Start Blog Seite 122

Vier Spiele, vier Siege – Löwinnen ohne Gegentor

0
fc teutonia münchen tsv 1860 löwinnen ohne gegentor

Ein perfektes Wochenende ohne Gegentor feierten die vier Mannschaften der Löwinnen. Die erste Mannschaft setzte sich dabei im Spitzenspiel der Kreisliga beim FC Teutonia München durch.

TSV 1860 I & II siegen auswärts beim FC Teutonia

Vor dem Spiel waren sowohl die Löwinnen I als auch der FC Teutonia noch ohne Punktverlust, es ging also um die Tabellenführung in der Kreisliga. Den besseren Start erwischte der TSV 1860, der bereits in der 8. Minute durch Julia Keller in Führung ging. Zwar ließen die Löwinnen vor der Pause etliche gute Chancen aus, erneut Keller sorgte jedoch für den beruhigenden zweiten Treffer für Sechzig (31.). Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Giesingerinnen nichts anbrennen und Michelle Le Nguyen sorgte per Elfmeter für den 0:3-Endstand.

Bereits zuvor hatte die U23 des TSV 1860 ebenfalls beim FC Teutonia München mit 0:4 gewonnen. Bis kurz vor der Pause stand es 0:0, dann aber brach Hannah Brüning den Bann und traf für die Löwinnen II (41.). Im zweiten Abschnitt sorgten Julia Espertshuber (53.), Fjolla Krasniqi (64.) und Felicia Altenburger (80.) für die weiteren Treffer. In der Tabelle der Kreisklasse belegt die U23 verlustpunktfrei Platz 1.

Auch die jungen Löwinnen ohne Gegentor

Gleich ein halbes Dutzend schenkte die U17 der Löwinnen dem FC Stern München ein und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz 3. Mit neun Punkten aus vier Spielen liegt der TSV 1860 derzeit auf Platz 3 der Landesliga hinter dem FC Augsburg (12 Pkt.) und dem FC Forstern (9 Pkt.), die allerdings jeweils bereits fünf Partien absolviert haben. Am Sonntag trafen Dragana Stoilova (4), Veronika Bachmaier und Dilara Yilmaz für Münchens große Liebe.

Die jüngsten Löwinnen siegten bereits am Samstag mit 3:0 beim SC Baldham-Vaterstetten, der bislang ebenfalls alle Spiele gewonnen hatte. Maria Azizi, Daniela Ramos und Marta Pavic sorgten bereits vor der Pause für die Tore der U15. In der Tabelle der Bezirksliga grüßen die Löwinnen mit 12 Punkten und 35:0 Toren aus vier Spielen von Platz1!

Die U15 siegte souverän beim SC Baldham-Vaterstetten

sechzger.de auf YouTube & Instagram

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal und bei Instagram. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig um Sieben: Erstes Training unter Kauczinski

0
Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Los geht es für Markus Kauczinski heute mit dem ersten Training beim TSV 1860 München. Damit startet auch endgültig die Vorbereitung auf das kommende Heimspiel gegen den MSV Duisburg. Was sonst noch am Wochenende rund um die Löwen passiert ist, gibt es nun zum Start in eine neue Woche bei Sechzig um Sieben in der Übersicht.

Kauczinski leitet erstes Training beim TSV 1860

Am heutigen Montag steht für den neuen Trainer Markus Kauczinski das erste Training beim TSV 1860 München auf der Agenda. Der 55-Jährige wurde Ende letzter Woche offiziell vermeldet und hat mit dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg direkt einen schweren Brocken vor der Brust. Verzichten muss der Trainer der Löwen dabei aller Voraussicht nach auf Kevin Volland, der nach seiner Fleischwunde einem Bericht der Allgäuer Zeitung zufolge noch nicht einsatzbereit sein dürfte.

sechzger.de Talk Folge 232 online

Aufgrund der Länderspielpause widmet sich der aktuelle sechzger.de Talk einem speziellen Thema, das in der Öffentlichkeit nicht oft diskutiert wird. Grund dafür ist der Besuch von Autor Thomas Melchior in Folge 232, der im September mit mehreren Aktionen an deutschen Stadien für Aufmerksamkeit sorgte. Unter anderem stand er im Trikot des roten Stadtrivalen vor dem Sechzgerstadion an einem Spieltag. Wieso? Eine Antwort auf diese Frage und viele weitere von Moderator Jan liefert der neue Talk.

