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Strafanzeige von Oliver Griss gegen Nicolai Walch erfolglos

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“dieblaue24”-Gründer Oliver Griss führt seine persönliche Kampagne gegen Verwaltungsrats- und Beiratsmitglied Nicolai Walch weiter fort. Eine von ihm gestellte Strafanzeige führte jedoch postwendend zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens.

Oliver Griss führt Kampagne gegen Nicolai Walch

Bereits vergangene Woche mutmaßte sechzger.de über eine persönliche Kampagne des ehemaligen Boulevardjournalisten Oliver Griss gegen Verwaltungsrats- und Beiratsmitglied Nicolai Walch. Auslöser war zunächst die stets negative Berichterstattung gegen den Rechtsanwalt, die in der unsachlichen “Zerpflückung” seines Steckbriefs für die Verwaltungsratswahlen ihren Höhepunkt fand.

Auch mit der Berichterstattung über die Fotografie eines “ACAB”-Stickers, welche Walch im Giesinger Straßenraum angefertigt und als Teil einer Collage aus Fan- und Szene-Stickern in seinem Instagram-Profil geteilt hatte, hatte Griss versucht, den Verwaltungsrat zu diskreditieren. Inzwischen ist der gegenständliche Artikel nicht mehr auf “dieblaue24” abrufbar, Gerüchten zufolge soll die Löschung jedoch nicht ganz freiwillig erfolgt sein.

Strafanzeige gegen Nicolai Walch

Im Februar 2024 wurde zudem Strafanzeige gegen Nicolai Walch wegen Beleidigung erstattet. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde  von der Staatsanwaltschaft München I postwendend aufgrund der Straflosigkeit der angezeigten Tat eingestellt.

Nach erfolgter Akteneinsicht kam nun heraus, dass Oliver Griss die Strafanzeige gegen Nicolai Walch, ebenfalls wegen des “ACAB-Stickers”, bei der Polizeiinspektion gestellt hatte.

Pikant: Oliver Griss trat laut Protokoll der Strafanzeige nicht nur als Anzeigenerstatter auf, sondern bezeichnete sich auch als Geschädigter der vorgeworfenen Tat. Wie sich der ehemalige Boulevard-Journalist als Opfer eines “ACAB-Stickers” betrachten kann, wird wohl sein Geheimnis bleiben.

Mutmaßliche Anschwärzung bei der Polizeigewerkschaft

Mit einer Ablichtung des “ACAB”-Stickers wurde nahezu zeitgleich zur Strafanzeige auch eine entsprechende Meldung an die Polizeigewerkschaft wegen “Polizei-Hass” abgegeben.

Der eingereichte Bildausschnitt war identisch hinsichtlich der Like-Zahlen und der Like-Vorschau eines einzelnen Profils mit den Screenshots, die jüngst der HAM International Ltd. und der Sport Bild zugespielt worden waren (sechzger.de berichtete). Unstreitig dürfte sein, dass Oliver Griss mit seinem Instagram-Profil einen entsprechenden Screenshot anfertigte, da auf diesem sein Profil-Konterfei am rechten unteren Bildrand erkennbar ist.

Screenshot aus dem Privatprofil von Nicolai Walch - aufgenommen von Oliver Griss

War die Meldung bei der Polizeigewerkschaft Griss’ nächster Versuch, Nicolai Walch anzuschwärzen?

Anschwärzung bei der Rechtsanwaltskammer

Das jüngste Kapitel der Kampagne richtet sich nun gegen Walchs berufliche Existenz. Oliver Griss meldete den “ACAB”-Sticker unter dem Betreff “Anfrage Kodex” der Rechtsanwaltskammer München. Die Rechtsanwaltskammer übt die Berufsaufsicht für Rechtsanwälte aus. Mit der Frage “ist das mit den Werten der Anwaltskammer vereinbar?” in Bezug auf den “ACAB-Sticker” versuchte Oliver Griss nun auch mutmaßlich, Nicolai Walch in berufliche Schwierigkeiten zu bringen. In der “Anzeige” gegenüber der Rechtsanwaltskammer äußerte sich der investorenfreundliche Blogger wortwörtlich wie folgt:

“Ich denke nicht, dass ein Rechtsanwalt, der sich der Rechtspflege verschrien hat, eine Vorbildfunktion darstellt.”

Ob eine derartige Äußerung über deren Mitglieder bei der Rechtsanwaltskammer, die fast ausschließlich aus Rechtsanwälten besteht – auf große Gegenliebe stößt?

Walch erhielt von der Kammer bereits Gelegenheit, sich zu äußern. Aufgrund der Absurdität und Nicht-Strafbarkeit der vorgeworfenen Tat dürfte auch diese Untersuchung folgenlos eingestellt werden.

Persönlicher Rachefeldzug von Oliver Griss?

Viele besorgte Fans fragen sich nun, weshalb es Oliver Griss auf Nicolai Walch abgesehen hat und mit verschiedenen Mitteln versucht, diesen privat wie beruflich zu schädigen.

Möglicherweise fußt die Motivation dieser Nadelstiche in dem Umstand, dass Walch in Ausübung seines Berufs als Rechtsanwalt in der jüngeren Vergangenheit Personen vertrat, die gegen Oliver Griss aufgrund durch diesen begangener Rechtsverletzungen gerichtlich vorgingen und Walch auch in eigener Sache ein Verfahren gegen den ehemaligen Boulevard-Journalisten führte.

Sämtliche Verfahren sollen alles andere als zum Vorteil von Oliver Griss geendet haben.

Ist das noch Journalismus? Wann wird der Ehrenrat aktiv?

