Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL-Analyse des Spiels TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim.

Dem flexiblen 4-1-4-1, das Michael Köllner für den TSV 1860 gewählt hatte, stellte Coach Patrick Glöckner vom SV Waldhof Mannheim ein 4-2-3-1 entgegen. Soweit so gut. Personell und systematisch war bei beiden Teams alles wie vor dem Spiel erwartet.

Die absolut verdiente Niederlage im Heimspiel für den TSV 1860 hat vor allem einen Grund: Mannheim spielte genau so, wie ich es von Mannheim erwartet habe. Aggressiv mit aktivem Pressing, hoher Intensität bei den Zweikämpfen und vor allem mit hoher Erfolgsquote im Zweikampfbereich – defensiv wie auch offensiv.

Die Sechzger hingegen hatten sich zwar offensichtlich viel vorgenommen, konnten aber aufgrund verschiedener Umstände in der ersten Halbzeit bis auf etwa zehn Minuten zu Beginn der Partie, als das Spiel noch in der Abtastphase war, nie wirklich ins Spiel finden.

Die statistischen Werte

  • Ballbesitz TSV 1860 51% SV Waldhof 49%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 72% SV Waldhof 74%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 45% SV Waldhof 63%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 11/4 SV Waldhof 14/7
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 5,16 SV Waldhof 9,16

Was fällt auf?

Bei den statistischen Werten sieht man eines sofort: Noch nie in dieser Saison war der PPDA-Wert über das ganze Spiel beim TSV 1860 derart niedrig. Niedriger Wert der PPDA bedeutet hohe Pressingintensität. Theoretisch.
Als nächstes schauen wir auf die Zweikampfbilanz defensiv. Mehr als jeder zweite defensive Zweikampf ging bei den Sechzgern verloren. Aktionen gegen den Ball zu setzen ist zwar gut, aber wenn diese zu keinem Ballgewinn führen, ergibt sich daraus meistens eine Unterzahl, weil mindestens ein Spieler (nämlich der Spieler, der gerade den Zweikampf verloren hat) überspielt wurde.

In den pressingrelevanten Zonen gingen 56% der defensiven Zweikämpfe in die Binsen. Nicht aus jedem verlorenen Zweikampf muss gleich eine Torchance entstehen, das ist klar. Manche Zweikämpfe stören den Ballführenden, der den Zweikampf gewinnt so, dass der nächste Spieler des Gegners den Ball erobern kann – nicht so aber beim gestrigen Spiel. Viel zu oft waren diese Duelle entscheidend dafür, ob der Gast einen Vorstoß ins letzte Drittel vor dem Löwentor schafft oder nicht. Dann war oft auch Platz vorhanden, den die Gäste meist gut nutzen konnten. Dass Waldhof Mannheim nur drei Tore in diesem Spiel schießt, ist noch glücklich für den TSV 1860 München.

Es ist nicht der Einsatzwille, der ist klar vorhanden. Sonst würde man nicht diese Menge an defensiven Zweikämpfen führen. Das Problem war klar die Zweikampfführung. Und somit indirekt auch das Stellungsspiel. Wer schlecht zum Gegner steht, verliert den Zweikampf eher als ein gut gestellter Spieler.

Im defensiven Zentrum war das gezeigte über weite Strecken nicht das, was die Spieler eigentlich können. Die Defensivabteilung hat bis auf Erdmann, der letzte Saison nicht viel Spielzeit auf der Innenverteidiger Position bekam, ihr Gesicht behalten. Die Spieler können es definitiv besser. Warum sie es vor allem in der Innenverteidigung nicht auf den Platz bringen, verstehe ich langsam nicht mehr.

Dressel, Neudecker und Biankadi waren die Spieler mit der besten defensiven Zweikampfbilanz am Dienstagabend. Alle anderen, die von Beginn an ran durften, haben 50% oder weniger defensive Zweikämpfe gewonnen. Nur diese drei kommen auf Werte über 60%, Dressel sogar über 70%.

Der zweite Wert, der signifikant für die Einschätzung des gestrigen Qualitätsunterschieds ist, ist die Zielgenauigkeit bei den Schüssen. 50% aller Schüsse der Mannheimer verschafften Marco Hiller Arbeit.

Die Löwen hatten eine Zielgenauigkeit von rund 36%. Zudem schossen sie auch noch weniger oft auf das Tor des Gegners. Wer häufig gut schießt trifft öfter. Klingt nach einer hohlen Phrase, ist aber leider eine Tatsache.

Die Kombination einer desolaten Zweikampfbilanz mit einer ebenso unerklärlichen Ungenauigkeit beim Abschluss ergibt dann am Ende eine 3:1 Heimniederlage bei zugegebenermaßen widrigen Bedingungen. Die waren für die Gästevon Waldhof Mannheim jedoch ebenso widrig wie für den TSV 1860.

