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Serie gerissen: 1860 verliert gegen den SC Verl

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Der TSV 1860 empfing heute zum Abschluss der Hinrunde den SC Verl im erneut ausverkaufen Grünwalder Stadion. 1860 wollte den fünften Sieg in Folge einfahren und nach den Ergebnissen der Nachmittagsspiele bis auf den vierten Platz in der Tabelle vorrücken. Doch der SC Verl schob dem durch ein frühes 0:1 den Riegel vor.

Drei Umstellungen in der Startelf

Löwentrainer Markus Kauczinski musste notgedrungen seine Startelf drei Mal umstellen. Die verletzten Haugen und Volland (der gleichzeitig gesperrt gewesen wäre) sowie der gesperrte Voet mussten ersetzt werden. Kauczinski tat dies positionsgetreu und ließ Jakob für Voet, Philipp für Volland und Niederlechner für Haugen von Beginn an spielen. Kauczinski wollte dem SC Verl nicht ins offene Messer laufen und ließ sein Team eher abwartend beginnen. So wartete Sechzig meist mit Fünferkette auf die Verler, die in der Anfangsphase fast ausschließlich in Ballbesitz waren.

Verl geht in Führung

Und es dauerte nicht lange, bis der SC Verl sein spielerisches Übergewicht ins erste Tor ummünzen konnte. Die Ostwestfalen nutzen die erste Standardsituation direkt zum 0:1. Taz brachte eine Ecke an den langen Pfosten. Dort lief von hinten Mhamdi unbedrängt heran und knallte den Ball mit großer Wucht zum Verler Führungstreffer unter die Latte. Wer gehofft hatte, dass das Gegentor die Löwen aus ihrer Passivität erwecken würde, war auf dem Holzweg. Statt einer Aufholjagd von 1860 bekamen die Zuschauer weiterhin Dominanz des SC Verl zu sehen. Während die Löwen in der gegnerischen Hälfte kaum Gefahr entwickeln konnten, ging Verl auf das 2:0. Bei einer Eckenserie rund um die 25. Minute hätten die Verler die Führung durchaus ausbauen können. In der 31. Minute leitete Reinthaler per fatalem Fehlpass auf Gayret die beste Chance des SCV zum zweiten Treffer für die Gäste ein. Aber Dähne passte auf und verhinderte Schlimmeres beim Fernschuss von Gayret.

Erste Chance für 1860 in der 36. Minute

1860 kam in der 36. Minute erstmals gefährlich vor das Verler Tor. Jakob brachte einen langen Ball in den Sechzehner, den Hobsch nicht mehr voll erwischen konnte und ihn knapp am Tor vorbei setzte. Die Löwen konnten sich im ersten Durchgang einfach nicht gefährlich in Szene setzen, so dass ein Fernschuss von Taz in der 41. Minute die letzte erwähenenswerte Szene des ersten Durchgangs war.

1860 ab der 56. Minute nur noch zu zehnt gegen Verl

Die Löwen kamen wesentlich aggressiver aus der Kabine und wollten sichtbar auf den Ausgleich drängen. Wirkliche Chancen wollten aber nicht herausspringen für 1860. In der 56. Minute kam es dann ganz dick für die Löwen. Nach einem Fehlpass von Lippmann stieg der bereits gelb-verwarnte Jacobsen hart gegen Yari Otto ein und sah zu Recht zum zweiten Mal den gelben Karton und musste in Folge dessen den bitteren Gang unter die Dusche antreten. Doch die Unterzahl schien Sechzig zu beflügeln. Nach einem Konter vergaben Philipp und Maier die Chance zum Ausgleich (58. Minute). Auch Niederlechner kam in der 62. Minute zu einer hochkarätigen Abschlussmöglichkeit scheiterte aber aus spitzem Winkel an Verls Schlussmann Schulze.

Verl bleibt spielbestimmend und sorgt für die Vorentscheidung

In der 68. Minute wechselte Kauczinski doppelt und brachte Wolfram und Danhof für Niederlechner und Rittmüller. Verl verlegte sich mehr und mehr auf’s Kontern und hätte in der 70. Minute durch einen Alleingang von Taz auf 0:2 erhöhen können. Aber Dähne blieb eiskalt und verhinderte die Vorentscheidung. Trotz lautstarker Anfeuerung des Grünwalder Stadions blieb Verl in dieser Phase cool und hatte erneut durch Taz nach starkem Pass von Besio die Chance auf das zweite Tor. In der 76. Minute war es dann soweit: Eze dribbelte sich alleine durch’s Mittelfeld und setzte Besio wunderbar in Szene. Dieser musste aus etwa sieben Metern den Ball nur noch über Dähne ins Netz der Löwen heben. Damit war die Vorentscheidung natürlich gefallen.

