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Winterpause: ein Blick in die fünf Regionalligen

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SV Meppen TSV 1860 20230211 (70)

Im deutschen Profifußball ruht derzeit der Ball, seit einigen Tagen ist Winterpause angesagt. Das gilt natürlich auch für die fünf Regionalligen, aus denen am Ende der Saison wieder vier Aufsteiger ermittelt werden. Wer dabei in der Relegation spielen muss und welche Teams sich derzeit Hoffnung machen dürfen auf einen Aufstieg in die 3.Liga, gibt es im Folgenden in der Übersicht.

Winterpause im deutschen Fußball: Zwischenstand in den Regionalligen

Fünf Ligen, nur vier Aufsteiger: das Dilemma, dass nicht jeder Meister in den Regionalligen aufsteigen darf, wurde in den letzten Monaten wieder heiß diskutiert. Mittlerweile hat der DFB Gesprächsbereitschaft signalisiert, nachdem sich zahlreiche Vereine – darunter auch der TSV 1860 München – einer Initiative angeschlossen hatten. Es wurde bereits eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die mögliche Lösungen herausarbeiten soll. Erst einmal bleibt es allerdings bei der aktuellen Regelung und so müssen im kommenden Frühsommer erneut zwei Mannschaften um den letzten, verbliebenen Platz in der 3.Liga kämpfen. Wer das sein könnte und wer in den anderen Regionalligen die Nase aktuell vorne hat, das zeigt nachfolgende Zusammenfassung auf.

Regionalliga Nord: zwei ehemalige Drittligisten an der Spitze

Sollte sich im Norden nach der Winterpause nichts mehr ändern, treffen die Löwen bei einem Verbleib in der 3.Liga auf einen alten Bekannten, zu dem es einige Kilometer abzuspulen gilt, wenn man beim Auswärtsspiel live vor Ort sein möchte. In der Regionalliga Nord liegt derzeit nach etwas mehr als der Hälfte an Spielen der SV Meppen auf Platz 1. Drei Zähler dahinter lauert mit dem VfB Oldenburg ein weiterer, ehemaliger Drittligist – punktgleich mit dem SV Drochtersen/Assel. Letztgenannter Verein bläst zur Attacke und hat vor kurzem angekündigt, das eigene Stadion drittligatauglich auszubauen. Die Rasenheizung ist bereits genehmigt und einem möglichen Aufstieg im Sommer möchte man mit mobilen Tribünen als Übergangslösung begegnen.

Bereits weit abgeschlagen sind Absteiger Hannover 96 II sowie der VfB Lübeck und die Kickers aus Emden, die eigentlich auch Ambitionen für die 3.Liga hegen.

Regionalliga Nordost: Lok erneut vorne

Im Nordosten zeichnet sich das Bild der vergangenen Spielzeit ab. Auch aktuell liegt dort wieder Lok Leipzig an der Tabellenspitze, während der Stadtrivale BSG Chemie in der Abstiegszone zu finden ist. Lok hat derzeit fünf Punkte Vorsprung auf Carl-Zeiss Jena, auf den Rängen drei und vier folgen Rot-Weiß Erfurt sowie der FSV Zwickau. Für den Halleschen FC, ebenfalls ehemaliger Drittligist, dürfte der Zug bei 14 Punkten Rückstand bereits abgefahren sein.

Einen großen Nachteil gibt es allerdings aus Leipziger Sicht in der aktuellen Spielzeit: erneut ist es kein direkter Aufstiegsplatz, der in das Abenteuer 3.Liga führt. Sollte Lok erneut Meister werden, heißt es wieder einmal Relegation.

Regionalliga West: Kopf an Kopf-Rennen zur Winterpause

Äußerst eng geht es im Westen zu: Platz 1 und 6 trennen momentan gerade einmal fünf Punkte. Die besten Karten nach 18 gespielten Partien hat momentan Fortuna Köln. Einen Zähler dahinter liegt der FC Schalke 04 II, drei Punkte Abstand auf Köln hat Rot-Weiß Oberhausen. Auch der FC Gütersloh, Absteiger Borussia Dortmund II und die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach dürfen sich noch Hoffnungen auf einen Platz in der 3.Liga machen.

Am anderen Ende der Tabelle kämpft übrigens Ex-Löwe Sascha Mölders mit dem SC Wiedenbrück gegen den Abstieg.

Regionalliga Südwest: ein Neuling für die 3.Liga?

Der SGV Freiberg Fußball schnuppert am Tor zur Drittklassigkeit – es wäre in der Vereinsgeschichte das erste Mal, dass die Freiberger in die 3.Liga aufsteigen. Mit 41 Punkten führt man nach 20 Spielen die Tabelle im Südwesten an. Einen Punkt dahinter liegt die SG Sonnenhof Großaspach, die als Aufsteiger bislang eine starke Spielzeit hinlegt und sogar den direkten Durchmarsch schaffen könnte. Auf den Tabellen-3. gibt es bereits ein kleines Punktepolster von sechs Zählern. Dort ist die zweite Mannschaft des FSV Mainz momentan zu finden. Der SV Sandhausen hat sich nach einem verkorksten Saisonstart auf Rang 5 vorgekämpft, hat allerdings noch acht Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.

