zeigt, konnte man im Toto-Pokal sehen. Am Dienstag setzte man sich gegen Ligakonkurrenten Schwaben Augsburg daheim mit 3:1 durch.
Kader & Transfers
Für einen Aufsteiger war die Sommertransferphase in Landsberg durchaus ruhig. 9 Abgänge wurden durch 9 Zugänge ersetzt. Sechs davon kamen aus der Regionalliga, die drei anderen aus den Leistungsstufen 5 und 6. Für Routine sorgt David Bauer (31). Der beim FC Augsburg ausgebildete Innenverteidiger kam aus Memmingen und hat schon über 100 Regionalligapartien auf dem Buckel. Sonst sind die Zugänge eher jung. Die Mittelfeldspieler Creighton Braun (24, Aubstadt) und Halit Yilmaz (22, Fürth) haben schon mit Toren auf sich aufmerksam gemacht.
Von den Abgängen ging nur einer in eine höhere bzw. die gleiche Liga. Benedikt Auburger (25, RV) läuft nun für Vilzing auf. Sonst gab man eher Ergänzungsspieler ab. Davon ausgenommen sind Luca Dollinger (19, RA) und Fares Ibrahim (19, MS). Die Talente laufen nun für unsere Amateure auf und wollen sich perspektivisch für eine größere Karriere empfehlen. Erfahrung aus dem Profifußball bringen Ünal Tosun (33, ZM) und Furkan Kirkicek (29, LA) mit. Beide waren lang bei Türkgücü unter Vertrag, letzterer ist außerdem spielender Co-Trainer.
Trainer ist Rene Schröder (36), dessen Stammverein eigentlich der FC Gundelfingen ist, wo er als Co-Trainer tätig war. Als Spieler sammelte er Erfahrung in Bayern- und Regionalliga. Er übernahm für Aufstiegstrainer Christoph Rech, der nun die Amateure unseres TSV betreut.
Löwenpower: Timo Spennesberger (28, ZM, 2019-22 bei den Amas)
Vereinsgeschichte
Das Jahr im Namen der Landsberger ist etwas irreführend, wurde der Verein doch erst deutlich später ins Leben gerufen. In der Satzung heißt es dazu: “Der Turn- und Sportverein 1882 Landsberg am Lech e.V. wurde am 31. März 1949, nach Auflösung des ‘Turn- und Sportvereins Landsberg am Lech’ und des ‘Sportvereins Landsberg am Lech’, neu gegründet. Er führt die Tradition des im Jahre 1882 gegründeten ‘Männerturnvereins Landsberg am Lech’ und des im Jahre 1911 gegründeten ‘Fußballclubs Landsberg am Lech’ fort.”
Informationen zur sportlichen Geschichte des Vereins sind etwas rar gesät. Wer eine Übersicht über die Ligazugehörigkeit im Verlauf des Bestehens haben möchte findet dies hier: https://de.wikipedia.org/wiki/TSV_Landsberg#Platzierungen
Falls sich jemand über die Entwicklung der Vereinsstrukturen informieren möchte, kann er dies auf der Vereinswebseite tun: https://www.tsv-landsberg.de/vereins-chronik/. Fest steht aber, dass der Aufstieg in die 4. Liga den größten Erfolg der Landsberger Fußballabteilung darstellt.
Verein
Der TSV 1882 Landsberg am Lech e.V. gehört mit über 2.200 Mitgliedern zu den größten Sportvereinen im Landkreis Landsberg. Die Vereinsfarben sind rot-grün-weiß. Angeboten werden Aikido, Baseball, Billard, Fußball, Handball, Karate, Schach, Seniorensport, Tischtennis, Turnen/Leichtathletik, Volleyball, Wandern und Yoga.
In unserer Regionalliga Revue fassen wir auch an diesem Wochenende wieder die Begegnung des sechsten Spieltags in der Regionalliga Bayern zusammen. Dort übernahm der TSV Buchbach mit einem 2:1-Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth die Tabellenspitze, weil Memmingen zu Hause gegen Unterhaching nicht über ein 0:0 hinauskam und der FV Illertissen die erste Saisonniederlage kassierte. Die Löwen sind erst am morgigen Sonntag um 15:00 Uhr zu Hause gegen Aufsteiger TSV Landsberg im Einsatz.
Neun Tore am Freitagabend
FC Schweinfurt 05 – SpVgg Greuther Fürth II 5:2 (3:0) 1:0 Hack (8.), 2:0 Prodanovic (24.), 3:0 Hack (40.), 4:0 Hack (52.), 4:1 Memokoh (64.), 4:2 Bennis (86.), 5:2 Prodanovic (90.) Treffsicher präsentierten sich die Kicker des FC Schweinfurt 05 am Freitagabend beim Heimspiel vor 1.447 Zuschauern gegen die SpVgg Greuther Fürth II. Die Schnüdel sorgten schon vor dem Pausentee für klare Verhältnisse und schossen durch Treffer von Philipp Hack (2) und Jason Prodanovic eine 3:0-Führung heraus. Nach dem Seitenwechsel schnürte Hack seinen Dreierpack und machte mit dem 4:0 alles klar, ehe die Hausherren einen Gang zurückschalteten und sich am Ende mit 5:2 durchsetzten.
SpVgg Ansbach – TSV Schwaben Augsburg 1:2 (1:2)
0:1 Schäfer (19.), 0:2 Schaber (26.),1:2 Nuhanovic (42.)