1860 kassiert gegen Verl erste Niederlage nach vier Siegen in Folge

Verl brachte das 0:2 gegen dezimierte Löwen trotz einiger Offensivaktionen von 1860 locker über die Zeit und siegte verdient zum zweiten Mal in Folge im Grünwalder Stadion. 1860 startete nach den erzwungenen Umstellungen in der Startelf viel zu passiv in die Partie und hatte bis auf eine Phase nach der Pause weitgehend das Nachsehen gegen den klug agierenden SC Verl. Sechzig kam nie ernsthaft in die Position den frühen Gegentreffer zu egalisieren. Damit geht 1860 mit aktuell vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz in die Winterpause, wenn Duisburg morgen in Köln gewinnt sogar mit sechs.

Liveticker: TSV 1860 München – SC Verl (19.Spieltag)

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liveticker TSV 1860 sc verl

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SC Verl! Die beiden Mannschaften treffen am 19. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Mit dem Rückenwind von vier Siegen in Folge geht der TSV 1860 München am heutigen Samstag in das Heimspiel gegen den SC Verl. Beim letzten Auftritt des Jahres wollen die Löwen vor eigenem Publikum noch einmal alles in die Waagschale werfen und möglichst drei weitere Punkte auf das eigene Konto laden. Damit würde man auch die heutigen Gäste in der Tabelle überholen. Doch Vorsicht: Verl ist nicht nur das offensivstärkste Team der Liga, sondern hat auch in den letzten zehn Duellen kein einiges Mal den Platz als Verlierer verlassen. Wird das Team von Markus Kauczinski es dennoch schaffen, Sieg Nummer fünf in Folge zu feiern?

Statistik

mögliche Aufstellung:
Dähne – Dulic, Reinthaler, Jakob– Jacobsen, Maier (81. Althaus)– Rittmüller (68. Danhof), Philipp, Lippmann – Hobsch (81. Steinkötter), Niederlechner (68. Wolfram)

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Steinkötter, Althaus, Dordan, Pfeifer, Wolfram, Fassmann, Fuchs

Tore:
0:1 (12.) Mhamdi, 0:2 Besio (77. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Schifferl, Pfeifer, Haugen, Christiansen (alle verletzt), Verlaat, Schröter (beide Aufbautraining), Volland, Voet (beide gesperrt), Vollath (TW-Trainer), Jacobsen (fraglich)

Ausfälle beim SC Verl:
Lehmann, Japaur (beide verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus hat Marvin Rittmüller bereits drei Mal gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SC Verl außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Nächster Ausfall: auch Christiansen fehlt den Löwen länger

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TSV 1860 13 Christiansen Max

Das ohnehin schon gut gefüllte Lazarett des TSV 1860 München hat noch einmal Zuwachs erhalten. Mittelfeldspieler Max Christiansen musste sich einer Operation unterziehen und fällt damit vorerst aus.

TSV 1860 muss “mittelfristig” auf Max Christiansen verzichten

Schifferl, Deniz, Verlaat, Haugen, Pfeifer, Schröter und Volland – die Liste der verletzten Spieler ist beim TSV 1860 München derzeit lang. Auch auf Simon Voet muss Trainer Markus Kauczinski morgen im Duell mit dem SC Verl (16:30 Uhr, sechzger.de Liveticker) verzichten. Der 25-Jährige sitzt kurz vor Weihnachten eine Gelbsperre ab. Gleichzeitig mit der erfreulichen Vertragsverlängerung von Florian Niederlechner haben die Löwen bekannt gegeben, dass das Lazarett um einen weiteren Akteur angewachsen ist. Max Christiansen hat sich einem operativen Eingriff unterzogen und fehlt infolgedessen “mittelfristig” an der Grünwalder Straße.

Der Mittelfeldspieler kam in der laufenden Spielzeit bereits 15 Mal für den TSV 1860 München zum Einsatz. Acht Partien begann er von Anfang an und machte vor allem mit seinen beiden, sehenswerten Treffern auf sich aufmerksam. Beim 2:2 gegen Viktoria Köln traf er im Grünwalder Stadion zum wichtigen Anschlusstreffer. Bei der Niederlage in Mannheim gelang im der einzige weiß-blaue Treffer des Tages.

Christiansen kam im Sommer von Hannover 96 zu den Löwen. Vorherige Stationen waren unter anderem außerdem die SpVgg Greuther Fürth, der FC Ingolstadt sowie Waldhof Mannheim.

Verl-Coach Tobias Strobl: “Highlight im Grünwalder”

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Mannschaftsbus SC Verl 3.Liga Grünwalder Stadion

Als Tabellendritter reist der SC Verl nach Giesing und möchte natürlich gerne auf einem Aufstiegsplatz in die Winterpause starten. Trainer Tobias Strobl spricht von einem “Highlight im Grünwalder” und kann dabei auch auf Timur Gayret und Yari Otto zurückgreifen.

Gayret und Otto einsatzbereit

Mittelfeldspieler Timur Gayret kehrt nach abgesessener Gelbsperre zurück in die Mannschaft, was den Trainer besonders freut:

“Er verleiht uns mit seiner Sicherheit mehr Qualität.”

