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3. Liga: Aufstieg des VfL Osnabrück so gut wie sicher

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Vfl Osnabrück

Das Saisonende naht und auch das Teilnehmerfeld der nächsten Spielzeit in der 3. Liga nimmt langsam Formen an. Beim VfL Osnabrück kann der Aufstiegsschampus schon mal kaltgestellt werden.

VfL Osnabrück so gut wie aufgestiegen

Drei Spieltage vor Schluss haben die Lila-Weißen 9 Punkte und 15 Tore Vorsprung auf den aktuellen Tabellendritten Rot-Weiss Essen. Ein Abrutschen auf den Relegationsrang ist somit nur noch theoretisch möglich. Hinter dem VfL geht es aber noch immer knapp zu: Energie Cottbus hat nach dem Sieg bei Viktoria Köln die Nase vorne, da sich RWE eine überraschende Heimniederlage gegen den 1. FC Saarbrücken leistete.

Auch der MSV Duisburg ist noch dick im Geschäft, zumal die Zebras am kommenden Wochen den FC Energie an der Wedau empfangen. Hansa Rostock muss nach der 2:5-Packung gegen Jahn Regensburg auf ein mittleres Fußballwunder hoffen, um noch in den Aufstiegskampf eingreifen zu können.

Im Tabellenkeller der 3. Liga gehen aller Voraussicht nach für den TSV Havelse, den SSV Ulm 1846 sowie die bereits feststehenden Absteiger Erzgebirge Aue und FC Schweinfurt 05 die Lichter aus.

Spannender Abstiegskampf in der 2. Bundesliga

Während man in Osnabrück also bereits in Feierstimmung ist, schaut die Welt 60 km entfernt deutlich düsterer aus. Preußen Münster hat drei Spieltage vor Ende in der 2. Bundesliga fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und deren sechs aufs rettende Ufer. Tendenz: Abstieg!

Davor wird es in den kommenden Wochen jedoch richtig spannend, denn mit Dynamo Dresden (35), Arminia Bielefeld (35), Eintracht Braunschweig (34), Fortuna Düsseldorf (34), dem 1. FC Magdeburg (33) und der SpVgg Greuther Fürth (33) liegen gleich sechs Teams innerhalb von zwei Punkten.

Ein Blick in die Regionalligen

Nord

Der SV Meppen macht im Norden das Rennen und führt die Tabelle drei Runden vor Schluss mit neun Punkten Vorsprung an. Zudem haben die Emsländer eine um 30 Treffer bessere Tordifferenz als der SV Drochtersen/Assel. Theoretisch hat auch der VfL Oldenburg noch eine Chance, der bei zwölf Punkten Rückstand noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat. Allerdings ist auch die Tordifferenz des VfL derzeit um 23 Treffer schlechter. Fazit: Meppen kehrt in die 3. Liga zurück!

Nordost

Carl Zeiss Jena verlor am Wochenende beim 1. FC Magdeburg II und hat nun fünf Punkte und neun Tore Rückstand auf Lok Leipzig. Das dürfte sich Lok – auch angesichts des vermeintlich leichten Restprogramms – nicht mehr nehmen lassen. In der Relegation wartet der Vertreter aus Bayern.

West

Im Westen läuft es wohl auf eine Rückkehr von Fortuna Köln in die 3. Liga hinaus. Die Südstädter (31 Spiele, 66 Punkte) führen das Klassement vor Rot-Weiß Oberhausen (30 Sp., 58 Pkt.) an und haben die deutlich bessere Tordifferenz. Das sollte der Fortuna reichen, die sich somit in der kommenden Saison auf zwei Derbies gegen die Viktoria freuen darf.

Südwest

Die SG Sonnenhof Großaspach braucht nur noch einen Punkt, um den Durchmarsch aus der Oberliga in die 3. Liga perfekt zu machen. Andrea Berg freut sich vermutlich, verzichtet aber hoffentlich darauf, ein Lied darüber zu schreiben. Sollte der VfB Stuttgart II seine Heimspiele auch weiterhin in der WIRmachenDRUCK-Arena austragen, müssen wir das in der Saison 2026/27 gleich zwei Mal hin.

