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Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Mannheim: Von Historischem und emotionaler Fallhöhe

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Löwenblock in Mannheim mit blauem Rauch

Nach dem gestrigen Sieg in Mannheim, dem ersten vor Zuschauern seit 1975, war ich zum ersten Mal seit Wochen in wirklich gelöster Stimmung. Wie sollte es auch anders sein. Ein Meer aus Löwenfans sang die Blauen zum Sieg, die Menge in den weißen Mottoshirts wogte und sprang. Die Gischt des brausenden Gewässers TSV 1860, das selten still und trotzdem tief ist. Außerdem war der Abstieg abgehakt.

Eine Grün-Goldene Sternstunde?

Ruhe kehrte auch nach dem Abpfiff nicht ein. Als die Meisten schon kurz vor dem Heimathafen waren, machte die Nachricht die Runde: Hasan Ismaik möchte verkaufen! Eine grün-goldene Sternstunde am Tag des Mottos “FÜR IMMER WEIß – BLAU”? Jetzt stellt sich heute wie gestern natürlich die Frage, wie eine adäquate Reaktion auf diesen Schwall an grundsätzlich positiven Nachrichten aussieht. Soll man in die Jubelchöre einstimmen, die auf der Heimfahrt aus der Kurpfalz sicherlich nicht nur in unserem Bus angestimmt wurden oder ist nüchterner Realismus gefragt?

Kann dieser Tag noch geiler werden?

Nüchterner Realismus war es gestern sicher nicht, der für unsere Busbesatzung handlungsleitend war. Wie bei vielen Löwenfans wurde die Rückfahrt nach dem Kantersieg eher in Erinnerung an Bertolt Brecht in Angriff genommen: “Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.” Auch die Nachricht eines euphorisierten Reaktionskollegen mit der Frage: “Kann dieser Tag noch geiler werden?” fällt sicherlich nicht in die Kategorie trocken analysiert. Pläne über genossenschaftliche Übernahmen wurden geschmiedet und Tattoo-Versprechen im Falle eines Verkaufs abgegeben. Vielen sahen schon das zukünftige Paradies, bevor das rettende Ufer erreicht wurde…

Fans wähnen Sechzig in Freiheit

Der Sieg gegen die Barackler rückte damit fast schon wieder in den Hintergrund. Man wähnte Sechzig in Freiheit. Mit etwas Abstand betrachtet muss die Analyse natürlich bedeutend nüchterner ausfallen. Hasan Ismaik hat wieder einmal etwas in den Raum gestellt. Die Verlässlichkeit seiner Aussagen hat man aber in der Vergangenheit schon kennengelernt.

Liebesbekundungen im BR-Interview

Der Fernsehauftritt im BR nebst Liebesbekundungen für den ehemaligen Wahl-Landsberger und Wurstfabrikanten aus dem schwäbischen Raum, welcher im Studio anwesend war, trug nicht gerade zur Stärkung der aufkeimenden Hoffnung bei, die sich seit gestern Abend in mir regte. Nachdem man gestern freilich den naiven Wunschträumen nachgeben wollte und sollte, ist man nun gut beraten die Sache mit der gebotenen Vorsicht zu behandeln. Schon am Abend sagte mein Sitznachbar im Bus: “Ich würde mich ja gerne mehr freuen, aber mir ist die emotionale Fallhöhe zu groß.” Wer könnte es ihm verdenken, denn wie wir wissen verhält es sich im Umgang mit Hasan Ismaik wie vor Gericht und auf hoher See…

Abstieg abgehakt, Aufstieg wir kommen

Nun zurück zum eigentlichen Höhepunkt des Wochenendes: dem historischen Sieg gegen den Waldhof. Ich bin noch immer geflasht von der brachial lauten Hymne in der 60. Minute und der grandiosen Stimmung im Gästeblock, der den Mannheimer Anhang in Grund und Boden sang. Auch unser Kollege auf der Pressetribüne war hin und weg. Dies konnte man aus freudigen Chatnachrichten entnehmen. Geeint hinter dem großen Banner, welches das Motto des Tages präsentierte, war dies mal wieder ein Erlebnis, das einem zeigt warum man zum Fußball, warum man zu Sechzig geht.

Klassenerhalt und jetz steing ma auf?

