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Faninformationen TSV 1860 München – SC Verl (18.Spieltag)

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (14) Blick auf die Westkurve

Im letzten Heimspiel des Jahres 2024 soll die durchaus magere Bilanz im Grünwalder Stadion noch einmal aufgebessert werden. Nur sieben Punkte holten die Löwen in acht Partien bislang. Nach Abpfiff sollen es möglichst zehn sein. Die Löwenfans werden ihre Mannschaft wie gewohnt unterstützen, damit es mit dem erhofften Heimsieg klappt. Passend dazu gibt es nun die Faninformationen zum Duell mit dem SC Verl am Samstag.

Faninformationen TSV 1860 München – SC Verl

Samstagnachmittag um 16:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München den SC Verl im Grünwalder Stadion. Aufgrund der späteren Anstoßzeit kommen die Löwenfans noch einmal in den Genuss eines Heimspiels unter Flutlicht. Diese Spiele versprechen meist stimmungsvoll zu werden. Sofern die Mannschaft von Trainer Argirios Giannikis eine ansprechende Leistung zeigt, dürfte der berühmte Funke auch auf das Publikum im Sechzgerstadion überspringen. Bei den derzeitigen Temperaturen wäre das schließlich auch nicht verkehrt.

Mit den Verlern kommt der derzeitige Tabellen-14. nach Giesing. Sollten die Gäste die drei Punkte aus Giesing entführen, würden sie die derzeit auf Rang 9 platzierten Löwen überholen. Vorstand Raimund Bertels, der in Folge 188 des sechzger.de Talks zu Gast war, könnte sich unter gewissen Umständen allerdings mit einer Niederlage anfreunden wie er mit einem Schmunzeln verriet. Die Gäste planen noch einen Abend in München zu verbringen – der ein oder andere Löwenfan könnte dafür hilfreiche Tipps für Lokale in und um Giesing liefern. Apropos Löwenfans: Alles, was aus deren Sicht wichtig ist für das kommende Heimspiel gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – SC Verl. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Tickets

Das Match im Grünwalder Stadion ist noch nicht ausverkauft. Am Spieltag öffnen die Tageskassen ab 14:30 Uhr. Eine besonders günsteige Option stellt Block P hinter dem Tor dar. Hier kosten Eintrittskarten lediglich 8,60€. Zudem lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 14:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde bekanntlich gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 14:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 15:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Seit dieser Saison gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Anpfiff kostet das Bier dann 5,-€. Am Samstag wird Vollbier ausgeschenkt. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Weihnachtlicher Fantreffpunkt

Der bekannte Löwentreff der aktiven Fanszene findet auch am Samstag wie gewohnt am Candidplatz statt. Los geht es bereits um 12:00 Uhr mit einigen Ständen und Aktionen mehr als sonst. So sind beispielsweise die Blaue Hilfe PRO1860 oder Echte Münchner vertreten. Zudem gibt es eine Tombola und eine Spendenaktion. Passende Weihnachtsgeschenke (z.B. neue Schals und Mützen) runden das Angebot ab.

Der Grünspitz ist noch bis Mitte 2025 wegen Umbauarbeiten gesperrt und kann daher nicht als Treffpunkt genutzt werden.

Außerdem öffnet das Bamboleo zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie wird nicht im Free-TV übertragen. Allerings überträgt MagentaSport das Duell natürlich.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos

Harmonische Weihnachtsfeier der Löwen

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Harmonische Weihnachtsfeier Löwen
Harmonische Weihnachtsfeier Löwen

Grund zu feiern hatte die Drittliga-Mannschaft des TSV 1860 München nicht nur am vergangenen Sonntag in Essen. Unter der Woche stand noch die traditionelle Weihnachtsfeier im Burgerwirt in Helfenbrunn bei Kirchdorf im Terminkalender. Wie der Münchner Merkur berichtet, genossen die Kicker bayrische Schmankerl und verbrachten gemeinsam mit ihren Familien eine harmonische Weihnachtsfeier.