Bayern

Die einzige Regionalliga, in der es noch spannend zugeht, ist die in Bayern. Tabellenführer 1. FC Nürnberg II (69 Pkt.) will bekanntlich nicht aufsteigen, dahinter streiten sich die SpVgg Unterhaching (67 Pkt.) und die Würzburger Kickers (66 Pkt.) um die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation gegen den Teilnehmer aus dem Nordosten. Am vorletzten Spieltag empfangen die Kickers den direkten Konkurrenten am Dallenberg. Aus Löwensicht wäre es kurzfristig wohl besser, wenn die Unterfranken vor Haching landeten, weil der TSV 1860 somit automatisch für den DFB Pokal qualifiziert wäre, das Finale um den Toto Pokal also nicht zwingend gewonnen werden müsste.

27.04.1965: 1860 erzwingt Entscheidungsspiel gegen AC Turin

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Pokalsieger 1942 und 1964, Finalist im Europapokal 1965, Deutscher Meister 1966. Unsere Löwen haben eine goldene Vergangenheit und so manch einer träumt davon, dass man irgendwann da wieder anknüpfen könne. Der Weg ist bekanntermaßen hart und steinig. Auch das Halbfinale im Europacup der Cupsieger war alles andere als ein Spaziergang. Nach einer 0:2-Niederlage im Hinspiel schlug der TSV 1860 heute vor 61 Jahren den AC Turin mit 3:1 und erzwang ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg ins Finale.

TSV 1860: Harte Duelle mit dem AC Turin

Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg mit (mindestens) zwei Toren Unterschied musste her! Das Hinspiel in der Woche zuvor hatte der TSV 1860 mit 0:2 in Turin verloren und die knapp 23.000 Zuschauer im Stadion Comunale waren der festen Überzeugung, dass Torino ins Europacupfinale einziehen würden.

Aber da hatten sie die Rechnung ohne den Wirt bzw. unsere Löwen gemacht. 27.04.1965, Dienstag Abend, Giesing, Flutlicht! Über 33.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion glaubten noch an den Finaleinzug und auch die Mannschaft um Petar Radenkovic, Manni Wagner, Peter Grosser, Fredi Heiß und Rudi Brunnmeier hatte sich noch längst nicht aufgegeben.

Atom-Otto in Top-Form

Einer war besonders heiß: Otto Luttrop, genannt Atom-Otto, hatte beim Hinspiel ins eigene Netz getroffen und noch eine Rechnung mit den Norditalienern offen. Mit seinem 1:0 eröffnete der gebürtige Westfale der Torreigen und heizte die Stimmung im Giesinger Hexenkessel weiter an. Als Fredi Heiß in der 26. Minute mit seinem fünften Turniertor das 2:0 folgen ließ, war das Hinspielergebnis egalisiert und die Löwen auf einem sehr guten Weg Richtung Wembley.

Noch ein Tor und man stünde im Finale! Der TSV 1860 gab weiterhin Vollgas, suchte die Entscheidung – und wurde belohnt. Erneut war es Otto Luttrop, der in der 53. Minute das 3:0 erzielte. Der AC Turin schien geschlagen, doch auch die Italiener bewiesen Comeback-Qualitäten. In der 74. Minute verkürzte Lancioni für die Granata und alles war wieder offen. Damals gab es die Auswärtstorregel noch nicht, alles stand also quasi wieder auf Null.

Entscheidungsspiel in Zürich

Beide Teams warfen nochmal alles nach vorne, um ein Entscheidungsspiel zu vermeiden, doch es blieb beim 3:1-Sieg der Löwen über den AC Turin. Man traf sich also am 05.05. erneut, diesmal im Züricher Letzigrund. Aber davon erzählt eine andere Geschichte…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel setzte am 27.04.1965 auf folgende Elf der Löwen:

Radenkovic – Wagner, Kohlars – Bena, Reich, Luttrop – Heiß, Küppers, Brunnenmeier, Grosser, Rebele

Tore:
1:0 Luttrop (12.), 2:0 Heiß (26.), 3:0 Luttrop (53., Elfmeter), 3:1 Lancioni (74.)

Sechzig um Sieben: Weitere Tickets für Pokalfinale in Würzburg verfügbar

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles Wichtige rund um die Sechzger lest ihr wie immer bei uns kurz und kompakt in Sechzig um Sieben. Heute geht alles um das letzte Heimspiel, die Löwinnen, den Ticketverkauf für das Toto-Pokal Finale und die Tabellensituation der 3. Liga.

