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Straßer 11. beim Slalom in Hafjell

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Strasser Stockerl Kitzbühel

Linus Straßer ging heute im norwegischen Hafjell beim vorletzten Slalom der Weltcup-Saison 2024/25 an den Start.

Straßer mit alternativer Route im ersten Durchgang von Hafjell

Der Skilöwe wählte im ersten Durchgang im oberen Teil eine andere Route als die meisten seiner Konkurrenten. Leider stellte sich die “Straßer-Route” als langsamer als die der Konkurrenz heraus und so kam Straßer mit 1,10 Sekunden Rückstand ins Ziel. Bemerkenswert war, dass er fast den gesamten Rückstand noch nach der eersten Zwischenzeit durch seine Routenwahl aufwies. In den unteren zwei Dritteln verlor Straßer auf dem Kurs der Olymiade von 1994 also so gut wie nichts mehr. Am Ende lag er auf Rang 8. In Führung lag Weltmeister Loic Meillard aus der Schweiz, der nach einem perfekten Lauf 0,34 Sekunden Vorsprung auf den jetzt für Brasilien startenden Lokalmatador Lucas Pinheiro Braathen hatte.

Keine Aufholjagd von Straßer

Der zweite DSV-Starter Anton Tremmel konnte sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. In diesem fuhr der Bronzemedaillengewinner von Saalbach etwas zu sehr auf Sicherheit bedacht. Damit er verlor er sukzessive wichtige Hundertstelsekunden von oben bis unten. So landete Straßer im Schlussklassement auf dem 11. Platz. Den Sieg im Slalom von Hafjell ließ sich Loic Meillard nicht mehr nehmen. Er gewann vor Atle Lie McGrath (+ 0,21 Sekunden), dritter wurde Lucas Pinheiro Braathen mit 0,47 Sekunden Rückstand.

Saisonfinale in Sun Valley

Zum Saisonabschluss müssen die Skifahrer nochmal über den großen Teich. Vom 22. zum 27. März findet das Weltcup-Finale im US-amerikanischen Sun Valley statt. Der Slalom wird traditionell den Weltcup-Winter 2024/25 beenden. Linus Straßer ist als 11. des Slalom-Weltcups für das Finale qualifiziert.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Unterhaching: “Gewinnen, egal wie”

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Im letzten sechzger.de Talk hatte Jan mich gefragt, was meine Erwartung für das gestrige Spiel zwischen dem TSV 1860 München und der Spielvereinigung Unterhaching sei. “Gewinnen, egal wie” war meine Antwort.

Ein Spiel, das alles zu bieten hatte

Nun, ich habe bekommen, was ich wollte. Einen Sieg der Kategorie “gewonnen, egal wie”. Aber ganz so wörtlich hätten mich die Löwen schon nicht nehmen müssen. Wir sahen gestern ein Spiel, das alles geboten hat, was der Fußball so zu bieten hat. Einen verschossenen Elfmeter, eine rote Karte, Abwehrfehler, unglaublichen Kampf in Unterzahl und am Ende einen in 96 Minuten hart erarbeiteten Sieg gegen einen der ewigen Rivalen von Münchens großer Liebe. Was will man mehr???

Zu Beginn mal wieder eine Verkettung von Abwehrfehlern

Vielleicht wäre es nie zu diesem epischen Spiel gekommen, wenn die Löwen in der Anfangsphase ihre Abwehrarbeit ordentlich erledigt hätten. Da sie das – wie so oft in dieser Saison – nicht taten, gingen die bobfahrenden Gäste in der 8. Minute mit 0:1 in Führung. Anders als nach den meisten Rückständen in dieser Saison ließ sich 1860 nicht aus der Bahn werfen und versuchte sofort, den Ausgleich zu erzielen. Die beste Chance dazu bot sich Maxi Wolfram, der einen berechtigten Foulelfmeter zu unpräzise schoss, so dass Eisele den Einschlag verhindern konnte.

Erstes Tor von Lukas Reich

Kurz vor der Halbzeit bekam Lukas Reich einen Ball von Leroy Kwadwo und wusste nicht recht, wohin damit. Also setzte er zu einer Bogenlampe an, die unhaltbar über Eisele hinweg zum 1:1 ins Netz der Hachinger flog. Gute Entscheidung, den einfach reinzuhauen, Lukas! Durch Reichs erstes Profitor war Sechzig zum psychologischen wichtigen Zeitpunkt, wie sie in der Sportschau gerne sagen, wieder voll im Spiel. Nachdem wir im Lauf der Woche feststellten, dass sich die zahlenmäßigen Bilanzen von Argirios Giannikis und Patrick Glöckner glichen wie ein Ei dem anderen, wurde für mich ein Unterschied zwischen den beiden nach der Halbzeit sehr deutlich.

