Herzlich willkommen zur letzten Taktiktafelanalyse der Saison 21/22. Unsere Sechzger empfingen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund und machten in einem rassigen Spiel die Qualifikation für den DFB Pokal und die Torjägerkanone für Marcel Bär klar.

Borussia Dortmund II wurde von Trainer Enrico Maaßen wie erwartet im 3-4-3 auf den Platz geschickt, Michael Köllners TSV 1860 München wie üblich im 4-1-4-1.

Dortmunds Plan war es, nach Ballgewinn über schnelles direktes, wenn möglich vertikales Spiel, mit viel Tempo in die gegnerische Spielfeldhälfte einzudringen und dort den Ball halbhoch von der Seite oder flach ins Zentrum so vor das gegnerische Tor zu bringen, dass ein Spieler in der Mitte die Kugel im Kasten unterbringen kann.

Die Sechzger setzten darauf, mit zwei offensiv ausgerichteten Außenverteidigern früh Überzahl im Mittelfeld zu schaffen und so im Positionsspiel mit variablen Verschiebungen hinter der Spitze mit Kombinationsspiel über Außen und die Halbpositionen nach vorne zu kommen. Bei Ballverlust wurde auf Gegenpressing gesetzt, um schnelle Vorstöße des BVB II zu verhindern. Das Positionsspiel der Dortmunder wurde weder hoch noch hart gepresst, sondern konservativ und eher mannorietiert verteidigt.

Die wichtigsten statistischen Werte des Spiels TSV 1860 München – Borussia Dortmund II

  • Ballbesitz: TSV 1860 47% – Borussia Dortmund II 53%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 77% – Borussia Dortmund II 81%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 55% – Borussia Dortmund II 61%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860: 17/9 – Borussia Dortmund II 17/9
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 9,32 – Borussia Dortmund II 9,6

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Der nahezu ausgeglichene Ballbesitz der beiden Mannschaften bedarf, denke ich, kaum einer Erklärung. Die Spielanteile waren in den Phasen, als es während dem Spiel unentschieden stand, deutlich auf Seiten der Sechzger. Vor dem 1:0 für den TSV 1860 München und während es 2:2 stand, hatten die Löwen gegenüber Borussia Dortmund 20 % mehr Spielanteile. In Führung liegend überließ Michael Köllners Mannschaft dem Gegner den Ball und das Feld. Über etwas mehr als zwei drittel der Spieldauer hatte also Dortmund den Ball. Dadurch ergibt sich die um 6 % höhere Ballbesitzquote für den BVB II über die gesamte Spieldauer hinweg.

Passgenauigkeit

Wie fast immer, erklärt sich die bessere Passgenauigkeit des Gegners auch diesmal mit einer Vielzahl an Rück- und Querpässen in der Defensivreihe der Gäste. Die auf Umschaltspiel, Konter und vertikales Spiel ausgerichtete Taktik des BVB II passte für die Schwarz-Gelben nicht zum Spielverlauf. Wenn man hinten lange die Null hält und selbst irgendwann in Führung geht, kann dieser Plan aufgehen. Muss man aber selbst über einen Großteil der Partie das Spiel machen, kann es vorkommen, dass gegen eine Mannschaft die mannorientiert verteidigt und beim Positionsspiel gegen den Ball stark auf Angriffssteuerung setzt, die Anspielstationen gut zugestellt sind und man den Weg nach vorne nicht findet. Die Zahlen bei den Pässen zeigen das auch überdeutlich.

In den Phasen, als es Unentschieden stand, ist die Anzahl der Rückpässe innerhalb der beiden Defensivreihen etwa auf gleichem Niveau, während bei den Querpässen hintenherum der TSV 1860 München ein deutliches Übergewicht hat. In den Phasen, als die Löwen in Führung lagen – also 63 Minuten lang – sieht das Ganze anders aus. Sowohl bei Rück- als auch bei Querpässen innerhalb der eigenen Defensivreihe hat der BVB, während die Sechzger in Führung lagen, in beiden Kategorien fast 40 % mehr dieser Pässe auf dem Kerbholz. Dass Dortmund dann in diesen Phasen nur ganze zehn Vorwärtspässe mehr zu Buche stehen hat als die Sechzger, zeigt, dass der BVB II wenig Ideen hatte anders zu agieren als mit vertikalem Spiel, das durch die eher mannorientierte Defensive gut unterbunden werden konnte.

