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Löwenrunde vor Ulm: “Veränderungen brauchen Raum”

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Löwenrunde vor Ulm: "Veränderungen brauchen Raum"

Mit Spannung erwartet wurde die Löwenrunde vor dem Heimspiel gegen den SSV Ulm am morgigen Samstag. Weniger, weil das Spiel selbst aus Löwen-Sicht so brisant wäre, sondern vielmehr aufgrund der gestern verkündeten Abgänge von sechs Löwen-Spielern nach der Saison. 1860-Coach Markus Kauczinski blickte aber dennoch auch auf die bevorstehende sportliche Aufgabe und sagte: “Wir haben in Saarbrücken enttäuscht und wollen uns zu Hause zwei Mal gut verabschieden“. Das Grünwalder Stadion ist, ebenso wie der Gästeblock mit 1.500 Ulmern, ausverkauft.

Die personelle Lage vor dem Ulm-Spiel

Fehlen werden die Löwen verletzungsbedingt Christiansen, Verlaat, Fassmann, Jakob, Maier und Reinthaler. Bei Verlaat sei der “Heilungsverlauf sehr langsam”, berichtete Kauczinski, der sich nicht festlegen wollte, ob die Löwenfans den scheidenden Kapitän noch einmal auf dem Feld sehen werden. Tunay Deniz hat das Training zwar in den letzten Tagen wieder aufgenommen. Ein Einsatz käme nach seiner Knieverletzung aber noch deutlich zu früh. Erstmals wieder auf der Bank sitzen wird nach seiner Verletzung aus der Saisonvorbereitung hingegen Dulic. “Er wird im Kader stehen, aber wir noch nicht anfangen”, erklärte Kauczinski. Kein Geheimnis machte er daraus, dass Jacobsen, der den Verein ebenfalls verlassen muss, das Team als Kapitän aufs Feld führen wird.

Knappes Personal in der Defensive

Die Alternativen in der Defensiv-Kette sind mit Schifferl und Voet, sowie Dulic auf der Bank, damit sehr begrenzt. Rittmüller und Dordan nannte der Löwen-Coach als Möglichkeiten, zudem sei “eine Vierkette, vielleicht phasenweise, eine Option”. Man wolle auf sich selbst schauen und im Hinblick auf das entscheidende Toto-Pokal-Finale in Würzburg im Rhythmus bleiben. “Wir schauen auf uns und wollen gewinnen. Das Spiel in Saarbrücken war von Willen und Gegenwehr her enttäuschend. Wir wollen uns jetzt zu Hause zwei Mal gut verabschieden”, sagt Kauczinski weiter.

Althaus “kann das Übergangsspiel machen”

Auf Frage von sechzger.de ordnete der Sechzger-Coach die Leistung von Samuel Althaus ein: “Mit ihm war ich, wie mit allen anderen, in Saarbrücken nicht zufrieden. Er ist ein talentierter Fußballer, aber er hat in Saarbrücken, genau wie auch Volland oder Haugen, keine gute Leistung gezeigt”, sagte Kauczinski und fügte an: “Er muss lernen konstanter zu sein. Für mich ist er ein offensiverer Sechser oder Achter. Wenn wir mit zwei Zehnern spielen, dann kann er auch Zehner spielen. Das ist systemabhängig. Er passt auch gut zu einem defensiven Mann neben sich auf der Sechs”.

Gründe für Verletzungsmisere vielfältig

Auffällig viele Verletzungen prägten bei den Löwen in der Rückrunde das Bild, auch darauf ging der 1860-Coach näher ein: “Es war fast jede Woche ein Kommen und Gehen. Wir mussten uns mehrmals neu einspielen. Der Einser-Platz ist sicher hart, da machen wir uns Gedanken. Aber es sind viele unterschiedliche Sachen, unterschiedliche Verletzungen”.

Sich den Gästen aus Ulm erstmal “entgegenstellen”

Zur aktuellen Lage der Gäste sagte Kauczinski: “Ich kenne solche Momente unter anderem aus der Relegation. Das kann Kraft gegeben, wie man an Saarbrücken gesehen hat. Ulm hat das letzte Spiel gewonnen, der Wille wird bei ihnen sicher da sein. Wir müssen uns entgegenstellen, erst einmal selbst viel investieren. Dann kann man vielleicht von der Situation profitieren, davon dass es möglicherweise wild wird.”.

“Das ist ein ganz normaler Prozess”

Natürlich waren auch die bevorstehenden Abgänge von Verlaat, Schifferl, Jacobsen, Schröter, Philipp und Wolfram ein großes Thema. “Das ist ein ganz normaler Prozess”, erklärte der Coach. Er werde auch weiterhin nach Leistung in Training und Spiel entscheiden, wer aufläuft und nicht nach Gültigkeitsdauer des Arbeitspapiers. Lippmann hatte zuletzt zwei Mal nicht mehr im Kader gestanden, nachdem klar war, dass er den Verein verlassen wird. “Ich habe mit ihm gesprochen und ihm mitgeteilt, dass wir auf ihn verzichten. Wir haben mit Pfeifer links und Danhof rechts auch Spieler, die ein Thema für die nächste Saison sind”, sagte der 1860-Trainer weiter.

