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Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – VfB Stuttgart II

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Heimtrikots TSV 1860 München Saison 2025 26 Symbolbild Wunschaufstellungen

Drei Spiele, sieben Punkte – man darf durchaus zufrieden sein mit dem Saisonstart der Löwen. Dennoch nehmen alle fünf befragten sechzger.de Redakteure Änderungen an der Startelf vor, die bisher in allen drei Ligaspielen zum Zug gekommen war. Ob auch Patrick Glöckner mit dem Gedanken spielt, den einen oder anderen Wechsel vorzunehmen? Wie sehen denn nun die Wunschaufstellungen für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den VfB Stuttgart II aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – VfB Stuttgart II

Thomas Spiesl & Florian Buch

Thomas und FloBu sind sich einig und tauschen einen Spieler in der Startelf aus. Anstelle von Sigurd Haugen darf Patrick Hobsch neben Florian Niederlechner stürmen. Nach den vier Treffern im Pokal und dem wichtigen 1:0 in Aachen eine durchaus nachvollziehbare Maßnahme.

Thomas Enn

Auch bei Thomas Enn muss Sigurd Haugen weichen, wird jedoch von David Philipp ersetzt, der der Partie in Aachen nach seiner Einwechslung den Stempel aufgedrückt hat. Warum Thomas diesen Wechsel vornimmt, hat er bereits im aktuellen sechzger.de Talk erläutert.

Stefan Kranzberg

David Philipp steht auch bei Stefan in der Startelf – und ebenfalls in der Spitze neben Florian Niederlechner. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sigurd Haugen auf die Bank rotiert, denn der Norweger soll mit seiner Schnelligkeit den rechten Flügel beackern, während Tim Danhof eine Pause erhält.

Peter Gratz

Gleich drei Änderungen nimmt Peter vor, der auf der rechten Seite dem jungen Clemens Lippmann eine Chance gibt. Auf der Doppelsechs darf Max Christiansen neben Tunay Deniz agieren, während David Philipp auf die 10er-Position rückt. Im Sturm dürfen Kevin Volland und Florian Niederlechner gemeinsam wirbeln.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwen-Spiel in Aachen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Bei Sechzig um Sieben fassen wir die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Umfeld des TSV 1860 zusammen. Die U17 feiert den Saisonauftakt gegen die TSG Hoffenheim, Babak Rafati kommentiert die Schiedsrichter-Entscheidungen im Auswärtsspiel der Löwen in Aachen.

Hoffenheim zu Gast

Die U17 startet direkt mit einer Herausforderung zu Hause in die Saison. Heute um 11 Uhr spielen die Junglöwen gegen die TSG Hoffenheim an der Grünwalder Straße 114. Wie die Nachwuchsmannschaft in den Testspielen abschnitt, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Babak Rafati über Platzverweis

Wie gewohnt wird das Geschehen der dritten Liga auch vom Ex-Schiedsrichter Babak Rafati im Nachgang nochmals kommentiert und bewertet. Bei liga3-online nahm er auch das Auswärtsspiel der Münchner Löwen unter die Lupe. Rafatis Einschätzungen findet ihr hier.

Nächste Heimspiele sind ausverkauft

Die Euphorie der Löwenfans ist natürlich besonders durch die Ticketverkäufe erkennbar: Die nächsten Heimspiele sind bereits restlos ausverkauft! Gegen Stuttgart II, Havelse und Hoffenheim II wird es wohl nur noch vereinzelt Tickets über den Zweitmarkt geben.

Und sonst so?

  • Vor dem Heimspiel gegen Stuttgart II wird es wieder einen Stadtteilspaziergang mit Stadionführung durch das Grünwalder geben. Eine zeitige Anmeldung lohnt sich, denn die Plätze sind begrenzt. Alles weitere hier.
  • Marco Hiller spricht mit FuPa/Fußball Vorort über seine Zeit in Eupen: „Es ist etwas ganz anderes als München. Mehr Ruhe, mehr Land, aber da komme ich gut mit klar.“

Einen schönen Start in den Donnerstag!

