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Liveticker: Borussia Dortmund II – TSV 1860 München (8.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen Borussia Dortmund II und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 8.Spieltag der Saison 2024/25 im Stadion Rote Erde aufeinander.

Nach zwei Siegen in Folge wollen die Löwen beim Auftritt in Dortmund direkt nachlegen und Auswärtssieg Nummer drei feiern. Argirios Giannikis sitzt nach sechs Punkten in der bisherigen Englischen Woche wieder deutlich fester im Sattel. Fehlen wird im Stadion Rote Erde der rotgesperrte Raphael Schifferl, allerdings kann der bisherige Partner von Jesper Verlaat adäquat ersetzt werden. Max Reinthaler rutscht aller Voraussicht nach in die erste Elf, ansonsten sind keine großen Veränderungen zu erwarten. Holt der TSV 1860 gegen den Tabellennachbarn direkt die nächsten drei Punkte?

1 2 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Vollath – Reich, Verlaat (C), Reinthaler (54. Kwadwo), Bähr – Deniz, Jacobsen (67. Frey) – Philipp (46. Wolfram), Guttau, Kozuki – Hobsch (90.+1 Schubert)

Bank:
Hiller (TW), Danhof, Kloss, Ott, Muteba

Tore:
1:0 Azhil (34.), 1:1 Wolfram (56.), 1:2 Deniz (61.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schifferl (Rotsperre), Schröter (angeschlagen)

Ausfälle bei Borussia Dortmund II:
keine

Diesen Löwen droht eine Sperre

Karten werden nicht in die neue Spielzeit übertragen, daher droht keinem Spieler eine Sperre im Falle einer gelben Karte.

In der laufenden Saison wurden Raphael Schifferl (diesmal ohnehin gesperrt), Tunay Deniz und David Philipp bislang je zweimal verwarnt.

Wo könnt ihr das Spiel Borussia Dortmund II – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung: Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund II

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Borussia Dortmund II BVB TSV 1860 (50)

Letzte Saison war das Auswärtsspiel in Dortmund in verschiedener Hinsicht denkwürdig. Angefangen bei dem historischen Schneechaos in München, dass die Anreise per Zug verunmöglichte, über die schöne Choreographie mit Falco-Motto, bis hin zur unterirdischen Leistung in der zweiten Halbzeit, die das Ende von Trainer Jacobacci besiegelte. Dieses Jahr ist die Ausgangssituation ungleich positiver, die Löwen haben zweimal gewonnen. Nun wartet aber eine Art Angstgegner auf uns. Der Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund II.

Aktuelles – Die Ausgangssituation

So schnell kann es gehen. Vor ein paar Tagen war Dortmund II noch einige Plätze vor uns. Vor einem anspruchsvollen Gegner wurde gewarnt. Das mag noch immer Stimmen, nun rangieren die Schwarz-Gelben aber einen Tabellenplatz hinter uns auf 11. Mit einer Bilanz von 2-2-3 ist die Saison durchwachsen gestartet, die Löwen sollten trotzdem gewarnt sein. Seit vier Spielen konnte man gegen den BVB II nicht mehr gewinnen.

Die Dortmunder Zweitvertretung ist eine Wundertüte, gegen Aachen gab es am Wochenende einen souveränen 3:0 Sieg, dann folgte aber eine klare Niederlage gegen Essen. Zwei Mannschaften die in der Tabelle Punktgleich mit der Mannschaft von Jan Zimmermann auf den Plätzen 12 und 13 zu finden sind. Was genau man bekommt ist bei den Youngsters vom Borsigplatz nicht immer klar.

Mittlerweile spielen diese ihre vierte Saison in Liga 3 und haben sich im Mittelfeld des Klassements etabliert. Insgesamt ist es die zehnte Spielzeit in der dritten Leistungsklasse. Wie man an Freiburg II gesehen hat, kann bei Amateurmannschaften aber immer alles passieren…

Kader & Transfers

Die Zweitvertretung der Borussia ist eine der produktivsten Ausbildungsmannschaften für den Profifußball. Überdurchschnittlich viele junge Spieler finden von dort den Weg in eine der ersten drei Ligen in Deutschland oder in eine ausländische erste Liga. Da die Durchlässigkeit in die erste Mannschaft eher gering ist, bleiben viele vielversprechende Spieler mehrere Jahre im Unterbau, um dann weiterzuziehen. Trotzdem ist die Fluktuation im Kader eher hoch.

14 Zugängen stehen 17 Abgänge gegenüber. Für die Zugänge wurden 550 000€ angegeben, aber es wurden auch vier Akteure aus der U19 hochgezogen. 400 000€ war den Verantwortlichen Innenverteidiger Yannik Lührs wert. Der 21-jährige Jugendnationalspieler kam von Hannover 96 für die er schon sechsmal in der 2. Liga auflief. Von Eintracht Frankfurt kam für 150 000€ mit António Fóti ein Mann fürs offensive Mittelfeld. Der in Bulgarien geborene, zypriotische U21 Nationalspieler war letztes Jahr auf Leihbasis in Hannover am Ball und kann ebenfalls Zweitligaerfahrung vorweisen.

Unter den Abgängen sind einige Leistungsträger der letzten Jahre, Einnahmen generieren konnte man mit den Transfers aber nicht. So wechselte der Kapitän der letzten Jahre, Franz Pfanne, nach Rostock, wo er in gleicher Rolle die sinkende Kogge vor dem Untergang bewahren muss. Der mit Champions League Erfahrung ausgestattete Antonios Papadopoulos ging zum FC Lugano in die Schweizer Superleague. Rechtsaußen Samuel Bamba zog es nach Bochum und Innenverteidiger Bjarne Pudel versucht sich nun in Dänemarks Eliteliga bei Aalborg BK.

An drei weiteren Spielern kommt man im Kader nicht vorbei. Im Tor steht mit Marcel Lotka ein bundesligaerfahrener Torhüter, der mit seinen 23 Jahren noch viel Potential hat und auch im Kader der ersten Mannschaft geführt wird. Für Gefahr und Stabilität im Mittelfeld sorgt Michael Eberwein. Der 28-jährige Routinier hat schon vier Scorerpunkte erzielt und kennt München aus seiner Jugendzeit in der Seitenstraße. Mit Abstand der gefährlichste Mann ist aber Rechtsaußen Julian Hettwer. Mit 4 Toren und 3 Vorlagen ist der in Bochum geborene, aber in Duisburg ausgebildete, Westfale unverzichtbar für die Mannschaft von Jan Zimmermann.