Ans Team appelliert “weiter Gas zu geben”

Man habe die Entscheidung sich von sechs Spielern zu trennen der Mannschaft mitgeteilt. Dazu berichtete Kauczinski: “Ich habe an die Spieler appelliert, weiter Gas zu geben, ihr gutes Gesicht zu zeigen für uns als Team und für die Fans. Wir wollen so viele Punkte holen wie möglich und jeder hat jetzt die Chance, sich im Hinblick auf das Pokalfinale zu zeigen.”.

“Veränderungen brauchen Raum”

Die Entscheidung, die sechs Spieler nicht zu verlängern, habe man in Absprache zwischen Geschäftsleitung und Trainerteam getroffen. “Wir haben gemeinsam entschieden. Wir hatten das Gefühl, dass sich Dinge verändern müssen und Veränderungen brauchen Raum. Das ist sicher emotional und menschlich schwer, aber man muss sich in der Sache entscheiden. Hier haben wir einen Konsens gefunden, hinter dem ich stehe”, sagte Kauczinski weiter. Man habe mit dem bestehenden Team “viele Dinge umgesetzt, aber nur phasenweisen”, daher sei es “keine Option gewesen, mit dem gleichen Kader wieder ins Rennen zu gehen.”.

Verfolgt das Spiel bei uns im Live-Ticker

Wir freuen uns schon auf das vorletzte Heimspiel im morgen hoffentlich wieder sonnigen Giesing. Alle die nicht selbst mit dabei sein können, haben natürlich wieder die Möglichkeit, das Match bei uns im Live-Ticker zu verfolgen. Wir berichten wie gewohnt ab dem Vormittag über alles Wichtige rund um das Spiel gegen Ulm.

PK in Ulm: Dotchev erwartet “motivierte Gegner mit sehr heißer Kulisse”

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Angesichts der tabellarischen Situation im Tabellenkeller der 3. Liga ist beim Auswärtsspiel des SSV Ulm bei den Löwen am Samstag Nachmittag (14.00 Uhr – im sechzger.de Liveticker) ein Sieg der Spatzen Pflicht, sofern man die theoretisch noch vorhandene Chance nutzen will, den derzeitigen Rückstand von sechs Punkten auf das rettende Ufer noch irgendwie aufzuholen und den Durchmarsch aus der 2. Bundesliga zurück in die Regionalliga zu verhindern.

Dotchev schwärmt von Stimmung in Giesing

Drittligatrainer-Urgestein Pavel Dotchev stand der berichtenden Zunft in Ulm schon am Donnerstag Mittag in einer Pressekonferenz zur Verfügung. In knapp neun Minuten wurden recht unaufgeregt alle wichtigen Themen zur aktuellen Situation in Ulm und zum Gastspiel in Giesing besprochen. Angesprochen auf seine Erwartungen an das anstehende Spiel in München, sagte der 60jährige Bulgare:

“Für die ist der Zug abgefahren, was den Aufstieg betrifft. Die haben eine tolle Serie hingelegt, von sechs Spielen in Folge. (…) Jetzt ist es ja ein bisschen anders, jetzt haben sie sechs Spiele in Folge nicht gewonnen, vier davon unentschieden. Und durch diese negative Serie – wenn ich das so sagen darf – ist der Aufstieg für die jetzt schon futsch. Ich denke schon, dass die jetzt im Hinterkopf schon die nächste Saison planen. Aber die spielen zu Hause. Ich hab schon oft dort gespielt und die Stimmung ist da immer hervorragend. Die werden gewinnen wollen und die wollen sich bestimmt auch sauber verabschieden dieses Jahr von der 3. Liga. Und deswegen erwarte ich schon sehr motivierte Gegner mit sehr sehr heißer Kulisse.”

U19 der Ulmer am Samstag ebenfalls gefordert

Einen Großteil der kurzen Presserunde beschäftigte man sich mit verschiedenen Personalfragen rund um das Ulmer Team, obwohl Dotchev direkt zu Beginn ankündigte, “keine großen Veränderungen im Vergleich mit dem letzten Spiel” vornehmen zu wollen. Dieses hatten die Ulmer am vergangenen Samstag in der fünften Minute der Nachspielzeit noch mit 2:1 beim designierten Absteiger TSV Havelse gewinnen können und dadurch noch einmal Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt aufkommen lassen.

Die U19 des SSV, die sich im Herbst ja auch mit dem Nachwuchs des TSV 1860 duelliert hatte und damals – anders als die Junglöwen – den Einzug in die Liga A der DFB-Nachwuchsliga realisieren konnte, empfängt am Samstag Mittag den VfL Bochum und hat im Erfolgsfall noch Chancen, sich für das Achtelfinale um die Deutsche A-Juniorenmeisterschaft zu qualifizieren. Entsprechend dürften keine Jungspatzen mit nach Giesing fahren. Jene Ulmer Anhänger, die keines der 1.500 verkauften Tickets für die Ostkurve im Sechzgerstadion ergattern konnten, forderte Dotchev aber auf, die U19 bei ihrem wichtigen Heimspiel zu unterstützen.