Ramadama am Trainingsgelände, Teil 2

Den spielfreien Samstag bei den Profis nutzte man bei den Löwen erneut zum Aufräumen am Trainingsgelände. Wieder fanden sich Mitarbeiter und Fans zusammen, um das Erscheinungsbild an der Grünwalder Straße 114 zu verbessern. Der nächste Termin steht übrigens bereits fest: in der Länderspielpause am Samstag, den 15.November ist Teil 3 beim Ramadama geplant.

U21 baut Tabellenführung in der Bayernliga Süd aus

Alper Kayabunar zurück an der Seitenlinie in der Bayernliga – und die zweite Mannschaft des TSV 1860 München zeigte die nächste gute Leistung. Gegen den Tabellenzweiten aus Landsberg ließen die Löwen zu keiner Sekunde etwas anbrennen und setzten sich schlussendlich mit 2:0 am Trainingsgelände durch. Damit bleibt die U21 Tabellenführer. Kommenden Freitag geht es weiter mit dem Duell gegen Sturm Hauzenberg.

Dritte punktet dreifach, Vierte verliert

Gemischte Resultate gab es bei den Herrenteams des e.V. zu beobachten. Der TSV 1860 III setzte sich beim Auswärtsspiel gegen die TSG Pasing durch und holte einen Auswärtssieg. Anders dagegen die Lage bei der Vierten: gegen den FC Hertha setzte es eine Heimniederlage.

News aus der 3.Liga

Essen scheitert im Landespokal

Rot-Weiss Essen ist aus dem Landespokal ausgeschieden. Beim Duell mit Rot-Weiß Oberhausen unterlage der Drittligist knapp mit 2:3 nach 90 gespielten Minuten. Weitere Verine aus der 3.Liga, unter anderem der SC Verl, Energie Cottbus und Erzgebirge Aue, hatten dagegen keine Probleme und zogen in die nächste Runde ein.

Comeback von Bär verzögert sich

Ohne Torjäger Marcel Bär trat Erzgebirge Aue im Pokalspiel an – und dieses Bild wird es auch in den nächsten Wochen noch geben. Das Comeback des Ex-Löwen nach seinem Achillessehnenriss verzögert sich noch um mehrere Wochen.

Außerordentliche Mitgliederversammlung in Saarbrücken

Unter anderem über ein von der aktiven Fanszene entwickeltes Zukunfskonzept, das auch konkrete Folgen für die aktuellen Vereinsstrukturen hat, haben die Mitglieder des FCS am Samstag abgestimmt. Das Stimmungsbild war dabei deutlich, der Antrag wurde mit klarer Mehrheit angenommen. Die Stimmungslage könnte auch ein Fingerzeig für die geplante Ausgliederung der Profiabteilung sein. Abgestimmt werden soll darüber noch in diesem Jahr.

Autor Thomas Melchior spricht im Talk über Sucht bei Sportwetten

2
Sportwetten Übersicht Collage verschiedene Anbieter

Am gestrigen Samstag erschien bei sechzger.de – für einige zum aktuellen Zeitpunkt möglicherweise etwas überraschend – ein Artikel zu Sportwetten und welche Folgen diese in Form einer Sucht für die Gesellschaft haben können. Thomas Melchior machte auf das Thema vor kurzem nicht nur mit einer medienwirksamen Aktion aufmerksam, sondern berichtet über seine eigenen Erfahrungen in einem neuen Buch. Heute abend spricht er darüber im sechzger.de Talk.

Thomas Melchior: einst selbst von der Sucht bei Sportwetten betroffen

Im Oktober erscheint im Handel ein neues Buch von Autor Thomas Melchior. Der Titel “Im Kampf gegen Spielsucht und Wettmafia” verrät schon, worum es inhaltlich geht: Sportwetten. Melchior war tief in einem Strudel gefangen, verlor viel Geld, zahlreiche Kontakte und musste schlussendlich in das Gefängnis. Seine Festnahme beschreibt er selbst als Befreiung, was die Problematik der Sucht bei Sportwetten erahnen lässt. Seine Erfahrungen hat er wie eingangs geschrieben in einem Buch festgehalten.

Doch mehr noch: der Autor möchte auch auf das Thema hinweisen und sensibilisieren. Viel Aufmerksamkeit erlangte er mit mehreren Aktionen rund um Begegnungen im deutschen Profifußball. Unter anderem gelang ihm das beim Heimspiel des TSV 1860 München gegen Havelse mit dem Tragen eines Trikots der roten Stadtrivalen. Im sechzger.de Talk Nummer 232 geht es unter anderem um diese Aktion.