Rinderschmorbraten und Lebkuchen-Creme

Zahlreiche Löwen-Kicker waren mit Partnerinnen und Kindern gekommen, auch die Geschäftsführung, die Ticketing-Abteilung und der Betreuer-Stab ließen sich nicht lange bitten und wurde mit einem feinen bayrischen Vier-Gang-Menü belohnt. Wirt Sepp Burger servierte Rindersuppe, Feldsalat, Rinderschmorbraten mit Spätzle und eine Lebkuchen-Kirsch-Creme. Der kulinarische Teil kam als nicht zu kurz.

Giannikis siegt beim Löwen-Quiz

Zur Unterhaltung wurde über eine Handy-App ein Löwen-Quiz durchgeführt, bei dem sich – etwas überraschend nach nur einem Jahr in Giesing – Trainer Argirios Giannikis durchsetzte. „Einige waren überrascht, als ich vorgelaufen bin, am Ende. Man musste einen Spitznamen in die App eingeben, deswegen wusste nicht jeder, dass ich es bin“, erklärte Giannikis gegenüber dem Merkur schmunzelnd.

Harmonische Weihnachtsfeier der Löwen

Wirt Brugger zeigte sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden und sprach von einer harmonischen Feier. “Die Stimmung war richtig gut. Zwischen Mannschaft und Trainer scheint es zu 100 Prozent zu passen”, sagte Brugger gegenüber der Tageszeitung.

Gute Stimmung für einen Heimdreier

Diese Stimmung gilt es mitzunehmen ins letzte Heimspiel des Jahres gegen den SC Verl. Darüber sprachen die sechzger.de-Redakteure bereits im aktuellen sechzger.de Talk! Anpfiff ist am Samstag um 16:30 Uhr im Grünwalder Stadion. Letzte Tickets für die Osttribüne und die Stehhalle gibt es nach wie vor zu rabattierten Weihnachts-Preise. Mit der Unterstützung der heimischen Fans wollen die Löwen dann den zweiten Heimdreier der aktuellen Saison einfahren und die bislang enttäuschende Heimbilanz aufbessern.

Löwen-Trikots für guten Zweck ersteigern!

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Löwen-Trikots ersteigern
Löwen-Trikots ersteigern

Weihnachten ist traditionell die Zeit, um Gutes zu tun. Entsprechend haben sich der Lions Club Bad Tölz, der TSV 1860 München und die Tölzer Löwen eine gemeinsame Weihnachtsaktion ausgedacht. Am 22. Dezember wird der Eishockey-Oberligist seine Weihnachts-Trikots beim Heimspiel gegen den Deggendorfer SC tragen. Das Spiel beginnt um 15:30 Uhr. Bereits vorab werden diese für einen guten Zweck versteigert.

Löwen-Trikots für guten Zweck ersteigern

Das Besondere an diesen Trikots ist, dass die Logos des TSV 1860 München und der Tölzer Löwen auf Christbaumkugeln aufgedruckt sind. Die Brust schmückt das Logo des Lions Clubs. Der Tölzer Geschäftsführer Fabian Schlager war mit der Idee auf den Fußball-Drittligisten zugekommen. Dort fand er schnell Unterstützer. Die Weihnachtstrikots werden bereits im Vorfeld bei ebay versteigert. Hier könnt ihr auf die Löwen-Trikots ersteigern. 
Die Auktionen beginnen am 14. Dezember 2024 um 19.30 Uhr und laufen eine Woche bis zum 21. Dezember 2024, ebenfalls um 19.30 Uhr.

Trikots nach dem Spiel direkt mitnehmen

Der gesamte Erlös kommt sozialen Projekten zu Gute, unter anderem der Kinderklink Schwabing und dem Kinderheim Reichersbeuern. Die Höchstbietenden können ihre Trikots direkt nach dem Spiel mitnehmen oder sich diese zuschicken lassen. Natürlich werden die Weihnachtstrikots auf Wunsch auch gerne signiert.