Drei Torhüter auf der Bank des SSV Ulm

Um dennoch die in der 3. Liga gültige U23-Regel einhalten zu können, saßen in Havelse – und voraussichtlich auch am Samstag in München – zwei Ersatztorhüter auf der Ulmer Bank. Der 20jährige Max Schmidt, im Sommer letzten Jahres vom Nachwuchs der Seitenstraße nach Ulm verliehen, hilft – ohne realistische Chance auf einen Einsatz im Spiel – mit, die Vorgaben des DFB bezüglich ausreichend junger Kicker im Spieltagskader einzuhalten.

Sieg in Havelse soll Kraft geben für das Spiel am Samstag

Zum Abschluss der Pressekonferenz beschäftigte man sich nochmal mit dem bereits oben erwähnten Sieg in Havelse. Inwieweit dieser Erfolg das Umer Team wieder hat aufleben lassen, wollte ein Journalist wissen. Pavel Dotchev erklärte dazu:

“Ich hab das der Mannschaft ganz klar vor Augen geführt, dass wir stolz sein müssen, oder können, auf das was wir geleistet haben. Die Mannschaft von Havelse war sehr formstark und wir mussten unbedingt gewinnen. Dass wir das Spiel so gedreht haben, spricht nur für die Jungs und da würde ich dieses Spiel gar nicht so unter Wert verkaufen wollen. Im Gegenteil: Das war ein toller Sieg gegen einen sehr sehr unangenehmen Gegner. Dieser Sieg muss uns auch Hoffnung und Kraft geben für das Spiel am Samstag!”

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Titelbild: Screenshot SpatzenTV

Giesinger Gedanken: Das leidige Thema mit dem Ticketing

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Der Frust bei vielen Fans war groß, nachdem das Gästekontigent für das Pokalfinale bei den Würzburger Kickers schon vor dem angekündigten Verkaufsstart restlos vergriffen war. Auch in der Redaktion wurde rege über das Thema diskutiert. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass man sich über das Ticketing ärgern muss.

Wie konnten schon alle Tickets vergriffen sein?

Schon vor dem angekündigten Verkaufsstart um 12 Uhr wurde den offiziell eingetragenen Fanclubs des TSV 1860 München bereits um 10 Uhr ein Ticketlink zur Verfügung gestellt. Darüber sollte das Fanclubkontigent geordert werden. Dafür musste man sich jedoch weder als Fanclub authentifizieren, noch gab es ein Limit wie viele Tickets gekauft werden konnten. Zwar war die Anzahl pro Bestellvorgang auf 10 Tickets begrenzt, die Anzahl der Bestellvorgänge die man tätigen konnte, war aber unbegrenzt.

Als Reaktion darauf schaltete das Ticketing der Löwen den Link schon um 11:20 Uhr für “normale” Fans frei. Gebracht hat es wenig, der Großteil der Tickets war bereits vergriffen.

Fanclub-Vorverkauf – noch zeitgemäß?

Zu denken, dass dieser Link von einigen der Empfänger nicht weitergegeben werden würde, ist maximal blauäugig – vor allem da es nicht zum ersten Mal passiert ist. Warum Fanclubs überhaupt ein generelles Vorverkaufsrecht haben, erschließt sich zumindestens mir nicht.

Die Büchse der Pandora, dass manche Fans eher begehrte Tickets verdienen als andere, ist ab dem Zeitpunkt geöffnet, an dem es verschiedene Vorverkaufsphasen gibt. Provokant gefragt: Warum sollten Löwen und Löwinnen, die den Verein seit Jahren zu so vielen Spielen wie möglich begleiten, leer ausgehen, während ein Fanclubmitglied die Chance hat, sich die Highlightspiele rauszupicken?

Ein Blick auf den 1. FC Nürnberg

Dass es anders geht, zeigt der Glubb. Auswärtsfahrer*innen bewerben sich über die Website auf maximal zwei Tickets in der von ihnen gewünschten Kategorie. Sobald es mehr Anfragen gibt als das Kontigent hergibt, erfolgt die Ticketvergabe nach dem Durchschnitt der bestellten Spiele innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Heißt: Wer auch die unattraktiven Auswärtsspiele besucht, hat bei den stark nachgefragten Highlights höhere Chancen.

Selbstredend läuft auch bei diesem System nicht alles rund und fair. Das Formular suggeriert beispielsweise, dass nur Mitglieder und Dauerkartenbesitzer sich über diesen Weg bewerben können. Aus Erfahrungsberichten einiger Nürnberger liest man aber heraus, dass dieses System Anklang findet und funktioniert.

Gästetickets gehören über den Gastverein verkauft!

In professionelleren Ligen und Vereinen ist es gängige Praxis, dass das Gästekontingent auch über den Gastverein verkauft wird. Die Gründe sind offensichtlich: Der eigene Verein kennt seine eigene Fanlandschaft am besten, und kann so den Ticketverkauf – im Best-Case – sauber organisieren. Mal ganz abgesehen davon, dass man als Löwenfan, der regelmäßig auswärts fährt, mittlerweile per E-Mail von Geburtstagswünschen und Spieltagsinformationen anderer Vereine überschwemmt wird. Bei über der Hälfte der Auswärtsspiele musste man sich in fremden Ticketshops registrieren.