Auch Yari Otto steht dem Trainer im letzten Hinrundenspiel zur Verfügung. Letzterer war gegen Rot-Weiss Essen verletzungsbedingt ausgewechselt worden, Strobl gibt jedoch in der Neuen Westfälischen Entwarnung:

“Der Schreck war groß, aber Yari hatte sich nur eine Prellung am Fuß zugezogen.”

Somit muss der SC Verl gegen den TSV 1860 lediglich auf die verletzten Paul Lehmann und Alem Japaur verzichten.

Tobias Strobl: “Highlight im Grünwalder”

Für den gebürtigen Ingolstädter, der vom FC Augsburg II nach Verl gewechselt war, stellt das “Highlight im Grünwalder” nicht nur den würdigen Abschluss der Hinrunde, sondern auch eine große Chance dar, wie er der Sportschau schildert.:

“Dann schauen wir, dass wir das krönend abschließen. Dann war es eine sensationelle Hinrunde.”

Auch so dürfen die Ostwestfalen bereits auf eine Serie von zehn Spielen ohne Niederlage zurückblicken. Ob eine elfte Partie dazukommt, wird man am Samstagnachmittag ab 16.30 Uhr erfahren. sechzger.de berichtet natürlich wieder live aus Giesing und dem Grünwalder Stadion.

Zur Erinnerung: Zu Beginn der Woche war Zlatko Janjic, Sportvorstand des SC Verl, zu Gast im sechzger.de Talk. Schaut doch mal rein!

Löwenrunde: „Habe immer Bock zu gewinnen“

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Löwenrunde: Habe immer Bock zu gewinnen

Die Löwen empfangen am Samstag um 16:30 Uhr den SC Verl zum letzten Punktspiel des Jahres 2025. Dabei muss Trainer Markus Kauczinski bis zu zehn Spieler ersetzen. Zu den neun bereits bekannten Kickern, die verletzt oder gesperrt ausfallen, könnte sich nun auch noch Jacobsen gesellen, der heute krankheitsbedingt angeschlagen war. Dennoch gibt sich Kauczinski optimistisch für das Duell mit dem Tabellendritten und sagte: „Ich habe immer Bock zu gewinnen“.

Neun bis zehn Ausfälle – Fuchs und Dordan rücken nach

Zu Verlaat, Schifferl, Pfeifer, Deniz und Schröter, die bereits seit etlichen Wochen ausfallen kamen durch die Geschehnisse beim 2:1-Sieg in Ingolstadt nun auch noch Voet (gesperrt), Volland (gesperrt und verletzt), sowie Haugen (verletzt). Bei Jacobsen gibt es immerhin noch Hoffnung auf einen Einsatz, wie Kauczinski erklärte: „Bei ihm ist es noch fraglich. Er war heute krank, aber es besteht noch Hoffnung, dass er dabei sein kann.“ Dies bietet dann jungen Spielern die Chance, in den Spieltagskader nachzurücken. So werden Fuchs und Dordan gegen Verl im Aufgebot stehen, wie der TSV-Coach erklärte. Für Haugen wird selbst das Trainingslager im Januar zu früh kommen, bei Volland besteht Hoffnung, bis dahin wieder in den Trainingsbetrieb einzusteigen.

„Freuen uns auf das Team der Hinrunde“

Trotz der personellen Misere blickt Kauczinski mit Vorfreude auf das letzte Heimspiel im Jahr 2025: „Letzte Woche haben uns die Fans getragen und ich hoffe, dass wir morgen auch wieder so einen riesigen Support bekommen. Verl ist für mich das Team der Hinrunde, wir freuen uns auf das Spiel.“, erläuterte Kauczinski.

Auch Viererkette als Option

Auf Rückfrage von sechzger.de, ob denn aufgrund der Ausfälle auch eine Umstellung von Dreier- auf Vierer-Kette denkbar sei, sagte Kauczinski: „Ich denke über alles nach. Wir haben beides trainiert. Wir haben aber auch noch Jungs, die schon Dreierkette gespielt haben, wie Jakob. Er kann aber auch Viererkette spielen. Es kann beides passieren.“

„Mannschaft kann Widerständen trotzen“

Rückblickend auf den 2:1-Sieg in Ingolstadt sprach Kauczinski von einem „emotionalen Spiel“, und analysierte: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die Widerständen trotzen kann und sich wehrt. Wir haben mit Herz und Leidenschaft verteidigt und vorher mit Verstand gespielt.“ Lob gab es für Jacobsen und Philipp auf Nachfrage von sechzger.de: „Sie ergänzen sich und harmonieren gut. Sie sind wechselseitig in den offensiven Part geschoben. Sie bringen eine gewisse Erfahrung mit und können Verantwortung übernehmen.“, sagte Kauczinski weiter.

