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Länderspielpause: TSV 1860 absolviert Testspiel in Ulm

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Ssv Ulm 1846 Tsv 1860

Der TSV 1860 nutzt die Länderspielpause im März und absolviert ein Testspiel beim SSV Ulm 1846. Anpfiff im Donaustadion ist am 20.03.2025 um 15 Uhr, Tickets sind bereits erhältlich.

TSV 1860 absolviert Testspiel in Ulm

Auf Seiten der Löwen freut sich Philipp Maier auf ein Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen, denn er wechselte ja erst in der Winterpause von der Donau an die Isar. Auch bei den Spatzen findet man einige bekannte Gesichter mit Löwen-Vergangenheit: Trainer Thomas Wörle und sein Co Maxi Knauer trugen einst den Löwen ebenso auf der Brust wie Dennis Dressel, der kürzlich vom Grazer AK zum SSV Ulm 1846 wechselte.

Auch wenn der Anstoßertermin (Donnerstag, 15 Uhr) denkbar fanunfreundlich ist, kann man sich bereits jetzt im Ticketshop des SSV Ulm 1846 mit Karten (5 Euro) eindecken. Sollte es nicht mit dem Trip ins Donaustadion klappen, bietet der TSV 1860 München einen kostenlosen Livestream an.

Faninformationen Dynamo Dresden – TSV 1860 (24.Spieltag)

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Dynamo Dresden TSV 1860 Fotogalerie (10)

Nach dem Auftritt bei Viktoria Köln und dem Heimspiel gegen Ingolstadt treffen die Löwen als nächstes auf den Tabellenzweiten. Bislang gelang es erst einer Mannschaft, alle drei Punkte aus dem Rudolf-Harbig-Stadion zu entführen. Die Mannschaft von Patrick Glöckner möchte dieses Kunststück am Sonntag möglichst nachmachen. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München bei dieser Mission begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen zum Duell mit Dynamo Dresden.

Faninformationen Dynamo Dresden – TSV 1860 München

Sonntag, 19:30 Uhr – es gibt wahrlich bessere Termine für eine Auswärtsfahrt nach Dresden. Ändern kann man diese Terminierung allerdings nicht mehr und so müssen die Löwenfans, die live mit dabei sein wollen, am Sonntag 470 Kilometer einfach zurücklegen. Der Gegner des TSV 1860 München wird Dynamo Dresden sein, die derzeit auf Rang 2 in der 3.Liga zu finden sind. Am letzten Spieltag verlor die SGD überraschend gegen Stuttgart II und möchte diese Niederlage möglichst schnell vergessen lassen. Drei Punkte vor eigenem Publikum gegen die Löwen wären ein gutes Rezept dafür.

Die Mannschaft von Patrick Glöckner braucht hingegen jeden Zähler im Abstiegskampf und möchte zudem weiterhin unter dem neuen Trainer ungeschlagen bleiben. Da passt es gut, dass sich die Rückkehr von Lukas Reich und Kapitän Jesper Verlaat anbahnt. Für die notwendige Unterstützung von den Rängen sorgen die weiß-blauen Anhänger wie gewohnt. 800 von ihnen haben sich vorab ein Ticket gesichert. Für alle mitreisenden Fans des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen Dynamo Dresden. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Wer sich im Vorverkauf noch keine Eintrittskarte gesichert hat, kann dennoch nach Dresden reisen und wird direkt am Stadion fündig. Die Tageskassen öffnen ab 17:30 Uhr.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Pieschener Allee 18, 01067 Dresden. Direkt am Stadion stehen keine Abstellmöglichkeiten zur Verfügung, sodass der beschriebene Parkplatz angesteuert werden soll. Von dort verkehren Shuttlebusse direkt zum Gästeblock.

