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TSV 1860 – Viktoria Köln, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Viktoria Köln. Mit bisher einem Sieg und einer Niederlage sind die Kölner besser in die Liga gestartet als als unsere Löwen. Was dürfen wir am Sonntag im Sechzgerstadion von den Gästen aus der Domstadt erwarten?

TSV 1860 München – FC Viktoria Köln, findet in der dritten Liga zum bereits 13. Mal statt. Bisher ist die Bilanz ausgeglichen. Sehen wir uns also an, was im dritten Saisonspiel auf die Sechzger zukommt.

Was als erstes ins Auge fiel, war, dass Olaf Janßen wieder mit Viererkette spielen lässt. Im Gegensatz zur Endphase der letzten Saison spielt die Viktoria nun im 4-2-3-1 anstatt 4-4-2 mit Doppelsechs.

Obwohl die PPDA der Kölner etwas anderes vermuten lässt, steht die Viktoria im Pressing auf hoher bis mittlerer Linie mit einer Dreierformation in der vordersten Linie. Mit eher passivem Anlaufverhalten, dafür gut die kurzen Passwege abdeckend, übt die Pressingreihe lediglich situativ stärkeren Druck auf den ballführenden Spieler aus.

Die Defensivlinie steht in Erwartung eines Positionsangriffs meist mittig. Bei hohem Pressingdruck gegen den Ball seitens der Viktoria schieben auch die Abwehrspieler bis an die Mittellinie vor.

Im Offensivspiel der Kölner erkennt man bisher trotz der Systemumstellung Abläufe, die für die taktische Marschrichtung Janßens typisch sind, und die die Löwen vergangene Spielzeit gegen Köln gut im Griff hatten.

Sofern sich Trainerfuchs Janßen in den vergangenen zwei Wochen für die Löwen nicht etwas komplett Neues ausgedacht hat, kommen taktisch in der Offensive also durchaus bekannte Muster auf uns zu.

Zunächst aber – wie üblich – die statistischen Werte des Gegners bisher.

Statistische Werte des FC Viktoria Köln

  • Ballbesitz: 47%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 36,7%
  • PPDA (zugelassene Pässe Pro Defensivaktion): 11,37

Wie spielt die Viktoria?

Bei Ballbesitz

Bei der bisher dominanteren Variante der Vierschiebungen nach vorne aus dem 4-2-3-1 setzt Köln auf den rechtsgependelten Außenverteidiger. Um einiges seltener, aber auch in erwähnenswerter Häufigkeit, zeigte die Viktoria auch die dynamische Dreierkette, bei der beide Außenverteidiger ins Mittelfeld vorschieben und der tiefe Sechser in die Kette abkippt.

Nach dem Eindringen ins letzte Drittel sehen wir in den offensiven Linien eine enge, ballfern asymmetrische 4-3 Formation.

Beim Aufbau im Positionsspiel verhält sich Viktoria Köln in allen drei Varianten allerdings relativ ähnlich, wenn man die Passwege und besetzten Zonen betrachtet. Aus der Abwehr heraus läuft das Spiel zunächst meist in den defensiven Achterraum.

Den größten Druck erzeugen die Kölner, wenn sie es schaffen, vertikal in dieser Zone weiter zuspielen. Mit schnellen vertikalem Spiel, dass durch das kluge Einkreuzen von außen oder aus der anderen Halbzentrale ermöglicht wird, versucht Köln so mit vertikalem Kombinationsspiel und Tempo im Zentrum die Box der Gegner zu bespielen.

In der Box findet bei Köln dann sowohl Licht als auch Schatten statt. Eine unfassbar hohe Schussgenauigkeit (68%) trifft auf eher ungünstig gewählte Schusspositionen.

Klappt der Weg vertikal durchs Zentrum nicht, geben die Kölner trotzdem eher dem spielerischen Ansatz in die Box zu kommen, den Vorzug. Trotz einer hohen Genauigkeit kommen die Hereingaben von außen größtenteils ungefährlich, also schwer verwertbar, in den gegnerischen Sechzehner.

Gegen den Ball

Mit einer zwar hoch agierenden, aber nicht sonderlich aktiven Pressinglinie versperrt Viktoria ihrem Gegner die Passwege ins Mittelfeld und versucht so, den Gegner zu langem Spiel zu zwingen. Daraus folgend sollen Zweikämpfe um zweite Bälle entstehen, die im besten Fall das schnelle Umschaltspiel der Kölner einleiten.

Schafft es der Gegner, die Pressinglinie spielerisch zu bezwingen, formiert sich schnell und diszipliniert eine zentral leicht versetzte 4-5-1 Formation, die den eigenen Sechzehner mannorientiert, konservativ und wenig zimperlich verteidigt. 31 Fouls beging die Viktoria in den ersten beiden Spielen.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich dadurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann man Köln knacken?

Bei Ballbesitz

Aktives, dynamisches, temporeiches Spiel in allen Mannschaftsteilen ist der Schlüssel zum Erfolg gegen die Viktoria. Schafft man es nicht, im Positionsspiel tempo- und variantenreich zu agieren, wird das Spiel gegen die Viktoria für die Löwen eine zähe Angelegenheit. Mit dem konservativen Ansatz in der Deckungsarbeit gibt Köln seinen Gegnern bei statischem Spiel wenig Angriffsfläche, die man nutzen kann.

