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TSV 1860 U19 unterliegt SC Freiburg – Sieg für U17

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tsv 1860 sc freiburg u19

Zum Auftakt der Liga B in der DFB Nachwuchsrunde unterlag die U19 des TSV 1860 München am Sonntag dem SC Freiburg verdient mit 0:2. Besser machte es die U17 und gewann ihre Partie beim FC Memmingen.

TSV 1860 U19 unterliegt SC Freiburg

“Ohne Torschuss keine Tore” – so der nüchterne Kommentar eines Augenzeugen der 0:2-Heimniederlage der U19 gegen den die Bresigauer. Tatsächlich erwischten die Löwen absolut nicht ihren besten Tag und gerieten in der 34. Minute durch einen direkt verwandelten Eckball der Gäste in Rückstand. Beim Treffer von Jakon Benz sah der Torwart des TSV 1860 leider alles andere als gut aus.

Auch in der Folge war der SC Freiburg das bessere Team, zudem musste die Mannschaft von Trainer Jonas Schittenhelm nach Gelb-Rot für Jenni ab der 68. Minute in Unterzahl agieren. In der 83. Minute machte Osagie Okungbowa mit dem 0:2 den Deckel drauf.

U17 siegt beim FC Memmingen

Deutlich mehr Grund zur Freude hatte die U17 des TSV 1860, die ihr Spiel beim FC Memmingen mit 4:0 gewann. Bis zur Pause hielten die Allgäuer vor 250 Zuschauern das torlose Remis, dann aber kamen die Löwen ins Rollen.

Julius Peters (46.), Maximilian Frenzel (54.), David Matijevic (78.) und Manuel Curic (85.) sorgten mit ihren Treffern für den letztendlich deutlichen Auswärtssieg der Elf von Peter Ulbricht.

Stimmen zum Spiel: VfB Stuttgart II – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Hier geht es um die 2:1-Niederlage gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart, die am frühen Samstag Abend in Großaspach über die Bühne ging.

Flo (unter dem Spitznamen “Dosi” bekannter Löwenfan):

Extrem bitter, viele gute Chancen nicht genutzt. Die ersten fünfzehn Minuten waren okay, die letzten zehn Minuten auch, zwischendurch extrem planlos. Positiv dagegen der gute Support und die zahlreichen Fans, die unseren TSV auswärts begleitet haben.

Markus Kauczinski ( bei MagentaSport):

Wir haben eigentlich ordentlich angefangen. Zwanzig Minuten waren eigentlich in unserer Hand, mit Chancen, mit Möglichkeiten. Und dann werden wir ausgekontert, sind schlecht positioniert. Und dann verlieren wir mit dem 1:0 völlig den Faden in der ersten Halbzeit, kriegen das zweite Tor und sind zwanzig Minuten völlig daneben. In der zweiten Halbzeit haben wir den Kampf angenommen und haben gekämpft und haben alles probiert und machen das 2:1. Und dann war’s zumindest ein ausgeglichener Kampf.

FloBu (Reakteur bei sechzger.de):

Das war eine merkwürdige Niederlage. So ist man zu Beginn und zu Ende der Partie klar dominant, jedoch einfach zu ineffektiv. Dass man am Ende das Spiel verliert, weil man in entscheidenden Momenten nicht schlau und nicht spritzig genug ist, schmerzt ein wenig.
Die Stimmung war für ein – bis auf den Gästeblock – fast leeres Stadion gut.

Nico Willig (Trainer VfB Stuttgart II bei MagentaSport):

Ich glaub, dass wir viele Phasen des Spiels heut gut abgedeckt haben. Die Phase ‘gut Fußball spielen’ ab Minute elf, glaube ich, haben wir wirklich richtig gut bis zur Pause gemacht. Das 2:0 war aus meiner Sicht total verdient. Aber auch dann die Phase ‘leiden können, aushalten können, fighten, sich reinwerfen, die Kopfballduelle führen, die zweiten Bälle holen’ und daraus trotzdem dann die eine oder andere gefährliche Strafraumsituation zu generieren, um den Sack zu zumachen. Das haben wir auch gut hingekriegt. Und das war dann schon in vielen Dingen sehr reif gegen einen sehr unangenehmen Gegner, wie er gespielt hat.

Thore Jacobsen (Löwenkapitän, bei MagentaSport):

Die ersten zwanzig Minuten fand ich echt in Ordnung.Wir machen das Tor, was jetzt nicht gegeben wurde. Ich glaub Abseitsstellung. Aber danach: Ein Gegentor und völlig den Faden verloren. Unreif gespielt, keine Eier gehabt. Ich weiß nicht was los war nach diesem gegentor. Jeder hat gemacht, was er wollte, keine Zweikämpfe gewonnen. Das war einfach von allen zu wenig!

Claude Rapp (schwäbischer Löwenfan und Fanfotograf):

Der VfB zeigte insgesamt mehr Spielfreude. Kurze gute Phasen unserer Löwen reichen einfach nicht für einen Sieg. Die Niederlage lag nicht am Schiedsrichter, obwohl er sich dem Niveau unserer Löwen angepasst hat. Da ich aber mehr unsere Fankurve im Blick habe, als das Spiel, kann ich dazu sagen: Was der Gästeblock neunzig Minuten abgeliefert hat, war mal wieder erstklassig.

