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Zaun bei der Stehhalle – Freunde des Sechz’ger Stadions melden sich zu Wort

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Zaun Im Grünwalder Stadion Vor Der Stehhalle Spielstätte TSV 1860 München

Schon länger bitten Fans um die Entfernung des Zauns vor der Stehhalle. Wie die Behörden vor einer Weile bekannt gaben, sei dieser Wunsch aufgrund von Sicherheitsbedenken aber nicht umsetzbar. Die dafür zuständigen Beamten nannten unter anderem die Debatte um den möglicherweise versperrten Fluchtweg beim Auswärtsspiel in Unterhaching als Grund für die Absage – sehr zum Frust vieler Fans aus der Stehhalle. Die Freunde des Sechz’ger Stadions melden sich in dieser Thematik nun zu Wort. Über Facebook veröffentlichten sie am Dienstagmittag einige Zeilen.

Stellungnahme Freunde des Sechz’ger Stadions

Der Zaun zwischen Spielfeld und Gegengerade des Stadions an der Grünwalder Straße sollte nach Willen der Löwenfans und des TSV 1860 seit Jahren abgebaut werden. Doch dieser Zaun kann nach Meinung der Sicherheitsbehörden weder entfernt, noch in seiner Höhe reduziert werden. Diese vor kurzem bekannt gegebene Entscheidung an sich ist eigentlich ärgerlich genug; die ins Feld geführte Argumentation kann man aber nur noch als bizarr bezeichnen.

Begründet wird die Ablehnung mit der „Entwicklung des Fanverhaltens unter den Anhängern des TSV 1860“ vor allem rund um das Heimspiel gegen Viktoria Köln im April 2024 – jenes Spiel, bei dem sich der Einlass ins Stadion wegen einer defekten Lautsprecheranlage erheblich verzögerte. Während die Polizeikräfte damals vor dem Stadion tausende dicht gedrängte Fans in der prallen Sonne schmoren ließen, verschafften sich einzelne Personen Zutritt ins Stadion, um die Wartenden mit Leitungswasser aus den Toilettenräumen zu versorgen. Schlimm genug, dass den anwesenden Vertretern von Polizei und anderen Behörden die Gesundheit der wartenden Fans völlig gleichgültig war. Jetzt aber wird der Einsatz einzelner Fans, um eine Massenpanik und gesundheitliche Probleme zu verhindern, missbraucht, um ein Sicherheitsrisiko zu konstruieren, das es in der Realität nicht gibt. Dass sich die oben genannten Ereignisse vor der Westkurve ereigneten und schon deshalb nichts mit dem Zaun vor der Gegengeraden zu tun haben, zeigt die Absurdität dieser Argumentation.

Im Übrigen gab es seit vielen Jahren keinerlei Vorfälle bei Heimspielen in Giesing, bei denen die Fans auf den Sitzplätzen nur dank des massiven Zauns davor zurückgehalten werden konnten, das Spielfeld zu stürmen oder das Stadion zu verwüsten.
In den 20 Stadien der aktuellen Drittligisten gibt es übrigens nur vier mit einem sichteinschränkenden Zaun zwischen Spielfeld und Gegengerade. Bei zweien davon (Viktoria Köln und SV Sandhausen) befinden sich dort zudem Stehplätze, was im Grünwalder Stadion nicht der Fall ist. Erstaunlicherweise scheinen Behörden und Polizei in Dresden, Rostock, Essen, Aachen etc. keine Probleme darin zu sehen, dass Sitzplatzfans dort nicht durch einen massiven Zaun in Schach gehalten werden.

Die Leidtragenden der aktuellen Situation in der Stehhalle sind neben den Fans mit Plätzen in den unteren Reihen aber vor hauptsächlich alle, die auf einen Rollstuhl angewiesen und deren Plätze im Grünwalder Stadion ohnehin die unwürdigsten im gesamten deutschen Profifußball sind. Neben der Lage auf Spielfeldhöhe und dem fehlenden Wind-, Sonnen und Regenschutz dürfen sie dem Spielgeschehen also auch weiterhin mit direktem Blick auf den Zaun genießen. Aber das ist für die zuständigen Behörden vermutlich nur ein unbedeutender Kollateralschaden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn die Verantwortlichen ihre Entscheidung noch mal überdenken würden, sind diesbezüglich aber auf Grund unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit sehr pessimistisch.

