Allmählich kehrt wieder Ruhe ein beim TSV 1860 München, auch wenn die Mitgliederversammlung natürlich noch den ein oder anderen Löwenfan beschäftigt. Nicolai Walch hat mittlerweile dem überregionalen Fußball-Magazin 11Freunde ein Interview gegeben, in dem er vor allem über den Wahlkampf spricht. Ein Kontrahent von ihm, der nicht in das Gremium gewählt wurde, bietet künftig trotzdem seine Unterstützung an. Alle News vom TSV 1860 München jetzt auf einen Blick.

Michael Glück auf dem Sprung in die Bundesliga

Der nächste Abgang beim TSV 1860 München steht Medienberichten zufolge bald bevor. Verteidiger Michael Glück hat das Interesse von gleich mehreren Vereinen geweckt. So soll sowohl der Bundesliga-Aufsteiger FC Sankt Pauli am Löwen interessiert sein als auch der VfB Stuttgart. Bei letztgenannter Station könnte Glück zunächst in der 3.Liga bei der Zweitvertretung zum Einsatz kommen, um später den möglichen Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen. Damit würde er in der kommenden Spielzeit zwei Mal auf seine alten Teamkollegen treffen.

Gernot Mang bietet e.V. seine Unterstützung an

Er war einer der Kandidaten, die auf keiner Empfehlungsliste landeten und hatte folglich wenig Chancen bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag. Dennoch zeigt sich Gernot Mang als fairer Verlierer und gratulierte dem neu gewählten Verwaltungsrat zum Erfolg. Mehr noch: der Unternehmer sicherte auch künftig seine Unterstützung zu, sofern er gebraucht werde.

Interview von Nicolai Walch mit Magazin 11Freunde

Wieder in den Verwaltungsrat gewählt wurde hingegen Nicolai Walch am Wochenende bei der Mitgliederversammlung. Nun gab Walch dem Fußball-Magazin 11Freunde ein Interview und sprach dabei vor allem über den vorherigen Wahlkampf, der die Gräben bei den Löwen noch einmal deutlich größer werden ließ. Kein gutes Haar lässt er dabei am Bündnis Zukunft 1860. Zudem wartet der Verwaltungsrat mit der Information auf, dass er sich bei der Mitgliederversammlung kurz persönlich mit Hasan Ismaik ausgetauscht hat.

Senioren B springen auf Platz 1

Fußball kam in den letzten Wochen beim TSV 1860 München aufgrund des Wahlkampfes etwas zu kurz. Tatsächlich rollt aber auch jetzt noch stellenweise der Ball, so beispielsweise bei den Senioren B der Löwen. Diese setzten sich gegen die SpVgg Höhenkirchen durch und sprangen somit auf den ersten Platz in der Kreisliga. Der Gegner lauert allerdings nur zwei Punkte hinter dem TSV 1860 und hat derzeit eine Partie weniger absolviert.

News aus der 3.Liga

Aufsteiger Aachen verpflichtet Bahn

Ordentlich rund ging es gestern auf dem Transferkarussell in der 3.Liga, mehrere Vereine konnten dabei Neuzugänge präsentieren. Aufsteiger Alemannia Aachen sicherte sich beispielsweise die Dienste von Bentley Baxter Bahn. Der 31-Jährige kommt mit der Erfahrung aus 268 Drittliga-Spielen nach Aachen. Für Bahn ist es bereits die siebte Station in Liga 3.

Präsident Beetz sichert Waldhof Mannheim die Lizenz

Waldhof Mannheim hat die Zulassung zur kommenden Saison nur dank Präsident und Mäzen Bernd Beetz erhalten. Dieser hinterlegte eine vom DFB geforderte Summe in Höhe von 5,47 Millionen Euro. Wie das Portal liga3-online berichtet, hat Beetz bereits über 20 Millionen Euro in den Waldhof investiert. Bei den Mannheimern ist man natürlich glücklich und möchte versuchen, möglichst viel des Geldes zukünftig zurückzahlen zu können.

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Werner

Mir fällt bei diesen denunzierenden und einseitigen Kommentaren von “Lisa” auf, dass, ähnlich wie bei O.Griss, vor allem Nicolai Walch ins Visier genommen wird. Ob es da wohl Zusammenhänge gibt?

tomandcherry

Was bezweckt die Kommentatorin “Lisa” eigentlich mit ihren permanenten Diskreditierungen der ehemaligen bzw. aktuellen e.V.-Verantwortlichen?