Stadtteilspaziergang mit Stadionführung am Samstag

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Stadtteilspaziergang mit Stadionführung am Samstag

“Auf den Spuren der Löwen in Giesing” lautet das Motto des Stadtteil-Spaziergangs mit Stadion-Führung. Diesen bieten die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 München und die Freunde des Sechzger Stadions vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II am Samstag, 30. August, an. Es gibt noch wenige freie Plätze, anmelden kann man sich unter spaziergang@gruenwalder-stadion.com.

Erinnerungs-Aktion an die Fußballgeschichte in Deutschland

Rund um den 24. August, das Startdatum der Bundesliga im Jahr 1963, haben sich deutschlandweit zahlreiche Vereine, sowie der Bund der Fußballmuseen zusammengeschlossen und bieten hierzu verschiedene Aktionen an. Der TSV 1860 beteiligt sich mit seinem ersten Stadtteilspaziergang dieser Saison an dieser Aktion.

Stadionführung im Grünwalder ist inklusive

Die Führung beginnt wie üblich um 9 Uhr am alten Vereinsheim der Löwen in der Auenstraße 19. Sie beinhaltet eine kurze Führung durch die Haupttribüne des Grünwalder Stadions. Die Route führt von der Auenstraße über den Schyrenplatz, Birkenau, den Hans-Mielich-Platz, die Lederfabrik, das Stadion, den Grünspitz, die Giesinger Kirche, die Feldmüllersiedling und den Alpenplatz. Gegen 12:30 Uhr endet der Spaziergang. Die Teilnehmer machen sich auf den Rückweg zum Sechzger-Stadion, wo um 14:00 Uhr das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II angepfiffen wird.

Begrenzte Teilnehmerzahl – Schnell sein lohnt sich

Schnell sein lohnt sich, denn die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Teilnahmegebühr in Höhe von sechs Euro geht komplett an die Abteilung Vereinsgeschichte. Freut Euch auf einen spannenden Vormittag mit Steffi, die Euch viel über die Geschichte der Löwen in und um Giesing erzählen wird. Weitere Informationen gibt es hier.

Rafati: Platzverweis gegen Aachen war berechtigt

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Rafati: Platzverweis gegen Aachen war berechtigt

Für jede Menge Diskussionen hatte der 2:0-Sieg des TSV 1860 München bei Alemannia Aachen gesorgt. Der Grund: Einige Entscheidungen von Schiedsrichter Dr. Robert Kampka. Unter anderem geht es dabei um den Platzverweis gegen Aachens Gaudino und einen möglichen Strafstoß gegen die Löwen. Nun stellte Ex-Profi-Schiedsrichter Babak Rafatik auf liga3online klar: Der Platzverweis gegen Aachen war berechtigt.

Torsiello hätte gehen Dähne Gelb sehen müssen

Eine frühe Gelbe Karte hätte laut Rafati Aachens Torsiello sehen müssen, als er Löwen-Keeper Dähne absichtlich auf den Fuß stieg. Rafati schreibt dazu:

Torsiellos Bewegung sieht nicht nach einem normalem Ablauf aus, vielmehr scheint es so, dass er diesen Tritt auf den Fuß von Keeper Dähne in Kauf nimmt. Womöglich wundert es ihn dann doch, dass er ihm so klar auf den Fuß tritt und entschuldigt sich beim Keeper deshalb unmittelbar nach seinem Vergehen. Hierfür hätte es aber die gelbe Karte geben müssen, sodass eine Fehlentscheidung vorliegt, diese nicht zu zeigen.

Platzverweis gegen Aachen war berechtigt

Zur umstrittenen Ampelkarte gegen Aachens Gaudino hat Rafati die gleiche Meinung wie die Mehrzahl der sechzger.de-Redakteure im aktuellen Talk und schreibt sehr ausführlich:

Das Bein von Gaudino geht gegen Jacobsen heraus, auch wenn er ihn nur leicht trifft. Dennoch ist das ein Foulspiel, weil Niederlechner ausweichen muss, dabei ein wenig die Balance verliert und bei der nächsten leichten Berührung durch Richter zu Fall kommt. Dadurch, dass ein guter Angriff unterbunden wird, liegt eine richtige Entscheidung vor, die gelbe Karte zu zeigen. Auch richtig, Gaudino die gelbe Karte zu zeigen und nicht Richter. Hier wurde nur kurz der Vorteil abgewartet, deshalb kommt der Pfiff etwas zeitverzögert.

