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Linus Straßer bei WM-Slalom in Lauerstellung

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Linus Straßer bei WM-Slalom in Lauerstellung

Im letzten Wettkampf der Ski-Weltmeisterschaft im österreichischen Saalbach-Hinterklemm ist die erste Medaille greifbar für Linus Straßer und den Deutschen Ski-Verband (DSV). Nach dem ersten Durchgang liegt der Ski-Löwe auf dem fünften Rang und damit in Lauerstellung. Es führt Clement Noel (Frankreich/ 0:59,23 Minuten), vor Loic Meillard (Schweiz/ +0,19 Sekunden) und Atle Lie McGarth (Norwegen/ +0,64).

Strasser bei WM in Lauerstellung

Linus Straßer liegt beim WM-Slalom hinter Timon Haugan (Norwegen/ +0,70) als Fünfter (+0,77) in Lauerstellung auf die Medaillenränge. Ihm fehlen nur 13 Hunderstel auf Rang drei und damit Bronze. Der Ski-Löwe war gut in den ersten Lauf gestartet und führte nach der Zwischenzeit. Im weiteren Verlauf fuhr er aber einige Stangen zu direkt an und verlor bis ins Ziel Zeit auf Noel. In exakt 1:00,00 Minuten kam Strasser ins Ziel, hat aber im zweiten Durchgang noch alle Chancen auf das Podest.

Zweiter Durchgang ab 13:15 Uhr live

Den zweiten Durchgang, der um 13:15 Uhr beginnt, übertragen das ZDF und Eurosport live. Eine perfekte Vorbereitung also auf das Spiel der Münchner Löwen bei Dynamo Dresden heute Abend um 19:30 Uhr, das ihr natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen könnt. Dort werden wir natürlich auch das Ergebnis von Strassers zweitem Lauf bekanntgeben.

Kantersieg der Amateure im Test gegen Ligakonkurrent Landsberg

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1860 II im Test gegen den TSV Landsberg am KR des TG

Die U21 des TSV hat konnte im gestrigen Testspiel gegen den Ligakonkurrenten aus Landsberg viel Selbstvertrauen tanken. Die Junglöwen setzten sich am Trainingsgelände mit 6:1 durch und ließen den Gästen keine Chance. Dass das Spiel am Kunstrasen der Grünwalderstraße 114 stattfand entschied sich erst kurzfristig. Zuerst war die Partie am Vormittag in Denklingen geplant, dann nach Landsberg verlegt. Schlussendlich wurde, wahrscheinlich witterungsbedingt, in München angepfiffen. Hier war der TSV vom Lech in dieser Winterpause schon einmal zu Gast, Gegner war damals aber die U19 der Löwen.

Unterstützung von den Profis und agile Löwen

Auch am Samstag liefen die Amateure mit etwas Unterstützung von den Profis auf. Florian Bähr spielte ebenso wie Mike Gevorgyan die gesamten 90 Minuten durch. Besonders der Mittelfeldmann bestach wieder mit Agilität und Spielwitz, wie eigentlich die gesamte Mannschaft. Die Elf von Trainer Felix Hirschnagl zeigte von Beginn an wer der Herr im Hause ist, und überzeugte mit schönem Kombinationsspiel. Dies wurde auch in Zählbares umgemünzt, nach zwei wunderbaren Treffern von Christian Leone (23′) und Ivan Martinovic (24′) ging es mit 2:0 in die Pause.

1860 II im Test gegen den TSV Landsberg am KR des TG

Torreigen in der zweiten Hälfte

Mit nur einer Veränderung kamen die Sechzger aus der Kabine und knüpften nahtlos an die erste Hälfte an. Nachdem Kapitän Xaver Kiefersauer in der 58. Minute noch einen Elfmeter neben das Tor der Landsberger setzte, erhöhte Noah Klose zwei Minuten später auf 3:0. Der darauffolgende Dreifachwechsel tat dem Spielfluss keinen Abbruch und Florian Bähr verwandelte den zweiten Strafstoß des Tages mit etwas Glück zum 4:0 (68′). Kiefersauer in Minute 70 und Neuzugang Nathan Winkler sieben Minuten später schraubten den Spielstand sehenswert auf 6:0. Letzterer war erst zum Jahreswechsel von Eintracht Norderstedt aus der Regionalliga Nord gekommen. Seine Ausbildung genoss er zuerst beim TSV 1860 und später in der Akademie des VfB Stuttgart.

Rückkehrer und ein ärgerlicher Ehrentreffer

Eine weitere positive Erscheinung war die Einwechslung von Anian Brönauer und Brahim Moumou. Beide Spieler waren in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgt und können mittlerweile wieder am Spielbetrieb teilnehmen. Die unerwartet schwachen Landsberger konnten in der Schlussphase noch ihren Ehrentreffer erzielen. Die Konzentration hatte bei den Junglöwen etwas nachgelassen und Yamin H-Wold traf in der 83. zum 6:1 Endstand. Diese Nachlässigkeit schmeckte dem Löwencoach überhaupt nicht, was er der Mannschaft lautstark von der Seitenlinie aus mitteilte.

