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Später Ausgleich – Löwen nur mit 2:2-Remis in Vilzing

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Ausgleich Löwen Vilzing

Der TSV 1860 München musste sich am Freitagabend bei der DJK Vilzing erneut mit einem Punkt zufrieden geben. Die Sechzger führten früh und lange. Niederlechner hatte zum 0:1 getroffen, nach dem Ausgleich im zweiten Durchgang versenkte Deniz das Leder weit aus der eigenen Hälfte heraus zum 1:2. Doch die Löwen brachten die Führung nicht über die Zeit. Ausgerechnet Ex-Löwe Ziereis war es, der in der Nachspielzeit zum 2:2-Endstand traf und den TSV 1860 damit um den dritten Auswärtssieg in Folge brachte.

Löwen mit zahlreichen Umstellungen

Wie erwartet stellte Trainer Alper Kayabunar sein Team im Vergleich zum 1:3 im Toto-Pokal gegen Buchbach deutlich um. Im Tor stand wieder Eicher. Die Viererkette bildeten Bell, Faßmann, Weber und Fiedler. Mit Deniz, Dressel und Eberwein im Zentrun, Wagner und Erdogan auf dem Flügel, sowie Niederlechner im Sturm gingen die Gäste in die Partie.

Niederlechner trifft früh zur Führung

Zu Beginn der Partie nutzten die Löwen einen Ballverlust der Hausherren effizient zur Führung. Fiedler steckte durch auf Niederlechner und der traf aus 17 Metern flach ins Netz. Dressel versäumte es, für dominante Gäste, den zweiten Treffer nachzulegen. Auch Wagner und Niederlechner scheiterten in aussichtsreicher Position. Vilzing schüttelte sich nach 30 Minuten etwas und kam zu ersten Angriffen. Doch die Sechzger standen defensiv gut und ließen außer Distanzschüssen nichts zu. So ging es mit einer verdienten 0:1-Führung in die Kabinen.

Vilzing gleicht nach der Pause aus

Doch es kam wie es kommen musste und Vilzing glich zehn Minuten nach der Pause bei einem Konter aus zum 1:1. Sechzig antwortete wenig später. Deniz schlug mit einem Geniestreich postwendend zurück. Aus etwa 60-70 Metern traf er, weit aus der eigenen Hälfte heraus, zum 1:2 über den aufgerückten Vilzinger Keeper in die Maschen. Die Hausherren machten nun auf, Sechzig konterte, doch erneut haperte es im Abschluss. Unter anderem Niederlechner hatte Pech, als er nur die Querlatte traf.

Bitterer Nackenschlag in der Nachspielzeit

Diese Nachlässigkeit vor dem gegnerischen Kaste wurde in der Nachspielzeit bestraft. Nach einer Flanke stand Ex-Löwe Ziereis goldrichtig und traf zum 2:2-Endstand. Direkt danach pfiff der Schiedsrichter ab. Für die Löwen fühlte sich das Unentschieden nach einer weitgehend überlegen geführten Partie eher wie eine Niederlage an, obwohl man auch im sechsten Regionalliga-Spiel in Folge ungeschlagen blieb.

Liveticker: DJK Vilzing – TSV 1860 München (7. Spieltag)

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Liveticker Vilzing 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen der DJK Vilzing und dem TSV 1860 München! Die beiden Mannschaften treffen am 7. Spieltag der Regionalliga Bayern im Manfred-Zollner-Stadion aufeinander.

Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den TSV Landsberg und dem Pokal-Aus gegen Buchbach möchte die Elf von Trainer Alper Kayabunar wieder auf die Erfolgsstraße einbiegen. Angesichts der hohen Belastung und des starken Gegners, der von seinen Fans sicher ordentlich Unterstützung erfahren wird, ist dies alles andere als ein einfaches Unterfangen. Dennoch können die Löwen selbstbewusst nach Vilzing reisen und kehren hoffentlich mit drei wichtigen Punkten in Gepäck nach Giesing zurück.

Statistik

Aufstellung:
Eicher – Bell, Faßmann, Weber, Fiedler – Dressel, Deniz (89. Uhlmann) – Wagner (68. Ott), Eberwein, Erdogan – Niederlechner (84. Ortivero Calderon)

Bank:
Musa (TW), Collins, Hoppe, Wach, Moumou, Gevorgyan, Estermann

Tore:
0:1 Niederlechner (9.), 1:1 Leipold (55.), 1:2 Deniz (63.), 2:2 Ziereis (90.+4)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Seiffert (verletzt) Dordan, Klose (beide Trainingsrückstand),  Bachmann, Krasniqi (beide 2. Mannschaft)

Ausfälle bei der DJK Vilzing:
keine

Diesen Löwen droht eine Sperre

Noch sind keine Löwen von einer Gelbsperre bedroht.

