Start Blog Seite 47

Sechzig um Sieben: Damian Dordan fehlt in Duisburg

0
Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Der sechzger.de Talk feiert 5-jährigen Geburtstag und Damian Dordan fehlt am kommenden Sonntag verletzt in Duisburg. Mehr dazu und was sonst rund um den TSV 1860 München und in der 3. Liga passiert ist, jetzt kompakt bei Sechzig um Sieben.

Damian Dordan fehlt verletzt in Duisburg

Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen den SV Wehen Wiesbaden wird Damian Dordan dem TSV 1860 auch beim MSV Duisburg nicht zur Verfügung stehen. Dafür rückt Jacobsen nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader zurück.

Happy Birthday sechzger.de Talk!

Exakt 5 Jahre nach der Aufzeichnung der ersten “Pilotfolge” des sechzger.de Talks wurde gestern mit der Veröffentlichung der Folge 254 der fünfjährige Geburtstag gefeiert. Außerdem wurde mit Jan eine Konstante des sechzger.de Talks verabschiedet. Leider ging es für den Autor dieser Zeilen sich nie aus zusammen in einem Talk zu sitzen, trotzdem ein fettes Danke für all die Talks, in denen ich dir zuhören durfte! Mehr dazu hier.

Groundhopping Moldawien

Unser Redakteur Stefan war am Wochenende in Moldawien und hat natürlich auch den ein oder anderen Ground besucht. Neben Spielbesuchen gibt es auch Eindrücke aus dem Land. Prädikat lesenswert!

News aus der 3. Liga

Stadt Osnabrück kauft Bremer Brücke

Der Osnabrücker Stadtrat hat am gestrigen Abend mit breiter Mehrheit beschlossen sämtliche Anteile an der Stadionbetriebsgesellschaft zu übernehmen. Im nächsten Schritt steht die umfassende Sanierung und Modernisierung der Kultstätte an.

KSC an Waldhofs Sietan dran

Der Leistungsträger der Mannheimer hat das Interesse des Karlsruher SC geweckt. Der Vertrag des 23-Jährigen läuft nach der Saison aus, er könnte also ablösefrei wechseln.

Aachen will Schroers verpflichten

Der momentan von Arminia Bielefeld an die Alemannia ausgeliehene Mika Schroers ist in dieser Saison so etwas wie eine Lebensversicherung für die Aachener. Jetzt hat Sportdirektor Rachid Azzouzi angekündigt, die Kaufoption ziehen zu wollen.

Damit wünschen wir euch einen schönen Mittwochmorgen!

 

 

Groundhopping Moldawien: Von Chisinau nach Tiraspol

1
titelbild groundhopping moldawien tiraspol

Nachdem unser Leser Stefan der Pridnestrowischen Moldauischen Republik (PMR, auch bekannt als Transnistrien) bereits 2019 einen Besuch abgestattet hatte, zog es nun auch sechzger.de Redakteur Stefan Kranzberg zusammen mit zwei weiteren Löwenfans in das Land, das es offiziell gar nicht gibt. Zuvor standen jedoch schon zwei Spiele in der moldauischen Hauptstadt Chisinau auf dem Programm. Viel Spaß mit Groundhopping Moldawien!

Groundhopping Moldawien

In den vergangenen Jahren war ich bei meinen Groundhopping-Trips auf dem Balkan ja in der Regel alleine unterwegs, diesmal hatte ich jedoch zwei Mitstreiter gefunden, die mich begleiteten. So nutzten wir das Wochenende um das Löwen-Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden, um den Länderpunkt Moldawien abzuhaken und neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. So viel vorab: Es sollte sich absolut lohnen!

Von Memmingen aus ging es am Freitagmorgen in die moldauische Hauptstadt Chisinau, die Busfahrt vom Flughafen ins Zentrum der 600.000-Einwohner-Stadt kostete umgerechnet 30 Cent. Generell ist das Preisniveau in der Republik Moldau, wie Moldawien offiziell heißt, deutlich unter dem deutschen, man findet aber durchaus auch Restaurants etc., in denen man sein Geld schnell loswerden kann.