 

TSV 1860 Amateure

Avdija (TW) – Bähr- Dordan – Gevorgyan – Martinovic – Wach – Leone – Klose –    Kiefersauer (C) – Benede Aquayo – Rem

48′ Thönig für Benede Aquayo

61′ Husic für Klose; Winkler für Rem; Marosevic für Wach

70′ Moumou für Martinovic; Brönauer für Leone

 

Ismaik vergleicht Wahlen von 1860 mit Assad

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TSV 1860 Hasan Ismaik
Bild: Anne Wild

Hasan Ismaik hat in einem neuen Interview mit der tz München erneut Stellung zur Stadionthematik und dem Verwaltungsrat genommen und zudem verwunderliche Äußerungen über das Wahlsystem und die Integrität der Wahlen beim TSV 1860 getroffen. Unter Anderem zog Ismaik Parallelen zwischen dem Assad-Regime und der Satzung des TSV 1860 München e.V.

Präsidium nur „Marionetten“ des Verwaltungsrats

Ismaik ist fest davon überzeugt, dass der Verwaltungsrat des TSV 1860 München nur „Marionetten“ für das Präsidentenamt vorschlüge. Diesen Begriff verwendete er zudem im Interview auf dem investorennahen Blog eines ehemaligen Journalisten („(…) denn der Verwaltungsrat will nur Marionetten, die für ihn tanzen und nach außen hin die Hauptlast tragen“). Nachdem Robert Reisinger dieser Ansicht und Wortwahl in der Abendzeitung deutlich widersprochen hatte, ruderte Ismaik in der Abendzeitung zurück: „Marionette“ hätte er so nicht gesagt („Ich habe Reisinger nicht als Marionette bezeichnet“). Ein Übersetzungsfehler?

Keine konkreten Zahlen und Details für Stadion-Neubau 

Das Präsidium des TSV 1860 hatte jüngst in einer Presseerklärung Ismaik ein Ultimatum für die Vorstellung seiner Neubaupläne für ein Stadion gestellt („Wir bitten die Vertreter von HAM International, ihre konzeptionellen Vorstellungen binnen der kommenden drei Monate zu konkretisieren und mit einem wirtschaftlich tragfähigen Finanzierungskonzept für das neue Stadion und die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu unterlegen“).

Konkrete Zahlen und Details nannte Ismaik im Interview mit der Abendzeitung noch nicht. Ein vager Vorschlag Ismaiks war jedoch, „gemäß der Anteilsverteilung an Sechzigs ausgegliederter Profifußballabteilung“ einen Neubau gemeinsam zu finanzieren. Dies würde bedeuten: der gemeinnützige e.V. müsste nach Ismaiks Vorstellungen 40% der Kosten eines Baus für die Profifußballgesellschaft tragen. Inwieweit dies mit der Gemeinnützigkeit des Vereins noch vereinbar ist, ist nicht bekannt, dürfte aber bezweifelt werden.

Alternativ bot Ismaik an, das Stadion selbst zu finanzieren. Beim Treffen mit „Pro1860“ vor der Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr hatte dies noch anders geklungen. Damals brachte Ismaik eine „Bank, die er kenne“ für eine Finanzierung ins Spiel, schloss jedoch eine persönliche Finanzierung aus.

Ismaik: Wahlsystem bei 1860 „wie unter Al Assad System in Syrien“ 

Gegen Ende des Interviews wurde es unappetitlich. Ismaik kritisierte die Präsidentschaftswahl beim TSV 1860 München und stellte sie mit Wahlen im Assad-Regime in Syrien gleich („Die Wahlen sind bedeutungs- und nutzlos. Sie erinnern mich an die Wahlen in einigen Ländern hier im arabischen Raum. Wie unter Al Assad in Syrien.“)

Der TSV 1860 gleichzustellen mit dem Assad-Regime, welches nachweislich zehntausende Menschen willkürlich folterte und ermordete? Der sehr wahrscheinlich international geächtete Chemiewaffen gegen die eigene Zivilbevölkerung einsetzte?

Wahlen bei 1860 „unfair und unrealistisch“

Im nächsten Atemzug zweifelte Ismaik die Korrektheit und Integrität der Wahlen beim TSV 1860 an. Diese seien „unfair und unrealistisch“. Wie Wahlen unrealistisch sein könnten, ließ der Jordanier offen. Er führte weiter aus: „Ich fordere, dass die nächsten Wahlen von einem externen, neutralen Komitee überwacht bzw. kontrolliert werden. Ein Komitee vom DFL, der Stadt München, wie auch immer.“

Bei der letzten Mitgliederversammlung kontrollierten neutrale Wahlbeobachter*innen unter der Leitung eines Notars die Stimmabgaben und Auszählungen. Der Notar bescheinigte dem für die Wahlen zuständigen Wahlausschuss eine beanstandungslose Durchführung und bestätigte die Ergebnisse der Wahlen und Abstimmungen als korrekt. Er sowie die Wahlbeobachter*innen waren von Ismaiks favorisierten Kandidaten für die Verwaltungsratswahl organisiert und ausgewählt worden.

