Alle vier Frauenmannschaften des TSV München von 1860 e.V. sind am kommenden Samstag im Einsatz. Für die U23 der Löwinnen geht es gegen den direkten Verfolger SV München Laim vielleicht schon darum, für eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft zu sorgen.
Löwinnen I empfangen TSV Solln
Mit zwölf Siegen aus ebenso vielen Spielen zieht die Erste in der Kreisliga einsam ihre Kreise. Bereits neun Punkte beträgt der Vorsprung auf den FC Teutonia, der allerdings eine Partie weniger absolviert hat. Am Samstag um 17.30 Uhr empfangen die Löwinnen den TSV Solln auf dem Sechserplatz.
Löwinnen U23 im Spitzenspiel um Meisterschaft
Etwas knapper geht’s bei der U23 zu, wo der TSV 1860 aktuell nur vier Zähler vor dem SV Laim liegt. Am Samstag um 15 Uhr treffen beide Teams an der St. Martin-Straße aufeinander. Mit einem Sieg könnten die Löwinnen bereits für eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft in der Kreisklasse sorgen.
Auch Junglöwinnen im Einsatz
Während die U17 den SV Frauenbiberg um 13.30 Uhr zu einem Testspiel empfängt, geht es für die U15 um Punkte. Die C-Juniorinnen des TSV 1860 gastieren um 13 Uhr bei Fortuna Unterhaching und wollen ihre eindrucksvolle Bilanz weiter ausbauen. Bislang stehen für die Junglöwinnen in neun Partien 27 Punkte und 64:2 Tore zu Buche. Die Chancen, dass die U15 ihre Serie fortsetzt, stehen nicht schlecht, denn die Fortuna wartet nach acht Spielen in der Bezirksliga noch auf ihren ersten Punkt.
EDIT (12.45 UHR): Die Partie der U15 wurde leider abgesagt!
Können Raphael Schifferl, Philipp Maier und Tim Danhof am Samstag auflaufen? Das ist die große Frage, die sich nicht nur Trainer Markus Kauczinski vor dem Duell seiner Löwen mit den Zebras aus Meiderich stellt. Thore Jacobsen ist nah seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt, Damjan Dordan fällt zusätzlich zu den Langzeitverletzten aus. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim MSV Duisburg aus?
Wunschaufstellungen zu MSV Duisburg – TSV 1860
Thomas Spiesl
Unser Mann in der Löwenrunde geht davon aus, dass zumindest Maier und Danhof einsatzbereit sind und beordert sie in die Startelf. Sollten sie doch ausfallen, stünden Althaus und Schröter als Ersatz bereit. Clemens Lippmann soll über links wirbeln und David Philipp im offensiven Mittelfeld seine Kreativität einbringen.
Christian Jung
Christian ist weniger optimistisch hinsichtlich des Genesungsprozesses und plant direkt mit Samuel Althaus im defensiven Mittelfeld und Morris Schröter auf der rechten Schiene. Ansonsten ist seine Aufstellung deckungsgleich mit der von Thomas Spiesl.
Thomas Enn
Auch bei Thomas Enn darf Samuel Althaus nach seinem Comeback bei der U21 diesmal direkt bei den Profis von Beginn an ran. Er hofft jedoch auf einen Einsatz von Tim Danhof auf der rechten Seite und würde ihn im Falle eines Ausfalls durch Marvin Rittmüller ersetzen.
Bene Niedergünzl
Personell geht Bene da mit, zieht David Philipp jedoch als zweite Spitze neben Sigurd Haugen. Bei ihm wäre Morris Schröter die erste Alternative, sollte Tim Danhof auf rechts ausfallen.
Peter Gratz
Auch Peter agiert mit zwei Stürmern, gibt aber Patrick Hobsch eine neue Chance neben Sigurd Haugen. Ansonsten stehen Maier und Schröter ebenso in der Startelf wie Clemens Lippmann, der bei allen Redakteuren Berücksichtigung findet.
Stefan Kranzberg
Trotz der soliden Leistungen von Lasse Faßmann zuletzt würde Stefan in Duisburg auf Raphael Schifferl setzen, wenn der Österreicher rechtzeitig fit wird. Im Angriff darf überraschend Florian Niederlechner ran, der zuletzt gar nicht im Kader gestanden hatte. Kann der Routinier seinen Ärger in Leistung ummünzen? Genau darauf hofft der sechzger.de Redakteur!
Deine Meinung ist gefragt!
Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!
