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Stimmen zum Spiel: TSV 1860 München – SSV Ulm 3:2

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Stimmen Spiel Ulm

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure,… Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Hier die Stimmen nach dem 3:2-Sieg gegen den SSV Ulm.

Die Stimmen zum Spiel gegen Ulm:

Michi Franke (Löwen-Fan und Hartplatzheld): 

Nach den Personalentscheidungen der Woche war es für mich am spannensten, wie sich diese auf dem Spielfeld auswirken sollten. Einigen der nicht verlängerten Spieler war der innere Spannungsabfall deutlich anzumerken. Positiv: Raphael Schifferl, der wie immer alles rein haute. Ansonsten ein bärenstarker Tom Dähne, der mit starken Robinsonaden einen deutlichen Halbzeitrückstand der Löwen vereitelte. Aus Löwensicht wars eine mehr als zähe Nummer, die quasi 75 Minuten Anlauf brauchte, ehe Tim Danhof die sehenswerte Führung gelang. Die ereignisreiche Schlußphase entschädigte dann doch, wenngleich es bemerkenswert war, welche Probleme unsere Defensive in den letzten 10 Minuten in numerischer Überzahl hatte. Für mich wars ein glücklicher Sieg gegen glücklose Gäste.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Das ist am Saisonende so. ich glaube es kann in der 1. Halbzeit 5:5 stehen. Beide Mannschaften haben hochkarätige Chancen, sind alleine aufs Tor zugelaufen, von der Linie gekratzt, Hüben wie Drüben. Aufgrund der zweiten Halbzeit waren wir kaltschäuziger, haben unsere Chancen genutzt und verdient gewonnen.

Petra (Pro1860):

Das heutige Heimspiel war für mich besonders, da ich seit der Rückkehr 2017 im Block L in der Stehhalle meine Dauerkarte habe, aber heute wollte ich mal wieder ein Spiel in der Kurve erleben. Wir sind schon um kurz nach 13 Uhr rein gegangen, am Eingang musste ich meine Zahnpasta (die noch versehentlich in meiner Tasche war) abgeben, hat uns viele Lacher beschert. Dann ganz hoch in F1 bei schönstem Wetter und netten Gesprächen die Zeit bis zum Anpfiff genossen. Dann das Spiel, wahnsinnig schlecht und langweilig bis zur 70. Minute dann ein paar Tore, witzigerweise habe ich die ersten beiden Tore vorhergesagt und dann noch ein paar Gegentore, naja ein typisches Sechzgerspiel halt, aber für mich ein wunderschöner Fußballtag, hat sich fast wie bei einem Auswärtsspiel angefühlt, da ich ja so lange nicht in der Kurve war.

Pavel Dotchev (Trainer des SSV Ulm bei MagentaSport):

Ich bin der Meinung dass wir die bessere Mannschaft waren und trotzdem haben wir verloren. Wir hätten in der ersten Halbzeit drei, vier Tore machen können, wo uns auch die Sicherheit gibt für die zweite Halbzeit. Ich bleibe dabei, dass die bessere Mannschaft heute verloren hat.

Stefan Kranzberg (sechzger.de-Redakteur):

Das war schon ein sehr seltsames Spiel. In der ersten Hälfte waren beide Abwehrreihen offen wie ein Scheunentor und die Stürmer vor allem auf Ulmer Seite) haben sich an Unfähigkeit übertroffen. Insgesamt waren die Spatzen dem ersten Tor immer ein wenig näher. Der Freistoß von Danhof war dann natürlich super für Sechzig, der Doppelschlag tödlich für Ulm. Nach so einem Spiel wundert es einen dann auch nicht mehr, wieso die Spatzen sehr wahrscheinlich absteigen… Mich persönlich würde ja noch interessieren, was sich Flo Niederlechner bei seiner Provokation nach dem Tor gedacht hat. Kommt das noch aus seiner Zeit bei Heidenheim? Ich fand das jetzt auch nicht mega schlimm, aber halt schon unnötig.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SSV Ulm 1846

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fotogalerie tsv 1860 ssv ulm 1846

Nach sechs sieglosen Spielen in Folge gab es für die Löwen im Duell mit den abstiegsbedrohten Spatzen endlich wieder einen Dreier. Bei herrlichen äußerlichen Bedingungen fielen alle Tore in der Schlussphase. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München gegen den SSV Ulm 1846.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SSV Ulm 1846

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

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Löwinnen I bleiben auch im Spitzenspiel gegen Teutonia makellos

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Löwinnen I TSV 1860 FC Teutonia München

Erster gegen Zweiter, Spitzenspiel auf dem Sechserplatz! Auch gegen den FC Teutonia München gaben sich die Löwinnen I keine Blöße und bleiben nach dem 4:0-Heimsieg verlustpunktfrei.