Mane (Allesfahrer):

Nach einem wirklich starken Beginn waren die zwei frühen und so billigen Gegentreffer eigentlich schon spielentscheidend. Zudem waren das auch auf den Rängen bei den ca 3.500 Löwenfans absolute Wirkungstreffer. Ich hatte im Stadion selbst in unseren Druckphasen – z.B. gleich zu Beginn der zweiten 45 Minuten – nie das Gefühl, dass wir die Begegnung noch drehen können. Extrem ernüchternd und enttäuschend!

 

TSV 1860 Frauen starten in die Vorbereitung – Spiele im Überblick

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ffc wacker münchen u17 löwinnen I

Seit kurzem befinden sich auch die Frauen des TSV 1860 München in der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Saison 2025/26. Neben diversen Trainingseinheiten wurden auch für alle Mannschaften Testspiele vereinbart. sechzger.de gibt einen Überblick aller Ansetzungen in den kommenden Tagen und Wochen.

Vorbereitung der TSV 1860 Frauen mit vielen Testspielen

Seit der aktuellen Spielzeit sind fünf Frauenmannschaften für den TSV 1860 München im Einsatz. Neben der ersten Mannschaft gibt es eine U23 sowie ein drittes Frauenteam. Im Jugendbereich gehen die Löwinnen mit B- und C-Juniorinnen auf Punktejagd im Ligabetrieb. Das letzte Spiel vor der Winterpause konnten die Löwinnen I mit 5:1 bei Eintracht Karlsfeld gewinnen. Sie belegen mit der wahnsinnigen Bilanz von 11 Siegen in ebenso vielen Spielen und folglich 33 Punkten natürlich den ersten Platz in der Kreisliga. Die ärgsten Verfolgerinnen von Teutonia München haben derzeit sechs Zähler Rückstand, allerdings auch eine Partie weniger absolviert.

Auch bei den anderen Teams läuft es bislang hervorragend. Die U23 belegt derzeit in der Kreisklasse ebenfalls ungeschlagen Rang 1, auch die C-Juniorinnen liegen zur Winterpause an der Spitze. Die U17 darf sich dank Platz zwei ebenfalls über eine gute Leistung freuen. Die neu gegründete dritte Mannschaft nimmt nicht am regulären Spielbetrieb teil.
Damit die Platzierungen möglichst gehalten oder im Fall der B-Juniorinnen vielleicht sogar verbessert werden können, bereiten sich die Frauen seit kurzem in der Vorbereitung intensiv auf die ersten Punktspiele im Jahr 2026 vor. Über Instagram haben die Löwinnen vor kurzem einen Überblick der geplanten Testspiele gegeben. In vielen Partien messen sich die Frauen des TSV 1860 München in den kommenden Tagen und Wochen mit verschiedenen Vereinen. Am aktivsten sind dabei die Löwinnen I mit sechs Ansetzungen gefolgt von der U17, die aktuell fünf Freundschaftsspiele vereinbart hat.

Die Löwinnen weisen darauf hin, dass es bei den Partien und Terminen noch zu Änderungen kommen kann. Mögliche Anpassungen werden im Fall der Fälle kommuniziert. Alle Spiele sind beim Bayerischen Fußball-Verband einsehbar. Im Folgenden gibt es exemplarisch eine Übersicht der Ansetzungen von der ersten Mannschaft, die weiteren Ansetzungen der anderen Mannschaften sind den Links zu entnehmen.

Testspiele der Löwinnen I und Links zu den weiteren Teams

  • Samstag, 07 Februar 12:00 Uhr: FFC Wacker München U17 – TSV 1860 Frauen 5:5
  • Mittwoch, 11.Februar 19:45 Uhr: SC Huglfing – TSV 1860 Frauen
  • Samstag, 14.Februar 16:00 Uhr: SGV Nürnberg-Fürth – TSV 1860 Frauen
  • Samstag, 21.Februar 17:30 Uhr: MTV Diessen/Ammersee – TSV 1860 Frauen
  • Mittwoch, 25.Februar 19:45 Uhr: SC Pöcking – TSV 1860 Frauen
  • Sonntag, 01.März 10:30 Uhr: TSV Peiting – TSV 1860 Frauen

TSV 1860 Frauen U23

B-Juniorinnen

C-Juniorinnen

Adios Ambitionen! VfB II schlägt die Löwen 2:1

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Adios Ambitionen – das war es jetzt endgültig mit den Hoffnungen der Löwenfans, dass sich die Sechzger noch einmal in den Aufstiegskampf der 3. Liga einschalten können. In Großaspach unterlagen die Löwen dem VfB Stuttgart II mit 2:1 und müssen in der Tabelle nun eher nach unten schauen. Bereits in der ersten halben Stunde wurden die TSV-Kicker nach einem dominanten Auftakt zwei Mal eiskalt erwischt und lagen schnell mit 2:0 zurück. Fünf Minuten vor Ende sorgte Haugen mit dem 2:1 noch einmal für Hoffnung bei den Gästen. Letztlich setzte sich der VfB aber verdient durch.

Sechzig startet dominant

Coach Kauczinski hatte etwas überraschend Husic für Schifferl in die Startelf beordert. Wie in der Löwenrunde angekündigt fehlte der kranke Philipp, für ihn begann Haugen. Zudem stand Rittmüller für Jakob in der Startformation. Die Münchner fanden gut ins Spiel, Stuttgart kam in den ersten zehn Minuten kaum aus der eigenen Hälfte. Allerdings waren die Angriffe der Gäste meist nicht zielstrebig genug, oft wirkten die Löwen zu verspielt. Die besten Gelegenheiten hatten Volland, dessen Schuss knapp am kurzen Pfosten vorbeizischte, und dann Hobsch, der nach einer Balleroberung von Haugen ins Netz traf. Doch die Schiedsrichter entschieden auf Abseits. Von der Pressetribüne aus schwer zu sagen, ob die Entscheidung korrekt war.