Allgemeiner Unmut über das Ticketing

Es sollte für einen Profiverein möglich sein, ein funktionierendes, möglichst stressfreies Ticketing bereitzustellen. Es ist klar, dass der Fußball in den letzten Jahren einen enormen Hype erfahren hat, die Zuschauerzahlen explodieren und die Löwen mit ihrer enormen Fanbasis natürlich mehr bewältigen müssen als so manche graue Maus der Liga.

Das ist aber alles keine Entschuldigung dafür, beispielsweise Ticketinformationen nicht rechtzeitig und breitflächig bereitzustellen. Mehrmals diese Saison ist es vorgekommen, dass der Beginn des Vorverkaufs erst wenige Stunden vorher kommuniziert wurde. Auf den Social Media Kanälen erscheinen Ticketinformationen mittlerweile meistens gar nicht mehr. Außerdem ist der Online-Ticketshop – gelinde gesagt – oft etwas zickig. Das sorgt für Unmut – und das Verständnis schwindet zunehmend.

Reaktion auf die Ticketknappheit in Würzburg

Bei all dem darf man aber natürlich auch nicht vergessen, dass es im Endspiel des Toto-Pokals – für ein Finale untypisch – kein gleich großes Kontingent für beide Vereine gibt. Die Würzburger Kickers genießen als unterklassiger Verein Heimrecht und müssen nur 10% der Tickets für Gästefans bereitstellen. Die Gründe für diese Regelung kennt nur der BFV.

Man muss der KGaA zugestehen, dass sie in den Dialog mit den Kickers gegangen ist. Es wird nun ein weiterer Gästeblock geöffnet, und Löwenfans haben am Montag eine neue Chance Tickets zu ergattern.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

24.04.1971: TSV 1860 holt einen Punkt gegen Nürnberg

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Bis kurz vor Schluss drohte dem TSV 1860 heute vor 55 Jahren eine Heimniederlage gegen Nürnberg. Dann aber glich Reichenberger gegen den späteren Regionalliga-Meister aus und rettete den Löwen immerhin einen Punkt.

Club souveräner Regionalliga-Meister

Ganze 14 Punkte sollte der TSV 1860 am Saisonende 1970/71 hinter dem Meister aus Nürnberg liegen, an diesem Samstag Nachmittag jedoch begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Bereits beim Hinspiel hatten die Löwen dem Club ordentlich Paroli geboten und trotz zweimaliger Führung noch mit 2:3 verloren.

Der 1. FC Nürnberg hatte am Saisonende zehn Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten Karlsruher SC. Die Löwen landeten noch hinter Hessen Kassel auf Rang 4.

Später Punktgewinn des TSV 1860 gegen Nürnberg

23.000 Zuschauer fanden sich am 24.04.1971 im Grünwalder Stadion ein, um Sechzig gegen den designierten Meister in der Regionalliga Süd zu unterstützen. Auch wenn die Löwen gut mithielten, gingen die Franken nach einer halben Stunde durch Drexler in Führung.

Kampflos geschlagen geben wollte sich die Elf von Trainer Hans Tilkowski jedoch nicht. Max Reichenberger war es schließlich, der in der 86. Minute doch noch für den vielumjubelten Ausgleich der Löwen gegen den Favoriten sorgte und dem TSV einen Punkt bescherte.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Hans Tilkowski setzte heute vor 55 Jahren auf folgende Mannschaft des TSV 1860:

Fraydl – Kroth, Wagner, Schmidt, Lex – Reichenberger, Hiller (63. Bredenfeld), Rebele – Metzger, Purucker (46. Leufgen), Denz

Tore:
0:1 Drexler (31.), 1:1 Reichenberger (86.)

TSV 1860 München – SSV Ulm 1846: Ergebnistipp Lukas Aigner

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lukas aigner löwe aiges

Auch wenn Lukas Aigner für den FC Augsburg II seine Fußballstiefel schnürt, so schlägt sein Herz doch nach wie vor für die Löwen. Kein Wunder also, dass er das Geschehen an der Grünwalder Straße verfolgt und sich nicht scheut, den Ergebnistipp für das Heimspiel des TSV 1860 gegen den SSV Ulm 1846 abzugeben.

Ergebnistipp Lukas Aigner

Selbstverständlich ist Aiges über die 3. Liga im Bilde und weiß, was vor allem für die Gäste am Samstag auf dem Spiel steht. Dennoch ist er optimistisch:

“Ulm wird nochmal alles reinlegen, um da unten rauszukommen. Die Punkte bleiben aber in Giesing. Am Ende wird’s ein sehr hart umkämpftes 2:1 für die Löwen!

Torschützen: Haugen und Volland in Minute 60 & 90+3!”