Sechzig kommt mit richtig Dampf aus der Kabine

Die Kabinenansprache und die früheren Wechsel von Patrick Glöckner entfalten mehr Wirkung als die – nennen wir es mal die Tendenz – zur Konstanz von Giannikis. Denn es war den Löwen anzumerken, dass sie sofort nach Wiederanpfiff die Weichen auf Sieg stellen wollten. Sechzig ging in der besten Phasen des Spiels zu Beginn der zweiten Halbzeit schnörkellos auf’s Tor der Hachinger zu und versuchte den Führungstreffer zu erzielen. Dazu zwei clevere Wechsel. Jacobsen brachte mehr spielerisches Element ins zentrale Mittelfeld als der mal wieder weitgehend unauffällige Maier und Guttau wirbelte auf dem Flügel (erst rechts, dann links), wofür Kwadwo weichen musste. Dafür rückte Reich auf rechts hinten und Danhof spielte fortan als linker Verteidiger. Diese Umstellungen zeigten Wirkung und 1860 schnürte die Gäste aus der Vorstadt hinten ein.

Deniz schießt das Siegtor

Und etwas anderes wurde auch mal wieder deutlich: Wenn Tunay Deniz gute Phasen hat, spielt die ganze Mannschaft besser. Nach einer eher blassen Leistung im ersten Durchgang  riss Deniz die Mannschaft in dieser Phase mit, die nun mit deutlich mehr Kreativität und Zielstrebigkeit zu Werke ging. Und so konnte es nur Deniz sein, der per Traumtor mit einem Schlenzer in den Winkel aus etwa 22 Metern auf 2:1 stellte. Von meiner Position im Stadion war bereits klar, dass der Ball im Tor landen würde, als er Deniz’ Fuß verließ. Es folgte der vielleicht emotionalste Torjubel in dieser Saison.

Mannschaft fällt nach Wolframs Platzverweis auseinander

Haching schaltete nun einen Gang hoch, aber Sechzig war anzumerken, dass sie das erlösende 3:1 schießen wollten. Als Maxi Wolfram dann in der 73. Minute nach einem Foul im Mittelfeld eine sehr, sehr harte rote Karte sah, verlor Sechzig zusehends die Ordnung. Irgendwie wurde das Loch auf Wolframs Position nicht ordentlich geschlossen und die Abwehr stand nicht immer gut. Außerdem gewann die weiß-blaue Defensive in der Schlussphase gefühlt nicht einen Zweikampf. So konnten sich die Vorstädter zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich erarbeiten. Marco Hiller musste noch den Wurf eines Böllers überstehen, wobei mich seine besonnene Reaktion sehr beeindruckte.

“Gewonnen, egal wie”

Dann war Schluss und Sechzig hatte wie von mir gefordert, “gewonnen, egal wie”. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, wie wohl ein Großteil der Zuschauer im Stadion. Die Löwenfans brachten gestern bei Support und Stimmung die beste Saisonleistung. Von der Stehhalle kam richtig viel, was endlich auch mal in der Westkurve aufgenommen wurde. Während auch viel eher moderneres Liedgut aus der Westkurve von der Stehhalle übernommen wurde. Das führte zu einem wirklich mal wieder starken Support, der der Mannschaft sicher geholfen hat, die kritische Schlussphase unbeschadet zu überstehen. Klar, diese Schlussphase war keine Glanzleistung gegen den Stockletzten der dritten Liga. Gestern sah man allerdings deutlich, dass das Publikum euphorisch auf Einsatz und Kampf mit Herz reagierte und solche Leistungen wesentlich mehr goutiert als die emotionslosen Querpass-Festivals unter Jacobacci und Giannikis. Vielleicht ist das ja eine gute Basis für die nächste Saison.

Endlich mal wieder was zu feiern

Emotional war dieser Sieg gegen den Nachbarn, total mitreißend und befreiend. Und wir feierten unsere Löwen bis spät in die Nacht bei Pizza und Bier. Übrigens zum ersten Mal in dieser Saison. Hoffentlich schenkt Ihr uns noch ein paar so Abende in dieser Saison, liebe Löwen! Lautstark auf Eure Siege anzustoßen, gehört schon zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen!

Zäher Kampf gegen das Schlusslicht: 60 schlägt Haching

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Zäher Kampf gegen das Schlusslicht
Zäher Kampf gegen das Schlusslicht

Auf zwei Positionen verändert gingen die Münchner Löwen am Samstagnachmittag ins Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching. Hobsch rückte für Guttau in die Startelf und Kwadwo begann für Lucoqui. Wie erwartet taten sich die Sechzger gegen das Schlusslicht sehr schwer. Zudem erwischten die Hausherren den denkbar schlechtesten Start, bereits nach acht Minuten fiel das 0:1, dann scheiterte Wolfram vom Elfmeterpunkt aus an Eisele. Doch Reich und Deniz drehten das Spiel in einen 2:1-Heimsieg. Wie von Trainer Glöckner bei der Löwenrunde gefordert rannten die Löwen bis zum Umfallen und verdienten sich so wichtige drei Punkte.