Defensive Zweikampfquote

Bei der defensiven Zweikampfquote herrscht eine Diskrepanz von 7 % und gleichzeitig haben die Löwen einen der schlechteren Werte dieser Saison eingefahren. Wer insgesamt 6 % weniger Ballbesitz hat, muss logischerweise mehr defensive Zweikämpfe führen und hat demzufolge auch mehr Chancen, diese nicht erfolgreich zu gestalten. Allerdings kommt es auch immer darauf an, wo finden diese Zweikämpfe statt, und will man mit der Aktion gegen den ballführenden gegnerischen Spieler diesen eher stören, unter Druck setzen oder will man das Leder in diesem Zweikampf tatsächlich gewinnen.

Genau diesen Ansatz muss man hier bei der Analyse wählen. Einem verlorenen Zweikampf folgte – egal in welcher Zone er geführt wurde – meist ein abgefangener Ball durch einen eigenen Mitspieler. Der TSV 1860 München gewann, wenn man die absoluten Zahlen ansieht, sechs defensive Zweikämpfe weniger als Borussia Dortmund II insgesamt geführt hat. Das Verhältnis tatsächlich gewonnener Zweikämpfe gegen den Ball gewinnt der TSV 1860 München im Vergleich mit den Gästen von Borussia Dortmund mit 40:28.

Schüsse

Ein ausgeglichenes Schussverhältnis sowohl bei den Schussversuchen, als auch bei Schüssen ,die tatsächlich auf den Kasten des Gegners gingen, unterstreicht die Rassigkeit des Spiels. Es war Feuer drin in der Partie. Schlussendlich ausschlaggebend für den Sieg des TSV 1860 über Borussia Dortmund ist wohl die Leistung der Spieler zwischen den Pfosten: Marco Hiller und Stefan Drljaca. Während Hiller fünf von neun Schüssen parieren konnte, gelang seinem Gegenüber das nur dreimal. Die Tatsache, dass Stammkeeper Unbehaun wieder bei der Bundesligatruppe der Westfalen auf der Bank saß und Drljaca einspringen musste, könnte man somit als deutlichen Nachteil für die Borussen auslegen. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Beim Stand von 2:1 hielt Drljaca seine Borussen noch im Spiel, als Biankadi in der 26. Minute schoss und der Torhüter der Borussen die Kugel mit einem Reflex über den Querbalken lenkte.

Alle Schüsse des TSV 1860 München, die aufs Tor gingen wurden aus zentraler oder halbzentraler Position abgesetzt. Nur einen der neun Schüsse, die auf den Kasten von Drljaca gingen, feuerten die Löwen von außerhalb der Box ab (Lex, 56.).

Den Gegner zentral vor dem Tor zum Schuss kommen zu lassen, kann man natürlich nicht dem Keeper anlasten. Und wenn aus solchen Positionen die Schüsse nicht geblockt werden, schaut der Torhüter meist alt aus.

Dortmund hatte sechs Schussversuche in der Box, die nicht geblockt werden konnten. Den Schuss mit der größten Wahrscheinlichkeit auf einen Torerfolg der Gäste überhaupt, vereitelte diesmal nicht Hiller, sondern Salger unter dankbarer mithilfe des Schützen Njinmah, der in der 34. Minute das Leder nicht richtig traf. Drei der Schüsse, die Dortmund im Strafraum abfeuerte, parierte die Nummer 1 des TSV 1860, einer ging rein (Njinmah, 45.), einer über den Querbalken.