Löwen gewinnen Sommerkick gegen Ulm

Ein Spiel wie dieses sieht man normalerweise nur am letzten Spieltag. Da sowohl der TSV 1860 als auch der SSV Ulm 1846 weitestgehend auf Defensivbemühungen verzichteten, bekamen die 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion zahlreiche Torchancen zu sehen. Am Ende setzten sich die Löwen etwas glücklich mit 3:2 durch. Alles rund um das Spiel findet ihr im Spielbericht, der Fotogalerie und den Stimmen zum Spiel.

Auch Teutonia kann die Löwinnen nicht stoppen

Erster gegen Zweiter, Spitzenspiel auf dem Sechserplatz! Auch gegen den FC Teutonia München gaben sich die Löwinnen I keine Blöße und bleiben nach dem 4:0-Heimsieg verlustpunktfrei.

Weitere Tickets für Pokalfinale in Würzburg verfügbar

Nach dem vorherigen Kommunikationsdesaster rund um die Vergabe der Eintrittskarten für das Pokalfinale am 23.05. gibt es nun eine neue Chance für die Löwenfans, die leer ausgingen. Heute stehen ab 12 Uhr weitere Tickets für die Partie in Würzburg zur Verfügung. Der Verkauf erfolgt wieder über einen Ticketlink der Würzburger, diesen findet ihr auf der Ticketseite der Löwen.

News aus der 3. Liga

Absteiger

Nach einem 2:2 gegen Wehen Wiesbaden steht Wismut Aue als zweiter fixer Absteiger in die Regionalliga fest. Für die Sachsen wird die nächste Saison die erste im Amateurfußball sein nachdem man die letzten 23 Jahre durchgängig im Profifußball vertreten war.

Noch nicht fix abgestiegen, aber kaum zu retten sind der TSV Havelse sowie die Spatzen aus Ulm. Für beide beträgt der Abstand zum rettenden Ufer 8 Punkte.

Aufsteiger

Das der MSV Duisburg Punkte ließ, konnten die Tabellennachbarn an diesem Spieltag nicht ausnutzen. Rot Weiss Essen sowie Hansa Rostock verloren beide ihre Heimspiele. Der VFL Osnabrück und Cottbus siegten hingegen souverän und haben den Aufstieg weiter fest im Blick.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 München – SSV Ulm 3:2

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Stimmen Spiel Ulm

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure,… Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Hier die Stimmen nach dem 3:2-Sieg gegen den SSV Ulm.

Die Stimmen zum Spiel gegen Ulm:

Michi Franke (Löwen-Fan und Hartplatzheld): 

Nach den Personalentscheidungen der Woche war es für mich am spannensten, wie sich diese auf dem Spielfeld auswirken sollten. Einigen der nicht verlängerten Spieler war der innere Spannungsabfall deutlich anzumerken. Positiv: Raphael Schifferl, der wie immer alles rein haute. Ansonsten ein bärenstarker Tom Dähne, der mit starken Robinsonaden einen deutlichen Halbzeitrückstand der Löwen vereitelte. Aus Löwensicht wars eine mehr als zähe Nummer, die quasi 75 Minuten Anlauf brauchte, ehe Tim Danhof die sehenswerte Führung gelang. Die ereignisreiche Schlußphase entschädigte dann doch, wenngleich es bemerkenswert war, welche Probleme unsere Defensive in den letzten 10 Minuten in numerischer Überzahl hatte. Für mich wars ein glücklicher Sieg gegen glücklose Gäste.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Das ist am Saisonende so. ich glaube es kann in der 1. Halbzeit 5:5 stehen. Beide Mannschaften haben hochkarätige Chancen, sind alleine aufs Tor zugelaufen, von der Linie gekratzt, Hüben wie Drüben. Aufgrund der zweiten Halbzeit waren wir kaltschäuziger, haben unsere Chancen genutzt und verdient gewonnen.