Das Spiel TSV 1860 – Waldhof Mannheim

Die erste Halbzeit

Nach einer Abtastphase von etwa zwölf Minuten, in denen der TSV zwei Chancen durch Salger verzeichnete, aber die Mannheimer nach bereits 30 Sekunden einmal aufblitzen ließen, womit heute von ihnen zu rechnen war, nahmen die Gäste dem TSV 1860 die Partie bis zum Pausentee komplett aus der Hand. Keiner hätte sich beschweren dürfen hätte es, als der gute, teilweise großzügige Schiedsrichter Erbst zur Pause pfiff, bereits 5 mal hinter Hiller eingeschlagen.

Aus dem 4-2-3-1 verschob Mannheim gegen den Ball zu einem 4-5-1 und bei eigenem Ballbesitz im letzten Drittel der Löwen auf 4-1-2-3.

Aggressivität im Pressing, Risikofreude im Spiel nach vorn, der unbedingte Wille an den Ball zu kommen: all das hat Mannheim nach diesem Zeitpunkt gezeigt.

Beim TSV 1860 war von diesen Tugenden nur ansatzweise bei einigen Spielern etwas zu erahnen, leider aber nicht bei allen.

Schnatterer, Martinovic 2x, Costly und Seegert hätten mit ihren Chancen bzw. Toren in den ersten 45 Minuten für absolute Klarheit sorgen können was den Ausgang der Partie anbelangt. Vom TSV war nach den ersten zwölf Minuten nicht mehr viel bis zur Pause zu sehen.

In allen Belangen lief der TSV 1860 München, der aus dem 4-1-4-1 im Spiel nach vorn ein 4-1-3-2 zu formen versuchte und gegen den Ball mit Neudecker als Box to Box Spieler auf 4-2-3-1 verschob, dem Spiel hinterher. Die Abwehr wurde von Mannheim in mehreren Situationen derart durcheinandergewirbelt, dass es reiner Zufall war, dass Mannheim nicht noch höher führte als es in die Kabinen ging. Im Pressing wurden die Löwen ein ums andere Mal von den Mannheimern überspielt, sodass diese Aktionen verpufften und den Mannheimern Räume zur Verfügung standen, die sich so nicht hätten auftun können, wenn das Pressing funktioniert hätte.

Konsternierte Löwen konnten nach dem frühen Gegentor gegen die gut eingestellten und konzentriert spielenden Gäste zunächst keine Akzente mehr setzen. Zwölf Minuten ließen die Sechzger keinen Schuss des Gegners zu. Dann traf Schnatterer. Gegentore passieren und Schnatterers Sonntagsschuss am Dienstagabend war absolut kein Grund plötzlich Angst vor dem SVW zu bekommen.

Dennoch passierte offensichtlich genau das. Angst sowie Verunsicherung bei einigen Spielern und daraus resultierendes Unvermögen sich zu konzentrieren führten in der Defensive und im Aufbauspiel zu einem Fehler nach dem Anderen. Ob die Fehler nun Kopfsache waren wie z.B. eine falsche Entscheidung beim Abspiel zu treffen oder praktischer Natur, indem man einen Zweikampf falsch angeht bzw. defensiv falsch steht oder verschiebt, ist letztlich egal. Die Burschen müssen ihren Kopf frei bekommen.

Zum Ende der ersten Halbzeit waren die Löwen jedenfalls mit dem 2:0 gut bedient.

Die zweite Halbzeit

Ein gänzlich anderes Gesicht hatte die zweite Halbzeit des Spiels. Moll kam für Belkahia, dem an diesem Abend einfach nichts glücken wollte. Und die Mannschaft des TSV 1860 München kam mit Schaum vor dem Mund zurück auf den Platz.

Alles funktionierte nun besser. Die defensiven Zweikämpfe wurden nun häufiger gewonnen als verloren, die Schussgenauigkeit verbesserte sich; Konzentration, Glaube und Wille waren wieder da. Vor Neudeckers Treffer hatten Mölders, Salger und Biankadi schon Chancen auf den Anschlusstreffer. Staude, der Gott weiß warum sich zum Elferschützen berufen fühlte, hatte sogar den Ausgleich auf dem Fuß und vergab den Elfmeter kläglich. Bis zu diesem Zeitpunkt war abgesehen von einem Schuss durch Höger in der 72. Minute nur der TSV 1860 am Drücker und hätte der Qualität der Chancen nach ebenfalls gut und gerne drei Tore machen können.

Nach Staudes vergebenem Elfmeter, der mehr Rückgabe als Schuss war, wurde von beiden Mannschaften mit offenem Visier gespielt. Mit dem besseren Ende für den SV Waldhof. Das 3:1 zum Ende der Partie fällt nicht mehr wirklich ins Gewicht. Liegt man hinten, muss man aufmachen und fängt sich in logischer Konsequenz den ein oder anderen Konter ein. So wie Mannheim am Dienstag Abend drauf war, war das 3:1 die logische Folge einer nicht geglückten Aufholjagd.

