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Büttel des Giesinger Staats – die Fan-Shirt-Erklärung!

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Büttel Giesinger Staats

In unserem Fan-Shop, der kürzlich online gegangen ist, findet ihr verschiedene Shirts mit dem sechzger.de-Logo und lustigen Sprüchen auf der Vorderseite. Zudem könnt ihr mit Eurem Kauf über den Träger-Verein “Sportbezogenes Lebensgefühl e.V.” die Arbeit von sechzger.de unterstützen. Allen Löwen-Fans, die unsere Arbeit schon seit Jahren verfolgen, werden den Bezug zu den meisten Aufschriften vermutlich herstellen können. Dennoch wollen wir Euch in einer losen Folge von Artikeln die Geschichten vorstellen, die dahinter stecken: In unserer neuen Kategorie “Fan-Shirt-Erklärung”. Nach “Fokus! Fokus! Fokus!” kommen wir heute zum Shirt “Büttel des Giesinger Staats”!

Begriffs-Definition: Was ist ein Büttel?

Fangen wir mal ganz wissenschaftlich mit der Begriffs-Definition von “Büttel” an. Fragt man Wikipedia, so bekommt man Folgendes aufgetischt:

Büttel steht für: Gerichtsdiener (veraltet) / Fronbote / Scherte / Bannwart
oder Stadtbüttel, alte Berufsbezeichnung für den Flur-, Wald- oder Weinbergshüter
sowie Amts- und Gerichtsboten

In unserem Fall ist wohl eher der Hüter die richtige Auslegung.

Begriffs-Definition II: Was ist der Giesinger Staat?

Bleiben wir beim Thema Definition: Was ist der Giesinger Staat?
Hierbei handelte es sich um eine umgangssprachliche Aussage, die vorwiegend von einem Blogger und dessen Gefolgschaft, beispielsweise einer “All-you-can-Drink”-Vereinigung aus dem schönen Olching, genutzt wird, wenn sie in abwertender Form von Freunden und Mitgliedern des eingetragenen Vereins TSV München von 1860 e.V. sprechen. Dieser Sportverein trägt die Vereinsfarben Grün und Gold und beherbergt insgesamt 17 Abteilungen. Die Mitglieder betreiben insgesamt 29 verschiedene Sportarten. Darunter auch die Fußball-Abteilung der Löwen. Der TSV 1860 e.V. ist aber viel mehr als “nur” Fußball…

Was sagt ChatGPT?

Hier die Antwort von ChatGPT, was der Büttel des Giesinger Staats ist:
Der Büttel des Giesinger Staats ist eine historische Figur und ein Symbol für die Giesinger Tradition in München. In Giesing, einem Stadtteil von München, gibt es verschiedene Bräuche und Traditionen, die sich über die Jahre entwickelt haben. Der Büttel war ursprünglich ein Amtsdiener oder ein Bote, der für die Bekanntmachung von wichtigen Nachrichten und Ankündigungen zuständig war. Heute wird er oft im Rahmen von Festen und Veranstaltungen als Teil des kulturellen Erbes dargestellt. Der Büttel trägt häufig eine traditionelle Tracht und spielt eine Rolle in lokalen Feierlichkeiten, um die Gemeinschaft und die Geschichte Giesings zu feiern.

Wie kam der Ausdruck in die Öffentlichkeit

Dahinter steckt eine Anfrage der Vereinigung “Weiß und Blau für den TSV” – die übrigens über sage und schreibe 22 Follower bei Facebook und deren 238 auf Instagram verfügt – an den Verwaltungsratsvorsitzenden des TSV 1860 e.V., Sascha Königsberg. Verwaltungsratsmitglied und Rechtsanwalt Nicolai Walch beantwortete diese mit einem offiziellen Schreiben und postete am 11. Februar 2025 folgendes auf Facebook:

Sehr geehrter „Vorstand“,
weder bin ich Ihr Büttel noch werde ich für eine kuriose und hinterwäldlerische Vereinigung mit verschwindend geringer Relevanz den Sekretär spielen.
Mit freundlichen Grüßen
Nicolai Walch
Rechtsanwalt

Damit kann man also Verwaltungsrat Nicolai Walch als Schöpfer des Ausdrucks “Büttel des Giesinger Staats” benennen. Uns hat die Bezeichnung so gut gefallen, dass wir daraus ein Fan-Shirt gemacht haben.

Was ist also der “Büttel des Giesinger Staats”

Unter dem “Büttel des Giesinger Staats” versteht mal also im übertragenen Sinne Folgendes: Personen, die Werte und Rechte des TSV München von 1860 e.V. achten, verteidigen und bewahren, sowie dessen Farben in die Welt hinaustragen. Das Shirt “Büttel des Giesinger Staats” ist also genau das richtige Outfit für alle Löwen-Fans, denen die Bedeutung des TSV München von 1860 e.V. wichtig ist.

Hier geht es direkt zum Shirt!

Waldhof Mannheim – TSV 1860: Ergebnistipp Vroni Seemann

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Seit August letzten Jahres ist Vroni Seemann die Leiterin der Fußballabteilung beim TSV München von 1860 e.V. Darüber hinaus ist sie mit dafür verantwortlich, dass seit 2021 bei Sechzig auch wieder Frauen aktiv und in Mannschaften im Spielbetrieb organisiert gegen den Ball treten. Sie tippt für uns das Spiel am Sonntag beim SV Waldhof Mannheim.