Wo könnt ihr das Spiel DJK Vilzing – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Die Partie der Löwen in Vilzing wird bei BR24Sport im Stream live übertragen.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

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Jetzt erst recht: Amas empfangen den FC Gundelfingen

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Am Freitagabend steht für die zweite Mannschaft des TSV 1860 München das nächste Heimspiel in der Bayernliga Süd an. Um 19 Uhr trifft die Mannschaft auf den FC Gundelfingen. Gespielt am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Und gerade jetzt brauchen die jungen Löwen Unterstützung.

Amas warten auf die Wende

Die vergangenen Spiele liefen für die Mannschaft von Christoph Rech und Wolfgang Sonnenhauser alles andere als nach Wunsch. Die Löwen mussten zuletzt mehrere Niederlagen in Folge hinnehmen und warten damit dringend auf ein Erfolgserlebnis. Gegen Gundelfingen soll nun die Wende gelingen. Leicht wird die Aufgabe allerdings nicht. Der FCG reist mit dem Wissen nach München, das letzte direkte Duell gewonnen zu haben. Im Mai setzte sich Gundelfingen mit 4:2 gegen die Löwen durch. Die Mannschaft von Trainer Thomas Rudolph hat damit gezeigt, dass sie die Sechzger durchaus vor Probleme stellen kann.

Das sagt der Coach zum Spiel

Rech zur Aufgabe am Freitag:

„Der FC Gundelfingen spielt sehr körperbetont, hat ein gutes Umschaltspiel und versucht, auch fußballerisch Lösungen zu finden. Es wird mit Sicherheit wieder eine Herausforderung werden.“

Für die Löwen ist die Partie deshalb nicht nur eine wichtige Gelegenheit, endlich wieder zu punkten, sondern gleichzeitig auch die Chance auf eine Revanche.

Gundelfingen kommt mit Punktgewinn

Der FC Gundelfingen konnte zuletzt immerhin einen Punkt sammeln. Gegen den TSV Kottern lag der FCG lange zurück, ehe Janis Peter in der 88. Minute noch zum 1:1 ausglich. Die Löwen werden entsprechend gewarnt sein. Aktuell steht Gundelfingen auf Platz neun, einen Platz vor den Löwen. Gleichzeitig bietet sich den Amateuren die Gelegenheit, nach der jüngsten Niederlagenserie endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Dafür braucht es neben einer konzentrierten Leistung auf dem Platz auch die Unterstützung von außen.

Wer nicht nach Vilzing fährt: Ab zu den Amas!

Während die Profimannschaft parallel auswärts beim DJK Vilzing gefordert ist, bietet sich für alle Löwenfans, die nicht mit nach Vilzing fahren können oder wollen, eine hervorragende Alternative. Gerade in einer schwierigen Phase kann die Unterstützung der Löwenfans einen Unterschied machen. Die junge Mannschaft braucht nach den zuletzt verlorenen Spielen Selbstvertrauen – und genau dafür kann eine gute Kulisse am Trainingsgelände sorgen.

TSV 1860 – DJK Vilzing: Ergebnistipp von Max Heisler

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Max Heisler ist Ur-Giesinger, Gastronom und aus dem Viertel kaum wegzudenken. Mit Lokalen wie dem ROODY, der Boazeria und dem Saletta Giesing sorgt er dafür, dass in Giesing nicht nur Fußball gespielt, sondern auch ordentlich eingekehrt wird. Seine Verbindung zu Sechzig reicht dabei weit zurück: Schon als Kind hat er beim TSV 1860 in der Bambini-Gruppe selbst gegen den Ball getreten. Aufgewachsen in Untergiesing, deshalb gehört Sechzig für ihn zum Viertel schlicht dazu. Daneben engagiert er sich mit der Stiftung Kulturator für soziale und kulturelle Projekte. Heute wagt er für sechzger.de den Blick in die Glaskugel.