Immerhin 917 Zuschauer wollten das Kellerduell zwischen der SpVgg Ansbach und dem TSV Schwaben Augsburg sehen. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen bereits im ersten Durchgang durch die Tore von Michael Schäfer und Levis Schaber mit 2:0 in Front. Dino Nuhanovic sorgte vor dem Seitenwechsel mit dem 2:1 für Spannung, doch am Ende blieb es auch dabei. Ansbach liegt damit weiterhin ohne Punkt am Tabellenende, Augsburg konnte sich etwas von der Abstiegszone absetzen.
Erste Pleite für Illertissen
FV Illertissen – Seitenstraße 1b 0:2 (0:1) 0:1 Assomo (22.), 0:2 Heinz (73.)
Zum ersten Mal ohne Punkte blieb in dieser Saison der FV Illertissen beim Heimspiel gegen die 1b-Delegation aus der Seitenstraße. Spielentscheidend war dabei ein Platzverweis gegen die Hausherren nach 29 Minuten, als Odin Redier wegen Haltens seines Gegenspielers als letzter Mann früh vom Platz flog. Während Illertissen damit auf Rang vier abrutschte, war es für die Gäste der erste Sieg der neuen Spielzeit.
VfB Eichstätt – TSV Aubstadt 3:0 (1:0)
1:0 Grimm (26.), 2:0 Weiß (72./Eigentor), 3:0 Hüttl (81./Eigentor)
Gleich zwei Eigentore schoss der TSV Aubstadt beim Auswärtsspiel in Eichstätt. Vor 506 Besuchern brachte Jonathan Grimm die Hausherren Mitte des ersten Abschnitts in Front. Im zweiten Durchgang trafen die Gäste dann gleich doppelt ins eigene Tor. Damit zogen die Eichstätter auch im Klassement an Aubstadt vorbei.
FC Augsburg II – SC Eltersdorf 3:3 (1:1)
0:1 Rippert (3.), 1:1 Dreo (38.), 2:1 Jonathans (59.), 3:1 Dreo (71.), 3:2 Ort (82.), 3:3 Jassmann (90.)
Mehr Zuschauer als die 285 vermeldeten Besucher hätte das Match zwischen dem FC Augsburg II und dem SC Eltersdorf verdient gehabt, denn beide Team geizten nicht mit Toren. Die Gäste gingen früh in Führung, Augsburg drehte das Spiel bis zur 71. Minute in ein 3:1. Doch Eltersdorf kam noch einmal zurück und sicherte sich durch den späten Ausgleich von Yannik Jassmann noch einen Auswärtspunkt.
Wilder Ritt zwischen Burghausen und Vilzing
SV Wacker Burghausen – DJK Vilzing 4:5 (0:3)
0:1 Özbay (8.), 0:2 Jünger (13.), 0:3 Meyer (16.), 0:4 Özbay (46.), 1:4 Simic (49.), 2:4 Bachschmid (53.), 3:4 Simic (56.), 4:4 Sodji (71.), 4:5 Jünger (85.)
Das mit Sicherheit wildeste Duell des sechsten Spieltags lieferten sich vor 1.525 Zuschauern der SV Wacker Burghausen und die DJK Vilzing. Die Gäste führten bereits nach einer guten Viertelstunde mit 0:3 und sahen spätestens nach dem 0:4 direkt nach der Pause wie der sichere Sieger aus. Doch Burghausen lieferte ein sensationelles Comeback und glich bis zur 71. Minute mit vier Toren aus, um dann nach dem Siegtreffer von Andreas Jünger zum 4:5-Endstand doch ohne Punkte dazustehen.
TSV Buchbach – SpVgg Bayreuth 2:1 (2:1)
1:0 Schäffner (9./Eigentor), 1:1 Scheder (25.), 2:1 Bahar (38.)
Der TSV Buchbach hat nach dem 2:1-Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth die Tabellenführung übernommen und ist neben den Löwen die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Regionalliga Bayern. Alle drei Tore fielen vor der Pause. Durch ein Eigentor der Gäste ging Buchbach vor 709 Zuschauern in Front, die SpVgg glich aus, das 2:1 von Samed Bahar fiel noch vor dem Seitenwechsel. Dabei blieb es dann auch bis zum Schlusspfiff.
FC Memmingen – SpVgg Unterhaching 0:0
Keine Tore bekamen die 1.054 Zuschauer zwischen dem FC Memmingen und der SpVgg Unterhaching präsentiert. Ganze drei Gelbe Karten gab es in einer ereignisarmen Partie, die am Ende mit einer leistungsgerechten Punkteteilung endete. Memmingen musste damit die Tabellenführung an den TSV Buchbach abgeben.
Das Transferfenster neigt sich dem Ende zu. Nun ist es an der Zeit, die Aufstiegsfavoriten der Liga neben den Löwen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer hat das Zeug zum Aufstieg? Wer kann überhaupt aufsteigen? Und welche Mannschaften könnten dem TSV 1860 München den Titel streitig machen? Diesen Fragen gehen wir in einer sechsteiligen Serie auf den Grund. Den Anfang macht Wacker Burghausen.
