Vier Niederlagen in Folge, Platz 16 in der Tabelle der 3. Liga – der Saisonstart der Löwen verlief bislang alles andere als zufriedenstellend. War diese Entwicklung erwartbar? Entspricht die Zusammenstellung des Kaders trotz vermeintlich großer Namen doch nicht dem, was erforderlich wäre, um erfolgreicher aufzutreten? Wer hat den Kader zu verantworten, nachdem die Bestellung eines namhaften Sportdirektors bzw. Geschäftsführers Sport verschleppt wurde? Im Fokus der Kritik steht unter anderem Marc-Nicolai Pfeifer, der Finanzgeschäftsführer des TSV 1860.

Wer stellte den Kader des TSV 1860 zusammen?

Über Wochen hinweg wurde gebetsmühlenartig wiederholt, wie erfolgreich man trotz fehlender sportlicher Leitung die Kaderzusammenstellung vorantreibe. Besonders das Engagement von Trainer Maurizio Jacobacci sowie der Einsatz des Geschäftsführers Finanzen Marc-Nicolai Pfeifer wurden hervorgehoben. Zur Task Force Kader sollen zudem NLZ-Leiter Manfred Paula sowie Chefscout Jürgen Jung gehört haben. Doch dies ist sechzger.de-Informationen zufolge nur die halbe Wahrheit: Darüber hinaus sollen weitere Personen im abgelaufenen Transferfenster aktiv geworden sein, um der Mannschaft der Löwen ein neues Gesicht zu verleihen. Pikant: Diese Personen haben beim TSV 1860 München gar kein Amt inne!

Wenig überraschend wurde seitens Pfeifer und Jacobacci nach den Niederlagen zuletzt hinsichtlich der Kaderplanung recht defensiv argumentiert. Die genauen Hintergründe bezüglich der Verpflichtung diverser Spieler blieben ebenso im Dunklen wie fragwürdige Klauseln bei Ablösemodalitäten. Wer agierte im Hintergrund? Welche Rolle spielten dabei der Trainer und der Geschäftsführer Finanzen?

Welche Rolle spielt Anthony Power?

Dass Anthony Power sich bei der Verpflichtung von neuen Spielern aktiv einbringt, stand ja bereits vor der Spielzeit 2022/23 zur Diskussion. Ex-Trainer Michael Köllner erwähnte den Geschäftsführer der Merchandising GmbH sogar persönlich und dankte ihm explizit für sein Engagement. Ob es sich dabei „nur“ um die zeitnahe Herstellung des Kontaks zu Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik handelte, oder um einen weiterführenden Einsatz bei den Verhandlungen mit den Neuzugängen, ließ der Oberpfälzer offen.

Bereits damals nahm Anthony Power gerüchteweise persönlich Kontakt zu potentiellen Neu-Löwen auf, um sie vom TSV 1860 zu überzeugen. Per se ist daran wenig Verwerfliches, wenn das Vorgehen zum Erfolg führt. Aber ist dies wirklich die Aufgabe einer Person, die nicht beim TSV 1860 angestellt ist, sondern lediglich bei der Merchandising GmbH?

Ist Max Kothny für den TSV 1860 tätig?

Die BILD hat im Interview mit Robert Reisinger zudem spekuliert, dass in der abgelaufenen Transferperiode Max Kothny, ehemaliger Geschäftsführer von Türkgücü München, als Externer bei Spielerverpflichtungen des TSV 1860 aktiv wurde. sechzger.de-Informationen zufolge ist dies korrekt, Reisinger selber gab zu dieser Thematik in besagtem Interview keine Auskunft.

Dass Kothny in den letzten Monaten vermehrt im Umfeld der Löwen auftauchte, ist indes nicht von der Hand zu weisen. Bereits im Jahr 2020 soll die Pacific Media Group laut Bloomberg an Hasan Ismaik herangetreten sein, um dessen Anteil an der TSV 1860 München KGaA zu erwerben. Auch in der jüngeren Vergangenheit suchte die PMG die Nähe der Löwen – und da kommt wieder Max Kothny ins Spiel, der mittlerweile bei der Investorengruppe angestellt ist. Hat die HAM die Kooperation mit der PMG und Kothny mittlerweile intensiviert?