Gaudino Platzverweis: Hart aber vertretbar

Weiter heißt es in Rafatis wöchentlicher Kolumne:

Bei der zweiten Aktion geht Gaudino mit dem linken Bein in den Zweikampf und trifft Niederlechner nicht mit dem Fuß, vielmehr trifft er ihn mit dem ausgestreckten Bein an dessen Bein, und somit kommt es zu einem unglücklichen Zufallkommen von Niederlechner, weil dieser aus der Balance gerät. Der gesamte Bewegungsablauf sieht sehr spektakulär aus und stellt auch ein Foulspiel dar. Ob dabei aber eine gelbe Karte zwingend vorgeschrieben ist, ist eine andere Frage. Es gibt Argumente dafür und dagegen. Wenn man die Fernsehbilder sieht, dann tendiert man eher dazu, keine gelbe Karte zu geben. Nach dem gesamten Bewegungsablauf auf dem Platz (!) ist aber der Vorgang (das unglückliche Zufallkommen) nicht klar erkennbar, sodass es zumindest nachvollziehbar ist, dass der Schiedsrichter diese Aktion mit der gelben Karte ahndet. Insgesamt ist die gelbe Karte, die zu einer gelb-roten Karte führt, vertretbar, wenngleich auch eine andere Entscheidung auch vertretbar wäre.

Gelb gegen Verlaat und Niederlechner waren falsch

Für absolute Verwirrung sorgte im zweiten Durchgang eine Szene am Strafraum der Löwen, als Verlaat von Torisello einen Tritt gegen das Sprunggelenk abbekam und verletzt liegenblieb. Kampka gab jedoch Freistoß für Aachen, sowie Gelb gegen Verlaat und Niederlechner. Rafati schreibt hierzu:

Bei diesem Zweikampf holt Torsiello kurz vor dem Strafraum zum Torschuss aus, dabei führt Verlaat das Bein in Richtung Ball, sodass der Angreifer statt den Ball Verlaat hinten in die Beine trifft. Somit liegt ein Stürmerfoul vor, sodass es einen Freistoß für 1860 statt für Aachen hätte geben müssen. Eine Fehlentscheidung, einen Freistoß für den Angreifer zu geben und zudem Verlaat die gelbe Karte zu zeigen.

Bei der Fragestellung, ob das ausgestreckte Bein von Verlaat zum Ball nicht die entscheidende Aktivität ist und somit ein Foulspiel von ihm vorliegt, ist Folgendes zu beachten. Verlaat streckt den Fuß zum Ball und der Fuß ist am Boden, dabei liegt keine aktive oder strafbare Bewegung in die Beine von Torsiello vor, sondern Torsiello selbst ist es, der die Bewegung mit dem Bein Richtung Ball ausführt und final die Beine von Verlaat trifft. Somit geht die Initiative von Torsiello aus.

Kein Elfmeter gegen Verlaat

In der Schlussphase forderte Aachen dann Elfmeter, als Wriedt gegen Verlaat zu Boden ging. Kein Elfmeter – sagt Rafati:

Bei diesem Zweikampf sind sowohl Wriedt als auch Verlaat am Rangeln, Halten und Ziehen, sodass für mich eine richtige Entscheidung vorliegt, weiterspielen zu lassen. Man kann aber auch argumentieren, dass Verlaat mehr hält und Wriedt deshalb zu Fall kommt. Ursächlich für das Zufallkommen ist aber, dass Wriedt einen Schritt nach hinten macht und gegen das Schienbein von Verlaat zu Fall kommt. Auch in dieser Szene gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen, sodass auch Elfmeter möglich gewesen wäre. Ich hätte aber keinen Elfmeter gepfiffen, weil für mich keine klare Aktion vorliegt und beide am “Bearbeiten” sind, auch wenn Verlaat mehr macht. Aber für ein Vergehen reicht mir das einfach nicht aus.