Sportwetten für Mehrheit der sechzger.de Leser kein Thema

Bei der aktuell laufenden Umfrage auf der Homepage kristallisiert sich klar heraus, dass die Mehrheit der Leser von sechzger.de mit Sportwetten nichts am Hut hat. Über die Hälfte der aktuell rund 600 Teilnehmer wetten gar nicht und haben das auch zukünftig nicht vor. Weitere 28% haben es zwar in der Vergangenheit einmal getan, mittlerweile allerdings kein Interesse mehr an Sportwetten. 6% hingegen haben es bislang noch nicht getan, denken aber darüber nach.

Lediglich 3% wetten mindestens einmal wöchentlich, weitere 3% gelegentlich (also etwa einmal pro Monat) und 7% sporadisch (weniger als einmal pro Monat).

Auswärtssieg für die Dritte – Vierte verliert zuhause

0
tsg pasing tsv 1860 iii dritte auswärtssieg

Die Dritte des TSV 1860 München wurde am Samstagmittag ihrer Favoritenrolle gerecht und feierte bei der TSG Pasing einen Auswärtssieg. Weniger gut lief es für die 4. Mannschaft der Löwen, die ihr Heimspiel gegen den FC Hertha mit 0:3 verlor.

Auswärtssieg für die Dritte – Vierte verliert zuhause

Einen verdienten Auswärtssieg feierte die Dritte der Löwen bei der TSG Pasing, profitierte dabei jedoch auch von einem frühen Platzverweis für die Gastgeber (15.). In Überzahl machte der TSV 1860 das Spiel und ging kurz vor der Pause durch Kenyan Price in Führung (40.). Nach dem Seitenwechsel legte die Elf von Beppo Gutsmiedl nach: Josef Thomaz erhöhte in der 60. Minute auf 0:2, ehe Timo Ludwig per Doppelpack (75./80.) den Sack zumachte. Den Schlusspunkt setzte der Pasinger Kevin Lamanne mit dem 1:4-Endstand in der 85. Minute.

Eine Heimniederlage gegen den FC Hertha musste hingegen der TSV 1860 IV hinnehmen. Nach 16 Minuten traf Kirjen Selvarajah für die Gäste, in der Nachspielzeit ließ Valentin Zerr und Abdiaziz Hassan gegen anstürmende Löwen zwei weitere Treffer folgen. Durch den dreifachen Punktgewinn zog der FC Hertha in der Tabelle der Kreisklasse an der Vierten von Sechzig vorbei.

Sportwetten – das Spiel mit der Sucht

16
tsv 1860 sportwetten bwin

Sportwetten sind heute aus dem Profifußball kaum wegzudenken. Wer die Bundesliga schaut, wird mit Spots in der Halbzeit, Bandenwerbung oder Ärmel-Logos permanent daran erinnert, dass die Wettbranche längst ein fester Partner der Vereine geworden ist. Doch wie groß ist das Geschäft wirklich, was sagt die Forschung zu Spielsucht – und wie passt all das zu den Werten, die die Vereine im deutschen Profifußball immer wieder betonen?

Sportwetten – ein Milliardengeschäft

Zahlen zur Marktgröße wirken auf den ersten Blick wuchtig: Der Bruttospielertrag (GGR) – also das, was Anbietern nach Gewinnauszahlungen als „echter Umsatz“ bleibt und somit dem Verlust der Kunden gleichzusetzen ist – lag in Deutschland beim gesamten Glücksspielmarkt 2024 bei rund 14,4 Milliarden Euro, nachdem er 2023 etwa 13,7 Milliarden Euro betragen hatte. In Sachen Sportwetten summierten sich die Einsätze 2024 auf ungefähr 8,2 Milliarden Euro. Neben dem regulierten Markt gibt es einen erheblichen Schwarzmarkt, den die Glücksspielbehörde auf mehrere Hundert Millionen Euro GGR pro Jahr schätzt. Auch fiskalisch ist das Geschäft bedeutend: 2023 nahm der Bund durch die 5,3-Prozent-Einsatzsteuer auf Sportwetten rund 409 Millionen Euro ein.

Die Belastung für die Gesellschaft ist hoch. Nach offiziellen Erhebungen leben in Deutschland rund 1,3 Millionen Erwachsene mit einer Glücksspielstörung, weitere 3 Millionen Menschen zeigen ein problematisches Glücksspielverhalten. Besonders deutlich wird die gesellschaftliche Reichweite daran, dass 13,6 % der Bevölkerung angeben, jemanden im Umfeld zu haben, der durch Glücksspiele Probleme entwickelt hat. Damit ist Glücksspiel nicht nur ein individuelles, sondern auch ein soziales Problem. Gerade junge Erwachsene sind überproportional betroffen: In der Altersgruppe 18 bis 25 Jahre erfüllt fast jeder Zwanzigste die Kriterien einer Störung, rund zwei Prozent leiden sogar an einer schweren Form.

