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Berglern-Coach Faltlhauser: “Liebe kennt keine Liga!”

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Quelle Titelbild: Fotografie Christian Riedel 
Am Dienstag, 21. Juli, um 18:30 Uhr steigt das erste Pflichtspiel des TSV 1860 München nach dem großen Knall. In der ersten Runde des Toto-Pokals sind die Löwen beim Kreisklassisten SV Eintracht Berglern zu Gast. Wir haben im Vorfeld der Partie mit
Berglern-Spielertrainer Michael Faltlhauser gesprochen, der selbst bekennender Löwen-Fan ist. Der 34-Jährige, der kommende Woche in den Lehrgang für die B-Lizenz startet, spricht über den Abstieg mit seinem Club und den Zwangsabstieg der Sechzger. In einem Punkt ist er sich, bezogen auf beide Clubs, sicher: “Liebe kennt keine Liga!”

Den Löwen legte der Ur-Opa in die Wiege

Servus Michael, danke dass Du Dir Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Magst Du Dich mal kurz vorstellen bitte? Was machst Du, wenn Du nicht gerade Trainer von Eintracht Berglern bist und wie ist Deine Verbindung zum TSV 1860?
“Servus Thomas, ich bin 34 Jahre, wohne in Eitting und gehe neben dem Spielertrainer-Dasein meinem Job als Projektkoordinator Bau nach. Die Verbindung zu 1860 ist immens, diese hat mir meine Uropa in die Wiege gelegt. Eine Verbundenheit der Eittinger Sechzger-Ikonen Albert Gröber und Stefan Lex besteht natürlich auch.”
War für Euch von vorne herein klar, dass ihr Euch die Löwen als Gegner aussucht, wenn ihr die Gelegenheit dazu bekommt?
“Ich habe eine WhatsApp-Abstimmung erstellt, welchen Gegner wie auswählen sollen, wenn wir das erste Los bekommen. Das Ergebnis war deutlich. Sechzig vor allen anderen Clubs, da herrschte Einstimmigkeit.”
Was waren Deine ersten Gedanken, als ihr als erster Club wählen durftet und klar war, dass ihr gegen 1860 spielen werdet? Geht damit auch eine Art „Kindheitstraum“ in Erfüllung?
“Ja, es ist ein Kindheitstraum und ich wurde sehr emotional, nachdem unser Kapitän Sebastian Herrmann die Rede in Bad Kötzting hielt. Aber nicht nur für mich, sondern für alle Vereinsmitglieder, wird dies ein unvergesslicher Tag werden.”

Faltlhauser: “Liebe kennt keine Liga!”

Ihr seid in der letzten Saison aus der Kreisliga abgestiegen, jetzt wartet ein Pflichtspiel gegen 1860. Muss man sich da morgens erstmal zwicken, um das alles zu realisieren? Das ist ja doch ein großer Kontrast…
“Na klar ist der Kontrast groß. Im Vergleich zu unseren sonstigen Gegner hat Sechzig eine wahnsinnige Stahlkraft. Sechzig ist einfach Kult. Der Abstieg ist nicht das große Thema bei uns, weil wir zusammen geblieben sind. Als Motto nehmen wir: Liebe kennt keine Liga. Das ist bei Sechzig ja ähnlich.”
Wie bereitet ihr Euch auf das Spiel vor? Beobachtet ihr zum Beispiel die Löwen am Sonntag in Aindling?
“Wir haben die Zügel im Training angezogen und jeder ist richtig heiß auf das Event. Aber nicht nur das Training, sondern auch Arbeitseinsätze gehören für uns Spieler dazu. Von Gegner-Beobachtungen halte ich nichts, wir fokussieren uns auf unsere Spielprinzipien.”
Schwingt auch ein klein wenig Wehmut mit, dass nach dem Zwangsabstieg des TSV 1860 im Vergleich zum Vorjahr keine ganz großen Stars dabei sein werden?
“Für die Situation bei Sechzig können wir nichts. Am Dienstag spielen wir gegen die erste Mannschaft eines Kultvereins schlechthin und das ist Ehre genug.”

