Gute Nachrichten für alle Löwenfans: Wie die Abendzeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, ist bei der Landeshauptstadt München kein einziger Einwand  von Anwohnern gegen den Bauvorbescheid im Hinblick auf den geplanten Aus- und Umbau des Sechzgerstadions eingereicht worden.

Wir hatten Euch Ende März schon einmal die Pläne für den Umbau in einer zweiteiligen Serie sehr ausführlich vorgestellt. Hier könnte Ihr das Ganze gerne nochmal nachlesen.

Im Klartext heißt das, dass der Bauvorbescheid nun rechtskräftig ist und man im Münchner Rathaus davon ausgeht, dass dem Projekt, das Sechzgerstadion auf rund 18.000 Zuschauer auszubauen, es im Hinblick auf eine geeignete Betreuung der VIPs (Neudeutsch: hospitality) zu ertüchtigen und alle Plätze zu überdachen, nichts mehr im Wege steht.

Ein dem Standort Giesing sehr kritisch gegenüberstehender Blog im Löwenumfeld, hatte in den letzten Jahren ja wiederholt laut spekuliert (und wohl auch ein wenig darauf gehofft), ein Ausbau der beliebten Traditionsspielstätte würde allein schon am Protest der Anwohner sang- und klanglos scheitern. Auch die mitunter etwas ungeschickte und definitiv optimierbare Kommunikationspolitik der Stadtverwaltung, z.B. im Zusammenhang mit der Informationsveranstaltung im Januar diesen Jahres (wir berichteten ausführlich darüber) wurde auf dem Blog gerne zum Anlass genommen, voller Polemik ein Szenario des aggressiven Bürgerwiderstands gegen die Pläne der Stadt mit dem Sechzgerstadion an die Wand zu malen. Aber wie so oft – wenn es um die Parallelwelt des besagten Bloggers geht – ist die Realität eine völlig andere.

AZ-Lokalchef Felix Müller zitiert in dem heutigen Beitrag die zuständige Bürgermeisterin Verena Dietl: “Es ist erfreulich, dass es keine Einwände aus der Bevölkerung gab.” Der Untergiesinger Bezirksausschussvorsitzenden Sebastian Weisenburger ergänzt, dass es nur sehr wenige Bürger seien, “die sich am Stadion stören.” Auch die Faninititative Sechzig im Sechzger, die im Frühjahr 2019 gegründet wurde und sich immer wieder mit verschiedenen kreativen Aktionen für einen dauerhaften, ligenunabhängigen Verbleib des TSV 1860 in Giesing einsetzt, kommt zu Wort: Dass es keine offiziellen Einwände gegen die Pläne gegeben habe, bestätige noch einmal, wie tief Sechzig in Giesing verankert sei. “Wir haben auch weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen von Anwohnerinnen und Anwohnern, um für alle Beteiligten einen zufriedenstellenden Umbau des Sechzgerstadions auf den Weg zu bringen,” zitiert die AZ.

Noch auf der Zielgeraden dieses seltsamen Jahres 2020 soll sich der Münchner Stadtrat nun damit beschäftigen, wie es mit dem Projekt konkret weitergeht.

Wir von sechzger.de finden: Das sind richtig gute News heute Früh! Wenn es nun am kommenden Samstag wirklich mit einer Rückkehr von einigen tausend Löwenfans ins Stadion klappt und die Lübecker dann auch noch brav die drei Punkte in Giesing lassen, dann ist das Löwenherz doch nur noch am Hüpfen, oder?

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[…] wir kurz nach dem Erscheinen des Artikels in der AZ auch gleich von uns aufgriffen und mit unseren eigenen Überlegungen zum Thema ergänzt wurde. Z.B. mit der Erinnerung an die Szenarien, die ein Blog im Löwenumfeld, aber auch die allseits […]