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10. Spieltag: Expertentipps

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Besondere Spiele erfordern besondere Maßnahmen und so bieten wir Euch heute geballte Löwen-Experten-Power bei den Tipps zum 10. Spieltag. Der TSV 1860 muss am Sonntag bei Dynamo Dresden, dem Aufstiegsfavoriten in der 3. Liga, ran. Diesen Vorschusslorbeeren wurden die Sachsen um die Ex-Löwen Philipp Hosiner, Yannick Stark, Christoph Daferner und Patrick Weihrauch bislang nur bedingt gerecht, aktuell belegt die SGD mit 13 Punkten den 8. Platz der Tabelle. Ob das der Grund dafür ist, dass unsere Experten durchgehend so positiv gestimmt sind?

Thomas Ziemer (inzwischen als Spielerberater tätig) sieht die Löwen jedenfalls als 2:1-Sieger am Wochenende und auch Sebastian Maier (VfL Bochum) und Necat Aygün (Technischer Leiter Sport beim KSC) tippen auf dieses Endergebnis und eine Fortsetzung der Auswärtsserie. Ebenfalls einen knappen Auswärtssieg prognostiziert Hendrik Bonmann (Würzburger Kickers), der die Löwen mit 3:2 vorne sieht.

Zwei weitere Ex-Löwen trauen dem TSV 1860 sogar einen Sieg ohne Gegentor im Rudolf-Harbig-Stadion zu: Christian Köppel (FC Augsburg II) tippt, dass wir am Ende mit 1:0 die Nase vorne haben werden und sein früherer Abwehrkollege Eric Weeger (SpVgg Ansbach) hofft sogar auf ein 2:0 für Sechzig. “Damit der Marco auch mal wieder zu Null spielt…”, wie er grinsend hinzufügt.

Bei den ehemaligen Spielern des TSV 1860 herrscht nach dem hohen Sieg vom vergangenen Wochenende also durchaus Euphorie, doch wie sieht es denn außerhalb des Löwenkosmos aus?

Alois Schwartz, der zuletzt als Cheftrainer beim Karlsruher SC tätig war, ist weit weniger optimistisch: Er sieht die Sachsen als Favorit und tippt auf einen 3:1-Heimsieg der Kauczinski-Truppe. Auch Jesper Verlaat (Waldhof Mannheim) sieht eher schwarz für die Löwen und prognostiziert einen 3:2-Sieg von Dynamo über den TSV 1860.

Dann wollen wir mal hoffen, dass die Löwen die beiden Lügen strafen und von ihrer Reise nach Dresden mit Punkten zurückkehren!

Sechzig um Sieben: Layout + Dresden im Blick + Marktwerte

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Löwen Sechzig um Sieben

sechzger.de im neuen Gewand
Heute Morgen können wir euch endlich von einer Optimierung berichten, die uns schon lange am Herzen liegt: Seit Wochen tüftelt unser IT-Fachmann im Hintergrund an einer neuen Optik für sechzger.de. Wir sind nun mit dem Gesamtergebnis mehr als zufrieden, sodass ihr im Verlaufe des Vormittags das neue Gewand unserer Seite bestaunen dürft. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass wir zeitweilig nicht erreichbar sein werden. Wir bitten um euer Verständnis und hoffen, dass euch der neue Look genauso gut gefällt wie uns!

Vorbereitung auf das Spiel bei Dynamo Dresden
Wie gestern bereits bei Sechzig@18:60 angekündigt, steigen wir heute mit voller Kraft in die Berichterstattung für das nächste Auswärtsspiel unserer Löwen ein. Am Vormittag nimmt ein Redaktionsmitglied an der LÖWENRUNDE mit Michi Köllner teil, in der Mittagszeit wohnen wir dann zudem der Pressekonferenz von Dynamo Dresden bei. Dort zu Gast ist übrigens neben Trainer Markus Kauczinski auch Ex-Löwe Christoph Daferner, der im vergangenen Sommer ablösefrei nach Dresden wechselte. Als Schmankerl oben drauf haben wir dann wieder einige Expertentipps für euch gesammelt.