Hohe Sicherheitsauflagen führen zu hohem Eintrittspreis

Wie läuft die Organisation bisher? Der Aufwand ist ja doch relativ groß und der Vorlauf kurz. Seid ihr angerichtet, auf was dürfen sich die Löwenfans alles freuen und gibt es eine Zuschauerobergrenze?
“In Berglern halten alle zusammen. Das macht uns aus und die Orga für ein großes Fußballfest läuft auf Hochtouren. Auch wenn wir nur ähnlich viele Zuschauer haben werden (1700 ist die festgelegte maximale Zuschauerzahl) wie in unserem Relegations-Spiel vor fünf Wochen. Dort wurden keine Taschenkontrollen durchgeführt und sonstige Auflagen vorgegeben. Das hat auch funktioniert. Der Fußballfan an sich ist kein Verbrecher. 55 Securities find ich maßlos überzogen.”
Der Eintrittspreis ist mit knapp 20€ im Vergleich zu den letzten Jahren relativ sportlich. Liegt das an den Ausgaben für Sicherheitskräfte usw.?  
“Wie bereits erläutert, mussten wir aus Kostengründen dementsprechend handeln und bitten um Verständnis. Der Aufwand ist nicht ohne für so einen kleinen Dorfverein. Leider haben wir durch die hohen Auflagen des BFV und deren vorgegebenen Sicherheitskonzept erhebliche Kosten, die durch die Teilung des Eintritts nicht getragen werden. Hinzu kommt, dass die Zuschauerzahl durch BFV und Polizei auf 1.700 begrenzt wurde. Wir teilen den Eintritt mit 1860 und der BFV bekommt durch den Sozialeuro auch noch seinen Anteil. Dennoch war es uns wichtig, dass wir dem Motto “Keinen Zwanni für einen Steher” treu bleiben konnten.”

Berglern-Coach: “Das ist kein Freundschaftsspiel”

Was erwartest Du sportlich von Deiner Mannschaft auf dem Platz und auf was müssen sich die Löwen am Dienstag einstellen?
“Der Berglerner Kessel wird brennen. Es ist kein Freundschaftsspiel. Auch wenn ich ein Sechzger bin, werden wir alles abrufen, um die höherklassige Mannschaft so lange es geht zu ärgern. Die Sechzger-Spieler dürfen sich auf unsere Gästekabinen freuen, die demnächst komplett saniert werden…”
Was habt ihr Euch als Team vorgenommen für die neue Saison? Habt ihr Neuzugänge und ist die Rückkehr in die Kreisliga das große Ziel? 
“Die Entwicklung der eigenen Spieler steht im Vordergrund, wir spielen nur mit Berglernern. A-Jugendliche sind zum Kader dazugestoßen und sonst ist die Mannschaft zusammen geblieben. Der Charakter des Teams ist stark und wir können jeden schlagen. Alles andere wird sich zeigen.”

“Der Zwangsabstieg der Löwen ist eine Chance!”

Wie hast Du den Zwangsabstieg der Löwen verfolgt und wie ist Deine aktuelle Stimmungslage in Bezug auf 1860? 
“Für mich ist der Zwangsabstieg eine Chance. Ehrlich gesagt war ich noch nie Sympathisant von unserem Investor, dessen Namen ich nicht mehr erwähnen möchte. Die Sechzger Szene lebt und man merkt eine gewisse Euphorie. Bin mir sicher, dass es bald wieder aufwärts gehen wird. Werde immer zu meinem Verein stehen, egal was kommt!” 
Vielen Dank für das Gespräch.

Solidarität unter Löwen: Unterstützung für die neue Dauerkarte

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Update 19.07.26 13:00 Uhr:
Ein wichtiger Hinweis, an all die lieben Menschen, die unter diesem Artikel im Kommentarbereich angeboten haben, sich auch an dem hier vorgestellten Solidaritäts-Topf zu beteiligen. Aller Voraussicht nach wird der zur Verfügung gestellte Betrag nicht vollständig ausgeschöpft. Es haben seit gestern Nachmittag schon viele Löwenfans um Unterstützung gebeten, aber noch ist genug Geld vorhanden, um auch weiteren Interessierten zu helfen. Insofern bitten wir all jene, die sich beteiligen möchten, ihren Beitrag auf anderem Weg einer guten Sachen zuzuführen. Also z.B. mit einer direkten Spende an den TSV München von 1860 e.V. oder an die Initiative FOOTBALL FOR THE PEOPLE, die immer noch läuft. Das ist organisatorisch einfacher, als eine Beteiligung an der Aktion unseres Spenders. Danke für Eure Solidarität und Eure Uterstützung!

