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TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg II: Ergebnistipp Lukas Reich

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lukas reich

Dass Lukas Reich Löwe durch und durch ist, bezweifelt wohl niemand. Da er jetzt jedoch seine Fußballstiefel in der 2. Bundesliga für die SpVgg Greuther Fürth schnürt, haben wir bewusst darauf verzichtet, ihn um den Ergebnistipp für das Duell am vergangenen Dienstag zu bitten, um ihn nicht in die Bredouille zu bringen. Stattdessen gibt er nun seinen Tipp für das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ab.

Lukas Reich rechnet mit Löwensieg

Wenn es nach dem Ex-Profi der Löwen geht, folgt auf den ersten Heimsieg gegen Schwaben Augsburg direkt der nächste Dreier auf Giesings Höhen.

“Ich tippe auf ein 4:1.
Torschützen: Meine ehemaligen Mitspieler Cri Leone, Tunay Deniz, Lasse Faßmann und natürlich mein Spezl Raphi Ott!”

Dass der jetzige Fürther, der auch die Partie der Löwen im Ronhof am Dienstag besuchte, somit automatisch eine hohe Niederlage des mittelfränkischen Konkurrenten tippt, dürfte auch nicht ungelegen kommen…

Von Giesing in die 2. Bundesliga

Im Sommer 2016 war Luki Reich vom FC Forstern zum TSV 1860 gewechselt und hatte seitdem sämtliche Juniorenmannschaften der Löwen durchlaufen. Um noch eine Ablöse zu generieren, stimmte Ex-Geschäftsführer Dr. Christian Werner in der Sommerpause 2025 dem Transfer zur SpVgg Greuther Fürth zu. Neben 500.000 € Transfersumme sicherten sich die Löwen laut transfermarkt.de noch eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von ca. 10%.

Insgesamt absolvierte Lukas Reich in der 3. Liga 35 Partien für die Löwen, wobei ihm ein Tor gelang. Bei den Mittelfranken stehen für den 19-Jährigen inzwischen 26 Spiele in der 2. Bundesliga zu Buche, in denen der Rechtsverteidiger einen Treffer (im März gegen Aufsteiger SV Elversberg) erzielte.

lukas reich fürth 1860
Lukas Reich im Kreise seiner ehemaligen Mannschaftskollegen

Ex-Löwe Haugen: “Festtag in Giesing, wenn die Löwen spielen”

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Sigurd Haugen Giesing

Nur eine Saison schnürte Sigurd Haugen für den TSV 1860 die Fußballstiefel, eroberte die Herzen der Löwenfans jedoch im Sturm. Der jetzt beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag stehende Stürmer denkt gerne an seine Zeit an der Grünwalder Straße zurück, besonders die Heimspieltage blieben in Erinnerung: “Es ist ein Festtag in Giesing, wenn die Löwen spielen.”

Grünwalder Stadion als Hexenkessel

Dass Haugen am Sonntag selbst für die U23 des 1. FC Nürnberg auf Giesings Höhen auflaufen wird, ist sehr unwahrscheinlich. Zuletzt hatte er sich im Zweitligakader der Franken etabliert, nachdem er zu Saisonbeginn verletzungsbedingt ausgefallen war. Drei Einsätze stehen für den Norweger derzeit in der 2. Bundesliga zu Buche, auf seinen ersten Scorerpunkt muss der 29-Jährige indes noch warten.

Wie schätzt er die Chancen des FCN-Nachwuchses im Grünwalder Stadion ein?

“Ich denke, die Löwen werden versuchen, das Feuer auf den Rängen in den ersten Minuten zu entfachen. Dann kann das Grünwalder auch zu einem echten Hexenkessel werden. Das muss die U23 unterbinden. Sollte es der U23 aber gelingen, das erste Zeichen in dieser Partie zu setzen, ist durchaus etwas möglich.”

Gibt es wieder einen Festtag in Giesing?

Die besondere Atmosphäre rund um den TSV 1860 München kennt Haugen aus eigener Erfahrung und denkt insbesondere gerne an die Spiele im Sechzgerstadion zurück:

“Es ist natürlich ein spezielles Gefühl, für diesen Verein aufzulaufen. Man merkt schon vor dem Stadion, dass in Giesing ein Festtag ist, wenn die Löwen spielen.”

Ein besonderes Lob spricht der Stürmer den Löwenfans aus:

“Sie sind sehr treu und gehen mit ihrem Verein durch dick und dünn. Das habe ich während meiner Zeit in München gemerkt. Egal, ob auswärts oder im Grünwalder: Sie waren immer da und haben uns gepusht.”

Neue Marktwerte bei den Löwen: Fiedler mit größtem Sprung

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Lance Fiedler Tsv 1860

Die neuen Marktwerte auf transfermarkt.de sind freigeschaltet; auch beim TSV 1860 München hat sich einiges getan. Während zahlreiche Spieler ihren bisherigen Wert behalten, gibt es bei einigen Löwen deutliche Veränderungen. Für den größten Sprung sorgt dabei Lance Fiedler.