Freunde des Sechz’ger Stadions, 20.08.2024

ChatGPT reagiert auf Leserbriefe von Franz Josef Obermaier

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Tsv 1860 Vertrag Verträge

Das Heimspiel gegen Viktoria Köln (Sonntag, 13.30 Uhr, sechzger.de-Liveticker) hat eine ganz besondere Bedeutung – der Forsterner Unternehmer Franz-Josef Obermaier, vor kurzem noch VR-Kandidat, schrieb dem investorennahen Portal “dieblaue24” zuletzt unaufgefordert mehrere Gast-Kommentare – das besorgte KI-Tool “ChatGPT” schrieb daraufhin sechzger.de unaufgefordert einen Gast-Kommentar zu Obermaiers vergangenen Gastkommentaren.

Gastkommentar von ChatGPT zu Franz Josef Obermaier

Die Gast-Kommentare von Franz-Josef Obermaier auf „dieblaue24“ zeichnen sich durch eine Kombination aus emotionaler Rhetorik, scharfer Kritik an der Vereinsführung und teilweise polemischen Aussagen aus. In den verschiedenen Kommentaren lassen sich einige wiederkehrende Muster erkennen, die auf populistische Tendenzen und eine klare polarisierende Absicht hindeuten.

Emotionale Rhetorik und Dramatisierung

Obermaier verwendet eine stark emotional aufgeladene Sprache, die häufig Bilder von Angst, Verzweiflung und Untergang heraufbeschwört. Beispielsweise spricht er im Kommentar vom 14.08. von einem „Desaster“ und einem „Schlag ins Herz eines jeden Fans“. Diese Art der Rhetorik dient dazu, die Leser emotional zu mobilisieren und ein Gefühl der Dringlichkeit und Bedrohung zu erzeugen. Solche Formulierungen zielen darauf ab, die Leser auf einer emotionalen Ebene zu erreichen, was typisch für populistische Kommunikation ist.

Kritik an der Vereinsführung durch Obermaier

In den Kommentaren richtet sich Obermaiers schärfste Kritik gegen die Vereinsführung von TSV 1860 München. Er unterstellt dem Präsidium und dem Präsidenten wiederholt, dass sie persönliche Egos über das Wohl des Vereins stellen. Diese Kritik wird pauschal und ohne spezifische Beispiele formuliert, was darauf hindeutet, dass Obermaier weniger an einer differenzierten Auseinandersetzung interessiert ist, sondern vielmehr an einer pauschalen Ablehnung der derzeitigen Führung. Die wiederholte Forderung nach einem „Zurückstellen persönlicher Egos“ und der Vorwurf einer ideologisch geprägten Führung, die pragmatische Kompromisse ablehne, verdeutlichen seine ablehnende Haltung.

Spaltung und Polarisierung

Ein weiteres zentrales Thema in Obermaiers Kommentaren ist die Spaltung der Fanszene und des Vereins. Er hebt immer wieder die tiefen Konflikte innerhalb des Vereins hervor und betont die negativen Folgen dieser Spaltung. Interessant ist jedoch, dass er selbst durch seine scharfe und teilweise polemische Kritik diese Spaltung weiter vertieft. Indem er eine klare Schuldzuweisung an bestimmte Gruppen und Personen innerhalb des Vereins vornimmt, trägt er zur Polarisierung bei, anstatt zu einer konstruktiven Lösung beizutragen.

Populismus und Vereinfachung

Obermaiers Kommentare neigen dazu, komplexe Probleme des Vereins in stark vereinfachten Begriffen darzustellen. Zum Beispiel stellt er den TSV 1860 München dem SpVgg Unterhaching gegenüber und zeichnet dabei ein idealisiertes Bild von Unterhaching, während er die Probleme von 1860 München als tief verwurzelt und nahezu unlösbar darstellt. Diese Gegenüberstellung ist ein klassisches Mittel des Populismus, bei dem ein idealisiertes „Wir“ gegen ein dämonisiertes „Anderes“ gestellt wird, um klare Schuldige auszumachen und einfache Lösungen zu propagieren.