Übersieht oder verharmlos sie die teilweise herabwürdigenden oder beleidigenden Äußerungen der Investoren-Seite?

Mir sind Aussagen des Herrn Ismaik gegenüber dem damaligen Präsidenten des e.V., Dieter Schneider, noch in lebhafter Erinnerung, den er als “alten Mann” und “Autohändler” titulierte.

Gewählte e.V.-Funktionäre wurden als “Bande” diffamiert.

Bedrohungen von Vertretern eines gegnerischen Vereins anlässlich eines Pflichtspiels in der AA durch den von Herrn Ismaik in Amt und Würden gehievten Herrn Power fällt mir ebenfalls ein.

Sämtliche Auslassungen auf “social media”-Kanälen, die erst vor wenigen Tagen bzw. Wochen von Herrn Ismaik getätigt wurden, fallen bei “Lisa” ebenfalls unter den Tisch. Es waren nicht immer die feinsten Ausdrucksweisen, die der Philosoph aus dem Nahen Osten dafür benutzte.

Ohne behaupten zu wollen, dass e.V.-Vertreter grundsätzlich keine Fehler mach(t)en oder sämtliche (Nicht-)Entscheidungen der Vergangenheit rückwirkend betrachtet ausnahmslos richtig gewesen sind, möchte ich doch auf eine gewisse Einseitigkeit bei der Beurteilung des Handelns von e.V.-Verantwortlichen und HAM-Mitarbeitern durch die äußerst mitteilungsfreudige “Lisa” hinweisen.

Vorstopper

Die Lisa ist ein Paradebeispiel für die gehirngewaschenen Scheichjünger aus einem kommerziellen Blog. Jahrein Jahraus wird jeden Tag die gleiche Hetze Gebetsmühlenhaft wiederholt. Anscheinend möchte sie uns an ihren „Erkenntnissen“ teilhaben lassen.

Lisa

Was Walch in dem Interview mit 11 Freunde von sich gibt, ist nur noch beschämend. Und passt genau zu der Art, wie der Wahlkampf geführt wurde. Und auch die Mitgliederversammlung ablief. Die Opposition wurde beschimpft und z.T. beleidigt (“Der Matchplan ist nicht einmal das Papier wert, …”). Weil sie es wagte, sich gegen das einfallslos rückwärts geprägte Handeln der Vereinsführung in der KGaA und im Verein zu stellen. Der nun bekannte Video-Clip ist ein guter Beleg dafür, wie die Gräben durch aufgeheizte, fanatische Mitglieder und Fans unablässig vertieft werden sollen. Um sehr viele missliebige Mitglieder und Fans loszuwerden. Es soll ganz offenbar “gesäubert” werden.

https://www.youtube.com/watch?v=43Qk_przLQE

So wird u.a. seit Jahren gegen Ismaik beispiellos Stimmung gemacht. Im Sechzger wurde Ismaik sogar auf einem Banner als Schwein bezeichnet. Vor dem Zenith wurden am Sonntag Kondome mit dem bekannt durchgestrichenen Kopf von Ismaik verkauft. Und kein Verantwortlicher schritt ein. Sogar die Ehrenrätin verleumdete Ismaik öffentlich mit dem unbewiesenen Vorwurf, er würde bei Spieler-Transfers abkassieren. Und verlor dazu 2019 vor Gericht.

Akteure, die mit Ismaik den Dialog suchen, um 60 doch noch auf Vorwärtskurs in eine erfolgreiche Zukunft zu bringen, werden mit haltlosen Vorwürfen (weg-)gemobbt. Selbst der stets um Ausgleich bemühte Vorstand des Hauptsponsors Gräfer musste diese Erfahrung zu seiner Überraschung machen. Ohne Rücksicht auf Verlust und Schaden an der KGaA und dem Verein wird weiter zielgerecht agiert.

Dass Ismaik angeblich auf der Mitgliederversammlung versöhnliche Worte für eine gemeinsame Zukunft gegenüber ihm (Walch), Königsberg und Seeböck fand, ist wenig glaubwürdig. (Wann genau soll denn das gewesen sein?) Stellte sich doch sogar der vom Präsidium und Walch eingestellte Finanz-Geschäftsführer dort in seinem Bericht gegen ihn. Das war nicht nur dumm. Sondern es zeigt auch, welche Qualität von Personen von der Vereinsführung in der KGaA, die zu 60% Ismaik gehört, mit der unsinnigen DFB 50+1 Regel eingestellt wird.