Transfers
Die Transferperiode 2026/27 unterscheidet sich bei Wacker Burghausen durchaus von den vergangenen Jahren. Insgesamt verpflichteten die Altöttinger sieben externe Spieler. Auffällig: Keiner der Neuzugänge ist älter als 23 Jahre, zudem kommen fast alle aus der Regionalliga. Damit hat sich die Transferstrategie im Vergleich zu den vergangenen Jahren leicht verändert. Während Wacker zuvor Spieler aus unterschiedlichen Altersklassen verpflichtete, setzt der Verein nun verstärkt auf junge Spieler mit Regionalliga-Erfahrung.
Neben den sieben externen Neuzugängen kehrten Tobias Duxner und Adrian Hofherr von ihren Leihen aus der Bayernliga zurück. Außerdem rückten sechs Spieler aus der eigenen Jugend in den Profikader auf. Zu den interessantesten Neuzugängen zählt Marc Sodji. Der 23-jährige, groß gewachsene Stürmer bringt bereits viel Regionalliga-Erfahrung mit und wechselte von Chemie Leipzig nach Burghausen. Ebenfalls interessant ist Noah Wagner. Der Defensiv-Allrounder kann sowohl auf der Sechserposition als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden. Wagner wurde in der Jugend des SC Freiburg ausgebildet, absolvierte bereits zwei Spiele in der 3. Liga und kommt auf rund 50 Einsätze in den Regionalligen.
Für die bislang größte Aufmerksamkeit sorgt allerdings ein Spieler aus der eigenen Jugend: Moritz Leitner. Der Youngster hat sich bereits früh in den Vordergrund gespielt und ist eine der spannendsten Personalien im aktuellen Kader. Doch nicht nur im Kader gibt es ein neues Gesicht. Auch auf der Trainerbank hat sich etwas verändert: Matthias Ostrzolek hat das Amt von Lars Bender als Cheftrainer übernommen.
Auf der Abgangsseite gibt es dagegen nur drei nennenswerte Veränderungen. Alexander Sorge kehrte nach nur einem Jahr zu seinem ehemaligen Verein Kickers Offenbach zurück. Filip Ilic, der auch bei den Löwen ein Probetraining absolvierte, das Trainerteam jedoch nicht überzeugen konnte, wechselte zu Bocholt. Der hoch veranlagte Tom Sanne, der sein Potenzial in Burghausen bislang nicht konstant abrufen konnte, schloss sich Drochtersen an.
Kader
Der Kader von Wacker Burghausen ist vor allem eines. Jung. Mit einem Altersdurchschnitt von 22,6 Jahren ist die Mannschaft deutlich jünger als der Kader des TSV 1860 München, der im Vergleich bei 24,2 Jahren liegt.
Angeführt wird die junge Mannschaft von Kapitän Felix Bachschmid, der bereits seit 2018 für Wacker Burghausen spielt. Zuvor war er unter anderem beim TSV 1860 München aktiv. Neben Bachschmid im Mittelfeld findet sich mit Moritz Bangerter ein weiterer ehemaliger Löwe. Er stand bislang in jedem Spiel in der Startelf und ist wie Bachschmid ein wichtiger Bestandteil des stark besetzten Burghauser Mittelfelds.
Komplettiert wird das Zentrum durch Noah Wagner, Alexaner Gordok und Moritz Leitner. Letzterer hat bereits früh auf sich aufmerksam gemacht und in vier Spielen zwei Tore vorgelegt und selbst vier Treffer erzielt. Damit dürfte er bereits das Interesse einiger höherklassiger Vereine geweckt haben. Leitner wurde auch deshalb für ein Spiel suspendiert, da seine vertragliche Zukunft noch offen ist. Ob das der Teamchemie schadet, bleibt abzusehen.
In der Defensive sind Benedikt Schwarzensteiner und Torhüter Markus Schöller gesetzt. Schwarzensteiner stand bislang jede Minute auf dem Platz. Schöller ist mit 31 Jahren der älteste Spieler im Kader und bringt damit wichtige Erfahrung in die junge Mannschaft. In der Abwehr komplettieren Jannis Turtschan, Neuzugang Maximilian Schuhbauer, Adrian Hofherr und Konstantin Gertig die Optionen. Besonders auf den Außenverteidigerpositionen dürfte es dabei noch Konkurrenz um die Stammplätze geben.
Auf den Flügeln ist Burghausen quantitativ eher dünn besetzt, verfügt dafür aber über Qualität und Tempo. Mit Noah Agbje, der in der vergangenen Saison in 31 Spielen 11 Scorerpunkte sammelte, und Noa Gabriel Simic stehen zwei schnelle Außenspieler zur Verfügung.
Im Sturm zeichnet sich aktuell ein Zweikampf zwischen Neuzugang Marc Sodji und Timothée Diowo ab. Beide bringen unterschiedliche Qualitäten mit und dürften im Laufe der Saison um den Platz im Angriffszentrum kämpfen.
Taktik
Matthias Ostrzolek, der zuvor zwei Jahre als Spielertrainer beim TSV Schwaben Augsburg tätig war, passt seine Mannschaft häufig an den jeweiligen Gegner an. Die Grundformation ist meist ein 4-2-3-1, wobei auch ein 4-3-1-2 zum Einsatz kommen kann. Gegen den Ball formiert sich Burghausen häufig in einem engen 4-4-2. Dabei setzt die Mannschaft auf ein laufintensives Pressing, das schnelle Ballgewinne und daraus resultierende Umschaltsituationen ermöglichen soll. Generell ist das Spiel der Burghauser schnell und laufintensiv, sicherlich auch eine Folge des sehr jungen Kaders. Eine zentrale Rolle im Aufbau nimmt Moritz Leitner ein. Er soll die Bälle schnell auf die Außen verteilen oder sich nach Zuspielen aufdrehen und dadurch Tempo auf die gegnerische Abwehrkette bringen.