Effiziente Stuttgarter treffen doppelt

Wie man seine Chancen effizient nutzt, demonstrierten dann die Hausherren. Ex-Löwe Ouro-Tagba tanzte sich durchs Mittelfeld und nach zwei durchdachten Querpässen war Keeper Dähne erstmals chancenlos, als Darvich einschob. Sechs Minuten später stimmte die Zuordnung in der 1860-Defensive erneut nicht. Dieses Mal steckte Darvich durch auf Diehl, der war alleine durch und blieb cool vor Dähne. 2:0 für Stuttgart, wie bitter für Sechzig und die etwa 3.000 mitgereisten Fans. Der TSV 1860 wirkte angeknockt und kam im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs kaum mehr nach vorne. Einzig Haugen scheiterte noch einmal mit einer Einzelaktion.

Erst druckvoll, dann desolat

Wie schon so oft in dieser Spielzeit waren die Münchner in der Anfangsphase zwar tonangebend, ließen aber den Zug zum Tor vermissen. Nach dem ersten Gegentreffer musste man fast froh sein, dass Stuttgart vor der Halbzeit keinen dritten Treffer nachlegte, so verunsichert wirkten die Löwen im Defensivspiel.

Wolfram kommt für Husic

Zur Pause kam bei den Gästen Wolfram für den verunsicherten und bereits verwarnten Husic ins Spiel und agierte zwischen den Ketten im Zentrum. Die Löwen begannen wieder druckvoll und kamen durch Haugen sowie Volland auch zu zwei guten Abschlüssen. Der Anschlusstreffer war ihnen aber dabei nicht vergönnt. Mit zunehmender Spieldauer konnte sich Stuttgart – wie schon im ersten Abschnitt – immer mehr freischwimmen. Die Partie spielte sich fortan vor allem zwischen den Strafräumen ab.

Steinkötter für Hobsch

In den letzten gut 20 Minuten durfte dann Steinkötter für Hobsch ran. Der Offensivdrang der Löwen war ohnehin bereits zum Großteil verebbt, daran änderte auch dieser Wechsel nichts. Stuttgart konzentrierte sich nun eher auf die Sicherung des eigenen Tores. Die Münchner waren zwar bemüht, kamen aber kaum einmal über die Mittellinie hinaus. Der VfB war in dieser Phase meistens sogar dem dritten Treffer näher als die Löwen dem Anschlusstor. Eine ernüchternde Vorstellung der Löwen, die an die mässige Leistung gegen Aachen anknüpfte.

Dreifachwechsel in der Schlussphase

Das Spiel schien bereits entschieden. Für die letzten zehn Minuten kamen noch einmal Niederlechner, Danhof und Jakob zu Einsatzzeiten. Volland, Rittmüller und Lippmann mussten runter. Stuttgart ließ sich in der Schlussphase viel Zeit und den Löwen fehlten sowohl die Kraft als auch die Ideen, um noch einmal ins Spiel zurückzufinden. Der einzige, der in der Offensive für Torgefahr sorgen konnte war Haugen, sonst leider totale Fehlanzeige.

Haugen sorgt noch einmal für Hoffnung

So war es auch wenig überraschend, dass es der Norweger war, der bei den gut 3.000 Löwenfans unter den 4.500 Zuschauern noch einmal für Hoffnung sorgte. Niederlechner spielte quer, Danhof brachte den Ball von der Grundlinie zurück und Haugen schob ein zum 2:1. Vier Minuten regulär plus sechs Minuten Nachspielzeit waren da noch zu gehen. Doch wirklich gefährlich wurde 1860 nicht mehr, es blieb beim 2:1 für die Gastgeber.

Adios Ambitionen – Sechzig verliert in Stuttgart

Insgesamt war es ein Rückfall in schwache Zeiten und keineswegs eine Steigerung gegenüber dem letzten Heimspiel gegen Aachen. Aber vielleicht geht es ja nächste Woche leichter, am Druck liegt es jetzt sicher nicht mehr, denn mit dem oberen Tabellendrittel haben die Sechzger so auf jeden Fall nichts mehr zu tun. Adios Ambitionen eben… Ein trister Februar-Spätnachmittag tief im Großaspacher Winterwald…

 

 

Liveticker: VfB Stuttgart II – TSV 1860 München (23.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem VfB Stuttgart II und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 23.Spieltag in Großaspach aufeinander.

Wenn am Samstagnachmittag die Zweitvertretung des VfB Stuttgart und die Löwen aufeinandertreffen, geht es für beide Teams um den ersten dreifachen Punktgewinn in der Rückrunde. Während die Schwaben bisher drei Niederlagen einstecken mussten, gab es für den TSV 1860 drei Unentschieden. Markus Kauczinski kann in Aspach wieder auf Florian Niederlechner zurückgreifen, muss jedoch auf den erkrankten David Philipp verzichten. Dennoch kann es nur ein Ziel geben: einen Auswärtssieg!