Richard Hempel ist der Mann an der Pfeife, wenn der TSV 1860 am Sonntag Nachmittag an der Wedau beim MSV Duisburg antritt (16.30 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Der 28-jährige kommt aus Großnaundorf im sächsischen Landkreis Bautzen und pfeift seit über drei Jahren auch in der 2. Bundesliga. Sein insgesamt 32. Auftritt als Hauptschiedsrichter in der 3. Liga ist der insgesamt vierte unter Beteiligung des TSV 1860. Wobei einer davon eigentlich nicht so richtig gezählt wird… Aber lest selbst.
Die Strafenstatistik von Hempel in der 3. Liga
139 Gelbe Karten, die Hempel in der Drittklassigkeit bislang gezückt hat, sind ein absolut durchschnittlicher Wert. Seine neun Ampelkarten sind hingegen eine hohe Anzahl. Alle rund vier Partien fliegt bei ihm ein Akteur nach der zweiten präsentierten Gelben Karte vom Feld. Mehr als doppelt so häufig, wie im Ligaschnitt. Glatt Rot hat er dagegen noch nie ziehen müssen – was bei 31 Spielen ziemlich außergewöhnlich ist. Mit insgesamt acht bisher verhängten Elfmetern bewegt sich Hempel im Mittel der 3. Liga.
Zwei seiner Drittligaspiele wurden annuliert
Zwei Drittligaspiele, die der Sachse eigentlich in seiner Vita stehen hat, wurden im Nachhinein annuliert, weshalb die darin gezeigten Karten auch nicht in die oben aufgeführte Gesamtstatistik mit eingehen. Und an einer dieser beiden Partien war auch der TSV 1860 beteiligt? Klingelts? In der Saison 2021/22, seiner ersten in der 3. Liga war Hempel am 16. Februar 2022 beim enttäuschenden 1:2 der Löwen gegen Türkgücü im Olympiastadion dabei. Und wegen des Rückzugs der Türken wurden deren Spiele in jener Saison alle annuliert. Zur Freude der Löwen, die aus den beiden Partien nur einen Punkt geholt hatten. Anders als die anderen Spitzenteams der 3. Liga jener Saison. Allein dadurch blieben die Löwen dann bis zum Ende am Aufstiegsrennen beteiligt.
Begegnungen in Osnabrück und in Halle
Der zweite Berührungspunkt zwischen Schiedsrichter Hempel und unseren Löwen stammt ebenfalls aus dem Jahr 2022. Am 15. Oktober gelang Sechzig an der Bremer Brücke wohl einer der unverdientesten Auswärtssiege der Vereinsgeschichte. Der Schiedsrichter war allerdings nicht dafür verantwortlich, dass die Löwen den fast neunzig Minuten anrennenden VfL Osnabrück mit zwei halben Torchancen mit 2:0 besiegen konnten. In der selben Saison, gut vier Monate später kam es dann zur bislang letzten Begegnung zwischen dem Mann an der Pfeife und Münchens großer Liebe. Das 0:0 in Halle, für das Hempel im kicker mit einer 2,5 bedacht wurde, war gleichzeitig der letzte Einsatz von Interimscoach Günther Gorenzel an der Seitenlinie. Danach übernahm Maurizio Jacobacci den Trainerposten an der Grünwalder Straße. Sowohl in Osnabrück, als auch an der Saale bedachte Hempel übrigens die Löwen mit drei, die Gastgeber hingegen nur mit einer Gelben Karte. Bei seinen 23 Einsätzen als Linienrichter der 3. Liga zwischen 2018 und 2021 kam er übrigens nie in den Genuss, einem Löwenspiel beiwohnen zu dürfen.
Diskussionen zwischen Schiedsrichter Hempel und den Münchner Fußballern von 1860 und Türkgücü im Olympiastadion beim später annullierten Spiel vom 16. Februar 2022.Strafraumszene in Halle unter den Augen von Schiedsrichter Hempel. Tore fielen in dieser Partie am 24. Februar 2023 allerdings keine.
Erfahrene Kräfte an der Seitenlinie
Zwei über 30-jährige mit der Erfahrung von zusammen deutlich über 100 Spielen als Hauptschiedsrichter in der Regionalliga Nordost assistieren Hilsberg am Sonntag in der Schau-ins-Land-Reisen-Arena.
Tim Kohnert (35) kommt aus Ballenstedt im Harz und ist seit der vergangenen Saison auch in der 2. Bundesliga als Linienrichter im Einsatz. In der 3. Liga ist er in dieser Rolle bereits in seiner siebten Spielzeit und blickt auf 79 Einsätze zurück. Den Löwen begegnete er dabei auch schon achtmal. Zuletzt bei der 0:3-Niederlage in Dortmund Anfang Dezember 2023.
