Kaum ein anderes Thema bewegt den Löwenkosmos so sehr wie die Stadiondiskussion. Grünwalder Stadion? Olympiastadion? Neubau? Dass das Herz des TSV 1860 in Giesing schlägt, weiß auch Präsident Robert Reisinger. Trotzdem gibt es – verständlicherweise – seitens der Löwen noch kein Bekenntnis der Löwen zum Sechzgerstadion, da in der Rechnung noch zu viele Unbekannte auftauchen. Um wirklich eine Entscheidung fällen zu können, müsse man noch die Ergebnisse des Bewertungsamts abwarten.

“Warten noch auf Ergebnisse des Bewertungsamts”

Würdet Ihr einen Mietvertrag für eine Wohnung unterschreiben, wenn Ihr nicht wüsstet, was Euch das kostet und wie die Ausstattung ist? Nein, oder? Genau in dieser Situation befindet sich jedoch der TSV 1860 aktuell in Hinblick auf das Grünwalder Stadion. Präsident Robert Reisinger stellt deswegen in der AZ fest:

“Wir warten immer noch auf die Ergebnisse des Bewertungsamts, erst dann kann die KGaA eine Bewertung abgeben.”

Heißt: Der Ball liegt (noch immer oder schon wieder?) bei der Stadt München.

Dietl “angetan” von Möglichkeiten

Deren Verantwortliche scheinen sich dessen bewusst zu sein, wie Bürgermeisterin Verena Dietl andeutet. Sie wisse um die Verantwortung und sei “angetan” von den Möglichkeiten, die ihr die Verwaltung dargelegt habe. Selbst den angedachten Zeitplan, den Ausbau im Stadtrat im 1. Quartal 2023 zu beschließen, hält sie für realistisch.

Es bleibt spannend…

Bild: TSV 1860 München e.V.

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Sehe ich völlig anders. Die Pläne wie und was geändert werden soll sind bekannt. Da kann man sehr wohl Verträge mit entsprechenden Fixierungen unterschreiben ! Bei gewerblichen Mietverträgen völlig normal. Die meisten Discountmärkte werden genauso erstellt. ALDI, LIDL und Co. unterschreiben entsprechende Mietverträge beim Besitzer und Bauherren für den Markt.

Die Pläne für den Umbau also was gemacht wird sind bekannt,das ist richtig.
Aber wie schlägt sich des dann auf die Kosten für den Verein über?
Gibt es schon potentiellen Interessente für Namensrechte am Stadion (evtl auch Spieltagabhängig wie es Frau Dietl letztens angerissen hat)?

Ohne den Mietpreis zu kennen und zu wissen wie die Immobilie ausgeführt sein wird, unterschreibt niemand einen Vertrag. Nirgendwo! Dein Beispiel hinkt vorn bis hinten. Ein Wunder, dass du nicht gleich Walmart gebracht hast. Wie ein ALDI-Markt aussieht ist völlig klar und was die Miete anbelangt, sagt Aldi dem Besitzer und Bauherren was sie zu zahlen bereit sind. Dann kann der überlegen, ob er bauen will oder nicht. Siehst du den TSV 1860 in der Lage? Ich nicht.