Petra (Pro1860):

Das heutige Heimspiel war für mich besonders, da ich seit der Rückkehr 2017 im Block L in der Stehhalle meine Dauerkarte habe, aber heute wollte ich mal wieder ein Spiel in der Kurve erleben. Wir sind schon um kurz nach 13 Uhr rein gegangen, am Eingang musste ich meine Zahnpasta (die noch versehentlich in meiner Tasche war) abgeben, hat uns viele Lacher beschert. Dann ganz hoch in F1 bei schönstem Wetter und netten Gesprächen die Zeit bis zum Anpfiff genossen. Dann das Spiel, wahnsinnig schlecht und langweilig bis zur 70. Minute dann ein paar Tore, witzigerweise habe ich die ersten beiden Tore vorhergesagt und dann noch ein paar Gegentore, naja ein typisches Sechzgerspiel halt, aber für mich ein wunderschöner Fußballtag, hat sich fast wie bei einem Auswärtsspiel angefühlt, da ich ja so lange nicht in der Kurve war.

Pavel Dotchev (Trainer des SSV Ulm bei MagentaSport):

Ich bin der Meinung dass wir die bessere Mannschaft waren und trotzdem haben wir verloren. Wir hätten in der ersten Halbzeit drei, vier Tore machen können, wo uns auch die Sicherheit gibt für die zweite Halbzeit. Ich bleibe dabei, dass die bessere Mannschaft heute verloren hat.

Stefan Kranzberg (sechzger.de-Redakteur):

Das war schon ein sehr seltsames Spiel. In der ersten Hälfte waren beide Abwehrreihen offen wie ein Scheunentor und die Stürmer vor allem auf Ulmer Seite) haben sich an Unfähigkeit übertroffen. Insgesamt waren die Spatzen dem ersten Tor immer ein wenig näher. Der Freistoß von Danhof war dann natürlich super für Sechzig, der Doppelschlag tödlich für Ulm. Nach so einem Spiel wundert es einen dann auch nicht mehr, wieso die Spatzen sehr wahrscheinlich absteigen… Mich persönlich würde ja noch interessieren, was sich Flo Niederlechner bei seiner Provokation nach dem Tor gedacht hat. Kommt das noch aus seiner Zeit bei Heidenheim? Ich fand das jetzt auch nicht mega schlimm, aber halt schon unnötig.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SSV Ulm 1846

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fotogalerie tsv 1860 ssv ulm 1846

Nach sechs sieglosen Spielen in Folge gab es für die Löwen im Duell mit den abstiegsbedrohten Spatzen endlich wieder einen Dreier. Bei herrlichen äußerlichen Bedingungen fielen alle Tore in der Schlussphase. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München gegen den SSV Ulm 1846.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SSV Ulm 1846

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

 

Löwinnen I bleiben auch im Spitzenspiel gegen Teutonia makellos

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Löwinnen I TSV 1860 FC Teutonia München

Erster gegen Zweiter, Spitzenspiel auf dem Sechserplatz! Auch gegen den FC Teutonia München gaben sich die Löwinnen I keine Blöße und bleiben nach dem 4:0-Heimsieg verlustpunktfrei.

Löwinnen I besiegen Teutonia im Spitzenspiel

Gegen die ersten Verfolgerinnen war es Kira Winter, die die Löwinnen in der ersten Halbzeit in Führung brachte. Anschließend war es Torhüterin Mona Dauwalter, die mit einer sensationellen Parade den Ausgleich verhinderte und die Gegnerinnen entnervte.

Nach dem Seitenwechsel legte Nicole Zühlke und erneut Kira Winter nach, ehe Paula Höfler zum 4:0-Endstand einnetzte. Damit bewahrten sich die Löwinnen ihre makellose Bilanz in der Kreisliga.

U23 siegt, U17 verliert

Auch die U23 hatte es mit dem FC Teutonia zu tun, allerdings mit deren 2. Mannschaft. Dabei setzten sich die Löwinnen mit 3:0 (1:0) durch und bleiben damit unangefochten an der Tabellenspitze.

Die U17 des TSV 1860 hingegen unterlag trotz sehr ansprechender Leistung dem FC Forstern mit 1:3. Dragana Stoilova erzielte in der 80. Minute den Ehrentreffer für die Junglöwinnen.