Sein Kollege auf der gegenüberliegenden Seite des Spielfeldes wird in Duisburg Steven Greif (33) aus Westhausen in Thüringen sein. Er war zwischen Oktober 2020 und Mai 2023 auch als Hauptschiedsrichter in der 3. Liga aktiv und pfiff insgesamt 30 Spiele. Im August 2022 leitete er unter anderem den Heimsieg des TSV 1860 gegen den Halleschen FC (3:1). Schon seit Sommer 2017 – also ein Jahr länger als die Löwen – ist Greif in der 3. Liga als Linienrichter im Einsatz und blickt dabei auf 62 Spiele zurück. Dreimal winkte er bei Spielen von 1860 mit dem Fähnchen. Im April 2019 gegen den KSC (0:2), zwei Wochen später beim 3:2 gegen Fortuna Köln, durch das in der ersten Saison in der 3. Liga der Klassenerhalt fixiert werden konnte. Und schließlich – nach einer längeren Pause – mal wieder zu Beginn dieser Saison: Beim 2:0-Sieg auf dem Aachener Tivoli am 3. Spieltag.
Wiedersehen mit dem Vierten Offiziellen
Wer etwas mehr über den Vierten Offiziellen, der für das anstehende Spitzenspiel zwischen Zebras und Löwen eingeteilt wurde, wissen will, der liest am besten hier nochmal nach. Justin Hasmann (26) aus Neunkirchen war erst beim letzten Auswärtsspiel der Löwen vor zwei Wochen bei der Kölner Viktoria der Hauptschiedsrichter. Den 1:0-Sieg am Höhenberg begleitete Hasmann durchaus souverän, wofür er vom kicker die Note 3,0 erhielt. Gern nehmen wir ein vergleichbares Ergebnis wie aus Köln auch von diesem Auswärtsspiel mit zurück nach München.
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Titelbild: Schiedsrichter Richard Hempel und seine Assistenten am 15. Oktober 2022 vor der Partie zwischen Osnabrück und 1860, das die Löwen mit 2:0 gewinnen konnten.
Am 17.03. fand der Kabarettabend der Unternehmer für Sechzig im ausverkauften Hofbräukeller am Wiener Platz vor 380 Zuschauern statt. Das Präsidium des TSV 1860 München e.V. zeigte sich begeistert von der Veranstaltung, deren Erlöse komplett dem NLZ an der Grünwalder Straße zukommen.
Löwenmusikanten eröffnen den Abend
Bevor die Kabarettisten Michael Altinger, Claudia Pichler und der Wiggerl auf die Bühne kamen, gehörte diese den Sechzgermusikanten. Die Musikanten sorgten mit zünftiger Blasmusik für eine gelungene Einstimmung der Anwesenden, unter denen sich auch der komplette Profikader der Löwen befand. Einer der Höhepunkte des Abend war, als Cheftrainer Markus Kauczinski den Taktstock schwang und den Löwenmarsch dirigierte. Außerdem gab Stefan Lex Einblicke in seine neue Rolle bei 1860 und Kevin Volland sowie Lasse Fassmann beantworteten Fragen aus dem Publikum. 1860 zum Anfassen!
Altinger, Pichler und der Wiggerl sorgen für gelöste Stimmung
Von den drei Kabarettisten wusste vor allem Altinger zu überzeugen. Besonders sein Exkurs zur OB-Stichwahl brachte den Saal zum Kochen: “Wer hätte gedacht, dass ein Oberbürgermeister mal stolpert über den FC Bayern? Wenn es in diese Stichwahl hineingeht, kann man als Blauer gegen einen Roten und für einen Grünen stimmen, oder?”. Auch der Wiggerl konnte mit einer Beschreibung seiner fußballerischen Karriere humoristisch punkten: “Ich hab mit acht Weißbier in der Rüstung ausgeholfen und nach meiner Einwechslung gleich den Ball verstolpert, damit ein Gegentor verschuldet und mir fünf Minuten später einen Muskelfaserriss geholt”. Da fühlte sich so mancher Hobbykicker im Publikum ertappt. Claudia Pichlers Highlight war ein Cover des Eurovisions-Siegerliedes der Schlagersängerin Nicole.