In der Gesamtschau stellt sich hier die berechtigte Frage, ob das Wirken von Oliver Griss, der einen Presseausweis besitzt, überhaupt noch ansatzweise mit journalistischem Wirken vereinbar ist.

Insbesondere die zuständigen Journalistenverbände dürften hellhörig werden, wenn eines ihrer Mitglieder aus persönlichen Gründen Kampagnen gegen Personen führt, die für diese privat und beruflich grundsätzlich schwerwiegende Konsequenzen zur Folge haben können, und hierfür unter anderem seine unter die Pressefreiheit fallende Berichterstattung mit – regelmäßig selbst hochgepriesener – erheblicher Reichweite zweckentfremdet.

Wie weit darf es Oliver Griss – der nach wie vor Vereinsmitglied ist – noch treiben, ehe der Ehrenrat des TSV München von 1860 e.V. aktiv wird und ein Disziplinar- oder Ausschlussverfahren gegen ein Vereinsmitglied eröffnet, das versucht, ehrenamtliche Vertreter und Mitglieder des Vereins aus persönlichen Gründen privat wie beruflich massiv zu schädigen?

 

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U19 empfängt Kaiserslautern

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Ein volles Programm erwartet die Mannschaften der Löwen in den kommenden Tagen. Ob Profis, U21, Löwinnen oder die Teams des NLZ – es gibt massenhaft Gelegenheiten, Spiele zu besuchen. Vor dem Auftritt der Profis gegen Saarbrücken tritt beispielsweise die U19 des TSV 1860 auf dem Trainingsgelände gegen Kaiserslautern an.

TSV 1860 U19 empfängt Kaiserslautern

Nach dem 3:2-Comebacksieg in Sandhausen am vergangenen Wochenende sind die A-Junioren diesmal gegen den Tabellenletzten gefordert. Von der Platzierung der Pfälzer sollte sich die U19 des TSV 1860 jedoch nicht blenden lassen und ans Hinspiel denken, als man in Kaiserslautern über ein torloses Remis nicht hinaus kam.

Dennoch geht die Elf von Jonas Schittenhelm am Samstag (10.30 Uhr, Trainingsgelände an der Grünwalder Straße, Platz 5) als Favorit in die Partie und möchte Platz 7 in der Bundesliga-Tabelle verteidigen. Der Nachbar aus der Seitenstraße lauert mit drei Zählern Rückstand auf Rang 8, empfängt am Sonntag jedoch den Tabellenzweiten FC Ingolstadt 04.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 16.04.

17.30 Uhr: TSV Milbertshofen U11 – U10 2:4

Donnerstag, 18.04.

18.30 Uhr: NK Hajduk – Senioren A -:-

Freitag, 19.04.

19.00 Uhr: SpVgg Unterhaching U17 – U16 -:-
19.30 Uhr: SK Srbija – Senioren C -:

Samstag, 20.04.

10.00 Uhr: TSV Zorneding U10 – U9 -:-
10.30 Uhr: U19 – 1. FC Kaiserslautern -:-
12.30 Uhr: Löwinnen U17 – TSV Grasbrunn-Neukeferloh -:-
13.30 Uhr: U12 – ESV München U13 -:-
14.00 Uhr: Schwaben Augsburg – U21 -:-
14.00 Uhr: Profis – 1. FC Saarbrücken -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Croatia München -:-
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Unterhaching -:-
17.30 Uhr: Dritte – MTV München -:-
18.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U13 -:-

Die U10 ist am Samstag und Sonntag bei einem Turnier in Hechingen im Einsatz.

Sonntag, 21.04.

11.00 Uhr: SG Trudering/München-Ost – Löwinnen II -:-
11.00 Uhr: U17 – Eintracht Frankfurt -:-
11.00 Uhr: JFG Sempt Erding U13 – U11 -:-
13.30 Uhr: U14 – SpVgg Unterhaching -:-
15.00 Uhr: Löwinnen I – SG Aschheim/Kirchheim -:-
16.00 Uhr: U9 – SpVgg Joshofen Bergheim U10 -:-

Die U13 nimmt am Sonntag in Riedmoos an einem Leistungsvergleich mit dem FSV Mainz 05 und dem VfR Aalen teil.

Bündnis Zukunft präsentiert der Presse das “Strategiepapier”

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Bündnis Zukunft Strategiepapier
Bündnis Zukunft Strategiepapier

Der Termin wurde mit Spannung erwartet: Die Presse-Präsentation des Bündnis Zukunft 1860 am heutigen Donnerstag-Vormittag. Für einen Fanblog wie den unseren war schon die Teilnahme an der Veranstaltung durchaus mit Hürden verbunden. Zwar erhielt unser Redaktionsleiter, der mit Presseausweis ausgestattete Journalist Thomas Spiesl, in der vergangenen Woche per Mail eine Einladung zur für heute Vormittag um halb elf angesetzten Presse-Präsentation des des Bündnisses. Vermutlich über den Presse-Verteiler, denn die Mail wurde um 4:04 Uhr morgens verschickt. Danach hörte der Kollege aber lange nichts mehr von den Initiatoren. Als der Termin dann heute morgen immer näher rückte, nahm Spiesl per Mail Kontakt auf und erhielt auf Rückfrage beim Bündnis folgende Erklärung:

“Wir hatten ursprünglich den Termin heute um 10.30 Uhr als reine Presserunde mit Medienvertretern geplant und hatten Sie und andere Fanblogs im Bündnis-Talk heute Abend erwartet.”