Gegen den Ball

Gelingt es – wie schon in der vergangenen Saison im Rückspiel – das Kölner Spiel auf deren Flügel zu drängen und dort zu halten, kann das die halbe Miete sein. Ein zweiter Punkt – genauso wichtig wie der erste – ist, dass der TSV 1860 München es endlich auch schaffen muss, über den Pressingdruck früh Dominanz im Spiel zu erlangen. Eine hohe Linienposition vorne wie hinten kann da von Anfang an gute Dienste leisten. Das birgt natürlich immer auch ein gewisses Risiko, für mich wäre das der richtige Ansatz.

Schlüsselspieler

Tor

Im Tor der Domstädter steht deren neue #1 Dudu. Der von Bremen zur Viktoria gewechselte Keeper, eigentlich Eduardo dos Santos Haesler, ist brasilianischer Abstammung und kommt gebürtig aus Duisburg. Freunden des deutschen Kinos der 70er Jahre fällt da nun möglicherweise ein gelber Wunderkäfer mit Duisburger Nummernschild (DU-DU 926) ein.

Viel trainiert, wenig gespielt – so kann man die bisherige Karriere des 25-Jährigen zusammenfassen. Seit er vor der Saison 18/19 die Jugendmannschaft des MSV Duisburg verließ, hatte Dudu insgesamt lediglich 55 Pflichtspieleinsätze. Seine Leistungen in den ersten beiden Spielen in Liga 3 sind jedoch vielleicht ein Indiz dafür, dass Köln ein etwas in die Jahre gekommenes Talent ausgegraben hat. Wobei 25 für einen Torwart durchaus noch recht jung ist. Eine weitere oder genauere Einschätzung kann ich leider in diesem Fall nicht treffen, dafür hat Dudu in den letzten Jahren einfach zu wenig gespielt und ich somit zu wenig Bildmaterial und Daten zur Verfügung.

Abwehr

Ex-Löwe und Kapitän der Kölner Christoph Greger (#15) spielt kompromisslos, aber selten unfair den Eisenfuß im Abwehrzentrum der Viktoria. Verlorene Defensivzweikämpfe sind für Greger quasi ein Fremdwort. Vergangene Spielzeit knackte er nahezu die 80%-Quote bei den gewonnenen Defensivduellen. Auch bei Kopfballduellen behält Greger meistens die Oberhand gegenüber seinen Gegnern. Im Aufbau teilt er sich die Spieleröffnung mit seinem Nebenmann Dietz.

Mittelfeld

Florian Engelhart (#16) agiert als offensiverer der beiden Sechser wie ein zurückgezogener Spielmacher. Er hat die meisten Ballkontakte bei der Viktoria, steuert die Attacken der Kölner in deren Anfangsphase ruhig und überlegt. Er spielt unspektakulär und hat ein gutes Auge für sich entwickelnde Spielsituationen. Auch gegen den Ball trägt er, wenn nötig, seinen Teil bei. Im defensiven Zweikampf agiert er dabei äußerst erfolgreich, sein Kopfball- und Stellungsspiel ist ausbaufähig.

Ob der neue zentral-offensive Mittelfeldspieler von Viktoria Köln, vorige Saison noch in 28 Spielen (0 Tore, 1 Vorlage) für unseren TSV 1860 München im Einsatz, Albion Vrenezi (#10) als Schlüsselspieler genannt werden kann und ob er einen Unterschied machen kann, wird vor allem von ihm selbst abhängen. Seine Spielweise hat sich, verglichen mit den letzten beiden Saisons, in den ersten beiden Saisonspielen 24/25 nicht geändert.

Sturm

Im Sturm hat sich bei den Kölnern einiges getan. Die Neuzugänge Said El Mala (#22), er kam zusammen mit seinem älteren Bruder Malek (#42) nach ihrem Wechsel zum 1.FC Köln sofort wieder auf Leihbais zurück zur Viktoria, und Lex-Tyger Lobinger (#9) aus Kaiserslautern konnten sich beide schon in die Torschützenlisten eintragen. Ebenso hat der dritte Neuzugang, Ex-Löwe Serhat-Semih Güler (#30), schon einmal getroffen.

Trotz des Fallrückzieher-Traumtores mit “Tor des Jahres”-Potential von Lobinger gegen Mannheim und des unbestreitbar riesengroßen Talents des 17-jähigen El Mala sehe ich im Sturm bei der Viktoria noch keinen Spieler als Schlüsselspieler.

Fazit

Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft unseres TSV 1860 München die Viktoria aus Köln am Sonntag schlagen kann. Damit das passiert, muss sich allerdings im Vergleich zu den letzten Spielen vor allem im Mittelfeld etwas bei den für die Offensive zuständigen Spieler ändern.

Die statische Herangehensweise im Positionsspiel bei Teilen der Offensive und die durch Hektik verursachten Ungenauigkeiten im Umschaltspiel müssen verschwinden. Speziell bei der Vorbereitung zur Strafraumpenetration muss mehr Bewegung ins Zentrum vor der Box, damit beim Gegner in der Abwehr die Zuordnung gestört oder bestenfalls zerstört wird.

Solche Muster waren in den ersten beiden Spielen noch Mangelware.

Gelingt das, bin ich mir sicher, dass die Löwen stark genug sind, um drei Punkte in Giesing zu behalten.