Interview von Dennis Erdmann – nach der Karriere in die Politik
Gestern äußerte sich Dennis Erdmann in einer Zeitung, deren Auflage seit Jahren sinkt. Aufhorchen lässt der Verteidiger dabei mit der Bemerkung, nach seinem Karriereende womöglich eine eigene Partei gründen zu wollen. Abgesehen davon, dass man in diesem Interview wieder einmal deutlich merkt, dass Erdmann kein Blatt vor den Mund mit, sind diese Aussagen nichts Neues: bereits bei seinem Wechsel nach München hatte spox dem Abwehrspieler seine Zukunftspläne entlockt:

“Ich will noch fünf Jahre Fußball spielen, dann gehe ich in die Politik. Ich will eine Partei gründen und mit ihr meinen ganz eigenen Weg gehen.” 

Wir lassen das an dieser Stelle unkommentiert so stehen und hoffen, dass Erdmann in Dresden an seine guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen kann.

Weitere Auszeichnung für Dennis Dressel
Die guten Nachrichten für Dennis Dressel reißen nach seinen 4 Toren am vergangenen Samstag nicht ab. Neben vier Spielern der Bundesliga und weiteren internationalen Stars hat er es in das Team of the Week von Fifa21 geschafft. Dafür bekam er gestern seine persönliche Inform-Karte überreicht. Dressel bekam diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal, vor gut einem Monat war diese Ehre zudem Teamkollege Marius Willsch zuteil geworden.

Marktwertanpassung 3.Liga
liga3-online hat sich mit den Marktwertanpassungen von transfermarkt.de befasst. Interessant dabei ist, dass Sechzig bezogen auf die Marktwerte nur den 15.Tabellenplatz einnimmt. Wir sprechen hier im Vergleich zu den ersten beiden Ligen zwar von minimalen Abständen, dennoch ein erwähnenswerter Fakt, zumal die sportliche Tabelle zurzeit etwas anders aussieht. Bei Sechzig ist Richard Neudecker am besten bewertet (475.000 Euro). Abwehrspieler Kevin Ehlers aus Dresden ist der wertvollste Spieler der Liga, wenn man die Zweite der Seitenstraße außen vor lässt – dagegen haben wir natürlich nichts einzuwenden!

Das ist los an der Grünwalder Straße
Michi Köllner bittet die Spieler heute mittag zur Videoanalyse, im Anschluss wird trainiert.

 

Sechzig@18:60 – G15-Kommentar +++ Neuer Trainer in Duisburg +++ Ausblick aufs Wochenende +++

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Heute früh um Sieben haben wir Euch mit einem lesenswerten Kommentar zum gestrigen “G15-Treffen” zahlreicher Bundesligavereine (und dem HSV :-)) aus dem Bett geholt. Wer Jan Schraders Kommentar noch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst nachholen!

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Der Nachfolger des vorgestern beim MSV Duisburg entlassenen Torsten Lieberknecht ist ein alter Bekannter an der Wedau – und auch beim TSV 1860: Gino Lettieri. Der 53jährige Deutsch-Italiener trainierte die Zebras bereits in der Spielzeit 2014/15 in der 3. Liga und realisierte damals den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Entlassen wurde er dann am 1. November 2015 nach einer 0:1-Niederlage – ausgerechnet bei seinem Heimatverein. Der gebürtige Züricher wuchs nämlich in München auf und durchlief die Jugendabteilungen der Löwen. Als 16-Jähriger wurde er durch einen Unfall so schwer am Knie verletzt, dass er zweieinhalb Jahre nicht Fußball spielen konnte. Dennoch erhielt er nach starken Leistungen in der zweiten Mannschaft des TSV 1860 einen Einjahresvertrag für die erste Löwengarnitur, das Bayernligateam 1986/87. Dort kam er allerdings nie zum Einsatz und wechselte zum TSV Ampfing und später zu Wacker München. Aufgrund der Folgen seiner Unfallverletzung blieb ihm eine aktive Profikarriere verwehrt.

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Mit einem für uns Löwen durchaus interessanten Spiel wird in 24 Stunden der Spieltag, bei dem die 3. Liga die wohl einzige Fußballliga Deutschlands ist, in der an diesem Wochenende gegen den Ball getreten wird, eröffnet: Viktoria Köln empfängt den 1. FC Saarbrücken. Mit einem Auswärtssieg würden die Saarländer auf jeden Fall den Platz an der Sonne für eine weitere Woche behalten. Bei einem Unentschieden könnten die Gastgeber nach Punkten vorrübergehend zu Sechzig (und zum FC Ingolstadt) aufschließen – hätten allerdings weiterhin ein um zehn (!) Tore schlechteres Torverhältnis als das Team von Michael Köllner. Und bei einem Heimsieg der Viktoria kommt diese dann – wie Saarbrücken – auf 19 Punkte. Dann wiederum müssten die Löwen am Sonntag in Dresden gewinnen, um an beiden Kontrahenten der Spieltagseröffnungspartie vorbei zu ziehen und wieder einmal die Tabellenspitze zu erklimmen.