Statistik

mögliche Aufstellung:
Dähne –  Maier, Reinthaler, Voet – Husic (46. Wolfram), Jacobsen – Rittmüller, Volland, Lippmann – Haugen, Hobsch

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Niederlechner, Steinkötter, Jakob, Dordan, Wolfram, Faßmann, Schifferl

Tore:
1:0 Darvich (20. Minute), 2:0 Diehl (26. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Pfeifer, Verlaat, Dulic, Althaus, Christiansen (alle verletzt), Schröter (Aufbautraining), Philipp (krank), Erdogan, Qela (beide nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim VfB Stuttgart II:
Nothnagel (gesperrt), Glück, Azevedo, Kara, Majchrzak, Tritschler (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Philipp Maier, Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus wurden Thore Jacobsen und Marvin Rittmüller bereits drei Mal verwarnt.

Wo könnt ihr das Spiel VfB Stuttgart II – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Giesinger Gedanken: Giesing skalieren statt Standortwechsel riskieren

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…und warum ein 25.000er der folgerichtige Weg ist

Wer beim TSV 1860 München über ein neues Stadion spricht, diskutiert selten nur über Beton, Dächer und Drehkreuze. Es geht um Identität, Spieltag, Bindung – und am Ende auch um die ganz profane Frage, wie ein Verein im Profifußball dauerhaft konkurrenzfähig bleibt. Genau deshalb wirkt die Debatte oft so aufgeladen. Dabei liefern die Fakten inzwischen ein erstaunlich klares Bild: Ein Ausbau in Giesing auf rund 25.000 Plätze ist nicht nur emotional naheliegend, sondern auch rational gut begründbar.

Harte Nachfrage statt Bauchgefühl

Die Gegenwart im Grünwalder Stadion ist der beste Ausgangspunkt. 27.000 Mitglieder, 11.000 Dauerkarten, die bereits in der ersten Verkaufsphase vergriffen waren – das ist nicht der Sound einer kurzfristigen Mode. Das ist strukturelle Nachfrage. Und sie entsteht unter einer Kapazitätsgrenze, die seit Jahren den Markt „künstlich“ verknappt. Das Stadion ist immer voll, der freie Verkauf ist minimal, und selbst wenn am Spieltag vereinzelt Tickets im Zweitmarkt auftauchen, ändert das nichts am Grundmuster: Dieses Produkt ist begehrt!

Diese Knappheit ist dabei nicht einfach ein lästiger Engpass. Sie ist auch ein Mechanismus, der Bindung verstärkt. Eine Dauerkarte ist in Giesing nicht nur ein Steh- oder Sitzplatz, sondern Zugang zu einem Ritual. Genau deshalb geht es bei der Kapazitätsfrage nicht um „so groß wie möglich“, sondern um „so groß wie sinnvoll“, damit die Nachfrage stabil bleibt und sich nicht im Alltag abnutzt.

Die Impact-Studie vom vergangenen Jahr: Fernanreise und Standortliebe schließen sich nicht aus

Ein starkes Argument liefert die Impact-Studie aus dem vergangenen Jahr: Viele Fans reisen von weiter an, nicht nur aus München und dem unmittelbaren Umland. Gleichzeitig wird der Standort in Giesing überproportional geschätzt. Das ist ein entscheidender Punkt, weil er ein verbreitetes Gegenargument entkräftet. Es heißt oft, ein Außenstandort sei für Auswärtige oder Fernanreisende automatisch praktischer. Die Daten erzählen eine andere Geschichte: Gerade wer nicht um die Ecke wohnt, schätzt offenbar den Zielort als Teil des Gesamterlebnisses.

Das passt zu dem, was jeder Spieltag in Giesing zeigt. Der Weg durchs Viertel, die Ecken, die Kneipen, der Straßenraum, das „Stadion in der Stadt“ – das ist keine Kulisse, sondern Teil des Produkts. Wer diesen Faktor herausnimmt, verändert das Produkt fundamental. Und zwar nicht zwangsläufig zum Besseren.

Allianz-Arena als Reality-Check: Größe und Liga allein bringen keine Bindung

Die Debatte wird oft so geführt, als sei ein großes modernes Stadion automatisch gleichbedeutend mit mehr Zuschauern, mehr Dauerkarten, mehr Gewinn. Die eigene Historie widerlegt das ziemlich deutlich.

In der letzten Saison in der Allianz Arena lag die Zahl der von 1860 verkauften Dauerkarten bei 6.600 – trotz Euphorie, namhaften Neuzugängen und dem teuersten Kader der Liga, der die Spielzeit am Ende mit dem Abstieg beendete. Das ist als Kennzahl hochinteressant: Denn heute, als sogenannter „Drittliga-Dino“ in der 3. Liga, werden in Giesing 11.000 Dauerkarten verkauft – und zwar so, dass die erste Phase sofort ausverkauft ist.

Noch deutlicher wird es beim Blick auf die Zuschauer im Ganzen. Nimmt man den Heim-Zuschauerschnitt von 1860 in der Allianz Arena über die sieben Saisons 2010/11 bis 2016/17, landet man bei einem Mittelwert von 22.283 pro Heimspiel. In einem großen, modernen Stadion und in einer höheren Liga war die reale Nachfrage also nicht automatisch in Regionen, die ein 35.000er oder 40.000er Projekt als „sicher füllbar“ erscheinen lassen. Das ist ein guter Beleg dafür, dass Infrastruktur und Ligazugehörigkeit allein keine Garantie für dauerhaft höhere Erlöse sind.

Dieser Punkt ist wichtig, weil er die Risiko-Frage schärft: Ein großes Stadion außerhalb funktioniert nur dann wirklich gut, wenn die Nachfrage nicht nur theoretisch existiert, sondern praktisch Woche für Woche zuverlässig kommt. Die Allianz-Jahre zeigen, dass man sich darauf nicht blind verlassen sollte.