Lance Fiedler mit größtem Sprung

Der Linksverteidiger, der frisch seinen Vertrag verlängerte, springt von keinem vorhandenen Marktwert auf 200.000 Euro. Fiedler gilt damit als einer der interessanteren Spieler im aktuellen Löwen-Kader. Zuletzt wurde zudem über Interesse von Stuttgart II berichtet. Sollte seine Entwicklung so weitergehen, dürfte sein Marktwert auch bei der nächsten Anpassung im Fokus stehen.

Ebenfalls fällt die prozentuale Entwicklung bei Emre Erdogan auf. Der Außenspieler legt um 100.000 Euro zu und wird nun mit 150.000 Euro bewertet. Sein guter Saisonstart, seine Vertragsverlängerung und das Interesse aus der Türkei haben offenbar dazu beigetragen, dass sein Wert deutlich nach oben korrigiert wurde.

Auch Wagner gehört zu den Gewinnern

Ein weiterer Flügelspieler, der seinen Marktwert erhöhen konnte, ist Fabio Wagner. Der 19-Jährige, der auf jeder offensiven Position spielen kann, steigt auf 150.000 Euro. Doch das ist nicht sein erster Marktwert. Einst stand er schon bei 50.000 Euro, allerdings spielte er da noch für die SpVgg Ansbach. Nach seinem Wechsel in das Löwen NLZ sank er wieder auf 0 Euro. Er verlängerte seinen Vertrag am 30.06.2026 um zwei weitere Jahre.

Benedikt Hoppe erhielt währenddessen auch seinen ersten Wert: Der Innenverteidiger steigt mit 50.000 Euro ein und wird damit höher bewertet als beispielsweise Christian Leone, Paul Bachmann, Edon Krasniqi oder Brahim Moumou, die einen Einstieg bei jeweils 25.000 Euro bekamen. Raphael Wach und Arian Otivero Calderon starten jeweils mit 75.000 Euro.

Uhlmann und Dressel verlieren

Nicht alle Entwicklungen gehen allerdings nach oben. Eric Uhlmann und Dennis Dressel werden jeweils um 50.000 Euro auf 300.000 Euro abgewertet. Als wesentlicher Faktor wird dabei der Wechsel in eine schlechtere Liga gesehen.

Auch Florian Niederlechner verliert 50.000 Euro und steht nun bei 200.000 Euro. Bei Moritz Seiffert geht es um 25.000 Euro nach unten auf 150.000 Euro. Hier werden neben dem Ligawechsel auch die bisherigen Leistungen zum Saisonstart berücksichtigt.

Andere Spieler konnten ihren Marktwert trotz Ligaabstieg und höherem Alter bestätigen. Tunay Deniz bleibt beispielsweise bei 225.000 Euro. Sein starker Saisonstart spricht dafür, dass es keinen Grund für eine Veränderung gab. Lasse Faßmann bleibt ebenfalls bei 200.000 Euro. Bei ihm könnte eine Aufwertung allerdings bereits beim nächsten Winter-Update zum Thema werden, sollte er sich weiter als Abwehrchef etablieren.

Wer macht den nächsten großen Sprung?

Damit sind die neuen Zahlen erst einmal gesetzt. Spannend wird aber vor allem die Frage, welcher Löwe als Nächstes einen großen Sprung beim Marktwert machen kann.

Wie seht ihr die neuen Marktwerte? Seid ihr mit den Anpassungen einverstanden oder hättet ihr einzelne Löwen höher beziehungsweise niedriger eingestuft? Und vor allem: Wer macht beim nächsten Update den nächsten großen Sprung?

Löwenrunde gegen Nürnberg II: “…damit das Bier noch besser schmeckt”

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Löwenrunde vor Ansbach

Zum Abschluss der englischen Woche empfangen die Münchner Löwen am Sonntag den FC Nürnberg II. Um 15:00 Uhr beginnt die Begegnung im sicherlich wieder ausverkauften Grünwalder Stadion. Nach dem unnötigen 1:1-Unentschieden gegen die SpVgg Greuther Fürth sollen für die Sechzger dann wieder drei Punkte her. Personell sieht es soweit gut aus bei den Hausherren. Bei der Löwenrunde am Freitagmorgen sagte 1860-Trainer Alper Kayabunar mit einem Grinsen: “Wir wollen daheim natürlich gewinnen, damit den Fans das Bier auf der Wiesn noch besser schmeckt”.