Löwinnen I besiegen Teutonia im Spitzenspiel

Gegen die ersten Verfolgerinnen war es Kira Winter, die die Löwinnen in der ersten Halbzeit in Führung brachte. Anschließend war es Torhüterin Mona Dauwalter, die mit einer sensationellen Parade den Ausgleich verhinderte und die Gegnerinnen entnervte.

Nach dem Seitenwechsel legte Nicole Zühlke und erneut Kira Winter nach, ehe Paula Höfler zum 4:0-Endstand einnetzte. Damit bewahrten sich die Löwinnen ihre makellose Bilanz in der Kreisliga.

U23 siegt, U17 verliert

Auch die U23 hatte es mit dem FC Teutonia zu tun, allerdings mit deren 2. Mannschaft. Dabei setzten sich die Löwinnen mit 3:0 (1:0) durch und bleiben damit unangefochten an der Tabellenspitze.

Die U17 des TSV 1860 hingegen unterlag trotz sehr ansprechender Leistung dem FC Forstern mit 1:3. Dragana Stoilova erzielte in der 80. Minute den Ehrentreffer für die Junglöwinnen.

Sommerfußball in Giesing: TSV 1860 schlägt SSV Ulm 1846

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tsv 1860 ssv ulm 1846 spielbericht

Ein Spiel wie dieses sieht man normalerweise nur am letzten Spieltag. Da sowohl der TSV 1860 als auch der SSV Ulm 1846 weitestgehend auf Defensivbemühungen verzichteten, bekamen die 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion zahlreiche Torchancen zu sehen. Am Ende setzten sich die Löwen etwas glücklich mit 3:2 durch, die Spatzen hingegen erlitten einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

Viele Chancen, keine Tore vor der Pause

Die abstiegsbedrohten Gäste kamen besser in die Partie und zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren, den vermeintlich letzten Strohhalm zu ergreifen. Gefällig kombinierten sich die Spatzen durch die Reihen der Löwen, scheiterten aber immer wieder am überragenden Thomas Dähne im Tor des TSV 1860. Offensiv brachten die Elf von Markus Kauczinski zunächst wenig zustande, dann aber lief Sigurd Haugen alleine auf Keeper Ortag zu und scheiterte am Torwart der Ulmer.

Es entwickelte sich nun eine offene Partie mit vielen Torchancen, was vor allem dadurch begünstigt wurde, dass beide Mannschaften im Defensivbereich vollkommen inkonsequent agierten. Dass es zur Pause 0:0 stand, lag einzig und alleine an den herausragenden Leistungen der beiden Torhüter.

Danhof bricht den Bann – 1860 besiegt Ulm

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Spatzen zunächst deutlich das Geschehen und schnürten 1860 in der eigenen Hälfte ein. Im Gegensatz zu ersten Halbzeit sprangen dabei jedoch deutlich weniger Tormöglichkeiten dabei heraus. Die Löwen agierten aus der Defensive, konnten jedoch kaum Konter setzen. Erst in der 74. Minute schien es gefährlich zu werden, doch Steinkötter wurde auf dem Weg zum Tor zu Fall gebracht. Tim Danhof nahm sich der Sache an und versenkte den Freistoß sehenswert im Tor der Gäste (siehe Titelbild).

Danach ging es Schlag auf Schlag: Zunächst legte Haugen per Hammer in den Winkel nach (77.), dann sah Ulms Vukancic zurecht Gelb-Rot (80.) und wieder nur drei Minuten später verkürzten die Gäste durch Elias Löder auf 2:1. Doch die Hoffnung der Gäste währte nur kurz, denn Florian Niederlechner stellte den alten Vorsprung wieder her (85.), ließ sich beim Jubel jedoch zu einer unnötigen Provokation der Ulmer Fans hinreißen. In der Nachspielzeit kamen die Spatzen durch Evan Brown noch einmal heran (90.+3), doch am Ende hieß der Sieger etwas glücklich Sechzig München.