Die Gemeinschaft der Löwenfans hält zusammen! Besonders in schweren Zeiten.
Und gleichwohl viele Anhänger all das, was gerade rund um 1860 passiert, eher als Befreiung und Aufbruch wahrnehmen, denn als ‘schwere Zeit’, gibt es ein aktuelles (finanzielles) Thema, das mehrere tausend Löwen betrifft und einigen von ihnen Kopfzerbrechen bereitet. Es geht um die Notwendigkeit, nur zwei Monate nach dem bereits erfolgten Erwerb von Dauerkarten für’s Sechzgerstadion bei der KGaA erneut tief in die Tasche greifen zu müssen, um für die Regionalliga Bayern neue Saisontickets zu erwerben. Hier findet Ihr die Preise.

Das bereits für die – logischerweise nicht lieferbaren – Drittligakarten bezahlte Geld ist in der vorinsolventen KGaA versickert und die Wahrscheinlichkeit, dass die Käufer von diesem Geld noch etwas zurückerstattet bekommen, ist – vorsichtig ausgedrückt – eher gering. Nun gibt es Löwenfans, die sich die erneute Ausgabe für eine Dauerkarte aber einfach nicht leisten können. Um diesen zu helfen, ist ein Fan auf uns zugekommen und hat uns gebeten, zusammen mit ihm eine Solidaritätsaktion ins Leben zu rufen.
Hier erfahrt Ihr die Details und wie Ihr mitmachen könnt:

Spender aus dem Landkreis Landsberg

Der Spender kommt aus dem Landkreis Landsberg (wo die Löwen in dieser Saison auswärts antreten werden), ist selbst Inhaber mehrerer Dauerkarten auf der Stehhalle und möchte nicht namentlich genannt werden. Aber sein Angebot gerne auf sechzger.de verbreiten und unsere Unterstützung bei der Abwicklung des Ganzen in Anspruch nehmen. Wir helfen gern!

Zur Verfügung steht insgesamt ein mittlerer fünfstelliger Euro-Betrag. Aus einem Solidaritäts-Topf mit diesem Geld sollen all jene Löwenfans unterstützt werden, denen der Erwerb einer weiteren Dauerkarte finanziell nicht möglich ist. Wer für die 3. Liga mehrere Dauerkarten erworben hatte (z.B. für Kinder), der kann für alle oder nur für einzelne neue Jahreskarten einen Antrag auf Unterstützung stellen. Ausgeschlossen von der Aktion sind natürlich all jene, die in der glücklichen Lage sind, ihr Geld vom ersten Kauf zurückerhalten zu haben (wie z.B. der Verfasser dieser Zeilen). Logischerweise werden alle Anträge geprüft und es gibt – bis zur Zusage der Unterstützung – keinen Rechtsanspruch darauf.

Hinweis für alle: Daten melden!

Gerne erinnern wir an dieser Stelle – unabhängig von der Solidaritätsaktion – nochmal alle bisherigen Dauerkartenbesitzer, bis kommenden Montag (20.07., 17:00 Uhr) der Übertragung ihrer Daten an die neue Spielbetriebs-GmbH unter https://tsv.lms-sport.de/ </a>per Formular zuzustimmen. Ohne diesen Schritt, ist es nicht möglich, sein Vorkaufsrecht auszuüben.

Was müssen Interessierte tun?

Wer gerne Unterstüzung aus dem hier vorgestellten Solidaritäts-Topf erhalten möchte, der schreibt (bis spätestens kommenden Montag Nachmittag, 16:00 Uhr) eine Email an redaktion@sechzger.de, die folgende <strong>Inhalte enthält:

  • Betreffzeile: “UNTERSTÜTZUNG FÜR DK 26/27” (Wichtig! Damit wir keine Email übersehen!)
  • Vollständiger Vor- und Nachname
  • Platz im Stadion (Block – ggf. mit Reihe & Sitz) der für die 3. Liga erworbenen Dauerkarte
  • Ein Nachweis, dass die für die 3. Liga erworbene Dauerkarte bezahlt wurde (z.B. ein Screenshot der Rechnung, ggf. auch die Rechnung selbst als Anhang etc.)
  • Eine kurze Erklärung (max. 2-3 Sätze), warum die Unterstützung benötigt wird und ggf. für wieviele Tickets dies der Fall ist.
  • Nicht erforderlich ist ein Nachweis über die Höhe des Erwerbseinkommens, also eine Darstellung der eigenen wirtschaftlichen Situation!
  • Aus rechtlichen Gründen bitten wir noch darum, die nachfolgende Erklärung in die Email zu kopieren (Strg+C – Strg+V):