Gernot Mang dankt den Unternehmern für Sechzig
Auf der Veranstaltung dankte Löwen-Präsident Gernot Mang den Unternehmern für Sechzig für ihr Engagement. Er hob besonders den Fahrdienst für die NLZ-Spieler, die außerhalb von München wohnen, hervor. Außerdem bedankte er sich für die unbürokratische und schnelle Hilfe bei allen technischen Problemen auf dem Trainingsgelände, die die Unternehmer für Sechzig dem Verein zukommen lassen. Außerdem richtete er einen Aufstiegsappell an die Profis: “Ihr habt fünf Spiele nacheinander gewonnen, im Jahr 2026 nur ein Spiel verloren. Und jetzt sagt mir mal, warum sollten wir die letzten neun Spiele nicht gewinnen? Die Gegner sind machbar, wenn ihr an euch glaubt. Wir glauben an euch und ich bin überzeugt, dass wir noch viel Spaß haben werden.”
Christian Dierl aus dem Präsidium zeigte sich begeistert
sechzger.de konnte gestern mit Vize-Präsident Christian Dierl über die Veranstaltung sprechen. “Es war ein sensationeller Abend”, sagte er uns und dankte den “Uf60” für die dessen Organisation und “die letzten zehn Jahre Unterstützung”. Außerdem fand Dierl, dass “es ein tolles Zeichen war, dass die ganze Mannschaft samt Staff da war. Auch die Trainer und Mitarbeiter aus NLZ und e.V. konnten den Abend richtig genießen.” Ebenso zeigte sich der Vize-Präsident begeistert, dass mit Martin Gräfer als Vertreter des Hauptsponsors, einigen Verwaltungsräten und auch dem Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Bergmaier quasi die ganze Löwenfamilie Präsenz zeigte. “Das ist ein starkes Zeichen”, fand Dierl. “Der Weg des Vereins, auf die Jugend setzten, diese an den Profifußball heranzuführen und in die erste Mannschaft integrieren, ist der Weg für den 1860 steht. Daher muss das NLZ muss gestärkt werden und dafür war dieser Abend einfach genial!”, zog der Vize-Präsident eine sehr positive Bilanz des Kabarettabends.
Erlöse im mittleren fünfstelligen Bereich
Abgerundet wurde der Abend durch eine Versteigerung von VIP-Karten, signierten Trikots und Bällen. Insgesamt kam so ein mittlerer fünfstelliger Betrag zusammen. Dieser wird vollumfänglich dem NLZ zu Gute kommen und hoffentlich dafür sorgen, dass wir den Aufstieg weiterer Lippmanns, Fassmanns und Dulics vom NLZ in den Profifußball begleiten dürfen.
Kürzlich haben wir unsere Leser gefragt, wie ihr KI-konstruiertes Sechzger-Stadion aussehen würde. Herausgekommen sind dabei spannende Modelle, vom Wiesn-Zelt bis zum Löwenkäfig. Aber gestern gab es auch sportliche Nachrichten: Damjan Dordan fällt in Duisburg aus, drei weitere Löwen sind angeschlagen. Alles Wichtige rund um die Löwen zum Start in den Tag findet ihr natürlich wieder in Sechzig um Sieben.
KI, bau mir ein Sechzger-Stadion
Mit unserer Aktion zu den KI-Entwürfen für ein mögliches Traumstadion am Standort Giesing haben wir viele ganz unterschiedliche Einsendungen erhalten. Einige Leser haben sich sehr konkret damit beschäftigt, wie ein Umbau des Grünwalder Stadions realistisch aussehen könnte – mit Blick auf Kapazität, Tribünen, Überdachung oder die Einbindung in das bestehende Umfeld – einige waren kreativ. Hier geht es zu den Entwürfen!
Ohne Dordan nach Duisburg
Gerade schien sich das Lazarett beim TSV 1860 München etwas zu lichten, doch nach dem 0:0 gegen den SV Wehen-Wiesbaden plagen die Münchner wieder akute Verletzungssorgen. Damjan Dordan musste beim jüngsten Heimspiel nach einer guten Stunde verletzt vom Feld. Für das Top-Spiel beim MSV Duisburg am Sonntag fällt er auf jeden Fall aus. Zudem fehlten zu Beginn der Woche mit Raphael Schifferl, Tim Danhof und Philipp Maier gleich drei Spieler im Mannschaftstraining. Das Update zu den aktuellen Ausfällen findet ihr hier!
Amas als Spitzenreiter beim Schlusslicht
Die Amas des TSV 1860 treten am Samstag Nachmittag (15 Uhr, BSA Heinrich-Wieland-Straße) in der Bayernliga Süd beim Tabellenletzten Türkgücü München an. Für U21-Trainer Alper Kayabunar ist es ein besonderes Spiel, kehrt er doch an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo er zwölf Jahre lang als Trainer arbeitete. Hier geht es zum ausführlichen Spielbericht!
