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Solidarität unter Löwen: Unterstützung für die neue Dauerkarte
Update 19.07.26 13:00 Uhr:
Ein wichtiger Hinweis, an all die lieben Menschen, die unter diesem Artikel im Kommentarbereich angeboten haben, sich auch an dem hier vorgestellten Solidaritäts-Topf zu beteiligen. Aller Voraussicht nach wird der zur Verfügung gestellte Betrag nicht vollständig ausgeschöpft. Es haben seit gestern Nachmittag schon viele Löwenfans um Unterstützung gebeten, aber noch ist genug Geld vorhanden, um auch weiteren Interessierten zu helfen. Insofern bitten wir all jene, die sich beteiligen möchten, ihren Beitrag auf anderem Weg einer guten Sachen zuzuführen. Also z.B. mit einer direkten Spende an den TSV München von 1860 e.V. oder an die Initiative FOOTBALL FOR THE PEOPLE, die immer noch läuft. Das ist organisatorisch einfacher, als eine Beteiligung an der Aktion unseres Spenders. Danke für Eure Solidarität und Eure Uterstützung!
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Die Gemeinschaft der Löwenfans hält zusammen! Besonders in schweren Zeiten.
Und gleichwohl viele Anhänger all das, was gerade rund um 1860 passiert, eher als Befreiung und Aufbruch wahrnehmen, denn als ‘schwere Zeit’, gibt es ein aktuelles (finanzielles) Thema, das mehrere tausend Löwen betrifft und einigen von ihnen Kopfzerbrechen bereitet. Es geht um die Notwendigkeit, nur zwei Monate nach dem bereits erfolgten Erwerb von Dauerkarten für’s Sechzgerstadion bei der KGaA erneut tief in die Tasche greifen zu müssen, um für die Regionalliga Bayern neue Saisontickets zu erwerben. Hier findet Ihr die Preise.
Das bereits für die – logischerweise nicht lieferbaren – Drittligakarten bezahlte Geld ist in der vorinsolventen KGaA versickert und die Wahrscheinlichkeit, dass die Käufer von diesem Geld noch etwas zurückerstattet bekommen, ist – vorsichtig ausgedrückt – eher gering. Nun gibt es Löwenfans, die sich die erneute Ausgabe für eine Dauerkarte aber einfach nicht leisten können. Um diesen zu helfen, ist ein Fan auf uns zugekommen und hat uns gebeten, zusammen mit ihm eine Solidaritätsaktion ins Leben zu rufen.
Hier erfahrt Ihr die Details und wie Ihr mitmachen könnt:
Spender aus dem Landkreis Landsberg
Der Spender kommt aus dem Landkreis Landsberg (wo die Löwen in dieser Saison auswärts antreten werden), ist selbst Inhaber mehrerer Dauerkarten auf der Stehhalle und möchte nicht namentlich genannt werden. Aber sein Angebot gerne auf sechzger.de verbreiten und unsere Unterstützung bei der Abwicklung des Ganzen in Anspruch nehmen. Wir helfen gern!
Zur Verfügung steht insgesamt ein mittlerer fünfstelliger Euro-Betrag. Aus einem Solidaritäts-Topf mit diesem Geld sollen all jene Löwenfans unterstützt werden, denen der Erwerb einer weiteren Dauerkarte finanziell nicht möglich ist. Wer für die 3. Liga mehrere Dauerkarten erworben hatte (z.B. für Kinder), der kann für alle oder nur für einzelne neue Jahreskarten einen Antrag auf Unterstützung stellen. Ausgeschlossen von der Aktion sind natürlich all jene, die in der glücklichen Lage sind, ihr Geld vom ersten Kauf zurückerhalten zu haben (wie z.B. der Verfasser dieser Zeilen). Logischerweise werden alle Anträge geprüft und es gibt – bis zur Zusage der Unterstützung – keinen Rechtsanspruch darauf.
Hinweis für alle: Daten melden!
Gerne erinnern wir an dieser Stelle – unabhängig von der Solidaritätsaktion – nochmal alle bisherigen Dauerkartenbesitzer, bis kommenden Montag (20.07., 17:00 Uhr) der Übertragung ihrer Daten an die neue Spielbetriebs-GmbH unter https://tsv.lms-sport.de/ </a>per Formular zuzustimmen. Ohne diesen Schritt, ist es nicht möglich, sein Vorkaufsrecht auszuüben.
Was müssen Interessierte tun?
Wer gerne Unterstüzung aus dem hier vorgestellten Solidaritäts-Topf erhalten möchte, der schreibt (bis spätestens kommenden Montag Nachmittag, 16:00 Uhr) eine Email an redaktion@sechzger.de, die folgende <strong>Inhalte enthält:
- Betreffzeile: “UNTERSTÜTZUNG FÜR DK 26/27” (Wichtig! Damit wir keine Email übersehen!)