Ismaik weiter: „Ich werfe niemanden etwas vor“, um darauf den folgenden möglicherweise versteckten Vorwurf zu äußern: „aber mir wurde berichtet, dass Wahlsysteme wie diese einfach zu manipulieren sind. Es gibt bestimmte Bedingungen, die man erfüllen muss, um wahlberechtigt zu sein. Das muss alles streng kontrolliert werden.“

Ismaik, der bei der Mitgliederversammlung 2024 persönlich anwesend war, hätte auffallen müssen, dass jedes Mitglied auf dessen Stimmberechtigung anhand des Mitgliedsausweises kontrolliert wurde. Erst nach positivem Ergebnis dieser Kontrolle anhand der Mitgliederkartei des Vereins erhielten die Mitglieder drei verschiedenfarbige Bändchen: Grün für die Verwaltungsratswahl, Gelb für die Ehrenratswahl und Blau für die Wahl des Wahlausschusses. Für farbenblinde Personen waren die Bändchen jeweils noch entsprechend beschriftet. Jedes Mitglied musste mit seiner Stimmabgabe an den Wahlurnen sein jeweiliges Bändchen abschneiden lassen. So war gewährleistet, dass nur stimmberechtigte Mitglieder abstimmten und dies auch nur einmal tun konnten.

Versöhnliche Worte zum Schluss

Das Interview endet mit versöhnlichen Worten Ismaiks an das Assad-Regime aus Giesing: „Ich lade alle Partner ein, dass wir uns zusammensetzen und daran arbeiten, neue Strukturen aufzubauen. Wir sollten die Vergangenheit hinter uns lassen. Lasst uns miteinander kooperieren! Lasst uns zusammenarbeiten – zum Wohle des Vereins!“

U19 holt Remis beim VfB Stuttgart

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Die U19 des TSV 1860 München holt auch ein Unentschieden beim VfB Stuttgart und bleibt damit in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin unbesiegt.

VfB kommt besser ins Spiel

Der VfB Stuttgart kam besser ins Spiel und hatte spielerisches Übergewicht. Die erste Torchance konnten sich aber die Löwen gutschreiben lassen. Luis Pereira de Azambuja hielt in der 8. Minute vom rechten Strafraumeck einfach drauf, aber er setzte den Ball knapp über das Tor der Gastgeber. In der 16. Minute hätte 1860 in Führung gehen können, aber Erdogans Pass auf den vollkommen freistehenden Pereira de Azambuja war zu ungenau. In der 21. Minute musste dann Qela im Tor der Junglöwen erstmals eingreifen. Einen Schlenzer von Kroll-Thiel lenkte er um den langen Pfosten.

Stuttgart geht mit 2:0 in Führung

In der 31. Minute ging der VfB Stuttgart dann mit 1:0 in Führung. Nach einer Ecke konnten die Junglöwen den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern und Agzikara konnte aus dem Gewühl das Tor für die Schwaben erzielen. Drei Minuten später hätte Sechzig gleich zwei Chancen zum Ausgleich. Zunächst zog Erdogan aus aussichtsreicher Position ab, sein Schuss konnte noch zur Ecke abgefälscht werden. Bei der folgenden Ecke brachte Pereira de Azambuja den Ball tatsächlich im Kasten der Stuttgarteter unter, aber der Schiri hatte eine Abseitsposition gesehen und kassierte das Tor wieder ein.

Im Gegenzug erhöhte der VfB auf 2:0. Freßle knallte eine Flanke von Rohm per Volley-Direktabnahe ins Netz der Löwen (35. Minute).  Aber die U19 zeigte sich nicht geschockt. Ganz im Gegenteil: Roithmayr fing einen Pass im Strafraum der Stuttgarter ab, legte zu Pereira de Azambuja ab, der den Ball humorlos unter die Latte zum 1:2 ins Tor der Stuttgarter drosch (39. Minute). Mustafa Tekin hatte in der Nachsppielzeit noch die Chance zum Ausgleich, aber ein Stuttgarter konnte den Ball noch am Tor vorbei lenken. So ging es aus Sicht der U19 mit einem 1:2 in die Kabinen.

U19 gleicht gegen VfB Stuttgart aus

Sechzig kam griffiger aus der Kabine und war von Beginn auf den Ausgleich aus. In der 48. Minute parierte VfB-Keeper Hellstern einen Drehschuss von Erdogan. In der 52. Minute spielte Erdogan Pereira de Azambuja von Grundlinie aus an, der Löwenstürmer verzog den Ball aber. Kurios wurde es dann um die 60. Minute. Erst leistete sich Hellstern eine klare Tätlichkeit gegen Pereira de Azambuja, die aber nicht geahndet wurde. Stattdessen ließ Schiri Herrig die Ecke wiederholen. zum Glück! Denn nach der wiederholten Ecke kam der Ball über Umwege zu Finn Fodor, der den Ball aus der Drehung zum 2:2 platziert links unten einschob (61. Minute).