Klare Vorgaben für Werbung…

Noch vor gut anderthalb Jahrzehnten war die heutige Werbepräsenz unvorstellbar. Der Glücksspielstaatsvertrag von 2008 untersagte Werbung im Fernsehen und Internet nahezu vollständig. Mit dem Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrag 2012 wurde Werbung für erlaubte Anbieter unter Auflagen wieder möglich. Seit 2021 präzisiert der neue Staatsvertrag die Regeln: ereignisnahe Spots sind untersagt, ebenso Werbung mit aktiven Sportlern und Funktionären; Sponsoring in Sportstätten ist nur noch eingeschränkt erlaubt. Doch trotz dieser Vorgaben ist die Branche in Stadien, im Fernsehen und online omnipräsent.

Wie groß der Einfluss der Rechtslage sein kann, zeigte sich auch bei den Löwen selbst. In der Saison 2006/2007 trug der TSV 1860 München den Schriftzug von bwin (damals noch betandwin) auf der Brust. Doch die Stadt München untersagte die Werbung – private Sportwetten waren in Bayern zu jener Zeit stark eingeschränkt. 1860 musste kurzfristig reagieren und ohne den Sponsorenschriftzug auflaufen. Der Fall machte bundesweit Schlagzeilen und verdeutlichte, wie schnell ein lukratives Sponsoring ins Wanken geraten kann, wenn sich die Gesetzeslage verschiebt.

…die bald komplett verboten ist?

Die ökonomische Bedeutung von Wettpartnerschaften ist für viele Vereine dennoch groß. In der Bundesliga verfügen fast alle Klubs über Glücksspiel-Sponsoren, wenn auch meist nicht als Haupttrikotpartner, sondern über Banden, Ärmel oder digitale Kanäle. In England dagegen sind Trikotsponsoren aus der Wettbranche ab 2026 verboten, in den Niederlanden ist seit Juli 2025 sogar jegliches Sportsponsoring durch Glücksspielunternehmen untersagt. Deutschland geht (noch) einen milderen Weg, doch die Debatte nimmt Fahrt auf.

Aktuell ist das Thema in Giesing wieder besonders präsent: Bet3000 war in den vergangenen Jahren Exklusivpartner der Löwen. Doch im Sommer 2024 verschwand der Anbieter zeitweise von der offiziellen Whitelist der Glücksspielbehörde. Im Grünwalder wurden Logos abgeklebt und über Wochen war unklar, ob die Partnerschaft rechtlich haltbar ist. Medien taxierten den Jahreswert des Deals auf etwa 200.000 bis 250.000 Euro – viel Geld für einen Drittligisten, aber keine Summe, die das Vereinsleben alleine tragen würde. Dass einer der größten Partner von einem Tag auf den anderen ins regulatorische Abseits geraten kann, zeigt die Fragilität solcher Abhängigkeiten. Aktuell ist Bet3000 übrigens ein Premiumpartner.

Diskussion um Wettanbieter als Partner der Vereine

Parallel dazu verdeutlichen Betroffene immer wieder, wie stark Werbung wirkt. In Beratungsstellen berichten Menschen mit Spielsucht, dass Spots, Banner oder Trikotwerbung regelrechte Trigger sind, die das Verlangen massiv verstärken. Auch die Forschung bestätigt: Werbung, vor allem mit Bonusangeboten oder prominenten Testimonials, steigert die Bereitschaft zum Spielen und beeinflusst die Wahrnehmung von Risiken – insbesondere bei jungen Menschen.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Vereine weiter Teil dieser Maschinerie bleiben sollten. Ja, Sponsoring durch Wettanbieter bringt kurzfristig Geld in die Kassen. Aber es kostet Glaubwürdigkeit und steht in klarem Widerspruch zu Werten wie Verantwortung, Nachwuchsförderung und Bodenständigkeit. Die Mehrheit der Fans sieht Wett-Sponsoring ohnehin kritisch. Wer in seinem Umfeld erlebt, wie Glücksspiel Leben zerstört, empfindet es als schwer erträglich, dass der eigene Verein mit denselben Firmen gemeinsame Sache macht.