Auffällig ist, dass viele Tore nach schnellen Ballgewinnen oder Abprallern entstehen. Das aggressive Pressing sorgt immer wieder für Situationen, in denen Burghausen den Gegner zu Fehlern zwingt. Auch nach Standards, insbesondere Ecken, ist die Mannschaft gefährlich.
Eine Schwäche zeigt sich dagegen bei Flanken und hohen Bällen. Hier könnte es für Burghausen gegen Mannschaften mit körperlich starken Angreifern und einer direkten Spielweise schwieriger werden.
Reicht es für den Aufstieg?
Wacker Burghausen zählt ohne Frage zu den Aufstiegsfavoriten der Regionalliga Bayern. Die Mannschaft verfügt über viel Talent, Tempo und eine klare taktische Idee. Die große Frage wird sein, ob die junge Mannschaft auch in schwierigen Phasen konstant bleibt. Gerade über eine komplette Saison können fehlende Erfahrung und Formschwankungen zum Problem werden. Die letzte Profisaison liegt für Wacker bereits einige Jahre zurück. Seit dem Abstieg aus der 3. Liga konnte der Verein den Sprung zurück in den Profifußball bislang nicht realisieren. In dieser Saison scheint die Ausgangslage jedoch vielversprechend.
Auch die Voraussetzungen für einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga scheinen grundsätzlich gegeben. Das Stadion erfüllt die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen, und auch finanziell dürfte Wacker über die nötigen Grundlagen verfügen auch dank des neuen Gesellschafters Sebastian Rothwinkler. Ob die Mannschaft sportlich tatsächlich den entscheidenden Schritt machen kann, wird sich allerdings erst im Laufe der Saison zeigen.
Blick in die Zukunft
Für den TSV 1860 München kommt es dabei zu einem direkten Duell am 26. September 2026 in Burghausen.
Was meint Ihr? Hat Wacker Burghausen das Zeug zum Aufstieg und was ist Eure Prognose?
Die Löwen-Amas waren am Freitag beim TSV Wasserburg im Einsatz und kassierte dort eine bittere 0:4-Pleite. Für uns waren Lukas und Matthias vor Ort, die uns einen ausführlichen Bericht zum Spiel und allem rund um die Partie in der Bayernliga Süd zusammengeschrieben haben, den wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen…
Fürchterliches Wetter führt zu Verspätung
Aufgrund des fürchterlichen Wetters, hohen Verkehrsaufkommens und einer sich äußerst kompliziert gestaltenden Parkplatzsuche, war es uns leider erst möglich dem Spiel ab der siebten Minute beizuwohnen. Dabei mussten wir leider feststellen, dass die Heim-Mannschaft bereits in der fünfte Spielminute die frühe Führung erzielt hatte.
Beim Eintritt wurden zwar vergleichsweise hohe Eintrittspreise verlangt, jedoch war die Organisation und das Stadion sehr gut durchdacht und umgesetzt worden.
Schöner Ground – gute Verpflegung
Direkt neben dem Inn hat der TSV 1880 Wasserburg einen echt schönen Ground, der bei schönem Fußballwetter sicher noch mehr zu bieten hat. Die Sicht von allen Seiten über den Platz ist sehr gut und man ist nah am Geschehen. Mit einer digitalen Anzeigetafel auf Höhe der Mittellinie ist der Platz auch sehr modern und zuschauerfreundlich aufgestellt. Die Getränke und Essensausgabe war unkompliziert und preislich sehr positiv gestaltet. Ein Bier-Tasting konnte ich als Fahrer leider nicht vornehmen, jedoch waren die Begleiter sehr zufrieden. In der 15. Spielminute dann endlich die erste Chance für 1860. Der Ball landet allerdings nach einem Abpraller an der Mauer und einem Nachschuss direkt beim Keeper der Wasserburger. Der Abschluss des direkt danach folgenden Konters für die Heimmannschaft, landete zum Glück flach links neben dem Tor der Löwen.
Amas finden nicht in die Parte
Bisher hierhin war die Heimmannschaft deutlich aktiver und ließ sich nicht unter Druck setzen, unsere Amas waren noch gar nicht im Spiel angekommen. In der 18. Spielminute folgte die erneute Großchance für die Gastgeber, der Ball rollte aber wieder flach am Tor vorbei. Die offensiven Fähigkeiten der Gastgeber waren aber bereits jetzt deutlich zu erkennen.
Nach 25 Minuten dann die erste wirklich große Chance für Sechzig per Kopfball. Diesen konnte Fares Ibrahim jedoch nicht direkt aufs Tor bringen. Nach einer halben Stunde waren die Löwen schon deutlich besser im Spiel, es wurde in beiden Spielhälften gespielt und unsere Elf war tauchte ein paar Mal vor dem Kasten der Heimmannschaft auf.
In der 40 Minute wurde es, bei der ersten Ecke für die Löwen, etwas hitziger. Die Ecke blieb zwar ungefährlich, aber dem Schiedsrichter wurde ein bisschen zu viel geklammert. Die kurz ausgeführte Ecke wird allerdings nicht gefährlich, der Wasserburger Keeper ist wach und faustet den Ball weg. Das protestieren der Münchner wegen einer Umklammerung bleibt ungeachtet, zurecht meiner Ansicht nach. Vor der Halbzeit kommt es eigentlich nicht mehr zu gefährlichen Situationen. Alles in allem muss man schon sagen das die knappe Führung für Wasserburg in Ordnung geht.