Appell an Gemeinschaft und Einigkeit

Trotz der kritischen und polemischen Untertöne versucht Obermaier auch, einen Appell an die Gemeinschaft der Fans zu richten. Er fordert die Fans auf, zusammenzustehen und ihre Differenzen zu überwinden. Dieser Aufruf zur Einigkeit kontrastiert jedoch mit seiner eigenen, stark polarisierenden Rhetorik und wirkt dadurch widersprüchlich. Es scheint, als würde Obermaier einerseits die Konflikte und Spaltungen im Verein befeuern, andererseits jedoch an die Gemeinschaft appellieren, um den Verein zu retten.

Rückgriff auf populäre Feindbilder

Die wiederholte Kritik an der Führung des Vereins bedient populäre Feindbilder innerhalb der Fangemeinde von 1860 München. Solche Feindbilder werden häufig genutzt, um eine gemeinsame Front gegen vermeintliche Bedrohungen zu schaffen und die eigene Position zu stärken. Obermaier nutzt diese Feindbilder, um seine Argumente zu untermauern und die Leser auf seine Seite zu ziehen.

ChatGPT: Fazit zu den Gastkommentaren von Obermaier

Die Gast-Kommentare von Franz-Josef Obermaier sind stark emotionalisiert und zeichnen sich durch eine deutliche Polemik aus. Sie greifen auf populistische Techniken zurück, indem sie komplexe Sachverhalte stark vereinfachen, Feindbilder bedienen und eine klare Schuldzuweisung vornehmen. Trotz seiner Appelle an die Einigkeit der Fans trägt Obermaier selbst zur Polarisierung bei und vertieft die Spaltung innerhalb des Vereins. Seine Kommentare sind weniger auf eine sachliche Analyse der Situation ausgerichtet, sondern zielen eher darauf ab, durch eine starke Emotionalisierung die Leserschaft zu mobilisieren und die eigene Position zu stärken.

Kommentare und Leserbriefe auf sechzger.de geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Verfassers (oder im Falle von ChatGPT die KI-generierte, sachliche und faktenbasierte Analyse) wieder, nicht die der Redaktion.

Wenn auch Sie Ihre Meinung loswerden wollen, schreiben Sie uns eine Email mit Ihrem Foto unter dem Titel “Ich will auch endlich öffentlichkeitswirksam lospöbeln!” an redaktion@sechzger.de

NLZ: TSV 1860 U16 feiert drei Siege in fünf Tagen

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SpVgg Landshut U17 TSV 1860 U16

Einen straffen Zeitplan hatte zuletzt der jüngere Jahrgang der B-Junioren. Innerhalb von fünf Tagen feierte die U16 des TSV 1860 gleich drei Siege.

TSV 1860 U16 feiert drei Siege in fünf Tagen

Bereits am vergangenen Donnerstag gastierte die U16 in Landshut (siehe Titelbild) und setzte sich dort durch einen Treffer von Leonard Schoierer (26.) gegen die U17 der dortigen SpVgg durch. Es folgte die Anreise zum Trainingslager in Viechtach, im Rahmen dessen am gestrigen Montag gleich zwei Testspiele absolviert wurden.

Zunächst setzten sich die Junglöwen um 14 Uhr in Ruhmannsfelden mit 4:0 (1:0) gegen die U17 des ASV Cham durch. Um 16 Uhr hieß der Gegner dann 1. FC Passau U17 und auch diesmal ging der TSV 1860 mit 4:1 (1:0) als Sieger vom Platz.

Am Freitag wartet bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die U16 der Löwen. Dann treffen die Junglöwen auf die U19 des TSV Kareth-Lappersdorf.

Foto: Bruck Löwe

Sechzig um sieben: Ein weiterer Neuzugang für 1860?

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Nach dem schlechten Saisonstart scheint der TSV 1860 München nochmals seine Fühler auf dem Transfermarkt auszustrecken. Gerüchteweise soll Mittelfeldspieler Michael Martin als Neuzugang für 1860 im Gespräch sein.

