Start Blog Seite 18

Abschiedsworte für Nicolai Walch

1

In der Halbzeitpause des letzten Heimspiels der Löwen in dieser Saison wurde Nicolai Walch am Samstag offiziell vom ganzen Stadion als Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. verabschiedet.

Fachlich stark, menschlich klar und mit großem Herz für Sechzig

Der 43jährige Rechtsanwalt ist seit dem Jahr 1994 Vereinsmitglied. Nach zuvor zwei Amtsperioden als Deligierter beim TSV 1860 wurde er 2017 erstmals in den Verwaltungsrat gewählt. Vier Jahre später entsandte ihn der Verein als seinen Vertreter in den Beirat der sogenannten Geschäftsführungs-GmbH. Aus beiden Gremien scheidet er nun aus. Den Löwen bleibt er aber als Fan und Berater – ohne offizielle Funktion – erhalten. Die Verabschiedung am Rande des Ingolstadt-Spiels übernahm der Verwaltungsratskollege Sebastian Seeböck, der in seiner Ansprache die besonderen Qualitäten von Walch hervorhob: “Auf dich war und ist immer Verlass – du bist fachlich stark, menschlich klar und agierst jederzeit mit großem Herz für Sechzig.” In eine ganz ähnliche Richtung gehen die persönlichen Abschiedsgrüße für den 1860-Funktionär Walch, die wir von zahlreichen – teilweise langjährigen – Weggefährten eingesammelt haben und hier veröffentlichen. Die große und gute Erkenntnis aus diesen Statements: Nicht nur als Löwenfan, auch als Freund bleibt Nicolai Sechzig erhalten!

Lieber Nicolai,…

Stefan Halbinger (DENNING):

…im August 2000, kurz vor dem Auswärtsspiel in Leeds, haben wir uns kennengelernt – und daraus ist nicht nur eine lange gemeinsame Zeit bei unserem Turn- und Sportverein entstanden, sondern auch eine echte Freundschaft. Seitdem hast Du den TSV 1860 mit voller Leidenschaft begleitet und in den vergangenen neun Jahren im Verwaltungsrat Verantwortung übernommen. Dabei warst Du immer zielstrebig, standhaft und vor allem jemand, der die Interessen der Fanszene und aller Löwenfans ehrlich und glaubwürdig vertreten hat. Du bist Deinen Weg stets konsequent gegangen und hast Dich nie verbogen. Du hast dieses Ehrenamt immer mit vollem Einsatz ausgeübt. Gerade deshalb ist Dein Abschied aus dem Verwaltungsrat natürlich sehr schade. Gleichzeitig überwiegt aber auch die Freude darauf, künftig wieder viele gemeinsame Löwenmomente als Fan in der Kurve zu erleben – dort, wo unsere gemeinsame Reise vor vielen Jahren begonnen hat. Danke für Deinen Einsatz, Deine Haltung und Deine Freundschaft. Auf viele weitere Jahre mit unseren Löwen!

Peter Schaefer (1860-Vizepräsident):

…ich danke Dir von Herzen für viele Jahre aufopferungsvolle und geradlinige Tätigkeit für unseren Verein. Was vor vielen Jahren mit den Worten „Guten Tag Herr Kollege Walch, Schaefer mein Name“ in einem Telefonat begann, hat sich zu einer vertrauensvollen und stets professionellen Zusammenarbeit entwickelt, aber nicht zuletzt zu einer Freundschaft, die ich über alle Maßen schätze. Du wirst mir als Kollege im e.V. und im Beirat fehlen. Danke für alles und bis bald!

Jens Brücker (Göppinger Löwen):

…ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um einfach mal von Herzen Danke zu sagen. Danke, dass du damals Verantwortung übernommen hast, als es dem Verein nicht gut ging. Du hast nicht weggesehen, sondern angepackt. Über viele Jahre hinweg hast Du Dein Ehrenamt mit unfassbar viel Herzblut ausgefüllt und durch Deine fachliche Expertise dafür gesorgt, dass der Verein heute in seinen Rechten so stark dasteht. Das ist nicht selbstverständlich und verdient größten Respekt. Mindestens genauso dankbar bin ich für Deine Freundschaft. Danke für Dein allzeit offenes Ohr, auch wenn ich mal eine persönliche, rechtliche Frage habe. Es ist schön, Dich als Freund zu haben und zu wissen, dass Du da bist! Schön, dass es Dich gibt, Nicolai!

Jan Walla (Kandidat für den Verwaltungsrat auf der MV im Juni):

…neun Jahre sind eine lange Zeit – und bei unseren Löwen fühlen sie sich bestimmt sogar noch viel länger an. Meinen größten Respekt, was Du alles für den TSV 1860 gegeben hast, Dein Einsatz ist einmalig! Ich hoffe, dass ich im Falle meiner Wahl die großen Fußstapfen, die Du hinterlässt, zumindest ein bisschen füllen kann. Viel Spaß mit den Löwen ganz ohne Amt – das gönne ich Dir von Herzen.

Bene Niedergünzel (Inflagranti 1860 & sechzger.de):

…ich möchte mich herzlich für deinen unermüdlichen Einsatz für unseren Verein bedanken. Dein Engagement ging weit über das normale Maß hinaus. Du hattest immer für alles und jeden ein offenes Ohr – besonders bei Fanthemen konnte man sich stets blind auf Dich verlassen. Für mich bist Du die prägendste Figur der letzten zehn Jahre im Verein: immer in der Sache sehr klar, zu 100 % verlässlich und ausgestattet mit einem wunderbaren Sinn für Humor. Du wirst in den Gremien schmerzlich fehlen. Es passt jedoch perfekt zu deinem Charakter, dass Du dem TSV 1860 mit deiner großen Erfahrung und Expertise beratend erhalten bleiben wirst. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste gemeinsame Glas Helles mit Dir! Auf die Löwen!