“Hiermit erkläre ich, dass ich eine oder mehrere Dauerkarte(n) beim TSV München von 1860 für die ursprünglich geplante Drittligasaison 2026/27 bestellt und bezahlt habe, das Geld aber nicht wieder zurückerhalten habe.
>Hiermit erkläre ich dass ich ohne die Kostenübernahme aus dieser Solidaritätsaktion aus finanziellen Gründen nicht in der Lage wäre, erneut die Dauerkarte(n) zu erwerben und auch keine Gründe vorliegen, weshalb ich sowieso vom Erwerb einer neuen Dauerkarte für die Regionalliga Abstand nehmen würde. Ich möchte Dauerkarte(n) für die Saison 2026/27 erwerben und bitte um Unterstützung aus dem Solidaritäts-Topf.”

Wie wird das Ganze abgewickelt?

Wir prüfen die Emails in der Reihenfolge ihres Eingangs und leiten sie direkt an den Spender weiter.
Sobald es einen positiven Bescheid gibt, informiert der Spender die jeweiligen Antragssteller direkt per Email über die Kostenübernahme. Sobald den Antragsstellern dann die Zahlungsaufforderung für die neu bestellte(n) Dauerkarte(n) vorliegt, leiten sie diese per Email direkt an den Spender weiter (nicht mehr an sechzger.de), der die Dauerkarte(n) dann beim Ticketshop umgehend bezahlt. Abschließend sendet der Spender nochmal eine Email mit der Bestätigung der Bezahlung an die begünstigten Löwenfans. Damit diese Bescheid wissen, dass der fällige Betrag bezahlt wurde und sich entspannt auf die neue Saison freuen können.
Alles klar?

Stolz und Dankbarkeit

Wir sind stolz, als Fanportal die großartige Aktion unterstützen zu dürfen und so ein klein wenig beitragen zu können, dass der eine oder andere, der in den letzten Tagen vielleicht schlaflose Nächte wegen der finanziellen Belastung durch die neue Dauerkarte durchlebt hat, nun ein wenig optimistischer auf die neue Saison blicken kann! Dem Spender gebührt mindestens 1860facher Dank für seine Initiative! Hier zeigt sich wieder einmal, dass Löwen zusammen halten – in guten und in schwierigen Zeiten.

Eine wichtige Bemerkung an die Begünstigten

Sollte – wider Erwarten – in der nahen oder fernen Zukunft noch eine Auszahlung – zumindest von Teilbeträgen der ersten Dauerkarte – an den einen oder anderen Teilnehmer der Aktion erfolgen, so rufen wir gemeinsam (also der Spender und sechzger.de) die hier Begünstigen dazu auf, den Betrag dann direkt an den TSV München von 1860 e.V. zu spenden. Gleiches gilt auch für eine Weitergabe der Dauerkarte im Zweitmarkt, wenn im Laufe der Saison Spiele nicht besucht werden.

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Titelbild: Choreo in der Westkurve im November 2019 vor dem Derby gegen die kleinen Roten. “ALLE GEMEINSAM STEHEN WIR EIN – FÜR UNSERE STADT UND IHREN VEREIN”. Vielleicht auch ein Leitbild für die hier vorgestellte Aktion.

 

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München II – TuS Geretsried

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Fotogalerie TSV 1860 II TuS Geretsried

Zeuge eines historischen Moments wurden gestern Abend rund 400 Leute, als die 2. Mannschaft der Löwen das erste Pflichtspiel der neugegründeten Spielbetriebs-GmbH absolvierten. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München II gegen den TuS Geretsried.

Fotogalerie zu TSV 1860 II – Tus Geretsried

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Alper Kayabunar im Interview

Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

18.07.2015: TSV 1860 unterliegt Swansea City in Giesing

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TSV 1860 Swansea City Ticket

Die Freude war groß, als die Löwen ankündigten, im Sechzgerstadion einen britischen Verein zu einem Testspiel empfangen zu wollen. Zwar war Swansea City nicht der ganz große Name, den man sich erhofft hatte, aber natürlich war das dennoch ein Zuckerl in einer Zeit, in der der TSV 1860 vor den Toren der Stadt in einer überdimensionierten Arena dahindarbte.

Teurer Eintritt schreckt Fans ab

Die Ernüchterung folgte auf dem Fuß: Die kurzzeitige Rückkehr nach Giesing wollte sich der TSV 1860 vergolden lassen und rief fast schon unverschämte Preise für ein Freundschaftsspiel auf. Die Folge: Lediglich 2500 Zuschauer kamen ins Grünwalder Stadion, um sich die Partie der Löwen gegen den Gegner aus Wales live anzusehen.

