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Gegnervorstellung Teil 2: Fußballclub Energie Cottbus e.V.

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Energie Cottbus Graffiti am Stadion der Freundschaft

Nachdem in Osnabrück der Schritt aus dem direkten Abstiegskampf verpasst wurde, sind die Löwen wieder richtig unten reingerutscht. Trotz der auf den ersten Blick komfortablen Platzierung (12) ist man nur drei Punkte von der Abstiegszone entfernt. Gegen die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison, den Fußballclub Energie Cottbus, heißt es also für die Mannen von Patrick Glöckner fasst schon “Verlieren verboten!”.

Aktuelles – die Ausgangssituation

Aktuell stehen die Lausitzer weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Dynamo Dresden. Mit einer Bilanz von 16-7-7 spielt man eine fantastische Saison, mit der wohl niemand beim Aufsteiger gerechnet hatte. Sowohl offensiv als auch defensiv ist Energie eine Spitzenmannschaft mit der immer zu rechnen ist. Nach einer kurzen Schwächephase seit Ende Februar, inklusive Ausscheiden im Landespokal gegen den Oberligisten RSV Eintracht 1949 aus Stahnsdorf, hat sich Cottbus wieder gefangen.

In den letzten beiden Runden wurden Erzgebirge Aue und Sandhausen besiegt, nachdem man davor vier Spiele in Folge nicht gewinnen konnte. Dass die Zweitvertretungen aus Stuttgart und Hannover gegen den FC Energie gepunktet haben, sollte auch den Löwen Hoffnung machen. Diese wieder zunichte machen könnte Cottbus Topstürmer; Timmy Thiele kehrt vor dem Spiel auf Giesings Höhen in den Kader des Teams von Claus-Dieter Wollitz zurück.

Wintertransfers

Im Winter hat Energie Cottbus den Kader noch einmal punktuell in der Offensive verstärkt. Stürmer Erik Engelhardt (26) kehrte nach zwei Jahren in Osnabrück zurück an seine alte Wirkungsstätte. Bisher trug der gebürtige Kulmbacher zwei Scorerpunkte im Aufstiegskampf bei. Außerdem verpflichtete man den Ex-Löwen Erik Tallig (25) aus der Vereinslosigkeit. Der Mittelfeldmann hatte nach mehreren schweren Knieverletzungen keinen neuen Verein gefunden und war bereits seit Oktober als Probespieler in der Lausitz aktiv.

Das Hinspiel

An das Hinspiel im Stadion der Freundschaft erinnert sich wohl kein Löwenfan gerne zurück. Der TSV traf vorne trotz bester Chancen nicht ins Tor, für Energie war jeder Schuss ein Treffer. Das 5:1 in Brandenburg besiegelte auch das Aus von René Vollath als Einsergoalie im Kasten der Löwen. Bei bestem Wetter erwischte besonders Leroy Kwadwo einen rabenschwarzen Tag und so stand es bereits nach den ersten 45 Minuten 4:1. Nach der Halbzeit machte Thiele noch mit einem sehenswerten Treffer das 5:1 und damit den sprichwörtlichen Sack zu.

Löwenblock in Cottbus

Der 31. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr Hannover 96 II – SG Dynamo Dresden 
Samstag 14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – SpVgg Unterhaching
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart II
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – SV Waldhof Mannheim
14:00 Uhr TSV 1860 München – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – VfL 1899 Osnabrück
16:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – DSC Arminia Bielefeld
Sonntag 13:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – FC Ingolstadt 04
16:30 Uhr SV Sandhausen 1916  – SC Verl 1924
19:30 Uhr Rot-Weiss Essen – FC Hansa Rostock

 