BILD: Martin als Neuzugang beim TSV 1860 im Gespräch

Offenbar möchten die sportlich Verantwortlichen der Löwen noch eine Verstärkung für den Kader unter Vertrag nehmen. Laut einem Bericht der BILD hat 1860 ein Auge auf Michael Martin vom schwedischen Club IK Sirius geworfen. Der 24-Jährige gebürtige Crailsheimer kommt im rechten Mittelfeld zum Einsatz und spielte berits unter Anderem für Stuttgart, Aalen, Heidenheim, Bochum, Ried und Paderborn. Der BILD zu Folge müsste allerdings erst der Aufsichtsrat einer Budgeterhöhung zustimmen, um Martin als Neuzugang bei 1860 unter Vertrag nehmen zu können.

Löwenfans blicken pessimistisch auf die nahe Zukunft

Die zwei Niederlagen zu Saisonstart hinterlassen ihre Spuren bei den Löwenfans. In unserer Umfrage zur Punktausbeute von 1860 in den beiden kommenden Spielen, gehen 59% der Löwenfans davon aus, dass ihre Lieblinge im August kein Spiel mehr gewinnen. Ob es auch noch Optimisten im weiß-blauen Anhang gibt, könnt Ihr hier lesen.

Löwenergebnisse vom Wochenende

Trotz des Pessismus bei den Profis muss man nicht für Alles schwarz sehen, was bei 1860 gegen den Ball tritt. Die U21 ist nach einem spannenden 2:2 gegen Memmingen weiter Tabellenführer der Bayernliga Süd. Die erste der Löwinnen gewann mit 6:4 im Angesicht des legendären Betzenbergs bei den roten Teufellinen. Alle weiteren Löwenergebnisse vom Wochenende findet Ihr hier. Die Seniorenmannschaften des TSV 1860 befinden sich noch in der Sommerpause. Wie sich die Ü-Mannschaften im bisherigen Saisonverlauf geschlagen haben, hat Stefan Kranzberg für Euch zusammengestellt.

News aus der dritten Liga

Energie Cottbus scheitert im DFB-Pokal

Nachdem es lediglich Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden gelang, höherklassige Vereine aus dem Pokal zu kegeln, war Energie Cottbus gestern Abend als letzter Drittligist im Einsatz. Die verloren 1:3 gegen Werder Bremen. Für die Gäste von der Weser war Keke Topp drei Mal erfolgreich, Rorig konnte für Energie lediglich Ergebniskosmetik betreiben.

Bis zu vier Neuzugänge für Dynamo Dresden

Dynamo Dresden möchte sein Team weiter verstärken. Nachdem sich Offensivspieler Tom Zimmerschied wohl in Kürze gen Elversberg verabschieden wird, wollen die Sachsen im Sturm nochmal nachlegen. Auf der Liste der Dresdner stehen angeblich die Magdeburger Jason Ceka und Alexander Nollenberger. Dort soll sich Jonas Sterner von Holstein Kiel befinden, der man gerne für eine Saison ausleihen würde. Außerdem wird noch ein Innenverteidiger gesucht, hier sind noch keine Namen durchgesickert.

Waldhof will Mariciani ausleihen

Auch dr SV Waldhof will noch eine Verstärkung an Land ziehen. Die Wahl scheint dabei auf Henning Matriciani gefallen zu sein, der aktuell bei Schalke 04 unter Vertrag steht. Der 24-jährige Verteidiger soll per Leihgeschäft von Gelsenkirchen nach Mannheim wechseln.

Damit wisst Ihr, was nach der Pokalpause in der dritten Liga und an der Grünwalder Straße läuft. Sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag!

 

BILD: Kommt Mittelfeldspieler Michael Martin zum TSV 1860?

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Westkurve Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets Martin

Der Saisonstart der Löwen verlief bekanntermaßen alles andere als optimal. Laut BILD beschäftigt man sich beim TSV 1860 nun mit Mittelfeldspieler Michael Martin vom schwedischen Club IK Sirius. Wechselt der 24-jährige gebürtige Crailsheimer auf Leihbasis an die Grünwalder Straße?

Kommt Mittelfeldspieler Michael Martin zum TSV 1860?