Interessante Kommunikationspolitik: Einen Journalisten erst mit einem “Save the Date” (sic!) zu einer Presserunde einladen, den Mann dann ignorieren und auf Rückfrage einfach seine Rolle als Medienvertreter aberkennen. Es klappte aber dann doch, wir erhielten den Link und wurden zur Teilnahme eingeladen. Genau wie zwei weitere Blogs aus der Löwen-Szene. Am Ende waren wir dann sogar zu zweit – ein Journalist, ein reiner Fanreporter – in der Veranstaltung vertreten. Geht doch und zwar auch kurzfristig, handlungsschnell ist das Bündnis schonmal! Danke an dieser Stelle noch für ein freundliches Telefongespräch mit einer Dame der Agentur, die das Bündnis in Sachen Öffentlichkeitsarbeit berät und vertritt.

Bündnis Zukunft – viele Floskeln

So lauschten als zwei Redaktionsmitglieder aus unseren Reihen gebannt den Ausführungen der zum Teil schon in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vor knapp drei Wochen im Paket aufgetretenen Herren Moest, Gräfer und Lutz. Die beiden Letzteren kandidieren auch bei der im Sommer anstehenden Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. für den Verwaltungsrat. Allerdings betonten sie heute sehr deutlich, dass diese Presserunde keine Wahlkampfveranstaltung für besagte Wahl sei.

Bündnis präsentiert Strategiepapier

Heute sollte es nur um Antworten und Lösungen auf und für die Zukunfts-Fragen gehen, die seit nunmehr sechs Jahren mit seiner Profifußballmannschaft in der 3. Liga stehende KGaA des TSV 1860 beschäftigen. Man kann es vorweg nehmen: Konkrete Verbesserungsvorschläge waren nicht viele dabei, vielmehr ging es um Zielsetzungen und mögliche Alternative bei der Vorgehensweise.

Ordentliche Ansätze – wenig Konkretes

Die schwierige Stadionfrage will man lösen, sei es am jetzigen Standort des Grünwalder Stadions, am Trainingsgelände oder in Riem. Den Konflikt zwischen den beiden Gesellschaftern im TSV 1860 aufzulösen und zu Kommunikation “auf Augenhöhe” gelangen, wurde als Zielsetzung genannt. Und die Marke 1860 wolle man mit einer Vision füllen. München müsse “zur Löwen-City” werden, hieß es. Wie diese Mammutaufgaben konkret, also mit nachvollziehbaren Schritten, angegangen werden sollen? Diese wichtigste Frage blieb leider auch nach der Dauer eines ganzen Fußballspiels offen. Im Ansatz gut, aber wenig Konkretes.

Die Stadionfrage mal drei

Die von Alexander Moest vorgestellten Powerpoint-Charts zur Stadionthematik enthielten zwar schöne Begriffe, wie “Lastenheft” oder “Drei-Standorte-Lösung” und sogar ein schickes Organigramm mit einem grafisch hochwertigen Überblick, wer im Hinblick auf ein neues Stadion für den TSV 1860 welchen Hut aufhaben möge.

Kapitalherkunft bleibt offen

Woher die zu gründende “NEW Stadion GmbH” allerdings Standort und Geld für eben dieses Stadion herbekommen soll, blieb weitgehend offen. Irgendwie soll nach Wunsch des Bündnisses auch der Freistaat Bayern daran beteiligt sein und ein “neues Stadion als Zentrum für Fußball, Medizin, Technologie und Forschung” entstehen. Klingt komisch – ist aber so. So könne beispielsweise auch die TU profitieren – aha, ja schön wenn es klappt.

Virtueller Stadionbesuch mit Bratwurstduft

Auch das dereinst in der ersten Bündnis-Presserunde Ende 2023 von Martin Gräfer ins Spiel gebrachte virtuelle Stadion durfte heute natürlich nicht fehlen. Durch eine sogenannte “Live Event Virtualisierung (LEV)” soll 1860 “bundesweit zum Pionier werden”. Dem von Moest schwärmend vorgetragenen “Geruch von Bier und Bratwurst”, den auch die hunderttausend virtuellen Spielbesucher in weiß und blau dann endlich erleben dürfen, stellen wir die Frage entgegen, ob er eigentlich weiß, dass es am aktuellen Standort in Giesing gar keine Bratwurst gibt – weil die nämlich hier nicht zubereitet (also gegrillt) werden darf. Das wäre vielleicht eine hemdsärmlig lösbare Problemstellung, die man priorisiert angehen könne. Die Verbindung zum Standort Giesing, hat man beim Bündnis auf jeden Fall klar erkannt.

Hasan wird das Geld schon liefern?

Die folgenden von Klaus Lutz vorgetragenen Ergebnisse der “AG Finanzen und Gesellschafterstrukturen” lassen sich kurz und einfach zusammenfassen. Sein Plan für 1860 ist in etwa: Lasst uns doch einfach mal mit Hasan Ismaik reden, dann gibt der uns zehn Millionen, wir steigen schnell in die zweite Liga auf, bleiben da auch dauerhaft drin (wofür wir wiederum fünf Millionen mehr brauchen) und dann wird alles gut.

We go to the top like Freiburg?

Und endlich kommt mal jemand auf die Idee, mit Hasan Ismaik zu reden. Das hat ja vorher in den Jahren seines Wirkens rund um 1860 noch keiner versucht. Warum man als Beispiel für diesen genialen Plan ausgerechnet unter anderem den 1. FC Kaiserslautern heranzog, bleibt das Geheimnis der Protagonisten. Die Pfälzer stehen aktuell bekanntlich direkt vor dem Wiederabstieg in die 3. Liga und vor Ort weiß keiner so recht, wie es danach eigentlich weitergehen soll. Auch der Vergleich mit dem SC Freiburg, dessen Entwicklung man immer wieder hervorhob, hinkt deutlich. Konkurrenz- und Berichterstatter-Situation sind an diesen beiden Standorten dann doch nicht so ganz das Gleiche. Aber so weit ins Detail wollte man dann ohnehin nicht gehen. Aber es wäre doch schön, es wie Freiburg zu machen… We go to the top like Freiburg quasi?