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Rittmüller (75. Dulic), Schifferl, Voet, Pfeifer – Althaus (46. Dordan), Jacobsen (88. Husic) – Danhof, Volland (75. Niederlechner), Wolfram (46. Steinkötter) – Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Philipp, Schröter, Hobsch

Tore:
1:0 Danhof (74.), 2:0 Haugen (77.), 2:1 Löder (83.), 3:1 Niederlechner (85.), 3:2 Brown (90.+3)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Vukancic (80., Ulm)

Liveticker: TSV 1860 München – SSV Ulm 1846 (35.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 ssv ulm 1846

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SSV Ulm 1846! Die beiden Mannschaften treffen am 35. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Sechs Spiele in Folge haben die Löwen nun in der 3. Liga nicht mehr gewonnen, der Aufstieg und selbst Platz 4 (Qualifikation für den DFB Pokal) wurden verspielt. Und dennoch würde der heutige Gegner des TSV 1860 wohl liebend gerne mit Münchens großer Liebe tauschen. Dem SSV Ulm 1846 fehlen vier Spieltage vor Saisonende derzeit sechs Punkte und 18 Tore auf das rettende Ufer. Ein Sieg in Giesing ist für die Spatzen also fast schon ein Muss, will man den zweiten Abstieg in Folge vermeiden. Eröffnen sich dadurch womöglich Räume für die Löwen, um endlich auch mal wieder zu glänzen und drei Punkte einzufahren?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Rittmüller (75. Dulic), Schifferl, Voet, Pfeifer – Althaus (46. Dordan), Jacobsen (88. Husic) – Danhof, Volland (75. Niederlechner), Wolfram (46. Steinkötter) – Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Philipp, Schröter, Hobsch

Tore:
1:0 Danhof (74.), 2:0 Haugen (77.), 2:1 Löder (83.), 3:1 Niederlechner (85.), 3:2 Brown (90.+3)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Vukancic (80., Ulm)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Faßmann, Maier, Reinthaler, Deniz, Verlaat (alle verletzt), Christiansen, Jakob (beide Aufbautraining), Klose, Fuchs, Qela (alle U21), Erdogan (U19), Lippmann (nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei SSV Ulm:
Reichert, Boller, Wenig, David (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Sigurd Haugen und Max Reinthaler haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber stehen Manuel Pfeifer und Marvin Rittmüller bereits bei drei Mal Gelb.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SSV Ulm außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: SSV Ulm 1846 Fußball e. V.

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Ulm im GWS 23/24

Nach dem Spiel in Saarbrücken war die Ernüchterung unter den Löwenfans recht groß. Spielerisch war das mehr als mager und die meisten Spieler wirkten auch nicht gerade so, als wollten sie sich für einen neuen Vertrag empfehlen. Mal sehen wie es heute aussehen wird, nachdem der bevorstehende Abschied einiger Spieler verkündet wurde, man aber ebenfalls verlauten lies, dass man an der aktuellen Stammelf keine größeren Veränderungen vornehmen würde.  Für den Gegner geht es allerdings noch um etwas, obwohl die Chancen auf den Klassenerhalt schon recht gering sind. Die Spatzen werden trotzdem alles daran setzen keinen unwürdigen Abschied aus Liga 3 zu haben. Deshalb sollten wir gewarnt sein, vor dem SSV Ulm 1846 Fußball e. V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Es schaut düster aus an der Grenze zu Bayern. Der Absteiger aus Ulm, der gerade erst den Durchmarsch von der Regionalliga ins Unterhaus geschafft hatte ist auf dem besten Wege den gleichen Weg retour zu nehmen. Mit 32 Punkten steht man auf dem 17. Tabellenplatz und hat aktuell sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Auch die Tordifferenz ist mit -25 alles andere als berauschend und ergibt eine Bilanz von 9-5-20.

Auswärts ist man aber etwas stärker als daheim und kommt in der entsprechenden Tabelle knapp über dem Strich. Die Rückrunde gestaltet man bisher auch etwas besser als den ersten Saisonabschnitt, ansehnlich ist aber etwas anderes. Die letzten Wochen liefen außerdem recht durchwachsen. Zwar konnte man in der vergangenen Runde gegen Havelse gewinnen, ließ sich aber davor von Rostock an der Ostsee fünf Dinger einschenken. Verl konnte wiederum geschlagen werden, doch schied man im Viertelfinale des Landespokals gegen den Regionalligisten Großaspach aus.

Wintertransfers

Im Winter wollte man mit einigen Anpassungen den Kader besser einstellen, was offensichtlicherweise nicht besonders gut gelungen ist. Die Defensive sollte Niko Vukancic (23) stabilisieren, der letzte Spielzeit für Aue aufgelaufen war. Fürs Mittelfeld holte man aus Magdeburg Abu-Bekir El-Zein (22) und lieh Luca Bazzoli (25) von Rot-Weiss Essen. Aus der Türkei verpflichtete man Streli Mamba (31, ST) und aus der slowenischen Liga Aleksander Kahvic (22), der ebenso für mehr Offensivpower sorgen sollte.

Auf der Abgangsseite verlieh Ulm einige Perspektivspieler in die Regionalliga und verkaufte Max Scholze (20, ZM) nach Portugal zu Estrela Amadora.

Das Hinspiel

Die Partie im Ulmer Donaustadion war eine der seltsamsten Spieltage denen ich selbst beigewohnt habe. Durch den etwas chaotischen Einlass, den Stimmungsboykott zu Beginn und den stellenweise sehr vollen Gästeblock ging der Führungstreffer von Sigurd Haugen mit dem ersten Angriff etwas unter.

Danach kam es zu einigen körperlichen Scharmützeln unter den Gästefans und aufgrund eines Todesfalls auf Ulmer Seite wurde der Support auf beiden Seiten eingestellt. Hierbei wurde auch eine schon vorbereitete und ausgeteilte Choreografie wieder eingepackt. Mit drei Punkten, aber gemischten Gefühlen traten wir den Heimweg an. Immerhin der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Ulmer Münster war eine sehr angenehme Angelegenheit.

Der 35. Spieltag im Überblick

Freitag 3:1 Aachener TSV Alemannia – MSV 02 Duisburg
Samstag 14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – SV Wehen 1926
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – SC Verl 1924
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – SSV Jahn Regensburg
14:00 Uhr TSV 1860 München – SSV Ulm 1846 Fußball
14:00 Uhr TSG Hoffenheim 1899 II – FC Ingolstadt 04
16:30 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – 1. FC Schweinfurt 05
Sonntag 13:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – 1. FC Saarbrücken
19:30 Uhr TSV Havelse 1912 – VfB Stuttgart 1893 II

 

TSV 1860 II punktet im Spitzenspiel beim TSV Landsberg

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tsv landsberg tsv 1860 ii bayernliga spitzenspiel

Im Spitzenspiel der Bayernliga Süd musste Spitzenreiter TSV 1860 II am Freitagabend beim Tabellenzweiten TSV Landsberg antreten. In einer ausgeglichenen Partie mit langen Verletzungsunterbrechungen konnte die U21 der Löwen am Ende immerhin einen Punkt nach Giesing mitnehmen.

Torlose erste Halbzeit

Bei idealen äußeren Bedingungen starteten die Junglöwen verhalten in die Partie, sodass die Gastgeber zu Beginn etwas aktiver wirkten, ohne jedoch zu großen Torchancen zu kommen. Nach einer Viertelstunde war die Elf von Alper Kayabunar dann jedoch besser rein und konnte seine technische Überlegenheit ausspielen. Beide Teams warn jedoch sichtlich darauf bedacht, keine Fehler zu begehen.

Mitte der ersten Hälfte rauschten zwei Landsberger zusammen, wobei einer der Spieler im Nachgang ausgewechselt werden musste, während der andere mit einem Turban weiterspielen konnte. Doch auch auf Seiten der Löwen gab es einen Schreckmoment: Kurz vor der Pause unterlief Bene Hoppe ein kapitaler Abwehrfehler, den er jdoch umgehend wieder ausbügeln konnte. So ging es leistungsgerecht mit einem Remis in die Kabinen.

Klose kontert Berwein

Nach dem Seitenwechsel dauerte es keine zwei Minuten, bis die rund 1800 Zuschauer das erste Tor zu sehen bekamen. Der langjährige Regionalligaspieler Maximilian Berwein, der auch schon in der Futsal-Bundesliga aktiv war, traf aus 25 Metern zur Führung des TSV Landsberg.

In der Folge boten sich den Hausherren zwei Kontermöglichkeiten, der nächste Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite. Noah Klose traf in der 58. Minute aus rund 18 Metern und egalisierte mit seinem 11. Saisontor für die Löwen.

Lange Verletzungsunterbrechung nach 63 Minuten

Nur fünf Minuten später war dann aber erstmal Schluss mit Fußball, als sich Löwen-Verteidiger Max Jägerbauer die Schulter auskugelte. Die beiden Mannschaften verließen das Feld, während der Verletzte unter Sichtschutz und mit Infusion behandelt wurde. Gute Besserung, Max!

Erst nach rund 35 Minuten Unterbrechung kamen die Teams aufs Feld zurück und nach einer kurzen Aufwärmphase pfiff Schiedsrichter Patrick Krettek die Partie wieder an.

TSV 1860 II punktet in Landsberg

Die beiden Mannschaften boten sich nun einen offenen Schlagabtausch, wobei Noah Klose die beste Gelegenheit vergab, als er einen Kopfball deutlich über den Kasten der Gastgeber setzte.

Am Ende trennten sich beide Teams 1:1, womit die Löwen in der Tabelle weiterhin drei Punkte vor dem TSV Landsberg liegen. Darüber hinaus hat die U21 der Löwen noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

Was Trainer Alper Kayabunar über das Spiel zu erzählen hat, erfahrt Ihr im exklusiven sechzger.de-Interview!

Löwenrunde vor Ulm: “Veränderungen brauchen Raum”

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Löwenrunde vor Ulm: "Veränderungen brauchen Raum"

Mit Spannung erwartet wurde die Löwenrunde vor dem Heimspiel gegen den SSV Ulm am morgigen Samstag. Weniger, weil das Spiel selbst aus Löwen-Sicht so brisant wäre, sondern vielmehr aufgrund der gestern verkündeten Abgänge von sechs Löwen-Spielern nach der Saison. 1860-Coach Markus Kauczinski blickte aber dennoch auch auf die bevorstehende sportliche Aufgabe und sagte: “Wir haben in Saarbrücken enttäuscht und wollen uns zu Hause zwei Mal gut verabschieden“. Das Grünwalder Stadion ist, ebenso wie der Gästeblock mit 1.500 Ulmern, ausverkauft.

Die personelle Lage vor dem Ulm-Spiel

Fehlen werden die Löwen verletzungsbedingt Christiansen, Verlaat, Fassmann, Jakob, Maier und Reinthaler. Bei Verlaat sei der “Heilungsverlauf sehr langsam”, berichtete Kauczinski, der sich nicht festlegen wollte, ob die Löwenfans den scheidenden Kapitän noch einmal auf dem Feld sehen werden. Tunay Deniz hat das Training zwar in den letzten Tagen wieder aufgenommen. Ein Einsatz käme nach seiner Knieverletzung aber noch deutlich zu früh. Erstmals wieder auf der Bank sitzen wird nach seiner Verletzung aus der Saisonvorbereitung hingegen Dulic. “Er wird im Kader stehen, aber wir noch nicht anfangen”, erklärte Kauczinski. Kein Geheimnis machte er daraus, dass Jacobsen, der den Verein ebenfalls verlassen muss, das Team als Kapitän aufs Feld führen wird.

Knappes Personal in der Defensive

Die Alternativen in der Defensiv-Kette sind mit Schifferl und Voet, sowie Dulic auf der Bank, damit sehr begrenzt. Rittmüller und Dordan nannte der Löwen-Coach als Möglichkeiten, zudem sei “eine Vierkette, vielleicht phasenweise, eine Option”. Man wolle auf sich selbst schauen und im Hinblick auf das entscheidende Toto-Pokal-Finale in Würzburg im Rhythmus bleiben. “Wir schauen auf uns und wollen gewinnen. Das Spiel in Saarbrücken war von Willen und Gegenwehr her enttäuschend. Wir wollen uns jetzt zu Hause zwei Mal gut verabschieden”, sagt Kauczinski weiter.

Althaus “kann das Übergangsspiel machen”

Auf Frage von sechzger.de ordnete der Sechzger-Coach die Leistung von Samuel Althaus ein: “Mit ihm war ich, wie mit allen anderen, in Saarbrücken nicht zufrieden. Er ist ein talentierter Fußballer, aber er hat in Saarbrücken, genau wie auch Volland oder Haugen, keine gute Leistung gezeigt”, sagte Kauczinski und fügte an: “Er muss lernen konstanter zu sein. Für mich ist er ein offensiverer Sechser oder Achter. Wenn wir mit zwei Zehnern spielen, dann kann er auch Zehner spielen. Das ist systemabhängig. Er passt auch gut zu einem defensiven Mann neben sich auf der Sechs”.

Gründe für Verletzungsmisere vielfältig

Auffällig viele Verletzungen prägten bei den Löwen in der Rückrunde das Bild, auch darauf ging der 1860-Coach näher ein: “Es war fast jede Woche ein Kommen und Gehen. Wir mussten uns mehrmals neu einspielen. Der Einser-Platz ist sicher hart, da machen wir uns Gedanken. Aber es sind viele unterschiedliche Sachen, unterschiedliche Verletzungen”.

Sich den Gästen aus Ulm erstmal “entgegenstellen”

Zur aktuellen Lage der Gäste sagte Kauczinski: “Ich kenne solche Momente unter anderem aus der Relegation. Das kann Kraft gegeben, wie man an Saarbrücken gesehen hat. Ulm hat das letzte Spiel gewonnen, der Wille wird bei ihnen sicher da sein. Wir müssen uns entgegenstellen, erst einmal selbst viel investieren. Dann kann man vielleicht von der Situation profitieren, davon dass es möglicherweise wild wird.”.

“Das ist ein ganz normaler Prozess”

Natürlich waren auch die bevorstehenden Abgänge von Verlaat, Schifferl, Jacobsen, Schröter, Philipp und Wolfram ein großes Thema. “Das ist ein ganz normaler Prozess”, erklärte der Coach. Er werde auch weiterhin nach Leistung in Training und Spiel entscheiden, wer aufläuft und nicht nach Gültigkeitsdauer des Arbeitspapiers. Lippmann hatte zuletzt zwei Mal nicht mehr im Kader gestanden, nachdem klar war, dass er den Verein verlassen wird. “Ich habe mit ihm gesprochen und ihm mitgeteilt, dass wir auf ihn verzichten. Wir haben mit Pfeifer links und Danhof rechts auch Spieler, die ein Thema für die nächste Saison sind”, sagte der 1860-Trainer weiter.

Ans Team appelliert “weiter Gas zu geben”

Man habe die Entscheidung sich von sechs Spielern zu trennen der Mannschaft mitgeteilt. Dazu berichtete Kauczinski: “Ich habe an die Spieler appelliert, weiter Gas zu geben, ihr gutes Gesicht zu zeigen für uns als Team und für die Fans. Wir wollen so viele Punkte holen wie möglich und jeder hat jetzt die Chance, sich im Hinblick auf das Pokalfinale zu zeigen.”.

“Veränderungen brauchen Raum”

Die Entscheidung, die sechs Spieler nicht zu verlängern, habe man in Absprache zwischen Geschäftsleitung und Trainerteam getroffen. “Wir haben gemeinsam entschieden. Wir hatten das Gefühl, dass sich Dinge verändern müssen und Veränderungen brauchen Raum. Das ist sicher emotional und menschlich schwer, aber man muss sich in der Sache entscheiden. Hier haben wir einen Konsens gefunden, hinter dem ich stehe”, sagte Kauczinski weiter. Man habe mit dem bestehenden Team “viele Dinge umgesetzt, aber nur phasenweisen”, daher sei es “keine Option gewesen, mit dem gleichen Kader wieder ins Rennen zu gehen.”.

Verfolgt das Spiel bei uns im Live-Ticker

Wir freuen uns schon auf das vorletzte Heimspiel im morgen hoffentlich wieder sonnigen Giesing. Alle die nicht selbst mit dabei sein können, haben natürlich wieder die Möglichkeit, das Match bei uns im Live-Ticker zu verfolgen. Wir berichten wie gewohnt ab dem Vormittag über alles Wichtige rund um das Spiel gegen Ulm.

PK in Ulm: Dotchev erwartet “motivierte Gegner mit sehr heißer Kulisse”

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Angesichts der tabellarischen Situation im Tabellenkeller der 3. Liga ist beim Auswärtsspiel des SSV Ulm bei den Löwen am Samstag Nachmittag (14.00 Uhr – im sechzger.de Liveticker) ein Sieg der Spatzen Pflicht, sofern man die theoretisch noch vorhandene Chance nutzen will, den derzeitigen Rückstand von sechs Punkten auf das rettende Ufer noch irgendwie aufzuholen und den Durchmarsch aus der 2. Bundesliga zurück in die Regionalliga zu verhindern.

Dotchev schwärmt von Stimmung in Giesing

Drittligatrainer-Urgestein Pavel Dotchev stand der berichtenden Zunft in Ulm schon am Donnerstag Mittag in einer Pressekonferenz zur Verfügung. In knapp neun Minuten wurden recht unaufgeregt alle wichtigen Themen zur aktuellen Situation in Ulm und zum Gastspiel in Giesing besprochen. Angesprochen auf seine Erwartungen an das anstehende Spiel in München, sagte der 60jährige Bulgare:

“Für die ist der Zug abgefahren, was den Aufstieg betrifft. Die haben eine tolle Serie hingelegt, von sechs Spielen in Folge. (…) Jetzt ist es ja ein bisschen anders, jetzt haben sie sechs Spiele in Folge nicht gewonnen, vier davon unentschieden. Und durch diese negative Serie – wenn ich das so sagen darf – ist der Aufstieg für die jetzt schon futsch. Ich denke schon, dass die jetzt im Hinterkopf schon die nächste Saison planen. Aber die spielen zu Hause. Ich hab schon oft dort gespielt und die Stimmung ist da immer hervorragend. Die werden gewinnen wollen und die wollen sich bestimmt auch sauber verabschieden dieses Jahr von der 3. Liga. Und deswegen erwarte ich schon sehr motivierte Gegner mit sehr sehr heißer Kulisse.”

U19 der Ulmer am Samstag ebenfalls gefordert

Einen Großteil der kurzen Presserunde beschäftigte man sich mit verschiedenen Personalfragen rund um das Ulmer Team, obwohl Dotchev direkt zu Beginn ankündigte, “keine großen Veränderungen im Vergleich mit dem letzten Spiel” vornehmen zu wollen. Dieses hatten die Ulmer am vergangenen Samstag in der fünften Minute der Nachspielzeit noch mit 2:1 beim designierten Absteiger TSV Havelse gewinnen können und dadurch noch einmal Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt aufkommen lassen.

Die U19 des SSV, die sich im Herbst ja auch mit dem Nachwuchs des TSV 1860 duelliert hatte und damals – anders als die Junglöwen – den Einzug in die Liga A der DFB-Nachwuchsliga realisieren konnte, empfängt am Samstag Mittag den VfL Bochum und hat im Erfolgsfall noch Chancen, sich für das Achtelfinale um die Deutsche A-Juniorenmeisterschaft zu qualifizieren. Entsprechend dürften keine Jungspatzen mit nach Giesing fahren. Jene Ulmer Anhänger, die keines der 1.500 verkauften Tickets für die Ostkurve im Sechzgerstadion ergattern konnten, forderte Dotchev aber auf, die U19 bei ihrem wichtigen Heimspiel zu unterstützen.

Drei Torhüter auf der Bank des SSV Ulm

Um dennoch die in der 3. Liga gültige U23-Regel einhalten zu können, saßen in Havelse – und voraussichtlich auch am Samstag in München – zwei Ersatztorhüter auf der Ulmer Bank. Der 20jährige Max Schmidt, im Sommer letzten Jahres vom Nachwuchs der Seitenstraße nach Ulm verliehen, hilft – ohne realistische Chance auf einen Einsatz im Spiel – mit, die Vorgaben des DFB bezüglich ausreichend junger Kicker im Spieltagskader einzuhalten.

Sieg in Havelse soll Kraft geben für das Spiel am Samstag

Zum Abschluss der Pressekonferenz beschäftigte man sich nochmal mit dem bereits oben erwähnten Sieg in Havelse. Inwieweit dieser Erfolg das Umer Team wieder hat aufleben lassen, wollte ein Journalist wissen. Pavel Dotchev erklärte dazu:

“Ich hab das der Mannschaft ganz klar vor Augen geführt, dass wir stolz sein müssen, oder können, auf das was wir geleistet haben. Die Mannschaft von Havelse war sehr formstark und wir mussten unbedingt gewinnen. Dass wir das Spiel so gedreht haben, spricht nur für die Jungs und da würde ich dieses Spiel gar nicht so unter Wert verkaufen wollen. Im Gegenteil: Das war ein toller Sieg gegen einen sehr sehr unangenehmen Gegner. Dieser Sieg muss uns auch Hoffnung und Kraft geben für das Spiel am Samstag!”

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Titelbild: Screenshot SpatzenTV

Giesinger Gedanken: Das leidige Thema mit dem Ticketing

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Der Frust bei vielen Fans war groß, nachdem das Gästekontigent für das Pokalfinale bei den Würzburger Kickers schon vor dem angekündigten Verkaufsstart restlos vergriffen war. Auch in der Redaktion wurde rege über das Thema diskutiert. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass man sich über das Ticketing ärgern muss.

Wie konnten schon alle Tickets vergriffen sein?

Schon vor dem angekündigten Verkaufsstart um 12 Uhr wurde den offiziell eingetragenen Fanclubs des TSV 1860 München bereits um 10 Uhr ein Ticketlink zur Verfügung gestellt. Darüber sollte das Fanclubkontigent geordert werden. Dafür musste man sich jedoch weder als Fanclub authentifizieren, noch gab es ein Limit wie viele Tickets gekauft werden konnten. Zwar war die Anzahl pro Bestellvorgang auf 10 Tickets begrenzt, die Anzahl der Bestellvorgänge die man tätigen konnte, war aber unbegrenzt.