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Auf diesen besonderen Spieltag in diesen seltsamen Zeiten blicken wir von sechzger.de dann – aus der Löwenperspektive – total fokussiert auch ab morgen voraus: Unsere TAKTIKTAFEL mit den wichtigsten Infos über das, was uns auf Seiten der Dynamos erwartet, wird diesmal aber erst am Samstag Mittag (also wie immer am Tag vor dem Spiel) veröffentlicht. Dafür wird schon morgen ein Redaktionsmitglied von sechzger.de der LÖWENRUNDE mit Michael Köllner beiwohnen und Wissenswertes oder Unterhaltsames, das unser Coach zu vermelden hat, wird dann natürlich hier direkt bekannt gegeben. Etwas später nimmt ein weiterer sechzger.de-Akteur an der Pressekonferenz von Dynamo Dresden teil. Auch darüber informieren wir Euch hier. Darüber hinaus haben wir wieder ein paar interessante Expertentipps eingeholt. Auch die lest Ihr morgen bei sechzger.de. Am Sonntag früh um Sieben folgt dann schließlich der übliche Vorbericht mit dem einen oder anderen statistischen und historischen Detail zum Kick der Löwen in Sachsen. Und last but not least tickern wir natürlich am Sonntag Nachmittag live aus Dresden. Einiges geboten…

Sechzig um Sieben: Kommentar zum “G15” Treffen

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Seit März muss unsere Gesellschaft mit einer Situation umgehen, die so niemand vorhergesehen hat. Gegen Ende März war mir mein Sport und die beste Nebensache der Welt so fern wie noch nie zuvor. Die beste Nebensache der Welt. Genau das wurde mir in dieser Situation bewusst. Es war einfach mal an der Zeit einzusehen, dass es nicht nur Fußball auf dem runden Erdball gibt. Doch es gab auch andere Stimmen, die das nicht so sahen wie ich. Relativ schnell standen da ein Herr Rummenigge oder ein Herr Watzke gefühlt jeden Tag vor einem anderen Mikrofon und klagten ihr Leid. Klagten, während die ersten Personen und Firmen ihre Insolvenzen anmeldeten. Klagten, damit der nächste Spieltag noch über die Bühne gehen kann und die nächste Ratenzahlung der TV-Sender fällig wäre. Mitten im ersten Lockdown führten die Seitenstraßler und ihr Torwart eine Gehaltsverhandlung in der Öffentlichkeit, 20 Millionen Euro pro Jahr wurden ausgerufen. Was für eine Summe – nicht nur während Corona-Zeiten. Schalke rief nach kurzer Zeit um Hilfe, sie würden es nicht mehr lange schaffen. Vedad Ibisevic stachelte seine Mannschaftskameraden bei der Hertha aus Berlin an, damit sie ja nicht auf einen Teil ihres Gehalts verzichteten. Ich wollte mit all dem nichts mehr zu tun haben.

Klar, diese Leute verdienen damit ihr Geld und dazu gehören nicht nur diejenigen, die sich der Presse stellen und die Fragen der Journalisten beantworten. Doch wie kann es sein, dass dieser Fußball, mein Sport, sich so weit weg von der Basis entfernt hat? Wie kann es sein, dass nicht mehr der Fan im Stadion von Interesse ist, sondern lediglich der Zuschauer und der Konsument vor dem Bildschirm daheim? Wie kann es sein, dass ein Manuel Neuer oder ein Vedad Ibisevic jeden Cent aus ihren Vereinen saugen wollen? Wie kann es sein, dass ein Verein wie Schalke 04 nach kurzer Zeit nahezu bankrott ist? Das alles waren Fragen, die ich mir im März stellte. Mit der Zeit beruhigte sich die Situation und ich kam nach und nach zu meinem Sport zurück. Doch Änderungen gab es keine.