Marke und Vision – Herrn Gräfers Ideen

Martin Gräfer war es vorbehalten, über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe “Marke und Vision” zu referieren. Um die Unverwechselbarkeit des TSV 1860 geht es dem Sponsorenvertreter. Guter Punkt. Die von ihm geforderte Wiederbelebung und Stärkung der Marke ist allerdings etwas, was in den letzten sieben Jahren – seit dem Doppelabstieg und dem Abschied aus der  als faktischer Juniorpartner gebauten Arena – genau geschehen ist.

Brauchen die Löwen ein aufpoliertes Image?

Seit 2017 werden die Löwen – trotz der sportlichen Viert- bzw. Drittklassigkeit – wieder als identitäts-stiftene Marke wahrgenommen. Viele zuvor als “Scheichverein” verspielte Sympathien wurden zurückgewonnen, wie zum Beispiel die regelmäßige überregionale Berichterstattung (z.B. im 11FREUNDE-Magazin) beweist. Der Mitgliederstand ist auf dem Höchststand, was ja – so wird oft betont – größtenteils auf den Profifußball bei 1860 zurückzuführen ist.

Freiheit für Sechzig – ja wie jetzt?

Insofern kümmert sich Gräfer wohl um ein Thema, das im Vergleich zu den beiden oben genannten nicht wirklich ein Großes ist. Aber insofern macht er mit den Schlagworten “Rudel”, “Standhaftigkeit”, “Unruhe” und “Heimat” auch nicht viel kaputt. Ob die aktive Fanszene es begrüßenswert findet, dass hier auch der Begriff der “Freiheit” ins Spiel gebracht wird, den die Ultras ja zuletzt für sich markiert und mit Leben gefüllt haben, steht auf einem anderen Papier.

Drei Fan-Artikel-Reihen unter einem Dach

Auch im Thema Merchandising wolle man die beiden Linien der KgAA und des e.V. zusammenführen. Gemeinsam mit einer dritten Linie, deren Erlös zu großem Teil gemeinnützigen Projekten in der Gegend zu Gute kommen können. Genau wie die Erlöse der e.V.-Artikel zu großen Teilen in die Kasse des Vereins fließen sollen. Ein guter Ansatz, aber ob dann noch jemand die KGaA-Artikel kauft, von denen bekanntlich Ismaik profitiert, ist offen. Viele Fans bevorzugen deshalb aktuell die Textilien des Vereins oder der Fan-Zusammenschlüsse.

Versprecher wird verziehen

Abschließend müssen wir an dieser Stelle in unserer Rolle als Fanportal erwähnen, dass uns der Versprecher von Klaus Lutz, als er die Kameradschaft aus dem Sechzger-Marsch zitieren und beschwören wollte und von der “…Bayern- … äh … Sechzger-Hymne…” sprach, schon ein wenig irritiert hat. Wir führen das aber wohlwollend auf die – sichtliche – Nervosität des VR-Kandidaten zurück. Was bleibt sind sicher einige gute Ansätze, aber es gibt keinerlei konkrete Pläne zu deren Umsetzung. Ob man damit die Mitglieder des TSV München von 1860 e.V. überzeugen kann, wird die Mitgliederversammlung im Juni zeigen.

 

Fynn Lakenmacher wechselt nach Darmstadt

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Lakenmacher wechselt nach Darmstadt
Lakenmacher wechselt nach Darmstadt

Am vergangenen Sonntag stand er beim starken Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SSV Jahn Regensburg noch im Blickpunkt, nun steht fest, dass der sympathische Angreifer Fynn Lakenmacher die Löwen zum Ende der Saison 2023/24 verlassen wird. Wie der Verein in einer offiziellen Pressemitteilung heute Vormittag bekanntgab, hat Lakenmacher das Vertragsangebot der Münchner abgelehnt und schließt sich dem SV Darmstadt 98 an.

Unter Jacobacci ausgemustert

Der 23-jährige Stürmer war 2022 vom TSV Havelse an die Isar gekommen und hatte dort nicht immer eine leichte Zeit. Unter der Regie von Jacobacci wurde er mehr oder weniger aussortiert, ehe ihn der aktuelle Löwen-Coach Giannikis wieder aufbaute und zum Stammspieler machte. Lakenmacher absolvierte in der aktuellen Spielzeit 30 Begegnungen für die Löwen und erzielte dabei vier Tore. Insgesamt traf er in 65 Spielen zwölf Mal. Der 1,88 Meter große bullige Spieler sammelte auch abseits des Platzes mit seiner freundlichen Art viele Sympathien auf seiner Seite. Nun wechselt er zum Ende der Vertragslaufzeit ablösefrei nach Darmstadt.

Vertragsangebot von 1860 abgelehnt

Die Münchner hätten den auslaufenden Vertrag mit Lakenmacher gerne um eine weitere Saison verlängert, dieser lehnte das Angebot aber ab und schließt sich nun dem SV Darmstadt an, der kurz vor dem Abstieg aus der 1. Bundesliga steht und kommende Saison aller Voraussicht nach in der 2. Bundesliga spielen wird.