Vorstopper

Taschentuch?
Übrigens die Kondome gab es in der Halle, gleich beim Ausgang zum Raucherbereich.
Aber um das zu wissen müsste man halt auch dort gewesen sein, gell Märchentante/Onkel.
Scheiß auf den Scheich

Kraiburger

Sogar die Ehrenrätin verleumdete Ismaik öffentlich mit dem unbewiesenen Vorwurf, er würde bei Spieler-Transfers abkassieren. Und verlor dazu 2019 vor Gericht.

Das ist eine Lüge!

Lisa

Dilba im Podcast Hörfehler: “Ich bin davon fest überzeugt, dass er auch profitiert hat, dass er an den Spielerverkäufen und den Transfers verdient hat. Ich bin kein Finanzexperte, aber ich bin mir sicher, dass da was gelaufen ist…”

Dilba in ihrem Schreiben nach dem Gerichtsurteil an Freunde zum Spendenaufruf für sich(!): … “Es ging mir in dieser Aussage darum aufzuzeigen, dass Hasan Ismaik nicht nur – wie es häufig dargestellt wird – Geld vers(ch)enkt hat, sondern dass er durchaus auch Einnahmen hatte und hat. Leider war meine Ausdrucksweise (nach zwei Stunden Interview) wohl nicht ganz eindeutig, und das Gericht ist der Einschätzung von Hasans Anwälten gefolgt. Diese haben verdeutlicht, dass Hasan Ismaik nie “persönlich von Spielertransfers oder- verkäufen durch die TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA profitiert”.

age

Wennst schon so gscheid bist Oli-Lisa, dann kannst uns ja auch über die legendären Sommertransfers 2023 (z.B. über die zwanghaften Beraterwechsel uvm.) aufklären 😉

kolumbus

Beim Waldhof kann man sehen, wie das aussieht, wenn einem Investor tatsächlich was am Klub liegt. Als ob Beetz diese Kohle jemals zurück will. Aber mit 1,4 Mrd. ist er halt auch deutlich reicher als Kollege Ismaik

Stefan Kranzberg

Ich nehme Ismaik ja nun wirklich nicht oft in Schutz, aber Beetz ist kein Investor, sondern Mäzen. Da besteht schon ein Unterschied und das ist Ismaik nicht anzukreiden.

kolumbus

Beetz ist sicher mehr Mäzen als Investor, das stimmt. Trotzdem bleibt ein Unterschied: Beetz investiert, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen, in diesem Fall die Fortführungsprognose. Ismaik leiht. Wenn wir so eng definieren, ist Ismaik ebenfalls kein Investor, nur ein Kreditgeber oder maximal eine Heuschrecke.

tomandcherry

“Wenn wir so eng definieren, ist Ismaik ebenfalls kein Investor, nur ein Kreditgeber oder maximal eine Heuschrecke.”

Aus meiner subjektiven Sicht ist er auch nichts anderes als ein Kreditgeber.

Eine “Heuschrecke” wäre er m.E., wenn er sich an “verwertbaren Teilen” seines “Investments” eine ordentliche Rendite eingesackt und den Rest “versenkt” hätte.

Von “Rendite” im Zusammenhang mit seinem finanziellen Engagement kann man bisher nicht mal ansatzweise sprechen und ob’s in absehbarer Zeit mal dazu kommen sollte, ist Kaffeesatz-Leserei.

Es wäre jetzt durchaus an der Zeit, diese ganzen nicht-sportlichen Themen wieder in den Hintergrund zu rücken.

Allerdings lehren mich die Erfahrungen der Vergangenheit, dass das bei 60 München der Wunschtraum eines hoffnungslosen Fußball-Romantikers bleiben wird. 😉

kolumbus

Meine Vorahnung ist nur, dass er zur Heuschrecke wird, sobald es mal was zu holen gibt, daher die Formulierung. Aber: klar, bisher ist das Kaffeesatzleserei bzw. ähnlich verlässlich wie die Transferskills der HAM-Seite 😉

Es wäre wirklich schön, wenn es wieder mehr um Fußball ginge, die Transfers machen da ja schon mal Hoffnung. Optimal wäre ein guter Saisonstart, dann kommt sicher etwas Ruhe rein. Bis der Stecksemmelmann dann den nächsten “Skandal” findet

tomandcherry

“Meine Vorahnung ist nur, dass er zur Heuschrecke wird, sobald es mal was zu holen gibt,…”

Darauf kannst Du wetten.

