In einer News auf der Website der ARGE ist heute ein Schuldeingeständnis von Gerhard Schnell in der E-Mail Affäre bekannt gegeben worden.

Schnell schreibt wörtlich:

Lieber Richard, lieber Franz, liebe Vorstandsmitglieder,

aus dem Krankenstand heraus möchte ich mich in eigener Sache wie folgt erklären:

Es ist zutreffend, dass ich in der Vergangenheit aus der Anonymität heraus unter verschiedenen Pseudonymen Emails mit kritischen Inhalten an verschiedene Gremien bzw. Personen des TSV München von 1860 versandt habe.

Rückblickend war dies ein Fehler von mir gewesen, der mir leid tut und für den ich mich bei Euch und insbesondere bei allen betroffenen Personen sowie der KGaA des TSV München von 1860 ausdrücklich entschuldigen möchte.

Ich übernehme hierfür die Verantwortung. Nicht zuletzt deshalb habe ich vor einigen Wochen mein Amt als erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Fanclubs des TSV München niedergelegt.

Damit hoffe ich auch, für Euch den Weg für eine vertrauensvolle und konstruktive sowie erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der KGaA des TSV 1860 München im Sinne der ganzen Löwenfamilie frei gemacht zu haben.

Bleibt‘s alle gesund!

Mit Löwengruß

Gerhard Schnell

Hut ab vor diesem Schritt von Gerhard Schnell, der sich damit endlich selbst in der “Causa Schnell” zu Wort meldet. Durch das Schuldeingeständnis von Gerhard Schnell wird allen Spekulationen ein Ende setzt. Damit sind endlich Fakten geschaffen. Sechzger.de berichtete über den Rücktritt von Gerhard Schnell und einen Tag später über die damals bekannten Details zum Rücktritt.

Pikant: bisher berichteten nur zwei der drei Blogs beim TSV 1860 München von diesen Vorfällen

 

4 KOMMENTARE

  1. Gehe davon aus, dass die gesamte Wahrheit schon noch aufgedeckt wird. Aber das ist Sache der ARGE meiner Meinung nach.
    Gerhard wünsche ich persönlich gute Genesung.
    Bleibt die Hoffnung auf eine geeinte Fanlandschaft ohne gegenseitige Schuldzuweisungen …
    Auf die Löwen

  2. Da stürzt sich einer in sein Schwert und gesteht, leugnen ging ja mittlerweile wohl nicht mehr.

    Damit ist auch für mich gar nichts aufgeklärt, zu viele Fragen bleiben offen. Waren andere Personen involviert? Falls ja, wer? Oder hat man das Treiben geduldet?

    Welche Motivation hatte Hassan Ismaik mit Geld zu unterstützen? Gab es vielleicht sogar einen konkreten Auftrag?

    Hoffentlich bleiben die investigativen Journalisten dran am Thema und decken weitere Wahrheiten auf. Auch die Löwenfans sollten keine Ruhe geben bis nicht alles ans Tageslicht gekommen ist.

  3. „Hut ab“ kann ich dazu nicht urteilen. Eher: es wurde langsam Zeit die Wahrheit einzugestehen und im weiteren auch alle offenen Fragen zu beantworten , u.a. ob man Geld von HI erhielt für Reise nach Dubai oder für den Auftrag, den Verwaltungsrat 2018 „abzuwählen“ usw.
    Fragen der vielen ehrlichen und eifrigen Fanclubs !
    „Vereinte Sechzger „ muss nun keine Vision mehr bleiben, wenn die nahe Löwenzukunft genutzt wird für Aufarbeitung und Stopp jeder Stadiondiskussion..Sechzig gehört und bleibt im Sechzger.

    • Das finde ich aber auch. Was hat er denn gestanden? Das was sowieso schon klar war. Die Frage ist doch in welchem Umfang er diese Emails verschickte? Im Namen tatsächlich existierender Personen? Was stand drinnen? Strafrechtlich relevante Sachen? Hat Jutta dies auch getan? Was ist mit dem Geld von Hi, dass Schnell angeblich für die Mails bekam? Was ist mit der Arge Kasse? In meinen Augen hat er nur zugegeben was unbedingt sein musste. Von Aufarbeitung ist überhaupt keine Rede. Von Hut ab dafür sind wir ganz weit weg!

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