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Sechzig am Wochenende: U11 auf Tour in Italien

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen U11

Die Osterferien stehen vor der Tür, schulpflichtigen Kindern eröffnen sich also völlig neue Möglichkeiten. Die U11 des TSV 1860 packt diese Gelegenheit beim Schopf und geht in Italien auf Tour. Die Profis reisen nach Mannheim, U21 und U19 spielen zuhause und die Dritte kämpft bei der FT Gern um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

U11 auf Tour in Italien

Nachdem die U15 im März zwei Freundschaftsspiele in England absolvierte, heißt es nun die E-Jugendlichen des TSV 1860 “Giasing international”. Bereits heute reist die U11 der Löwen nach Italien und bestreitet ihr erstes Spiel bei Hellas Verona. Am morgigen Samstag folgt eine Begegnung bei Atalanta Bergamo und am Sonntag schließen die Junglöwen ihre Tour mit einem Match bei Brescia Calcio ab, bevor sie nach München zurückkehren.

Alle Spiele im Überblick

Freitag, 11.04.

18.00 Uhr: Hellas Verona – U11 -:-
19.30 Uhr: U21 – 1. FC Sonthofen -:-
20.00 Uhr: Kirchheimer SC – Senioren A -:-
20.00 Uhr: Senioren C – SK Srbija München -:-

Samstag, 12.04.

09.00 Uhr: TSV Trudering U10 – U9 -:-
09.30 Uhr: U14 – Kirchheimer SC U15 -:-
10.30 Uhr: Löwinnen U15 – SV Neukirchen/Teisenberg -:-
11.00 Uhr: Jahn Regensburg – U17 -:-
13.00 Uhr: U19 – VfL Wolfsburg -:-
13.30 Uhr: Atalanta Bergamo – U11 -:-
15.30 Uhr: ASV Dachau U11 – U10 -:-
16.00 Uhr: U12 – Wacker Burghausen U13 -:-

Sonntag, 13.04.

11.00 Uhr: SC München – Vierte -:-
11.30 Uhr: Brescia Calcio – U11 -:-
13.30 Uhr: Waldhof Mannheim – Profis -:-
14.00 Uhr: U16 – Würzburger Kickers U17 -:-
15.00 Uhr: FT Gern – Dritte -:-
16.30 Uhr: Löwinnen I – SG Grafing/Aßling -:-
16.30 Uhr: U9 – SpVgg Joshofen Bergheim U10 -:-

Heute Abend: U21 empfängt Sonthofen in der Kies Arena

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TSV 1860 U21 Kies Arena

Noch immer führt die Elf von Felix Hirschnagl die Bayernliga-Tabelle an und darf von der Meisterschaft träumen. Gegen den 1. FC Sonthofen sollte sich die U21 des TSV 1860 jedoch keinen neuerlichen Ausrutscher leisten.

U21 empfängt Sonthofen in der Kies Arena

Zur Erinnerung: Im Hinspiel unterlagen die Löwen im Allgäu durch ein Gegentor in der Nachspielzeit mit 0:1 und mussten damals die zweite Niederlage in Serie hinnehmen. Diesmal jedoch sollen für die U21 drei Punkte gegen Sonthofen her, zumal man sehr wahrscheinlich auf Mike Gevorgyan zurückgreifen kann, der zuletzt des Öfteren im Profikader gestanden hatte.

Die Spitze der Bayernliga-Tabelle ist recht eng zusammengerückt: Der TSV 1860 führt das Tableau mit 51 Punkten an, es folgen der SV Erlbach (50 Pkt.) und der FC Pipinsried (48 Pkt.), wobei das Team aus dem Dachauer Hinterland eine Partie weniger bestritten hat. Auch der FC Memmingen mit 47 Zählern ist noch in Schlagdistanz.

Ein Heimsieg heute Abend wäre also wünschenswert. Anpfiff in der Kies Arena in Gilching ist um 19.30 Uhr.

Kampf gegen den Schlendrian

Auch wenn der 1. FC Sonthofen derzeit nur auf dem Relegationsplatz 14 liegt, so sollte die U21 den Fehler begehen, den Gegner zu unterschätzen. Mit Spielertrainer Andreas Hindelang und Fabian Lutz verfügt das Team aus dem Allgäu über zwei Spieler, die jederzeit für ein Tor gut sind. Zuletzt besiegten die Sonthofener zuhause den FC Ismaning mit 3:2 und sammelten ordentlich Selbstvertrauen.