„Ich habe immer Bock zu gewinnen“

Auf die Frage, wie groß seine Euphorie angesichts der Ausfälle vor dem Spiel gegen Verl noch sei erklärte der Löwen-Trainer: „Ich habe immer Bock zu gewinnen. Mir gefällt die Energie meiner Mannschaft. Wir werden alles geben und wollen die Fans wieder mitnehmen“, erklärte Kauczinski. Auch in der Offensive hält er sich alle Optionen offen und wollte nicht festlegen, ob Hobsch und Niederlechner beginnen, oder die Hausherren vielleicht nur mit einer Spitze agieren werden. So könne beispielsweise auch für Wolfram „ein Fenster aufgehen. Er ist ein Mann für den Halbraum und hat sich nie hängen lassen“, berichtete Kauczinski.

Mit viel Fokus und Konzentration

Vor dem Tabellendritten haben die Löwen keine Angst. So sagte der Löwen-Trainer weiter: „Wir sind ganz bei uns, müssen morgen gut verteidigen. Wir wollen fokussiert und konzentriert sein und unser Spiel durchziehen. Wir müssen etwas Neues entwickeln, wollen unseren Weg aber trotzdem weitergehen.“. Besonders gut hatte ihm in Ingolstadt das Pressing-Verhalten seines Teams gefallen, daran wollen die Sechzger auch gegen Verl anknüpfen.

„Wollen im Winter niemand abgeben“

Auch angesichts der Verletzungen planen die Löwen im Winter-Transfer-Fenster erst einmal keine Spieler abzugeben. „Von uns aus gibt es kein Bestreben, jemanden abzugeben“, erklärte Kauczinski. Auch wenn er es in der Löwenrunde nicht direkt ansprechen wollte, war seinen Aussagen zu entnehmen, dass mit Verstärkungen, wenn dann in der Offensive zu rechnen sein wird. „Wir haben ein Auge auf den Markt, aber wir sind zu nichts gezwungen“, sagte Kauczinski.

Erst Verl dann Weihnachtsurlaub

Ehe sich die Löwen auf dem Transfermarkt umsehen, wartet morgen noch das Heimspiel gegen den SC Verl, das um 16:30 Uhr im ausverkauften Grünwalder Stadion angepfiffen wird. Verfolgen könnt ihr die Partie auch auf MagentaSport oder natürlich bei uns im Live-Ticker. Direkt nach dem Spiel verabschieden sich die Spieler in den Weihnachtsurlaub. Eine gemeinsame Feier wird es dann erst im nächsten Jahr geben. Mit dem fünften Sieg in Folge könnten sich die Sechzger aber vorher noch ein großes Geschenk unter den eigenen Weihnachtsbaum legen.

Gegnervorstellung 25/26: Sportclub Verl von 1924 e.V.

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Verler Gästefans im Gästeblock des GWS

Die Löwen haben einen Lauf und wollen einen versöhnlichen Jahresabschluss schaffen. Nach einigen Nachzüglern kommt nun aber wieder einmal mal eine aktuelle Topmannschaft ins Grünwalder Stadion. Trotz einer ellenlangen Verletztenliste heißt es für den TSV punkten, denn die Euphorie ist zurück und ein Punktverlust würde wahrscheinlich schon wieder als Enttäuschung gesehen werden. Außerdem hat man nach dem bescheidenen Jahresabschluss 2024 gegen die kleinen Ostwestfalen etwas gutzumachen. Solche Probleme hat unser nächster Gegner nicht, denn zwischen Bielefeld und Gütersloh geht es weitaus ruhiger zu. Nach Giesing kommt der Sportclub Verl von 1924 e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Wer allgemein etwas über den SC Verl wissen möchte, sollte sich unbedingt sowohl den Talk #188 als auch unsere aktuelle Ausgabe anhören. Letzte Saison hatten wir den ehemaligen Verler Präsidenten zu Gast, ohne den es den Verein in der heutigen Form nicht geben würde. Am Montag gab sich dann ab der Stundenmarke der aktuelle Sportvorstand Zlatko Janjic die Ehre und berichtete über die sportliche Vision des SCV.

In Ostwestfalen ist nämlich aktuell eitel Sonnenschein. Mit 32 Punkten – und damit 3 Punkten Abstand auf den Spitzenreiter – steht man aktuell auf dem Relegationsplatz. Dies ergibt sich aus einer Bilanz von 8-8-2 und einem Torverhältnis von 42:26. Das bedeutet die wenigsten Niederlagen und meisten Unentschieden der Liga, gepaart mit der stärksten Offensive in Liga 3. Die Defensive ist auf einem ähnlichen Niveau wie die des TSV (27 Gegentore, und damit weniger als Spitzenreiter Cottbus), vorne produzierte man aber bis hier hin satte 13 Tore mehr. Dass die beiden Vereine trotzdem nur zwei Punkte trennen und wir den SCV am Samstag überholen können, ist bemerkenswert.