“Optimal wäre ein guter Saisonstart, dann kommt sicher etwas Ruhe rein.”

Du bist wahrscheinlich auch schon längere Zeit 60-Fan?

Wann hat ein “guter Saisonstart” wirklich Ruhe reingebracht?

Leider waren “historisch gute Starts” nie eine Sicherheit für eine erfolgreiche (Aufstiegs-)Saison. Jedenfalls bei 60.

Mir persönlich wäre ein “durchwachsener Start” mit einer fulminanten Rückrunde, gekrönt mit der Rückkehr in die 2. Liga, wesentlich lieber.

Aber das wage ich derzeit nicht mal ansatzweise zu erträumen…

Vorstopper

Von welchen verwertbaren Teilen sprichst du? Er hat sich verzockt, und jetzt muss er versuchen irgendwie gesichtswahrend aus der Sache rauskommen.

Lisa

Ismaik hat 18 Mio. EUR in 60% der Anteile an der KGaA investiert. Als Gesellschafter hat er weitere rund 55-60 Mio. EUR als Darlehen gegeben, von denen rund 2/3 in Genusskapital gewandelt wurden.

Ihn nicht als Investor zu qualifizieren, ist folglich falsch.

tomandcherry

Also dann “ein fachlich unangreifbarer, international erfolgreicher Geschäftsmann und Investor in einen deutschen Profi-Fußball-Verein, der aufgrund seiner Expertisen und ausgezeichneten Berater von Erfolg zu Erfolg eilt”.

So besser?

age

sehr treffend umschrieben 😉

age

Die 18 Mio. waren Verbindlichkeiten die er übernommen bzw. für die er gebürgt hat.
Das ist keine Investition, denn dann wäre Sechzig schuldenfrei gewesen!
Er hat sich praktisch zwischen den verbliebenen damaligen Gläubigern und Sechzig geschaltet.
Darlehen vom größten Gläubiger waren damals nicht vermittelbar.

Nicht mehr nicht weniger. Dafür hat man ihm 60% KGaA Anteile überlassen und einen Knebelvertrag für den e.V. erstellt.

Letzte Anmerkung:
HI verdient am “Genußkapital” (Genußscheinen) besser, da diese wesentlich höher verzinst sind.

Lisa

Mitte 2011 hatte Ismaik für 60% der Aktien der KGaA 18 Mio. EUR bezahlt – er hatte also in Aktien investiert. (Aktien sind sind handelbare Unternehmensanteile am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft).

Mit diesem Geld wurden die Verbindlichkeiten der KGaA gegenüber Dritten wie u.a. Banken und Privatleuten vollständig ausgeglichen.

Das Genusskapital wird nur im Gewinnfall verzinst. Zuletzt hatte die KGaA einen Gewinn im Geschäftsjahr 2000/2001 mit 4,4 Mio. DM. Davor und danach immer Verluste bzw. in 2020 eine 0. Es sind folglich bei Ismaiks HAM keine Zinsen auf das Genusskapital angefallen.

Es fehlt in diesem Blog an Basiswissen, aber auch an Wissen zum speziellen Fall 60 München

Benjisson

Anteile kaufen ist nicht investieren.

Lisa

Der Kauf von Aktien als Anteile am Eigenkapital von Unternehmen stellt eine Investition dar.

Es fehlt in diesem Blog an Basiswissen, aber auch an Wissen zum speziellen Fall 60 München

Benjisson

Anders er investiert für seine Firma in 60 aber für 60 investiert er nichts.

Basiswissen? Das ist doch das was bei dir extrem mangelhaft vorhanden ist. Aber Selbstbewusst bist du immer und immer wieder Schmarrn zu posten

Vorstopper

Falsch, er hat für die knapp zwanzig Millionen Euro, Anteile erworben. Das ist erstmal keine Investition, sondern eine Beteiligung.
Der Rest sind Kredite, die größtenteils jetzt woanders sind, aber nicht zu Erfolgen geführt haben.