Der Vorteil des Jägers
Auf der Webseite von liga3-online.de haben sich die Kollegen in statistischer Hinsicht mit dem Kampf um die drei Aufstiegsplätze beschäftigt. Die Löwen sind aktuell in der Jäger-Rolle. Warum dies nicht unbedingt ein Nachteil ist, könnt ihr hier nachlesen!
Kabarettabend, Wunschaufstellungen und mehr…
Damit geht ihr bestens informiert in den Donnerstag. Heute erwarten Euch jede Menge weiterer spannender Artikel auf unserer Seite. Los geht es mit einem Bericht zum ausverkauften Kabarettabend der Unternehmer für Sechzig. Zudem bereiten wir Euch auf das Spitzenspiel am Sonntag in Duisburg vor und veröffentlichen unter anderem unsere Wunschaufstellungen. Einen sonnigen Donnerstag wünschen wir allen Löwenfans!
Mit unserer Aktion zu den KI-Entwürfen für ein mögliches Traumstadion am Standort Giesing haben wir viele ganz unterschiedliche Einsendungen erhalten. Einige Leser haben sich sehr konkret damit beschäftigt, wie ein Umbau des Grünwalder Stadions realistisch aussehen könnte – mit Blick auf Kapazität, Tribünen, Überdachung oder die Einbindung in das bestehende Umfeld. Auf diese Entwürfe wollen wir in diesem Beitrag ausführlicher eingehen.
Daneben gab es aber auch so manche Einsendungen, die eher augenzwinkernd gemeint waren. So wurde etwa ein Augustiner-Festzelt als neue Heimat der Löwen vorgeschlagen oder ein Stadion wie das „LaBombonera“ kurzerhand nach Giesing verpflanzt. Das sind natürlich bzw. hoffentlich keine ernsthaften Lösungsvorschläge für die Stadionfrage, gehören als kreative Reaktionen auf unsere Aktion aber trotzdem dazu.
Ernsthafte Träume für den Standort Giesing
Deshalb liegt der Schwerpunkt dieses Folgeartikels auf den Einsendungen, die sich erkennbar Gedanken über realistische Möglichkeiten am Standort gemacht haben. Die übrigen, eher humorvollen oder bewusst überzeichneten Vorschläge wollen wir zum Schluss in Auszügen ebenfalls zeigen.
Entwurf Emil
Emil setzt bei seinem mit Perplexity erstellten Entwurf nicht auf einen Stadionneubau „aus einem Guss“, sondern bewusst auf den Erhalt des gewachsenen Charakters des Grünwalder Stadions. Die leicht asymmetrische, an manchen Stellen fast etwas zerstückelt wirkende Optik versteht er dabei nicht als Mangel, sondern als Teil der Identität des Sechzgers – passend auch zur wechselvollen Geschichte der Löwen. Entsprechend orientiert sich die Dachstruktur an der Stehhalle.
Auffällig ist zudem die deutlich höher aufragende Haupttribüne, die an englische Stadien erinnern und zugleich die historische Haupttribüne zitieren soll. Ein weiterer Gedanke dahinter: Das Stadion stärker zum Viertel hin zu öffnen. Dafür schlägt Emil ein Eingangsgebäude an der Ecke zur Kreuzung vor, das sich gestalterisch an den alten Kassenhäuschen orientiert und Stadion und Giesing enger miteinander verknüpfen soll. Wichtig wäre ihm außerdem, die abgerundete Westkurve als besonderes Merkmal zu erhalten – dann allerdings überdacht. Als zusätzlicher Effekt der großen Haupttribüne könnte an der Gegengeraden womöglich sogar weiterer Stehplatzraum entstehen.
Entwurf Alex
Alex verfolgt mit seinem Entwurf einen bewusst bodenständigen Ansatz. Ihm war vor allem wichtig, die unmittelbare Umgebung des Grünwalder Stadions unverändert zu lassen und eine Lösung zu zeigen, die einigermaßen realistisch wirkt. Auf verspielte oder bewusst überzogene Ideen wollte er dabei ausdrücklich verzichten. Erstellt wurde der Entwurf mit ChatGPT.
Entwurf Leonhard
Leonhard setzt auf eine behutsame Modernisierung des Grünwalder Stadions, bei der der traditionelle Charakter und die Identität Giesings erhalten bleiben sollen. Ihm ist besonders wichtig, prägende Elemente wie die Anzeigetafel, die Stehtribünen und die enge, stadiontypische Atmosphäre zu bewahren.
Gleichzeitig soll der Ausbau das Stadion fit für die Zukunft machen und den UEFA-Class-4-Standard erfüllen. Im Mittelpunkt steht für Leonhard aber klar, dass das Grünwalder auch nach einer Modernisierung ein echtes Fußballstadion bleibt: funktional, fan-nah und ganz auf die Löwen ausgerichtet. Den Entwurf hat er mit ChatGPT erstellt.