Die Analyse zum Fürth-Spiel

Zu Beginn der Presserunde ging der Blick zurück auf das letzte Spiel am Dienstag in Fürth, als die Löwen die erste Halbzeit dominiert hatten, im zweiten Durchgang aber die Führung aus der Hand gaben. “Wir haben in Fürth ein gutes Spiel gemacht, auch wenn 15 Minuten nicht so gut waren. Wir gehen mit viel Zuversicht in das Heimspiel gegen Nürnberg”, erklärte Kayabunar. Seine Mannschaft habe das Spielsystem inzwischen verinnerlicht und entwickle sich stetig weiter. “Wir waren in fast jedem Spiel die bessere Mannschaft und sind auf einem sehr guten Weg. Man muss immer wissen, wo wir herkommen. Das ist ein Prozess”, fügte der Sechzger-Coach an. Mit der ersten Halbzeit sei er sehr zufrieden gewesen: “Wir kommen unserer Spielidee immer näher”, sagte Kayabunar. Dann habe man nach der Pause nicht mehr so viel Druck auf den Gegner bekommen, und einige Fehler im Positionsspiel gemacht. “Nach dem 1:1 haben wir das Spiel dann aber wieder schnell unter Kontrolle bekommen”, sagt er weiter.

Der Coach zu Gevorgyan und Uhlmann

Über Mark Gevorgyan, der in Fürth gelb-rot-gefährdet zur Pause vom Platz musste, sagte der Coach auf Nachfrage von sechzger.de: “Ich spreche viel mit ihm. Eine Gelbe Karte beeinflusst natürlich sein Spiel, deshalb habe ich ihm gesagt, dass er keine dummen Gelben Karten kassieren soll. In Fürth ist es bei der Gelben Karte etwas unglücklich gelaufen, weil der Ball versprungen ist. Ich will ihm seine Aggressivität nicht nehmen, er lernt aus solchen Situationen”. Über Uhlmann, der in der Schlussphase ins Spiel kam, erklärte Kayabunar: “Ich sehe ihn auf jeden Fall im Zentrum, er ist gegen den Ball sehr aggressiv. Aber er ist auch torgefährlich und kopfballstark. Wir können ihn auf mehreren Positionen einsetzen”.

Kayabunar über die flache Ecken-Variante

Angesprochen von sechzger.de auf die zahlreichen kurz und flach getretenen Ecken erklärte Kayabunar: “Wir hatten viele Standards und es gibt diese Variante, die wir gegen Kiel ausprobiert haben, weil sie viele kopfballstarke Spieler hatten. Dabei bringen wir den Ball flach und scharf rein und versuchen für Durcheinander in der Box zu sorgen. Leider hat es nicht so gekappt und wir hatten in der englischen Woche nicht viel Zeit, daran zu arbeiten, aber wir haben es angesprochen.”

Die personelle Lage bei 1860

Die Löwen sind personell weiterhin gut aufgestellt. Bis auf die Langzeitverletzten kann der Coach aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen. Bei Rron Golasci, der sich wie Seiffert noch herantastet, wird es bis zu einer möglichen Rückkehr noch etwas dauern, wie Kayabunar erklärte: “Er ist im Aufbautraining und wird dann erst einmal in der U21 starten.”. Über die wechselnden Ersatzkeeper (Musa und Bachmann) auf der Bank sagte er: “Wir entscheiden das in Absprache mit Marc [Anm. d. Red.: Towarttrainer Marc Lamberger], damit wir beiden Spiele in der U21 geben können.”. Eine große Rotation sei gegen Nürnberg nicht zu erwarten, fügte Kayabunar an. Die Auswechslung von Deniz in Fürth erklärte er so: “Ich habe nach dem Spiel mit ihm gesprochen. Er war verärgert, weil er der Mannschaft helfen will. Aber er kommt aus einem Kreuzbandriss und ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Außerdem hatten wir zwei Spiele in kurzer Zeit und das nächste Spiel ist bereits am Sonntag.”.

Das erwartet die Löwen gegen Nürnberg

Mit dem kleinen Glubb wartet nach Fürth gleich die zweite U-Mannschaft in Folge auf die Löwen. Der Trainer erwartet erneut einen technisch starken und gut ausgebildeten Gegner. “Nürnberg ist inzwischen formstärker, sie haben zuletzt in drei Spielen elf Tore geschossen. Das ist eine U-Mannschaft, die etwas Startschwierigkeiten hatte, aber das ist bei jungen Mannschaften normal. Man weiß nie genau, was einen gegen solche Teams erwartet. Es wird sicher ein schweres Spiel, denn das sind alles spielstarke und sehr gut ausgebildete Spieler”, erklärte der Löwen-Trainer.

Der Fan-Support als Bonus

Über die Besonderheit der Spiele im Grünwalder Stadion für sein Team und den Gegner berichtete Kayabunar: “Das ist ein Bonus für uns, wenn wir angefeuert werden und die Fans mitnehmen können mit Grätschen und guten Aktionen. Aber es kann auch für den Gegner Motivation sein. Der Gegner bekommt dann vielleicht das Gefühl, dass man nichts zu verlieren hat. Für viele Spieler ist das das Spiel ihres Lebens”.