Modernisierung ja – Standortwechsel nein

Natürlich ist das Grünwalder nicht perfekt. Genau das sagt auch die Impact-Studie: Modernisierung wird eingefordert. Das ist aber kein Argument gegen Giesing, sondern ein Auftrag an Giesing. Es geht um zeitgemäße Infrastruktur, bessere Abläufe, Komfort, Sanitär, Barrierefreiheit, Sicherheits- und Medienstandards, Catering, Hospitality – also um all die Dinge, die ein moderner Profifußballstandort liefern muss.

Und hier wird das derzeitige Vorgehen des Vereins relevant: die Machbarkeitsstudie. Das ist kein Symbolprojekt, sondern der richtige Schritt, weil er die entscheidenden Fragen geordnet klärt: Was ist genehmigungsfähig? Was ist technisch machbar? Welche Kosten und Zeitpläne sind realistisch? Welche Anforderungen aus dem Profifußball müssen erfüllt werden? Welche Lösungen braucht es beim Thema Lärm und Umfeld?

Vor allem aber benennt der Verein dabei nicht nur Sitzplätze, sondern auch zusätzliche Möglichkeiten, Einnahmen zu generieren: Fanshops (spätestens ab 2032 auch wieder bei uns ein relevanter Faktor), gastronomische Angebote und flexible Eventflächen. Diese Eventflächen sind mehr als ein Nebengedanke. Sie sind der Hebel, mit dem ein Stadion auch außerhalb von 17 (oder 19) Heimspielen wirtschaftlich arbeiten kann – für Vereinsveranstaltungen, Partner-Events, Tagungen, kleinere Formate, vielleicht sogar Konzerte, die dem Standort regelmäßige Nutzung geben. Wer so plant, baut nicht nur eine Tribüne, sondern eine Plattform.

Warum 25.000 in Giesing das sinnvollste Ziel ist

Ein 25.000er in Giesing löst mehrere Probleme gleichzeitig:

Es entspannt den Engpass, ohne das bewährte Produkt „Heimspieltag in Giesing“ zu verändern.

Es schafft Wachstumsspielraum bei Dauerkarten, ohne den freien Verkauf komplett auszutrocknen.

Es hält Auslastung und Atmosphäre planbar hoch, weil man nicht in ein Größenrisiko läuft, das bei sportlichen Dellen sofort sichtbar wird.

Es ermöglicht zusätzliche Erlöse über Gastronomie, Fanshop (spätestens ab 2032 wieder in der eigenen Hand) und insbesondere flexible Eventflächen – also nicht nur mehr Plätze, sondern bessere Nutzung.

Das ist am Ende die nüchterne Logik hinter dem emotionalen Wunsch: Giesing ist nicht nur Tradition. Giesing ist ein Standortvorteil, der Nachfrage produziert und Bindung stabilisiert. Ein Ausbau auf rund 25.000 Plätze wäre deshalb kein romantischer Rückgriff, sondern eine pragmatische Entscheidung: Wachstum dort, wo das Produkt nachweislich funktioniert – und Modernisierung dort, wo sie nötig ist.

Wer den TSV 1860 München langfristig im Profifußball stark sehen will, braucht nicht das größte Stadion. Er braucht das richtige. Und vieles spricht dafür, dass dieses richtige Stadion weiterhin in Giesing steht.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider

Linus Straßer: “Olympische Spiele sind ein steriles Ereignis”

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linus straßer gernot mang

Auch bei den Olympischen Winterspielen 2026 ist der TSV 1860 München vertreten. Die Fahne mit dem Löwen drauf hält natürlich Skilöwe Linus Straßer hoch, der bereits zum dritten Mal an Olympischen Spielen teilnimmt. Über seine bisherigen Erfahrungen bei Olympia und seine Erwartung an die Spiele im Großraum Mailand sprach Straßer mit der Süddeutschen Zeitung.

“Das Erlebnis dahinter war wenig emotional”

Im ersten Teil des ausführlichen Interviews geht es um Straßers bisherige Erfahrungen bei den Winterspielen von Pyeongchang (Südkorea, 2018) und Peking (China, 2022). Dabei gibt Straßer detailliert Auskunft über die Emotionalität der beiden olympischen Rennen im Vergleich zu den Weltcup-Klassikern in Kitzbühel, Wengen, Adelboden oder Schladming. “Wir hatten bei den Olympischen Spielen zum Beispiel zweimal diesen riesigen Zielbereich, aber keine Zuschauer, keine Kulisse, nur eine Totenstille. Und dann heißt es: Okay, derjenige ist jetzt Olympiasieger. Aber das Erlebnis dahinter war wenig emotional.” Die Stimmung bei den genannten Klassikern sei dagegen das “Nonplusultra”. Straßer vermisste auch bei seinen bisherigen Olympiateilnahmen die olympische Atmosphäre. Die Skifahrer seien immer etwas abseits in den Bergen in Hotels untergebracht und eine Art Olympiafeeling wie Straßer es in einem Olympischen Dorf vermutet, käme da nicht auf. Auch dieses Mal sind die alpinen Herren in Bormio unter sich. Die Damen sind in Cortina d’Ampezzo. Die restlichen Sportler weit über den italienischen Alpenraum verteilt bei diesen Spielen der weiten Wege.