NLZ im Kürze zum Eistraining in Bad Tölz

Im Rahmen der Kooperation des TSV 1860 München mit den Tölzer Löwen werden demnächst auch einige Sechzger-Nachwuchsmannschaften aus dem NLZ zum sportartfremden Training in der Tölzer Hacker Pschorr-Arena aufs Eis gehen und dort sicherlich ihren Spaß haben.7

Fotos: Tölzer Löwen

12.12.1998: TSV 1860 verspielt 2:0-Führung beim FC Schalke 04

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FC Schalke 04 Parkstadion Gelsenkirchen

Sowohl der TSV 1860 als auch der FC Schalke 04 haben in ihrer Historie schon deutlich angenehmere Zeiten durchlebt als die jetzige. Vor 26 Jahren waren die Löwen in der Bundesliga auf dem besten Weg, die Knappen zu besiegen. Am Ende musste sich Sechzig im Gelsenkirchener Parkstadion jedoch mit einem Unentschieden begnügen.

Platz 3 in der Bundesliga

Am Wochenende zuvor hatten die Löwen den BVB mit 2:0 geschlagen und standen auf Platz 3 der 1. Bundesliga. Am 12.12.1998 reiste der TSV 1860 als Favorit nach Gelsenkirchen, um sich mit dem FC Schalke 04 zu messen.

Die Königsblauen waren durchwachsen in die Saison gestartet und standen vor dem letzten Hinrundenspieltag auf Platz 13 der Tabelle.

Schroth trifft zur Führung

Trotz der guten tabellarischen Ausgangsposition stellte Löwentrainer Werner Lorant sein Team zunächst defensiv ein. Sechzig ließ den Gegner kommen, verteidigte konsequent und brachte die Gastgeber so zur Verzweiflung.

Offensiv fand der TSV 1860 kaum statt, den einzigen nennenswerten Angriff veredelte Schroth nach einer sehenswerten Kombination in der 45. Minute jedoch prompt zum 0:1. Idealer Zeitpunkt!

Schalke erkämpft sich Remis gegen den TSV 1860

Kurz nach der Pause ließen die Löwen gar das 0:2 folgen, diesmal trug sich Harald Cerny in die Torschützenliste ein. Der TSV 1860 war also eindeutig auf Kurs in Richtung Auswärtssieg – und das, obwohl sich in 90 Minuten letztendlich nur zwei Torchancen erarbeitete.

Schalke gab sich jedoch nicht geschlagen, wurde noch offensiver und kam in der 73. Minute durch Sven Kmetsch zum Anschlusstreffer. Die Königsblauen drückten nun mit aller Vehemenz auf den Ausgleich, benötigten jedoch Schützenhilfe der Löwen zum Punktgewinn. In der Schlussminute traf Marco Kurz per Eigentor zum 2:2 für den FC Schalke 04 und entriss 1860 den bereits sicher geglaubten Auswärtsdreier.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte folgende Elf der Löwen auf den Rasen des Parkstadions.

Aufstellung:
Hofmann – Kurz, Vanenburg, Greilich – Richter (68. Gorges), Zelic, Malz, Stevic, Ouakili (61. Dinzey) – Cerny, Schroth

Bank:
Hoffmann, Borimirov, Heldt, Agostino, Hobsch

Tore:
0:1 Schroth (45.), 0:2 Cerny (49.), 1:2 Kmetsch (73.), 2:2 Kurz (90., Eigentor)

Koschinat neuer Trainer bei Rot-Weiss Essen

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Nachdem Rot-Weiss Essen Trainer Christoph Dabrowski nach der 0:3-Heimniederlage gegen den TSV 1860 München freigestellt hatte, wurde heute sein Nachfolger vorgestellt. Uwe Koschinat wird neuer Trainer bei Rot-Weiss Essen.

Koschinat ab sofort Trainer von Rot-Weiss Essen

Uwe Koschinat übernimmt das Traineramt von Christoph Dabrowski, der am Montag beurlaubt wurde, in Essen ab sofort. RWE-Vorstandsvorsitzender Marc-Nicolai Pfeifer konnte also schnell einen neuen Trainer präsentieren. Der ehemalige 1860-Geschäftsführer äußerte sich begeistert über die Verpflichtung Koschinats: “Wir freuen uns sehr darüber, dass wir im Team in Uwe Koschinat einen sehr erfahrenen Trainer gewinnen konnten, der zu 100 Prozent zu RWE und den Werten des Vereins passt und vom ersten Moment an begeistert vom Verein, den Fans und der Hafenstraße war”.