Vroni Seemann ist optimistisch

Nach den letzten Erfolgen der Löwen geht Vroni Seemann von einem 3:0-Sieg für 1860 aus. Dies wäre – vernachlässigt man das 2:0 Ende April 2021, das während der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfand – der erste Sieg beim Waldhof seit fast 50 Jahren. In Mannheim sahen wir – vor Zuschauern – leider schon sehr lange nicht mehr gut aus. Auch unsere heutige Tipperin erinnert sich an eine Niederlage beim Waldhof:

Eigentlich sollte ich 4:0 tippen, das war nämlich das Ergebnis, als ich das letzte Mal dort war. Im Sommer 2019, nur damals leider nicht für uns…

Die Erklärung, warum die Fußballabteilungsleiterin diesmal optimistisch ist, dass endlich mal wieder die stets zahlreich mitgereisten Löwenfans einem Dreier in der Quadratestadt bejubeln dürfen, liefert sie natürlich auch:

Nach den großartigen Heimauftritten in den letzten beiden Spielen, glaube ich, dass wir das auch auswärts auf den Rasen bringen! Torschützen: 2x Guttau und einmal Hobsch.

Wir hätten natürlich nichts dagegen!

“Als kleines Mädel an Vaters Hand…”

Wie Vroni auch schon in der letzten Ausgabe vom Brunnenmiller zum Heimspiel gegen Sandhausen in der Rubrik 8 Fragen an… verriet, ist sie schon von Kindesbeinen an eine Löwin. Im Olympiastadion in der Bundesliga sozialisiert, gehörte sie später auch der aktiven Fanszene an. Im Mai 2022 übernahm sie nach dem Rückzug von Roman Beer und Thomas Probst von der Leitung der Fußballabteilung Verantwortung in ihrem Herzensverein und übernahm den Posten der stellvertretenden Fußballabteilungsleitung.

Leiterin der Fußballabteilung seit letzten Sommer

Bei der Versammlung der Fußballabteilung im August letzten Jahres wurde Vroni Seemann schließlich als Nachfolgerin von Thomas Bohlender zur Abteilungsleiterin gewählt. Sie ist damit die erste Frau an der Spitze der Sparte. Und dass seit mehreren Jahren bei den Löwen – nach rund vierzig Jahren Pause – auch wieder weibliche Kickerinnen aktiv sind, ist auf eine “Thekenidee” und großes persönliches Engagement unserer heutigen Tipperin und ein paar Freundinnen zurückzuführen. Erst im vergangenen Monat wurde im Rahmen einer Veranstaltung im Bamboleo ausführlich darüber berichtet.

Gegnervorstellung Teil 2: SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

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Giesinger Wunschzettel in Mannheim

Die Löwen sind kaum mehr wieder zu erkennen und schwimmen auf einer Erfolgswelle. Seit langem ist man wieder einmal in den einstelligen Tabellenrängen anzutreffen und auch das Torverhältnis ist mit -5 wieder in erträglichen Gefilden angekommen. So eine Entwicklung hätte sich auch der kommende Gegner gewünscht, dümpelt aber noch immer knapp vor der Abstiegszone herum. Nun verspricht man sich vom zweiten Trainerwechsel in dieser Saison die Rettung vor dem Abstieg. Diese Rettungsmission werden die Löwen hoffentlich stark erschweren, wenn es wieder einmal in die Kurpfalz geht. Es geht in die Quadratestadt zum SV Waldhof Mannheim 07 e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Aktuell steht der Waldhof auf Platz 16 der Tabelle und hat mit 38 Punkten nur einen Zähler Abstand auf Abstiegsrang 17. Interessanterweise ist das Torverhältnis der Mannheimer sehr gut (-1) und auch defensiv ist man mit bisher 38 Gegentoren alles andere als eine Schießbude. Dafür sprechen nur 37 erzielte Treffer eine deutliche Sprache, offensiv ist man damit zusammen mit Haching und Aachen in der Kategorie “höchst ungefährlich” angesiedelt.

Aus den letzten fünf Ligapartien konnten die Barackler acht Punkte holen, was nach einer ordentlichen Bilanz klingt. Nachdem man aber am Dienstag gegen die Bobfahrer verdient mit 0:2 verlor, waren die Tage von Trainer Bernhard Trares beim Waldhof gezählt. Es erwartet den TSV also wie schon unter der Woche eine Mannschaft, die von einem neuen Übungsleiter eingestellt wurde und damit einigermaßen unberechenbar ist. Der neue Mann an der Mannheimer Seitenlinie ist der 35-jährige Dominik Glawogger. Der Österreicher ist nach dem erfahrenen Haudegen Trares der komplette Gegenentwurf. Er wurde schon mit 25 Trainer, hat nie höherklassig gespielt, dafür aber viel Erfahrung als Nachwuchscoach und kommt von Teutonia Ottensen aus der Regionalliga Nord. Aktuell absolviert er nebenbei in Österreich den UEFA-Pro-Lizenz-Lehrgang.

Auch in der Chefetage gab es in Mannheim einige Änderungen. Nachdem die Zusammenarbeit mit dem sportlichen Leiter Anthony Loviso nach dem kommenden Heimspiel endet, hat man sich in diesem Bereich neu aufgestellt. Als Geschäftsführer Sport agiert künftig Gerhard Zuber, während Mathias Schober Sportdirektor wird.

Wintertransfers

Im Winter hat sich der Waldhof auf zwei Positionen verstärkt. Aus der Vereinslosigkeit hat man Arianit Ferati (27) zurückgeholt. Der Mittelfeldmann war schon von 19-21 in Mannheim angestellt. Größte Verstärkung war aber sicherlich ein alter Bekannter aus der Regionalliga. Bis zum Saisonende lieh man Stürmer André Becker (28) aus Bielefeld aus. Der Brasilianer hat in der Rückrunde schon 5 Tore in 11 Spielen erzielt und war auf der Alm nicht wirklich zum Zuge gekommen.