Stimmungsbild: sechzger.de-Leser*innen gehen optimistisch in die Englische Woche

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In der vergangenen Saison konnten die Löwen erst am vorletzten Spieltag mit einem 1:0-Sieg in Essen endgültig den Klassenerhalt in der 3. Liga sichern. Dieses Jahr soll im Idealfall die Planungssicherheit für die sportliche Kommandobrücke schon früher feststehen. Die nun anstehende letzte Englische Woche dieser Spielzeit hat dabei – nach Einschätzung vieler Anhänger – eine besondere Bedeutung. Sieht man nach den drei kommenden Spielen und vor dann nur noch verbleibenden fünf Herausforderungen schon klarer? Auf dem Programm stehen in den nächsten neun Tagen zwei Heimspiele, gegen den Tabellenzweiten Energie Cottbus (Samstag, 14 Uhr) und den zuletzt dramatisch abgestürzten SV Sandhausen (Mittwoch, 18.60 Uhr) sowie das Auswärtsspiel beim ebenfalls um den Ligaverbleib kämpfenden SV Waldhof Mannheim (Sonntag, 13. April, 13.30 Uhr). Was erwarten die Löwenfans von diesen Partien? Wir haben nachgefragt.

Rund ein Sechstel eher pessimistisch

Die Pessimisten unter den 409 Leser*innen, die sich an unserer Umfrage in den vergangenen Tagen beteiligt haben, sind eine kleine Minderheit. Dass Patrick Glöckners Team in der Englischen Woche keinen einzigen Sieg davontragen kann, glauben insgesamt nur 15%. Dies ist die Summe aus den vier am seltensten angeklickten Antworten. Mehr als die Hälfte dieser Pessimisten (insgesamt 8%) sehen gleich so richtig schwarz und gehen von drei Niederlagen aus. Deutlich weniger von immerhin einem, zwei oder drei Unentschieden – und entsprechend von keiner, einer oder zwei Niederlagen. Selbst drei Remis wären im laufenden Abstiegskampf natürlich zu wenig, auch wenn es für Verlaat & Co. bedeuten würde, dass man ungeschlagen durch die Englische Woche kommt. Summiert man alle verschiedenen Prognosen, die in den nächsten neun Tagen keine Niederlage für die Löwen beinhalten, sind es mit 42% annähernd die Hälfte aller Befragten, die von einer Weißen Weste in diesen drei Spielen ausgehen.

Drei unterschiedliche Ausgänge

Zu den Ungeschlagen-Konstellationen gehört natürlich auch die optimale Ausbeute von drei Siegen. Sie würde den Löwen dann insgesamt 48 Punkte bescheren und der Klassenerhalt wäre uns nicht mehr zu nehmen. An dieses Szenario glauben bzw. träumen davon aber nur 11%. Mehr als ein Fünftel der Teilnehmer*innen an unserer Befragung rechnet mit einem emotionalen Wechselbad, also einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den drei anstehenden Spielen. Dies ist die in der Umfrage am häufigsten gewählte Antwort. Welches Resultat konkret bei welcher Partie zu erwarten ist, wird hier aber nicht geklärt.

Die Ergebnisse unserer Umfrage zur Englischen Woche im Überblick:

 

Wir danken – wie immer – allen Teilnehmer*innen für die rege Beteiligung an unseren Befragungen!

 

 

 

TSV 1860 – Energie Cottbus: Ergebnistipp Mohamad Awata

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Mohamad Awata TSV 1860

36 Spiele absolvierte Mohamad Awata für die U21 der Löwen, zudem lief der Syrer zweimal für die Profis auf und erzielte dabei einen Treffer. Heute tippt Awata, der inzwischen für den VfB Forstinning kickt, die Partie des TSV 1860 gegen den FC Energie Cottbus.

Mohamad Awata hofft auf Heimsieg der Löwen

Auch wenn Awata schon seit Jahren nicht mehr beim TSV 1860 spielt, so verfolgt er das Geschehen an der Grünwalder Straße noch interessiert. Trotz der Niederlage in Osnabrück bleibt Mo optimistisch und traut den Löwen einen Heimsieg zu.

“Ich hoffe, dass die Löwen 2:1 gewinnen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Hobsch ein Tor erzielt und das zweite macht der Fabian Schubert.”

Besonders dem vielgescholtenen Österreicher könnte ein Tor einen enormen Auftrieb bescheren.