Nach sechs sieglosen Spielen wäre das für 1860 natürlich ein tolles Ergebnis – für die Spatzen weniger…

Ex-Löwe als Fußballer und Sportpsychologe

Bereits 2013 wechselte der gebürtige Bad Aiblinger an die Grünwalder Straße, durchlief U17, U19 und U21, eher er in der Regionalliga-Saison in den Profikader aufrückte. Dort kam er – auch verletzungsbedingt – nicht wie gewünscht zum Zug und absolvierte in der Aufstiegssaison nur zwei Partien. Es folgten die Wechsel zu Wacker Burghausen, dem Chemnitzer FC und zum FC Schweinfurt 05.

Seit Sommer 2023 steht er beim FC Augsburg unter Vertrag und hält dort für die 2. Mannschaft die Knochen hin. Erst vor wenigen Tagen traf der Innenverteidiger beim 2:1 im Derby gegen Schwaben Augsburg für sein Team. Neben seiner aktiven Karriere arbeitet Aigner für den FCA auch als Sportpsychologe im NLZ-Bereich.

Lukas Aigner feiert den Aufstieg mit den Löwen in die 3. Liga

Sechzig um Sieben: Sechs Löwen müssen gehen

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Einen großen Knall gab es gestern Nachmittag an der Grünwalder Straße 114. Der TSV 1860 München hat die Verträge von sechs Spielern nicht verlängert. Verlaat, Jacobsen, Wolfram, Philipp, Schröter und Schifferl müssen gehen. Mehr über die Gründe gab Geschäftsführer in einem Interview bekannt. Außerdem haben wir Euch gestern schon einmal auf das vorletzte Heimspiel gegen Ulm vorbereitet. Alles Wichtige rund um die Sechzger lest ihr wie immer bei uns in Sechzig um Sieben.

Verträge laufen aus – Sechs Löwen müssen gehen!

Der TSV 1860 München stellt die Weichen für die kommende Saison. Heute gab der Verein im Rahmen eines internen Interviews mit Geschäftsführer Manfred Paula bekannt, dass die Verträge mit sechs Spielern nicht verlängern werden. Demnach verzichten die Löwen in der kommenden Saison auf Maximilian Wolfram, David Philipp, Morris Schröter, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl und Jesper Verlaat. Alles Weitere lest ihr hier!

Manfred Paula äußert sich zur Kaderplanung

Die sechs oben genannten Abgänge gaben die Sechzger heute Nachmittag bekannt. In einem Interview mit Löwen-TV erklärt Geschäftsführer Manfred Paula die Gründe, warum die auslaufenden Verträge nicht verlängert wurden und was er für die neue Spielzeit plant, sowohl in Sachen Vertragsverlängerungen, als auch im Hinblick auf Neuzugänge. Was der Löwen-Chef im Interview gesagt hat, haben wir hier für Euch zusammengefasst. 

Der Mann an der Pfeife: Nico Fuchs

Nico Fuchs ist der Mann an der Pfeife, wenn die Löwen am Samstag Nachmittag (14.00 Uhr – im sechzger.de Liveticker) den SSV Ulm zum vorletzten Heimspiel dieser Saison in der 3. Liga in Giesing begrüßen. Für den TSV 1860 ist es bereits das neunte Spiel, das der seit Ende Februar 31jährige aus Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis leitet. Alles Wissenswerte über den Unparteiische und seine Löwenbilanz könnt ihr hier nachlesen!

Faninformationen: Mit Vollbier in den Endspurt

Wohin vor dem Spiel? Wo kann ich meine Tasche abgeben? Wird Vollbier ausgeschenkt? Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch beim Heimspiel der Löwen im heimischen Grünwalder Stadion gegen den SSV Ulm könnt ihr wie gewohnt bei uns in den Faninformationen nachschlagen. 

Müssen die scheidenden Spieler zuschauen?

Unsere Wunschaufstellungen haben wir bereits am Mittwoch für Euch zusammengeschrieben und zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst, wer die Sechzger nach der Saison verlassen muss. Die spannende Frage vor dem Spiel gegen Ulm wird also lauten: Müssen die scheidenden Spieler zuschauen? Wie die sechzger.de-Redaktion die Profis aufs Feld schicken würde, lest ihr hier!

Vor 115 Jahren: Erstes Spiel im Grünwalder

Elf Jahre lang waren die Fußballer der Löwen ohne wirkliche Heimat gewesen und hatten auf diversen Plätzen in München (u.a. in Holzapfelkreuth und am Alpenplatz) gespielt. Im Jahr 1911 sollte sich das nachhaltig ändern. Während einer Vereinssitzung wurde dem TV 1860 (so die Bezeichnung damals) eine 7,5 Tagwerk große Wiese direkt an der Isarhangkante angeboten. Die Löwen waren an der Grünwalder Straße angekommen und absolvierten dort gestern vor 115 Jahren ihr erstes Spiel. Zum Text geht es hier!

Ulm glaub weiter an das Wunder

So titeln unsere Kollegen auf liga3-online.de über ihrem Artikel zur Pressekonferenz bei den Spatzen. Alles Weitere könnt ihr direkt auf liga3-online.de nachlesen. 

Es wird heiß in der Löwenrunde

Damit geht ihr bestens informiert in den Wochenendspurt am heutigen Freitag! Freut Euch auf eine sicherlich heiße Löwenrunde, bei der wir für Euch vor Ort sein werden und diskutiert gerne mit, was ihr von den Entscheidungen von Manfred Paula haltet! Einen schönen Freitag liebe Löwen!