Essen ist Koschinats vierte Station in der dritten Liga

Mit Koschinat konnte Rot-Weiss Essen einen Fachmann für die dritte Liga gewinnen. Er bringt die Erfahrung von 216 Spielen als Trainer in der dritten Liga mit. Koschinat war vorher bei Fortuna Köln, dem 1. FC Saarbrücken und dem VfL Osnabrück als Trainer aktiv. Außerdem stand Koschinat 99 Mal in der zweiten Liga als Coach an der Seitenlinie. Koschinat will die neue Aufgabe mit Vollgas angehen: “Ich werde sofort alles, was ich habe, für RWE reinhauen.” Seine Mission lautet RWE von den Abstiegsrängen zu führen und am Saisonende den Klassenerhalt zu erreichen. Aktuell liegt Essen mit drei Punkten Rückstand auf den ominösen Strich auf dem 18. Tabellenrang.

Brisantes Debüt

Wie es der Zufall will, wird Koschinat bei seinem Premierenspiel auf seinen alten Arbeitgeber treffe. Denn Essen spielt am Sonntag beim VfL Osnabrück, wo Koschinat bis September auf der Bank saß. Ob der VfL Osnabrück, der Pit Reimers am Dienstag freistellte, bis dahin ebenfalls einen neuen Trainer präsentieren kann, ist bisher unbekannt.

 

Viele Diskussionen nach Polizei-Einsatz in Essen

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Pfefferspray RWE 1860 Polizei Essen Polizei-Einsatz

Viel ist geschrieben worden, viel wurde gesagt, sowohl von solchen, die dabei waren als auch vor allem von solchen, die die Geschehnisse vom Sonntag nur vom Hörensagen kennen oder schlicht ihre vorgefertigte Meinung kundtun wollen. Der Polizei-Einsatz in Essen erhitzt auch Tage später noch die Gemüter. Nun hat sich erstmals auch ein Geschädigter zu Wort gemeldet.

Viele Diskussionen nach Polizei-Einsatz in Essen

Über 30 verletzte Löwenfans gab es am vergangenen Sonntag im Rahmen eines Polizeieinsatzes in Essen. Die Hintergründe und Entwicklungen haben Jan, Edge und Peter, die allesamt an der Hafenstraße vor Ort waren und später teils auch in den betroffenen Zügen saßen, u.a. im sechzger.de Talk glaubhaft geschildert.

Dass es Verfehlungen seitens einzelner Löwenfans gab, ist unbestritten und wird erläutert, die daraufhin durch die Polizei getroffenen Maßnahmen stehen jedoch in keinerlei Verhältnis dazu. Selbstverständlich schildern die Einsatzkräfte die Situation diametral.

Ein Betroffener berichtet

Nach einigen Tagen hat sich nun auch ein betroffener Fan des TSV 1860 zu Wort gemeldet. Im Kommentarbereich des Blogs dieblaue24 schrieb User “MaxiBert”:

“Ich war am Sonntag in Essen und bin Augenzeuge des absolut übertriebenen Polizeieinsatzes am Essener Hauptbahnhof und einer derer, die notärztlich behandelt werden mussten aufgrund des unverhältnißmäßigen Verhaltens der Beamten. Beim Einstieg in den ICE traf mich ein Schlagstock eines Polizisten erst an der Schulter, ein zweiter Schlag am rechten Handgelenk. Als ich mich umdrehte, sprühte mir ein Polizist Pfefferspray ohne Vorwarnung ins Gesicht und Auge.
In Duisburg wurde ich dann notärztlich versorgt. Danke dafür an die Rettungskräfte.
Der behandelnde Notarzt ging beim Handgelenk nach erster Untersuchung von einer (Erg. d. Red.) Handgelenkprellung aus. Gestern stellte sich dann nach einer radiologischen Untersuchung als Kahnbeinbruch und Kapselriss am Handgelenk heraus. Habe bereits einen Anwalt zu Rate gezogen für weitere juristische Schritte.”