Ergebnistipp: Maxi Heisler erwartet ein schweres Spiel

Als wir ihn angefragt haben, war er gar nicht so happy über die Spielauswahl, steht doch heute mit Vilzing der Tabellendritte an, der mit vier Siegen und zwei Niederlagen in die Saison startete. Allerdings ereilte die Vilzinger im Toto-Pokal das gleiche Los wie unsere Löwen, sie scheiterten trotz 2:0 Pausenführung am Landesligisten FC Dingolfing. Wirklich sicher ist er sich aber nicht beim Ergebnis:

“Ich glaub, des wird ne heiße Kiste. 60 hatte unter der Woche noch das Pokalspiel, also weniger Regeneration, muss nach dem 1:3 aber auch direkt eine Reaktion zeigen. Vilzing ist gerade gut drauf und zuhause unangenehm. Ich würd auf ein 2:2 tippen. Wenn 60 einen guten Tag erwischt, und immerhin ist das Logo wieder da, ist aber auch ein 2:3 drin.”

Und dann nach dem nächsten Heimspiel aufs Ois Giasing

Neben den eigenen Lokalitäten, die er betreibt, war bzw. ist er auch immer stark in die Planung des Ois Giasing involviert, das dieses Jahr am Samstag den 12. September stattfindet. Ab 12Uhr mittags ist an rund 60 Spielorten unterschiedlichstes Programm geboten. Aktuell kann man sich auch noch die Streifenkarte kaufen, mit der man für 29€ einen Verzehrgutschein in Höhe von 55€ in elf teilnehmenden Kneipen erhält. Auch Helfer und Spenden werden weiterhin gesucht, nähere Infos findet ihr auf der Instagram-Seite des Fests (hier). Hierfür ist die Vorhersage natürlich einfacher: Das Ergebnis wird ein unglaublich schöner Tag, an dem das Viertel lebt wie an einem Heimspieltag (vielleicht sogar noch etwas mehr) und sehr wahrscheinlich auch der ein oder andere Rausch.

 

Gegnervorstellung 26/27: Deutsche Jugendkraft Vilzing e.V.

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Die sehr englische Woche mit drei Spielen in sechs Tagen ist für die Löwen ziemlich schlecht losgegangen. Das erste Mal in dieser Spielzeit ist so etwas wie Ernüchterung zu spüren. Davon dürfen sich Mannschaft und Auswärtsreisende aber nicht beeindrucken lassen, denn es geht gegen einen gefährlichen und bisher unbekannten Gegner, die Deutsche Jugendkraft Vilzing e.V.!

Wo spielen wir da eigentlich?

Vilzing ist ein Stadtteil der Kreisstadt Cham und liegt als separates Pfarrdorf rund 5,5km südlich des Stadtzentrums westlich der B20. Die Ortschaft hat rund 500 Einwohner und bis auf die Kirche St. Laurentius keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Glaubt man Wikipedia ist dort auch noch nie etwas bewegendes passiert, man verfügt aber über die für ein bayerisches Dorf notwendige Grundausstattung aus Sportverein, Feuerwehr, Schützenverein, Obst- und Gartenbauverein, Soldatenkameradschaft und Frauenvereinigung.

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Vilzing ist sehr gut in die Saison gestartet und rangiert nach 6 Spielen mit 12 Punkten auf Tabellenplatz 3. Bei einer von Bilanz von 4-0-2 und einer Tordifferenz 11:9 kann man aber erkennen, dass die Oberpfälzer alles andere als unschlagbar sind. Im Pokal ist man außerdem im Elfmeterschießen gegen Dingolfing (LL) ausgeschieden. Eigentlich fallen in Partien mit Vilzinger Beteiligung nicht so viele Tore. Nicht so in der vergangenen Runde, als man fast ein 4:0 herschenkte und am Ende doch noch mit 5:4 in Burghausen gewann. Davor hatte es Niederlagen gegen Augsburg II und Schweinfurt gesetzt.

Kader & Transfers

Wenig Fluktuation gab es im Sommer in der Oberpfalz. Bis auf den Abgang von Felix Weber nach München wirkten alle Abgänge nicht vom Fußball motiviert. Zwei Spieler zog es in die Bayernliga zu Fortuna Regensburg (Studium/Arbeit) und einen Außenverteidiger nach Wien zum FavAC in die Regionalliga Ost. Hier ist bestätigt, dass ein Studium der Grund für den Abgang ist.