Nun steht der TSV also auf einem einstelligen Tabellenplatz und der Abstieg darf mit gutem Gewissen als abgehakt betrachtet werden. Und wie sollte es anders sein, wird nun natürlich von den Fans der Aufstieg ins Visier genommen. Manchmal wirkt es, als wäre nach der letzten Woche der DFB-Pokal und Platz 4 nur ein Trostpflaster, anstatt eine potenzielle riesige Überraschung. Uiuiui, die emotionale Fallhöhe. Vielleicht sollten die Löw*innen hier auch lieber einmal mehr an Brecht denken. “Ich rate, lieber mehr zu können als man macht, als mehr zu machen als man kann.” Freuen wir uns über die aktuellen Leistungen und – Obacht, Phrase! – schauen von Spiel zu Spiel. Nach Mannheim kommt Aachen, die sind besser drauf.

Historischer Tag oder “nur” ein Sieg in Mannheim?

Nun werden wir also sehen, ob wir gestern einen historischen Tag erlebt haben. Ob dieser eine neue Ära im Verein und den Auswärtsspielen im verhassten Mannheim eingeläutet hat. Ob es ein Meilenstein war, auf dem Weg zu einer unglaublichen Aufholjagd. Oder ob das Gerede des Investors nur heiße Luft ist und am Ende der Spielzeit nicht eher ein solider Platz 8-10 zu Buche steht, gestern eher weniger historisch, als alltäglich war. Mal sehen was die Zukunft bringt. Der Volksmund wird recht behalten, danach ist man immer g’scheiter.
Und eines können wir uns in jedem Fall sicher sein: “FÜR IMMER WEIß – BLAU”!

12:1-Sieg gegen Grafing: Löwinnen sichern weitere Punkte

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Die Löwinnen feierten gegen Grafing einen weiteren Sieg.

Während die Profis in Mannheim siegten, konnten auch die Löwinnen wichtige Punkte sichern. Beim Heimspiel am Sechser überzeugte die Mannschaft von Mariano Frate mal wieder und sicherte sich im Kampf um den Aufstieg drei wichtige Punkte.

Löwinnen hübschen Tordifferenz auf

Wie schon zuletzt berichtet, ist der Kampf um den Aufstieg eng. Die Löwinnen sind gleichauf mit der DJK Pasing, jeder Punkt macht also einen Unterschied. Das Spiel gegen die SG Grafing/Aßling bot der Frauenmannschaft also eine gute Gelegenheit, die eigene Tordifferenz etwas aufzuhübschen.

Man ließ sich am Sonntag am Sechser also nicht lange bitten: Kira Winter brachte die Frauen mit einem Doppelpack (15. und 17. Minute) in Führung. Sarah Britzke erhöhte auf das 2:0 (19.), gefolgt von zwei weiteren Treffern Kira Winters (21.,30.). Vor der Halbzeit trafen Lisa Städler (35.) und Stefanie Stepberger (41., 42.) ebenfalls, sodass die Zwischenbilanz 8:0 für die Löwinnen betrug.

Rückkehrerin Katharina Geßner

Zum Seitenwechsel kehrte auch Katharina Geßner für eine länger Spielzeit aufs Feld zurück. Nach einer Verletzung im Sommer war sie bis jetzt ausgefallen, in Aschheim hatte sie aber bereits wieder einige Minuten spielen können. Jetzt folgte für Geßner die Belohnung mit zwei Treffern (55., 64.).

Es folgte ein Schönheitstreffer der Gäste, welche dank Iris Cuka in der 59. Minute wenigstens einmal kurz jubeln durften. Letztlich half jedoch alles nichts: Die Löwinnen gewannen – auch dank einem letzten Treffer von Stefanie Stepberger in der 73. Minute – mit einem klaren 12:1.

Ein kurzer Ausblick

Es folgen ein paar wichtige Spiele in den nächsten Wochen, für die an dieser Stelle kurz geworben werden soll. Zum einen findet das Bezirkspokalspiel gegen Bad Aibling am Donnerstagabend statt. Die Löwinnen gehen in das Pokalrennen als klarer Underdog und freuen sich sicherlich über jegliche Unterstützung. Zum anderen bestreitet die Mannschaft am 26. April das Duell gegen die direkte Aufstiegs-Konkurrenz aus Pasing.