Dies könnte sogar gelingen, denn die Ostwestfalen sind für ihre Verhältnisse fast schon außer Form. Zuletzt reichte es gegen Essen und Havelse nur zu Unentschieden. Davor erfolgten zwei Siege gegen Osnabrück und Köln sowie Unentschieden gegen Aue und Rostock. Die letzte Niederlage rührt von Ende September her, als man in Regensburg den Kürzeren zog. Die andere Mannschaft, die den SC Verl biegen konnte, waren die Zebras aus Duisburg, welche im August als einzige Mannschaft drei Punkte aus der Sportclub-Arena mitnahmen. Wenn wir diese Verler in ersatzgeschwächter Form schlagen sollten, wäre das ein ordentliches Ausrufezeichen, dass der Löwe wieder richtig zurück ist!

Kader & Transfers

Jeweils 13 Zu- und Abgänge gäbe es bei den Verlern im vergangenen Sommer. Die Ostwestfalen sind einer der wenigen Drittligisten mit einer negativen Transferbilanz. Diese entstand durch die feste Verpflichtung von Stammkeeper Philipp Schulze (22), der nach ausgelaufener Leihe für 200 000€ aus Wolfsburg gehalten wurde. Einnahmen wurden im Transferfenster keine erzielt.

Neben einigen Leihenden und dem Karriereende von Vereinslegende Daniel Miliz (32, IV) gab es zwei Varianten für Abgänge. Entweder waren sie zu höherem berufen und gingen in Liga 2 (oder zu einem höher eingeschätzten Drittligaklub) wie Lars Lokotsch (29, MS, Münster) und Tom Baack (26, DM, Nürnberg) oder es hat für den Profibereich nicht gereicht und es ging in die Regionalligen. Hier ist zum Beispiel Mateo Bionic (21, MS) zu nennen, der mittlerweile für Eintracht Trier aufläuft.

Ersetzt wurden diese Spieler durch neue Leihen bzw. Rückkehrer und einige Verpflichtungen überwiegend aus den Regionalligen. Geliehen wurde u.a. Alessio Besio (21) aus Freiburg, der als einziger Stürmer bisher in jeder Partie zum Einsatz kam. Von Unterhaching holte man Mittelfeldmotor Dennis Waldner (24) und aus dem Unterhaus wurde mit Martin Ens (23) eine neue Stütze für die Innenverteidigung aus Paderborn verpflichtet.

Treffsicherster Stürmer ist der 28-jährige Jonas Arweiler, aber auch in diesem Jahr geht nichts ohne Berkan Taz. Der 26-Jährige scheint in Verl wirklich seine Mitte gefunden zu haben und trumpft mit bisher 17 Scorerpunkten auf! Im defensiveren Bereich halten die beiden Ottos, Yari und Fynn, den Laden zusammen.

Löwenpower: Marco Mannhardt (2017-23, U16 bis Amas)

Vereinsgeschichte

Gegründet wurde der SC Verl am 6. September 1924. Vier Jahre später stieg man in die 1. Kreisklasse auf. 1931 folgte der erste Titel, der Gau-Pokalsieg im Kreis Wiedenbrück. im nächsten Jahr stieg der SC in die 2. Bezirksklasse auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand man sich auf Kreisebene wieder, mit einem kurzen Abstecher in die Bezirksklasse.

Erfolge konnte Verl ab 1960 verzeichnen, nachdem man den Nachwuchs stärker ausgebaut hatte. In diesem Jahr erreichte der Club wieder die Bezirksklasse, worauf zehn Jahre später der Aufstieg in die Landesliga Westfalen (4. Liga) folgte. Kurz davor war der Unternehmer Wolfgang Beckhoff als Präsident und Sponsor in den Verein eingestiegen. Damit wehte ein neuer Wind in Ostwestfalen, man etablierte sich in der Landesliga und zeigte ansprechende Leistungen. Die Firmen “Beckhoff – New Automation Technology” und “Elektro Beckhoff” sind heute noch Hauptsponsoren.  Im Zuge der Schaffung der Oberliga stieg man systembedingt in die Verbandsliga auf. In der Saison 1979/80 nahm der Verein dann das erste Mal am DFB-Pokal teil. Im Jahr 1985 war es nach konstant starken Platzierungen endlich so weit und der SC stieg als Meister in die Oberliga Westfalen, also in die dritte Leistungsstufe, auf.

Auch hier hatte man keine Anpassungsschwierigkeiten, geriet aber in der verflixten zweiten Saison in Abstiegsnöte. Danach kehrte aber der Erfolg zurück, 90/91 wurde man Meister und nahm an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil. Die Chance konnte aber nicht genutzt werden und Verl wurde Vierter. In der folgenden Spielzeit gewannen die Schwarz-Weißen zum ersten Mal den Westfalenpokal. 1992/93 wurde man Vizemeister und qualifizierte sich für die deutsche Amateurmeisterschaft. Um 1994 die neue Regionalliga zu erreichen, verstärkte sich der Club und war schließlich auch erfolgreich.