Nächste drei Heimspiele restlos ausverkauft

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Nächste drei Heimspiele restlos ausverkauft Faninformationen 1860

Der Saisonstart des TSV 1860 München war nahezu perfekt. Sieben Punkte aus den ersten drei Spielen gegen Rot-Weiss Essen, den VfL Osnabrück und Alemannia Aachen stehen bislang zu Buche. Die Euphorie ist weiterhin riesengroß. Dies schlägt sich auch im Verkauf der Tickets für das Grünwalder Stadion nieder. Die nächsten drei Heimspiele sind restlos ausverkauft – trotz eher unattraktiver Gegner.

Stuttgart, Havelse und Hoffenheim ausverkauft

Am Samstag um 14:00 Uhr empfangen die Löwen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart auf Giesings Höhen. Die Vorbereitung auf dieses Match läuft bereits auf Hochtouren. Diese Partie ist bereits seit Tagen ausverkauft. Auch für die nächsten beiden Heimspiele gibt es keine Karten mehr. Das Spiel gegen den TSV Havelse am Sonntag, 14.09.2025, um 19:30 Uhr ist trotz der fan-unfreundlichen Anstoßzeit ebenso ausverkauft wie das Duell gegen Hoffenheim II zum Wiesn-Auftakt am Samstag, 20.09.2025, um 16:30 Uhr.

Einzelne Tickets über den Zweitmarkt erhältlich

Die einzige Chance für Löwen-Fans, die bei einem dieser drei Spiele live mit dabei sein wollen, ist der Zweitmarkt auf der offiziellen Ticketing-Seite des TSV 1860. Dort heißt es aber schnell sein und Geduld zu haben, denn das Angebot hält sich aktuell arg in Grenzen, jeder will momentan mit dabei sein, bei den Heimauftritten von Münchens großer Liebe!

 

Verona Loranta – die Stimme Giesings ist zurück!

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Verona Loranta

Wer sich in den sozialen Medien über den TSV 1860 informiert, ist in den vergangenen Tagen fast schon zwangsläufig auf Verona Loranta und ihre Songs gestoßen. Wer aber steckt hinter der Stimme Giesings?

Verona Loranta – die Stimme Giesings ist zurück!

Verona Loranta (geboren in München-Giesing) ist eine deutsch-italienische Musikerin, Sängerin und Songschreiberin. Sie gilt als Kultfigur der Münchner Undergroundszene der frühen 1980er Jahre. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Verbindung zum TSV 1860 München und mehrere Neuinterpretationen traditioneller Vereinslieder im Stil von Synth-Pop, Funk und später Surf Rock und Punk.

Leben

Verona Loranta wuchs in München-Giesing als Tochter einer italienischen Familie auf. Früh interessierte sie sich für Musik, beeinflusst von der italienischen Sängerin Raffaella Carrà sowie dem Löwen-Spielmacher “Atom”-Otto Luttrop. Ihre ersten Aufnahmen entstanden Anfang der 1980er Jahre mit einem gebrauchten Yamaha-Synthesizer in ihrem WG-Zimmer in Giesing.

Einige ihrer Songs fanden in der Münchner Fußballszene Anklang, darunter auch ein Stück, das bis heute in der 60. Minute bei Heimspielen des TSV 1860 von den Fans gesungen wird.

In den späten 1980er Jahren zog Loranta nach Italien. In der Disco Drago in Lignano Sabbiadoro lernte sie die Münchner Band Vorstadtkönige kennen, die auf ihr Geheiß eine Coverversion ihres Songs aufnahmen.

 

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Künstlerisches Schaffen

1980er: Synth-Pop und Funk

Lorantas erstes Album Mit Leib und Seele (1982) erschien im Eigenverlag und enthielt Synth-Pop-Kompositionen, die stark vom Münchner Underground geprägt waren. Kultstatus erlangte ihre Funk-Version des traditionellen Sechzger-Marsches, die sie 1981 unter Mitwirkung internationaler Musiker wie Bootsy Collins, James Gadson und George Duke aufnahm. Die Single kursierte unter Fans als “60er Funk”.