Löwenpower: –

Vereinsgeschichte

Der BV Borussia wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. Das erste Fußballspiel fand wiederum erst im Januar 1911 statt. Grund für die Gründung war Verärgerung der Jugend über die Jugendarbeit des zuständigen Kaplans in der katholischen Dreifaltigkeitsgemeinde. Dieser hatte versucht das Fußballspielen zu unterbinden.

Die zweite Mannschaft spielte ab ihrer Gründung erstmal nur auf Kreisebene. 1957 konnte man in die Bezirksliga aufsteigen. Einige Jahre später war man sogar in der Landesliga angekommen. Nachdem man sich dort etabliert hatte, stieg man 1969 in die Verbandsliga Westfalen auf, 1974 war man aber wieder in der Bezirksliga angekommen. Im Jahre 1987 konnte man einen erneuten Erfolgslauf krönen und sogar in die Oberliga aufsteigen. Dort verpasste man trotz guter Leistungen den Aufstieg in die neue Regionalliga. 1991 stieß man bis in das Finale des Westfalenpokals vor, verlor allerdings gegen Arminia Bielefeld. Hieraus folgte die erste und einzige Teilnahme am DFB-Pokal.

Unter Michael Skibbe gelang 1998 dann doch der Aufstieg in die Regionalliga. Eigentlich hätte man direkt wieder absteigen müssen, konnte aber am grünen Tisch die Klasse halten. Zwei Vereine hatten die Genossenschaftsbeiträge nicht bezahlt. Im folgenden Jahr qualifizierte man sich für die zweigleisige Regionalliga. Danach folgte ein munteres Auf- und Absteigen, bis man 2008 die Qualifikation zur 3. Liga versäumte. Im nächsten Jahr war man aber bereits Teil dieser Liga. Es folgten Ab- und Wiederaufstieg. Jeweils drei Jahre schafften es die Dortmunder bisher immer sich in der 3. Liga zu halten. Das aktuelle vierte Jahr in Folge ist eine Premiere.

Bemerkenswert ist die große Anzahl an bekannten Trainern, die schon ihren Dienst bei den Dortmund Amateuren getan haben, u.a. Michael Skibbe, Uwe Neuhaus, Hannes Wolf, David Wagner und Daniel Farke.

Der Ballspielverein Borussia 09 vereint über 200 000 Mitglieder unter dem schwarz-gelben Wappen und ist damit der fünftgrößte Sportverein der Welt. Die erste und zweite Mannschaft, sowie die A-Jugend sind in eine börsennotierte GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Von den Aktien gehören noch knapp 5% dem e.V., der aber über die Komplementärgesellschaft die 50+1 Regel einhält, wie vor ein paar Tagen am Beispiel Hannover beschrieben.

Außer Fußball gibt es noch die Abteilungen Handball, Tischtennis, eFootball und Integrationssport. In letzterer werden Blindenfußball und Torball angeboten. Die Handballerinnen des BVB treten in der Bundesliga an und konnten 20/21 den Titel holen. Auch Tischtennis ist in Dortmund erstklassig, die Herren spielen Bundesliga.

Fanszene

Offiziell gibt es beim BVB II keine (aktiven) Gruppen mehr, abgesehen von den (Einzel-)Personen die bei einem Verein dieser Größe auch der zweiten Mannschaft folgen. Bis letztes Jahr gab es noch die “Ultras von die Amateure”, welche die Mannschaft bei jedem Spiel, das nicht zeitgleich mit den Profis terminiert war unterstützten.

Nachdem sich dieses Unterfangen nach 15 Jahren mittlerweile als zu anstrengend erwies, hat man sich zurückgezogen. Jetzt werden nur noch vereinzelt Spiele besucht und mit aktivem Support untermalt, so zum Beispiel in der zweiten Runde in Bielefeld. Da kommen auch wieder die bekannten Zaunfahnen, etc. zum Einsatz. Nachdem der BVB heute daheim das Derby gegen Bochum spielt, können wir uns morgen vielleicht über einen Gegner auf der Tribüne freuen.

Stadion

Die Zweitvertretung des BVB trägt ihre Spiele im “Stadion Rote Erde” aus, welches direkt im Schatten des “Westfalenstadions” liegt. Nach der Einweihung 1926, war es von 1936 bis zur Fertigstellung des Nachbarstadions 1974 die Heimspielstätte der Kampfmannschaft der Borussia, die hier dreimal den Meistertitel erringen konnte. Heute tragen auch die Frauen des BVB hier ihre Spiele aus. Beim ersten Spiel in der Geschichte der Frauensparte waren übrigens unsere Löwinnen zu Gast. Auch beim ersten Kick in der Roten Erde gab es Münchner Beteiligung, Wacker München deklassierte eine Dortmunder Auswahl mit 11:1.

Das Stadion fasst eigentlich 25 000 Leute, es dürfen in der Liga aber maximal 9 999 eingelassen werden. Der Name “Rote Erde” kommt von “gerodeter Erde” und ist anscheinend eine historische Bezeichnung für Westfalen. Zwischenzeitlich konnten mittels Ausbauten sogar bis zu 42 000 Zuschauer den Spielen beiwohnen. Das Stadion, welches sich im Besitz der Stadt Dortmund befindet, ist denkmalgeschützt und wurde im Laufe der Jahre immer wieder renoviert. Außer Fußball finden heute noch hauptsächlich Leichtathletikbewerbe im Stadion statt, früher waren es aber auch gerne Mal Boxkämpfe oder kirchliche Events.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Die hölzerne Zusatztribüne aus der Roten Erde wurde nach 1974 abgebaut und in Hannover im Rudolf-Kalweit-, sowie im Oststadtstadion weiterbenutzt.
  • In Dortmund befinden sich das “Deutsche Kochbuchmuseum” und das “Deutsche Industrielack-Museum”
  • Dortmund ist der Sitz des deutschen Handballbundes und verfügt über den größten Kanalhafen Europas

Der 8. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SpVgg Unterhaching – SV Sandhausen
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – Rot-Weiss Essen
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – VfL Osnabrück
14:00 Uhr BV Borussia Dortmund II – TSV 1860 München
14:00 Uhr Hannover 96 II – VfB Stuttgart II
16:30 Uhr FC Energie Cottbus – 1. FC Saarbrücken
Sonntag 13:30 Uhr FC Ingolstadt 04 – FC Hansa Rostock
16:30 Uhr SG Dynamo Dresden – Alemannia Aachen
19:00 Uhr DSC Arminia Bielefeld – SC Verl

 

Dortmund II – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 München bei Borussia Dortmund II. Die momentan auf benachbarten Tabellenplätzen beheimateten Teams kämpfen mit Licht und Schatten. Worauf müssen wir uns für Samstag einstellen?