Nochmalige Kontaktaufnahme durch Maurizio Jacobacci

Unabhängig von der Personalie Kothny haben diverse Spielerberater unabhängig voneinander davon berichtet, dass ihre Mandanten bedrängt worden seien, ihre bisherigen Agenturen zu verlassen und zu anderen Beratern wechseln, damit ein Transfer zu den Löwen möglich wäre. Dass dieses Vorgehen für Irritationen sorgte, verwundert nicht. So sollen mindestens drei geplante Transfers nicht zustande gekommen sein, da die betroffenen Spieler sich weigerten, dieser Forderung nachzukommen. Die Spieler unterschrieben stattdessen bei anderen Drittliga-Vereinen.

Zudem berichteten die Spielerberater, dass ihre Mandanten nach der offiziellen Kontaktaufnahme über den Berater im Nachgang persönlich von Trainer Maurizio Jacobacci angerufen worden seien. Laut Aussage der betroffenen Spieler gegenüber ihren Beratern soll Jacobacci in diesen Gesprächen des Öfteren fachlich unvorbereitet gewirkt haben.

Unwürdiges Transfergebaren

In einem konkreten Fall soll Jacobacci nach der Erstkontaktaufnahme nicht persönlich aktiv, sondern durch einen Mann vertreten worden sein, der sich als Berater des Trainers ausgab. Dieser soll den Spieler unter Druck gesetzt haben und ihm einen sehr engen Zeitrahmen für seine Zusage gesetzt haben. Zudem soll auch hier verlangt worden sein, dass der Spieler seine bisherige Agentur zu verlassen habe. Das Perfide daran war, dass dem Spieler zudem die neue Agentur nahegelegt worden sein soll, um einen Deal möglich zu machen. Dass solch ein Vorgehen für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bezüglich ihres Rufs und hinsichtlich zukünftiger Transfers nicht gerade zuträglich sein dürfte, liegt auf der Hand.

Wer aber ist dieser Berater? sechzger.de liegt der Name des Funktionärs vor, aus juristischen Gründen verzichten wir jedoch auf dessen Nennung. Nur so viel: Im deutschen Profifußball ist die Person nicht gänzlich unbekannt und wurde im Nachgang der Insolvenz eines Fußballvereines zu einer Haftstrafe verurteilt.

Der Fall Leroy Kwadwo

Neben dieser personellen Ungereimtheiten bei nicht zustande gekommen Verpflichtungen sollte man aufgrund der vorher geschilderten Praktiken jedoch auch einen Blick auf die tatsächlich getätigten Transfers werfen. So ist beispielsweise bei Leroy Kwadwo auffällig, dass dieser zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift bei der Agentur Roy Sports – Agent Service geführt wurde.

Das Besondere daran? Kwadwo war der einzige Spieler bei dieser Agentur, die erst zwei Wochen zuvor erstmals als solche gelistet wurde. Inzwischen wurde sie wieder aufgelöst, der Spieler Leroy Kwadwo steht mittlerweile bei der Agentur Coresport unter Vertrag. Was steckt dahinter? Ist das nur ein Zufall?

Ungereimtheiten beim Zwarts-Transfer?

Auch der Transfer von Stürmer Joël Zwarts muss diesbezüglich unter Umständen differenziert betrachtet werden. Stand Zwarts bei seinem Wechsel nach Regensburg noch bei der Agentur LAFOR unter Vertrag und wurde vom ehemaligen niederländischen Nationalspieler Regi Blinker vertreten, so fungierte beim Transfer zum TSV 1860 die Agentur GSA als Berater. Eine Anfrage durch sechzger.de bei Regi Blinker zu den Umständen dieses Wechsels blieb bislang leider unbeantwortet. Etwas überraschend ist Zwarts der einzige Spieler im Portfolio der Agentur. Bei der Klasse des Spielers ein durchaus erstaunlicher Fakt, oder?