Sommerfußball in Giesing: TSV 1860 schlägt SSV Ulm 1846

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tsv 1860 ssv ulm 1846 spielbericht

Ein Spiel wie dieses sieht man normalerweise nur am letzten Spieltag. Da sowohl der TSV 1860 als auch der SSV Ulm 1846 weitestgehend auf Defensivbemühungen verzichteten, bekamen die 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion zahlreiche Torchancen zu sehen. Am Ende setzten sich die Löwen etwas glücklich mit 3:2 durch, die Spatzen hingegen erlitten einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

Viele Chancen, keine Tore vor der Pause

Die abstiegsbedrohten Gäste kamen besser in die Partie und zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren, den vermeintlich letzten Strohhalm zu ergreifen. Gefällig kombinierten sich die Spatzen durch die Reihen der Löwen, scheiterten aber immer wieder am überragenden Thomas Dähne im Tor des TSV 1860. Offensiv brachten die Elf von Markus Kauczinski zunächst wenig zustande, dann aber lief Sigurd Haugen alleine auf Keeper Ortag zu und scheiterte am Torwart der Ulmer.

Es entwickelte sich nun eine offene Partie mit vielen Torchancen, was vor allem dadurch begünstigt wurde, dass beide Mannschaften im Defensivbereich vollkommen inkonsequent agierten. Dass es zur Pause 0:0 stand, lag einzig und alleine an den herausragenden Leistungen der beiden Torhüter.

Danhof bricht den Bann – 1860 besiegt Ulm

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Spatzen zunächst deutlich das Geschehen und schnürten 1860 in der eigenen Hälfte ein. Im Gegensatz zu ersten Halbzeit sprangen dabei jedoch deutlich weniger Tormöglichkeiten dabei heraus. Die Löwen agierten aus der Defensive, konnten jedoch kaum Konter setzen. Erst in der 74. Minute schien es gefährlich zu werden, doch Steinkötter wurde auf dem Weg zum Tor zu Fall gebracht. Tim Danhof nahm sich der Sache an und versenkte den Freistoß sehenswert im Tor der Gäste (siehe Titelbild).

Danach ging es Schlag auf Schlag: Zunächst legte Haugen per Hammer in den Winkel nach (77.), dann sah Ulms Vukancic zurecht Gelb-Rot (80.) und wieder nur drei Minuten später verkürzten die Gäste durch Elias Löder auf 2:1. Doch die Hoffnung der Gäste währte nur kurz, denn Florian Niederlechner stellte den alten Vorsprung wieder her (85.), ließ sich beim Jubel jedoch zu einer unnötigen Provokation der Ulmer Fans hinreißen. In der Nachspielzeit kamen die Spatzen durch Evan Brown noch einmal heran (90.+3), doch am Ende hieß der Sieger etwas glücklich Sechzig München.

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Rittmüller (75. Dulic), Schifferl, Voet, Pfeifer – Althaus (46. Dordan), Jacobsen (88. Husic) – Danhof, Volland (75. Niederlechner), Wolfram (46. Steinkötter) – Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Philipp, Schröter, Hobsch

Tore:
1:0 Danhof (74.), 2:0 Haugen (77.), 2:1 Löder (83.), 3:1 Niederlechner (85.), 3:2 Brown (90.+3)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Vukancic (80., Ulm)

Liveticker: TSV 1860 München – SSV Ulm 1846 (35.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 ssv ulm 1846

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SSV Ulm 1846! Die beiden Mannschaften treffen am 35. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Sechs Spiele in Folge haben die Löwen nun in der 3. Liga nicht mehr gewonnen, der Aufstieg und selbst Platz 4 (Qualifikation für den DFB Pokal) wurden verspielt. Und dennoch würde der heutige Gegner des TSV 1860 wohl liebend gerne mit Münchens großer Liebe tauschen. Dem SSV Ulm 1846 fehlen vier Spieltage vor Saisonende derzeit sechs Punkte und 18 Tore auf das rettende Ufer. Ein Sieg in Giesing ist für die Spatzen also fast schon ein Muss, will man den zweiten Abstieg in Folge vermeiden. Eröffnen sich dadurch womöglich Räume für die Löwen, um endlich auch mal wieder zu glänzen und drei Punkte einzufahren?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Rittmüller (75. Dulic), Schifferl, Voet, Pfeifer – Althaus (46. Dordan), Jacobsen (88. Husic) – Danhof, Volland (75. Niederlechner), Wolfram (46. Steinkötter) – Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Philipp, Schröter, Hobsch