Am Ende geht es um eine Grundsatzentscheidung: Soll der Fußball weiterhin von einer Branche abhängen, deren Produkte erwiesenermaßen Suchtprobleme auslösen und Familien belasten? Oder ist es Zeit, sich klarer zu positionieren – auch wenn das weniger Einnahmen bedeutet? Fußball lebt von Leidenschaft, Identität und Zusammenhalt. Er braucht keine Quoten, um spannend zu sein. Das eigentliche Spiel wird nicht auf dem Wettschein entschieden, sondern auf dem Platz.

Sieg im Spitzenspiel: TSV 1860 II gewinnt gegen Landsberg

11
TSV 1860 München II TSV Landsberg Bayernliga Süd Heimsieg für die Löwen

Mit Alper Kayabunar zurück an der Seitenlinie empfing der TSV 1860 München II zum Flutlicht-Spitzenspiel in der Bayernliga Süd den TSV Landsberg am Trainingsgelände. Gegen den Tabellenzweiten setzten sich die Löwen durch Tore von Erdogan und Klose mit 2:0 durch.

Löwen belohnen sich für viel Einsatz im ersten Durchgang

An Unterstützung beim Spitzenspiel in der Bayernliga Süd zwischen dem TSV 1860 München II und dem TSV Landsberg mangelte es am heutigen Freitagabend nicht. Wie auch schon beim Spielabbruch gegen den TuS Geretsried gingen den Löwen die Eintrittskarten aus. Auf beiden Spielfeldseiten verfolgten mehrere hundert Zuschauer das Geschehen auf dem Rasen. Der neue Profi-Trainer Markus Kauczinski sowie der aktuelle Sportchef Manfred Paula waren an der Grünwalder Straße ebenfalls dabei.

Bei der Rückkehr von Alper Kayabunar an die Seitenlinie der zweiten Mannschaft – mit Interimstrainer Vincent Saller holte der TSV 1860 II in Kirchanschöring vergangene Woche einen Punkt – sahen sie äußerst engagiert zu Werke gehende Löwen, die von Beginn an auf das Gaspedal drückten. Die Gäste hatten zwar mit zwei schnellen Gegenstößen ebenfalls Möglichkeiten, das Tor gelang jedoch der Heimmannschaft. Emre Erdogan drehte sich an der Sechzehnerkante kurz und versenkte dann mit einem satten Linksschuss in das Kreuzeck zum 1:0 (18.). Die Löwen blieben klar spielbestimmend, erfreuten mit hoher Laufbereitschaft und großem Einsatzwillen. Zwingende Torchancen gab es im ersten Durchgang auf beiden Seiten allerdings nicht mehr, sodass es folgerichtig mit der knappen Führung für weiß-blau in die Kabinen ging.

Klose erhöht für den TSV 1860 II gegen Landsberg

Nach dem Seitenwechsel blieben die Löwen spielbestimmend und setzten ihre Einsatz- und Laufbereitschaft aus der 1.Halbzeit nahtlos weiter fort. Es dauerte jedoch eine ganze Weile, bis die ersten Torchancen zu sehen waren. Der sehr aktive Erdogan zielte etwas zu hoch, der eingewechselte Porta scheiterte ebenfalls. Doch eben jener Porta leitete dann über rechts den zweiten Treffer des Tages ein. Der Abschluss von Erdogan wurde zunächst noch geblockt, Klose setzte konsequent nach und traf ins verwaiste Tor zum 2:0 (78.). Wenig später verletzte sich Landsberg-Keeper Leimeister nach einem Zusammenprall mit dem eingewechselten Garza, der für die Aktion gelb sah.

Nach diesen beiden Aktionen plätscherte die Partie ihrem Ende entgegen, auch Dordan musste auf Seiten der Löwen verletzt vorzeitig den Platz verlassen. Mit dem Schlusspfiff war nicht nur der Heimsieg gegen Landsberg für die Löwen besiegelt, auch die Tabellenführung in der Bayernliga Süd hat weiterhin Bestand.

Weiter geht es für den TSV 1860 II am kommenden Freitag beim Auswärtsspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg. Anpfiff ist gegen den aktuellen Tabellenletzten um 18:30 Uhr.

Sean Dulic großer Gewinner beim Marktwert-Update

0
TSV 1860 25 Dulic Sean

Sean Dulic ist der große Gewinner beim Marktwert-Update bei transfermarkt.de! Der U20-Nationalspieler der Löwen verdoppelte seinen Marktwert und wird nun auf 1 Mio. Euro taxiert. Bei den Löwen folgen auf den Verteidiger Kevin Volland und Manuel Pfeifer mit jeweils 700.000 Euro.