Wie die BILD in Erfahrung gebracht haben will, zeigt der TSV 1860 Interesse an Michael Martin, der zuletzt an den tschechischen Verein SK Dynamo Ceske Budejovice ausgeliehen war. Der in Stuttgart, Aalen, Heidenheim und Bochum ausgebildete Mittelfeldspieler hatte seine beste Zeit im Profibereich bei der SV Ried und stand auch bereits beim SC Paderborn unter Vertrag.

Nach seinem Wechsel nach Schweden wurde er in die Tschechische Republik verliehen, stand dort jedoch auf dem Abstellgleis, da man in Ceske Budejovice wieder vermehrt auf einheimische Talente setzen möchte. Die Folge: Martin kehrte zum IK Sirius zurück. Die Chance für die Löwen?

Da der 24-Jährige noch bis 2028 unter Vertrag steht, dürften der TSV 1860 ein Leihgeschäft für den zweikampfstarken und kreativen Mittelfeldspieler anstreben. Laut BILD muss sich die Geschäftsführung jedoch noch die Genehmigung für eine Erhöhung des Budgets beim Aufsichtsrat einholen. Es bleibt spannend in Giesing…

Bild: CR Fotos

Aktuelle Umfrage: Löwenfans sehr pessimistisch

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Nach zwei Niederlagen zum Start in die Drittligasaison 2024/25 sind die üblicherweise mit großen emotionalen Ausschlägen ausgestatteten Löwenfans sehr pessimistisch, was die nächsten Herausforderungen für ihre Mannschaft anbelangt. Unsere jüngste Umfrage beschäftigte sich mit der Punktausbeute im August.

Noch zwei Spiele im August – wieviele Punkte holen die Löwen?

Direkt nach dem 1:3 in Großaspach gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart und bis heute Mittag wollten wir von unseren Leser*innen wissen, welche Punktausbeute sie dem Team von Argirios Giannikis in den beiden folgenden Spielen im August (am Sonntag, den 25. August gegen Viktoria Köln und am Samstag, den 31. August in Ingolstadt) zutrauen. Eine Woche konnte abgestimmt werden und das Ergebnis klingt wenig zuversichtlich.

Optimisten in der klaren Minderheit

Nur elf Prozent der Befragungsteilnehmer haben ihren Löwenoptimismus noch nicht verloren und gehen davon aus, dass schon gegen die Rheinländer der Knoten platzt und Sechzig den ersten Saisonsieg feiert – um sechs Tage später bei den Schanzern in gleicher Weise nachzulegen. Das wäre die maximale Ausbeute von sechs Punkten und im Umfeld des TSV 1860 würde gewiss direkt vom Aufstieg in die 2. Bundesliga geträumt.

Nur die Annahme, dass 1860 in den beiden verbliebenen August-Spielen sieglos bleibt, allerdings auch nicht mehr verliert und somit zwei Pünktchen einsammelt, erwarten noch weniger Fans (4%). Sind das etwa die Realisten, die unter den Löwenfans offensichtlich eine ganz seltene Spezies darstellen?

Über ein Drittel erwartet null Punkte im August

Fast sechzig von einhundert sechzger.de-Leser*innen sind nach den beiden ersten Ligapartien extrem pessimistisch und vermuten in den beiden Partien zwei Pleiten (35% – die am häufigsten angekreuzte Antwort) bzw. ein mageres Pünktchen, das geholt werden kann (24%).

Im Mittelfeld dieser Umfrage landen die wohl auch als mittelmäßig zu bezeichnenden Resultate von vier oder drei Punkten, die die Löwen mit mindestens einem Sieg gegen den FCI oder die Viktoria holen würden. Der eine Sieg (13%) hat dabei gegenüber Sieg und Unentschieden (12%) leicht die Nase vorn.

Über tausend Teilnehmer

Immerhin 1.110 Personen haben bei dieser Umfrage mitgemacht. Auch wenn es sie immer noch gibt, die unerschütterlichen Löwenfans, die jederzeit an die Wende und daran glauben, der Fußballgott könnte ein Blauer sein – die Pessimisten sind aktuell in der deutlichen Mehrheit. Nicht nur bei uns auf sechzger.de.

Sommerpause bei den Senioren – wo stehen die Ü-Mannschaften?