Treffsicher beim VfB Forstinning

Als Kriegsflüchtling kam Mohamad Awata über Griechenland und die Türkei nach Deutschland. Dort landete er zunächst in Stuttgart, ehe er ein Probetraining beim TSV 1860 München absolvierte und Anfang 2017 seine Spielgenehmigung erhielt. In der Regel kam der Syrer als Stürmer in der 2. Mannschaft zum Einsatz, durfte in der Saison 2017/18 jedoch auch zweimal in der Regionalliga ran. Beim 4:1-Sieg bei der SpVgg Bayreuth gelang ihm dabei sogar ein Treffer.

Nach einem kurzen Intermezzo bei Al-Jazeera (Jordanien) kehrte Awata nach Deutschland zurück und ging für den SV Heimstetten auf Torejagd. Zusammen mit seinem besten Freund Christian Köppel spielte er dann ein Jahr zusammen beim FC Schweinfurt 05, bevor er 2020 wieder nach Heimstetten wechselte.

Insgesamt dreieinhalb Jahre schnürte der Ex-Löwe für den SV Heimstetten die Fußballstiefel. Nach dem Abstieg des SVH aus der Regionalliga Bayern suchte der inzwischen 31-jährige Awata eine neue Herausforderung und heuerte beim VfB Forstinning an. In der Landesliga Südost rangiert er mit seinem Team derzeit auf Platz 12, Awata selber hat in den bisherigen 27 Partien 17 Treffer erzielt.

Sechzig um Sieben: Motivierte Cottbuser, Dritte im Abstiegskampf

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Bei Sechzig um Sieben erfahrt ihr alles Wichtige rund um den TSV 1860 am Freitagmorgen. Vor dem Heimspiel gegen Cottbus sind die Faninformationen bereits online gegangen. Cottbus-Trainer Pele Wollitz äußert sich in der Pressekonferenz vor dem Spiel zu seiner Einschätzung und die zweite Mannschaft der Löwen gastiert in Schalding-Heining.

Faninformationen zum Heimspiel

Seit ein paar Tagen ist das Spiel am kommenden Samstag gegen einen der momentanen Aufstiegsfavoriten ausverkauft. Für diejenigen, die es nicht ins Stadion schaffen, wird die Partie auch auf dem BR übertragen. Alternativ lohnt sich natürlich ein Blick in unseren Live-Ticker! Mehr Faninformationen hier.

Pele Wollitz über den TSV

Unsere Ausgangsposition ist hervorragend und sensationell“, meint Claus-Dieter “Pele” Wollitz über die momentane Lage des FC Energie Cottbus. Die Cottbuser stehen auf dem zweiten Tabellenplatz mit vier Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten. Die Gäste aus dem Osten reisen also motiviert nach München.

Sechzig am Wochenende

Am Wochenende wird es auch abseits des Grünwalder Stadions spannend. Die dritte Herrenmannschaft kämpft weiter gegen den Abstieg. Am Samstag treten die Männer um 17:30 im Abstiegsduell gegen den ESV München an. Zuvor spielt auch die Vierte am Sechser gegen die Zweitvertretung des SV Pullach. Die Amateure hingegen spielen zeitgleich mit den Profis bei Schalding-Heining. Sonntags werden die Löwinnen II gegen Centro Argentino antreten, die erste Frauenmannschaft ist in Aschheim zu Gast.

Sonstiges aus der dritten Liga:

  • Erzgebirge Aue kämpft gerade mit Personalengpässen. Beim Training unter der Woche haben laut liga3-online nur insgesamt 14 Spieler teilgenommen. Trainer Jens Härtel hielt sich auf der Pressekonferenz über den aktuellen Stand in der Mannschaft bedeckt.
  • Der Mannheimer Spieler Terrence Boyd ist nach einem Mittelfußbruch wieder zurück im Training. Nach seiner Verletzung fehlte der US-Amerikaner seit Mitte Dezember. Laut Trainer Bernhard Trares habe Boyd die erste Woche Training gemeinsam mit der Mannschaft und ohne Schmerzen absolviert.