Auf der Abgangsseite wurde zum einen der Vertrag von Verteidiger Jonas Alenas (22) aufgelöst, nachdem der Franzose im Kader keine Rolle mehr gespielt hat. Zum anderen verpflichtete der FC 08 Homburg Außenstürmer Minos Gouras (26) der beim Waldhof ebenfalls keine Berücksichtigung mehr fand. Außerdem verliehen die Bracker Arlind Rexhepi (21) an die Stuttgarter Kickers, da das Mittelfeldtalent noch nicht an seine Form aus Hamburger Zeiten (HSV II) anknüpfen konnte und Spielpraxis benötigt.

Das Stadion

Waldhof Mannheim trägt seine Spiele im “Carl-Benz-Stadion” in der Mannheimer Oststadt aus. Die Arena gehört der Stadt Mannheim und hat eine Kapazität von 24.302 Plätzen und wurde am 25. Februar 1994 eröffnet. Das von Architekt Folker Fiebriger geplante Stadion besteht aus einem U, welches nach Westen geöffnet ist. Auf der alleinstehenden Günter-Sebert-Tribüne (West) finden die Gästefans ihren Platz. Direkt gegenüber auf der Otto-Siffling-Tribüne befindet sich die Heimkurve, welche ungewöhnlicherweise komplett mit Sitzschalen bestückt ist.

Vor dem heutigen Bau stand seit 1926/27 an gleicher Stelle das “Stadion Mannheim” bzw. das alte “Rhein-Neckar-Stadion“. Nutzer war hauptsächlich der VfR Mannheim, welcher 1971 in das neue “Rhein-Neckar-Stadion” direkt neben dem alten Bau umzog, da ein reines Fußballstadion attraktiver erschien. In der Folge wurde dann von einem Umbau des alten Stadions Abstand genommen und die neue Arena errichtet. Der Waldhof trug seine Heimspiel früher am Alsenweg aus, wo sich heute noch immer die Geschäftsstelle und das NLZ befindet. Heute heißt das Stadion “Seppl-Herberger-Stadion am Alsenweg” und dient als Spielort für die Zweitvertretung der Barackler.

Im Carl-Benz-Stadion dürfen pro Jahr immer nur 27 Veranstaltungen stattfinden, um die Anwohner zu schützen. Deshalb kann das Stadion auch immer nur von einem Verein genutzt werden. Etwaige Europacup-Partien wären von dieser Beschränkung ausgenommen. Im allgemeinen gilt die Regelung, dass die Nutzungsberechtigung immer beim hochklassigsten Mannheimer Verein genutzt werden darf.

In den Saisonen 2008/09 und 2019/20 wurden umfassende Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen. Erstere waren nötig, da die TSG Hoffenheim die Bundesliga Hinrunde 2008 in Mannheim austrug. So wurden das Stadion mit u.a einer neuen Videowand für die Bundesliga ertüchtigt. Im zweiten Zeitraum wurden z.B. das Flutlicht und die Rasenheizung erneuert. Trotzdem ist das Stadion schon etwas in die Jahre gekommen und es wird immer wieder über einen Neubau und damit verbundenen Umzug des Waldhof nachgedacht. Mäzen Bernd Beetz hatte seine Bereitschaft signalisiert einen solchen Neubau zu finanzieren, was aber von der Stadt Mannheim abgelehnt wurde. Aktuell ist das weitere Vorgehen nicht nicht klar, eine Sanierung des Carl-Benz-Stadions ist für eine weitere Nutzung im Profifußball aber unumgänglich, das besonders die Stromversorgung bei Heimspielen mittlerweile an ihre Grenzen kommt.

Das Hinspiel

Die Hinrundenpartie war längere Zeit der Goldstandard für die beste Saisonleistung zuhause in der aktuellen Spielzeit. Nach einem Fehler von Mannheims Matriciani brachte Julian Guttau die Löwen in der 51. Minute in Führung. Danach dominierte man den Waldhof nach belieben und siegte schlussendlich verdient mit 3:0. Denis und Wolfram sorgten für die weiteren Treffer. In der Schlussphase verhinderte nur der gut aufgelegte Gästekeeper Bartels einen höheren Sieg. Wenn Wetter und Ergebnis am Sonntag ähnlich wie in der Hinrunde ausfallen wird sich niemand beschweren der es mit den Löwen hält.

1860 -  Mannheim 24/25

Der 33. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Saarbrücken
Samstag 14:00 Uhr SpVgg Unterhaching – VfB Stuttgart II
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – Hannover 96 II
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr FC Hansa Rostock- SC Verl 1924
14:00 Uhr SG Dynamo Dresden – VfL 1899 Osnabrück
16:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – SV Sandhausen 1926
Sonntag 13:30 Uhr SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München
16:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – FC Energie Cottbus
19:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – DSC Arminia Bielefeld

 

12.04.1996: Zwei Tore von Bodden besiegen KFC Uerdingen

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Olympiastadion München TSV 1860
Olympiastadion_München_20210507

Als abgeschlagener Tabellenletzter reiste der KFC Uerdingen heute vor 29 Jahren nach München. Die Löwen hingegen standen auf Rang 9 und machten sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im internationalen Geschäft. Trotz mäßiger Leistung reichten dem TSV 1860 zwei Tore von Olaf Bodden, um den KFC Uerdingen zu besiegen.