Mit anderen Ambitionen an den Start gegangen sind sicherlich die Kickers aus Offenbach – derzeit heißt die Realität aber eher Abstiegs- statt Aufstiegskampf. Das gilt auch für Freiburg II, die vor einigen Jahren noch für Furore in der 3.Liga sorgten.

Regionalliga Bayern: Nürnberg II, Haching, Würzburg – oder doch jemand anderes?

Den zweiten Relegationsteilnehmer im kommenden Mai und Juni stellt ein Vertreter der Regionalliga Bayern. Zur Winterpause liegt der 1.FC Nürnberg II auf Rang 1. Dahinter folgen Unterhaching (ein Spiel weniger) und die Würzburger Kickers mit je drei Punkten Rückstand. Toto Pokal-Schreck Illertissen ist Vierter, dahinter folgt der starke Aufsteiger VfB Eichstätt. Keine Rolle im Aufstiegskampf spielt wieder einmal die zweite Mannschaft des roten Stadtrivalen. 19 Punkte beträgt der Rückstand bereits.

Wieviele Punkte haben spätere Aufsteiger nach der Hinrunde?

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Der Traum vom Aufstieg lebt! Trotz einer 0:2-Niederlage des TSV 1860 im Jahresfinale gegen Verl am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen. Die Löwen, vorsaisonal zu den Topfavoriten auf eine Rückkehr in die 2. Bundesliga erklärt, sind nach schwerer sportlicher Krise, Niederlagenserie und Trainerwechsel im Herbst, zuletzt in die Erfolgsspur zurückgekehrt und schließen die Hinrunde als Tabellenachter ab. Dreißig Punkte konnten in den 19 absolvierten Partien erkämpft werden. Kann das die Hinrundenbilanz eines Aufsteigers sein?

Rückblick auf die Zahlen in 17 Spielzeiten der 3. Liga

An dieser Stelle wurden schon Anfang November, nach dem 13. Spieltag und dem Heimsieg gegen Tabellenführer Cottbus die entsprechenden Vergleiche angestellt, die hier nun aktualisiert wiederholt werden. Referenz sind dabei die letzten 17 Spielzeiten seit Gründung der 3. Liga im Sommer 2008.

In fünf Spielzeiten reichen 30 Punkte zur Pause nicht

Fangen wir mit der Betrachtung der – allerdings sehr wenigen – Negativbeispiele an. Und das eine liegt gar nicht lang zurück. Im letzten Sommer stiegen Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden in die 2. Liga auf. Nach Abschluss der Hinrunde hatten die Ostwestfalen 31, die Sachsen gar schon 38 Zähler eingeheimst. Jeweils mehr als die Löwen aktuell. Die vier anderen Spielzeiten, in denen eine Hinrundenausbeute von 30 Punkten am Ende nicht zum großen Wurf reichte, rühren aus den allerersten Jahren der 3. Liga. 2009, 2010, 2011 und 2013 hatten die späteren Aufsteiger zur Halbzeit alle einen – teilweise deutlich – besseren Punkteschnitt, als 1,58 Zähler pro Spiel (wie die Löwen derzeit) vorzuweisen.

Zwei scheitern in der Relegation

Auf der anderen Seite gab es aber entsprechend auch zwölf Spielzeiten, in denen mindestens eine Mannschaft, die nach der Hälfte der absolvierten Spiele 30 oder weniger Punkte eingefahren hatte, im Mai in die 2. Bundesliga aufstieg oder zumindest die Relegation erreichte. Exakt 30 Punkte hatte der KSC Ende 2017 gesammelt, landete im Frühsommer 2018 mit 69 Zählern auf dem 3. Platz – und scheiterte in der Relegation an Erzgebirge Aue. Ebenfalls erfolglos in der Relegation – und wir erinnern uns sehr gut daran – blieb Holstein Kiel 2015. Gegen den TSV 1860. Nach der Hinrunde hatten die Störche nur 29 Punkte auf dem Konto gehabt und den achten Platz belegt.

Elf Aufsteiger mit weniger als 30 Punkten nach 19 Spielen

In zehn Spielzeiten gelang es insgesamt elf Mannschaften (fünfmal über die Relegationsspiele) den Aufstieg in die Zweitklassigkeit zu schaffen, obwohl es zur Winterpause punkte- und platzierungstechnisch gar nicht danach aussah. Die beiden extremsten Beispiele sind Preußen Münsten in der vorvergangegen Saison und die Würzburger Kickers im Jahr 2016. Jeweils nur 25 Punkte und Platz zwölf (Münster) bzw. neun (Würzburg) stand zur Winterpause zu Buche. Am Ende schafften es die Preußen als Zweiter mit 67 Punkten direkt, die Kickers als 3. mit 64 Zählern über die Relegation in die 2. Bundesliga. Beide übrigens als Aufsteiger in die 3. Liga im Vorsommer. Jeweils also ein Durchmarsch mit extrem starker Perfomance in der Rückrunde.