Zugreisende können sich über die Fahrtauskunft der Dresdner Verkehrsbetriebe informieren. Es wird dringend empfohlen auf seine Fan-Utensilien Acht zu geben bzw. diese außerhalb des Stadions nicht offen zu tragen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 17:30 Uhr, los geht es dann zwei Stunden später. Vor Ort gibt es nur wenige Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Es wird daher empfohlen diese in den Autos oder Bussen zu verstauen. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann mit Bargeld oder Karte bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV dieses Mal  keine gute Nachrichten. Die Partie wird nicht im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Dresden natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Dynamo Dresden – TSV 1860: Ergebnistipp Gernot Mang

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Gernot Mang Mitarbeit TSV 1860

Anfang der Woche hat der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. die Kandidaten für das Präsidium bekannt gegeben, das bei der Mitgliederversammlung im Sommer gewählt werden soll. An der Spitze des Vereins soll dann Gernot Mang stehen, den wir um seinen Ergebnistipp für die Partie des TSV 1860 bei Dynamo Dresden gebeten haben.

Dynamo – Sechzig: Ergebnistipp Gernot Mang

Nach drei Spielen ohne Niederlage unter Neu-Trainer Patrick Glöckner ist der Vorarlberger auch für die Partie beim Aufstiegskandidaten optimistisch.

“Wir gewinnen 2:1!
Hobsch trifft und Dickson Abiama erzielt seinen ersten Treffer für die Löwen.”

Für den TSV 1860 wären drei Punkte im Rudolf-Harbig-Stadion mit Blick auf die Tabelle natürlich Gold wert.

Ein Ironman an der Spitze der Löwen?

Gernot Mang wurde im August 1968 geboren und wuchs in Dornbirn in Vorarlberg auf. Später studierte er Betriebswirtschaft, absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann und arbeitete bei mehreren namenhaften Firmen, wobei er berufsbedingt auch mehrere Jahre in den USA verbrachte. Heute ist er Geschäftsführe der Firma Vivonio in München, wo er seit mehreren Jahren mit seiner Familie lebt.

Der passionierte Marathonläufer und Triathlet (14 Ironman-Teilnahmen) ist Lebensmitglied beim TSV 1860 und kandidierte 2024 für den Verwaltungsrat. Zwar gelang ihm der Einzug ins das Gremium nicht, er bot jedoch anschließend seine tatkräftige Unterstützung an.

Nun wurde der 56-Jährige vom Verwaltungsrat als Kandidat für das Präsidentenamt vorgeschlagen. Seine designierten Vize-Präsidenten sind Christian Dierl, Peter Schaefer und Heinz Schmidt.

Sechzig um Sieben: U21 verliert in Burghausen

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Am heutigen Freitag geht die Löwen-Arbeitswoche in den Endspurt. Am Sonntag um 19:30 Uhr schließen die Weiß-Blauen den 24. Spieltag mit der Auswärtspartie bei der SG Dynamo Dresden ab. Heute steht aber erst einmal die Löwenrunde an, wir sind natürlich für Euch live dabei. Aber auch in den letzten beiden Tagen war einiges los, rund um Münchens große Liebe. Wir haben alles für Euch in gewohnter Manier in Sechzig um Sieben zusammengefasst.

Vier weitere Spieltage terminiert

Mitte der Woche hat der DFB die Spieltage 27 bis 30 genau terminiert. Nur einmal dürfen die Löwen dabei zur Regelspielzeit am Samstag um 14:00 Uhr ran, nämlich beim Auswärtsspiel in Osnabrück am 29. März. Das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching findet am Samstag, 15. März um 16:30 Uhr im Grünwalder Stadion statt. Vier Tage zuvor, am Mittwoch, 12. März sind die Münchner um 18:60 Uhr beim SV Wehen Wiesbaden zu Gast. Das Heimspiel gegen Borussia Dortmund II findet am Sonntag, 9. März, um 13:30 Uhr statt. Danke für Nichts, DFB!

Tickets für Hannover erhältlich

Groß wird der Ansturm auf die Tickets für das Auswärtsspiel der Löwen am Samstag, 1. März, in Hannover sein. Die Partie findet nämlich im Eilenried-Stadion statt. Hier erfahrt ihr, wie ihr an die begehrten Eintrittskarten kommt. Diese kosten im Stehplatzbereich einheitlich für alle Gäste elf Euro.