Faninformationen TSV 1860 München – SSV Ulm

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Für alle Stadionbesucher*innen haben wir hier sämtliche Faninformationen zum nächsten Heimspiel auf Giesings Höhen zusammengetragen. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Faninformationen TSV 1860 München – SSV Ulm

Tickets

Die Partie ist wie gewohnt ausverkauft, die Tageskassen öffnen daher nicht. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt im offiziellen Ticketshop des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket gibt es nicht mehr, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 12:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Die Stadion-Tore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es bekanntlich keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Weiterhin gibt es die sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.

Der Materialeingang befindet sich am Eingang West/Tor 12. Besucher welche Fanutensilien wie bspw. Zaunfahnen, Doppelhalter, Schwenkfahnen sowie Spruchbänder mitnehmen wollen betreten darüber das Stadion.

Vor dem Anpfiff gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Beginn der Partie kostet das Bier dann 5,-€. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden. Es wird reguläres Vollbier ausgeschenkt.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkte

Der Löwentreff am Candidplatz startet um 10:30 Uhr. Zur Verpflegung gibt Fleischpflanzerl mit Semmeln sowie diverse Getränke. Außerdem werden Jogginghosen, Fanzines, Pullover, eine neuer Schal zu 60 Jahre Deutscher Meister und natürlich Aufkleber angeboten.

Der Grünspitz steht vor und nach der Partie natürlich auch als Treffpunkt zur Verfügung.

Das Bamboleo sowie der integrierte e.V.-Shop öffnen zum Spieltag gewohntermaßen ihre Pforten. Neben Getränken und was für den kleinen Hunger gibt es also auch Fanartikel zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem SSV Ulm wird vom SWR sowie BR im Free-TV und Live-Stream ausgestrahlt. MagentaSport wird die Partie ebenfalls im Fernsehen als auch im Live-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor dem Spiel im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Paula zur Kaderplanung: “Erster Blick muss nach vorne gehen”

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Paula zur Kaderplanung: "Erster Blick muss nach vorne gehen"
Manfred Paula, NLZ-Leiter des TSV 1860 München

Mit Maximilian Wolfram, David Philipp, Morris Schröter, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl und Jesper Verlaat werden wie bereits berichtet in der kommenden Saison sechs Spieler nicht mehr im Kader des TSV 1860 München stehen. Dies gaben die Sechzger heute Nachmittag bekannt. In einem Interview mit Löwen-TV erklärt Geschäftsführer Manfred Paula die Gründe, warum die auslaufenden Verträge nicht verlängert wurden und was er für die neue Spielzeit plant, sowohl in Sachen Vertragsverlängerungen, als auch im Hinblick auf Neuzugänge.

Paula zur Kaderplanung: “Erster Blick muss nach vorne gehen”

Bezugnehmend auf die sportlichen Planungen der Sechzger für die Saison 2026/27 sagte Paula im Video: “Entscheidend ist in der Spielsituation nach dem Ballgewinn, wie ist die Spielfortsetzung? Und da muss der erste Blick nach vorne gehen. […] Wir wollen Ballsicherung und Ballbesitzspiel nur dann betreiben, wenn es keine Möglichkeit gibt, den ersten Pass nach vorne zu spielen. […] Grundsätzlich wollen wir uns mutig und offensiv nach vorne ausrichten.”. Aus dieser Anforderung basieren laut dem 1860-Geschäftsführer auch die Kriterien für die Personalentscheidungen im Kader des TSV 1860 München. “Durch die Bewertung der Ergebnisse sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass wir bestimmte Dinge verändern müssen”,erläutert der 61-Jährige.

Körperliche und physische Resistenz als Kriterien

“Körperliche Resistenz” und “physische Resistenz”, seinen laut Paula wichtige Kriterien für die Auswahl der Akteure für die neue Spielzeit. “Der beste Spieler kann der Mannschaft nicht helfen, wenn er nicht den Großteil der Saison zur Verfügung steht. Deshalb ist das für uns ein wichtiges Entscheidungskriterium”, sagt der Löwen-Geschäftsführer weiter. “Das ist im Einzelfall menschlich immer eine sehr schwere Entscheidung für uns. Am Ende des Tages müssen wir sie aber treffen, um in der kommenden Saison sportlich erfolgreicher sein zu können”, erläutert Paula.

Begehrlichkeiten anderer Clubs bei Haugen

“Wir stehen in einem sehr kooperativen Austausch mit dem Spieler und seinem Berater”, sagt Paula zum von Clubseite angestrebten Verbleib von Sigurd Haugen in Giesing. Es sei aber auch normal, dass sein Auftreten in der aktuellen Saison Begehrlichkeiten anderer Vereine geweckt habe. “Wir sind in intensiven Gesprächen. […] Ich halte relativ wenig davon, hier eine Zeitschiene zu benennen”, fügte Paula im Hinblick auf weitere mögliche Vertragsverlängerungen an. Über Verträge für die nächste Spielzeit verfügen aktuell unter anderem Voet, Dulic, Fassmann, Maier, Volland, Hobsch und Niederlechner.
Auch mit potenziellen Neuzugängen sind die Löwen laut Paula bereits in Gesprächen. “Ziel ist es ganz klar, zum Trainingsauftakt weitgehend den kompletten Kader zur Verfügung zu haben”, sagt Paula. Man halte sich aber immer auch noch Optionen offen.