Aber diese zweite Halbzeit macht bis zum abermaligen Bruch nach Staudes Versagen vom Punkt grundsätzlich hoffnungsvoll, dass man es auch gegen Gegner kann, die in der Tabelle besser platziert sind.

Die Tore

Das 0:1

Mannheims Boyamba bekommt bei einem Einwurf der Löwen auf der linken Seite tief in der eigenen Hälfte das Bein an den Ball, den er dann zu Verlaat weiterleiten konnte. Verlaat in halbrechter Position aus Sicht der Mannheimer chipte den Ball leicht diagonal an die Strafraumkante zu Martinovic, der dem einlaufenden Schnatterer den Ball in den Lauf spielt, sodass dieser nur noch abziehen muss. Hiller ist bei diesem Schuss absolut machtlos. Ein Sonntagsschuss am Dienstagabend bringt Mannheim das 0:1.

Was hat hier nicht funktioniert?
Nach dem Einwurf kam zunächst Biankadi mit dem Kopf an den Ball, um Mölders anzuspielen. Boyamba ging dazwischen. Gutes Stellungsspiel von Boyamba begünstigt den Ballgewinn. Der genaue Chippass kann nicht verhindert werden. Aber spätestens bei der folgenden Ballannahme muss Martinovic gestört werden. Dass Martinovic den Ball sowohl annehmen als auch verarbeiten kann, darf hier nicht passieren. Spätestens bei der Verarbeitung muss man dem am Boden liegenden Spieler den Passweg ins Zentrum zustellen.

Das 0:2

Bei einer Ecke der Mannheimer von rechts in der 20. Minute kam zunächst Sascha Mölders mit dem Kopf an den Ball. Der Abwehrversuch landete am linken Fünfereck bei Costly. Der spielte weiter zu Höger an die Grundlinie. Mit der Hacke gibt Höger den Ball ins Zentrum, wo im vielbeinigen Gewühl zunächst Verlaat scheitert, dann aber Martinovic zum 2:0 vollendet.

Chaos pur, nachdem Mannheim – mit ungewollter Mithilfe von Mölders wegen dessen eher unglücklichem Kopfball – den Ball nochmal scharf macht. Aber auch hier gilt wie bei anderen Standardgegentoren: Sowas kann immer mal passieren. Tatsache ist leider, dass diese Art Gegentore mittlerweile immer häufiger auftreten.

Das 1:2

Am Ende einer längeren Druckphase der Löwen erzielt Neudecker mit mehr Glück als Verstand den 1:2-Anschlusstreffer für die Löwen. Drei Angriffswellen prallen in dieser Druckphase am Mannheimer Abwehrriegel ab, bevor Neudecker trifft.

Nachdem Mannheim einen dieser Angriffe vereitelte, kam Moll halbrechts an den Ball und schlug ihn lang diagonal zu Staude links etwa zehn Meter vor der Mannheimer Box. Staude spielt den Ball zu Neudecker. Der geht zwei Schritte, lässt Saghiri und Höger hinter sich und zieht aus 18 m ab. Sein Schuss geht durch Königsmanns Arme und Beine ins Tor.

Das 1:3

Einen Pass von Willsch auf Deichmann konnte Donkor knapp vor dem eigenen Sechzehner abfangen. Er spielte sofort auf den startenden Costly. Sechzig, wegen der versuchten Aufholjagd hinten nun offen wie ein Scheunentor, musste in Persona Willsch den drei gegen eins Konter geschehen lassen. Willsch bleibt mittig beim mit nach vorn gelaufenen Donkor. Der ließ den von Costly gepielten Ball passieren und so konnte Martinovic aus etwa elf Metern halbrechts in der Box den dritten Scorerpunkt an diesem Abend verbuchen.

Zwei Tore und eine Vorlage für den Mannheimer Mittelstürmer, der nun bei vierzehn Scorerpunkten aus 17 Spielen steht. Hut ab vor dieser Leistung.

Fazit zur Niederlage des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim

Die erste Halbzeit war ab dem ersten Gegentor eine einzige Katastrophe. So bitte nicht mehr.

In der zweiten Halbzeit hab ich persönlich mehr Licht als Schatten gesehen, was das Geschehen im Spiel betrifft. Nach dem von Staude kläglich vergebenen Elfmeter gab es für den TSV 1860 auch keinen Bruch im Spiel gegen Waldhof Mannheim. Der misslungene Schuss vom Punkt war aber eine Initialzündung für die Gäste, um wieder am Spiel teilzunehmen.