660 Zuschauer in Wasserburg trotz Regens
Anpfiff zur zweiten Halbzeit, 660 Zuschauer wohnen dem Topspiel bei, so lässt es der Stadionsprecher verlauten. Den Kennzeichen nach zu urteilen mindestens die Hälfte der Anwesendenen halten es mit den richtigen Löwen.
Nach kurzer ausgeglichener Phase das 2:0 für die Hausherren in der 54. Minute durch Wasserburgs Robin Ungerath.
Die Heimmannschaft macht direkt weiter. Ein Lupfer von der linken Strafraum Seite landet nur knapp über der Kiste der Münchner Löwen. Dann der Doppelpack für Ungerath in der 63. Spielminute. Die Gastgeber sind das Ton angebende Team und zeigen das auch. Gekonnt hebeln sie die Verteidigung aus und verwandeln fast jede Situation im Strafraum der Münchner in ein Tor. Der Weitschuss in der 64. Spielminute für 1860 ist die erste offensive Aktion der Löwen seit langem, aber auch hier verfehlt der Schuss das Tor.
Wasserburg lässt nichts mehr anbrennen
Wasserburg defensiv sehr diszipliniert und konzentriert. Die Heimmannschaft feiert sich nach jeder Grätsche ins Aus, steht gut und somit landet der nächste Torschuss von 1860 gefahrlos am Außenpfosten. 70 Minuten gespielt und Wasserburg mit einem langen Einwurf in den Strafraum der Münchner. Diese Situation wird allerdings frühzeitig durch ein Offensivfoul abgepfiffen.
Die Zweite der Sechzger wirkt seit dem zweiten Durchgang nach vorne etwas ideenlos. So kam es kaum zu Momenten in der gegnerischen Hälfte und auch Balbesitz-Phasen beschränken sich auf die eigene Hälfte. In der 73. Minute bauen die Amas nach einer Balleroberung langsam auf, können aber keine gefährlichen Situationen kreieren und verlieren anschließend den Zweikampf auf Höhe der Mittellinie. Das haben wir heute leider schon öfter gesehen. Und wie zuvor auch feiern sich die Wasserburger zu Recht für diese Stärke. Immer wieder Gefahr für die Löwen auch wenn den Wasserburgern die Präzision zu dieser Phase gerade fehlt.
Amas kassieren in Wasserburg eine 0:4-Pleite
Kurz vor Ende dann doch noch das 4:0. Wasserburg hat nicht aufgehört nach vorne zu spielen. Kurz vorher setzte nach einer Pause auch der Starkregen wieder ein, nachdem man das Gewitter in der Ferne schon aufziehen gesehen hatte. Unterm Strich absolut verdienter Sieg für Wasserburg, hier gab es für die Löwen außer einer Regendusche nix zu holen. Kampfgeist war trotzdem zu sehen, manchmal rollt der Ball einfach nicht so wie er soll.
Ich bedanke mich vielmals fürs lesen und natürlich auch bei Sechzger.de für die Möglichkeit, vom Spiel zu berichten.
Bei den Löwen ist der Neustart aktuell in vollem Gange. Hinter den Kulissen – und zeitweise auch in der Öffentlichkeit – lässt die Ismaik Seite aber nicht locker. So äußert sich HAM Vertreter und KGaA-Beirat Biel Ballester Relat in einem Interview mit dieblaue24. Seine Aussagen in Bezug auf die Personalien Manfred Paula stehen aber in klarem Widerspruch zu Beiratsprotokollen die sechzger.de vorliegen. Relat behauptet, Manfred Paula sei „niemals als Geschäftsführer” vorgesehen gewesen. Die Beiratsprotokolle widerlegen diese Darstellung Stück für Stück.
Paula sollte nie Geschäftsführer werden?
Noch bis zum 31. August läuft das Insolvenzgeld für die Mitarbeiter der KGaA des TSV 1860 München. Was anschließend mit der vorinsolventen Fußballfirma geschieht, steht in den Sternen. Was jedoch nicht in den Sternen, sondern schwarz auf weiß in unterschriebenen Beiratsprotokollen steht ist, dass Biel Ballester Relat in einem Interview bei „dieblaue24″ vom 27.08.2026 eine Version der Ereignisse erzählt, die mit der Aktenlage schlicht nicht vereinbar ist.
Relat behauptet dort, Manfred Paula sei „niemals als Geschäftsführer” vorgesehen gewesen und HAM habe dessen Berufung nur zugestimmt, weil der e.V. andernfalls Paula zurückgezogen hätte. Das würde theoretisch sogar als Drohkulisse taugen, da eine GmbH zwingend einen bestellten Geschäftsführer benötigt.
Relat stimmt zu – und will Paula sogar „Interimsgeschäftsführer” nennen
Beginnen wir dort, wo Relats Geschichte bereits in sich zusammenfällt: bei der Beiratssitzung vom 27. September 2025. An diesem Abend wird der Beschluss gefasst, „Herrn Manfred Paula mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH zu bestellen.” Der Beschluss fällt einstimmig – Biel Ballester Relat (BR) eingeschlossen. Kein Widerspruch. Kein Vorbehalt. Keine Gegenstimme.