Das alles hat natürlich unter anderem mit der Anzahl der Ballkontakte im gegnerischen Strafraum zu tun. Während die Gäste auf insgesamt 15 Ballkontakte im Strafraum der Löwen kommen, von denen lediglich vier mehr oder weniger zentral vor dem Kasten waren, hat der TSV 1860 deren 27 in der Box von Dortmund verbucht. 14 davon zentral oder halbzentral vor dem gegnerischen Kasten.

PPDA

Beide Mannschaften hatten einen durchschnittlich guten Wert bei der Pressingintensität. Bis zum vorentscheidenden Treffer zum 4:2 war es allerdings so, dass Dortmund insgesamt energischer versuchte, bei gegnerischem Ballbesitz draufzugehen. Sieht man die Phasen des Spiels einzeln an, fällt auf, dass die Sechzger nach dem zwischenzeitlichen 2:0 in der ersten Spielhälfte bis zum Pausenpfiff beim Pressing etwas zurückschalteten und Dortmund in dieser Phase den Faden wieder aufnehmen konnte.

Die Halbzeitansprache von Michael Köllner hatte wohl auch das Anlaufverhalten bei gegnerischem Ballbesitz als Thema. Nach Wiederanpfiff bis zum Ende der Partie ließ der TSV 1860 München Dortmund mit einer guten Mischung von Angriffs- und Mittelfeldpressing nicht mehr wirklich zur Entfaltung kommen. Allerdings war es auch so, dass auch das Pressing auf der vorderen Linie eher zur Angriffssteuerung diente als der direkten Balleroberung. Bezeichnend ist, dass dadurch der BVB in der zweiten Halbzeit nur noch sieben Ballkontakte im Strafraum der Sechzger hatte. Ein einziger davon in aussichtsreicher Position. Njinmah lief in dieser Situation allein auf Hiller zu, der ihm mit einer Glanztat den Ball vom Fuß nahm. Im Gegenzug dieser Aktion markierten die Sechzger das 4:2. Alle weiteren Ballkontakte für Dortmund in der Box des TSV 1860 waren an einer der beiden seitlichen Begrenzungen der Box.

Das Spiel

1.Halbzeit

Der erste Durchgang der Partie TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund bestand aus zwei Phasen. Zunächst waren, bis die Löwen sich in die Partie gefunden hatten, kurz die Dormunder mit weniger Ballbesitz aber überfallsartigen präzisen schnellen Angriffen leicht im Vorteil. Defensiv fanden die Sechzger zunächst kein gutes Mittel gegen diese Spielweise der Gegner aus dem Pott. Viele Ballgewinne erfolgten für den TSV 1860 nicht auf dem Feld durch Balleroberungen, sondern dadurch, dass der BVB viele Bälle ins Seitenaus spielte und die Löwen zu Einwürfen kamen. Nach der kurzen Findungsphase waren dann aber die Löwen am Drücker. Ballbesitz, Passgenauigkeit, Schussverhältnis – alles entwickelte sich in die für den TSV 1860 richtige Richtung.

Mit einem Doppelschlag in der 18. (Lex) und 21. (Bär) Minute gingen die Löwen dann verdient in Führung. Danach gab es einen Bruch im Spiel des TSV 1860 München. Dortmund wurde stärker und nach einem Traumfreistoß durch Papadopuolus (23.) zum 2:1 hatte Dortmund das Geschehen auf dem Spielfeld zusehends immer besser im Griff. Es war spannend im Sechzgerstadion. So kam es wie es kommen musste und Njimah traf nach einem Konter zum zwischenzeitlichen Ausgleich für den BVB II (45.).

2. Halbzeit

Bis zur erneuten Führung des TSV 1860 acht Minuten nach Wiederanpfiff ging es munter hin und her auf Giesings Höhen. Zu Schüssen kamen, bis das erneute Führungstor fiel, allerdings nur die Sechzger. Borussia Dortmund hatte in dieser Zeit zwar etwas mehr Ballbesitz, aber die Löwen waren zwingender. Salger, dessen Schuss gehalten wurde, und Deichmann, dessen Versuch drüber ging, scheiterten noch. Biankadi verwandelte das Sechzgerstadion dann mit seinem Treffer (54.) zum 3:2 in ein Tollhaus.