Christian Dierl (1860-Vizepräsident):

…danke für 9 Jahre ehrenamtlichen Einsatz für unseren TSV 1860 München. Auf Dich hat man sich immer verlassen können. Stets integer, sachlich, standhaft und geradlinig. Deine fachliche Expertise kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Ich freue mich, dass Du uns auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehst. Danke und großen Respekt für Dein Herzblut, Deinen Einsatz und Dein Engagement. Ich ziehe den Hut. Bleib gesund! Einmal Löwe, immer Löwe!

Christian Jung (sechzger.de):

…als Teil von sechzger.de will ich Dir an dieser Stelle von ganzem Herzen für Deinen großen Einsatz und Deine Zuverlässigkeit als Verwaltungsrat danken! Verbunden mit der großen Freude, dass dieser Support auch über das Amt hinausreichen wird. 1860 kann’s brauchen! Als Löwenfan denke ich mir, dass sich jeder Verein auf dieser Welt glücklich schätzen kann, wenn er so intelligente und integre Anhänger hat, die sich über Jahre hinweg mit so viel Leidenschaft in einem Funktionärsamt für das große Ganze einsetzen, obwohl sie aus dunklen Ecken in unvorstellbarer Weise angefeindet werden. Du hast immer Haltung bewahrt und daher rufe ich Dir zu: Bleib, wie Du bist!

Markus Drees (stellv. Fußballabteilungsleiter):

…zum ersten Mal kennengelernt haben wir uns bei FDS um die Jahrtausendwende, da warst Du fast noch ein Jugendlicher… Du bist da schon als kritischer Geist und Kämpfer für das ehrliche Fußballerlebnis aufgefallen. Durch meine Zeit in Dresden zur Promotion und Dein Studium war dann der Kontakt etwas kleiner. Später dann bei Pro1860 traf man sich wieder öfter. 2015 kam ich dann in den Verwaltungsrat und erlebte ab 2016 Vorsitzender mit HAMs Saison 16/17 und dem Jahrhundertabstieg am schwarzen Freitag turbulente Zeiten. Selbstredend gab es Aderlass im Gremium und da standest  Du 2017 mit anderen Mitstreiter zur Wahl und brachtest Dich mit ein, als es darum ging,1860 vor dem Fall in die Bedeutungslosigkeit zu retten. Deine Expertise als Anwalt brachtest Du auch für Fans mit ein, wenn Sie mal wieder Ärger mit einem Blogger oder dem Anthony von der Fanartikel-GmbH hatten – eigentlich immer erfolgreich. Später im Beirat warst Du dann das verbindende und auch vermittelnde Glied zwischen Verwaltungsrat, Präsidium und KGaA-Geschäftsführung(en). Somit kurz gesagt: Vielen Dank für alles, was Du bei 1860 geleistet hast!

Consti Ahammer (Inflagranti 1860):

…ohne Deinen Einsatz für unseren Verein, wären wir nicht, wo wir jetzt sind. Du hast es stets geschafft, Deine Ideale zu vertreten, auch wenn dies oft nicht leicht war. Ich bin sehr stolz ab der ersten Minute in den vergangenen neun Jahren dabei gewesen zu sein. Daher weiß ich, dass es nicht immer leicht war. Eine Sache hast Du allerdings sehr leicht aussehen lassen: Jedes Gerichtsverfahren, das Du gegen einen gewissen fragwürdigen Blogger führen musstest, hast Du gewonnen! Ein großer Verlust für unseren e.V., aber als Freund freue ich mich, dass Du einmal durchatmen kannst.

Andreas Schmied (Blue Vikings):

…vielen Dank für 9 Jahre als Verwaltungsrat für den TSV München von 1860 e.V.. Du warst immer da, hast Dich nie in den Mittelpunkt gestellt, in deiner Arbeit stand das Wohl unseres Vereins immer für Dich im Mittelpunkt. Du hattest ein offenes Ohr für die Belange der Vereinsmitglieder, alle Abteilungen und Löwenfans. Dir war und ist es immer ganz wichtig, Menschen zu verbinden und gemeinsam Großes für die Münchner Löwen zu erschaffen. Mit deiner juristischen Expertise warst Du ein wichtiger Rückhalt und hast damit einen wertvollen Beitrag für unseren Verein geleistet. Ich erinnere mich gerne an die vielen Gespräche und gemeinsamen Erlebnisse zurück. Für deinen weiteren Weg, alles Gute und Willkommen zurück in der Kurve bei den Blue Vikings. Wir alle sind der Verein! Und wer weiß, ob Du nicht in Zukunft noch einmal ein Ehrenamt für unseren Verein übernimmst…

Stefan Markt (Kraiburger):

…so ehrlich muss man sein: Ohne Dich hätten wir nie solange den Angriffen von Hasan Ismaik standgehalten, und 1860 München wäre nicht mehr der stolze Verein, der er ist! Dein Denkmal kann man nicht hoch genug bauen! Die Entscheidung zum Rücktritt war mutig und ehrenhaft: Man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Endlich mal ein Funktionär, der trotz dieser immens langen Amtszeit, nicht mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wird. Sondern mit erhobenem Kopf und ohne verlorenen Kampf gehen kann! Die Angriffe, die Du auszuhalten hattest, weil Du Deinen Kopf für Sechzig München hingehalten hast, waren unerträglich und würdelos. Umso mehr freut es mich sehr für Dich, wenn Du mit Freude auf seine zukünftige Zeit als “Fan sein” blicken kannst. Ich freu mich auf viele weitere Löwenerlebnisse mit Dir! Deine Leistung wird in die Bücher eingehen!