Sean Dulic großer Gewinner beim Marktwert-Update

Während der ehemalige deutsche Nationalspieler seinen bisherigen Marktwert beibehielt, verlor der Österreicher im Vergleich zur letzten Erhebung 100.000 Euro an Wert. Auch der viertplatzierte Marvin Rittmüller musste eine Einbuße hinnehmen, was aber vermutlich vor allem auf den “Abstieg” aus der 2. Bundesliga (Eintracht Braunschweig) in die 3. Liga zurückzuführen ist. Insgesamt sind gleich sechs Spieler des TSV 1860 laut transfermarkt.de weniger wert als noch zu Saisonbeginn.

Doch es gibt auch Gewinner bei den Löwen: Neben Sean Dulic, der seinen Marktwert verdoppeln konnte und nun bei 1 Mio. Euro steht, ist besonders Clemens Lippmann zu nennen. Der Rechtsverteidiger steht nun bei einem Marktwert von 125.000 Euro. Etwas überraschend wurde auch Siemen Voet aufgewertet; der Neuzugang von Slovan Bratislava wird mit 400.000 Euro taxiert.

Zweitvertretungen dominieren Ranking

Wertvollster Spieler der 3. Liga ist laut dem Portal Offensivspieler Deniz Zeitler (1,5 Mio.), der vor der Saison vom FC Ingolstadt 04 zur TSG Hoffenheim II gewechselt war. Ihm folgen die beiden Stuttgarter Talente Mirza Catovic und Florian Hellstern sowie Leopold Wurm vom SSV Jahn Regensburg (jeweils 1,2 Mio.).

Zeitler und Wurm weilen derzeit übrigens mit Sean Dulic bei einem Lehrgang der U20-Nationalmannschaft, die heute und am 13.10. zwei Länderspiele gegen Portugal absolviert.

Kauczinski: “… manchmal ist es nur ein Knopfdruck”

2
Kauczinski: "... manchmal ist es nur ein Knopfdruck"

Mit großem Tamtam wurde der neue Löwen-Trainer Markus Kauczinski am heutigen Freitagnachmittag zur ersten Löwenrunde begrüßt. Neben knapp 20 Pressevertretern, normalerweise sind es eher fünf oder sechs, waren auch einige Fans ans Trainingsgelände gekommen, um einen ersten Blick auf den neuen Coach zu erhaschen. Der machte in seinem ersten Pressegespräch einen lockeren Eindruck und sagte unter anderem: “Wir dürfen die Fehlersuche nicht zu kompliziert machen, manchmal ist es nur ein Knopfdruck”.

“Schnell gemerkt, dass es für beide Seiten passt”

Kauczinski, der aktuell in Karlsruhe wohnt und die ersten Monate in München im Hotel übernachten wird, berichtete über den Kontakt zu Interims-Geschäftsführer Manfred Paula Folgendes: “Wir waren schon länger und öfter in Kontakt. Diese Woche gab es dann die finalen Gespräche und wir haben schnell gemerkt, dass es für beide Seiten passt und gestern Abend alles finalisiert”. Paula bestätigte dies: “Wichtig war für uns, dass wir einen Trainer mit Erfahrung in Aufstiegs-Konstellationen und hoher sozialer Kompetenz finden. Wir sind sehr froh, dass wir diese Lösung finden konnten.”. Auch mit der Dauer der Trainersuche zeigte er sich zufrieden: “Mir war es wichtig, dass wir das gewissenhaft machen. Vielen Dank an Alper Kayabunar, der tolle Arbeit gemacht hat”.

Kauczinski: “Den Hunger am Fußball nie verloren”

Seit seinem Engagement beim SV Wehen Wiesbaden hatte Kauczinski ein gutes Jahr Zeit, sich nur zu sortieren. “Ich hatte viel Zeit um über verschiedene Dinge nachzudenken. Nach zweieinhalb Jahren in Wiesbaden war ich durch. Ich habe viel Sport gemacht, meine Ernährung umgestellt und mich um die Familie gekümmert. Den Hunger am Fußball habe ich aber nie verloren. Aber jetzt bin ich froh, dass die Pause zu Ende ist. Der Wettkampf hat mir gefehlt.”, sagte Kauczinski.