Wir befinden uns mittlerweile im November. Gestern trafen sich 15 Vereine auf Einladung von Karl-Heinz Rummenigge, um sich unter anderem um die Fernsehgeldverteilung für die kommenden Jahre abzusprechen. Jedenfalls wurde das im Vornherein vermutet. Es geht dabei um satte 4,4 Milliarden Euro, die für die kommenden vier Spielzeiten fließen. Ausgeschlossen von diesem Treffen wurden die Erstligisten aus Mainz, Stuttgart, Augsburg und Bielefeld. Diese vier hatten gemeinsam mit zehn Zweitligisten im Vorfeld mit einem Positionspapier Stellung bezogen, in dem eine gleichmäßigere Verteilung gefordert wurde. Das kann durchaus auch als Alleingang gewertet werden; ob es aber gleichzeitig einen solchen Denkzettel in Form einer Ausladung braucht, darf hinterfragt werden. Tatsächlich ging es dann nämlich gar nicht so wirklich um die Verteilung der Fernsehgelder. Warum sollten die Roten darüber auch reden wollen? Sie kriegen ja bereits jetzt am meisten und sind folglich für Reformen eher weniger zu haben. Wir sprechen hier vom armen FCB, der im Geschäftsjahr 2018/19 mit nur 52,5 Millionen Euro Gewinn einen neuen Rekord aufstellte (+78% im Vergleich zum Vorjahr). Da gibt es natürlich keine Möglichkeit, etwas mehr vom Kuchen abzugeben. Im Endeffekt ging es bei dem Treffen dann eher um andere Themen, grob gesagt um die Zukunft des deutschen Profifußballs. 15 von 36 Vereinen besprechen diese zusammen; wieviel Sinn das macht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Übrigens wurden auch die DFL und der DFB nicht zu diesem Treffen eingeladen.

Allein der DFB zählt über 7 Millionen Mitglieder. Sind diese nicht auch ein Teil dieser Zukunft? Haben diese nicht auch in gewisser Weise ein Mitspracherecht? Der DFB darf sich schon lange den Vorwurf anhören, er entferne sich immer mehr von seiner Basis. 7 Millionen Mitglieder, das ist die Basis. Doch Geld gibt es hier eben keines zu holen. Die künstlich zur „Die Mannschaft“ erklärte Nationalelf lockt sowieso schon länger keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Mittlerweile hat man sich zumindest im Rahmen der Taskforce „Zukunft Profifußball“ an einen Tisch gesetzt. Durch den Vorstoß der Profivereine wird die Sinnhaftigkeit dieser gerade erst geschaffenen Einheit bereits kurz nach ihrer Gründung komplett hinterfragt. Was kann man in diesem kaputten System Fußball überhaupt erreichen?

Die Drittligisten sind im Übrigen kein Teil der Diskussion. Sie sind schließlich auch nicht Nutznießer der 4,4 Milliarden Euro, um die es geht. Hier zählt in gewisser Weise tatsächlich noch der Fan, denn die Zuschauereinnahmen machen bis zu 20% der Einkünfte aus. Das macht die Angelegenheit umso brisanter, weil diese Einnahmen auf absehbare Zeit fehlen werden. Es bleibt spannend und fraglich ist, wann die Zukunft des deutschen Fußball mit allen diskutiert wird und nicht nur mit den 36 Vereinen der ersten und zweiten Liga. Sondern noch mit über 24.000 anderen. Hoffentlich ist es dann nicht bereits zu spät. Vedad Ibisevic geht mit gutem Beispiel voran. Nach seiner mangelnden Einsicht beim Thema Gehaltsverzicht spielt er nun auf Schalke quasi ohne Grundgehalt. Den Betrag, den er aus Versicherungsgründen erhält, möchte er spenden. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung im großen Business Fußball.

 

Ein Löwe geht niemals unter – gemeinsam gegen Corona: Heute – Der Kastanienimbiss vom Kastaniengarten

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Der Kastanienimbiss von Kastaniengarten in München-Giesing

Unsere neue Serie hat einen traurigen Anlass – die Corona-Pandemie: Während wir uns auf der einen Seite über Geisterspiele und das fehlende Gemeinschaftserlebnis beklagen, wären andere froh, wenn das ihr einziges Problem wäre: Viele Selbständige und Unternehmer (nicht nur unter den Löwen) kämpfen seit Monate um ihre Existenz.

Wir zeigen in dieser Serie, wie kreativ und kampfeslustig sich die Löwen gegen Corona stellen. Wenn ihr auch auch jemanden kennt, der in dieser Serie auftauchen sollte oder ihr ein Unternehmen habt, welches kreativ umgestellt hat bzw. gegen Corona kämpft, dann schreibt uns eine Nachricht.