Der Tabellenletzte geht in Führung

Nach dem 1:1 in Karlsruhe hatte Werner Lorant auf drei Positionen umgestellt. Olaf Bodden kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück ins Team und auch Nowak und Rydlewicz durften von Beginn an ran. Das alles änderte aber nichts daran, dass die Löwen auf dem Platz enttäuschten. Eine halbe Stunde lang passierte wenig, dann verschoss Horst Heldt einen Elfmeter (33.) und zu allem Überfluss gingen die Gäste in der 38. Minute sogar in Führung, als Erik Meijer einen Strafstoß im von Bernd Meier gehüteten Tor versenkte.

Es sah also nicht gut aus für die Löwen, doch nach der Pause drehte der TSV 1860 die Partie. Nicht, weil man selber so toll spielte, sondern weil sich der spätere Absteiger einige individuelle Aussetzer leistete.

Doppelpacker Bodden besiegt den KFC Uerdingen

Der KFC Uerdingen, der u.a. mit den Ex-Löwen Stefan Passlack und Marek Lesniak sowie dem heutigen Coach der SV Elversberg, Horst Steffen, antrat, musste nach der Pause innerhalb von zehn Minuten zwei Gegentreffer durch Olaf Bodden einstecken. Der Mittelstürmer der des TSV 1860, von dem bis dahin rein gar nichts zu sehen gewesen war, ließ seinen Gegenspieler Uwe Grauer zweimal schlecht aussehen und schon stand es 2:1 (46./54.) für Sechzig.

Direkt nach dem 2:1 musste Daniel Borimirov mit Gelb-Rot vom Platz und bei den Löwen begann das große Zittern. KFC-Trainer Friedhelm Funkel, der später ja auch beim TSV 1860 an der Linien stehen sollte und in der Saison 2023/24 den 1. FC Kaiserslautern ins Pokalfinale führte, wechselte offensiv, während sich die Löwen aufs Kontern verlagerten. Es folgte eine halbstündige Abwehrschlacht der Lorant-Elf, am Ende aber stand ein Heimsieg vor 24.100 Zuschauern im Olympiastadion. Überragender Akteur auf Seiten von Sechzig war Libero Bernhard Trares, bis vor Kurzem Trainer des morgigen Löwen-Gegners Waldhof Mannheim, der fast alle Bälle in die Tiefe ablief.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte am 12.04.1996 auf folgende Elf des TSV 1860:

Meier – Hamann, Trares, Miller – Rydlewicz (46. Cerny), Schwabl, Nowak (78. Kutschera), Jeremies, Heldt – Borimirov, Bodden (61. Greilich)

Tore:
0:1 Meijer (38., Elfmeter), 1:1 Bodden (46.), 2:1 Bodden (54.)

Gelb-Rot:
Borimirov (55., TSV 1860)

Hartes Stück Arbeit: TSV 1860 U21 besiegt Sonthofen knapp

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Tsv 1860 U21 Fc Sonthofen

Durch einen knappen 2:0-Sieg gegen den 1. FC Sonthofen behauptete die U21 des TSV 1860 München am Freitagabend die Tabellenführung in der Bayernliga Süd. Die Tore erzielten Moritz Rem (58.) und Mike Gevorgyan (87.).

TSV 1860 U21 besiegt Sonthofen knapp

Auch wenn die Tabelle die Elf von Felix Hirschnagl vor der Partie als klaren Favorit auswies, so tat sich der Spitzenreiter des Bayernliga-Tableaus mit dem Team aus dem Allgäu über weite Strecken schwer. Der 1. FC Sonthofen, derzeit auf einem Relegationsplatz, hatte die U21 des TSV 1860 bereits im Hinspiel besiegt und leistete auch diesmal erbitterten Widerstand. Bis zur Pause hielten die Gäste ein torloses Remis und durften sich berechtigte Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen.

Auch nach der Pause hielten die Allgäuer ordentlich mit, doch in der 58. Minute erlöste Moritz Rem die Löwen mit dem 1:0. Als Reaktion auf den Gegetreffer warf der Trainer von Sonthofen eine Wasserflasche hinter sich auf die Tribüne in Richtung einiger Löwenfans, was einige Nettigkeiten seitens Letzterer zur Folge hatte. Die Lage beruhigte sich jedoch schnell und das Geschehen auf dem Rasen trat wieder in den Vordergrund.

Natürlich drängten die Sonthofener in der Folge auf den Ausgleich, den nächsten (und vorentscheidenden) Treffer erzielte jedoch der TSV 1860. Mike Gevorgyan, der kürzlich sein Debüt in der 3. Liga gefeiert hatte, netzte in der 87. Minute zum 2:0-Endstand ein.

Aufstellung der Löwen

Trainer Felix Hirschnagl setzte auf folgende Mannschaft der U21:

Avdija – Fuchs, Benede, Rem, Winkler – Kiefersauer, Martinovic, Wach, Gevorgyan – Brönauer, Leone

Bank:
Bachmann (TW), Thönig, Seils, Dordan, L. Klose, Beutel, Jägerbauer, Marosevic, Garza, Husic

Faninformationen: Waldhof Mannheim – TSV 1860 (33.Spieltag)

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SV Waldhof Mannheim TSV 1860 20231220 (84)

Zum Abschluss der Englischen Woche reist der TSV 1860 München am Sonntag zum Waldhof nach Mannheim. Gegen die Gastgeber, die ebenfalls noch gegen den Abstieg aus der 3.Liga kämpfen, soll möglichst der nächste Sieg eingefahren werden.  Unterstützt werden die Löwen dabei wie gewohnt von ihren Fans. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München nach Mannheim begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen auf einen Blick.