2017 – zwei Spätzünder als Aufsteiger

Im Jahr 2017 gelang zum einzigen Mal zwei Vereinen, die in das Jahr mit nur 28 bzw. 27 Punkten gestartet waren, später der Aufstieg. Holstein Kiel und – in der Relegation gegen unsere Löwen – Jahn Regensburg. Nach der Hinrunde hatten sie den sechsten bzw. elften Tabellenplatz belegt.

Von Aalen bis Osnabrück

Der Vollständigkeit halber zu erwähnen wären in dieser Reihe – ohne viel nähere Betrachtung der Punktausbeute nach der Hinrunde – noch die Teams aus Osnabrück im Jahr 2023, aus Kaiserslautern in 2022, Rostock 2021, Wiesbaden 2019, Darmstadt 2014 und Aalen 2012. Sie alle hatten im Winter noch knapp unter 30 Punkte auf dem Konto und landeten am Ende im Spitzentrio der Liga. Hervorzuheben sind an dieser Stelle dann noch – und erneut – die Würzburger Kickers, die – nach nur 26 Punkten im Dezember 2019 – im Spätsommer 2020, nach langer Spielunterbrechung wegen Corona, das Kunststück fertig brachten, mit 64 Punkten der punktbeste Aufsteiger zu sein. Als Tabellenzweiter. Den Titel holten sich damals die nicht aufstiegsberechtigten kleinen Roten.

Kauczinski 2012/13 beim KSC zur Halbzeit schon besser

Der oben schon angesprochene Artikel zum Thema auf sechzger.de vom November noch angeführte Vergleich zum Karlsruher SC unter einem gewissen Trainer Markus Kauczinski in der Saison 2012/13 greift hier übrigens leider nicht mehr. Die Badener hatten zwar nach dem ersten Drittel der Saison noch deutlich weniger Punkte, als die Löwen zum vergleichbaren Zeitpunkt der laufenden Saison auf dem Konto. Nach der Hinrunde waren es aber dann schon 34 Zähler. Und am Saisonende beeindruckende 79.

Auf die Rückrunde kommt es an!

Klar, kritische Geister wenden nun ein, dass es sich hier doch nur um Zahlenspiele handelt und dass die im Kampf um den Aufstieg konkret wenig helfen. Spannend ist die Betrachtung aus Sicht des Verfassers dieser Zeilen aber allemal. Und dass es so viele Mannschaften gibt, die eigentlich erst in der Rückrunde einer Saison richtig durchgezogen haben und den Aufstieg realisieren konnten, ist zumindest bemerkenswert.

 

Löwen mit Testspiel am 5. Juli 2026 beim TSV Moorenweis

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Wichtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Allerdings in diesem Zusammenhang weitgehend unter dem Radar der ansonsten ja stets sehr aufmerksamen Öffentlichkeit rund um den TSV 1860 München. Anfang der vergangenen Woche tauchten auf Instagram Hinweise auf ein weiteres fixiertes Testspiel der Löwen für die kommende Saison 2026/27 auf, das am Sonntag, den 05.Juli 2026 im Landkreis Fürstenfeldbruck, konkret in Moorenweis stattfinden wird. Inzwischen ist es auch auf der Website des Gastgebers hinterlegt. Anlass ist der 80. Geburtstag der Fußballabteilung des TSV Moorenweis. Damit stehen schon zwei Vorbereitungsspiele für den kommenden Sommer fest.

Stimmungsvoller Auftakt 2025/26 in Grafenau und Weyarn

Viele Löwenfans erinnern sich noch an den letzten Sommer, als mit zwei Testspielen im Niederbayerischen Grafenau und in Weyarn im Miesbacher Landkreis die Saison der Drittligaprofis bei zwei unterklassigen Vereinen eingeläutet wurde. Volksfeststimmung war jeweils garantiert, die Löwen zum Anfassen! Das 15:0 beim TSV Weyarn war auch für die sechzger.de-Redaktion ein besonderes Ereignis, veranstalteten wir dort doch unseren ersten sechzger.de-Infotisch, an dem wir viele gute Gespräche mit vielen Leser*innen führen konnten. Dies – so können wir hier geloben – ist auf jeden Fall auch für den kommenden Sommer wieder geplant.

Im Juli 2026: Kay und Moorenweis fixiert

Und auch die Verantwortlichen bei 1860 planen schon die Saisonvorbereitung 2026/27. Anfang Oktober wurde bekannt, dass am Freitag, den 3. Juli beim SV Kay im Landkreis Inn/Salzach gespielt wird (Anm. d. Red.: diese Partie wurde vor kurzem neu terminiert). Zwei Tage später geht es dann in den Westen der Stadt München in den Landkreis Fürstenfeldbruck zum TSV Moorenweis. Anpfiff ist am Sonntag Nachmittag auf der Sportanlage an der Jahnstraße, auf der rund 2.000 Zuschauer Platz finden, um 15 Uhr. Der Kartenvorverkauf, der ganz offensichtlich schon begonnen hat, wird über vier stationäre Handelseinrichtungen in der gut 4.000 Einwohner umfassenden Gemeinde abgewickelt (siehe Plakat ganz unten).