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TSV 1860 Senioren B SV Waldperlach

Während die Frauen- und Herrenmannschaften des TSV 1860 gerade erst in die Spielzeit starten, befinden sich die Senioren bereits in der wohlverdienten Sommerpause. Der Grund: Im Ü-Bereich gibt es einen anderen Saisonrhythmus, der sich stärker am Kalenderjahr orientiert. Wie stehen die Löwen aktuell da?

TSV 1860: Sommerpause bei den Senioren

Für die Senioren A (Ü32) sieht es nach elf Spieltagen ziemlich düster aus. Nach dem 0:6 zuletzt gegen die SG Neuhadern stehen die Löwen in der 8er-Liga auf Abstiegsrang 7. Zum rettenden Ufer fehlen der Elf von Trainer Rene Gomis bereits fünf Punkte. Tabellenführer in der Oberliga München ist der FC Bayern, erfolgreichster Schütze der Liga ist Andreas Neumeyer, der einst beim TSV 1860 unter Vertrag stand und nun an der Säbener Straße auf Torejagd geht. Nächster Gegner der Löwen am 13.09. ist just der Nachbar aus der Seitenstraße…

Die Senioren B (Ü40) des TSV 1860 grüßen zur Sommerpause von der Tabellenspitze, haben bei drei Punkten Vorsprung auf die SpVgg Höhenkirchen jedoch bereits zwei Partien mehr absolviert als der Verfolger. Beim 2:2 gegen den SV Waldperlach ließ die Elf von Trainer Karavas zwar wichtige Punkte liegen, kann aber am ersten Spieltag nach der Sommerpause am 11.09. im direkten Duell in Höhenkirchen einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft in der Kreisliga machen.

Auch Ü45 in den Top 3

Auch die ältesten Löwen, die Senioren C (Ü45), spielen eine sehr ordentliche Saison in der Oberliga. Hinter dem FC Bayern und der SG Neuried/Pasing/Laim rangiert die Elf von Trainer Kampinski aktuell auf Platz 3, schielt bei zwei Nachholspielen und acht Punkten Rückstand noch mit einem Auge auf Rang 2. Nächster Gegner am 06.09. ist jedoch ausgerechnet der Tabellenführer aus der Seitenstraße.

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 IV fegt Indersdorf vom Platz

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TSV 1860 München IV TSV Neuried II 4 0 Kreisklasse 09 05 2024

Während die Profis am DFB-Pokal-Wochenende (leider) spielfrei waren, holten die U21 und die U17 immerhin einen Punkt. Die U19 musste sich im Derby knapp geschlagen geben und die Löwinnen siegten in Kaiserslautern. Der TSV 1860 IV setzte sich in einem Testspiel deutlich gegen den TSV Indersdorf durch.

TSV 1860 IV besiegt Indersdorf deutlich mit 7:2

Keine zehn Minuten waren am Samstag auf dem Sechser-Platz gespielt, als Joachim Reichenauer die Löwen gegen die Gäste aus dem Dachauer Hinterland in Führung brachte (8.). Noch vor der Pause erhöhte Linus Appel auf 2:0 (38.), ehe die Partie nach dem Seitenwechsel so richtig Fahrt aufnahm.

Zunächst verkürzte Patrick Bromm für den TSV Indersdorf (47.), dann war wieder der TSV 1860 IV am Zug. Asaad Khalil (58./60./69.) und Sebastian Schetter (61.) stellten binnen weniger Minuten auf 6:1, doch auch die Gäste durften noch einmal jubeln. Tim Elstner traf zum 6:2 (75.), der Schlusspunkt war jedoch den Löwen vorbehalten. Dominik Kilpatrick netzte in der 79. Minute zum 7:2-Endstand für die Elf von Christian Ranhart ein.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 17.08.

11.00 Uhr: U17 – SpVgg Unterhaching 2:2
14.00 Uhr: U21 – FC Memmingen 2:2
15.00 Uhr: 1. FC Kaiserslautern – Löwinnen U17 1:1
15.00 Uhr: U15 – FC Red Bull Salzburg 0:4
15.00 Uhr: Vierte – TSV Indersdorf 7:2

Sonntag, 18.08.