Die kleinen Löwen mussten sich zuletzt mit einem Remis beim SV Schalding-Heinig zufrieden geben. Für Trainer Felix Hirschnagl kein Beinbruch: “Vom Spielverlauf geht das 1:1 vollkommen in Ordnung. Ich habe in den letzten beiden Trainingswochen etwas den Schlendrian aufkommen lassen. Ich nehme das auf meine Kappe. (…) Aber ich behaupte auch, dass wir so ein Spiel in der Hinrunde noch verloren hätten. Deshalb sind wir klar gereift. Die Botschaft an meine Jungs ist klar. Ich werde über das Tempo und die Intensität unter der Woche entscheiden.”

Na dann: Auf gehts, Löwen, kämpfen und siegen!

Sechzig um Sieben: Gräfer pro Grünwalder Stadion

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

“Einen Punkt brauchen wir mindestens noch. Besser einen Sieg, um alles save zu machen. Wir dürfen nicht locker lassen”, gab Patrick Glöckner nach dem Sieg gegen Sandhausen in der Pressekonferenz zu Protokoll. Gerade zuhause in Giesing haben die Löwen zuletzt ordentlich gepunktet – und das soll auch in den kommenden Jahren so bleiben. Martin Gräfer verfasste ein bemerkenswertes Statement zum Grünwalder Stadion.

Letzte Gedanken an Sandhausen

Nach Sandhausen ist vor Mannheim – das gilt nicht nur für die Autobahnen A5 und A6, sondern auch für den Spielplan der Löwen. Deswegen blicken wir ein letztes Mal zurück auf den 2:0-Heimsieg des TSV 1860 gegen den SV Sandhausen.

In unserer VIDEO- & FOTOGALERIE haben wir einige sehenswerte Impressionen zusammengetragen und die GIESINGER GEDANKEN beschäftigen sich mit dem Aufschwung der Löwen in den vergangenen Wochen. Gleich vier Spieler des TSV 1860 fanden Aufnahme in die kicker “Elf des Tages”.

Glawogger neuer Trainer in Mannheim

So, nun richten wir den Blick aber nach vorne! Am Sonntag gastieren die Löwen in Mannheim und die Waldhöfer präsentierten gestern ihren neuen Trainer. Die Personalie Dominik Glawogger darf dabei durchaus als Überraschung und Wagnis eingestuft werden.

Martin Gräfer zum Grünwalder Stadion

Der Vorstand des Hauptsponsors hat sich in einem bemerkenswerten Posting auf seinem facebook-Profil in sehr klarer Deutlichkeit für das Stadion an der Grünwalder Straße als dauerhaften und zukunftsfähigen Spielort für die Profimannschaft des TSV 1860 München ausgesprochen.

Neues aus der 3. Liga

Unterhaching – Rostock wird nachgeholt

Das DFB-Bundesgericht hat die Beschwerde des F.C. Hansa Rostock gegen die Absage der Partie bei der SpVgg Unterhaching abgewiesen. Damit steht fest, dass es zu einem Nachholspiel kommt, das am Dienstag, den 29. April um 19 Uhr im Sportpark stattfindet.

Dresden wochenlang ohne Hoti

Verteidiger Andi Hoti hat sich im Training eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und fehlt den Sachsen im Aufstiegskampf “bis auf Weiteres”.

Dominik Glawogger neuer Trainer beim SV Waldhof

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Der nächste Gegner des TSV 1860 München hat heute seinen neuen Trainer bekannt gegeben. Dominik Glawogger wird ab sofort neuer Trainer des SV Waldhof Mannheim, nachdem Bernhard Trares gestern beurlaubt wurde.

Heimniederlage gegen Unterhaching wird Trares zum Verhängnis

Der SV Waldhof steckt tief im Abstiegskampf und braucht jeden Punkt zum Klassenerhalt. Umso wichtiger wäre am Dienstag ein Sieg gegen die SpVgg Unterhaching gewesen. Statt drei Punkte einzufahren, unterlagen die Waldhöfer den Vorstädtern, die gar den ersten Auswärtssieg dieser Saison im Carl-Benz-Stadion einfahren konnten. Dies war der neuen sportlichen Leitung des SVW zu viel und sie stellte den Giesinger Aufstiegshelden Bernhard Trares frei. Trares kam erst im September zum Waldhof und muss nun nach nicht mal acht Monaten schon wieder seine Sachen packen.