Bronzemedaille von Saalbach bedeutet Straßer mehr als olympische Silbermedaille

Straßer sieht seine Bronzemedaile der Ski-WM 2025 in Sallbach-Hinterglemm als seinen größten sportlichen Erfolg an. Diese habe für ihn “einen höheren Stellenwert” als die Mixed-Team-Silbermedaille von 2022, die er gemeinsam mit Emma Aicher, Julian Rauchfuss, Lena Dürr und Alexander Schmid gewann. “Als Skisportler zählt eine Einzelmedaille noch mal mehr”, betont Straßer. Außerdem sei die Atmosphäre bei der WM in Saalbach einfach einzigartig gewesen. Die Arena im Zielbereich “hatte den Charakter eines Fußballturniers.” Und das Treiben im WM-Ort sei mit “einer Stadt, in der am Abend ein großes Champions-League-Spiel stattfindet” vergleichbar gewesen. “Man sieht Heimfans, Auswärtsfans, alle leben in Erwartung dieses großen Ereignisses. Das geht nur an den Orten, an denen der Sport so gelebt wird wie hier bei uns.” Offenbar war das in Pyeongchang und Peking nicht der Fall.

“Ich fahre hin, um eine Medaille zu gewinnen”

Straßer reist nach Bormio, “um eine Medaille zu gewinnen.” Der mittlerweile 33-Jährige möchte in Norditalien endlich seine erste olympische Einzelmedaile holen. Es ist vielleicht seine letzte Chance. Zu viel Druck möchte sich Straßer vor seinem Start bei den olympischen Spielen nicht machen: “Solange man dort mit einem Ergebnisdruck ankommt und das Gefühl hat, die Ehre des DSV verteidigen zu müssen, kann man aus meiner Sicht weder eine WM noch Olympia richtig genießen.” Dankbar ist Straßer dem DSV, legt aber im gleichem Atemzug wert daruf, dass Skifahren eben ein Individualsport ist. “Meine Karriere wäre nie so verlaufen ohne die Unterstützung, die ich dort erhalten habe. Aber in erster Linie fahre ich um Medaillen und Pokale für mich.”

Favoriten kommen aus Norwegen und Frankreich

Zu den Favoriten dür den Olympia-Slalom zählt Straßer die drei Norweger Atle Lie McGrath, Timon Haugan und Henrik Kristoffersen sowie Clement Noel aus Frankreich, der sich 2022 die Goldmedaille sicherte. Aus Straßers Sicht fast ein gewisser Nachteil: “Die müssen, der Rest kann.” Den Slalomhang in Bormio hat Straßer noch gar nicht befahren. Dabei handelt es sich um den wenig steilen Zielhang der Abfahrtstrecke Stelvio. “Irgendjemand hat letztens von einer Skiwiese gesprochen, aber ich schaue es mir vor Ort einfach in Ruhe an und lasse das auf mich zukommen”, gibt Straßer sein Motto für die Spiele von 2026 aus.

Sechzger.de wünscht Linus viel Glück und wir hoffen, dass er mit einer Olympiamedaille für den TSV 1860 München aus Italien zurückkehrt.

Bildquelle: TSV 1860 München e.V.

 

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. II

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1860 auswärts in Großaspach Stuttgart

Ungeschlagen, aber auch etwas abgeschlagen von den vorderen Plätzen stehen die Löwen in diesem Jahr da. Alles läuft ganz in Ordnung, aber aus dem grauen Ligadurchschnitt kommt man auch nicht wirklich raus. Nun müsste mal der erste Dreier her, aber in der Heimat von Andrea Berg wartet ein Gegner, der den Löwen schon so manches Mal Probleme bereitet hat. Nach drei “gestandenen” Mannschaften müssen wir bei einer Zweitvertretung ran, und zwar bei der des schwäbischen Aushängeschilds. Auf geht’s gegen den Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. II!

Wo spielen wir da eigentlich?

Wenn wir in der Hauptstadt des Schwabenländle auflaufen würden, wäre diese Frage widersinnig. Es ist aber nun mal so, dass die Heimspiele des VfB II in Großaspach ausgetragen werden, da das heimische “Robert-Schlienz-Stadion” nicht drittligatauglich ist. Großaspach ist ein Ortsteil der Gemeinde Aspach bei Backnang, welche ca. 8300 Einwohner hat und ungefähr 45 Autominuten nord-östlich von Stuttgart liegt.

Bekannt ist die Gemeinde für den Verein SG Sonnenhof-Großaspach, der den Löwenfans aus seiner längeren Drittligazeit ein Begriff ist. Weiters wohnt die Schlagersängerin Andrea Berg in der Gemeinde und es ist der Geburtsort eines Gründers der Autofirma AMG, weshalb das G im Firmennamen für “Großaspach” steht. Sehenswürdigkeiten sind die Kirchen in Groß- und Kleinaspach, sowie das alte Rathaus.

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Auch irgendwo im Mittelfeld der Tabelle angesiedelt sind die Stuttgarter, welche aktuell hinter den Löwen auf Rang 13 stehen. Mit 29 Punkten und einer Bilanz von 8-5-9 ist man aber deutlich näher an den Abgründen des Abstiegs als an den Aufstiegsrängen. Die Tordifferenz von -9 (27:36) lässt kein Torspektakel erwarten, defensiv stehen aber einige Mannschaften sicherer als die Schwaben. In der Heimtabelle steht man sogar auf Rang 16, was Mut macht, dass die Löwen drei Punkte aus dem Stuttgarter Umland entführen können.