Faninformationen TSV 1860 – Energie Cottbus (31.Spieltag)

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (1)

Ein schweres Heimspiel wartet auf den TSV 1860 München am Samstag, schließlich ist mit Energie Cottbus der Tabellenzweite zu Gast. Nach der Niederlage in Osnabrück benötigen die Löwen im Abstiegskampf weiterhin jeden Zähler. Der dritte Heimsieg in Folge käme da gerade recht. An dieser Stelle gibt es nun die Faninformationen zum Duell mit Energie Cottbus für alle, die am Samstag live mit dabei sind.

Faninformationen TSV 1860 München – Energie Cottbus

Beim 0:1 in Osnabrück kassierten die Löwen die einzige Niederlage im letzten Monat. Im April soll nun möglichst an die Leistungen angeknüpft werden und weitere Punkte im Abstiegskampf erzielt werden. Die erste Gelegenheit dazu bietet das Heimspiel gegen Energie Cottbus am Samstag. Der Aufsteiger sorgt weiter für Furore und belegt den zweiten Platz in der 3.Liga. Ein Aufstieg in die 2.Bundesliga wird von Woche zu Woche wahrscheinlicher. Glückliche Heimsiege wie gegen Erzgebirge Aue am zurückliegenden Wochenende tun ihr Übriges dazu. Der TSV 1860 ist hingegen in anderen Tabellenregionen unterwegs und benötigt dort dringend Punkte.

Die Fans auf den Rängen werden sicherlich wieder alles geben, um die Mannschaft von Patrick Glöckner zum nächsten Heimsieg zu tragen. Auch das Heimspiel gegen Cottbus ist wieder einmal ausverkauft. Alles, was sonst noch wichtig ist für das kommende Heimspiel gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – Energie Cottbus. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Tickets

Die Partie ist seit ein paar Tagen ausverkauft, die Tageskassen bleiben daher geschlossen. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde bekanntlich gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 12:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Seit dieser Saison gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Anpfiff kostet das Bier dann 5,-€. Am Samstag wird Leichtbier ausgeschenkt. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkt

Wie gewohnt findet der Löwentreff am Candidplatz wieder statt. Los geht es dieses Mal um 10:30 Uhr. Angeboten werden Essen und Getränke, außerdem können T-Shirts und eine Fleece-Jacke erworben werden. Zudem sind die Fußballabteilung, die Blaue Hilfe und die Freunde des Sechz’ger Stadions mit eigenen Ständen vertreten.

Der Grünspitz ist noch bis Mitte 2025 wegen Umbauarbeiten gesperrt und kann daher nicht als Treffpunkt genutzt werden.

Das Bamboleo öffnet zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie wird vom BR im Free-TV übertragen. Außerdem zeigt MagentaSport das Duell wie gewohnt.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos

Pele Wollitz: “50-50 Spiel bei 1860”

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FC Energie Cottbus DFB Pokal

In der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel des FC Energie Cottbus beim TSV 1860 München äußerte sich Pele Wollitz zur Lage bei den Lausitzern und seinen Erwartungen für das Spiel am Samstag im Sechzgerstadion (14:00, live im Ticker bei sechzger.de).

Pele Wollitz: “Hervorragende Ausgangslage bei Energie Cottbus”

Zu Beginn der Pressekonferenz kommentierte Claus-Dieter Wollitz, genannt Pele, die Ausgangslage vor dem Spiel. “Unsere Ausgangsposition ist hervorragend und sensationell”, die Cottbusser weisen aktuell einen Punkt Rückstand auf den Tabellenführer aus und haben vier Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten bzw. fünf Punkte auf den Tabellenvierten. Diesen Vorsprung gilt es laut Wollitz “zu verteidigen”, so dass sich die Situation nach dem Spieltag mindestens genauo oder gar noch besser für den FC Energie darstellt. Er will also am Samstag etwas mitnehmen aus dem wieder Mal ausverkauften Sechzgerstadion. Pele Wollitz betonte mehrmals, dass er die Partie als “50-50-Spiel” ansieht, die in beide Richtungen laufen könne.