Entwurf Markus
Der von Markus eingesandte Entwurf denkt den Stadionausbau klar aus dem Bestand heraus. Ausgangspunkt ist eine „Bauweise im Bestand“ für rund 25.000 Zuschauer. Im Mittelpunkt steht dabei ein geschlossener „Hexenkessel“: Durch den Lückenschluss in den Ecken würde das Grünwalder deutlich kompakter, massiver und stimmungsvoller wirken. Auch das durchgehende Dach ist in dieser Variante ein zentrales Element.
Vom Straßenniveau aus bei TagVogelperspektive bei Nacht
Entwurf Blacky
Blacky ging es weniger um ein spektakuläres Luftschloss oder einen Neubau-Charakter, sondern vielmehr um einen Ausbau, der mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln umsetzbar wirkt. Gerade dieser bodenständige Ansatz steht bei seiner Idee im Vordergrund – auch wenn die KI nicht jeden Wunsch ganz so umsetzen konnte, wie ursprünglich gedacht.
Entwurf Bene
Benes Entwurf versteht das Grünwalder Stadion als klaren, kompakten Stadtbaustein, der sich selbstverständlich in das Viertel einfügen soll. Statt einer überzeichnet modernen oder gefälligen Architektur setzt er auf eine ruhige, robuste Formensprache: Ein umlaufender Baukörper fasst die Tribünen zu einer kompakten Stadionschüssel zusammen und definiert eine klare Stadtkante.
Prägend ist dabei die bewusst gewählte Materialität aus Sichtbeton, die für Dauerhaftigkeit, Ehrlichkeit und Ortsbezug stehen soll, ohne historisierend zu wirken. Ergänzt wird diese massive Hülle durch eine regelmäßig gegliederte Fassadenbegrünung, die zwischen Stadion und Stadtraum vermittelt und zugleich das Mikroklima verbessern soll.
Ein weiterer zentraler Aspekt des Konzepts ist die energetische Eigenständigkeit. Der Dachring ist großflächig mit Photovoltaik belegt und soll den Stadionbetrieb bilanziell sogar übertreffen. Begrünung und PV-Anlage sind damit keine nachträglichen Zusätze, sondern feste Bestandteile eines Entwurfs, der städtebauliche Klarheit, Dauerhaftigkeit und ökologische Funktion miteinander verbinden will. Entworfen wurde das Stadion mit ChatGPT.
Ein paar ausgefallenere Visualisierungen
HANSI HEAVEN hatte einige visionäre Ideen zu bieten…Sean machte sich einen. Spaß daraus und wollte den Traum vom Löwengehege erfüllenDieser Entwurf von Markus K. erinnert stark an eine EishockeyhalleHANSI HEAVEN 2Mit diesem Stadion von Jakob waren die Löwen wohl auch in der NFL willkommen
Gerade schien sich das Lazarett beim TSV 1860 München etwas zu lichten, doch nach dem 0:0 gegen den SV Wehen-Wiesbaden plagen die Münchner wieder akute Verletzungssorgen. Damjan Dordan musste beim jüngsten Heimspiel nach einer guten Stunde verletzt vom Feld. Für das Top-Spiel beim MSV Duisburg am Sonntag fällt er auf jeden Fall aus. Zudem fehlten zu Beginn der Woche mit Raphael Schifferl, Tim Danhof und Philipp Maier gleich drei Spieler im Mannschaftstraining.
Dordan-Verletzung nicht so schlimm wie befürchtet
Immerhin konnten die Löwen bei Damjan Dordan eine leichte Entwarnung geben. Der Youngster hatte den gesperrten Thore Jacobsen gegen Wiesbaden gut vertreten, erste Diagnosen deuteten jedoch auf eine schwere Bänderverletzung im Knie hin. “Er hat eine Knieverletzung. Die ersten Befürchtungen haben sich zwar nicht bestätigt, aber er wird in Duisburg ausfallen”, sagte Coach Markus Kauczinski in einer Presserunde am Dienstag gegenüber der AZ.
Löwen-Trio fehlt im Training
Beim Dienstagstraining standen zudem gleich drei Löwen-Kicker nicht auf dem Feld. Raphael Schifferl, der gegen Wiesbaden im Kader stand aber nicht zum Einsatz kam, verträgt laut Kauczinski “noch keine volle Belastung”. Bei Philipp Maier sorgte eine Erkältung für eine Trainings-Zwangspause. Tim Danhof, der gegen Wiesbaden einer der besten Löwen auf dem Feld war, plagten Schmerzen in der Schulter. Hinter allen drei Spielern steht im Hinblick auf das Sonntagsspiel noch eine großes Fragezeichen.