Auf dem Platz bestimmten The Swans zunächst das Geschehen und gingen folgerichtig bereits in der 8. Minute durch Cork in Führung. Zwar zeigte sich die Elf von Trainer Torsten Fröhling engagiert, deutlich mehr von der Partie hatten jedoch die Gäste, deren einziges Manko die Chancenverwertung war.

TSV 1860 unterliegt Swansea City bei Generalprobe

So stand es bei der Generalprobe für den Saisonstart in Heidenheim eine Woche später zur Pause nur 0:1 und in der 66. Minute gelang Adlung per Elfmeter gar der schmeichelhafte Ausgleich. Trotz der spärlichen Kulisse herrschte gute Stimmung auf Giesings Höhen, die auch durch das 1:2 durch Gomis (72.) nicht getrübt wurde.

Kapitän Christopher Schindler zeigte sich in Hinblick auf den 1. Spieltag der 2. Liga trotz der unnötigen Gegentore optimistisch:

“Das darf nicht passieren, wir müssen wacher sein. Ich glaube dennoch, dass wir unsere Erkenntnisse aus dem Spiel ziehen konnten.”

Wenige Tage später verloren die Löwen 0:1 in Heidenheim und konnten erst am 13. Spieltag den ersten Saisonsieg einfahren…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Torsten Fröhling setzte heute vor elf Jahren gegen Swansea City auf folgende Mannschaft des TSV 1860:

Eicher (46. Ortega) – Claasen (46. Kovac), Schindler, Degenek (46. Bülow), Wittek – Simon (66. Vollmann), Kagelmacher (82. Lacazette), Stahl (66. Neudecker), Rama (57. Wolf), Adlung (82. Mulic), Hain (46. Okotie)

Tore:
0:1 Cork (8.), 1:1 Adlung (66., Elfmeter), 1:2 Gomis (72.)

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Amas starten mit 5:1-Heimsieg

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Jubel Amas 5:1

Die Stimmung war am Freitag gelöst wie selten an der Grünwalder Straße 114. Die etwa 300 Zuschauer beim Bayernliga-Auftakt sahen einen am Ende deutlichen 5:1-Sieg der Amas des TSV 1860 München gegen den TuS Geretsried. Man begrüßte sich freudig nach den schweren letzten Wochen, fast der komplette e.V.-Vorstand mischte sich unter die Löwen-Fans und bekam viel Lob für die Energie-Leistung der letzten Tage. Die Stimmung rund um den Fünfer-Platz war super, nicht umsonst aufgrund des Teams, denn die Sechzger konnten einen 22-Mann-Kader aufbieten und zeigten vor allem im zweiten Durchgang einen starken Auftritt. Jubel, Trubel, Heiterkeit also, abgesehen von einem kleinen Grüppchen mürrischer, älterer Männer am Rande der Anlage.

Neuzugang Bell in der Startelf

Neuzugang Julian Bell stand in der Startelf und war über 90 Minuten ein absoluter Aktivposten auf der rechten Außenbahn. Die gute Stimmung konnten weder ein kurzer Regenschauer, noch der Führungstreffer der Geretsrieder trüben. Die Gäste gingen fünf Minuten vor der Halbzeit durch einen unglücklich abgefälschten und für Keeper Paul Bachmann unhaltbaren Schuss mit 0:1 in Front. Doch die Löwen antworteten noch vor dem Seitenwechsel. Eine scharfe Hereingabe vom linken Flügel nahm Luis Pereira de Azambuja direkt und traf zum 1:1 in die Maschen. Damit ist er der erste Torschütze der neu gegründeten Spielbetriebs-GmbH und sicherte sich einen Platz in den Geschichtsbüchern. Insgesamt war es ein leistungsgerechter Pausenstand, auch wenn die Hausherren durchaus mehr Spielanteile hatten. Zu gefallen wussten auch die weißen Interims-Trikots, die mit ihrer Schlichtheit überzeugten.

Pause wird zum Ratschen genutzt

Für viele der 300 Zuschauer war die Pause fast zu kurz. Denn bei Currywurst und Kaltgetränken wurde die Halbzeit zum ausgiebigen Ratschen genutzt, an Themen mangelte es nach den intensiven letzten Wochen nicht. Auch die Amas legte nach Wiederanpfiff auf dem Feld noch eine Schippe drauf. Noch keine Stunde war gespielt als das 2:1 fiel. Raphael Wach brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit Zug auf den Elfmeterpunkt und Kapitän Lasse Faßmann köpfte mit viel Schwung ein zur erstmaligen Löwen-Führung. Anschließend bekamen die Zuschauer Einbahnstraßen-Fußball zu sehen. Geretsried versucht zwar noch einmal ins Spiel zu kommen, war aber durch die offensive Ausrichtung hinten zumeist offen wie ein Scheunentor.