Gernot Mang (1860-Präsident)

…von ganzem Herzen möchte ich dir Danke sagen – für neun Jahre voller Leidenschaft, Emotionen, Loyalität und vor allem für deinen außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatz für unseren Turn- und Sportverein. Es war mir nicht nur eine große Freude, mit dir zusammenzuarbeiten, sondern auch ein großes persönliches Privileg, dich kennenlernen zu dürfen. Menschen wie Dich findet man selten. Du bist ehrlich, geradlinig, verlässlich und hast den TSV 1860 München immer mit voller Überzeugung im Herzen getragen. Man hat in jeder Minute gespürt, wie sehr Dir dieser Verein am Herzen liegt. Du hast unglaublich viel Zeit, Kraft und Energie investiert, Verantwortung übernommen und Dich auch in schwierigen Momenten immer vor den Verein gestellt. Genau diesen Einsatz, diese Leidenschaft und diese Identifikation mit unseren Löwen habe ich immer zutiefst geschätzt – und werde ich niemals vergessen. Umso mehr freut es mich, dass Du dem Verein auch weiterhin mit deiner Erfahrung sowie mit Rat und Tat zur Seite stehst. Menschen wie Du sind für 1860 unglaublich wertvoll. Für Deinen weiteren Weg wünsche ich dir von Herzen nur das Allerbeste – gesundheitlich, privat und beruflich. Und eines ist sicher: Einmal Löwe. Immer Löwe.

 

Rafati: Dulic hätte Rot sehen müssen

0
Dulic 1860

Nach dem 1:2 gegen den FC Ingolstadt 04 hielt sich die gute Laune an der Grünwalder Straße verständlicherweise in Grenzen. Immerhin profitierten die Löwen diesmal von einer Fehlentscheidung von Schiedsrichter Yannick Sager. Laut Babak Rafati hätte 1860-Verteidiger Sean Dulic durchaus Rot sehen können.

Rot für Dulic?

Auf liga3-online führt der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter aus:

“Zum Zeitpunkt des Handspiels von Dulic wäre Sturm in eine sehr gute Position gekommen, um anschließend einen Treffer zu erzielen. Er ist in einer zentralen Position und bereits schnell in der Vorwärtsbewegung, sodass der weitere Verteidiger (Voet) aus seiner Position den Angreifer nicht mehr hätte einholen und entscheidend eingreifen können. Auch steht er sehr statisch da und hätte zudem keine Chance das notwendige Tempo zu erreichen, um entscheidend stören zu können. Somit hätte es die rote Karte wegen einer “Notbremse” geben müssen. Eine Fehlentscheidung, lediglich die gelbe Karte zu zeigen. Der Schiedsrichter kann aus seiner Position (guckt von hinten auf das Geschehen) die Abstände der jeweiligen Spieler zum Tor nicht einschätzen, sodass der Assistent auf der entsprechenden Seite die beste Sicht hat und somit helfen sollte, eine richtige Entscheidung zu treffen.”

Somit bleibt Dulic eine (saisonübergreifende) Sperre erspart. Immerhin…

Fotogalerie zu TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04

0
Fotogalerie TSV 1860 FC Ingolstadt 04

Letztes Heimspiel, Traumwetter, Grünwalder Stadion – es hätte alles so schön sein können, wenn nicht auch Fußball gespielt worden wäre. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch einige Impressionen von der Heimniederlage des TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt 04.

Fotogalerie zu TSV 1860 – FC Ingolstadt 04

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Sechzig um Sieben: Löwinnen sind Meisterinnen

0
Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles rund um den TSV 1860 München und die 3. Liga haben wir euch hier wie gewohnt bei Sechzig um Sieben zusammengetragen. Während die Profis der Herren am Samstagnachmittag gegen Ingolstadt verloren haben, wurden die Löwinnen am Samstag Meisterinnen.

1860 unterliegt zu Hause Ingolstadt

Am Samstagnachmittag empfing der TSV 1860 München den FC Ingolstadt 04 zum letzten Heimspiel der Saison 25/26 im Stadion an der Grünwalder Straße. Nach einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit konnte Ingolstadt die Pausenführung der Münchner Löwen drehen und einen nicht ganz unverdienten Auswärtssieg in Giesing feiern. Bisher erschienen der Spielbericht, die Stimmen zum Spiel sowie die (sich nicht um das Spiel drehenden) Giesinger Gedanken. Morgen könnt ihr euch dann bereits auf den sechzger.de Talk freuen.

Löwinnen sind Meisterinnen

Mit einem 3:0 Auswärtssieg gegen die SG Grafing/Aßling konnten sich die Löwinnen am Samstagnachmittag bereits vier Spieltage die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga sichern. Im Nachgang an das Spiel wurde am Sechser-Platz noch verdientermaßen gefeiert. Auch von der sechzger.de Redaktion: Herzlichen Glückwunsch, Löwinnen!