Die Zugänge sind hauptsächlich Ergänzungsspieler. Nur der 19-jährige Max Meyer kam aus der Regionalliga von Fürth II und gehört bisher zum absoluten Stamm. Außenverteidiger Auburger (25) wechselte aus Landsberg in die Oberpfalz und ist ebenfalls Teil der erweiterten ersten Elf. Der Grundstein für den Erfolg ist aber die Kontinuität im Kader. Aufpassen müssen die Löwen besonders auf die Stürmer Andreas Jünger (32, 5 Tore) und Erol Özbay (22, 3 Tore). Ex-Löwe Markus Ziereis ist außerdem auch immer für ein Tor gut. Im Mittelfeld hat Paul Grauschopf (Ex-Haching) Drittliga-Erfahrung.

Der bekannteste Abgang war insgesamt, der Wechsel von Trainer Kirschbaum – nach Saisonbeginn – zum FC St. Gallen. Seit dem vierten Spieltag steht deshalb nun Nachfolger Wolfgang Beller (Ex-Cotrainer von Markus Weinzierl) an der Seitenlinie.

Vereinsgeschichte

Die Fußballer der DJK Vilzing spielten jahrzehntelang auf Kreisebene, ehe der regionale Unternehmer Manfred Zollner und der damalige Abteilungsleiter Karl Wanninger (Abteilungsleiter bis 2019) in den 1990er-Jahren begannen, den Verein finanziell zu unterstützen bzw. entsprechend zu organisieren. Von der B-Klasse ging es binnen 20 Jahren bis in die Bayernliga. Das Maximalziel der Verantwortlichen ist die Regionalliga Bayern.

1995 gelang mit Spielertrainer Thomas Bauer erstmals der Aufstieg in die Bezirksliga Oberpfalz. Mit der Bezirksligameisterschaft 1998 qualifizierte sich der Verein für die Bezirksoberliga, zwei Jahre später folgte der erstmalige Aufstieg in die Landesliga. Unterbrochen von zwei Abstiegen 2006 und 2011 spielte die DJK zwölf Jahre in der Landesliga. 2008 und 2013 scheiterte der Verein in der Relegation zur Bayernliga. 2014 gelang mit Trainer Sepp Beller schließlich der erstmalige Aufstieg in die Bayernliga. 2022 feierte man die Meisterschaft in der Nordstaffel der Bayernliga und stieg erstmals in die Regionalliga auf.

Verein

Die DJK hat rund 700 Mitglieder in den Abteilungen Fußball, Turnen und Ski. Das Schicksal der Schwarz-Gelben hängt seit einigen Jahrzehnten vom Hauptsponsor, der Zollner Elektronik AG, ab. Der größte Arbeitgeber des Landkreises mit ca. 12.500 Mitarbeitenden (weltweit) finanziert die sportlichen Höhenflüge im kleinen Dorf. Gegründet wurde der Verein erst 1967 und hat mittlerweile dem großen Nachbarn ASV Cham den Rang abgelaufen. Man ist weiterhin Mitglied im DJK-Sportverband. Dieser ist der katholische Sportverband in Deutschland mit über 458.000 Mitgliedern in rund 1100 Vereinen. “Jugendkraft” ist hierbei ähnlich der Verwendung von “Juventus” im italienischen Fußball zu verstehen.

Das Stadion

Der Sportplatz in Vilzing heißt Manfred-Zollner-Stadion und fasst rund 2500 Plätze, davon 300 überdachte Sitzplätze und 288 Stehplätze Gäste.

 

Der Gästeblock in Vilzing.

Das Stadion verfügt zwar über eine große Anzeigentafel, hat aber laut Vereinswebseite kein Flutlicht.

So sah die Haupttribüne vor dem Umbau 2020 von hinten aus.

Auch ein Umbau im Jahr 2020 konnte den Standort nicht komplett Regionalliga tauglich machen. Immer wieder gibt es Probleme mit der Zuschauerkapazität und Genehmigungen.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Hauptsponsor Zollner hat auch den Drachen-Roboter für den Further Drachenstich entwickelt und gebaut, den (damals) weltgrößten Laufroboter.
  • Das Maskottchen: “Unser tierischer Neuzugang mit der Nr. 67 im Sommer 2024: Wolf Vilzi”
  • Das heutige Spiel ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Kampfmannschaften.