Groundhoppertreffen bei Victoria

Nach dem Check-In in der zentral gelegenen und sehr ansehnlichen Airbnb-Unterkunft führte uns der erste Weg ins Restaurant um die Ecke und anschließend per Taxi durch den freitäglichen Feierabendverkehr zur Joma Arena des Erstligisten Dacia Buiucani. Dieser Club stand diesmal jedoch nicht auf dem Platz, sondern die beiden Zweitligisten FC Victoria Chisinau und FC Falesti. Auf den Rängen fanden sich rund 20 deutsche Groundhopper (u.a. aus Rostock, Kiel und Dortmund) ein, auf dem Kunstrasen bestimmten die Gäste aus Falesti das Geschehen.

Obwohl die Gastgeber am Ende nochmal drückten, rettete das Gastteam den knappen 2:1-Vorsprung vor insgesamt ca. 100 Zuschauern über die Zeit und feierte den ersten Sieg gegen Victoria seit 2020.

Sightseeing in der Hauptstadt

Da das Match bereits um 17 Uhr beendet wurde, hatten wir anschließend noch reichlich Zeit zum Sightsseing, kamen am jüdischen Friedhof sowie der Gedenkstätte zum Pogrom 1903 – 1905 vorbei und schlenderten anschließend den Bulevardul Ștefan cel Mare entlang, der als Prachtmeile Chisinaus gilt. Dort findet man nicht nur den Präsidentenpalast, das Parlament und den Triumphbogen, sondern auch das verlassene Observatorium des Palastes der Pioniere. Ein beeindruckender Lost Place mitten in der Stadt.

Auch den nächsten Vormittag widmeten wir uns einigen Sehenswürdigkeiten und sahen u.a. die Kaskaden des Valea-Morilor-Parks, das Eterniate-Ehrenmal mit der ewigen Flamme, das Areal des abgerissenen ehemaligen Nationalstadions und das Stadionul Dinamo. Anschließend kehrten wir zum Mittagessen ein, ehe wir zu Spiel 2 unserer Tour aufbrachen.

Zimbru leider auf Kunstrasen

Bereits am Vorabend hatten wir erfahren, dass der FC Zimbru Chisinau sein Heimspiel gegen Dacia Buiucani nicht im großen Stadion, sondern auf dem Kunstrasen nebenan austragen würde. Unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen, war dies doch eigentlich als sportlicher Höhepunkt unserer Reise geplant. Ändern konnte man es eh nicht, also arrangierten wir uns mit den Begebenheit und wurden mit einem 3:2-Sieg der Gastgeber belohnt.

Neben dem Kunstrasenplatz mit Tribüne verfügt der FC Zimbru auch noch über einen ausgebauten Naturrasenplatz, auf dem auch gelegentlich Spiele ausgetragen werden. Nach dem Spiel ging es zügig in Richtung Unterkunft, wo wir uns das Heimspiel der Löwen gegen den SV Wehen Wiesbaden im sechzger.de Liveticker und im Stream reinzogen und mitfieberten. Nach einer abendlichen Einkaufstour zog es uns ins Bett, denn sonntags sollte das nächste Highlight auf uns warten.

Grandiose Tour nach PMR

Bereits im Vorfeld hatten wir bei PMR-Tours die Sowjettour gebucht, die uns die sozialistische Vergangenheit der Pridnestrowischen Moldauischen Republik näherbringen sollte. Fahrer Zhenya holte uns also morgens in Chisinau ab und kutschierte uns über die innermoldauische Grenze (mit Kontrolle und Registrierung) in die Stadt Bender (nicht verwandt oder verschwägert mit Lars, Sven und Manfred). Dort erwarteten uns bereits Organisator Andrey und Guide Valery, die uns ihr Land zeigen wollten. Das gelang ihnen ausgezeichnet und wir waren wirklich froh, dass wir die beiden an unserer Seite hatten.

Die Führung begann jedoch mit einer Warnung: Die in Deutschland geläufige Bezeichnung “Transnistrien” ist in PMR gesetzlich verboten und kann dort mit einer Geldstrafe oder gar bis zu 15 Tagen Haft bestraft werden.