Und der TSV ließ nicht nach: Bis zum 4:2 spielten die Löwen nur einen einzigen Pass, der nicht beim Adressaten ankam. Für eigenen Ballbesitz musste der BVB II hart arbeiten. Diese Arbeit wäre kurz vor dem 4:2 allerdings fast belohnt worden, als – wie oben schon beschrieben – Njimah allein aufs Tor unterwegs war. Im Gegenzug dieser Aktion Njimahs fiel dann das vorentscheidende 4:2 wiederum durch den Torschützenkönig der Saison 21/22, Marcel Bär (59.).

Danach ergab sich Dortmund zwar nicht dem Schicksal, aber musste die klare Überlegenheit der Sechzger vor dem gegnerischen Kasten akzeptieren. Zunächst erhöhte Deichmann in der 75. Minute auf 5:2. Bah-Traoré steuerte mit seinem ersten Profitor das 5:3 für Dortmund bei, bevor Dressel mir dem 6:3 in der 84. Minute endgültig den Deckel auf die Partie machte.

Die Tore

Neun Tore im Spiel. Ein Wahnsinn. Das torreichste Spiel des TSV 1860 in der 3. Liga bisher stellt sicher, dass sich Marcel Bär die Torjägerkanone sichert. Es war überhaupt ein Sahnetag für den gebürtigen Gifhorner. Er war in irgendeiner Weise an allen Treffern des TSV 1860 München beteiligt. Zwei Treffer, drei Vorlagen und beim Tor von Deichmann zum 5:2 war es ebenfalls Bär, der mit seinem Einsatz an der linken Seitenauslinie Steinharts Flanke auf Deichmann erst ermöglicht hatte.

Alle Treffer im Detail zu analysieren würde definitiv zu weit führen. Ansehen könnt Ihr euch alles in der Zusammenfassung von Magenta Sport, die hier zu finden ist.

Dennoch ist es mir ein Anliegen, ein Tor und dessen Entstehung herauszustellen. Das 2:2 für die Gäste kurz vor der Halbzeit. Dieser Treffer war unnötig wie ein Kropf.

Das 2:2

Zunächst erkämpft sich Salger mit einer tollen Defensivaktion gegen Njinmah den Ball auf Höhe der Mittellinie. Salger geht danach ungestört ein paar Meter mit der Kugel am Fuß und legt den Ball dann kurz quer auf Steinhart. Anstatt sich wieder in die Abwehrkette zurückfallen zu lassen, geht Salger jedoch weiter nach vorne.

Steinhart legt das Leder weiter nach außen zu Bär. Der spielt zu Moll. Bevor dieser den Fuß an den Ball bringt, springt dieser seltsam auf und Moll sieht, als er den Ball an den Fuß bekommt, etwas unglücklich aus. Eine Kerze ist die Folge. Das Kopfballduell im Anschluss gewinnt dann der weiter aufgerückte Steinhart. Der Ball kommt somit an die Strafraumgrenze der Dortmunder, wo der mittlerweile dort befindliche Salger das Leder nicht erreicht.

Der Befreiungsschlag von Papadopoulos landet bei Bornemann im Mittelkreis, der das Leder mit einem Kontakt brillant zu Njinmah weiterleitet. Dieser startet durch ist danach mehr oder weniger allein auf dem Weg zum Tor. Neudecker, der aus der gegnerischen Spielfeldhälfte zurückeilt und Morgalla, der aufgrund dessen, dass er erst dann Tempo aufnehmen kann, als Njinmah schon an ihm vorbei ist, können die Nummer 22 des BVB II nur noch begleiten, aber nicht mehr eingreifen, ohne das Risiko einer roten Karte einzugehen.

Dieser Treffer geht leider auf die Kappe von Stephan Salger. Grundsätzlich ist es natürlich, wenn die Abstimmung passt und jemand den Raum hinten absichert, kein Fehler, wenn sich ein Innenverteidiger in einen Angriff einschaltet. Bei einer knappen 2:1-Führung in einem Spiel, in dem ein Sieg, um das Minimalziel zu erreichen, Pflicht ist, sollte man das aber möglicherweise besser unterlassen.

