Jahn Löhmannsröben vom FC Hansa Rostock hat sich Botox injizieren lassen

Der mediale Wirbel um Fußballspieler in Corona-Zeiten nimmt kein Ende. Jetzt hat Jan Löhmannsröben mit einer Botox – Behandlung ein neues Kapitel hinzugefügt. Vor Wochen sorgten bereits Fußballspieler des FC Bayern und Hertha BSC Berlin mit ihren Tattoos während des Corona-Lockdowns für Wirbel.

Der Nächste an der Reihe war Karl-Heinz-Rummenigge, ebenfalls vom FC Bayern. Erst beklagte er die korrekte Einhaltung des Nachtflugsverbots am Flughafen Berlin als „menschenunwürdige Behandlung“. Dann schlug er vor, Fußballer könnten doch als Vorbild beim Impfen dienen. Auch hiermit gelang ihm die volle Aufmerksamkeit der Medien und vor allem der sozialen Netzwerke.

Fußballer und Botox – ein neues Kapitel

Jetzt hat der Fußballprofi Jan Löhmannsröben der Diskussion um Fußballspieler in Zeiten des Coronavirus ein neues Kapitel hinzugefügt. Er zeigte sich auf seiner Instagram-Story, wie er sich Botox injizieren ließ.

Kritik an Botox – Behandlung von Löhmannsröben während Corona

Kritik in den sozialen Netzwerken, wonach Botox-Injektionen in Corona-Zeiten unnötig seien, wies er zurück: “Ich kenne die Praxis schon länger. Die Hygienevorschriften dort sind noch mal extremer als woanders, man ist da immer alleine, nur mit Mundschutz. Die werden regelmäßig getestet, genau wie ich.”

Extreme Hygienevorschriften – wirklich?

Fakt ist, dass eine Botox-Behandlung in Corona-Zeiten ein unnötiger Kontakt ist. Diese sind laut dem Hygiene-Konzept des DFB möglichst zu vermeiden. Dass ein Mund-Nasen-Schutz bei einer Botox-Behandlung nicht getragen werden kann, liegt in der Natur der Sache. Ideal ist das trotzdem nicht.

Zudem fällt dem aufmerksamen Betrachter der Instagram-Story von „Jan Botoxröben“ (so der Spitzname der ihm in den sozialen Medien verpasst wurde) noch ein kleines Detail auf. Die Ärztin, die die Botox-Injektion setzt, trägt diversen Schmuck an beiden Armen. Im Artikel von liga3-online via Screenshot gut zu sehen.

Das Robert Koch Institut schreibt zum Thema Handdesinfektion:

Durch das Tragen von Unterarmschmuck und Armbanduhren sind die Voraussetzungen für die hygienische Händedesinfektion nicht erfüllt, welche eine der grundlegenden Maßnahmen der Basishygiene darstellt.

Ob die Einschätzung von Jan Löhmannsröben oder vom Robert Koch Institut an dieser Stelle richtig sind, können wir nicht beurteilen.

Sicher ist aber eines. Der Diskussion um Profi-Fußballer in Corona-Zeiten erweisen solche Aktionen einen Bärendienst. Hätte man von den beiden Fußball-Profis mit den Tattoos eigentlich lernen können.

1 KOMMENTAR

  1. da fällt einem nix mehr ein. jetzt gibt es schon das Konzept. die Verstöße dagegen häufen sich. wie dumm nur das man alles immer gleich posten muss. einige Fußballer halten sich halt doch für einen besseren Teil der Gesellschafft. leider. ein Schlag ins Gesicht für Vereine und Spieler die sich an das Konzept halten. na ja selbst schuld herr Lömannsröben. 15 Spiele sperre wegen eigener Dummheit. hielte ich für angemessen. oder drei Jahre Berufsverbot. der eine postet was er sündteuer ist, der andere … nur Hirn einschalten vorher ist halt nur bei der Minderheit gegeben. was muss es Dokumentiert werden, was jemand ist und wie viel davon. am Ende des Tages braucht sich aber dann niemand zu wundern, wenn darüber (negativ) geschrieben oder diskutiert wird.

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