Ausflug nach Bender und Tiraspol

In Bender besuchten wir zunächst eine Kantine im Stile der UdSSR, das Tkatschenko Kulturhaus, das Monument “Die Macht den Sowjets”, die Gedenkstätte für die Verteidiger Pridnestrowiens und ein verlassenes Administrationsgebäude der Flussanlegestelle. Anschließend fuhren wir weiter nach Tiraspol, wobei wir erwähnten, dass wir Fußballfans seien und relativ kurzfristig erfahren hätten, dass an diesem Tag ein Spiel der U19 des FC Sheriff in Tiraspol stattfinden würde. Das war nicht einmal gelogen, denn die Seite des moldauischen Fußballverbandes hatte den Termin erst zwei Tage zuvor festgelegt. Andrey versprach uns, sich zu erkundigen, ob das stimme und ob es eine Möglichkeit gäbe, das mit unserer Tour zu verbinden.

Angekommen in Tiraspol zeigte uns Valery unter anderem die Denkmäler für Lenin, Suvorov, den Kosmonauten Gagarin und Katharina der Großen. Darüber hinaus sahen wir die Gedenkstätte des Ruhmes, das Theater, die Universität und das Rathaus – alles mit reichlich sozialistischem Anstrich. Nachdem wir ein paar PMR-Rubel abgehoben und uns mit Souvenirs eingedeckt hatten (u.a. Münzen aus Kunststoff, die bis vor ein paar Jahren tatsächlich offizielles Zahlungsmittel waren), nahmen wir ein traditionelles Mittagessen ein, besorgten ein paar Flaschen Bier (Gründung der Brauerei: 1860) und besuchten einen aufgegebenen Freizeitpark. Anschließend trafen wir uns erneut mit Andrey, der inzwischen die Bestätigung bekommen hatte, dass die U19 nachmittags spielt und dass Fahrer Zhenya uns auch später wieder nach Chisinau zurückbringen könne. So kamen wir also völlig unverhofft noch zu einem dritten Match!

Hallenfußball beim FC Sheriff

Der Komplex des FC Sheriff Tiraspol ist einfach nur der Wahnsinn! Ich war ja schon viel unterwegs, aber so etwas Luxoriöses habe ich noch nicht gesehen. Am Stadtrand hat der 21-malige moldauische Landesmeister ein riesiges Areal, auf dem er gleich zwei Stadien sowie 14 Natur- und Kunstrasenplätze unterhält. Darüber hinaus verfügt er über eine Halle mit einem Fußball- und einem Futsal-Platz – beide mit Tribüne.

Am Tag vor unserem Besuch hatten die Profis von Sheriff ihr Ligaspiel in der Arena Acoperit ausgetragen, wir durften der Youth League-erprobten U19 gegen Dacia Buiucani zusehen. Tiraspol war dem Gegner phasenweise grotesk überlegen, verpasste es aber, nach dem frühen 2:0 den Sack zuzumachen. Die Gäste kamen in der zweiten Hälfte immer besser ins Spiel und trotz Unterzahl kurz vor dem Schluss sogar noch zum Anschlusstreffer. Mehr war aber nicht drin und so hasteten wir mit Abpfiff zum vereinbarten Treffpunkt und fielen nach einem letzten Abendessen erschöpft aber glücklich ins Bett. Bereits um 3 Uhr klingelte dann der Wecker, denn der Rückflug wartete…

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand I
Groundhopping Thailand II
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)
Groundhopping Albanien I
Groundhopping Albanien II (Teil 1 / Teil 2)
Groundhopping Schweden (Teil I / Teil II)
Groundhopping Finnland
Groundhopping Norwegen
Groundhopping Litauen
Groundhopping Lettland
Groundhopping Kanada
Groundhopping Sri Lanka

sechzger.de Talk 254: Unentschieden gegen Wiesbaden , 5 Jahre Talk, Vorschau Duisburg

12
sechzger.de Talk Folge 254 Unentschieden gegen Wiesbaden, fünf Jahre sechzger.de Talk und Vorschau MSV Duisburg - TSV 1860 München

Happy Birthday, sechzger.de-Talk!
Exakt fünf Jahre auf den Tag nach der Aufzeichnung der ersten, damals noch als “Pilotfolge” bezeichneten, Sendung unseres Youtube- & Podcastsformats veröffentlichen wir am heutigen Dienstag, den 17. März 2026 den sechzger.de Talk 254. Und da dies gleichzeitig der letzte Auftritt von Jan als Moderator ist, wird eine XXL-Folge draus. Immerhin haben Jan, Christian, Thomas, Peter und Flo die Zwei-Stunden-Marke aber nicht gerissen.