Früher Rückstand fällt unglücklich

Die Löwen begannen eigentlich ordentlich und ließen den Ball gegen sehr defensive Gäste gut laufen. Doch beim ersten Ansatz eines Angriffs fiel das 0:1. Die Vorstädter brachten das Leder von rechts in den Strafraum, dort wurde er geklärt, doch von Jastremski in Richtung Löwen-Tor geköpft. Verlaat konnte den Ball auf der eigenen Linie nicht mehr entschärfen. Sechzig rannte an, hatte das Spiel im Griff. Doch Danhof und Reich scheiterten jeweils im Abschluss.

Wolfram scheitert mit Elfmeter an Eisele

Nach einer halben Stunde gab es dann einen berechtigten Strafstoß für die Löwen, nachdem Danhof klar von hinten umgedrückt wurde. Wolfram trat an und scheiterte an Unterhachings Torsteher Eisele, den Nachschuss konnte dann Deniz nicht verwerten. Bitter, denn dies war bis dahin die größe Chance der Löwen im ersten Durchgang. Die Hausherren waren bis zur Pause weiterhin bemüht, kamen aber gegen sehr defensiv agierende Gäste kaum mehr zwingend in die Box.

Zäher Kampf gegen das Schlusslicht

Wie erwartet war es ein zäher Kampf gegen das Schlusslicht aus der Vorstadt. Sechzig war engagiert, kontrollierte das Spiel und kam zu Chancen. Aber es war wieder einmal die schwache Chancenauswertung, die dafür sorgte, dass die Löwen mit einem 0:1-Rückstand in die Schlussphase des ersten Durchgangs gingen. Auch weil Hobsch kurz vor dem Pausentee eine gute Abschlusschance am langen Pfosten vorbei ins Toraus spitzelte.

Dusel-Tor zum Ausgleich kurz vor der Pause

Zum psyochlogisch wichtigen Zeitpunkt eine Minute vor der Pause fiel dann doch noch der längst verdiente Ausgleich. Reich zog aus 17 Metern aus dem Stand einfach mal ab und die Bogenlampe senkte sich hinter Eisele zum mehr als verdienten 1:1 in die Maschen. Enorm wichtig für die Löwen, auch wenn es ein Duseltor war, genau wie das 0:1 zuvor.

Sechzig rennt an und belohnt sich

Guttau und Jacobsen kamen zur Pause für Maier und Kwadwo und die Löwen rannten weiter an. Haching kam kaum aus der eigenen Hälfte und nach einer Stunde belohnten sich die Münchner. Abiama marschierte auf dem linken Flügel durch, spitzelte das Leder zu Deniz. Dieser legte sich den Ball 20 Meter vor dem Kasten zurecht und zirkelte ihn in die Maschen: Marke Traumtor und eine verdiente Führung für die Löwen.

Hektik nach der Sechzger-Führung

Das Spiel wurde nun hektischer, auch weil sich die Gäste ein wenig aus ihrem Abwehr-Bollwerk wagen mussten. Hiller musste nach 65 Minuten mit einer Glanzparade zur Ecke abwehren. Zudem kamen die Hachinger zu der einen oder anderen Hereingabe, wirklich zwingend wurden die Gäste aber kaum. Eine durchaus diskutable Entscheidung war dann 15 Minuten vor Ende eine Rote Karte gegen Wolfram nach einem taktischen Foul an der Mittellinie. Gelb ja – aber Rot? Puh, eine sehr harte bis überzogene Entscheidung, auch wenn der Ball schon einen Meter entfernt war. Doch die Karten steckten beim Referee schon das ganze Spiel über recht locker. Mit viel gutem Willen vielleicht in einem unfairen Spiel, aber hier eine zu harte Entscheidung

Abwehrschlacht nach Wolframs Platzverweis

Die Löwen mussten nun defensiver agieren und lauerten auf Konter. Die Sechzger-Fans waren aufgrund der fragwürdigen Roten Karte natürlich außer sich. Nach einer Flanke von Deniz verschätzte sich Eisele und fast wäre das 3:1 gefallen, doch der Ball kullerte am Pfosten vorbei. Glöckner brachte Kozuki für den fleissigen Hobsch ins Spiel. Dem Schiri entglitt das Spiel nun, selbst einfachste Abstoß- oder Eckball-Entscheidungen gingen nun daneben. Dass es hektisch wurde, war wenig überraschend.

Haching versuchts – Sechzig verteidigt

Die Gäste versuchten noch einmal die Wende einzuleiten, doch mehr als ein Schuss über den Kasten sprang dabei nicht heraus. So kam Sechzig auch in Unterzahl immer wieder zu Entlastung. Vor allem Abiama konnte den Ball in der Spitze einige Male gut festmachen. Geis sah fünf Minuten nach einem harten Frustfoul an Abiama nur Gelb, aber wie gesagt, das war nicht das beste Spiel des Schiedsrichters. Wenn Rot, dann für dieses sinnfreie überharte Einsteigen. Es war das erwartet zähe Spiel gegen das Schlusslicht aber am Ende schlägt 60 die SpVgg Unterhaching mit 2:1 und das verdient. Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und der Abstieg der Vorstädter dürfte damit besiegelt sein.