 

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1990er: Spanien und DJ-Karriere

In den 1990er Jahren lebte Loranta zeitweise auf einer Finca in Andalusien, wo sie als DJane unter dem Namen DJ Lorantissima auftrat. Sie legte vor allem Italo-Disco und frühe Detroit-House-Platten auf.

2000er bis heute: Los Angeles

Seit den 2000er Jahren lebt Verona Loranta überwiegend in Los Angeles. Dort arbeitet sie als Vocal Coach und Immobilienmaklerin; zeitweise verkaufte sie prominente Villen, darunter auch ein Anwesen des jordanischen Unternehmers und 1860-Investors Hasan Ismaik. Einer Anekdote zufolge rettete sie während einer Besichtigung mehrere verwaiste Hundewelpen aus einem Haus eines ihrer Klienten.

Parallel veröffentlichte sie weiterhin Musik. Ihr Song “Egal was er sagt” (2010er Jahre) gilt als antikapitalistisches Protestlied gegen die anhaltende Abhängigkeit des TSV 1860 München von externen Investoren.

 

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Rezeption

In Deutschland wurden Lorantas Arbeiten oft zwischen Fußball- und Subkultur verortet. Während das Musikexpress-Magazin ihre Stücke als “ungewöhnliche Brücke zwischen Stadion und Club” bezeichnete, wurde sie in den USA unter dem Schlagwort “The Big White Hype” kurzzeitig als europäische Funk-Sensation gehandelt.

Loranta war in den frühen 1980ern zeitweise Teil der New Yorker Kunstszene und hatte Kontakte zu Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat, mit dem sie eine kurze Beziehung führte.

Diskografie (Auswahl)

• Mit Leib und Seele (1982)
• 60er Funk (Single, 1981)
• Sessanta Minuti d’Amore (unveröffentlicht, ca. 1983)
• Egal was er sagt (2010er Jahre)

Literatur

• Musikexpress, Ausgaben 1981, 1983, 2018 (Artikel über Fußball & Popkultur)
• Spex, Ausgabe 1982 („Fußball, Funk und Feminismus“)

 

PS: Ein bisschen Spaß (und KI) muss sein! 🙂

27. August 1994: Bayer 05 Uerdingen – TSV 1860 1:1

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Heute vor einer Woche durften wir an dieser Stelle über die emotional bewegende Rückkehr des TSV 1860 auf die große Bundesliga-Bühne nach – damals unerträglich langen – 13 Jahren berichten. Am ersten Spieltag der Saison 94/95 empfing Borussia Dortmund 1860 und siegte im ausverkauften Westfalenstadion vor rund 5.000 mitgereisten Löwenfans mit 4:0. Nach einem 0:2 gegen den VfB Stuttgart im Olympiastadion unter der Woche gelang dem Team von Trainerlegende Werner Lorant genau eine Woche später, nämlich heute vor 31 Jahren dann der erste Punktgewinn in Deutschlands Eliteliga nach dem Wiederaufstieg. Durch ein 1:1 beim Mitaufsteiger der Vorsaison, dem FC Bayer 05 Uerdingen. In der Krefelder Grotenburg verloren sich allerdings nur 10.468 Zuschauer, die diesem Ereignis live beiwohnen wollten.

Die nur spärlich besetzte Gegentribüne des Grotenburg-Stadions (zuvor “Grotenburg-Kampfbahn”) in Krefeld

Zwei Start-Niederlagen gegen Spitzenteams

Die Löwen waren als Drittplatzierter der Zweitligasaison 93/94 am letzten Spieltag aufgestiegen, Uerdingen hatte sich als Zweiter (hinter dem VfL Bochum) die Rückkehr in die Bundesliga nach nur einem Jahr Bundesliga-Abwesenheit schon eine Woche früher gesichert. Die Krefelder galten aber – wie 1860 – als einer der Top-Abstiegskandidaten. Daher wurden die aus diesem Spiel zu erzielenden Punkte als besonders wichtig angesehen. Wichtiger, als z.B. jene gegen Dortmund und Stuttgart in den ersten beiden Runden der Saison. Am Ende – so viel sei vorweggenommen – stiegen beide Teams der hier besprochenen Partie nicht in die 2. Liga ab. Im Sommer 1995 erwischte es stattdessen den VfL Bochum, den MSV Duisburg und Dynamo Dresden.