Prominent besetzt U21 verliert 3:5 in Burghausen

Mit Lukas Reich, Anderson Lucoqui, Raphael Ott, Tim Kloss und Erion Avdija konnte Felix Hirschnagl zwar auf fünf Spieler aus dem Profikader zurückgreifen, dennoch zog die U21 am gestrigen Abend bei Wacker Burghausen mit 3:5 den Kürzeren. Die jungen Löwen zeigten gegen den ambitionierten Regionalligisten aber dennoch eine ordentliche Leistung, vor allem das Comeback von Lukas Reich dürfte auch bei Profi-Coach Patrick Glöckner für Freude gesorgt haben.

Zwei Ski-Löwen bei der WM im Einsatz

In den letzten beiden Tagen waren zudem die beiden Ski-Löwen Linus Strasser und Fabiana Dorigo im Einsatz. Strasser fuhr mit Simon Jocher in der neu eingeführten Teamkombination auf den achten Rang. Dorigo startete einen Tag später im Riesenslalom der Damen und landete mit knapp zehn Sekunden Rückstand auf Siegerin Frederica Brignone auf Rang 31.

Zum in Erinnerungen schwelgen

Ein Treffer von Rudi Völler bescherte den Löwen im Februar 1982 einen Punkt gegen Alemannia Aachen. In Erinnerungen schwelgen könnt ihr bei der Lektüre des Berichts über dieses historische Spiel, das im Münchner Olympiastadion mit einem 1:1-Unentschieden endete. Nur 12.000 Zuschauer wollten das Spiel damals sehen, ähnlich würden die Zahlen im altehrwürdigen Olympiastadion wohl auch heute aussehen…

Voller Vorfreude ins Wochenende

Damit geht ihr wieder bestens informiert in den letzten Arbeitstag der Woche und die Vorfreude steigt auf das Traditions-Duell in Dresden am Sonntag. Nach den letzten Auftritten der Löwen kann man sich nun ja wieder auf die Auftritt der Weiß-Blauen freuen und hoffen, dass die Punkteserie auch in Sachsen fortgesetzt werden kann.

Tickets für Auswärtsspiel in Hannover erhältlich

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Hannover 96 II Eilenriedestadion H96-Trainer Stendel

Sicherlich hoch im Kurs sind die Tickets für das Gastspiel der Münchner Löwen bei der Zweitvertretung von Hannover 96 am Samstag, 1. März, um 14:00 Uhr. Das Besondere an der Partie: es wird im Eilenriedstadion ausgetragen, das nur 5.001 Zuschauer fasst und entsprechend schnell ausverkauft sein wird. Ab sofort sind die Tickets für das Auswärtsspiel in Hannover erhältlich. Zum Ticket-Shop der Löwen geht es hier. Die Stehplatztickets auf der Osttribüne im Bereich 01 kosten 11 Euro!

Tickets für Auswärtsspiel in Hannover erhältlich

Sicherlich ist der Besuch im Eilenriedstadion die lange Auswärtsfahrt wert, um die Löwen zu unterstützen. Auch Groundhopper wollen sich bestimmt diesen Punkt in der Stadionwertung sichern. Also heißt es schnell sein für alle Fans des TSV 1860. Über den Shop von Hannover 96 sind zudem noch Tickets für den Heimbereich erhältlich.

Ski-Löwin Dorigo unter ferner liefen

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Ski-Löwen Dorigo unter ferner liefen

Nicht zu holen gab es bei der Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach-Hinterglemm im Riesenslalom für Ski-Löwin Fabiana Dorigo. Nach dem achten Platz von Linus Strasser bei der Team-Kombination am gestrigen Mittwoch stand heute der Riesenslalom der Frauen im Terminkalender Die 26-Jährige lag bereits nach dem ersten Durchgang 5,92 Sekunden hinter der Spitze und platzierte sich auf Rang 36. Im zweiten Lauf durfte sie dennoch starten, bei Weltmeisterschaften ist das Usus, während im Weltcup nur die besten 30 den zweiten Durchgang erreichen. Allerdings wurde sie erst nach der Medaillenentscheidung auf die Strecke geschickt und kam am Ende mit 9,95 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Dorigo landet auf Platz 31

Die Piste war bereits recht ausgeschlagen, als die Ski-Löwen auf die Piste ging. Am Ende landete Dorigo auf Platz 31, mit knapp zehn Sekunden Rückstand auf die Siegerin. Die zweite deutsche Starterin Lena Dürr schaffte es unter die Top 10 und wurde am mit 3,56 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Ende Neunte.