Vielmehr: persönliche Stimmabgabe.
Doch es kommt noch besser: Als es um die Pressemitteilung geht, ist es ausgerechnet Biel Relat selbst, der fordert, Paula öffentlich als Sportdirektor und Interimsgeschäftsführer zu bezeichnen. Wörtlich hält das Protokoll fest: „BR vertritt die Auffassung, dass man Herrn Paula im Pressetext als ‚Sportdirektor’ und ‚Interimsgeschäftsführer’ bezeichnen soll.”
„Niemals als Geschäftsführer vorgesehen”? Mit den offiziellen Protokollen geht das nicht zusammen, Relat wollte, dass es in der Pressemitteilung steht! Stattdessen stellt sich der Sachverhalt folgendermaßen dar: Derselbe Mann, der heute behauptet, Paula sei nie als Geschäftsführer gedacht gewesen, hat persönlich dafür geworben, ihn öffentlich genau so zu betiteln.
Relat lobt Paula– und HAM will ihn sogar unbefristet
Nur vier Tage später, am 1. Oktober, nimmt Relat erneut an einer Beiratssitzung teil. Auch dieses Mal geht es um die Personalie Manfred Paula, zu der Relat eine – im Lichte der aktuellen Aussagen – bemerkenswerte Meinung hatte. Das Protokoll hält fest: „BR hatte schon bei TOP 1 kurz einfließen lassen, dass er ein erstes persönliches Treffen mit Herrn Paula hatte, auf das jener gut vorbereitet war. Herr Paula habe auf ihn [Biel Relat, d. Redaktion] einen überzeugenden Eindruck gemacht.”
Ein „überzeugender Eindruck” von einem Mann, den man angeblich von Beginn an für ungeeignet hielt? Das ist keine Nebensächlichkeit. Das ist das Gegenteil der Erzählung, die Relat heute im Interview zum Besten gibt.
Machte bei allen Beteiligten einen guten Eindruck: Manfred Paula
HAM geht im Beirat sogar noch weiter und schlägt vor, die Befristung zu streichen. HAM wollte Paula also nicht nur als Geschäftsführer – HAM wollte ihn unbefristet als Geschäftsführer! Ein späterer Widerspruch von Herrn Biel Relat hierzu ist nicht dokumentiert und würde auch nicht ins Bild passen, nachdem Relat von Paula einen überzeugenden Eindruck als Geschäftsführer gewonnen hatte.
Zur Erinnerung: Relat behauptet, HAM habe Paulas Berufung nur widerwillig akzeptiert, weil der e.V. sonst gedroht hätte, ihn zurückzuziehen. Die Protokolle zeigen das exakte Gegenteil: HAM drängte auf eine dauerhafte Lösung mit Paula.
Relat fehlt bei Sitzung – der e.V. warnt, aber HAM bremst
Wenige Wochen später wird es abermals kurios: Am 20. Oktober 2025 wird eine Beiratssitzung einberufen, bei der die finanziellen Fragen rund um die Geschäftsführung auf der Tagesordnung stehen. Es handelte sich um eine Sitzung im großen Kreis, inklusive Präsidiums- und Aufsichtsratsmitgliedern als Gäste. Allein dieser Umstand zeigt, dass es sich um einen sehr wichtigen Termin handelt. Biel Ballester Relat, der sich heute als scharfsinniger Kritiker von Paulas angeblich fehlender Finanzkompetenz inszeniert, scheint das anders zu sehen. Er erscheint nicht.
Zu solchen Sitzungen ist es auch möglich, sich per Video oder Telefon zuzuschalten. Relat war aber auf allen Kanälen abwesend. Eine Entschuldigung oder vorangegangene Absage gab es offenbar nicht. Weil der Beirat dadurch zunächst nicht beschlussfähig war, musste Kontakt zu ihm aufgenommen werden. Die Lösung? Biel übertrug sein Stimmrecht per WhatsApp an Herbert Bergmaier.
Vor diesem Hintergrund sollte klar sein: Wer seine Stimme per Messenger weitergibt und sich nicht einmal die Mühe macht, sich bei einer Sitzung dieser Tragweite auch nur per Videocall zuzuschalten, kann sich hinterher nicht als engagierter Kontrolleur der Entscheidungen aufspielen.
e.V.-Vertreter nehmen ihren Job ernst
Während Relat abwesend war, leisteten die e.V.-Vertreter genau die Arbeit, die der HAM-Vertreter ihnen heute abspricht: Gernot Mang stellte klar, dass die Fortführungsprognose dringend geklärt werden müsse. Christian Dierl erinnerte daran, dass Paula für das Sportliche vorgesehen sei und unterstützte ausdrücklich die Idee, kurzfristig einen Interimsgeschäftsführer für Finanzen zu holen. Peter Schaefer drängte auf Tempo: Die Gesellschaft brauche eine klare Lösung und einen Geschäftsführer.
Peter Schäfer pochte auf eine schnelle Lösung.
Der e.V. pochte also bereits im Oktober auf kaufmännische Verstärkung. Nicht weil man Paula loswerden wollte, sondern weil man ihn entlasten wollte. Keineswegs drohte der Verein damit, Paula als Geschäftsführer abzuziehen, um HAM unter Druck zu setzen, wie es Ballester Relat offensiv behauptet.