So könnte Köln beginnen

Sechzig um Sieben: Löwen im Toto-Pokal nach Memmingen

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Sechzig um Sieben, heute mit der Auslosung im Toto-Pokal, in dem die Löwen am  3. September in Memmingen zu Gast sind und weiteren Themen.

Toto-Pokal: Sechzig reist nach Memmingen

Am gestrigen Donnerstag Abend wurde im Haus des Fußballs in München das Achtelfinale im diesjährigen Toto-Pokal Wettbewerb ausgelost. Das Prozedere konnte live auf Youtube verfolgt werden. Die Löwen müssen am  Dienstag, den 3. September ins Allgäu reisen: Der FC Memmingen, erster Regionalliga-Gegner nach dem Zwangsabstieg 2017, fordert den TSV 1860 heraus. Die Schwaben haben sich in den vergangenen Jahren zur Fahrstuhlmannschaft entwickelt und sind erst am Ende der vergangenen Saison wieder aus der Regionalliga Bayern abgestiegen. In der Bayernliga Süd gehören sie somit zu den Gegnern der U21 des TSV 1860, den Amas. Erst am vergangenen Samstag traf man in Giching aufeinander und trennte sich nach aufregender 2. Halbzeit mit 2:2. In der Tabelle belegen die Memminger aktuell den zweiten Tabellenplatz – hinter unseren Amas. Böse Zungen werden sagen, dass Argirios Giannikis’ Team Anfang September nun also beweisen kann, dass es wirklich stärker, als der eigene Nachwuchs ist. Mehr dazu hier.

Heimspiel gegen Köln: Philipp fit, Schröter wackelt, Danhof fällt aus

Zumindest bei Tim Danhof scheint ein Einsatz ausgeschlossen, der sich beim Saisonauftakt im Grünwalder Stadion verletzt hatte und seitdem nicht trainieren konnte. Giannikis resümiert:

“Tim Danhof hat von dem Schlag gegen Saarbrücken immer noch eine hartnäckige Schicht im Knochenödem, die nicht so schnell verheilt, das dauert noch eine Weile.”

Optimistischer zeigt sich der Trainer bei Morris Schröter, dem zwar eine hartnäckige Verletzung aus der Vorsaison zu Schaffen macht, bei dem jedoch auf eine Punktlandung zu hoffen ist. Er sei bereits wieder zurück im Lauftrainig und könne durchaus eine Option für Sonntag (13.30 Uhr, sechzger.de berichtet live) werden. Fit gemeldet hat sich Neuzugang Philipp. Alles weitere hier.

Saisonauftakt beim TSV 1860 III und IV – die Änderungen

Nach wochenlanger Vorbereitung starten auch die beiden Herrenmannschaften des e.V. in die nächsten Spielzeiten. Der TSV 1860 III geht dabei wieder in der Kreisliga 2 an den Start. Das Teilnehmerfeld wurde bereits Anfang Juli veröffentlicht. Einige Gegner sind aus der letzten Spielzeit noch bekannt. Vier Mannschaften sind hingegen neu dabei: die drei Aufsteiger FC Alte Heide-DSC München, Rot-Weiss Oberföhring und die SpVgg Thalkirchen (letztes Jahr noch Gegner der Vierten in der Kreisklasse Gruppe 3) sowie der Absteiger aus der Bezirksliga Oberbayern Süd, die DJK Pasing. Wenige Veränderungen gab es auch beim Kader der Dritten. Im Großen und Ganzen ist das Team beisammen geblieben, auch wenn es die ein oder andere personelle Änderung in der Sommerpause gab.

Die Vierte startet am kommenden Sonntag bei Wacker München II. Wie es um die jeweiligen Kader, Zu- und Abgänge bestellt ist, lest ihr hier.

Heute vor 24 Jahren – Sechzig unterliegt Leeds United

Es sollte einfach nicht sein… Heute vor 24 Jahren scheiterte der TSV 1860 in der Qualifikation zur Champions League nach aufopferungsvollem Kampf und mit viel Pech an Leeds United.

Trainer Werner Lorant setzte am 23.08.2000 auf folgendes Team:

Hofmann – Stranzl, Kurz, Paßlack (63. Winkler) – Borimirov (76. Beierle), Mykland, Cerny, Häßler, Bierofka (73. Tyce) – Max, Agostino

Tor:
0:1 Smith (46.)

Toto-Pokal: Achtelfinale ausgelost!

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13.7.2017 FC Memmingen - TSV 1860
13.7.2017 FC Memmingen-TSV 1860, Begrüßung der Teams

Am heutigen Donnerstag Abend wurde im Haus des Fußballs in München das Achtelfinale im diesjährigen Toto-Pokal Wettbewerb ausgelost. Das Prozedere konnte live auf Youtube verfolgt werden. Der TSV 1860 München wurde dabei dem Bayernligisten FC Memmingen zugelost. Spieltermin ist übernächste Woche, am Dienstag, den 3. September. Ins Achtelfinale eingezogen waren die Löwen durch zwei souveräne Siege beim SSV Kasendorf und beim FC Thalhofen, der FC Memmingen hatte sich in der 1. Runde mit 2:0 beim Bezirksligisten TSV Ziemetshausen und dann mit 3:0 beim TSV Aindling aus der Landesliga durchgesetzt.