Man muss aber auch Bornemann, der das Leder mit dem Rücken zum Mitspieler mustergültig weiterleitet, loben. Diese Aktion war ganz großes Kino. Auch die Kaltschnäuzigkeit des jungen Njimah vor dem Kasten gegen den herauseilenden Hiller war durchaus bemerkenswert.

Seien wir froh, dass Salgers Faux-Pas am Ende nicht teurer kam. Entscheidend ist: Die Löwen konnten das Spiel in der zweiten Halbzeit mit vier weiteren Treffern deutlich für sich entscheiden.

Fazit

Zum Spiel

Ende gut, alles gut. Zwischenzeitlich war ich am Samstag durchaus einem platzenden Kragen sehr nahe. Allerdings war ich mir selbst nach dem 2:2 noch sehr sicher, dass die Sechzger den Platz als Sieger verlassen werden. Es war durchaus deutlich zu sehen, dass alle auf dem Platz sowohl den Einzug in den DFB Pokal, als auch die Torjägerkanone für Marcel Bär als wichtige Ziele ansahen und auch dementsprechend agiert haben.

Einen direkt verwandelten Freistoß sieht man in der 3. Liga nicht wirklich häufig. In 342 gewerteten Spielen dieser Saison sind 19 Tore nach direkt verwandelten Freistößen gefallen. Am häufigsten durften da die Wiesbadener jubeln, denen dieses Kunststück dreimal gelang. Vier Mannschaften – unter anderem unser TSV 1860 – schafften dies zweimal. Acht Teams haben einen direkten Freistoß im Kasten untergebracht. Sieben Teams, wenn man das gescheiterte Projekt von der Heinrich-Wieland-Straße mitzählt, gingen leer aus. Das erste Tor der Dortmunder haken wir also unter Betriebsunfall ab. Dass die Chance zum zweiten Tor des BVB so nicht entstehen darf, habe ich oben schon dargelegt.

Zur Saison

Es war am Samstag der gelungene Abschluss nach einer Saison, die man möglicherweise, wenn man gewisse Entscheidungen im Herbst früher trifft, und in dem ein oder anderen Spiel keine spielentscheidenden Fehlentscheidungen der Schiedsrichter hinnehmen muss, noch erfolgreicher gestalten hätte können. Die Konstanz von Magdeburg war für keine andere Mannschaft zu erreichen. Dass Magdeburg das Glück hat, dass Baris Atik, den sonst niemand haben wollte, dermaßen einschlägt, ist auch nicht planbar gewesen. Am Ende hat jedes Team, denke ich, den Platz erreicht, der ihm zusteht.

Etwas unfair war es von manchen Teams, bzw. deren Funktionären, den Schwarzen Peter nach dem finanziellen Aus des Perlacher Projekts dem TSV 1860 zuzuschieben, der deshalb weniger Punkte als die meisten anderen Teams abgezogen bekam. Es wurde ja durchaus so dargestellt, als ob unser TSV 1860 München etwas für die Regularien beim DFB für solche Fälle könnte.

Zur näheren Zukunft

Durch die Gazetten schwirren nur so die Gerüchte. Während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe, wurde nun auch mit Tim Rieder der erste Neuzugang an der Grünwalder Straße 114 bestätigt. Wenn auch nur die die Hälfte der Gerüchte, die im Umlauf sind, der Wahrheit entsprechen, wird der TSV 1860 München in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen, die von Anfang an oben mitspielen kann. Wichtig wäre natürlich auch der Verbleib von Trainer Michael Köllner – aber davon gehe ich ohnehin ganz stark aus! Einen zweiten Fall Mölders, der das Team zu zerbrechen droht, schließe ich aus. In so einem Fall wird die sportliche Leitung aus Fehlern gelernt haben und früher die Reißleine ziehen.

Damit bleibt mir nur noch übrig, Euch – liebe Leser – eine entspannte Sommerpause zu wünschen. Bis dann.

Datenquelle: Wyscout

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