- Vollständiger Vor- und Nachname
- Platz im Stadion (Block – ggf. mit Reihe & Sitz) der für die 3. Liga erworbenen Dauerkarte
- Ein Nachweis, dass die für die 3. Liga erworbene Dauerkarte bezahlt wurde (z.B. ein Screenshot der Rechnung, ggf. auch die Rechnung selbst als Anhang etc.)
- Eine kurze Erklärung (max. 2-3 Sätze), warum die Unterstützung benötigt wird und ggf. für wieviele Tickets dies der Fall ist.
- Nicht erforderlich ist ein Nachweis über die Höhe des Erwerbseinkommens, also eine Darstellung der eigenen wirtschaftlichen Situation!
- Aus rechtlichen Gründen bitten wir noch darum, die nachfolgende Erklärung in die Email zu kopieren (Strg+C – Strg+V):
“Hiermit erkläre ich, dass ich eine oder mehrere Dauerkarte(n) beim TSV München von 1860 für die ursprünglich geplante Drittligasaison 2026/27 bestellt und bezahlt habe, das Geld aber nicht wieder zurückerhalten habe.
>Hiermit erkläre ich dass ich ohne die Kostenübernahme aus dieser Solidaritätsaktion aus finanziellen Gründen nicht in der Lage wäre, erneut die Dauerkarte(n) zu erwerben und auch keine Gründe vorliegen, weshalb ich sowieso vom Erwerb einer neuen Dauerkarte für die Regionalliga Abstand nehmen würde. Ich möchte Dauerkarte(n) für die Saison 2026/27 erwerben und bitte um Unterstützung aus dem Solidaritäts-Topf.”
Wie wird das Ganze abgewickelt?
Wir prüfen die Emails in der Reihenfolge ihres Eingangs und leiten sie direkt an den Spender weiter.
Sobald es einen positiven Bescheid gibt, informiert der Spender die jeweiligen Antragssteller direkt per Email über die Kostenübernahme. Sobald den Antragsstellern dann die Zahlungsaufforderung für die neu bestellte(n) Dauerkarte(n) vorliegt, leiten sie diese per Email direkt an den Spender weiter (nicht mehr an sechzger.de), der die Dauerkarte(n) dann beim Ticketshop umgehend bezahlt. Abschließend sendet der Spender nochmal eine Email mit der Bestätigung der Bezahlung an die begünstigten Löwenfans. Damit diese Bescheid wissen, dass der fällige Betrag bezahlt wurde und sich entspannt auf die neue Saison freuen können.
Alles klar?
Stolz und Dankbarkeit
Wir sind stolz, als Fanportal die großartige Aktion unterstützen zu dürfen und so ein klein wenig beitragen zu können, dass der eine oder andere, der in den letzten Tagen vielleicht schlaflose Nächte wegen der finanziellen Belastung durch die neue Dauerkarte durchlebt hat, nun ein wenig optimistischer auf die neue Saison blicken kann! Dem Spender gebührt mindestens 1860facher Dank für seine Initiative! Hier zeigt sich wieder einmal, dass Löwen zusammen halten – in guten und in schwierigen Zeiten.
Eine wichtige Bemerkung an die Begünstigten
Sollte – wider Erwarten – in der nahen oder fernen Zukunft noch eine Auszahlung – zumindest von Teilbeträgen der ersten Dauerkarte – an den einen oder anderen Teilnehmer der Aktion erfolgen, so rufen wir gemeinsam (also der Spender und sechzger.de) die hier Begünstigen dazu auf, den Betrag dann direkt an den TSV München von 1860 e.V. zu spenden. Gleiches gilt auch für eine Weitergabe der Dauerkarte im Zweitmarkt, wenn im Laufe der Saison Spiele nicht besucht werden.
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Titelbild: Choreo in der Westkurve im November 2019 vor dem Derby gegen die kleinen Roten. “ALLE GEMEINSAM STEHEN WIR EIN – FÜR UNSERE STADT UND IHREN VEREIN”. Vielleicht auch ein Leitbild für die hier vorgestellte Aktion.
Jubel, Trubel, Heiterkeit: Amas starten mit 5:1-Heimsieg
Die Stimmung war am Freitag gelöst wie selten an der Grünwalder Straße 114. Die etwa 300 Zuschauer beim Bayernliga-Auftakt sahen einen am Ende deutlichen 5:1-Sieg der Amas des TSV 1860 München gegen den TuS Geretsried. Man begrüßte sich freudig nach den schweren letzten Wochen, fast der komplette e.V.-Vorstand mischte sich unter die Löwen-Fans und bekam viel Lob für die Energie-Leistung der letzten Tage. Die Stimmung rund um den Fünfer-Platz war super, nicht umsonst aufgrund des Teams, denn die Sechzger konnten einen 22-Mann-Kader aufbieten und zeigten vor allem im zweiten Durchgang einen starken Auftritt. Jubel, Trubel, Heiterkeit also, abgesehen von einem kleinen Grüppchen mürrischer, älterer Männer am Rande der Anlage.