Der 7. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr DJK Vilzing – TSV München von 1860
19:00 Uhr Seitenstraße 1b – Eichstätt
19:00 Uhr Eltersdorf – Illertissen
19:00 Uhr Bayreuth – Burghausen
19:00 Uhr Aubstadt – Ansbach 
Samstag 14:00 Uhr Haching – Augsburg II
14:00 Uhr Landsberg – Buchbach
14:00 Uhr Nürnberg II- Schweinfurt
14:00 Uhr Schwaben Augsburg – Memmingen 
Spielfrei Fürth II

 

Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Heute Abend geht es für die Löwen in den Nord-Osten des Freistaats. Um 18:60 Uhr sind die Sechzger in der Regionalliga Bayern bei der DJK Vilzing zu Gast. In Sechzig um Sieben fassen wir alles Wichtige zusammen, was gestern rund um die Löwen passiert ist. Unter anderem findet ihr alle Infos aus der Löwenrunde, die neusten Geistesblitze des ehemaligen Kreditgeber Hasan Ismaik, sowie eine Einladung der Rugby-Abteilung.

Faninformationen und Wunschaufstellung zu Vilzing

Knapp 300 Gästekarten umfasst das Kontingent für die Löwen beim Match in Vilzing. Doch die Löwen-Fans sind vermutlich kreativ, wenn es darum geht, ihr Team zu unterstützen. Alles Wichtige zum Stadionbesuch in Cham findet ihr in unseren Faninformationen. Wie die sechzger.de-Redakteure das Team aus der Landeshauptstadt heute aufs Feld schicken würde, könnt ihr in unseren Wunschaufstellungen nachlesen.

DFB nimmt Regionalliga-Reform selbst in die Hand

Das DFB-Präsidium rund um Bernd Neuendorf macht wohl ernst beim Thema Regionalligareform. Wie der kicker gestern berichtete, soll nach den Plänen des Präsidiums auf dem im Herbst 2026 stattfindenden DFB-Bundestag das Kompassmodell beschlossen werden. Alles Wissenswerte lest ihr in unserem Bericht.

Löwenrunde und Schiedsrichter-Portrait

“Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind. Wir haben die Fehler, die wir gemacht haben angesprochen, aber auch schnell wieder abgehakt”, sagte Coach Alper Kayabunar bei der Löwenrunde am Donnerstagnachmittag im Hinblick auf das 1:3 am Dienstagabend im Toto-Pokal gegen den TSV Buchbach. Was der Coach vom heuten Spiel erwartet, lest ihr hier!
Nicht fehlen darf natürlich auch unser Schiedsrichter-Portrait unter dem Motto “Der Mann an der Pfeife”.

Rubgy-Abteilung lädt am Samstag ein

Du wolltest Rugby schon immer einmal ausprobieren? Dann bietet sich am kommenden Samstag die perfekte Gelegenheit. Die Rugby-Abteilung des TSV 1860 München lädt um 14:00 Uhr zum offenen Probetraining auf den Fußballplatz am Infineon-Gelände (Fasanenpark) ein. Im Anschluss geht es gemeinsam zum Public Viewing ins Bamboleo. Alle Infos findet ihr hier.

Ismaik meldet sich mal wieder zu Wort

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, und dem Erwerb diverser Vermögensstande der KGaA durch den TSV München von 1860 e.V. sowie seiner Spielbetriebsgesellschaft meldet sich nun Hasan Ismaik gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu Wort. Es geht um die wiederkehrende Kategorie “rechtliche Fragen”, Mr. Herbert und den Ruf der Bundesrepublik Deutschland. Was dahintersteckt, könnt ihr Euch sicher denken, aber lest selbst einfach selbst.

Aufgeht’s Löwen kämpfen und siegen

Damit seid ihr wieder auf dem neuesten Stand. Wir freuen uns auf das heutige Match und ein hoffentlich positiveres Ergebnis als am Dienstag… Wir berichten natürlich wieder für Euch im Live-Ticker.

Rugby-Löwen: Probetraining und Public Viewing

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Du wolltest Rugby schon immer einmal ausprobieren? Dann bietet sich am kommenden Samstag die perfekte Gelegenheit. Die Rugby-Abteilung des TSV 1860 München lädt um 14:00 Uhr zum offenen Probetraining auf den Fußballplatz am Infineon-Gelände (Fasanenpark) ein. Im Anschluss geht es gemeinsam zum Public Viewing ins Bamboleo, wo ab 17:00 Uhr das prestigeträchtige Duell Südafrika gegen Neuseeland auf dem Programm steht.