“1860 hat sich stabilisiert”

Zu den Löwen sagte der Energie-Trainer, dass 1860 sich nach Spielen mit vielen Gegentoren zu Ende der Hinrunde und Beginn der Rückrunde “stabilisiert” habe. Cottbus könne das Spiel erfolgreich gestalten, wenn es sein Team “die richtige Intensität, die richtige Wucht” ins Spiel einbringt. Angesprochen auf die letzten beiden Siegtore der Cottbusser, die jeweils aus Elfmetern resultieren, entgegnete Wollitz, es sei ihm “egal, wie das Tor fällt”.

Mindestens drei Ausfälle bei Energie Cottbus

Beim Spiel in Giesing muss Pele Wollitz sicher auf drei Spieler verzichten. Henry Rorig (Bauchmuskelzerrung), Niko Bretschneider (Hand-Operation) und Filip Kusic (Rot-Sperre) werden sicher nicht mit von der Partie sein. Maximilian Krauß ist fraglich, da er an Problemen im Fersenbereich laboriert. Der zuletzt angeschlagene Stürmer Timmy Thiele konnte die ganze Woche mittrainieren und wird sehr sicher am Samstag mindestens im Kader stehen.

Sechzig am Wochenende: Löwinnen und Löwen starten in den April

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen Löwen

Am ersten Wochenende im April sind erneut beide Herrenteams des e.V. daheim am Sechserplatz im Einsatz, die Amas spielen beim SV Schalding-Heining. Nach Düsseldorf reist am Sonntag die U19. Und die Löwinnen beschließen das Sechzger-Wochenende mit ihrem Auswärtsspiel in Aschheim

Amas bei Schalding-Heining

Weiterhin Tabellenführer der Bayernliga Süd, seit 16.11.2024 ungeschlagen, seit 23.11. ohne Gegentor. Die Bilanz der “kleinen Löwen” ließt sich traumhaft. Verteidigt werden sollen die bestehenden Serien am Samstag – leider erneut zeitgleich zum Spiel der Profis gegen Energie Cottbus – beim voller guter Vorsätze in die Rückrunde gestarteten SV Schalding-Heining, bei dem es aktuell allerdings noch nicht wirklich rund läuft. Ebenfalls in die Dreiflüsse-Stadt zu einem – zeitgleich ausgetragenen – Vergeich mit dem 1. FC Passau reist die U12 der Löwen. Von einer Fahrgemeinschaft zwischen D-Junioren und den Amas ist uns allerdings nichts bekannt.

Dritte im Abstiegsduell mit dem ESV

Nach dem äußerst unglücklichen 2:3 gegen den MTV am letzten Samstag, will die Dritte im nächsten Heimspiel gegen den Abstiegskonkurrenten ESV München wichtige Punkte für den Klassenerhalt einsammeln. Das Team von Daniele Reisinger darf dabei auf Unterstützung durch all jene Löwenfans hoffen, die sich nach dem Spiel der Profis im Sechzgerstadion auf den kurzen Weg rüber zum Sechserplatz in die St.-Martin-Straße machen und pünktlich zum Anpfiff der Kreisligapartie dort eintreffen.

Vierte davor im Einsatz

Bereits ab 15 Uhr empfängt – ebenfalls daheim am Sechserplatz – die Vierte die Zweitvertretung des SV Pullach. Die Gäste, aktuell Tabellennachbar der Löwen sind gut drauf, konnten zuletzt gegen Tabellenführer Teutonia und den Dritten BSC Sendling gewinnen. Die Löwen, jüngst ebenfalls gegen Sendling siegreich, sind also gewarnt!

U19 in Düsseldorf

Im legendären Paul-Janes-Stadion im Stadtteil Flingern, das dem einen oder anderen Fußballnostalgiker auch unter den Namen “Fortunaplatz” bzw. “Flinger Broich” bekannt sein dürfte, läuft am Sonntag Vormittag die U19 in der Bundesliga-Nachwuchsrunde auf. Die gastgebende Fortuna ist Tabellenführer der Gruppe B, musste sich aber zuletzt mit drei Unentschieden begnügen. Der letzte Sieg gelang den Rheinländern am 1. März gegen den VfB Stuttgart. Gegen genau jenen Gegner, den die Nachwuchslöwen am letzten Sonntag selbst bezwingen konnten. Und nach dem ersten Sieg in der Nachwuchsliga A will das Team von Jonas Schittenhelm sicher direkt nachlegen. Wir sind gespannt, ob sich auch in Düsseldorf (wie schon zuvor in Mönchengladbach oder in Berlin) Löwenfans zur Unterstüzung der A-Jugend einfinden.