Borussia Dortmund II – TSV 1860 München, das klänge nach einem großen Duell wäre da die II hinter dem Vereinsnamen nicht. Seis drum, am Samstag geht es im alt-ehrwürdigen Stadion Rote Erde um drei Punkte. Dortmund, trainiert von Jan Zimmermann, ging einmal seltener als Sieger vom Platz als die Sechzger, die einmal häufiger verloren und im Gegensatz zu den Dortmundern noch kein Unentschieden vorzuweisen haben. Wie spielen die Nachwuchskicker der Borussia?

Systematisch meist im 4-3-3, das Dortmund durchaus offensiv interpretiert, sind die Jungborussen im Spielaufbau meist im Kombinationsmodus, der lange Ball wird eher geschmäht, aber durchaus aus pragmatischen Gründen genutzt, wenn Not am Mann ist.

Im Pressing verhält sich Dortmund angriffslustig und agil. Mit hoher bis sehr hoher Linienwahl, aber dosierten direkten Attacken. Da schauen wir gleich noch ein wenig genauer drauf, zunächst wie gewohnt die bisherigen statistischen Werte der Nachwuchsborussen.

Statistische Werte des BVB II

  • Ballbesitz: 49%
  • Passgenauigkeit: 81%
  • Defensive Zweikampfquote: 64%
  • Flankengenauigkeit: 36%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 10,25

Wie spielt Dortmund?

Bei Ballbesitz

Bei eigenem Ballbesitz setzt Dortmund II im Positionsspiel vor allem auf Kombinationsfußball und kurze Wege. Nur vier Mannschaften spielten bisher weniger lange Bälle im Aufbau als die jungen Borussen, darunter die beiden anderen Nachwuchsteams. Systematisch natürlich komplett anders aufgestellt kann man dennoch bei der Spielweise durchaus Parallelen bezüglich dem, was die Löwen erwartet, ziehen. Im Vergleich mit den beiden anderen Nachwuchsteams wirkt Dortmund beim Abschluss etwas reifer als Hannover und vom Spieltempo her ähnlich wie Stuttgart. Mit Verschiebungen, die meist über einen der Flügel ablaufen und aus dem 4-3-3 im letzten Drittel des Gegners eine Offensivlinie aus bis zu vier Spielern bilden, die ballfern leicht asymmetrisch einrücken, versuchen die Dortmunder vornehmlich über Halbzentrale und Zentrale – im Idealfall spielerisch – in den gegnerischen Strafraum eindringen, um dort Gefahr zu erzeugen.

Räume nutzen

Spezielle Muster im Aufbau findet man, abgesehen von offensiven Verdichtungen auf den Flügeln und in dem dazugehörigen Halbraum auf der gleichen Seite, nicht. Diese werden eingesetzt, wenn sich Dortmund auf den Flügel gedrängt sieht und nicht die gesamte Breite des Platzes bespielen kann. Im Kombinationsspiel kann das dann dort natürlich helfen, wenn die Präzision und Bewegungsintensität der Spieler innerhalb der Verdichtung hoch genug ist. Wichtig ist, bei solchen Situationen nie den Überblick auf die gegenüberliegende Seite zu verlieren. Ein Spieler der Dortmunder wird in solchen Phasen immer den anderen Flügel besetzen und auf den Flankenwechsel spekulieren.

Generell spielt Dortmund einfach dort, wo der Gegner Räume lässt und diese Räume kann der BVB dann im Normalfall gut nutzen und bespielen. Gerne natürlich eher im Zentrum oder auf der Halbposition, nach dem Überschreiten der Mittellinie wird spätestens begonnen, den Weg in die Zentrale oder Halbzentrale zu suchen, von wo aus die Strafraumpenetration im Idealfall ausgelöst werden soll.

Die Schusshäufigkeit der Dortmunder rangiert wie die der Hannoveraner und Bielefelder auch über dem Durchschnitt, die Genauigkeit der Schüsse des BVB II liegt allerdings deutlich über dem, was Bielefeld oder Hannover bisher aufs Tor gebracht haben. Ein Nachlassen seitens des TSV 1860 bei den Defensivbemühungen im Vergleich zu den letzten beiden Spielen wird also vermutlich von Dortmund II bestraft werden.

In Umschaltmomenten können und werden die Dortmunder all ihre Talente ausspielen: Schnelligkeit, technisches Können, Schuss und Passgenauigkeit. Wenn die Sechzger da nicht hellwach sind, gibt es viel Arbeit für den Keeper.

Gegen den Ball

Wie oben erwähnt vor allem zu Hause hoch pressend und aktiv und agil gegen das Positionsspiel des Gegners agierend, versuchen die Dortmunder nicht immer unbedingt den hohen Ballgewinn zu forcieren. Auch der lange Ball versickert gern in den tiefen Pressingfallen der Borussenbubis.

Überspielt der Gegner die Pressinglinie und kommt bis ins letzte Drittel der Dortmunder durch, steht die Defensive der kleinen Borussen noch nicht zu 100% sattelfest. Dortmunds Defensive lässt sich häufiger als viele andere Mannschaften in unnötige Zweikämpfe drängen, weil das Stellungsspiel nicht gepasst hat und sich dadurch öfter Räume für den Gegner öffnen, in denen sofort direkt attackiert werden muss, um Gefahr zu vereiteln. Grundsätzlich entsteht bei den Borussen gegen den Ball im eigenen letzten Drittel, je nach Situation, entweder ein vorne leicht asymmetrisches 4-4-1-1 oder ein 4-5-1 – das jedoch ohne Asymmetrie.

Nach Ballverlusten sind die Borussen im Gegenpressing ebenfalls extrem aktiv. Die erwähnten offensiven Verdichtungen in Ballnähe auf den Flügeln, die die Borussen gerne nutzen, sind wie gesagt grundsätzlich fördernd für Kombinationsspiel, leisten nach einem Ballverlust auch im Gegenpressing einen guten Dienst, da die Abstände zum Gegenspieler meist nicht groß sind und so eine vorteilhafte Defensivposition schnell erreicht werden kann.

Wie kann man Dortmund knacken?