(Bildquelle: as)

Wirre Live-Schalte mit Ismaik im BR

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Ismaik Millionen-Exit

Viele Löwenfans feierten gestern nicht nur einen 3:0-Auswärtssieg beim SV Waldhof Mannheim, sondern fieberten abends auch der Sendung “Blickpunkt Sport” im Bayerischen Fernsehen entgehen. Der BR hatte einige Inhalte eines Interview mit Investor Hasan Isamaik vorab angeteasert. Nach dem Video schalteten die TV-Macher den Jordanier sogar per Live-Schalte zu. Die Aussagen von Ismaik waren dabei jedoch eher wirr. Highlight gefällig? “I don’t take anyone serious” sagte Ismaik und bezog dies wohl auf die bisher eingegangenen Angebote, seine Anteile an 1860 zu übernehmen. Wie das wohl weitergeht?

Wirre Live-Schalte mit Ismaik

Die Ausschnitte aus dem in Abu Dhabi geführten Interview bestätigten Ismaiks Aussagen, die zuvor vom BR vermeldet wurden. Dabei erklärte er, dass er seine Anteile an 1860 verkaufen wolle. Was folgte, war eine wirre Live-Schalte mit Ismaik. Abgesehen von technischen Problemen und Tonaussetzern war das Interview geprägt von einer nicht ungewöhnlichen Verzögerung im Fragespiel mit Moderator Markus Othmer. Nicht weniger wirr waren Ismaiks Aussagen, wie beispielswiese “What was the question?” (Was war die Frage?) oder “I don’t take anyone serious” (Ich nehme niemanden ernst).

Lobhudelei für Uli Hoeneß

Ob es Sinn ergibt, Uli Hoeneß bei einer Live-Schalte mit Hasan Ismaik am Tisch sitzen zu lassen, bleibt mal dahin gestellt – genau wie das knapp einstündige Gejammer über das drohende Aus in der Champions League und das 2:2 gegen Dortmund der Seitenstraßler. Ismaik war jedenfalls mehr damit beschäftigt, Lobhudelei für den ehemaligen Bewohner der JVA Rothenfeld zu betreiben, als nachhaltige Antworten zu seinem Investment beim TSV 1860 zu geben. “It’s an honour to meet you” (Es ist eine Ehre, Sie zu treffen) oder “If you want to come to 1860, I will welcome you” (Wenn Sie zu 1860 kommen möchten, werde ich Sie willkommen heißen). Hoeneß’ Antwort: “Undenkbar”. Selten gab es eine zutreffendere Aussage des Ehrenpräsidenten aus der Seitenstraße. Getoppt wurde dies noch von Ismaiks “We are proud of what you did for FC Bayern” (Wir sind stolz darauf, was Sie für den FC Bayern getan haben).

Ismaik hat keinen Preis für seine Anteile im Kopf

“I have no price in my mind” (Ich habe keinen Preis im Kopf) antwortete Ismaik auf Othmers Frage nach einem möglichen Verkaufspreis für seine Anteile. Weiter sagte er (vom bemitleidenswerten Dolmetscher folgendermaßen übersetzt): “Es gibt viele Angebote, aber noch keine Entscheidung. Wenn es jemandem ernst ist, soll er ein Angebot machen. Ich nehme niemanden ernst.”

Vermutlich bezog sich Ismaiks letzter Satz auf die bisher eingegangenen Offerten, wirklich klar wurde dies nicht. Kritische Nachfragen sind ja auch nicht gerade die Spezialität des Moderators.

“Ich habe 100 Millionen investiert”

Othmer fragte den Jordanier noch einmal im Detail, ob er mehr als seine investierten 18 Millionen (diese waren nur für die Rettung der Löwen im Jahr 2011 nötig – aber das ist ja auch nicht so wichtig) für seine Anteile haben wolle und ob dieses Geld in den Club fließen würde. Ismaiks Antwort, wieder übersetzt vom BR-Dolmetscher: “Ich habe 100 Millionen investiert. Der erste Scheck war über 18 Millionen, um zum Überleben. Plus fünfzehn, plus zehn, alles, die ganzen Schulden.”

Ismaik widerspricht sich vollkommen

Im vorab gezeigten Interview aus Abu Dhabi hatte der Investor auf die Frage, was das Positive an seiner Zeit bei 1860 gewesen sei, Folgendes geantwortet: “Seit 14 Jahren leide ich unter diesen Leuten. […]  Es gibt keine Wertschätzung, keinen Respekt. Nichts!”
In der Live-Schalte widersprach er sich dann selbst und sagte: “Das Projekt 1860 hat mir 14 Jahre lang Freude gemacht. […] 1860 ist ein toller Verein, sehr traditionsreich… In der besten Stadt der Welt, im besten Land der Welt.”