News aus der 3. Liga

Wiedersehen mit Preußen Münster nächste Saison

Nach einem 1:1 gegen SV Darmstadt stehen die Münsteraner nach zwei Saisons in der zweiten Liga als erster Absteiger eben dieser fest. Mit sechs Punkten hinter dem Relegationsplatz haben die Preußen keine Chance mehr auf die Rettung am letzten Spieltag. Rein rechnerisch könnte am letzten Spieltag noch Braunschweig, Düsseldorf, Bielefeld oder Fürth absteigen. Magdeburg und Dresden könnte es in die Relegation verschlagen.

Spannung am letzten Spieltag

Während die Absteiger aus der 3. Liga gefühlt seit Ewigkeiten fix sind, bietet der letzte Spieltag noch Spannung in der Frage wer aufsteigt. Cottbus würde auswärts in Regensburg ein Unentschieden reichen um den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Die Erzrivalen Duisburg und Essen stehen mit jeweils 67 Punkten auf den dritten bzw. vierten Platz, die Meidericher haben es aufgrund des besseren Torverhältnis selber in der Hand den Relegationsplatz zu verteidigen. Theorethische Chancen hat Hansa Rostock mit 64 Zählern, falls Duisburg und Essen beide verlieren.

Damit startet ihr Topinformiert in die Woche. Die sechzger.de Redaktion wünscht euch einen guten Wochenstart!

 

Giesinger Gedanken: Sechzig muss bezahlbar sein!

19

Mindestens 330€ darf man als Vollzahler*in nächste Saison blechen – und gleich mal das Doppelte, sobald man sitzen möchte, ohne einen völlig unnötigen Zaun vor dem Gesicht zu haben. Das entspricht im Vergleich zu den Dauerkartenpreisen in dieser Saison einer Preisteigerung von 8,2% für Steher und 5,2% für Sitzer.

Die erste Version dieser Giesinger Gedanken war noch deutlich bissiger formuliert. Bei manchen Themen konnte ich mich in der Zwischenzeit etwas beruhigen und zumindest teilweise Verständnis entwickeln, bei anderen trifft das eher weniger zu.

Selbst bei gutem Fußball ist dieser Preis nicht hinnehmbar

In einigen Kommentaren heißt es sinngemäß: “Für so einen schlechten Fußball soll ich so viel zahlen?”. Dem möchte ich entgegenhalten, dass man für keinen noch so guten Fußball so viel zahlen sollte, geschweige denn muss. Für Bundesliga-Fußball zahlte man in der Saison 25/26 durchschnittlich 214€ für eine Stehplatzdauerkarte. Fans der Borussia aus Dortmund mussten dabei mit 260€ am tiefsten in die Tasche greifen – satte 45€ weniger als Fans der Löwen in der Saison 25/26 zahlen mussten. In der 2. Bundesliga lag der Durchschnittspreis für eine Stehplatzdauerkarte vergangene Saison bei 230€.

Während also andere Vereine ihre Preise fanfreundlich niedrig halten oder nur leicht erhöhen, gibt es beim TSV 1860 München wohl eine andere Philosophie, wie man mit seinen treuen – und zahlenden – Fans umgeht. Seit der Rückkehr in das Grünwalder Stadion hat sich beispielsweise der Preis für eine Dauerkarte in der Stehhalle um etwa 110% erhöht. Nun könnte man denken, dafür hätte sich wenigstens infrastrukturell etwas verbessert, aber im Gegenteil: Selbst das inkludierte Nahverkehrsticket wurde in der Saison 24/25 gestrichen.

Um die Preispolitik der Löwen vollends einordnen zu können, muss man aber auch ein Blick auf die strukturellen Unterschiede im deutschen Profifußball werfen. Der wohl größte Faktor ist die TV-Geld-Verteilung: Während Erstligisten in der Saison 25/26 zwischen ca. 25 und 80 Millionen Euro aus den Medienrechten erhielten, bekamen Zweitligisten von der DFL im Schnitt noch etwa 8–12 Millionen Euro – Drittligisten hingegen nur rund 2–3 Millionen Euro aus einem separaten, deutlich kleineren DFB-Topf. Dass Ticketeinnahmen in der 3. Liga deshalb eine deutlich größere Rolle spielen, ist nachvollziehbar. Das rechtfertigt aber meiner Meinung nach nicht diesen eklatanten Preisunterschied – auch im Vergleich zu anderen Drittligisten, die in dieser Saison im Schnitt (uns herausgerechnet) rund 220 € für eine Stehplatzdauerkarte verlangten.

Sozialverträgliche Preisgestaltung? Fehlanzeige!

Hier beginnt dann übrigens der Teil, bei dem ich mich eher weniger beruhigen konnte: Schwerbehinderte bekommen eine “moderate” Preiserhöhung von bis zu 30% zu spüren. Dafür fehlen mir ehrlich gesagt einfach nur die Worte. Den Gedankengang, ausgerechnet hier preislich so hart anzuziehen, soll mir mal bitte jemand erklären. Denkt man, das würde nicht so auffallen, weil es den Großteil nicht betrifft?

Ähnlich wenig Verständnis habe ich für die Entscheidung, Schülern, Studierenden, Azubis, usw. eine – wie ich finde – Alibi-Ermäßigung vorzusetzen. Ganze 15€ Ersparnis wird ihnen auf den Stehplätzen zugestanden. Sorry, aber das ist doch eine Farce! Das ist weder fair noch sonderlich hilfreich, um kommende Fangenerationen an den Verein zu binden.