Kayabunar über die Wiesn

Das Heimspiel gegen Nürnberg ist das erste Match während der Wiesn. Darüber sagte der Trainer: “Für uns ist jedes Spiel wichtig, aber wir wollen das Heimspiel natürlich gewinnen, damit den Fans das Bier auf der Wiesn noch besser schmeckt und man noch mehr Freude an der Wiesn hat”. Er selbst hat mit seinen Kindern auch den einen oder anderen Besuch auf der Theresienwiese eingeplant. Auf die Nachfrage, ob es beim offiziellen Wiesn-Besuch eine Maß-Grenze für die Spieler gibt beantwortete Kayabunar folgendermaßen: “Eine Ansage gibt es nicht, viele Spieler kommen ja aus München und wir sind Profis genug.”.

Noch keine Namen auf dem Trikot

Am Sonntag werden die Sechzger übrigens wieder mit ihren weißen Heimtrikots auflaufen. Die Spielernamen sollen dann in einem der nächsten Spielen auf dem Rücken der Kicker zu finden sein. Da der neue Trikot-Satz noch nicht eingetroffen ist, wird beispielsweise Tunay Deniz mit der 36 statt der 10 auf dem Rücken auflaufen. Bei den neuen Auswärtstrikots hatte er in Fürth bereits seine Stammnummer 10 getragen.

Das Spiel bei uns im Live-Ticker verfolgen

Das Match gegen den FC Nürnberg II wird am Sonntag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausverkauft sein. Letzte Tickets dürfte es wieder an der Tageskasse am Stadion geben. Für alle Löwenfans, die nicht live mit dabei sein können, berichten wir natürlich wieder ab den Mittagsstunden auf sechzger.de im Live-Ticker.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg II

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Wunschaufstellungen Trikot Tsv 1860 fanshop

Welche Erkenntnisse zieht man denn nun aus dem Remis in Fürth? Baut man auf die sehr ansehnliche Leistung vor dem Seitenwechsel oder kritisiert man den Leistungseinbruch zu Beginn der zweiten Halbzeit? Nimmt Alper Kayabunar zum Ende der englischen Woche personelle Änderungen bei seinen Löwen vor? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – 1. FC Nürnberg II

Diesmal haben sich gleich sechs Redakteure gemeldet, die ihre Ideen präsentieren wollen – und siehe da: Jeder würde es ein bisschen anders machen als die Kollegen!

Thomas Spiesl

Leichte personelle Anpassungen nimmt unser Mann in der Löwenrunde vor: In der Innenverteidigung kommt Eric Uhlmann anstelle von Felix Weber zum Zug. Zudem soll Emre Erdogan auf dem rechten Flügel wirbeln, da der pfeilschnelle Fabio Wagner Routinier Florian Niederlechner im Angriff ersetzt.

Thomas Enn

Bei Thomas Enn kehrt Julian Bell für Mark Gevorgyan in die Startelf zurück und auch Emre Erdogan darf sich wieder von Beginn an beweisen. Der türkische Junioren-Nationalspieler ersetzt Fabio Wagner auf dem rechten Flügel. Weitere (und nicht unbedeutende) Änderung: Statt Vitus Eicher steht Paul Bachmann im Tor des TSV 1860!

Florian Buch

Benedikt Hoppe kehrt bei Flo in die Startelf zurück und ersetzt Felix Weber in der Innenverteidigung. Zudem erhält Kapitän Dennis Dressel eine Pause und Neuzugang Eric Uhlmann darf sich erstmals von Beginn an zeigen.

Christian Jung

Gar nur eine personelle Veränderung nimmt Christian im Vergleich zur Partie in Fürth vor. Routinier Florian Niederlechner wird zu Beginn geschont, dafür soll Arian Ortivero Calderon durch seine körperliche Präsenz für Gefahr im Strafraum der Glubberer sorgen.

Peter Gratz

Ähnlich wie Thomas Enn würde auch Peter gerne mal Paul Bachmann zwischen den Pfosten des Löwentores sehen. Auch darüber hinaus wirbelt er die Mannschaft ordentlich durch: Bell, Hoppe, Uhlmann, Leone und Erdogan ersetzen Gevorgyan, Weber, Dressel, Ott und Wagner, die zuletzt noch in der Startelf standen.