Außerdem lässt auch die Form der Mannen von Trainer Nico Willig aufhorchen. In diesem Kalenderjahr konnte man noch keinen Punkt holen und musste sich Duisburg, Verl und Ingolstadt geschlagen geben. In der Winterpause besiegte man jedoch den Europacup-Teilnehmer Universitatea Craiova und konnte zum Hinrundenabschluss den VfL Osnabrück bezwingen. Hoffentlich zieht sich die Pechsträhne aber noch weiter und wir können auch davon profitieren.

Wintertransfers

Viel ist nicht passiert in Stuttgart, der große Kader wurde nur etwas verkleinert. Abwehrmann Kaden Amaniampong (21) zog es für mehr Spielpraxis zu Düsseldorf II und der FC Augsburg verpflichtete den rekonvaleszenten, aber bundesligaerfahrenen Thomas Kastanaras (23, MS) um ihn über die U23 an die Profis heranzuführen. Mit Efe Korkut (21) zog es außerdem den Sohn des früheren Stuttgart Trainers Tayfun Korkut ins Baskenland zu Athletic Bilbao. Da er in San Sebastian geboren wurde, ist der junge Deutsch-Türke auch für die Basken spielberechtigt.

Die “Player to Watch” sind außerdem Torhüter Florian Hellstern (18), der bisher eine atemberaubende Durchschnittsnote von 2,60 vorweisen kann und der uns wohlbekannte Mansour Ouro-Tagba, der aktuell Toptorjäger und -scorer der jungen Schwaben ist.

Stadion

Das Stadion in Großaspach trägt “dank” eines Sponsors den klangvollen Namen “WIRmachenDRUCK Arena” und bietet 10 001 Sitz- und Stehplätze. Nach Baubeginn im Herbst 2010 wurde die Fußballarena ein Jahr später im Sommer eröffnet. Laut Vereinswebsite ist sie seitdem das “sportliche Aushängeschild des Rems-Murr-Kreises”. Neben dem Sport finden hier auch regelmäßig große Konzerte statt.

Besonderes Merkmal ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ansonsten erinnert das Stadion sehr an österreichische Erstligagrounds kleinerer Vereine, bei denen die Proportion von Dorf zu Arena etwas aus der Form geraten scheint.

Das Hinspiel

Das 1:1 im Hinspiel ist den Löwenfans noch als großes Liegefestival der jungen Stuttgarter in Erinnerung geblieben. Leicht überforderte Löwen gerieten in der ersten Hälfte dann auch einem schlampig verteidigten Freistoß in Rückstand und hatten im zweiten Durchgang einiges gut zu machen.

Freistoss für Stuttgart im GWS 25/26

Nach dem Seitenwechsel zeigte man sich verbessert und auch der Referee war besser auf die Weiß-Blauen zu sprechen. Tief in der Nachspielzeit brachte aber dann Sigurd Haugen das Grünwalder zum Beben, als er nach einer Ecke im Nachschuss abstaubte und dem TSV noch einen Punkt bescherte.

Der 23. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – SSV Ulm 1846 Fußball
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – FC Viktoria Köln 1904
16:30 Uhr VfB Stuttgart II – TSV 1860 München 
Sonntag 13:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – FC Hansa Rostock
16:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – Rot-Weiss Essen
19:30 Uhr MSV 02 Duisburg – SC Verl 1924

 

Donnerstag, 12.02.: Gernot Mang auf der Blauen Couch

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Diesen Termin sollten sich die Löwenfans vormerken: Am kommenden Donnerstag, den 12. Februar um 19 Uhr ist Gernot Mang zu Gast in der Sendung Die Blaue Couch im Radioprogramm von Bayern 1. Erst Mitte November letzten Jahres hatte der Löwenpräsident schon auf dem roten Sofa der Abendzeitung Platz genommen, das für diese Veranstaltung allerdings extra in die dem Oberhaupt der Löwen wesentlich genehmere Farbe ausgetauscht worden war. Nun beim BR passt die Farbe des Sitzmöbels also direkt. Interessant wird zu beobachten, wie Moderator Thorsten Otto (ein bekennender Roter) mit seinem blauen Gast zurechtkommt.

Die Privatperson Gernot Mang

In der Sendung, die dann am Donnerstag ab ca. 20 Uhr auch in der ARD-Audiothek als Podcast abgerufen werden kann, geht es in erster Linie um die Person Gernot Mang und nicht nur um die Themen und Belange beim TSV 1860 München. Mit dem nachfolgenden Text bescheibt der BR die Sendung vorab:

Schon seit er ein kleiner Junge war, ist Gernot Mang Löwen-Fan. Jetzt hat er
auch den passenden Job dazu: Der Österreicher ist der neue Präsident des
TSV 1860 München. Seine Amtszeit im letzten Sommer hat turbulent
begonnen, aber den Hobby-Triathlet bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Er
weiß, dass seine Aufgabe einen langen Atem erfordert. Nach seinem BWL-Studium sammelte er langjährige Erfahrung in Führungspositionen, unter
anderem in der Möbelbranche. Er lebte und arbeitete mehrere Jahre in den
USA. Jetzt hat Mang bei den Löwen nicht nur die Fußballer im Blick, sondern
auch die Entwicklung der anderen Sportarten.

Die wichtigsten Aussagen nachher bei uns nachlesen

Für all jene, die das Lesen dem Hören vorziehen, aber natürlich auch für alle, die sich das Ganze zu Gemüte führen, werden wir – aller Voraussicht nach – in den Tagen nach der Sendung die wichtigsten Aussagen von Gernot Mang auf der Blauen Couch in einem Artikel hier auf sechzger.de zusammenfassen. Wie schon vor einem Monat, als Markus Kauczinski Gast in der Radiosendung “Heute im Stadion” war.

