Ivonne Mölders im Interview – ihr Mann Fußballprofi Sascha Mölders erlebt derzeit seinen x-ten fußballerischen Frühling im Löwen-Trikot und mischt im Kampf um die Torjäger-Kanone der 3. Liga munter mit. sechzger.de widmete ihm gestern folgenden Artikel:

Sascha Mölders – so wertvoll wie noch nie für den TSV 1860 München

Einen großen Anteil am sportlichen Höhenflug des Routniers hat sicher auch seine Ehefrau Ivonne, die dem Stürmer den Rücken gekonnt freihält. Kurz vor Weihnachten gewährt sie uns (und Euch) exklusive Einblicke in die Feiertagsplanungen im Hause Mölders. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen – und der Familie Mölders ein paar erholsame und schöne Tage.

sechzger.de: In der Pandemie gelten für Fußballprofis ja extra strenge Regeln. Wie war das letzte halbe Jahr für euch als Familie?

Ivonne Mölders: Spannend. Einkaufen und nach Hause. Kinder gehen in die Schule und nach Hause. Die Kinder haben seit einem halben Jahr keinen Freund außerhalb der Schule mehr gesehen. Ich treffe mich nur mit zwei Familien, die genauso in den Testungen stecken. Und ich muss sagen: Alle paar Tage, wenn das Testergebnis kommt, bin ich nervös. Anderseits sehe ich, dass, obwohl wir Schulkinder haben, bei Sascha noch nichts angekommen ist.

sechzger.de: Ihr seid auch bekannt dafür, den Urlaub auf diversen Kreuzfahrtschiffen zu verbringen. Das fiel und fällt ja dieses Jahr weg; durch was habt ihr die Urlaube ersetzt?

Ivonne Mölders: Nicht “diverse”. Nur AIDA! 🙂
Wir waren den kompletten Sommer zuhause und haben uns an die Empfehlungen gehalten, nirgends hinzufahren. Leider waren wir da so ziemlich die Einzigen. Ich weiß nicht, ob ich mich dran gehalten hätte, wenn ich gewusst hätte, wie das Jahr noch weiter verläuft. Aktuell kann man mit AIDA sogar wieder bzw. noch die Kanaren-Reise machen. Aber ob ich das will mit Maske und Tischreservierungen?

sechzger.de: Wie sieht euer Plan für die fußballfreie Zeit aus? Vor allem natürlich an Weihnachten und Silvester?

Ivonne Mölders: Es ist nur eine Woche Pause. Das ist das kürzeste jemals, also vom 19. bis zum 27. Dezember. Da kann man keine Bäume ausreißen und wir bleiben auch jetzt alleine zuhause. Zum Glück haben wir eine eigene große Familie, sodass es nicht so schlimm ist, dass wir keine Verwandten besuchen oder keinen Besuch empfangen können. Wäre eh ein bisschen schwer, um 21 Uhr zurück zu sein, wenn man kurz nach Essen fährt… 🙂

sechzger.de: Was ist also anders als sonst?

Ivonne Mölders: Gar nichts. Weihnachten haben wir es eh lieber ruhig und gemütlich. Ich stehe gefühlt 24 Stunden in der Küche – also alles wie immer. 🙂
Aus dem “Ich feier ne wilde Silvesterparty”-Alter sind wir raus. Meine Großen hatten sich vorgenommen, mit den 10 Erlaubten ein wenig was zu machen – bis das dann doch wieder gekippt wurde. Also für mich als Mutter sogar schön, so hab ich Silvester mal alle zuhause.
Aber die AIDA geht uns schon ab. Vor genau einem Jahr waren wir das letzte Mal.

sechzger.de: Und natürlich die wichtigste Frage: Was kommt beim Top-Scorer der 3. Liga zu Weihnachten auf den Tisch? Und womit stoßt ihr aufs neue Jahr an?

Ivonne Mölders: Heiligabend sind wir von Kartoffelsalat und Würstchen weg zum Raclette gewechselt. Beides passt Sascha nicht, weil es ihm zu lang dauert und zu wenig ist. 🙂
An Weihnachten gibts ganz klassisch Sauerbraten; den mag er auch nicht so gerne, also bekommt er eine Gans. 🙂
Sascha ist eher so der Nudeln- & Pizza-Typ und steht nicht so auf deutsche Küche. Aber wenn nicht Weihnachten, wann dann? Wir anderen alle lieben Klöße (Knödel) und Blaukraut. Angestoßen wird bei uns nur mit Bier.

sechzger.de: Wir wünschen euch auf jeden Fall eine erholsame Zeit und dass ihr die Pause – trotz der unguten Bedingungen – bestens nutzen könnt. Frohe Weihnachten und schon jetzt ein gutes neues Jahr 2021!

Ivonne Mölders: Danke schön, ich wünsche auch allen Löwen-Fans eine besinnliche Weihnachtszeit im engsten Familienkreis. Ich würde mir wünschen, man könnte sagen: Rutscht gut ins neue Jahr und vergesst dieses Kack-2020, aber leider geht’s ja ab dem 1.1. erstmal genauso weiter. Trotzdem hoffe ich, dass wir uns alle bald wiedersehen im Stüberl, im Stadion oder auf den Sportplätzen.

Beitragsbild: Ivonne Mölders (privat)

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