Toto-Pokal: Zwei regionale Auslosungen

Im Lostopf der verbliebenen 16 Mannschaften, die vorab regional in eine Nord- und eine Südgruppe aufgeteilt wurden, waren noch drei Drittligisten, neun Teams aus der Regionalliga Bayern – und damit exakt die Häfte dieser Liga – und vier Bayernligisten (zwei aus der Süd- und zwei aus der Nordstaffel) zu finden.

Löwenfans wollen den Cup!

Nach den zuletzt unrühmlichen Verabschiedungen von Münchens Großer Liebe aus diesem Pokalwettbewerb im Viertelfinale (2023 in Pipinsried, 2022 in Illertissen) bzw. im Halbfinale (im Frühjahr 2022 in Aubstadt), hoffen die Löwenfans in dieser Saison auf den Durchmarsch bis zum Cupsieg. Und damit auf die Qualifikation für die lukrative erste Hauptrunde im DFB-Pokal, wo man zuletzt vor zwei Jahren Borussia Dortmund auf Giesings Höhen begrüßen durfte.

Das ist der nächste Löwengegner

Die nächste Hürde auf dem Weg dorthin heißt nun also FC Memmingen. Die Schwaben haben sich in den vergangenen Jahren zur Fahrstuhlmannschaft entwickelt und sind erst am Ende der vergangenen Saison wieder aus der Regionalliga Bayern abgestiegen. In der Bayernliga Süd gehören sie somit zu den Gegnern der U21 des TSV 1860, den Amas. Erst am vergangenen Samstag traf man in Giching aufeinander und trennte sich nach aufregender 2. Halbzeit mit 2:2. In der Tabelle belegen die Memminger aktuell den zweiten Tabellenplatz – hinter unseren Amas. Böse Zungen werden sagen, dass Argirios Giannikis’ Team Anfang September nun also beweisen kann, dass es wirklich stärker, als der eigene Nachwuchs ist.

Toto-Pokal-Historie

Und auch im Toto-Pokal gibt es eine erzählenswerte Geschichte zwischen den beiden nun zusammengelosten Kontrahenten: Am 31. März 2020 sollten der FC Memmingen den TSV 1860 im Halbfinale des Wettbewerbst empfangen. Allerdings machte die kurz zuvor weltweit ausgebrochene Corona-Pandemie eine Austragung der Partie zunächst unmöglich. Der FCM verzichtete dann im Juli letztlich endgültig auf das Spiel und die Löwen zogen kampflos ins Finale gegen die Würzburger Kickers ein, wo sie sich Anfang September (!) im Elfmeterschießen durchsetzen konnten. Da für die Partie der Löwen im xx Stadion viele Fans schon Karten erworben hatten und um sich für das Entgegenkommen im Sommer 2020 erkenntlich zu zeigen, trat 1860 dann im vergangenen Sommer in der Saisonvorbereitung zu einem Testspiel gegen den FC Memmingen an. Nun kommt es also in knapp zwei Wochen zur Neuauflage des – nie ausgetragenen – Halbfinals von 2020. Und wer weiß: Vielleicht ist das ja ein gutes Omen für die Löwen auf dem Weg zu einem neuerlichen Totopokal-Gewinn!

Das Achtelfinale im Toto-Pokal in der Übersicht:

Süden

FC Deisenhofen – SpVgg Unterhaching
FC Memmingen – TSV 1860 München
SpVgg Hankofen-Hailing – Türkgücü München
FV Illertissen – TSV Buchbach

Norden

Fortuna Regensburg – FC Eintracht Bamberg
SC Eltersdorf – DJK Vilzing
SpVgg Ansbach – 1. FC Schweinfurt 05
Würzburger Kickers – FC Ingostadt 04

 

Weiter geht’s im Toto-Pokal: Auslosung heute um 18.00 Uhr

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Wunschkonzert gibt es heute Abend keins mehr. Nachdem sich für das anstehende Achtelfinale im bayerischen Toto-Pokal kein Kreispokalsieger qualiizieren konnte und unter den verbliebenen 16 Teams nur Dritt-, Regional-, und Bayernligisten zu finden sind, entscheidet bei der heutigen Auslosung ausschließlich das Los, welche Mannschaften in der nächsten Runde aufeinandertreffen. Ausgetragen wird diese übernächste Woche, am Dienstag, den 3. und Mittwoch den 4. September.

Torfestivals in Kasendorf & Thalhofen

Zweimal reiste das Team des TSV 1860 im Rahmen des diesjährigen Pokalwettbewerbs im August zu unterklassigen Vereinen, sorgte in Oberfranken und im Allgäu jeweils für prächtige Volksfeststimmung und ließ gleichzeitig auf dem grünen Rasen – trotz jeweils sommerlichen Temperaturen – nichts anbrennen. Mit 18:0 und 10:0 zog die Mannschaft zweimal absolut souverän in die nächste Runde ein.