Dominik Glawogger neuer Waldhof-Trainer

Heute – nur einen Tag nach Trares’ Beurlaubung – wurde bereits sein Nachfolger vorgestellt. Dominik Glawogger wird ab sofort das Training beim Waldhof leiten. Seine einfache Mission durfte lauten, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu realisieren. Glawogger ist ein weitgehend unbeschriebenes Blatt und definitiv ein neues Gesicht in der dritten Liga. Bemerkenswert ist, dass der 35-jährige Österreicher aktuell nicht die über nötige UEFA-Pro-Lizenz verfügt. Aktuell nimmt er allerdings in Österreich an einem entsprechenden Lehrgang teil. Die nötige Lizenz bringt Asif Sasic mit. Der 60-jährige Bosnier war schon in der Saison 22/23 Co-Trainer bei Waldhof. Glawogger wirkte bisher als Interimstrainer beim Floridsdorfer AC. Außerdem war er im Nachwuchsbereich von Holstein Kiel, Vitoria Guimaraes und Jahn Regensburg tätig. Zuletzt coachte er Teutonia Ottensen in der Regionalliga Nord, wo er im Februar entlassen wurde. Man darf gespannt sein, was Glawogger beim Waldhof bewegen kann.

1860 zum zweiten Mal in Folge gegen ein Team mit neuen Trainer

Die Löwen erwartet also nun das zweite Mal eine Wundertüte in Form eines Teams mit neuen Trainer. Ob sich 1860 am Sonntag unter diesen Umständen in Mannheim genauso gut schlägt wie am Mittwoch im Heimspiel, könnt Ihr am Sonntag im Liveticker bei sechzger.de verfolgen.

 

 

Ewige Tabelle der 3. Liga: Löwen machen einen Platz gut!

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Heute blicken wir mal wieder auf die Ewige Tabelle 3. Liga. Durch den Sieg gegen den SV Sandhausen klettert der TSV 1860 dort um einen Platz nach oben und ist nun 14. Mit ein bisschen Geschick könnte diese Saison sogar noch der 13. Platz erreicht werden. Der dann – welcher Fußballfan ist nicht ein wenig abergläubisch? – vielleicht für die Saison 2025/26 das ganz große Glück bringt…

Drittliga-Dino? Die einen sagen so, die anderen so

Von manchem Schwarzmaler im blauen Gewand wird der TSV 1860 gerne – etwas despektierlich und irgendwie auch jammernd und leidend – als “Drittliga-Dino” tituliert. Weil man nunmehr im siebten Jahr in einer Liga spielt, die nach jeder Saison mindestens sechs, häufig sogar sieben Vereine (und damit mehr als ein Drittel des Teilnehmerfeldes) verlassen. Der heiß ersehnten aber bislang leider nicht realisierten Rückkehr in die 2. Bundesliga steht eben auch kein Abstieg der Löwen in die Regionalliga gegenüber. In Halle oder Duisburg würde man gewiss gerne diese angebliche Dino-Rolle (zurück) nehmen.

Wiesbaden, Halle, Haching, Osnabrück – die Dauerbrenner der 3. Liga

In absoluten Zahlen sind wir mit den sieben Spielzeiten allerdings nicht wirklich bei den Dinosauriern der Liga dabei. Wehen Wiesbaden – aktuell Spitzenreiter des ewigen Drittliga-Classements – hat nur drei von möglichen 17 Spielzeiten nicht in dieser Liga gespielt. Insgesamt 18 Vereine waren mehr als die sieben Spielzeiten der Löwen auf dieser Ebene unterwegs. Die wahren Dinos der 3. Liga heißen Osnabrück, Rostock, Dresden, Unterhaching oder Halle.

Platz 14 erreicht! Platz 13 greifbar

Bereits im Sommer 2024 haben wir zu diesem Thema einen erläuternden Artikel veröffentlicht. Damals – also vor der laufenden Spielzeit – belegte 1860 übrigens den 16. Platz in besagter Ewiger Tabelle. Durch den Sieg über den SV Sandhausen in dieser Woche konnten die Löwen mit nun 380 Punkten (aus 258 Spielen) den 1. FC Magdeburg überholen. Elf Punkte vor uns liegt aktuell Regionalligist Chemnitzer FC, der für diese Punktausbeute übrigens 304 Spiele benötigte. Drei Siege und zwei Unentschieden in den verbleibenden sechs Saisonspielen und wir belegen in der kommenden Sommerpause den 13. Platz. Ein gutes, für die neue Saison Glück bringendes Omen?