Unterstützung durch die Blaue Hilfe

Weiteren Betroffenen raten wir, sich mit der Blauen Hilfe in Verbindung zu setzen, um sich dort beraten zu lassen. Dabei handelt es sich um eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung der Fans des TSV 1860 München, die im Zuge ihres Fanlebens Probleme mit der Justiz oder sonstigen Einrichtungen, die sich für die öffentliche Sicherheit zuständig fühlen, bekommen haben.

Die Blaue Hilfe bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten u.a.:

  • Beratung bei Problemen mit der Polizei bzw. Justiz sowie bei Erteilung eines Stadionverbots.
  • Vermittlung eines Rechtsanwalts.
  • Präventive, aufklärende Maßnahmen wie Broschüren oder Veranstaltungen zur Aufklärung über Rechte und Pflichten gegenüber den Sicherheitsorganen.
  • Gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen Repression, Willkür und Stadionverbote gegen uns Fußballfans.
  • Zudem ist die Blaue Hilfe an Spieltagen 24 Stunden per Hotline erreichbar.

Verstoß gegen Netiquette?

Ach ja, ganz unerwähnt sollte nicht bleiben, dass der oben zitierte Kommentar auf db24 unter Verweis auf die Netiquette gelöscht wurde, während diverse Gewaltphantasien gegenüber Löwenfans weiterhin den Blog zieren.

Inzwischen wurde der Kommentar gelöscht.
Der Kommentar auf db24 im Original

Bobby Dekeyser: zwischen Fußball, Gartenmöbeln und Lama-Farm

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Bobby Dekeyser Torwart 1860

Drei Spiele in der 2. Bundesliga, eins im DFB-Pokal – die sportliche Bilanz von Bobby Dekeyser beim TSV 1860 im Profibereich ist durchaus überschaubar. Mit 28 Jahren beendete der Belgier seine Karriere und startete anschließend richtig durch.

Bobby Dekeyser – vom Profisportler zum Unternehmer

Ein einziges Gegentor kassierte Bobby Dekeyser während seiner drei Jahre bei den Löwen im Profibereich – und doch erinnern sich nur die Wenigsten an den Belgier, der zudem bei Union Saint-Gilloise, dem FC Bayern, dem 1. FC Nürnberg und RKC Genk unter Vertrag stand. Im DFB-Pokal hielt er beim 3:0 gegen den SC Geislingen seinen Kasten sauber und auch in der Liga ist seine Bilanz positiv. 0:0 gegen den VfB Leipzig, 1:1 gegen den 1. FC Saarbrücken, 1:0 gegen Waldhof Mannheim – mehr war da nicht.

Und doch hat es Robert Dekeyser, wie er eigentlich heißt, im Leben zu etwas gebracht. Weniger im Profisport, als vielmehr danach in der Wirtschaft. Bereits 1990 gründete Bobby Dekeyser ein Gartenmöbel-Unternehmen. Seine Möbel aus geflochtenen Kunstfasern sollten gemütlich und stylish zugleich sein. Nach Anlaufschwierigkeiten aufgrund diverser Mängel entwickelte sich seine Idee zu einem Multimillionen-Unternehmen mit extrem hohen Margen.

Verkauf für einen angeblich dreistelligen Millionenbetrag

2006 stieg ein Private-Equity-Fonds ein und übernahm 49 Prozent am Unternehmen für einen angeblich dreistelligen Millionenbetrag. Dekeyser selber wurde daraufhin übermütig, wie er heute zugibt:

“Ich habe mir zum Beispiel ein Flugzeug gekauft für acht Millionen Euro – und es dann nach einem Jahr wieder verkauft für vier Millionen Euro.”

Schließlich investierte er rund die Hälfte des Geldes, vergab Darlehen und kaufte sein Unternehmen wieder zurück, als klar wurde, dass der Fonds eine andere Strategie verfolgen wollte als er.

Ein privater Schicksalsschlag veränderte Dekeysers Leben auf einen Schlag. Er reist um die Welt, überlässt die Geschäftsführung seines Unternehmens anderen und verkauft es 2016 schließlich an einen Investor.

Und heute?