Hätte der Schütze getroffen, wäre ein Punkt oder mehr möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit waren die Löwen zunächst das überlegene Team und ab der 74. Minute bis zum Ende hin mindestens ebenbürtig. Den Kontertreffer kassierst halt, wennst den Ausgleich erzwingen willst. Aber ob man dieses Spiel schlussendlich 2:1 oder 3:1 verliert, interessiert am Ende der Saison keinen.

So schlecht wie alle möglichen Sofatrainer diese Partie in den Kommentarspalten der sozialen Netzwerke nun wieder machen, war es sicher nicht.

Die zweite Halbzeit gibt durchaus Hoffnung auf bessere Zeiten. Belkahias Kopf muss wieder frei werden, damit der Bursche wieder so klasse spielt wie letztes Jahr.

Datenquelle: wyscout

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Naja, dem guten Spiel (von beiden Mannschaften) gegen Duisburg folgte in Havelse ein übles Gegurke, da muss dann der Trainer eingreifen, hat er offensichtlich nicht, die Steigerung zum negativen war die erste Halbzeit gegen Waldhof, in der Zweiten lief es dann wieder (Halbzeistandpauke), aus der Mannschaft dieser Saison werde ich einfach nicht klug, die Leistungen haben eine dermassene Bandbreite wir ich das eigentlich nur von C-Junioren kenne

Welches Gegurke gegen Havelse meinst Du? Da lag es einzig und allein an der mangelhaften Chancenverwertung, dass das Ding nicht schon viel früher entschieden war.

Stefan, es waren eben nicht nur die versierten Chancen sondern auch die leichtfertig kassieren Gegentore, wieder mal aus zwei Standards. Gegnerische Ecken und Freistöße: die Achillesferse der Defensive.

Sorry, es soll natürlich “versiebten Chancen” heißen.

Sorry, aber manchmal frage ich mich, ob Sie jemals selbst Fussball gespielt haben oder nur ein selbsternannter Sofaexperte sind?
Ich lese und höre es aber immer wieder gerne, auch wenn es oft eher Satire als Analyse ist. Fast wie bei Roberto….

Worauf genau beziehst Du Dich? Die Analyse basiert ja auf Fakten und Statistiken.

Roberto ??? soll das eine Anspielung auf unseren Präse sein ?

Servus, Bernd. Ich schätze deine Analysen immer sehr, du hast weit mehr Fußballverstand als ich :-). In einem Großteil der Spiele lese ich bei deinen Berichten auch immer heraus, dass du das Positive immer gerne hervorhebst, daran ist natürlich nichts falsch. Trotzdem glaube ich muss irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem es nicht mehr reicht eine spielerisch gute Leistung zu akzeptieren. Irgendwann zählen einfach die eingefahrenen Ergebnisse. Und wenn diese nicht kommen, muss man was verändern.

Ich lese da heraus, dass du den Trainer in Frage stellst. Glaubst du tatsächlich, dass das aktuell etwas verändern würde? Ernst gemeinte Frage! Ich weiß es nämlich nicht und tendiere eher zu nein.

Ich habe auch hier schon des öfters geschrieben, dass ich ein großer Köllner-Fan bin, vor allem hat mich anfangs seine Fähigkeit beeindruckt, im gesamten Verein zu vermitteln und Ruhe reinzubringen. Letzte Saison hat man auch gesehen, dass die Mannschaft sich stetig weiterentwickelt, in der Rückrunde sogar mit den besten Fußball der Liga spielte, eine tolle Entwicklung! Auch habe ich diese Saison lange nicht als wirklich schlecht gesehen, die Ergebnisse waren oft echt superunglücklich, aber spielerisch hat es oft gepasst, ich hatte Hoffnung, das es sich in die richtige Richtung dreht. Mittlerweile ist es aber so, dass es meiner Meinung nach auf gute Leistungen zu viele Einbrüche gibt. Die Weiterentwicklung im Vergleich zum Vorjahr ist nicht mehr zu erkennen, vielmehr laufen wir der Entwicklung vom letzten Jahr hinterher. Um es vorwegzunehmen, selbstverständlich bin ich nicht nah genug dran, um Beurteilen zu können, ob der Trainer die Mannschaft noch entscheidend erreicht, aber ich halte es nicht für ausgeschlossen. So ein Prozess passiert oft auch schleichend, unterbewusst! Die Spieler mögen den Trainer, sehen dort kein Problem, aber die letzten Prozent an Motivation, Einstellung und Glaube fehlen doch irgendwie. Ich könnte mir zumindest Vorstellen das ein Trainer wie Bernhard Trares, hier evtl. Abhilfe schaffen könnte, zudem er auch eine Vergangenheit bei den Löwen hatte. Wie gesagt, alles nur Spekulation, aber irgendwann müssen halt konstant Ergebnisse erzielt werden.