Und es wird noch mysteriöser: Eine kurze Recherche ergibt, dass die GSA (Goal-Sports Agency) zwei unterschiedliche Adressen ausweist, die allerdings ebenfalls mehr Fragen aufwerfen als Antworten liefern. Eine Adresse gehört zu einem normalen Wohnhaus in Gorinchem (Niederlande), die zweite genannte Adresse liegt in einem Industriegebiet in Leuven/Vuren (Niederlande), auf dem laut Google Maps eine Spedition beheimatet ist. Welche Schlüsse muss man daraus hinsichtlich der Seriosität der Agentur ziehen?

Bei transfermarkt.de wird als Ablösesumme eine Summe von 150.000 Euro genannt. Eine weitere halbwegs seriöse Quelle, die einen Betrag nennt, sucht man im Internet vergebens. Beinhaltet der Zwarts-Deal Klauseln? Würde beispielsweise ein zusätzlicher Betrag fällig, wenn Zwarts gegen seinen Ex-Verein Jahn Regensburg aufläuft?

Kritik an Marc-Nicolai Pfeifer?

Festzuhalten bleibt also neben der derzeitigen sportlichen Misere, dass die Verantwortlichen im abgelaufenen Transferfenster auch auf anderer Ebene alles andere als geglänzt haben. War Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, der von der Öffentlichkeit zumeist positiv wahrgenommen wird, mit den zusätzlichen, den Sport betreffenden Herausforderung nach dem Weggang von Günther Gorenzel überfordert?

Im Interview mit dem Wochenanzeiger bestätigte Präsident Robert Reisinger, er habe das Vorgehen bei der Suche nach einem neuen sportlichen Leiter als “Verzögerungstaktik” empfunden. Zum Einen soll Pfeifer vorgeschlagene namhafte und erfahrene Kandidaten aufgrund angeblich fehlender Kompetenzen gar nicht erst in Erwägung gezogen haben. Zum Anderen soll es der Geschäftsführer Finanzen versäumt haben, den bekannten und gewillten Kandidaten Horst Heldt beim Aufsichtsrat zur Diskussion vorzuschlagen. Eine deutliche Kritik an Marc-Nicolai Pfeifer ist dabei nicht zu überhören.

Aufgrund der Erfahrungen aus der abgelaufenen Transferperiode sollte es nicht verwundern, wenn die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bald wieder einen Geschäftsführer Sport einstellen würde – notfalls per 50+1…

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Kraiburger

Neues von tsv1860.de:

Erste Zeile:

„Die BILD hat im Interview mit Robert Reisinger zudem spekuliert, dass in der abgelaufenen Transferperiode Max Kothny, ehemaliger Geschäftsführer von Türkgücü München, als Externer bei Spielerverpflichtungen des TSV 1860 aktiv wurde. “
Hierzu stellen wir fest: Diese Behauptungen sind unwahr.”

Also was nun. Ist es unwahr, dass die Bild im Interview spekuliert hat? Schon wieder vollkommen unlogisch alles!

TSV 1860 München – News

Forum Münchhausen

Lügenmärchen

daOstl

Lügenbaron

The Incredible Alk

Aha. Dann erzähl mal…

Loewe2004

Interessant ist schon, wo die angekündigten weiteren rechtlichen Schritte oder ein Ultimatum an sechziger.de zur Richtigstellung der Vorwürfe bleiben.

Benjisson

Das kann nur funktionieren wenn man das offen legt wie es lief und vielleicht scheitert man ja daran.

Schubii

So? Glaubst die schreibn das in die Zeitung, oder auf die Anzeigetafel des GWS?
Die Redakteure hier sind auch ziemlich still!

Eurasburger

Der Ball liegt im Feld der KGaA, sechzger.de hat seinen Job gemacht und sehr gut daran getan die SZ mit einzubeziehen.

Schubii

Ja, des is des, was du nicht kapierst.
Wir leben in einem Rechtsstaat, da muss der, der die Anschuldigungen bringt die Beweise vorlegen!
Armes Land, wenn da so Vögel wie du rumfliegen.