Ähnlich wie auch in den anderen beiden Spielen diese Woche, wird viel von Einsatz und Leidenschaft auf dem Platz abhängen. Über den Kampf ins Spiel finden und dem Gegner den Spaß am Spiel nehmen. Ich weiß, das klingt nach der ältesten Spielplanphrase der Fußballgeschichte, aber nur weil sie alt ist und somit mittlerweile eine Binsenweisheit, ist sie deswegen weniger richtig?

Man muss, um diesen Plan umzusetzen, nicht unbedingt auf aggressives hohes Pressing setzen, obwohl das der Mannschaft als Kollektiv natürlich erleichtern könnte, in den Kampf hineinzufinden. Wichtig ist, dass man ab der Zone, in der die direkten Attacken auf den ballführenden Spieler einsetzen sollen, konsequent und nah am Gegner verteidigt.

Kann man den Spielfluss der Borussen immer wieder unterbrechen, werden früher oder später Umschaltmomente entstehen, die entscheidend sein können.

Im eigenen Positionsspiel müssen die Löwen sich ähnlich wie gegen Hannover etwas einfallen lassen, mit dem man dem Pressing des Gegners entgehen kann. Die im Schnitt höher wirkende PPDA bildet – aufgrund eines bösen Ausreißers bei diesem Wert gegen Bielefeld – nicht das ab, was Dortmund eigentlich zeigt. Dieses Spiel hebt den Schnitt der PPDA Statistik der Borussen um rund zwei Punkte.

Stärken und Schwächen des 4-3-3

Schlüsselspieler

Tor

Marcel Lotka (#35), der 23-Jährige mit einem Marktwert von 1,3 Mio. € (hinter Toptalent Seimen vom VfB Stuttgart der zweitteuerste Keeper der Liga) ist ein kompletter Torwart, der immer besser wird und nach dieser Saison vermutlich in höheren Gefilden des Profifußballs seine Meriten verdienen wird. Ohne nennenswerte Schwächen im Spiel ist er sicherer Rückhalt bei den Borussen. Aber kein Keeper ist unüberwindbar, wenn vor ihm Löcher entstehen.

Abwehr

Ähnlich wie bei Hannover unter der Woche bin ich in Puncto Schlüsselspieler in der Defensive etwas überfragt. Die englische Woche ließ eine genauere Einarbeitung in das Leistungsvermögen der vielen neu bei Dortmund hinzugekommenen Jungprofis leider nicht zu. Sorry dafür. Mit Patrick Göbel, der neben Eberwein einer der Ü23 Spieler im Kader der Dortmunder ist, spielt der erfahrenste Abwehrspieler von Borussia Dortmund II auf der rechten Außenverteidigerposition; allerdings stand Göbel bisher lediglich einmal in der Startelf. Lassen wir uns also überraschen, wer sich über die Zeit bei den Borussen als Schlüsselspieler in der Defensive herauskristallisiert.

Mittelfeld/Sturm

Im Mittelfeld bzw. im Sturm haben die Borussen mit dem ehemaligen Junior aus der Seitenstraße, Michael Eberwein (#14), einen erfahrenen Leader. Außer im ersten Spiel gegen den Verein mit dem Bob im Wappen und bei der Auswärtsniederlage diese Woche gegen Essen, spielte der Routinier in jeder Partie von Anfang an. Eberwein ist ein technisch guter, schneller, passsicherer Mittelfeldmotor oder auch Stürmer, der die Position hinter den Spitzen eher konservativ interpretiert und weniger das direkte Duell sucht, um progressiv agieren zu können und als Mittelstürmer mannschaftsdienlich und im Abschluss mit hoher Präzision agiert. Er wird von Trainer Zimmermann bisher in beiden Mannschaftsteilen eingesetzt.

Natürlich ist im Mittelfeld mit Toptalent Wätjen (MW 2,00 Mio. €) sowie im Sturm auch bei anderen Spielern mehr Talent vorhanden. Ob die aber zu Schlüsselspielern in der im Vergleich zu vergangener Saison stark veränderten Borussenmannschaft werden können, muss sich herauskristallisieren.

Fazit

Die Mannschaft des TSV 1860 München muss gegen Borussia Dortmund II genau dort weitermachen, wo sie am Mittwoch aufgehört hat. Kampf, Leidenschaft, mutiges Offensivspiel, Einsatz und keine Angst vor Fehlern. Das muss die Herangehensweise der Löwen sein. Klappt das, ist viel möglich.

Am Ende der englischen Woche bin ich überzeugt, dass es zu mindestens einem Zähler in der Roten Erde Kampfbahn reichen kann, wenn die Sechzger es schaffen, ihre Leistung aus den beiden Spielen vor allem defensiv zu konservieren.

Treten die Löwen als geschlossene Einheit auf, ist viel möglich.

So könnte Dortmund II beginnen

Datenquelle: Wyscout

Leserbrief: “Sechzig, Sechzig – the club that never sleeps…”

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Westkurve GWS Giesing TSV 1860 Spieltage
Die Westkurve des Grünwalder Stadions in Giesing

Bereits seit Jahren ist M. treuer Mitleser und Mitdenker bei sechzger.de. Obwohl er sich bislang nicht im Kommentarbereich angemeldet hat und dort nicht mitdiskutiert, hat er uns nun seine Empfindungen zur aktuellen Lage beim TSV 1860 zukommen lassen und zugestimmt, dass wir diese veröffentlichen dürfen. Frei nach Frank Sinatra: “Sechzig, Sechzig – the club that never sleeps…”

Leserbrief: Sechzig – the club that never sleeps…

Die Diskussionen (oder auch schlicht: das Gemecker) um den Zustand der Mannschaft und um den Trainer stoßen mir aber seit längerer Zeit auch schon auf. (…) Mut machten mir dann Christian im Podcast und Stefans Giesinger Gedanken mit dem Appell. Und Christian hat absolut Recht: Wäre das Gleiche unter einem neuen Trainer passiert, hätten alle über den Fußball geschwärmt und über den Befreiungseffekt und über die Entwicklung, die offensichtlich der neue Trainer angestoßen hat. Dessen Effekt dann auch wieder irgendwann vorbei ist, woraufhin man wieder die nächste Trainerzitrone zum Ausquetschen holt. Erinnert mich an den Missbrauch des “Bayern-Dusels” am Nockherberg vor ein paar Jahren.