“Namen machen noch keine Mannschaft”

Am Freitag hatte der neue Coach noch keine Gelegenheit die gesamte Mannschaft kennenzulernen, die wie schon vor der Trainerverpflichtung geplant am Wochenende frei hat. Am Montag um 14 Uhr wird er seine erste (öffentliche) Einheit am Trainingsgelände leiten. “Namen machen noch keine Mannschaft. Ich erwarte von allen Spielern, dass sie kämpfen, dass sie Leidenschaft zeigen und dass wir besseren Fußball spielen. Ob mit Vierer- oder Fünfer-Kette, da bin ich variabel und werde schauen, was besser zu uns passt. In der Mannschaft steckt mehr Potenzial. Ich will, dass sich die Leute mit uns identifizieren und wir begeisternden Fußball spielen. Der Fußball ist sehr komplex, ich komme über den Ballbesitz, aber kompromissloses Verteidigen gehört genauso dazu”, erklärte Kauczinski weiter. Momentan gehe es erst einmal darum “die Bremse im Kopf zu lösen”.

“Wie geil ist das denn?”

Nach der Verkündung am Donnerstagabend habe er mehr als 250 Whatsapp-Nachrichten erhalten, erzählte der neue Löwen-Coach. “Einige haben geschrieben ‘Wie geil ist das denn?’, 1860 ist ein Verein, den man lieben muss. Ich hatte als Trainer schon viele Spiele gegen 1860, war oft im Grünwalder Stadion und das hat immer Bock gemacht”, sagte Kauczinski weiter. Mit seinem neuen Trainerteam habe er vor der Löwenrunde kurz gesprochen, im Anschluss wartete ein Termin mit seinen Co-Coaches auf den Neu-Löwen.
Mit seinem ehemaligen Assistenten Argirios Giannikis, seinem Vor-Vorgänger, habe er keinen Kontakt aufgenommen, erklärte er auf Nachfrage von sechzger.de “Es ist Zeit vergangen, viel ist seitdem neu. Ich will unvoreingenommen an die Sache herangehen. Ich habe mit Alper gesprochen, er hat die frischen Eindrücke. Denn die Dinge ändern sich schnell”, erklärte Kauczinski.

Sehr starke dritte Liga und alte Bekannte

Über die Konkurrenz und die Qualität der dritten Liga sagte Kauczinski: “Die Liga ist sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen. Fußballerisch ist das sehr viel besser, als vor vier oder fünf Jahren. Es ist eine starke Liga, in der es immer Überraschungen gibt, wie aktuell den MSV Duisburg.”. Einige Löwen-Spieler kennt der neue Coach bereits. Vollath aus Karlsruhe, Christiansen aus Ingolstadt und Reinthaler aus Wiesbaden. “Gegen viele der anderen Spieler habe ich mit meinen Mannschaften gespielt. Ich habe erste Eindrücke, die muss ich aber noch vertiefen. Ich freue mich darauf, loszulegen und auf jedes Spiel. Je größer die Herausforderung, desto besser”, erläuterte der neue Löwen-Dompteur.

Egal ob jung – egal ob alt

Junge Spieler ins Team zu integrieren gehört zu den Aufgaben von Kauczinski, dazu sagte er: “Mir ist das egal, wie alt oder jung ein Spieler ist, ich behandle alle gleich. Ich habe immer junge Spieler reingeworfen, wenn sich die Chance eröffnet. Man hat bei Dulic gesehen, wie gut das klappen kann. Aber das darf nicht der Selbstzweck sein. Es muss schon Sinn machen”. Die gelte auch für die Stars der Mannschaft wie Volland oder Niederlechner: “Ich habe auch mit Spielern wie Stindl oder Calhanoglu gearbeitet, das sind ganz normale Jungs. Jeder hat seine Aufgaben und Pflichten. Ich behandle jeden gleich, das macht meine Führung aus”, fügte der 1860-Trainer an.

“Gute Spieler machen noch keine gute Mannschaft”

Den Nagel auf den Kopf traf der neue Löwen-Coach mit einer seiner letzten Aussagen: “Es hat einen Grund warum man da steht, wo man steht. Gute Spieler machen noch keine gute Mannschaft. Wir müssen als Einheit agieren.” Bleibt zu hoffen, dass Kauczinski bis zum Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Sonntag um 16:30 Uhr die richtigen Schlüsse zieht, oder die richtigen Knöpfe drückt, damit es für die Löwen wieder aufwärts geht.

 

 

TSV 1860 III & IV am Samstag im Einsatz

0
Tsv 1860 Iii Djk Pasing

Während die Profis am Wochenende spielfrei haben und am Montag mit neuem Trainer die Vorbereitung auf die Partie gegen den MSV Duisburg starten, kämpfen der TSV 1860 III und IV am Samstag um Punkte in der Kreisliga bzw. Kreisklasse.