Auslosung: Keine Reise nach Nordbayern

Hier wartet nun vielleicht ein fünftklassiges Team aus dem südbayerischen Raum auf die Löwen. Oder ein Regionalligist. Oder Unterhaching.
Die 16 verbliebenen Vereine (darunter auch die beiden Drittligakonkurrenten aus Ingolstadt und Unterhaching) wurden zunächst in zwei regionale Gruppen aufgeteilt. Danach landeten die verbliebenen Bayernligisten – eben nach Nord und Süd geteilt – in zwei Töpfen mit der Nummer 1 und die Regional- und Drittligisten in den beiden Töpfen Nummer 2. Wenn wir das Prozedere korrekt verstanden haben, dann könnten sich z.B. der FC Deisenhofen oder der FC Memmingen auf eine Pokalpartie gegen Münchens Große Liebe freuen. Eine Partie gegen Ingolstadt ist ausgeschlossen. Die Schanzer sind dem Norden zugeordnet. Die Münchner Vorstädter liegen zwar im gleichen Topf, wie die Löwen. Nachdem aber im Topf 1 für den Süden nur die beiden oben genannten Bayernligisten zu finden sind, wird – sobald die beiden ihre Gegner zugelost bekommen haben – nur noch aus Topf 2 gezogen. Und dort warten dann Haching, Türkgücü, Buchbach, Illertissen und Hankofen als mögliche Gegner.

Soweit die Theorie. Mit der Praxis könnt Ihr Euch ab 18.00 Uhr hier auseinandersetzen:

 

Saisonauftakt beim TSV 1860 München III und IV – die Änderungen

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TSV 1860 e.V. FA Fahne Verein Fußballabteilung Dritte Vierte III IV Aktive Fanszene

Am Wochenende beginnt für die beiden Herrenmannschaften des TSV München von 1860 e.V. die neue Saison in der Kreisliga und -klasse. Vor dem Saisonauftakt hat sich sechzger.de bei Dominik Kilpatrick, dem Technischen Leiter der beiden Teams, über die Änderungen und Ambitionen erkundigt.

TSV 1860 III zum Saisonauftakt gegen den FC Thalkirchen

Nach wochenlanger Vorbereitung starten auch die beiden Herrenmannschaften des e.V. in die nächsten Spielzeiten. Der TSV 1860 III geht dabei wieder in der Kreisliga 2 an den Start. Das Teilnehmerfeld wurde bereits Anfang Juli veröffentlicht. Einige Gegner sind aus der letzten Spielzeit noch bekannt. Vier Mannschaften sind hingegen neu dabei: die drei Aufsteiger FC Alte Heide-DSC München, Rot-Weiss Oberföhring und die SpVgg Thalkirchen (letztes Jahr noch Gegner der Vierten in der Kreisklasse Gruppe 3) sowie der Absteiger aus der Bezirksliga Oberbayern Süd, die DJK Pasing. Wenige Veränderungen gab es auch beim Kader der Dritten. Im Großen und Ganzen ist das Team beisammen geblieben, auch wenn es die ein oder andere personelle Änderung in der Sommerpause gab.

Drei Neuzugängen stehen fünf Abgänge gegenüber, wobei die Zwillinge Seyman und Seyhan Celik den Löwen in der vierten Mannschaft erhalten bleiben. Die wenigen Anpassungen in personeller Hinsicht waren durchaus so geplant wie Dominik Kilpatrick gegenüber sechzger.de äußert: “Wir Verantwortlichen glauben an die Mannschaft und wollten hier nur an ein paar Stellschrauben drehen.” Weitere Neuzugänge sind allerdings nicht ausgeschlossen, das Transferfenster ist noch ein paar Tage geöffnet. Als Saisonziel wurde eine bessere Platzierung ausgegeben. Die Spielzeit 2023/24 schloss die Dritte auf Rang 6 ab, langfristig wird der Aufstieg in die Bezirksliga angestrebt.

Zugänge: Salif Boubacar (FC Bosna u Herzegovina), Sandro Riedl (TSV Gaimersheim), Andre Orbegozo Araujo (Türkspor Garching)

Abgänge: Benjamin Hujic (Arcadia Messe), Philip Löbner ( SpVgg Höhenkirchen), Seyman und Seyhan Celik (beide 4. Mannschaft), Joachim Stein (Ziel unbekannt)

Auftaktprogramm: Sonntag, 25.August 11:00 Uhr FC Thalkirchen (A); Samstag, 31.August 17:30 Uhr TSV Großhadern (H); Samstag 07.September 14:00 Uhr MTV München (A)

Vierte beginnt beim FC Wacker München II

Anders stellt sich die Lage vor dem Saisonauftakt beim TSV 1860 München IV dar. Nicht nur im Kader hat sich viel getan, die Vierte wurde auch in eine neue Kreisklassen-Gruppe einsortiert. Damit einhergehend treffen die Löwen auf vierzehn komplett neue Gegner. Dazu zählt untere anderem der TSV Milbertshofen, der sich in der vergangenen Spielzeit noch mit der Dritten in der Kreisliga duellierte. Auch im Trainerstab findet sich zur Saison 2024/25 ein neuer Name. Der bisherige Co-Trainer Morris Vailler hat die Vierte aus privaten Gründen verlassen, auf ihn folgt Patrick Wassermann. Er war bereits als Spieler aktiv und wird auch künftig bei Bedarf weiter auf dem Platz stehen.

Stefan Simic und Henrik Ahrend haben eine neue Aufgabe angenommen und sind nun Trainer der U19 vom TSV Neuried. Ebenfalls nicht mehr für die Löwen auf dem Platz stehen werden Elias Lodahl und Marcel Hjorringgaard. Sie kehren nach einem Auslandssemester nach Dänemark zurück. Während Manuel Mughetto aus privaten Gründen nicht mehr bei der Vierten dabei ist, zog es Dorian Petkovic, einen jungen Spieler mit viel Potential, zum Bezirksligisten SK Srbija.

