Sportlich und wirtschaftlich schaut es beim KFC Uerdingen derzeit alles andere als rosig aus. Erst gestern verloren die Krefelder mit 0:1 gegen Hansa Rostock und stecken mitten im Abstiegskampf. Eine gute Nachricht gibts jedoch in Sachen Stadion: Die Sanierung der Grotenburg ist deutlich näher gerückt.

Sanierung der Grotenburg möglich?

Derzeit beschäftigt sich die Stadt Krefeld mit Vorschlägen einer externen Arbeitsgruppe. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, den Zerfall des Stadions zu verhindern. Zudem möchte die Gruppe, zu der auch zahlreiche Experten vom Fach gehören, mit Eigeninitiative und privatem Engagement die Kosten für den Aus- und Umbau der Spielstätte senken. Bislang war die Finanzierung stets ein Streitthema bei einer möglichen Sanierung der Grotenburg gewesen. Da die geplanten Kosten deutlich höher waren als anfangs prognostiziert, verschob die Stadt das Projekt zunächst bis auf Weiteres. Eine Entscheidung, wie es weitergehen soll, könnte schon in der nächsten Woche gefällt werden.

Die Arbeitsgruppe konnte sich auf einen Finanzrahmen von 16,3 Mio. Euro verständigen, für Instandhaltungsarbeiten sollen sofort 1,15 Mio. Euro bereitgestellt werden. Zudem ist die Gründung einer Stadiongesellschaft als 100-prozentige Tochter der Stadt denkbar. Ganz neu ist die Idee indes nicht, denn einen ähnlichen Vorschlag gab es bereits vor Monaten. Der damalige Investor und Präsidenten des KFC Uerdingen Mikhail Ponomarev lehnte diesen jedoch ab.

Union Berlin als Vorbild für Uerdingen

Ob man in der Grotenburg auf ein ähnliches Engagement zählen kann wie einst bei Union Berlin, steht jedoch in den Sternen. Dort waren über 2000 begeisterte Fußballfans in rund 140.000 freiwilligen Arbeitsstunden knapp ein Jahr lang mit dem Stadionbau der Alten Försterei beschäftigt.

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