Peinlicher Auftritt der Fans der Bobfahrer

In den letzten Minuten folgen dann Feuerzeuge, Kracher und Becher aus der Unterhachinger Kurve auf das Spielfeld, Löwen-Keeper Hiller wurder dabei sogar getroffen. Was für ein peinlicher Auftritt der paar hundert Fans der Bobfahrer. Aber damit sollten wir uns in der nächsten Saison Gott sei Dank nicht mehr herumärgern müssen. Peinlich – mehr kann man dazu nicht sagen! Am Ende zählen die drei Punkte und nichts anderes. Guter Kampf, hochverdienter Sieg und jetzt endlich Länderspielpause nach zehn Punkten aus den letzten vier Partien!

Liveticker: TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching (29.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker TSV 1860 München SpVgg Unterhaching 29-Spieltag 3-Liga 2024-25 Grünwalder Stadion

Herzlich willkommen zum Liveticker am 29.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SpVgg Unterhaching!

Drei Spiele in Folge ohne Niederlage und dabei nur ein Gegentor – an solche Serien könnte man sich gewöhnen! Mit der SpVgg Unterhaching reist heute der Tabellenletzte ins Grünwalder Stadion, aber dass man die Vorstädter nicht unterschätzen sollte, mussten die Löwen im Toto Pokal schmerzhaft erfahren. Deshalb: Konzentrieren, alles geben, revanchieren! Es geht darum, wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln und die noch immer schwache Heimbilanz zu verbessern. Auf geht’s, Löwen, kämpfen und siegen!

Aufstellung:
Hiller – Danhof, Verlaat (C), Dulic, Kwadwo (46. Guttau) – Maier (46. Jacobsen), Deniz (90+4. Kloss) – Reich, Wolfram – Abiama (90.+5 Philipp), Hobsch (77. Kozuki)

Bank:
Vollath (TW), Schubert, Ott, Frey

Tore:
0:1 Jastremski (8.), 1:1 Reich (44.), 2:1 Deniz (60.)

Besondere Vorkommnisse:
Eisele hält Foulelfmeter von Wolfram (32.)
Rot für Wolfram (73.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schifferl, Schröter, Bähr, Bangerter, Lucoqui (alle verletzt bzw. im Aufbautraining), Reinthaler (krank), Avdija, Gevorgyan (beide U21)

(Eventuelle) Ausfälle bei der SpVgg Unterhaching:
Skarlatidis (Gelbsperre), Adu, Obermeier, Kaulfers, Ortel, Maier, Mashigo (alle verletzt bzw. krank)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Philipp Maier, Max Reinthaler, Patrick Hobsch, David Philipp und Florian Bähr haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei einer weiteren Verwarnung müssen sie daher eine Partie aussetzen. Darüber hinaus wurden Maximilian Wolfram und Thore Jacobsen bereits acht Mal verwarnt. Sean Dulic, Anderson Lucoqui, Leroy Kwadwo, Soichiro Kozuki, Rene Vollath und Morris Schröter sahen je dreimal eine gelbe Karte.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist bereits seit mehreren Tagen ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt sind bis kurz vor Anpfiff jedoch womöglich noch Karten verfügbar.

Im Free-TV wird die heutige Partie nicht übertragen. Dafür ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung Teil 2: Spielvereinigung Unterhaching e.V.

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Fanszene Haching im GWS Toto-Pokal 24/25

Drei Spiele nicht verloren und dabei nur ein Tor kassiert. So sieht die aktuell recht erfreuliche Bilanz der Löwen aus. Nun folgt die nächste Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten. Doch mit den Bobfahrern aus der Vorstadt kommt ein klassischer Spielverderber nach Giesing. Gegen den Löwen ist die Spielvereinigung immer besonders motiviert und hat in dieser Saison gegen den TSV noch nicht verloren. Deshalb heißt es konzentrieren und kämpfen, denn wir empfangen die Spielvereinigung Unterhaching e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Es sieht düster aus in der Gemeinde Unterhaching. Die Zeichen stehen im Münchner Süden auf Abstieg und Amateurfußball. Aktuell steht die Spielvereinigung mit 19 Punkten und einem Torverhältnis von -20 abgeschlagen auf dem letzten Platz. Bei einer Bilanz von 3-10-14 ist der erste Nichtabstiegsplatz schon 14 Punkte entfernt. Neben der zweitschlechtesten Defensive der Liga hat man auch den schwächsten Angriff. Hierbei darf man aber das abgesagte Spiel gegen Hansa Rostock nicht vergessen, das noch ausständig ist.