HAM-Anwalt möchte die Sache langsam angehen
Wie sah das präferierte Vorgehen der HAM aus? Ali Mosfer, Anwalt der HAM-Seite, erklärte laut Protokoll, HAM tendiere zwar zu zwei Geschäftsführern – bei der Suche wollte man sich aber nicht treiben lassen. Das Verfahren müsse erst festgelegt werden. Später hieß es seitens HAM sogar: Qualität vor Geschwindigkeit.
Das heißt im Klartext: Während der e.V. wegen der finanziellen Schieflage Alarm schlug und auf einen zusätzlichen Finanz-Geschäftsführer drängte, trat HAM auf die Bremse. Heute beschwert sich ausgerechnet die Ismaik-Seite über Paulas angeblich fehlende Finanzkompetenz. Das ist keine Kritik – das ist Chuzpe.
Fragen, die Relat beantworten müsste
Wenn HAM einen Finanzfachmann für so dringend notwendig hielt – warum war es der e.V., der darauf drängte, während HAM auf Zeit spielte? Warum war Relat bei der entscheidenden Sitzung nicht einmal anwesend? Und warum stimmte HAM anschließend erneut einer Verlängerung zu, wenn Paula doch angeblich nie das Vertrauen besaß?
HAM verfällt in alte Muster
Abschließend ist festzuhalten, dass HAM erneut in ein altes Muster verfällt: Mit großem Getöse wird ein Geschäftsführer des TSV 1860 öffentlich in ein schlechtes Licht gerückt. Eine Frage bleibt dabei aber weiterhin vollkommen offen: Welche Fehler soll Manfred Paula überhaupt begangen haben? Hierzu hat die Ismaik-Seite bisher keine inhaltlichen Angaben gemacht. Am Ende dürfte es sich um viel Lärm um nichts handeln, wodurch aber auf unredlichste Weise ein Reputationsschaden billigend in Kauf genommen wird.
Mit der Empfehlung von 57 Erst- und 93 Zweitligaspielen war Max Christiansen im Juni 2025 zum TSV 1860 gewechselt, nun zieht er nach dem Abstieg der Löwen ablösefrei weiter zum SV Sandhausen.
Max Christiansen wechselt zum SV Sandhausen
Verletzungsbedingt verpasste der defensive Mittelfeldspieler praktisch die komplette Rückrunde, hatte dem Spiel von Münchens großer Liebe jedoch auch vorher schon selten seinen Stempel aufdrücken können. In Erinnerung bleiben jedoch seine beiden äußerst sehenswerten Tore in Mannheim und zuhause gegen Viktoria Köln. Insgesamt stand der Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2016 in der 3. Liga 16 Mal für den TSV 1860 auf dem Platz. Dazu kommen drei Einsätze (ein Tor, ein Assist) im Toto Pokal.
Trotz seiner medizinischen Vorgeschichte (Hüfte) konnte der gebürtige Flensburger die Verantwortlichen des SV Sandhausen von sich überzeugen und blickt optimistisch in die Zukunft:
“Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr offen und überzeugend. Ich möchte meine Erfahrung einbringen, Verantwortung übernehmen und der Mannschaft mit meiner Spielweise Stabilität geben. Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die Mannschaft und darauf, künftig im Trikot des SVS aufzulaufen.”
Auftakt in die Englische Woche. Für alle Stadionbesucher*innen haben wir hier sämtliche Faninformationen zum Heimspiel auf Giesings Höhen zusammengetragen.
Faninformationen TSV 1860 München – TSV Landsberg
Tickets
Stand Freitag gibt es noch Karten im Onlineshop sowie beim Ticketing am Trainingsgelände. Dieses ist am Spieltag von 10:30 bis 12:30 Uhr besetzt.
Beachtet bitte, dass ein Foto eine Dauer- oder Tageskarte grundsätzlich keine gültige Ticketart ist und der Stadionzutritt damit verwehrt werden kann.
Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 13:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.
Anreise
Das Kombiticket gibt es nicht mehr, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.
Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 13:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.
Hinweise zum Stadionbesuch
Die Stadion-Tore öffnen ab 13:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später.
Neu: Zur Saison 2026/27 gibt es in der Westkurve die Möglichkeit, Taschen, welche größer als DIN A4 sind, gegen ein Entgelt von 5€ abzugeben. Der Betrag kann ausschließlich bargeldlos bezahlt werden
Weiterhin gibt es die sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.
Der Materialeingang befindet sich am Eingang West/Tor 12. Besucher welche Fanutensilien wie bspw. Zaunfahnen, Doppelhalter, Schwenkfahnen sowie Spruchbänder mitnehmen wollen betreten darüber das Stadion.
An den Kiosken im Stadion kann sowohl in Bar als auch mit Karte gezahlt werden.
Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.
Ansprechpartner Fanbetreuung
Jamie Jesse: +49 175 1860 004
Christian Poschet: +49 152 0530 9989
Moritz Wagner: +49 151 22128235
Fantreffpunkte
Der Löwentreff am Candidplatz startet ab 11:30 Uhr. An Merch gibt es den 60 Jahre Deutscher Meister Jubiläumsschal, Sonnenbrillen, Handtücher, Badeschlappen und Aufkleber. Außerdem ein neues Polo-Shirt. Ebenso gibt es Fanzines. Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt.
Der Grünspitz steht vor und nach der Partie natürlich ebenso als Treffpunkt zur Verfügung, außerdem öffnen das Bamboleo sowie der integrierte e.V.-Shop zum Spieltag gewohntermaßen ihre Pforten. Neben Getränken und was für den kleinen Hunger gibt es also auch Fanartikel zu erwerben.
sechzger.de ist natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor dem Spiel im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.