Nur knapp 50 Kilometer nach Moorenweis

Sportlich sollte die Partie für Niederlechner & Co. keine große Herausforderung darstellen. Die Moorenweiser sind zwar in ihrer Liga aktuell souveräner Tabellenführer… Allerdings handelt es sich dabei nur um die achtklassige Kreisliga (Zugspitze, Gruppe 2). Bei diesem Spiel geht es also darum, dass die vielen Anhängern im Westen der Landeshauptstadt ihren Löwen wieder einmal ganz nah sein können. Und auch aus München selbst dürften sich viele Fans auf die weniger als 50 Kilometer lange Anreise machen, um die alten und den einen oder anderen dann ganz neuen Akteur im weiß-blauen Trikot in Augenschein zu nehmen.

 

 

Ursprünglich war die Partie für Ende Juni angesetzt, wurde dann allerdings auf Anfang Juli verschoben.

sechzger.de Talk 242: Niederlage gegen Verl – VAR und Stadion

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sechzger.de Talk Folge 242 Niederlage gegen den SC Verl, Diskussion um VAR in der 3.Liga und Stadion beim TSV 1860 München

Zu einer letzten regulären Runde in diesem Jahr hat Jan seine Gäste im sechzger.de Talk Nummer 242 eingeladen. Gemeinsam mit drei weiteren Redaktionsmitgliedern bespricht er gewohnt ausführlich das vergangenen Heimspiel gegen den SC Verl. Da ein Ausblick auf die nächste Partie aktuell nicht erforderlich ist, geht es im zweiten Teil um zwei diskutable Themengebiete: die mögliche Einführung eines VAR in der 3.Liga und das Thema Stadion rund um den TSV 1860 München.

Heimspiel gegen Verl

Nichts Zählbares gab es für die Löwen beim Duell mit dem SC Verl am zurückliegenden Samstag. Ein 0:2 zeigte die Anzeigetafel zum Jahresabschluss im Grünwalder Stadion an – wirklich Trübsal blasen ist deswegen aber rund um den TSV 1860 derzeit nicht angesagt. Mit der Momentaufnahme nach der Hinrunde können die meisten weiß-blauen Anhänger sicherlich leben, zumal man sich in Schlagdistanz zum Führungstrio in der 3.Liga befindet. Ob Stimmung, Geschehen auf dem Platz oder Schiedsrichterleistung – im aktuellen Talk wird wieder alles rund um das Heimspiel ausführlich beleuchtet.

Diskussion um VAR in der 3.Liga

Abgesehen von der Heimniederlage schaffen es zwei weitere Themen in den sechzger.de Talk Nummer 242. Der nächste Ausblick auf einen Gegner findet nämlich am Samstag, den 10.Januar live im Bamboleo statt. In der aktuellen Ausgabe geht es im zweiten Teil unter anderem um die mögliche Einführung eines VAR. Mit Thomas Spiesl hat sich in den letzten Wochen bereits ein Befürworter dieser Möglichkeit gefunden – allerdings unter gewissen Grundvoraussetzungen. Gegenstimmen gibt es im aktuellen Talk auch, sodass eine lebhafte Diskussion mit vielen Punkten entsteht.

Die gute alte Stadiondiskussion

Eine lebhafte Diskussion ist im Umfeld des TSV 1860 München auch garantiert, wenn man das Wort Stadion nur in den Mund nimmt. In den letzten Wochen und Monaten wurde wieder viel darüber beratschlagt, ob nun ein Verbleib in Giesing oder doch ein Neubau an einer anderen Stelle des Rätsels Lösung sein soll. Eine finale Entscheidung ist in dieser Thematik noch nicht abzusehen. In der aktuellen Runde jedenfalls fällt das Stimmungsbild ziemlich eindeutig aus.

Das Team vom sechzger.de Talk wünscht allen Zuhörerinnen und Zuhörern Frohe Weihnachten und geruhsame Festtage. In der kommenden Woche ist dann noch die Aufnahme einer Jahresabschlussfolge geplant.

Der sechzger.de Talk 242 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Slalom in Alta Badia: McGrath gewinnt, Straßer abgeschlagen

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Linus Straßer will diese Saison nicht recht in Fahrt kommen. Beim Slalom im italienischen Alta Badia kam Straßer nicht über den 17. Rang hinaus. Der Norweger Altle Lie McGrath konnte das Rennen für sich entscheiden.

Straßer nach erstem Durchgang 19.

Einen Tag nachdem Fabian Gratz im Riesenslalom an gleicher Stelle sensationell Platz 5 belegte und sich sogar vor Dominator Marco Odermatt klassieren konnte, vermocht Straßer nicht die Erfolgsgeschichte des DSV weiter zu schreiben. Seine Fahrt im ersten Durchgang war geprägt von vorsichtigen Schwüngen mit deutlich herkennbarem Sicherheitsabstand zu den Toren. Möglicherweise hat Straßer noch Abstimmungsprobleme mit dem neuen Material. Mit einer Hypothek von 1,36 Sekunden Rückstand auf den Halbzeitführenden Ckement Noel aus Frankreich sollte der Skilöwe in den zweiten Durchgang gehen. Für diesen qualifizierte sich aus Reihen des DSV noch Sebastian Holzmann als 25. (+1,60 Sekunden).