Übrigens: Hannover eierte am Mittwoch 75 Minuten so rum wie die Löwen am Samstag davor 88 Minuten lang in Bielefeld. Am Samstag haben’s alle gemeckert, dass die Löwen ja gar nicht existent waren auf dem Platz, dass sie ja wenigstens a bisserl Leistung hätten zeigen können. Am Mittwoch haben’s dann gute und von vielen gewünschte Ansätze gezeigt, sich reingelegt, sich Chancen erarbeitet und dann wurde gemeckert, weil’s a wieder ned guad gnua war. Irgendwas ist immer.

Hoden- und bodenlose Angstkaninchenimitationen

Anfangs war ich logischerweise auch ultragrantig. Wer startet schon gerne so miserabel in eine Saison – und ich meine gar nicht die Ergebnisse, sondern diese hoden- und bodenlose Angstkaninchenimitationen unserer Elf plus Bank, die echt jede Hoffnung im Keim ersticken ließ. Und ich weiß noch, dass mein erster Gedanke, als Giannikis letztes Jahr als neuer Trainer angekündigt wurde, sofort war: “Na, bitte ned, mir brauchan echt koan Jacobacci light”.

Trotz aller Liebe zu Sechzig beobachte ich die Buben jedoch mit einer gewissen Distanz, die den oben angesprochenen persönlichen Umständen geschuldet ist. Und aus dieser Distanz finde ich: Giannikis (das ziemlich genaue Gegenteil von Jacobacci) tut Sechzig gut – beziehungsweise könnte es, wenn man ihn lange genug ließe. Ich meine das gar nicht beschränkt auf das rein Fußballerische, das sich aber doch so nach und nach zeigt und entfaltet, je mehr die Jungs ihre Eier auf dem Platz entdecken und sich einarbeiten.

Wir sind ein leidenschaftlicher, manchmal viel zu ungestümer und außerhalb des Fußballgeschehens abartig chaotisch kontraproduktiver Haufen mit viel zu viel Revierverhalten, viel zu viel Machtkämpfen und viel zu viel… ja, einfach: Lärm.

Ein Loblied auf Giannikis

Natürlich wollen solche Fans eine Mannschaft, die unsere Leidenschaft auf dem Platz so verkörpert und lebt, wie wir das drumherum tun und leben. Und am besten noch den passenden Trainer dazu, mit gscheid Ausstrahlung und markigen Sprüchen.

Aber die unaufgeregte, introvertierte, auf die Sache konzentrierte Art von Giannikis – gepaart mit seiner Menschlichkeit und seinem Mangel an Machtgeilheit oder Boshaftigkeit – wäre längerfristig eine wirkliche Wohltat für einen Verein, der sich selbst aus Himmelsmanna noch einen Zankapfel heraufbeschwören könnte.

Dass die Mannschaft ihm dazu noch den Rücken deckt, ist umso mehr ein gutes Zeichen. Denn was willst du mit einem charismatischen Trainer, der sich vor der Kamera gut macht, “gut ankommt” wie ein Demagoge im Umfragerausch – und dann seine Mannschaft wie Dreck behandelt und sich zum Feind macht?

Impuls vs. Nachhaltigkeit

Ruhe entfaltet sich immer langsam nach und nach, um dann aber konstant zu glühen, während das Feuer der charismatischen Typen, die sofort begeistern, gerne mal sofort hell leuchtet und dann schnell verpufft. Oder nicht schnell verpufft, aber dafür dann alle Beteiligten nach und nach verbrennt.

Leider ist Sechzig seit jeher ein Haufen, der unheimlich gut im langfristig Träumen und erschreckend oft unfassbar mies im langfristig Denken ist. Gehandelt wird impulsiv, aber irgendwie soll darauf dann nachhaltig was wachsen…

Sechzig, Sechzig – the club that never sleeps…

Und selbst angenommen, die würden alle lügen und Werner plant hinter Giannikis’ Rücken längst die Nachfolge, und Agi ahnt/weiß es, bleibt aber in den Medien weiterhin ruhig und liebenswert diskret, und alles werkelt im Hintergrund, ohne dass es jemand mitbekommt – auch das wäre für mich durchaus positiv. Denn öffentliches Chaos und ungefragtes Blabla von vierundfünfzigtausend Köchen an einer Sardinendose voll Brei hamma echt scho gnua. Diskretion ist ein hohes Gut, besonders für einen lauten Chaotenhaufen wie den unseren. Bitte jetzt alle mit Sinatra-Stimme: “Sechzig, Sechzig – the club that never sleeps…”

Nach meiner anfänglichen Ablehnung, die dann zu pessimistisch getünchter Skepsis mutierte und sich schließlich (noch während der Negativserie) in einen Sinneswandel auflöste, empfinde ich den Mann inzwischen tatsächlich als eine Wohltat.

Mittel zum Zweck der Glückshormonproduktion

Mir ist das langfristige Wohl von Sechzig lieber als jede kurzfristige Erfolg, der den meisten Fans – wie allen Fans jeder Sportart, Sparte und Gattung überall – ohnehin nur dazu dient, die eigene Glückshormonproduktion hochzufahren, weil das eigene Leben zu wenig Grund dafür bietet. Meins ist jetzt auch kein Honigschlecken. Aber vielleicht denke ich genau deshalb nicht in kurzfristiger Genugtuung.

Klar würde es mich total freuen, wenn die Mannschaft sensationell spielt, triumphiert und sich aus eigener Kraft Höheres und Besseres ergattert. Aber wenn sie absteigen, bin ich deswegen nicht weniger Fan. Ich will als Fan auch sehen, dass der Verein menschlich gedeiht, dass die Spieler keine Arschlöcher sind, und bin als Fan der Meinung, dass Verbundenheit nicht aus reinem 3-Punkte-Denken entsteht (oder zumindest entstehen sollte). Und ich bin diese ständige Zankerei und Meckerei von ALLEN VERDAMMTEN SEITEN so leid. Nicht nur leid, sondern sie macht auch was mit mir, und nicht auf eine gesunde Art.

Wer braucht einen Köllner im Messias-Modus?

Aus dieser, vielleicht für die allermeisten sehr seltsamen, Perspektive bin ich froh, dass Giannikis unser Trainer ist, weil er genau die Werte verkörpert und ausstrahlt, die ich seit Jahren vermisst habe. Und das wird auch auf die Spieler wirken. Vor allem auf die jungen – und das ist Gold wert. Ich scheiße auf Erfolg, wenn das bedeutet, dass nur Bastarde, Streithähne und Geldsäcke das Sagen haben. Ich gehöre zu den Typen, die lieber ein Schmöller-Team in der Kreisliga anfeuern würden als, sagen wir mal, einen Köllner im Messias-Modus in der Champions League. Genau aus den Gründen. Aber vielleicht bin ich da auch “speziell”…

Titelbild: OR-Pressedienst

8. Spieltag: Wunschaufstellungen zu BVB II – TSV 1860

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TSV 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Never change a winning team? Diesmal ist Argirios Giannikis gezwungen, Änderungen an der Startelf vorzunehmen, da Raphael Schifferl nach seinem Platzverweis gegen Hannover 96 II gesperrt fehlen wird. Die Redaktion von sechzger.de hat sich Gedanken gemacht, wie der TSV 1860 beim BVB II auflaufen könnte und präsentiert ihre Wunschaufstellungen.