Was denn nun?

Investor muss Ismaik einen Plan vorlegen

Er sei offen für Angebote von Interessenten, bekräftigte Ismaik und fügte an: “Wer 1860 kaufen möchte, kann mir ein faires Angebot machen, aber ich möchte den Plan des Investors sehen. […] Wenn mir jemand eine Lösung anbieten kann, in Sachen Stadion und Verein, sodass wir wieder in der 2. und dann in der 1. Liga spielen können, dann werde ich das unterstützen”. Klingt fast, als sei Ismaik auf der Suche nach dem Plan, den er selbst offensichtlich nie hatte.

Keine Erkenntnisse und ein peinlicher Auftritt

Insgesamt brachte die Live-Schalte keine wirklichen neuen Erkenntnisse. Sicherlich taten die technischen Probleme und die späte Uhrzeit von etwa 1 Uhr morgens im Nahen Osten ihr Übriges. Mit Ruhm bekleckert haben sich mit der Live-Schalte auf jeden Fall weder der BR noch Ismaik. Abgesehen davon, dass die wenig gehaltvollen Aussagen vielen Löwenfans eine wertvolle Stunde Schlaf kosteten.

Sechzig am Wochenende: Sehr erfolgreich!

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Auf ein sehr erfolgreiches Wochenende blickt die Löwengemeinde zurück. Nicht nur die Profis ließen – mit dem dritten Sieg in der Englischen Woche – die Löwenherzen höher schlagen. Auch fast alle anderen Teams von den C-Senioren bis zur U9 blieben ungeschlagen und blicken – bis auf zwei kleine Ausnahmen – auf Siege zurück.

Amas, U19 und U17 mit Siegen am Wochenende

Schon am Freitag Abend konnten die Amas ihre Tabellenführung in der Bayernliga Süd mit einem Sieg über den 1. FC Sonthofen verteidigen. Die Verfolger bleiben dem Team von Felix Hirschnagl allerdings auf den Fersen.
Das die DFB-Nachwuchsrunde abschließende Spiel der U19 gegen den VfL Wolfsburg hatte zwar – aufgrund des schon am Vormittag erfolgten 6:1-Siegs von Gladbach gegen Hertha BSC – keine Auswirkungen mehr auf die Abschlusstabelle der Gruppe B. Die A-Junioren zogen sich allerdings sehr achtsam aus der Affäre und besiegten die Gäste aus dem Norden mit 1:0. Drei Siege und drei Unentschieden aus zehn Spielen gegen die NLZ-Kokurrenz aus der 1. und 2. Bundesliga können sich gut sehen lassen!
Die U17 blieb im Duell mit dem Verfolger Jahn Regensburg (im Titelbild) ungeschlagen und führt die Tabelle in ihrer Gruppe C (in der Liga B) weiter mit deutlichem Vorsprung an. Bei dieser Dominanz kann man nur nochmal bedauern, dass es Ende letzten Jahres ganz knapp nicht mit der Qualifikation für die Liga A geklappt hat.

Dritte mit dem nächsten Erfolg im Abstiegskampf

Weiter Boden gut gemacht hat im Abstiegskampf der Kreisliga München 2 die Dritte. Sie siegt beim Tabellenvorletzten, der FT Gern mit 2:1 und hat nun fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Ein respektables 2:2 beim Tabellendritten erreicht die Vierte der Löwen im Derby gegen den SC München.

U11 in Italien unterwegs

Wie am Freitag in dieser Rubrik bereits berichtet, nutzte die U11 den Beginn der Osterferien und machte sich auf den Weg in den Norden Italiens, um an drei Tagen drei Testspiele gegen italienische Spitzenteams zu bestreiten. Die erste Partie gegen Hellas Verona ging am Freitag Abend noch mit 3:5 verloren. Die beiden folgenden Spiele gegen Atalanta Bergamo und Brescia Calcio hingegen konnten die Nachwuchslöwen – passend zum ganzen Wochenende – siegreich gestalten.

Alle Spiele im Überblick

Freitag, 11.04.

18.00 Uhr: Hellas Verona – U11 5:3
19.30 Uhr: U21 – 1. FC Sonthofen 2:0
20.00 Uhr: Kirchheimer SC – Senioren A 1:2
20.00 Uhr: Senioren C – SK Srbija München 1:0

Samstag, 12.04.