Aus den letzten fünf gespielten Parten holten die Bobfahrer 5 Punkte. Besonders sticht hier ein Sieg gegen den Aufstiegskandidaten aus Saarbrücken heraus. Andererseits konnte man trotz gut 60-minütiger Überzahl gegen Verl am letzten Wochenende nicht den Ausgleich erzielen. Nach dem Pokalsieg im GWS vor ein paar Monaten könnte die Brust in Haching trotzdem breit sein. In diesem aus Vorstadt-Sicht viel gewichtigeren Spiel als für die Löwenfans ist Unterhaching immer für eine Überraschung gut.

Wintertransfers

Nach der desaströsen Hinrunde inklusive Trainerentlassung musste man am Sportpark versuchen nachzulegen. Erster Baustein hierbei war die Einstellung von Heiko Herrlich als neuen Cheftrainer, der Interimscoach Sven Bender ersetzte. Nach über zehn Jahren ist es eine Rückkehr des 53-Jährigen in den Münchner Süden.

Zwei Verstärkungen konnten außerdem an Land gezogen werden. So holte man zwei Stürmer aus der zweiten Liga per Leihe nach Unterhaching. Leander Popp (19) kommt aus Fürth in die Vorstadt, um Spielpraxis zu sammeln, ebenso wie Fabio Torsiello (19) von Darmstadt 98. Weiters gab es noch einen Abgang: Finn Seidel (20) kehrt nach gut vier Jahren in Haching zurück zu seinem Jugendverein, dem Chemnitzer FC in die Regionalliga.

Das Hinspiel

Das Hinspiel in der Vorstadt blieb vielen Löwenfans nicht nur wegen der wie immer untragbaren Einlass- und Toilettensituation negativ in Erinnerung. Nach zweimaliger Führung musste man sich im Sportpark mit einem Punkt zufriedengeben.

Block mit Banner in Unterhaching

Nach der Führung durch Patrick Hobsch in Hälfte eins, glichen die Hachinger durch einen nicht gerechtfertigten Foulelfmeter kurz nach der Pause aus. Kurze Zeit später brachte Kozuki den TSV wieder zurück auf die Siegerstraße. Abermals nur wenige Minuten darauf besorgte Jesper Verlaat mit einem Eigentor den Ausgleich für plötzlich flott aufspielende Bobfahrer. Die Löwen hatten in der letzten halben Stunde noch einige Chancen, konnten aber keinen Treffer mehr erzielen.

Der 29. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – VfB Stuttgart II 
Samstag 14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – DSC Arminia Bielefeld
14:00 Uhr Hannover 96 II – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr BV Borussia Dortmund II – FC Viktoria Köln 1904
14:00 Uhr SC Verl 1924 – FC Ingolstadt 04
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SG Dynamo Dresden
16:30 Uhr TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching
Sonntag 13:30 Uhr SV Sandhausen 1926 – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – SV Waldhof Mannheim
19:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – FC Hansa Rostock

 

Löwenrunde vor Haching: “…so lange die Füße tragen”

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Löwenrunde Glöckner Fans
Löwenrunde Glöckner Fans

Am Samstag um 16:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München die SpVgg Unterhaching im Grünwalder Stadion. Vor dem Duell gegen die Vorstädter (sicherheitshalber nochmal: NEIN! Es ist kein Derby!) sprach Löwen-Trainer Patrick Glöckner über die personelle Lage und die Belastungssteuerung in der Englischen Woche. “Haching hatte einen Tag mehr Pause, aber wir nehmen es wie es kommt, die Spieler sollen gegen Haching spielen, so lange die Füße tragen”, erklärte Glöckner mit Hinblick auf eine gut besetzte Ersatzbank.

“Für Unterhaching ist es ein großes Highlight”

“Wir wollen mit vollem Einsatz und voller Kraft ins Spiel gehen”, versprach Glöckner. Die Tabelle habe für das Spiel keine Tragweite. “Das hat eher Pokal-Charakter. In Unterhaching hat man gesagt, dass es für sie ein großes Highlight ist und so wollen auch wir das Spiel angehen”, sagte der Löwen-Dompteur weiter. Man habe sich in den letzten Spielen (sieben Punkte aus den letzten drei Partien) stabilisiert und werden Unterhaching auf keinen Fall unterschätzen.

“Freue mich total auf das Spiel”

Die Vorfreude bei Glöckner ist bereits im Vorfeld groß, wie er berichtete. “Das ist kein Pflichtsieg. Ich freue mich aber total auf das Spiel mit unseren Fans im Rücken. Wir haben einen Riesen-Respekt vor Unterhaching. Aber sie haben den gleichen Druck wie wir. Sie müssen gewinnen, wenn sie drin bleiben wollen”, fügte der 1860-Übungsleiter an. Das 1:3 im Pokal war im November des letzten Jahres wohl der große Tiefpunkt für Team und Fans. “Wir haben das mit dem Trainer-Team analysiert. Sie haben ein 4-1-4-1 gespielt, es ist möglich, dass Unterhaching wieder so auf uns zukommt. Seitdem ist viel Zeit vergangen und sie haben mit Heiko Herrlich einen anderen Trainer. Das wird eine komplett andere Partie”, sagte Glöckner.

