Aufstiegsheld und zweitbester Bundesliga-Torschütze der Löwen-Historie – Bernhard Winkler hat beim TSV 1860 auf sportlicher Ebene durchaus Spuren hinterlassen. Heute tippt der ehemalige Stürmer die Pokal-Partie der Löwen beim TSV Aubstadt.

Winkler tippt auf knappen Sieg des TSV 1860

Nachdem die Unterfranken zuvor unter anderem Türkgücü München ausschalten konnten, ist der gebürtige Würzburger (und somit Unterfranke) Bernhard Winkler vorsichtig. Zwar glaubt er fest an ein Weiterkommen der Löwen, von einem Schützenfest geht er jedoch nicht aus.

“Mein Tipp:
1:2 für 1860”

Gegen ein bisschen mehr Schonung der Nerven hätten wir aber natürlich auch nichts einzuwenden…

Deutscher Meister mit Kaiserslautern

Nachdem Bernhard Winkler zunächst in seiner fränkischen Heimat und beim SV Türk Gücü München auf Torejagd gegangen war, wechselte er 1990 vom FC Schweinfurt 05 zum 1. FC Kaiserslautern. Dort absolvierte er 18 Bundesligaspiele, erzielte vier Tore und feierte 1991 die Deutsche Meisterschaft mit den Pfälzern.

Nachdem Bernhard Winkler weder bei der SG Wattenscheid 09 noch bei Fortuna Köln glücklich geworden war, wechselte er im Sommer 1993 zum TSV 1860 München. Dort traf er auf Trainer Werner Lorant, mit dem er bereits beim SV Heidingsfeld zusammengearbeitet hatte.

64 Tore für die Löwen in der Bundesliga

16 Tore steuerte Winkler in seiner Premierensaison zum Bundesliga-Aufstieg bei, es folgten 64 weitere Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse. Lediglich Rudi Brunnenmeier hat in der Bundesliga öfter für die Löwen getroffen.

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere im Jahr 2002 war Winkler im Sommer 2005 kurzzeitig Trainer beim FC Ismaning. 2009 kehrte er zu den Löwen zurück und wurde Co-Trainer von Ewald Lienen. Auch als Life-Kinetik-Coach und Trainer der U23 war Winkler beim TSV 1860 beschäftigt.

Im Jahr 2018 bewarb sich Winkler im “Team Profifußball” um einen Platz im Verwaltungsrat des TSV 1860. Nicht zuletzt aufgrund eines etwas unglücklichen Auftritts auf der Mitgliederversammlung wurde er – genau wie all seine Mitstreiter – nicht in das Vereinsgremium gewählt.

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