Keine Aufholjagd von Straßer im zweiten Durchgang

Straßer kam gut in den zweiten Lauf, hatte aber im Mittelteil einen gravierenden Fehler, der ihn viel Zeit kostete. Am Ende bedeuten zwei nicht optimale Durchgänge im Slalom von Alta Badia Rang 17 für Straßer, der damit natürlich nicht zufrieden sein konnte. Teamkollege Holzmann konnte sich noch um einen Platz verbessern und wurde somit in der Endabrechnung 24 mit einem Rückstand von 1,68 Sekunden.

Atle Lie McGarth gewinnt Slalom in Alta Badia

Der Norweger Atle Lie McGrath (im Titelbild rechts) konnte Noel den Sieg noch entreißen. Nach Platz 2 im ersten Durchgang zeigte Mc Grath eine eindrucksvolle Fahrt im zweiten Lauf. Am Ende lag er 0,30 Sekunden vor Noel, der sich Rang 2 sicherte. Das Stockerl komplettierte der Schweizer Loic Meillard (+0,39 Sekunden). Weiter geht für die Slalom-Asse am 07. Januar auf der Miramonti in Madonna di Campiglio, wo Linus Straßer 2022 Dritter werden konnte.

Nächste Terminierungen: Rostock am Sonntag

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Nächste Terminierungen: Rostock am Sonntag

Der DFB hat zwei Tage vor Heilig Abend die nächsten Terminierungen bekanntgegeben. Die beiden Heimspiel gegen die Ost-Teams aus Rostock und Aue finden demnach am Sonntag und am Dienstag statt. Auswärts müssen die Löwen jeweils am Samstag in Stuttgart und Havelse ran. Ende Februar eröffnet der TSV 1860 München den 26. Spieltag mit einem Auswärtsspiel in Hoffenheim.

Nächste Terminierungen: Rostock am Sonntag

Bereits bekannt war aus der letzten Terminierungs-Runde, dass die Löwen die Rückrunde mit einem Samstags-Heimspiel (17. Januar) gegen Rot-Weiss Essen eröffnen. Gefolgt wird diese Partie vom Auswärtsspiel in Osnabrück am Sonntag, 25. Januar, um 16:30 Uhr in Niedersachsen.
Die nächsten Heimspiele finden an einem Samstag (Aachen), Sonntag (Rostock) und Dienstag (Aue) statt. Auswärts müssen die Sechzger zweimal am Samstag (in Stuttgart und Havelse), sowie am Freitag (in Hoffenheim) ran.

Die Terminierungen im Überblick

Hier die Terminierungen der Spieltag 22 bis 26 im Überblick:
Spieltag 22: Samstag, 31.01.2026, 14:00h: TSV 1860 – Alemannia Aachen
Spieltag 23: Samstag, 07.02.2026, 16:30h: Stuttgart II – TSV 1860
Spieltag 24: Samstag, 14.02.2026, 14:00h: Havelse – TSV 1860
Spieltag 25: Sonntag, 22.02.2026, 13:30h: TSV 1860 – Hansa Rostock
Spieltag 26: Freitag, 27.02.2026, 18:60h: Hoffenheim II – TSV 1860
Spieltag 27, Dienstag, 03.03.2026, 18:60h: TSV 1860 – Erzgebirge Aue

Reisefreundliche Auswärts-Ansetzungen

Mit den Ansetzungen der Spiele in der Fremde sollten die Löwen-Anhänger also gut leben können. Immerhin müssen die Sechzger auswärts an keinem Sonntag ran. Die Weihnachtszeit können die reiselustigen Löwen-Fans also zur Buchung der nächsten Gruppenfahrten nutzen. Wir wünschen schon einmal gutes Gelingen und freuen uns auf die nächsten Invasionen in Großasbach, Havelse und Hoffenheim.

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – SC Verl

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titelbild tsv 1860 sc verl fotogalerie

Wie bereits im letzten Jahr, so mussten die Löwen auch dieses Jahr ihr letztes Heimspiel gegen den SC Verl bestreiten und zogen erneut den Kürzeren. Trotz des Aufbäumens nach dem Seitenwechsel stand am Ende eine 0:2-Niederlage zu Buche. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen von der Partie des TSV 1860 München gegen den SC Verl im Grünwalder Stadion.

Feuerwerk auf Giesings Höhen

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 – SC Verl

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 in der Winterpause auf Platz 8

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Der TSV 1860 München hat das Jahr 2025 mit einer Heimniederlage gegen den SC Verl abgeschlossen. Die Löwen liegen damit aktuell im Mittelfeld der 3.Liga. Ein Blick auf alle Meldungen gibt es noch ein letztes Mal in diesem Jahr, bevor das Format Sechzig um Sieben sich in eine kleine Winterpause verabschiedet.