TSV 1860 III & IV am Samstag im Einsatz

Am Samstag um 11.30 Uhr ist die Dritte zu Gast bei der TSG Pasing und will ihe bislang ausgeglichene Bilanz (2-3-2) zum Positiven ausrichten. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die Pasinger stellen mit bereits 31 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga. Dennoch hat die TSG bereits 6 Punkte gesammelt und steht dadurch in Schlagdistanz zu den Löwen. Ein Sieg wäre für die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl sehr wichtig, um sich von den Abstiegsplätzen zu distanzieren.

Die Vierte empfängt am Samstag um 15 Uhr den FC Hertha München auf dem Sechserplatz und geht ebenfalls leicht favorisiert in die Partie. Mit einem Heimsieg könnten sich die Löwen in Richtung oberes Tabellendrittel der Kreisklasse orientieren.

Sechzig um Sieben: Mit Kauczinski in die neue Woche

3
Löwen Sechzig um Sieben

Na also, geht doch! Nachdem zuletzt zahlreiche Kandidaten durch diverse Medien geisterten, hat der TSV 1860 nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht und einen Nachfolger von Patrick Glöckner präsentiert. Markus Kauczinski wird am Montag erstmals mit den Löwen auf dem Platz stehen und das Team auf die Partie gegen den MSV Duisburg vorbereiten.

Markus Kauczinski neuer Trainer des TSV 1860

Am Donnerstagabend war es endlich soweit: Die Löwen versendeten die lang erwartete Pressemitteilung und gaben bekannt, dass Markus Kauczinski neuer Trainer der Löwen werde. Der 55-Jährige ist ein alter Bekannter in der 3. Liga und freut sich auf die neue Herausforderung bei Münchens großer Liebe:

“Bei meinen bisherigen Stationen durfte ich die Arbeit in großen Traditionsvereinen bereits kennenlernen. Ich freue mich nun sehr auf die Aufgabe beim TSV 1860 München. Wenn wir am Montag gemeinsam ins Training starten, gilt es, die Stärken der Mannschaft herauszuarbeiten und sie voller Selbstvertrauen und gut vorbereitet ins Heimspiel gegen den MSV Duisburg zu schicken.”

Wollen die Löwen nochmal oben angreifen, sollten dringlichst drei Punkte her. Der Optimismus der Fans hat in den vergangegen Wochen arg gelitten.

U21 heute Abend gegen TSV Landsberg

Bereits heute Abend steht das Spitzenspiel der Bayernliga Süd auf dem Programm, wenn die U21 der Löwen den formstarken TSV Landsberg auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 empfängt. Anpfiff ist um 19 Uhr, Mannschaft und Trainerteam würden sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung sehr freuen.

Kommt Sean Dulic gegen Portugal zum Einsatz?

Wie bereits vermeldet, weilt Sean Dulic derzeit bei der deutschen U20-Nationalmannschaft. Heute um 18 Uhr bestreitet die Elf von Trainer Hannes Wolf das erste von zwei Testspielen gegen Gastgeber Portugal. Ob der Verteidiger des TSV 1860 zu seinem dritten Länderspiel kommt?

Ois Guade, Patrick Hobsch!

Löwen-Stürmer Patrick Hobsch feiert heute seinen 31. Geburtstag. Wir gratulieren ihm recht herzlich und wünschen ihm noch ganz viele Tore im Trikot des TSV 1860!

Lukas Reich trifft für SpVgg Greuther Fürth

Zweitligist SpVgg Greuther Fürth besiegte gestern den Bundesligisten 1. FC Heidenheim in einem Testspiel mit 1:0. So weit, so egal. Aber: Torschütze war Ex-Löwe Lukas Reich, der bei den Mittelfranken immer besser zum Zuge kommt. Herzlichen Glückwunsch!

Neues aus der 3. Liga

RW Essen begrüßt Mitglied Nummer 14.000

Rot-Weiss Essen wächst weiter und hat nun die Marke von 14.000 Mitgliedern überschritten. Damit hat sich die Mitgliederzahl seit Februar 2022 in rund dreieinhalb Jahren verdoppelt. Der TSV 1860 steht derzeit bei gut 27.000 Mitgliedern.

Testspielergebnisse der Drittligisten

Dynamo Dresden – SSV Jahn Regensburg 5:1
VfL Bochum- Alemannia Aachen 3:3
VVV Venlo – MSV Duisburg 2:2
FC Ingolstadt 04 – FC Liefering 5:3
Fortuna Köln – Viktoria Köln 1:0 (45 Minuten)
1. FC Köln – Viktoria Köln 1:2 (45 Minuten)