Premiere für Timur Yanyali

Doch zurück zu jenem Samstag Nachmittag Ende August 1994 in Krefeld. Rund 600 Löwenfans hatten sich nur eine Woche nach dem Tripp nach Dortmund erneut auf den weiten Weg in Richtung Westen der Republik gemacht und erwarteten unter anderem den ersten Einsatz des tags zuvor erst 19 Jahre jung gewordenen türkischstämmigen, gebürtigen Münchners Timur Yanyali im Löwendress. Für den Verfasser dieser Zeilen war Yanyali ein ganz besonderer Spieler: Er war der erste Akteur, der für die Profis des TSV 1860 auf dem Feld stand, während er noch jünger war, als der Vefasser und Fan selbst. Und Yanyali zeigte bei seiner Premiere ein starke Leistung – auf der Liberoposition. Trainer Werner Lorant diktierte nach der Partie Claudius Meyer von der tz in den Notizblock: “Er hat sehr gut gespielt, auch wenn wir unter Druck standen. Keine Frage – Timur ist ein ganz großes Talent. Das größte, das ich bisher unter meinen Fittichen hatte.”

Zur Pause schon wieder im Rückstand

Das Spiel in Uerdingen war dagegen zunächst weniger von talentierten Darbietungen, als von Kampf und Krampf geprägt. Beide Teams befanden sich schon am dritten Spieltag der Saison im Abstiegskampf. Die glücklichere Mannschaft waren nach einer guten halben Stunde dann zunächst die Gastgeber, die nach einem Schnitzer von Armin Störzenhofecker in der Hintermannschaft der Löwen auf 1:0 stellen konnten. Torschütze Heiko Lässig machte seinem Namen alle Ehre und erzielte im Liegen den Führungstreffer für die Hausherren. Mit diesem Stand ging es in die Kabinen.

Premierentor zwölf Sekunden nach der Einwechslung

Nach dem Seitenwechsel und einer deftigen Pausenansprache von Lorant (von einem “Donnerwetter” wollte die tz erfahren haben) legten die Löwen einen deutlichen Zahn zu. Nach einer Stunde nahm der Löwendompteur den an diesem Tag blaß gebliebenen Peter Pacult vom Feld und brachte Mats Lilienberg. Der 24jährige Schwede war zu diesem Zeitpunkt bereits acht Monate ein Löwe, hatte sich jedoch bislang in München nicht durchsetzen können. In Uerdingen explodierte er – zum ersten Mal. Nur zwölf Sekunden nach seiner Einwechslung wuchtete Lilienberg eine Flanke von Jens Keller per Kopf unhaltbar ins Uerdinger Tor. Riesenjubel auf dem Rasen und im Gästeblock über das erste Löwentor der Saison nach 240 Minuten. 13 Jahre und 75 Tage waren seit dem letzten Bundesligatreffer für den TSV 1860 (erzielt durch den Rumänen Viorel Nastase) vergangen.

Den ersten Bundesliga-Punkt sichern

In der verbliebenen halben Stunde passierte auf dem Feld nicht mehr viel. Die Löwen wollten diesen ersten Zähler sicher mit nach Hause nehmen und spielten keineswegs auf Sieg. Die Uerdinger waren ihrerseits auch nicht in der Lage, dem Spiel nochmal eine entscheidende Wendung zu geben. So trennte man sich schiedlich-friedlich 1:1. “Erst aussortiert, nach Tor groß hofiert. Schwede Mats neuer Löwen-König” titelte die BILD-Zeitung in ihrer unnachahmlich Art am Montag morgen.

Riesenlöwenjubel: Am Zaun der Grotenburg feiern Mannschaft und mitgereiste Fans den ersten Punktgewinn der noch jungen Saison

Die Aufstellung des TSV 1860

Werner Lorant schickte am 27. August 1994 folgende Mannschaft auf den Rasen des Krefelder Grotenburg-Stadions:

Berg – Yanyali – Kutschera, Strogies –  Störzenhofecker, Trares, Miller, Knäbel (59. Seeliger), J. Keller – Pacult (59. Lilienberg), Winkler

Tor für die Löwen: 1:1 Lilienberg (60.)