Dorigo unter ferner liefen

Während die Ski-Löwin unter ferner liefen landete ging es im Kampf um die Podestplätze sehr eng zu, die Dritte und die Vierte trennte am Ende nur eine Hundertstelsekunde.

Die Medaillen gingen an:
1. Frederica Brignone (ITA) 2:22,71 Minuten
2. Alice Robinson (NZL) + 0:90 Sekunden
3. Paula Moltzan (USA) + 2,62

9. Lena Dürr (GER) +3,56

23. Emma Aicher (GER) +5,79

32. Fabiana Dorigo (GER) +9,95

Foto: Privatsammlung Oliver Buch

 

Trotz Verstärkung: U21 verliert in Burghausen

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Mit Lukas Reich, Anderson Lucoqui, Raphael Ott, Tim Kloss und Erion Avdija konnte Felix Hirschnagl zwar auf fünf Spieler aus dem Profikader zurückgreifen, dennoch zog die U21 am gestrigen Abend bei Wacker Burghausen mit 3:5 den Kürzeren.

U21 verliert bei Wacker Burghausen

Dass am Ende eine Niederlage stehen würde, war nach zehn Minuten noch nicht zu erahnen, denn die Löwen erwischten ein Traumstart. Tim Kloss traf nach vier Minuten zum 0:1, Ivan Martinovic ließ alsbald den zweiten Treffer folgen (10.). Dann aber kamen die von Lars Bender trainierten Gastgeber ins Rollen und binnen zweier Minuten hatte Niklas Doll das Ergebnis egalisiert (15./16.). Die U21 des TSV 1860 zeigte sich davon wenig beeindruckt und Cristian Leone sorgte für die erneute Führung der Löwen (24.). Artur Andreichyk sorgte für den letzten Treffer der ereignisreichen ersten Hälfte (40.) und so ging es mit einem 3:3-Unentschieden in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel war nur phasenweise ein Klassenunterschied zu erkennen. Der ambitionierte Regionalligist von der Salzach tat sich schwer mit den jungen Löwen, hatte dann aber doch das bessere Ende für sich. Danke des Doppelpacks von Daniel Bares (65./78.) setzte sich Wacker Burghausen gegen die U21 des TSV 1860 mit 5:3 durch. Für die Löwen geht es am Samstag mit dem nächsten Testspiel beim TSV Landsberg weiter.

13.02.1982: Rudi Völler rettet dem TSV 1860 einen Punkt gegen Aachen

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Olympiastadion München 1860
Olympiastadion_München_20210507

Ach ja, die Saison 1981/82… Eigentlich wollten die Löwen in dieser Spielzeit in die Bundesliga zurückkehren, am Ende musste man jedoch den bitteren Gang in die drittklassige Bayernliga antreten. Sportlich wurde Aufstieg verpasst, finanziell sah es düster aus in Giesing. Verglichen mit den Schulden manch eines Vereins heutzutage zwar ein Witz, aber so war das damals halt. Heute vor 43 Jahren traf Rudi Völler für den TSV 1860, mehr als ein 1:1 gegen Alemannia Aachen sprang dennoch nicht heraus.

Doppelter Elfer-Killer Thomas Zander

Bereits im Hinspiel taten sich die Löwen sehr schwer und mussten die Rückreise ohne Punkte antreten. Mit dem 0:2 war der TSV 1860 auf dem Tivoli sogar noch gut bedient, wenn man bedenkt, dass Löwen-Keeper Thomas Zander damals sogar zwei Elfmeter gehalten hatte. Sowohl Runge (20.) als auch Clute-Simon (83.) scheiterten am Hexer zwischen den Pfosten.

Trotz der Niederlage in Aachen legten die Löwen einen beachtlichen Saisonstart hin und führten die Tabelle nach 16 Spieltagen sogar an. Dann folgten jedoch drei Auswärtsspiele ohne Sieg und erst in Freiburg (beim FC, nicht beim SC!) durfte am 06.02. wieder gejubelt werden.