Am Sonntag um 15:00 Uhr empfangen die Löwen den TSV Landsberg zum zweiten Heimspiel der Saison in der Regionalliga Bayern. Nach dem DFB-Pokal-Spektakel gegen Kiel vor einer Woche nutzten die Sechzger die spielfreien Wochentage zur Vorbereitung auf das Match gegen den Aufsteiger, den 1860-Trainer Alper Kayabunar aus der vergangenen Saison mit der U21 in der Bayernliga Süd bestens kennt. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte der Sechzger-Coach: „Ein guter Start war sehr wichtig.“. Daran wolle man nun anknüpfen.
Felix Weber weiter fraglich
Möglicherweise noch nicht mit dabei sein kann gegen Landsberg Felix Weber, der unter der Woche aufgrund seiner Rippenprellung teilweise noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Man wolle im Abschlusstraining (nach der Löwenrunde am Freitag) testen, wie weit er schon ist, sagte Kayabunar. Auch für die Verletzten Klose, Dordan und Moumou käme ein Einsatz noch zu früh. Zu ihrem Genesungsprozess sagte Kayabunar auf Nachfrage von sechzger.de: „Dordan und Moumou trainieren zu großen Teilen schon mit der Mannschaft. Klose ist aktuell noch im Lauftraining. Wir hoffen, dass es bei ihm schnell vorangeht“, erklärte Kayabunar.
Ott als flexibler Neuzugang in der Offensive
Neuzugang Raphael Ott habe „einen richtig guten Eindruck“ hinterlassen, fügte der Löwen-Coach an. „Er gibt uns viel Flexibilität in der Offensive und kann auf mehreren Positionen spielen. Er bringt viel Torgefahr mit und ich denke, dass er am Sonntag schon mit dabei ist“, führte der Löwen-Trainer aus. Als möglichen Ersatzmann, sollte Erdogan den Verein noch verlassen, sieht er Ott jedoch nicht und sagte dazu: „Ich gehe davon aus, dass jeder Spieler, der jetzt dabei ist, auch hier bleibt.“.
Landsberg im Toto-Pokal beobachtet
Anschließend blickte Kayabunar erst einmal auf die nächste Aufgabe am Sonntag gegen Landsberg nach vorne und sagte über den nächsten Gegner: „Ich kenne Landsberg aus der letzten Saison, wir haben bis zum letzten Spieltag gegeneinander um die Meisterschaft gekämpft. Ich kenne einige Spieler und habe sie mir unter der Woche im Toto-Pokal angeschaut. Sie haben nichts zu verlieren und wird dürfen sie nicht unterschätzen. Wir müssen alles raushauen.“. Auf das Toto-Pokal-Match gegen Buchbach am Dienstag wollte er noch gar nicht groß nach vorne schauen, erst einmal zählt nur Landsberg für den Chefanweiser des TSV 1860.
„Immer etwas Besonderes im Grünwalder zu spielen“
Kayabunar und sein Team freuen sich nach drei Auswärtsspielen vor allem auf das heimische Stadion. „Es ist immer etwas Besonderes, im Grünwalder Stadion zu spielen. Wir freuen uns drauf und wollen unbedingt den ersten Heimsieg holen“, sagte der Coach. Die zwei freien Tage hätten den Spielern nach den englischen Wochen zum Saisonstart gut getan „um den Kopf freizubringen“, dann habe man sich direkt wieder dem nächsten Gegner gewidmet.
„Ein guter Start war sehr wichtig“
Über die letzten Wochen sagte der Löwen-Trainer: „Ein guter Start war sehr wichtig. Wir hatten schwierige Gegner und haben es richtig gut gemacht. Wir sind soweit zufrieden, wollen aber noch einiges verbessern“, fügte Kayabunar an. Auf Nachfrage von sechzger.de kam er auch die Manndeckung im Pokal gegen Ziel zu sprechen und erklärte: „Wir haben uns gut auf das Spiel vorbereitet und haben den Spielern eine Taktik vorgegeben, die sehr riskant war. Wir wollten mutig sein und wir haben von der Intensität her gegen einen guten Zweitligisten 90 Minuten mitgehalten.“.
Trainingsjacke wird vom Umfeld gelobt
Nicht fehlen durfte natürlich die Outfit-Frage zum Abschluss der Löwenrunde. Dieses Mal ging es um die neue Trainingsjacke, zu neudeutsch Tracksuit, die von den Löwen und ihrem Trainer beim Kiel-Spiel getragen wurde. „Ich weiß gar nicht mehr, ob es mir unter dem Spiel mit der Jacke warm war, da ist man so im Tunnel und konzentriert sich nur auf das Spiel. Ich habe mich auf jeden Fall gut gefühlt mit den neuen Klamotten und habe vom Umfeld positives Feedback bekommen“, verriet Kayabunar mit einem Schmunzeln auf den Lippen.
Landsberg-Spiel bei uns im Live-Ticker verfolgen
Mit welchen modischen Accessoires die Löwen am Sonntag gegen Landsberg auflaufen und alles was sich vor und nach dem Spiel rund um das Grünwalder Stadion tut, könnt ihr natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen. Resttickets für die Begegnung gibt es aktuell noch im Ticketshop unter www.1860tickets.de.