Wunschaufstellungen zu BVB II – TSV 1860

Thomas Spiesl & Christian Jung

Thomas Spiesl und Christian sind sich einig, was die Startelf betrifft. Trotz der zwei Zu-Null-Siege würden sie Marco Hiller gerne wieder zwischen den Pfosten sehen und ersetzen Raphael Schifferl durch Max Reinthaler.

Thomas Enn

Auch Thomas Enn setzt auf Marco Hiller im Tor und Max Reinthaler in der Innenverteidigung, nimmt jedoch noch einen weiteren Wechsel vor. Maximilian Wolfram ersetzt David Philipp, Soichiro Kozuki soll im 4-2-3-1 diesmal also auf rechts wirbeln.

Stefan Kranzberg

Ebenfalls im 4-2-3-1 würde Stefan die Löwen aufs Feld schicken und nimmt dabei einen Wechsel vor. Auch bei ihm nimmt David Philipp zunächst auf der Bank Platz und wird durch den defensiveren Tim Kloss ersetzt. Tunay Deniz rückt dadurch auf die 10er Position, Julian Guttau auf links und Soichiro Kozuki auf rechts.

Bernd Winninger

Bernd wählt diesmal das 4-1-4-1 als Spielsystem und lässt den Torschützen vom Mittwoch, Patrick Hobsch, zunächst auf der Bank. Statt ihm soll Maximilian Wolfram für Gefahr sorgen und durch das offensive Mittelfeld unterstützt werden.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig am Wochenende: U17 & U19 gegen Ulm, Amas gegen Haching II

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen

Die Löwenprofis sind am Samstag – schon wieder – weit im Nordwesten der Republik, fern der Heimat im Einsatz. Vielleicht für den einen oder anderen Daheimgebliebenen eine Gelegenheit ein anderes der zahlreichen auf dem Spielplan stehenden Spiele von Teams des TSV 1860 München zu besuchen. Z.B. die U17 gegen den SSV Ulm.

U17 und U19 jeweils gegen Ulm

In der DFB-Nachwuchsliga beginnt am 8. Spieltag quasi schon die Rückrunde. Dabei messen sich sowohl die U17, als auch die U19 mit den Mannschaften des SSV Ulm 1846. Die B-Junioren möchten im Heimspiel gegen die Spatzen ihre tolle Serie von drei Siegen bei fünf ungeschlagenen Spielen fortsetzen. Und es gibt am Samstag Mittag auch noch was gut zu machen: Die bisher einzige Saisonniederlage datiert vom 1. Spieltag am 10. August. Gegner damals: Der SSV Ulm. Bei der U19 erinnert man sich gern an das Heimspiel gegen Ulm am ersten Augustwochenende. Mit 6:1 wurden die Münsterstädter abgefertig. Mal sehen, was diesmal auswärts drin ist.

Doppel-Heimspiel der Löwinnen

Die Frauenmannschaften des TSV 1860 können am Samstag Nachmittag am Sechserplatz besucht werden. Während sich die zweite Halbzeit der Zweitvertretung der Löwinnen mit der zweiten Halbzweit der Profis bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund überschneidet, sind die ersten Löwinnen dann um halb sechs am Ball. Wenn hoffentlich die Punkte in Dortmund schon fixiert sind.

Amas gegen Haching II

Das Team von Felix Hirschnagl will am – hoffentlich nicht verflixten – 13. Spieltag an die Erfolge vom Saisonbeginn anknüpfen und empfängt am Samstag Nachmittag in Gilching die zweite Mannschaft der SpVgg Unterhaching. Die Vorstädter sind in der Tabelle sechs Plätze hinter den Amas zu finden.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 27.09.

17.30 Uhr: FC Fasanerie Nord – Löwinnen U17  -:-
20.00 Uhr: Senioren C – TSV Solln  -:-

Samstag, 28.09.

09.15 Uhr: U10 – Fußball-Talente München U11  -:-
12.00 Uhr: TSV Milbertshofen – U11  -:-
12.00 Uhr: FC Dingolfing U13 – U12 -:-
12.30 Uhr: U17 – SSV Ulm 1846  -:-
13.00 Uhr: SSV Ulm 1846 – U19  -:-
14.00 Uhr: Borussia Dortmund II – Profis  -:-
15.00 Uhr: Seitenstrasse U13 – U13  -:-
15.00 Uhr: U15 – FC Ingolstadt 04  -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – (SG) TSV Schwabhausen/SpVgg Röhrmoos  -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – FC Teutonia München  -:-
18.00 Uhr: TSV Gilching/Argelsried II – Löwinnen U17 –   -:-
19.00 Uhr: 1860 Futsal – YB Balkan Pfarrkirchen Futsal  -:-

Sonntag, 29.09.

10.30 Uhr: Fußball-Talente München U10 – U9  -:-
11.30 Uhr: TSV Hohenbrunn-Riemerling – Löwinnen U15  -:-
11.30 Uhr: U14 – SpVgg Unterhaching U14  -:-
14.00 Uhr: TSV Solln – Dritte  -:-
14.00 Uhr: U16 – SpVgg Fürth U16  -:-
14.45 Uhr: FC Espaniol – Vierte -:-

Faninformationen Borussia Dortmund II – TSV 1860 München

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Borussia Dortmund II BVB TSV 1860 Fotogalerie

Die Löwen sind nach zwei Siegen in Folge auf Platz 10 gesprungen und wollen am Wochenende direkt die nächsten Punkte erzielen. Etwas dagegen haben dürfte die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund, auf die der TSV 1860 München am Samstag trifft. Zuhause sind die Gastgeber noch ungeschlagen, aber irgendwann ist schließlich immer das erste Mal. Rund 1.000 Anhänger werden sich morgen im Gästeblock einfinden. Passend dazu hat sechzger.de hat vor dem Duell zwischen Borussia Dortmund II und dem TSV 1860 München die wichtigsten Faninformationen für alle Löwenfans zusammengefasst.