Heimniederlage gegen den SC Verl

Nichts zu holen gab es für die Löwen am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den SC Verl. Die Gäste agierten wie erwartet sehr offensiv und setzten die Dreierkette um Max Reinthaler bereits frühzeitig unter Druck. Schlussendlich gab es in den 90 Minuten eine verdiente Niederlage aus Löwen-Sicht. Wie sich die Trainer und weitere zu der Partie äußerten, ist in den Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

TSV 1860 engagiert sich bei “Schule ohne Rasissmus”

Bereits Anfang vergangener Woche war eine Delegation des TSV 1860 München in Starnberg an der dortigen Fünfseen-Schule zu Gast. Hintergrund war das Projekt “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Löwen übernahmen für die Schule die Schirmherrschaft und der Besuch am Dienstag soll nur der Auftakt für weitere, gemeinsame Veranstaltungen gewesen sein.

Winterpause auch bei Sechzig um Sieben

Von Montag bis Freitag gibt es normalerweise jeden Morgen eine Übersicht aller Meldungen des zurückliegenden Tages oder Wochenendes rund um den TSV 1860 München. Die ruhige Weihnachtszeit nutzt die Redaktion nun für eine kurze Winterpause dieses Formats. Das aktuelle Sechzig um Sieben ist das letzte im Jahr 2025. Ab dem 05.Januar werden die Leserinnen und Leser dann wieder zum Start in den Tag mit allen Informationen auf den aktuellsten Stand gebracht.

Live-Talk am 10.Januar im Bamboleo

An dieser Stelle noch ein weiterer Hinweise in eigener Sache: am 10.Januar findet im Bamboleo der nächste sechzger.de Live-Talk statt. Anmeldungen über die E-Mail Adresse der Redaktion sind weiterhin möglich. Im Anschluss ist eine kleine Party bzw. ein gemütlicher Abend zum Verweilen und Austauschen geplant.

Köllner wird Trainer bei Blau-Weiß Linz

Ex-Löwen-Trainer Michael Köllner hat einen neuen Job. Der 55-Jährige, der zuletzt bis Mai 2024 in Ingolstadt tätig war, steht künftig in der österreichischen Bundesliga an der Seitenlinie. Dort soll er bei Blau-Weiß Linz versuchen den Abstieg zu verhindern. Als erste Aufgabe steht im Ende Januar das Derby gegen den LASK im ÖFB-Cup bevor.

News aus der 3.Liga

Der 19.Spieltag

Energie Cottbus ist Herbstmeister der 3.Liga. Die Lausitzer kamen am 19.Spieltag zwar nur zu einem Unentschieden gegen Jahn Regensburg, die Konkurrenz konnte davon allerdings nicht profitieren. Neuer Tabellenzweiter ist der SC Verl nach dem Auswärtssieg in Giesing. Dahinter folgen punktgleich der MSV Duisburg (0:0 in Köln) und der nächste Löwen-Gegner Rot-Weiss Essen (3:2-Heimsieg gegen Ulm).
Am anderen Ende der Tabelle feierte Erzgebirge Aue einen wichtigen Heimsieg gegen den Tabellenletzten Schweinfurt und verlässt damit die Abstiegszone. In dieser befinden sich Alemannia Aachen (1:1 in Havelse) sowie die bereits genannten Vereine aus Ulm, Havelse und Schweinfurt.

Der TSV 1860 München belegt nach der Hinrunde mit 30 Punkten Rang 8.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – SC Verl

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Weihanchtschoreo gegen Verl 25/26

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es um das letzte Spiel der Löwen im Kalenderjahr 2025, das am frühen Samstag Abend gegen den SC Verl verdient mit 0:2 verloren ging.

Stefan Kranzberg (Redakteur sechzger.de):

Mit Blick auf die anderen Ergebnisse und die Tabelle ist die Niederlage natürlich ärgerlich, aber sie war schon verdient. Gerade in der ersten Viertelstunde waren wir, zumindest gefühlt, nicht ein einziges Mal kontrolliert in der gegnerischen Hälfte. Und wenn man schon unterlegen ist, dann muss man bei Standards sicher stehen – hat auch nicht geklappt. Nach 30 Minuten haben die Löwen dann auch am Spiel teilgenommen und in der zweiten Halbzeit war das dann der Fight, den ich erwartet und erhofft hatte. Selbst zu zehnt hatte Sechzig noch Chancen auf den Ausgleich, ehe das 0:2 die Partie entschieden hat. Die Stimmung nach dem Seitenwechsel war richtig geil und auch nach dem zweiten Tor haben die Fans ein gutes Gespür bewiesen und die Mannschaft super unterstützt. Ich denke, dass kaum jemand dem Team sauer war, weil man gemerkt hat, dass die Jungs wollten und alles reingehauen haben. Verl hat das aber alles in allem schon sehr clever und souverän runtergespielt.