Saisonstart: TSV 1860 U17 empfängt TSG Hoffenheim

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TSV 1860 U17

Eine aufgrund der Europameisterschaft in Albanien sehr lange Sommerpause hatten die B-Junioren in diesem Jahr zu überbrücken, doch morgen rollt für die Junglöwen in der DFB Nachwuchsliga endlich wieder der Ball. Um 11 Uhr empfängt die U17 des TSV 1860 die TSG Hoffenheim an der Grünwalder Straße 114.

TSV 1860 U17 empfängt TSG Hoffenheim

Mit den Kraichgauern empfangen die Löwen auch direkt einen der Ligafavoriten zum Auftakt. Wie Trainer Peter Ulbricht gegenüber sechzger.de äußerte, sieht er neben der TSG Hoffenheim vor allem den 1. FC Nürnberg und den FC Augsburg stark besetzt. Umso wichtiger wäre es, direkt zum Saisonstart ein Ausrufezeichen zu setzen und zu punkten. Der Coach geht auf jeden Fall optimistisch in die Saison: “Was die Jungs auszeichnet ist, dass sie sehr gut zusammenarbeiten, viel Eigenmotivation mitbringen, was sich durch das ganze Team zieht. Alle wollen immer arbeiten, immer weiterkommen. Du hast wenig bis gar keine Momente, wo es mal schlechte Laune gibt. Eigentlich ist immer eine gute Stimmung drin und das hilft schon sehr.”

Dass die U17 der Löwen etwas auf dem Kasten hat und sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen wird, lässt sich anhand der Testspielergebnisse erahnen.

05.07.: 1. FC Heidenheim U17 – TSV 1860 U17 3:2
12.07.: FC Ingolstadt 04 U17 – TSV 1860 U17 0:2
19.07.: TSV 1860 U17 – FC Liverpool U18 1:0
20.07.: SB Chiemgau Traunstein U19 – TSV 1860 U17 0:5
27.07.: SC Freiburg U17 – TSV 1860 U17 2:1
31.07.: TSV 1860 U17 – SpVgg Greuther Fürth U17 2:3
15.08.: TSV 1860 U17 – SpVgg Unterhaching U17 1:3
16.08.: SV Wehen Wiesbaden U17 – TSV 1860 U17 2:4
22.08.: TSV 1860 U17 – Eintracht Frankfurt U17 3:0

Sechzig um Sieben: Vorbereitung auf Stuttgart II läuft

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Löwen Sechzig um Sieben

Das Match in Aachen ist abgehakt, die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II am kommenden Samstag hat begonnen. Nicht mehr auf dem Trainingsplatz an der Grünwalder Straße 114 anzutreffen ist Soichiro Kozuki, der die Löwen gen Viktoria Köln verlassen hat.

Vorbereitung auf Stuttgart II läuft

Nach zwei öffentlichen Einheiten am Dienstag sind auch heute um 10.30 Uhr nochmal Zuschauer beim Training der Löwen zugelassen. In den Folgetagen wird Patrick Glöckner seine Mannschaft hinter verschlossenen Türen auf die Partie gegen den VfB Stuttgart II vorbereiten. Selbstverständlich wirde sechzger.de am Samstag wieder live aus dem Grünwalder Stadion berichten.

Soichiro Kozuki wechselt zu Viktoria Köln

Was die Spatzen in den letzten Tagen bereits von den Dächern gepfiffen hatten, wurde nun offiziell verkündet. Eine Woche vor Ende der Sommertransferperiode vermeldeten die Löwen gestern den Wechsel von Soichiro Kozuki zu Viktoria Köln. Bei den Höhenbergern wird der Japaner die Nummer 41 tragen.

Morgen Saisonstart bei der U17

Die U19 hat bereits einige Punktspiele absolviert und morgen geht es auch für die U17 in der DFB Nachwuchsliga los. Um 11 Uhr empfangen die Junglöwen die TSG Hoffenheim auf dem Trainingsgelände.