Faninformationen Borussia Dortmund II – TSV 1860 München

Nach dem Auftritt in Bielefeld steht für die Löwenfans direkt die nächste weite Auswärtsfahrt auf dem Programm. Etwa 640 Kilometer gilt es zu absolvieren, um im Stadion Rote Erde live mit dabei zu sein. Die Gastgeber blicken punktemäßig auf eine vergleichbare Bilanz wie die Löwen zurück und liegen dementsprechend in der Tabelle in unmittelbarer Nähe. Der Tabellen-10. trifft auf den Elften. Beim letzten Auftritt der beiden Mannschaften an gleicher Stelle setzten sich die Borussen gegen die Löwen klar durch. Anfang Dezember sahen die Fans des TSV 1860 eine enttäuschende Leistung ihres Teams.

Kapitän Jesper Verlaat & Co. sind zum einen gewillt, am morgigen Samstag in Dortmund ein anderes Gesicht als noch Ende des Jahres zu zeigen, zum anderen soll möglichst mit dem nächsten Sieg eine Serie gestartet werden. Gegen Bielefeld und Hannover II gelangen bekanntlich zwei – wenn auch knappe – Siege. Aus dem Gästeblock werden die Löwen dabei bestmöglich unterstützt. Anpfiff der Partie ist morgen um 14 Uhr. Für alle mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen Borussia Dortmund II. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Viele Löwen haben sich bereits im Vorverkauf ein Ticket gesichert. Spontane Anreisen sind aber kein Problem, die Gastgeber öffnen vor Ort eine Tageskasse. Mit 5€ dürften es die günstigsten Eintrittskarten der gesamten Spielzeit sein.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Am Sonnenblick, 44139 Dortmund. Die Fläche C2 ist für die Löwenfans vorgesehen. Busse zahlen eine Gebühr von 30€, bei PKWs werden 8€ fällig. Ab 2,8 Tonnen erhöht sich die Gebühr auf 20€.

Bahnreisende nutzen ab dem Hauptbahnhof die U-Bahn bis zur Haltestelle Westfalenhallen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt, zusätzlich auch Kamerastative, Selfie-Sticks sowie Getränken und Speisen. Die Stadiontore öffnen ab 12:30 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann nur mit Bargeld bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV keine guten Nachrichten. Die Partie wird nicht kostenlos übertragen. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Dortmund natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

BVB-Trainer Zimmermann: “Hat gesehen, was für ein Potenzial wir haben”

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Stadion Rote Erde Spielort Dortmund II in der 3.Liga (BVB) BVB-Trainer
Das Stadion Rote Erde von Borussia Dortmund (BVB II)

Nachdem die Zweitvertretung von Borussia Dortmund noch 3:0 gegen Alemannia Aachen gewonnen hatte, setzte es am Mittwoch eine 1:3-Niederlage bei Rot-Weiss Essen. Dennoch ging BVB-Trainer Jan Zimmermann nicht sehr hart mit seiner Mannschaft ins Gericht.

BVB-Trainer Zimmermann nicht unzufrieden

Auch wenn es für die Schwarz-Gelben an der Hafenstraße nichts zu holen gab, zeigte sich Jan Zimmermann zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und rechnet sich gegen die Löwen durchaus Chancen aus. Besonders die Reaktion seines Teams nach dem 0:3-Rückstand imponierte dem Übungsleiter.

“Das war genau die zweite Halbzeit, die ich mir vorgestellt hatte. Das war unser wahres Gesicht. Das hätten wir von der ersten Minute an gebraucht. Wir haben in der ersten Halbzeit 15 Minuten gehabt, in denen wir nicht im Spiel waren. Da haben wir das Spiel verloren. Die Niederlage wirft uns nicht um. Klar ist aber auch, dass uns so eine Viertelstunde nicht häufig passieren darf. Aber die Reaktion der Jungs war top. Ich glaube, man hat gesehen, was für ein Potenzial wir haben. Die Art und Weise, wie wir hier heute aufgetreten sind, hat mir gut gefallen. Klar hätten wir gerne etwas mitgenommen, aber das müssen wir jetzt schnell abhaken.”

“Fühlen uns zuhause sehr wohl”

Für das Heimspiel gegen den TSV 1860 setzt Zimmermann auch auf den Faktor Rote Erde.

“Die Jungs sind klar, wir werden noch ein gutes Abschlusstraining haben und dann konzentriert in das Spiel gehen. Uns erwartet ein aktiver Gegner mit viel Selbstvertrauen. Wir müssen mit guten Lösungen antworten, um sie entsprechend vor Probleme zu stellen. Gegen Essen haben wir ihre Fehler nicht bestraft und sind zugleich für unsere bestraft worden. Das müssen wir umdrehen, um in dieser engen Liga zu bestehen. Zuhause fühlen wir uns sehr wohl und wollen das auch dieses Mal zeigen.”

Dortmund II – TSV 1860: Ergebnistipp Mike Günter (Bamboleo)

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Mike Michael Günter Barkeeper Bamboleo Ergebnistipp Borussia Dortmund II - TSV 1860 München

Nach zwei Siegen in Folge wollen die Löwen beim Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund II direkt nachlegen und die nächsten drei Punkte einfahren. Mike, der seit einigen Monaten für den Betrieb im Bamboleo verantwortlich ist, zeigt sich vor der Partie optimistisch und traut dem TSV 1860 München den Sieg im Stadion Rote Erde zu.

Ergebnistipp von Mike Günter (Bamboleo)

Ende März wurde noch jemand als Barleiter für das Bamboleo gesucht, mit Mike ist man beim TSV 1860 München mittlerweile fündig geworden. Der Löwenfan leitet die Geschicke im neuen Vereinsheim der Löwen und blickt bereits auf viele ereignisreiche Wochen zurück. Als eines der Highlights sticht dabei das Ois Giasing heraus, aber auch viele weitere Veranstaltungen fanden mittlerweile in den komplett renovierten Räumlichkeiten statt.