Rugby selbst erleben

Wer Rugby bisher nur aus dem Fernsehen kennt, wird überrascht sein, wie schnell man selbst erste Erfahrungen sammeln kann. Beim Probetraining stehen der Spaß, das Kennenlernen des Sports und die Grundlagen im Vordergrund. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Trainer und erfahrenen Spieler führen die Teilnehmer Schritt für Schritt an die wichtigsten Elemente des Spiels heran: Passen, Tackling und erste Mannschaftsübungen.
Der Aufwand für die Teilnahme ist minimal. Benötigt werden lediglich normale Sportkleidung sowie Fußballschuhe, falls vorhanden. Wer keine Stollenschuhe besitzt, kann selbstverständlich auch mit gewöhnlichen Sportschuhen vorbeikommen. Im Mittelpunkt stehen Bewegung, Teamgeist und die Möglichkeit, eine der traditionsreichsten Mannschaftssportarten der Welt kennenzulernen.

Südafrika gegen Neuseeland: Rugby auf höchstem Niveau

Nach dem Training geht es gemeinsam ins Bamboleo zum Public Viewing. Dort wartet mit Neuseeland gegen Südafrika das vielleicht größte Duell, das der internationale Rugbysport zu bieten hat. Wenn die All Blacks auf die Springboks treffen, fliegen nicht nur Flugzeuge sehr tief über Stadien, es stehen sich auch die beiden erfolgreichsten Rugby-Nationen der Welt gegenüber. Beide Teams sind mehrfacher Weltmeister und liefern sich seit über 100 Jahren eine der intensivsten Rivalitäten des Sports. Die Begegnungen sind geprägt von kompromissloser Physis, taktischer Raffinesse und spektakulären Spielzügen.
Es wird das letzte Spiel einer 3-teiligen Serie sein, nach den ersten beiden Spielen steht es 1:1. Es ist also mit einem sehr spannenden Duell zu rechnen! Ein Nachmittag voller Rugby also: erst selbst aktiv werden, dann die Besten der Welt live erleben. Die Rugby-Löwen freuen sich auf zahlreiche neugierige Besucher und neue Gesichter.

Rugby-Löwen am Freitag auf dem Inselfest

Bereits am Freitag von 17 bis 20 Uhr sind die Rugby-Löwen auf dem Isarinselfest vertreten. Besucher können sich selbst am Rugbyball versuchen und bei verschiedenen Wurf- und Tacklingübungen erste Erfahrungen sammeln.

Löwenrunde vor Vilzing: “Im Umschaltspiel sehr gefährlich”

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Löwenrunde Vilzing

Am Freitag um 18:60 Uhr ist der TSV 1860 München in der Regionalliga Bayern bei der DJK Vilzing zu Gast. Die angeschlagenen Spieler waren am Donnerstag größtenteils wieder im Training und sollten dort zur Verfügung stehen. “Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind. Wir haben die Fehler, die wir gemacht haben angesprochen, aber auch schnell wieder abgehakt”, sagte Coach Alper Kayabunar bei der Löwenrunde am Donnerstagnachmittag im Hinblick auf das 1:3 am Dienstagabend im Toto-Pokal gegen den TSV Buchbach.

“Fehler wurden eiskalt bestraft”

“Die Fehler wurden eiskalt bestraft”, resümierte der Sechzger-Coach bezüglich dem Pokalspiel gegen Buchbach. Er erwartet in Vilzing erneut ein mutiges Auftreten seines Teams. Aus dem Buchbach-Spiel konnten er und sein Trainer-Team auf jeden Fall Erkenntnisse ziehen. “Fabio hat ein richtig gutes Spiel gemacht”, lobte Kayabunar den jungen Fabio Wagner, der auf der rechten Außenbahn entsprechend wieder auf einen Startelf-Platz hoffen darf. Dies gilt auch für Lasse Fassmann in der Defensive. “Lasse hat gezeigt, dass er Führungsqualität hat und ist ein wichtiger Bestandteil in der Viererkette”, sagte Kayabunar weiter.

Vilzing im Umschaltspiel gefährlich

“Das ist ein gestandener Regionalligist mit erfahrenen Spielern”, sagte Trainer Alper Kayabunar zum nächsten Gegner. “Sie sind im Umschaltspiel gefährlich”, warnte der Löwen-Coach vor dem nächsten Gegner. In Vilzing stellen sich die Sechzger auf einen körperlich sehr präsenten Gegner ein, der viel mit langen Bällen arbeitet. “Vor den Gegentoren haben wir die Bälle in banalen Aktionen verloren”, verwies der Sechzger-Coach noch einmal auf das jüngste Pokalspiel. “Trotzdem sind wir sehr oft in die Box gekommen. Waren in der Box aber nicht zwingend genug”, sagte Kayabunar weiter. Es gibt also defensiv wie offensiv noch Luft nach oben.