Faninformationen Waldhof Mannheim – TSV 1860 München

Nach bislang zwei Siegen gegen Cottbus und Sandhausen kann der TSV 1860 München die Englische Woche mit drei Punkten in Mannheim veredeln. Anpfiff zu der Partie ist am Sonntag um 13:30 Uhr. Die Löwenfans werden dabei einmal mehr ihre Reisefreudigkeit unter Beweis stellen. 3.000 Tickets wurden im Vorverkauf in München abgesetzt, der Gästebereich ist damit nahezu ausverkauft. Für ein einheitliches Erscheinungsbild werden Mottoshirts sorgen, die morgen vor dem Gästeblock verkauft werden.

Während bei den Löwen in sportlicher Hinsicht aktuell nichts zu Wünschen übrig gelassen wird, ist die Situation beim Waldhof eine ganz andere. Nach der schwachen Leistung gegen Unterhaching wurde Bernhard Trares entlassen, sein Nachfolger steht mit Dominik Glawogger bereits fest. Nur ein Zähler trennt die Gastgeber derzeit von der Abstiegszone. Ein Heimsieg gegen die Löwen würde also alles andere als schaden, doch das Team von Patrick Glöckner wird keine Geschenke verteilen. Unterstützt werden sie dabei wie bereits erwähnt von zahlreichen Anhängern. Für alle Löwenfans, die sich auf den Weg zum Spiel gegen Waldhof Mannheim machen, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen auf einen Blick. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Tickets

3.000 Tickets wurden bislang verkauft, der Gästebereich ist damit nahezu ausverkauft. Eine Tageskasse wird es vor Ort nicht geben. Tickets sind derzeit online noch buchbar.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt:  Theodor-Heuss-Anlage 20, 68165 Mannheim.

Am Stadion befindet sich der Parkplatz “Friedensplatz 2”, der während des Spieltags durch Kräfte gesichert wird. Die Anreise ist auf der Homepage der Löwen detailliert beschrieben.

Reisebusse und Neuner werden am Parkplatz “Hardtwald” gesammelt und dann gemeinsam begleitet von der Polizei zum Stadion gebracht. Das Parken im Stadionumfeld ist dann kostenlos möglich.

Für Bahnreisende stehen am Hauptbahnhof Shuttlebusse bereit (Ausgang über Bahnsteig 1, links am Bahnhofsgebäude vorbei), die Euch zum Stadion und nach dem Spiel auch wieder zurück bringen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Das Carl-Benz-Stadion öffnet um 11:30 Uhr ihre Tore. Dort stehen für Taschen und Rucksäcke wenige Abgabemöglichkeiten bereit.

Im Stadion kann ausschließlich bargeldlos gezahlt werden.

Vor dem Gästeblock werden von der aktiven Fanszene Mottoshirts verkauft, um ein geschlossenes Bild abzugeben. Es stehen ausreichend T-Shirts für alle Löwenfans zur Verfügung.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen Waldhof Mannheim und dem TSV 1860 München wird leider nicht live und in voller Länge im Free-TV ausgestrahlt. MagentaSport wird die Partie sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Mannheim natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Pressekonferenz vor Waldhof-1860: “Wir fahren da hin, um das Spiel zu gewinnen”

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Löwenrunde Glöckner Fans
Löwenrunde Glöckner Fans

In der Pressekonferenz vor dem Spiel des TSV 1860 München bei Waldhof Mannheim am Sonntag um 13:30h (live im sechzger.de Ticker) äußerte sich Löwentrainer Patrick Glöckner zur dritten Partie in der englischen Woche.

Bis auf Schröter alle Spieler einsatzbereit

Angesprochen auf mögliche Ausfälle im Kader ließ Glöckner verlauten, dass alle Spieler einsatzbereit sind. Auch Anderson Lucoqui, der unter der Woche leicht angeschlagen war, wird für das Spiel im Carl-Benz-Stadion zur Verfügung stehen. Lediglich Morris Schröter ist noch verletzt. Selbst Raphael Schifferl ist wieder gesund, steht aber noch nicht im Kader. Rotationen wegen der englischen Woche sind aus Glöckners Sicht nicht nötig. Mit drei Tagen Pause zwischen den Spielen, sollten keine konditionellen Probleme bei den Spielern auftreten. “Alle Spieler wollen spielen”, stellte Glöckner klar. Dennoch wollte er nicht ausschließen, dass es die ein oder andere Rotation geben könnte. “Haben es geschafft, unsere Leichtigkeit in der Offensive zu finden”

Klassenerhalt noch nicht sicher

“Es werden noch Punkte benötigt im Abstiegskampf”, betonte Glöckner. Die noch nötigen sollen mit “unserer DNA” eingefahren werden. Laut Glöckner besteht diese daraus, “immer ans Leistungslimit zu gehen” und “keinen Schlendrian reinkommen zu lassen”. Der Löwencoach geht davon aus, dass der Waldhof unter der neuen Führung etwas zeigen will. Daher muss 1860 muss gewarnt sein. “Es wird die Mannschaft gewinnen, die mehr Willen zeigt”, prophezeite Glöckner.

Glöckner in der Pressekonferenz über seine Rückkehr zum Waldhof

Angesprochen auf seine Rückkehr zu Waldhof, wo er zwei Jahre Trainer war, sagte Glöckner, dass er sich freue, Leute wieder zu sehen. Er wurde bisher bei seinen Besuchen in Mannheim immer herzlich aufgenommen. Aber “wir fahren da hin, um das Spiel zu gewinnen” und nicht, damit Patrick Glöckner alten Bekannten die Hände schütteln kann. Bei einer Nachfrage nach seiner Zukunft bei 1860, gab Glöckner keine Auskunft, ob sein Vertrag auch für die Spielzeit 2025/26 gilt. Stattdessen hob er hervor, dass er nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen will und für ihn das Erreichen des Klassenerhalts absolute Priorität habe.