09.00 Uhr: TSV Trudering U10 – U9 1:7
09.30 Uhr: U14 – Kirchheimer SC U15 2:1
10.30 Uhr: Löwinnen U15 – SV Neukirchen/Teisenberg 10:0
11.00 Uhr: Jahn Regensburg – U17 1:4
13.00 Uhr: U19 – VfL Wolfsburg 1:0
13.30 Uhr: Atalanta Bergamo – U11 3:6
15.30 Uhr: ASV Dachau U11 – U10 4:10
16.00 Uhr: U12 – Wacker Burghausen U13 4:2

Sonntag, 13.04.

11.00 Uhr: SC München – Vierte 2:2
11.30 Uhr: Brescia Calcio – U11 0:3
13.30 Uhr: Waldhof Mannheim – Profis 0:3
14.00 Uhr: U16 – Würzburger Kickers U17 3:0
15.00 Uhr: FT Gern – Dritte 1:2
16.30 Uhr: Löwinnen I – SG Grafing/Aßling 12:1
16.30 Uhr: U9 – SpVgg Joshofen Bergheim U10 19:1

Fotogalerie zu SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München

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Titelbild Fotogalerie Waldhof Mannheim Tsv 1860

Was war das gestern für ein gelungener Ausflug in die Kurpfalz! Mit einem 3:0-Auswärtssieg im Carl-Benz-Stadion komplettierten die Löwen ihre perfekte englische Woche. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Sieg des TSV 1860 München beim SV Waldhof Mannheim.

Videos aus dem Carl-Benz-Stadion

Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu Waldhof Mannheim – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Danhof, Lucoqui und Guttau in kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 Tim Danhof

5:1 gegen Cottbus, 2:0 gegen Sandhausen, 3:0 in Mannheim – es war eine perfekte englische Woche für die Löwen, die das Abstiegsgespenst in den letzten Partien eindrucksvoll vertrieben haben. Auch Julian Guttau blühte zuletzt auf und wurde erneut in die kicker “Elf des Tages” berufen – übrigens ebenso wie seine Kollegen Tim Danhof und Anderson Lucoqui.

Danhof, Lucoqui und Guttau in kicker “Elf des Tages”

Mit der Note 1,5 ragt Guttau aus einem starken Löwen-Kollektiv heraus, die komplette Vierer-Abwehrkette mit Lucoqui, Dulic, Verlaat und Danhof wurde mit einer 2,0 bedacht. Hiller, Jacobsen, Deniz und Kozuki (jeweils 2,5) bestätigen den starken Gesamteindruck, den der TSV 1860 im Carl-Benz-Stadion hinterlassen hat.

Zur Belohnung wurden Danhof, Lucoqui und Guttau in die kicker “Elf des Tages” berufen. Als “Spieler des Tages” wurde der Rostocker Kinsombi ausgezeichnet.

Die Spieltagself im Überblick

Kersken (Bielefeld) – Lucoqui (1860), Lührs (BVB II), Karademir (Osnabrück), Danhof (1860) – Guttau (1860), Kinsombi (Rostock), Lebeau (Rostock), Arslan (Essen) – Malone (Ingolstadt), Besong (BVB II)

Glöckner: “Haben versucht, uns an der Ehre zu packen”

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Waldhof Mannheim Tsv 1860 Pk Patrick Glöckner

Mit einem 3:0-Sieg im Gepäck kehrten die Löwen am Sonntag nach Giesing zurück. Dennoch zeigte sich Trainer Patrick Glöckner nach der Partie auf der Pressekonferenz nicht gänzlich zufrieden. So verriet er, dass man zur Pause versucht habe, sich selber “an der Ehre zu packen.”

“Haben versucht, uns an der Ehre zu packen”

Nach einem 3:0-Auswärtssieg sollte man meinen, dass es kaum etwas zu kritisieren gibt, doch Patrick Glöckner war mit der Anfangsphase seines Teams alles andere als zufrieden.

“Ich glaube, das Spiel ist schnell zusammengefasst: In den ersten 30 Minuten haben wir überhaupt keinen Zugriff gekriegt, das war nicht die DNA, die wir eigentlich verkörpern. Ich hatte so das Gefühl, dass meine Mannschaft noch im Bus gewesen ist.”

Anschließend legten die Löwen dann jedoch los – ganz zur Freude des Trainers!