Lichtblicke bei Althaus und Kiefersauer
Dafür dürfte Samuel Althaus, der am Samstag bei den Amateuren zum Einsatz kam, wieder ein Kandidat für den Kader sein. Auch Nachwuchs-Kicker und U21-Kapitän Xaver Kiefersauer trainiert diese Woche mit den Profis und könnte bei möglichen Ausfällen in Duisburg in die Bresche springen.
11 gegen 8 – und doch eine Qual bis zur letzten Sekunde. Trotz deutlicher Überzahl tat sich der TSV 1860 heute vor 31 Jahren gegen den Karlsruher SC schwer und musste bis zum Ende zittern, ehe der Heimsieg gegen die Badener feststand.
TSV 1860 quält sich gegen acht Karlsruher zum Sieg
Vor dem 22. Spieltag lagen die Löwen auf dem 17. und somit vorletzten Tabellenplatz, während der KSC auf Rang 7 positioniert war und von Europa träumen durfte. Die Favoritenrolle war also klar verteilt, auf dem Rasen war davon jedoch nichts zu sehen.
Der TSV 1860 zeigte sich mindestens ebenbürtig und setzte den Karlsruher SC bei personellem Gleichstand ordentlich unter Druck. Die logische Folge: Bernhard Winkler sorgte nach einem kapitalen Abwehrfehler der Gäste per traumhaften Schlenzer für das 1:0 (34.).
Drei Platzverweise und das große Zittern
So weit, so gut, doch nach dem Seitenwechsel wurde es vor 23.100 Zuschauern im Grünwalder Stadion skurril. Zunächst zog Burkhard Reich gegen Guido Erhard die Notbremse und sah zurecht Rot (54.). In der 70. Minute folgte Slaven Bilic mit Gelb-Rot und nur vier Minuten später holte Manfred Bender gegen Manni Schwabl die Blutgrätsche raus und holzte den heutigen Präsident der SpVgg Unterhaching in der Nähe des Löwenstrafraums um. Rot!
Statt die Partie mit drei Mann mehr souverän nach Hause zu bringen, wurden die Löwen nun von Minute zu Minute sichtlich nervöser und die Zuschauer unruhiger. Selten war ein Abpfiff befreiender…
Die Aufstellung der Löwen
Werner Lorant schickte heute vor 31 Jahren folgendes Team aufs Feld:
Die Amas des TSV 1860 treten am Samstag Nachmittag (15 Uhr, BSA Heinrich-Wieland-Straße) in der Bayernliga Süd beim Tabellenletzten Türkgücü München an. Für U21-Trainer Alper Kayabunar ist es ein besonderes Spiel, kehrt er doch an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo er zwölf Jahre lang als Trainer arbeitete.
Türkgücü vor dem nächsten Abstieg
Was vor ein paar Jahren – vom einen oder anderen Berichterstatter im Löwenumfeld – noch als Vorbildprojekt für 1860 für zielführende Entwicklung eines Vereins im Profifußball gefeiert wurde, ist heute nur noch ein Scherbenhaufen. Türkgücü München wird – nach dem Abstieg aus der Regionalliga Bayern im vergangenen Sommer – in ein paar Wochen auch die fünftklassige Bayernliga Süd mit dem Abstieg verlassen. Das steht angesichts der Bilanz von acht Punkten aus 22 Spielen und einem personellen Aderlass in der Winterpause bereits fest. Wie es danach an der Heinrich-Wieland-Straße weitergeht, ist aktuell noch völlig unklar.
Desaströse Bilanz
Die ganze Geschichte des Projekts soll und kann an dieser Stelle nicht erzählt werden, daher beschränkt sich dieser Artikel auf die nackten Fakten in der laufenden Saison. Nur zwei Siege, zwei Remis, aber 18 Niederlagen, bei 13:55 Toren stehen zu Buche. Das rettende Ufer in der Bayernliga ist bereits 17 Punkte entfernt. Und dennoch sollten die Amas diesen Gegner nicht unterschätzen. Gegen den TSV 1860 dürften die Gastgeber am Samstag besonders motiviert sein, einen Achtungserfolg zu erzielen. Nicht zuletzt auch, weil Löwencoach Alper Kayabunar eine lange Historie bei Türkgücü hat.