Offener Schlagabtausch bis zum Schlusspfiff

Nach dem Ausgleich wachten auch die Stuttgarter wieder auf und es entwickelte sich vor den Augen des mitgereisten Präsidenten Robert Reisinger und Sportchef Dr. Christian Werner ein offener Schlagabtausch. Faßmann vergab in der 76. Minute eine Chance für die U19, im Gegenzug traf Mule für den VfB Stuttgart nur das Außennetz. In der 78. Minute war Qela bei einem Fernschuss von Migalic zur Stelle. In der 80. Minute war der Löwenkeeper weit aus seinem Tor geeilt, konnte den Ball aber nicht final klären. Freßle verfehlte glücklicherweise das leere Tor aus 30 Metern. Am Ende rettete Qela den Junglöwen durch zwei starke Paraden gegen Korkut den Punkt.

Schittenhelm nicht gänzlich zufrieden

U19-Trainer Jonas Schittenhelm zeigte sich nach dem Remis in Stuttgart nur bedingt zufrieden. „Wir hatten viele Situationen, die wir nicht gut ausspielen oder Bälle zu einfach verlieren“, kritisierte der Coach. Dennoch hatte Schittenhelm auch ein kleines Lob für sein Team parat: „Dass wir nach 0:2-Rückstand nochmals ausgleichen konnten, ist super. In der 2. Halbzeit war das vom Engagement her ein Ticken besser. Trotzdem war es weit weg von unserem Leistungsvermögen. Der Punkt ist sicher gut für die Moral.“ Nach dem dritten Unentschieden in Folge liegt die U19 in der Tabelle auf Platz 4.

Die U17 konnte übrigens ihre Reise nach Baden-Württemberg noch erfolgreicher gestalten. Sie gewann zum Auftakt der Gruppenphase 2:0 bei Waldhof Mannheim.

 

Stamm in der Pressekonferenz: “Brauchen ein anderes Spiel als letzte Woche”

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Dynamo-Trainer Thomas Stamm sparte in der Pressekonferenz vor dem Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem TSV 1860 München nicht mit Kritik an sich und seinem Team. Mit nur vier Punkten nach der Winterpause zählt für die SGD am Sonntag nur ein Heimsieg.

“Brauchen ein anderes Spiel als letzte Woche”

Nach der Niederlage beim VfB Stuttgart II äußerte sich Thomas Stamm in einer über 40-minütigen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Münchner Löwen. Stamm äußerte nach der Leistung seiner Mannschaft in Großaspach deutliche Kritik an seinem Team.  “Sieben, acht Spieler” seien beim Auswärtsspiel  “nicht auf ihrem Level” gewesen. “In der Intensität und Körperlichkeit brauchen wir ein anderes Spiel als letzte Woche”, legte der Coach den Finger in die Wunde. Insgesamt entsprach die Leustung am letzten Wochenende “nicht den Anspruch, den wir an uns haben”, schloss Stamm seine Analyse ab.

Stamm in Presekonferenz: “Hätte ein, zwei Sachen anders gemacht”

Aber Stamm  sich nicht selbst von der Kritik aus. Rückblickend auf das Spiel sagte er: “Wenn so viele Jungs nicht performen, dann musst du dich hinterfragen, ob die Dinge, die du vorher reingegeben hast, inhaltlich und emotional richtig waren.” Den Schlüssel zu einem Sieg gegen 1860 am Sonntag ab 19:30h sieht Stamm in den Eigenschaften “Mut und Überzeugung”, die sein Team wieder auf dem Platz zeigen müsse.

Umstellung auf Dreierkette möglich

Um die “Kompaktheit im Mittelfeld zu erhöhen” liegt es im Bereich des Möglichen, dass Stamm auf eine Dreierkette in der Defensive umstellt. Außerdem scheint Lars Bünning ein Kandidat für die Startelf zu sein, um den zuletzt etwas indisponierten David Kubatta zu erstzen. Verzichten müssen die Sachsen am Sonntag weiterhin auf Jonas Oehmichen, Paul Lehmann und Vinko Sapina. Insgesamt scheint das Spiel für den SGD-Trainer ein Schicksalsspiel zu sein. Gelingt gegen den TSV 1860 München nicht der Turnaround, dürften ungemütliche Zeiten auf Stamm warten. In Dresden zählt diese Saison nur der Aufstieg.

 

Gegnervorstellung Teil 2: SG Dynamo Dresden e.V.