Stefan Kranzberg

Einen Systemwechsel nimmt Stefan vor und schickt die Löwen im 3-5-2 aufs Feld. Eric Uhlmann rutscht neben Felix Weber und Lasse Faßmann in die Abwehrkette, Lance Fiedler rückt auf die linke Außenbahn vor. Sein Pendant rechts ist Raphael Wach, der sowohl Defensiv- als auch Offensivaufgaben erledigen soll. Damjan Dordan darf sich nach seiner langen Verletzung von Beginn an präsentieren, Tunay Deniz gibt den klassischen Zehner. Im Angriff soll der schnelle Fabio Wagner neben Michael Eberwein agieren und für Gefahr sorgen.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de
Titelbild: Societas

Sechzig um Sieben: Blick nach vorne und hinten

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Sechzig um Sieben: Spieltag gegen die Schwabenritter

In Sechzig um Sieben richten wir in der Englischen Woche den Blick sowohl nach vorne als auch nach hinten. Es geht also sowohl um das 1:1 in Fürth, das wir Euch noch einmal in den schönsten Bildern zusammengefasst haben, sowie um das Heimspiel gegen Nürnberg II am Sonntag, für das wir Euch schon einmal den Schiedsrichter vorgestellt haben. Außerdem erfahrt ihr mehr zu “Football for the people auf Fränkisch”.

Football for the People auf Fränkisch

Die Fans des Kleeblatts wollen ihren Vereinsnamen zurück! Aus der SpVgg Greuther Fürth soll wieder die SpVgg Fürth werden. Nach 30 Jahren sollen die (Vestenbergs-) Greuther wieder aus dem Namen verschwinden. Die Fanszene rief zu einer Kundgebung und zu einer Crowdfunding-Aktion auf, die bereits 150.000 Euro einbrachte. Diese soll den Weg zu mehr Identifikation und demokratischer Teilhabe führen. Ein ausführliches Interview zur Aktion findet ihr hier!

Cricket-Löwen spenden für Nepal

Für einen guten Zweck trafen sich am Sonntag die beiden Münchner Cricket Vereine auf der Sportanlage im Hirschgarten. Für die Opfer der Flutkatastrophe in Nepal erspielten der Munich Cricket Club und der TSV 1860 München insgesamt 1400 Euro, die bereits ins Krisengebiet transferiert wurden. Hier geht’s zum ausführlichen Bericht.

Manuel Curic ab heute im Profi-Training?

Am vergangenen Wochenende erzielte Manuel Curic im Derby gegen den FC Bayern sein erstes Saisontor für die U19 des TSV 1860. Nun winkt der nächste Karriereschritt: Wie man aus Giesing hört, soll der hochgewachsene Innenverteidiger in den Trainingsbetrieb der Profis eingebunden werden.

Wie Manchour Tebonou den Löwen 100.000 Euro einbrachte

Manchour Tebonou? Nie gehört? Keine Sorge, dabei handelt es sich um keinen Spieler aus der 1. Mannschaft der Löwen. Genauer gesagt schnürt der junge Mann seine Fußballstiefel seit der Sommerpause mittlerweile gar nicht mehr für den TSV 1860 München, sondern wechselte zwischen den Spielzeiten aus Giesing in die Leipziger Nachwuchsabteilung einer Getränkeherstellers aus Fuschl. Hier geht’s zum Bericht.

Rückblick auf das 1:1 in Fürth

Leider nur mit einem Punkt im Gepäck kehrten die Löwen gestern Abend aus dem Ronhof nach Giesing zurück. Da war natürlich deutlich mehr drin für Münchens große Liebe, doch einmal mehr versäumte es die Elf von Alper Kayabunar, den Sack frühzeitig zuzumachen. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München bei der SpVgg Greuther Fürth II. Hier geht’s zu den schönsten Fotos!

Ausblick auf das Heimspiel gegen Nürnberg

Im Mann an der Pfeife geht es dieses Mal um Andreas Hummel aus Betzigau im Oberallgäu, der am Sonntag Nachmittag (15 Uhr – im sechzger.de Liveticker) das Regionalligaspiel des TSV 1860 gegen die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg pfeifen wird. Zum ausführlichen Portrait geht es hier entlang!

Amas heute Abend am Trainingsgelände

Auch für unsere zweite Mannschaft geht die Saison weiter, nachdem sich das neu formierte Team in den letzten Partien etwas gefangen hat. Heutiger Gegner ist der SV Erlbach, Christian hat wie gewohnt einen ausführlichen Vorbericht geschrieben: Die Amas gegen Erlbach

Bestens informiert in den Freitag

Damit geht ihr wieder bestens informiert in den Freitag. Wir wünschen Euch einen schönen Start ins Wochenende und bereiten Euch schon einmal vor auf das Heimspiel gegen den kleinen Glubb, unter anderem mit unserem Bericht aus der Löwenrunde und unseren Wunschaufstellungen. Einen schönen Freitag allen Löwen!

Manuel Curic – das nächste Talent für die Profis?

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Manuel Curic U19 TSV 1860

Am vergangenen Wochenende erzielte Manuel Curic im Derby gegen den FC Bayern sein erstes Saisontor für die U19 des TSV 1860. Nun winkt der nächste Karriereschritt: Wie man aus Giesing hört, soll der hochgewachsene Innenverteidiger in den Trainingsbetrieb der Profis eingebunden werden.

Manuel Curic demnächst im Training der Profis?