Verbessertes Vertragsangebot vorgelegt

„Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv um Fynn bemüht und ihm ein verbessertes Vertragsangebot vorgelegt“, sagt Dr. Christian Werner. „Dass sich Fynn für das Angebot aus Darmstadt entschieden hat, bedauern wir. Dennoch ist ein Wechsel eines Spielers in eine höhere Liga auch eine Auszeichnung für die Arbeit beim TSV 1860 München. Wir wünschen Fynn für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.“

Lakenmacher wünscht den Löwen nur das Beste

„Die Zeit beim TSV 1860 München hatte Höhen und Tiefen“, sagt Fynn Lakenmacher. „Unter der neuen sportlichen Leitung habe ich wieder das Vertrauen in mich gespürt und mehr Spielzeit erhalten. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich mich sowohl im Verein als auch in der Stadt sehr wohlgefühlt habe. Für mich persönlich ist der Wechsel ein Aufstieg und eine neue Herausforderung. Ich wünsche den Löwen nur das Beste und dass sie den Aufstieg so bald wie möglich schaffen.“

Hier gibt es die Pressemitteilung der Löwen im Wortlaut zum Nachlesen!

Zum Saisonende: Fynn Lakenmacher verlässt den TSV 1860

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Fynn Lakenmacher TSV 1860 Benotung

Fynn Lakenmacher und der TSV 1860 gehen zum Saisonende getrennte Wege – dies bestätigten die Löwen soeben in einer Pressemitteilung.

Fynn Lakenmacher verlässt den TSV 1860

Die Pressenachricht des TSV 1860 im Wortlaut:

Der 23-jährige Mittelstürmer war im Sommer 2022 vom TSV Havelse zu den Löwen gewechselt und konnte in bislang 65 Einsätzen in der 3. Liga zwölf Tore erzielen. Alle diese Treffer erzielte er im Stadion an der Grünwalder Straße.

In der neuen Saison wird Fynn für den SV Darmstadt 98 auflaufen. Die Lilien stehen aktuell auf dem 18. Tabellenplatz der Bundesliga.

“Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv um Fynn bemüht und ihm ein verbessertes Vertragsangebot vorgelegt”, sagt Dr. Christian Werner. “Dass sich Fynn für das Angebot aus Darmstadt entschieden hat, bedauern wir. Dennoch ist ein Wechsel eines Spielers in eine höhere Liga auch eine Auszeichnung für die Arbeit beim TSV 1860 München. Wirwünschen Fynn für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.”

“Die Zeit beim TSV 1860 München hatte Höhen und Tiefen”, sagt Fynn Lakenmacher. “Unter der neuen sportlichen Leitung habe ich wieder das Vertrauen in mich gespürt und mehr Spielzeit erhalten. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da ich mich sowohl im Verein als auch in der Stadt sehr wohlgefühlt habe. Für mich persönlich ist der Wechsel ein Aufstieg und eine neue Herausforderung. Ich wünsche den Löwen nur das Beste und dass sie den Aufstieg so bald wie möglich schaffen.”

Bild: OR Pressedienst

Heimspiel des TSV 1860 gegen 1.FC Saarbrücken live im Free-TV

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sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Gute Nachrichten gibt es für alle Löwenfans, die am Samstag ohne einen Stadionbesuch auskommen müssen. Das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den 1.FC Saarbrücken wird live im Free-TV übertragen.

SR zeigt Duell mit Saarbrücken live im Free-TV

Nach einem überzeugenden Auftritt in Regensburg, wo die Löwen mehrfach an einem Auswärtssieg schnupperten, ist am 34.Spieltag der nächste Aufstiegsaspirant Gegner des TSV 1860 München. Der 1.FC Saarbrücken reist nach Giesing und möchte mit einem Auswärtssieg die Chance auf einen Aufstieg in die 2.Bundesliga wahren. Die Löwen könnten ihrerseits mit drei Punkten vor heimischem Publikum alle restlichen Zweifel an den Klassenerhalt beseitigen. Die Planungen für die Saison 2024/25 dürften damit neuen Schwung aufnehmen.

Im Grünwalder Stadion werden wie gewohnt 15.000 Zuschauer Platz finden, auch am Samstag wird das Heimspiel des TSV 1860 ausverkauft sein. Für alle, die nicht vor Ort live dabei sein können, gibt es zumindest ein kleines Trostpflaster. Der SR überträgt die Begegnung gegen den 1.FC Saarbrücken live im Free-TV. Anpfiff ist um 14 Uhr, sechzger.de berichtet zudem im Liveticker von dem Duell mit den Saarländern.

Leicht wird die Aufgabe für die Mannschaft von Argirios Giannikis sicherlich nicht. Die Gäste kassierten in den letzten 10 Spielen in der 3.Liga lediglich eine Niederlage. Außerdem stehen drei Unentschieden sowie sechs Siege zu Buche. Aktuell stehen die Saarländer auf Rang 5, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert. Sollte der FCS am Samstag in Giesing sowie am darauffolgenden Mittwoch gegen Rot-Weiss Essen jeweils gewinnen, müsste Dynamo Dresden seinen Platz auf dem Relegationsrang vorerst räumen. Im Saarland darf man also durchaus von einem Aufstieg träumen – aktueller Gegner in der Relegation wäre Hansa Rostock.

Heute vor 26 Jahren: Michael Hofmann debütiert beim TSV 1860

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Trikots des TSV 1860 München
Trikots des TSV 1860 München

Olympiastadion. Hertha BSC. Da war doch was… Natürlich denkt man unweigerlich an diesen Elfmeter in der 89. Minute. Aber es gab auch deutlich positivere Erlebnisse mit der alten Dame unter dem historischen Zeltdach. Heute vor 26 Jahren besiegte der TSV 1860 die Hauptstädter beispielsweise mit 3:1 und Michael Hofmann erlebte einen ganz besonderen Tag.