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Auswärtsblock in Dresden

Aktuell erleben wir Löwen ja so etwas wie einen Höhenflug. Seit drei Spielen nicht verloren, gegen zwei Top-Teams insgesamt vier Punkte geholt und am vergangenen Samstag sah das auch mal wieder richtig nach Fußball aus. Jetzt kommt aber nochmal ein richtiger brocken auf die Mannschaft zu. Die SG Dynamo Dresden ist aktuell Zweiter, hat daheim erst einmal verloren und wird daheim von knapp 30 000 Anhängern unterstützt. Aufgrund des sehr bescheidenen Termins werden außerdem weniger Löwenfans als gewöhnlich den Weg nach Elbflorenz antreten. Lieber DFB, einmal mehr danke für nichts!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Was den geneigten TSV Anhänger aber positiv stimmen sollte ist die aktuelle Form der Dynamos. Im Gegensatz zu den letzten Kontrahenten, die auf der Erfolgswelle schwammen ist die SGD aktuell eher in einem Formtief. Aus den letzten fünf Ligaspielen wurden “nur” 7 Punkte geholt. Vor zwei Wochen konnte man das Derby gegen Aue nach großem Kampf zwar für sich entscheiden, die wahrscheinlich sicher eingeplanten Punkte gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart wurden aber im Schwabenland gelassen. Gegen Viktoria Köln kassierte man direkt nach der Winterpause außerdem die erste Heimniederlage.

Insgesamt sieht die Gesamtsituation in Dresden aber trotzdem sehr gut aus. Mit einer Bilanz von 12-6-5 steht und Top-Statistiken auf beiden Seiten des Platzes steht die SGD auf Platz 2 der Liga. Man ist in Schlagdistanz auf den Ost-Rivalen Cottbus auf Platz 1, spürt aber auch schon den Atem der Konkurrenz aus Saarbrücken und Ingolstadt im Nacken. Da der Aufstieg in der sächsischen Hauptstadt eigentlich fix eingeplant ist, darf man sich keinen Einbruch wie im Vorjahr unter Markus Anfang leisten. Nachdem der sowieso schon hochkarätige Kader im Winter noch einmal verstärkt wurde, ist Trainer Thomas Stamm unter Zugzwang.

Wintertransfers

Im vergangenen Transferfenster hat Dresden den Kader noch einmal nachjustiert. Abgegeben wurde zum einen Park Kyu-Hyun (23) an Daejeon Hana Citizen FC in die südkoreanische erste Liga, nachdem er in dieser Saison keine Rolle mehr gespielt hatte. Immerhin kassierte man noch 133 TSD €. Etwas mehr, nämlich 150 TSD €, überwies Ulm für die Dienste von Oliver Batista Meier (23).

Auch deshalb wurde in der Offensive nachgelegt. Aus Regensburg kam Flügel Dominik Kother (24), der sich auch schon in die Startelf gespielt hat. Ebenfalls aus Liga 2 kommt der Maier Ersatz, Mika Baur (20). Der Mittelfeldmann ist Trainer Stamm schon aus Freiburg wohl bekannt und kommt per Leihe bis Saisonende aus Paderborn. Um in der Defensive weitere Optionen zu haben lieh man Innenverteidiger Andi Hoti (21) aus Magdeburg.

Das Stadion

Das neue “Rudolf-Harbig-Stadion“, benannt nach dem Dresdner Leichtathleten, wurde 2009 eingeweiht und führt die traditionsreiche Stadiongeschichte des Areals am Großen Garten fort. Der Bau ist das steilste und, mit dem Aachener Tivoli, das größte Einrangstadion in Deutschland. Es verfügt über eine Kapazität von 32 249 Plätzen, davon 11 050 Stehplätze und die 9 050 Steher im K-Block bilden eine der größten Stehplatztribünen Deutschlands. Der ohnehin anvisierte Neubau wurde nach dem verheerenden Hochwasser 2002 endgültig in Angriff genommen.

Das neue Stadion wurde auf dem Platz des alten Harbig-Stadions errichtet, welches ein Fassungsvermögen von ca. 38 000 hatte und unter den legendären, “Giraffen” genannten Flutlichtmasten viele Europacuppartien der SGD sah. Es war wiederum der Nachfolger der im Krieg zerstörten “Ilgen-Kampfbahn“, in welcher schon zwischen den Kriegen Länderspiele stattgefunden hatten. Fußball gespielt wurde auf den Wiesen an der Lennestraße schon seit 1900. Dynamo Dresden siedelte sich dort im Jahre 1957 an, nachdem man nach der Delegierung der Meistermannschaft 1953 nach Berlin in der Drittklassigkeit angekommen war. Das damals größere “Heinz-Steyer-Stadion” (Neubau gegenüber des Gästeparkplatz) schien zu weitläufig und man übersiedelte an den Großen Garten.

Das Hinspiel

Die Hinrundenpartie, die erste von Stefan Lex als Ko-Trainer, ist wahrscheinlich besonders den Besuchern in der Westkurve in Erinnerung geblieben. Nicht nur wegen des regnerischen Wetters, sondern besonders aufgrund der Verzögerungen am Einlass. Danach wurde es nicht viel besser und es wurde der Tag von Dynamo-Youngster Toni Menzel. Der Dresdner erzielte nicht nur zwei Tore sondern sorgte mit seinen Rettungstaten auf der Linie in den letzten Minuten auch noch für Verzweiflung bei den Löwenfans. Es war eines dieser Spiele welche symptomatisch für den Löwenblues im Grünwalder Stadion zu Saisonbeginn steht. Hoffentlich können wir uns nun revanchieren und den Sachsen am Sonntag ihre Flutlichtparty vermiesen!