Obwohl der Gastrosommer in Giesing manchmal recht träge war, ist das Bamboleo gut angelaufen. Jetzt wo die Tage kürzer werden und es draußen auch nicht mehr ganz so warm ist, zieht es doch mehr Gäste in die warmen Kneipen. Das ist für nicht nur umsatztechnisch mega, sondern macht für uns als Barkeeper natürlich auch mehr Spaß, wenn der Laden brummt. Vor allem an Spieltagen bebt die Hütte. Mit dem Ois Giasing konnten wir nochmal gebührend den Sommer verabschieden, sodass am Abend vor lauter Hitze der Schweiß von der Decke getropft ist. Besondere Highlights sind natürlich immer Veranstaltungen wie Geburtstage, Familienfeste oder die Ausstellung der Vereinsgeschichte, da lernt man einfach wahnsinnig viele coole Leute kennen, von denen dann auch einige zu Freunden werden. Ich glaube das ist das, was mir an der Gastro die besondere Freude bereitet und das ist in der Löwenfamilie und vor allem in Giesing schon was sehr Besonderes.

Neben den Heimspielen werden auch die Partien der Löwen in der Fremde stets auf einer Leinwand im Bamboleo übertragen. Am morgigen Samstag wird der Beamer also wieder eingeschalten, wenn der TSV 1860 im Stadion Rote Erde bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund gastiert. Mike ist dabei zuversichtlich, dass es im Bamboleo einen Auswärtssieg zu bejubeln gibt. Er geht sogar noch einen Schritt weiter – drei Treffer werden die Löwen nach seinem Wunsch erzielen.

Dadurch, dass früher oder später ja mal der Torknoten platzen muss und die letzten Begegnungen gegen den BVB recht torreich waren, tipp ich auf ein 3 zu 1 für uns, wenn wir früh genug Druck machen. Die Tore schießen Hobsch (2) und Verlaat.

Es wäre das erste Mal, dass der gegnerische Torwart in dieser Spielzeit drei Mal hinter sich greifen müsste. Zwei Mal (Dresden und Ingolstadt) traf der TSV 1860 doppelt ins Tor, bei den weiteren fünf Partien war es maximal ein Treffer für die Weiß-Blauen. Ob Mike mit seiner Vermutung richtig liegt, zeigt sich morgen ab 14 Uhr. sechzger.de berichtet wie gewohnt umfassend von der Begegnung, unter anderem im Liveticker.

Schifferl für zwei Spiele gesperrt – ein Blick auf die Alternativen

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24 Schifferl Raphael

Es war der große Wendepunkt im Spiel des TSV 1860 München gegen die Zweitvertretung von Hannover 96: die rote Karte für Raphael Schifferl in der 70. Minute. Danach bekamen die bisher offensiv weitgehend ungefährlichen 96er die zweite Luft und setzten die Löwen gehörig unter Druck. Gestern wurde Schifferl nun für zwei Spiele gesperrt.

DFB sperrt Schifferl für zwei Spiele

Nach der Notbremse, die Schifferl nach einem Abstimmungsproblem mit Torhüter Rene Vollath ziehen musste, sprach das DFB-Sportgericht eine Sperre von zwei Spielen aus. Damit hatte Trainer Argirios Giannikis in der Löwenrunde vor dem kommenden Spiel bei Borussia Dortmund II (Samstag 14:00h im sechzger.de Liveticker) schon gerechnet. Wenig überraschend stimmte 1860 dem Urteil bereits zu. “Ausgerechnet jetzt”, schießt es einem als Löwenfans da durch den Kopf, wo es scheint, dass Giannikis mit den zwei Siegen in Folge und einem Hauch von Aufwärtstrend seine Stammelf gefunden zu haben scheint. Aber den Löwenfans muss nicht bange werden. 1860 hat einige Alternativen im Kader, die sicher darauf brennen werden, ihre Chance im Stadion Rote Erde zu bekommen und zu nutzen.

Der Nachwuchsspieler: Sean Dulic

Eine Überraschung wäre sicher der erste Startelf-Einsatz von Sean Dulic. Der 19-jährige Innenverteidiger mit bosnischen Wurzeln kickt seit 2021 im NLZ der Löwen. Vorher schnürte er beim Sendlinger Traditionsverein FC Wacker die Schuhe. Dulic saß bei den Profis beim Spiel gegen Viktoria Köln auf der Bank, ansonsten kam er zwei Mal im Toto-Pokal zum Einsatz. In der U21 gehört Dulic zum Stammpersonal und stand in sieben Spielen über 90 Minuten auf dem Feld. Da Dulic diese Woche krankheitsbedingt nicht am Training teilnehmen konnte, scheint ein Einsatz unwahrscheinlich.

Der Youngster: Tim Kloss

Tim Kloss steht seit letzter Saison im Kader der Profis und ist ein Sechser, der aber auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann. Das stellte er letzte Saison im Spiel gegen Saarbrücken eindrucksvoll unter Beweis, als er zur Halbzeit kam und nach einer roten Karte gegen Leroy Kwadwo dessen Position in der Innenverteidigung übernahm. Kloss gelang sogar in der 85. Minute der Ausgleichstreffer zum 1:1. Diese Saison kam der 20-Jährige auf drei Einsätze in der Startelf im defensiven Mittelfeld. Auch seinen Einsatz auf der Innenverteidigerposition halten wir für eher unwahrscheinlich.

Der Allrounder: Leroy Kwadwo

Leroy Kwadwo war über weite Strecken der letzten Saison Stammkraft in der Abwehr des TSV 1860. Er kann dabei sowohl als Innenverteidiger als auch als linker Vertediger eingesetzt werden. Kwadwo zählte zu Saisonbeginn zur Stammelf und kam als linker Verteidiger zum Einsatz. Nach seiner eher dürfrtigen Leistung im Spiel gegen Dresden verlor er seinen Stammplatz an Florian Bähr, der seine Sache bisher gut machte und vor Allem dank seiner weiten Einwürfe auch im Offensivspiel der Löwen gewisse Akzente setzen konnte. Kwadwo stellte jedoch seine Fährigkeiten als Innenverteidiger schon unter Beweis ist sicher eine Alternative für Schifferl.

Der Favorit: Max Reinthaler

Der Italiener aus Südtirol kam letzte Saison in der Winterpause vom SV Wehen nach Giesing. Reinthaler zeigte in seinen ersten Spielen ansprechende Leistungen, zog sich aber im März eine Verletzung zu und fiel über weite Teile der Rückrunde aus. Durch den Transfer von Raphael Schifferl rückte er ins zweite Glied und wurde in der dritten Liga bisher “nur” drei Mal eingewechselt. In der Startelf stand er lediglich im Spiel gegen Viktoria Köln. Reinthaler ist sicherlich Favorit auf den vakanten Platz in der Innenverteidigung und wird darauf brennen, sein Können zu zeigen, um wieder dauerhaft einen Stammplatz in der Innenverteidigung zu ergattern.