Die Löwen legen nach – Jubel bei Amas über 5:1-Sieg

Die U21 des TSV 1860 München ließ sich im historischen ersten Match der Spielbetriebs-GmbH nicht lange bitten und bescherte den Fans noch jede Menge Grund zum Feiern und Klatschen. Sogar ein “Ha-Ho-Höre, Sechzig Amateure” brandete zwischenzeitlich auf der Gegengeraden auf. Die Vorentscheidung besorgte mit dem Tor zum 3:1 der kurz zuvor eingewechselte Rron Golsaci, der bereits in der Vorwoche beim 2:0-Sieg beim Härtetest in Deisenhofen überzeugt hatte, als er den TuS-Keeper tunnelte. Einen schnellen Konter schloss Loris Husic cool zum 4:1 ab, den Schlusspunkt zum 5:1-Endstand setzte dann Mustafa Tekin, der einen Torwartfehler sehenswert nutzte. Damit sind die Amas zumindest bis zum Samstag der erste Spitzenreiter der sehr jungen Saison in der Bayernliga Süd und konnten gemeinsam mit den Löwenfans feiern. Der Start ins Wochenende ist also gelungen.

Coach Alper Kayabunar zufrieden mit dem Auftakt

Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Alper Kayabunar mit dem historischen ersten Sieg der neuen Gesellschaft zufrieden. “Wir sind stolz drauf. Es hat Spaß gemacht. Die Art und Weise wie wir Fußball gespielt haben war genau so, wie wir es uns vorgenommen haben. Die Jungs haben alles reingehauen und verdient das Spiel gewonnen. Das hat richtig Spaß gemacht”, resümierte der Löwen-Coach. So kann es also weitergehen für die Löwen. Der Neustart nach der langen und zumeist tristen KGaA-Zeit ist gelungen, sowohl sportlich, als auch stimmungstechnisch, denn der Löwenkosmos blickt nun wieder optimistisch in die Zukunft. “Die Jungs geben alle Gas. Auch die, die reingekommen sind, haben das richtig gut gemacht”, sagte Alper Kayabunar weiter. Das komplette Interview nach dem Spiel findet ihr hier auf YouTube!

 

 

Regionalliga: Erste Spiele des TSV 1860 fix terminiert

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1860

Bereits in der kommenden Woche startet die Regionalliga Bayern, am 2. Spieltag steigen dann auch die Löwen ein. Nun wurden die ersten Spiele des TSV 1860 fix terminiert.

Erste Spiele des TSV 1860 fix terminiert

Los gehts für Münchens große Liebe bekanntermaßen im Schweinfurter Sachs-Stadion, ehe man eine Woche später den FC Augsburg auf Giesings Höhen empfängt. Hier die genauen Terminierungen:

1. Spieltag: spielfrei
2. Spieltag: Samstag, 01.08., 14.00 Uhr: FC Schweinfurt 05 – TSV 1860
3. Spieltag: Freitag, 07.08., 19.00 Uhr: TSV 1860 – FC Augsburg II
4. Spieltag: Freitag, 14.08., 19.00 Uhr: FC Memmingen – TSV 1860
5. Spieltag: Dienstag, 18.08., 19.00 Uhr: TSV Aubstadt – TSV 1860
6. Spieltag: Sonntag, 30.08., 15.00 Uhr: TSV 1860 – TSV Landsberg
7. Spieltag: Freitag, 04.09., 18.30 Uhr: DJK Vilzing – TSV 1860
8. Spieltag: Freitag, 11.09., 19.00 Uhr: TSV 1860 – Schwaben Augsburg

Kommet reichlich, Löwenfans!

Die Tinte ist trocken: Florian Niederlechner bleibt ein Löwe

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Quelle: TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

Er ist eine echte Identifikationsfigur und soll die junge Mannschaft in der neuen Regionalliga-Saison führen: Florian Niederlechner bleibt ein Löwe und hat einen Vertrag bei der Spielbetriebs-GmbH für die neue Spielzeit unterzeichnet. Damit ist er nach Tunay Deniz der zweite Spieler aus dem Drittliga-Kader der vergangenen Saison, der bei Münchens großer Liebe bleibt. Der Jubel unter den Löwenfans dürfte groß sein. In der Rückrunde hatte sich Niederlechners Vertrag für die dritte Liga eigentlich ohnehin automatisch verlängert. Durch die Insolvenz der KGaA verlor dieser allerdings seine Gültigkeit.