Das Image des Arbeitervereins, des Vereins der kleinen Leute, trifft halt höchstens noch auf die Fans zu. Die KGaA tut jedenfalls ihr Bestes, genau dieses Klientel durch ihre Preispolitik auszusperren.

60 Jahre Deutscher Meister – Glückwunsch Braunschweig!

Wer sich nun über die Dauerkartenpreise noch nicht genug aufgeregt hat – wie ich zum Beispiel –, kann sich zusätzlich über die Vermarktung der neuen Dauerkarten ärgern. In der laut KGaA “Jubiläumssaison” wurden zwar 1966/67 auch Löwen Deutscher Meister, nur leider irgendwelche aus Braunschweig. Naja, kann ja mal passieren – München oder Braunschweig, Hauptsache Löwen, wird man sich wohl gedacht haben.

Ach, und bitte nicht wundern: Den Radi hat es durch den (mutmaßlichen) Einsatz von KI beim Design der Dauerkarte etwas entstellt. Ein schönes Andenken und echte Wertschätzung für die Legenden unseres Vereins.

Ausgebautes Grünwalder Stadion als Chance

Wieder beruhigen und zurück zu den Gründen der Preispolitik bei den Löwen: Man wird nicht drumherumkommen, die aktuelle Situation rund um das Grünwalder Stadion als zusätzlichen Faktor für die hohen Preise zu betrachten. Nun kann man darauf schimpfen – oder man macht sich Gedanken, was die realistischen(!) Alternativen sind. Wie würde es zum Beispiel im Olympiastadion ausschauen? Würden dort über 11.000 Dauerkarten vor Saisonbeginn verkauft werden? Hätte die KGaA dort dieses Level an Planungssicherheit und finanziellen Mitteln durch Dauerkartenverkäufe? Sicherlich nicht. Und aus Fansicht: Wären die Ticketpreise dort niedriger? Schwer vorstellbar.

Eher bin ich hoffnungsvoll auf ein ausgebautes Grünwalder Stadion, von den Löwen per Erbpacht übernommen. Inklusive neuen Vermarktungsmöglichkeiten und Logen, die helfen die Preise für normalsterbliche Stadionbesucher*innen wieder zu senken. Die Hoffnung auf kreative und fanfreundliche Lösungen in der aktuellen Situation ist aber mittlerweile passé.

Ja mei, huift ja nix

Jetzt habe ich mich hier mehr aufgeregt als ich eigentlich wollte, nur um dann doch wieder eine Dauerkarte zu kaufen. Ziemlich inkonsequent – und ich merke selbst, wie meine Kritik ziemlich verblasst angesichts dessen, dass ich trotzdem wieder ein braver Kunde bin. Ich weiß auch gar nicht, welcher Preis aufgerufen werden müsste, damit ich nicht mehr ins Stadion gehe. Das ist ja die ganze Krux an der Sache. Ich bin Fan, der Verein ist ein großer Teil meines Lebens und Heimspieltage sind ein Anker in meiner Woche. Wie sehr kann man also eine solche emotionale Bindung ausreizen? Ich hoffe, ich erfahre es nicht.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – FC Ingolstadt 04

17

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. An dieser Stelle geht es um das letzte Heimspiel des TSV 1860 München in der Saison 2025/26 gegen den FC Ingolstadt, das am Samstag Nachmittag mit 1:2 verloren wurde.

Sabrina Wittmann (Trainerin Ingolstadt nach dem Spiel in der PK):

Ich finde, dass wir sehr gut in die Partie gekommen sind. Haben dann auch relativ früh die erste Großchance zum 1:0 durch Cello. Und dann, nach 20 Minuten sind wir ein bisschen in Passivität gefallen, haben verpasst, aus der Kette raus zu verteidigen, haben dann zu viele Strafraumszenen zugelassen, sind immer wieder ins Rückwärtsverteidigen gekommen. Was dann schon auch ne Phase war, wo wir viel aushalten mussten. Und in der zweiten Halbzeit wars ein offener Schlagabtausch. Ich hab trotzdem das Gefühl gehabt, dass wir unglaublich viel gelaufen sind, unglaublich viel gefightet haben, viele Spieler auch auf Positionen, die ihnen jetzt nicht bekannt waren. Und deswegen würd ich in Summe sagen, dass wir uns den Sieg heute verdient erkämpft haben.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben gut kombiniert. Wir haben viele Chancen gehabt. Wir müssen das Spiel… wir dürfen das Spiel hier auf keinen Fall verlieren. Wir haben einfach ne Phase in der zweiten Halbzeit, wo wir Unordnung haben, wo wir die beiden Tore kassieren. Wir müssen mindestens ein Tor noch machen. Ich bin nicht unzufrieden, die Jungs haben gut kombiniert, gut gespielt. Insgesamt – hört sich doof an – bin ich mit dem Auftritt zufrieden. Aber du darfst das nicht verlieren. Das zieht sich durch, dass wir einfach aus unseren Chancen viel zu wenig Tore machen.

Holger Kreitmayr (aus dem jahrelangen Kampf ums Stadion bekannter Löwenfan, gestern extra angereist):

Gemischte Gefühle in Giesing. Bitteres Ergebnis beim letzten Heimspiel, passend zum unterm Strich mal wieder enttäuschenden Saisonverlauf. Leider heute auch nicht ganz unverdient verloren. Einiges an Wehmut bei der Verabschiedung verdienter Spieler. Nicht alle Abgänge muss man verstehen.