Heute Neueröffnung – der Imbiss am Kastaniengarten

Der Kastaniengarten in München-Giesing ist ohnehin vielen Löwen ein Begriff. Seitdem ihn die Ina übernommen hat, weht ein anderer Wind: Fernseher und Großleinwände wurden angeschafft, um die Spiele der Löwen live zu sehen, der Garten wurde schön um- und die Speisekarte massiv ausgebaut und es gab tägliche Aktionsgerichte. Nicht umsonst hat sich „die Kastanie“ als Treffpunkt für viele Löwenfans bei den Heimspielen, aber auch zum Auswärtsspiele schauen oder einfach so unter der Woche etabliert. Auch wurden hier einige der Löwenspieler der letzten Saison von den Fans inoffiziell verabschiedet.

Dann kam Corona. Erst der Lockdown – und man bot wie viele andere Speisen zum Mitnehmen an. Die Wiedereröffnung mit den Hygieneauflagen und dem Abstand halten, welche einen rentablen Geschäftsbetrieb schon sehr schwer möglich machten, die Sperrzeitverlängerung und last but not least jetzt der „Lockdown Light“ – über das Wort „Light“ können Gastronomen nur lachen.

Doch die Kastanie ist in Löwenhand – und Löwen wissen sich zu helfen: Am heutigen Tag eröffnet um 11:00 Uhr der „Imbiss am Kastaniengarten“ – täglich ab 11:00 Uhr gibt´s unter anderem Currywurst, Käsekrainer, Pommes, Schweinenackensteak, Fischemmeln, Leberkäs… und vieles mehr. Auch an die Kleinen wurde gedacht mit Fischstaberln – dazu gibt es noch ein Tagesgericht: Heute wären es Schinkennudeln, morgen z.B. Hackbraten – täglich gibt´s die aktuelle Speisekarte unter

 

Wie Anfangs schon erwähnt – ein echter Löwe geht niemals unter. Die Kastanie freut sich über euren Support.

Sechzig um sieben: Wahl zum Spieler des Spieltags +++ Interview mit Manfred Paula +++ Corona-Absage für kommenden Spieltag

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Wahl zum Spieler des Spieltags

Die Redaktion des kicker hat Dennis Dressel schon zum Spieler des Spieltags erklärt. Seit Montag Abend dürfen auch die Leser von liga3-online.de abstimmen. Aktuell liegt noch der Saarbrücker Shipnoski vorne. Es liegt an Euch das zu ändern! Bis 14:00h könnt Ihr noch voten.

Interview mit NLZ-Leiter Manfred Paula

Wie das NLZ mit den Auswirkungen des erneuten Lockdowns umgeht, erklärte uns Manfred Paula in einem Interview. Er gibt spannende Einblicke in die Arbeit unter den erschwerten Bedingungen. Das lesenswerte Interview findet Ihr hier.

Spielabsage für den 10. Spieltag

Bereits heute wurde das Spiel des SV Meppen auf unserem heiligen Rasen gegen die Untermieter aus der Seitenstraße abgesagt. Die komplette Mannschaft aus dem Emsland befindet sich mindestens bis 19. November in Quarantäne. Gut möglich, dass auch noch das Heimspiel gegen den zweiten Untermieter des Sechzger-Stadions am 21.November abgesagt werden muss.

Trainerentlassung beim MSV Duisburg

Nach der dritten Heimniederlage des MSV Duisburg in Folge zogen die Verantworlichen an der Wedau die Reissleine: Trainer Torsten Lieberknecht wurde heute freigestellt. Damit feierte er den letzten Sieg seiner Amtszeit ausgerechnet beim Auswärtssieg der Duisburger am 8. Spieltag bei uns. Als Nachfolger ist Michael Schiele (seinerseits zu Saisonbeginn in Würzburg entlasen) im Gespräch. Dessen Nachfolger Antwerpen wurde ja gestern auch entlassen und Ex-Löwe Bernhard Trares als neuer Trainer in Würzburg vorgestellt. Auch ohne Wiesn: Das Trainerkarussel der zweiten und dritten Liga dreht sich rasant.

Blick zur Nationalmmanschaft

Gestern durfte Jogi Löw offenbar in annehmbarer Mannschaftsstärke die DFB-Elf trainieren, nachdem vorgestern nur acht Spieler am Training teilnehmen konnten. Daraus schließen wir, dass mit Florian Neuhaus und Felix Uduokhai zwei Ex-Löwen dabei waren. Ziemlich übereinstimmend geht die Fachpresse übrigens davon aus, dass Florian Neuhaus heute Abend gegen Tschechien in der Startaufstellung stehen wird. Wieder ein schöner Qualitätsbeweis für die Ausbildung in unserem NLZ!