Löwenrunde: “An dem Punkt, wo wir liefern müssen…”

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Löwenrunde: "Keine Schwäche erlauben"

Am Samstag um 16:30 Uhr treffen die Löwen in der WIRmachenDRUCK Arena in Großaspach auf den VfB Stuttgart II. Über 4.000 Tickets sind aktuell verkauft, wir rechnen mit etwa 3.000 Löwenfans und stimmungstechnisch mit einem weiteren Heimspiel für Münchens große Liebe. Wie die personelle Lage ist und was er sich für das nächste Spiel von seinem Team erwartet, erklärte TSV-Coach Markus Kauczinski am Freitagvormittag vor dem Abschlusstraining und der Abfahrt nach Baden-Württemberg den Presse-Vertretern bei der Löwenrunde. Der Trainer sagte dabei: „Wir sind an dem Punkt, wo wir liefern müssen. Es darf keine Ausreden geben.“

Haugen ein Kandidat für die Startelf

Bereits beim Heimspiel gegen Aachen (2:2) brachte Sigurd Haugen nach seiner Einwechslung ordentlich Schwung in die Löwen-Offensive. In Großaspach dürfte er ein Kandidat für die Startelf sein. Auf Nachfrage von sechzger.de, ob Haugen schon bereit für die Startelf sei, sagte der Coach über den Rückkehrer: „Wir denken darüber nach. Wir reden mit ihm, wie er sich fühlt. Letztlich trifft er die Entscheidung. Er hat die Woche durchtrainiert, hat Extra-Schichten gemacht und war sehr fleißig“.

Philipp krank – Niederlechner zurück

Ausfallen werden auch weiterhin die Langzeitverletzten Christiansen und Deniz. Zudem fehlen am Samstag Dulic, Althaus, Pfeifer und Verlaat. Bei Verlaat ist eine Rückkehr in den Kader noch am absehbarsten. „Er ist am weitesten, vielleicht kommt er nächste Woche zurück“, berichtete Kauczinski. Die Reise nach Großaspach nicht antreten kann David Philipp, den ein grippaler Infekt zum Aussetzen zwingen. Dafür wird Florian Niederlechner zurückkehren und auch im Spieltagskader stehen. Ein Startelf-Kandidat ist Niederlechner laut Kauczinski aber noch nicht.

„Stuttgart ist für jeden schwer zu bespielen“

Vor dem nächsten Gegner hat Kauczinski Respekt und sagt über den VfB II: „Das ist eine gute Mannschaft, sie sind abgezockt und haben im Offensivbereich gute Jungs. Das ist eine gute Mischung, ein Gegner, der für jeden schwer zu bespielen ist“. Mit den Ausfällen der Hausherren im Defensivbereich wollte er sich nicht näher befassen und ergänzte: „Es kommt einzig und allein auf uns an. Wir können mit den ersten drei Spielen nicht zufrieden sein. Im Moment ist das nicht mehr als Durchschnitt. Wir müssen den Schlüssel bei uns suchen.“.

Mehr Durchschlagskraft nötig

Nach dem durchwachsenen Match gegen Aachen erwartet sich der TSV-Trainer am Samstag auch mehr Durchschlagskraft auf den Flügeln. „Wenn Fünfer-Kette auf Fünfer-Kette trifft, gibt es viele Mann-gegen-Mann-Situationen. Da ist es nicht so leicht sich durchzusetzen. Ich erwarte mir aber auch, dass über die Flügel mehr kommt, dass wir uns mehr durchsetzen. Der Schlüssel ist die Konsequenz, die eigene Leistung. Wir haben nicht alles abgerufen. Ich erwarte mir gegen Stuttgart die mannschaftliche Konsequenz, die es braucht.“.

Kauczinski ist „kein Freund von zusätzlichen Wettbewerben“

Mit zweiten Mannschaften in der dritten Liga, wie zum Beispiel dem VfB Stuttgart II, hat der Sechzger-Coach grundsätzlich kein Problem. „Ich habe mit den Zweier-Mannschaften kein Problem und sehe es sportlich. Wenn sie es sich sportlich verdient haben, dann sollen sie auch mitmischen“, erklärte Kauczinski. Nichts hält er hingegen von der vom DFB andiskutierten U21-Liga. „Das hatten wir alles schon. Das geht zwei Spieltage gut, dann hat man nicht mehr genug Spieler und es wird zerfranst. Ich sehe darin keinen Mehrwert. Der Entwicklung von jungen Spielern bringt es mehr, vor Zuschauern gegen Erwachsene zu spielen.“, sagte Kauczinski weiter.

„Sind an dem Punkt, wo wir liefern müssen“

In Großaspach erwartet Kauczinski eine schwere Aufgabe: „Das wird nicht leicht, wie jedes Spiel in dieser Liga“, sagte der Löwen-Trainer und fügte an: „Wir sind an dem Punkt, wo wir liefern müssen. Es darf keine Ausreden mehr geben.“. Unterstützt wird Münchens große Liebe dabei wohl von etwa 3.000 Löwenfans, die das Match zum Heimspiel machen dürften. Allen, die nicht in den Westen reisen, möchten wir natürlich gerne wieder unseren Live-Ticker ans Herz legen, in dem wir ab dem Vormittag über alles Wissenswerte rund um die Partie berichten.