Benjisson

Der der die Anschuldigungen bringt muss erstmal gar nichts außer seine Anschuldigungen begründen. Sechzger.de hat dies getan. In meinen Augen ausführlich. Der Rechtsstaat greift erst ein wenn es zu einem Verfahren kommt. Da es aktuell noch kein Gerichtsverfahren gibt gibts eine Aussage und ein “schwaches” Dementi. Ein “starkes” Dementi wäre wenn man ausführlich offen legen würde wie wo was war. Denn nur damit entkräftet man glaubwürdig die Anschuldigungen. Wenn es eine “einstweilige” Verfügung oder ähnliches gibt “ruht” erstmal alles und die Anschuldigungen bleiben bestehen.

Armes 60 wenn da so Schubis kommentieren und vom Rechtsstaat schwaffeln wobei dieser ja noch garnicht maßgeblich ist. Vielleicht solltest du das mit dem Rechtsstaat nochmal googeln. Wo nämlich kein Kläger da auch kein Richter. Schätzelein…..

Schubii

So ein unfassbarer Unsinn.
Das heißt für dich, man kann beschuldigen wie man will und als Begründung reicht, weils halt so is?
Warum glaubst du muss man haltlose Unterstellung entkräften?
Es kamen dünne, unbewiesene Anschuldigungen und ein dazu passendes Dementi.
Alles auf Null und der Blog ist wieder am Zug.
Wo sind die Beweise?

Ihr lebt hier in einer Blase, das is schon mehr als erstaunlich!
So einen wirren Quatsch liest man nur hier!

Benjisson

Nein erst mal gibts ne Anschuldigung bzw. hier einen Bericht. Der Bericht hier liefert Anhaltspunkte und Quellen. Zwar anonym aber es sind Quellen genannt. Das steht nun mal im Raum. Egal ob es dir gefällt oder nicht das ist nun mal Fakt. Grundsätzlich kann man in einem freien Land wirklich beschuldigen wenn man will. Ist halt ohne das man etwas überprüft halt blöd.

Wenn ich zum Beispiel schreibe Schubi klaut kleinen Kindern das Pausenbrot und da ist alles was ich darüber schreiben dann ist das ziemlich dürftig. Wenn ich schreiben der kleine Schubi klaut Pausenbrote und führe als Quelle mehrere Kinder an (natürlich anonym da Quellenschutz) dann schaut es erstmal anders. Nun kann der kleine Schubi dagegeben Klagen. Klagt er nicht und er dementiert dies nur dann hat er halt nur dementiert. Nun kann Jeder vollkommen frei sein und sagen ich glaube den Anschuldigungen oder ich glaube dem kleinen Schubi. Ich führ meinen Teil würde wenn ich dementieren würde ein bisschen mehr anführen als das die Anschuldigen nicht stimmen. Ich würde halt erklären wie es wahr ohne sehr ins Detail zu gehen. Aber ich bin ja da auch nicht Schubi. Gottseidank bin ich kein Schubi.

Natürlich kann der kleine Schubi behaupten das es haltlose Unterstellungen sind. Dann ist diese Aussage halt einfach mal eine Aussage ohne Substanz. Da fehlt das Weil oder ich denke es war so oder so.

Auch eine Zeitung oder ein investigatives Journal wird dir egal wie laut du nach Beweisen schreist aufgrund von Quellenschutz dir diese nicht liefern. ABER das weißt du doch auch. Oder?

Wenn dies eine Blase ist warum bist du denn dann hier? Ich habe dich zu meiner “Blase” nicht eingeladen und möchte hier eigentlich auch nichts zu tun haben.

Schubii

Das muss ich mir rauskopieren, sowas gibts wirklich nicht!
Das glaubt mir doch kein Mensch!

Benjisson

Nein kein Mensch glaubt dir. Passiert dir das auch privat? Weil hier scheint dir wirklich niemand zu glauben. Armer Schubi. Wenn das wirklich bei dir privat auch öfter vorkommt dann liegt es nicht an deinem Gegenüber sondern wohl oder übel an dir. Setze dich einfach mal hin überlege ob du auch wirklich richtig liegst. Selbstreflexion kann helfen.