Unbefriedigende Saison 1997/98

Nach Platz 7 in der Vorsaison und der Qualifikation für den UEFA-Pokal sollte es in der Spielzeit 1997/98 eigentlich nochmal ein Stück weiter nach oben gehen. In der Mannschaft stimmte es nicht, vermutlich eine Folge der “Feten-Affäre” um Kapitän Manfred Schwabl, der vom TSV 1860 suspendiert worden war. International setzte man sich gegen Jazz Pori durch, ehe man an Rapid scheiterte. Auch im DFB-Pokal kam das frühe Aus: In Runde 2 setzte es eine 1:2-Pleite beim damaligen Regionalligisten Hannover 96.

In der Bundesliga lief es ebenfalls unrund. Nur zwei Siege gelangen in den ersten zehn Saisonspielen, darunter jedoch ein 3:2-Erfolg in Dortmund. Die internationalen Ränge waren schon bald nur noch mit dem Fernglas zu sehen, stattdessen musste man sich schön langsam nach unten orientieren und mit dem Thema “Abstiegskampf” beschäftigen.

Hofmann: Debüt beim TSV 1860

Apropos Fernglas: Seine Heimspiele trug der TSV 1860 in der Saison 1997/98 im Olympiastadion aus, ebenso natürlich die Derbies gegen den FC Bayern. Genau dort wurde dem viel zu früh verstorbenen Bernd Meier am 11.04.98 eine Unachtsamkeit zum Verhängnis. Die Szene mit Carsten Jancker kennt vermutlich jeder…

Für Werner Lorant war dieses Gegentor bei der 1:3-Derbyniederlage Grund genug, Meier aus dem Tor zu nehmen und nie wieder in der Bundesliga einzusetzen. Eine Woche später stand Michael Hofmann im Tor der Löwen und feierte sein Bundesliga-Debüt. Der Franke war knapp zwei Jahre zuvor von der SpVgg Bayreuth nach Giesing gewechselt und kam bis dahin nur bei den Amateuren zum Einsatz. In seiner ersten Saison bei der Zweiten in der Bayernliga fiel er weniger sportlich, als vielmehr durch drei (!) Platzverweise auf. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga erwies er sich jedoch als solider Rückhalt. Dennoch erschien die Bundesliga für den späteren Torwarttrainer von Türkgücü doch eine Stufe zu hoch.

Polster & Co. verzweifeln an Hofmann

Seine Sternstunde erlebte der Keeper vermutlich bei seinem zweiten Einsatz in der Bel Étage. Beim 3:2-Sieg des TSV 1860 im Müngersdorfer Stadion brachte er Toni Polster & Co. schier zur Verzweiflung. Der Sieg beim 1. FC Köln ebnete letztendlich den Weg zum Klassenerhalt.

Unumstrittene Nummer 1 bei den Löwen war Hofmann dennoch selten. Immer wieder wurden ihm andere Torhüter vor die Nase gesetzt, während der Franke auf der Bank Platz nehmen musste. Dennoch bestritt er bis 2010 stolze 162 Spiele für den TSV 1860, ehe er zu Jahn Regensburg weiterzog.

Der Besuch der alten Dame

Heute vor 26 Jahren stand Hofmann also erstmals bei den Profis zwischen den Pfosten. Nach nur einem Punkt aus den vorherigen drei Spielen musste am 31. Spieltag dringend ein Sieg her. Neben dem Torwart kamen auch Kientz, Borimirov und der leider ebenfalls bereits verstorbene Abderrahim Ouakili nach der Derby-Pleite neu ins Team. Zudem rückte Jeremies in Mittelfeld, während Zelic einen sehr offensiv orientierten Libero gab. Er war es auch, der in der 23. Minute an den Pfosten schoss, Bernd Hobsch staubte zum 1:0 ab. Was für eine Erlösung! In Minute 35 dann der zweite Streich: Hobsch wurde im Strafraum gefoult und Bernhard Winkler verwandelte den fälligen Elfmeter zum 2:0.

Ouakili erlöst den TSV 1860

Kurz nach der Pause verkürzte Michael Preetz für die Hertha, anschließend hielt Hofmann die Führung von 1860 fest. Es durfte gezittert werden im weiten Rund, doch am Ende gab es ein Happy End. In der Schlussminute traf Abderrahim Ouakili zum 3:1 für die Löwen und sicherte dem TSV drei enorm wichtige Zähler im Abstiegskampf.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 18.04.1998 folgendes Team aufs Feld:

Hofmann – Kientz, Zelic, Greilich – Borimirov (68. Pelé), Stevic, Jeremies, Heldt (90. Gorges), Ouakili – Winkler, Hobsch (79. Agostino)

Tore:
1:0 Hobsch (23.), 2:0 Winkler (35., Elfmeter), 2:1 Preetz (53.), 3:1 Ouakili (90.)

Sechzig um sieben: Wer verlängert bei 1860?

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Mit aktuell zehn Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang und noch fünf ausstehenden Spielen kann der TSV 1860 München langsam die Weichen für die kommenden Saison stellen. Dabei spielt natürlich die Frage, wer verlängert bei 1860 und wer wird die Löwen im Sommer verlassen.

Kaderplanung für die nächste Saison: wer verlängert beim TSV 1860?

Der Etat für die kommende Saison soll aktuell von etwa 6 Mio. € auf 4,5 Mio. € reduziert werden. Dementsprechend dürfte die Kaderplanung für den neuen Kaderplaner Stephan Engels und Sportgeschäftsführer Dr. Christian Werner ziemlich herausfordernd werden. Bisher unterschrieb lediglich Kapitän Jesper Verlaat für die kommende Saison. Aktuell laufen die Verträge von 15 Spielern aus und es stellt sich die Frage, wer verlängert bei 1860 bzw. mit wem will 1860 verlängern. Eine Übersicht der auslaufenden Verträge und sachliche Diskussionen dazu im Kommentarbereich findet Ihr hier. Diskutiert gerne mit!