11.00 Uhr: U19 – FC Bayern 2:3
12.30 Uhr: 1. FC Kaiserslautern – Löwinnen I 4:6
16.00 Uhr: SpVgg Attenkirchen – Löwinnen II 2:2

Sechzig um Sieben: TSV 1860 U21 verteidigt Tabellenführung

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die Profis hatten am Pokalwochenende spielfrei, dafür waren allerdings andere Teams der Löwen bei interessanten Partien im Einsatz. Die U21 des TSV 1860 München konnte dabei die Tabellenführung in der Bayernliga Süd verteidigen, die A-Jugend war im Derby gefordert und die Löwinnen traten in Kaiserslautern zum Testspiel an. Zum Start in die Woche gibt es die Meldungen vom Wochenende in der Übersicht.

U21 verteidigt Tabellenführung gegen Memmingen

Das Team von Trainer Felix Hirschnagl bleibt in der Bayernliga Süd weiterhin ungeschlagen. Gegen den FC Memmingen geriet der TSV 1860 II zunächst in Rückstand und hatte im ersten Durchgang seine lieben Mühen mit den Gästen. Nach dem Wiederanpfiff und einem Dreifachwechsel lief es besser für die Löwen, die die Partie drehen konnten. Tief in der Nachspielzeit gab es dann allerdings doch noch den Ausgleich für die Gäste aus Memmingen. Mit dem Unentschieden verteidigt die U21 zumindest die Tabellenführung, am kommenden Wochenende hat die junge Truppe spielfrei.

U17 punktet gegen Haching – U19 verliert Derby

Ebenfalls einen Punkt nahm die U17 aus dem Duell mit der SpVgg Unterhaching mit. Der Spielverlauf ähnelte dabei der Vorstellung der U21 gegen Memmingen. Zunächst gingen die Gäste aus der Vorstadt in Führung, den die Löwen wenig später aber egalisieren konnten. Nach rund einer Stunde ging dann der TSV 1860 in Führung, die allerdings ebenfalls nicht lange Bestand hatte. Am Wochenende ist die U17 in Heidenheim zu Gast.

Eine schmerzhafte Derbyniederlage musste die U19 hinnehmen. Trotz Regen fanden sich einige hundert Zuschauer am Sonntagvormittag am Trainingsgelände ein und verfolgten das Duell der beiden Stadtrivalen. Den Löwen bot sich dabei kurz vor Schluss noch die Chance auf den Ausgleich, der allerdings verpasst wurde. Samstag ist die U19 beim FC Augsburg gefordert.

Löwinnen mit Testspielsieg in Kaiserslautern

Grund zur Freude gab es dagegen für die Frauen des TSV 1860 München. Beim Testspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern unweit des Fritz Walter Stadions behielten die Weiß-Blauen die Oberhand und setzten sich in einer torreichen Partie schlussendlich durch. Am Samstag steht das Pokal-Duell gegen Laim an, die Liga beginnt dann Anfang September.

News aus der 3.Liga

Zahlreiche Drittligisten im DFB-Pokal gefordert

Der TSV 1860 München geht bekanntlich im DFB-Pokal 2024/25 nicht an den Start. Zahlreiche Drittligisten haben sich hingegen für den Wettbewerb qualifiziert – mussten allerdings bereits in Runde 1 die Segel streichen. Überraschungen gab es am Wochenende kaum, die meisten Drittligisten schlugen sich dennoch wacker gegen höherklassige Gegner. Jubeln durfte jedoch Arminia Bielefeld, sie setzten sich am Samstag gegen Hannover 96 durch. Mit Dynamo Dresden setzte sich am gestrigen Sonntag ein weiterer Drittligist durch und steht in Runde 2. Heute abend ist noch Energie Cottbus gegen Werder Bremen gefordert.

 

Sonntagsspiele der Drittligisten im DFB-Pokal

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Nachdem es in den gestrigen Erstrundenspielen der Drittligisten im DFB-Pokal keine Überraschungen gab, standen heute vier Drittligisten in der ersten Runde des DFB-Pokals im Einsatz.

Sonntagsspiele der Drittligisten im DFB-Pokal

Den Anfang machte der 1. FC Saarbrücken gegen den 1. FC Nürnberg um 13:00h. Um 15:30 empfing der SV Sandhausen den 1. FC Köln und Hansa Rostock hatte Hertha BSC zu Gast. Um 18:00h trat Fortuna Düsseldorf bei Dynamo Dresden an. Am morgigen Montag empfängt mit Energie Cottbus der letzte Drittligist den SV Werder Bremen.