Schubii

Haha, ja….
Bei Selbstreflektion bist du wohl der Experte!

Benjisson

Nein bin ich nicht. Hab ich nie behauptet aber Danke das du der Meinung bist aber nein ich bin kein Experte.

Wünsche Dir einen schönen Tag, Schätzelein!

Benjisson

Hab hier was für dich: Investigativer Journalismus. Vielleicht hast du da ja auch dort die gleichen Fragen wie hier.

Stefan Kranzberg

sechzger.de hat die SZ nicht miteinbezogen. Die SZ hat eigene Recherchen angestellt und ihre Ergebnisse präsentiert.

randpositions_loewe

Ich war mir eigentlich nach dem Auftritt bei Blickpunkt Sport ziemlich sicher, dass da nichts mehr kommt. Wieso auch. Er hat seinen Standpunkt klar gemacht. Jetzt liegt das Thema irgendwo unnütz in der Gegend rum, und wird immer Ärger machen. Die einen sagen so die anderen sagen so. Und keiner weiß es, weil es nicht geklärt wurde.

Benjisson

Na ja sein Dementi war sehr dürftig. Er hätte mehr auf die einzelnen Punkte eingehen können um diese zu entkräften.

Schubii

Die sollen Beweise bringen, dann kann man auch entkräften oder eben nicht.
Wo kommen wir denn hin, wenn jeder kleine Furz jedes einzelnen Blogs dementiert werden müsste!
Die SZ hat nur abgeschrieben, die sind fein raus, egal was passiert!

Nach deiner Logik müsste ja der Reisinger täglich die Berichte vom Griss dementieren, sonst müssen sie ja wahr sein, nicht?

Benjisson

Bist du Richter? Ich hoffe nicht weil dann wäre es wirklich ein sehr armseliger Rechtsstaat.

Die SZ hat nur abgeschrieben? Aha! Echt? Wo haben die das so gesagt oder sagst du es? Bist du etwa bei der SZ in der Redaktion?

Der Unterschied zwischen Berichte von Griss ohne Substanz und Begründungen und dem Bericht von Sechzger.de mit schlüssigen Aussagen wie man auf das Ergebnis kommt muss ich dir wirklich erklären?

Schubii

Haha, bitte hör auf, mein Bauch tut schon vor lauter Lachen weh!

Schwabenpower

Schubi, hast Du Dir schon mal überlegt irgendwo auf aufzutreten? Bei uns in Ulm findet jeden Monat ein Open Stage statt – da sind solche Künstler bestimmt gerne gesehen

Schubii

Ja, in Ulm hab ich schonmal mit meiner Band gespielt. Immer wieder gern!

Vorstopper

Oh mei. Aber eigentlich hast Recht, sollen doch mal der Hassblogger und seine verbalen Gewalttäter endlich mal Beweise bringen für ihre frei erfundenen Märchen. Stinkt dir halt, dass sechzger.de offensichtlich in ein Wespennest gestochen hat.

randpositions_loewe

Aus seiner Sicht/Warte war das wahrscheinlich vollkommen genügend. Tatsächlich ist der Beitrag von Sechzger.de ja auch so vage gehalten, dass man sich schwer tut, sich direkt zu positionieren. Leider lernt Hr. Pfeifer aus seinen Fehlern offensichtlich nichts, bis gar nichts. Er fiel bei der Sache mit den Fanartikeln und dem verweigerten Zugang auf die Schnauze, er musste wegen dem Fahnenwachler zurück rudern, er hat es sich mit der Stadt wegen dummer Aussagen nur schwer gemacht. Und das alles weil sie in der KGaA immer unausgegorene Meldungen mit viel Meinung und wenig Inhalt raus hauen. Man fragt sich tatsächlich ob die im Vorfeld darüber nachdenken. Und auch hier. Hätten sie einfach die Klappe gehalten, oder einfach geschrieben, sie kümmern sich gerne darum, aber dazu brauchen sie mehr Infos, wäre alles wohl schon wieder vergessen. Aber nein, sie reagieren wie eine angestochenes Huhn, und drohen Klagen an, welche Unsinnig sind. Das ist handwerklich einfach arg bescheiden. Gleichzeitig sähe ich mich an seiner Stelle auch nicht bemüßigt hier die Unschuld zu erbringen.