Langeweile lässt Bobby Dekeyser gar nicht erst aufkommen, der Typ dazu ist er nicht. Stattdessen hat er auf den Philippinen ein Hotel-Resort aufgebaut und betreibt auf Ibiza eine Farm mit Lamas und eigenen Sportangeboten.

Im Podcast der Digital Marketing-Plattform OMR erzählt der ehemalige Torhüter des TSV 1860 aus seinem Leben und berichtet unter anderem, wieso der Beruf Profi-Fußballer am Ende nicht das Richtige für ihn war.

Sechzig um Sieben: Dieter Reiter über das Grünwalder Stadion

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Beim heutigen Sechzig um Sieben schauen wir auf die zwei interessante Neuigkeiten im Umfeld des TSV 1860: Zum einen meldete sich der Oberbürgermeister Dieter Reiter gegenüber der AZ zum Ausbau des Grünwalder Stadions zu Wort. Zum anderen steht das erste Testspiel der Winterpause fest.

OB Reiter über die Stadion-Frage

Wie wir bereits gestern berichteten, teilte Oberbürgermeister Dieter Reiter im Gespräch mit der AZ neue Informationen zur Sanierung des Grünwalder Stadions mit. 2025 solle es zu einem Entschluss kommen. Mit dem 1860-Investor Hasan Ismaik sei bisher auch noch kein Gespräch zustande gekommen sein.

Testspiel bei Jahn Regensburg

Letztes Jahr stand man sich noch in der dritten Liga gegenüber, jetzt spielen die Regensburger (recht erfolglos, acht Punkte aus 15 Spielen) in der zweiten Liga. Bevor es aber endgültig zurück in die dritte Liga geht, bereitet sich das Schlusslicht gemeinsam mit den Löwen des TSV 1860 auf die Rückrunde vor. Dort sollen jedoch keine Zuschauer zugelassen werden. Mehr hierzu im Artikel von Redakteur Thomas Enn.

Weiteres aus der Liga

  • Nach dem Trainer-Aus von Pit Reimers beim VfL Osnabrück scheint es einen neuen Kandidaten für den Posten zu geben. Marco Antwerpen soll vom Verein in die engere Auswahl gezogen werden. Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ dementiert dieser jedoch in Kontakt mit dem VfL zu sein. Hier der Artikel auf Liga3-online.
  • Um den ehemaligen Nachwuchs der Löwen, Marius Wörl, brodelt die Gerüchteküche. Momentan wird der 20-Jährige vom Zweitligisten Hannover 96 an Arminia Bielefeld ausgeliehen. Jetzt scheint es so, als ob die Arminen den ehemaligen Sechzger für rund eine Million Euro fest zu sich holen.

Das waren die wichtigsten Nachrichten bei Sechzig um Sieben, einen guten Start in die Woche!

Testspiel bei Jahn Regensburg

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Die Fahrplan für die Winterpause nimmt für die Mannschaft des TSV 1860 München langsam konkrete Formen an. Heute gaben die Löwen auf Ihrer Homepage bekannt, dass in der Winterpause ein Testspiel beim SSV Jahn Regensburg stattfinden wird.

07.01. Testspiel bei Jahn Regensburg

Am 7. Januar um 13:00h wid der TSV 1860 München beim SSV Jahn Regensburg zum ersten Testspiel im neuen Jahr antreten. Das Testspiel wird allerdings zum Leidwesen der Löwenfans nicht in der Continental-Arena stattfinden. Stattdessen wird auf dem Trainingsgelände des SSV Jahn angepfiffen werden. Da dort “aus Sicherheitsgründen leider keine Zuschauer zugelassen werden” können, muss das Spiel ohne Zuschauer stattfinden. Zuletzt spielten die Löwen bereits in einer der zahlreichen der Länderspielpausen bei der SpVgg Greuther Fürth ohne zugelassene Zuschauer. Versierte Zuschauer konnten während der Übertragung bei Löwen-TV jedoch durch Lücken im Zaun den ein oder anderen bekannten Löwenfan erspähen.

