Das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden muss der TSV 1860 München noch ohne Zuschauer absolvieren, doch es zeichnet sich allmählich ein Ende der Geisterspiele ab. Markus Söder kündigt baldige Lockerungen in dieser Hinsicht an.

Nur zwei Vereine ohne Zuschauer: Osnabrück und der TSV 1860

Corona hat Deutschland weiter fest im Griff, das zeigen nicht zuletzt ganze drei Spielabsagen in der 3.Liga für den 21.Spieltag. Sowohl bei Türkgücü als auch Zwickau und Viktoria Berlin sind so viele Fälle und Quarantäneanordnungen aufgetreten, dass eine Durchführung gemäß der DFB-Spielordnung nicht möglich ist (mindestens 16 Spieler verfügbar). Die aktuelle Situation hat auch wieder für Geisterspiele für die Löwen gesorgt. So muss der TSV 1860 heute auf Unterstützung von den Rängen verzichten. Gleiches gilt für das Pokalspiel gegen den Karlsruher SC am kommenden Dienstag. Trotz eines bundeseinheitlichen Beschlusses Ende Dezember stellt das in der 3.Liga aber eher die Ausnahme dar. Lediglich der VfL Osnabrück teilt das Leid mit den Löwen und spielt ebenfalls vor leeren Rängen.

Das ist natürlich auch den Verantwortlichen beim TSV 1860 nicht entgangen. Entsprechend äußerte sich Günter Gorenzel in der gestrigen LÖWENRUNDE und kritisierte die aktuell herrschende Ungleichheit in der 3.Liga. Er fordert gleiche Bedingungen für alle Vereine, um zum einen sportlich, zum anderen wirtschaftlich für alle die gleichen Voraussetzungen zu schaffen.

Söder plant Lockerungen

Nun scheint es allerdings berechtigte Hoffnungen zu geben, dass der TSV 1860 bald wieder Zuschauer im Grünwalder Stadion empfangen darf. Das erste (und einzige) Spiel mit Zuschauerbeteiligung im Januar dürfte zunächst das Auswärtsspiel bei Viktoria Köln sein, aktuell sind dort bis zu 750 Fans zugelassen. Für die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 24.Januar kündigt Markus Söder indes an, auch über eine Zuschauerzulassung im deutschen Profifußball zu sprechen. Für Bayern will er auch bei Inzidenzen über 1.000 wieder Fans in die Stadien lassen, mittelfristig soll dabei bis zu 50% der Kapazität erlaubt werden.

Ob der TSV 1860 davon bereits im Februar profitieren kann, bleibt abzuwarten. Neben dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (Sonntag, 06.02 13:00 Uhr) treffen die Löwen unter Flutlicht auf den Halleschen FC (Montag, 21.02. 18:60 Uhr).

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