Last edited 8 Monate zuvor by randpositions_loewe
Blaues Glas - RO AG 1860

Mag nur mal eine Sache betonen: Transfers im Fußballprofibereich sind seit den hohen Transfersummen und Spielgergehältern sowie Provisionen ganz grundsätzlich ein “besonderes” Geschäft. Da gibt es paar andere Branchen mit ähnlicher Reputation – letztlich auf boarisch a “Gratler-Gschäft”. Man muss da mit allen Wassern gewaschen sein. Leider muss man international mit allen rechtlich-organisatorisch-steuerlichen “Besonderheiten” rechnen – und kann dann da auch nur einen Teil davon beeinflussen.
DAS kann nicht die neue Erkenntnis sein.
ABER: Jeder Mitarbeiter einer Firma verstößt klar gegen Compliance und gehört entlassen, wenn ein hoher Beratungsauftrag ohne Prüfung z.B. an den Sohn der Sekretärin geht. (Untreue, Veruntreuung, Verletzung Vermögensaufsichtspflicht usw.)

Was war nun das Transfergebahren von 1860 im Sommer?
“normales” oder vieleicht auch “naives” Schlawienern und Lavieren auf einem Gratler-Markt auf dem andere, externe ihren Schnitt machen ODER bewusste Veruntreung bei dem eigene, intern verbandelte Leute ihren Schnitt mitmachten?
Weiß es nicht. Ich denke aber trotz mehrere Beteiligter am Transfergebahren und möglicherweise Fehlern in der Ansprache von Spielern und zu wenig Fachkenntnis des Geschäfts dann doch ersterer Sachverhalt. Bin aber gespannt, wie das jetzt weitergeht…

Eurasburger

Hab ich Reinhard Friedl bei FB geklaut, da es eine wirklich gute Idee ist:

„Wäre ich der Geschäftsführer der Fußball-Firma der Löwen (KGaA) und hätte ein reines Gewissen, dann würde ich bei einigen Sponsoren/Partnern darum bitten, mir Compliane Beauftragte deren Firmen für einen Untersuchungsausschuss zur Verfügung zu stellen. Diese Compliance Leute könnten dann die Transferaktivitäten vom Sommer überprüfen und in einem Bericht veröffentlichen, zu welchem Ergebnis der Ausschuss gekommen ist. Der Bericht muss nicht ins Detail gehen und nicht alles öffentlich machen. Dadurch wäre gewährleistet, dass Sechzger.de und Süddeutsche Zeitung ihre Ermittlungsergebnisse diesem Gremium zeigen, Spieleragenturen und weitere Beteiligte, wie auch Spieler könnten befragt werden.
Nachdem ja nicht nur Sechzger.de recherchiert hat, sondern z.B. auch die Süddeutsche Zeitung, reicht es meines Erachtens nicht aus, nur den „Fan-Blog“ mit rechtlichen Schritten zu drohen.
Wenn die Reputation auf dem Spiel steht, m u s s eine von allen Seiten gewollte Aufklärung auf der Agenda stehen.“

Wenn eine Aufklärung gewünscht ist……..

Urloewe

Es MUSS gar nichts.
Das bildest du dir nur ein in deiner Verbohrtheit.
Mir kommt es manchmal so vor als würde ich eine Behörde bitten, die Steuerangelegenheiten bei meiner eigenen Ehefrau zu überprüfen, weil da nicht alles sauber sein kann.
Es ist echt lächerlich.

Vorstopper

Der Vergleich ist wirklich völlig daneben. Was spricht denn gegen den Vorschlag? Weil es bei allem mit HAM Limited sehr viel möglich ist, aber sicher kein seriöses Geschäftsgebaren. Auffällig auch, dass außer diesem dürren Dementi von der KGaA nichts gekommen ist, und der Möchtegern Präsident Saki ist auffällig schweigsam. Merkst was? Denen geht der Allerwerteste auf Grundeis.