Das ist los an der Grünwalder Straße

Die zwei trainingsfreien Tage für Dressel und Co. sind vorüber. Am Nachmittag bittet Michi Köllner seine Mannen zum Training. Leider kann man coronabedingt weder dabei zuschauen noch vorher seinen Gaumen von Bene Lankes verwöhnen lassen. Harte Zeiten! Hoffentlich kann das Trainerteam die Mannschaft so gut auf den Auftritt in Dresden am Sonntag vorbereiten, dass wir für 2 Stunden die graue Tristesse vergessen können.

 

Fotogalerie: TSV 1860 München vs. Hallescher FC

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TSV 1860 vs HFC

Zum ersten Mal wollen wir Euch eine Fotogalerie präsentieren. Wir werden versuchen, dies so oft wie möglich hinzubekommen, damit Ihr doch einige Impressionen um und aus dem Stadion – sei es Heim oder Auswärts – erhalten könnt.

 

Das NLZ im Lockdown – Interview mit Manfred Paula

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Paula zur Kaderplanung: "Erster Blick muss nach vorne gehen"
Manfred Paula, NLZ-Leiter des TSV 1860 München

Am Wochenende hat Dennis Dressel wieder mal gezeigt, warum jeder Löwe stolz auf die hervorragende Arbeit im „die Bayerische Junglöwen“ NLZ sein kann. Aber auch unser Nachwuchsleistungszentrum hat aktuell unter den Bedingungen des Lockdowns zu leiden. Über die genauen Auswirkungen und die damit verbundenen Herausforderungen führte unsere Redaktion ein Interview mit Manfred Paula, dem Leiter des NLZ.

 

Sechzger.de: Servus Herr Paula. Zunächst schon mal vielen Dank, dass Sie sich in diesen hektischen Wochen die Zeit für ein Interview mit uns nehmen. Bevor wir zum Fokus, nämlich den Auswirkungen des erneuten Lockdowns für das NLZ „die Bayerische Junglöwen“, kommen, haben wir noch ein paar kurze generelle Fragen. Wie sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf im NLZ zufrieden?

Manfred Paula: Wir sind nach einer guten Sommervorbereitung – u. a. mit den von den Uf60 wieder unterstützten Trainingslagern in Viechtach – mit nahezu allen Teams des NLZ´s gut bis sehr gut in die neue Saison gestartet (bzw. haben in der U21 die Saison 19/20 erfolgreich fortgeführt). Besonders erfreulich ist natürlich, dass die U17 als Aufsteiger in der B-Junioren Bundesliga zusammen mit Augsburg an der Tabellenspitze steht. Aber auch die Mannschaften im Grundlagen- und Aufbaubereich haben bisher sehr erfolgreich agiert.

 

Sechzger.de:  Sind Sie optimistisch, dass die A-Jugend den Wiederaufstieg in die Bundesliga schafft?

Manfred Paula: Wir haben den Aufstieg der U19 natürlich im Fokus. Nach den bisherigen Spielen kann man hier auch optimistisch bleiben, allerdings muss man anerkennen, dass wir mit den Teams aus Rosenheim, Unterhaching und auch Deisenhofen natürlich Konkurrenten um den Aufstieg haben, die jeweils eine hohe Qualität im Kader und entsprechende Ambitionen haben. Im Endeffekt geht es in der U19 aber auch darum, jedes Jahr den ein oder anderen Spieler an den Profikader zu übergeben und das ist uns in den letzten Jahren auch aus der Bayernliga heraus sehr gut gelungen, da wir grundsätzlich eine hohe Ausbildungsqualität gewährleisten können.

 

Sechzger.de:  Sind Sie generell mit der Durchlässigkeit nach oben zufrieden?

Manfred Paula: Ja, bin ich. Das Löwen-NLZ „die Bayerische Junglöwen“ haben im bundesweiten Vergleich seit vielen Jahren immer wieder mit die meisten Spieler an den Profikader herangeführt, die dann Ihren Weg als Profispieler gemacht haben. Diese enorme Durchlässigkeit steht und fällt mit der Kommunikation und Interaktion zwischen den sportlich Verantwortlichen im NLZ und dem Profibereich – dies funktioniert bei uns ausgezeichnet.