Christian Jung (sechzger.de-Redakteur): 

Die große Freude über das Startelfdebüt des Ama-Kapitäns Xaver Kiefersauer wurde durch einen über weite Strecken erneut leider sehr uninspirierten Auftritt getrübt. Das erste Saisontor vom Youngster Althaus war ein Highlight. Die Phase, in der die zwei Gegentore fielen, dann wieder frustrierend. Die letzten Minuten hat einer meiner Lieblingslöwen der letzten Jahre, Morris Schröter, nochmal rechts vorne gewirbelt. Das war gut. Leider waren seine beiden Abschlüsse aber nicht erfolgreich. Gestern also wieder ein auf und ab – wie die ganze Saison im Zeitraffer. Irgendwie folgerichtig, dass mit dieser Niederlage die Heimbilanz nicht zur besten seit dem Aufstieg führte – was bei einem Sieg nach Punkten der Fall gewesen wäre. Danach ging’s direkt nach Nürnberg, wo die Gäste auch eine eher dürftige Leistung zeigten. Die waren aber halt auch schon vorher Meister und Aufsteiger in die erste Liga.

Peter Gratz (sechzger.de-Redakteur):

Eine Niederlage gegen Ingolstadt nach eigener Führung. Das gestrige Spiel war ein Sinnbild für die gesamte Saison. Es gab gute Phasen (erste Halbzeit), aber insgesamt ist das einfach viel zu wenig. Die Lustlosigkeit der Mannschaft in der zweiten Hälfte übertrug sich auch auf mich und so ist mir diese Niederlage ziemlich egal.  Positiv war der Auftritt von Xaver Kiefersauer der offensiv wie defensiv viel Verantwortung übernahm. Ein Wermutstropfen ist die anscheinend verletzungsbedingte Auswechslung von Samuel Althaus, hoffentlich ist da nix Gröberes passiert! Die Lethargie zum Saisonende, die unsere Mannschaft nun schon zum wiederholten Male an den Tag legt, macht mir Sorgen. Nun schafft es schon der nächste, der dritte (?) Trainer nicht, die Spannung hochzuhalten. Keine Ahnung, was es braucht, damit endlich wieder ein Team auf dem Rasen steht, das immer geil auf Sieg und Kampf ist – egal welcher Tabellenplatz oder Spieltag.

Xaver Kiefersauer (Startelfdebütant im Löwentrikot nach dem Spiel bei MagentaSport):

Es hat mich sehr gefreut, hier zu spielen, vor den ganzen Fans. War schon immer ein Traum von mir. Und auch die Vertragsunterschrift freut mich sehr, dass ich jetzt hier noch länger bleib. Da freu ich mich sehr drauf. Und dass wir nächste Saison Großes schaffen. (…) Schade, dass wir heute nicht gewonnen haben. Wir hatten die Chancen dazu. Wir hatten in der zweiten Halbzeit so 15 Minuten, wo wir’s verloren haben, weil wir einfach nicht mehr richtig reingekommen sind und dann zwei Tore kassiert haben. Ist leider so gewesen. Kann man nicht ändern, leider!

 

1860 unterliegt zu Hause Ingolstadt

117

Heute Nachmittag empfing der TSV 1860 München den FC Ingolstadt 04 zum letzten Heimspiel der Saison 25/26 im Stadion an der Grünwalder Straße. Nach einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit konnte Ingolstadt die Pausenführung der Münchner Löwen drehen und einen nicht ganz unverdienten Auswärtssieg in Giesing feiern.

Verabschiedung von sieben Spielern vor dem Spiel

Gut 20 Minuten vor dem Anpfiff wurden die sechs scheidenden Spieler verabschiedet, deren Verträge nicht verlängert wurden. Auch Clemens Lippmann, der seinen Vertrag nicht verlängerte und wahrscheinlich nach Paderborn wechseln wird, wurde im Stadion gebührend verabschiedet. Mit Maximilian Wolfram stand nur einer der scheidenden Spieler in der Startelf. Raphael Schifferl und Morris Schröter bekamen immerhin noch einen Platz auf der Bank. Nach ihren Einwechslungen durften sie sich immerhin auf dem Rasen von den Löwenfans verabschieden. Nicht im Kader standen Thore Jacobsen, David Philipp und Kapitän Jesper Verlaat, der bei seiner Verabschiedung mit den Tränen zu kämpfen hatte.

Drei Eigengewächse in der Startaufstellung

Kauczinski wirbelte die Startaufstellung nach dem 1:1 in Schweinfurt gehörig durch. Er erstetzte Schifferl, Jacobsen, Dordan und Volland durch Althaus, Kiefersauer, Steinkötter und Wolfram. So ging 1860 mit drei Eigengewächsen in das Spiel gegen Ingolstadt. Die Partie begann verhalten und spielte sich weitgehend zwischen beiden Strafräumen ab. Die 15.000 Zuschauer bekamen kaum Chancen zu sehen. Ausnahme war ein langer Ball auf Costly, der in der 6. Minute alleine vor Dähne zu überhastet abschloss.

Althaus bringt 1860 mit Premierentreffer in Führung

Ab der 25. Minute übernahm 1860 dann mehr und mehr die Spielkontrolle. Besonders Niederlechner und Haugen fielen in dieser Spielpahse als Aktivposten auf. So war es auch Haugen, der nach einem Ballgewinn von Kiefersauer im Mittelfeld schnell schaltete und den gestarteten Althaus perfekt einsetzte. Althaus behielt vor dem Tor die Nerven und schob den Ball rechts am Ingolstädter Keeper Klein vorbei zum 1:0 ins Netz. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr, so dass 1860 mit einer knapen, aber verdienten Führung in die Kabinie ging.