Nur 12.000 Zuschauer im Olympiastadion

Eine Woche später, am 13.02.1982, empfing Sechzig nun also Alemannia Aachen im Olympiastadion. Lediglich 12000 Zuschauer fanden sich am Oberwiesenfeld ein, den Fans war die Lust am Skandalclub 1860 vergangen. Interne Querelen, ausstehende Gehälter, offen ausgetragene Grabenkämpfe – die Löwen waren ein Scherbenhaufen.

Auch auf dem Platz lief es alles andere als rund und die Alemannia ging nach einer guten halben Stunde durch Balke in Führung. Alles sah nach einer erneuten Niederlage der Löwen gegen die Schwarz-Gelben aus, zumal in der 72. Minute einen Handelfmeter für Aachen gab. Doch auch diesmal nutzte die Alemannia die Chance nicht und so blieb es beim 0:1.

Rudi Völler rettet dem TSV 1860 einen Punkt

Zehn Minuten vor dem Ende gab es erneut Strafstoß – diesmal jedoch auf der anderen Seite. Für den TSV 1860 trat der junge Rudi Völler an, der am Wochenende zuvor dreimal in Freiburg eingenetzt hatte. Und auch diesmal trug sich Völler in die Torschützenliste ein, verwandelte souverän und rettete den Löwen zumindest einen Punkt.

Am Ende der Saison sollte Völler in 37 Spielen satte 37 Treffer für 1860 erzielt haben. Eine gigantische Quote, die ihm Tür und Tor öffnete und seinen Weg zu Werder Bremen bahnte, wo er zum Nationalspieler reifte.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Wenzel Halama setzte heute vor 43 Jahren auf folgende Elf des TSV 1860.

Zander – Sidka, Strack, Hainer (46. Seider), Klinkhammer – Raubold, Goldstein, Senzen (53. Bunk), Waas – Beer, Völler

Tore:
0:1 Balke (32.), 1:1 Völler (80., Elfmeter)

Schipper (Aachen) verschießt Elfmeter (72.).

Quelle: Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys

Bei der U21 des TSV 1860: Lukas Reich zurück auf dem Platz

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Porträt Lukas Reich TSV 1860 München U19 DFB

Knapp einen Monat nach seiner Verletzung steht Lukas Reich heute abend das erste Mal wieder auf dem Fußballplatz bei einem Spiel. Anlass ist das Testspiel der U21 gegen Wacker Burghausen – und der Rechtsverteidiger der Löwen ist nicht der einzige, prominente Name im Aufgebot.

Comeback von Lukas Reich gegen Wacker Burghausen

Kurz vor dem Rückrundenauftakt beim 1.FC Saarbrücken gab es für den TSV 1860 München die nächste Hiobsbotschaft. Mit Lukas Reich fiel nach Jesper Verlaat und Raphael Schifferl der nächste Stammspieler in der Verteidigung aus. Der 18-jährige Reich war in der Hinrunde Garant dafür, dass die Löwen in Sachen Nachwuchsfördertopf hinter der SpVgg Unterhaching zur Halbzeit den zweiten Platz belegten. Entsprechend schwer wiegte der Ausfall des Junglöwen. Nun aber gibt es gute Nachrichten: Lukas Reich steht kurz vor einem Comeback in der 3.Liga.

Bereits beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt stand er im Aufgebot von Patrick Glöckner, wurde gegen den Tabellenvierten allerdings nicht eingewechselt. Ebenso wie Kapitän Jesper Verlaat absolviert Reich bereits das gesamte Mannschaftstraining. Raphael Schifferl ist hingegen noch individuell gefordert, sein Comeback wird sich also noch verzögern. Zurück zum jungen Rechtsverteidiger: der gebürtige Erdinger stand heute das erste Mal wieder in einem Spiel auf dem Platz. Anlass war das Testspiel des TSV 1860 München II gegen Wacker Burghausen.

Neben Reich finden sich in der Startaufstellung auch weitere Namen aus dem Profikader. Dazu zählen Erion Avdija, Neuzugang Anderson Lucoqui (Vertragslaufzeit zunächst bis Sommer 2025), Raphael Ott und Tim Kloss. Für die Mannschaft von Trainer Felix Hirschnagl ist es bereits das sechste Testspiel. Zwei Partien konnte der aktuelle Tabellenführer der Bayernliga Süd siegreich gestalten, drei Mal gingen die jeweiligen Kontrahenten als Sieger vom Platz.