Urloewe

Aus meiner Sicht ist das alles überflüssig, weil man nicht gegen sich selbst agiert.
Das ist intern zu klären.
Punkt!

Eurasburger

Du hast das Problem scheinbar gar nicht verstanden, es geht um die Schädigung des gemeinsamen Unternehmens und Vorteilsnahme. Das ist nicht gegen „sich selbst“…

andreas de Biasio

sorry aber warum soll dieser Transfersommer fragwürdig gewesen sein? es sind sehr viele Spieler gekommen die man in der dritten Liga kennt. die man in der zweiten Liga kennt. bekannte namen, wenn man sich damit beschäftigt.

Jan Schrader

Steht alles oben im Text, unter dem du hier so fleißig kommentierst und zudem in vielen weiteren Artikeln mittlerweile.

andreas de Biasio

es kann doch nicht wahr sein, dass jetzt ein Marc Pfeiffer und ein Hans Sitzberger, die beide sehr viel für 60 tun angegriffen werden. Freunde freunde, dass ist echt nicht mehr schön. wir brauchen Leute, die viel tun, wir brauchen Leute die Brücken bauen. wir brauchen Ruhe. wir brauchen viele weitere Sponsoren. wir brauchen eine gute Außendarstellung und wir brauchen ein gutes 60 München.

Dennis M.

Jap. Sitzberger und Pfeifer sind bei 60 definitiv nicht das Problem.

Benjisson

Nein Fehlverhalten ist natürlich nie ein Problem oder?

Eurasburger

Wie wärs mit lesen, verstehen und dann schreiben?

Bruck Löwe

Was wir nicht brauchen sind ein Power,einen Kothny,einen dubiosen,weil mehrfach steaffällig gewordenen Berater von MJ.Die drei sorgen nämlich für eine miserable Aussendarstellung des TSV 1860 München im gesamten.

Robert von Giesing

Reisinger raus!

Benjisson

Weil Hasi nicht funktioniert muss Reisinger raus? Logisch

Eurasburger

Kannst Du haben, geh auf die MV und wähle!

Vorstopper

Abwählen. Aber ihr Luschen bringt ja keine 100 Leute auf die MV😂

Eurasburger

Ein weiterer Tag ohne Unterlassungsklage gegen sechzger.de geht zu Ende.
Es wird immer klarer, wer die Wahrheit sagt.

Urloewe

Na klar immer du!
Und sechzger.de
Die anderen sind die Lügner.

Eurasburger

In diesem Fall gibt es tatsächlich langsam aber sicher keine zwei Meinungen mehr.

Warum kommt nichts, von der KGaA?

Schubii

Warum glaubst du dass das öffentlich passiert. Wie naiv kann man denn sein?
Es is übrigens auch von der seite der Betreiber hier ziemlich ruhig…

Last edited 8 Monate zuvor by Schubii
randpositions_loewe

Servus Sechzger.de.
Eigentlich ist es schon egal, weil der Beitrag schon ein paar Tage steht, aber hättet ihr vielleicht ein vorteilhafteres Bild von MNP? Also ich persönlich finde, dass er auf dem Bild etwas gestört wirkt. Nachdem im Text vermeintlich Kritik an ihm geübt wird, sollte das bildlich nicht noch verstärkt werden. Das ist nur meine persönliche Meinung. Falls ihr die teilt, könnt ihr ja vielleicht noch nacharbeiten.

Urloewe

Na ja , ich dachte eigentlich, die Leute hier, die die Artikel bei sechzger.de verfassen, denen geht es wirklich um 60. Sie wirken in den Talks sehr sympathisch. Vom Eindruck her hätte ich ihnen zugetraut, dass sie verbindend wirken könnten.
Leider kann ich das heute nicht mehr so sehen.
Sie schlagen sich unreflektiert auf die Seite des eV und steigen voll in die bei 60 übliche „Kriegsführung“ ein. Das finde ich sehr enttäuschend und traurig.