Knapp 200 Bundesliga-Spiele an Erfahrung

Niederlechner blickt auf die Erfahrung von 197 Spielen in der 1. Bundesliga zurück, spiele dort unter anderem für den SC Freiburg und den FSV Mainz 05. In der 2. Bundesliga kam er insgesamt 127 Mal zum Einsatz. In der vergangenen Spielzeit stand er 19 Mal für die Sechzger auf dem Rasen und erzielte dabei vier Treffer. Nun will der 35-jährige Stürmer, der aus der Ebersberger Region stammt, auch beim Neuaufbau mithelfen. Er war vor der letzten Drittliga-Saison zum Verein seines Herzens zurückgekehrt, wo er einst auch schon im NLZ gespielt hatte. Um bei 1860 bleiben zu können, lehnte er in den vergangenen Tagen einen unterschriftsreifen Vertrag von Austria Salzburg ab.

Das sagt Niederlechner selbst zur Vertragsunterzeichnung

Schon bei meiner letzten Verlängerung habe ich gesagt, dass meine Zeit noch nicht vorbei ist, und dass ich noch ein paar Tore für die Löwen schießen muss. Daran hat sich nichts geändert. Ich bin in der vergangenen Saison mit ganz anderen Ambitionen gestartet. Dass es am Ende so gekommen ist und der Verein nun in der Regionalliga startet, war natürlich zuerst schwer zu verdauen. Aber ich habe mein Wort gegeben und werde es halten. Ich gehe den Weg mit und werde alles daransetzen, die Fans wieder glücklich zu machen.

Thomas Probst: Die Löwen leben!

Ein Spieler mit diesem Können, diesem Torriecher und dieser Erfahrung ist für uns Gold wert. Dass Flo sein Versprechen wahrmacht und im Löwen-Trikot in der Regionalliga aufläuft, zeigt, wie sehr ihm dieser Verein am Herzen liegt. Wir sind sehr dankbar, dass es uns gelungen ist, diesen Vertrag zu schließen, und freuen uns, den Weg mit ihm, aber auch mit allen anderen Spielern zu gehen. Die Löwen leben!

Quelle Titelbild: TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

TSV 1860 München tritt mit Sondertrikot an

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Trikots des TSV 1860 München
Trikots des TSV 1860 München

Wie der TSV 1860 München heute mitteilte, laufen die Löwen in den ersten Pflichtspielen der Saison mit einem ausrüsterfreien Sondertrikot auf. Der Grund dafür ist verständlich: Die offiziellen Trikots der Saison 2026/27 von Neu-Ausrüster Societas befinden sich aufgrund der besonderen Umstände momentan noch in der Produktion. Die Vorstellung dieser Trikots folgt dann in Kürze.

Debüt des Sondertrikot heute Abend

Das erste mal in Aktion kann man das Sondertrikot heute beim historischem ersten Spiel unter der Leitung der neuen Spielbetriebsgesellschaft sehen. Um 18:60 tritt die Zweitvertretung der Löwen am Trainingsgelände gegen den TuS Geretsried an. Für den TSV 1860 ist es ist zeitgleich der Start der Bayernliga Süd Saison. Mehr dazu im Vorbericht.

 

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Ein von @tsv1860fussball geteilter Beitrag

 

Pokal: SV Eintracht Berglern – TSV 1860 live im TV

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Innerhalb von nur 20 Minuten war das Pokalspiel im Landkreis Erding ausverkauft. Nun die gute Nachricht für alle, die leer ausgingen: Der Erstrundenauftritt des TSV 1860 München beim SV Eintracht Berglern wird auf DF1 live im TV übertragen. Selbstverständlich wird es auf sechzger.de auch einen Liveticker geben!

SV Eintracht Berglern – TSV 1860 live im TV

DF1 produziert die Begegnung mit umfassender Redaktion eigenständig live vor Ort. Bereits ab 18.15 Uhr stimmen Moderation, Analysen und Hintergrundberichte auf den Pflichtspielauftakt der Löwen ein, ehe der Ball ab 18.30 Uhr rollt. Kommentiert wird die Partie von Basti Schwele.