So trat man in der neuen dritten Spielklasse an und wurde direkt Zweiter. In den folgenden Jahren konnte man die Klasse halten und 1999 zum zweiten Mal den Landespokal gewinnen. Auch für die zweigleisige Regionalliga qualifizierte Verl sich, musste aber 2003 nach 17 Jahren in Liga 3 wieder in die Oberliga absteigen. Der direkte Wiederaufstieg misslang, die Rückkehr konnte aber nach einigen knappen Entscheidungen zuvor in der Saison 2006/07 errungen werden. Zusätzlich gewann man wieder den Westfalenpokal.

Den Umstieg in die neue, eingleisige dritte Liga wurde in der Aufstiegssaison verpasst und Verl musste in der Regionalliga verbleiben. In dieser Zeit verlor man auch zweimal im DFB-Pokal gegen unsere Löwen. Auch im Wettskandal 2009 war der SC verwickelt, die betroffenen Spieler wurden hinausgeworfen. Man schwamm folgend in der Regionalliga mit und verpflichtete 2017 Guerino Capretti als neuen Trainer. Nun kehrte der Erfolg langsam zurück und man erreichte 19/20 zum ersten Mal das 1/8-Finale des DFB-Pokals. In der wegen Corona abgebrochenen Saison, durfte Verl, da Rödinghausen nicht aufsteigen wollte, als Zweiter an den Relegationspartien gegen Lok Leipzig teilnehmen. Die Chance wurde genutzt, man stieg zum ersten Mal in die 3. Liga auf und war im Profifußball angekommen.

Seitdem ist der SC Verl fester Bestandteil von Liga 3 und professionalisiert seine Bedingungen. Vor fast zwei Jahren wurde hinter den Kulissen das Zepter weitergereicht. Der bisherige Architekt des Erfolgs der letzte Jahrzehnte, Raimund Bertels, übergab an den bisherigen sportlichen Leiter Sebastian Lange. Dessen gute Arbeit weckte jedoch Begehrlichkeiten, Lange ist nun für den SC Paderborn in der 2. Bundesliga tätig. Seine Rolle übernahm Ex-Spieler Zlatko Janjic, der davor schon als Scout bei den Ostwestfalen tätig war. Wieder ein Eigengewächs also – typisch Verl.

Der Sportclub vereint ca. 1 400 Mitglieder in seiner Fußballabteilung, welche aus ca. 30 Mannschaften im Spielbetrieb besteht. Neben Herren und Jugendfußball gibt es auch eine Frauensparte mit einer Nachwuchsabteilung. Der Profibetrieb ist nicht ausgegliedert und wird zusammen mit dem Breitensport unter einem Dach geführt. Zwei Herren-Amateurmannschaft (3. & 4.) spielen in der Kreisliga C. Senioren Ü32 gibt es sowohl als Leistungs- als sich als Freizeitvariante. Bei letzterer sind leider Spieler mit Trikots der Seitenstraße auf dem Mannschaftsbild – das muss doch nicht sein!

Fanszene

Wie zu erwarten ist die Fanszene des SC Verl überschaubar. Am bekanntesten dürften die Ultras der Curia Verl sein. Daneben gibt es noch sieben weitere offizielle Fanclubs. Die Curia, sowie Neunzehn24, Verler Wölfe 86 und die Jäger-Meister-Chicas Verl wurden erst in den 2020ern gegründet. Seit dem letzten Besuch in München sind mit VERLfolger (mit über 100 Mitgliedern größter Fanclub), dem Tanzania-SCV-Fanclub und der Ölbachcrew Heimwärts drei weitere hinzugekommen.

VERLfolger ist ein internationaler Fanclub mit Sitz in Schwabach und Büro in Hamburg, die Website ist sehr professionell gestaltet und wirkt wie ein Marketingprodukt. Absolutes Urgestein ist aber Der harte Kern, mit dem Slogan “Bauernpower since 1999”. Letztere sind zur aktiven Szene zu rechnen, wie auch noch die Casuals Verl. Mal sehen, wie lange es dauert, bis es zu mühsam ist, alle Vereinigungen aufzuzählen.

Weitere Banner mit Aufschriften wie “SEK SUFF” und “Sextouristen”, die manchmal gesichtet werden können, sind wahrscheinlich den genannten Gruppen zuzuordnen.

Über Freund- und Feindschaften ist mir nichts bekannt. Bei einem Verein dieser Größe sind diese aber normalerweise nicht sehr ausgeprägt. Rivalität gibt es ob der räumlichen Nähe wahrscheinlich zu Gütersloh und Bielefeld.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der bekannte Trainer Roger Schmidt ist als Spieler eine Legende beim SC Verl.
  • Jedes Team abseits der Profis hat einen eigenen Namenssponsor.
  • Ihr Heimspiel in der Relegation zur 3. Liga musste Verl aufgrund eines Corona-Ausbruchs bei der Firma Tönnies in Bielefeld austragen.
  • Die beiden Spieler mit dem Nachnamen Otto sind nicht verwandt.