Das 0:0 gegen Wehen Wiesbaden

Zunächst geht es aber – natürlich – um das aktuelle Tagesgeschehen. In seinem 171. Auftritt beim sechzger.de Talk – die allermeisten davon als Moderator – bespricht Jan mit seinen vier Mitstreitern, von denen allerdings diesmal nur zwei vor Ort im Sechzgerstadion waren, die wichtigsten Aspekte der Partie gegen Wehen Wiesbaden. Die Verbannung von Flo Niederlechner aus dem Kader ist ebenso ein Thema, wie das wenig freundliche Wetter am Samstag spätnachmittags. Ob das torlose Remis gegen die Hessen nun ein 0:0 der besseren oder der schlechteren Sorte war, bleibt hingegen unbeantwortet. Die einen sagen so – die anderen so.

Schnellraterunde zum Geburtstag

Unser Quizmaster Thomas hat dem Anlass entsprechend für diese besondere Sendung fünf Fragen zum sechzger.de-Talk mitgebracht. Basis für die heutige Schnellraterunde war eine irgendwie ominöse Excel-Datei, in der seit Beginn des Formats alle Sendungen eingetragen werden. Dass der für diese Buchführung Verantwortliche in der Raterunde dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangt, ist nicht ganz von der Hand zu weisen…

Rückblick auf fünf Jahre sechzger.de Talk

Mit Zahlen und Fakten angereicherte Erinnerungen teilt Christian, der hier den Moderatorenstab von Jan übernimmt, mit allen an der heutigen Sendung Beteiligten. Warum sind sie feste Mitglieder des Talk-Teams geworden und wie sind ihre Erinnerungen, an die ersten Sendung(en) an denen sie beteiligt waren? Dies besprechen wir im Mittelteil vom sechzger.de Talk 254.

Ausblick auf das Spiel in Duisburg

Zum Abschluss der Sendung, zu schon ziemlich vorgerückten Stunde am Montag Abend geht es dann wieder um die nächste sportliche Herausforderung für den TSV 1860 am kommenden Wochenende. Drei der fünf Protagonisten machen sich – teilweise für das ganze Wochenende – auf den Weg in den Westen der Republik und besuchen dabei auch manch anderes  interessantes Fußballspiel. Ob das am Sonntag Vormittag angedachte Match aber wirklich zur Austragung kommt, steht noch in den Sternen.

Abschied von Jan

Und dann ist es wirklich so weit: Die letzten Minuten im sechzger.de Talk 254 von Jan – einem der Aktiven, die dieses Format in den letzten Jahren maßgeblich geprägt und gestaltet haben. Auch an dieser Stelle danken wir “dem Schrader” für vollen Einsatz in 171 Sendungen und für viele gute und kreative Ideen bei der Weiterentwicklung unseres Podcasts. Wir – und sicher auch alle unserer Zuhörer- und seher*innen – freuen uns schon, wenn Jan demnächst mal wieder als Gast vorbeischaut!

Der sechzger.de Talk 254 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Damjan Dordan fehlt den Löwen in Duisburg

0
Damjan Dordan

Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen den SV Wehen Wiesbaden wird Damjan Dordan dem TSV 1860 auch beim MSV Duisburg nicht zur Verfügung stehen.

Damjan Dordan fehlt den Löwen

Nach 74 Minuten war der Arbeitstag des gebürtigen Münchners am Samstag vorbei. Nicht etwa leistungsbedingt, sondern weil eine Verletzung den 23-Jährigen ausbremste. Deshalb wird der TSV 1860 auch am kommenden Sonntag beim MSV Duisburg ohne Dordan auskommen müssen.