Auch wenn es viele Veränderungen gab und die Kreisklasse 4 stärker einzuschätzen ist, will der TSV 1860 IV wieder oben mitspielen. 2023/24 landeten die Löwen auf Rang 3 und nur fünf Punkte hinter dem Relegationsrang.

Zugänge: Linus Appel (SV Hundszell), Joachim Reichenauer (vereinslos), Antonio Mihaljevic, Zihao Tang (FC Schwabing II), Asaad Khalil (kam aus Ungarn), Seyhan und Seyman Celik (TSV 1860 III)

Abgänge: Stefan Simic, Henrik Ahrend (beide TSV Neuried, Trainer U19), Elias Lodahl, Marcel Hjorringgaard (beide Ende Auslandssemester), Manuel Mughetto (private Gründe), Dorian Petkovic (SK Srbija)

Auftaktprogramm: Sonntag, 25.August 11:00 Uhr FC Wacker II (A); Samstag, 31.August 17:39 Uhr TSV Großhadern (H); Samstag 07.September 14:00 Uhr MTV München (A)

Bild: CR-Fotos

Gegen Köln: Philipp fit, Schröter wackelt, Danhof fehlt

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David Philipp TSV 1860

Während der zuletzt fehlende Moritz Bangerter bereits zu Wochenbeginn ins Training zurückgekehrt war, bereiteten drei gestandene Profis Löwen-Trainer Argirios Giannikis Sorgen. Können David Philipp, Morris Schröter und Tim Danhof am Sonntag gegen Viktoria Köln mitwirken?

Philipp fit, Schröter wackelt, Danhof fehlt

Zumindest bei Tim Danhof scheint ein Einsatz ausgeschlossen, der sich beim Saisonauftakt im Grünwalder Stadion verletzt hatte und seitdem nicht trainieren konnte. Giannikis resümiert:

“Tim Danhof hat von dem Schlag gegen Saarbrücken immer noch eine hartnäckige Schicht im Knochenödem, die nicht so schnell verheilt, das dauert noch eine Weile.”

Optimistischer zeigt sich der Trainer bei Morris Schröter, dem zwar eine hartnäckige Verletzung aus der Vorsaison zu Schaffen macht, bei dem jedoch auf eine Punktlandung zu hoffen ist. Er sei bereits wieder zurück im Lauftrainig und könne durchaus eine Option für Sonntag (13.30 Uhr, sechzger.de berichtet live) werden.

David Philipp, der am Wochenende erstmals nach seinem Abschied auf die alten Kollegen treffen wird, dürfte gegen Viktoria Köln besonders motiviert sein. Ihm attestiert Giannikis eine hundertprozentige Einsatzfähigkeit und hofft sicher auf den ersten Scorerpunkt des Neuzugangs.

Sechzig um Sieben: Neuer sechzger.de Talk und (zweifelhafte) Gerüchte

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

In der Vorbereitung auf den 3. Spieltag in der 3. Liga an dem der TSV 1860 am kommenden Sonntag (13.30 Uhr im sechzger.de-Liveticker) Viktoria Köln empfängt, wurden auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 bereits gestern die Pforten gechlossen. Geheimtraining! Als sechzger.de-Leser startet Ihr dennoch gut informiert in diesen Donnerstag,

sechzger.de Talk 172

Eine neue Ausgabe vom sechzger.de Talk ging am gestrigen Mittwoch Vormittag – etwas später als gewöhnlich – online. Moderator Jan hatte mit seinen Gästen allerdings auch kein zurückliegendes Drittligaspiel zu besprechen. Die Runde nahm sich also ein wenig Zeit für andere Themen: Die gerade sehr erfolgreichen Amas, das große Thema Fanfreundschaften, … Den dazugehörigen Artikel findet Ihr hier.

Reviersport-Gerücht um Isaiha Young

Schlagen die Verantwortlichen beim TSV 1860 nach dem missglückten Saisonstart mit zwei Niederlagen in der 3. Liga nochmal auf dem Transfermarkt zu? Dem Onlineportal reviersport.de zu Folge verhandeln die Löwen – neben dem Ligakonkurrenten und Aufsteiger Energie Cottbus – mit dem 24jährigen US-Amerikaner. Ob es auf der linken Außenbahn, auf der Young zuletzt bei Rot-Weiss Essen aktiv war, aber überhaupt Bedarf im Kader von Argirios Giannikis gibt, ist die Frage, die sich auch viele Löwenfans stellen. Und entsprechend, ob an diesem Gerücht überhaupt was dran ist.

News aus der 3.Liga

Arminia Bielefeld: Joker Boujellab mit Zehenbruch

In den beiden ersten Ligaspielen und bei der siegreichen DFB-Pokalpartie gegen Hannover 96 kam er jeweils als Joker zum Einsatz, nun muss er erstmal pausieren. Der 25jährige Ex-Schalker zog sich einen Zehenbruch zu und fehlt der Arminia auf jeden Fall am Samstag Nachmittag in Essen.

Waldhof Mannheim: Abschluss mit Henning Matriciani steht kurz bevor

Der Schalker Abwehrspieler, der für die Königsblauen in der aktuellen Saison allerdings noch nicht zum Einsatz kam, soll auf Leihbasis zum Waldhof kommen, um dort die Innenverteidigung oder die rechte Defensivseite zu verstärken. Der 24jährige Spieler und die Verantwortlichen in der Quadratestadt sind sich einig. Es fehlt nur die Zustimmung aus Gelsenkirchen.