Manuel Curic ist kaum zu übersehen – mit 17 Jahren misst der Abwehrspieler bereits 1,96 Meter und weiß seine Körpergröße in Luftduellen auch entsprechend einzusetzen. Defensiv ist er der Turm in der Schlacht, offensiv kann er bei Standards zur Waffe werden. In der U17 DFB Nachwuchsliga erzielte der gebürtige Münchner bei 35 Einsätzen sechs Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor, ehe er zur neuen Saison in den Kader der U19 aufrückte.

Auch dort etablierte sich der ehemalige U16-Nationalspieler auf Anhieb und konnte sich in seinen ersten sieben Partien bereits zwei Mal in die Torschützenliste eintragen. Seine Statistiken und Leistungen blieben auch Alper Kayabunar, der am Wochenende Augenzeuge des Derbys war, bei dem Curic einnetzte, nicht verborgen.

Bereits in Kürze soll Manuel Curic in den Trainingsbetrieb der 1. Mannschaft einsteigen und sich dort mit den Profis messen. Eine tolle Erfahrung für den jungen Mann und eine große Chance, den nächsten Karriereschritt zu beschleunigen.

Morgen Abend: Die Amas gegen Erlbach

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Der Löwenfan hat sich in dieser Saison ja schon an den Freitag Abend als Spieltermin gewöhnt. Nachdem aber die erste Mannschaft an diesem Wochenende erst am Sonntag Nachmittag im Sechzgerstadion die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg empfängt (15 Uhr – im sechzger.de Liveticker), bietet sich morgen nun mal wieder ein Besuch bei den Amas an. Die haben sich nach dem sportlich wenig erquickenden August inzwischen offensichtlich erfolgreich gesammelt und gefunden und empfangen morgen Abend um 18.60 Uhr auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 den SV Erlbach. Den aktuell Tabellenvierten.

Seit vier Jahren in der Bayernliga etabliert

Seit der SV Erlbach im Sommer 2022 – unter großem Jubel in der 1.200 Einwohner großen Gemeinde – in die Bayernliga Süd aufgestiegen ist und damals gleich das erste Heimspiel gegen den Nachwuchs des TSV 1860 absolvieren durfte, ist der Verein eigentlich nicht mehr wirklich wegzudenken aus der Liga. In der ersten Saison noch mit dem Kampf um den Klassenerhalt beschäftigt, am Ende auf Rang 13 gelandet, gewann man in der zweiten Spielzeit gleich den Meistertitel, verzichtete aber – nach anfänglich anderen Aussagen etwas überraschend – dann doch auf den nächsten Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Weil auf der wunderschönen, direkt am Waldrand gelegenen Anlage schlicht die Vorraussetzungen für viertklassigen Fußball, inklusive entsprechender Gästefan-Unterbringung, Zufahrtswegen etc. fehlten.

Bereit für den Aufstieg

In der Folge wurde hier deutlich nachgebessert und war dann auch endgültig bereit für den Gang in die Regionalliga. 2025 landete der SVE in der Abschlusstabelle hinter dem FC Memmingen und den Löwen dann auf dem dritten Platz, durfte an der Relegation teilnehmen, aber scheiterte an der SpVgg Hankofen-Hailing. Vergangene Saison stand am Ende ein fünfter Rang. Damit die zweit-“schlechteste” Bayernliga-Platzierung der Geschichte und keine Chance auf den Aufstieg. Vielleicht gelingt ja heuer der große Wurf und – sofern es mit der ersten Mannschaft der Löwen keinen Aufstieg zurück in die 3. Liga zu bejubeln gibt – der Gegner aus Giesing heißt dann ab Sommer 2027 nicht mehr 1860 II, sondern nur 1860. Aber das ist natürlich Zukunftsmusik.

Bilanz: Junglöwen gegen Erlbach daheim noch ungeschlagen

Blicken wir lieber noch kurz in die Vergangenheit: Die Bilanz der Erlbacher gegen unsere Amas ist relativ ausgeglichen: Insgeamt konnte man in acht Duellen zweimal siegen, dreimal endete das Treffen Remis und ebenfalls dreimal siegten die Junglöwen. Alle drei Niederlagen mussten die Gäste aus dem oberbayerischen Landkreis Altötting auswärts hinnehmen, daheim sind sie entsprechend gegen die Löwen noch ungeschlagen – wie Sechzig wiederum zu Hause gegen Erlbach. Was für das Aufeinandertreffen am Freitag eher die Sechzgerfans optimistisch stimmen sollte.