Auswärtsspiele für die Frauen

Die Löwinnen sind mit ihren Auswärtspartien quasi die Klammer für den Löwensonntag, an dem insgesamt acht Spiele mit 1860-Beteiligung stattfinden. Morgens um neun geht es für die Löwinnen II an die Bezirkssportanlage an der Görzer Straße, um gegen Centro Argention de Munich zu siegen. Acht Stunden später treten dann die um den Aufstieg kämpfenden Löwinnen I bei der Spielgemeinschaft aus FC Aschheim und Kirchheimer FC an.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 04.04.

19.00 Uhr: FC Fürstenfeldbruck – Senioren B  -:-
20.00 Uhr: Senioren A – SV Nord München-Lerchenau  -:-

Samstag, 05.04.

10.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U13  -:-
11.00 Uhr: U17 – Waldhof Mannheim  -:-
11.30 Uhr: TSV Neuried U11 – U10  -:-
12.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U16  -:-
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – FC Fasanerie Nord  -:-
14.00 Uhr: 1. FC Passau U13 – U12  -:-
14.00 Uhr: SV Schalding-Heining – Amas  -:-
14.00 Uhr: Profis – Energie Cottbus  -:-
15.00 Uhr: Vierte – SV Pullach II  -:-
15.30 Uhr: U15 – FC Augsburg  -:-
17.30 Uhr: Dritte – ESV München  -:-

Sonntag, 06.04.

09.00 Uhr: Centro Argentino de Munich – Löwinnen II  -:-
09.15 Uhr: U9 – SpVgg Höhenkirchen U10  -:-
11.00 Uhr: U10 – SV Heimstetten U11  -:-
11.00 Uhr: Fortuna Düsseldorf – U19  -:-
11.15 Uhr: TSV 1860 Rosenheim – U11 -:-
13.00 Uhr: U14 – 1. FC Nürnberg  -:-
13.00 Uhr: U16 – FC Orlando U17  -:-
17.00 Uhr: SG Aschheim/Kirchheim – Löwinnen I  -:-

 

Fokus! Fokus! Fokus! – die Fan-Shirt-Erklärung!

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Fokus, Fokus, Fokus

In unserem Fan-Shop, der kürzlich online gegangen ist, findet ihr verschiedene Shirts mit dem sechzger.de-Logo und lustigen Sprüchen auf der Vorderseite. Zudem könnt ihr mit Eurem Kauf über den Träger-Verein “Sportbezogenes Lebensgefühl e.V.” die Arbeit von sechzger.de unterstützen. Allen Löwen-Fans, die unsere Arbeit schon seit Jahren verfolgen, werden den Bezug zu den meisten Aufschriften vermutlich herstellen können. Dennoch wollen wir Euch in einer losen Folge von Artikeln die Geschichten vorstellen, die dahinter stecken: In unserer neuen Kategorie “Fan-Shirt-Erklärung”. Den Anfang macht: “Fokus! Fokus! Fokus!”

Motivationskunst by Giovanni Iemma

Wer erinnert sich nicht gerne an Motivations-Coach Giovanni Iemma? Der Profi-Boxer reiste Mitte 2023 unter dem damaligen Trainer Maurizio Jacobacci mit ins Trainingslager nach Windischgarsten, um die Löwen auf die neue Saison einzustimmen. Ziel war es, der Mannschaft eine gewisse Bissigkeit anzutrainieren. Unter anderem ließ der ehemalige Boxer die Spieler und den Staff minutenlang im Mittelkreis Schattenboxen. Eine Augenweide für die mitgereisten Fans. “Es ist wichtig, dass die Spieler stark im Kopf sind, das muss Bestand haben für die ganze Saison: Überzeugung, Vertrauen, Begeisterung, die Mannschaft als Verbund”, erklärt Jacobacci damals in Windischgarsten. Iemma selbst meldete sich mit einem Tiktok-Video aus dem Trainingslager.