Einstelliger Platz wird schwierig…

In dieser neuen Saison, die wir ja aller Voraussicht nach zum achten Mal in Serie in der 3. Liga verbringen werden, winkt dann ein weiterer Aufstieg im Tableau: Stuttgart II (aktuell 406 Punkte, nächste Saison aber vielleicht wieder in der Regionalliga), Jahn Regensburg (410 Punkte, wobei nächste Saison welche dazukommen) und der MSV Duisburg (418 und ebenfalls mit Aussicht auf weitere Drittligapunkte in 25/26) liegen in Reichweite. Für einen einstelligen Platz ist dann noch etwas Geduld gefragt. Den belegt aktuell Rot-Weiss Erfurt. Zwar kommen zu den 478 Zählern, die die Thüringer auf dem Konto haben, so schnell keine weiteren hinzu. Andererseits bräuchten wir, um diese Zahl zu erreichen, sicher auch noch die Drittligasaison 2026/27. Und da wollen wir doch im Frühsommer zuvor schon den Aufstieg bejubelt haben, oder? Um uns dann vom derzeitigen 15. Platz in der Ewigen Tabelle der 2. Bundesliga vorzuarbeiten.
Mehr dazu dann zu gegebener Zeit.

Giesinger Gedanken: Schwarz zu Blau

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TSV 1860 Schwarz zu Blau

Im Jahr 2008 veröffentlichte der Musiker Peter Fox ein Lied namens “Schwarz zu Blau”, das so rein gar nichts mit dem TSV 1860 zu tun hat. Dennoch schwirrte der Song gestern beim Gedanken an die letzten Wochen und die Perspektive der Löwen immer wieder durch meinen Kopf.

Schwarz zu blau

Sah es vor wenigen Wochen noch zappenduster – also schwarz – aus, was die sportliche Zukunft des TSV 1860 betrifft, so strahlt das “blau” inzwischen umso heller. Dem 0:4 in Saarbrücken folgte ein Trainerwechsel, der nicht unmittelbar zum Erfolg führte. Besonders das 2:5 in Dresden und das 0:3 gegen Arminia Bielefeld waren schmerzhafte Nackenschläge, die mit Blick auf die Tabelle den Worst Case befürchten ließen. Und jetzt?

Patrick Glöckner hat dem TSV 1860 lange vermisste Emotionen zurückgebracht – sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen. Rückstände wurden aufgeholt, Rückschläge weggesteckt. Das Ergebnis: Nach dem vierten Heimsieg in Folge haben sich die Löwen auf Platz 9 der Tabelle hochgearbeitet, der Abstieg ist nur noch ein theoretisches Szenario, auch wenn der eine oder andere Punkt natürlich noch notwendig ist.

Was wäre alles möglich gewesen…

Es macht wieder Spaß, den Löwen zuzuschauen und gerade diese unfassbare Negativserie im Grünwalder Stadion scheint verflogen und vergessen. Was war das am Samstag für ein Fußballfest gegen Energie Cottbus, wie selbstverständlich legten die Löwen gestern in der ersten Viertelstunde gegen den SV Sandhausen nach? Natürlich wäre es fatal, Trainer und Mannschaft nun über den Schellenkönig zu loben und so womöglich eine Fahrlässigkeit zu provozieren.

Dennoch kommt man nicht umhin, Patrick Glöckner und seinem Team die verdiente Anerkennung zukommen zu lassen, denn die Entwicklung in den vergangenen Wochen war beeindruckend. Spieler, die über Monate hinweg verunsichert wirkten und nicht in der Lage waren, konstant auf hohem Niveau zu spielen, agieren plötzlich mit einem Selbstverständnis, das erahnen lässt, zu was dieser von Dr. Christian Werner zusammengestellte Kader in der Lage (gewesen) wäre.

Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt?

Klar, die Saison ist noch nicht vorbei, es gibt noch ordentlich Punkte zu holen. Dennoch haben die Ergebnisse der letzten Wochen dazu geführt, dass man mit deutlich mehr Planungssicherheit auf die kommende Spielzeit blicken kann. Mit der Perspektive 3. Liga ist es für den Geschäftsführer Sport sicher deutlich einfacher, Vertragsgespräche zu führen. Wer bleibt? Wer geht? Wer kommt?

Können Leistungsträger wie Marco Hiller oder Julian Guttau gehalten werden? Welche jungen Spieler bleiben bei den Löwen, wer kommt aus der U21 und U19 hoch? Konnten schon externe Spieler von einem Wechsel an die Grünwalder Straße überzeugt werden? Langweilig wird es beim TSV 1860 ohnehin nicht – und in den letzten Wochen wurde schwarz Gott sei Dank wieder zu blau!

Martin Gräfer, der Koalitionsvertrag und das Sechzgerstadion

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Martin Gräfer blick nach vorn

Martin Gräfer hat sich in einem bemerkenswerten Posting auf seinem facebook-Profil in sehr klarer Deutlichkeit für das Stadion an der Grünwalder Straße als dauerhaften und zukunftsfähigen Spielort für die Profimannschaft des TSV 1860 München ausgesprochen. Wobei es ihm eigentlich um eine Bewertung des gestern beschlossenen Koalitionsvertrags der neuen Bundesregierung geht.

Gräfer analysiert den Koalitionsvertrag

Eigentlich geht es dem Vorstandsmitglied beim Hauptsponsor der Löwen in seinem Beitrag, den er am frühen Donnerstag Vormittag veröffentlicht hat, gar nicht um Sechzig. Zumindest nicht in erster Linie. Den tags zuvor ausgehandelten und veröffentlichten Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD nimmt Gräfer unter die Lupe. Und setzt dabei auch auf die Unterstützung von künstlicher Intelligenz. Und im Rahmen dieser Auseinandersetzung will Gräfer – vielleicht noch unter dem begeisterten Eindruck des 2:0-Siegs der Löwen gegen Sandhausen vor einem ausverkauften und sehr stimmungsvollen Sechzgerstadion –  auch wissen:

Was steht im Koalitionsvertrag zum TSV 1860 München? Und der Möglichkeit ein tolles Stadion im Herzen der Stadt, wie in Liverpool oder Madrid, möglich zu machen?

Eine sehr gute Frage!

Drei Schwepunktthemen

ChatGPT antwortet Gräfer auf diese Frage ausführlich. Zwar werden im Koalitionsvertrag der TSV 1860 und das Sechzgerstadion natürlich nicht explizit erwähnt, aber “es gibt durchaus politische Hebel und Chancen, indirekt davon zu profitieren, wenn Stadt, Verein und Fans klug agieren,” wie Gräfer in seinem Posting zusammenfasst. Die künstliche Intelligenz gliedert das Ganze für Gräfer in drei thematische Blöcke. Zur Dokumentation zitieren wir hier, welche Inhalte des Koalitionsvertrags die Stadionzukunft des TSV 1860 betreffen könnten.

1. Förderung kommunaler Infrastruktur & Sportstätten

Im Kapitel „Kommunen, Sport und Ehrenamt“ bekennt sich der Vertrag zu:
• Stärkeren Investitionen in kommunale Sportstätten, besonders dort, wo sie gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.
• Modernisierungen im Bestand, auch zur energetischen Sanierung.
• Barrierefreiheit und Klimaanpassung werden als Förderkriterien betont.

Chancen fürs Sechzger:
Wenn die Stadt München den Umbau des Sechzgerstadions als „sozialintegrative, klimaresiliente Sportinfrastruktur“ darstellt, könnte sie gezielt Bundesmittel abrufen – etwa über kommunale Investitionsprogramme oder Klima-Fördertöpfe.

2. Strukturpolitik & Stadtentwicklung

Der Vertrag setzt auf:
• Stärkung der Innenstädte und lebendiger Quartiere, inkl. Wohn- und Freizeitnutzung.
• Förderung von Projekten mit kultureller und gesellschaftlicher Strahlkraft.
• Erhalt historischer Bauten, die modernisiert werden.

Das Sechzgerstadion ist:
• Stadtbildprägend
• Emotionaler Ankerpunkt eines ganzen Viertels
• Ein Stadion, das Fußball mitten in die Gesellschaft bringt.

Chancen:
Wenn der Umbau als Teil stadtteilbezogener Transformation (Giesing & drumherum) gedacht wird, könnte es als Leuchtturmprojekt der Stadtkulturförderung positioniert werden – mit Rückenwind durch den Bund.

3. Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Der Vertrag verpflichtet sich zur:
• Dekarbonisierung der Infrastruktur
• Nachhaltigen Bauweise und Klimaschutzvorgaben

Chancen für das Stadion:
Wer das Sechzger energetisch saniert, auf Solar, Regenwasser-Nutzung oder grüne Mobilität setzt, kann Umweltförderung auf Bundesebene in Anspruch nehmen – und gleichzeitig zeigen, dass auch Fußball klimafit ist.

Interpretation und Zusammenfassung

Martin Gräfer fasst das, was ihm die künstliche Intelligenz zum Thema geliefert hat, in einem Fazit zusammen:

Direkt steht nichts über die Löwen im Vertrag – aber zwischen den Zeilen ist viel möglich.
Das Sechzgerstadion passt perfekt in viele der beschriebenen politischen Prioritäten:
• Es ist sozial.
• Es ist urban.
• Es ist identitätsstiftend.
• Und es hat Potenzial – für mehr als nur 3. Liga.

Jetzt liegt es an Stadt, Verein und Fans, diesen Koalitionsvertrag nicht nur zu lesen – sondern zu nutzen.
Denn: Ein modernes Sechzger ist nicht nur ein Stadion. Es ist ein Statement.

Irritiert Gräfer die Kritiker am Sechzgerstadion?

Dieses klare und eindeutige Statement von Marin Gräfer zur seit Jahren schwelenden Stadionfrage dürfte den einen oder anderen Kritker am Sechzgerstadion im Umfeld des TSV 1860, für den der Verein in der “Ruine” keine Zukunft hat, mindestens ein wenig irritiert zurücklassen. Gräfer genießt auch in den Kreisen, für die die Befürworter einer dauerhaften Löwenheimat in Giesing “ewig Gestrige” oder “Fußballromantiker” sind, hohes Ansehen, als ernst zu nehmender Gesprächspartner. Allerdings hatte er sich schon in der Vergangenheit immer wieder – zumindest auf der emotionalen Ebene – für das Sechzgerstadion positioniert. Zum Beispiel in unserem Fragebogen vor der Verwaltungsratswahl im Juni 2024 oder auch in einem ausführlichen Interview, das wir im Herbst 2020 mit Gräfer führen durften. Nun macht er also die nächste klare Aussage für den Standort.

Glöckner: “Frühes Tor hat uns in die Karten gespielt”

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Glöckner: "Frühes Tor hat uns in die Karten gespielt"

Mit 2:0 besiegte der TSV 1860 München am Mittwochabend den SV Sandhausen und landete damit nicht nur den zweiten Sieg der Englischen Woche, sondern auch den vierten Heim-Dreier in Folge im Grünwalder Stadion. 45 Punkte haben die Löwen nun auf dem Konto und stehen damit mindestens kurz vor dem Klassenerhalt in der dritten Liga. “Wir haben uns vorgenommen, mit viel Wucht in die Partie zu gehen. […] Das frühe Tor hat uns natürlich in die Karten gespielt”, sagte Löwen-Coach Patrick Glöckner nach dem Spiel.

Kleppinger: “Wie ein Schlag ins Gesicht”

Sandhausens Interims-Coach Gerhard Kleppinger berichtete nach dem Spiel bei der Pressekonferenz: “Wir haben uns heute sehr viel vorgenommen und wollten aus der Kompaktheit heraus ins Umschaltspiel kommen. Stattdessen standen wir bei den zwei Gegentreffern offen wie ein Scheunentor. Das war wie ein Schlag ins Gesicht, wenn man sich so viel vorgenommen hat. Nach der Umstellung auf die Dreierkette standen wir stabiler und kommen mit Otto zur guten Torchance. Wenn wir die nutzen, reicht es vielleicht nochmal. Nach den ersten 25 Minuten hat sich die Mannschaft gut verkauft, die Moral hat gestimmt. Darauf müssen wir aufbauen. Nach der Pause hatten wir den Pfostenkopfball von Otto. Wenn der drin ist, können wir vielleicht noch einmal ins Spiel finden.”

Glöckner: “Frühes Tor hat uns in die Karten gespielt”

Löwen-Coach Patrick Glöckner erklärte: “Wir hatten uns vorgenommen, mit viel Wucht in die Partie zu kommen. Wir wollten Sandhausen gleich den Zahn ziehen. Dass das so schnell klappt, hatten selbst wir nicht erwartet. Das frühe Tor hat uns in die Karten gespielt. Es war ein toller Spielzug. Es war bemerkenswert, wie wir mit so vielen Leuten in die Box kommen. Wir hätten das 2:0 durch Kozuki auch schon früher machen können. Entscheidend war wieder, dass wir aus einer stabilen Defensive heraus gekommen sind und nichts zugelassen haben. Die Jungs haben viel investiert, Meter gemacht und sind in die Zweikämpfe gekommen. Das Stadion hat uns sensationell nach vorne gepeitscht.”

Nach 25 Minuten den Faden verloren

“Nach 25 Minuten haben wir den Faden verloren, waren etwas zu selbstsicher und überheblich und haben uns zu viele Ballverluste erlaubt. Die Umstellung auf Dreierkette hat uns nicht vor Probleme gestellt, wir hatten den Plan B bereits parat. Wir haben dann in der Pause reagiert. Die zweite Halbzeit war ausgeglichen. Der Gegner hat mitgespielt, wir sind zu Chancen gekommen, der Gegner auch. Wir freuen uns jetzt über die drei Punkte und die Entwicklung der letzten sieben Spiele”, fügte Glöckner ein.

Keine Rechenspiele – ein Sieg fehlt noch

Den Klassenerhalt wollte der Löwen-Coach aber noch nicht als sicher vermelden. “Einen Punkt brauchen wir mindestens noch. Besser einen Sieg, um alles save zu machen. Wir dürfen nicht locker lassen”, sagte Glöckner. Ein großes Lob zollte er seinem Team auf dem Rasen: “Die Mannschaft spielt sehr konstant, das Spiel ist sehr sauber. Es macht richtig Spaß, hier zu arbeiten. So kann es weitergehen”, erklärte der Löwen-Dompteur. Dagegen haben sicherlich auch die Fans nichts einzuwenden.

Foto: Screenshot aus dem Youtube-Kanal des TSV 1860 München.

Lucoqui, Dulic, Deniz und Guttau in kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 Julian Guttau ingolstadt saarbrücken

Mit 2:0 besiegten die Löwen am Mittwochabend den SV Sandhausen und feierten den vierten Heimsieg in Folge. Mit Anderson Lucoqui, Sean Dulic, Tunay Deniz und Julian Guttau berief der kicker gleich vier Löwen in die “Elf des Tages”.

Lucoqui, Dulic, Deniz und Guttau in kicker “Elf des Tages”

Alle vier Spieler erhielten ebenso wie Torwart Marco Hiller vom kicker die Bewertung 2,0. Darüber hinaus wurden Tim Danhof, Jesper Verlaat, Dickson Abiama, Soichiro Kozuki und Patrick Hobsch mit der Note 2,5 bedacht.

For Tunay Deniz war es die fünfte Berufung in die Spieltagself, Sean Dulic ist zum dritten Mal dabei. Julian Guttau und Anderson Lucoqui wurden in der laufenden Saison zum ersten Mal vom kicker berücksichtigt.

Die Spieltagself im Überblick

Eisele (Unterhaching) – Lucoqui (1860), Dulic (1860), Thoelke (Saarbrücken), Sterner (Dresden) – Deniz (1860), Dietze (Rostock), Guttau (1860), Wörl (Bielefeld), Sarenren Bazee (Bielefeld) – Hettwer (Dortmund II)

Titelbild: Oliver Rabuser

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – SV Sandhausen

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Titelbild TSV 1860 SV Sandhausen Fotogalerie

Münchens große Liebe knüpfte am Mittwochabend nahtlos dort an, wo sie gegen Energie Cottbus aufgehört hatte. Nach der frühen 2:0-Führung verpasste das Team von Patrick Glöckner zwar, den dritten Treffer nachzulegen und hatte bei einem Pfostentreffer der Gäste Glück, im Endeffekt brachten die Löwen den Vorsprung jedoch souverän über die Zeit. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München gegen den SV Sandhausen.

Video aus dem Grünwalder Stadion

Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 – SV Sandhausen

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