Dähne als Stütze – Positive Entwicklung bei Deniz

“Tommy Dähne hat in den letzten Wochen bewiesen, dass er eine wichtige Stütze für die Mannschaft ist”, sagt Paula zur Verlängerung mit Dähne. Auch zu Tunay Deniz, der ein Löwen bleiben wird äußert sich Paula im Interview: “Aufgrund seines sehr positive Rekonvaleszenz-Prozesses bin ich zuversichtlich, dass er uns in der neuen Saison mit seinen kreativen Möglichkeiten sehr helfen kann.”. Es bleibt also weiterhin spannend an der Grünwalder Straße 114, wie der Kader für die neue Spielzeit aussehen wird.

1860 verlängert Verträge mit Wolfram, Philipp, Schröter, Jacobsen, Schifferl und Verlaat nicht

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Der TSV 1860 München stellt die Weichen für die kommende Saison. Heute gab der Verein im Rahmen eines internen Interviews mit Geschäftsführer Manfred Paula bekannt, dass die Verträge mit sechs Spielern nicht verlängern werden. Demnach verzichten die Löwen in der kommenden Saison auf Maximilian Wolfram, David Philipp, Morris Schröter, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl und Jesper Verlaat.

Sechs Verträge werden nicht verlängert

Manfred Paula teilte mit, dass 1860 nächste Saison einen stärker offensiv orientierten Ansatz fahren will. Daher gilt für die Löwenspieler in der Zukunft ein anderes Anforderungsprofil als bisher. Aus diesem Grunde werden auslaufende Verträge mit sechs durchaus namhaften Spielern nicht verlängert. Diese sechs Spieler sind Maximilian Wolfram, David Philipp, Morris Schröter, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl und Jesper Verlaat, deren Verträge allesamt nur bis zum Ende dieser Saison gelten. Unbekannt ist derzeit, ob die Verträge mit anderen Spielern, die am 30.06.2026 auslaufen (zum Beispiel mit Tim Danhof), verlängert wurden oder werden. Verlängert wurden bisher nur die auslaufenden Verträge von Thomas Dähne und Tunay Deniz.

Verlaat-Abgang wird für Diskussionen sorgen

Es ist davon auszugehen, dass die Nicht-Verlängerung mit Kapitän Jesper Verlaat in Fankreisen zu einigen Diskusionen führen wird. Denn wie wir alle wissen, war der Kapitän bei den Löwenfans durchaus beliebt. Der Hühne zeigte auf dem Platz zumeist auch ansprechende Leistungen. Ebenso verwundert das Ende von Ersatzkapitän Thore Jacobsen. Trainer Markus Kauczinski nannte ihn zuletzt noch als Teil einer Achse aus Thomas Dähne, Thore Jacobsen, Kevin Volland und Sigurd Haugen. Auf diese Achse wollte er in der kommenden Saison setzen. Auch Raphael Schifferl muss gehen. Er hatte zuletzt aufsteigende Form und mehr als solide Leistungen in der Defensive gezeigt.

Einige Spieler waren lange verletzt

Dagegen sind die Abgänge von Wolfram, Schröter und Philipp weniger überraschend. Schröter laborierte lange an einer Verletzung und konnte danach nicht an seine Leistungen davor anknüpfen. Wolfram und Philipp zeigten immer wieder gute Ansätze, waren aber letztlich insgesamt zu inkonstant. 1860 schaut sich derzeit nach Neuzugängen um. Diese müssen ins neue Konzept passen und den Kader für die kommende Saison verstärken sollen.

 

 

Der Mann an der Pfeife (gegen Ulm): Nico Fuchs

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Nico Fuchs ist der Mann an der Pfeife, wenn die Löwen am Samstag Nachmittag (14.00 Uhr – im sechzger.de Liveticker) den SSV Ulm zum vorletzten Heimspiel dieser Saison in der 3. Liga in Giesing begrüßen. Für den TSV 1860 ist es bereits das neunte Spiel, das der seit Ende Februar 31jährige aus Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis leitet. Das letzte davon ist noch gar nicht so lange her: Am 25. Januar war’s, als die Löwen beim designierten Aufsteiger VfL Osnabrück 1:1 spielten. Entsprechend verweisen wir an dieser Stelle auch gern auf die Schiri-Vorstellung von damals, die hier nochmal nachgelesen werden kann.