Tore:
1:0 Danhof (74.), 2:0 Haugen (77.), 2:1 Löder (83.), 3:1 Niederlechner (85.), 3:2 Brown (90.+3)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Vukancic (80., Ulm)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Faßmann, Maier, Reinthaler, Deniz, Verlaat (alle verletzt), Christiansen, Jakob (beide Aufbautraining), Klose, Fuchs, Qela (alle U21), Erdogan (U19), Lippmann (nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei SSV Ulm:
Reichert, Boller, Wenig, David (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Sigurd Haugen und Max Reinthaler haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber stehen Manuel Pfeifer und Marvin Rittmüller bereits bei drei Mal Gelb.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SSV Ulm außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: SSV Ulm 1846 Fußball e. V.

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Ulm im GWS 23/24

Nach dem Spiel in Saarbrücken war die Ernüchterung unter den Löwenfans recht groß. Spielerisch war das mehr als mager und die meisten Spieler wirkten auch nicht gerade so, als wollten sie sich für einen neuen Vertrag empfehlen. Mal sehen wie es heute aussehen wird, nachdem der bevorstehende Abschied einiger Spieler verkündet wurde, man aber ebenfalls verlauten lies, dass man an der aktuellen Stammelf keine größeren Veränderungen vornehmen würde.  Für den Gegner geht es allerdings noch um etwas, obwohl die Chancen auf den Klassenerhalt schon recht gering sind. Die Spatzen werden trotzdem alles daran setzen keinen unwürdigen Abschied aus Liga 3 zu haben. Deshalb sollten wir gewarnt sein, vor dem SSV Ulm 1846 Fußball e. V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Es schaut düster aus an der Grenze zu Bayern. Der Absteiger aus Ulm, der gerade erst den Durchmarsch von der Regionalliga ins Unterhaus geschafft hatte ist auf dem besten Wege den gleichen Weg retour zu nehmen. Mit 32 Punkten steht man auf dem 17. Tabellenplatz und hat aktuell sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Auch die Tordifferenz ist mit -25 alles andere als berauschend und ergibt eine Bilanz von 9-5-20.

Auswärts ist man aber etwas stärker als daheim und kommt in der entsprechenden Tabelle knapp über dem Strich. Die Rückrunde gestaltet man bisher auch etwas besser als den ersten Saisonabschnitt, ansehnlich ist aber etwas anderes. Die letzten Wochen liefen außerdem recht durchwachsen. Zwar konnte man in der vergangenen Runde gegen Havelse gewinnen, ließ sich aber davor von Rostock an der Ostsee fünf Dinger einschenken. Verl konnte wiederum geschlagen werden, doch schied man im Viertelfinale des Landespokals gegen den Regionalligisten Großaspach aus.

Wintertransfers

Im Winter wollte man mit einigen Anpassungen den Kader besser einstellen, was offensichtlicherweise nicht besonders gut gelungen ist. Die Defensive sollte Niko Vukancic (23) stabilisieren, der letzte Spielzeit für Aue aufgelaufen war. Fürs Mittelfeld holte man aus Magdeburg Abu-Bekir El-Zein (22) und lieh Luca Bazzoli (25) von Rot-Weiss Essen. Aus der Türkei verpflichtete man Streli Mamba (31, ST) und aus der slowenischen Liga Aleksander Kahvic (22), der ebenso für mehr Offensivpower sorgen sollte.

Auf der Abgangsseite verlieh Ulm einige Perspektivspieler in die Regionalliga und verkaufte Max Scholze (20, ZM) nach Portugal zu Estrela Amadora.

Das Hinspiel

Die Partie im Ulmer Donaustadion war eine der seltsamsten Spieltage denen ich selbst beigewohnt habe. Durch den etwas chaotischen Einlass, den Stimmungsboykott zu Beginn und den stellenweise sehr vollen Gästeblock ging der Führungstreffer von Sigurd Haugen mit dem ersten Angriff etwas unter.