David Müller, Geschäftsführer des TV-Senders DF1, fasst zusammen:

“Der TSV 1860 München zählt zu den traditionsreichsten und zuschauerstärksten Fußballvereinen Deutschlands. Wir freuen uns sehr, den Pflichtspielauftakt der Löwen live im Free-TV zu zeigen und das Pokalduell beim SV Eintracht Berglern mit einer eigenen Produktion umzusetzen. Solche Spiele stehen für die besondere Faszination des Fußballs: Tradition, Leidenschaft und die Chance des Außenseiters – genau diese Geschichten mit regionaler Relevanz und großer Strahlkraft wollen wir für die Fans auf DF1 erlebbar machen.”

Ohne Löwe auf der Brust: TSV 1860 tritt vorübergehend mit Logo der FA an

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fa tsv 1860 logo instagram

Wenn man in Fußball-Deutschland von den “Löwen” spricht, ist in der Regel der TSV 1860 gemeint – man möge es uns in Braunschweig nachsehen. Und doch wird das ikonische Wappen mit den acht Ecken aus lizenzrechtlichen Gründen auf dem Trikot der Regionalliga-Saison 2026/27 fehlen. Stattdessen wird der TSV 1860 mit dem Logo der Fußballabteilung (FA) auf der Brust antreten. Nach BR24 Informationen hat der TSV 1860 München das FA-Logo schon beim Bayerischen Fußballverband eingereicht.

Die Löwen ohne Löwe auf der Brust

Eigentlich unvorstellbar, aber wahr! Doch warum?

Die Marke als gewerbliches Schutzrecht gibt es in verschiedenen Konstellationen. Bei den Löwen beschäftigen wir uns mit Wortmarken bzw. Wort-Bild-Marken. Eine Wortmarke schützt rein das Wort, also den Namen der Marke. Eine Wort-Bild-Marke schützt eine grafische Darstellung einer Marke, in welcher ein Wort oder Zeichenfolgen enthalten sind. Das bekannte 1860-Logo mit dem Löwen und den 4 Zahlen „1860“ stellt eine solche Wort-Bild-Marke dar.

Ein Auszug über die 1860-relevanten Marken:

Marke                                       Markenart                  Inhaber

1860 München                           Wortmarke                  e.V.

1860 München                           Wortmarke                  KGaA

1860                                         Wortmarke                  KGaA

„1860 Logo: Löwe + 1860“         Wort-Bildmarke            KGaA (5 Versionen)

„1860 Logo: Löwe + 1860“         Wort-Bildmarke            e.V. (1 Version)

Einmal Löwe – immer Löwe         Wortmarke                  KGaA

Münchens große Liebe                 Wortmarke                 Stefan Schneider

Rechtliche Unsicherheit als Risiko

Die TSV 1860 Merchandising GmbH ist nicht Inhaberin einer zu 1860 zugehörigen Marke. Um jedoch Fanartikel mit dem 1860-Löwen vertreiben zu dürfen und keine Markenverletzung zu begehen, benötigt sie die Erlaubnis der Markeninhaberin, in diesem Fall der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA oder hinsichtlich des Spruches „Münchens große Liebe“ des Stadionsprechers Stefan Schneider.

Da die KGaA über die Rechte an fünf Versionen der Wort-Bildmarke „1860 Logo: Löwe + 1860“ und diese zum Vertrieb an die Merchandising GmbH freigegeben hat, ist das Risiko eines drohenden Rechtsstreits einfach zu groß, um das bekannte Wappen des TSV 1860 zu nutzen. Die Merchandising GmbH ist bekanntermaßen schon aus banaleren Gründen vor Gericht gezogen…

TSV 1860 München tritt mit Logo der FA an

Die Löwen müssen also auf ihr ikonisches Wahrzeichen verzichten, die Lösung des Problems liegt jedoch ganz nah – und stellt eine Referenz an die Historie unseres wunderbaren Vereins dar. Der TSV 1860 wird in der bevorstehenden Spielzeit mit dem Wappen der Fußballabteilung (FA) antreten, das bereits 1919 eingeführt wurde, also bereits bevor der Löwe Einzug ins Wappen des Vereins hielt.

Dass der TSV 1860 perspektivisch wieder mit dem Löwen auf der Brust antreten möchte, liegt auf der Hand. Und dass dies schon vor 2031 geschehen soll, wenn die Nutzungsrechte der Merchsndising GmbH auslaufen, ist eine der großen Aufgaben an der Grünwalder Straße 114…