Frozen mit neuem Track

FloBu ist nicht nur immer wieder ein gern gesehener Gast im sechzger.de Talk, sondern auch ein ein begnadeter Freestyle- und Battlerapper. Dieser Tage erschien sein neuer Track samt Video in bekanntem Umfeld. Reinhören, liken, folgen!

Neues aus der 3. Liga

Aachen leiht Castelle von Ulm

Bereits in der Vorsaison spielte Niklas Castelle auf Leihbasis bei Alemannia Aachen, nun verleiht der SSV Ulm 1846 den Stürmer erneut in die Kaiserstadt. Bis Saisonende geht der 22-Jährige für die Alemannia auf Torejagd, ob er vertraglich geregelt gegen die Spatzen spielberechtigt ist, wird sich zeigen.

Jahn Regensburg holt Dietz

Auch der Jahn präsentierte gestern einen neuen Stürmer: Florian Dietz wechselt vom 1. FC Köln in die Oberpfalz und soll dort für Torgefahr sorgen. In seiner Vita finden sich 16 Bundesligaspiele, fünd Europacupeinsätze und zuletzt ein Engagement in der österreichischen Bundesliga beim SCR Altach.

Hansa vorerst ohne Lebeau und Wallner

Adrien Lebeau und Niklas Wallner fehlen der Kogge in den kommenden Wochen wegen Sprunggelenksverletzungen. Dafür stehen Ryan Naderi und Andreas Voglsammer vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Sayōnara Soichiro! Kozuki wechselt zu Viktoria Köln

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Was die Spatzen in den letzten Tagen bereits von den Dächern pfiffen, bzw. 1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner am Mikro bei MagentaSport vor dem Spiel in Aachen schon angedeutet hatte, wird nun konkret. Eine Woche vor Ende der Sommertransferperiode vermeldeten die Löwen heute einen Abgang aus dem aktuellen Kader. Soichiro Kozuki verlässt den TSV 1860 München und wechselt zu Viktoria Köln. Kozuki kam vor knapp einem Jahr, nach Ende einer achtmonatigen Leihe an den polnischen Erstligisten Gornik Zabrze, vom FC Schalke 04 zum TSV 1860.

Letzter Treffer im Totopokal

In seinem Jahr bei den Löwen absolvierte der sympathische 24-Jährige 33 Spiele in der 3. Liga (drei im Totopokal) und erzielte insgesamt vier Tore. Zuletzt traf er im Landespokal beim Zweitrundenspiel in Geiselbullach am 12. August. Seinen letzten Ligaeinsatz hatte der Japaner beim Heimspiel gegen Osnabrück, als er in der 72. Minute für Sigurd Haugen eingewechselt wurde. Die beiden Auswärtsfahrten nach Essen und Aachen macht Kozuki nicht mit. Aufgrund des in diesem Sommer deutlich verstärkten Kaders sah er bei 1860 wohl keine echte sportliche Perspektive mehr. Vor zweieinhalb Jahren schnupperte der in Uji in der Provinz Kyoto geborene Kozuki bei Schalke noch Bundesligaluft und erzielte bei einem 1:6 gegen RB Leipzig sogar einen Treffer in Deutschlands Eliteliga.

Kozuki wechselt zu Viktoria Köln

Nun verlässt Kozuki also München und schließt sich Viktoria Köln an, wo er auf die Ex-Kollegen Tim Kloss und Raphael Ott trifft, die sich ebenfalls in diesem Sommer von der Isar an den Rhein verändert hatten und in der laufenden Spielzeit am – bislang durchwachsenen – Saisonstart ihres neuen Vereins mit einigen Einsätzen beteiligt waren.

“Unser Schalke-Japaner”

In Fankreisen wurde Soichiro Kozuki aufgrund seiner ersten Schritte im Profifußball für die Knappen aus Gelsenkirchen auch liebevoll als “unser Schalke-Japaner” bezeichnet. Der eine oder andere Löwenfan dürfte angesichts des Abgangs des stets freundlichen Profis ein wenig enttäuscht sein. Wir wünschen Soichiro alles Gute, viel Glück, sportlichen Erfolg und natürlich Gesundheit und Verletzungsfreiheit!

さようなら、宗一郎 !

— Der Beitrag wurde um 17:43 Uhr aktualisiert —