Der 24. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – Aachener TSV Alemannia
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – FC Hansa Rostock
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – VfB Stuttgart II
14:00 Uhr Hannover 96 II – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – Rot-Weiss Essen
14:00 Uhr DSC Arminia Bielefeld – FC Erzgebirge Aue
16:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – SV Sandhausen 1916
Sonntag 13:30 Uhr SpVgg Unterhaching – 1. FC Saarbrücken
16:30 Uhr FC Energie Cottbus – SC Verl 1924
19:30 Uhr SG Dynamo Dresden – TSV 1860 München

 

Festkomitee “125 Jahre Fußballabteilung” zieht Bilanz

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TSV 1860 FA Fußballabteilung festkomitee bilanz

Das im Januar 2023 gegründete Festkomitee zur Durchführung der Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Fußballabteilung des TSV 1860 zog am Mittwochabend bei einem geselligen Abschlusstreffen im Giesinger Heimgarten eine Bilanz seiner Tätigkeit. Und die war durchaus positiv: Die Wahl der Jahrhundertelf hatte den Auftakt gemacht, ein eigenes Jubiläumswappen entstand und das Jubiläumstrikot fand reißenden Absatz.

Festkomitee “125 Jahre Fußballabteilung” zieht Bilanz

Auch an die erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen wurde erinnert. Der ins Leben gerufene LöwenCup, ein hochkarätiges U11-Turnier mit internationaler Beteiligung, erfreute sich bei Spielern, Betreuern und Zuschauern so großer Beliebtheit, dass dieses Turnier 2025 eine Neuauflage erfährt. Die Veranstaltung 30 – 60 – 1860, die an den DFB–Pokalsieg 1964 und an den Bundesligaaufstieg 1994 erinnerte, mit den volksnahen Aufstiegshelden Thomas Miller, Reiner Maurer, Bernhard Winkler und Roland “Magic” Kneißl, ließ die Herzen der anwesenden, eingefleischten Löwenfans höher schlagen.

Höhepunkt der Festlichkeiten war sicherlich der Jubiläumsabend am 25. April 2024, auf den Tag genau 125 Jahre nach der Gründung, mit 400 Gästen, zahlreichen Löwenlegenden von Klaus Fischer bis Daniel Bierofka und der Ehrung der Jahrhundertfußballer des TSV 1860.

Stickeralbum ein voller Erfolg

Zur größten, nachhaltigsten und denkwürdigsten Aktion aber entwickelte sich unverhofft das Stickeralbum zur Fußballgeschichte der Löwen. In nicht mal einer Woche war die Startauflage von 1,25 Millionen Stickern vergriffen. Insofern wurde das Engagement des Festkomitees im Jubiläumsjahr auch zu einem großen finanziellen Erfolg. Die alle Erwartungen übersteigenden Erlöse aus diesem noch laufenden und aus anderen Projekten werden größtenteils dem Nachwuchsleistungszentrum zugute kommen.

Am Ende des Abends bedankten sich die Leiter des Festkomitees, Verena Spierer und Thomas Bohlender bei allen Initiatoren, Organisatoren, Helfern und Unterstützern: “Wir wollten den TSV 1860 mit unseren Jubiläumsaktionen nach außen als sympathischen Verein repräsentieren, nach innen, durch Veranstaltungen, die das Gemeinsame und Verbindende unter den Löwen hervorheben, zur Versöhnung beitragen und finanziell dabei gut über die Runden kommen. Unser Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben”, so Verena Spierer und Thomas Bohlender.

Das Festkomitees bestand aus folgenden ehrenamtlichen Mitgliedern:
Claus Melchior, Bernd Oswald, Wolfgang Budack, Michael Dönselmann, Beatrice Wichmann, Julian Niedermayr, Roman Beer, Verena Spierer, Thomas Bohlender

Titelbild: Julian Niedermayr / TSV München von 1860 e.V.

Wunschaufstellungen zu Dynamo Dresden – TSV 1860

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Abgesehen von Morris Schröter, Raphael Schifferl und Moritz Bangerter kann Trainer Patrick Glöckner personell aus dem Vollen schöpfen und hat die Qual der Wahl. Mit Lukas Reich und Kapitän Jesper Verlaat sind zwei potentielle Stammspieler wieder einsatzbereit und drängen in die Startelf. Wie sehen denn nun die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Spiel des TSV 1860 bei Dynamo Dresden aus? Selten fiel die Entscheidung so schwer, sich auf elf Löwen festzulegen…

Wunschaufstellungen zu Dynamo Dresden – TSV 1860

Jan Schrader & Thomas Spiesl

Mit Jan und Thomas konnten sich immerhin zwei Redakteure auf die selbe Aufstellung einigen. Wie bei allen anderen kehrt Jesper Verlaat in die Startelf zurück, für ihn muss Max Reinthaler weichen. Im Offensivbereich geben sie Soichiro Kozuki den Vorzug vor Maximilian Woilfram, der trotz seiner beiden Treffer zuletzt auf der Bank Platz nehmen muss.