“Nach dem Elfmetertor, nach dem 1:0 konnten wir die Brust dann ein bisschen weiter stemmen. Wir sind besser in die Zweikämpfe gekommen, wir haben auch mehr Aktionen zur Entlastung nach vorne gehabt. (…) Entsprechend gings dann in die Halbzeit rein, wir haben das alles nochmal neu aufgerollt und haben nochmal versucht, uns selber an der Ehre zu packen und zu sagen: Was ist das eigentlich, was wir heute sehen wollen von uns? Das ist Abstiegskampf! Wir sind im Abstiegskampf! Mannheim ist im Abstiegskampf – und da gehört ein anderes Spiel dazu!”

Entspannt in die neue Woche

Dass die Ansprache bei seiner Mannschaft fruchtete, erkannte auch Patrick Glöckner an.

“Entsprechend haben wir das dann auch in der zweiten Halbzeit so angenommen, wie man so ein Spiel spielen muss und ich find, dass das Ergebnis über die Strecke vielleicht mit einem Tor zu hoch ausgefallen ist. Dennoch geht der Sieg für unsere Mannschaft absolut in Ordnung und ich freu mich jetzt natürlich, dass wir jetzt die 48 Punkte haben.”

Auf die Frage von sechzger.de, ob er traurig sei, dass die Saison nun bald zu Ende sei, antworte der Löwen-Trainer:

“Nein, ich bin ehrlich gesagt heilfroh. Wir hatten wirklich eine sehr, sehr intensive Zeit. Wir haben extrem viel gearbeitet und das trägt jetzt Früchte vom Ergebnis, aber auch von der Art und Weise her. (…) Wir haben jetzt noch fünf Spiele, die wollen wir auch wieder mit vollem Elan angehen, aber dennoch ist sowas schon sehr intensiv und man ist dann auch froh, wenn man dann jetzt nach so einem Spiel auch mal ein bisschen entspannt in die neue Woche starten kann.”

Titelbild: YouTube (Löwen-TV)

Sechzig um Sieben: Perfektes Ende der Englischen Woche

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Der TSV 1860 sorgt mit neun Punkten in der Englischen Woche für beruhigte Nerven im weiß-blauen Lager. In Mannheim gelang ein 3:0-Auswärtssieg. Zum Start in eine neue Woche gibt es alle Meldungen rund um Münchens große Liebe sowie die Konkurrenz aus der 3.Liga auf einen Blick.

TSV 1860 krönt Englische Woche in Mannheim

Unterstützt von einem bestens gefüllten und frenetischen Gästeblock hat der TSV 1860 am gestrigen Sonntag alle drei Punkte aus Mannheim entführt. Zum Abschluss der Englischen Woche sorgten Jacobsen, Hobsch und Philipp mit ihren Treffern für einen Auswärtssieg. Mit nun zehn Punkten Vorsprung auf Stuttgart II haben sich die gröbsten Abstiegssorgen erledigt.

U21 schlägt Sonthofen

Ebenfalls jubeln durfte der TSV 1860 II am Wochenende. Bereits am Freitag empfing die Mannschaft von Trainer Felix Hirschnagl den 1.FC Sonthofen und setzte sich nach 90 Minuten gegen die Gäste durch. Damit bleiben die Löwen natürlich Tabellenführer in der Bayernliga Süd.

U17 und U19 feiern Siege

Zum Abschluss der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga hat die A-Jugend der Löwen einen weiteren Sieg eingefahren. Die Elf von Jonas Schittenhelm setzte sich gegen den VfL Wolfsburg durch. Zum Weiterkommen reichte es allerdings trotzdem nicht, sodass die Spielzeit für die U19 vorüber ist.

Die U17 marschiert hingegen weiter und holte auch beim Auswärtsspiel in Regensburg drei Punkte.

Dritte und Vierte punkten jeweils

Wichtige Zähler im Abstiegskampf gab es auch für die Dritte. Gegen die FT Gern konnten die Löwen mit einem 2:1 drei Punkte auf ihr Konto buchen. Zumindest einen Punkt gab es für die Vierte im Duell mit dem SC München.

Hasan Ismaik will laut BR seine Anteile verkaufen

Aufregung gab es am gestrigen Abend um Hasan Ismaik. Wie der Bayerische Rundfunk per Pressemitteilung verkündete, wolle der Jordanier seine Anteile bei den Löwen verkaufen. Ismaik gestand Fehler ein und sehe ein, dass der TSV 1860 in der aktuellen Form nicht weiterkomme. Wenig später wurde der Mitgesellschafter live im Blickpunkt Sport zugeschalten – und dort klang das Ganze dann schon wieder völlig anders als noch kurz zuvor. Zusammenfassend: alles wie immer bei den Löwen.