Resttickets für 125-Jahr-Feier

Am 25.04. ab 18:60h wird der 125. Geburtstag der Fußballabteilung des TSV 1860 München gefeiert. Restkarten für die Veranstaltung in der Alm auf dem Trainingesgelände gibt es ab sofort zu den Öffnungszeiten in Bene’s Kuchl am Trainingsgelände sowie am Samstag vor dem Heimspiel gegen den FC Saarbrücken im Bamboleo geben.

Verwirrung um Ticketpreise in Unterhaching

Nachdem zahlreiche Löwenfans am vergangegen Freitag im Ticket-Shop von 1860 bei der Vergabe der Tickets für das Auswärtsspiel in Unterhaching leer ausgingen und ausschließlich Stehplätze erhaältlich waren, schossen die Spekulationen ins Kraut. Noch dazu als die Ticketpreise der Hachinger bekannt wurden und sich der ein oder andere Löwenfan abgezockt fühlte. Sechzger.de nahm Kontakt mit den Hachingern auf, die uns Rede und Antwort standen und die Gerüchte entkräften konnten. Was wirklich Sache ist, lest Ihr hier.

Neuer Pin im Bamboleo erhältlich

Produkte mit Erich Beers Spruch “Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt” haben sich innerhalb kürzester Zeit zum Verkaufsschlager entwickelt. Nun ist auch ein Pin mit Beers Zitat käuflich zu erwerben. Den Pin wird es aktuell nur im Bamboleo vor dem Saarbrücken-Spiel geben.

News aus der dritten Liga

Sobotzik in Halle vor dem Aus

Für den Halleschen FC schaut es im Abstiegskampf aktuell nicht gut aus und der Abstieg wird kaum noch zu vermeiden sein. In Halle mehren sich aktuell die Anzeichen, dass Sportchef Thomas Sobotzik den Gang in die Regionalliga nicht mitgehen wird. Außerdem ist auch unklar, ob der frisch verpflichtete Stefan Reisinger eine Klasse tiefer der Trainer des HFC bleiben wird.

MSV Duisburg: Nur zwei Spieler mit Vertrag für Regionalliga

Nöch schlechter als für den HFC stehen die Aktien des MSV Duisburg auf den Klassenerhalt. An der Wedau würde wohl ein kompletter Neuanfang stattfinden müssen. Denn 28 Verträge verlören bei Abstieg ihre Gültigkeit und die betroffenen Spieler können ablösefrei den Verein wechseln. Lediglich mit Maximilian Braune und Batuhan Yavuz bestehen Verträge für die Regionalliga.

Geldstrafen für RWE, Waldhof und Sandhausen

Der DFB sprach folgende Geldstrafen gegen Vereine aus der dritten Liga aus:

  • 6.300 € gegen RW Essen wegen diverser Verfehlungen der RWE-Fans beim Auswärtsspiel in Münster.
  • Waldhof muss 3.200 € berappen, da 30 Waldhof-Fans vor dem SpPiel gegen Saarbrücken die Ticket-Kontrolle gewalttätig durchbrachen und außerdem Knallkörper gezündet wurden.
  • Sandhausen wird mit 4.900 € für Abbrennen von Pyrotechnik in Ulm zur Kasse gebeten.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Löwentag!

 

Gerüchte um Karten für Haching

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In elf Tagen gastieren die Löwen in Haching. Die Nachfrage nach Karten ist groß. Und wie so oft in so einer Situation war es plötzlich da, das böses Gerücht. Bei den älteren Löwenfans kamen Erinnerungen an ein Spiel in Jena im August 1991 auf. Kleiner historischer Exkurs gefällig? – Am 24. August 1991, weniger als ein Jahr nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten hatten 1860-Fans beim Gastspiel in Jena, dem ersten Auftritt ihres frisch gebackenen Zweitligaaufsteigers in den neuen Bundesländern, an den Stadionkassen in Thüringen für die Stehplatzkarte 10,- DM bezahlt. Für die qualitativ gleichwertigen Stehplätze für die einheimischen Fans des FC Carl-Zeiss waren nur 5,- DM zu entrichten. “Wessi”-Zuschlag? Aufbauhilfe Ost? Wie auch immer: Bei rund 3.000 mitgereisten Anhängern aus der bayerischen Landeshauptstadt bedeuteten das eine schöne Mehreinnahme für die klammen Kassen in Jena.

Werden Löwenfans in Haching abgezockt?

Was das mit dem am Sonntag, den 28. April (im sechzger.de-Liveticker) anstehenden Gastspiel der Löwen bei der SpVgg Unterhaching zu tun hat? Nun, in den letzten Tagen waren an der einen oder anderen Stelle unter den Löwenfans kritische Stimmen über die Kartenpolitik der Vorstädter gegenüber dem weiß-blauen Anhang aufgekommen. Von keinem, bis zu einem winzigen Kontingent an Sitzplätzen, das nur zur Verfügung stehe, war da die Rede. Und davon dass Löwenfans für diese Sitzplätze deutlich mehr Geld (nämlich acht Euro) zu entrichten hätten, als die Hachinger oder neutralen Besucher des Spiels. Wir wollten Licht ins Dunkel dieser Gerüchte bringen und nahmen direkt Kontakt zur SpVgg auf. Die Presseabteilung der SpVgg rief uns umgehend telefonisch zurück und konnte beide Sachverhalte aufklären. Die erhaltenen Information wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Wie es sich für ein Fanportal gehört.