Wer Brücken bauen will, wird von den Mühlsteinen der beiden Lager zermahlen.
Das gilt für die Fans genauso wie für die Verantwortlichen.
Bis vor kurzem galten Hans Sitzberger und Herr Pfeifer noch als Ehrenmänner, die allgemein rund um 1860 große Anerkennung fanden.
Wenn man die Kommentare von Eurasburger und co liest, dann merkt man schnell, die Messer sind schon gewetzt.
Die beiden werden die nächsten Opfer sein.

Auch als Fan kannst du nicht neutral sein. Bei db24 wirst du komplett gesperrt, wenn du dem Mainstream widersprichst und auch hier wirst du attackiert ohne Ende.

Brückenbauer, Vermittler, Leute, denen es nur um das geeinte 60 geht, überall unerwünscht!

Für so jmd gibt es nur 2 mögliche Wege:
– sich nur auf den Sport konzentrieren
– sich ganz zurückziehen.

Auch wenn ich hier jetzt als Außenseiter dastehe.
Es gibt sehr, sehr viele, die von den Lagerkämpfen todmüde sind.

Nie mehr 2. Liga

Denke ganz genauso wie du und dieses Lagerdenken nervt wirklich nur noch.

Stefan Seibert

Was ich bei Dir nicht verstehe:

Ich respektiere Deine Auffassung, dass alle (Funktionäre und Medien) weiterhin versuchen sollten, alles dafür zu tun, Brücken zu bauen, um ein geeintes 60 herzustellen.
Aber Du respektierst einfach nicht die Mehrheitsmeinung hier, dass genau dieser Versuch schon hunderte Male unternommen wurde, und immer wieder gescheitert ist an der Haltung der Investorenseite, die unter „Gemeinsam“ immer nur versteht, dass der eV und die KG sich dem Willen der Investorenseite jetzt doch bitte endlich anschließen mögen.

Würde man dem nachgeben, nur um ein „Gemeinsam“ zu erzielen, hieße das, das Interesse des Vereins an einer nachhaltigen Zukunft, und jede Professionalität zu opfern (siehe 2016/17).
Aus dieser Sichtweise wäre Deine Haltung geradezu gefährlich, weil sie den eV in der Verfolgung seiner Interessen schwächt.

Wie wäre es, wenn Du diese Sichtweise erstmal versuchst, zu verstehen, und dann auch zu respektieren? Du musst sie Dir ja nicht gleich zu eigen machen.

Ich bin überzeugt, dass an einem echten, konstruktiven Gemeinsam Jeder hier ein Interesse hat. Dazu gehören aber immer zwei Parteien. Statt den anderen Foristen hier zu unterstellen, sie wären grundsätzlich gegen ein geeintes Sechzig, solltest Du anfangen, einmal INHALTLICH für Deine These zu argumentieren: was genau spricht aus Deiner Sicht dafür, dass es möglich ist, ein konstruktives Gemeinsam herzustellen, an dem bisher ausnahmslos ALLE PRÄSIDENTEN gescheitert sind (auch Cassalette, weil das kein konstruktives Gemeinsam war, sondern Selbstaufgabe des eV mit katastrophalen Folgen). 

Urloewe

Du respektierst meine Auffassung, aber du unterstützt sie nicht in Richtung eines geeinten 60.
Ich respektiere ebenfalls deine Auffassung.
Allerdings beruft ihr euch immer auf die Vergangenheit.
Wir leben im Hier und Jetzt.
Ich vermisse die ausgestreckte Hand.
Und diejenigen, die sie ausstrecken (z.B Sitzberger) werden als eine Art Verräter gebrandmarkt.
Um ein Gemeinsam zu erzielen, soll und braucht man auch nicht alle eigenen Interessen zu opfern. Du weißt selbst, dass das zu extrem formuliert ist.

Statt intern mit Leuten wie Pfeifer zu dikutieren, wird so ein Mann an den Pranger gestellt.
Man hätte mit ihm oder Sitzberger ein kritisches Interview führen können.
Nein, man haut sie lieber in die Pfanne.
Die wehren sich ….
…usw
Ist es wirklich unmöglich, mit einem Hauch von Selbstkritik zu agieren?