Danach kam es zu einigen körperlichen Scharmützeln unter den Gästefans und aufgrund eines Todesfalls auf Ulmer Seite wurde der Support auf beiden Seiten eingestellt. Hierbei wurde auch eine schon vorbereitete und ausgeteilte Choreografie wieder eingepackt. Mit drei Punkten, aber gemischten Gefühlen traten wir den Heimweg an. Immerhin der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Ulmer Münster war eine sehr angenehme Angelegenheit.

Der 35. Spieltag im Überblick

Freitag 3:1 Aachener TSV Alemannia – MSV 02 Duisburg
Samstag 14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – SV Wehen 1926
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – SC Verl 1924
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – SSV Jahn Regensburg
14:00 Uhr TSV 1860 München – SSV Ulm 1846 Fußball
14:00 Uhr TSG Hoffenheim 1899 II – FC Ingolstadt 04
16:30 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – 1. FC Schweinfurt 05
Sonntag 13:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – 1. FC Saarbrücken
19:30 Uhr TSV Havelse 1912 – VfB Stuttgart 1893 II

 

TSV 1860 II punktet im Spitzenspiel beim TSV Landsberg

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tsv landsberg tsv 1860 ii bayernliga spitzenspiel

Im Spitzenspiel der Bayernliga Süd musste Spitzenreiter TSV 1860 II am Freitagabend beim Tabellenzweiten TSV Landsberg antreten. In einer ausgeglichenen Partie mit langen Verletzungsunterbrechungen konnte die U21 der Löwen am Ende immerhin einen Punkt nach Giesing mitnehmen.

Torlose erste Halbzeit

Bei idealen äußeren Bedingungen starteten die Junglöwen verhalten in die Partie, sodass die Gastgeber zu Beginn etwas aktiver wirkten, ohne jedoch zu großen Torchancen zu kommen. Nach einer Viertelstunde war die Elf von Alper Kayabunar dann jedoch besser rein und konnte seine technische Überlegenheit ausspielen. Beide Teams warn jedoch sichtlich darauf bedacht, keine Fehler zu begehen.

Mitte der ersten Hälfte rauschten zwei Landsberger zusammen, wobei einer der Spieler im Nachgang ausgewechselt werden musste, während der andere mit einem Turban weiterspielen konnte. Doch auch auf Seiten der Löwen gab es einen Schreckmoment: Kurz vor der Pause unterlief Bene Hoppe ein kapitaler Abwehrfehler, den er jdoch umgehend wieder ausbügeln konnte. So ging es leistungsgerecht mit einem Remis in die Kabinen.

Klose kontert Berwein

Nach dem Seitenwechsel dauerte es keine zwei Minuten, bis die rund 1800 Zuschauer das erste Tor zu sehen bekamen. Der langjährige Regionalligaspieler Maximilian Berwein, der auch schon in der Futsal-Bundesliga aktiv war, traf aus 25 Metern zur Führung des TSV Landsberg.

In der Folge boten sich den Hausherren zwei Kontermöglichkeiten, der nächste Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite. Noah Klose traf in der 58. Minute aus rund 18 Metern und egalisierte mit seinem 11. Saisontor für die Löwen.

Lange Verletzungsunterbrechung nach 63 Minuten

Nur fünf Minuten später war dann aber erstmal Schluss mit Fußball, als sich Löwen-Verteidiger Max Jägerbauer die Schulter auskugelte. Die beiden Mannschaften verließen das Feld, während der Verletzte unter Sichtschutz und mit Infusion behandelt wurde. Gute Besserung, Max!

Erst nach rund 35 Minuten Unterbrechung kamen die Teams aufs Feld zurück und nach einer kurzen Aufwärmphase pfiff Schiedsrichter Patrick Krettek die Partie wieder an.

TSV 1860 II punktet in Landsberg

Die beiden Mannschaften boten sich nun einen offenen Schlagabtausch, wobei Noah Klose die beste Gelegenheit vergab, als er einen Kopfball deutlich über den Kasten der Gastgeber setzte.

Am Ende trennten sich beide Teams 1:1, womit die Löwen in der Tabelle weiterhin drei Punkte vor dem TSV Landsberg liegen. Darüber hinaus hat die U21 der Löwen noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

Was Trainer Alper Kayabunar über das Spiel zu erzählen hat, erfahrt Ihr im exklusiven sechzger.de-Interview!