 

Sechzger.de:  Jetzt aber zum eigentlichen Thema. Welche grundsätzlichen Auswirkungen hat der neuerliche Lockdown auf das NLZ?

Manfred Paula: Im Endeffekt haben wir eine ähnliche Situation wie im Frühjahr, etwas abgefedert durch die Möglichkeit, mit den Spielern individuell arbeiten zu können und die Tatsache, dass wir das Thema „Online-Training“ für die einzelnen Jahrgänge während des ersten Lockdown-Zyklus bereit komplett durchdekliniert und umgesetzt haben. Jetzt können wir auf diese Erfahrungswerte zurückgreifen.

 

Sechzger.de:  Die jungen Spieler haben ja auch Verträge. Gibt es da keine Möglichkeit, diese als „Profis“ zu behandeln und wenigstens in der Gruppe trainieren zu lassen?

Manfred Paula: Hierzu stehen wir im Austausch mit den Behörden.

 

Sechzger.de:  Wie ist das bei der U21? Könnten die Spieler, die nicht auch Teil des Profikaders sind, gegebenenfalls bei Michi Köllner und den Profis mittrainieren?

Manfred Paula: Das ist schwierig, da zum einen diese Spieler in die komplexen Abläufe gemäß dem Hygiene-Konzept für die 3. Liga eingebunden werden müssten, und zum anderen, da ein größerer Teil unserer U21-Spieler tagsüber nicht regelmäßig an den Profi-Trainingseinheiten teilnehmen könnte  –  die U21 trainiert seit vergangener Saison nicht mehr im Profimodus und die Spieler gehen tagsüber zum Teil anderen Betätigungen nach.

 

Sechzger.de:  Was glauben Sie, wie und wann die Saison fortgeführt wird?

Manfred Paula: Dazu kann ich eigentlich nichts sagen, jede Aussage dazu wäre aus meiner Sicht mehr spekulativ als realitätsnah.

 

Sechzger.de:  Welche Auswirkungen hat der Ausfall von Mannschaftstraining und Spielen für die jungen Spieler? Ist der Ausfall überhaupt irgendwie zu kompensieren? Gibt es da spezielle Übungen?

Manfred Paula: Die Spieler verlieren natürlich schon Ausbildungs- und Entwicklungszeit. Es ist uns aber bisher nach meiner Einschätzung recht gut gelungen, die Entwicklung der Spieler durch neu aufgesetzte Trainings- und Organisationsformen auch unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen voranzubringen. Die inhaltlichen Schwerpunkte verlagern sich jedoch zwangsläufig ein Stück weit in Richtung Technik- und Athletiktraining.

 

Sechzger.de:  Glauben Sie, dass der Lockdown bundesweit alle Vereine bzw. NLZs gleichermaßen trifft oder gibt es Einrichtungen, die einen Lockdown besser verkraften können als andere?

Manfred Paula: Meiner Meinung nach sitzen wir hier alle im gleichen Boot und sind zusammen gleichermaßen betroffen. Ggf. hat das ein oder andere NLZ etwas bessere logistische Voraussetzungen, aber die grundsätzliche Problemstellung ist für alle nahezu dieselbe.

 

Sechzger.de:  Was bedeutet der Lockdown für das Scouting potentieller neuer Spieler? Kann man Spieler in jungen Jahren auch aufgrund länger zurückliegender Eindrücke verpflichten?

Manfred Paula: Im Bereich Talentsichtung sind wir in unserem Handlungsspielraum natürlich deutlich eingeschränkt. Da wir bei Sechzig in der Talentsichtung großen Wert legen auf eine fundierte und nachhaltige Sichtung und Bewertung potenzieller Neuzugänge, kann der Prozess in dieser Phase nur schleppend vorangetrieben werden. Grundsätzlich haben wir aber eine Basis an Sichtungsdaten, die es zumindest erlaubt, die ein oder andere Neuverpflichtung vorzubereiten.

 

Sechzger.de:  Welche finanziellen Auswirkungen hat der Lockdown für das NLZ? Einerseits fallen ja Reisekosten weg, andererseits besteht sicherlich ein wesentlich höherer organisatorischer Aufwand.

Manfred Paula: Das kann man eigentlich nicht wirklich spezifizieren. Erkennbar ist aber in jedem Fall, dass ein nicht unwesentlicher Teil unserer Arbeitszeit im NLZ auf das Managen des Trainings- und Spielbetriebs und der Ausbildung insgesamt unter den gegebenen Bedingungen verwendet werden muss. Dies trifft nicht nur auf die Lockdown-Phase zu, sondern galt auch schon für die zurückliegenden Monate.