Tobias Strobl (Trainer SC Verl nach dem Spiel in der PK):

Ich denk, dass wir heut richtig gut reinkommen und ‘ne hohe Dominanz haben und Kontrolle haben und auch nach Ballverlustsequenzen sehr griffig waren und es sich schon extrem dominant – aber ohne Torchancen – angefühlt hat. Dann machen wir das 1:0 nach einer Standardvariante, was mich extrem für die Jungs freut. Und dann geht das Spiel ein bisschen mehr auf, wo ich aber trotzdem immer das Gefühl hatte, dass wir die Kontrolle über das Spiel haben. Ich glaub, Sechzig hat in der ersten Halbzeit dann die Riesenchance zum Ausgleich. Machen sie nicht. Wir verpassen so ein bisschen zielstrebiger Richtung gegnerisches Tor zu spielen. Zweite Halbzeit startet dann so: Wir wussten, dass Sechzig mehr kommt, das Spiel geht natürlich mehr auf und dann gibt’s die Gelb-Rote Karte. Und die hat uns nicht so gut getan, weil wir dann noch einen Ticken hektischer geworden sind, so das Gefühl hatten: Wir müssen jetzt das 2:0 machen. Und das hat unserem Spiel gar nicht gut getan und da hätten wir dann auch das 1:1 fressen können. (…) Mit dem 2:0 hatte ich schon das Gefühl, dass der Deckel drauf war. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, ich denke, das war ein gebührender Abschluss dieses Jahres und am Ende des Tages ist es wahrscheinlich auch kein unverdienter Sieg.

Florian Niederlechner (erstmals seit 25.10. wieder in der Startelf):

Man muss ihnen (dem SC Verl, Anm.d. Red) ein echtes Kompliment machen, die spielen eine richtig gute Hinrunde, haben eine gute Idee. Aber trotzdem: Die erste Halbzeit war einfach nicht gut. Ich würd’ sagen, da waren wir ein bisschen feig’, nicht mutig genug und dann haben wir uns in der Halbzeit viel vorgenommen, wollten eins gegen eins pressen und dann hat es viel mehr geklappt. Ich glaub, auch wenn die erste Halbzeit klar an Verl ging, waren wir dann schon dran, dass wir vielleicht den Ausgleich machen, nach der Halbzeit. Aber im Großen und Ganzen war es dann schon ein verdienter Sieg für Verl. (…) Wir haben jetzt echt gute zwei Monate gehabt. Es macht richtig Spaß mit den Jungs, jetzt feiern wir Weihnachten, tun Kraft tanken und dann: Vollangriff 2026!

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

In der ersten Halbzeit waren wir nicht so aktiv, haben viele Bälle verloren, waren mit Ball nicht so präsent und das ist erst Anfang der zweiten Halbzeit passiert. Da haben wir in der zweiten Halbzeit insgesamt – also auch in Unterzahl – noch ein gutes Spiel gemacht. Das hat nur insgesamt nicht gereicht. (…) Wir sind jetzt zwei Monate zusammen und in den zwei Monaten haben wir es geschafft, oben anzudocken. Wir waren irgendwo im Mittelfeld, jetzt haben wir die Schlagweite nach oben hergestellt. Wir haben uns natürlich mehr erhofft und mehr erträumt heute. Aber wir waren heute einfach auch nicht gut genug und haben das auch nicht verdient. Mit elf gegen elf hätten wir vielleicht ‘nen Punkt holen können, da waren wir dann aber auch nicht clever genug. (…) Aber wir haben vieles auf den Weg gebracht, die Mannschaft hat ‘ne gute Energie und auch am Ende in Unterzahl haben sie es noch versucht bis zum Schluss, das Ding nochmal zu drehen und das zeigt die Einstellung und das zeigt auch den Willen. Und wenn alle da sind, haben wir ‘ne gute Truppe und dann packen wir es im nächsten Jahr an, einfach dran zu bleiben und dann dieser Momente einfach auf unsere Seite zu bringen.

Christian Jung (Redakteur sechzger.de):

Ich hatte zu Beginn des Spiels den Eindruck, es sei der Matchplan von Markus Kauczinski, der aktuell stärksten Mannschaft der Liga mit dem eigenen letzten Aufgebot nicht ins offene Messer zu laufen. Das sah nicht schön aus, war aber erstmal einigermaßen effektiv. Dann kriegst du das Gegentor durch eine Standardsituation und einen traumhaften Abschluss. In der zweiten Halbzeit haben die Löwen dann richtig Biss gezeigt und hätten ohne den Platzverweis vielleicht sogar einen dreckigen Punkt mitnehmen können. Das Publikum hat ganz viel Gespür gezeigt und das Team nach dem wohl entscheidenden Gegentreffer zum 0:2 lautstark aufgerichtet. Außer ein paar wenige Unverbesserliche im Block J, die sich offensichtlich die ganze Woche nicht mit der aktuellen sportlichen und personellen Situation und dem Gegner, der da daherkommt beschäftigen, dann aber ins Stadion kommen um neunzig Minuten lang auf die eigene Mannschaft schimpfen. Peinlich!