Gegen Haching “…spielen so lange die Füße tragen…”

Nach dem Spiel in Wiesbaden lag das Hauptaugenmerk der Löwen in den letzten tagen auf der Regeneration und dem Vertiefen der Abläufe. Auch die Belastungssteuerung in den Spielen wird entscheidend sein. “Die Spieler sollen spielen, solange sie die Füße tragen…”, erläuterte Glöckner und zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf der Englischen Woche “sehr zufrieden”. “Wir haben in drei Spielen nur ein Gegentor kassiert und die Löwen-Mentalität sehr gut umgesetzt. Es macht Spaß zu sehen, wie das Team fightet. Wenn man es mit der Defensive hält, dann hat auch das Spiel in Wiesbaden Freude gemacht”, sagte der Löwen-Trainer weiter. Die Mannschaft sei heiß auf das Spiel und alle seien körperlich in einem guten Zustand, fügte er an.

Reinthaler fällt mit Fieber aus

Neben den Langzeitverletzten (Bangerter, Schröter, Schifferl, Bähr) fehlt am Samstag nur Reinthaler, der sich mit Fieber quält und deshalb auch in Wiesbaden nicht im Kader stand, wie Glöckner auf Rückfrage von sechzger.de erklärte. “Thore Jacobsen ist immer ein Kandidat für die Startelf”, beantwortete Glöckner die nächste Frage von unserer Seite. Er seit fit genug für einen Einsatz von Anfang an. Auch Hobsch sei ein Kandidat für die erste Elf, genauso wäre es eine Option, mit zwei Spitzen zu agieren. Deniz sieht Glöckner hingegen eher auf der Sechs oder Acht, als auf der Zehn: “Wir haben das in den ersten drei Spielen ausprobiert, auf der Zehn hat er sich nicht so wohl gefühlt, er braucht das Spiel vor sich”.

Verlaats Leiste macht keine Probleme

Der kurze Schreckmoment in Wiesbaden, als sich Kapitän Verlaat an die Leiste gefasst hatte und behandelt wurde, hat für die Löwen keine Folgen. “Seine Leiste ist wieder okay”, berichtete der Löwen-Coach. Mit der Leistung des jungen Reich zeigte sich der Trainer ebenfalls zufrieden: “Er kann im Mittelfeld oder in der Abwehr spielen. Die Kombination mit Danhof funktioniert sehr gut, gerade weil Danhof gerne nach vorne geht und Reich dann absichern kann. Sie ergänzen sich sehr gut”.

Glöckner erwartet mutige Gäste

“Ich denke dass sie mutig spielen werden. Es ist wichtig, erst einmal über die Kompaktheit das Spiel in den Griff zu bekommen. Nach dem Abtasten kann man das Risiko von der Bank erhöhen. Unterhaching ist in Umschaltmomenten und bei Standards von Geis brandgefährlich”, warnte Glöckner vor den Gästen.

“Wir gehen nicht K.O.”

Als echter Kämpfer hatte sich in Wiesbaden Lucoqui präsentierte. Er musste sich nach einem Zusammenprall in der Schlussphase auf dem Feld übergeben, spielte dann aber unbeirrt weiter. “Das ist genau das, was wir sehen wollen, dass die Spieler alles geben, bis sie K.O. gehen, aber wir gehen nicht K.O.”, sagte Glöckner weiter.

Ausverkauftes Grünwalder Stadion4

Die Löwen sind also bereit für das Duell gegen die Elf mit dem Bobfahrer im Wappen am Samstag um 16:30 Uhr. Das Stadion ist ausverkauft, das Gästekontingent wurde nicht ausgeschöpft – 1.000 Tickets gingen laut Pressesprecher Rainer Kmeth in der Vorstadt über die Tresen. Das restliche Kontingent wurde in die Westkurve verschoben und ist bereits komplett vergriffen. Tickets gibt es also nur noch im Zweitmarkt. Wer morgen nicht live im Stadion mit dabei sein kann, wenn die Löwen so lange laufen, wie die Füße sie tragen, der hat natürlich wieder die Möglichkeit, das Match bei uns im Live-Ticker zu verfolgen.

 

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – SpVgg Unterhaching

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Zum Abschluss der englischen Woche steht für die Löwen das oberbayerische Duell gegen die Vorstädter mit dem Bob im Wappen auf dem Programm. Nimmt Patrick Glöckner erneut Änderungen vor, um eine möglichst frische Elf auf den Rasen zu bekommen? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 gegen die SpVgg Unterhaching aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Unterhaching

Stefan Kranzberg

Nach dem kampfbetonten Auswärtsspiel in Wiesbaden nimmt Stefan im Offensivbereich drei Wechsel vor. Im Angriff kommt Patrick Hobsch zum Zug, auf der 10 darf sich David Philipp versuchen und über rechts soll Soichiro Kozuki für Gefahr sorgen. Für das Trio rotieren Dickson Abiama, Julian Guttau und Lukas Reich auf die Bank.