Junglöwen mit Aufwärtstrend

Mit einem Erfolg würde das Team des Trainerteams Christoph Reich und Wolfgang Sonnenhauser den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen. Nach dem sieglosen August stehen im September bereits ein Sieg (gegen Gundelfingen) und ein Punkt (am vergangenen Samstag in Kirchanschöring) zu Buche. Allerdings kommt mit Erlbach ein echtes Spitzenteam an die Grünwalder Straße. Das letzte Duell mit einem solchen hatten die Amas Mitte August verloren: In Landshut kamen sie beim aktuell zweitplatzierten Aufsteiger mit 2:6 unter die Räder. Die Gäste von morgen wiederum haben zwar am zweiten Spieltag ebenfalls in Landshut verloren, ansonsten aber schon fünf Siege und drei Unentschieden erzielt. Lediglich gegen 1860 Rosenheim setzte es vor zwei Wochen eine weitere Niederlage.

Trainer in Erlbach: Lukas Lechner

Betreut und begleitet wird das Team aus Erlbach morgen von Trainer Lukas Lechner, der seit Sommer 2025 dort das Zepter schwingt, nachdem er zuvor sechs Jahre lang und in 167 Partien als Spielertrainer fungiert hatte. Er greift auf einen – mit über 26 Jahren Durchschnittsalter – relativ alten Kader zurück, in dem sich einige ehemalige Akteure des SV Wacker Burghausen tummeln. Der 22jährige Innenverteidiger Yannik Seils wiederum kehrt am Freitag Abend an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er gehörte bis vor einem Jahr dem TSV 1860 an, nachdem er 2020 aus Burghausens Fußballjugend ins NLZ der Löwen gekommen war. In zwei Bayernliga-Spielzeiten bei den Amas unter Frank Schmöller (23/24) und Felix Hirschnagl (24/25) kam er insgesamt 44 Mal zum Einsatz und erzielte zwei Tore.

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Titelbild: Heimspiel der Amas gegen Erlbach auf dem Trainingsgelände im August 2024. Endstand: 0:0

 

 

Was macht eigentlich Manchour Tebonou?

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Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Manchour Tebonou? Nie gehört? Keine Sorge, dabei handelt es sich um keinen Spieler aus der 1. Mannschaft der Löwen. Genauer gesagt schnürt der junge Mann seine Fußballstiefel seit der Sommerpause mittlerweile gar nicht mehr für den TSV 1860 München, sondern wechselte zwischen den Spielzeiten aus Giesing in die Leipziger Nachwuchsabteilung einer Getränkeherstellers aus Fuschl.

Sechsstellige Ablöse für den TSV 1860

Warum also beschäftigen wir uns hier mit dem jungen Mann, der am kommenden Montag seinen 16. Geburtstag feiern wird? Ganz einfach: Wir wollen ehemalige Spieler des TSV 1860 nicht aus den Augen verlieren und immer mal wieder schauen, was aus ehemaligen Talenten der Löwen wurde.

Der Wechsel des gebürtigen Münchners nach Leipzig rief ein beachtliches Medienecho hervor. Nicht nur wegen des Alters des Spielers, sondern auch weil für Tebonou eine sechsstellige Ablöse in Richtung Grünwalder Straße floss. Rund 100.000 Euro landeten auf dem Konto des TSV 1860 – des Vereins wohlgemerkt, nicht der KGaA! Sollte sich der Offensivspieler gut entwickeln und später einmal ins Ausland wechseln, wäre erneut eine Ausbildungsentschädigung fällig und so weiteres Geld auf das Löwen-Konto spülen.

Manchour Tebonou – Juwel oder überbewertet?

Aber ist der noch 15-Jährige den Hype wert? Der Teenager, der vor allem im offensiven Mittelfeld beheimatet ist und durch seine enorme Spielintelligenz sowie technische Beschlagenheit besticht, soll in Leipzig behutsam über die renommierte Nachwuchsakademie an den Profibereich herangeführt werden. Bei den Löwen erweckte er mitunter den Eindruck, etwas zu ballverliebt zu sein – eine Eigenschaft, die im Leipziger Jugend-Modell des Kombinationsfußballs nur bedingt förderlich ist.

Dennoch stand Tebonou, der im Sommer auch das Interesse der AC Milan auf sich gezogen hatte, bei allen sechs Spielen in der DFB Nachwuchsliga auf dem Platz, wurde dabei jeweils zwei Mal ein- und ausgewechselt. In seinen bislang 384 Einsatzminuten gelang ihm ein Tor (beim 5:0 gegen den Chemnitzer FC), Torvorlagen stehen bisher nicht zu Buche.

Auch wenn die Statistik bislang nicht allzu prickelnd erscheint, darf man nicht vergessen, dass Manchour Tebonou zum jüngeren Jahrgang der U17 gehört und noch massenhaft Entwicklungspotenzial besitzt. Wir drücken dem jungen Mann die Daumen, dass er weiterhin gut gefördert wird und seinen Weg in Richtung Profifußball gehen wird.