Kayabunar freut sich auf die Rückkehr
Im Interview mit sechzger.de nach dem nach dem 1:0-Sieg über Pipinsried am vergangenen Samstag, berichtete der seit letzten Sommer an der Grünwalder Straße 114 erfolgreich tätige Kayabunar über seine Gefühle vor der Rückkehr an die Heinrich-Wieland-Straße. Und warnte schon mal.
Es ist schon besonders, natürlich. Vor allem, wenn wir dort auf dem Trainingsgelände spielen. Ich war da zwölf Jahre lang Trainer, hab auch sehr schöne Momente dort erlebt. Dort das erste Mal – glaub ich – als Auswärtsmannschaft hinzufahren, wird ungewohnt. Ich freu’ mich auf das Spiel, aber trotzdem wollen wir natürlich unbedingt gewinnen und die nicht unterschätzen. Man kennt diese Geschichte im Fußball. Das sind die schwersten Spiele.
Landsberg dieses Wochenende spielfrei
Für die Amas geht es am Samstag Nachmittag darum, den aktuell hauchdünnen Vorsprung auf den punktgleichen Verfolger TSV Landsberg an der Tabellenspitze ein wenig zu vergößern. Die Lechstädter sind spielfrei und 1860 könnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Der dann freilich eine Woche nach Ostern wieder egalisiert wird, wenn Kiefersauer & Co. aussetzen.
Personalthemen
Interessant wird es, im Laufe der Woche zu beobachten, auf welche seiner Spieler Alper Kayabunar am Samstag verzichten muss, weil sie die Profis beim Spiel in Duisburg als Kaderspieler verstärken sollen und mit ins Ruhrgebiet reisen. Samuel Althaus, der am vergangenen Samstag beim der Partie gegen Pipinsried in der 2. Halbzeit nach längerer Verletzungspause seine Rückkehr auf den Platz feierte, ist sicher ein heisser Kandidat. Er hatte Ende 2025 ja schon für die Profis auf dem Platz gestanden. Am Dienstag Nachmittag durfte erstmals U21-Kapitän Xaver Kiefersauer im Profitraining mitmachen, der beim vorletzten Heimspiel der Amas gegen Schwaig Ende Februar sein Comeback nach langer Verletzung mit zwei Treffern und einer starken Leistung gefeiert hatte.
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Der sechzger.de Talk feiert 5-jährigen Geburtstag und Damian Dordan fehlt am kommenden Sonntag verletzt in Duisburg. Mehr dazu und was sonst rund um den TSV 1860 München und in der 3. Liga passiert ist, jetzt kompakt bei Sechzig um Sieben.
Damian Dordan fehlt verletzt in Duisburg
Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen den SV Wehen Wiesbaden wird Damian Dordan dem TSV 1860 auch beim MSV Duisburg nicht zur Verfügung stehen. Dafür rückt Jacobsen nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader zurück.
Happy Birthday sechzger.de Talk!
Exakt 5 Jahre nach der Aufzeichnung der ersten “Pilotfolge” des sechzger.de Talks wurde gestern mit der Veröffentlichung der Folge 254 der fünfjährige Geburtstag gefeiert. Außerdem wurde mit Jan eine Konstante des sechzger.de Talks verabschiedet. Leider ging es für den Autor dieser Zeilen sich nie aus zusammen in einem Talk zu sitzen, trotzdem ein fettes Danke für all die Talks, in denen ich dir zuhören durfte! Mehr dazu hier.
Groundhopping Moldawien
Unser Redakteur Stefan war am Wochenende in Moldawien und hat natürlich auch den ein oder anderen Ground besucht. Neben Spielbesuchen gibt es auch Eindrücke aus dem Land. Prädikat lesenswert!
News aus der 3. Liga
Stadt Osnabrück kauft Bremer Brücke
Der Osnabrücker Stadtrat hat am gestrigen Abend mit breiter Mehrheit beschlossen sämtliche Anteile an der Stadionbetriebsgesellschaft zu übernehmen. Im nächsten Schritt steht die umfassende Sanierung und Modernisierung der Kultstätte an.
KSC an Waldhofs Sietan dran
Der Leistungsträger der Mannheimer hat das Interesse des Karlsruher SC geweckt. Der Vertrag des 23-Jährigen läuft nach der Saison aus, er könnte also ablösefrei wechseln.
Aachen will Schroers verpflichten
Der momentan von Arminia Bielefeld an die Alemannia ausgeliehene Mika Schroers ist in dieser Saison so etwas wie eine Lebensversicherung für die Aachener. Jetzt hat Sportdirektor Rachid Azzouzi angekündigt, die Kaufoption ziehen zu wollen.
Damit wünschen wir euch einen schönen Mittwochmorgen!