Der 19. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Energie Cottbus – SSV Jahn Regensburg
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – FC Ingolstadt 04
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr TSV 1860 München – SC Verl von 1924
Sonntag 13:30 Uhr TSV Havelse 1912 – Aachener TSV Alemannia 
16:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – SV Wehen Wiesbaden
19:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – MSV 02 Duisburg

 

TSV 1860 München – SC Verl: Ergebnistipp Rodnei de Lima

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Rodnei Tsv 1860 Senioren Traditionsmannschaft Schottland Alba Sonas

Acht Zweitligaspiele absolvierte Rodnei de Lima zwischen August 2015 und November 2016 für die Löwen, ehe er seinen Vertrag an der Grünwalder Straße auflöste. Heute tippt der Brasilianer, der für den ATSV Salzburg noch immer aktiv ist, die Partie des TSV 1860 München gegen den SC Verl.

Rodnei de Lima glaubt an Heimsieg

Auch wenn der mittlerweile 40-jährige Abwehrspieler seit geraumer Zeit in Österreich lebt und dort noch immer im Ligabetrieb Fußball spielt, so hat er die Löwen doch nicht aus den Augen verloren. Kein Wunder, kickt er doch regelmäßig in der Traditionsmannschaft des TSV 1860 an der Seite von Vereinslegenden wie Thomas Miller, Benjamin Lauth, Michael Hofmann oder Bobi Bründl.

Für das Heimspiel der Löwen gegen den SC Verl ist Rodnei trotz der prekären Personalsituation optimistisch:

“Ich tippe auf ein 3:1 für Sechzig!
Tore: Niederlechner, Philipp & Maier”

Profi in Brasilien, Litauen, Polen, Österreich und Deutschland

Bereits in jungen Jahren wechselte Rodnei aus seiner brasilianischen Heimat nach Litauen, um sich den Traum vom Profifußball zu erfüllen. Vom FC Vilnius zog er 2007 weiter zum polnischen Erstligisten Jagiellonia Białystok. Der geplante Transfer zu Hertha BSC verzögerte sich, sodass er erst nach einer halbjährigen Arbeitslosigkeit zum damaligen Bundesligisten wechselte. Über den 1. FC Kaiserslautern landete der Brasilianer 2012 bei RB Salzburg, wo er die österreichische Meisterschaft feiern konnte.

Nächster Karriereschritt war fast schon zwangsläufig der RB-Ableger in Leipzig, ehe Rodnei im Sommer 2015 zum TSV 1860 wechselte. Verletzungsbedingt absolvierte der Defensivspieler lediglich acht Spiele für Münchens große Liebe, ehe sein Vertrag im Februar 2017 in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde.

2018 stand Rodnei zehn Mal für den FC Blau-Weiß Linz auf dem Platz, im Folgejahr streifte er sich das Trikot von Jahn Regensburg über – allerdings nur in der Futsal-Abteilung der Oberpfälzer. Ab 2020 war der Brasilianer dann für den unterklassigen österreichischen Club SV Anthering am Ball, ehe er im Sommer 2025 zum ATSV Salzburg wechselte.

Sechzig um Sieben: Niederlechner verlängert

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Das Wochenende naht und damit auch das letzte Spiel des TSV 1860 München im Jahr 2025. Am Samstag um 16:30 Uhr empfangen die Löwen zum Abschluss den SC Verl im Grünwalder Stadion. Der gestrigen Donnerstag stand ganz im Zeichen der Vertragsverlängerung von Florian Niederlechner. Zudem haben wir bereits die Wunschaufstellungen und die Faninformationen für Euch veröffentlicht. In Sechzig um Sieben findet ihr wie immer alles Wissenswerte in Kürze.

Niederlechner verlängert bis 2027

Zur Mittagszeit veröffentlichten die Löwen gestern ein Video mit Florian Niederlechner, der ein Trikot mit der Rückennummer 27 in die Kamera hält. Der Angreifer hat seinen Vertrag in Giesing also vorzeitig bis Ende der nächsten Spielzeit 2026/27 verlängert. Am Samstag wird er gegen Verl mit ziemlicher Sicherheit wieder in der Startelf stehen. Alles Wichtige zur Verlängerung könnt ihr hier nachlesen.

Wunschaufstellungen und Christiansen-Ausfall

Die Optionen von Trainer Markus Kauczinski sind zum Jahresabschluss sehr beschränkt. Mit Verlaat, Schifferl, Schröter, Pfeifer, Deniz, Volland, Haugen, Voet und nun auch noch Christiansen, der sich verletzungsbedingt einem Eingriff unterziehen musste und erst einmal ausfällt, ist das Lazarett der Sechzger zum Bersten gefüllt. Dennoch haben unsere sechzger.de-Redakteure in den Wunschaufstellungen einige Optionen gefunden, wie wir die Löwen am Samstag auf den Rasen schicken würden.