Stattdessen kehrt Thore Jacobsen nach seiner Gelbsperre in den Kader und sehr wahrscheinlich auch in der Startelf zurück. Zudem feierte auch Samuel Althaus am vergangenen Wochenende nach seiner Verletzung sein Comeback. Er wurde bei 1:0-Sieg der U21 gegen den FC Pipinsried eingewechselt.

Sechzig um sieben: Reinthaler zum 7. Mal in “Elf des Tages”

0
Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Das 0:0 des TSV 1860 München gegen den SV Wehen bot nicht nur Magerkost. Natürlich waren die Abwehrrreihen schwer zu knacken und somit verdienten sich die Defensivspieler die besten Noten. Bei Sechzig gefielen dem Kicker Max Reinthaler und Thomas Dähne am Besten. Reinthaler wurde schon zum 7. Mal in den erlsenen Zirkel berufen.

Reinthaler zum 7. Mal in kicker “Elf des Tages”

Durch seine 7. Berufung ist Löwen-Abwehrfels Max Reinthaler der am zweitmeisten nominierte Spieler der “Elf des Tages”. Zum dritten Mal wurde Löwen-Keeper Thomas Dähne die Ehre zu Teil, in die “Elf des Tages” nominiert worden zu sein.

Rückblick auf das 0:0 gegen den SV Wehen

Beide Trainer hielten die Punkteteilung am späten Samstagnachmittag für gerecht. Obwohl auch beide Coaches anmerkten, dass das Spiel in beide Richtungen hätte kippen können. Wie die Löwenfans und die sechzger.de Redakteure das Spiel analysierten, findet Ihr in unseren “Stimmen zum Spiel”. Auch die optischen Eindrücke rund um das Spitzenspiel haben wir wie immer in den Impressionen zum Spiel für Euch zusammen gestellt. Was die Punkteteilung wert ist, zeigt sich dann am Sonntag nach dem Gastspiel der Löwen beim MSV Duisburg.

Alle e.V.-Mannschaften gewinnen

Die vier e.V.-Mannschaften im Spielbetrieb konnten das Wochenende allesamt siegreich gestalten. Die Dritte besiegte den FC Neuhadern mit 2:1 und die Vierte die Sportfreunde mit 3:2. Die Löwinnen I schlugen den FC Stern III mit 4:0 und die weibliche U23 besiegte die SG Vierkirchen/Indersdorf mit 3:0.

sechzger.de Talk feiert 5. Geburtstag

Der sechzger.de Talk wurde von Kurzem 5 Jahre alt. Da ließen wir es uns natürlich nehmen, eine Geburtstagsfolge aufzuzeichnen. Bei dieser steht das aktuelle Geschehen auf dem Platz weniger im Mittelpunkt als Anekdoten aus 5 Jahren sechzger.de Talk mit alten Bekannten. Lasst Euch die Folge nicht entgehen. Den Geburtstagstalk findet Ihr wie üblich auf unuserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Unruhe in Duisburg

Nachdem der nächste Löwengegner aus Duisburg aktuell erstmals nicht auf einem Aufstiegsplatz steht, wächst an der Wedau die Unruhe. Trainer Dietmar Hirsch wirkt nach den jüngsten Enttäuschungen immer dünnhäutiger. Nach der 5:1-Niederlage von Rostock gab Hirsch zu Protokoll, dass ihm zur Leistung seiner Mannschaft “einfach die Worte fehlen”. Hirsch diagnostizierte, das seinem Team “die Galligkeit verloren” gegangen sei. Wegen uns würde es reichen, wenn sie die Galligkeit in Meiderich erst am kommenden Montag wieder finden…

Aue plant für den Abstieg

Ein Klassenerhalt für den FC Erzgebirge ist realistischerweise in weite Ferne gerückt. Das sieht wohl auch der Vorstand der Veilchen so. In einem Dialog mit Mitarbeitern des FC Erzbeirge führte der Vorstand nun aus, dass “aufgebauten Strukturen und die professionelle Infrastruktur” trotz “notwendiger Einschränkungen und Einsparmaßnahmen weitgehend erhalten bleiben” sollen. In der Regionalliga Nordost möchte man mit einem Etat von 10 Mio. € an den Start gehen.