Peter Gratz

Auch Peter schenkt Sean Dulic in der Innenverteidigung weiter das Vertrauen und setzt Reinthaler auf die Bank. Zudem darf Anderson Lucoqui auf der linken Abwehrseite verteidigen. Im Mittelfeld und Angriff dürfen die selben Spieler ran, die auch schon gegen Ingolstadt in der Startelf gestanden hatten.

Thomas Enn

Nur auf einer Position unterscheidet sich die Aufstellung von Thomas von der von Peter. In der Innenverteidigung setzt er auf die Routine von Max Reinthaler und hofft, dass er gegen Dynamo Stabilität reinbringt.

Stefan Kranzberg

Stefan hätte zwar gerne Lukas Reich rechts hinten aufgstellt, sieht aber keine Veranlassung, Tim Danhof nach seinen ansprechenden Leistungen zuletzt rauszunehmen. Dieser bildet mit Verlaat, Reinthaler und Kwadwo die Abwehrkette. Eine Überraschung gibt es in der Offensive: Da Stefan davon ausgeht, dass die Löwen in Dresden eher kontern werden, lässt er Patrick Hobsch auf der Bank und setzt auf die Schnelligkeit von Dickson Abiama in der Spitze und Soichiro Kozuki auf dem rechten Flügel. Generell können die vier Offensivspieler sehr variabel agieren und ihre Positionen tauschen.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Glöckner: “Hinten kompromisslos und vorne eiskalt”

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Löwenrunde in Rostock
Löwenrunde in Rostock

Am Sonntag um 19:30 Uhr sind die Münchner Löwen bei der SG Dynamo Dresden zu Gast. Die Sechzger werden dabei von mindestens 1.200 Fans begleitet – trotz der fanunfreundlichen Spielzeit. Wie diese zu Stande kam erklärte Pressesprecher Rainer Kmeth bei der Löwenrunde. Sicherheitsbedenken der Polizei seinen aufschlaggebend gewesen, da am Wochenende in der Dresdner Innenstadt zahlreiche Gedenkveranstaltungen zur Bombardierung Dresdens vor 80 Jahren stattfinden, welche Polizeikräfte binden. Löwen-Coach Patrick Glöckner forderte von seiner Mannschaft “hinten kompromisslos” und “bei den wenigen Offensivaktionen, die wir bekommen werden, eiskalt” zu sein.

Ohne Vier in den Freistaat Sachsen

Auf vier Spieler muss er am Sonntag verzichten. Morris Schröter und Moritz Bangerter fallen bereits seit längerer Zeit aus. Schröter sitzt wieder auf dem Ergometer und konnte locker traben, wann er wieder ins Team-Training einsteigen kann, blieb offen. Raphael Schifferl musste das Training zu Anfang der Woche erneut abbrechen. Am Freitag meldete sich zudem Marlon Frey krank und kann dementsprechend die Fahrt nach Sachsen nicht antreten. Mit im Kader steht hingegen Kapitän Jesper Verlaat. “Veränderungen in der Mannschaft, die auf Anpassungen an den jeweiligen Gegner basieren, machen Sinn. Dresden spielt in einer anderen Ordnung, als die letzten Gegner. Wir müssen die Laufleistung bestätigen und in jeder Sekunde hellwach sein”, sagte Glöckner weiter.

“Müssen hinten kompromisslos und vorne eiskalt sein”

Mit der Leistung gegen Ingolstadt zeigte sich der Chefanweiser des TSV 1860 weitgehend zufrieden und fügte an “Auf uns wartet in Dresden ein Ausnahme-Spiel in einem vollen Stadion mit 30.000 Leuten. Wir haben gegen Ingolstadt einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Das Team hat eine gute Einstellung und einen tollen Willen gezeigt. So wollen wir die Löwen sehen. Dieses Selbstvertrauen wollen wir durch die Saison tragen und mit maximaler Power auftreten.” Dresden steht nach vier Punkten aus vier Spielen unter Druck, worin Glöckner Vor- und Nachteil zugleich sieht: “Wenn wir Möglichkeiten kriegen Zählbares mitzunehmen, müssen wir hinten kompromisslos und vorne eiskalt sein.”

Zwischenzeugnis für die Löwen

Nach den ersten drei Spielen unter seiner Leitung erteilte Glöckner seiner Mannschaft eine positive Fortführungsprognose: “Wir sind auf einem Stand, auf dem wir uns von der Note her verbessert haben. Wir haben Stabilität in die Abwehr gekriegt und in den letzten drei Halbzeiten mehr Spielfreude in der Offensive gezeigt. Das Positionsspiel hat sich verbessert. Die Entwicklung ist gut, aber abgerechnet wird nach dem 38. Spieltag”, erklärte Glöckner.