Dynamo Dresden: Tom Zimmerschied wechselt in die 2. Liga

Dresdens Topscorer der vergangenen Saison (fünf Tore, zwölf Vorlagen) wechselt für eine kolportierte Ablöse von 400.000 EURO von der Elbe ins Saarland. Für die SV Elversberg wird Zimmerschied aber frühestens Mitte Oktober auf dem Platz stehen, nachdem er aktuell noch an einer Rückenverletzung laboriert. Zur Reha weilte der gebürtige Koblenzer, der auch schon für die Jugendmannschaften der Vorstadt und der Seitenstrasse gegen den Ball trat, übrigens zuletzt in München.

sechzger.de Talk 172: Fanfreundschaften & Vorschau Viktoria Köln

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sechzger.de Talk 172 FC Thalhofen Toto-Pokal Fanfreundschaften TSV 1860 II und Vorschau Viktoria Köln

Nach einem spielfreien Wochenende geht der sechzger.de Talk mit Ausgabe 172 in die nächste Runde. Jan spricht dabei mit seinen Gästen über den Sieg der Löwen gegen den FC Thalhofen und den TSV 1860 II, der in der Bayernliga Süd momentan auf der Erfolgswelle reitet. Außerdem geht es bei der Zuschauerfrage um Fanfreundschaften und ein Ausblick auf das Heimspiel gegen Viktoria Köln darf natürlich auch nicht fehlen.

TSV 1860 nach Sieg in Thalhofen im Achtelfinale

Im Gegensatz zur 3.Liga läuft es im Toto-Pokal wie am Schnürchen. Das liegt natürlich zum einen am deutlichen Klassenunterschied, zum anderen nahmen die Löwen ihre bisherigen Aufgaben aber auch ernst. 28 Tore stehen aus den ersten beiden Begegnungen zu Buche – nun muss nur noch in der 3.Liga der Knoten platzen. Bernd berichtet im Talk Nummer 172 als Live-Gast von seinen Eindrücken aus Thalhofen. Das Achtelfinale im Toto-Pokal wird derweil noch in dieser Woche ausgelost und Anfang September ausgetragen.

Sorgen für Furore in der Bayernliga: die Sechzig Amateure

Einen deutlich besseren Start in den Ligabetrieb hat die U21 des TSV 1860 München erwischt. Am spielfreien Wochenende war die Elf von Felix Hirschnagl gegen den FC Memmingen gefordert. Thomas, Christian und Jan waren allesamt in Gilching dabei und können für die kommenden Partien der Sechzig Amateure nur eine wärmste Empfehlung aussprechen. Anfang September bietet sich beim Auswärtsspiel dank erneutem spielfreien Wochenende die nächste gute Gelegenheit.

Fanfreundschaften – ein Relikt aus der Vergangenheit?

Hauptthema in der aktuellen Ausgabe ist die sechzger.de Zuschauerfrage – beziehungsweise in diesem Fall sogar die Fragen. Inhaltlich geht es dabei um die Fanfreundschaften beim TSV 1860 München. Jan diskutiert mit seinen Gästen, welche es dabei gibt und wie sie entstanden sind. Neben den möglichen Wünschen der Teilnehmer geht es auch um den aktuellen Stand (sowohl bei Kutten/Fanclubs als auch der aktiven Fanszene) und was die Runde im sechzger.de Talk 172 generell von diesem Konzept hält.

Vorschau Viktoria Köln: gelingt die Trendwende?

Abschließend wird das bevorstehende Heimspiel (Sonntag 13:30 Uhr sechzger.de Liveticker) gegen Viktoria Köln thematisiert. Die kommenden Gäste blicken auf einen Sieg und eine Niederlage zum Auftakt in die Saison 2024/25 zurück. Neben den Ex-Löwen Serhat Semih-Güler und Albion Vrenezi wird sich Bernd in seiner nächsten Taktiktafel sicherlich auch mit dem Namen Said El Mala beschäftigen. Der 17-Jährige erzielte in Mannheim den Siegtreffer für die Viktoria. Ob den Löwen gegen Köln die Trendwende gelingt – und ob man überhaupt von einer solchen sprechen kann – wird zum Abschluss vom Talk Nummer 172 diskutiert.

Der sechzger.de Talk 172 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Reviersport: TSV 1860 mit Interesse an Isaiah Young?

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TSV 1860 Young Family

100 Spiele hat Isaiah Young bislang in der 3. Liga absolviert, derzeit ist der US-Amerikaner vertragslos. Laut Reviersport befasst sich nun unter anderem der TSV 1860 mit Young. Aber benötigen die Löwen tatsächlich noch einen Linksaußen?

TSV 1860 mit Interesse an Isaiah Young?

Mit Julian Guttau und Eliot Muteba stehen derzeit zwei Spieler im Aufgebot der Löwen, die im linken offensiven Mittelfeld beheimatet sind. Zudem können weitere Akteure wie Raphael Ott oder David Philipp die Position bekleiden. Unabhängig davon sieht das von Trainer Argirios Giannikis präferierte 4-2-2-2-System diese Anforderung nur sehr bedingt vor.