Neuzugang Bell in der Startelf
Neuzugang Julian Bell stand in der Startelf und war über 90 Minuten ein absoluter Aktivposten auf der rechten Außenbahn. Die gute Stimmung konnten weder ein kurzer Regenschauer, noch der Führungstreffer der Geretsrieder trüben. Die Gäste gingen fünf Minuten vor der Halbzeit durch einen unglücklich abgefälschten und für Keeper Paul Bachmann unhaltbaren Schuss mit 0:1 in Front. Doch die Löwen antworteten noch vor dem Seitenwechsel. Eine scharfe Hereingabe vom linken Flügel nahm Luis Pereira de Azambuja direkt und traf zum 1:1 in die Maschen. Damit ist er der erste Torschütze der neu gegründeten Spielbetriebs-GmbH und sicherte sich einen Platz in den Geschichtsbüchern. Insgesamt war es ein leistungsgerechter Pausenstand, auch wenn die Hausherren durchaus mehr Spielanteile hatten. Zu gefallen wussten auch die weißen Interims-Trikots, die mit ihrer Schlichtheit überzeugten.
Pause wird zum Ratschen genutzt
Für viele der 300 Zuschauer war die Pause fast zu kurz. Denn bei Currywurst und Kaltgetränken wurde die Halbzeit zum ausgiebigen Ratschen genutzt, an Themen mangelte es nach den intensiven letzten Wochen nicht. Auch die Amas legte nach Wiederanpfiff auf dem Feld noch eine Schippe drauf. Noch keine Stunde war gespielt als das 2:1 fiel. Raphael Wach brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit Zug auf den Elfmeterpunkt und Kapitän Lasse Faßmann köpfte mit viel Schwung ein zur erstmaligen Löwen-Führung. Anschließend bekamen die Zuschauer Einbahnstraßen-Fußball zu sehen. Geretsried versucht zwar noch einmal ins Spiel zu kommen, war aber durch die offensive Ausrichtung hinten zumeist offen wie ein Scheunentor.
Die Löwen legen nach – Jubel bei Amas über 5:1-Sieg
Die U21 des TSV 1860 München ließ sich im historischen ersten Match der Spielbetriebs-GmbH nicht lange bitten und bescherte den Fans noch jede Menge Grund zum Feiern und Klatschen. Sogar ein “Ha-Ho-Höre, Sechzig Amateure” brandete zwischenzeitlich auf der Gegengeraden auf. Die Vorentscheidung besorgte mit dem Tor zum 3:1 der kurz zuvor eingewechselte Rron Golsaci, der bereits in der Vorwoche beim 2:0-Sieg beim Härtetest in Deisenhofen überzeugt hatte, als er den TuS-Keeper tunnelte. Einen schnellen Konter schloss Loris Husic cool zum 4:1 ab, den Schlusspunkt zum 5:1-Endstand setzte dann Mustafa Tekin, der einen Torwartfehler sehenswert nutzte. Damit sind die Amas zumindest bis zum Samstag der erste Spitzenreiter der sehr jungen Saison in der Bayernliga Süd und konnten gemeinsam mit den Löwenfans feiern. Der Start ins Wochenende ist also gelungen.
Coach Alper Kayabunar zufrieden mit dem Auftakt
Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Alper Kayabunar mit dem historischen ersten Sieg der neuen Gesellschaft zufrieden. “Wir sind stolz drauf. Es hat Spaß gemacht. Die Art und Weise wie wir Fußball gespielt haben war genau so, wie wir es uns vorgenommen haben. Die Jungs haben alles reingehauen und verdient das Spiel gewonnen. Das hat richtig Spaß gemacht”, resümierte der Löwen-Coach. So kann es also weitergehen für die Löwen. Der Neustart nach der langen und zumeist tristen KGaA-Zeit ist gelungen, sowohl sportlich, als auch stimmungstechnisch, denn der Löwenkosmos blickt nun wieder optimistisch in die Zukunft. “Die Jungs geben alle Gas. Auch die, die reingekommen sind, haben das richtig gut gemacht”, sagte Alper Kayabunar weiter. Das komplette Interview nach dem Spiel findet ihr hier auf YouTube!
TSV 1860 München tritt mit Sondertrikot an
Wie der TSV 1860 München heute mitteilte, laufen die Löwen in den ersten Pflichtspielen der Saison mit einem ausrüsterfreien Sondertrikot auf. Der Grund dafür ist verständlich: Die offiziellen Trikots der Saison 2026/27 von Neu-Ausrüster Societas befinden sich aufgrund der besonderen Umstände momentan noch in der Produktion. Die Vorstellung dieser Trikots folgt dann in Kürze.
Debüt des Sondertrikot heute Abend
Das erste mal in Aktion kann man das Sondertrikot heute beim historischem ersten Spiel unter der Leitung der neuen Spielbetriebsgesellschaft sehen. Um 18:60 tritt die Zweitvertretung der Löwen am Trainingsgelände gegen den TuS Geretsried an. Für den TSV 1860 ist es ist zeitgleich der Start der Bayernliga Süd Saison. Mehr dazu im Vorbericht.
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