News aus der 3.Liga

Der 33.Spieltag

Energie Cottbus lässt weiterhin Federn. Am 33.Spieltag unterlag der Aufstiegsaspirant in Dortmund mit 1:4. Auch Dresden (0:1 gegen Osnabrück) und Saarbrücken (1:1 in Wiesbaden) ließen Punkte liegen. Bielefeld feierte hingegen Big Points beim Sieg in Köln am Sonntagabend.
Am anderen Ende der Tabelle trennten sich Unterhaching und Stuttgart II im Abstiegskrimi mit einem Unentschieden. Hannover II holte einen Punkt in Ingolstadt, Sandhausen kassierte in Aachen die nächste Niederlage.

Der TSV 1860 liegt mit 48 Punkten auf Rang 9 und hat zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone.

Havelse wird Meister im Norden

Der erste Teilnehmer der Relegation zur 3.Liga Ende Mai/Anfang Juni steht fest. Havelse ist nach einem weiteren Heimsieg die Meisterschaft in der Regionalliga Nord nicht mehr zu nehmen. Voraussichtlicher Gegner in der Relegation ist Lok Leipzig aus der Regionalliga Nordost.

Ismaik: “Ich möchte den Club verkaufen!”

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Ismaik Millionen-Exit

Der heutige Sonntag könnte ein ganz besonderer Tag für den TSV 1860 München werden. Nicht nur, weil die Löwen aufgrund des starken 3:0-Auswärtssieges beim SV Waldhof Mannheim nichts mehr mit dem Abstiegskampf der 3. Liga zu tun haben. In der Sendung “Blickpunkt Sport” im Bayrischen Fernsehen, die heute ab 21:45 Uhr ausgestrahlt wird, meldet sich Mitgesellschafter Hasan Ismaik zu Wort – mit durchaus unerwarteten Aussagen. Ismaik sagt dabei unter anderem: “Ich möchte den Club verkaufen!”

Überraschende Aussagen im BR-Interview

Wie der BR in einer Pressemitteilung mit Sperrfrist 21:00 Uhr mitteilte, äußerte sich Hasan Ismaik gegenüber dem Bayrischen Rundfunk im Rahmen der Serie “Rise & Fall of 1860″. Ismaik besitzt seit 14 Jahren Anteile an der TSV 1860 München KGaA. Heraus kam im Interview eine überraschende Entscheidung: der Jordanier möchte seine Anteile an Münchens großer Liebe verkaufen!

Ismaik: “1860 braucht jemand Neues – sie brauchen Hasan nicht”

Wörtlich wird Ismaik in der Pressemitteilung folgendermaßen zitiert:

“Ich denke, 1860 braucht jemand Neues – sie brauchen Hasan nicht. Wenn ich bleibe, wird dieser Klub so bleiben, wie er ist.”

Eine durchaus spannende Erkenntnis nach 14 Jahren… Der Jordanier ist der Meinung, dass ein neuer Eigentümer dem Verein gut tun würde. Scheitern wird dies wohl an den vollkommen unrealistischen Preisvorstellungen von Ismaik, der durch teilweise haarsträubende finanzielle Fehlentscheidungen Millionen mit den Löwen in den Sand gesetzt hat. Er sagt weiter:

“Jeder, der glaubt, die Fähigkeit zu haben, 1860 zu kaufen – meine Tür steht offen. Aber wenn er nicht 200 bis 300 Millionen hat, wird es für ihn nicht funktionieren”.

Ismaik: “Habe 1860 nicht richtig verstanden”

Ismaik erklärt, es sei sein Fehler gewesen, sich vor seinem Einstieg weder umfassend über den Club, noch über das Umfeld oder das deutsche Vereinsrecht informiert zu haben. Im Interview sagt er:

„Ich gebe mir die Schuld, dass ich, bevor ich gekauft habe, 1860 nicht richtig verstanden habe – die Kultur, die Geschichte des Klubs, die 50+1-Regel. Dass die Menschen hier etwas anderes wollen – das hätte ich vorher erkennen müssen.“

“Ich leide seit 14 Jahren unter diesen Leuten”

Das Verhältnis des Investors zur Vereinsführung und den Fans ist seit vielen Jahren zerrüttet. Dies wird auch in den Aussagen gegenüber dem Bayrischen Rundfunk deutlich.