Unveränderte Verwarnungsstatistik

An der Karten- und Elfmeterstatistik von Fuchs hat sich in den fünf Drittligaspielen, die er seit der Veröffentlichung des oben genannten Artikels gepfiffen hat, wenig verändert. Seine damals konstatierte eher zurückhaltende Linie hat der für die DJK Dürscheid aktive Referee auch in den folgenden Spielen bestätigt. In nun insgesamt 56 Partien in der 3. Liga hat er 235 Gelbe Karten verteilt, womit er im Durchschnitt weiterhin bei 4,2 Verwarnungen pro Spiel liegt. In Osnabrück zeigte er übrigens den beiden Innenverteidigern der Löwen, Max Reinthaler und Siemen Voet in der zweiten Halbzeit den gelben Karton. Bemerkenswert ist und bleibt, dass Fuchs in der 3. Liga noch nie eine Gelb-Rote Karte gezückt hat, glatt Rot hingegen fünfmal, womit er aber leicht unter dem Ligadurchschnitt liegt. Die inzwischen 15 Strafstöße, die er ausgesprochen hat, entsprechen – bezogen auf seine Einsatzanzahl – exakt dem Schnitt in der 3. Liga.

Meist gute Zensuren vom kicker…

Nochmal zurück an die Bremer Brücke: Bei dieser letzten Begegnung mit den Löwen vor drei Monaten zeigte Fuchs eine tadellose Leistung. Das Portal liga3-online kürte ihn dafür zum Schiedsrichter des Spieltags. Der kicker zeichnete ihn mit der Note 2,0 aus. Die gleiche gute Zensur erhielt er auch schon für seine beiden vorangegangenen Einsätze bei Spielen des TSV 1860 im Herbst 2024, dem 1:0-Sieg auf der Bielefelder Alm, bei dem Thore Jacobsen das Tor des Monats September gelang, sowie dem 3:0-Heimerfolg über Waldhof Mannheim Anfang November. So kann seine Serie mit 1860 gerne weitergehen! Auch sein letzter Einsatz in der 3. Liga beim Spitzenspiel zwischen Duisburg und Osnabrück in der Englischen Woche Mitte dieses Monat, bei dem der Tabellenführer nach einer langen Serie wieder mal eine Niederlage hinnehmen musste, kann als souverän bezeichnet werden und wurde positiv bewertet. In dieser durchaus hitzigen Partie musste er aber – entgegen seiner Gewohnheit – sieben Gelbe Karten verteilen. Alle in der 2. Halbzeit und sechs davon für die Gastgeber vom MSV.

…aber nicht in Ulm

In weniger guter Erinnerung dürfte Nico Fuchs sein bislang einzige Spiel unter Beteiligung der Gäste vom kommenden Samstag aus Ulm haben. Am 2. Spieltag dieser Saison leitete er das 1:0 der Spatzen über deren inzwischen designierten Mitabsteiger Erzgebirge Aue und erhielt danach vom kicker nur eine 4,5. Babak Rafati machte in seiner Analyse dieses Spiels allerdings nur eine Fehlentscheidung aus, die auch nicht spielentscheidend war. Als Linienrichter ist Fuchs seit genau fünf Jahren auch in der 2. Bundesliga im Einsatz, blickt dabei auf 56 Spiele zurück, zwölf in der laufenden Saison. Ob er – angesichts meist guter Leistungen – auch ein Kandidat als Hauptverantwortlicher für Spiele im Unterhaus ist, ist uns nicht bekannt.

Die Linienrichter am Samstag

Unterstützt wird Nico Fuchs am Samstag in Giesing an der einen Seitenlinie – wie schon Ende Januar in Osnabrück und auch in den beiden oben angesprochenen Löwenspielen im Herbst 2024 in Bielefeld und gegen den Waldhof – vom 24jährigen Regionalliga West-Schiedsrichter Tobias Esch aus Königswinter. Auf der anderen Seite des Spielfeldes wird Lukas Koch das Fähnlein schwingen. Auch er kommt aus Nordrhein-Westfalen, konkret aus Hückelhoven im Kreis Heinsberg und ist 26 Jahre alt. Seit zweieinhalb Jahren pfeift auch er in der Regionalliga West. Als Linienrichter der 3. Liga ist er seit dieser Saison aktiv und dem TSV 1860 dabei noch nie begegnet.

Der Vierte Offizielle

Komplettiert wird das Unparteiischenteam schließlich vom 27jährigen Nürnberger Kenny Abieba. Er ist als Schiedsrichter in der Regionalliga Bayern und der Bayernliga unterwegs und dabei auch schon öfter den Amas des TSV 1860 begegnet. Als Linienrichter verschlug es ihn im Frühjar 2024 zweimal zu Spielen des TSV 1860 nach Giesing. Die Rolle zwischen den Trainerbänken, die er auch am Samstag bekleiden wird, hat Abieba in der 3. Liga in den vergangenen Jahren insgesamt 30 Mal übernommen. Viermal waren dabei die Löwen beteiligt und das Unterfangen endete jeweils sehr erfreulich aus weiß-blauer Sicht: Einem 2:0 gegen Rot-Weiss Essen im Februar 2024 folgten Siege über Alemannia Aachen (2:1 vor knapp einem Jahr) und den 1. FC Saarbrücken (2:0 im November) – alle drei in Giesing. Mitte Dezember war er dann schließlich auch beim 2:1-Sieg in Ingolstadt als Vierter Offizieller eingeteilt. Wir hoffen auf Fortsetzung dieser Serie!

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Titelbild: Nico Fuchs beobachtet einen Angriff der Löwen an der Bremer Brücke am 25. Januar diesen Jahres.