Legendäre Videos auf Social Media

Hängen geblieben ist aus seiner Zeit wohl sein Appell: “Fokus!”, den Iemma auf seinen Instagram-Account als Video postete. Noch heute folgen diesem Account zahlreiche Löwenfans. Iemma selbst folgt auch heute noch den Löwen und unserem sechzger.de-Account auf Instagram!

Voller Fokus auf den Klassenerhalt

Für die Löwen heißt es im Saisonendspurt vollen Fokus auf die letzten Spiele und den Klassenerhalt zu richten. Alle Anhänger von sechzger.de und Giovanni Iemma können sich jetzt mit dem neuen Shirt auch im Stadion als Motivationskünstler erweisen. Wir würden uns jedenfalls freuen, wenn Giovanni Iemma wieder einmal im Grünwalder Stadion vorbeischaut und ihn dabei sehr gerne mit einem Fan-Shirt begrüßen – versprochen!

Hier könnt Ihr das Shirt direkt bestellen!

Spitzenreiter TSV 1860 II gastiert beim SV Schalding-Heining

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Hirschnagl Felix Tsv 1860 II U21

6:0 in Deisenhofen, 2:0 gegen Nördlingen – es läuft bei der Elf von Trainer Felix Hirschnagl. Am Samstag wartet beim SV Schalding-Heining die nächste knifflige Aufgabe auf den TSV 1860 München II.

Spitzenreiter TSV 1860 II beim SV Schalding-Heining

Mit großen Ambitionen starteten die Passauer in die Saison und wollten nach einer ordentlichen Vorrunde nach der Winterpause zum großen Angriff auf die Tabellenspitze blasen. Tatsächlich wartet der SV Schalding-Heining nun jedoch seit vier Spielen auf einen Sieg und musste ein wenig abreißen lassen. Zwar siegte die Elf von Trainer Stefan Köck zunächst beim SV Kirchanschöring (2:1), doch bereits das 1:1 zuhause gegen den Tabellenletzten TSV Rain/Lech stellte einen Rückschlag dar. Es folgten Niederlagen gegen den TSV Grünwald (3:4), den SV Heimstetten (1:2) und zuletzt beim FC Ismaning (0:1).

Kein Wunder, dass man sich bei den Niederbayern nun kämpferisch zeigt und gegen die kleinen Löwen den Turnaround schaffen möchte. Acht Punkte liegt der SV Schalding-Heining in der Tabelle mittlerweile hinter dem TSV 1860 München II, derer fünf hinter dem ersten aufstiegsberechtigten Team, dem SV Erlbach.

Knapper Sieg im Hinspiel

Auf Seiten der Passauer müssen die Löwen vor allem auf die torgefährlichen Markus Gallmaier (11 Saisontreffer) und Fabian Schnabel (6 Tore) Acht geben. Dass die Niederbayern ein harter Brocken sind, bekam die Hirschnagl-Elf bereits im Hinspiel zu spüren.

Im Oktober sorgten Mike Gevorgyan und Brahim Moumou für eine zwischenzeitliche 2:0-Führung, ehe Weiß kurz vor Schluss für die Gäste verkürzte. Wenig später lag der Ball erneut im Kasten des TSV 1860, das Spiel war vorher jedoch wegen eines Fouls unterbrochen worden. Glück für die Löwen, denn kurze Zeit später folgte der Abpfiff.

Ob Mike Gevorgyan, der am vergangenen Wochenende für die Profis in der 3. Liga debütierte, auch diesmal dabei sein wird, entscheidet sich kurzfristig.