Der Mann an der Pfeife (gegen Nürnberg II): Andreas Hummel

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An dieser Stelle stellen wir unseren geneigten Leser*innen den Schiedsrichter des nächsten Spiels unserer Löwen ein wenig näher vor. Und natürlich die dem Mann (oder der Frau) an der Pfeife zur Seite gestellten Helfer*innen an den Seitenlinien und neben dem Spielfeld. Hier geht es nachfolgend um Andreas Hummel aus Betzigau im Oberallgäu, der am Sonntag Nachmittag (15 Uhr – im sechzger.de Liveticker) das Regionalligaspiel des TSV 1860 gegen die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg pfeifen wird.

Verwarnungsstatisktik im Normbereich

Wollen wir hoffen, dass Hummel seinen 37. Geburtstag, den er am Samstag begeht, nicht zu exzesiv feiert, um auf dem Rasen des Sechzgerstadions tags darauf stets voll konzentriert und auf Ballhöhe zu sein. So wie wohl in den meisten seiner bislang insgesamt 355 Einsätze im ambitionierten Amateur- und Jugendfußball in den letzten 16 Jahren. Mit 1.503 Gelben, 46 Gelb-Roten, 40 Roten Karten und 83 Strafstößen bewegt sich Hummel im Normbereich für diese Sanktionsmöglichkeiten.

Hummel in der Regionalliga Bayern 

Seit Sommer 2015 pfeift Andreas Hummel Spiele in der Regionalliga Bayern, höherklassig war er – auch als Assistent – noch nicht im Einsatz. Womit auch klar ist, dass seine Berührungspunkte mit der ersten Mannschaft der Löwen nur aus dem Landespokal oder der letzten Regionalligasaison “von Hasans Gnaden”, nämlich der Spielzeit 2017/18 rühren können. Und so ist es auch. Am 1. Dezember 2017 pfiff der heute noch 36jährige Allgäuer das 3:0 gegen Schalding-Heining im damals mit 12.500 Zuschauern ausverkauften Sechzgerstadion. Das 1:0 schoss damals übrigens ein gewisser Markus Ziereis, der uns erst vor zwei Wochen mit seinem späten Ausgleich für die DJK Vilzing gegen Sechzig wenig Freude bereitete. Anno 2017 war nach dieser Partie des 24. Spieltag übrigens bis Ende Februar Winterpause angesagt.

Die Amas des TSV 1860 hat Hummel in Regionalliga (bis 2017) und Bayernliga Süd schon 13 Mal als Schiri begleitet. Mit sieben Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen ist seine Bilanz mit den Münchner Löwen aber auf jeden Fall positiv. So kann es dann am Sonntag gern weitergehen.

Gemeinderatskandidat für die CSU

Angemerkt sei an dieser Stelle noch, dass der Diplom Verwaltungswirt Hummel gegen Nürnberg II – wie schon der Vierte Offizielle beim letzten Heimspiel gegen Schwaben Augsburg – ein aktiver Kommunalpolitiker ist. Bei der Kommunalwahl im Frühling diesen Jahres kandidierte Hummel zum wiederholten Male für die CSU für den Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Betzigau. Er stand auf dem durchaus aussichtsreichen Listenplatz 6. Allerding langte es für einen Einzug in das 14 Sitze starke Gremium knapp nicht. So kann er sich also weiter ganz auf seine Aktivität als Schiedsrichter konzentrieren.

Die Linienrichter am Sonntag…

An den Seitenlinien werden sich am Sonntag Nachmittag Jonas Krzyzanowski (24) aus Neuburg an der Donau und Tim Bruckner (23) aus Waltenhofen einfinden, um Andreas Hummel bei seinen Entscheidungen zu unterstützen. Waltenhofen liegt, wie der Heimatort von Schiedsrichter Hummel, im Oberallgäu. Aufgrund ihres jungen Alters haben beide Linienrichter für das Spiel der Löwen gegen den Club noch relativ wenig Erfahrung aufzuweisen. Krzyzanskowi blickt als Assistent immerhin auf 35 Drittligaspiele in den letzten drei Jahren zurück. Mit einer ersten Mannschaft der Löwen gibt es für beide allerdings noch keinerlei Berührungspunkte zu vermelden, was ja kein Nachteil sein muss.

…und der Vierte Offizielle

Der mit 39 Jahren älteste Mann im Unparteiischenteam am Sonntag heißt Dennis Martin und übernimmt die Rolle des Vierten Offiziellen. Als Schiedsrichter ist er für den SV Grafenwöhr aktiv, hat in seiner Vita als Spielleiter aber keine relevanten Partien stehen. Als Linienrichter war die Landesliga sein bislang höchstes Einsatzgebiet. In der auch beim Spiel von 1860 gegen Nürnberg II auszufüllenden Rolle auf der Tribüne schlüpfte er im Sechzgerstadion aber schon einmal. Am 23. März 2018 beim Regionalliga Bayern-Spiel gegen den VfR Garching, das mit 4:1 für die Löwen endete.

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Titelbild: 1. Dezember 2017. Ecke für 1860 im Spiel gegen Schalding-Heining. Schiedsrichter Andreas Hummel beobachtet von der Strafraumgrenze aus das Geschehen.