Weiter geht es für den TSV 1860 II in der Liga am Samstag, den 08.März beim FC Memmingen – dann allerdings aller Voraussicht nach ohne Lukas Reich, der am Wochenende gegen Dynamo Dresden bereits wieder für die Profimannschaft auflaufen könnte.

Ski-Löwe Straßer bei erneutem WM-Einsatz 8. in der Team-Kombination

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Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Ski-Löwe Linus Straßer war am heutigen Mittwoch erneut im WM-Einsatz. Bei der Weltmeisterschaft im österreichischen Saalbach-Hinterklemm startete er in der neu eingeführten Team-Kombination an der Seite von Simon Jocher. Jocher legte in der Abfahrt vor, Strasser ging am Nachmittag beim Slalom an den Start. Die Zeiten der beiden Fahrer werden nach den beiden Durchgängen einfach aufaddiert.

Hohe Motivation nach Aus im Parallel-Wettbewerb

Zum WM-Auftakt war Straßer im Teamwettkampf des Parallel-Slaloms mit dem deutschen Team angetreten, unter anderem gemeinsam mit Ski-Löwin Fabiana Dorigo. Allerdings scheiterte Team Germany damals im Viertelfinale an der Schweiz.
Am Mittwoch steht nun die Team-Kombination der Herren an, nachdem die Damen am Tag zuvor trotz einer guter Ausgangslage im Slalom ohne Edelmetall geblieben waren.

Team Germany mit Startnummer 25 in der Abfahrt

Insgesamt 37 Teams gingen in der Team-Kombination der Herren an den Start. Simon Jocher hatte die Startnummer 25 zugelost bekommen. Jocher und Straßer bilden das einzige deutsche Duo, während andere Nationen mit bis zu vier Doppeln am Start sind. Nach den ersten elf Fahrern musste die Abfahrt wegen aufziehenden Nebels erst einmal unterbrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt führte das Team Schweiz 2 mit den Fahrern Monney und Nef.

Über zwei Sekunden Rückstand auf die Spitze

Simon Jocher, der den kranken Romed Baumann als Abfahrer vertrat, startete gut ins Rennen, wurde dann aber zwischen der zweiten und der dritten Zwischenzeit weit abgetragen und kam mit 2,07 Sekunden Rückstand auf die Spitze und die führenden Schweizer ins Ziel. Bei der Zieleinfahrt lag er auf Rang 16, wurde allerdings noch von zwei Fahrern verdrängt, sodass Linus Strasser auf Platz 18 in den Slalom gehen musste. Auf die Medaillenränge fehlten 1,61 Sekunden, ein großer Rucksack also für unseren Ski-Löwen.

Straßer bringt DSV zunächst in Führung

Vor Straßer legte dr Schwede Kristoffer Jacobsen eine aggressive, sehr schnelle Fahr in den auftauenden Schnee von Saalbach. Dennoch gelang es Straßer 0,63 Sekunden Vorsprung auf das schwedische Team ins Ziel zu retten. Damit lagen Straßer und Jocher zunächst in Führung. Die nachfolgenden Fahrer biussen sich allesamt die Zähne an Strassers Zeit aus. Erst das Team USA 1, das nach der Abfahrt auf Rang 12 gelegen hatte, konnte das DSV-Team vom Spitzenplatz verdrängen. Am endete konnte sich das DSV-Team noch auf Platz 8 verbessern.

Dreifach-Sieg für die Schweiz

Den historischen ersten WM-Titel in der Team-Kombination der Herren sicherte sich Team Schweiz 1 mit Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen und Loic Meillard. Silber ging an  Schweiz 2 (Monney / Nef) gefolgt von Schweiz 4 (Rogentin / Rochat). Damit gingen alle sechs Medaillen an die Eidgenossen!

Am Sonntag um 9:45h steigt dann der erste Durchgang im Slalom, bei dem Strasser zum erweiterten Kreis der Medaillenfavoriten zählt. Dann gilt es so richtig für den Ski-Löwen!