“Haben Lucoqui nicht für die Bank geholt”

Auf Rückfrage von sechzger.de erklärte der Löwen-Trainer, er stehe in ständigem Austausch mit Felix Hirschnagl von der U21. “Wir haben die Szenen nachbesprochen und tauschen uns über Whatsapp aus”, berichtete Glöckner. Bei der U21 waren unter der Woche beim Testspiel in Burghausen unter anderem Lukas Reich, Anderson Lucoqui, Tim Kloss und Raphael Ott in Burghausen aufgelaufen. Über Neuzugang Lucoqui sagte der Löwen-Coach: “Wir haben ihn nicht für die Bank geholt, er ist ein ernsthafter Kandidat für die Startelf.”. Für Lukas Reich gilt dies wohl (noch) nicht. “Aktuell hat Tim Danhof die Position beansprucht. Wenn er seine Leistung bringt, bleibt er auf der Position. Das Leistungsprinzip ist sehr wichtig und es ist super, dass wir diese Positionen doppelt besetzt haben”, sagte Glöckner weiter.

Zufrieden mit der Trainings-Woche

Mit den Trainings-Eindrücken der letzten Woche zeigte sich Glöckner zufrieden. “Es war eine gute Trainingswoche. Wir sind dankbar, dass beispielsweise unsere Geschäftsstellen-Mitarbeiter den Platz freiräumen, damit wir trainieren können. Das zeigt, was für eine tolle Gemeinschaft das ist”, erklärte der 1860-Trainer.

Viele kreative Köpfe und eine besondere Offensive

Im Hinblick auf den nächsten Gegner fügte Glöckner an: “Wir müssen die wenigen Situationen, die wir bekommen, eiskalt zu Ende spielen. Aue hat in Dresden sehr gut mitgehalten und am Ende 1:2 verloren. Anders als beim Spiel von Dresden in Stuttgart, als Stuttgart griffiger war und mehr Willen gezeigt hat. Wir müssen jede Sekunde höllisch aufpassen. Dresden hat viele kreative Köpfe in der Mannschaft und eine ganz besondere Offensive. Hinten haben sie viel Erfahrung. Aber wir wollen weniger auf den Gegner schauen, sondern unsere Hausaufgaben machen”.

Live dabei – im Stadion oder im Live-Ticker

Am Samstag absolvieren die Löwen noch eine letzte Einheit in Giesing, am Sonntagabend wird es dann in Dresden ernst. Wer nicht live im Stadion mit dabei sein kann, hat natürlich wieder die Möglichkeit, das Spiel im sechzger.de-Live-Ticker zu verfolgen.

 

 

DFB Nachwuchsliga: TSV 1860 U19 beim VfB Stuttgart gefordert

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Freundschaftsspiel TSV 1860 München VfB Stuttgart In Heimstetten

Nach dem erfolgreichen Auftakt reist die U19 des TSV 1860 München als nächstes nach Schwaben. Dort trifft die Mannschaft von Jonas Schittenhelm auf den VfB Stuttgart, gegen den die Löwen bereits in der Bundesliga Süd/Südwest spielten. Anpfiff ist am Samstag um 12:30 Uhr.

U19 Nachwuchsliga: VfB Stuttgart – TSV 1860 München

Das war überragend” sagt Jonas Schittenhelm zu etwa 15 unentwegten Löwenfans, die sich nach dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt auf den Weg nach Mönchengladbach machten und die U19 des TSV 1860 in der DFB Nachwuchsliga unterstützten. Die Partie wurde live von sky gezeigt, am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 1:1-Unentschieden. Gegen die Hertha aus Berlin hatte es kurz zuvor das gleiche Ergebnis gegeben. Die Löwen messen sich mit den stärksten Nachwuchsmannschaften Deutschlands und machen dabei bislang eine gute Figur. Entsprechend zufrieden ist Schittenhelm mit den bisherigen Leistungen seiner Schützlinge, wie der Homepage des TSV 1860 zu entnehmen ist.

Wenn du das nötige Spielglück hast, dann ist alles möglich. Die Mannschaft weiß mittlerweile ganz genau, dass sie gegen jeden Gegner punkten kann, wenn sie ihre Leistung auf den Platz bringt und alles gibt. Wir sind absolut konkurrenzfähig.

Mit dem VfB Stuttgart wartet nun der nächste schwere Gegner. Die Schwaben verloren in der Hauptrunde zu Beginn in Unterzahl gegen Gladbach, setzten sich vergangene Woche dann aber beim VfL Wolfsburg mit 3:2 durch. Verstecken will sich die U19 des TSV 1860 in Stuttgart allerdings nicht. “Wir werden alles reinhauen, damit wir auch in Stuttgart punkten können” gibt Schittenhelm die Marschroute vor. Nach aktuellem Stand würden die Löwen an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teilnehmen, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Der nächste Schritt folgt am Samstag – um 12:30 Uhr geht es auf dem VfB Clubzentrum los.