“Sehr wichtiges Auswärtsspiel”

Noch keine finale Erkenntnis gibt es, wie lange Moritz Seiffert mit seiner Schulterverletzung ausfällt. “Wir haben eine sehr intensive Woche und morgen ein sehr wichtiges Auswärtsspiel vor uns. Da haben wir keine Zeit um zu Jammern”, sagte Kayabunar weiter. Auf Rückfrage von sechzger.de erklärte er in Bezug auf vergebene Führungen in den ersten Saisonspielen: “Wir versuchen, die Kontrolle im Spiel länger zu behalten und es vielleicht auch mal schaffen, das nächste Tor zu schießen und 2:0 in Führung zu gehen. Daran arbeiten wir und ich hoffe, dass die Jungs das in den nächsten Spielen auch besser machen.”

Löwen wollen wieder siegen

Besser machen wollen es die Löwen morgen in Vilzing, um nach 90 Minuten wieder aus Sieger vom Platz zu gehen. Verfolgen könnt ihr das Spiel in der ARD-Mediathek auf BR24 und natürlich wieder ab dem Nachmittag bei uns im Live-Ticker.

Der Mann an der Pfeife (gegen Vilzing): Patrick Krettek

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Rafati: Elfer für Sechzig eine Fehlentscheidung

Neue Liga – alte Rubrik. Trotz Zwangsabstiegs in die Regionalliga Bayern wollen wir an der Tradition festhalten und unsere geneigten Leser*innen vor den Spielen des TSV 1860 ein wenig über die Vita des oder der im folgenden Spiel eingeteilten Unparteiischen informieren. Und auch über die ihm/ihr an die Seite gestellten Unterstützer. Hier geht es nun um Patrick Krettek, den 33 jährigen Schiedsrichter vom SC Ried/Neuburg, der das Gastspiel unserer Löwen in Vilzing leiten wird.

Erste Schiri-Erfahrungen mit 13

Laut einem Interview mit dem Donaukurier begann Patrick Kretteks Schiedsrichter-Karriere bereits 2006, im zarten Alter von 13. Zwei Jahre später durfte er dann schon Kreisligaspiele leiten und arbeitete sich von dort aus, bis in die Regionalliga vor. 2020 absolvierte er bereits seinen 1000. Einsatz als Offizieller (U17 Bundesliga, VfB Stuttgart – SV Darmstadt 98) – Erfahrung bringt der heutige Unparteiische also mit!

In der Regionalliga Bayern kam er in der Saison 2022/23 zum ersten Mal zum Einsatz. In dieser (3) und der Folgesaison (7) leitete er zehn Spiele, wurde dann jedoch zurückgestuft. Seit 2025 darf er wieder in der vierten Liga pfeifen und kam in der vergangenen Saison auf acht Spiele, in der aktuellen Saison war er schon beim Spiel Nürnberg II gegen TSV Buchbach im Einsatz.

Premiere mit dem TSV München von 1860

Von unserem Verein hat Patrick Krettek bisher nur Spiele der Jugendmannschaften geleitet (u.a. das letzte Auswärtsspiel unserer Amas in Landsberg am 24. April 2026), dementsprechend wird sein Einsatz bei der “Kampfmannschaft”, wie die Österreicher zu sagen pflegen, eine Premiere.

Verwarnungsstatistik von Krettek

In den 154 Spielen, die Krettek laut transfermarkt.de bisher geleitet hat, verteilte er 633 gelbe Karten. Das ergibt einen Schnitt von 4,1 pro Spiel, was recht nah am Durchschnitt der Schiedsrichter ist. Zudem schickte er bisher 31 Mal jemand mit Gelb-Rot (jedes fünfte Spiel) und 13 mal mit glatt Rot (nur jedes zwölfte Spiel) in die Kabine. Auf den Punkt zeigt er im Schnitt bei ca. jedem dritten Spiel (52).

Linienrichter gegen Vilzing

An den Seitenlinien werden Ilirjan Morina (29) vom FSV Landau/Isar und Maximilian Scheungrab (26) vom FC Aunkirchen. Als vierter Offizieller – mit neuer Rolle (vgl. Der Mann an der Pfeife gegen Landsberg) – wird Johann Fuchs fungieren.