13 Drittligisten beantragen Lizenz für die 2. Liga

Nach Informationen von liga3-online.de haben 13 Drittligisten die Lizenz für die 2. Liga beantragt. Dabei soll es sich um folgende Vereine handeln: VfL Osnabrück, Energie Cottbus, Rot-Weiss Essen, den SC Verl, den MSV Duisburg, Hansa Rostock, 1860 München, Wehen Wiesbaden, Waldhof Mannheim, Alemannia Aachen, den FC Ingolstadt, den SSV Jahn Regensburg sowie den 1. FC Saarbrücken. Die Unterlagen mussten bis zum 02. März eingereicht werden. Das erste Feedback an die Vereine soll dann in der zweiten Aprilhälfte von der DFL verkündet werden.

Damit geht Ihr mal wieder gut informiert in diesen Dienstag! sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag!

 

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden

0

Nach fünf Siegen in Folge reichte es am Samstag im Giesinger Regen zwar nur zu einem torlosen Remis, vom Aufstiegskampf müssen sich die Löwen aber Gott sei Dank noch nicht verabschieden. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Fotogalerie zu TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

 

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Dähne & Reinthaler in kicker “Elf des Tages”

0
TSV 1860 16 Reinthaler Max

Thomas Dähne sowie Max Reinthaler wurden in die kicker “Elf des Tages” berufen. Für den Abwehrspieler ist es die zweite Nominierung in Folge.

Dähne und Reinthaler zum wiederholten Male in der “Elf des Tages”

Thomas Dähne wurde bisher drei Mal vom kicker in die “Elf des Tages” berufen und erhielt für das Spiel gegen Wehen Wiesbaden die Note 2,0. Für Max Reinthaler ist es die siebte Nominierung (ebenfalls kicker-Note 2,0). Nur dem Cottbuser Tolcay Cigerci wurde diese Ehre bisher öfter zuteil.

Reinthalers Bilanz ist umso beeindruckender wenn man bedenkt das der Abwehrchef erst in 17 benoteten Spielen auf dem Platz stand.

Mit 29 Berufungen belegt der TSV 1860 München im Vereinsranking den zweiten Platz, zwei Zähler hinter dem VfL Osnabrück.

Die Spieltagself im Überblick

Dähne (1860) – Bergh (Hansa), Bagkalianis (Aachen), Reinthaler (1860), Hofmann (RWE) – Oehmichen (Aachen) – Taz (Verl), Kehl (Osnabrück), Freßle (Stuttgart II) – Holten (Hansa), Meißner (Osnabrück)

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Wehen Wiesbaden

0

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute haben wir – mit leichter Verspätung – die Einschätzungen zum torlosen Unentschieden des TSV 1860 gegen Wehen Wiesbaden vom Samstag Spätnachmittag,

Petra (Löwenfan, die mit Nachwuchs in der Westkurve stand):

Ich hab mich schon wie ein Erfolgsfan gefühlt, weil ich seit ewigen Zeiten mal wieder im Grünwalder war. Und das nach dieser Siegesserie. Und in den Zusammenfassungen wirkten die letzten Spiele ganz ordentlich. Aber jetzt habe ich eben mal wieder die Spielzüge gesehen, die dort nicht zu sehen sind: In der ersten Halbzeit ein gemächliches Spiel ohne viel Willen, nicht angekommene Pässe und Flanken und keine überraschende Kombinationen oder Aktionen.
Das wurde zum Glück ab der 60. Minute besser. Vielleicht lag es daran, dass der Support wirklich gut war (sogar in Block J) und die Löwen auf das Tor in der Westkurve spielten? Souverän spielte nur Dähne, der im Tor absolute Sicherheit ausstrahlt. Auch Philipp brachte nach seiner Einwechslung mehr Zug zum Tor und Kampfbereitschaft mit. Ich hätte mich wahnsinnig über das 1:0 gefreut aber es wäre wohl heute nicht verdient gewesen.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei bei MagentaSport):

Ich hab’s schon hochklassig gesehen. Es ist halt ein Spiel auf Augenhöhe, wo beide Mannschaften ne gute Struktur, ne gute Qualität haben. Und dann kommt’s auf diese Kleinigkeiten an. Das war klar, dass es kein Feuerwerk an Chancen gibt, sondern dass beide Mannschaften darüber kommen, dass sie halt sehr strukturiert und geordnet spielen. Und da gab’s dann diese bestimmten Momente, die in jede Richtung gehen können und ein Spiel entscheiden. Die hätten auf der einen Seite, die hätten aber auch auf der anderen Seite sein können und deswegen geht das auch in Ordnung.