Nur 75 Karten für Sitzplätze für die Gäste

Der erste Vorwurf der wenigen Sitzplatzkarten, die die SpVgg den Löwenfans zur Verfügung stellt, ist korrekt. 75 Karten auf der Haupttribüne (Westtribüne) wurden an die Grünwalder Straße geschickt. Damit stellen die Vorstädter uns genau die gleiche Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung, die sie selbst für die Haupttribüne im Grünwalder Stadion beim Hinspiel am 25. November erhalten haben. Der Block H am nördlichen Rand der Osttribüne (direkt neben den Gästestehplätzen) wird diesmal – anders als zu früheren Zeiten – nicht an die Löwenfans vergeben. Bedauerlich, aber aus Sicht der Vorstädter durchaus legitim, dass man diese Plätze mit eigenen Anhängern befüllt. Die Nachfrage für die Partie scheint in Haching ausreichend zu sein, was in der Vergangenheit ja nicht unbedingt immer der Fall war. Einem möglichen kritischen Einwand zu dieser neuen Karten-Vergabepolitik begegnet man auf Seiten der SpVgg übrigens gleich sehr klar: Man stelle den Löwenfans mit über 4.000 Stehplatzkarten ja insgesamt deutlich mehr Kapazität zur Verfügung, als man eigentlich müsste. Stimmt.

30 Euro auf der Haupttribüne

Und nachdem geklärt ist, wo im Stadion also die wenigen sitzenden Löwenfans untergebracht sind, wird auch schnell klar, warum der Preis für diese Tickets mit 33,- EURO so hoch daherkommt. Auch die Hachinger Haupttribünengäste entrichten 30,- EURO für ihren Platz. Die 25,- EURO, die von vielen Löwenfans zunächst als Vergleich herangezogen wurden, sind der Preis für die Karten auf der gegenüberliegenden Osttribüne – wo diesmal ja keine Löwenfans sitzen werden. Die drei Euro Differenz sind übrigens die Vorverkaufgebühr, die das Ticketing an der Grünwalder Straße aufschlägt. Es gibt also keine unterschiedliche Behandlung von Löwen- und Hachingfans – wie anno 1991 in Jena.
Wir freuen uns, hier für Aufklärung gesorgt zu haben.
Den Begriff des “S-Bahn-Derbys”, den man uns aus Haching noch ans Herz legte, verweigern wir hier auf sechzger.de aber trotz allem weiterhin konsequent.

125 Jahre Fußball bei 1860 – Resttickets für Jubiläumsveranstaltung

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TSV 1860 FA Fußballabteilung 125 Jahre

Kommende Woche, am Donnerstag, den 25. April 2024 wird die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. 125 Jahre jung.
Ein Grund zum feiern!
Wir haben es bereits vor knapp zwei Wochen hier angekündigt: Am Jubiläumstag findet um 18.60 Uhr (Einlass bereits eine Stunde früher) in der Sechzger-Alm am Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114) die Geburtstagsparty statt.
Im Mittelpunkt wird dabei die Präsentation der Jahrhundertelf des TSV 1860 München stehen. Die Wahl fand bekanntermaßen im Herbst letzten Jahres statt.
Unter anderem rund um das letzte Heimspiel der Profis gegen Viktoria Köln wurden bereits zahlreiche Eintrittskarten für diese Jubiläumsveranstaltung zum Preis von 6,- EURO pro Stück an die Löwenfans gebracht.

Resttickets ab sofort erhältlich

Nun gibt es die Chance für all jene, die sich noch keine Tickets gesichert haben, noch zuzugreifen.
In Bene’s Kuchl, dem Restaurant hinter der 1860-Geschäftsstelle stehen zu den Öffnungszeiten ab sofort Karten für den 25.4. zur Verfügung. Aber auch im Rahmen des nächsten Heimspiels der Profis gegen den 1. FC Saarbrücken, am Samstag, den 20. April gibt es die Chance auf Restkarten für die Jubiläumsveranstaltung. Und zwar ab 11 Uhr im Bamboleo (Tegernseer Landstraße 96).
Es gibt also keine wirklich guten Ausreden, dieser Veranstaltung fern zu bleiben. Außer vielleicht, man hadert irgendwie mit der aktuellen sportlichen Situation von Münchens Großer Liebe und bejammert lieber den derzeitigen Zustand, als den TSV 1860 – und damit uns alle – einfach mal ausgiebig zu feiern.

125 Jahre 1860 – Namhafte Gästeliste

Für den 25. April haben sich durchaus illustre Gäste auf die Alm angekündigt. Neben den Meisterlöwen Hansi Reich, Bernd Patzke, Bubi Bründl und Alfred Kohlhäufl darf man sich auf die Löwenlegenden Daniel Bierofka und Benny Lauth freuen.
Vom aktuellen Drittligateam, das an diesem Tag hoffentlich auf ein erfolgreiches Spiel gegen Saarbrücken zurück- und erwartungsvoll auf das Gastspiel in der Vorstadt vorausschaut werden Jesper Verlaat, Marco Hiller und Fabian Greilinger dabei sein. Fußballabteilungsleiter Thomas Bohlender verspricht – auf sechzger.de-Nachfrage – außerdem “einige Überraschungsgäste”. Wir sind gespannt und werden selbstverständlich – ausgerüstet mit Bleistift und Fotoapparat – auch dabei sein!

 

Update: Anders als in der ersten Version dieses Artikels kommuniziert, wird es am Samstag am Rande des Heimspiels gegen Saarbrücken wegen des zu erwartenden schlechten Wetters am Grünspitz und Candidplatz keinen Kartenverkauf für die Jubiläumsfeier geben. Nur in Bene’s Kuchl (durchgehend) und im Bamboleo (Sa. ab 11 Uhr) könnt Ihr die Tickets erwerben.