Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns und wir freuen uns immer noch über den glücklichen, aber sicher nicht ganz unverdienten Auswärtssieg der Löwen beim FSV Zwickau. In welchen Bereichen der TSV 1860 seinem Gegner am Samstag überlegen war und warum alles doch ganz anders hätte kommen können, hat Euch Bernd Winninger in seiner wieder einmal sehr interessanten TAKTIKTAFEL auseinandergesetzt. Absolute Leseempfehlung!

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Und auch der heutige späte Nachmittag hatte es dann in sich: Die Frage nach einer Rückkehr der Löwenfans ins Sechzgerstadion am Samstag gegen Lübeck beschäftigte uns zunächst in einem Beitrag, in dem wir u.a. genau jene Fragen aufwarfen, die dann – keine halbe Stunde später – von der offiziellen Website zumindest zu großen Teilen beantwortet wurden. Das konkrete Prozedere für einen Stadionbesuch am Samstag findet Ihr hier bzw. unsere Zusammenfassung gerne auch hier. Wir schätzen, dass genau dieses Thema in den kommenden Tagen im Mittelpunkt des Löweninteresses steht und werden das entsprechend berücksichtigen.

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Aber ganz wollen wir auch den Sport, um den es ja eigentlich geht, nicht aus den Augen verlieren. Denn nicht nur bei den Profis gab es am Wochenende Grund zum Jubeln: Auch die U21 gestaltete ihre Partie siegreich und gewann beim favorisierten FC Deisenhofen durch einen Treffer von Semi Belkahia mit 1:0. Sehr stark, zumal außer dem Torschützen keine weitere Verstärkung durch den Profikader erfolgt war. Der ursprünglich vorgesehene Einsatz von Stürmer Matthew Durrans fiel verletzungsbedingt aus.

Weniger gut lief es am Wochenende für die Amateurmannschaften des TSV 1860: Die dritte Mannschaft führte im Ligapokal bis zur 75. Minute mit 3:0, musste sich am Ende dem SV Laim jedoch noch mit 3:4 geschlagen geben. Und auch die Vierte ging leer aus: Gegen den FC Phönix München II setzte es ebenfalls im Ligapokal ein 0:1.

Erfreulicher ging es im Jugendbereich zu: Die U19 erkämpfte sich beim TSV 1860 Rosenheim ein 1:1 (Tor: Konjuhi) und die U17 setzte sich in der Bundesliga mit 2:0 beim SV Wehen Wiesbaden (Tore: Cindric, Wicht) durch. Mit sieben Punkten aus den ersten drei Partien rangiert das Team von Trainer Jonas Schittenhelm aktuell auf Platz 2.

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Deadline Day und natürlich rappelt es auch in der 3. Liga nochmal ordentlich im Transfer-Karton:

Der 1. FC Magdeburg verstärkt sich gleich mit Spielern: Neben Maximilian Franzke (FC St. Pauli) und Florian Kath (SC Freiburg) wechselt auch Routinier Alexander Bittroff (zuletzt KFC Uerdingen) nach Sachsen-Anhalt. Nicht mehr für den FCM auflaufen wird hingegen Anthony Roczen; der 20-jährige Stürmer geht ab sofort für Waldhof Mannheim auf Torejagd. Somit ist beim Waldhof auch ein Transfer von Ex-Löwe Prince Owusu vom Tisch, der stattdessen zum Zweitligisten SC Paderborn wechselt.

Ein anderer Prince ist hingegen zukünftig in Liga 3 am Ball: Kenny Prince Redondo wechselt ablösefrei von der SpVgg Greuther Fürth zum 1. FC Kaiserslautern, der seinem Ruf als vermutlich investitionsfreudigster Insolvenz-Club aller Zeiten treu bleibt, denn ganz für lau wird der 26-jährige Außenbahnspieler in der Pfalz auch nicht auflaufen. Wenn wir schon beim FCK sind: Auch Stürmer Daniel Hanslik ist im Anflug auf den Betzenberg und soll von Holstein Kiel ausgeliehen werden. Bis zuletzt galt eigentlich Hansa Rostock als wahrscheinlichste Option für ein Leihgeschäft des Angreifers.

Auch unser kommender Gegner VfB Lübeck wurde nochmal auf dem Transfermarkt aktiv: Mit Ersin Zehir kehrt ein Ur-Lübecker vom FC St. Pauli in seine Geburtsstadt zurück und wird in der laufenden Saison das Mittelfeld der Grün-Weißen beackern. Zudem wechselt Pascal Steinwender auf Leihbasis vom SC Paderborn nach Norddeutschland und soll den verletzten Elsamad Ramaj ersetzen.

Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden verstärkt sich indes mit Ahmet Gürleyen; der der 21-jährige Innenverteidiger wird für ein Jahr vom FSV Mainz 05 ausgeliehen.

Bei so vielen Transferaktivitäten will sich auch der aktuelle Tabellenführer SC Verl nicht bitten lassen und verpflichtet mit Berkan Taz von Union Berlin einen weiteren Offensivspieler. Der 21-jährige Linksaußen war in der Vorsaison an Energie Cottbus ausgeliehen und sammelte dort in der Regionalliga 19 Scorerpunkte bei 22 Einsätzen.

Ein vermeintlicher Coup gelang auch dem 1. FC Saarbrücken: Der stark gestartete Aufsteiger leiht Lukas Schleimer vom 1. FC Nürnberg aus, der mit der Empfehlung von 19 Scorerpunkten in 20 Spielen in der Regionalliga Bayern ins Saarland wechselt. Den hätten wir uns ja auch sehr gut bei den Löwen vorstellen können…

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Wohin es Benni Kindsvater ziehen wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Unser ehemaliger Flügelflitzer verabschiedete sich heute jedoch auch offiziell von den Fans des TSV 1860 München. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Glück und Erfolg bei seinen weiteren Aufgaben!

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