Ilirjan Morina

Morina blickt auf laut transfermarkt.de auf 98 Einsätze als Schiedsrichter zurück, Großteils in der Landesliga, aber auch schon ein Spiel in Österreich (Kuchl – Thalgau, Salzburger Liga). Als Assistent hat er die 100er-Marke bereits geknackt, wobei er auch ein Spiel in der Hessenliga absolvierte, meistens (78) stand er jedoch in der Regionalliga Bayern an der Seitenlinie. Das erste Mal jedoch erst nachdem die Löwen bereits wieder in die Dritte Liga aufgestiegen waren. Unsere Amas hat er bereits mehrfach erlebt, u.a. pfiff er beide Spiele gegen den FC Pipinsried in der vergangenen Saison.

Maximilian Scheungrab (26)

Der Schiedsrichter aus der Gruppe Passau hat bisher 38 Partien der Bayern- und Landesliga gepfiffen. In der Regionalliga war er 2021 das erste Mal an der Seitenlinie. Seitdem folgten allerdings auch nur drei weitere Einsätze als Linienrichter auf diesem Niveau, unter anderem bereits in der aktuellen Saison beim Spiel TSV Landsberg gegen den VfB Eichstätt.

 

Hasan Ismaik kündigt nach Insolvenzeröffnung der KGaA juristische Schritte an

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Hasan Ismaik TSV 1860
Bild: Anne Wild

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, und dem Erwerb diverser Vermögensstande der KGaA durch den TSV München von 1860 e.V. sowie seiner Spielbetriebsgesellschaft meldet sich nun Hasan Ismaik gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu Wort. Es geht um die wiederkehrende Kategorie “rechtliche Fragen”, Mr. Herbert und den Ruf der Bundesrepublik Deutschland.

In seinen Äußerungen stellt Ismaik schwere Anschuldigungen in den Raum. Belege für diese Anschuldigungen gibt es, wie auch in der Vergangenheit, nicht.

Hasan Ismaik kündigt juristische Schritte an

Gegenüber der SZ äußerte sich Ismaik wie folgt: „Meiner Ansicht nach wurde die Insolvenz von den Verantwortlichen von 1860 pflichtwidrig herbeigeführt. Es ist die Fortsetzung einer langjährigen und sorgfältig geplanten Strategie, die meinen Interessen geschadet hat und die meiner Ansicht nach Verstöße gegen das Gesellschaftsrecht beinhaltet. All diese Ungerechtigkeiten werden nicht unbeantwortet bleiben.“ Belastbare Belege für seine Behauptungen blieb der Jordanier jedoch schuldig.

Die Schuldigen stehen für den ehemaligen Kreditgeber dennoch fest. Neben dem Präsidium und dem Verwaltungsrat sieht Hasan Ismaik auch Manfred Paula sowie Herbert Bergmaier in der Verantwortung, „das Geschehene geplant“ zu haben. Ein schwerwiegender Vorwurf, der erneut jeglicher Grundlage entbehrt.

“Sei es in Deutschland oder anderswo”

Gegenüber der SZ bezeichnete Hasan Ismaik die Verantwortlichen als die Personen, die „das Geschehene geplant haben und hinter dessen Umsetzung standen“. Diese „Ungerechtigkeiten“ würden nicht unbeantwortet bleiben, weshalb er sein Vertrauen in die Justiz setze: „Heute sind die Gerichte der letzte Weg zu Gerechtigkeit und Fairness“. Der Insolvenz liege nach seiner Einschätzung ein „vorsätzlich sittenwidriges Vorgehen“ sowie eine „schwere Verletzung der zwischen uns geschlossenen Verträge“ zugrunde. Alle Beteiligten sollten sowohl zivil- als auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden – „sei es in Deutschland oder anderswo, wo immer dies rechtlich möglich ist“. Welche konkreten Orte er damit meinte, führte Ismaik jedoch nicht weiter aus.

Die Sorge um den Ruf Deutschlands

Zum Abschluss wurde es kurios: Hasan Ismaik äußerte Sorge um den Ruf Deutschlands. Gegenüber der SZ bezeichnete er die aktuellen Vorgänge als ein „deliktisches Manöver, bei dem die 50+1-Regel als Instrument missbraucht wird“. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, würden die Konsequenzen nicht nur den Verein oder ihn persönlich betreffen. Vielmehr würden sie auch „den Ruf Deutschlands und die rechtlichen, ethischen und humanitären Grundsätze beeinträchtigen, für die es steht“.

Die Bundesregierung äußerte sich bisher noch nicht zu diesem Drohszenario.