Christian Jung

Christian nimmt lediglich zwei personelle Änderungen vor: Patrick Hobsch und Thore Jacobsen kehren in die Startelf zurück und ersetzen Philipp Maier und Tim Danhof. Dickson Abiama rückt somit wieder auf den rechten Flügel und Lukas Reich soll rechts hinten verteidigen.

Thomas Spiesl

Thomas wählt nahezu die selbe Aufstellung wie Christian – lediglich auf der Rechtsverteidigerposition gibt er Tim Danhof den Vorzug vor Lukas Reich. Fun Fact am Rande: Das ist exakt die Aufstellung, die er auch schon für die Partie in Wiesbaden gewählt hätte.

Jan Schrader

Auf ein System mit zwei Spitzen setzt Jan, der Dickson Abiama und Patrick Hobsch zusammen stürmen lässt. In seinem 4-2-2-2 ist folglich für Lukas Reich kein Platz in der Startelf, sodass der U19-Nationalspieler zunächst auf der Bank Platz nehmen muss.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

SpVgg Unterhaching: Herrlich und Geis in der PK vor dem Spiel bei 1860

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Stark auf sich selbst fokussiert zeigten sich die Vertreter der SpVgg Unterhaching Heiko Herrlich und Johannes Geis in der PK vor dem Auswärtsspiel beim TSV 1860 München.

Herrlich setzt auf Regeneration vor dem Spiel bei 1860

Nach einer bisher enttäuschenden englischen Woche für die Spielvereinigung aus der Vorstadt mit nur einem Punkt setzt Trainer Heiko Herrlich in der Vorbereitung auf das Spiel bei den Löwen auf Regeneration. “Rein körperlich muss man natürlich jetzt voll auf Regeneration gehen”, umriss Herrlich die Schwerpunkte im Training.

Herrlich hadert mit Effektivität seines Teams

Neben der physischen Vorbereitung auf das Spiel am Samstag um 16:30h spielte die mentale Komponente eine besondere Rolle. Bei der Niederlage gegen den SC Verl unter der Woche spielten die Hachinger 60 Minuten in Überzahl, hatten viel Ballbesitz und gingen trotzdem mit 1:2 als Verlierer vom Platz. “Vom Kopf her ist es natürlich bitter”, kommentierte Herrlich den mentalen Zustand seiner Spieler vor dem Auswärtsspiel beim TSV 1860. Besonders unzufrieden zeigte sich Herrlich mit der Effektivität seines Teams vor dem gegnerischen Tor. “Wir hatten 18 Torschüsse, aber leider nur sieben aufs Tor und Verl hatte drei Torschüsse, davon zwei auf’s Tor und die waren drin. Das ist natürlich richtig bitter”. Der ebenfalls anwesende Spieler Johannes Geis bestätigte die Gemütslage des Teams und die Probleme der Hachinger bei der Chancenverwertung.

1860 wenig im Fokus bei Hachinger Pressekonferenz

Für Heiko Herrlich spielte die gezielte Vorbereitung auf 1860 anscheinend keine große Rolle. Zwar habe man sich das Spiel der Löwen beim SV Wehen interessiert angeschaut, aber Herrlich gab zu Protokoll, dass es ihn “eigentlich überhaupt nicht interessiert, wie es gerade um Sechzig steht.” Die Hachinger Vertreter schienen eher daran interessiert, aufzuzeigen, dass sie die Saison mit voller Motivation und Anstand beenden wollen. Wenn Unterhaching den Klassenerhalt schaffen würde, “wäre das ein Wunder”, ließ Herrlich verlauten. Dennoch sei man es sich selbst und den “anderen Mannschaften schuldig, das Beste zu geben.” Neben dem gelbgesperrten Skarlatidis ist Herrlich zur Folge lediglich Dennis Waidner wegen einer Verletzung am Auge für den Auftritt bei 1860 fraglich. Das Spiel samt Atmosphäre rund um das Stadion könnt Ihr bei uns ab Samstagmittag natürlich im Liveticker verfolgen.

Faninformationen TSV 1860 – SpVgg Unterhaching (29.Spieltag)

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (6)

Vier Punkte holte der TSV 1860 München in den ersten beiden Partien der Englischen Woche. Am Samstag steht das nächste Heimspiel im Terminkalender und ein Sieg sollte dabei Pflicht sein. Schließlich soll zum einen die Heimbilanz weiter verbessert werden, zum anderen sind die Gäste am Wochenende Tabellenletzter. An dieser Stelle gibt es nun die Faninformationen zum Duell mit der SpVgg Unterhaching.