“Ohne die Fans sind wir einfach nicht vollständig”

Glöckner gab auch seine Marschroute für das Spiel am Sonntag bekannt. Zu Beginn wollen die Löwen den Gegner aggressiv anlaufen, dann den Druck etwas rausnehmen und je nach Spieldynamik dann wieder höher attackieren. Kontrollierter Spielaufbau sei dabei wichtig, um die richtigen Räume im Spiel “freiziehen zu können”. Am Schluss wurde Glöckner nach der Rolle der Fans gefragt. Ohne Unterstützung der Fans spüre seine Mannschaft deutlicher weniger Energie. Außerdem besteht eine Einheit aus Fans und Mannschaft. “Ohne die Fans sind wir einfach nicht vollständig”, führte Glöckner aus. Als er von Pressesprecher Rainer Kmeth eingeflüstert bekam, dass die Löwen am Sonntag von 3.000 Löwenfans begleitet werden, atmete der Löwencoach ganz tief durch und sagte: “Boah! Ist ja unfassbar, dass 3.000 Löwenfans mitkommen!”

U19 mit theoretischer Chance auf’s Weiterkommen

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TSV 1860 U19 Teamfoto 24 25

Für die U19 des TSV 1860 war die Qualifikation für die Liga A der heuer erstmals im neuen Modus ausgetragenen DFB-Nachwuchsliga ein toller Erfolg. In Gruppe B durfte sich das Team von Trainer Jonas Schittenhelm ab Februar mit dem Bundesliga-Nachwuchs des VfB Stuttgart, des VfL Wolfsburg und von Borussia Mönchengladbach messen. Außerdem mit den A-Junioren der Zweitligisten Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin. Nach drei erkämpften Unentschieden zog der Löwennachwuchs in der Folge leider viermal den Kürzeren und hat – trotz zwei Siegen zuletzt – nur noch theoretische Chancen auf eine Qualifikation für das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft, das im k.o.-System ausgetragen wird.

Samstag Mittag Wolfsburg zu Gast am Trainingsgelände

Zum letzten Aufgalopp in der Hauptrunde kommt es am morgigen Samstag mittags um 13 Uhr am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Zu Gast ist am 10. Spieltag der aktuelle Tabellenzweite VfL Wolfsburg. Nach dem 4:1 im Hinspiel am 1. März haben die Junglöwen noch eine Rechnung mit den Wölfen offen.

Wie klappt es mit dem Weiterkommen für die U19?

Mit einem Sprung auf den vierten Platz in der Gruppe B könnte es noch klappen, wenn man die Gäste aus der VW-Stadt morgen schlägt und die U19 von Borussia Mönchengladbach zweieinhalb Stunden zuvor gegen Hertha BSC Berlin verliert. Allerdings sind die Hauptstädter nach zuletzt zwei Niederlagen inzwischen auf den sechsten und letzten Platz zurückgefallen und vielleicht nicht unbedingt ein Kandidat für einen Auswärtssieg bei den Fohlen. Da die Löwen außerdem ein um fünf Tore schlechteres Torverhältnis, als Gladbach aufweisen (13:18 gegenüber 11:11), müsste dies in den beiden Partien auch noch ausgeglichen werden. Wenn 1860 also beispielsweise 3:0 gewinnt und Gladbach 0:2 verliert, würde es – aufgrund der mehr erzielten Tore für Sechzig – noch für den 4. Platz reichen. Interessant, dass die Spiele auch am letzten Spieltag nicht zeitgleich ausgetragen werden müssen. Das Team unserer U19 weiß also morgen bereits zum Anpfiff, ob die Hoffnung auf’s Weiterkommen lebt.

Letzter Platz im Achtelfinale zu besetzen

Alle anderen 15 Qualifikanten für das diesjährige Achtelfinale um die deutsche A-Jugend-Meisterschaft stehen übrigens bereits fest. Es sind: Schalke 04, die Seitenstraße, Werder Bremen und der 1. FC Köln (in Gruppe A), VfB Stuttgart, Wolfsburg, Fortuna Düsseldorf (Gruppe B), Leverkusen, Bochum, Eintracht Frankfurt und der HSV (Gruppe C), sowie der KSC, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Mainz 05 (Gruppe D). Zwischen 1860 und Gladbach geht es morgen also um den letzten freien Platz.

U19 hat Besuch vieler Löwenfans verdient

Aber ganz unabhängig vom sportlichen Ausgang des Spieltags hat die U19 morgen Mittag einen möglichst großen Andrang verdient. Die Löwenfans können – nachdem ja die Profis erst am Sonntag spielen – der Mannschaft ihre Anerkennung für eine tolle Saison durch einen Besuch am Trainingsgelände ausdrücken. Die Wetteraussichten sind hervorragend – es gibt also eigentlich keine guten Ausreden für’s Fernbleiben!

Titelbild: TSV 1860

Viola Oberländer verlässt Vereinsmanagement des TSV 1860 e.V.

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Schild TSV München Von 1860 E.V. Bamboleo Vereinsheim

Nach fast achteinhalb Jahren widmet sich Viola Oberländer neuen Herausforderungen, sodass sich im Vereinsmanagement des TSV München von 1860 e.V. einiges ändern wird. Gemeinsam mit Julian Reich hatte sie in den vergangenen Jahren unter anderem das Bamboleo sowie mehrere neue Abteilungen und Sparten ins Leben gerufen. Im Interview mit sechzger.de spricht sie über ihren Abschied, ihre Nachfolgeregelung sowie ihre Zukunft bei den Löwen.

Henrik Winterfeld neu im Vereinsmanagement des TSV 1860

Seit Ende 2016 war Viola Oberländer als Vereinsmanagerin für den TSV München von 1860 e.V. tätig. In dieser Zeit hat sie viel erlebt, den Bereich zunächst alleine sowie später zusammen mit ihrem Kollegen Julian Reich eigenständig aufgebaut sowie stetig weiterentwickelt. Über ihre Arbeit berichteten die beiden im sechzger.de Talk Nummer 113 im Juni 2023. Nach nahezu achteinhalb Jahren ist für Viola Oberländer nun allerdings Schluss. Sie hat zum Ende des vergangenen Monats gekündigt und widmet sich zukünftig neuen Aufgaben. Die guten Nachrichten: zum einen bleibt Oberländer den Löwen erhalten, zum anderen steht ihre Nachfolgeregelung bereits fest. Unter anderem ist Henrik Winterfeld nun Teil des Teams.

Über ihre Zeit im Vereinsmanagement spricht Viola Oberländer abschließend im Interview mit sechzger.de.

Interview mit Viola Oberländer

sechzger.de: Hallo Viola! Schön, dass du uns zu deinem Abschied aus dem Vereinsmanagement des TSV München von 1860 e.V. Rede und Antwort stehst. Seit Ende 2016 warst du in dieser Position tätig. Was überwiegt da: die Freude auf einen neuen Lebensabschnitt oder das weinende Auge?

Viola Oberländer: Hallo erstmal 😉 Das ist schwer zu sagen, ich habe meinen Job bei 1860 wirklich sehr gemocht und es gibt sicherlich einige Dinge die ich sehr vermissen werde, aber ich freue mich auch wirklich auf neue Aufgaben und eine etwas andere Lebensweise als bisher.

Ich werde 1860 aber auch nicht komplett verlassen, sondern ein paar Aufgaben weiterhin betreuen, was mich sehr freut.

sechzger.de: Fast achteinhalb Jahre sind gerade bei den Löwen eine wahnsinnig lange Zeit. Kannst du einzelne Highlights benennen, die dir noch in Erinnerung bleiben?

Viola: Ach da gab es wirklich sehr viele Highlights, jede Mitgliederversammlung war z.B. schon ein Highlight für sich. Nein, es gibt wirklich sehr viele Punkte, die den Verein in meinen Augen sehr vorangebracht haben und die ich sicherlich in Erinnerung behalten werde.

Die Planungs- und Bauphase vom Bamboleo waren schon eine Besonderheit, aber auch der Aufbau vom Shop, die verschiedenen Veranstaltungen, der Aufbau von Homepages, tatsächlich die Mitgliederversammlungen (gerade meine erste Rede auf der MV war schon nervenaufreibend), die Gründung von neuen Abteilungen und Sparten, aber dann natürlich auch Sachen, auf die man keinen Einfluss hatte, wie z.B. ein Doppelabstieg und ein Aufstieg der Profis.

Die Anfangszeit im Vereinsmanagement

sechzger.de: Wie stolz bist du auf das, was du zusammen mit Julian in dieser Zeit aufgebaut hast? Ihr habt ja im wahrsten Sinne des Wortes bei Null begonnen.

Viola: Julian kam ein paar Jahre später, ich startete 2016 alleine im Vereinsmanagement und den Posten gab es vorher auch nicht. Ekkehardt Krebs und Laura Stoever waren damals meine engsten Kollegen, mit denen im Prinzip für mich alles irgendwie begann. Robert Reisinger wurde kurze Zeit später Präsident und auch hier war die Zusammenarbeit zwischen Management und Präsidium von Anfang bis Ende aus meiner Sicht sehr eng und gut. Aber ja, der Start war wirklich bei 0, es gab kein Büro, es gab am Anfang auch keinen PC, keine funktionierende Homepage, keinen Shop, keinen Social Media Kanal, keinen Ausrüster für alle Abteilungen, keine Busse, keine digitalen Mitgliedsanträge, keine Sponsoren für Mitgliedsausweise und deutlich weniger Sportarten als jetzt. All diese Dinge wurden recht schnell in die Wege geleitet.

Etwas später startete Julian mit seinem Praktikum bei der LöFu und wechselte danach zu mir ins Management. Er übernahm direkt die angefangenen und noch sehr kleinen Social Media Kanäle, lies diese wachsen und kümmerte sich zusammen mit Joachim um die regelmäßige Berichterstattung auf der Homepage, welche ebenfalls zu dem Zeitpunkt von mir betreut wurde. Durch die Unterstützung von Julian v.a. in der Öffentlichkeitsarbeit, hatte ich ein bisschen mehr Luft, um den Shop von einem PDF-Bestellformular zu einem richtigen Online-Shop mit „normalen“ Bestellvorgängen zu erweitern. Die Aufgaben wurden nicht weniger, aber ich denke wir haben als Team (Kollegen der Geschäftsstelle und Präsidium) stark dazu beigetragen, den e.V. zu professionalisieren.