Faninformationen zum Verl-Spiel

Am Samstag werden die Gästefans überschaubar sein und sind entsprechend im Block Q untergebracht. Folgerichtig wird auch die Ostkurve fest in Löwenhand sein. Alles Weitere, das ihr zum letzten Heimspiel des Jahres wissen müsst, zum Beispiel was am Fan-Treff am Candidplatz geboten ist, findet ihr bei uns in den Faninformationen zusammengefasst.

Ausblick auf den 19. Spieltag

Noch schlimmer als die Löwen, die neun Ausfälle kompensieren müssen, hat es den SSV Ulm erwischt. Den Spatzen fehlen beim letzten Spiel sogar zwölf Profis. Alles Wissenswerte zum 19. Spieltag könnt ihr bei unseren Kollegen von liga3-online.de in der Spieltags-Vorschau nachlesen.

Heimspiel fest im Blick

Heute findet ihr zahlreiche weitere Informationen zum morgigen Heimspiel bei uns auf der Seite. Unter anderem sind wir für Euch bei der Löwenrunde, zudem stellen wir Euch den SC Verl genauer vor. Wir wünschen Euch schon einmal einen guten Start ins letzte Drittliga-Wochenende des Jahres. Wir sehen uns am Samstag in Giesing!

Florian Niederlechner verlängert bis 2027

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Niederlechner Florian

Stürmer Florian Niederlechner hat seinen Vertrag beim TSV 1860 bis 2027 verlängert. Dies wurde von den Löwen auf Social Media kommuniziert.

Niederlechner verlängert beim TSV 1860 bis 2027

Der gebürtige Ebersberger schnürte bereits in der Jugend (2002-2006) die Kickstiefel für Münchens große Liebe und kehrte im Sommer von Hertha BSC zurück an die Grünwalder Straße. In der 3. Liga kam Niederlechner bislang in allen 18 Partien zum Einsatz, zuletzt jedoch nur noch als Einwechselspieler.

Für den 35-Jährigen, der den TSV 1860 im Spiel bei Erzgebirge Aue sogar als Kapitän auf Feld geführt hatte, stehen in dieser Saison bisher 2 Tore und 3 Vorlagen zu Buche – vermutlich auch für seine ehrgeizigen Ansprüche zu wenig.

Deshalb verkündet Niederlechner anlässlich seiner Vertragsverlängerung:

“Servus Löwen!
Meine Zeit is no ned vorbei. I muas scho no a paar Tore machen.
Einmal Löwe, immer Löwe!”

Am Samstag gegen den SC Verl bietet sich die erste Gelegenheit dazu…

18.12.1949: TSV 1860 schlägt den BC Augsburg am 4. Advent

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

1860 gegen Augsburg – ein ewig junges Duell, bei dem sich die Kräfteverhältnisse in den vergangenen Jahren leider sehr deutlich zu unseren Ungunsten verschoben haben. Zwar schmückt sich der heutige Bundesligist FC Augsburg mit der Jahreszahl 1907, tatsächlich unter diesem Namen gegründet wurde er jedoch erst 1969. Sein Vorgängerverein BC Augsburg reiste heute vor 76 Jahren an die Grünwalder Straße und musste sich den Löwen geschlagen geben.

Oberliga Süd 1949/50

Am 14. Spieltag der Oberliga Süd 1949/50 musste der TSV 1860 also gegen den BC Augsburg ran. Die Löwen hatten eine gute Phase und die drei Spiele zuvor allesamt gewonnen. Zuerst gab es ein 3:1 gegen den FC Schweinfurt 05, dann einen 2:1-Sieg bei Eintracht Frankfurt und anschließend ein 2:0 gegen den VfR Mannheim.

Insgesamt verlief die Spielzeit für den TSV 1860 jedoch sehr durchwachsen. Am Ende stand Platz 9 zu Buche, Oberligameister wurde die SpVgg Fürth vor dem VfB Stuttgart und Kickers Offenbach. Der BC Augsburg beendete die Saison direkt hinter den Löwen als Zehnter.

TSV 1860 besiegt den BC Augsburg

Am 18.12.1949 kam es also zum Duell zwischen Löwen und Schwaben im Grünwalder Straße und bereits nach zehn Minuten fiel das Tor des Tages. Hans Brück ließ die 12.000 Zuschauer, die am 4. Advent ins Sechzgerstadion geströmt waren, jubeln und sicherte 1860 zwei Punkte.

Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag stand der nächste Spieltag auf dem Programm. Diesmal mussten die Löwen in Fürth antreten und zogen im Ronhof mit 1:3 den Kürzeren.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Dr. Max Schäfer schickte gegen den BC Augsburg folgende Elf des TSV 1860 aufs Feld.

Strauß – Pledl, Müller – Hammerl, Seemann, Schmidhuber – Thanner, Sommer, Link, Brück, Fottner

Tor:
1:0 Brück (10.)

Die Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.