Christian Jung (Redakteur sechzger.de):

Wenn in einem Fußballspiel beide Mannschaften erst für die letzten zwanzig Minuten ihre Visiere öffnen und das Gefühl vermitteln, das Spiel auch wirklich gewinnen zu wollen, aber in der Schlussphase – trotz offenen Visiers – dennoch kein Treffer mehr fällt, dann verlassen die Stadionbesucher für gewöhnlich eher unbefriedigt den Ort des Geschehens. Am Samstag Abend hatte man diesen Eindruck aber nicht wirklich. Die fünf Siege zuvor haben den Löwenfan wohl wieder etwas geduldiger gemacht, so mein Eindruck. Und es ist durchaus begrüßenswert, wenn von den Rängen weniger gemosert wird. Angesichts der fehlenden Kreativität in unserem Spiel aber für mich doch irgendwie auch überraschend.

Daniel Scherning (Trainer Wiesbaden bei MagentaSport):

Ich glaub, dass der Punkt in Ordnung geht, wobei wir vielleicht die dickeren Dinger hatten. Beide können Elfmeter kriegen, unseren muss er geben, bei der Standardsituation. Dann fällt vielleicht dieses eine Tor, was – glaube ich – auch das Spiel entschieden hätte. Beide Mannschaften haben alles in die Waagschale geworfen, haben sehr sehr gut verteidigt, das muss man sagen. Wenn du siehst, dass unser Torwart 20 ist, dass in der Kette ein 18jähriger und ein 21jähriger spielen und du dann hier gegen ne Mannschaft, die so formstark ist, so abgeklärt verteidigst, dann kann ich nur meinen Hut davor ziehen.

Fatih Kaya (Stürmer des SVWW nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich find‘, wir haben heut einen sehr  sehr konzentrierten Auftritt abgeliefert. Gegen aktuell die formstärkste Mannschaft der Liga. Da musst du erstmal auswärts so stabil stehen und die Offensive stoppen. Das haben wir heute sehr sehr gut – finde ich – gemacht. Auch mit ner jungen Defensive, das kann man hervorheben, was die Jungs da hinten weg verteidigt haben. (…) Das war schon unser Anspruch, dass wir defensiv vor allem erst mal schauen, dass wir gegen die Jungs aus München stabil sind, dass wir da nichts zulassen, versuchen, so wenig wie möglich zuzulassen. Und dann die Nadelstiche setzen, die wir auch hatten, muss man sagen, heute. Ich glaub, das hätte in beide Richtungen gehen können, aber ich finde, wir hatten schon die eine oder andere klarere Torchance.

Max Reinthaler (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Es war sehr intensiv. Ich glaub, beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften gut drauf sind auch. Am Ende glaube ich ein leistungsrechtes Unentschieden. Ich glaub des wärs gewesen: Wer das erste Tor schießt, der hätte wahrscheinlich das Ding gezogen. Schade, dass wir’s nicht geschafft haben, aber wir können mit dem Punkt trotzdem leben.

 

e.V.-Mannschaften am Wochenende – Vier Spiele, Vier Siege

0
TSV 1860 München Frauen SV WB Allianz 17.10.2021

Die Dritte und Vierte der Herren sowie die Erste und Zweite der Frauen konnten am Wochenende allesamt ihre Spiele gewinnen. Während die Herrenmannschaften schon mitten in der Rückrunde sind, feierten die Löwinnen der Rückrundenauftakt.

Herren mit späten Siegtreffern

Die Spielverläufe hätten am Samstag nicht ähnlicher sein können. Nach einem frühen Rückstand (5. bzw. 13. Minute) konnte man sich in der Mitte des Spiels zurückkämpfen und den Ausgleich erzielen. Als dann wenige Minuten vor Abpfiff der regulären Spielzeit alle Zeichen auf Unentschieden standen, schafften es aber beide Mannschaften noch den späten Siegtreffer zu erzielen (84. bzw. 88. Minute).