Das Bamboleo kam als großes Bauprojekt am Ende noch dazu, auch das war ein absolutes Special und ich hatte es am Anfang definitiv unterschätzt, was es heißt, ein Konzept für ein Vereinsheim zu schreiben und dann eine Baustelle zu begleiten. Es gab viele Hürden, doch ich denke die konnten alle sehr gut genommen werden. Letztlich konnten wir noch einen richtigen Shop im Bamboleo integrieren und die Bauarbeiten abschließen. Das Bamboleo konnte komplett aus Shopeinnahmen und Spenden finanziert werden und brachte ab dem zweiten Monat Gewinne ein, das macht mich natürlich schon etwas stolz, wobei hier ganz klar ist, dass wir das Projekt ohne die Unterstützung der Unternehmer für 60 und unseren Architekten Dirk Härle nicht in der Art hätten realisieren können.

Grundsätzlich bin ich aber sehr zufrieden mit dem, was in den letzten 8 Jahren entwickelt werden konnte und ich denke das ist auf eine wirklich gute Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Unternehmern und dem Präsidium um Robert Reisinger (mit allen Vizepräsidenten der vergangenen Jahre) zurückzuführen.

Oberländer betreut weiterhin das Controlling der Löwen

sechzger.de: Was war schlussendlich der entscheidende Faktor dem Vereinsmanagement Lebewohl zu sagen?

Viola: Ich sage dem Vereinsmanagement nur bedingt Lebewohl, ich bleibe 1860 im Controlling erhalten (freiberuflich) und werde (nicht unbedingt Vereine) andere Unternehmen in der Sportbranche im strategischen Management beraten. Gleichzeitig werde ich allerdings auch mein Coaching erweitern, v.a. auch mit dem Fokus auf Trainings-Camps.

Letztlich habe ich meinen Job unglaublich gerne gemocht bei 1860, aber eine permanente Erreichbarkeit und auch die Gebundenheit an ein Büro bzw. eine Stadt passt eigentlich nicht mehr zu meinem Leben, wie es sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Außerdem haben sich über die Zeit viele spannende andere Projekte ergeben, bei denen ich gerne mitwirken möchte, daher war der Schritt jetzt nötig. Ich hoffe mein Plan geht auf, dann kann ich 1860 weiterhin begleiten, kann als Ansprechpartner für die Kollegen da sein, andere Unternehmen und auch mich selbst aber auch noch weiter voranbringen. Im Idealfall habe ich auch noch bessere Trainingsbedingungen, denn auch meinen privaten Sport möchte ich noch aufs nächste Level haben. Was am Ende davon wirklich funktioniert, wird man sehen, aber ich freue mich auf den neuen Weg.

sechzger.de: Was ändert sich im Vereinsmanagement bei 1860 jetzt?

Viola: Julian bleibt weiterhin im Vereinsmanagement und übernimmt zu seinen bisherigen Bereichen noch einen Teil meiner Aufgaben (z.B. das Sponsoring, die Mitgliedsausweise und Unterlagen für die Mitgliederversammlung). Zusätzlich bekommt er Verstärkung von Henrik Winterfeld, der ebenfalls einen Teil der Aufgaben übernehmen wird und vor allem als Ansprechpartner für die ganzen Abteilungen da ist. Er wird aber auch vermehrt Events organisieren und den Shop im Hintergrund betreuen. Für den Verkauf vor Ort und die Abwicklung von Bestellungen, haben wir mit Raphael und Raghu (Mini-Job und BFD) weitere Verstärkung für den Shop finden können. Ich werde das Controlling quasi behalten, Mike wird als Barleiter seine Stunden aufstocken und noch einen Teil übernehmen und Ekkehardt bekommt auch noch ein bisschen was. Somit sollten alle Aufgaben verteilt und das Vereinsmanagement gut aufgestellt sein.

sechzger.de: Vielen Dank für deine Zeit und alles gute für die Zukunft!

Auf ihrer Homepage informiert Viola Oberländer über ihre nächsten Schritte und sportlichen Erlebnisse.

Wunschaufstellungen zu Waldhof Mannheim – TSV 1860

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TSV 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Nach zwei überzeugenden Heimsieg gehen die Löwen am Wochenende auf Reisen und könnten das Tor zum Klassenerhalt mit einem weiteren Dreier ganz weit aufstoßen. Derzeit rangiert die Elf von Trainer Patrick Glöckner auf Platz 9 der Tabelle, die Tendenz zuletzt war deutlich positiv. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Waldhof Mannheim am Sonntag aus?

Wunschaufstellungen zu Waldhof Mannheim – TSV 1860

Christian Jung

Nachdem Anderson Lucoqui gegen den SV Sandhausen zur Pause ausgewechselt wurde, gönnt Christian ihm diesmal eine Pause. Stattdessen rückt Tim Danhof auf links und Lukas Reich übernimmt die Position des rechten Verteidigers. Im 4-2-3-1 nimmt Julian Guttau die 10er Position ein, Soichiro Kozuki und Dickson Abiama kommen über die Flügel.

Thomas Spiesl

Auch Thomas setzt auf 4-2-3-1, nimmt jedoch personell keine Veränderungen zu den siegreichen Partien gegen Cottbus und Sandhausen vor. “Never change a winning team” für die perfekte englische Woche!

Peter Gratz

Da die Löwen zuletzt im Ballbesitz gerne im 4-2-2-2 mit der hängenden Spitze Dickson Abiama agierten, stellt Peter das Team in Mannheim in diesem System auf. Auf der Position des Rechtsverteidigers nimmt er eine Änderung vor: Lukas Reich ersetzt Tim Danhof.

Stefan Kranzberg

Ebenfalls im 4-2-2-2 schickt Stefan die Löwen im Carl-Benz-Stadion ins Rennen. Während in der Defensive alles beim Alten bleibt, gönnt er Soichiro Kozuki eine Pause und gibt David Philipp eine neue Chance im offensiven Mittelfeld. Maximilian Wolfram bleibt also erneut nur die Jokerrolle.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de