Maik Wiesch (Löwenfan aus Rheine/Westfalen):

Familienausflug nach München: Einmal in der Saison geht es aus dem Münsterland zum Heimspiel. In dieser Saison schon zum zweiten Mal: 685 km Anreise, Übernachtung im Hotel am Stadion und das Beste: Vier Karten für die Westkurve – Dank bester Kontakte – bekommen. Also ging es voller Vorfreude los. Meine beiden Jungs in den Block H und meine Frau mit mir in den Block J. Leider haben die Spieler nicht so performt wie es für den Jahresabschluss passend gewesen wäre, die ersten 30 Minuten war von unserer Mannschaft nichts zu sehen. Dann wurde es etwas besser und in der zweiten Halbzeit kam endlich wieder die Leidenschaft und der Kampfwille. Selbst die Rote Karte hat das nicht gestoppt. Leider kam dann das zweite Tor von Verl und besiegelte die völlig verdiente Niederlage. Trotzdem war das Erlebnis wieder einmal grandios! Die aktive Fanszene hat nach der Pause mit dem Feuerwerk und den Wunderkerzen wieder eine tolle Atmosphäre beigetragen.
Wir freuen uns auf die nächsten Spiele und hoffen auf ein Aufstiegsfinale am letzten Spieltag in unserer Nähe…
Einmal Löwe immer Löwe!

Danke für’s Mitmachen!

An dieser Stelle, nach den letzten Stimmen zum Spiel im Jahr 2025 dankt der hierfür verantwortliche Redakteur allen, die sich in der Hinrunde tatkräftig und wortgewandt an unserer vor dieser Saison ins Leben gerufenen Rubrik Stimmen zum Spiel beteiligt haben. Und damit nach jeder Partie der Löwen eine sehr breite und differenziertn Sicht aus oft ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf das zuvor auf dem Rasen und den Rängen Geschehene ermöglicht haben.
Wir freuen uns auf viele Stimmen zu den Spielen im kommenden Jahr 2026!

TSV 1860 engagiert sich bei “Schule ohne Rassismus” in Starnberg

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TSV 1860 München Schule ohne Rassismus Schirmherrschaft in Starnberg Manfred Paula Max Christiansen

Der TSV 1860 München hat die Schirmherrschaft für die Fünfseen-Schule Starnberg im Rahmen des Projekts “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” übernommen. Am Dienstag fand die offizielle Auftaktveranstaltung dazu statt. Neben Geschäftsführer Manfred Paula und Max Christiansen aus dem Profikader waren weitere Verantwortliche der Löwen vor Ort.

TSV 1860 mit Engagement bei “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”

Anfang November wurde aus einem unerfreulichen Grund bundesweit über den TSV 1860 München berichtet. Ein rassistischer Vorfall gegenüber einem Spieler der Gastmannschaft hatte für eine Spielunterbrechung gesorgt. Die Löwen handelten schnell und konsequent: es erfolgte nicht nur zeitnah eine Entschuldigung gegenüber dem betroffenen Akteur, sondern auch klare Statements auf der Homepage sowie in den sozialen Medien. Gegen den 1.FC Saarbrücken lief die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski in Absprache mit Hauptsponsor dieBayerische in einem Sondertrikot auf. Die Matchworn-Trikots wurden zuletzt versteigert und ein beachtlicher Betrag erreicht. Dieser kommt der Initiative „München erinnern!“ zugute. Sie wurde von Angehörigen und Überlebenden initiiert, die den rassistischen Anschlag vom 22. Juli 2016 am Olympia-Einkaufszentrum in Erinnerung behalten wollen.

Dass es damit allerdings bei weitem nicht getan ist, zeigt eine weitere Aktion, an der sich der TSV 1860 München in der aktuellen Woche beteiligt hat. Am Dienstag waren Geschäftsführer Manfred Paula, der aktuell verletzte Max Christiansen, Verwaltungsrat Sebastian Seeböck, Fanbetreuer Jamie Jesse und Vize-Präsident Peter Schaefer in Starnberg zu Gast. Hintergrund des Besuches war die Übernahme der Schirmherrschaft für die dort ansässige Fünfseen-Schule im Rahmen des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Wie die Löwen mitteilten, war die Aktion der Startschuss für eine “langfristig angelegte Partnerschaft zwischen dem TSV 1860 München und der Starnberger Schule“.

An dem Projekt nehmen in Deutschland mittlerweile über 4.900 Schulen teil. Über drei Millionen Schülerinnen und Schüler sind damit involviert. Die Beteiligten können “das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden“. Sobald eine Schule sich der Initiative anschließt, gilt eine Selbstverpflichtung mit drei Punkten. Dazu zählt unter anderem, bei Fällen von Diskriminierung, Rassismus oder Gewalt aktiv zu werden und gegen die genannten Punkte anzugehen. Die Löwen tragen mit ihrer Schirmherrschaft einen wichtigen Teil dazu bei, das Projekt zu fördern und an der Schule in Starnberg präsenter zu gestalten. Dank Löwen-Partner Langnese konnte im Rahmen des Besuchs zudem ein Spendenscheck über mehrere hundert Euro übergeben werden.

Foto: Desativ / TSV 1860