03.04.1993: TSV 1860 gewinnt bei Strafzeiten-Festival in Frohnlach

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Nach dem Abstieg aus der 2. Liga in der Saison 91/92 herrschte Katerstimmung an der Grünwalder Straße. Doch aus Tristesse wurde schon bald Euphorie, denn dank des neuen Trainers Werner Lorant wehte plötzlich ein ganz anderer Wind durch Giesing. Die Folge: Aufstieg und Durchmarsch in die Bundesliga! Heute vor 32 Jahren siegte der TSV 1860 in einem denkwürdigen Match beim VfL Frohnlach.

Unnötige Spannung im Titelkampf

Bereits zur Winterpause war absehbar, dass der Weg zur Bayernliga-Meisterschaft nur über die Löwen führen würde. Sechs Punkte Vorsprung hatte sich der TSV 1860 bis dahin herausgespielt; die 3-Punkte-Regel war damals wohlgemerkt noch nicht eingeführt. Es folgten jedoch zwei peinliche Heimniederlagen gegen Memmingen und Starnberg und schon war wieder Spannung geboten. Zudem hatte Torwart Rainer Berg seinen Abschied in Richtung FC Augsburg verkündet und wurde fortan von Werner Lorant nicht mehr berücksichtigt. Dass der Wechsel von Berg dann gar nicht zustande kam, steht auf einem anderen Blatt Papier…

Pünktlich zum Match in Weiden kehrte Berg in Löwen-Tor zurück, Sechzig zeigte seine beste Saisonleistung und gewann in der Oberpfalz mit 5:2. Wenige Tage später ging der Löwentross wieder auf Tour – diesmal gings nach Oberfranken.

Blitzstart des TSV 1860 in Frohnlach

2.700 Zuschauer im Waldstadion am Wirtsteich sorgten für eine prächtige Kulisse in Frohnlach – und sollten ihr Kommen nicht bereuen. Bereits nach drei Minuten sorgte Albert Gröber mit dem 0:1 für großen Jubel unter den zahlreich mitgereisten Löwenfans. Der VfL Frohnlach, der am Saisonende in den sauren Apfel des Abstiegs beißen musste, ließ sich dadurch jedoch nicht beeindrucken. Ganz im Gegenteil: Dumpert glich nach 19 Minuten für die Oberfranken aus!

Doch die Löwen konnten sich an diesem Samstag Nachmittag auf ihren Torjäger verlassen. Nach 35 Minuten stand Gröber erneut goldrichtig und brachte den TSV 1860 in Frohnlach erneut in Führung. Zwei Minuten später folgte die erste Zeitstrafe des Tages: Dumpert wurde durch den Schiedsrichter eine zehnminütige Denkpause verordnet. Leider gelang es den Löwen nicht, die zahlenmäßige Überlegenheit frühzeitig zur Vorentscheidung zu nutzen.

Albert Gröber TSV 1860
Albert Gröber, ehemaliger Torjäger des TSV 1860

Fünf Zeitstrafen im Waldstadion

Quasi mit dem Pausenpfiff stand der Unparteiische dann erneut im Mittelpunkt und diesmal traf es den TSV 1860. Mit Schmidbauer und Ossen wurden gleich zwei Löwen mit einer Zeitstrafe bedacht, Sechzig startete also in Unterzahl in die 2. Halbzeit.

In der 54. Minute durfte dann zur Abwechslung mit Wicht mal wieder ein Frohnlacher für zehn Minuten durchschnaufen, doch erst nach dessen Rückkehr gelang Reiner Maurer das erlösende 1:3. Die Messe schien gelesen, zumal in der 73. Minute der Frohnlacher Rebhan eine Zeitstrafe erhielt.

Knapper Auswärtssieg beim späteren Absteiger

Doch die Löwen taten Löwendinge und so gelang dem Underdog in Unterzahl der Anschlusstreffer und alles war wieder offen. Nach fünf Toren und ebenso vielen Zeitstrafen feierte der TSV 1860 am Ende einen knappen Auswärtssieg in Frohnlach. Das ging gerade nochmal gut…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte am 03.04.1993 auf Folgende Elf des TSV 1860.

Berg – Miller, Ossen, Maurer – Keller, Störzenhofecker, Motzke (57. Schnell), Kneißl, Trares – Gröber (85. Erhard), Schmidbauer