Löwinnen weiterhin ungeschlagen

Immer noch unangefochtene Tabellenführerinnen sind beide Frauenmannschaften. Die U23 konnte, nachdem sie sich anfänglich schwergetan hatte, ein 3:0-Sieg feiern. Die erste Mannschaft der Löwinnen legte anschließend nach und holte einen ungefährdeten 4:0-Erfolg.

Alle Spiele im Überblick

Samstag 14.03.:

15:00 Uhr: TSV 1860 München IV – FC Sportfreunde München 3:2

17:30 Uhr: TSV 1860 München III – FC Neuhadern 2:1

Sonntag 15.03.:

14:00 Uhr: TSV 1860 München F U23 – SG Vierkirchen/Indersdorf 3:0

16:00 Uhr: TSV 1860 München F – FC Stern München F III 4:0

 

 

16.03.1941: TSV 1860 siegt am „Heldengedenktag“ bei Schwaben Augsburg

1
Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Auch wenn der Zweite Weltkrieg in vollem Gange war, wurde weiterhin Fußball gespielt – und beim TSV 1860 sogar sehr erfolgreich. Bekanntlich holten die Löwen im Jahr 1942 den Tschammer-Pokal nach Giesing. Eine Spielzeit davor setzte sich Sechzig in der Gauliga Bayern 1940/41 souverän durch. Heute vor 85 Jahren siegte der TSV 1860 auswärts bei Schwaben Augsburg.

83 Tore in 22 Spielen

Im zweiten Kriegsjahr hatte man die Liga zunächst auf 13 Vereine aufgestockt, da der Sportbereich Bayern aus verkehrstechnischen Gründen zunächst in die zwei Staffeln “Nord” und “Süd” gegliedert hatte. Nach dem vierten Spieltag kehrte man Ende Oktober jedoch zum eingleisigen Modus zurück.

Der TSV 1860 hatte den Gewinn seiner ersten Gaumeisterschaft vor allem seiner torgefährlichen Sturmreihe zu verdanken. 83 erzielte Treffer standen nach 22 Spielen zu Buche und sorgten bis Saisonende für den deutlichen Vorsprung von vier Punkten auf Titelverteidiger Nürnberg. In der Endrunde um die deutsche Meisterschaft war für die Löwen dann aber in der Vorrundengruppe Schluss, da man am späteren Meister SK Rapid Wien scheiterte.

Stepberger trifft zur Führung

Im Februar 1939 hatte Hitler den Heldengedenktag auf den 16. März verlegt, den Tag der Wiedereinführung der Wehrpflicht 1935. Just auf dieses Datum fiel im Frühjahr 1941 das Gastspiel des TSV 1860 beim SSV (heute: TSV) Schwaben Augsburg.

Die Fuggerstädter sollten die Saison als Neunter abschließen, an diesem Sonntag waren sie gegen die Löwen jedoch weitestgehend chancenlos. 20 Minuten lang hielten die Schwaben gut mit, dann aber eröffnete Stepberger den Torreigen für 1860.

TSV 1860 siegt deutlich bei Schwaben Augsburg

Bis zur Pause konnte Augsburg den Rückstand in Grenzen halten, nach dem Seitenwechsel münzten die Löwen ihre Überlegenheit jedoch in weitere Treffer um. Das Team von Trainer Dr. Max Schäfer erhöhte durch Burger (50.) und Janda (62.), ehe erneut Stepberger für den 0:4-Endstand sorgte (69.).

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Dr. Max Schäfer setzte am 16.03.1941 beim Sieg gegen Schwaben Augsburg auf folgende Elf des TSV 1860.

Langhammer – Rockinger, Schmeiser – Graf, Bayerer, Wendl – Stepberger, Burger, Janda, Schmitt, Schmidhuber

Tore:
0:1 Stepberger (22.), 0:2 Burger (50.), 0:3 Janda (62.), 0:4 Stepberger (69.)

Die historischen Daten stammen aus dem großartigen Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys.