Häppchenweise terminiert der DFB in dieser Saison die Spiele der dritten Liga. Heute wurden die Termine der Spieltage 28 bis 30 bekannt gegeben. Der TSV 1860 München muss an diesen Spieltagen zwei Mal auswärts und ein Mal im heimischen Sechzgerstadion ran. Und zwar freitags, samstags und sonntags.
Spieltage 28 bis 30 terminiert
Die genaue Terminierung für die Münchner Löwen sieht folgendermaßen aus: Am 28. Spieltag tritt der TSV 1860 am Freitag, den 6. März 2026, um 18.60 Uhr bei Viktoria Köln an. Es folgt acht Tage später das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden. Dieser wird am Samstag, den 14. März, um 16.30 Uhr im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße gastieren. Das Highlight der drei nun fix terminierten Spiele ist wohl das Gastspiel von 1860 bei Aufsteiger und Durchmarschaspirant MSV Duisburg. Das Duell der Zebras gegen die Löwen findet am Sonntag, den 22. März 2025 im Wedaustadion statt. Die Löwen haben also ein Sonntagsspiel im Pott erwischt. Anpfiff ist um 16.30 Uhr.
Hier findet Ihr den Überblick über alle Spieltage der Saison 2025/26 mit konkreten Terminen:
Wann die nächsten fixen Terminierungen bekannt gegenben werden, ist aktuell nicht bekannt. Wie gewohntkönnte Ihr alle Spiele bei sechzger.de im Liveticker verfolgen.
Nach der Niederlage gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart in Großaspach spricht Jan im sechzger.de Talk Nummer 249 mit zwei weiteren Redakteuren über die möglicherweise beendeten Aufstiegsträume des TSV 1860 München. Außerdem gibt es eine Vorschau auf das Duell mit dem TSV Havelse im Eilenriedestadion am kommenden Wochenende.
Keine Punkte in Großaspach: VfB Stuttgart II setzt sich durch
Es sollte der erste Pflichtspiel-Sieg des Jahres werden, doch es kam anders – und vor allem deutlich ernüchternder. Mit 1:2 unterlag der TSV 1860 München am Samstag in Großaspach. Es bleibt also dabei: auch im zweiten Duell mit dem VfB Stuttgart II an diesem Spielort gab es für die Löwen nichts zu holen. Darvich und Diehl trafen für die Zweitvertretung des Bundesligisten, der Anschlusstreffer von Haugen nach Vorlage durch Niederlechner kam zu spät. Jan analysiert die Partie im sechzger.de Talk Nummer 249 gewohnt ausführlich mit Thomas Spiesl und Thomas Enn.
Vorschau TSV Havelse
Der Löwenblues ist also wieder einmal voll da, doch es bleibt nur wenig Verschnaufspause. Am Samstag geht es in der 3.Liga schließlich schon wieder weiter. Der TSV 1860 München ist erneut auswärts gefordert, dieses Mal geht es in die niedersächsische Landeshauptstadt. Im Vorfeld der Partie machte bereits die brisante Anreisesituation Schlagzeilen, da der Lokalrivale nahezu zeitgleich in Bremen gefordert ist. Die drei Teilnehmer des aktuellen Talks blicken aber vor allem aus sportlicher Sicht auf die nächste Partie der Löwen in der 3.Liga – und hoffen, dass es endlich klappt mit den heißersehnten drei Punkten. Aussetzen müssen dabei übrigens die gelbgesperrten Volland und Niederlechner. Auch dazu befragt Jan seine beiden Gäste natürlich in der aktuellen Folge.
Der sechzger.de Talk 249 als Video und Podcast
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
Linus Straßer vom TSV 1860 München war gestern das erste Mal bei den olympischen Winterspielen im Einsatz. Gemeinsam mit Simon Jocher konnte Straßer in der Teamkombi nicht im Kampf um die Medaillen eingreifen.
Straßer und Jocher 10. in der Teamkombination
Simon Jocher lieferte in der Abfahrt eine gute Leistung ab und schickte Straßer als 11. in den entscheidenden Slalom-Durchgang. Der Rückstand auf die Bronzemedaille betrug 1,05 Sekunden, die somit durchaus noch in Reichweite lag. Straßer riskierte dann auf dem sehr flachen Hang alles und machte mit präzisen Schwüngen Druck. Leider übertrieb er es im unteren Drittel des Kurses, verlor das Gleichgewicht ein wenig und büßte dadurch an Tempo ein. Auf dem flachen Kurs wirkten sich Fehler fatal aus, denn es gab keine Möglichkeit, verlorene Zeit wieder aufzuholen. So mussten sich Jocher und Straßer am Ende mit Platz 10 in der Teamkombi zufrieden geben. Gold holte das Schweizer Duo von Allmen / Nef.
Wie geht’s weiter am Standort Giesing?
Die Diskussionen rund um den Umbau der Grünwalder Stadions nehmen Fahrt auf. Während das “Ob” noch nicht mal klar ist, richten viele Löwenfans schon den Fokus auf das “Wie”. So ist auch unser gestriger Gastkommentar zur möglichen neuen Gestalt des Sechzgerstadions zu verstehen.
Rafati: 1860 wurden wieder zwei Elfmeter verweigert
Nur in kleiner Runde wird die Niederlage gegen den VfB Stuttgart II im sechzger.de Talk Nummer 249 diskutiert. Moderator Jan lässt gemeinsam mit den beiden Thomassen Luft ab nach der doch sehr überschaubaren Leistung von Samstag. Außerdem gibt es eine Mann-gegen-Mann-Schnellraterunde, einen Exkurs zum olympischen Slalom samt der Medaillenchancen von Linus Straßer und natürlich die (wenig optimistische) Vorschau auf das Spiel in Havelse oder besser gesagt Hannover. Den Talk findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:
Der MSV Duisburg muss auf unbestimmte Zeit auf Dennis Borkowski verzichten. Der Mittelfeldspieler zog sich im Spiel gegen Verl eine “Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung” an der Wade zu, wo er erst kürzlich verletzt war.
Ultimatum für Luginger?
Der FC Saarbrücken wartet nun seit 16 Spielen auf einen Sieg. Nun fordern Aufsichtsrat und Geschäftsführung im nächsten Spiel gegen den VfB Stuttgart II einen Sieg, ansonsten seien die Tage von Coach Jürgen Luginger an der Saar gezählt. Allerdings ist Luginger für die Negativserie nur teilverantwortlich, denn er wurde erst Ende November nach der Entlassung von Alois Schwarz zum Cheftrainer befördert.
Tashchy nach Asien?
Borys Tashchy ist von Erzgebirge Aue freigestellt, um sich einen neuen Verein zu suchen. Offenbar sucht Tashchy in Asien, wo unter anderem in China und Südkorea die Transferfenster noch geöffnet sind. Tashchy spielte bereits in Südkorea bei den Pohang Steelers.
Damit geht Ihr wieder gut informiert in diesen grauen Dienstag!
Auch am Montagabend wurde beim TSV 1860 Fußball gespielt: Während die Senioren B in einem Testspiel immerhin ein Remis erreichte, verlor eine aus Spielern der U17 und U19 zusammengesetzte Mannschaft deutlich.
Senioren B mit Remis
Rund 10 Zuschauer fanden sich auf dem Kunstrasen der BSA Surheimer Weg ein, um der Partie zwischen den Senioren B der SG Hertha/Sendling und denen des TSV 1860 beizuwohnen. Die Löwen fanden dabei besser ins Spiel und gingen in der 10. Minute durch einen Elfmeter von Gökhan Delice in Führung. Nach der Pause glichen die Gastgeber durch Domenico Signorile aus (60.), was gleichzeitig auch den 1:1-Endstand darstellte.
Eine herbe Niederlage musste hingegen ein aus Spielern der U17 und U19 zusammengesetztes Team des TSV 1860 bei der U19 von Türkgücü einstecken. Bereits zu Pause stand des 5:0 und erst nachdem die Gastgeber an der Heinrich-Wieland-Straße das halbe Dutzend vollgemacht hatten, kamen die Löwen zu zwei Treffern. Dennoch setzte es am Ende eine deutliche 2:6-Pleite.
Die Diskussion um die Zukunft des Grünwalder Stadions nimmt mal wieder Fahrt auf, eine Machbarkeitsstudie wurde beauftragt und auf sechzger.de wird bereits diskutiert, welche Bestandteile des bisherigen Stadions unbedingt erhalten werden müssen. Auch unser Leser Stefan hat sich in seinem Gastbeitrag Gedanken darüber gemacht, wie es am Standort Giesing weitergehen kann.
Gastbeitrag: Wie geht’s weiter am Standort Giesing?
Wo stehen wir jetzt? Wir haben ein ziemlich geiles, uriges, etwas ranzliges Stadien mit vielen Macken und Besonderheiten. Und wir haben eine Stadionkommission, die nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben hat, um herauszufinden, wie wir unsere geile, alte Hütte aufs “next level” heben können.
Dabei wird uns nicht alles erhalten bleiben, was uns lieb und teuer ist. Manches werden wir voraussichtlich auch nicht mehr wiedererkennen.
Beim letzten Stammtisch der Freunde des Sechzgerstadions wurden Infos verteilt, gemäß derer die Machbarkeitsstudie wohl die technische Machbarkeit nachweisen, aber im Gegensatz zur 2021er-Studie keine Pläne vorlegen.
Wenn man dieser Aussage Glauben schenken darf, dann ist es also jetzt zu früh, um für den Erhalt von Anzeigentafel, Westkurve oder Flutlichtmasten auf die Barrikaden zu gehen. Das folgt dann im übernächsten Schritt, wenn es nach der Machbarkeit und der Finanzierung an die konkrete Planung geht.
Was kann die Einbeziehung von Fans bewirken?
Spätestens dann wird uns das Thema mit voller Wucht erwischen. Aber es ist richtig, im Vorfeld schon abzuklopfen, welches Detail denn nun welche Priorität hat. Und es ist auch notwendig, entsprechende Duftmarken zu setzen, damit diese Prio später in der Planung nicht übergangen wird.
Als Beispiele dafür, was man erreichen kann, wenn sich die Fans auf die Hinterbeine stellen, seien erwähnt:
Die Fans in Freiburg haben es geschafft, dass der Stehplatzbereich nicht durch Ober- und Unterrang getrennt wird, sondern dass sie eine durchgehende Tribüne haben.
Die Fans von Rapid Wien haben es geschafft, dass die Zugänge zu ihrer Westkurve nur neben und unter dem Block sind. So haben sie eine durchgehende Tribüne ohne “Mundlöcher” geschaffen, die vor allem bei Choreos richtig geil wirkt.
Jede Tribüne mit eigener Geschichte
Bei unserem Stadion würde ich ganz gern ausholen: Dieser Platz wird seit 1906 bespielt. Anfänglich mit einem kleinen Lattenzaun außenrum, wurde später ein erstes Haupttribünen-Zündholzschachterl gebaut. Aus dem Schutt des Weltkriegs entstand eine Westkurve, die jetzige Gegengerade wurde nach einem Sturm 1977 errichtet. Und die jetzige Ostkurve wiederum entsprang 2013 einem Planungsmurks.
Jede Tribüne, jedes Detail im Stadion hat seine Geschichte und ist Geschichte. Aber auch jede Geschichte hat eine andere Geschichte ersetzt und so ist das Stadion für sich auch lebende Geschichte. Das Stadion ist aber nicht nur Geschichte, sondern auch Sinnbild für den Wandel, der an diesem Ort stattgefunden hat – und auch ein wenig für Vergänglichkeit.
Ich stelle mir oft die Frage, was ich an diesem Stadion am liebsten habe. Für mich ist es diese “lebendige Geschichte”, dieses Nebenherleben verschiedener Generationen. Und dass jede Generation seit 120 Jahren ihren eigenen Charme ins Stadion getragen hat.
Die Reliefs hinter der Ostkurve
Welche Details sollen erhalten bleiben?
Für mich persönlich wäre es ein Graus, wenn genau an dieser Stelle stattdessen ein seelenloser Wellblechbau errichtet würde, der genauso auch in Wiesbaden, Chemnitz oder Mainz stehen kann. Gleichzeitig ist mir jedoch absolut klar, dass sich viele existenzgebende Merkmale nicht erhalten lassen werden.
Ich kann mir vorstellen, dass wir von jeder Stadiongeneration ein ehrenes Detail erhalten können. Spontan kommt mir in den Sinn:
Die Reliefs hinter der Ostkurve
Das oktogonale Mundaugenende des Spielertunnels auf der Haupttribüne
Die Anzeigentafel – welche unbedingt durch eine “echte” Anzeigentafeln ergänzt werden muss
Bei der Gegengerade kann ich mir vorstellen, dass es einen optisch abgegrenzten Bereich gibt, an welchem die Sitzschalen der unterschiedlichen Epochen verbleiben
Was wird aus der Westkurve?
Wie stehe ich zur Westkurve? Mir wurde die Frage noch nicht beantwortet, ob wir uns weiterhin im 2010 proklamierten “Bauen im Bestand” befinden, oder ob wir mittlerweile von einem Neubau sprechen. Wenn es ein Stadionumbau ist, dann werden wir um den Erhalt der alten Westkurve nicht herumkommen, zumal sie technisch mit den dortigen Gegebenheiten ja nicht schlecht gelöst ist. Wenn es zum Neubau kommt, sehe ich eigentlich die bereits genannten Möglichkeiten wie “tiefer legen” oder ähnliches gar nicht. Das gibt die Hanglage einfach nicht her.
Auch kann ich mir hier noch nicht vorstellen, wie das Tribünendach nach hinten abgefangen werden soll, ohne irgendwie den Berg abzutragen. Wobei ich die Notwendigkeit, das Dach nach hinten abzufangen, absolut sehe. Gerade im Hinblick auch, dass die Kurve selbst wegen Choreos stützenfrei sein muss und die Sichtachse auf Spielfeld immer frei sein soll.
Flutlichtmasten: ja oder nein?
Wie stehe ich zu den Flutlichtmasten? Wir diskutieren am Candidplatz aktuell über ein aktuell sinnfreies Bauprojekt, das der “Blickfang des Viertels” werden soll. Aber sind wir uns doch ehrlich: Wenn man von Sendling aus über die Isar fährt, dann kann es hier überhaupt keinen anderen Blickfang als unsere Flutlichtmasten geben. Allerdings müssen wir uns auch die Frage stellen: Brauchen wir die Flutlichtmasten noch? Hansa Rostock hat eine Unmenge Geld ausgegeben, um ihre Masten zu erhalten, ohne dass sie diese noch brauchen. Ich würde unsere auch gerne erhalten, gerade weil ich den Prio-Blick nicht an dieses Candidprojekt verlieren will. Und weil man eben von weitem sehen muss: Da vorne, da steht unser Sechzgerstadion.
Aber wenn wir schließlich vor der Frage stehen, ob uns die Flutlichtmasten für 1.000 zusätzliche Plätze im Weg sind oder ob uns der Erhalt so viel Geld kostet, dass es den Rahmen sprengt, dann spring auch ich über den Schatten und sage: Dann lieber weg damit. Vor allem, weil sie seit 2013 sowieso hässlich sind.
Was kann weg? Wenn wir irgendwann mal in der Situation sind, dass Fans (wie bei Union Berlin geschehen) selbst den Presslufthammer ansetzen, dann reiße ich zuallererst den überflüssigen Polizeicontainer in der Ostkurve ab. Den braucht kein Mensch.
Flutlichtspiel in Giesing
Erbpachtlösung als Chance zur Selbstbestimmung
Ich finde es wichtig, dass wir vorausschauend planen und unsere Duftmarken setzen. Sollte es zur Erbpachtlösung kommen und wir diese auch finanzieren können, dann haben wir viel mehr Spielraum, das Stadion so zu gestalten wie wir es wollen. Dann wird der Spielertunnel innen grafisch zur Löwenhöhle und die Umläufe unter Westkurve und Gegengerade sind nicht mehr grau und grün, sondern endlich blau und voll mit schönen Graffitis. Das alles darf 1860 bislang ja nicht, weil man derartige Änderungen bisher bei der Stadt anfragen und anschließend abwarten muss, ob die “anderen Mieter” sich dadurch brüskiert fühlen könnten. Mei bin i froh, wenn die Seitenstraßler endlich draußen sind und nicht mehr mitschnabeln können.
Trotzdem gibt es Maßnahmen, die auch jetzt schon umgesetzt werden können. Über den Zaun vor der Gegengerade diskutieren wir ja jetzt schon seit Jahren. Aus irgendeinem Grund wird dieser – trotz mehrfacher Zusicherung – einfach nicht abgebaut.
Weniger Barrieren, mehr Stimmung
Viel mehr nerven mich aber die Zäune innerhalb der Westkurve zwischen den Blöcken F1/F2/G/H/J. Ich weiß um die entsprechenden Vorschriften aus der Bauordnung. Aber ich weiß auch, dass es in gemeinsamer Abstimmung zwischen Sicherheitsbehörden und Stadionbetreiber möglich ist, auf diese Abtrennungen zu verzichten. So wie es beispielsweise alle anderen Profivereine Bayerns auch handhaben. Nur bei uns ist es nicht möglich. Dabei würde der Verzicht auf diese Zäune so dermaßen viel an der Stimmung verbessern.
Als Dauergast in F2 bemerke ich regelmäßig, dass die Stimmung einfach nicht durch den Zaun aus Block G rüberkommt. Wäre dieser Zaun nur noch hüfthoch, würde automatisch der Nachbar wieder animiert mitzumachen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich dieses Themas mal jemand annehmen würde, befürchte jedoch eine ähnliche Hängepartie wie beim Zaun vor der Gegengerade.
Werbebanden vielseitiger nutzen
Ein anderes Thema, das Sechzig eigentlich selbst lösen könnte: Ist es denn nicht möglich, beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung diese auch auf der LED-Werbebande anzuzeigen? Das sollte doch technisch kein Problem sein, oder? Genauso wünsche ich mir, dass auf der Werbebande in einem Feld ständig Spielzeit und Spielstand angezeigt werden.
Ich meine: Es wird ständig gefordert, dass wir eine “zeitgemäße Anzeigentafel” brauchen, um Sponsoren zu befriedigen. Dann haben wir eine sponsorenbefriedigende Werbebande, warum sollen wir sie nicht auch als Anzeigentafel nutzen?
Gastbeiträge werden durch Leser von sechzger.de verfasst und spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung einzelner Redakteure bzw. der gesamten Redaktion wider.
Gleich zwei Elfmeter wurden dem TSV 1860 am Samstag gegen den VfB Stuttgart II von Schiedsrichter Yannick Sager verwehrt. Laut Babak Rafati waren die Vergehen gegen Max Reinthaler und Florian Niederlechner strafstoßwürdig.
Zwei Elfmeter für 1860 wären korrekt gewesen
Innenverteidiger Max Reinthaler kam im Zweikampf mit dem Stuttgarter Mirza Catovic zu Fall – für Rafati ein Elfmeter:
“Es kommt im Strafraum zu einem Zweikampf, bei dem ein Stuttgarter Verteidiger sehr unspektakulär das Bein herausnimmt, um den Ball zu spielen, das Spielgerät aber nicht trifft. Stattdessen stellt er dem Angreifer klassisch ein Bein, und dieser kommt zu Fall. Dieses Beinstellen ist die Ursache für das Zufallkommen des Angreifers, sodass es in dieser Szene einen Elfmeter hätte geben müssen, auch wenn der Verteidiger das ganz bestimmt so nicht wollte. Eine Fehlentscheidung dennoch, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben.”
Auch der Tritt gegen Florian Niederlechner kurz vor dem Ende hätte einen Strafstoß nach sich ziehen müssen, so Rafati:
“Niederlechner ist im Strafraum zuerst am Ball. Dabei kommt Meyer hinzu und will das Spielgerät ebenfalls spielen. Allerdings verpasst er den Ball und trifft stattdessen Niederlechner hinten in die Wade, wenn auch nicht voll. Bei der Dynamik reicht das aber für ein Foulspiel aus – und auch wenn Niederlechner den Kontakt dankend annimmt und theatralisch zu Fall geht, liegt ein Foulspiel vor. Somit hätte es einen Elfmeter geben müssen, sodass es eine Fehlentscheidung ist, weiterspielen zu lassen.”
Abseits: ja oder nein?
Bereits vor der Pause wurde 1860 ein Tor wegen einer eventuellen Abseitsstellung aberkannt. Diesbezüglich möchte Rafati kein endgültiges Urteil fällen:
“Hobsch springt zum Ball befördert diesen mit dem Körper zum anschließenden Torschützen Haugen. Ob dieser in Abseitsposition ist oder nicht, ist nicht zweifelsfrei aufzulösen. Die Szene zuvor ist nicht relevant, da zum einen keine Abseitsposition vorliegt und zum anderen das Spiel weitergeht ohne, dass die Schiedsrichter reagieren.”
Mit der nächsten Enttäuschung im Gepäck kehrten die Löwen am Samstag aus Großaspach zurück. Durch die 1:2-Niederlage haben wohl nun auch die größten Optimisten den Aufstieg ad acta gelegt. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch einige Impressionen vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim VfB Stuttgart II.
Fotogalerie zu VfB Stuttgart II – TSV 1860 München
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Videos rund um die Löwen
Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Ohne Punkte und folglich mit einer Niederlage kehrte der TSV 1860 München am Samstag vom Duell mit dem VfB Stuttgart II heim. Zum Start in eine neue Woche gibt es einen Überblick aller Meldungen rund um die Löwen inklusive Blick auf die Konkurrenz, wo ein Ex-Löwe zwei späte, wichtige Treffer erzielte.
TSV 1860 mit Niederlage beim VfB Stuttgart II
Ernüchternd war der Auftritt der Elf von Markus Kauczinski am Samstag in Großaspach. Zwar begannen die Löwen gut, doch spätestens nach dem ersten Gegentreffer war der TSV 1860 bei der Niederlage gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart klar das schlechtere Team. Das Aufbäumen nach dem Anschlusstreffer von Sigurd Haugen kam zu spät und so rennt weiß und blau mittlerweile einem gehörigen Rückstand auf die Spitzengruppe der 3.Liga hinterher. Wie die Konkurrenten am Wochenende abgeschnitten haben, gibt es weiter unten zu lesen.
In den Stimmen zum Spiel äußern sich neben den Trainern auch mehrere Löwenfans zu der Partie.
Abstimmung zur Saisonprognose
Insofern dürfte es durchaus spannend zu beobachten sein, was die Löwenfans derzeit vom Saisonausgang Mitte Mai erwarten. Besonders optimistisch dürfte man nach dem Start in das Jahr 2026 nicht mehr sein, da in nun vier Partien kein Sieg mehr gelang. Damit rückt der Traum vom Aufstieg in die 2.Bundesliga mehr und mehr in die Ferne.
Gemischte Resultate für die weiteren Teams
Siege und Niederlagen gab es bei den anderen Mannschaften des TSV 1860 München am Wochenende zu beobachten. Nicht wie gewünscht lief es bei der A-Jugend mit einer Niederlage gegen den SC Freiburg II sowie der Vierten, die in einem internationalen Vergleich den Kürzeren ziehen musste. Über Siege durften sich dagegen U21, Dritte und U17 freuen. Den Bericht zur A- und B-Jugend gibt es hier, in einem weiteren Artikel sind die Ergebnisse von der zweiten, dritten und vierten Mannschaft zusammengefasst.
Vorbereitungsplan für die Frauen des TSV 1860
Seit kurzem sind auch die Löwinnen zurück auf den Plätzen und bereiten sich auf die ersten Spiele im Jahr 2026 vor. Am Wochenende wurde bereits wieder gespielt, allerdings handelt es sich zum Start freilich noch um Testspiele. Im zugehörigen Artikel gibt es einen Überblick aller Partien, die bis zum Rückrundenstart im März auf dem Programm stehen.
Giesinger Gedanken zum Grünwalder Stadion
Zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt – nämlich bereits vor Anpfiff in Großaspach – erschienen an diesem Wochenende die Giesinger Gedanken, die im aktuellen Fall von Benedikt Niedergünzl verfasst wurden. Er beschäftigt sich weniger mit den sportlichen Ereignissen an der Grünwalder Straße, sondern viel mehr mit der derzeit wieder neu entfachten Stadiondiskussion.
Ex-Löwe Bender verlässt Wacker Burghausen im Sommer
Wacker Burghausen muss sich im Sommer nach einem neuen Trainergespann umsehen. Wie der Regionalligist bekannt gab, wird Ex-Löwe Lars Bender nur noch bis zum Saisonende an der Seitenlinie stehen und Wacker danach verlassen. Er wolle sich zum einen einer neuen Herausforderung stellen und zum anderen seine Trainer-Ausbildung weiter verfolgen.
News aus der 3.Liga
Der 23.Spieltag
Viele Unentschieden gab es am 23.Spieltag in der 3.Liga zu beobachten. Dabei endeten gleich drei Partien ohne einen einzigen Treffer, nämlich die Duelle von Cottbus und Ingolstadt, Aue und Saarbrücken sowie Regensburg und Viktoria Köln. Wild wurde es zwischen Aachen und Essen, die sich mit 3:3 trennten. Ex-Löwe (und Neuzugang an der Hafenstraße) Dickson Abiama sicherte RWE mit zwei späten Treffern noch einen Punkt. Der nächste Löwen-Gegner Havelse unterlag an der Bremer Brücke gegen den VfL Osnabrück mit 0:2. Außerdem ist der Ulmer Vormarsch mit einem 1:2 beim Waldhof vorerst zum Erliegen gekommen. Einer der Gewinner des Spieltags ist der MSV Duisburg, der sich in einer unterhaltsamen Partie mit 4:2 gegen den SC Verl durchsetzen konnte.
Der TSV 1860 München befindet sich mit 33 Punkten derzeit auf Rang 9.
Mit einem 5:0 gegen Ligakonkurrent TuS Geretsried setzte die U21 der Löwen vor dem Re-Start der Bayernliga ein Ausrufezeichen. Die Dritte siegte indes beim TSV 1877 Ebersberg, während die Vierte ihr Testspiel gegen den SV Kaltern aus Südtirol verlor.
U21 gegen Geretsried in Torlaune
Gegen Ligakonkurrent TuS Geretsried, dem man Mitte November im Punktspiel noch 1:2 unterlegen war, setzte sich die U21 diesmal eindrucksvoll durch. Bereits in der 1. Minute brachte Raphael Wach die Elf von Alper Kayabunar in Führung. So blieb es auch bis zur Pause, doch nach dem Seitenwechsel legte 1860 ordentlich nach.
Mit einem Doppelpack (51., 67.) erhöhte Noah Klose auf 3:0, ehe Arin Garza in der 69. Minute den vierten Treffer folgen ließ. Den Schlusspunkt zum 5:0-Endstand setzte Cristian Leone in der 73. Minute. Bereits am Dienstag (20 Uhr) folgt beim Bezirksligisten SV Untermenzing das nächste Testspiel.
Dritte siegt, Vierte verliert
Ebenfalls erfolgreich war die 3. Mannschaft des TSV 1860 München. Beim TSV 1877 Ebersberg setzte sich die Mannschaft von Roberto Kuri mit 4:2 durch. Für die Löwen trafen Peter Lettenbauer (27.), Leon Schleich (45.+1), Josef Tohmaz (47., Elfmeter) und Christoph Gass (87.).
Die Vierte hingegen zog bei ihrem Testspiel gegen den SV Kaltern aus Südtirol mit 1:2 den Kürzeren (siehe Titelbild). Fun Fact am Rande: Da es sich um einen internationalen Vergleich handelte, kam die Polizei vorbei, um die Daten eines Verantwortlichen aufzunehmen – bei sechs Zuschauern wohlgemerkt…
Seit Juli 2025 befragen wir unsere Leser monatlich zu ihrer Einschätzung hinsichtlich des Abschneidens der Löwenprofis in der 3. Liga am Saisonende im Mai 2026. Im Anschluss präsentieren wir die Ergebnisse der aktuellen Saisonprognose in Form eines Stimmungsbarometers im Zeitverlauf. Die Ergebnisse spiegeln das Auf und Ab der laufenden Saison sehr deutlich wieder. Die aktuelle Umfrage für Februar ist seit heute Mittag online und wir freuen uns über rege Teilnahme auf der Website. Über die App kann leider aktuell noch nicht an unseren Umfragen teilgenommen werden.
Entwicklung der Saisonprognose zwischen Juli 2025 und Januar 2026. Wie geht’s im Februar weiter?
Schaut doch mal (wieder) auf der Website vorbei
Unsere App, die seit Ende letzten Jahres für Android– und seit kurz nach dem Jahreswechsel (endlich) auch für Apple-Geräte zur Verfügung steht, erfreut sich großer Beliebtheit – was und natürlich auch sehr freut! Um aber auch in der Rubrik Saisonprognose ein umfassendes und mit vielen Stimmen versehenes Meinungsbild einzuholen, freuen wir uns, wenn sich die reinen App-Nutzer unter unseren Lesern in den nächsten Tagen wieder einmal kurz auf die Website begeben und an der Umfrage teilnehmen. Vielen Dank!
Ab Sommer auch die Umfragen in der App
Aller Voraussicht nach im Sommer werden unsere Umfragen auch in die beiden App-Versionen von sechzger.de implementiert. Dann ist das Mitmachen auch über mobile Endgeräte einfach möglich. Als ausschließlich ehrenamtliches Projekt, das keinerlei kommerziellen Zweck verfolgt, sondern ein Fanportal “von Löwenfans für Löwenfans” ist, erfordern solche komplexen technischen Anpassungen manchmal etwas Geduld.
Spenden für technische Infrastruktur
Gerne weisen wir an dieser Stelle wieder einmal auf die Möglichkeit hin, unsere Arbeit mit einer Spende an den sechzger.de zu Grunde liegenden Verein Sportbezogenes Lebensgefühl e.V. zu unterstützen. Alle Spenden fließen ausschließlich in unsere technische Infrastruktur. Am einfachsten geht das Spenden über Paypal und zwar hier.
Und auch bei diesem Thema: Vielen Dank für Eure Unterstützung!