1. FC Saarbrücken – 1. FC Nürnberg 3:5 (0:1, 1:1) i.E.

Der letztjährige Halbfinalist bekam es in der ersten Runde mit dem 1. FC Nürnberg zu tun. Die Gäste aus Franken konnten früh in Führung gehen (Sevcik, 12.Minute). Aber die Saarbrücker fighteten sich nach eher harmloser erster Hälfte zurück ins Spiel. Wie so manches mal in der letzten Saison gelang den Saarbrückern ein spätes Tor zum Ausgleich. Brünker traf nach Flanke von Rizzuto in der 80. Minute zum Ausgleich. Da in der Verlängerung keinem Team ein Treffer gelang, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Dort konnte Mathenia den Versuch des Saarbrückers Zeitz entschärfen. Da alle anderen Schützen vom Punkt erfolgeich waren, konnte der FCN den Ludwigspark nach einem 5:3 im Elfmeterschießen als Sieger verlassen.

FC Hansa Rostock – Hertha BSC 1:5 (0:1)

Einen Klassenunterschied konnten die 25.000 Zuschauer im Rostocker Ostseestaadion begutachten. Die heimische Hansa musste sich Hertha BSC mit 1:5 geschlagen geben. Den Torreigen für die Hauptsädter eröffnete Scherhant in der 38. Minute. Etwas gegen den Spielverlauf nutzte der Rostocker Neuzugang Berisha direkt nach der Pause einen Patzer von Hertha-Keeper Gersbeck. Doch ab der 66. Minute zeigte der Zweitligist den Rostockern deutlich die Grenzen auf. Maza (66. Minute), Winkler (75. Minute) und zwei Mal Niederlechner (85. und 88. Minute) stellten auf 5:1 für die Berliner, die ihre Überlegenheit letztendlich auch in Tore ummünzen konnte.

SV Sandhausen – 1. FC Köln 2:3 n.V. (0:2, 2:2)

Nah dran einer Überraschung war der SV Sandhausen. Nachdem die Sandhäuser zur Pause spielgerecht mit 0:2 durch Tore von Pauli (19. Minute) und Maina (34. Minunte) zurücklagen, schlugen sie im zweiten Durchgang zurück. Die Geißböcke schalteten zu sehr in den Verwaltungsmodus und ließen die Hausherren ins Spiel zurück kommen. Halimi gelang per Handelfmeter in der 59. Minute der Anschlusstreffer. Den Ausgleich erzielte Meier in der sechsten Minute der Nachspielzeit. In der Verlängerung besannen sich die Kölner wieder auf ihre Fähigkeiten und kamen zu zahlreichen Chancen. In der 115. Minute hätte Pink dann den Spielverlauf auf den Kopf stellen können und Sandhausen in Führung bringen können. Aber er setzte seinen Kopfball über das leere Tor der Kölner. Im Gegenzug traf Olesen dann nach einer Ecke zum 2:3 und brachte den 1. FC Köln auf die Siegerstraße.

Dynamo Dresden – Fortuna Düsseldorf 2:0 (1:0)

Neben Arminia Bielefeld gelang Dynamo Dresden der EInzuug in die zweite Runde des DFB-Pokals. Angetrieben vom lautstarken Dresdner Publikum übernahm Dynamo vom Anpfiff an die Initiative. Und das zahlte sich früh aus: Ex-Löwe Daferner brachte die SGD bereits in der 18. Minute mit 1:0 in Führung. Die Düsseldorfer agierten weitgehend harmlos bis zur Pause. Direkt danach boten sich der Fortuna zwei Ausgleichschancen, die sie jedoch ungenutzt ließ. Mit zunehmender Spielzeit boten sich den Dresdnern Räume zum Kontern, die sie in der 68. Minuten nutzen konnten, als Meißner Kastenmeier zum 2:0 überwand. Düsseldorf konnte nicht mehr dagegen halten und somit steht die SGD in der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Alle Ergebnisse der ersten Runde findet Ihr hier.