“Seit 14 Jahren leide ich unter diesen Leuten. […]  Es gibt keine Wertschätzung, keinen Respekt. Nichts”

Ismaik: “Ich möchte den Club verkaufen!”

Inzwischen scheint die Erkenntnis in Ismaik gereift zu sein, sich komplett aus dem Verein zurückziehen zu wollen. Er sagt im Gespräch mit dem BR:

“Ich möchte den Klub verkaufen und einfach nur noch Fan sein. Ich will nur noch Fan von 1860 sein. Ich bete dafür, dass der Klub eines Tages in der ersten Liga spielt. Das ist mein Traum – und ich wünsche mir, dass dieser Traum in Erfüllung geht, bevor ich sterbe: ein Derby in München zwischen Bayern und 1860 in der ersten Bundesliga.”

Interview heute um 21:45 Uhr im Bayrischen Fernsehen

Weitere Ausschnitte aus dem Interview mit Ismaik sollen heute ab 21:45 Uhr in “Blickpunkt Sport” im Bayrischen Rundfunk gesendet werden. Die Doku-Serie “Rise & Fall” wird zu einem späteren Zeitpunkt in der ARD ausgestrahlt. Die vierteilige Serie über den TSV 1860 München wird am 25. Oktober 2025 in der ARD-Mediathek veröffentlicht. Dies ist zugleich der Auftakt für dieses neue Doku-Serien-Format.

Regionalliga Nord: TSV Havelse wird frühzeitig Meister

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Wilhelm-Langrehr-Stadion Havelse, Heimstätte und Stadion des TSV Havelse

Der TSV Havelse hat sich in der Regionalliga Nord vorzeitig zum Meister gekürt und nimmt damit an der Relegation im Kampf um den Aufstieg in die 3.Liga teil. Dort treffen die Niedersachsen auf einen Vertreter der Regionalliga Nordost.

TSV Havelse wird Meister und nimmt an Relegation teil

Es war nahezu ein Start-Ziel-Sieg für den TSV Havelse in der Regionalliga Nord. Abgesehen vom ersten Spieltag belegten die Garbsener durchgehend Platz 1. Vor allem mit einer Siegesserie von neun Spielen ohne Punktverlust wurde der Grundstein für die Meisterschaft gelegt. Erst am 10.Spieltag rang der VfB Lübeck dem Spitzenreiter ein Unentschieden ab. Es folgte mit einem klaren 0:4 gegen den SV Meppen die erste Niederlage. Nach dem Duell mit dem abstiegsbedrohten FC Teutonia Ottensen am heutigen Sonntag können die Havelser nicht mehr von Platz 1 verdrängt werden. Nach einem 2:0-Heimsieg hat Havelse die Meisterschaft vorzeitig für sich entschieden.

Sollte sich Havelse als Meister der Nord-Staffel in der Relegation durchsetzen, wäre es nach drei Jahren eine Rückkehr in die 3.Liga. Bereits am Ende der Saison 2020/21 setzte man sich gegen einen Vertreter einer anderen Regionalliga in der Relegation durch, Gegner war damals der 1.FC Schweinfurt 05. In der darauffolgenden 3.Liga-Saison gewannen die Löwen beide direkten Duelle gegen den Aufsteiger. In Hannover gab es einen 2:3-Auswärtssieg, zuhause im Grünwalder Stadion setzte sich der TSV 1860 mit 3:0 durch. Havelse stieg am Ende der Saison direkt wieder in die Viertklassigkeit ab.

Auch in der Regionalliga Nordost, die den zweiten Vertreter für die Relegation stellen wird, steht der Teilnehmer schon so gut wie fest. Der 1.FC Lok Leipzig ist der Konkurrenz aus Halle, Zwickau und Erfurt bereits ordentlich enteilt und liegt einige Zähler vor den anderen Mannschaften. Im Saisonendspurt will der dreifache deutsche Meister den Titel in der Regionalliga Nordost natürlich nicht mehr aus der Hand geben. Sollte es beim aktuellen Stand bleiben, treffen Havelse und Lok Leipzig jeweils als Meister in der Relegation Ende Mai/Anfang Juni aufeinander und ermitteln den vierten Aufsteiger in die 3.Liga unter sich. Die Staffeln West, Südwest und Bayern haben in diesem Jahr jeweils einen festen Aufstiegsplatz.