Ingolstadt dreht die Partie

Beide Teams kamen aktiver aus den Kabinen. 1860 schaltete direkt den Vorwärtsgang ein und Steinkötter setzte einen Kopfball nach ansprechender Danhof-Flanke knapp am Kasten vorbei. Danach erhöhte Ingolstadt die Schlagzahl und riss die Spielkontrolle in der Folge an sich. Eine erste Chance ergab sich für den FCI in der 56. Minute, als Sturm nach einem Pass von Besuschkow das Tor von Dähne knapp verfehlte. Eine Minute später fiel dann wirklich der Ausgleich. Die Ingolstädter brachten mit Sturm und Hoppe eine sehenswerte Kombination auf den Giesinger Rasen. Am Ende legte Hoppe überlegt quer auf Costly, der vollkommen frei vor dem Tor den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Nur sieben Minuten später drehten die Ingolstädter das Spiel. Dieses mal glänzte Costly als Vorbereiter mit präziser Flanke für Besuschkow, der quer in der Luft stehend per Seitfallzieher den Ball zum 1:2 in die Maschen jagte. Dähne hatte keine Abwehrchance. Damit hatte der FCI das Spiel gedreht.

1860 kommt nicht zurück ins Spiel

Der Ingolstädter Doppelschlag warf die Löwen sichtbar aus der Bahn. 1860 wirkte gegen die sicher stehenden Defensive von Ingolstadt lange einfallslos. Zwar hatte Sechzig deutlich mehr Ballbesitz und ließ diesen nicht mal schlecht um den Strafraum herum laufen, aber zu hochkarätigen Abschlussmöglichkeiten kam 1860 lange nicht. Erst in der Nachspielzeit gelang es den Löwen wieder, ernsthafte Torgefahr zu erzeugen. Schröter eröffnete die Schlussoffensive mit einem Distanzschuss kanpp über die Latte (91. Minute). In der 94. Minute gewann Haugen nach einer Flanke von rechts sein Kopfballduell gegen seinen Ingolstädter Gegenspieler und setzte den Kopfball an die Latte. Danach versuchte sich Schröter nochmal, konnte sich aber nicht mit dem Ausgleichstreffer von den Löwenfans verabschieden. So gelang es Ingolstadt, das Spiel zu drehen und einen insgesamt nicht unverdienten Dreier aus Giesing mitzunehmen. 1860 war nach ansehnlicher erster Hälfte in den zweiten 45 Minuten zunächst zu passiv und konnte nach dem Rückstand nicht wirklich Druck auf den Ausgleich machen. Immerhin besiegten die Würzburger Kicker die SpVgg Unterhaching zeitgleich mit 4:0, wodurch 1860 für den DFB-Pokal qualifiziert ist.

 

 

Liveticker: TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 (37.Spieltag)

22
Liveticker TSV 1860 FC Ingolstadt 04

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt 04! Die beiden Mannschaften treffen am 37. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Diese Saison hatten sich sicher beide Clubs anders vorgestellt: Während die Löwen derzeit auf Platz 8 der Drittligatabelle liegen, dümpeln die Schanzer auf Rang 15 herum und verloren zuletzt sogar trotz 3:1-Führung noch mit 3:5 gegen Absteiger Erzgebirge Aue. Entsprechend angefressen war Trainerin Sabrina Wittmann und möchte heute sicher ein anderes Gesicht ihrer Mannschaft sehen. Auch der TSV 1860 bekleckerte sich in Schweinfurt nicht gerade mit Ruhm und sollte seinen Fans heute einen leidenschaftlicheren Auftritt präsentieren als zuletzt. Bleiben die Löwen immerhin in der Rückrunde zuhause ungeschlagen? Ab 14 Uhr wissen wir mehr. Auf gehts, Löwen, kämpfen und siegen!

Statistik

mögliche Aufstellung:
Dähne – Danhof, Dulic, Voet – Steinkötter, Althaus, Kiefersauer, Pfeifer – Wolfram – Haugen, Niederlechner

Bank:
Bachmann (TW), Christiansen, Schröter, Jakob, Rittmüller, Faßmann, Hobsch, Schifferl, Husic

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen:
Volland, Jacobsen, Dordan, Maier, Verlaat (verletzt), Deniz, Reinthaler (alle Aufbautraining), Fuchs, Klose (beide U21), Erdogan (U19), Lippmann, Qela (beide nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim FC Ingolstadt 04:
G. Christensen (Gelbsperre), Costly, Deichmann, Ponath, Toye (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Kevin Volland steht bereits bei neun Verwarnungen und muss deshalb ebenso aufpassen wie Sigurd Haugen, Jesper Verlaat und Max Reinthaler, die bereits vier Mal den gelben Karton gesehen haben. Bei der nächsten gelben Karte heißt es ein Spiel Pause. Darüber stehen Manuel Pfeifer, Tim Danhof und Marvin Rittmüller bereits bei drei Mal Gelb.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Das Löwenradio berichtet ebenfalls live aus dem Grünwalder Stadion.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Stadt München: Ausbau des Grünwalder Stadions im Koalitionsvertrag verankert

5
Blick Auf Leere Westkurve Im Grünwalder Stadion

Die politische Weichenstellung für die Zukunft des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße nimmt konkrete Formen an. Nach den jüngsten Koalitionsgesprächen hat sich die neue Münchner Stadtregierung – bestehend aus Grünen, SPD, FDP, Freien Wählern und Rosa Liste – auf ein gemeinsames Arbeitspapier geeinigt. Für den TSV 1860 München und die Ausbaupläne in Giesing enthält der Koalitionsvertrag eine zentrale, richtungsweisende Passage.