Livestream soll angeboten werden

Um den Löwenfans dennoch zu ermöglichen, das Spiel zu verfolgen, soll eine Übertragung per Livestream angeboten werden. Ob das Spiel bei Löwen-TV oder einem anderen Anbieter gezeigt wird, wurde bisher nicht kommuniziert. Als weiteres Testspiel ist bisher noch das Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth angesetzt. Gegen die Kleeblättler treten die Löwen am 11.01.2025, wie schon im Oktober, um 13:00h am Trainingsgelände in Fürth-Kronach an. Auch hier werden keine Zuschauer zugelassen sein. Ein Livestream soll Abhilfe schaffen, die Allesfahrer werden sich trotzdem bedanken… Am 18.01.2025 ist die Winterpause dann schon wieder vorbei und 1860 tritt beim FC Saarbrücken zum Rückrundenauftakt an. Ob noch weitere Testspiele in Planung sind, ist derzeit nicht bekannt.

 

Grünwalder Stadion: OB Dieter Reiter setzt Ultimatum

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Transfer-Endspurt bei 1860 - wer geht, wer kommt?
In Giesing brennt noch Licht: Das Wechselfenster nähert sich seinem Ende!

Was wird denn nun aus dem Grünwalder Stadion? Folgt der anvisierte Um- und Ausbau oder beschränkt sich die Stadt auf die notwendige Renovierung? Oberbürgermeister Dieter Reiter setzt dem TSV 1860 nun in einem AZ-Interview ein Ultimatum.

OB Dieter Reiter setzt Ultimatum

Das Grünwalder Stadion ist DAS Thema rund um den TSV 1860. Keine andere Frage beschäftigt Verein, Fans, Umfeld, Stadt und Medien so sehr wie die nach der traditionellen Heimspielstätte der Löwen. Im Gespräch mit der AZ erzählt Oberbürgermeister Dieter Reiter im Endeffekt nicht viel Neues – es ist ja auch alles gesagt.

Allerdings setzt Reiter dem TSV 1860 diesmal ziemlich offensiv ein Ultimatum:

“2025 wird nicht vorbeigehen, ohne dass der Stadtrat über das Grünwalder Stadion entscheidet. Mein Wunsch wäre sogar, dass wir möglichst im ersten Halbjahr darüber entscheiden.”

Sollte sich der TSV 1860 nicht langfristig zum Standort Giesing bekennen, gäbe es keine Komplettüberdachung und keine VIP-Bereiche. Das Grünwalder Stadion würde “dann eben auf das Niveau eines modernen Amateurstadions gehoben – nicht mehr und nicht weniger.”

Die unendliche Giesinger Geschichte…

Zu den Konditionen, die die Stadt dem TSV 1860 anzubieten gedenkt, äußerte sich Dieter Reiter erwartungsgemäß nicht. Genau das wird seitens der Löwen ja bereits seit Jahren bemängelt, denn wer unterschreibt schon einen Mietvertrag, wenn man nicht weiß, was einen der Spaß kostet…

Man dreht sich also einmal mehr im Kreis, eine Ende der Diskussion ist auch mit Ultimatum nicht in Sicht. Was aber klar scheint: Eine Alternative zum Grünwalder Stadion gibt es für den TSV 1860 München in naher Zukunft nicht.

Keine Initiative von Ismaik

Zwar phantasiert Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik regelmäßig von einem neuen Stadion und hatte ein Treffen mit Dieter Reiter geplant – beim Stadtoberhaupt gemeldet hat er sich jedoch nicht.

“Wir haben keinerlei Kontakt gehabt, er hat sich auch zu keinem Gespräch angekündigt. Ich hätte mich mit ihm schon getroffen, warum nicht. Aber er hat sich nicht gerührt. (…) Ich will mir ja nicht nachsagen lassen, dass ich irgendeine Chance verpasst und etwas verhindert hätte.”

Zum Abschluss des Gesprächs kann sich Reiter eine (unangebrachte) Spitze gegen die Löwen nicht verkneifen:

“Schade, dass Sechzig es nicht auf die Reihe kriegt und lieber noch jedes Jahr den Geschäftsführer tauscht. Die haben bei den Löwen ja häufiger Wahlkampf als wir in München in der Kommunalpolitik.”

Löwen-Präsident Robert Reisinger wollte sich auf Anfrage von sechzger.de nicht zu der Thematik äußern.