Als Reaktion darauf schaltete das Ticketing der Löwen den Link schon um 11:20 Uhr für “normale” Fans frei. Gebracht hat es wenig, der Großteil der Tickets war bereits vergriffen.

Fanclub-Vorverkauf – noch zeitgemäß?

Zu denken, dass dieser Link von einigen der Empfänger nicht weitergegeben werden würde, ist maximal blauäugig – vor allem da es nicht zum ersten Mal passiert ist. Warum Fanclubs überhaupt ein generelles Vorverkaufsrecht haben, erschließt sich zumindestens mir nicht.

Die Büchse der Pandora, dass manche Fans eher begehrte Tickets verdienen als andere, ist ab dem Zeitpunkt geöffnet, an dem es verschiedene Vorverkaufsphasen gibt. Provokant gefragt: Warum sollten Löwen und Löwinnen, die den Verein seit Jahren zu so vielen Spielen wie möglich begleiten, leer ausgehen, während ein Fanclubmitglied die Chance hat, sich die Highlightspiele rauszupicken?

Ein Blick auf den 1. FC Nürnberg

Dass es anders geht, zeigt der Glubb. Auswärtsfahrer*innen bewerben sich über die Website auf maximal zwei Tickets in der von ihnen gewünschten Kategorie. Sobald es mehr Anfragen gibt als das Kontigent hergibt, erfolgt die Ticketvergabe nach dem Durchschnitt der bestellten Spiele innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Heißt: Wer auch die unattraktiven Auswärtsspiele besucht, hat bei den stark nachgefragten Highlights höhere Chancen.

Selbstredend läuft auch bei diesem System nicht alles rund und fair. Das Formular suggeriert beispielsweise, dass nur Mitglieder und Dauerkartenbesitzer sich über diesen Weg bewerben können. Aus Erfahrungsberichten einiger Nürnberger liest man aber heraus, dass dieses System Anklang findet und funktioniert.

Gästetickets gehören über den Gastverein verkauft!

In professionelleren Ligen und Vereinen ist es gängige Praxis, dass das Gästekontingent auch über den Gastverein verkauft wird. Die Gründe sind offensichtlich: Der eigene Verein kennt seine eigene Fanlandschaft am besten, und kann so den Ticketverkauf – im Best-Case – sauber organisieren. Mal ganz abgesehen davon, dass man als Löwenfan, der regelmäßig auswärts fährt, mittlerweile per E-Mail von Geburtstagswünschen und Spieltagsinformationen anderer Vereine überschwemmt wird. Bei über der Hälfte der Auswärtsspiele musste man sich in fremden Ticketshops registrieren.

Allgemeiner Unmut über das Ticketing

Es sollte für einen Profiverein möglich sein, ein funktionierendes, möglichst stressfreies Ticketing bereitzustellen. Es ist klar, dass der Fußball in den letzten Jahren einen enormen Hype erfahren hat, die Zuschauerzahlen explodieren und die Löwen mit ihrer enormen Fanbasis natürlich mehr bewältigen müssen als so manche graue Maus der Liga.

Das ist aber alles keine Entschuldigung dafür, beispielsweise Ticketinformationen nicht rechtzeitig und breitflächig bereitzustellen. Mehrmals diese Saison ist es vorgekommen, dass der Beginn des Vorverkaufs erst wenige Stunden vorher kommuniziert wurde. Auf den Social Media Kanälen erscheinen Ticketinformationen mittlerweile meistens gar nicht mehr. Außerdem ist der Online-Ticketshop – gelinde gesagt – oft etwas zickig. Das sorgt für Unmut – und das Verständnis schwindet zunehmend.

Reaktion auf die Ticketknappheit in Würzburg

Bei all dem darf man aber natürlich auch nicht vergessen, dass es im Endspiel des Toto-Pokals – für ein Finale untypisch – kein gleich großes Kontingent für beide Vereine gibt. Die Würzburger Kickers genießen als unterklassiger Verein Heimrecht und müssen nur 10% der Tickets für Gästefans bereitstellen. Die Gründe für diese Regelung kennt nur der BFV.

Man muss der KGaA zugestehen, dass sie in den Dialog mit den Kickers gegangen ist. Es wird nun ein weiterer Gästeblock geöffnet, und Löwenfans haben am Montag eine neue Chance Tickets zu ergattern.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.