Ausbau des Grünwalder Stadions im Koalitionsvertrag

Im Abschnitt zur städtischen Sportförderung und Infrastruktur (Seite 28 des Papiers) bekennt sich die neue Rathauskoalition explizit zur sportlichen Heimat der Löwen. Wörtlich wurde folgender Satz im Vertragswerk verankert:

“Wir setzen uns für die Modernisierung und den ligatauglichen Ausbau des Grünwalder Stadions ein und prüfen eine Erbpachtlösung.”

Der Begriff des “ligatauglichen Ausbaus” ist in diesem politischen Kontext als klares Signal zu werten. Nach übereinstimmenden Informationen ist damit nicht die bloße Sicherung des Status quo gemeint, sondern der Ausbau für die höchstmögliche Spielklasse, die am Standort Giesing rechtlich und baulich zulässig ist. Den Maßstab hierfür wird die aktuell noch laufende Machbarkeitsstudie liefern, deren Ergebnisse in den kommenden ein bis zwei Monaten erwartet werden. Das Bündnis signalisiert damit die Bereitschaft, das baurechtliche Maximum zugunsten des Profifußballs auszuschöpfen.

Politisches Fundament für die Stadiongesellschaft

Der entscheidende Hebel für den TSV 1860 München verbirgt sich im zweiten Teil des Satzes: der Prüfung einer Erbpachtlösung. Wie zuletzt intensiv diskutiert, plant der Verein die Gründung einer eigenen Stadiongesellschaft, um den Ausbau in Eigenregie finanzieren und umsetzen zu können.

Die schriftliche Fixierung im Koalitionsvertrag bestätigt nun von höchster politischer Ebene, dass die Stadt München gewillt ist, das Grundstück und Stadion per Erbbaurecht an den Verein zu übergeben. Damit rückt der für den Verein essenzielle Wechsel vom reinen Mieter hin zum verantwortlichen Bauherrn in greifbare Nähe.

Sondertrikot 60 Jahre Deutscher Meister jetzt online erhältlich

0

Am vergangenen Dienstag gab die Fußballabteilung des TSV 1860 München bekannt, dass es ein Sondertrikot zum Jubiläum 60 Jahre Deutscher Meister geben wird. Das Trikot ist ab sofort online erhältlich. Darüber hinaus gibt es in einem eigens dafür eingerichteten Web-Shop weitere Produkte rund um den größten Erfolg des TSV 1860 zu kaufen.

Sondertrikot 60 Jahre Deutscher Meister im Web-Shop erhältlich

Die Fußballabteilung bietet das Trikot ab sofort in einem extra für das Jubiläum aufgebauten Web-Shop an. Den Shop erreicht Ihr unter der treffenden URL 60jahremeister.shop. Dort gibt es das Sondertrikot zum 60. Jubiläum der deutschen Meisterschaft für groß und klein. Und das kann man durchaus wörtlich nehmen, denn das Sondertrikot ist von der Größe 104 für Kleinkinder bis zur Größe 10 XL für stattlich gebaute Löwen erhältlich. Die Trikots in den Kindergrößen kosten 44,00 Euro, die Erwachsenengrößen gehen für dem Anlass angemessene 66,00 Euro über den virtuellen Ladentisch. Wer seine Beflockung (Rückennummer und Name) wünscht, kann diese für einen Aufpreis von 10,00 Euro pro Stück tun. Außerdem gibt es ein Babytrikot für 29,90 Euro (individuelle Beflockung zusätzlich 6,00 Euro). Im Shop wird die Produktionszeit der Sondertrikots mit 4-6 Arbeitstagen angeben und die Lieferzeit mit 3-4 Tagen.

Weitere Produkte zum Jubiläum der Meisterschaft von 1966

Im Shop kann man nicht nur das Sondertrikot zum 60. Jubiläum der Meisterschaft erstehen sondern weitere Memorabilia rund um den größten Erfolg der Löwen. Für männliche Löwen gibt es in drei Farben (blau, schwarz und weiß) ein entsprechendes T-Shirt. Für die Löwinnen gibt es das T-Shirt nur in einer Farbe. Nämlich in weiß. Möglicherweise legt die Fußballabteilung als Shop-Betreiber hier aber noch nach, damit die Ladies auch eine entsprechende Auswahl zur Verfügung haben.

Trikots morgen ab 11:00h rund ums Stadion erhältlich

Wer sein Sondertrikot gleich morgen beim Spiel gegen den FC Ingolstadt stolz präsentieren will, kann das tun. Die Fußballabteilung hat bereits 500 Stück produzieren lassen. Diese werden ab 11:00h beim Fantreff auf dem Candidplatz und beim Bamboleo verkauft. Wer eins haben will, sollte früh dran sein! Und nochmals zur Erinnerung: Käufer des Sondertrikots tun Gutes, denn die kompletten Erlöse gehen an das NLZ, damit 1860 weiter hoffnungsvolle Nachwuchstalente ausbilden und fördern kann.