Faninformationen TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching

Nach dem 0:0 in Wiesbaden führen die Löwen derzeit die Tabelle in der Auswärtswertung an. Sieben Siege und drei Unentschieden gab es auf fremden Plätzen zu bejubeln. Zuhause im Grünwalder Stadion ist die Lage eine andere, immerhin gelang am vergangenen Wochenende endlich der dritte Heimsieg gegen Dortmund II. Gegen Unterhaching soll direkt nachgelegt werden – und das sollte auch im Bereich des Möglichen liegen. Schließlich belegt die Spielvereinigung den letzten Tabellenplatz und muss sich mehr und mehr mit dem Gang in die Regionalliga beschäftigen. Am Dienstag unterlagen die Vorstädter dem SC Verl im heimischen Sportpark mit 1:2. Die Löwen haben gegen Haching die nächsten drei Punkte im Abstiegskampf im Blick.

Unterstützt wird die Mannschaft von Patrick Glöckner bei dieser Mission von den Löwenfans auf den Rängen. Alles, was aus weiß-blauer Sicht wichtig ist für das kommende Heimspiel gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Tickets

Die Partie ist seit längerem ausverkauft, die Tageskassen bleiben daher geschlossen. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 14:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde bekanntlich gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 14:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 15:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Seit dieser Saison gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Anpfiff kostet das Bier dann 5,-€. Am Samstag wird Vollbier ausgeschenkt. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkt

Der bekannte Löwentreff der aktiven Fanszene am Candidplatz startet am Samstag um 13:00 Uhr. Neben Essen und Getränken sind Restposten und Aufkleber erhältlich, außerdem wird ein neues T-Shirt (“Westkurve 1860”) angeboten. Zudem sind die Fußballabteilung, die Freunde des Sechz’ger Stadions und die Blaue Hilfe mit einem Stand vertreten.

Der Grünspitz ist noch bis Mitte 2025 wegen Umbauarbeiten gesperrt und kann daher nicht als Treffpunkt genutzt werden.

Das Bamboleo öffnet zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings zeigt MagentaSport das Duell wie gewohnt.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos

TSV 1860 – SpVgg Unterhaching: Ergebnistipp Fabian Greilinger

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Tsv 1860 Vfb Lübeck Fabian Greilinger 2

Lediglich zu einem Kurzeinsatz gegen seinen Herzensverein kam Ex-Löwe Fabian Greilinger am Mittwochabend in Wiesbaden. Direkt im Anschluss an das Match baten wir den 24-Jährigen um seinen Ergebnistipp für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen die SpVgg Unterhaching.

Fabian Greilinger setzt auf Heimsieg der Löwen

Neun Jahre lang trug “da Greile” das Trikot des TSV 1860; kein Wunder, dass er Münchens große Liebe im Duell mit den Vorstädtern den Heimsieg wünscht.

“2:0 für Sechzig!
Tore: Guttau & Jessy”

Für Kapitän Jesper Verlaat wäre es der erste Saisontreffer in der 3. Liga. Lediglich beim beschämenden Aus im Toto-Pokal konnte er sich bisher in die Torschützenliste eintragen. Gegner damals: die SpVgg Unterhaching.

118 Spiele und fünf Tore in der 3. Liga

Insgesamt 118 mal war Fabian Greilinger seit seinem Debüt im ersten Saisonspiel 2019/20 für die Löwen in der 3. Liga im Einsatz. Er erzielte dabei fünf Tore (vier Assists). Sein erster Treffer für den TSV 1860 datiert vom 28. November 2020. Auf Giesings Höhen erzielte er das 1:0 gegen Türkgücü (Endergebnis 2:2). Sein letztes Tor war die zwischenzeitliche Führung an der Essener Hafenstraße am 14. Mai 2023 (Endstand ebenfalls 2:2). Dazwischen war Greilinger jeweils mit persönlichen Erfolgserlebnissen an den torreichen Partien gegen Freiburg (6:0 im Herbst 2021), gegen Magdeburg (2:5 im Dezember 2021) und in Duisburg (6:0 im April 2022) beteiligt.

Greilingers Bilanz in DFB- & Totopokal

Von seinen drei DFB-Pokalspielen, die er für Sechzig absolvierte, dürfte dem gebürtigen Eggenfeldener der Triumph über Schalke 04 am 26. Oktober 2021 besonders in Erinnerung bleiben. Nach einer knappen Stunde ersetzte er den verletzten Philipp Steinhart und half tatkräftig mit, das 1:0 von Stefan Lex aus der fünften Spielminute über die Zeit zu retten und sensationell ins Achtelfinale einzuziehen.

Nicht vergessen wollen wir auch Greilingers 17 Partien im bayerischen Landespokal. Beim Finale am 5. September 2020 gegen die Würzburger Kickers im – coronabedingt leider leeren – Sechzgerstadion erzielte er in der letzten Minute den wichtigen Ausgleich, der letztlich erst das siegreiche Elfmeterschießen ermöglichte. Erinnert sei an dieser Stelle natürlich auch an 21 Spiele von Fabian Greilinger für die zweite Mannschaft des TSV 1860 in der Bayernliga Süd zwischen 2017 und 2022.

Titelbild: Oliver Rabuser