Dennoch bringt Reviersport nun die Personalie Isaiah Young beim TSV 1860 ins Spiel. Der in New Jersey geborene 24-Jährige wurde u.a. bei Werder Bremen ausgebildet und stand auch schon bei Royale Union Saint-Gilloise in Belgien unter Vertrag. Zuletzt beackerte er bei Rot-Weiss Essen den linken Flügel, erhielt dort aber nach der letzten Saison keinen neuen Vertrag.

100 Spiele, 15 Scorerpunkte

In 100 Drittliga-Spielen erzielte Young sieben Treffer und leistete 8 Vorlagen. Wie wir aus Essener Fankreisen erfuhren, könne Young an guten Tagen die komplette gegnerische Abwehr alleine beschäftigen. Allerdings gäbe es diese guten Tage leider viel zu selten.

Neben dem TSV 1860 soll auch Energie Cottbus bei Young vorgefühlt haben. Ein Wechsel zum SV Sandhausen soll sich zerschlagen haben und auch die Kickers Offenbach kommen als Regionalligist für den Offensivspieler als Regionalligist offenbar nicht in Frage.

Sollte Isaiah Young tatsächlich zu den Löwen wechseln, wäre der passende Zaunschmuck bereits vorhanden – siehe Titelbild!

Sechzig um Sieben: “Stadion-Clique” spendet Erlös an den e.V.

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Gleich zwei Mal traten die Freunde des Sechz’ger Stadions gestern in Erscheinung. Zum einen griffen sie das Thema Zaun vor der Stehhalle noch einmal auf, zum anderen gab es hinsichtlich der Erlöse des “Stadion-Clique” T-Shirts eine erfreuliche Meldung. Darüber hinaus äußerte sich der e.V. zu den langen Lieferzeiten der vorbestellten Trikots.

Stellungnahme der Freunde des Sechz’ger Stadions zum Zaun in der Stehhalle

Es ist ein Ärgernis, dass den Löwenfans wohl erst einmal erhalten bleibt. Der Zaun vor der Stehhalle, der die Sicht in den ersten Reihen und insbesondere für die Rollstuhlfahrer erheblich einschränkt, bleibt bestehen. Die genannten Gründe können nur schwer nachvollzogen werden, wie auch die gestrige Stellungnahme der Freunde des Sechz’ger Stadions zeigt. Sie appelieren an die Verantwortlichen diese Entscheidung noch einmal zu überdenken.

Eine Anfrage von sechzger.de an das Kreisverwaltungsreferat sowie die Polizei München blieb in dieser Hinsicht bislang übrigens unbeantwortet.

FdS spenden Einnahmen von “Stadion-Clique” T-Shirt

Auf eine Steilvorlage des Bündnis Zukunft reagierten die FdS vor der Mitgliederversammlung mit einer kreativen Idee. Sie erstellten kurzerhand die mittlerweile sehr bekannten “Stadion-Clique” T-Shirts. Wie die Fanvereinigung nun bekannt gab, konnten mit den Verkäufen ein Gewinn von rund 1.400€ erzielt werden. Die FdS haben sich dazu entschieden, die Geldsumme zu spenden: Die Dritte und Vierte erhielten zusammen 350€, außerdem ging der gleiche Betrag einmal an die Schiedsrichtersparte, die Frauenmannschaft sowie die neu gegründeten C-Juniorinnen. Tolle Aktion!

ChatGPT reagiert auf Franz Josef Obermaier

Erneut veröffentlichte Franz Josef Obermaier, der bei der Mitgliederversammlung im Juni für den Verwaltungsrat kandidierte, einen Gastkommentar auf einem bekannten Blog. Es war der bislang dritte in dieser Form. ChatGPT hat sich kritisch mit den Äußerungen auseinander gesetzt und sie hinsichtlich Polemik und Populismus untersucht. Herausgekommen ist eine interessante Einschätzung.

Drei Siege für die U16 des TSV 1860

Auf erfolgreiche Tage blickt die U16 des TSV 1860 München zurück. Sie feierte innerhalb von wenigen Tagen gleich drei Siege. Am Freitag wartet bereits die nächste Aufgabe auf die Junglöwen. Alle Ergebnisse vom Wochenende können hier noch einmal eingesehen werden.

e.V. äußert sich zu Lieferzeiten der Trikots

Weg wie warme Semmeln ging bekanntlich das vom e.V. in grün-gold gehaltene Trikot. Vor dem Bamboleo bildete sich eine lange Schlange, sodass schlussendlich entschieden wurde online eine Vorbestellung anzubieten. Dabei wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Lieferzeit einige Wochen betragen wird. Auf zahlreiche Anfragen reagierte man nun noch einmal mit einer kurzen Nachricht. Demnach wird die Nachlieferung Mitte oder Ende Oktober erwartet – ein bisschen Geduld ist also noch gefragt.

News aus der 3.Liga

Aue reagiert auf Verletzung von Özkan

Kurz vor dem Saisonstart musste Erzgebirge Aue die Hiobsbotschaft einer schweren Verletzung von Can Özkan verkraften. Der Mittelfeldspieler zog sich einen Kreuzbandriss zu. Der Drittligist hat auf den langfristigen Ausfall reagiert und ist auf dem Transfermarkt noch einmal tätig geworden. Aus Nürnberg kommt Ali Loune ins Erzgebirge. Der 22-Jährige überzeugte im Probetraining sowie einem Testspiel und spielt nun per Leihe bis Saisonende in Aue.