Marco Hiller wird heute 24 Jahre jung!

Aus Gröbenzell in den Profifußball

Im zarten Alter von elf Jahren wechselte der gebürtige Gröbenzeller vom örtlichen FC Grün-Weiß, wo er zuvor fünf Jahre lang die ersten fußballerischen Gehversuche gemacht hatte, an die Grünwalder Straße 114 und durchlief hier die Jugendmannschaften im NLZ des TSV 1860. Seinen ersten Einsatz in einer Herrenmannschaft seines Lieblingsvereins absolvierte Hiller mit 19 Jahren mit den Amateuren bei einem Regionalliga-Spiel in Illertissen. Ein gutes Jahr später war er dann plötzlich Stammtorhüter der ersten Löwentruppe, die ebenfalls in der Regionalliga Bayern auflief. So schnell kann es gehen.

Aufstieg mit 1860 in die 3. Liga

In der Spielzeit 17/18 gehörte er zu den Säulen des sofortigen Aufstiegs. In den ersten sechs Partien in der 3. Liga musste er dann zunächst die Rolle des Ersatztorwarts hinter dem aus Dortmund nach Giesing gewechselten Hendrik Bonmann einnehmen. Als dieser sich jedoch im Heimspiel gegen Energie Cottbus einen Teileinriss des Innenbandes zuzog, war Marco da und ließ sich in dieser Spielzeit den Stammplatz im Löwentor nicht mehr nehmen. Zum Start in die folgende Saison dann das gleiche Spiel: Wieder musste sich Hiller hinter dem Konkurrenten einreihen. Diesmal dauerte es bis zum 14. Spieltag und dem Heimspiel gegen Viktoria Köln (dem letzten unter Coach Daniel Bierofka), bis Hiller wieder zur Nummer 1 wurde – und bis zum Saisonende blieb. Vor der laufenden dritten Drittligasaison legte sich Trainer Michael Köllner direkt auf Marco Hiller als Stammtorwart fest.

Hillers Ruf als “harter Hund”

Und sein Goalie zahlt dem Trainer das Vertrauen zurück. Mit bärenstarken Leistungen sicherte der heutige Jubilar in der laufenden Saison schon den einen oder anderen Punkt. Im kicker wird er mit der Durchschnittsnote von 2,85 als TOPSPIELER im Löwenkader geführt. Unvergessen ist aus der jüngeren Vergangenheit natürlich der Auftritt beim Derby gegen die kleinen Roten, als Marcos Gesicht mit dem Fußballstiefel des Kollegen Joshua Zirkzee Bekanntschaft machte, er – trotz eines Blutbades in seinem Strafraum – weiter spielte und den Sieg mit über die Zeit rettete. Die tz formulierte erst in dieser Woche im Rückblick auf diesen aufregenden Jahresauftakt wortgewaltig: “Schrammen-Hiller wird zum Eisen-Marco”.

Heute ein Sieg als Geschenk?

Seinen heutigen Ehrentag verbringt Marco mit den Kollegen bekanntermaßen im Saarland, wo er den zahlreichen guten Partien dieser Saison eine weitere hinzufügen kann. Er gehört zu den vier Akteuren im Löwenkader, für die der Auftritt im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion eine Rückkehr an den Ort des 3:2-Triumphes vom Mai 2018 darstellt. Seine Mitspieler, alle Löwenfans zu Hause vor dem Fernseher und dem sechzger.-de-Liveticker sowie er selbst haben nichts dagegen, wenn der Kasten sauber bleibt. Und sein Coach gestattet ihm dann sicher im Bus auf der Rückreise nach München ein oder zwei Geburtstagsbierchen.

Prost und ois Guade, Marco!

FOTO: TSV 1860

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