 

Sechzger.de: Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview. Wir hoffen, dass der Lockdown möglichst schnell vorbei ist und alle im NLZ so schnell wie möglich wieder Fußball spielen können.

(Bildquelle: Anne Wild)

 

 

liga3-online sucht den Spieler des Spieltags

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Die Nachrichten um Dennis Dressel reißen erst einmal nicht ab. Das ist allerdings auch kein Wunder nach seiner famosen Leistung am Wochenende. liga3-online sucht nun den Spieler des 9.Spieltags. Natürlich hat es Dressel in die redaktionelle Vorauswahl geschafft und benötigt nun eure Stimmen. Für die Abstimmung habt ihr noch bis morgen um 14:00 Uhr Zeit.

Passend dazu hat der Münchner Wochenanzeiger die bisherige Karriere von Dressel beleuchtet, zudem äußert sich sein Berater im Merkur-Interview über die Zukunft des Mittelfeldspielers.

 

Sechzig um sieben: Erneute Heimniederlage der Zebras +++ Penta 1860 +++ Interview mit Manfred Paula

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Dritte Heimniederlage für den MSV Duisburg in Folge

Für einen Auswärtssieg in Giesing langte es noch vor gut einer Woche für die Zebras von der Wedau. Doch gestern abend musste der MSV die dritte Heimniederlage in Serie hinnehmen. Die Kölner Viktoria siegte ziemlich ungefährdet mit 1:3 gegen dezimierte Duisburger (59. gelb-rot für Scepanik). Zwar brachte Ex-Löwe Stoppelkamp die Meidericher in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Danach übernahmen die Kölner aber das Kommando und fuhren durch Tore von Thiele (34.), Bunjaku (52., Foulelfmeter) und Risse (77.) den verdienten Auswärtssieg ein. Damit greift die Viktoria mit 16 Punkten auf Platz 4 in das Rennen um den Aufstieg ein, während sich der MSV nun auf einem Abstiegsplatz befindet.  Dort ist er mit Kaiserslautern, Magdeburg und Meppen in Gesellschaft klangvoller Namen. Wer hätte das vor der Saison gedacht?

Penta 1860 im Aufstiegskampf

Nicht nur auf dem grünen Rasen sind die Löwen auf der Erfolgsspur, sondern auch an der Konsole. Das Team Penta1860 sicherte sich in der Prime League 1st Division die Meisterschaft und kämpft aktuell in der Relegation um den Aufstieg in die Pro Division (vergleichbar mit der 1. Bundesliga). Am ersten Spieltag setzte es zwar eine 0:3-Niederlage, die Ihr hier nochmal im re-live anschauen könnt. Das Spiel verfolgten live übrigens 35.000 Zuschauer (!). Da können die Jungs um Sascha Mölders aktuell nur davon träumen. Am Freitag bietet sich Penta 1860 bereits die nächste Möglichkeit, den Aufstieg klarzumachen.

12,5% der aktuell trainierenden Nationalspieler lernten das Fußballspielen in Giesing

Ein kurzer Blick zur Nationalmannschaft nach Leipzig: Dort führt Jogi Löw die Vorbereitung der DFB-Elf auf die nächsten Länderspiele durch. Gestern standen immerhin 8 (!) Spieler auf dem Trainingsplatz. Dazu gehörte Ex-Löwe Felix Uduokhai. Somit stellten von unserem NLZ ausgebildete Spieler 12,5% der aktiven Nationalspieler. Das ist zumindest in unseren Erinnerungen ein Rekordanteil an bei Sechzig ausgebildeten Spielern. Hätte Felix Neuhaus noch am Training teilgenommen, wären es sogar 22,2% gewesen!

Was ist an der Grünwalder Straße los?

Nix. Die Profis haben trainingsfrei, das Stüberl ist geschlossen. Lediglich die NLZ-Mannschaften trainieren im Home-Office-Modus. Wie das geht und welche weiteren Auswirkungen der erneute Lockdown für das NLZ hat, haben wir NLZ-Leiter Manfred Paula in einem Interview entlockt. Ab heute Mittag könnt Ihr lesen, wie das NLZ die Herausforderungen des Lockdowns meistert, um den nächsten Dennis Dressel in den Profikader zu schicken. Und vielleicht den nächsten Neuhaus oder Uduokhai zu Jogi Löw.